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634 Bibliotheken, 6 Leser, 11 Gruppen, 115 Rezensionen

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Die stille Bestie

Chris Carter , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.09.2015
ISBN 9783548287126
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem Teil spielt Garzia keine Rolle und wir erfahren sehr viel über Hunters Leben und sein früheres Ich. Dies erfahren die Leser, da hier ein alter Studienfreund den Mittelpunkt der Ermittlung einnimmt. 

Normalerweise bin ich von jedem Thriller von Chris Carter vorbehaltslos begeistert, allerdings wird hier eine Art von Thriller dargestellt. Man weiß von Anfang wer der Mörder ist und der Hauptteil des Thrillers sind Dialoge zwischen Hunter, dem Mörder und einer FBI-Beamtin. Dies ist streckenweise ein wenig zäh, auch wenn man einen tiefen Einblick in Hunters Leben erhält. 
Ich habe diesen Thriller als Hörbuch gehört und die Stimme von Uwe Teuschner ist nur empfehlenswert, wie auch bei den Vorgängern. Er hat eine sehr angenehme Stimme und man kann die einzelnen Charaktere sehr gut unterscheiden. 
Diesen Teil der Reihe empfehle ich nur Lesern, die auch die Vorgänger kennt. 

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Tags: hörbuch, thriller   (2)
 

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19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Der Totschläger

Chris Carter , Sybille Uplegger , Uve Teschner
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 16.06.2014
ISBN 9783869091426
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt möchte ich nicht soviel sagen, nur soviel, dass der Mörder mit den beiden Ermittlern per Videocam kommuniziert. Dadurch erhält man von Beginn an einen Einblick in die Psyche des Mörders. 

Genau dieser Aspekt ist auch das Positive des Thrillers, denn hier unterbricht Chris Carter die übliche Vorgehensweisen, die die vorherigen Teile durchzogen hat. 
Man erfährt wieder mehr über die Ermittler, wie dies immer bei einer Reihe vorkommt und mir sehr sympathisch ist. 
Ich habe das Hörbuch gehört und muss sagen, dass die Stimme von Uwe Teuschner sehr angenehm ist und sehr gut zu hören ist. Er kann die einzelnen Charaktere durch seine Betonung eine Konnotation zum Charakter hinzufügen. 

Ich habe dem Hörbuch 5 Sterne gegeben und würde dieses Teil jedem empfehlen und meine auch, dass man nicht unbedingt die vorherigen Teile gelesen haben muss. 

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Tags: hörbuch, thriller   (2)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Emails der Lady B.

Paul Johannes Koller
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.04.2018
ISBN 9783746055213
Genre: Romane

Rezension:

Dies ist eine Kurzgeschichtensammlung, wobei sich alle mit der Frage nach dem Wesen des Menschen befassen. Ich habe die Kurzgeschichten poe a poe gelesen und nach der Reihe, wobei man sie auch gut durcheinander lesen könnte. 

Einige spielen nicht in der realen Welt bzw. nicht immer sind Menschen Protagonisten. Hiefür gab es einen Punkt Abzug, denn diese Geschichten fand ich zu surreal und dies mag ich nicht, auch wenn der Gehalt oder Sinn deutlich vorgebracht wurde. 
Im Allgemeinen hat mich fast jede Geschichte nachdenklich gestimmt und dies war auch die Intention des Autors und hat funktioniert. 
Ich kann diesem Buch jedem empfehlen, der sich zum Nachdenken über sich, seine Position in der Gesellschaft oder den Umgang mit Tod und Liebe befassen möchte. 
Der Schreibstil ist sehr flüssig und ohne verschachtelte Sätze, dennoch ausgezeichnet durch eine gute Rhetorik.

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303 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Vorweg, ich bin Lehrerin und darum lese ich manchmal neugierig Bücher über andere Schulen, damit man sie mit der eigenen Realität vergleichen kann. Ich war im vorhinein skeptisch ein Buch von einer Nicht-Lehrerin zu lesen, aber ich wurde nicht enttäuscht. 


