Heiress

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Belles

Jen Calonita
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Little Brown & Co, 10.04.2012
ISBN 9780316091138
Genre: Sonstiges

Rezension:


Das Leben  von Isabelle „Izzie“ Scott verläuft etwas anders als es
für einen Teenager üblich ist. Ihr Vater ist schon relativ früh von der
Bildfläche verschwunden und ihre Mutter verunglückte tödlich bei einem
Autounfall, als Izzie 10 Jahre alt war und somit blieb sie allein zurück
mit ihrer Großmutter in einem heruntergekommen Haus in  Harborside,
einem Ort, der scheinbar keine richtige Zukunft bietet. Izzie hat
gefühlte tausend Jobs und muss sich darüber hinaus noch um den Haushalt
kümmern, da ihre Großmutter an Altersdemenz erkrankt ist.

Als
wäre dies nicht schon alles schlimm genug für Izzie, zollt die Krankheit
ihrer Großmutter eines Tages ihren Tribut und die einstige lebhafte und
fürsorgliche Frau an Izzies Seite ist kurze Zeit später nur noch ein
Schatten ihrer selbst.  Doch ihre Großmutter   hat Vorkehrungen
getroffen, denn sie wusste, dass dieser Tag kommen würde. Mit Hilfe
einer Sozialarbeiterin hat sie einen entfernten, politisch sehr
erfolgreichen Onkel von Izzie aufgespürt zu dem Izzie ziehen soll, wenn
ihre Großmutter in die Obhut eines Seniorenheims kommt.

Doch 
Emerald Cove, was von nun an Izzies neues Zuhause sein wird, ist nicht
die perfekte Welt wie es auf den ersten Blick vermuten lässt. Izzies
Cousine Mirabelle Monroe ist nicht gerade begeistert darüber, dass sie
von nun an mit „so Einer“  unter einem Dach leben muss und mit Hilfe
ihrer besten Freundin Savannah nimmt sie sich vor, Izzie das Leben zur
Hölle zu machen…





MEINE MEINUNG






Nachdem ich seit gefühlten 80 Jahren kein englisches Buch mehr gelesen
habe, fand ich es wäre an der Zeit, an dieser traurigen Tatsache etwas
zu ändern und ich wurde nicht enttäuscht.





Aufmachung


Die Aufmachung  des Buches ist sehr einfach gehalten und dennoch wundervoll. Das
Cover ist zur Hälfte matt und zur Hälfte glänzend.




Die
Kapitel-Unterteilungen sind ebenfalls sehr einfach gehalten, ihre Länge ist
optimal – nicht zu kurz und nicht zu lang. Die Tatsache, dass hier ein großer
Zeilenabstand vorhanden ist, macht das Lesen angenehmer.







Idee der Geschichte


Die Idee finde ich sehr gut. Es werden hier nicht nur die normalen Probleme von
Heranwachsenden besprochen, sondern es müssen hier auch etwas tiefgreifendere Konflikte
bewerkstelligt werden,  mit denen sich
auch Menschen in etwas reiferem Alter befassen müssen.




Sprache


Die Tatsache, dass es sich bei dieser Rezension um ein englisches Buch handelt,
schreckt sicherlich viele von euch ab. Aber meiner Meinung nach kann  man hier doch gleich zwei Fliegen mit einer
Klappe schlagen: Zum einen hat man etwas anderen Lesestoff und zum anderen hat
man die Möglichkeit, sein Englisch zu verbessern. Also lasst euch nicht abschrecken
und traut euch.







Der
Schreibstil dieser Autorin ist einfach umwerfend. Sie schildert alles mit sehr
viel Liebe zum Detail und auch meine geliebten Metaphern finden in diesem Buch ihren Platz.








Erzählt
wird die Geschichte aus Sicht des allwissenden Erzählers.






Lesetempo



Aufgrund einer Leserunde musste ich bei diesem Buch eine etwas längere Pause einlegen.
Darüber hinaus hatte ich die Woche über viel um die Ohren, andernfalls hätte
ich dieses Buch regelrecht verschlungen.







Natürlich
muss man sich hier erst einmal an das Englisch gewöhnen. Ich habe schon längere
Zeit kein fremdsprachiges Buch mehr in der Hand gehabt aber nach ein paar
Kapiteln bin ich quasi warm gelaufen und es ging richtig zügig voran.






