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12 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Geheimnis der Zuckerbäckerin

Birgit Jasmund
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 05.10.2018
ISBN 9783746634616
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Cover ist super gelungen. Sowohl der Hintergrund, der den Ort des Geschehens aufzeigt, wie auch die Abbildung der Frau sind wunderschön gearbeitet. Die Farben sind sehr stimmig und legen den Konsens auf das Wesentliche.



Der Schreibstil von Birgit Jasmund lässt sich flüssig lesen und sie versteht es, die unterschiedlichen Handlungen miteinander zu erzählen, so dass man nie den roten Faden verliert. Durch die Darstellungen der verschiedenen Geschichten, die sich nach und nach annähern und zu einer Ganzen werden, wird man als Leser über die jeweiligen Vorgänge und Hintergründe intensiv und aufschlussreich informiert. Außerdem wird so die Spannung hervorragend aufgebaut, die sich bis zum Schluss hin aufrechterhält.

Die Charaktere haben jeder für sich einen eigenen Charme. Seien es diejenigen, die sich von anderen benutzen lassen oder aber die Fieslinge, denen man am liebsten eine überbraten möchte. Durch die lebhafte Darstellung hatte ich als Leser immer das Gefühl, auf Du-und-Du mit den Mitwirkenden zu sein.

Die realen Hintergründe werden so gekonnt in die fiktive Geschichte verwoben, dass man dadurch interessante Details von damals so nebenbei erfährt. Das empfinde ich sehr aufschlussreich und macht Spaß.



Die Erläuterungen zu Land und Leuten sind detailreich und nachvollziehbar und versetzen in die Geschehnisse und Örtlichkeiten von damals.



Mein Fazit: aufschlussreicher und spannender Roman, der Fiktion und Wirklichkeit wunderbar verknüpft

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67 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Tochter des Uhrmachers

Kate Morton , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.10.2018
ISBN 9783453291386
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover gefällt mir von der Farbgebung her hervorragend. An die unterschiedlichen Details der Abbildungen musste ich mich erst gewöhnen. Mein erster Eindruck war: "chaotisch", weil eben die unterschiedlichsten Darstellungen ineinander greifen und auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu schaffen haben. Jetzt, nach der Lektüre des Buches, finde ich die Elemente super passend und aufschlussreich.

An den Schreibstil musste ich mich ebenfalls erst gewöhnen, dazu habe ich doch schon einige Seiten an Einlesezeit benötigt.

Die Autorin öffnet die unterschiedlichsten Handlungsstränge, daher auch die Stimmigkeit mit dem Cover. Hier ist es mir durch die komplexen und etwas mystisch angehauchten Erzählungen passiert, dass ich zum vorherigen Erzählstrang zurückblättern musste, weil ich den roten Faden verloren habe. Das hat sich zwar im Laufe des Buches erledigt, aber, gerade zu Beginn hat mich das doch gestört.

Die Rätsel, die Kate Morton den jeweiligen Geschichten verpasst, machen eben die besagte Mystik und Spannung aus. Zur Spannung kann ich sagen, dass sich diese zwar immer weiter aufbaut und der Bogen auch gut gehalten wird, jedoch wurde ich doch zum Ende hin etwas enttäuscht.

Die geschilderten Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und das zeigt das große Potential dieses Buches, wobei ich bei einigen Mitwirkenden das Gefühl hatte, dass hier noch mehr darauf eingegangen hätte werden können. Mir ist schon bewusst, dass dieser Schmöker ansonsten noch viele weitere Seiten geliefert hätte, jedoch hatte ich dadurch leider den Eindruck, dass da einfach etwas unausgegoren ist.

Die Hintergrundinformationen sind äusserst detailreich und lassen auf immense Recherchearbeit schließen. Aber auch hier muss ich sagen, dass gerade diese Detailgenauigkeit, die ich ansonsten doch sehr schätze, etwas zu intensiv war und daher eben an anderer Stelle "gespart" wurde (sh. Charaktere)



Mein Fazit: Die etwas düstere Atmosphäre, die das Buch begleitet, ist stimmig zur Geschichte und transportiert gelungen die Geschehnisse.

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20 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Fingerfood – bayerisch gut

Birgit Fazis
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 13.09.2018
ISBN 9783818605063
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mit "Tapas von Dahoam" auf dem Cover hat mich das Buch neugierig gemacht. Die passenden Abbildungen und die Farbgebung, die gelungen auf die Region schließen lassen, haben ihr Übriges noch dazu beigetragen.

Beim kompletten Kochbuch sieht man, das auf stimmige Details geachtet wurde. Das beginnt bei der Wahl der Schriftart, den gewählten Farben, Überschriften und dem Hintergrund, der sich wunderbar allem anpasst.

Ebenso begeistert bin ich von der Größe und dem Format des Kochbuches, denn es lässt sich gut aufklappen und man kann wunderbar neben dem Kochen/Backen....spicken und nachschlagen. Das ist nicht zu groß und nicht zu klein, wie es leider oft bei anderen Back-, Kochbüchern so ist.

Der Schreibstil, der sich im Willkommensgruß, bei den Tipps und Tricks, die das Buch begleiten, wie auch den Rezepten vorangestellten Infos zeigen, ist super eingehend und, ich möchte schon fast sagen, heimelig, geschrieben. Hier macht es Lust, die Rezepte auszuprobieren und die Ergebnisse können sich echt sehen und schmecken lassen.



Die Rezepte sind gut erläutert und Schritt-für-Schritt kann man alles kinderleicht nachkreieren. Außerdem sind die Rezepte wirklich, wie das Cover verspricht, mit Zutaten, die zur Region passen. Hinzu kommt, dass die meisten Rezepte super schnell zubereitet sind.

Die Bilder, die herrlich authentisch wirken, untermalen den obigen Eindruck noch. Das beginnt schon bei den ersten Bildern, die die Heimat der Autorin widerspiegeln und die Bilder, die die Rezepte begleiten ebenfalls.



Ich gebe jetzt das Inhaltsverzeichnis wider, damit Euch schon mal das Wasser im Mund zusammenläuft ; D.



Das liegt auf der Hand:

Aufs Brot

Frische Laugenbällchen

Obazda-Häppchen

Gurken-Kartoffelkäs-Schiffchen

Butterbrot mit Röstzwiebelsalz

Krustenbrot mit Steinpilzbutter

Laugenchips mit Kräuter-Frischkäse

Weißwurst-Tapas

Blauschimmel-Birnen-Canapés

Feigen-Ziegenkäse-Schnitten

Bayerisches Bruschetta

Spargel-Röstbrot mit Bäurlauchpesto

Rosinenbrötchen

Süßer Spekulatiuscreme-Aufstrich

Bratapfelmarmelade



Im Glas

Pilztatar im Glas

Kalte Radieschen-Shots

Frühlingsdip mit Schaftskäse und Radieschen

Bayerischer Wurstsalat

Ziegenkäse-Taler auf Feldsalat

Gefüllte Mini-Kartoffelknödel

Nürnberger Rostbratwurst-Salat

Warmer Bratkartoffelsalat

Backhendl-Bites auf Kartoffelsalat

Ofen-Kaiserschmarrn

Himbeermousse

Bayerische Creme mit Glühweinkirschen

Sahneeis mit gebrannten Mandeln



Am Spieß

Käse-Sesam-Stangen

Steckerlbrot mit Speck

Flammkuchen-Schnecken mit Sauerkraut

Rosenkohl-Speck-Spieße

Breznknödel-Tapas

Kartoffelstampf-Bällchen

Ofenkartoffel am Spieß

Mini-Fleischpflanzerl

Leberkäs-Semmel mit Spiegelei

Herzhafte Bratwurst-Spieße

Nuss-Nougat-Bällchen

Apfel-Zimt-Waffeln am Stiel

Steckerl-Kuchen

Schoko-Äpfel



Am Stück

Brezn-Wiener

Käsespätzle-Muffins

Weißwurst-Hotdogs

Rahmfleckerl mit Speck

Reiberdatschi mit Lachs

Bayerischer Zwiebelkuchen

Krustenbraten-Burger

Mini-Schnitzel mit Gurkendip

Arme-Ritter-Pommes mit Himbeersoße

Mini-Apfelstrudel

Kleine Lebkuchenherzen

Zwetschgendatschi-Tartelettes

Knusperbrezeln mit Schokoüberzug



Service

Über die Autorin

Dank

Zum Weiterlesen

Rezepte schnell nachgeschlagen



Mein Fazit: Da macht nachmachen und Gäste einladen echt Spaß

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

All die schönen Tage

Julia Kaufhold
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431040968
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover hat mir als ich es das erste Mal gesehen habe, nicht ganz so gefallen. Es wirkt auf mich auf den ersten Blick etwas nichtssagend und "blass", sprich: es fällt von der Farbgebung nicht so richtig auf.

Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich eine etwas andere Meinung zum Cover, denn ich sehe die abgebildeten Kakteen, die mal blühen oder eben auch nicht, dass es genau wie die Geschichte, mal auf und mal ab geht im Leben und insofern empfinde ich die Details sehr passend.



Der Schreibstil ist sehr eingängig und ich wurde gleich von Beginn an in die Vorgänge mit einbezogen. Es gefällt mir sehr gut, dass die unterschiedlichsten Thematiken und Szenen vorgestellt werden und im Endeffekt gelungen ineinanderfließen. Man bleibt als Leser am Ball, möchte das Buch garnicht mehr weglegen und verliert auch nie den roten Faden, denn es ist alles stimmig aufeinander aufbauend.

Die Charaktere wirken lebhaft und authentisch. Auch wenn es vielleicht den Anschein haben mag, dass hier ein seichter Frauenroman daherkommt, irrt man sich, denn die erläuterten Themen werden ohne Kitsch dargestellt und die Tiefgängigkeit lädt zum Nachdenken ein.



Durch die unterschiedlichen Sequenzen wird auch eine Spannung aufgebaut, die zusätzlich dazu beiträgt, dass man immer weiter- und weiterlesen möchte.



Das Holzkästchen, das als Untermalung die Geschichte begleitet, finde ich eine nette Idee und es macht das Ganze nochmal intensiver.



Mein Fazit: liebevoller Roman, der die Licht- und Schattenseiten des Lebens authentisch aufzeigt

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16 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

Verschieben wir es auf morgen

Miriam Maertens
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Leben, 12.10.2018
ISBN 9783963660023
Genre: Biografien

Rezension:

Das Cover ist in wunderbaren Farben, die gut aufeinander abgestimmt sind, gehalten. Durch die zarten Farben wird die Abbildung der Autorin, die dem Tod ein Schnippchen schlug, gut in Szene gesetzt. Es zeigt eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.



Der Schreibstil ist super eingängig. Ich war sofort mittendrin und konnte die Schilderungen gut nachvollziehen. Bisher habe ich nur wenig von Mukoviszidose gewusst. Also, nur die Eckdaten, die ich ab und an aufgeschnappt habe. Hier wird Klartext gesprochen und das finde ich klasse.

Der Wesenszug von Miriam Maertens, sich nicht von der Krankheit, den Ärzten, den Menschen um sich herum das Leben diktieren zu lassen, zeigt unglaubliche Stärke und wie auch erläutert wird, kräftigende Liebe zum Leben und von Menschen, die wichtig sind, um das ganze meistern zu können.

Die Autorin erzählt "ohne Weichspüler", was Sache ist und das hat mir gezeigt, dass es nur so und nicht anders funktionieren kann.

Ich habe dieses Buch aufgrund der Intensivität nicht mehr aus der Hand legen können. Es hat mich unheimlich fasziniert und ich ziehe meinen Hut vor Miriam Maertens.



Mein Fazit: schonungslos ehrliches Buch, das über Mukoviszidose aufklärt und wie man trotzdem seinen eigenen Weg meistern kann - Hut ab

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78 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Die wundersame Mission des Harry Crane

Jon Cohen , Alexandra Kranefeld
Flexibler Einband: 536 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 02.10.2018
ISBN 9783458363620
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Cover ist sehr außergewöhnlich und wunderschön. Es zeigt schon den Bezug zu einem wichtigen Teil des Inhaltes, nämlich den Bäumen. Von der Textur, die eine wundervolle Haptik und Ausstrahlung hat, bin ich ebenfalls begeistert.



Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Nur musste ich ab und an innehalten, weil die beschriebenen Thematiken aufrühren und zum Nachdenken anregen. Aber, so soll für mich guter Lesestoff sein, denn dann habe ich das Gefühl, als wäre ich mittendrin und nicht nur dabei.

Das wird hier gut in den Szenerien und auch bei den Charakteren gehandhabt. Bei den Mitwirkenden ist es mir so ergangen, dass ich am liebsten dem ein oder anderen zur Seite gestanden hätte und anderen wiederum gerne in den Allerwertesten getreten hätte. Das zeigt doch schon, wie sehr ich im Geschehen involviert war ; D.



Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Zweierlei Geschichten ergeben zusammen mit einem zusätzlich involvierten Buch, das ebenfalls eingegliedert wurde, ein Ganzes. Die Geschichten sind auch so ineinander übergehend, dass man als Leser den roten Faden nicht verliert.

Was mich etwas gestört hat, dass es bei einigen Neben"schauplätzen" seitenfüllend gewirkt hat. Hier wären weniger Zeilen ausreichend gewesen. Dadurch hatte das Buch einige Längen, die zu überbrücken waren.



Mein Fazit: ein modernes Märchen, das sich aus drei Elementen zusammensetzt und äusserst tiefgründig ist

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der Auktionator

Wolfgang Pauritsch
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 24.09.2018
ISBN 9783579087184
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Cover passt hervorragend. Das Bild des Autors, der etwas aus seinem Leben erzählt, wirkt authentisch und super stimmig. Der schlichte Hintergrund setzt alles richtig in Szene.



Als bekennender Fan von "Bares für Rares" hat mich dieses Buch brennend interessiert und ich wurde auch nicht enttäuscht.

Anfangs musste ich mich zwar etwas an den Schreibstil gewöhnen, denn ein Autor "ist nicht an ihm verlorengegangen", aber, das kann ich komplett verstehen, denn ich bin auch nur eine Leserin und mit dem Schreiben geht es mir genauso wie Wolfgang Pauritsch.

Genau dieses ungelenke Schreiben macht das Buch jedoch auch so sympathisch, denn es zeigt einfach nur auf, dass der Autor von seinem Leben berichten und aufzeigen will, dass man zwar hinfallen, jedoch dann auch wieder aufstehen "und die Krone richten" kann. Das macht Mut und Hoffnung.

Da ich Wolfgang Pauritsch aus dem TV kenne, ist mir seine selbstbewusste Art bekannt und dieser Wesenszug kommt beim Lesen voll und ganz zur Geltung. Es wirkt authentisch, wenn man das so sagen kann, wenn man jemanden nur aus dem Fernsehen zu kennen meint.