Die Darstellung der Brennpunktschule in Hamburg, oder die Auszüge aus dem Unterricht, decken sich mit meiner Schule aus dem Ruhegebiet. 
Petra Hülsmann hat es mit diesem Buch geschafft die Sorgen der Schüler und vor allem einen Einblick in ihre Welt darzustellen. Beim Lesen hatte ich immer den Wunsch einen ähnlichen Effekt bei meinen Schülern zu erreichen. Was der Autorin ebenfalls gut gelungen ist, ist die Darstellung des Arbeitspensums einer Lehrkraft, auch wenn manchmal nur in einem Nebensatz die Klausurstapel und die Unterrichtsvorbereitung erwähnt wurden. 

Alles in allem ist dies ein wunderbares Buch und ich musste es an einem Tag lesen, denn der Schreibstil ist flüssig und vor allem konnte man an so vielen Stellen lachen und sogar weinen. Ich habe von Anfang an mitgefiebert und daher kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. 

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278 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Ein ganzes Leben

Robert Seethaler
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.01.2016
ISBN 9783442482917
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Roman wird das Leben des Andreas Egger beleuchtet. Andreas Leben umfasst ca. die Jahre 1910 - 1970 - er wurde 79 Jahre alt. Der Roman umfasst nur 180 Seiten, von daher kann man zum Inhalt sagen, dass nur kleine Teile des Lebens ausführlicher beleuchtet werden. Dennoch soviel, dass man einiges über ihn erfährt. 

Andreas Egger lebt sein Leben lang in ein und dem selben Dorf und ist von einer Einfachheit in seinem Denken und Tun gezeichnet. 
Was ich hier sehr interessant fand, war die aufgezeigte Veränderung des Dorfes. Andreas arbeitete immer als Helfer für verschiedene Firmen, die in den Bergen Seilbahnen bauten und bewies sich hinterher als Fremdenführer. Man erlebt durch ihn die Veränderung eines kleines Dorfes in den Bergen, dass zu einem größere Ski- und Wanderstädtchen wird. Der Tourismus zieht ein und dies verändert alle Lebensumstände. 
Des Weiteren fand ich alle Gedanken oder Lebenswege von Andreas interessant aber befremdlich, da die jetzige Zeit und das Leben in einer Großstadt nicht konträrer sein kann. 
Ich liebe den Schreibstil des Buches, aber inhaltlich fehlt mir ein wenig Tiefe. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

asien, bali, buddhismus, meditation, yoga

Bin ich schon erleuchtet?

Suzanne Morrison , Maja Ueberle-Pfaff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 17.01.2013
ISBN 9783596187980
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt: Eine 25-jährige ist auf der Suche nach sich und dem Sinn und liebt Yoga. Sie fährt zu einem Yogaretreat nach Bali und erlebt dort einiges, dass sie in ihrem Leben nachhaltig beeinflusst.

Der Buchumschlag ist in leuchtenden, aber dennoch beruhigenden Farben gestaltet und vorne ist eine meditierende Raucherin abgelichtet. Meine Erwartungen waren demnach auf eine sanfte oder seichte und lustige Lektüre eingestellt.
Lustig ist dieses Buch wirklich, allerdings auch nachdenklich, denn die Protagonistin Suzanne ist zwar ein Yogi, aber dennoch hat sie alle gesellschaftlichen Gelüste in sich. Sie geht auf die Suche nach sich selbst, hinterfragt ihre Beziehung, ihre Einstellung zum Konsum und zum Yoga. 

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der eventuell auch ein wenig Yoga macht, denn man erhält ebenfalls einen kritischen Blick auf die Yogamaschinerie, welchen ich sehr sympathisch fand. 

Dieses Buch möchte keinen bekehren, wie ich dies schon in einigen anderen Büchern, die sich mit der Thematik befassen, lesen konnte. Des Weiteren werden hier die Themen Fleischkonsum und andere Drogen ausgelassen. Klar wird in dem Retreat Auf Fleisch, Zigaretten etc. verzichtet, aber bis auf Süßigkeiten wird nichts davon in der Tiefe besprochen. 
Der Roman ist in einer Tagebuchform geschrieben, wobei hier dennoch Dialoge enthalten sind. 
Alles in allem kann ich den Roman durchaus empfehlen.