Die
Tatsache, dass der Handlungsablauf sehr unterhaltsam war und es viele
Cliffhanger gab brachte mich dazu Seite um Seite und Kapitel um Kapitel tiefer
in diese Geschichte einzutauchen. Man mag dieses Buch wirklich nicht aus der
Hand legen.









Unterhaltungswert


In Bezug auf den Unterhaltungswert wurde mir hier auch sehr viel geboten. Die
Atmosphäre erinnert etwas an O. C. California, was hier nun aber niemanden
abschrecken sollte, der diese Serie vielleicht nicht mag.





Setting


Das Setting war einfach schön gestaltet und man hatte keine
andere Wahl, als mit Izzie gegen die fiesen Machenschaften in Emerald Cove an zu
kämpfen.







Natürlich
gehört dieses Buch eher der Kategorie „leichte Kost“ an, dennoch ist es sehr
gut durchdacht und man fühlt sich in der Handlung sehr wohl.








Teilweise
ist man erschüttert, man ist gerührt und ab und an fallen einem quasi die Augen
aus, da es hier einige Wendungen gibt, mit denen man nicht im Entferntesten
rechnet. Auch der Humor kommt in diesem Buch nicht zu kurz.






Allein
die Intrigen von Savannah (und Mira) machen das Buch sehr unterhaltsam.




Charaktere

Ich hätte nicht gedacht, dass die Charaktere in diesem Buch so  perfekt ausgearbeitet sind. Da hat die
Autorin meine Erwartungen definitiv übertroffen. Einige
von ihnen sind im Laufe der Geschichte gereift, andere wiederum nicht. Das war
aber meiner Meinung nach Absicht und somit hat Jen Calonita hier ganze Arbeit
geleistet.





Isabelle „Izzie“ Scott.  

Sie
ist die Hauptperson in diesem Buch, die aufgrund ihres Schicksalsschlags ihr
komplettes Leben umkrempeln muss. Sie kommt relativ schnell dahinter, dass in Emerald
Cove
alles nur Fassade ist und versucht dennoch, sich anzupassen, da ihr
bewusst ist, welches Glück sie hat einen solchen Lebensstil führen zu dürfen.
Sie bringt viele Dinge auf den Punkt und ist mir sehr ans Herz gewachsen.



Mirabelle „Mira“ Monroe

Auch sie ist sehr
authentisch dargestellt worden. Sie ist sehr wohlbehütet im Schoße der Gemeinde
von Emerald Cove aufgewachsen und ganz und gar nicht über den Auftritt ihrer
Cousine erfreut. Sie hat lange dafür gekämpft zu Savannahs Clique dazuzugehören
und lässt sich von dieser ständig wie eine Leibeigene herumkommandieren.  Sie könnte so viel von Izzie lernen, vor
allem in Bezug auf Courage, aber wird sie dies zulassen? 



Savannah.



Ich glaube von ihr könnte
so mancher General noch etwas dazulernen. Sie ist arrogant, selbstsüchtig,
herrisch, intrigant - die Liste könnte ich noch um tausend weitere
Eigenschaften ergänzen. Sie ist meiner Meinung nach eine der Schlüsselfiguren
in diesem Buch, denn sie bringt den Leser am häufigsten zum Nachdenken. Man
versucht zu verstehen, welches die WIRKLICHEN Beweggründe für ihr Handeln sind
und ich denke mal, dass es euch genauso ergehen wird wie mir…



Mehr möchte ich auf die
Charaktere nicht eingehen. Offen gestanden bin ich mir nicht sicher, ob ich
vielleicht doch noch den einen oder anderen erwähnen sollte, denn selbst die
simpelsten Nebencharaktere haben mich überzeugt. Jeder Charakter hat eine
ganz eigene Körpersprache, die einem förmlich aus dem Buch entgegen springt.



Jen Calonita hat bei
jedem von ihnen die Weichen für die Weiterentwicklung in den nächsten beiden
Bänden  gelegt und ich bin gespannt was da noch kommt….




Setting





Sowohl  Harborside als
auch Emerald Cove sind sehr detailreich geschildert und man hatte das Gefühl,
direkt vor Ort zu sein.




Überraschungen  



Gut, hier dachte ich: „Was soll da schon großherrlich kommen?“ und  auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Wie
in jedem Buch war einiges vorhersehbar...  

