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usa, amerikanische literatur, new york, gesellschaft, st. louis

Die 27ste Stadt

Jonathan Franzen , Heinz Müller , any.way , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2005
ISBN 9783499238727
Genre: Romane

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Der Tod von Sweet Mister: Roman

Daniel Woodrell
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei Verlagsbuchhandlung Liebeskind, 12.10.2012
ISBN 9783954380107
Genre: Romane

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Krimi-Noir - Abserviert

James M. Cain , Peter Graf
Buch: 352 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 19.11.2016
ISBN 9783864973567
Genre: Krimi und Thriller

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Krimi-Noir - Puma

Ulf Miehe , Peter Graf
Buch: 480 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 19.11.2016
ISBN 9783864973628
Genre: Krimi und Thriller

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Krimi-Noir - Die dunkle unermesslichkeit des Todes

Massimo Carlotto , Peter Graf
Buch: 256 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 19.11.2016
ISBN 9783864973604
Genre: Krimi und Thriller

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Krimi-Noir - Harlem dreht durch

Chester Himes , Peter Graf
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 19.11.2016
ISBN 9783864973550
Genre: Krimi und Thriller

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Krimi-Noir - Dunkler Gefährte

Jim Nisbet , Peter Graf
Buch: 192 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 19.11.2016
ISBN 9783864973611
Genre: Krimi und Thriller

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Krimi-Noir - Ketzerei in Orange

Charles Willeford , Peter Graf
Buch: 280 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 19.11.2016
ISBN 9783864973598
Genre: Krimi und Thriller

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münchen, krimi, mord, obdachlose, andreas föhr

Eisenberg

Andreas Föhr
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.06.2016
ISBN 9783426653968
Genre: Krimi und Thriller

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sommer, stefan zweig, joseph roth, dichter, ostend

Ostende

Volker Weidermann
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei btb, 10.08.2015
ISBN 9783442748914
Genre: Romane

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Blut in den Bayous

James Lee Burke
Flexibler Einband
Erschienen bei Pendragon, 10.10.2016
ISBN 9783865325631
Genre: Krimi und Thriller

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Ein schöner Ort zu sterben

Malla Nunn , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 28.02.2011
ISBN 9783746626833
Genre: Krimi und Thriller

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Unter Wasser stirbt man nicht!

Ross Macdonald
Flexibler Einband
Erschienen bei Diogenes
ISBN 9783257237108
Genre: Krimi und Thriller

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dorfgemeinschaft, mord, massaker, lidice

Die Toten schauen zu

Gerald Kersh
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei PULP MASTER, 28.01.2016
ISBN 9783927734746
Genre: Krimi und Thriller

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Porkchoppers

Ross Thomas , Jochen Stremmel
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Alexander, 01.02.2016
ISBN 9783895814037
Genre: Krimi und Thriller

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krimi, stalking, 2016, notwehr, filmsternchen

Ein Schlag ins Gesicht

Franz Dobler
Fester Einband: 365 Seiten
Erschienen bei Tropen, 09.12.2016
ISBN 9783608502169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sie hatte den Schmerz von gestern vergessen und die Demütigung, die man bei jedem Schlag erfuhr, den man einstecken musste, ohne ihn parieren zu können. Die Schläge, die man nicht kommen gesehen hatte, waren die härtesten. Man konnte den Schmerz vergessen, aber die Demütigung würde sich immer wieder melden. (S.277)

Robert Fallner hat vor etwa einem Jahr im Dienst einen Jugendlichen in Notwehr erschossen. Seitdem ist es mit ihm stetig bergab gegangen, beruflich wie privat. Nun hat er selbst seinen Job als Polizist gekündigt, um in der Sicherheitsfirma seines Bruders anzuheuern. Sein erster Auftrag ist eine in die Jahre gekommene Schauspielerin von 70er-Jahre-Schmuddelfilmchen, die nun von einem Stalker bedroht wird.

