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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

marie, onlinewelt

Marie

Gereon Sand
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 13.10.2017
ISBN 9781530638567
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es fällt mir sehr schwer dieses Buch zu bewerten.
Insgesamt finde ich es gelungen und auch einigermaßen realistisch, was bei Science-Fiction-Romanen die in der nahen Zukunft spielen doch schwierig ist. Die wichtigsten Veränderungen im Roman zur heutigen Zeit könnten durchaus in so kurzer Zeit eintreten, da viele sich schon ankündigen und die Technik sich in letzter Zeit rapide entwickelt. Man muss sich nur die 90er und 2000er Jahre anschauen und wie weit wir gekommen sind.Der Schreibstil ist angenehm und man kann dem Buch leicht folgen. Die Verfremdungen die vom Autor vorgenommen wurden haben mich etwas gestört, da die Namen nur sehr leicht verfremdet wurden und es hat eher wie ein Comedyprogramm gewirkt. Außerdem wurde die Verfremdung nicht komplett durchgezogen, was ich auch seltsam finde.Ein weiterer Punkt der für mich an manchen Stellen störend war, war, dass das Buch zwar aus der Sicht eines Er-Erzählers geschrieben wurde, aber trotzdem oft Gedanken und Gefühle von Jo beschrieben hat ohne einen Unterschied zu machen. So wurde teilweise nahtlos zwischen Erzähler- und Protagonistenrede gewechselt ohne, dass der Leser es gemerkt hat. Dies war vor allem bei rassistischen, fehlerhaften Gedanken verwirrend.Für mich ist die Handlung am schwersten zu bewerten, da es nicht die Handlung ist, die man sich von einem Science-Fiction-Roman erwarten würde. So waren zwar Ansätze zu einer Dystopie und kritischen Denkanstössen vorhanden, jedoch waren diese nicht Teil der Haupthandlung und wurden auch nicht weitergesponnen. Einerseits finde ich dies nicht schlecht, da es vom Leser fordert selbst kritisch zu lesen und zu denken. Andererseits braucht es meiner Meinung nach die Science-Fiction-Ansätze in diesem Roman nicht. Er würde auch ohne diese Elemente funktionieren.
Alles in allem fand ich das Buch in Ordnung, aber mehr nicht.

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

jugendbuch, internat, freunde, geheimnis, gefahr

Das Leben meines besten Freundes

Judith Gridl
Fester Einband
Erschienen bei Knesebeck, 21.09.2017
ISBN 9783957280633
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine moderne Version von "Der Prinz und der Bettelknabe", die einem neue Perspektiven aufzeigt und mit einer Prise Moral gewürzt ist.
Judith Gridl hat mit ihrem ersten Jugendroman eine Welt gezeigt die vielen nicht so ganz bewusst ist und die, durch dieses Buch mehr Verständnis und Anerkennung erlangen könnte.Dass Gridl vor diesem Buch noch nicht für Jugendliche geschrieben hat merkt man nicht, denn der Schreibstil ist perfekt auf das Zielpublikum abgestimmt. Man kommt schnell in das Buch hinein und kann dem Handlungsverlauf sehr gut folgen, trotzdem wird das Buch nicht langweilig.Die zwei Hauptcharaktere, Jacob und Samir, stecken mitten in der Pubertät und so ähnlich sie sich auch schauen, so unterschiedlicher könnten ihre Leben nicht sein. Das wirkt sich natürlich auch auf den Charakter aus, was in diesem Buch sehr gut dargestellt wird. Auch die Entwicklung und Veränderung im Verhalten der beiden Jungs ist für einen Jugendroman passend geschildert.
Für Jugendliche ist dieses Buch sicher sehr spannend und es zeigt ihnen Welten die sie so sicher noch nicht kennen. Das Buch lehrt ihnen dabei auch noch, dass man, wenn man sich nur ein bisschen bemüht, auch in einer völlig fremden Welt Anschluss und Anerkennung gewinnen kann. Deshalb ist es für mich ein wertvolles Buch, das den Jugendlichen nicht nur Freude am Lesen, sondern auch Toleranz und Verständnis beibringen kann.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

vater-sohn-beziehung, sterbehilfe, familie, unheilbare krankheit, schweiz

Am Ende der Reise

Edward Docx , Anna-Christin Kramer , Jenny Merling
Fester Einband
Erschienen bei Kein & Aber, 30.08.2017
ISBN 9783036957654
Genre: Romane

