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111 mystische Orte in der Schweiz, die man gesehen haben muss

Monika Mansour
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 29.06.2017
ISBN 9783740801397
Genre: Sonstiges

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

ritter, spiele-comic, rätsel, pegasus press, spielecomic

Ritter - Wie alles begann

Shuky Waltch
Fester Einband
Erschienen bei Pegasus Spiele Gmbh, 15.03.2017
ISBN 9783957891013
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch, beziehungsweise der Spiele-Comic „Ritter – Wie alles begann“ von den Autoren Shuky, Waltch und Novy, erschienen 2017 im Pegasus-Press-Verlag unter Lizenz von Blue Orange und Makaka Éditions läutet ein neues Zeitalter ein, dass Bücher und Spiele in einer Welt der Ritter miteinander verbindet.
Eine formale Rezension für dieses Buch empfiehlt sich nicht, weil es sich um ein vollkommen neuartiges Format handelt, vielleicht beginne ich hier.
Das Buch wird nicht, wie üblich, von vorne nach hinten, Seite für Seite gelesen, sondern der Leser folgt den Zahlen, die jeweils in den 4 oder 3 Paneln pro Seite vorhanden sind. So folgt man beispielsweise nach der Einleitung entweder der Zahl 4, 151, 83 oder 13 und blättert dann zum gewählten Panel. Dort folgt man der Anleitung. Neuartig ist auch der Abenteurerbogen am Ende des Buches, der doppelt vorhanden ist, sodass man das Abenteuer mehrfach antreten kann (es empfiehlt sich, mit Bleistift zu schreiben, falls man mehr als 2 Durchgänge plant, außerdem ändern sich manche Zahlen und Dinge, die man auf dem Abenteurerbogen aufschreibt). Ab und an gibt es auch versteckte Gegenstände wie die Bändchen, das Ziel des Spiels, die während des gesamten Abenteuer gesammelt werden müssen, Münzen oder auch versteckte Zahlen, also Pfade.
Alle Seiten und Panels sind durchgehend koloriert, was der Geschichte eine Art Lebendigkeit verleiht und den Spielspaß noch erhöht.
Der Abenteurerbogen besteht aus 4 Eigenschaften, die mit Punkten versehen werden. Bei Beginn des Abenteuers sucht man sich einen der drei Abenteurer aus, der entweder besonders intelligent, besonders stark oder besonders charismatisch hat. Jeder der 3 Typen hat Vor- und Nachteile. Stärke hilft zum Beispiel, da man nur so viele Dinge bei sich tragen darf, wie der Abenteurer Stärkepunkte hat (viele Dinge wiegen jedoch nichts, wie zum Beispiel Bändchen und Münzen), Intelligenz hilft bei Zaubern und Charisma beim Umgang mit anderen Menschen. Dann gibt es den Beutel, der die Gegenstände verwaltet, die man bei sich trägt. Außerdem sammelt man wie bereits erwähnt Bändchen und Münzen. Nach 5 Nächten (ab und an findet man in einem Panel ein Mond-Zeichen, dass symbolisiert, das eine Nacht vorbei ist) begibt man sich zum Ende des Buches, egal wie viele Bändchen man gesammelt hat. Dort erfährt der Leser, dass nur diejenigen, die 13 Bändchen oder mehr gesammelt hatten, erfolgreich waren.
Es gibt verschiedene Bereiche innerhalb des Buches, zum Beispiel das Elfendorf, das Dorf, den Sumpf, die Berge und viele mehr. Überall warten neue Geheimnisse darauf entdeckt zu werden und jeder Bereich ist einen „Besuch“ wert.
Alles in allem lässt sich sagen, dass das Buch, wenn man es so nennen kann, für sehr viel Spaß bei kleinen als auch großen Abenteurern sorgen, da der Schwierigkeitsgrad höher liegt, als man im ersten Moment erwartet. Es ist nicht immer leicht, die Rätsel zu lösen, Bändchen zu finden und ab und an gibt es auch Geschehnisse, die das Abenteuer beenden, sodass man vorne beginnen muss. Durch die vielen Möglichkeiten gibt es immer wieder einen Anreiz, das Abenteuer noch einmal von vorne zu beginnen. Die Farben und zahlreichen Details sorgen für großen Spielspaß. Ein äußerst interessantes neues Konzept!  
Vielen Dank an Autoren und Verlag für die Bereitstellung meines Exemplars.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

margit heumann, campingplatz, kurzgeschichte, camping

Wo er recht hat, hat er recht

Margit Heumann
Geheftet: 66 Seiten
Erschienen bei unartproduktion, 03.04.2017
ISBN 9783902989161
Genre: Romane