Zuerst werden die Kapitel zur Kindheit, der Jugend bis ins Erwachsenenalter und was er da so alles erlebt und gemeistert hat, eingeteilt, danach gliedern sich die Abschnitte eher nach Thematiken, die er sonst noch erzählen wollte.



Deutlich gibt er zu verstehen, dass er hilfsbereit und ein optimistischer Mensch ist und das kommt in den Erzählungen auch so rüber. Der charmante Österreicher, den er auch in der TV-Sendung gibt, spiegelt sich ebenfalls in diesem Buch wider.



Mein Fazit: wirkt authentisch und hat eine gewisse Tiefgründigkeit, die zum Nachdenken anregt

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

Für immer zuckerfrei – Meine Glücksrezepte

Anastasia Zampounidis
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431041101
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Cover ist sehr farbenfroh gehalten und fällt deshalb sofort ins Auge. Es fällt auch auf, dass bei der Farbgebung sogar in Bezug auf die stimmige Kleidung geachtet wurde. Aber, dennoch kann es mich irgendwie nicht so recht überzeugen. Ich finde es fast etwas zu überladen.

Das Bildmaterial im Buch, das die Rezepte untermalt, wirkt sehr hochwertig und macht Appetit. Aber, die Fotos, auf denen die Autorin abgebildet ist, haben für mich eher etwas Erzwungenes. Hier bin ich der Meinung, dass die Autorin extreme Leichtigkeit vorgaukeln möchte, aber, durch das dick aufgetragene Make-up, das etwas unnatürliche Lachen und die teils verkrampft wirkenden Gesten, wirkt dies unauthentisch und verkrampft.



Ich habe bereits das Buch "Für immer zuckerfrei - Schlank, gesund und glücklich ohne das süße Gift" gelesen. Dies hat mir auch sehr gut gefallen und deshalb hatte ich eine dementsprechend hohe Erwartungshaltung an diesen Nachfolger.

Ähnlich, wie auch schon von mir zu den Fotos mit der Autorin beschrieben, ist es mir mit der Schreibweise ergangen. Da hat mir die Lockerheit des vorherigen Buches gefehlt.

Anastasia Zampounidis hat es für Interessenten, die das 1. Buch nicht gelesen haben, gut umgesetzt, dass sie hier nochmal die Erklärungen in diesem Buch aufgreift.



Die Aufteilung ist folgendermaßen:

I Ohne Zucker lebt es sich viel süßer: Warum uns Zucker nicht guttut und wie wir wieder mehr auf unseren Körper hören können



II So essen Sie sich glücklich: wie unsere Ernährung Gefühle und Geist beeinflusst



III Die wichtigsten Zuckerfrei-Tipps auf einen Blick



IV Meine Glücksrezepte

Kleines Einmaleins für die zuckerfreie Küche



MUT Adieu, Angst! Wohlschmeckende Stabilisierer



GELASSENHEIT Bevor ich an die Decke gehe: Leckerbissen zum Runterkommen



FREUDE Wenn´s im Herzen regnet: Umarmende Leckereien



VERTRAUEN Frohgemut durch den Tag: Kulinarisches für mehr Zuversicht



EMPATHIE Mit mir und der Welt im Reinen: Genießen, was Herzen verbindet



ENTSPANNUNG Zur Ruhe kommen: Entspannende Köstlichkeiten



LUST Lust auf Lust? Anregendes aus Aphrodites Küche



VITALITÄT Nie wieder schlapp! Köstliche Kraftpakete



VERBUNDENHEIT Einssein mit mir selbst: Sinnliches für Momente der Geborgenheit



BELOHNUNG Sich Gutes tun tut gut: Himmlische Schmankerl zum Trösten und Belohnen





Anhang

10 typische Zuckerfallen



Zucker hat viele Namen und Gesichter



Pflanzliche Hilfsmittel



Trink dich glücklich! Meine Lieblingstees



5-Elemente-Ernährung



Die Einteilungen finde ich sehr gelungen und es werden auch noch passende Infos eingeflochten, die das Ganze noch etwas auflockern.



Aber leider hat mir die Autorin hier zu viel "Geschnörkel" verwendet, sprich: ich finde es etwas zu übertrieben, wie sie die Dinge/Rezepte benennt. Wenn dies ab und an vorkommen würde, hätten die Verniedlichungen einen gewissen Charme und auch Ungezwungenheit. Aber, da sich dies fast durch das komplette Buch zieht, wirkt es, wie ich oben auch schon erläutert habe, auf mich eher verkrampft und bewirkt eher das Gegenteil.



Die Rezepte finde ich in Ordnung und ich konnte mir einige gute Anregungen daraus entnehmen. Das Nachkochen gestaltet sich durch die guten Erläuterungen und Anleitungen als einfach.



Mein Fazit: meine hohe Erwartungshaltung aufgrund des 1. Bandes konnte leider nicht komplett erfüllt werden - ist okay, aber auch nicht mehr

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29 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Fuck the Reiswaffel

Barbara Ruscher
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 05.10.2018
ISBN 9783746634401
Genre: Humor

Rezension:

Das Cover ist genial. Besser könnte es nicht gearbeitet werden und als ich es gesehen habe, war ich aufgrund der Farbgebung, die sofort ins Auge fällt und des frechen Kindes, das auch perfekt in Szene gesetzt ist, hin und weg. Allein aufgrund des Covers hatte ich schon hohe Erwartungen. Die Leseprobe hat dann noch ihr Übriges dazugetan.

Jetzt musste ich aber leider erkennen, dass die beiden vorgenannten für mich das beste vom Buch sind. Schade.

So, jetzt aber mal von vorne:
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und wären nicht die extremen und völlig überzogenen Übertreibungen, hätte ich das bei dem Stil auch gerne getan.
Mir ist schon bewusst, dass Übertreibungen für eine Kabarettistin das Salz in der Suppe sind, denn dadurch werden gute Witze oftmals erst zu Brüllern. Hier wurden mir die Übertreibungen aber irgendwie zu intensiv und deshalb ging der Schuss nach hinten los. Es hat mich meist nur einfach genervt und deshalb hatte ich kaum Lesevergnügen und die erwarteten Lacher blieben fast aus.

Die Idee der Thematiken, die Eltern so oder so ähnlich sicherlich alle gut kennen, waren an sich gut gewählt, nur an der Umsetzung hat es für mich gehapert.

Ich kann nur sagen: Das ist nicht meine Art von Humor.

Mein Fazit: Hatte aufgrund der Leseprobe und des Covers hohe Erwartungen, die leider bis auf wenige Ausnahmen nicht erfüllt wurden.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Die Frauen der Kamelien-Insel

Tabea Bach
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.09.2018
ISBN 9783404177240
Genre: Romane

Rezension:

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Die Rezension fällt mir etwas schwer, weil ich mir nicht sicher bin, ob es zum Teil daran liegt, dass ich so typische Frauenromane oftmals etwas zu klischeebehaftet und kitschig finde oder ob der Schreibstil einfach nicht ganz meiner ist.



Ich habe bereits den ersten Band gelesen und finde es klasse, dass man schon am Cover die Zugehörigkeit erkennen kann. Auch, wenn ich einen Blick nach vorne auf den 3. Band werfe, ist dies voll und ganz gegeben. Der Bezug zum Inhalt und zur Kamelie wird in liebevollen Details deutlich.

