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247 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

chile, familie, diktatur, südamerika, liebe

Das Geisterhaus

Isabel Allende , Anneliese Botond
Fester Einband: 443 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.01.1984
ISBN 9783518045879
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: allende, chile, diktatur, film, historischer roman, terror   (6)
 

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244 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 14 Rezensionen

vampire, fantasy, vampir, halbvampir, wölfe

Mitternachtszirkus 2: Die dunklen Geheimnisse der Vampire

Darren Shan
Flexibler Einband: 469 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 09.02.2010
ISBN 9783426283356
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschichte von Darren Shan geht in die zweite Runde. Im ersten Teil wird Darren zum Halbvampir und tritt in die Dienste Mr. Crepsleys, um seinen Freund zu retten. Als Halbvampir wurde er aber für seine Familie zu gefährlich und inszenierte deshalb seinen eigenen Tod, um alle früheren Bindungen zu kappen. Da sich der jungen Halbvampir von nun an einsam fühlt, schließen er und sein Meister sich dem „Cirque du Freak“ an, einem ungewöhnlichen Zirkus mit allerlei schaurigen Darstellern.

Im zweiten Teil verlässt Darren den Zirkus und macht sich mit Mr. Crepsley auf zum Berg der Vampire. Hier versammeln sie sich die Blutsauger alle zwölf Jahre. Mit Darren und Mr. Crepsley kommen zwei kleine, merkwürdige Leute. Kleine Wesen, die übermenschlich stark sind, sich andauernd verhüllen und sich hauptsächlich von rohem Fleisch ernähren. Sie sollen eine geheimnisvolle Botschaft an die Fürsten der Vampire überbringen.

Die Reise

Der Weg auf den Berg wird zu einer unsäglichen Strapaze. Die Besucher müssen barfuß gehen und je weiter sie vorwärts schreitet, umso kälter wird es. Zu allem Übel müssen sie sich auch noch mit Dornen, spitzen Steinen und eisigen Nächten herumschlagen. Hilfsmittel sind nicht erlaubt, wer den Weg nicht schafft, wird ohne Wimpernzucken zurückgelassen- eine Art natürliches Ausleseverfahren für die Vampire.

Beunruhigende Begegnungen

Richtig unheimlich wird es, als die Gefährten in einer der wenigen Unterkünfte Vampirblut finden und Vampyr-Spuren. Vampyre müssen wie Vampire das für sie tödliche Sonnenlicht meiden und ernähren sich ebenfalls von Menschenblut, allerdings sind ihre Opfer dem Tod geweiht, während Vampire die Menschen „nur" bewusstlos saugen. Vampire und Vampyre haben zur Zeit einen Waffenstillstand geschlossen, nachdem sie sich über Jahrhunderte bekämpft hatten.

Zutiefst besorgt sucht Mr. Crepsley mit einem dazu gestoßenem Vampirfreund die umliegende Gegend nach Vampyren ab- vergebens. Darren wird von einem aggressiven Bären angegriffen, einer der kleinen Leute kommt dabei ums Leben. Es stellt sich später heraus, dass der Bär Vampyrblut getrunken hat. Die Bedrohung wird von dem kleinen Wesen weiter beschworen, endlich verrät es seine Botschaft: Die Nacht des Lord der Vampyre naht!

Ankunft

Endlich oben auf dem Berg angekommen wird die wichtige Botschaft verkündet, die alle Vampire in helle Aufregung versetzt. Denn der Lord der Vampyre soll laut Legende eine letzte Schlacht auslösen, die den Untergang der Vampire endgültig besiegeln soll. Aber es gibt eine letzte Hoffnung auf das Überleben der dunklen Rasse: der Stein des Blutes.

