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8 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Endlich frei

Mahtob Mahmoody , Rita Seuss , Heide Horn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.06.2016
ISBN 9783404608928
Genre: Biografien

Rezension:

Für alle, die Betty Mahmoodys "Nicht ohne meine Tochter" gelesen haben, eine superspannende Neubetrachtung des Themas.
Als ihr Buch damals erschien, gab es noch nicht einen solchen "overflow" an Lebensberichten und ich denke, damals haben ganz viele diese extrem dramatische Geschichte der Flucht aus dem Iran gelesen.
Das Thema ist nicht mehr neu, aber topaktuell, wenn man die nach wie vor sehr unterschiedlichen Frauenbilder einzelner Kulturen betrachtet.
So kommt der Bericht ihrer Tochter Mahtob zur richtigen Zeit.
Spannend und flüssig liest sich ihre Biografie, ich habe nicht einmal 24 Stunden dafür gebraucht.
Auf stilistische Dinge will ich nicht näher eingehen, das Buch ist geradeheraus geschrieben, eine Übersetzung aus dem Armerikanischen mit einigen Stereotypen, manchmal schienen kleine Brüche da zu sein, die allerdings genausogut dem schnellen Lesen geschuldet sein können.
Klare Leseempfehlung für alle, die das Buch der Mutter kennen.


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122 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

sansibar, afrika, historischer roman, ostafrika, freundschaft

Sehnsucht nach Sansibar

Micaela Jary
Flexibler Einband: 443 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.03.2012
ISBN 9783442476664
Genre: Romane

Rezension:

EIns vorweg: Micaela Jary kann schreiben. Bei diesem Buch allerdings wäre manchmal weniger mehr gewesen.

Inhalt:
1888: Drei junge Frauen lernen sich auf der Schiffsreise nach Sanisbar kennen. Jede einzelne hat ihre eigene Geschichte im Gepäck...und vor sich. In Sansibar erwartet sie eine völlig andere Kultur, faszinierend, befremdlich. Jede muss auf ihre Art den Weg finden...

Meine Meinung:
Der Plot des Buches ist toll und bietet einen hervorragende Plattform, um Sansibar in Szene zu rücken. Dies gelingt Micaela Jary zum einen durch eine umfassende und hervorragende Recherche, zum anderen durch ihre sprachlich geradzu orientalisch anmutenden Formulierungen. Sie lässt Sansibar vor dem Auge des Lesers entstehen und nimmt einen mit in die lebhafte Historie Ostafrikas zur Kolonialzeit.
Doch gerade diese "Verschnörkelungen" machen das Lesen manchmal etwas mühsam. Aufhören aber will man nicht, dazu ist die Geschichte wiederum zu spannend.
Schwierigkeiten hatte ich zuweilen mit den Charakteren. Da ist Viktoria, klug und selbstbewusst, mit dem klaren Ziel, unterrichten zu wollen. Antonia, gebildet, uneitel und unaufdringlich. Den beiden steht Juliane gegenüber, verwöhnte Tochter eines Weinhändlers, naiv und ein bisschen eingebildet. Alle drei begegnen natürlich bald der (potentiellen) Liebe (außer Antonia, die bringt sie schon mit), und müssen eine Menge Herausforderungen bestehen. Juliane kommt hierbei am besten voran, aber ihre unglaubliche Naivität ist fast schon nervig. Hier ist leider auch keine Entwicklung erkennbar, die aus ihr eine tiefere Persönlichkeit gemacht hätte.
Antonia kommt die Vergangenheit in Form von Anna von Rosch in die Quere, was sie zu sehr untypischen Verhaltensweisen veranlasst. Die vielen Tränenausbrüche passten irgendwie nicht zu dem Bild, das ich mir von Antonia gemacht hatte, ich fand sie teilweise richtig peinlich.
Viktoria ist noch am besten gezeichnet, ihr Wesen ist nachvollziehbar, aber auch sie ist nah am Wasser gebaut. Hier hätte ich mir gewünscht, dass ihre Neigung, gegen die Normen anzugehen, gerade in Sansibar ruhig und stetig wächst und sie nicht bei jeder Begegnung unterschiedliche Reaktionsweisen an den Tag legt. Besonders fällt mir das auf, wenn sie mit Roger zusammentrifft: Da verbrennt sie mit ihm ihr Korsett, doch an anderer Stelle ziert sie sich, wenn er ihr die Hand reichen will.
Sprachlich ist es manchmal schade, dass nicht passendere Formulierungen gefunden wurden: So "trottet" Viktoria nach ihrer Ankunft durch die Gassen der Steinstadt. Diesen Begriff kann ich mir in diesem Zusammenhang nicht vorstellen: da kommt sie nach wochenlanger Reise in ein wildfremdes Land, Viktoria, zupackend und aufrecht. Passt für mich nicht.
Oder die Szene auf dem Friedhof, als die Menschen sich "getrollt" hatten nach der traurigen Beerdigung. Diese Begriff war mir zu salopp, fast humoresk, und hat der Episode das Ergreifende genommen.
Und so manches Mal bricht eine schön aufgebaute Handlung jäh ab. Gerade bei den Liebesszenen ist mir das so gegangen. Und bei Antonia verliert sich der Reiz völlig, weil die Geschichte irgendwann nur noch im Vorbeigehen zu Ende erzählt wird. Als Max nach Antonia sucht, endlich weiß, was er will, werden die beiden weggeblendet. Stattdessen wird eher der Konlikt seiner früheren Frau gezeigt, der (zumindest mich) eigentlich gar nicht sooo besonders interessiert hat.