Rezension:

"Was ich damit sagen will... Vergesst mal kurz den ganzen Schmerz und das ganze Chaos. Nur ganz kurz."...oder auch für etwa 500 Seiten.
Mit diesen Zitat lässt sich Edward Docxs Buch perfekt zusammen fassen, denn obwohl es um die Reise eines Vaters mit seinem Söhnen in die Schweiz dreht, um dort Sterbehilfe zu beantragen, ist es doch ein Roman der das Leben mit all seinen Ecken und Kanten feiert.
Edward Docx hat mit seinem Buch "Am Ende der Reise" eine berührende, tragisch-komische Familiengeschichte erschaffen, die einen zum Lachen und zum Weinen bringt, und zwischen den Zeilen auch zum Nachdenken anregt.Die Handlung selbst ist zwar nicht super spannend, aber das braucht dieser Roman nicht. Durch seine Langsamkeit besticht er, denn das macht den Roman zu etwas besonderem. Würde es hier zuviel Handlung geben, oder würde die Handlung zu schnell vorangehen, würde der Roman viel verlieren.Passend dazu ist er der Schreibstil gewählt. Es gibt viele direkte Reden und viele Situationen werden sehr genau beschrieben. Manchmal gibt es Rückblenden, und manchmal ausschweifende Erzählungen aus dem Leben der Protagonisten. Das gesamte Buch ist eine gelungene Mischung aus Wiederholungen und Abwechslung.
Interessant ist, dass der Ich-Erzähler der Geschichte eigentlich der normalste und "langweiligste" Charakter ist.Sein Vater ist Professor der Literatur, kann Shakespeare zitieren, leidet an ALS, möchte in Würde sterben und vorher noch einmal Zeit mit seinen Söhnen verbringen.Ralph, Halbruder #1, hat ein ziemlich wildes Leben. Als Schauspieler mit sehr philosophischen Anlagen hatte er nie wirklich eine ernst zu nehmende Beziehung.Ganz im Gegenteil zu Jack, Halbbruder #2, der eine Frau, Zwillingsjungs und eine Tochter hat und bei dem das Familienleben gerne einmal Chaos hervorruft.Durch den eher normalen Erzähler geht man ziemlich unvoreingenommen in die Geschichte und ist der stille Beobachter der alles mitbekommt.
Alles in allem ist "Am Ende der Reise" ein Buch, das ich jeder Person empfehlen würde. Der Umgang mit dem sensiblen Thema der Sterbehilfe ist perfekt verarbeitet und es zeigt Perspektiven auf, die einem vielleicht so nicht bewusst sind.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