Der zweite Teil des Buches

Der Autor Darren Shan setzt seine Serie „Mitternachtszirkus" im zweiten Teil fort und die Geschichte büßt nichts an Spannung vom ersten Teil ein. Shan lässt in diesem Teil zur Freude des Lesers ungekannte Aspekte des Vampirlebens einfließen. Unbedingt empfehlenswert für das Verständnis: Zuerst den ersten Teil lesen, dann fällt das Folgen leichter!
Mitternachtszirkus III ist für August 2010 geplant. Wer es gar nicht abwarten will, kann sich auch die einzelnen Ausgaben kaufen. (Die verschiedenen Mitternachtszirkusteile sind Sammelbände mit jeweils drei Büchern.)

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Tags: fantasy, jugendbuch, junge erwachsene, serie, vampire, vampyre   (6)
 

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377 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 27 Rezensionen

vampire, fantasy, zirkus, darren shan, mitternachtszirkus

Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire

Darren Shan , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 24.11.2009
ISBN 9783426283349
Genre: Fantasy

Rezension:

„Das richtige Leben ist gemein. Es ist grausam. Es schert sich nicht um Helden, um ein glückliches Ende und auch nicht darum, dass eigentlich alles in Butter sein sollte. Menschen sterben. Kämpfe gehen verloren. Und oft genug siegt das Böse. Das wollte ich nur rasch klarstellen, bevor ich mit meiner Geschichte beginne.“

Willkommen in der Welt der Vampire! Bücher über Vampire gibt es spätestens seit der Schriftstellerin Stephenie Meyer wie Sand am Meer. Plötzlich wird man überflutet mit Büchern die alle ungefähr folgendermaßen lauten: „Wie angle ich mir einen Untoten", „Mit den Vampiren auf du" und „Wie finde ich meinen Unsterblichen". Die 12-teilige Vampir Buchserie von Darren Shan ist bereits 2001 in Deutschland erschienen und es könnte sein, dass diese mitunter Vorbild für Edward und Bella und andere unsterblichen Schönheiten war. Denn auch hier können sich die Hauptpersonen teilweise von Tierblut ernähren und sich an Menschen „laben", ohne diese zu töten. Es gibt jedoch einen ganz entscheidenden Unterschied, bevor die von Kitsch-Romantik entnervten Leute aufstöhnen: In diesem Buch ist niemand unsterblich schön. Im Gegenteil, die meisten Vampire sind sogar ausnehmend hässlich.

Cirque du Freak

Darren Shan ist ein ganz gewöhnlicher Jugendlicher, der Spinnen mag. Doch eines Tages zeigt ihm ein Freund einen Flyer, auf dem „Cirque du Freak" steht. Angepriesen werden diverse Kuriositäten, vom Wolfsmenschen bis zur bärtigen Dame. Darren und sein Freund Steve überlegen nicht lange. Sie kratzen ihr Erspartes zusammen und kaufen sich eine Eintrittskarte.

Die Vorstellung

Als sie den Zirkus besuchen, sprengt das Programm mehr als ihre Erwartungen. Der Wolfsmensch beißt einer Frau die Hand ab, der Schlangenmensch hat Schuppen und Mr. Crepsley besitzt die giftigste Spinne der Welt, „Madame Octa", die über seinem Mund ein Netz spannt. Spinnenfanatiker Darren ist von diesem Tier so angetan, dass er beschließt, es zu klauen. Obwohl Steve ihm verrät, dass Mr. Crepsley ein Vampir ist, ändert das nichts an seinem Entschluss.

Der Raub

Also geht Darren noch einmal zum Zirkus zurück und nimmt dort Madame Octa mit. Außerdem hinterlässt er noch einen Brief an den Besitzer, in dem er darauf hinweist, dass er um Mr. Crepsley wahres Gesicht weiß. Eine kleine Zusammenfassung für alle Irritierten: So skurril es klingt, ein 16- Jähriger klaut einem Vampir seine sehr, sehr giftige Spinne, weil er sie als Haustier halten will, und wagt es obendrein, den blutsaugenden Besitzer zu erpressen.