Simone Thomas, in Fan-Kreisen immer noch gefeiert für ihre Rolle in „Die Satansmädels von Titting“, macht es Fallner auch nicht gerade leicht. Sie ist eine echte Diva, plant über eine Realityshow ein Comeback und gibt definitiv nicht alles von sich preis. Fallner selbst gefällt sich zunehmend in der Rolle des Beschützers und verbringt zunehmend Zeit, um in der Vergangenheit der Schauspielerin herumzustöbern.

„Ein Schlag ins Gesicht“ ist der zweite Roman um den (Ex-)Polizisten Robert Fallner. Mit dem ersten, „Ein Bulle im Zug“, gewann Autor Franz Dobler vor zwei Jahren den Deutschen Krimi Preis. Dabei schreibt Dobler alles andere als Mainstream-Krimis. „Ein Schlag ins Gesicht“ ist an vielen Stellen eine Hommage an das Kino der 70er Jahre, an die damalige (und heutige) Szene am Münchener Hauptbahnhof, an Deborah Harry, an andere Kriminalromane. Dabei schreibt Dobler stilistisch äußerst versiert, lässig, mit vielen inneren Monologen bzw. Reflexionen und einigen hervorragenden Dialogen bzw. Szenen gepflegten Aneinandervorbeiredens.

Allerdings – und jetzt kommt das Aber: Bei aller Stilistik kommt mir der Plot und die Krimihandlung dann doch arg zu kurz. Der Roman ist ziemlich Avantgarde, aber er hat mich zu keiner Zeit gefesselt. Dafür war mir einfach zu wenig Fleisch am Knochen. Aber gut ausgesehen hat der Knochen auf jeden Fall.

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Tags: deborah harry, hommage, krimi, münchen, schmuddelfilme, stalking, szene   (7)
 

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Steam Pig

James McClure , Sigrid Gent
Flexibler Einband
Erschienen bei Unionsverlag, 26.09.2016
ISBN 9783293207431
Genre: Krimi und Thriller

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kinderbuch, kinderkrimi, advent, ulrike rylance, penny pepper

Penny Pepper - Tatort Winterwald

Ulrike Rylance , Lisa Hänsch
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 14.10.2016
ISBN 9783423761628
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Als die ersten Berichte von verschwundenen Weihnachtsbäumen aufkommen, halten Penny Pepper und ihre Freundinnen dies noch für einen Zufall. Aber die Zufälle häufen sich, eine Lieferung neuer Bäume kommt und kommt nicht an, Weihnachtsbäume werden einfach so vom Balkon geklaut und auf einer Weihnachtsbaumschule ist eine rätselhafte Baumkrankheit ausgebrochen. Es scheint keine echten Weihnachtsbäume mehr in Schnuckendorf zu geben – ein klarer Fall für Penny Pepper und ihre Freundinnen.

„Penny Pepper – Tatort:Winterwald“ ist das vierte Abenteuer von Penny, ihren Freundinnen Ida, Marie und Flora sowie Dschastin, Floras Hund. Ich weiß gar nicht genau wie man diese neumodische literarische Form überhaupt nennt, aber es ist so eine Mischung aus Roman und Comic mit vielen (auch kleinen) Zeichnungen, Einschüben, Listen, unterschiedlichen Schriftgrößen und -arten und auch manchmal so was wie Sprechblasen. Ganz schön wuselig manchmal, aber auch oft ziemlich pfiffig.

Die Story ist eine Kinder-Detektivgeschichte, ich würde mal sagen für Kinder bis etwa 10 Jahre. Durch den oben beschriebenen Aufbau ist es auch für nicht so ausdauernde Leser geeignet. Es gibt durchaus spannende Stellen, Gelegenheit zum Mitraten und Mitfiebern, aber auch zahlreiche lustige Stellen, besonders wenn Pennys defektes Diktiergerät ins Spiel kommt.

Wir haben das Buch zu dritt gelesen (39, 9, 7 Jahre) und fühlten uns gut unterhalten. Die vorherigen Bände waren vielleicht noch einen Tick stärker. Der comicartige Aufbau ist zum Vorlesen auch nicht ganz optimal, aber machbar. Ganz interessant sind die in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Detektivtipps, in denen Penny z.B. erklärt, wie man ein Täterprofil erstellt oder was „Good Cop – Bad Cop“ bedeutet.