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Rock'n'Roll 4evermore

Mark Daniel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Eulenspiegel Verlag, 14.03.2018
ISBN 9783359013631
Genre: Humor

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

comedy, disskusionen, eltern, erwachsenwerden, familie, gelassenheit, handy, kinder, konsequenzen, liebe, miteinander, pubertät, pupertät, pupertier, ratgeber

Chill mal!

Matthias Jung , Steffi von Wolff
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 06.04.2018
ISBN 9783841906090
Genre: Humor

Rezension:

Ich schreibe die Rezension als Lehrerin und nicht als Mutter. 

Als Lehrerin hat man so ähnliche Probleme, in der Pubertät meist mehr, wie Eltern zu Hause und daher hatte ich großes Interesse an diesem Buch. 

Inhaltlich ist das Buch in sieben Kapitel aufgeteilt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Im Prinzip kann man alle Tipps in allen Kapitel zu einigen zusammenfassen: konsequent und mit viel Verständnis, Freiheit und Lob handeln. Aber dennoch sollte man die Kapitel einzeln lesen, denn ich denke, dass gerade in den anschaulichen und wirklich witzigen Beispielen und Dialogen werden einem oft manche Situationen klarer und verständlicher. 

Mein Kritikpunkt ist, dass die Situation in der Schule und gerade die lernunwillige Zeit in der wichtigen Zeitspanne der Pubertät ein wenig zu kurz gefasst wird. Auch hier lautet der Tipp: Die Kinder sollen ihren eigenen Weg finden und werden die Relevanz, bzw. die Konsequenzen selber spüren. Nachhilfe wird angesprochen und dies war für mich relevant. 
Aber Lehrer haben große Probleme mit den Schüler und gerade, wenn die Eltern sie machen lassen, ist der Lebensweg dann oft schon verbaut und sie müssen aus ihren Fehlern lernen und über den zweiten Bildungsweg einen besseren Abschluss bestreiten. Leider kostet dies Motivation und Lebenszeit. 
Für Lehrer ist gerade in dieser Phase eine enge Zusammenarbeit mit Eltern wichtig, denn gerade dort nimmt das Interesse an den Schulleistungen der Eltern ab. Ich kann nachvollziehen, dass sie eben mit den häuslichen Problemen und den Jugendlichen beschäftigt sind und dort eine Abnabelung stattfindet, dennoch darf die Schule nicht so vernachlässigt werden. Von daher hätte ich mir hier einen eigenen Punkt in dem Ratgeber gewünscht.

Aber an sich, ist dies endlich ein Ratgeber, der nicht mit einem erhobenen Zeigefinger arbeitet, sondern Eltern Mut zusprechen möchte und das schafft er auch. 

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321 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

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Das Café am Rande der Welt

John Strelecky , Bettina Lemke , Root Leeb , Root Leeb
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2007
ISBN 9783423209694
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt: 

Der gestresste Protagonist möchte einen Urlaub machen, um sich zu entspannen. Er verfährt sich und landet im Cafe am Rande der Welt. Dort wird er mit drei Fragen konfrontiert und es findet ein Dialog mit zwei Angestellten des Cafes statt. 

Meine Meinung:
Ich konnte dieses Buch nicht in einem Zug lesen, da es immer wieder Fragen aufwirft, die man sich an sein eigenes Leben oder seine eigene Existenz stellen sollte. Dabei ist das Buch sehr gut geschrieben, es ist eine einfache und verständliche Sprache. 
In dem Dialog werden viele verschiedene Beispiele/Geschichten geschildert, die sich auf die drei Fragen beziehen. 
Die Printausgabe beinhaltet Zeichnungen, die manche Geschichten symbolisieren und sind schön anzusehen. 
Am Ende des Buches wird man nachdenklich zurück gelassen, aber dies wird die Intention des Autors sein. 
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich ein wenig mit sich selber und seinem Dasein, seiner Lebensweise auseinandersetzen möchte. 

