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160 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

zwillinge, magersucht, liebe, kindheit, tod

Zertrennlich

Saskia Sarginson , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei script5, 21.07.2014
ISBN 9783839001523
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Als die Zwillingsschwestern Isolte und Viola eines schönen Tages mal wieder im Wald unterwegs sind, treffen sie auf ein anderes Zwillingspaar. Zwei Jungen mit denen sich die beiden sehr schnell anfreunden. Sie verbringen ihre Kindheit zusammen, doch dann ziehen Isolte und Viola fort aus ihrer Heimat und lassen die Jungen hinter sich. 15 Jahre später ist auch die Beziehung der beiden Schwestern in die Brüche gegangen. Etwas scheint zwischen ihnen zu stehen und sie unabänderlich von einander zu trennen. Viola hungert und möchte aus dieser Welt verschwinden. Isolte steht mitten im Leben, hat einen Freund und genießt ihr Leben. Und doch holt die Vergangenheit die beiden immer wieder ein ...


Meine Meinung:

Das Cover passt wirklich gut zu diesem Buch. Es scheint die Stimmung der Kindheit von Viola und Isolte perfekt einzufangen und zeigt noch dazu die beiden Mädchen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich auch in einer Buchhandlung sofort nach diesem Buch gegriffen hätte, da das Cover passt, aber mich nicht so besonders anspricht. Der Titel hingegen wurde genial ausgewählt, denn als Kinder waren die beiden ja unzertrennlich und nun sind sie "Zertrennlich". Der Titel passt wirklich perfekt.


Mit ihrem Schreibstil konnte mich die Autorin sofort in ihren Bann ziehen. Sie beschreibt die gesamte Szenerie, die Charaktere, Gefühle und Handlungen so wortgewaltig, dass es wirklich unglaublich ist. Von der ersten Seite an konnte sie mich mit ihrem sehr bildhaften Schreibstil verzaubern. Sie wählt sehr selten nur Vergleiche, wie man sie aus bereits zu vielen Büchern kennt, z.B.: rot wie Blut, kalt wie Eis, u.a. .

Sie schafft mit einfachen Worten wunderschöne Bilder vor den Augen des Lesers und kann allein dadurch begeistern.


Die Geschichte der Beiden wir abwechselnd aus Isoltes und Violas Sicht erzählt. Anfangs laufen diese beiden Erzählstränge einfach nur aneinander vorbei, doch dann mit jeder weiteren Seite verknüpfen sie sich mehr und mehr miteinander. Dadurch schafft die Autorin es auch eine enorme Spannung aufzubauen, die einen schon fast an dieses Buch bindet. Denn nur langsam setzt sich vor den Augen des Lesers die ganze Geschichte der Beiden wie ein Puzzle zusammen. Somit wird man angetrieben, immer weiter zu lesen, da es zu viele offene Fragen gibt, deren Lösung man wissen will.


Man lernt die beiden Protagonistinnen auch nur langsam, dafür aber sehr ausführlich, kennen. Denn diese ganze Geschichte besteht aus einer Verwebung der Vergangenheit und der Gegenwart und offenbart einem somit immer neue Charakterzüge der Zwillinge. Auch die die beiden Jungen, die eine wichtige Rolle für die Mädchen in dieser Geschichte einnehmen, werden ziemlich ausführlich charakterisiert. Hingegen bleiben andere Nebencharaktere eher blass und unscheinbar, jedoch ist es auch nicht nötig, dass diese ausführlicher beschrieben werden.


Ich denke, dass dieses Buch für so gut wie jeden Leser irgendetwas zu bieten hat. Es geht um die Liebe, sowohl um die erste Kinderliebe, die Liebe zur Mutter, als auch um die große Liebe, die so viel zu bieten hat. Dieses Buch ist spannend, zieht den Leser in seinen Bann und erst am Ende dieses Buches schafft der Leser es das "große Ganze" zu überblicken. Es geht um zerbrochene Beziehungen und Beziehungen, die nur langsam zu wachsen beginnen. Es geht einfach um das Leben zweier Frauen, die es nie leicht im Leben hatten.


Mein Fazit:

Allein durch ihren Schreibstil konnte mich die Autorin packen, wenn man dann noch die tolle Story betrachtet, die einen immer tiefer in ihren Bann zieht, war es um mich geschehen. Man merkt, dass die Autorin etwas von ihrem Handwerk versteht und so schaffte sie tolle Charaktere mit einer einzigartigen Geschichte, die ich so schnell sicher nicht vergessen werde. Aus diesem Grund verdiente 5 Sterne von meiner Seite.