zukunft, geschichte, buch, lesen, gefangene der zukunft

Gefangene der Zukunft

Steve Schild
Flexibler Einband: 308 Seiten
Erschienen bei novum premium ein Imprint von novum publishing , 14.06.2017
ISBN 9783903155145
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Noch nie ist mir eine Rezension so schwer gefallen. Dazu muss man sagen, dass es mein erster wirklicher Science-Fiction-Roman war, dessen Zielpublikum nicht Jugendliche sind.
Dadurch, dass es in diesem Buch um Zeitreisen und nicht um andere Dimensionen/Welten geht, hat das Buch natürlich auch einen sehr starken dystopischen Schwerpunkt. Diesen finde ich hier sehr gut gelungen und auch relativ plausibel. Mir hat nur die genauere Aufklärung, wie es dazu kommen konnte gefehlt. Gab es Wahlen, wo die Neu-Germanier gewohnen haben und haben sie sich dann wieder ein Gesetz zu Nutze gemacht (wie damals bei Hitler) oder haben sie sich das Land einfach gewaltsam unter den Nagel gerissen? Für mich würde dies einen großen Unterschied machen, für die gesamte Gesellschaft dieser Zukunftsvision.Der Schreibstil ist einfach und eher umgangssprachlich, was ich bei einem Science-Fiction-Roman nicht erwartet hätte. Für mich haben Bücher die in einer fremden Welt oder Zeit spielen auch immer etwas leicht befremdliches im Stil, was für mich hier nicht erreicht wurde. Bei zukünftigen Büchern sollte vielleicht auch überlegt werden ein Lektorat darüber lesen zu lassen, denn es gab schon einige Tippfehler, etc.Die Handlung war für mich etwas übereilt. Ich fand auch das Buch etwas dünn, in diesem Genre hätte ich mir 500+ Seiten erwartet. So war für mich zu viel Action und zu wenig Zwischenmenschliches vorhanden. Auch Dialoge zwischen Charakteren, bei denen es eher darum ging eine Verbindung zwischen diesen Personen aufzubauen waren im Kontext Krieg und wenn es mal nicht um den Krieg ging wurde mal eben vorgespult und ohne es zu merken vergingen mal ein paar Jahre. Auch das Ende wirkte auf mich etwas übereilt und würde das Buch alleine dastehen wirkt es als wäre dem Autor die Puste ausgegangen und er wollte das Buch nur schnell beenden. Aber da es einen zweiten Band geben soll, sollte dieses Problem, und das Problem mit der Länge, so hoffentlich gelöst werden.Ein kleiner Kritikpunkt noch für mich ist der Titel. Die Hauptcharaktere akzeptieren schnell, dass sie in der Zukunft gelandet sind und leben sich dort auch sofort ein. Nur einmal kommt ein kurzer Gedanke auf, ob man nicht in die eigene Zeit zurückkehren möchte. So wirken diese Personen auf mich nicht wie "Gefangene". Bei diesem Titel hätte ich mir auch mehr Handlung in die Richtung erwartet, dass sie versuchen zurück in ihre Zeit zu kommen.
Trotz meiner ganzen Kritik war es ein gutes Buch das angenehm zu lesen war und nicht zu übertrieben oder anspruchsvoll für einen Neueinsteiger in diesem Genre.

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327 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 117 Rezensionen

thriller, fbi, spectrum, ethan cross, geiselnahme

Spectrum

Ethan Cross , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175550
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ethan Cross hat mich mit seinem Erstlingswerk enttäuscht, weshalb ich mit sehr geringen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin, aber jeder hat doch eine zweite Chance verdient, oder? Bei Ethan Cross war das auf jeden Fall eine gute Idee, den dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und baut Spannung auf, durch die kurzen Kapitel und die ständigen Schauplatz- bzw. Erzählerwechsel liest sich das Buch sehr schnell und wird nie langatmig obwohl es einen eigentlich sehr kurzen Zeitraum sehr genau beleuchtet. Zu kompliziert wird es nur an passenden Stellen, wenn z.B. das Genie Burke loslegt irgendwelche hochkomplexen Zusammenhänge zu beschreiben, etc.Auch die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, so, dass sowohl die "Bösen" als auch die "Guten" real und nachvollziehbar wirken und einem eigentlich jede der Personen ans Herz wächst. Vor allem Burke, das Herzstück dieser Reihe, kann man einfach nur lieb haben, und diesem Charakter verzeiht man einfach alles.Neben Spannung bis zur letzten Seite bietet das Buch auch Momente zum schmunzeln. Alles in allem ein sehr gelungener Thriller an dem es eigentlich nichts auszusetzen gibt.

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, nulllinie, transnistrien, verräter, moldawien

Nulllinie

Felix A. Münter
E-Buch Text: 245 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 29.06.2017
ISBN 9783959626057
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Oscar Malroux hat schon genug Probleme mit seiner schwerkranken Tochter, doch als sein Bruder bei seinen Nachforschungen für eine Reportage in Moldawien spurlos verschwindet, begibt sich der ehemalige Fremdenlegionär auf die Such nach ihm.