Rezension:

Klein aber oho!
Das Buch "Wo er recht hat, hat er recht" von Margit Heumann, erschienen 2017 in der "Schundheft"-Reihe des "Unartproduktion"-Verlages, handelt von einem unzufriedenen Mann, Paul, der mit seiner Frau auf einen Campingplatz in die Toskana fährt und den dortigen Geschehnissen. 
Der Text der kurzen Kapitel lockt mit kurzen und einfach gestrickten Sätzen ohne Fachworte, sodass die Lektüre einfach von der Hand geht und angenehm bleibt.
Das Layout des Krimis dagegen ist und bleib einzigartig, denn ab und an finden sich neben dem eigentlichen Text eine weitere Seite, scheinbar aus einem anderen Buch entnommen, dessen Text aber mit einer Zeichnung überdeckt wird, sodass der Text kaum mehr zu lesen ist (es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, dass nur die Zeichnungen zur Geschichte gehören :)). 
Die Geschichte beginnt mit einer verhältnismäßig langen Exposition und Einleitung und erst gegen Ende kommt es zum Klimax; zum spannendsten Punkt sowie der abfallenden Handlung. Desweiteren findet sich in der Mitte des Buches eine Vorausdeutung, um auf das doch etwas überraschende Ende der Geschichte vorzubereiten.
Alles in allem eine humorvolle, kleine Lektüre, die nicht nach den allgemeinen Regeln eines Krimis spielt. Besonders ans Herz zu legen den eher "faulen" Wenig-Lesern mit wenig Zeit und wenig Motivation, da die Geschichte interessant ist und man sie doch schnell beendet.
Ich danke dem Verlag und der Autorin für die Bereitstellung meines Exemplars.

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liebe, lara bernardi, hoffen, fabio, johanna