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Tags: liebe, magersucht, mode, tod, vertrauen, zwillinge   (6)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

fantasy, lichtwesen, zweite chance, novelle, alexander

Zweite Chancen

Dominik Altherr
E-Buch Text: 58 Seiten
Erschienen bei null, 08.02.2014
ISBN B00IBZ91VU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Jenna hat nach ihrem Tod eine Art zweite Chance bekommen und findet sich im Limen wieder. Nun ist es ihre Aufgabe als Lichtwesen aufgrund von Visionen die Menschen, die es verdient haben, vor dem Tod zu bewahren und auch ihnen eine zweite Chance zu schenken. Doch dann wird sie damit beauftragt, Alexander zu beschützen. Alexander muss rund um die Uhr von einem Lichtwesen begleitet werden, da der Älteste im Limen seinen Tod in unendlich verschiedenen Varianten gesehen hat. Doch Jenna ist sich nach einiger Zeit nicht mehr sicher, ob es richtig ist Alexander zu retten und ob er diese vielen neuen Chancen überhaupt verdient hat. Sie fängt an daran zu zweifeln, ob es in Ordnung ist, dass Schicksal mancher Menschen so zu beeinflussen ...

Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich wunderschön. Selten hat mich ein Cover so in seinen Bann gezogen wie dieses. Das Lichtwesen, das in der Mitte dargestellt wird und das bunte Farbspiel wirken klasse. Auch die Lichtpunkte auf der Vorder- und Rückseite finde ich einfach traumhaft. Das Cover ist einfach perfekt. Hierbei wirklich ganz großes Lob an die Zeichnerin des Covers! Ich hätte mir die Lichtwesen zwar etwas anders vorgestellt, zumindest nicht so farbenfroh, aber dennoch passt es sehr gut zu diesem Buch.

Obwohl es sich hierbei um eine Kurzgeschichte handelt, erfährt man doch recht viel über die Lichtwesen und den Limen, indem sie die Zeit verbringen, wenn sie nicht gerade einen Menschen beschützen. So erfährt man zum Beispiel, dass der Limen für jedes Lichtwesen anders aussieht. Selbstverständlich können auf diesen 88 Seiten nicht alle Fragen geklärt werden, aber es ist eben auch nur eine Novelle. Es war dennoch interessant in diese völlig andere "Welt" eintauchen zu dürfen, die der Autor mit viel Fantasie gestaltet hat.

Jenna fand ich von Anfang an sympathisch. Jedoch hätte ich sie gerne noch besser kennengelernt, da sie ein wirklich interessanter Charakter zu sein scheint. Doch auch hier muss man anmerken, dass die Tiefe, die sie vom Autor verliehen bekommen hat, für eine Kurzgeschichte mehr als angemessen ist. Auch ihr "Partner" Hank konnte mich begeistern und ich mochte ihn wirklich gerne. Nur, dass was mit ihm im Laufe des Buches passiert, ist wirklich schade ...

Die Story streift nebenbei auch ein  ernstes Thema. Denn als Jenna an der Richtigkeit ihres Handelns zu zweifeln beginnt, hat das auch seinen Grund, denn Alexander ist Politiker und versucht die gesamte politische Macht an sich zu reißen. Alle verschließen davor die Augen und nur Jenna bemerkt dies und weiß, dass das so nicht weitergehen kann. Leider ist das auch in unserer Welt etwas das in bestimmten Ländern immer mal wieder zum Thema wird. Diese Thematik bindet der Autor schön und flüssig in die Geschichte mit ein.

Das Buch besitzt schon einige spannende Stellen, konnte jedoch nicht durchgehend mit Spannung punkten. Dennoch konnte mich die Story so faszinieren, dass ich einfach weiterlesen musste. Zudem gleicht es die fehlende Spannung jedoch durch Emotionen und diese einzigartige "Schutzengel"-Idee wieder aus. Denn das Buch braucht keine grenzenlose Spannung, um zu begeistern, das schafft es auch locker so.

Der Schreibstil des Autoren lest sich schön flüssig lesen und konnte mich begeistern. Kurz vor dem Ende des Buches punktete die Story noch einmal mit einer überraschenden Wendung und man fieberte mit Jenna mit, immer in der Hoffnung, dass die Story ein Happy End für sie und die restliche Menschheit bekommen würde. Am Ende selbst wird der Fantasie des Leser Freiraum gelassen und er selbst hat die Möglichkeit die Story in Gedanken weiterzuspinnen. Eine wirklich gute Möglichkeit diese Novelle enden zu lassen: ein überraschendes und doch relativ offenes Ende.

Mein Fazit:
Bereits das Cover konnte mich in seinen Bann ziehen. Doch auch mit dieser einzigartigen Idee der Lichtwesen konnte der Autor mich begeistern. Auch der tolle Schreibstil und die sympathischen Charaktere konnten bei mir punkten. Lediglich die Story war nicht durchgehend spannend, aber das Buch punktet mit so vielem, so dass es diesen einen Kritikpunkt wieder ausgleicht. Ich kann für dieses Buch wirklich nur eine Kaufempfehlung an alle Fantasy-Fans aussprechen, deshalb 5 Sterne von meiner Seite.

