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68 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 50 Rezensionen

schottland, 1869, krimi, culduie, 19. jahrhundert

Sein blutiges Projekt

Graeme Macrae Burnet , Claudia Feldmann
Fester Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Europa Verlag , 08.02.2017
ISBN 9783958900554
Genre: Historische Romane

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

band 1

Das Mädchen aus dem Norden

Katarzyna Bonda , Paulina Schulz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453270749
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Libreville

Janis Otsiemi , Caroline Gutberlet
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Polar Verlag, 01.03.2017
ISBN 9783945133439
Genre: Krimi und Thriller

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Der Block

Jérôme Leroy , Cornelia Wend
Flexibler Einband
Erschienen bei Edition Nautilus GmbH, 01.03.2017
ISBN 9783960540373
Genre: Krimi und Thriller

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67 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

fbi, new york, krimi, nero wolfe, rex stout

Es klingelte an der Tür

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Kaube
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.03.2017
ISBN 9783608981117
Genre: Krimi und Thriller

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

dealer, usa, drogen, kriminalität, banden

Clockers

Richard Price , Peter Torberg
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.09.2012
ISBN 9783596193912
Genre: Romane

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

wild west, lynchmob, cowboys

Die Gefürchteten

Tom Franklin , Wolfgang Müller
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.03.2005
ISBN 9783453012103
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

moorleiche, schottland, moor, krimi, kinderheim

Beim Leben deines Bruders

Peter May , Silvia Morawetz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei btb, 12.12.2016
ISBN 9783442714605
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Geld ist nicht genug

Wallace Stroby , Alf Mayer
Fester Einband
Erschienen bei Pendragon, 23.02.2017
ISBN 9783865325778
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das zweite Leben des Nick Mason

Steve Hamilton ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426304983
Genre: Krimi und Thriller

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132 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

frankfurt, krimi, privatdetektiv, mord, drogenhandel

Happy birthday, Türke!

Jakob Arjouni
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.08.2012
ISBN 9783257215441
Genre: Krimi und Thriller

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, verletzte, tot, prostitution, kommissar

Mädchenware

Norbert Horst
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.01.2015
ISBN 9783442481668
Genre: Krimi und Thriller

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Der Schneemann

Jörg Fauser
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 23.06.2009
ISBN 9783257239218
Genre: Romane

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

galapagos, tourismus, meeresbiologie, brandstiftung, tauchen

Abgrund

Bernhard Kegel
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Mare Verlag, 28.02.2017
ISBN 9783866482517
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In der Rückschau fiel es ihm tatsächlich immer schwerer, sein Handeln nachzuvollziehen.[...] Er war wütend gewesen, drohte vor Wut schier zu platzen, […]; Wut auf die Öffentlichkeit, die einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollte, dass die Welt auf den Abgrund zuraste; auf die Politik, die angesichts der Jahrtausendaufgabe, sich dieser Entwicklung in den Weg zu stellen, komplett versagte. Das Artensterben, die Zerstörung der Lebensräume, haarklein dokumentiert in immer neuen Studien, Woche für Woche, Tag um Tag. Die Schönheit der Natur, ihr überwältigender Reichtum schwanden dahin. Wie dickhäutig musste man sein, um all das klaglos hinzunehmen? (S.331-332)

Biologe Hermann Pauli und seine neue Partnerin, die Hauptkommissarin Anne Detlefsen, verbringen ihren Urlaub in der Charles-Darwin-Forschungsstation auf den Galapagos-Inseln. Pauli verfällt allerdings dem Forscherdrang und begibt sich mit zwei Kollegen auf eine Kurzexpedition auf der Suche nach einem mysteriösen Hai, den er bei einem Tauchgang entdeckt hat. Sehr zum Verdruss von Anne Detlefsen, die allein in der Forschungsstation zurückbleibt. Doch dort geschehen plötzlich mehrere Fälle von Brandstiftung. Ein Mann kommt dabei sogar zu Tode und Anne erhält Gelegenheit, dem einheimischen Kommissar behilflich zu sein.

Der Autor Bernhard Kegel ist Biologe und schreibt neben Romanen auch Sachbücher zu biologischen Themen. Der vorliegende Roman ist der dritte einer Reihe um den Meeresbiologen Hermann Pauli. Die Romane zeichnen sich dadurch aus, dass der Autor hierbei auch naturwissenschaftliche Themen vermitteln will. In „Abgrund“ geht es abstrakt um das Thema des Klimawandels und des Artensterbens, konkret allerdings um das Phänomen der Hybriden im Tierreich. Hybride sind Kreuzungen verschiedener Arten, die teilweise auch fortpflanzungsfähig sind und neue Arten bilden können. Im Pflanzenreich ist dies durchaus bekannt, in der Tierwelt sehen einige Forscher das verstärkte Auftreten von Hybriden als mögliche Reaktion auf den Klimawandel.