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(10)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

familie, hoffnung, leben, migration, vertrauen

Revolutionsgeflüster

Hubert Michelis
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei Spica Verlag GmbH, 06.03.2018
ISBN 9783946732372
Genre: Romane

Rezension:

In diesem kurzen Buch erhält man einen Einblick in die Denkweise der Kriegsgeneration oder der Erben der Kriegsgeneration, die weiterhin das nationale Gedankengut vertreten. Man erhält Einblick in eine Familiengeschichte, in der die Söhne einen anderen Weg einschlagen und eine Mutter haben, die erst mit den Jahren die Emanzipation lebt. 


Meine Meinung zu diesem Buch:
Es ist zu kurz! Dieses wichtige Thema hätte meiner Meinung nach noch in einigen Aspekten ausgedehnt werden können. Ich hätte mir einen tieferen Einblick in die Gedanken des Hausmeisters gewünscht. Ebenso hätten die Ereignisse, um Familie Seidel ausführlicher dargestellt werden können. 
Des Weiteren hätte ich mir noch zum Schluss eine Aussprache zwischen dem Sohn und dem Vater gewünscht. 
Die dargestellte Aussprache mit der Mutter fand ich gelungen, da man nur die Aussagen der Mutter hörte. 

Insgesamt finde ich die Rolle der Mutter am ambivalentesten. Sie durchlebt in dem Buch eine Wendung, die ich als Leser an einigen Stellen nicht nachvollziehen konnte. Wieso hat sie sich nicht schon früher gegen ihren Mann gewehrt oder versucht ihn zu ändern? 

Ich kann dieses Buch ohne Einschränkung empfehlen und es eignet sich aufgrund der Kürze wunderbar für den Unterricht, denn auch hier können die Leerstellen des Buches wunderbar von Schülern ausgefüllt werden. 

Erschreckend fand ich die Darstellung des Hauses, wenn man bedenkt, dass das Buch im Jahr um die Jahrtausendwende beginnt. Ich selber wohne in einer Großstadt und kenne kaum Gegenden, in denen nur "deutsche" Klingelschilder vorhanden sind. 

Der einzige Kritikpunkt findet sich am Ende, denn hier wird eine Lösung suggeriert, die sich in der Anschaffung eines Hundes befindet. Dieser Hund steht für eine Beschäftigung oder einen Lebenssinn für den Vater. Aber ist die Lösung, um rechte Gedanken zu beseitigen, die Schaffung von Aufgaben und Hobbys? Ich denke leider nicht. Nicht alle "Altnazis" oder auch nationalistisch denkende Menschen haben Langeweile und ein eingefahrenes Leben ohne Zukunftsperspektive. Aber für den Moment und für diese Figur akzeptiere ich diese Lösung mit einem Schmunzeln. 

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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#EGOLAND

Michael Nast
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 06.04.2018
ISBN 9783841905963
Genre: Romane

Rezension:

Der Titel #Egoland von Michael Nast ist sehr gut für dieses Buch gewählt und wird auf jeder Seite des Romans präsentiert. 


Die Idee: Ein Autor steckt in einer Schreib-klemme und will in das Leben von drei Personen eingreifen, um daraus seinen Roman zu gestalten. 

Was der Leser wirklich erhält: 
Zu Beginn werden die wichtigsten Protagonisten eingeführt, allerdings in wirklich ausschweifender Weise. Die ersten 250 Seiten hätte man auf gut 100 kürzen können. Hierfür braucht man Durchhaltevermögen. 
Danach beginnt die Geschichte und es gibt endlich das Chaos, welches der Klappentext verspricht. 
Man erhält ebenfalls eine Beschreibung von Berlin und dies hat mir gut gefallen. Vor allem der Kontrast von Menschen, die wirklich in Berlin geboren sind und die Zugezogenen. Ein Satz einer Zugezogenen - Dies sei nicht ihr Berlin - fand ich sehr passend, denn gerade Berlin erscheint als Stadt, die dem ständigen Wandel von Zugezogenen unterlegen ist. Ein schöner Kontrast, auch wenn dies nicht wirklich relevant für die Geschichte ist und demnach weggelassen werden könnte. 