Alles in allem eine kurzweilige Detektivlektüre für Kinder, spannend und lustig und auf jeden Fall lesenswert!

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Tags: detektivgeschichte, diebstahl, freundschaft, kinderbuch, weihnachten   (5)
 

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pestizide, rachel carson, ökologie, biografie, umweltschutz

Rachel Carson

Dieter Steiner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei oekom verlag, 03.04.2014
ISBN 9783865814678
Genre: Biografien

Rezension:

„Wir stehen nun an einem Scheidewege. Doch es ist nicht, wie in Robert Frosts bekanntem Gedicht, gleich gut, wohin wir uns wenden. Der Weg, den wir seit langem eingeschlagen haben, ist trügerisch bequem, eine glatte moderne Autobahn, auf der wir mit großer Geschwindigkeit vorankommen. Doch an ihrem Ende liegt Unheil. Der andere Weg, der abzweigt, ist weniger befahren, doch er bietet uns die letzte und einzige Möglichkeit, ein Ziel zu erreichen, das die Erhaltung unserer Erde sichert.“ (S.270)

Dies schrieb Rachel Carson mahnend in ihrem wichtigsten Buch „Der stumme Frühling“. Ihr Kampf gegen den unbegrenzten Einsatz von Insektiziden und anderen chemischen Giftstoffen machte sie Anfang der 1960er zu einer Pionierin der Ökologie und des Umweltschutzes.

Rachel Carson wurde 1907 in der Nähe von Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. Sie erfuhr ein hohes Maß an Bildung, war schon als Kind literarisch begabt und sehr an Naturbeobachtungen interessiert. Dieser Zwiespalt zwischen Literatur und Biologie verfolgte sie bis ans College, bevor sie sich endgültig für Biologie entschied. Nach ihrem Master in Zoologie (Vertiefung in Meeresbiologie) bekam sie eine Stelle in der US-Fischereibehörde. Dort wurde aber schnell neben ihrem wissenschaftlichen auch ihr literarisches Talent erkannt und sie kümmerte sich unter anderem um Publikationen der Behörde. Sie schrieb erste eigene Artikel für Zeitschriften und Magazine und schließlich auch mehrere Bücher über das Meer, die zu Bestsellern wurden und ihr finanzielle Unabhängigkeit brachten. So konnte Carson sich ihrem größten Projekt widmen: Dem Kampf gegen den maßlosen Einsatz von Insektiziden wie DDT. 1962 erschien unter großem Medienecho ihr Buch „Silent Spring (Der stumme Frühling)“. Das Buch löste eine große Diskussion über den Einsatz von chemischen Mitteln aus und gilt als Ausgangspunkt der amerikanischen Umweltschutzbewegung. Carson wurde von der Industrie und Teilen der Wissenschaft stark angefeindet, fand aber in der Öffentlichkeit und durchaus auch in der Administration Gehör. Allerdings litt sie schon seit längerem an einer Krebserkrankung. Weitere Projekte konnte sie nicht mehr verwirklichen. Rachel Carson starb im April 1964.

Autor des Buches ist Dieter Steiner, Professor im Ruhestand für Geographie und Humanökologie. Er beschreibt das Leben Rachel Carsons sehr detailliert, mit zahlreichen Quellen, chronologisch von der Kindheit bis zum Tod. Dabei lässt er durchaus sehr Bewunderung für diese mutige Frau durchblicken. Er trägt auch die private Seite von Carson vor, allerdings liegt das Hauptaugenmerk auf der wissenschaftlichen und publizistischen Arbeit und den Reaktionen hierauf. Hier muss ich allerdings auch eine wesentliche Kritik äußern: Dass Steiner seitenlang aus Carsons Werken zitiert, macht das Buch streckenweise sehr zäh.