Nein! War es nicht! Die Autorin hat es hier
geschafft eine Fährte zu legen, die jedoch anders verlief wie man es erwartet
hatte oder aber ihre Fortsetzung in einem der Folgebände haben wird, so hoffe
ich es zumindest.




Umsetzung 




Die Umsetzung hätte meiner Meinung nach nicht besser erfolgen können. Auch sie
übersteigt meine Erwartungen bei weitem.






Man
hat eine Handlung präsentiert bekommen, die sich an das hielt, was der
Klappentext versprochen hat. Die Autorin führt den Leser in beide Welten ein
und sorgt quasi nebenbei für die nötigen Hintergrundinformationen, die man als
Leser benötigt.




Ich
bin ja eher von einer leichten Kost ausgegangen, und irgendwie ist es das ja
auch. Aber die Themen, die Atmosphäre und die Charaktere haben das Buch zu
etwas ganz besonderem gemacht. Jen
Calonita hat, wie ich schon sagte, gute Weichen gelegt, sie teilweise schon
abgeschlossen und noch bestehende wird sie abschließen, davon bin ich
überzeugt.




Nachdenklichkeit


In diesem Buch wird man mit Themen konfrontiert wie „Arm & Reich“, „Gut &
Böse“.








Man
bekommt es mit korrupten Menschen zu tun und muss sich mit dem Thema
Vorurteile“ befassen. Man
bekommt vor Augen geführt, wie einfach es sein kann sich und sein Leben von
Dritten beeinflussen zu lassen. Das war z. B. eine Sache, die mich sehr
beschäftigt hat. Auch
die Vorbildfunktion der Erwachsenen spielt hier eine tragende Rolle. Oft ist
die Entwicklung der Teenager in diesem Buch schon in Stein gemeißelt, da ihre
Erziehung hier – wie eigentlich überall – einen großen Einfluss auf ihre
Entwicklung nimmt. Wir können es den Jugendlichen unserer Zeit doch nicht zum
Vorwurf machen, denn die Werte die sie leben bekommen sie ja vermutlich von
ihrem direkten Umfeld vorgelebt, nicht wahr?










Vor
allem aber geht es in diesem Buch um die Familie. Was genau definiert eine
Familie? Die DNA oder die emotionale Verbindung?





Bildungswert



Der fokussiert sich in diesem Buch definitiv auf den moralischen Bildungswert. Die
Autorin versucht zu vermitteln, dass man sich selbst treu bleiben sollte,
lernen muss über den Tellerrand zu schauen und nichts auf das Geschwätz der Leute
zu geben, sondern sich zu wehren. Denn ist der Ruf erst einmal ruiniert, ist es
ziemlich schwer seine Weste rein zu waschen und eine Absolution zu
bekommen. Und auch Courage spielt hier eine sehr große
Rolle.Die
Liste könnte ich auch hier grenzenlos ergänzen. Eines steht fest: Hätte ich
eine Tochter im Teenager-Alter, würde ich
sie bitten dieses Buch zu lesen, denn neben der einfachen Unterhaltung würde
sie hier auch eine Menge Stoff zum Nachdenken bekommen. Diese Thematiken werden
immer öfter in den Büchern angesprochen, was bedeutet, dass es scheinbar der
Zahn der Zeit ist. 





FAZIT

Man sollte ein Buch nicht allein nach seinem Cover bewerten. Das gilt sowohl für
die Message dieser Geschichte an sich, wie auch für das gesamte Buch.











Ich
erwartete hier eine kurzweilige Unterhaltung ohne viel Hand und Fuß. Einfach
nur mal ein Buch, bei dem man auf „Stand-By“ gehen konnte und leicht
unterhalten wird.








Bekommen
habe ich ein Buch, das etwas für JUNG und ALT ist, denn dieses Thema geht uns
alle etwas an. Ich bin restlos begeistert und empfehle es jedem weiter.