Das Cover wirkt unter anderem auch durch die "Bewegung" des Schals wunderschön und anmutig. Außerdem ist die Entwicklung der Frau, die die Veränderung in den drei Bänden darstellt, hervorragend gelungen.



Beim Schreibstil muss ich jedoch zwischen dem ersten Drittel und den letzten beiden Dritteln dieses Buches differenzieren. Die Autorin schafft es, durch das ganze Buch hindurch ein enormes Lokalkolorit zu erzeugen und extrem viele und detailreiche Informationen zu den Themen zu geben.

Dies ist ihr auch sehr gut im Einklang mit einer schönen Atmosphäre, gerade im ersten Drittel, gelungen. In den beiden folgenden Dritteln hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Stimmung unter der enormen Informationsflut leiden musste. Hier war es dann doch eine zu große Aneinanderreihung von sehr viel, fast schon zu vielen, Ereignissen.

Darunter haben für mich auch die Spannung und der Charme der Charaktere sowie die Empathie für den Inhalt gelitten.

Hier möchte ich nochmal explizit auf den Spannungsaufbau eingehen. Also, entweder erwarte ich hier für einen Frauenroman etwas zu viel, aber ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass es der Autorin schon wichtig ist, hier durch gezielt gesetzte Vermerke, einen Spannungsbogen aufzubauen und zu halten. Jedoch sind die Hinweise meiner Meinung nach etwas missglückt, da sie doch sehr vorhersehbar und wenig spannungsaufbauend sind. Klar, dreht und wendet sich das Blatt noch das ein oder andere Mal, aber echte Spannung konnte sich hier nicht so recht aufbauen. Das wirkt dann doch etwas "weichgespült".



Mein Fazit: Leider konnte mich nur das erste Drittel überzeugen, danach hat es merklich nachgelassen.

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Gschlamperte Verhältnisse

Felicitas Gruber , Robert Fischer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.09.2018
ISBN 9783453359574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

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Das Cover ist in typischer "Felicitas-Gruber-Manier". Hinter dem Pseudonym stecken die Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Ich finde gut wenn man anhand des Covers auf die "Handschrift" von Autoren schließen kann.



Dieser "Fall für die Kalte Sofie" folgt nach "Die Kalte Sofie", "Vogelfrei", "Blaues Blut" und "Zapfig". Hier möchte ich gleich noch vorwegnehmen, dass jeder Band unabhängig voneinander und ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann, denn die nötigen Hintergrundinformationen sind immer wieder gekonnt in den jeweiligen Band involviert. Der Schreibstil lässt sich leicht und locker lesen. Man verliert auch nie den roten Faden weil die Vorkommnisse gut ineinander übergehen.



Die Charaktere haben Charme, wobei ich hier etwas abstufen möchte, weil es doch mittlerweile den Anschein macht, als solle die bayerische Lebensart zu extrem herausgekehrt werden. Das hat sicher den Hintergrund, dass ein gewisser Witz dahinter stehen soll, aber, mir kommt das etwas zu überzogen rüber und dabei kehrt sich das Ganze dann doch etwas in Gegenteil. Der Witz geht da teilweise leider verloren. Es hat ab und an den Anschein von gewollt aber nicht gekonnt.



Ich lese sehr gerne Bücher aus meiner Heimat und das ist u.a. auch hier ein Grund, dass ich die Reihe gerne mag. Das Lokalkolorit haben die Autorinnen auch wieder hervorragend umgesetzt und ich habe mich oft "am Ort des Geschehens" befunden.



Der Spannungsbogen ist leider aufgrund der Vorhersehbarkeit nur mittelmäßig gelungen.



Mein Fazit: unterhaltsam trotz Vorhersehbarkeit und überzogener bayrischer Lebensart

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(26)

28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir

Anne Vogd
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783548377858
Genre: Humor

Rezension:

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Das Cover hat mich ja schier "angesprungen". Da war zuerst die Hintergrundfarbe, die ja sehr dominant ist und dann die witzige Abbildung mit den guten Details der Autorin. Außerdem hat der Titel echt ne Magnetwirkung auf mich. Für dieses Buch hätte das "schreiende" Cover nicht besser gewählt werden können. Da passte einfach alles.



Der Schreibstil von Anne Vogd ist so, wie man sich eben eine Kabarettistin vorstellt. Es wirkt laut und übertrieben. Das hört sich jetzt vielleicht etwas negativ an, aber, so meine ich das in dem Fall garnicht, denn wenn eine Anekdote und der Witz gut rüberkommen soll, braucht es oft mal eine gewisse Übertreibung und "Lautstärke". Die hat die Autorin genau richtig getroffen.

Ich konnte das Buch, das ja in unterschiedliche Themenbereiche eingeteilt ist, super flüssig lesen und bei den meisten Themen musste ich so lauthals lachen, dass ich zudem auch noch Taschentücher für die Lachtränen benötigt habe. Klar, gab es auch Kapitel, bei denen ich nicht so lachen konnte und die ich halt so zwischendurch gelesen habe, aber, das liegt bei solcher Art von Humor sicherlich daran, welche Themen für den Leser generell ansprechender oder eben weniger ansprechend sind.



Ich finde den Humor und die Herangehensweise klasse und habe mich super unterhalten gefühlt. Ach ja, man kann da schon die ein oder andere Sache sehr gut aus dem eigenen Erfahrungsschatz gut nachvollziehen.....; D



Obwohl das Buch ja gleich auf den ersten Blick sicherlich eher für Frauen gedacht sein wird, kann ich mir vorstellen, dass sich auch Männer gut damit amüsieren können.



Mein Fazit: hervorragend umgesetzter Humor, der mich oft zum lauthals-Lachen-mit-Taschentuch-für-Lachtränen-Bedarf gebracht hat

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39 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Hemingway und ich

Paula McLain , Yasemin Dinçer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 05.10.2018
ISBN 9783351037451
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(62)

84 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Die Sonnenschwestern

Tracy Rees
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783471351697
Genre: Romane

Rezension:

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Zuerst möchte ich hier auf den Titel "Die Sonnenschwestern" eingehen, denn diesen finde ich nicht so passend. Konnte dazu keinen direkten Zusammenhang zum Inhalt finden. Der englische Titel "The Hourglass" (Die Sanduhr) finde ich hier äusserst passend und stimmig, denn dieser Gegenstand verweist immer wieder auf wichtige Details und Zusammenhänge im Buch. Schade, dass der deutsche Titel so davon abweicht.



Das Cover finde ich hervorragend gewählt. Sowohl die Abbildungen wie auch die Szenerie sind wunderbar stimmig und laden ein. Ich musste beim Lesen immer wieder das Cover betrachten, weil es optimal passt und die Atmosphäre des kompletten Buches gelungen aufgreift.

Die Klappeninnenseiten, die zwar nur einfarbig sind, machen dennoch jede Menge her, weil sie stimmig zur generellen Grundfarbe gehalten sind.



Der Schreibstil ist sehr eingängig und die Autorin hat die Umsetzung, die Geschichte aus zweierlei Perspektiven und Zeitebenen zu erzählen, die sich einander mehr und mehr annähern, hervorragend umgesetzt. Zum einen wird die Spannung dadurch aufgebaut, zum anderen wird man als Leser dadurch miteingebunden, weil man darüber nachdenkt, wie denn alles so zusammenpassen wird. Außerdem kann man so voll in die Geschichte eintauchen und das "Entstehen" direkt miterleben und die Hintergründe begreifen.