Das Haustier

In den folgenden Tagen ist er damit beschäftigt, Madame Octa zu dressieren und an ihn zu gewöhnen. Das geht solange gut, bis er Steve von der Spinne erzählt. Der will sie natürlich sofort sehen. Doch da passiert das Fatale, in einem unachtsamen Moment beißt die Spinne Steve. Gelähmt kommt er ins Krankenhaus. Die Ärzte sind ratlos, sie haben nicht die geringste Ahnung, was ihm fehlt, geschweige denn wie sie Steve helfen können.

Der Deal

Voller Hass wirft Darren zu Hause die Spinne aus dem Fenster. Was er nicht weiß: Der Käfig zerschellt nicht auf dem Boden, sondern landet wieder in den Händen Mr. Crepsleys. Darren ist verzweifelt, er weiß keinen anderen Rat, als noch einmal zum Zirkus zu gehen und den Vampir anzuflehen, Steve zu helfen. Doch dieser stellt Darren eine Bedingung: Er soll zum Halbvampir werden und sein Gehilfe sein.

Fazit

Ein Buch für eigentlich alle, die Vampirgeschichten mögen, aber genug von Glitzer-funkel Vampiren haben. In diesem Buch ist die Blutsaugerwelt noch heil: Vampire schlafen tagsüber und trinken Menschenblut. Sie sind zwar nicht unsterblich schön, wie man es auch bei Anne Rice gewöhnt ist, dafür sind sie unglaublich schnell, reisen viel und halten sich nicht allzu lang in der Nähe von Menschen auf, geschweige denn dass sie mit diesen Beziehungen eingehen. Und es kommen bis auf den putzigen Wolfsmenschen, der gerne andere Lebewesen snackt, keine Werwölfe vor.
Das Buch ist durchgehend spannend geschrieben und bietet dank Fortsetzungen genug Lesestoff für einige Tage. Wenn man dann immer noch nicht genug von dem Buch hat, dann kann man immer noch in den gleichnamigen Film gehen, der gerade in den Kinos läuft.

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Tags: fantasy, film, jugendbuch, serie, vampire   (5)
 

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307 Bibliotheken, 10 Leser, 6 Gruppen, 40 Rezensionen

england, mittelalter, historischer roman, freundschaft, krieg

Hiobs Brüder

Rebecca Gablé ,
Fester Einband: 912 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 09.10.2009
ISBN 9783431037913
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein ungewöhnlicher Roman, in dem es um Menschen mit geistiger wie körperlicher Behinderung geht.

Simon wird auf eine Insel von Verrückten gesperrt, weil er die Fallsucht hat, heute auch als Epilepsie bekannt. Sein Onkel will die Schande nicht im Haus haben und bringt ihn deshalb auf die „Insel der Seligen“, wo die Ausgestoßenen auf einer alten Festung eingesperrt werden. Zuerst denkt er, dass es schlimmer gar nicht kommen kann. Doch dann lernt er Losian, King Edmund, Oswald, und die siamesischen Zwillinge Godric und Wulfric, kennen. Alle sind mit unterschiedlichen Gebrechen geschlagen: King Edmund hält sich zum Beispiel für einen gestobenen Märtyrer und wird ziemlich rabiat, wenn gotteslästerlich geredet wird. Oswald leidet unter dem Downsyndrom, was allerdings nicht als solches erkannt wird. Und trotzdem versuchen sich alle mit ihrem Schicksal so gut es geht abzufinden. Doch Simon will sich mit seinem Schicksal nicht abfinden, genau sowenig wie Losian, der seine Vergangenheit vergessen hat und dem bis jetzt noch kein einziger Fluchtversuch gelungen ist.