 


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885 Bibliotheken, 61 Leser, 2 Gruppen, 113 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Pretty Little Liars

Sara Shepard
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 01.12.2014
ISBN 9780062287045
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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108 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

wien, wie, österreich, monarchie, historischer roman

Hinter den Spiegeln - Das Wiener Vermächtnis

Ulrike Schweikert
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.10.2014
ISBN 9783956490644
Genre: Historische Romane

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187 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

thriller, kjetil johnsen, dark village, jugendbuch, jugendthriller

Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

Kjetil Johnsen
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei Coppenrath Verlag, 01.11.2013
ISBN 9783649616108
Genre: Jugendbuch

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613 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

erotik, liebe, addicted to you, m. leighton, sex

Addicted to You - Atemlos

M. Leighton , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2014
ISBN 9783453418325
Genre: Erotische Literatur

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174 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

liebe, drogen, freundschaft, italien, tod

Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

Valentina D'Urbano , Constanze Neumann
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2014
ISBN 9783423249997
Genre: Romane

Rezension:

Handlung
Beatrice und ihr bester Freund Alfredo wachsen an einem Ort auf, in den kein Außenstehender freiwillig einen Fuß setzen würde. Sie sind die Aussätzigen der Gesellschaft und haben von Geburt an einen Ruf, den sie nicht rein waschen können. So sehr sie sich auch bemühen.

Drogen, Sex, Gewalt und Perspektivlosigkeit gehören zur Tagesordnung. Beatrice und Alfredo werden von allen nur die Zwillinge genannt und genau das sind sie. Sie sind gleich und dennoch unterschiedlich. Sie hassen sich. Sie lieben sich. Eine Geschichte und eine Beziehung, wie sie widersprüchlicher nicht sein könnte an einem Ort, den die Welt schon vergessen hat...

MEINE MEINUNG
Tja, wo soll ich bei diesem Buch bloß anfangen? Einige haben ja sicherlich meine Status-Updates auf Goodreads verfolgt und es war ein regelrechtes hin und her mit diesem Buch. Es war ein Zufallskauf, kein Buch welches ich fest auf meiner Wunschliste hatte. Oftmals sind es gerade diese Bücher, die mich im Sturm erobern. Leider war es bei diesem nicht der Fall und dennoch weiß ich schon jetzt, dass ich diese Geschichte nicht so schnell vergessen werde und das, was die Autorin in mir hervorgerufen hat...

Aufmachung
An und für sich ist die Aufmachung nicht sonderlich hervorzuheben, das Cover hingegen finde ich toll. Es gibt den Inhalt, eher gesagt das was in der Protagonistin vor sich geht, sehr gut wieder. Mehr muss ich dazu nicht sagen und gehe gleich über zum Punkt

Idee/Handlung
Die Idee fand ich grandios. Ich erhoffte mir hier nicht so eine "Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute"-Geschichte, die bekam ich auch nicht. Denn hier geht es um eine Hass-Liebe. Es wird dem Leser vor Augen geführt, wie sehr zwei Menschen voneinander abhängig sein können. Die Co-Abhängigkeit spielt hier also eine zentrale Rolle. So gesehen hat mir das sehr gut gefallen, konnte mich aber nicht vollends überzeugen. Leider. Hier wäre bei weitem mehr drin gewesen und gerade das finde ich so schade. Andererseits schreibe ich selbst und weiß wie schwer manchmal die Erstellung der Handlung sein kann. Wenn ich richtig informiert bin, ist dies sogar das Debüt der Autorin, von daher will ich nicht so hart mir ihr ins Gericht gehen. Dieses Buch ist dennoch irgendwo fesselnd, tiefgründig und wahrlich keine leichte Kost.

Die ganze Zeit über war ich hin und hergerissen, einerseits wollte ich es abbrechen musste jedoch im Gegenzug weiterlesen um zu wissen, wie es mit den beiden weiter geht.

Schreibstil
"Ich trank seine Beleidigungen wie Honig."
[ Zitat, Seite 221]

Auf dem Buchrücken wird er als genügsam, eindringlich gar so beschrieben, als wäre er mit Flaschenscherben geschrieben worden. Ich war mal so frei es zu zitieren.

