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312 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 159 Rezensionen

organspende, transplantation, liebe, depression, münchen

Die Tage, die ich dir verspreche

Lily Oliver
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2016
ISBN 9783426516768
Genre: Liebesromane

Rezension:

Lily Oliver, die auch unter den Namen Alana Falk und Emilia Lucas veröffentlicht, hat mit "Die Tage, die ich dir verspreche" ein berührendes und zum Nachdenken regendes Werk geschrieben, die meiner Meinung nach eher an junge Leserinnen von 15-25 gerichtet ist.
Das wunderschöne Cover hat mich sofort angezogen, und auch der Kommentar von Bestsellerautorin Nina George im Klappentext hört sich vielversprechend an: "Eines der Bücher, aus denen man anders herausgeht, als man hineinging: mitfühlender, innerlich weiter, empathischer."

Gwen hat eine Herztransplantation hinter sich, und alle erwarten von ihr, dass sie sich mit voller Freude wieder in ihr altes Leben hineinstützt. Aber sie leidet unter eine schlimme Depression: sie hat Schuldgefühle, weil ein anderer sterben musste, und möchte am liebsten das Spenderherz wieder loswerden. Sie will es aber für jemanden geben, der sich gebührend darum kümmern und darüber freuen kann, so postet sie in einem Forum für junge Herzkranke, dass sie ihr Herz vergeben will. Noah, der Betreiber des Forums, hält sie für einen Troll und löscht den Eintrag. Als Gwen sich per Mail an ihn wendet, schreibt er als Begründung, er würde das Herz für sich wollen - mit einem Scherz, der aber von Gwen falsch verstanden wird, beginnt eine Lügengeschichte, aus dem Noah nicht mehr so schnell herausfindet...

Lily Oliver hat ihr Buch gut recherchiert und wagt sich auf ein aktuelles und schwieriges Thema - wie ist es wirklich, wenn man eine Organspende bekommt? Wie gehen die Menschen damit um, dass ihr neues Leben nur durch den Tod eines anderen möglich war?
Ihr Schreibstil ist flüssig und leicht, man will das Buch gar nicht aus der Hand legen, bevor man die letzte Seite gelesen hat.
Eine bewegende und emotionelle Story, lesenswert.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

brustkrebs, krebs, chemo, bestrahlung, mut

Heute hab ich keine Lust zu sterben

Rebecca Seeliger
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.08.2014
ISBN 9783404607877
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rebecca ist eine junge, lebenslustige Frau, die gerne tanzt und mit ihren Freunden feiert, eine Frau, die ihr Leben geniess - bis sie einen Knoten in ihrer Brust entdeckt. Ihr Bauchgefühl betrügt sie nicht; der Knoten ist nicht harmlos, Rebecca hat Brustkrebs. Plötzlich ändert sich ihr Leben komplett - es folgen Operation, Chemotherapie, Bestrahlung. Doch trotz der Erkrankung verliert sie nicht ihren Humor, gibt sie nicht auf. "Heute habe ich keine Lust zu sterben" ist eine Geschichte über eine starke junge Frau, ein ehrliches, emotionales Bericht über die schwierigsten Monate ihres Lebens. Rebecca macht mit ihrem Tagebuch anderen Krebspatienten Mut, erzählt über ihre Ängste und Hoffnungen, lässt die Leser teilhaben in diese schwere Zeit. Mir hat besonders gefallen, wie Rebecca sogar die schwersten Wochen mit ihrem Sinn für Humor meistert. Sie versteht es, die Leser mit ihrer offenen Art zu berühren. Ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann.

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thriller, mörder, london, killer, ermittler

Mein bist du

Luke Delaney , Axel Merz
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.07.2014
ISBN 9783404169337
Genre: Krimi und Thriller

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125 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

alzheimer, demenz, suche, familie, emma healey

Elizabeth wird vermisst

Emma Healey , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.03.2014
ISBN 9783785761106
Genre: Romane

Rezension:

Emma Healeys Depütroman "Elizabeth wird vermisst" ist eine berührende Erzählung von Maud, die an Demenz leidet.
Sie wird von ihrer Tochter Helen und Enkelin Katy betreut, lebt aber allein und versucht, sich mit Hilfe von zahlreichen Zetteln zurecht zu finden. Trotzdem kauft sie immer wieder Dosenpfirsiche, und treibt die geduldige Helen manchmal an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.
Maud vermisst ihre Freundin Elizabeth, und niemand scheint ihr bei der Suche nach ihr zu helfen, nicht mal die Polizei nimmt sie ernst. Was ist Elizabeth passiert, hat ihr Sohn Peter etwas mit ihrem Verschwinden zu tun?
Maud lebt teilweise in Vergangenheit, das Verschwinden ihrer Schwester Sukey vor Jahren beschäftigt sie immer noch sehr. Manchmal wechselt sie plötzlich von der Gegenwart zurück zu den Nachkriegsjahren, ihre Gedanken sind scheinbar wirr, aber sie kommt immer wieder darauf zurück, dass Elizabeth und Sukey vermisst werden.
Die zunehmende Hilflosigkeit und ihre häufiger werdenden Gedächtnislücken lassen sie trotzdem nicht ihren Humor verlieren.

Mir hat besonders gefallen, dass die Autorin die Geschichte aus der Sicht von Maud erzählt.
Es sind eigentlich zwei Romane in einem: ein Krimi und eine Erzählung, die gekonnt miteinander gewebt sind.
Anfangs hat mich das Stil -warmherzig und mitfühlend- an Jojo Moyes erinnert, aber beim Weiterlesen ändert sich das - genau wie die Erkrankung fortschreitet, und auch Maud etwas störrischer und aggressiver wird.
Ich fand das Buch lesenswert, und warte mit Spannung auf das nächste Buch von Emma Healey!

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