Fazit:
3,5 Sterne, die ich aber auf 4 aufrunde, wegen der ausgesprochen guten Recherche,
Ich habe die Atmosphäre gespürt und trotz mancher Klippe das Buch gerne gelesen. Für alle, die ein wenig Kolonialluft schnuppern möchten, eine solide Leseempfehlung.



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74 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

andrea schacht, historischer roman, freundschaft, liebe, geheimbund

Die Ungehorsame

Andrea Schacht
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.10.2010
ISBN 9783442371570
Genre: Historische Romane

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92 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

hamburg, familiensaga, erster weltkrieg, 1. weltkrieg, revolution

Sterne über der Alster

Micaela Jary
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.11.2015
ISBN 9783492306973
Genre: Romane

Rezension:

Solide...hat Micaela Jary ihre Fortsetzung geschrieben, aber der erste Teil hat mir deutlich besser gefallen.
Positiv fand ich die sehr gute Recherche der Zeit direkt nach dem 1. Weltkrieg, da hatte ich vieles noch nicht gewusst und hier gibt es ein dickes PLUS. Außerdem hat sie ihre Geschichten konsequent zu Ende geführt.
Vielleicht zu konsequent. Für mich bleib ein bisschen das Gefühl auf der Strecke, bis dann alle "zu Potte gekommen" waren, wurde es mir manchmal ein bisschen lang.
Aber: Gut und flüssig zu lesen, man möchte wissen, wie es weiter- und ausgeht und deshalb gebe ich gerne solide 4 Sterne.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

kanada, lehrerin, janette oke, gott, westen

Aufbruch ins Ungewisse

Janette Oke , Laurel Oke Logan
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 06.06.2015
ISBN 9783957340535
Genre: Romane

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

1545, spanien, handelsschiff, liebe

Der Duft der Muskatblüte

Laila El Omari
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.03.2014
ISBN 9783426506790
Genre: Historische Romane

Rezension:

Laila El Omari ist eine meiner Lieblingsautorinnen und "Der Duft der Muskatblüte" eines meiner liebsten Bücher von ihr. Ich habe es schon dreimal gelesen und immer wieder zieht es mich in seinen Bann.
Dabei ist es gar nicht die Geschichte von Ana, wie der Klappentext vermuten lässt, die diesen unwiderstehlichen Sog ausübt. Vielmehr ist es die Liebe zwischen Alessandro und Noelia, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert.
Verwoben mit all den Zutaten eines historischen Romans, Intrigen, fremde Länder und Menschen, die Geschichte des Kolonialismus - hier der Portugiesen in Goa - entsteht ein wirklich farbenprächtiges Bild vergangener Tage. Kleine Längen, wie bei der Seereise zu Beginn, sieht man da gerne nach. Und die liebevolle Ausgestaltung der Charaktere, die plastischen Schilderungen der Schauplätze und die gut strukturierte Handlung machen "Der Duft der Muskatblüte" zu einem echten Buch-Highlight.