Dieses Thema wird im Buch von Hermann Pauli vertreten, während Anne Detlefsen sich des Kriminalfalls der Brandstiftungen annimmt. Dadurch, dass beide über weite Strecken der Handlung voneinander getrennt sind (er auf dem Forschungsboot, sie in der Forschungsstation und in Puerto Ayora), wechselt je nach Kapitel Perspektive und Schauplatz. Dabei beeindrucken vor allem die Naturbeschreibungen in den Kapiteln mit dem Meeresbiologen Pauli. Das Wissenschaftsthema tritt in der zweiten Hälfte des Buches allerdings etwas in den Hintergrund, der Kriminalfall nimmt mehr Raum ein.

Dies tut dem Buch jedoch nur bedingt gut. Die Brandstiftungen gehen einher mit Zusammenstößen und Reibereien zwischen den Wissenschaftlern der Forschungsstation, den Fischern und Bootsführern und der örtlichen Polizei. Auf Galapagos ist die Situation natürlich sehr diffizil. Ökologie, Forschung, Tourismus und Fischerei müssen behutsam in Einklang gebracht werden, was nicht immer gelingt. Das Thema ist also durchaus interessant, wird aber aus meiner Sicht krimitechnisch eher langweilig vorgetragen. Zudem kommt hinzu, dass der Autor die Perspektive von Anne Detlefsen gewählt hat, die als Außenstehende aber nur einen eingeschränkten Blick auf die Dinge hat. Am Ende wird die Auflösung sogar lapidar und quasi nebenbei dem Leser beigebracht – da hatte ich doch mehr erwartet. Außerdem sind die privaten Geplänkel des reiferen Paares Pauli/Detlefsen in der Handlung auch verzichtbar.

Auf der Internetseite des ansonsten von mir sehr geschätzten Mare Verlags prangt bei diesem Buch noch ein Kritikerlob: „Bernhard Kegel ist der neue Michael Crichton“ (vermutlich ist ein Vorgängerband gemeint). Mit diesem Slogan tut man dem Buch aber keinen Gefallen. Es handelt sich vielmehr um einen soliden Wissenschaftsroman mit einer guten Botschaft, bei dem man aber schon das Gefühl hat, dass hier einiges mehr an Potenzial gelegen hätte. Man muss dem Autor zwar zugute halten, dass er permanent um Authentizität bemüht ist, allerdings macht das den Roman letztendlich auch etwas bieder und spannungsarm.

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Tags: brandstiftung, evolution, galapagos, hybride, klimawandel, meeresbiologie, tourismus, wissenschaft   (8)
 

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62 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, politthriller, berlin, deutschland, russland

Zwei Sekunden

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei carl's books, 08.08.2016
ISBN 9783570585672
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Terroristen waren vom Fach. Trotzdem würde es ihnen schwerfallen, Bierbauer zu töten. Niemand wusste, in welchem Hotel er übernachtete. Niemand wusste, welche Route sein Wagen fuhr. Keine Chance, den Job mit einer Bombe zu erledigen. Wenn er den gepanzerten Wagen verließ, dann in einer kurzfristig gesperrten Tiefgarage und umgeben von Personenschützern. Keine Chance für einen Schützen. So dämlich die Fahrzeugwechsel waren, so wirksam war der sonstige Schutz. Merkow sah es sofort, wenn er es mit Profis zu tun bekam. […]

Sie hatten sich rund ums Adlon aufgestellt. Waren nicht in den Wagen sitzen geblieben. Hatten Betriebsamkeit vorgetäuscht. Einer ging einkaufen, die andere bummelte zum Brandenburger Tor. Schließlich wollten sie das BKA nicht auf sich aufmerksam machen.

So war Bierbauer doppelt geschützt. Aber es nützte ihm nichts. (S.223-224)

Staatsbesuch in Berlin: Die Kanzlerin begrüßt den russischen Präsidenten am Flughafen. Die Fahrzeuge machen sich auf den Weg ins Stadtzentrum, als eine Detonation die Kolonne erschüttert. Einer der Wagen wird völlig zerstört, vier Menschen sterben. Der Wagen mit Kanzlerin und Präsident ist nur knapp davon gekommen. Helle Aufregung aller Orten, ein Taskforce wird gegründet. Außerdem erhält noch jemand den Auftrag zu ermitteln - der eigenwillige Hauptkommissar Eugen de Bodt.

