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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kuba, satire, havanna, spion, spionage

Unser Mann in Havanna

Graham Greene , Dietlind Kaiser
Fester Einband: 217 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 08.04.2006
ISBN 9783866152373
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich habe "Unser Mann in Havanna" durch einen anonymen Büchertausch per Post erhalten und hätte unter anderen Umständen wohl nie zu diesem Klassiker gegriffen. 

Obwohl weder das Genre noch die Art des Erzählens zu meiner bevorzugten Lektüre gehören, bin ich doch sehr von dem Buch begeistert. Zu Beginn war ich sehr zögerlich und konnte mit dem Schreibstil nicht sehr viel anfangen und war an einen alten Hollywood-Krimi erinnert, der unter den Technologien moderner Filme begraben wird. Doch je mehr ich las, desto neugieriger wurde ich und genoss diesen so anderen Schreibstil ganz besonders. 

Das Buch konnte mit wenigen Worten eine komplexe Handlung darstellen und glänzte mit unterschwelligem Humor, der garantiert nicht jedem Leser ersichtlich ist. Obwohl das Buch auf den ersten Blick sehr simpel zu sein scheint, versteckt jeder Satz bei genauerer Analyse zahlreiche Hinweise zur Geschichte und eine schwarz-weiß Analyse ist kaum möglich. Manchmal habe ich, zugegebenerweise, ein wenig den Faden verloren, oder musste eine Passage zweimal lesen, aber das hat dem Lesespaß keinen großen Abbruch getan.

Wie auch immer man dem Schreibstil gegenübersteht schafft der Autor Charaktere und Ereignisse, die interessant genug sind, um immer wieder zum Buch zu greifen und gespannt weiterzulesen. Das Einzige was mit ein wenig gefehlt hat, war die persönliche und innige Verbindung zum Protagonisten. Ansonsten kann ich das Buch sehr empfehlen und hoffe, dass es noch viele weitere Leser ebenso oft zum Schmunzeln bringt, wie mich. 

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(80)

160 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, magie, zauberer, explosion, krimi

Die Rückkehr der Zauberer

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 766 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.12.2003
ISBN 9783426618691
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch beginnt spannend und gut geschrieben. Man hat das Gefühl in ein klassisches Fantasyabenteuer eingeladen zu werden und freut sich auf jede Menge Zauberei und magische Kreaturen. Dieses Gefühl ändert sich schlagartig mit dem zweiten Teil des Buches, als man 90 Jahre später in der der Gegenwart landet. Zwar ist das Buch noch immer sehr spannend, aber man befindet sich keineswegs in einer Fantasywelt. Man schlüpft in die Rolle eines Journalisten und begibt sich mit diesem zuerst in die Welt der Esoterik und über die nächsten zwei Viertel des Buches auf eine sehr sehr lange Flucht.

Während ich die Vermischung von Krimi und Fantasy zu Beginn sehr mochte und auch den Humor des Schriftstellers begrüßte, wurde mir das ewige Geplänkel zwischen dem Protagonisten und den anderen Charakteren mit der Zeit etwas zu viel und vor allem während den zahlreichen Flucht- und Jagdszenen, bei denen kaum Aufregendes passiert, wirkt das Buch auf mich enorm langatmig. Ich habe sogar hin und wieder 5-6 Seiten beim Lesen übersprungen und hatte nicht das Gefühl, irgendetwas zu verpassen.

Da die Idee hinter der Geschichte aber dennoch interessant klang und auch ist, wollte ich dennoch wissen wie das Buch zu Ende geht und habe mich insgesamt durch 600 Seiten Lektüre gequält. Versteht mich nicht falsch, die Story ist wirklich spannend und das Buch gut geschrieben, man hätte aber ohne Probleme 200 – 300 Seiten kürzen können und hätte dem Leser damit eine deutlich besser temporierte und vor allem interessante Geschichte präsentiert.

Auf Grund dieser enormen Langatmigkeit, kann ich das Buch nur echten Hohlbein-Fans empfehlen, die seine Bücher vor allem wegen seiner Erzählart und seinem Humor lesen. Wer hingegen weniger Blabla und mehr Story und Geschwindigkeit möchte, für den ist das Buch, trotz guter Storyline, wirklich nicht ans Herz zu legen.  

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