Was erhält man auch, obwohl man es nicht erwartet? 
Andreas Landwehr ist der Schriftsteller, der die Idee zu dem Buch hatte und der Leser erhält einen ausführlichen Einblick in sein Denken, sein Handeln und seinen Narzissmus. Alles was er macht entsteht aus seinem verletzten Stolz und seiner arroganten Denkweise. Er scheint über allem zu stehen und muss mit keinerlei Konsequenzen rechnen. Ich habe oft an der Glaubwürdigkeit gezweifelt, da dies eine wahre Geschichte sein soll. Ich komme zu dem Schluss, dass dies glaubwürdig ist, bis auf ein paar minimale Situationen. 

Die eigentlichen drei Protagonisten sind zu Anfang noch Sympathieträger mit Ecken und Kanten, aber sehr realistisch dargestellt. Doch am Ende konnte ich mich mit keinem identifizieren oder ihnen Sympathie entgegen bringen. 

Der einzige Sympathieträger in meinen Augen ist ein alter Journalist, der hin und wieder auftritt, der aber eigentlich nichts mit der Hauptgeschichte zu tun hat. Hier erhält man einen Einblick in das Leben und die Zweifel eines Journalisten, den seinen Beruf nicht erfüllt und dieses anzweifelt. Ebenfalls werden Schriftsteller per se immer wieder thematisiert, aber dies hat mich nicht überrascht, da die Hauptperson ein Schriftsteller ist. Aber diese Einblicke fand ich interessant, auch wenn man sie hätte weglassen können. Hier hatte ich den Blick der Lehrerin und dachte, dass man diese Passagen mit den Schülern besprechen könnte, um einen Einblick in das Berufsbild zu erlangen. 

Bei meinen Recherchen, ob dieses Buch real ist, kam ich zu keinem Ergebnis, dies ist bis jetzt noch meine dringendste Frage. 

Was erhält der Leser nicht?
Ich habe in anderen Rezessionen oder Zeitungsartikeln gelesen, dass hier die Abbildung unserer Social Media Landschaft bzw. deren Menschen interpretiert bzw. abgebildet werden. Dem ist nicht so. Ja, sie benutzten bekannte Apps und einige posten bei Instagramm, aber es sind keine Influencer oder lassen ihr Leben von der virtuellen Kommunikation beherrschen. Hier habe ich den recht "normalen" Umgang, wie man ihn täglich erlebt, beschrieben gesehen. Es werden Fragen aufgeworfen über die Häufigkeit der Nutzung in Gesellschaft etc., aber ich würde diesen Roman nicht als Kritik an der Social Media Gesellschaft sehen. 

Ich habe den Roman auch nicht als Gesellschaftskritik verstanden, da hier der Narzissmus und Egozentrismus von Andreas Landwehr im Fokus stehen. 

Würde ich dieses Buch empfehlen? 
Ja, mit Einschränkungen. Wie schon gesagt, man braucht Durchhaltevermögen, aufgrund der wirklich langen Personenbeschreibungen und aufgrund vieler Flüchtigkeitsfehler auf den ersten 300 Seiten. Des Weiteren wird der Autor Michael Nast ins Buch eingeflochten, allerdings unterstelle ich ihm hier auch eine Spur Narzissmus, denn es hätte nicht sein müssen und hatte einen Beigeschmack der Schleichwerbung für sein erstes Buch. 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Tochter des Vampirjägers

Sabrina Kiehl
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 09.03.2018
ISBN 9783740745028
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschichte eines Vampirs und einer Tochter eines Vampirjägers ist für mich eine neue Idee im Genre des Vampirromans. 

Zum Inhalt möchte ich nicht soviel sagen, da dies zuviel vorwegnehmen würde. 