Regy

Was die Situation für alle noch schwieriger macht, ist dass die Mönche, die sie eigentlich versorgen sollten, ihnen selten genug zu essen bringen. Und dann ist da noch Regy. Er wurde in einen Turm gesperrt, nachdem er nach seiner Ankunft einem Mitgefangenem die Kehle aufgebissen hatte. Vor ihm ist Vorsicht geboten, den er nutzt jede Chance, die er hat, um anderen zu schaden.
Unwetter

Eines Tages kommt ein Unwetter, in dessen Verlauf sämtliche Behausungen abgerissen werden und einige Kameraden ums Leben kommen. Doch es hat auch sein gutes: Am nächsten Tag, als sie den Schaden ins Auge fassen, stellen sie fest, dass die Umzäunung stellenweise weggerissen wurde.

Was nun?

Jetzt ist die große Frage: Die Insel verlassen und das Risiko auf sich nehmen in den Fluten zu ertrinken? Oder bleiben und warten, bis die Mönche wiederkommen? Simon will nur weg und gemeinsam mit den Zwillingen macht er sich daran, ein Floß zu bauen. Gemeinsam überreden sie die anderen zu fliehen und tatsächlich gelingt die Übersetzung aufs Festland.

Neues Land

Auf dem Festland übernehmen Losian und King Edmund die Führung. Doch Losian leidet. Er hat immer wieder Alpträume und weiß nicht, ob sie etwas mit seiner Vergangenheit zu tun haben, von der er nichts mehr weiß.
Oswalds Rettung

Auf ihrem Weg begegnen sie dem Juden Josua, der Arzt ist und Oswald das Leben rettet. Den auf Grund seiner Behinderung, dem Down-Syndrom, hat er einen Herzfehler, wodurch ihm der Marsch viel mehr zu schaffen macht als den anderen und ihn fast umbringt. Bei dem Juden fühlen sich alle wohl, auch King Edmund nachdem er seine Ursprüngliche Abneigung gegen ihn abgelegt hat. Doch als Louisan sich in seine Tochter verliebt und diese küsst, verweist der Jude sie seines Hauses.

Wieder zu Hause

Richtig verwirrend wird es, als sie im Wald auf einen der Thronerben Englands stoßen (wie sich herausstellt, gibt es gerade einen Thronfolgerkrieg in England) und kurz darauf wegen eines Unwetters in einer Burg landen, in der sie auf eine Frau treffen, die sich als Losians Großmutter ausgibt. Er erkennt sie nicht wieder und als diese ihm sagt, dass er eigentlich nicht Losian, sondern Alan heißt und das gesamte Gut ihm gehört, ist er erst mal vor den Kopf gestoßen.
Verwicklungen

Es wird immer verworrener für Alan, vormals Losian. Er soll laut seiner Großmutter und dem Thronfolger eine wichtige Rolle in dem Krieg gespielt haben. Er ist verheiratet und er muss sich um sein Land kümmern. Schließlich wird es ihm zu viel. Er macht sich auf, um seine Erinnerung zu suchen, während Simon und die Zwillinge anfangen, in dem Krieg mitzumischen.

Besonderes Thema

„Hiobs Brüder“ ist Rebecca Gablés sechster historischer Roman. In diesem greift sie ein ganz besonderes Thema auf: Menschen mit Behinderung. Einfühlsam beschreibt sie, die Gefühle von Menschen, die auf Grund ihrer Gebrechen von anderen als Minderbemittelt betrachtet werden. Der Roma handelt von ihren Gefühle, wenn sie ständig zurückgesetzt werden und von Menschen, die sich dieser Menschen annehmen.

Fazit

Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und vor allen zum Schmökern an tristen Regentagen sehr gut geeignet. Wer allerdings eher auf Aktion und Spannung steht, sollte sich eine andere Lektüre suchen. Denn auch wenn es spannende Stellen gibt, tröpfelt die Handlung teilweise vor sich hin. Zum entspannen ist es aber sehr schön. Es gibt zudem immer wieder interessante Details zu dem Krieg, der sich zu dem Zeitraum der Handlung des Buches abspielt. Wer sich also für die englische Geschichte oder Geschichte allgemein interessiert, kommt hier auch auf seine Kosten.