Nun, es gab sicherlich ein paar verdammt gute Metaphern usw., aber alles in allem war er gut mehr aber auch nicht. Es war mir zu viel Umgangssprache darin. Einerseits authentisch, aber andererseits hat es mich nach und nach genervt. Das

Lesetempo
war befriedigend. Ich hatte schon Bücher, die mich mehr gefesselt haben und bei der Seitenzahl hätte ich für gewöhnlich nicht so lange gebraucht, um es zu beenden. Zum

Unterhaltungswert
kann ich nur sagen, dass mir vor allem in Bezug auf die Spannung das "Mitreißen", alles ein bisschen zu spät aufgetischt wurde. Leider. So richtig emotional dabei war ich als Leser erst auf den letzten 30 Seiten, da könnte ich jetzt lügen. Wobei wir auch schon bei den

Charakteren
wären. Ich kam mit ihnen erst - wie oben erwähnt - auf den letzten 30 Seiten zurecht. Ich verstand vor allem die Protagonistin auf einmal und zollte ihr den höchsten Respekt. Dennoch 30 Seiten sind - in diesem Fall - kein ganzes Buch und ich möchte nicht erst gegen Ende der Geschichte wissen, wer die Charaktere sind. Unterm Strich in meinen Augen: Mangelhaft oder ausreichend. Da komme ich zu keinem endgültigen Ergebnis. Das

Setting
hingegen war brillant! Ich habe förmlich den Staub der Straßen im Mund gehabt, den Gestank der Hausflure. Hier hat die Autorin ganze Arbeit geleistet meiner Meinung nach. Es war rund und ich als ein Mensch, der noch nie in einer Gegend wie La Fortezza (dt. die Festung) gewesen ist, konnte mir dennoch ein genaues Bild vom Handlungsort machen. In Bezug auf die

Überraschungen
kann ich nur sagen: -------------- nope --------------------. Eine kleine vielleicht gegen Ende und diese war so an den Haaren herbeigezogen, dass mir die Kinnlade herunterfiel. Allerdings nicht, weil ich überrascht war über die Wendung, ich war eher überrascht nach dem Motto "Wie, wann, warum soll DAS denn bitte passiert sein?!". Schade, schade, schade. Aber unterm Strich wollte ich bei diesem Buch nicht sonderlich viele Überraschungen bekommen, sondern habe hier ein Buch erwartet, dass mich nachdenklich stimmt. Dazu gleich mehr. Vorher möchte ich noch kurz etwas zur

Umsetzung
sagen. Da wäre wirklich ein bisschen mehr drin gewesen! Es wurmt mich gerade richtig. Es ist so ein toller Plot. So großes Potential. Man hätte hier und da noch einige Charaktere viel mehr in den Fokus bringen können, die Mutter von Beatrice, z.B. was weiß ich. Zwar standen hier Bea und Alfredo im Fokus der Geschichte, aber dennoch hatte ihre Mutter doch auch eine Bindung zu ihm, aber ich will nicht spoilern. Kommen wir nun, wie versprochen, zur

Nachdenklichkeit,
denn auch wenn ich überwiegend negative Bemerkungen zu diesem Buch gemacht habe, so muss ich schon sagen, dass es mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.

Ich versuchte die ganze Zeit über zu verstehen, wie es Menschen geht, die in solchen Verhältnissen aufwachsen, oder wie man in so eine Co-Abhängigkeit rutschen kann und wie ich mich an der Stelle der Charaktere verhalten hätte. Leider kann ich zum

Bildungswert/Message
nicht sonderlich viel sagen. Die Message des Buches geht meiner Meinung nach mit der Nachdenklichkeit einher und von daher wurde hier alles gesagt.

FAZIT
Ein Buch von dem ich mir sehr viel erhofft habe. Es war die ganze Zeit über ein hin und her. Dennoch ist es aber auch ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde. Es ist ein Buch bei dem manch einer bestimmt nicht sagen kann, ob er es mag oder nicht, genauso wie ich...

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981 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 103 Rezensionen

dystopie, liebe, fantasy, mystiker, jugendbuch

Mystic City - Das gefangene Herz

Theo Lawrence , Andreas Helweg
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.05.2013
ISBN 9783473400997
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

thriller, lacey flint, selbstmord, bolton, cambridge

Dead End

Sharon Bolton , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 13.05.2013
ISBN 9783442547159
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Handlung

Innerhalb von fünf Jahren ereignen sich zwanzig Selbstmorde, vorwiegend junge Frauen. Die Art, mit der sie ihren Freitod gestalten, sind teilweise äußerst bizarr. Irgendetwas geht an der ehrwürdigen Universität von Cambridge nicht mit rechten Dingen zu. Aus diesem Grund beauftragt die Polizei eine verdeckte Ermittlerin, die sich inkognito auf dem Campus um diesen Fall kümmern soll. Dumm nur, dass sie sich dadurch selbst in höchste Gefahr begibt...