Das Manuskript: Ein Sehnsuchtsroman

Lara Bernardi
E-Buch Text: 142 Seiten
Erschienen bei Kuwitz Verlag, 26.08.2015
ISBN B0143QWKOK
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Roman „Das Manuskript – Ein Sehnsuchtsroman“ von Lara Bernardi, im August 2015 Kuwitz Verlag erschienen handelt von der Suche nach einer verlorenen Jugendliebe. 
Die Protagonistin des Buches ist Johanna, einer Theater-Regisseurin, die mit Fabio, einem Star-Violinistin zusammen ist. Dieser verdient sehr viel Geld, ist aber leider auch dementsprechend eitel. Die beiden sind schon lange zusammen und wollen bald heiraten. Eine weitere Hauptfigur, die erst etwas später im Buch auftaucht, ist Luka, Johanna´s Ex-Freund, der das genaue Gegenteil von Fabio ist. Er ist nett, sympathisch und hat kaum Geld. Außerdem gibt es noch Johanna´s Schwester Kathi, die an der Beziehung zwischen Fabio und Johanna schon immer gezweifelt hat.
Der zentrale Konflikt in diesem Buch ist die innere Zerrissenheit der Protagonistin. Sie hat vor langer Zeit einen Brief von Luka erhalten, kurz nachdem sie sich getrennt hatten. Jetzt geht ihr der Brief nicht mehr aus dem Kopf und sie muss sich entscheiden – für das ruhige Leben im Überfluss ohne Liebe im engeren Sinne oder für eine Suche ohne jegliche Erfolgsgarantie nach ihrer einzig wahren Liebe. 
Die Geschichte beginnt bei einer Theateraufführung, bei der Johanna Regie geführt hat. Alle sind da - sogar ihre Schwester Kathi, die extra angereist ist - nur ihr vielbeschäftigter Verlobter Fabio nicht, der beruflich dauernd unterwegs ist. In wenigen Wochen soll die Hochzeit stattfinden, doch während Johanna die Umzugskartons auspackt, entdeckt sie etwas seltsames. Ein Brief von ihrem Ex-Freund Luka, den sie schon vor Jahren bekommen hat, ihn aber nie geöffnet hat. Der Brief geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und sie beschließt, den Brief doch zu öffnen. Darin befindet sich ein Manuskript von ihrem Ex-Freund, das von ihrer gescheiterten Beziehung handelt. Ihr wird klar, dass sie Luka einfach nicht vergessen kann, obwohl sie verlobt ist und Fabio alles hat, wovon eine Frau träumt. Sie sucht nach Luka, findet ihn aber nirgends, zieht sogar soziale Netzwerke in Betracht. Verzweifelt wendet sie sich an ihre Freundin Lisa, denn ihr Mann ist der Chef eines Verlags. Ihr Plan ist es, Luka´s Buch zu veröffentlichen, um so Aufmerksamkeit zu bekommen. Allerdings ist es nicht Luka selbst, der sich nach kurzer Zeit beim Verlag meldet, sondern sein bester Freund Paul. Sie trifft ihn in einer Bar, doch er reagiert wütender als erwartet; er weigert sich Johanna den Aufenthaltsort von Luka zu verraten, aus Angst, sie würde ihn nur wieder verletzen. Luka hat die Trennung nämlich offenbar so sehr geschmerzt, dass er Berlin verlassen hat und noch nicht mal seine Eltern über seinen Standort Bescheid wissen. Johanna bleibt allein an der Bar sitzen und weint, da ihre scheinbar letzte Hoffnung jetzt verloren war. Als Paul sie so sieht, beschließt er ihr doch zu helfen. Auf ihre Serviette schreibt er: "Sei nicht traurig, Johanna. Zur Aufmunterung empfehle ich SEGELN in der Adria. Es gibt da ein schönes Örtchen namens Herceg Novi, in Montenegro, von wo aus man herrliche Touren machen kann!" Hals über Kopf trennt sich Johanna von Fabio und macht sich auf den Weg nach Montenegro. Dabei checkt sie in genau dem Hotel ein, in dem Luka einmal im Jahr aushilft. Sie fragt nach ihm, doch die Rezeptionsdame behauptet, sie hätte ihn noch nie gesehen. Das tut sie, um Johanna vor ihm zu schützen, denn Luka hat mit ihr geschlafen und sie nach einem Tag abserviert. Sie will verhindern, dass Johanna das gleiche Schicksal ereilt. Einige Tage später gibt es einen Sturm in dem malerischen Örtchen und ein ausländischer Segler ertrinkt. Voller Panik läuft Johanna zur Küstenwache und ist so erleichtert, dass ihr Freudentränen kommen. Es war nicht Luka, der bei dem Sturm ertrunken ist. Luka hat aber vor, sich bald wieder auf den Weg zu machen und Johanna weiß noch immer nicht, dass Luka ganz nah ist. Ihr läuft die Zeit davon. Als Johanna sich deprimiert an eine Bar setzt und schon fast aufgeben will hört sie plötzlich Luka´s Stimme. Ganz nah! Er ist anscheinend Tennislehrer in ihrem Hotel. Voller Aufregung und Freude beobachtet sie ihn, wie er sich von seinen Schülerinnen verabschiedet. Es trifft sie genau ins Herz, als eine der Schülerinnen ihn leidenschaftlich küsst und mit ihm davongeht. Aus lauter Frust sucht sie die Nähe von ihrem flüchtigen Bekannten Jay, dem Touristenführer, der mit ihr einen Ausflug zur Insel Mamula gemacht hat. Sie schlafen miteinander, doch auch das kann Johanna nicht trösten. Sie beschließt, am nächsten Abend wieder zurück nach Berlin zu fliegen. Kurz bevor ihr Flug geht, verabschiedet sie sich noch bei Jay und entdeckt die blonde Dame, die Luka geküsst hatte. Von ihr erhält sie die Auskunft, dass sie ihn nur flüchtig kennt und auch den genauen Aufenthaltsort von Luka. Eigentlich möchte sie nicht dorthin fahren, entscheidet sich dann aber doch dafür und findet Luka tatsächlich auf seinem Boot, der "Johanna". Sie unterhalten sich und es stellt sich heraus, dass sie sich beide noch lieben. Gemeinsam segeln sie in den Sonnenuntergang. 
Nun zur Beurteilung des Buches. Alles in allem ist die Handlung des Buches relativ glaubwürdig, allerdings gibt es eine Passagen im Buch, die etwas unrealistisch sind. Zum einen finde ich es unwahrscheinlich, dass Johanna nach 10 Jahren, in denen sie nie über Luka gesprochen hat, plötzlich wieder Gefühle für ihn hat, die ganze Zeit über aber keine Probleme damit hatte, mit Fabio zusammen zu sein, obwohl er ja das genaue Gegenteil von Luka ist. Außerdem finde ich es etwas seltsam, dass Johanna sich ohne Zweifel sofort von Fabio trennt und die Hochzeit absagt, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken oder es später ein wenig zu bereuen. 
Im 5. Kapitel fällt auf, dass das Wort „verliebt“ in Verbindung mit der Beziehung von Johanna und Fabio niemals gefallen ist. Dies lässt beim Leser erste Zweifel an der Beziehung der beiden aufkommen. Außerdem baut sich durch die Suche nach Luka eine Spannung auf und man sehnt sich nach einem Treffen der beiden, nachdem Johanna so viele Enttäuschungen erlebt hat. 
Alles in allem lässt sich sagen, dass das Buch für Romantik-Fans, die nach etwas Spannendem suchen, sehr gut geeignet ist, auch wenn sich 2 kleine Logik-Fehler in das Buch eingeschlichen haben, über die man allerdings hinwegsehen kann. 