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Tags: england, gable, historischer roman, krieg, schicksale   (5)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abenteuer, liebe, folter, wahre liebe, hass

Die Brautprinzessin

William Goldman
Fester Einband
Erschienen bei Klett-Cotta
ISBN 9783608953527
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein absolut geniales Buch. Voller Ironie aus dem Alltag. Aber auch eine einfühlsame Liebesgeschichte, von einem Mädchen, dass ihren Traumprinzen eigentlich schon gefunden, aber auch schon verloren hat, und nun nicht mehr an die Liebe glaubt.

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Tags: klassiker, liebe, spannung   (3)
 

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234 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

götter, fantasy, poseidon, olymp, percy jackson

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.01.2010
ISBN 9783551554376
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch weist eine gewisse Ähnlichkeit mit Harry Potter auf. Der Junge Percy, der an ADS leidet und Legastheniker ist, wird von einer Sonderschule zur nächsten geschickt und wir von allen als komisch angesehen. Nur manchmal kann er seine Mutter besuchen, die neu verheiratet ist. Sein Vater hat sie kurz nach der Geburt verlassen. Dann stellt er mit zwölf Jahren fest, dass er nicht gestört oder zurückgeblieben ist, sondern ein Halbgott ist.

Nach der Entdeckung seines wahren Wesens, bei der er Zeitgleich feststellt, das er in Lebensgefahr schwebt, fährt er mit seiner Mutter und Dover, der sein ehemaliger Klassenkamerad ist und jetziger Beschützer ist, zum Halbblutcamp. Dieses ist eine Art Sammellager für junge Halbgötter. Denn diese werden oft von dunklen Mächten gejagt und getötet, bevor sie ihre Ausbildung ablegen und somit wirklich gefährlich und mächtig werden. Doch auf dem Weg dorthin werden sie von einem Minotaurus angegriffen. Bei dem Angriff stirbt Percys Mutter. Von rasender Wut ergriffen gelingt es ihm den Minotaurus zu erlegen.

Das Halbblutcamp
Endlich im Camp angekommen versucht Percy sich mit seiner neuen Identität anzufreunden. Doch ist gar nicht so leicht. Zuerst gilt es einzusehen, dass es wirklich so etwas wie Götter gibt. Dann muss man noch akzeptieren, dass ein solcher sein Vater sein soll. Stressig ist auch, dass alle versuchen herauszufinden, wer den eigentlich sein Vater ist. Dazu werden Experimente veranstaltet, um seine speziellen Fähigkeiten herauszulocken. Doch diese Fähigkeiten wollen sich partout nicht zeigen.

Perceus allein auf großer Tour
Schließlich findet Perceus „Percy“ doch noch heraus, wer sein Vater ist. Und das macht alles nicht gerade einfacher, denn sein Vater ist sehr viel mächtiger als gedacht. Und deshalb wird dieser auch verdächtigt den Götterblitz von Zeus gestohlen zu haben. Und da der Herr Vater das mächtetechnisch nicht alleine getan haben kann, muss es der Sohn gewesen sein. Eben Percy. Deswegen soll er los ziehen in die Unterwelt, wo der Blitz vermutlich ist und ihn bis zur Sonnenwende zurückbringen.

Film und Buch
Eine kleine Bemerkung vornweg: es gibt gute Buch Verfilmungen, die dem Buch sehr ähneln und welche die ganz anders sind. Diese Verfilmung ist gar nicht wie das Buch. Und sie ist leider nicht gut gemacht. Erst mal wird im Film gleich am Anfang gesagt, wer der Vater von Percy ist, was der Sache einiges an Spannung nimmt. Später wird der Film nicht wirklich besser. Es wird ziemlich viel Effekthascherei betrieben, die ganze Handlung wird umgeschrieben und die Einleitung zur Fortsetzung wird einfach weggelassen. Ja dieses Buch ist wieder einmal ein Mehrteiler.
So schlimm der Film ist, desto besser ist das Buch. Die Hauptperson ist nicht einfach nur gut, allmächtig und unbesiegbar, sondern meistens sehr verletzlich und hilflos angesichts der riesigen Aufgabe. Er muss immerhin in die Unterwelt und dort mit Hades verhandeln, um so einen Krieg zwischen Erde und Himmel zu verhindern. Nicht schlecht oder?