Meine Meinung

Was für ein Plot! Dachte ich...

Von diesem Buch habe ich mir verdammt viel versprochen. Es klang alles so vielversprechend und dann landete ich ich einer Sackgasse wo ich nur auf schiere Enttäuschung traf...

Aufmachung

sowie

Idee/Handlung

fand ich sehr gut und das war es dann auch schon mit den Lobeshymnen, denn

Schreibstil, Lesetempo, Unterhaltungswert

die Ausarbeitung der 

Charaktere

und des

Settings

sowie 

Überraschungen, Umsetzung, Nachdenklichkeit, Bildungswert/Message

haben mich absolut nicht überzeugt. 


Ich habe das Buch nach 143 Seiten abgebrochen. Der Tenor war hier die Art und Weise, wie die Autorin mit einer bestimmten Thematik - auf die ich hier bewusst nicht näher eingehe- umgegangen ist. Es ist mir teilweise so gegen den Strich gegangen, dass ich das Buch am liebsten in die Tonne getreten hätte.


Meiner Meinung nach - ich kann hier echt nur von mir sprechen - ist es eine Unverschämtheit. Ich kenne mich in der besagten Thematik leider bestens aus und weiß daher, wovon ich spreche. Die Äußerungen der Autorin sind - ich betone noch einmal IN MEINEN AUGEN - eine Unverschämtheit und ich fühle mich hier regelrecht beschämt und angegriffen. Selbst wenn sie sich mit der Thematik auskennt und aus eigener Erfahrung spricht, so gibt ihr das dennoch nicht das Recht alle betroffenen Personen über einen Kamm zu scheren. Denn dann würde sie es mit mir auch tun und ich sehe das nun einmal ein bisschen anders.


Fazit

Ich habe mich sehr darauf gefreut gemeinsam mit der Protagonistin die Ermittlungen einzuleiten und mich gemeinsam mit ihr nach Cambridge zu begeben. Hätte ich gewusst, dass ich hier in einer Sackgasse lande, hätte ich das Buch erst gar nicht gekauft.  Positiv zu bewerten ist - in meinen Augen - nur die Wahl des Titels, denn er passt perfekt zum Inhalt des Buches: Ein absolutes Dead End, sprich eine Sackgasse...


Da ich mindestens einen Stern laut System vergeben muss, bekommt das Buch ihn auch.Für gewöhnlich vergebe ich für abgebrochene Bücher keine Sterne...

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1.363 Bibliotheken, 20 Leser, 15 Gruppen, 215 Rezensionen

engel, liebe, chimären, fantasy, prag

Zwischen den Welten - Daughter of Smoke and Bone

Laini Taylor , Christine Strüh , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.02.2012
ISBN 9783841421364
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung
Karou. Ein Mädchen mit blauen Haaren...
Karou. Ein Mädchen, das in Prag Kunst studiert...
Karou. Ein Mädchen, das in einem Skizzenbuch die seltsamsten Kreaturen zu Papier bringt...
Karou. Ein Mädchen, das nicht weiß wer sie ist und woher sie kommt...
Karou. Ein Mädchen mit einem ungewöhnlichen Auftrag: Zähne sammeln.
Karou. Ein Mädchen mit einer Perlenkette, die ihr Wünsche erfüllt...
Karou. Ein Mädchen, das nicht weiß wer sie ist und woher sie kommt..
Karou. Ein Mädchen, dessen Schicksal weit in der Vergangenheit seinen Lauf nahm...

Was genau hat es mit Karou auf sich?
Was haben die schwarzen Handabdrücke auf Türen weltweit zu bedeuten?
Worum geht es in diesem Buch?

Genauso wie viele andere, die dieses Buch vor mir gelesen haben, werde auch ich nicht auf diese Fragen eingehen. Das Buch selbst soll euch die Antworten liefern...

Meine Meinung
Daughter of Smoke and Bone hier,  Daughter of Smoke and Bone da - egal welche Rezension oder welches Forum auch immer ich gerade besuchte, alles drehte sich scheinbar nur noch um dieses Buch und ich sollte schon sehr bald erfahren, dass es berechtigt war...