Der Spannungsbogen wurde über das ganze Buch hinweg hoch gehalten.



Die Erzählung der Geschichten ist Tracy Rees gut gelungen und ich konnte, bis auf wenige Seiten zu Beginn des Buches, flüssig lesen. Zu Anfang hatte ich kurz das Problem, in die jeweilige Geschichte zu finden. Dazu musste ich immer mal wieder zurückblättern, um die Zusammenhänge voll und ganz zusammensetzen zu können. Aber, das hat sich innerhalb kürzester Zeit erledigt und da das Buch danach so interessant und "nicht-mehr-Wegzulegen" war, werde ich hier auch keinen Punkt abziehen, weil alle anderen Seiten diese kurze Passage weitaus entschädigen.



Das Thema ist gut gewählt, denn es zeigt gute Brisanz und so tiefgründig, authentisch und nachvollziehbar wie es umgesetzt wurde, kann man das Ganze hautnah miterleben und -begreifen.



Die Atmosphäre, die die Szenerien, die Landschaft und die Leute aufbauen, sind passend in die jeweilige Zeit gesetzt und lassen den Leser damit verschmelzen.



Mein Fazit: Tracy Rees hat wieder mal gezeigt, wie ein gutes Buch geschrieben werden kann

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239 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

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Das Cover gibt schon ein gewissen Vorgeschmack auf den Thrill, den man beim Lesen erleben kann. Das Ganze als Einladung zu fertigen ist vollkommen gelungen. Ebenso verhält es sich mit der Farbgebung.



Beim Schreibstil bin in etwas zweigeteilt, denn einerseits liefert Jonas Winner immer wieder gute Aspekte, die den Leser mit ins Geschehen ziehen und auch neugierig machen. Diese Neugier und Spannung bleiben auch bin zum Schluss erhalten, denn das Ende ist unvorhersehbar und auch wenn man seine grauen Gehirnzellen zum Mitermitteln anstrengt, hat es der Autor geschafft, ein Ende zu kreieren, mit dem man nicht rechnet.

Aber, wieder zurück zum Schreibstil und der weniger gut gemachten Seite. Hier hatte ich dann doch immer wieder das Gefühl, dass bei Wendungen in der Geschichte zuerst "Gas gegeben" und danach irgendwie drumherum geschrieben wird, um die Geschichte zu vervollständigen. Jedoch hat es mir da oft an dem gewissen Etwas gefehlt. Das war mir dann doch immer mal wieder etwas zu seicht.

Auch bei den Charakteren hat sich das widergespiegelt. Hier hatte ich ebenfalls den Eindruck, dass bei der Darstellung oftmals die Puste raus war. Da war dann oft nichts so richtig greifbar und hat mich nicht so recht mitgenommen.

Die Idee finde ich gut gelungen. Eine Party, die an vergangene Zeiten erinnern soll und eben alte Freunde dazu einzuladen. Das hat schon was und trifft ja auch den Zahn der Zeit.



Mein Fazit: Thrill war trotz der teilweisen seichten Beschreibungen bis zum Ende hin gegeben.

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Das Geheimnis der Papiermacherin

Andrea Bottlinger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746634036
Genre: Historische Romane

Rezension:

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Das Cover finde ich vollkommen gelungen und passend zum Inhalt und auch zum Titel. Die Farbgebung, wie die Kleidung und der Hintergrund sind super stimmig und machen neugierig.



Der Schreibstil ist sehr eingängig und lässt sich flüssig lesen. Die Autorin versteht es, gut gemachten Humor in eine Geschichte zu verarbeiten, die die schweren Zeiten der damaligen Zeit mit den Überlebenskämpfen, Lügen und Intrigen aufzeigt. Die fiktive Geschichte verschmilzt mit der Realität und zeigt dem Leser gerade die örtlichen Begebenheiten, wie sie damals vorgeherrscht haben könnten und die Sitten und Bräuche auf. Ebenso lässt sie tiefe Einblicke in die Kunst der Papiermacherei der damaligen Zeit zu. Habe davon bisher noch nichts gewusst und kann jetzt sagen, dass es durch die bildhaften und detailreichen Erläuterungen sehr glaubhaft und plausibel rübergekommen ist.

Hier wird auch deutlich, wie schnell es, gerade in sehr harten Zeiten, passieren kann, dass man "vom rechten Weg" abkommt und vorschnelles Urteilen oftmals unangebracht ist.



Die Mitwirkenden werden lebensnah porträtiert. Ich hatte das Gefühl, als wäre ich auf

Du-und-Du mit den Charakteren. Ebenso hat es sich mit der Geschichte an sich verhalten, denn ich konnte mich in alles gut hineinversetzen und wähnte mich am Ort des Geschehens und so soll es für mich bei einem guten Buch mit großem Lesevergnügen auch sein.



Die Autorin schafft es, den Spannungsbogen bereits von Anfang an bis zum Ende hin aufrecht zu erhalten.



Mein Fazit: Spannend verpacktes Wissen über Land, Leute und gerade die Papiermacherkunst von damals.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Zwei unter einem Schirm

Anton Badinger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 23.07.2018
ISBN 9783552063761
Genre: Humor

Rezension:

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Das Cover gefällt mir, denn einerseits wirkt es durch den beigen Hintergrund schon fast bieder und langweilig. Andererseits werden so der rote Regenschirm und der Titel gelungen in Szene gesetzt. Da der Schirm einen wichtigen Aspekt im Buch abdeckt, ist das ein gekonnter Hinweis.

Hier möchte ich auch noch etwas zur Buchbeschreibung anmerken, denn oft ist diese doch passend, damit man sich in etwa auf den Inhalt einstimmen kann. Bei diesem Buch ist der Text allerdings nicht sehr gut gewählt und trägt dazu bei, dass man vom Buch enttäuscht wird.



Der Schreibstil wirkt sehr erzählerisch und lässt sich gerade zu Beginn flüssig lesen. Dabei habe ich anfangs das Buch auch sehr gerne gelesen, weil ich es tiefgründig und mit gut gesetztem Humor, der sich oft erst bei näherer "Betrachtung" entpuppt hat, geschrieben ist. Die Vorgehensweise, die getrennten Geschichten der Protagonistinnen sich immer abwechselnd zu erzählen, haben einen gewissen Schwung ins Geschehen gebracht. Die Erläuterungen zu den jeweiligen örtlichen Begebenheiten, Bräuchen und Sitten haben ihren Teil zur interessanten Lektüre beigetragen.

Nach etwa einem Drittel ist es mir aber zusehends schwerer gefallen, das Buch zur Hand zu nehmen. Zuerst dachte ich noch, es liegt daran, dass der Stil aufgrund der Thematik zusehends düsterer und niederdrückender rüberkommt und dies eben so auch beim Leser ankommen soll. Aber nein, es wurde mir dann nach längerem quälendem Lesen bewusst, dass sich das Konzept irgendwie verändert hat. Plötzlich wurde dann auch nur noch zum Großteil vom Chaos einer Protagonistin erzählt und die andere sozusagen "auf Eis gelegt". Das und auch die wirren und chaotischen Anwandlungen der Mitwirkenden wie auch das Fehlen des anfänglichen guten Humors haben mir den Lesespaß genommen.



Ich habe bis zum Ende des Buches immer weiter gehofft, dass ich den Spaß, den ich zu Beginn hatte, wieder finden würde, wurde jedoch leider enttäuscht.