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mord, krimi, berlin, neid, intrigen

Trügerische Nähe

Susanne Kliem
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei carl's books, 14.09.2015
ISBN 9783570585504
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminialroman "Trügerische Nähe" von Susanne Kliem, erschienen 2015 im carl´s-books-Verlag handelt von mehreren Hauptpersonen. Nora, eine Fotografin, Alexander, ihr Mann, der als Parasitologe arbeitet, Marlis, einer Freiberuflerin und Johannes, ihrem Mann, einem Architekt.
Diese 4 Charaktere beschlossen, nachdem Marlis einen Hof auf dem Land geerbt hatte, gemeinsam dorthin zu ziehen. Lukas, Nora´s und Alexander´s pubertierender Sohn, zieht deshalb auch dort ein. Sie hatten sich vor dem Einzug einmal zum Abendessen zu treffen, um alles zu besprechen. Alexander und Johannes kannten sich noch aus ihrer Studienzeit und auch Marlis und Nora verstanden sich auf Anhieb gut. So dauerte es nicht lange, bis sie alle dort einzogen. Vorerst scheint alles harmonisch zu sein, aber als Livia, Marlis´ Tochter aus erster Ehe, auf den Hof kommt, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den Personen. Livia spielt gekonnt alle Hofbewohner gegeneinander aus, unter anderem indem sie mit Alexander schläft und Marlis´ erzählt, sie wäre von Johannes schwanger. Diana Wolf, eine Ärztin, die in der Nachbarschaft wohnt, organisiert zur gleichen Zeit eine Theateraufführung und Marlis´ meldet Livia als professionelle Schauspielerin, die im Augenblick auch Schauspielerei studiert, für die Hauptrolle an. Sie weiß noch nicht, dass Livia in Wirklichkeit längst nicht mehr studiert, denn sie hat die Probezeit nicht bestanden. Das verschweigt sie allerdings und erzählt stattdessen, ihr Lehrer hätte sie sexuell belästigt. Widerwillig spielt sie die Rolle, aber so schrecklich, dass ihre Mutter es nicht mehr mitansehen kann. Anschließend ist sie aber überzeugt, sie wisse nun worauf es beim Schauspielern ankommt und wolle zurück nach Berlin, um weiter zu studieren. Doch dies wird niemals geschehen, denn Livia stirbt in dieser Nacht. Nora findet einige Tage später mit Hilfe von Hanna, einem geistig verwirrten Mädchen aus der Nachbarschaft, die Leiche. Allen ist klar, dass nur jemand von ihnen Livia getötet haben kann. Zu diesem Zeitpunkt machen sich alle auf eine bestimmte Art und Weise verdächtig, selbst Boris, ein pensionierter Polizist aus der Nähe. Zu allem Überfluss hat Alexander auch noch einen Herzanfall und kommt ins Krankenhaus. Er schwebt allerdings nicht in Lebensgefahr. Marlis bringt sich durch einen Mix aus Tabletten und Alkohol um und es stellt sich heraus, dass Johannes Livia getötet hat. Er versucht auch Nora zu töten, um nicht in Verdacht zu geraten, doch Hanna eilt ihr zu Hilfe. Im letzten Teil des Buches wird beschrieben, dass Nora und Alexander getrennt leben und Nora mit Lukas nach Charlottenburg gezogen ist. Boris und Nora fühlen sich zueinander hingezogen, sind aber noch nicht zusammen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig - man kann das Buch sehr gut lesen und es ist spannend geschrieben. Die Sprache im Buch ist sehr modern, man stolpert eigentlich nie über altmodische Wörter, was daran liegen mag, dass das Buch in diesem Jahr erschienen ist. Die Handlung war alles in allem sehr schlüssig, allerdings gab es eine Situationen, die etwas unrealistisch war, bei der Theateraufführung. Lukas ist dabei vollständig in den Hintergrund getreten, Nora hat sich nicht einmal Sorgen um ihn gemacht, als er nicht zuhause war. Von Anfang an wusste ich, dass dieses Buch much fesseln wird. Es hat Passagen, in denen die Atmosphäre sehr schön und genau beschrieben wird, aber hauptsächlich besteht das Buch aus Spannung. Dabei kommt es bis auf die letzten 60 Seiten ganz ohne Leiche aus - man konzentriert sich auf die kontinuirliche Verschlechterung der Beziehungen zwischen den Personen, was das Buch aber durchweg fesselnd hält. Im Prolog wird aber bereits beschrieben, dass es eine Leiche geben wird. Die gesamte Geschichte scheint eine Grundaussage zu haben: Menschen lassen sich so leicht beeinflussen. 
Alles in allem lässt sich sagen, dass "Trügerische Nähe" von Susanne Kliem ein sehr gelungener Kriminalroman ist. Um ehrlich zu sein, ist es sogar einer der Besten, die ich je gelesen habe. Dieses Buch lässt einen nicht mehr los, egal wie viel man eigentlich zu tun hat. Selbst Menschen, die nicht besonders viel auf einmal lesen, werden dieses Buch in wenigen Tagen beendet haben, da es zu jedem Zeitpunkt spannend bleibt. Das Buch hat mir sehr gefallen und ich lege es allen Fans von Krimis und Psychothrillern ans Herz.