Aufmachung
Dieses Buch ist mit soviel Liebe gestaltet - man kann hier keinerlei Vergleich ziehen. Oft ist es bei Gebundenen Ausgaben doch immer so, dass man einen hübschen Schutzumschlag hat, den die meisten beim Lesen jedoch abnehmen. Was dann übrig bleibt ist einfach nur einfarbige Tristesse. Nicht so bei  Daughter of Smoke and Bone, denn hier wurde Karous Leidenschaft - das Zeichnen - noch einmal aufgegriffen aber, was rede ich - seht selbst

Idee/Handlung
Auch wenn ich das Buch unbedingt lesen wollte,  hatte ich bei jedem Besuch in der Buchhandlung den faden Beigeschmack, eine Art Vorwarnung, dass dies nur eine der vielen  Fantasy-Big Love - Wir müssen die Welt retten - Geschichten wird. 

Laini Taylor jedoch, hat mir einen gehörigen Tritt in den Allerwertesten verpasst, indem sie mir eine Geschichte geliefert hat, die mich in eine neue Welt geführt hat und das, was ich dort "erlebt" habe, lässt sich nicht in Worte fassen. Es geht um Wünsche, um Hoffnung, um Vorurteile, gewissermaßen auch um die Rassentrennung; die Vorurteile, die manche gegenüber anderen Nationen haben. Ab einem gewissen Punkt war ich so in der Geschichte gefangen, dass ich gar nicht mehr klar kam. Der Stil, die Spannung, das ganze Buch - WOW!

Also, mal ganz unter uns, eigentlich könntet ihr jetzt schon aufhören, diese Rezension zu lesen. Spart es euch! Zieht euch Schuhe an und seht zu, dass ihr zur nächstgelegenen Buchhandlung kommt oder - wartet - noch besser bestellt das Buch gleich hier!

Und? Erledigt? Oder muss ich jetzt wirklich noch weiter ausholen? Hm, o.k. also gut, dann folgt nun meine Meinung zum  
Schreibstil
Es war, als hätte er die Seiten eines Buches betreten - eines Buches voller Farben und Gerüche, Schmutz und Chaos -, und das blauhaarige Mädchen bewegte sich durch die Geschichte wie eine Märchenfee.  [ Zitat, Seite 102]

BAM! Sätze wie dieser sind in diesem Buch auf so gut wie jeder Seite zu finden. Einige von euch wissen ja, dass ich in Bezug auf tolle Passagen in einem Buch der totale Freak bin und mir diese mit kleinen Klebezetteln markiere. Für gewöhnlich ist das auch nicht so tragisch, meist sind es nur so drei bis vier Passagen, die ich markiere, aber bei diesem Buch hier habe ich gar nicht mehr aufhören können. Es sind - sage und schreibe - 19 (NEUNZEHN!)!!!!! 

Der Stil von Laini Taylor ist einfach nur - ja hm - also mir fehlen mal wieder die Worte. Die Sicht des allwissenden Erzählers ist ja sonst nicht so ganz mein Fall. Ich meine klar, es macht ab und an schon Sinn diese Form zu verwenden, aber bisher habe ich mich immer besser unterhalten gefühlt, wenn das Buch aus der Ich-Perspektive verfasst wurde. Ich fühlte mich dem Portagonisten dadurch näher. Hier jedoch wurde ich - mal wieder - eines besseren belehrt, denn die Autorin hat es geschafft, mir dadurch jeden dieser tollen Charaktere näher zu bringen und selbst die banalsten Dinge hat Laini Taylor so eindrucksvoll beschrieben, dass sie besonders wirkten. An einigen Stellen hat sie sogar Sinn für schwarzen Humor bewiesen, was ich persönlich sehr sympathisch finde.
Dieses Buch war sehr angenehm zu lesen, es gab tolle Dialoge und Sätze, die von so hohem philosophischen Nektar beträufelt waren, dass man gar nicht genug davon bekommen konnte. O.k. wenn ich den letzten Satz jetzt nochmal so lese denke ich mir nur ...........................What?! Aber, doch, ich muss sagen, auch wenn es bescheiden klingt, es ist das, was es meiner Meinung nach am ehesten trifft. Man bekommt nicht genug davon, weder von der Handlung, noch von der Sprache und somit war auch das

Lesetempo
in dem ich dieses Buch gelesen habe sehr fix. Anfangs bin ich fast wahnsinnig geworden, denn ständig kam etwas dazwischen. Kennt ihr das auch? Man setzt sich einen Tee auf, stellt Gebäck bereit, macht Kerzen an und dann BAM! Es kommt etwas dazwischen und man muss das Buch auf später vertrösten. 