De Bodt bedingt sich einen unabhängigen Status außerhalb der Taskforce aus und erhält diesen auf Befehl von ganz oben. Sehr zum Verdruss einiger seiner Kollegen. Doch wie seine Kollegen kann de Bodt und sein Team zunächst wenig Handfestes vorweisen. Die Drahtzieher des Anschlags bleiben im Dunkeln. Erst als der Kanzleramtsminister und weitere hochrangige Beamte weiteren Anschlägen zum Opfer fallen, reift in de Bodt die Idee: Waren Kanzlerin und Präsident womöglich gar nicht das Ziel und war der erste Anschlag gar kein Fehlschlag?

Autor Christian v. Ditfurth ist Historiker und Autor zahlreicher Kriminalromane, alternativhistorischer Romane und politischer Sachbücher. Sehr interessant fand ich beispielsweise seinen Roman „Der Consul“, der mit den Fund der Leiche Adolf Hitlers in einem Hotel in Weimar 1932 beginnt und von da aus eine alternative Version der Geschichte weitererzählt. Seine Krimireihe um den Historiker Stachelmann hat übrigens in „Zwei Sekunden“ eine Art „Cameo-Auftritt“: Im Bücherregal einer Prostituierten liegt der Roman „Mann ohne Makel“. Der Name (von) Ditfurth dürfte einigen Kindern der Achtziger wie mir noch etwas sagen: Tatsächlich ist Wissenschaftsjournalist Hoimar von Ditfurth („So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen“) der Vater des Autors, die Publizistin und ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth seine Schwester.

Er lehnte sich zurück, rieb sich die Schläfe und flüsterte: „Die Angst läuft vorweg, sie entdeckt die Folge, ehe denn sie kommt, so, wie man es an sich selber spüren kann, dass ein Wetter im Anzuge ist.“

„Hegel“, sagte Seibert.

De Bodt nickte. Nur eine Andeutung. „Die Angst verrät, was wir in der Zukunft fürchten. Unser Hirn betrachtet die Fakten, mischt sie mit unseren Sorgen. Wenn im Amt die Angst umgeht, dass das Morden weitergeht, spüren die Leute dort Motive, die wir nicht kennen.“
Seibert starrte de Bodt an. „Sie meinen, die Angst weiß mehr.“„Das meine ich. Die Angst weiß mehr.“ (S.189)


Seinen Protagonisten Eugen de Bodt lässt v. Ditfurth nun zum zweiten Mal ermitteln. De Bodt ist ein unkonventioneller und (vor allem für seine Vorgesetzten) unbequemer Kommissar mit Sonderstatus im Berliner LKA. Eine Laus im Pelz des Beamtenapparates. De Bodt ist fachlich brillant, denkt und handelt unorthodox und ist gerade dadurch erfolgreich. Er lässt dies aber auch andere spüren und ist daher als arroganter Einzelgänger verschrien. Zudem kommentiert er gerne Situationen mit philosophischen Bonmots, vor allem von Hegel. Doch seine beiden Untergebenen Salinger und Yussuf lassen nichts auf ihn kommen, verteidigen seine Eigenarten, weil sie spüren, dass er sie zu besseren Ermittlern macht. De Bodts Erfolge im vorherigen Fall („Heldenfabrik“) haben auch bei der Bundeskanzlerin Eindruck gemacht, so dass er in diesem neuen Fall vom Kanzleramt einen Sonderstatus erhält und unabhängig zur Taskforce ermitteln darf.

Eine Konstellation, die es im normalen Leben bei den deutschen Sicherheitsapparaten wohl kaum geben dürfte, die sich aber in diesem Thriller als Glücksgriff erweist. Denn der Blick auf diese Taskforce ist spöttisch-satirisch. Dort versammeln sich abgehalfterte GSG-9-Helden, Besserwisser, Speichellecker, oder ganz einfach kriminalistisch durchschnittliche, aber höchst selbstbewusste Alphatiere. Auf den Sitzungen werden neben dem Austausch von (überschaubaren) Ermittlungsergebnissen und der Strategie fürs weitere Vorgehen mindestens so viele Gedanken daran verschwendet, wem man dieses Behördenversagen am besten ankreiden kann. Die deutschen Sicherheitsbehörden erweisen sich (mit Ausnahme von de Bodt natürlich) als völlig untauglich, mit dieser Situation klarzukommen. Außerdem wird nach und nach klar, dass der deutsche Ministerialapparat relativ problemlos korrumpierbar oder ansonsten erpressbar ist.