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210 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 68 Rezensionen

australien, anna romer, mord, familiengeheimnis, vergangenheit

Das Rosenholzzimmer

Anna Romer , Pociao null , Roberto de Hollanda , pociao
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 25.08.2014
ISBN 9783442313778
Genre: Romane

Rezension:

"Das Rosenholzzimmer" ist ein Roman von Anna Romer und ist 2014 im Goldmann Verlag erschienen.
Die Handlung spielt in Australien, im ländlichen Queensland. Der verstorbene Tony vererbt seiner ehemaligen Lebensgefährtin Audrey Kepler ein riesiges Anwesen, Thornwood. Die Fotografin ist verwundert, da Tony sie vor einigen Jahren verlassen hatte um eine gewisse Carol zu heiraten. Trotzdem zieht sie zusammen mit ihrer 11-jährigen Tochter Bronwyn in die Villa ein, die allerdings etwas renovierungsbedürftig ist. Doch bald entdeckt Audrey, dass es in diesem Haus viele Geheimnisse zu lüften gilt. Die Fotografin versucht nun den Selbstmord, den Tony begangen hat, aufzuklären, sowie einige andere rätselhafte Dinge, die sich vor allem auf Aylish, die Großmutter von Tony und Glenda, seine Schwester beziehen. Sie sieht sich gefangen in der vergangenen Familiengeschichte ihres Ex-Lebensgefährten und spürt, wie sehr ihr eigenes Schicksal mit Tony´s Vergangenheit verwoben ist. Auf diese Weise wird sie schließlich selbst Spielball der Vergangenheit.
Anna Romer hat einen höchst spannenden Roman geschrieben, der den Leser sofort fesselt. Die Spannung wird ständig durch unerwartete Wendungen aufrecht erhalten, sodass Tony´s Vergangenheit erst am Ende einen Sinn macht. 
Besonders gut sind Anna Romer die Beschreibungen der aktionsreichen Szenen gelungen, sodass man sich gut mit der Hauptperson identifizieren kann. 
Die Idee des Romans wurde sehr gut umgesetzt, auch wenn ein Familienstammbaum geholfen hätte, die Geschichte besser zu verstehen.
Alles in allem ist "Das Rosenholzzimmer" ein sehr empfehlenswertes Buch, das spannende Lesestunden garantiert und den Leser lange beschäftigt.

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