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194 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

hamburg, 1. weltkrieg, erster weltkrieg, familiensaga, liebe

Das Haus am Alsterufer

Micaela Jary
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442480289
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dies war mein erstes Buch von Micaela Jary und gewiss nicht das letzte. Dank der Feiertage konnte ich auch gut "dran bleiben" und es so recht schnell auslesen.
Ich bin begeistert. Nicht nur von der Story, die eine wirklich sehr gelungene Adaption von "Downtown Abbey" ist - im Gegensatz zu so manch schlecht gemachter Kopie, die auf dem Buchmarkt kreist. Micaela Jary hat es zudem geschafft, die Thematik zu der Ihren zu machen. Dazu gehörten die geschliffen ausgearbeiteten Charaktere, das einprägsame Stimmungsbild der Handlungsorte, die klaren Handlungsstränge, die bei aller Komplexität klar geführt und schlüssig zu Ende gebracht werden.
Ganz besonders aber hat mir die wunderschöne, gefühlvolle Sprache gefallen, die Nuancen, die Wortspiele, der feinsinnige Humor, die emotionale Tiefe.
Selbstredend: 5 Sterne

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

farm, liebe, 19. jahrhundert, historischer roman, glaube

Wer um Liebe ringt

Tamera Alexander , Silvia Lutz
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Francke-Buchhandlung, 01.01.2016
ISBN 9783868275551
Genre: Historische Romane

Rezension:

Tamera Alexander ist eine der Schriftstellerinnen, die ich am liebsten lese, wenn ich mich für zwei Tage auf meine (Lese)Insel verabschiede. Länger brauche ich selten, um ein Buch von ihr durchzuschmökern.
Im Vordergrund ihrer Bücher steht die Liebesgeschichte, das muss man einfach wissen. Diese baut sie wie immer sehr innig auf, man lebt und liebt und leidet mit Cullen und Maggie, und wünscht ihnen, dass sich alles fügt für sie.
Sehr schön und atmosphärisch fand ich aber auch die Schilderungen von Land und Leuten, der Belle Meade Plantage und dem "geschlagenen" amerikanischen Süden. Man fühlt sich fast wie in einem schönen Spielfilm.
Tamera Alexander recherchiert immer vor Ort, das macht ihre Bücher sehr lebendig.
Aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung für alle, die einen guten, nicht zu schweren LIebesroman vor schöner Kulisse suchen.

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66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

wikinger, historischer roman, haithabu, dänemark, schweden

Herrin des Nordens

Martha Sophie Marcus
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442481064
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Herrin des Nordens" entführt in die Wikingerzeit - und ist doch viel mehr, als ein weiteres Epos, das den Kriegern huldigt. Differenziert entfaltet die Autorin ihr Bild von Haithabu und dem damals dänischen Norden des heutigen Deutschland, und seiner gut gewählten und noch besser charakterisierten Bewohner. Und das ist nicht ganz einfach, angesichts der Fülle an Personen, die diesen Roman bevölkern. Umso faszinierender die Ausgestaltung eines jeden Einzelnen, die Schilderungen von Ort und Zeit und nicht zuletzt die sehr gut aufgearbeitete Chronologie der politischen Ereignisse.
Martha Sophie Marcus vermeidet Klischees, geht ihre Geschichte sehr menschlich an, verwebt sie gekonnt mit Umständen. Auch die Liebesgeschichte ist wunderschön geschrieben.

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