Die Charaktere werden, genauso wie die örtlichen Begebenheiten, Sitten, Bräuche und dergleichen im ersten Drittel gut dargestellt und dadurch war Interesse an dem, was da noch kommen mag. Aber danach wurde es von den Vorkommnissen, den Charakteren und allem Drumherum chaotisch und schon etwas unangenehm zu lesen.



Mein Fazit: Das erste Drittel konnte mich gut unterhalten, danach wurde ich bis zum Ende hin enttäuscht.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Frau Giraffe zieht um!

Guido Hammesfahr , Markus Zöller
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 31.08.2018
ISBN 9783833905544
Genre: Kinderbuch

Rezension:

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Das Cover gibt einen kleinen Vorgeschmack auf das, um was es sich in der Geschichte dreht. Hier und auch in den Klappeninnenseiten werden einige der "Mitwirkenden" detailreich und dennoch übersichtlich dargestellt.

Sämtliche Illustrationen des Buches unterstreichen sehr gekonnt die Geschichte und so verweilen wir beim Vorlesen immer auf jeder Seite, um den gehörten Text nochmals durch die Untermalung Revue passieren zu lassen und auch immer wieder neue Details zu finden, die das Buch äusserst wertvoll machen und zu guten und ausschweifenden Gesprächen anregen.

Das macht nicht nur den Kindern sondern auch den Vorlesern Freude.



Die Erzählung der liebevollen und gut durchdachten Geschichte ist super kindgerecht und lässt aber auch den Tiefgang, der sich dahinter verbirgt, nicht zu kurz kommen.

Dieses Buch ist schon innerhalb kürzester Zeit zum Lieblingsbuch avanciert und ich bin froh, dass das Cover und auch die Seiten selbst super stabil gearbeitet wurden, weil mir klar ist, dass es noch viele Male durchgeblättert und -gelesen wird und somit lange standhalten wird.

Die Geschichte handelt von Frau Giraffe, die auf ihrer Suche nach einem neuen Zuhause viele "Nachbarn" trifft, die jeder für sich das geeignete und passende Daheim haben. Sie erkennt dabei, dass die Geschmäcker doch sehr unterschiedlich sein können und dies auch gut ist. Außerdem wird klar, dass, auch wenn die Bedürfnisse sehr vielfältig und unterschiedlich sind, der Zusammenhalt, den man sich trotz alledem geben kann, das A und O für ein lebenswertes Leben sind.

Die Darstellungen der Charaktere ist nachvollziehbar und zeigt den Kern der schönen Vielfältigkeit wunderbar auf.



Mein Fazit: Tiefgängiges Kinderbuch, das durch liebevolle Details, die sowohl den Text als auch die Illustrationen betreffen, das für Kinder wie auch für Erwachsene wertvoll ist.

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142 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Heute schon für morgen träumen

Lori Nelson Spielman , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 26.09.2018
ISBN 9783810530622
Genre: Romane

Rezension:

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Das Cover wirkt etwas überladen und chaotisch. Das liegt sowohl an der Farbgebung wie auch an den vielen Abbildungen. Sehr gut gefallen mir die Haptik mit den teilweise hervorgehobenen Abbildungen und dem Titel.

Was mir auch gut gefällt ist, dass man auf den ersten Blick erkennen kann, dass dies ein Buch von Lori Nelson Spielman ist. Da bin ich dann trotz des überladenen Covers neugierig geworden.



Der Schreibstil ist super einnehmend und lässt sich flüssig lesen. Wobei ich hier noch einwerfen will, dass ich doch ab und an Unterbrechungen einlegen "musste", weil der Tiefgang im Buch gehörig zum Nachdenken anregt. Die vielen Weisheiten, die sich darin befinden, machen dieses Buch äusserst wertvoll. Dabei möchte ich anmerken, dass ich normalerweise Bücher nur einmal lese. Aber, bei diesem Buch werde ich eine Ausnahme machen, weil der Tiefgang mich geflasht hat und ich mir sicher bin, auch bei wiederholtem Lesen noch viele Details, die zum Nachdenken einladen, finden werde.



Die Geschichte baut sich durch die Erlebnisse der Protagonistinnen Emilia und Poppy sowie in unterschiedlichen Zeitebenen auf. Dies ist wunderbar umgesetzt, denn so werden dem Leser die Zusammenhänge, Beweggründe und generellen Hintergründe bewusst und klar. Außerdem ist dieser Wechsel der "Erzählenden" so gut umgesetzt, dass man nie den roten Faden verliert. Man hat jeder Zeit die Geschichte vor sich.

Durch gut gesetzte Cliffhanger wird der Spannungsbogen von Anfang bis Ende hoch gehalten. Obwohl einiges für mich voraussehbar war, hat dies jedoch nicht den Lesegenuss oder auch die Spannung geschmälert, weil die Tiefgründigkeit im Vordergrund gestanden hat.



Die Autorin hat hier auch nicht versäumt, die Szenerien in der jeweiligen Zeit authentisch und zeitgemäß zu berichten. Dies zeigt sich auch in den örtlichen Begebenheiten.

In Bezug auf das Lokalkolorit kann ich nur sagen, dass man sich als Leser mitten im Geschehen wähnt.



Die Charaktere werden jeder für sich mit seinen Ecken und Kanten sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Man kann hier als Leser eine gewisse Beziehung zu den Mitwirkenden aufbauen. Das Verständnis für die jeweilige Person kann aufgebaut werden und die Verhaltensweisen wirken nachvollziehbar.



Mein Fazit: Enorme Tiefgründigkeit und Weisheit gepaart mit Spannung ergeben hervorragenden Lesegenuss, der zum Nachdenken anregt.

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169 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

Rezension:

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Das Cover ist meiner Meinung nach optimal gearbeitet. Sowohl die Farbgebung in blau und gold sowie das in oval eingearbeitete Bild im Sepiatouch wirken herrschaftlich und genau passend zur Zeit, in der die Handlung spielt. Aber nicht nur die Außen- sondern auch die Klappeninnenseiten sind wunderschön gehalten. In der vorderen Klappeninnenseite wurde ein Bild von Mitford Manor plaziert, das einen tollen Einstieg in die Thematik gibt. Die hintere Klappeninnenseite ist einerseits ein Interview mit der Autorin und andererseits ein Foto derselbigen. Hier sieht man auch, dass auf die Details geachtet wurde, denn die Autorin hat ihre Kleidung und auch den Hintergrund ebenfalls passend gewählt.



Die Geschichte, wie u.a. auch dem Interview, der Anmerkung und dem Dank zu entnehmen ist, ist in Anlehnung an wahre Persönlichkeiten und Geschehnisse angelehnt und das macht ein Buch für mich umso interessanter. Wobei ich hier feststellen musste, dass ich zwar den Schreibstil, der alles gut nachvollziehbar erläutert, mag, dieser jedoch etwas tiefgründiger hätte sein können. Die Autorin schreibt, dass sie viel Recherchearbeit unternommen hat, weil sie die Thematik fasziniert. Hier wurde ich dann doch in der Umsetzung etwas enttäuscht, denn man wurde als Leser zwar von vielen realen Geschehnissen unterrichtet, jedoch hat mir hier teilweise die Authentizität etwas gefehlt oder es wurde einfach zu wenig in die Tiefe gegangen. Beispielsweise werden zwar die Gepflogenheiten der damaligen Zeit im Großen und Ganzen geschildert, jedoch wurde hier, anders wie beim Cover, etwas an der Liebe zum Detail gespart.