Rachel Carson ist eine Frau, von der ich vorher kaum nur mal vage etwas gehört hatte und dementsprechend fand ich ihre Biografie auch interessant. Allerdings ist der Stil des Autors schon ziemlich spröde und langatmig. Um ehrlich zu sein, habe ich mehrfach Seiten überblättert. Aber immer wieder wurde es auch sehr interessant. Auch das Nachwort hat mich überzeugt. Daher gebe ich insgesamt eine durchschnittliche Bewertung.

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Tags: biografie, ökologie, pestizide, rachel carson, umweltschutz   (5)
 

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Ins Westeis

Tor Even Svanes , Gabriele Haefs , Andreas Brunsterman
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Osburg Verlag, 01.08.2016
ISBN 9783955101152
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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Ein letzter Drink

Dennis Lehane , Steffen Jacobs
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.08.2016
ISBN 9783257300307
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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hooligans, hannover 96, gewalt, hannover, familie

Hool

Philipp Winkler
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 19.09.2016
ISBN 9783351036454
Genre: Romane

Rezension:

„Ich komm trotzdem noch ab und zu in den Timpen, und wir können ja öfters wieder ins Stadion gehen. Als Ausgleich sozusagen. Nur bei den Fahrten bin ich nicht mehr dabei. Heiko, komm. Wir bleiben doch nach wie vor Freunde. Da ändert sich doch nichts.“
Aber ich habe nur ein wildes Rauschen im Ohr, das mir glühende Stahlwolle durch den Gehörgang zischt.
Ich sage: „Alles ändert sich, Ulf. Andauernd! Was soll das?! Und das mit den Freunden? Da bin ich mir nicht sicher.“
Ich trete meinen Stuhl zur Seite. Er kippt um und schlittert ein Stück. Ich gehe darüber hinweg, zerre die Tür auf und stürme raus. (S.142)

Heiko Kolbe ist ein Hool. Seine Familie ist eine Farce. Heikos neue Familie ist seine Clique, bestehend aus Kai, Jojo und Ulf. Die Vier hängen gemeinsam ab und fahren gemeinsam zu den „Spielen“. Als Teil einer Hannoveraner Hooligan-Gruppe messen sie sich mit Gleichgesinnten aus dem ganzen Land. Doch so langsam bekommt die Freundschaft Risse, als die anderen die gemeinsamen Aktivitäten als Hools in Frage stellen.

Phillipp Winkler hat sich für seinen Debütroman eine Parallelgesellschaft ausgesucht. Eine Welt voller Gewalt, Wut und Adrenalin. Doch er lässt dies den Roman nicht dominieren. Denn sein Ich-Erzähler Heiko erzählt seine eigene traurige Geschichte. Familiäres, Pubertäres, Absurdes, Asoziales, Illegales, Brutales. Dabei verfällt er jedoch nicht ins Episodische, sondern behält einen roten Faden. Der Autor arbeitet immer wieder mit Rückblenden und schafft so auch durchaus Spannungseffekte.

Heiko ist ein Außenseiter, Anfang 20, ohne Schulabschluss. Er jobbt nun bei seinem Onkel, dem Anführer der Hools, im Gym. Heiko lebt bei Arnim zur Untermiete, einem Typen, der schon eine Strafe wegen Mordes abgesessen hat und nun auf seinem abgelegenen Hof Tierkämpfe organisiert. Seine Familie bietet keinen Rückhalt, hat es nie getan. Seine Mutter ist schon während seiner Kindheit abgehauen, der Vater Frührentner, Säufer, hat sich im Thailand-Urlaub eine neue Partnerin mitgebracht. Umso mehr vertraut er auf die Freundschaft in seiner Clique und auf die reinigende Wirkung der Hooligankämpfe. Umso mehr ist er entsetzt und fühlt sich verraten, als die anderen die Hooligans verlassen wollen. Eine wirklich authentisch wirkende Figur, asozial, wütend, unfähig Gefühle auszudrücken. Und doch berührt seine tiefe Melancholie, sein Wunsch nach Anerkennung, nach Geborgenheit – frei nach den Ärzten (und einer Stimme auf dem Klappentext): „Seine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe.“

