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schlaganfall, liebe, die liebe ist ein schlechter verlierer, neuanfang, träume

Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

Katie Marsh , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 28.03.2016
ISBN 9783453285224
Genre: Liebesromane

Rezension:

Normalerweise kaufe ich mir meine Bücher immer billiger aus zweiter Hand. Dieses Buch hier war aber eins von der Sorte, bei dem ich nicht abwarten konnte. Ich liebe das Cover und auch der Klappentext hat mich so sehr angesprochen, dass ich es gerne gleich lesen wollte. Leider hat das Buch mich nicht wirklich überzeugt. Okay - ich habe es an einem Tag gelesen, das heißt es war nicht so doof, dass ich es aus der Hand gelegt habe, aber meine Erwartungen wurden auf jeden Fall unterboten. Im folgenden will ich versuchen zu erklären wieso:
1.) Die Charaktere: Ich mochte weder Hannah, noch Tom. Und am Allerschlimmsten war die Freundin von Hannah: Steph. Die Figuren waren leider nicht nur ziemlich unsympathisch, sondern vor allem unstimmig. 
Hannah wird als quirlige, abenteuerlustige, impulsive Frau beschrieben - aber ich Verhalten spiegelt diese Eigenschaften überhaupt nicht wieder. Sie ist immer zu 100%  beherrscht - Tom zuliebe, den sie ja eigentlich verlassen wollte. Man muss sich mal überlegen, dieser Mann hat sie wie den letzten Dreck behandelt und trotzdem stellt sie seine Bedürfnisse immer über ihre eigenen? Das passt vielleicht zu einer devoten, zurückhaltenden Person - aber Hannah wird als so stark beschrieben - wieso lässt sie sich das gefallen? 
Die Wandlung von Tom ist total unrealistisch und überzogen. Total am eigentlichen Leben vorbei. Natürlich Menschen ändern sich, aber niemand kann von heute auf morgen so aus seinen Mustern herausbrechen. 
2.) Die Handlung: Die Idee für den Roman hat mich sehr angesprochen. Ich finde es wichtig, dass auch schwierige Themen in leichten Romanen thematisiert werden. Leider war mir das ganze aber nicht tiefgründig genug. DIe Krankheit lief so nebenher - im Fokus stand immer die Beziehung zwischen Tom und Hannah. Ich hätte mir gewünscht, das der Alltag der beiden etwas genauer beschrieben wird. Durch das Nebenherlaufen der Krankheitsgeschichte habe ich manchmal ein Gefühl der Nebensächlichkeit bekommen. Nach dem Motto: Es ist egal, ob du krank bist, wenn du nur eine gute Ehefrau hast. 
3.) Die Message: Ich träume auch manchmal von einer perfekten Beziehung. Und ich denke, dass tue ich auf Grund solcher Bücher. Warum muss es immer so ein richtiges Happy End geben? SO ist das Leben doch selten. Auch die beiden werden spätestens in zwei Jahren wieder in einen Trott verfallen und sie werden sich auf die Nerven gehen und sich weit weg von dem anderen wünschen. Ich denke, dass die Beziehungskrise von Hannah und Tom eine richtige Krise war - und diese ist mir zu leicht gelöst worden. Ich will nicht in Abrede stellen, dass es auch so funktionieren kann, aber ich denke, dass sollte sich niemand zum Maßstab für die eigenen Probleme machen. 

Fazit: Ein Buch, welches gut unterhält, aber meiner Meinung nach einige Lücken aufzeigt. Vor allem in der Charaktergestaltung der Hauptpersonen. 

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Tags: die liebe ist ein schlechter verlierer   (1)
 
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