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Tags: fantasy, lichtwese, lichtwesen, politi, zweite chance   (5)
 

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fantasy, wasser, quellen, menschlichkeit, undae

Zwölf Wasser - Zu den Anfängen

E. L. Greiff
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.08.2012
ISBN 9783423249140
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Wasserstände sinken, Quellen versiegen. Noch ist die Bedrohung des Kontinents kaum spürbar, die Völker leben in Frieden. Aber die dunklen Vorzeichen einer Katastrophe, weit grausamer als eine weltweite Dürre, häufen sich. Denn die Quellen spenden mehr als nur Wasser ...
Die Undae, eine Gemeinschaft von Frauen, die dem Wasser verbunden sind und darin lesen können, brechen ihr jahrhundertelanges Schweigen und warnen die Menschen. Drei von ihnen machen sich auf den langen Weg zu den zwölf Quellen mit dem Ziel, die Katastrophe vom Kontinent abzuwenden. Sie gehen nicht allein. Ein Schwertkämpfer, der sich gegen seine Bestimmung wehrt, ein junger Hirte auf der Suche nach Rache und sein Falke begleiten sie. Aber wie soll man eine ganze Welt retten, wenn es unmöglich scheint, sich selbst zu retten?

Meine Meinung:
Zwölf Wasser - Zu den Anfängen ist das Romandebüt von E.L. Greiff und zugleich auch der Auftakt einer wirklich gelungenen High-Fantasy-Triologie. In seinem Debüt führt einen der Autor in die Welt der Welsen, Pramer, Merzer und einigen mehr. Dem Leser, der dieses Buch noch nicht gelesen hat, wird diese Aufzählung nicht besonders viel sagen, doch wenn man erst einmal mit dem Lesen angefangen hat, wird man mehr oder weniger in diese Welt hineingezogen. (Noch zur Erklärung für diejenigen, die das Buch noch nicht kennen: Die Welsen, Pramer und Merzer gehören alle zu einem bestimmten Teil der Bevölkerung in die einen der Autor eintauchen lässt. Es sind eben jeweils Gruppen von Menschen, die sozusagen in einem "Land" leben, da sie die selbe Sprache und Kultur haben.)

Schon die Gestaltung des Buches fand ich ansprechend und ich kann mir auch vorstellen, dass vor allem viele Fantasy-Fans nach diesem Buch greifen, da allein das Äußere schon auf dieses Genre schließen lässt. Man erkennt während dem Lesen auch noch einen wirklich deutlichen Bezug zwischen Cover und Inhalt, weshalb dieser auch wirklich wie die Faust aufs Auge zu diesem Buch passt.

Das Debüt besteht insgesamt aus 5 Teilen, die aber auch jeweils wieder in einzelne Kapitel unterteilt sind. Während diesen Kapitel wechselt der Autor auch öfter mal die Perspektive, sodass man die Geschichte manchmal aus der Sicht des Schwertkämpfers, des Hirten oder manch anderem erzählt bekommt. Das passiert aber die meiste Zeit aus der Perspektive des Schwertkämpfers, da dieser auch sozusagen der Protagonist ist, auch wenn manch andere Personen eigentlich genauso wichtig sind, wie er.
Aber ich persönlich finde es wirklich toll, dass der Autor genau diesen dazu auserkoren hat diese Rolle zu übernehmen. Ich selbst fand den Schwertkämpfer einfach von Anfang an am sympathischten und konnte mich am besten mit ihm identifizieren. In ihn konnte ich mich einfach wirklich hineinversetzen.

Nun aber noch zu den Charakteren allgemein. Diese hat der Autor wirklich sehr vielfältig gestaltet und man merkt schon fast, dass in jedem von diesen das Herzblut des Autors mitfließt. Jeder dieser Charaktere hat mich wirklich in seinen Bann gezogen egal ob gut oder böse. Allein beim Lesen hat der Leser fast sofort ein Bild des jeweiligen Charakters vor Augen, da der Autor diese auch wirklich lebendig und gut vorstellbar beschrieben hat. Genau in diesem Stil beschreibt der Autor auch die gesamte Landschaft, Kultur, usw., weshalb man auch diese direkt vor seinenen Augen sieht und es manchmal passieren kann, dass man denkt , dass man selbst in dieser Welt zu Hause ist.

Mit dem Schreibstil des Autors hatte ich keine Probleme und meiner Meinung nach lässt sich dieser auch richtig schön flüssig lesen und führt einen viel zu schnell durch die rund 600 Seiten.
Vor diesem Buch habe ich noch nie High-Fantasy gelesen also war dieses Buch für mich auch so etwas wie eine Premiere. Es hat mich aber wirklich von sich überzeugt und völlig in seinen Bann gezogen.
Der Autor hat eben eine ganz besondere Welt für seinen Roman erschaffen, die einen an ein paar Stellen zwar dennoch an die Erde erinnert. Dies jedoch vereinfacht das Lesen nur, sodass man sich durch bestimmte Parallelen zum eigenen Leben einfach noch besser in der Welt der Welsen und Merzer zurecht findet.

Mein Fazit:
Der Autor überzeugt einen in seinem Debüt wirklich von seinen schriftstellerischen Fähigkeiten und lässt den Leser völlig in die Welt seiner Charaktere eintauchen. Er verzaubert einen auch mit seinem schönen Schreibstil und ich kann es gar nicht erwarten, dass der nächste Band dieser Triologie erscheint!

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