Ich überlegte, was ich sagen könnte. Gottverdammte Scheiße, so was konnte ich noch nie. Kann ich auch heute noch nicht. Meine Gefühle artikulieren, wie Manuela das formuliert. Da fällt mir gar nichts mehr ein, mein Hirn blockiert und anstatt, dass irgendetwas Sinnvolles rumkommt, werde ich nur wütend. (S.74)

Eine Geschichte von Außenseitern, von zerstörten Familien, von Freundschaft und vom Sog der Wut und der Gewalt. Brutal und hart, gleichzeitig aber voller Melancholie und Traurigkeit. Dabei sollte aber keiner den erhobenen Zeigefinger oder Gesellschaftskritik erwarten. Das Buch ist einfach eine Innendarstellung, dabei eine absolut mitreißende Geschichte und stand meiner Meinung nach völlig zurecht auf der Shortlist des Buchpreises.

  (54)
Tags: außenseiter, drama, familie, freundschaft, gewalt, hooligan, melancholie, wut   (8)
 

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

australien, missbrauch, korruption, mord, thriller

Die Schuld vergangener Tage

Peter Temple , Hans M. Herzog
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.09.2016
ISBN 9783328100706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Weißt du, welchen Ausdruck ich in den alten Zeiten immer gehasst habe?“, sagte ich. „Insider sein. Nun, ich will nicht wieder Insider sein.“
Berglin zündete sich die Zigarette an, Handfläche vor der Flamme, schmale Augen im Licht. „In diesem Fall sind nur du und ich die Insider, Mac“, sagte er. „Wenn du nicht mitmachst, solltest du dir überlegen, den netten jungen Burschen wegzuschicken, den Hund in Pflege zu geben und dich samt der großen Knarre zum Schlafen unters Bett zu legen. Die alten Zeiten sind noch nicht vorbei.“ (S.235)

Ned Lowey, Nachbar und Freund von Mac Faraday, wird erhängt in seinem Schuppen aufgefunden. Mac nimmt Neds Enkel Lew bei sich auf. Er zweifelt am vermeintlichen Selbstmord seines Freundes. Auch die Polizei ist nicht völlig überzeugt, hat Mac sogar kurzzeitig unter Verdacht. Mac beginnt der Sache auf den Grund zu gehen. Ein Zeitungsartikel in Neds Unterlagen über den Fund einer Mädchenleiche in einem alten Bergwerksschacht und dessen Arbeitsunterlagen bringt ihn auf eine heiße Spur zu einer Erziehungsanstalt für straffällige weibliche Jugendliche.

Bei seinen Nachforschungen stößt Mac auf diverse Ungereimtheiten Mitte der 80er Jahre – ungefähr der Zeitraum, in dem das Mädchen aus dem Schacht zu Tode gekommen sein muss. Schließlich erfährt Mac, dass auch der damalige Arzt der Anstalt, Dr. Ian Barbie, vor kurzem auf gleiche Weise aus dem Leben schied. Es riecht nach alten Missbrauchsfällen und nach Mord.

Peter Temple ist einer der bekanntesten australischen Krimischriftstellern. In Südafrika geboren, lebt er erst seit 1980 in Australien. Ursprünglich Journalist, veröffentlichte er erst 1996 im Alter von 50 Jahren seinen Debütroman. Seitdem ist Temple international erfolgreich, er gewann fünfmal den australischen Ned Kelly Award, einmal den Dagger Award und auch einmal den Deutschen Krimi Preis. Auch für mich war Peter Temple kein Unbekannter: „Kalter August“ und „Shooting Star“ hatte ich bereits von ihm gelesen. „Die Schuld vergangener Tage“ ist übrigens kein neuer Roman, seit „Wahrheit“ (aus dem Jahr 2009) hat Temple nichts Neues mehr veröffentlicht. „An iron rose“ (so der Originaltitel) ist Temples zweiter Roman aus dem Jahr 1998, der nun erstmals ins Deutsche übersetzt wurde.