Der Schreibstil von Felix Münter ist sehr angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Man kann die Handlung sehr gut verfolgen und nachvollziehen und fühlt mir Oscar mit. Während anfangs noch sehr sprunghaft uns zusammenfassend erzählt wird, sind die entscheidenden Momente sehr detailliert beschrieben und bieten genug Material, dass der eigene Film in Farbe im Kopf abläuft.
Oscar ist ein Charakter mit dem ich nicht warm geworden bin und dessen Entscheidungen für mich zwar nachvollziehbar, aber nicht tragbar waren. Seine Innenwelt und seine moralischen Konflikte hätten näher beleuchtet werden können, dies hätte ihn mir sympathischer gemacht.
Die Handlung bat meiner Ansicht nach nicht viel Abwechslung. Zu oft werden zu ähnliche Handlungselemente innerhalb kürzester Zeit wiederholt mit nur wenig Abwechslung in einem Kapitel. So kommt einem das Buch trotz der relativ geringen Seitenanzahl, doch länger vor, jedoch nicht im positiven Sinne.
Die angesprochenen Themen in diesem Buch sind sehr wichtig und es zeigt eine leider allzu reale Welt vor der viel zu viele Menschen die Augen verschließen. Denkt man jedoch ein bisschen nach während dem Lesen, könnte man schon frühzeitig auf die Auflösung des Thrillers kommen.


Alles in allem ist es ein durchaus gelungenes Buch, das man gut zwischendurch lesen kann und das einem auch etwas zu denken gibt.

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401 Bibliotheken, 32 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

freundschaft, missbrauch, ein wenig leben, liebe, roman

Ein wenig Leben

Hanya Yanagihara , Stephan Kleiner
Fester Einband: 958 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin, 30.01.2017
ISBN 9783446254718
Genre: Romane

Rezension:


In "Ein wenig Leben" geht es um die 4 Freunde William, JB, Malcom und Jude, die sich auf dem College kennengelernt haben. Diese müssen jetzt das Leben in der Welt der Erwachsenen bewältigen und jeder hat dafür seine eigene Methode.

William ist ambitionierter Schauspieler, der derzeit noch behelfsmäßig kellnert.
JB ist Künstler, der sehr eigenwillige Projekte starten und ganz genau weiß, dass er einmal berühmt werden wird.
Malcom möchte ein angesehener Architekt werden, bastelt und skizziert aber noch Fantasiehäuser und hilft seinen Freunden, wenn sie umziehen.
Jude wird Anwalt und hat eine mysteriöse Vergangenheit über die seine Freunde nicht bescheid wissen.


Die Charaktere waren für mich sofort sympathisch den entweder habe ich Teile von mir ihn ihren Ambitionen und Wünschen für die Zukunft gesehen, oder in ihrer Vergangenheit oder gar in ihrer Persönlichkeit.
Vor allem Jude war für mich wie ein Spiegel in eine meine düstersten Zeiten und ist mir somit sehr nah gegangen. Er hat mich gleichzeitig runter gezogen, weil er mit gezeigt hat wie kaputt ich war und gleichzeitig hat er mich emporgehoben, weil es mir gezeigt hat, wie stark ich aus dieser Zeit hervorgegangen bin und was ich alles gelernt habe.
Jude war dementsprechend ein sehr interessanter Charakter für mich und ich konnte nicht genug über ihn erfahren. Auch der Umgang von Andy, Willem, Harold, etc. fand ich sehr realitätsnah dargestellt, denn in der wirklichen Welt weiß man nun mal nicht immer was man sagen soll, was man tun soll in solchen Situationen und dann macht man auch mal Fehler. Das unterscheidet unser Leben von Büchern oder Filmen, da läuft nun mal nicht alles perfekt ab, man hat kein Drehbuch, das einem vorgibt was man zu tun oder zu sagen hat und man kann auch nicht einfach "Cut" rufen und die Szene neustarten lassen.
Jude ist wirklich ein toller Charakter, er hat so schlimmes durchgemacht, und macht es noch immer, und er ist trotzdem so ein herzensguter Mensch. Er ist das perfekte Beispiel dafür, dass ein schlimmes Schicksal keine Ausrede dafür ist, ein schlechter Mensch zu sein. Auch wenn es sich in den letzten Kapiteln etwas ändert, das zeigt nur, dass in jedem Menschen Wut steckt und, dass man diese rauslassen muss. Jude ist das perfekte Beispiel dafür, was passiert wenn man alles runterschluckt. Die Wut braucht irgendein Ventil und sie muss sich gegen irgendjemanden richten. Entweder gegen die Person die sie (vielleicht) verdient hat, gegen die die einem am nächsten stehen oder eben gegen sich selbst.