„...wenn euch der Verdacht kommt, dass diese Geschichte etwas aus eurem eigenen Leben beschreiben könnte- dann hört sofort mit dem Lesen auf. Andernfalls trage ich für die Folgen keinerlei Verantwortung.
Mögen die Gottheiten des Olymps (die es nicht gibt!) über euch wachen.“ (Einleitung des Buches von Chiron (u.a. Trainer des Herkules und des Perceus „Percy“ Jackson))
Rick Riordan

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Tags: amerika, fantasy, film, götter, jugendbuch, jugendliche, mehrteiler   (7)
 

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1.051 Bibliotheken, 8 Leser, 13 Gruppen, 126 Rezensionen

fantasy, liebe, faun, echos, jade

Faunblut

Nina Blazon
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.12.2008
ISBN 9783570160091
Genre: Fantasy

Rezension:

Und wieder einmal ein Fantasy-Roman, der es schafft wieder ganz neu zu sein und ohne Fabelwesen auskommt, denen man schon in zig anderen Büchern begegnet ist, sondern wieder ganz neue hervorbringt.

Der Leser steigt direkt ein in die Handlung, den die Hauptperson Jade ist auf der Flucht. Eigentlich wollte sie nur mit ihrer Freundin und Mitbewohnerin zum Schwarzmarkt um Sachen für ihren Vater zu kaufen, doch unterwegs werden sie von Echos verfolgt. Und als ob das nicht schlimm genug ist, durchkämmen auch noch die Jäger der Königin auf der Suche nach Echos und nach Leuten, die sich ins verbotene Viertel gewagt haben, das Gebiet.

Echos

Die Echos wurden in der letzten Zeit immer häufiger gesehen und es werden immer wieder tote Menschen gefunden, die von Echos überfallen und getötet wurden.

Begegnung

Jade flüchtet auf ein Dach und beobachtet von dort aus, wie die Jäger unten nach den Echos suchen. Als sie sich in Sicherheit wähnt, dreht sie sich um - und schaut direkt in das Gesicht des Echos, das hinter ihr steht und sie beobachtet. Sie hat keine Wahl: sie ruft die Jäger um Hilfe.

Die Autorin und die Bücher

Das Buch ist wieder ganz im Nina Blazon Stil: spannend, mit ausgefallenen Figuren und ziemlich romantisch. Ich habe das Buch verschlungen. Wer sich auch für Mehrteiler interessiert, sollte es vielleicht mal mit Blazons Woran Saga probieren.

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Tags: düster, echos, fantasy, liebe   (4)
 

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116 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 13 Rezensionen

marian keyes, irland, frauen, liebe, roman

Märchenprinz

Marian Keyes
Fester Einband: 847 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 18.08.2008
ISBN 9783453265868
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eigentlich folgen Frauenromane immer einem bestimmten Muster. Anfang: Frau wird von Mann verlassen. Mitte: Frau versinkt im Elend, dann bessert sich die Situation langsam wieder. Frau lernt neuen Mann kennen, oder stellt fest, dass sie schon immer lesbisch war. Ende: Noch ein bisschen Dramatik, zum Beispiel durch Missverständnisse, dann: HAPPY END! Alle sind Glücklich!

Anfang:

Lola Daly, eine Stilberaterin aus Dublin, erfährt aus den Medien, dass ihr prominenter Freund Paddy, ein irischer Abgeordneter, eine Andere heiratet. Sie ist am Boden zerstört, vor allem als ihr Ex-Freund sie anruft, die Berichte bestätigt und dann einfach auflegt. Kurz darauf wird sie noch von einer Journalistin bedrängt, über ihre Beziehung zu Paddy zu reden. Zuerst versucht so weiterzumachen, wie bisher. Doch als sie immer mehr Aufträge versaut und ihr auch ein finanzieller Ruin droht, schlägt ihr eine Freundin vor, sich doch eine an die Westküste in eine Hütte ihres Onkels zurückzuziehen.