Ich wechselte das Thema. „Du musst noch jemandem für mich finden.“

„Meine Güte, ich halt's im Kopf nicht aus.“ Pause. „Wen?“

Ich gab ihm die nötigen Infos: Gabriele Elaine Makin, geboren 1967 in Frankston, ehemalige jugendliche Straftäterin, letzter bekannter Wohnort Cairns. Nicht im Telefonbuch.

„Hoffentlich überlebt sie dein Interesse“, sagte Berglin. „Ruf mich nicht an.“ (S.203)

Missbrauch in einer Erziehungsanstalt? Darin involviert sogenannte Stützen der Gesellschaft? Zugegeben, das klingt irgendwie als hätte man so etwas schon mehrfach gelesen oder gesehen. Aber so ganz so einfach macht es Temple nicht, denn es entwickelt sich ein durchaus komplexer Plot, bei dem Mac Faraday von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

Ich-Erzähler Mac Faraday arbeitet als Schmied in einer ländlichen Region des Bundesstaates Victoria in der alten Schmiede seines Vaters. Er lebt allein, besucht regelmäßig den lokalen Pub und spielt im örtlichen Club Australian Football. Ein Mann auf der Suche nach Normalität, der aber sein altes Leben nicht abschütteln kann. Denn Mac war mal bei den Feds, der Bundespolizei, als Drogenfahnder tätig. Doch dann ging ein Einsatz richtig schief, eine Informantin und die Zielperson wurden quasi vor seinen Augen liquidiert. Mac war der Sündenbock, einige andere Kollegen profitierten. Wie das damals passieren konnte, wurde nie aufgeklärt, doch Mac erhält über die Nachforschungen zu Neds Selbstmord unerwartet die Gelegenheit, auch seinen alten Fall wieder aufzurollen.

Peter Temple erzählt diese düstere Geschichte mit einem guten Gespür für Tempo und Timing, mit trockenem Humor, präzise und realistisch. Auch wenn zwischen Erstveröffentlichung und Übersetzung ins Deutsche achtzehn Jahre vergangen sind, hat das Buch keinen Schimmel angesetzt – im Gegenteil: „Die Schuld vergangener Tage“ ist richtig gut abgehangen.

  (74)
Tags: australien, korruption, missbrauch, mord, thriller   (5)
 

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serienmörder, australien, melbourne, krimi, hal challis

Drachenmann

Garry Disher , Peter Friedrich
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Unionsverlag, 16.02.2012
ISBN 9783293205604
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Challis ließ den Blick über das Reservoir streifen. Was für ein gotterbärmlicher Ort zum Sterben. Brombeerdickichte, Farnkraut, steifes, drahtartiges Gras, kleine, düstere, knotige Bäume, heruntergekommen aussehender Eukalyptus, der Gestank urzeitlicher Gase. Die wenigen Wasservögel blieben stumm, und anstatt kühl und lebendig zu wirken, lag das Wasser schwer und still unter einer dicken Schicht Algen. Die feuchte Luft ließ ihn kaum atmen. Stechmücken schwärmten aus. Eine landete auf seinem Handgelenk. Er erwischte sie und sah einen Schmierer Blut. (S.74)

Weihnachtszeit auf der Mornington Peninsula: Neben dem üblichen Betrieb im Hochsommer haben die Polizisten der Polizeistation in Waterloo einen besonders heiklen Fall zu lösen. Eine junge Frau wurde nachts auf dem Highway entführt und ermordet, eine zweite Frau wird vermisst. Da taucht in der örtlichen Zeitungsredaktion ein Brief des Mörders auf, in dem weitere Morde ankündigt werden.

Nun könnte man annehmen, dass es sich hier um einen Serienkiller-Psychothriller handelt, aber weit gefehlt, denn „Drachenmann“ ist eine waschechte „cop novel“. Der Fokus von Autor Garry Disher liegt ganz klar nicht auf der Figur des Serienkillers, dessen Perspektive er zwar ganz sporadisch einnimmt, aber dessen Motive und Beweggründe er nicht weiter beleuchtet, sondern auf zahlreichen weiteren Figuren, vorwiegend den Polizisten. Dabei erweist sich Disher als unglaublich präziser Beobachter und Beschreiber der Atmosphäre, der Schauplätze, der Personen und ihrer Lebenssituationen.