Es ist der erste Roman der Autorin und sie hat es geschafft mich einen Vormittag zu unterhalten und mich kurzzeitig in die Welt von June und Alexis einzuführen. 
Leider sind die Beschreibungen der Personen, Orte und der Gefühlswelt und im Besonderen der Vampirwelt oberflächlich geblieben, so dass man sehr viel eigene Fantasie in die Geschichte einbringen kann. Beim Lesen blieben viele Detailfragen leider unbeantwortet. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt in der Ausgestaltung einer Liebesgeschichte und die damit einhergehende Problemlösung. Kurzzeitig hatte ich den Gedanken, dass die Thematik "Vampir" hierbei durch andere Gesellschaftsprobleme ersetzbar wäre, da die Fähigkeiten und Besonderheiten der Vampire nicht im Vordergrund stehen. 
Sprachlich ist der Roman sehr einfach gehalten, so dass dieser problemlos von Jugendlichen gelesen werden kann. Insbesondere die Schriftgröße ist sehr groß, was ich als wirklichen Vorteil angesehen habe. 

Die Entwicklung des Ende des Romans könnte durchaus in einem zweiten Teil fortgesetzt werden. 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

diebstahl, jugend, krimi, roman

Geheimnis Nr. 32

Timm Milan , Alexander von Knorre
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 07.02.2018
ISBN 9783407748607
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Die beiden Freunde David und Daniel versuchen in diesem Roman das Geheimnis des gestohlenen Geldes für einen Schulausflug zu lösen. Bei ihrer Suche finden sie einen neuen Freund und lösen mehr Geheimnisse, als sie beabsichtigten. 


Meine Meinung:
Der Jugendroman "Geheimnis Nr. 32" umfasst viele Themen, die angeschnitten werden. Im Zentrum der Geschichte um David und Daniel stehen zunächst die große Thema Freundschaft, Loyalität, Vertrauen und das Schulleben. Die Freundschaft zwischen den beiden Hauptprotagonisten scheint gefestigt und es amüsiert einen die beiden auf ihrem Weg zu begleiten. Für Kinder bzw. Jugendliche könnten die beiden ein Vorbild sein, wie man sich in einer Freundschaft gegenüber verhält, so bspw. auch für die Schwester des Einen zu lügen, damit diese geschützt wird. 
Im Verlauf der Geschichte verdächtigen die beiden einen Mitschüler und verfolgen ihn auf seinen Wegen. Hierbei ist es ebenfalls sehr schön zu lesen, dass sie sich mit ihm anfreunden, nachdem sie sein Geheimnis lösen. Die beiden gehen sehr offen mit dem neuen Jungen um, und das fand ich zu bewundern, da sie den Jungen auch hätten anlügen können, da sie ihn verfolgt haben und dann tief in seine Privatsphäre eingedrungen sind. 


Ein weiteres Thema im Roman ist ein angedeuteter Missbrauch, dieses Thema hätte ich mir gerne ein wenig ausführlicher gewünscht, zumindest das dieses Problem aufgedeckt werden würde, so dass Kinder hierbei sehen können, dass es sich immer lohnt sich Erwachsenen anzuvertrauen. Bei der Lösung im Roman bleibt nun unklar, ob der Missbrauch in Zukunft aufhört.
Ebenfalls wurde mir das Thema Scheidung bzw. plötzlich auftauchender Vater, der ebenfalls nur am Rande erwähnt wird, zu kurz angesprochen, hier bleibt dem Leser die Aufgabe die Gefühle des Protagonisten zu deuten, da diese nicht tiefer beschrieben wurde. 


Die Protagonisten und der Handlungsort des Romans ist die Schule und hier wurden die Lehrer ebenfalls menschlich und nachvollziehbar dargestellt. Das wichtigste in dem Alter ist auch noch eine erste Liebe, die nett darstellt wird und nicht zu dick aufgetragen ist. 


Die Sprache des Romans ist leicht verständlich und dürfte durchaus ab Klasse 5 im Deutschunterricht gelesen werden, da hier durchaus einige Themen weiter im Unterricht vertieft werden könnten. 


Demnach kann ich den Jugendroman definitiv weiterempfehlen, wobei ich hier als Elternteil und als Lehrerin einige Themen weiter vertiefen würde und das lesende Kind fragen würde, ob es eine andere oder weitere Lösungsmöglichkeit gäbe.

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