Mitte:

Lola ist mehrmals kurz davor aufzugeben und nach Dublin zurückzukehren. Doch dann kommen ihr die neuen Kontakte, die sie im Dorf geknüpft hat zu Hilfe. Sie bringen sie zu Arbeitsamt, damit sie ein bisschen Geld bekommt. Hier trifft sie auf einen Angestellten, der ihr ein ziemlich schräges Angebot macht: Arbeitslosengeld gegen Unterschlupf. Den Noel ist ein Cross-Dresser. Ein Mann, der gerne Frauenkleider anzieht, aber nicht schwul ist. Nach und nach kommen immer mehr „Damen“ zu ihr,die ihre heimliche Leidenschaft ausleben wollen. Eines Tages steht dann auch noch ihr Nachbar, wunderbar als Frau geschminkt, vor ihrer Tür, mit dem sie eine Art Hassliebe pflegt.

Personen-Wechsel

Zwischendurch wechselt die Autorin immer wieder ihre Hauptpersonen. Sie wechselt zu Alicia, der Verlobten von Paddy, zu Grace, der Journalistin, die Lola bedrängt hat und zu Marnie, der Schwester von Grace. Alle kennen Paddy, waren mal mit ihm zusammen, sind mit ihm zusammen, oder wollten mal etwas von ihm. Und alle verbindet mehr, als sie eigentlich dachten.

Thematik

Marian Keyes schafft es in das allbekannte Muster eine ganz neue, spannende Handlung hinein zu flechten, die erst nach und nach zum Vorschein kommt. Dadurch bekommt das Buch eine gewisse Spannung.

Ende

Wenn man auf spannende Bücher mit möglichst viel Aktion steht, sollte man dieses Buch gar nicht erst in die Hand nehmen. Doch ansonsten kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Wenn man etwas Zeit hat, das Buch hat über 800 Seiten, und sich nicht nur für Geschichten interessiert, wo die ganze Zeit nur rosa Friede-Freude Eierkuchen herrscht.
Aber etwas kann ich jetzt schon verraten: Das Ende ist fürchterlich.... schön!

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Tags: dublin, irland, liebe, roman, westküste   (5)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

türkei, ehrenmord, düster, griechenland, jugendliche

Glückseligkeit

Zülfü Livaneli , Wolfgang Riemann
Fester Einband: 313 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2008
ISBN 9783608937923
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: düster, gegenwartsliteratur, griechenland, jugendliche, schicksale, türkei   (6)
 

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143 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

liebe, sonia rossi, studium, dating, berlin

Dating Berlin

Sonia Rossi
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2010
ISBN 9783548373157
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags: berlin, biographie, mehrteiler   (3)
 

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447 Bibliotheken, 8 Leser, 6 Gruppen, 27 Rezensionen

fantasy, liebe, dschinn, wüste, magie

Die Sturmkönige - Dschinnland

Kai Meyer
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2010
ISBN 9783404164264
Genre: Fantasy

Rezension:

Was ist typisch für Geschichten aus dem Morgenland? Also erst mal fliegende Teppiche wunderschöne Frauen, wagemutige und ebenso schöne junge Männer, ein bisschen Tragik und vielleicht noch ein paar Dschinne. Diese Zutaten hat der Autor verwendet, noch ein paar neue Aspekte hinzugefügt, das Ganze gut durchgeschüttelt und entstanden ist erneut eine spannende Trilogie.