„Drachenmann“ ist der Auftaktroman einer Reihe von bislang sieben Romanen um Inspector Hal Challis. Die ersten fünf davon sind ins Deutsche übersetzt. Der Roman spielt in der fiktiven Stadt Waterloo (in echt: Hastings) auf der Mornington-Halbinsel südlich von Melbourne. Die Idee zu der Reihe hatte Garry Disher nach eigener Aussage, als gerade für ihn bei seiner anderen Reihe um den Gangster Wyatt etwas die Luft raus war und er mit Begeisterung die Romane um den Nottinghamer Inspektor Resnick von John Harvey las.

Challis wollte erwidern, dass manche Leute ihr Glück nicht zu schätzen wussten, ließ es dann aber bleiben. Die Leute unterschätzten ihn, das wusste er, und es war ihm egal. Sie dachten, dass ein Polizist der gerne alte Flugzeuge restaurierte und mit einer Frau verheiratet war, die ihn hatte erschießen lassen wollen, dass das ein Mann war, der die Dinge schleifen ließ. Ein Mann, dem es nicht bestimmt war, es bei der Truppe noch weiter zu bringen, als er schon war, ein Inspector, nicht mehr. (S.140)

Protagonist ist Inspector Hal Challis, der „Drachenmann“. Ein gelassener, empfindsamer Mann, aber gleichzeitig ein äußerst professioneller Polizist. Sein Spitzname bezieht sich auf sein Hobby: die Restauration einer „Dragon Rapide“, eines Doppeldeckers aus den 1930er Jahren. Challis lebt allein in einem Haus im Hinterland der Halbinsel, lässt sich im Laufe des Buches auf ein Liaison mit der örtlichen Zeitungsredakteurin ein. Seine Frau sitzt nach dem Mordversuch an ihm ein, doch ruft sie ihn regelmäßig an und er schafft es nicht, sich vollständig von ihr zu lösen, trifft sich sogar noch mit seinen Schwiegereltern. Die Morde setzen ihn als örtlichen Leiter der Kripo schon unter Druck, dennoch behält er einen kühlen Kopf.

„Drachenmann“ ist äußerst filigran komponiert. Wo andere aufs Tempo drücken würden, überpacet Disher nicht. Er verfolgt konsequent seine Figuren und spinnt seine Stränge, bis diese am Ende ganz von allein zusammenfinden und dann doch im einem spannenden Showdown enden. Das alles macht diesen Roman zu einem starken Kriminalroman.

  (72)
Tags: australien, krimi, polizeiroman, serienmörder   (4)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

rassismus, nachbarschaft, multikulturelle gesellschaft, krimi, sündenbock

Miss Terry

Liza Cody , Martin Grundmann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Argument Verlag mit Ariadne, 17.10.2016
ISBN 9783867542197
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aber Diane hatte es nicht eilig. „Sie sind doch Lehrerin, oder?“„An der Midford-Grundschule.“ Nita fühlte sich unbehaglich. Das ging ihr bei persönlichen Fragen immer so.
„Ja, man erzählt sich, dass Sie über die Ferien gar nichts zu tun haben. Tigs und Joe gehen auf ihre Schule, stimmt's? Diese lärmenden Blagen. Sie nennen Sie Miss Terry.“
„Tehri.“ Nita buchstabierte es für sie.
„War je klar, dass es so was Ausländisches sein muss. Aber nichts für ungut. Haben Sie nicht ein bisschen Angst, dass die Polizei auch mit Ihnen sprechen will?“
„Nein. Wieso denn?“
„Ach, was weiß ich, Immigrantenprobleme, Terrorismus.“ Ihre blassblauen Augen starrten Nita unschuldig an. (S. 9-10)

Nita Tehri ist eine junge Frau mit indischen Wurzeln. Nett, freundlich, hilfsbereit. Sie ist Lehrerin an einer Grundschule und lebt in einer Eigentumswohnung in der Guscott Road. Auch die Verballhornung ihres Namens in „Miss Terry“ erträgt sich stoisch. Doch als das Haus gegenüber saniert wird und ein Bauschutt-Container aufgestellt, landet auch allerhand privater Müll im Container. Eines Tages wird dort ein totes Neugeborenes mit dunklem Teint gefunden – und Nita gerät sofort unter Verdacht.