Auch die Russen bilden ihre eigene kleine Taskforce in der Botschaft „Unter den Linden“, schließlich kann man einen Anschlag auf den Präsidenten (wem sonst soll der Anschlag gegolten haben?) nicht auf sich sitzen lassen. Auch hier gibt es große Rivalitäten und auch hier tappt man im Dunkeln. Das hält sie natürlich nicht davon ab, irgendwelche angeblichen Drahtzieher oder Maulwürfe zu traktieren. Aber wenn ich nicht lupenreiner Demokrat, sondern Zyniker wäre, würde ich sagen, immerhin unternehmen die Russen etwas. Ditfurth etabliert Konstantin Merkow, Chefleibwächter des Präsidenten und hochrangiger Offizier des FSO als wichtigste Nebenfigur. Merkow ist ein intelligenter Mann, der kühl kalkulierend die Interessen Russlands vertritt. Er darf an der deutschen Taskforce teilnehmen, aber merkt schnell, dass bei den Deutschen nur de Bodt in der Lage ist, die Hintergründe der Terrorserie aufzudecken. De Bodt und Merkow ticken ähnlich und entwickeln einen gegenseitigen Respekt voreinander.

Salinger lächelte. Er hatte wieder 'treu' gesagt. Treu, das gab es nicht mehr. Genauso wenig wie Minnesang. Man hatte es längst in Loyalität umbenannt, das so klang wie Kaugummi. (S.271)

Dass de Bodt am Ende so ein bisschen James-Bond-mäßig die Lage klärt – geschenkt! Denn ansonsten bietet das Buch echte Pageturner-Qualitäten. Hohes Tempo und hohe Spannung werden unterstrichen durch den extrem knappen, stakkatoartigen Stil. Das aber nicht zu Lasten der Figuren oder der durchaus komplexen, aber überzeugenden Gemengelage im Plot. „Zwei Sekunden“ ist ein wirklich starker deutscher Politthriller.

  (54)
Tags: anschlag, berlin, deutschland, geopolitik, kanzleramt, mordserie, politthriller, russland, sicherheitsbehörden, terror   (10)
 

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

mord, freundschaft, schweden, vergangenheit, leo junker

Der Turm der toten Seelen

Christoffer Carlsson , Susanne Dahmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 09.03.2015
ISBN 9783570102329
Genre: Krimi und Thriller

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93 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

helgoland, thriller, spannung, orkan, anna krüger

Hell-Go-Land

Tim Erzberg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 22.08.2016
ISBN 9783959670463
Genre: Krimi und Thriller

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

thriller, survival, survive, hunger, scherz

Survive - Du bist allein

Alexandra Oliva , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 28.07.2016
ISBN 9783651024731
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Raymond Chandler

Frank MacShane , Wulf Teichmann , Alfred Probst , Christa Hotz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.02.2009
ISBN 9783257067088
Genre: Biografien

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, roma

Der namenlose Tag

Friedrich Ani
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.10.2016
ISBN 9783518467206
Genre: Krimi und Thriller

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

spanien, kommissar, literarischer krimi, krimi, spanische literatur

Die Augen eines Mörders

Antonio Muñoz Molina , Willi Zurbrüggen
Flexibler Einband: 477 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.01.2005
ISBN 9783499230011
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

deputy, freundschaft, auftragskiller, gespräche

Die rechte Hand des Teufels

Kim Zupan , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.11.2014
ISBN 9783426515150
Genre: Krimi und Thriller

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

polen, kriegsverbrechen, wolfshunger, 2.weltkrieg, thriller

Wolfshunger

Philip Kerr , ,
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.11.2015
ISBN 9783499267857
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Asche und Staub

Viktor Remizov , Annelore Nitschke
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 11.11.2016
ISBN 9783423280952
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

düsseldorf, afrodeutsche, schwarze kommissarin, krimi, rivalitäten

Das Ende aller Geheimnisse

Stefan Keller
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.01.2017
ISBN 9783499272493
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Wetten, dass die Neue bessere Ergebnisse mitbringt als wir?“, fragte Dennewitz, als Löwinger den Wagen die Abfahrt von der Brücke hinunterlenkte. […] Er grunzte anstelle einer Antwort. „Die Kleine hat einen ziemlichen Lauf, findest du nicht?“, setzte Paul nach.
„Sie ist halt hartnäckig.“
„Ich glaube, unsere schwarze Perle hat nur eine Glückssträhne.“
„Du bist sauer, oder?“
„Quatsch!“ (S.182-183)