Die Spannung, die die Aufdeckung des Mordfalles so mit sich bringen könnte, hat ebenfalls dadurch gelitten. Es war zwar in Ordnung, aber große Spannungsmomente habe ich nicht erlebt.

Die Charaktere werden gut geschildert und man kann sich die Szenerien gut vorstellen, nur wurden hier oftmals etwas zu große Sprünge eingebaut und daher konnte ich zwar die Geschichte gut mitverfolgen, mich jedoch nicht wie mittendrin und dabei fühlen.



Die etwas unterkühlte Art, die die Schreibweise exportiert, ist gut für die Zeit zwischen 1917 bis 1922 gewählt. Diese umfasst die Kriegszeit, die durch Briefmaterial in Zusammenfassungen erzählt wird und die Nachkriegszeit, in der sich die Geschichte abspielt.



Der Autorin ist es gelungen, die Lebensumstände der "Upstairs" und der "Downstairs"

(wie sie so schön schreibt) und deren Missverhältnis darzustellen.



Mein Fazit: ein Buch, das einen Mordfall, Liebeleien und Historie vereint - jedoch die Spannung etwas vermissen lässt

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die Zeit der Kraniche

Ulrike Renk
Flexibler Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746633565
Genre: Historische Romane

Rezension:

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Dies ist der 3. Band nach "Das Lied der Störche" und " Die Jahre der Schwalben" und hat mich, genauso wie die beiden ersten Bände, wieder voll und ganz in den Bann gezogen. Aber, dazu gehe ich später noch eingehender ein, weil ich jetzt erst Schritt-für-Schritt vorgehen möchte.

Obwohl ich die beiden vorherigen Bände gelesen und schon sehnsüchtig auf diesen gewartet habe, kann ich sagen, dass es durchaus möglich ist, die Vorgänge und Zusammenhänge auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen, zu begreifen. Die Autorin versteht es, die wichtigen Details, die für Verständnis sorgen, so einzuflechten, dass ein müheloses Lesen voll und ganz gegeben ist.

Ich mag es sehr gerne, dass man auch wieder bei diesem Cover auf den ersten Blick erkennt, dass es zur Trilogie gehört. Außerdem sind die Details, die die Zeit, in der sich der Inhalt abspielt, gut umgesetzt. Die Darstellung der Frau mit der passenden Kleidung sowie die Umgebung, auf die sie blickt, zeigen die Zeitenspanne gut auf.



Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Wobei ich hier sagen muss, dass ich doch das ein oder andere Mal pausieren musste, weil die Thematik äusserst detailgetreu und mitreissend niedergeschrieben wurde. Deshalb sehe ich das auch als positiven Beitrag, denn die Kriegs- und Nachkriegszeit und die damit einhergehenden Kümmernisse und Brutalitäten, können, wenn sie gut recherchiert und rübergebracht werden, nur zum Innehalten und Nachdenken anregen und dazu braucht man eben etwas Zeit, um dies sacken zu lassen. Ulrike Renk versteht es, die Zusammenhänge plausibel darzustellen. Dies alles geschieht in Anlehnung an die Geschichte der Familie zu Putlitz, die viele Informationen dazu beigetragen haben. Im Nachwort schildert die Autorin noch einmal gezielt, welche Geschehnisse wahr sind und welche fiktiv ausgeschmückt wurden. Ich empfinde das immer doppelt so interessant, wenn ich mir vorstelle, dass sich dies so ähnlich wirklich abgespielt hat.



Die Charaktere, die die Reihe begleiten und auch neu Hinzugekommene werden treffend und detailgenau geschildert. Ich hatte innerhalb kürzester Zeit wieder die Reaktionen und Beweggründe der vorherigen Bände der jeweiligen Personen vor Augen und konnte deren Lebensweg begleiten und dabei sein. Aber, hier möchte ich noch einmal betonen, die Vorkenntnisse sind nicht nötig, man kann die Mitwirkenden auch jetzt erst kennen- und verstehen lernen. Nur, ich könnte mir vorstellen, dass man nach der Lektüre auch die anderen Bücher lesen möchte, weil man die Personen einfach ins Herz schließt.



Der Spannungsbogen, der gleich zu Beginn in die Wege geleitet wird, setzt sich gekonnt fort und wird auch immer hoch gehalten. Die geschilderten Ereignisse lassen einem nicht mehr los.



Mein Fazit: Ulrike Renk versteht es hervorragend, einem die Historie fesselnd näher zu bringen

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Was wir zu hoffen wagten

Michaela Saalfeld
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177073
Genre: Historische Romane

Rezension:

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Die Farbgebung des Covers und die Abbildungen sind absolut stimmig. Der bewölkte Himmel, die Blickrichtung der Frau, die dort hinter, bzw. vor der Umzäunung steht, weisen auf die Grundstimmung des Inhaltes hin und machen neugierig auf die Historie, die sich dahinter verbirgt.



Der Autorin gelingt es scheinbar federleicht, den Spagat zwischen der damaligen Politik mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Welt generell und einer Liebesgeschichte, die zudem auch vortrefflich die vorherrschenden Geschlechterrollen aufzeigt, zu bewältigen. Diese Symbiose erschafft ein umfängliches Bild, das aus gut erläuterter Realität und spannend dargestellter Fiktion ein Ganzes macht.

Die Thematik, die einen nicht mehr loslässt, führt dazu, dass der Leser innehält und reflektiert.

Die Charaktere wirken äusserst authentisch und man kann sich in deren Gedankengänge und Reaktionen hineinversetzen.

Oft ist es mir hier passiert, dass ich dem ein oder anderen am liebsten in den Hintern getreten hätte oder aber andererseits zu Hilfe gekommen wäre.



Die Geschichte wird durch die Erzählung der unterschiedlichen Mitwirkenden und deren jeweiligen Erlebnissen und Sichtweisen aufgerollt. So erhält man als Leser ein umfassendes Bild des Geschehens, das mehr und mehr ein Ganzes ergibt.



Bei diesem Buch möchte ich weniger von Spannung sprechen, da es durch die dargestellten Grausamkeiten, die die Vorkriegs- und die Kriegszeiten mit sich bringen für mich zu banal ausgedrückt wäre. Ich würde sagen, die Geschichte, also hier sowohl die reale Historie wie auch die Fiktion lassen einen durch die gekonnten Erläuterungen nicht mehr los. Man muss doch das ein oder andere Mal innehalten, um die schwere Kost sacken zu lassen, aber, das ist bei dieser Thematik auch angebracht. Hier lässt sich umfängliche Recherchearbeit erkennen, die hervorragend umgesetzt wurde.



So, wie die Szenerien erläutert sind, kann man als Leser die Emotionen, die die unterschiedlichsten Schattierungen abdecken, mitfühlen und die sich daraus ergebenden Reaktionen begreifen.



Die Autorin versteht die gekonnte Abwechslung zwischen detailgenauer Erzählung und grober Berichterstattung. Hierzu bedient sie sich beispielsweise an Briefen, die ein Großes und Ganzes bestimmter Zeitabschnitte darstellen. So bleibt der Lesefluss in Gang und zudem erhält man ein vollkommenes und lebhaftes Bild, das die Geschehnisse authentisch und interessant widerspiegelt.



Durch die unterschiedlichen Darstellungen werden die Ereignisse gerade in der Kriegszeit sowohl der Daheimgebliebenen wie auch von denen, die auf dem Feld sind, aufgerollt und miteinander erzählt. Somit kann man sich die verheerenden Auswirkungen eines Krieges genauestens vor Augen führen.