Zuallererst muss man vielleicht etwas über die Rahmenhandlung erzählen: Die Geschichte beginnt in Samarkand. Die Hauptperson ist Tarik, ein junger Schmuggler, der früher wertvolles chinesisches Drachenhaar, das man für das knüpfen von fliegenden Teppichen benötigt, durch die Wüste nach Bagdad geschmuggelt hat. Dann tauchten eines Tages Dschinne auf, die ganze Karawanen vernichten und die Teppichreiter nach und nach aus der Luft pflücken. Als schließlich auch noch sein Vater und später seine Freundin Maryam in der Wüste getötet werden, hört Tarik mit dem Schmuggeln auf. Die Wüste wird immer weiter entvölkert und wilde Magie, macht das Leben außerhalb der Städte äußerst gefährlich. Doch auch die Städte müssen ihre Abwehrmauern verstärken, denn die Dschinne fangen an, die Städte anzugreifen. Zudem ist keine Verständigung zwischen den zwei Städten mehr möglich, da die Dämonen jede Kommunikation verhindern. Lediglich ein paar Vögel schaffen es noch durch die Wüste. Als die Geschichte beginnt, versucht der Herrscher von Samarkand seine wertvolle Vorkosterin nach Bagdad zu schicken, um die Freundschaft zwischen den zwei Städten wieder aufleben lassen.

Ein Rennen der etwas anderen Art

Die Geschichte beginnt rasant. Tarik nimmt an einem ebenso illegalen wie gefährlichen Teppichrennen teil. Seine jahrelange Erfahrung mit Teppichen verschafft ihm einen enormen Vorteil. Er führt. Doch während dem rennen trifft er auf seinen Bruder Junis, der ihn hasst und ebenfalls das rennen gewinnen will. Kaum hat er seinen Bruder abgeschüttelt, sieht er plötzlich eine Gestalt aus einer Mauerlücke direkt vor ihm auftauchen. Da er nicht mehr rechtzeitig ausweichen kann, reist er sie mit. Beide stürzen in die Tiefe.

Sabatea

Unten aufgekommen muss Tarik erst zwei Diebe daran hindern seinen wertvollen Teppich zu stehlen. Danach befreit er etwas widerwilliger die Gestalt, die sich als weiblich herausstellt, aus der Gewalt von einigen anderen dubiosen Gestalten. Zuerst will er, sehr unritterlich, das Mädchen zurücklassen und das Rennen fortsetzen, denn seine Chancen zu gewinnen stehen noch sehr gut doch nach einigem hin und her bringt ihn das Mädchen, das sich als Sabatea vorstellt, dazu ihn mitzunehmen.

Wieder durch die Wüste?

Sabatea bittet ihn wieder mit dem Schmuggeln anzufangen, diesmal soll er kein Drachenhaar, sondern sie nach Bagdad bringen. Doch Tarik weigert sich und setzt sie wieder im Palast ab, aus dem sie geflüchtet ist.
Am nächsten Tag besucht er seinen Bruder und muss feststellen, dass Sabatea auch bei ihm ihren Überredungskünste angewandt hat. Bei ihm mit Erfolg. Tarik versucht noch Junis von dem Vorhaben abzubringen, doch er lässt sich nicht beirren. Schließlich brechen Junis und Sabatea und er auf, die Wüste zu durchqueren.

Der Entschluss

Sein Gewissen lässt Tarik keine Ruhe. Er will nicht auch noch Junis verlieren. Und er ist sehr viel Erfahrener, da er die Wüste schon oft durchquert hat. Schließlich hält er es nicht mehr aus und folgt seinem Bruder und Sabatea.
In der Wüste treffen sie sehr bald auf Dschinne und werden am Ende in die Stadt der Dschinne gebracht. Doch die drei geben nicht auf und versuchen sich, zu befreien.

Fazit
Das Buch ist sehr lesenswert mit tollen neuen Figuren und Gestalten. Es ist spannend geschrieben und erhält sogar einige Philosophische Aspekte, die jetzt allerdings noch nicht verraten werden.

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Tags: dschinne, fantasy, jugendbuch, kai meyer, liebe, morgenland, trilogie   (7)
 
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