Ich habe schon oft gehört, dass dieses Buch so deprimierend sein soll, aber trotz der düsteren Themen strahlt es für mich eine gewisse wohlige Wärme aus. Ich finde die Absätze über Freundschaft wunderschön und auch der Teil als JB darüber nachdachte, dass er das Leben nun nicht mehr so genießen kann weil er eine gute Kindheit hatte ist mir sehr nahe gegangen.
Ich muss sagen, im Nachhinein bin ich ehrlich froh über jeden einzelnen Rückschlag den ich durchleben musste, denn selbst ein ganz normales Leben beinhaltet jetzt für mich soviel besonderes und wunderbares, dass ich gar nicht mehr benötige.
Das Buch beinhaltet genau die Message die ich in gewisser Weise brauche, die mir hilft, wenn es mal wieder schwieriger wird im Leben.
Ich kann mir gut vorstellen, dass mir das Buch eben deshalb so gut gefällt, weil ich Jude so gut verstehe und wirklich mit ihm mitfühlen kann und, dass ist nicht unbedingt eine “gute“ Eigenschaft zeigt es doch nur wie kaputt ich war/bin. Deshalb freue ich mich, wenn jemand sagen kann er versteht es nicht, oder er findet es vielleicht übertrieben oder so. Ein bisschen beneide ich diese Menschen dann doch.


Am Ende noch eine kleine "Weisheit" die mir dieses Buch wieder näher gebracht hat:
Nach so vielen Rückschlägen ziehen sich viele zurück und lassen die ganze Welt mit allen ihren Problemen und Unglücken einfach nicht mehr an sie ran, sozusagen als Überlebensstrategie. Sie sperren ihre Gefühle aus, weil es ihnen sonst zusehr weh tun würde. Aber ich bin der Meinung, dass all der Schmerz und das Leid dazugehören. Ohne Schmerz, ohne Rückschläge würden wir die guten Momente des Lebens nicht wertschätzen. Das Leben besteht nun mal aus hellen und dunklen Zeiten und man muss beide voll durchleben. Man kann sich nicht nur gegen das Negative wehren, denn dann wehrt man sich automatisch auch gegen das Positive. Es ist unmöglich nur die negativen Gefühle auszuschließen.

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1.063 Bibliotheken, 46 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

stromausfall, thriller, europa, blackout, katastrophe

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2013
ISBN 9783442380299
Genre: Krimi und Thriller

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108 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

missbrauch, vergewaltigung, kindesmissbrauch, stiefvater, tochter

Gute Nacht, Zuckerpüppchen

Heidi Hassenmüller , Barbara Kavemann , Barbara Kavemann , Nina Rothfos
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.1992
ISBN 9783499206146
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Heidi Hassemüller beschreibt in diesem Buch sehr berührend den Missbrauchs eines jungen Mädchens über Jahre hinweg. Dabei erfasst sie sehr gut die Psyche des Kindes und wie sie sich mit der Zeit verändert, als das Mädchen älter wird (von erwachsen werden kann man hier nicht wirklich reden, denn das musste das junge Mädchen schon viel zu früh).
Das Buch gilt als Jugendbuch und soll junge Mädchen und Jungen darauf hinweisen, was sexueller Missbrauch ist, dass es nicht ok ist und, dass sie darüber reden sollten und sich Hilfe suchen. Dafür finde ich das Buch sehr realistisch und schockierend, würde das Buch von einem Kind gelesen, das unter Missbrauch durch Erwachsene, etc., leidet bzw. gelitten hat könnte dieses Buch böse Erinnerungen oder Assoziationen hervorrufen und vielleicht Schlimmes anrichten, da es auch Auswege aus solch einem Albtraum zeigt, die keine Alternative sein sollten (Selbstmord) und auch die finale Lösung hätte positiver sein können. So zeichnet das Buch doch eine zu düsteres Bild, das durchaus etwas Licht benötigen hätte können, vor allem für Jugendliche mit ähnlichem Schicksal.

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