Es wird auch sehr deutlich, wie festgefahrene Rituale, die gerade in der Höheren Gesellschaft das sogenannte Überleben sicherten, oft ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt werden und was diese alles für erhebliche Auswirkungen wie auch Intrigen oder Ränkespiele nach sich ziehen.



Wie die Autorin zu guter Letzt auch noch schreibt, war es ihr wichtig,

"über mutige Menschen zu berichten" (Zitat)

und das ist ihr voll und ganz gelungen.

Ebenso verhält es sich damit, dass sie darstellen wollte, wie damals die neuen Medien Fotografie und Film, die erstmals während eines Krieges zu Propagandazwecken eingesetzt wurden, zu schreiben. Auch hinsichtlich dieser Thematik und auch einiger weiterer ist ihr die Aufklärungsarbeit in Gänze gelungen.



Als auch noch am Ende des Buches klar wird, dass weitaus mehr fiktive Geschehnisse an wahre Begebenheiten angelehnt wurden, als gedacht, wirkt das Ganze nochmal intensiver.



Hinzu kommt, dass die Geschichte mit diesem Buch nicht ihr Ende finden soll, sondern dass hier auf ein weiteres gehofft werden darf.



Mein Fazit: Harte Kost, die zum intensiven Nachdenken anregt und so ein oder anderes, das angeblich wichtig zu sein scheint, unwichtig werden lässt.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Beim Ruf der Eule

Emma Claire Sweeney , Ulrike Werner-Richter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783404177134
Genre: Liebesromane

Rezension:

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Beim Cover war ich anfangs hin- und hergerissen, denn die zarte Farbgebung und die Abbildungen haben mich nicht so recht angesprochen, jedoch war doch so viel Atmosphäre darin, dass ich es immer wieder angucken musste. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich der Meinung, dass es hervorragend zum Schreibstil und auch zur Thematik an sich passt.

Genauso wie beim Cover, habe ich auch Zeit benötigt, um mich an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen. Ich muss schon sagen, dass ich dieses Buch immer wieder zur Seite legen musste, weil es doch sehr mühsam zu lesen war. Aber, aufgrund der Idee und Thematik habe ich doch so viel Interesse daran gehabt, dass ich weitergelesen habe. Nach einiger Zeit ist es mir dann aufgrund des Stiles etwas leichter gefallen. Die Sprünge, die die Autorin immer wieder anwendet, lassen doch, gerade zu Beginn, immer wieder den roten Faden verlieren und dadurch ist man wirklich versucht, das Buch vorab zu beenden.

Mir ist schon bewusst, dass die Stilrichtung auch der Thematik geschuldet ist. Emma Claire Sweeney weiß ja, wovon sie schreibt und durch diese Herangehensweise lässt sie den Leser an den Emotionen, die das Thema so mit sich bringen, gut teilhaben.



Die Darstellung der Charaktere unterstreicht die Emotionalität. Aber, ich möchte hier nicht den Eindruck hinterlassen, dass dies ein Kitschroman ist, nein, ganz im Gegenteil, ich möchte zum Ausdruck bringen, dass man die Gefühle, Reaktionen und Beweggründe nachvollziehbar miterleben kann.



Mein Fazit: nach längerer Einlesezeit sehr herzergreifend ohne jedoch kitschig zu sein

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

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Mein Leben im Hotel Royal - Warum mein Dackel mehr Follower hat als ich

Katy Birchall , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 02.08.2018
ISBN 9783505141102
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf den ersten Blick kann man beim Cover schon erkennen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, denn die Farben und die Abbildungen weisen gekonnt darauf hin. Auch die Abbildung der drei Mädels und deren Beschäftigung ist auf dem Lauf der Zeit. Insofern ist das Cover super stimmig für die Zielgruppe, wobei ich anmerken möchte, dass der Titel nur am Rande zum eigentlichen Inhalt passt. Das Thema des Titels hat zwar eine gewisse Präsenz, jedoch ist der Augenmerk auf andere Dinge gerichtet. Insofern sollte man sich hier als Leser nicht festfahren.



Der Schreibstil ist locker-lässig und dabei ist das gewollt coole, dass viele Pubertäre in dieser Zeit innehaben, gekonnt rübergekommen. Ich muss sagen, ich habe die Handlungsweisen voll und ganz in die heutige Jugend hineininterpretieren können. Es wird klar, dass diese Phase eine schwierige ist, in der sich der Mensch erst finden muss. Auch wenn es beim Lesen das ein oder andere Mal ganz schön anstrengend und sogar nervig war, habe ich dies auf diese Lebensumstände zurückgeführt und deshalb sehr authentisch empfunden. Die Auflockerung durch abgedruckte Chats hat dazu beigetragen, "in die Köpfe" der Mitwirkenden zu gucken und die Reaktionen zu verstehen.



Die Darstellung der Örtlichkeiten fand ich interessant und auch die Vorkommnisse darin waren gut und einleuchtend.



Mein Fazit: ein Jugendbuch mit Witz, das sehr gut aufzeigt, was in der Pubertät so alles in den Köpfen vor sich geht

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Helle Tage, helle Nächte

Hiltrud Baier
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 25.07.2018
ISBN 9783810530387
Genre: Romane

Rezension:

Das schlicht gehaltene Cover ist in seiner Farb- und Kontrastgebung wunderschön und spiegelt gelungen die Atmosphäre wider, die sich auch im Buch selbst erleben lässt. Außerdem wird einem beim Lesen klar, dass es vom Titel und der Abbildung her, nicht passender gewählt hätte werden können.



Der Schreibstil ist super eingängig und lässt sich flüssig lesen. Gleich zu Beginn und bis zum Ende hin wird man von den Szenerien und den Charakteren eingenommen.

Die Darstellungen der Vorkommnisse sind authentisch und man hat als Leser das Gefühl, sich an Ort und Stelle zu befinden.

Ebenso verhält es sich mit den Charakteren. Diese wirken so lebendig und real, dass man sich auf Du-und-Du mittendrin fühlt. Ich hatte immer das Gefühl, ich wäre direkt vor Ort und würde alles miterleben. Die Emotionen, die ein breites Spektrum abdecken, lassen keine Fragen offen und sind ohne Kitsch oder dergleichen. Der Tiefgang, der sich ebenfalls mit den vielfältigsten Themen beschäftigt, lässt einen teilweise innehalten und reflektieren. Es regt zum Nach- und Umdenken an, was denn im Leben wirklich wichtig ist und welche Dinge man getrost beiseitschieben kann.



Die Erzählweise, dass die Protagonistinnen abwechselnd "zu Wort kommen", ist hervorragend umgesetzt und schafft ein vollkommenes Bild. Die gut gesetzten Cliffhanger bauen Spannung auf und lassen den Leser an den Fragen, die sich die Mitwirkenden stellen, teilhaben und miträtseln. So erlebt man die Spannung und die Emotionen hautnah mit.



Außerdem werden die örtlichen Begebenheiten so wundervoll erläutert, dass ich, obwohl ich die vorgestellten Örtlichkeiten nicht kenne, alles genau vor Augen habe und ein Urlaub in die Region geplant wird. Man verliebt sich in die raue Landschaft und man hat das Gefühl, dass es der Autorin mit ihrer Wahlheimat ebenso ergangen ist.



Mein Fazit: wundervoll atmosphärisches Bild von Land und Leuten, das mit Tiefgang, Emotionen und Spannung aufbereitet ist

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