Der ersten Tag im neuen Job: Kommissarin Heidi Kamemba hat direkt einen schweren Stand, denn obwohl sie selbst natürlich nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen will - als erste dunkelhäutige Kommissarin fällt sie natürlich überall auf. Die erste Leiche ist allerdings auch nicht fern und Heidi hat direkt einen interessanten Fall: Auf einem Waldweg wird eine verbrannte und nicht auf Anhieb identifizierbare Leiche aufgefunden. Als die Mordkommission schließlich die Identität klären kann und die Wohnung des Opfers aufsucht, ist diese komplett leer. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte – bis Heidi einen versteckten USB-Stick in der Wohnung aufstöbert.

Hauptfigur Heidi Kamemba ist eine junge, aufstrebende Polizistin, die nun in Düsseldorf bei der Mordkommission ihren ersten Job bei der Kripo antritt. Das allein wäre nichts Besonderes, doch Heidi ist dank ihres kongolesischen Vaters dunkelhäutig und sorgt damit als schwarze Kommissarin für Aufsehen. Natürlich wurde sie schon während der Ausbildung genau beäugt, so dass sie einen extremen Ehrgeiz an den Tag gelegt hat und als Jahrgangsbeste abgeschlossen hat. Sie ist sehr talentiert, mit einem guten Selbstbewusstsein ausgestattet und kann sich direkt in ihren ersten Tagen beweisen. Sie spürt auch direkt, dass irgendetwas im Team des Kriminalkommissariats nicht stimmt und führt dies korrekterweise auf den Selbstmord ihres Vorgängers, Rolf Becker, zurück. Eines hat mich aber an der Story gestört: Dass sie direkt an zweiten Tag auf der neuen Dienststelle eigene Ermittlungen zu diesem Selbstmord anstellt, fand ich, Ehrgeiz und Gespür für Gruppendynamik hin oder her, ziemlich weit hergeholt.

Der Krimi hält sich eng an den Ermittlern des KK12, ist somit ein echter Polizeikrimi. Ganz gut gemacht ist der wechselnde personale Erzähler, der abwechselnd den Blickwinkel eines der Polizisten einnimmt. Überhaupt sind die Teamstrukturen, Rivalitäten und Machtdemonstrationen sehr interessant dargestellt. Eigentlich haben alle so ihre Macken und kleinen Geheimnisse (Alkohol, Wettschulden u.ä.). Dass dann eine neue Kollegin hereinplatzt, die zum einen eine erhebliche Aufmerksamkeit generiert und zum anderen auch noch kompetent und selbstbewusst ist, sorgt natürlich für Zündstoff. Hinzu kommt der nicht aufgearbeitete Selbstmord von Heidis Vorgänger.

„Das Ende aller Geheimnisse“ ist offenbar der Auftakt zu weiteren Bänden. Autor Stefan Keller hat in seiner Karriere schon zahlreiche Jobs bei Fernsehen, Theater und Hörfunk hinter sich. Er unterrichtet kreatives Schreiben als Dozent an der Uni Köln. In der Domstadt spielt auch seine Reihe um den Privatdetektiv Marius Sandmann, die im Gmeiner Verlag erscheint.

Die Story hat natürlich etwas mit dem gefundenen USB-Stick zu tun. Dort finden die Beamten nämlich eine Software, mit der über eine Sicherheitslücke Provider-Daten samt Kontodaten von beliebigen Personen ausgespäht werden können. Ein aktuelles Thema und sehr interessant für das organisierte Verbrechen. Aber eben auch für die Geheimdienste, so dass die Handlung durchaus noch eine politische Note bekommt. Allerdings ist das etwas halbherzig umgesetzt, das hätte für meinen Geschmack noch ausgebaut werden können. Überhaupt finde ich das Ende nicht komplett rund. Die Stränge finden zwar zusammen, aber neben der aufkommenden Spannung und des zunehmenden Tempos wirkt es auch ein wenig gehetzt.

Insgesamt ist der Roman aber ein solider, ordentlich unterhaltender Krimi. Die Figuren wissen durchaus zu überzeugen, beim Plot ist noch Luft nach oben. Kein schlechter Auftakt für diese Reihe.

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Tags: afrodeutsche, datenklau, düsseldorf, krimi, mord, polizei, rivalitäten, selbstmord   (8)
 
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