Die Nachbarn tuscheln: War sie bis vor einigen Monaten nicht noch viel dicker? Die Polizei ist dankbar für den Tipp und sofort setzt eine Vorverurteilung ein. Nita wird gemobbt, von der Schule suspendiert, ihr Wohnhaus Opfer eines Anschlags. Ein Nachbar wird aufdringlich. Nita wird in einen Strudel gezogen, aus dem selbst die Hilfe einiger loyaler Freunde und Bekannte sie kaum herausholen können. Und die größte Gefahr droht noch von anderer Seite: Nita hat sich mit ihrem Vater und Familie verworfen, hat sich den patriarchalischen, Frauen unterdrückenden Regeln widersetzt. Für ihren Vater ist sie gestorben und wenn er wüsste, wo sie sich aufhält, würde er dies womöglich auch in die Tat umsetzen.

Autorin Liza Cody, selbst zur Hälfte mit indischen Wurzeln, hat sich in diesem Roman wieder einer Außenseiterin zugewandt. Im letzten in Deutschland veröffentlichten Roman „Lady Bag“ war eine Obdachlose die Protagonistin, nun ist es die verschüchterte Nita Tehri, die zwar großen Mut aufgebracht hat, den Regeln ihres Kulturkreises zu entkommen, aber nun feststellen muss, dass sie deshalb noch lange nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Nita wünscht sich eigenes Glück und Selbstbestimmung (auch für ihren jungen Bruder und die zwangsverheiratete Schwester, mit denen sie heimlich Kontakt hält). Sie schwankt aber immer zwischen Angst und Verzagtheit oder Mut und Durchsetzungswille, dies auch bis zum Ende durchzufechten. Eine sehr authentische Figurenzeichnung, die mir gut gefallen hat.

Der Roman zeigt ein nicht unrealistisches Schema von Ressentiments, Xenophobie und racial profiling. Eine Parabel auf das Scheitern der multikulturellen Gesellschaft. Aber Cody sieht dies nicht nur einseitig. Indem sie die Rückständigkeit von Nitas Familie in Bezug auf Selbstbestimmung, vor allem der Frauen, und der Hang der Männer zur Gewalt herausstellt, macht sie auch die Einwanderer für dieses Scheitern mitverantwortlich.

Bestürzt saß Nita hinten in einem Bus und erkannte, dass sie sich vor sich selbst noch mehr fürchten musste als vor ihrem Vater. Ihr graute es vor diesem Selbst, dem es vor dem freien Willen graute und das Angst davor hatte, Entscheidungen selbst zu treffen. Sie schämte sich zutiefst für diese Nita, die nach wie vor jeden Morgen zur Schule gehen und die Schulordnung befolgen wollte. Dies war dasselbe erbärmliche Geschöpf, das beinahe den Rest ihres Lebens an der Seite des Mannes verbracht hätte, der sie vergewaltigt hatte – nur um die Anerkennung des Mannes zu erringen, der ihn zu ihr geschickt hatte. (S. 254-255)

Im Vergleich zum mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten „Lady Bag“ hat es mir doch etwas an Widerspenstigkeit und bitterbösem Witz gefehlt. Dennoch ist „Miss Terry“ ein kluges Gesellschaftsdrama am Rande des Krimispektrums mit einer sehr aktuellen Botschaft.

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Tags: babyleiche, gesellschaftsfdrama, krimi, multikulturelle gesellschaft, nachbarschaft, racial profiling, rassismus, sündenbock   (8)
 
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