Je tiefer ich dann - als ich ENDLICH (!) Zeit hatte - in die Geschichte eintauchte, umso schwerer war es für mich aus ihr wieder heraus zu springen. 

Ich meine, TRUE STORY, (kleiner Insider für die, die es schon gelesen haben ;) als ich nur noch 30 Seiten zu lesen hatte und so müde war, dass ich quasi schon am Schielen war, hätte ich mir fast noch eine Kanne Kaffee aufgesetzt...um 00:30....(!)

Unterhaltungswert
Oh, ja auch ein Punkt, den wir uns getrost 
sparen können. Ich verstehe ja sowieso nicht, warum ihr immer noch dabei seid, diese Rezension zu lesen, wenn ihr doch lieber DAS BUCH lesen solltet!!!Aber ja, schon gut, schon gut: Der Unterhaltungswert. Also ihn fand ich sehr gut  (wer hätte DAS gedacht?!) 

Ich bekam Spannung, Humor, Herzschmerz, habe mit Karou versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen also unterm Strich all das, was man sich von einem guten Buch erhofft. Auch die

Charaktere
werden mir in guter Erinnerung bleiben. Ich habe mich schnell mit allen angefreundet, allen voran natürlich  Karou, der Protagonistin. Sie studiert Kunst in Prag, hat blaue Haare, Tattoos und trägt eine Perlenkette, die ihr Wünsche erfüllt. Karou ist ein sehr verschlossener Mensch, der nicht sonderlich viel über sich Preis gibt. Demzufolge wissen ihre Freunde auch nicht wirklich viel über sie. Karou führt gewissermaßen ein Doppelleben, von dem sie eines davon gar nicht richtig zuordnen kann. 

Ich bin gerade hin und hergerissen. Einerseits möchte ich euch jeden Charakter vorstellen, was aber auf der anderen Seite ziemlich uncool wäre, da ich sonst zu viel verraten würde. Es tauchen hier so viele - ähm -  Geschöpfe - auf, dass ich gar nicht wüsste, wo ich überhaupt anfangen sollte. Jeder von ihnen, ob gut oder böse, war sympathisch und authentisch. Ich habe die Beweggründe eines jeden im vollen Maße nachvollziehen können. Wirklich, allein schon die Ausarbeitung der Charaktere ist der Autorin mit Bravour gelungen und dass sie diese auch noch so gut zu Papier gebracht hat ist wieder mal ein  WOW wert.

Setting
Na, was glaubt ihr: Wie fand ich das Setting? Richtig, BOMBASTISCH! Ich war in Prag, auf den Märkten von Marrakesch und in...hm...sage ich nicht :D

Wie schon mehrfach erwähnt, hat die Autorin sich eine eigene Welt geschaffen und das ist im Bereich der Fantasy oft sehr schwer, denke ich zumindest. Man muss versuchen, es dem Leser so detailreich wie möglich zu schildern. Gut, was heißt detailreich? Ein bisschen seine eigene Fantasie sollte man schon benutzen dürfen und da kommt hier auch wieder Laini Taylor ins Spiel. Sie hat mir das Setting beschrieben, hat mir quasi kleiner Pfeiler aufgestellt, an denen ich mich orientieren durfte aber im Wesentlichen hat sie es geschafft, dass ich mir ihre Welt zwar sehr gut vorstellen konnte und mich dort auch wohlgefühlt habe aber dennoch durfte ich mir noch selbst etwas "dazu zeichnen". 

Überraschungen
Wie in jedem Buch ist einiges vorhersehbar und einiges nicht. Bei ein paar Dingen denkt man anfangs schon in die richtige Richtung aber hier ist es mir ständig passiert das ich, aufgrund der Wortgewalt die mir das Buch bescherte und die Art, wie die Situationen geschildert wurden, dennoch ständig überrascht wurde.

Umsetzung
Wenn ich könnte, würde ich die Autorin jetzt gerne fragen, ob sie sich gedacht hätte, das man so eine Idee so perfekt umsetzen kann. Ich meine, wie viel Fantasy-Geschichten haben wir alle in letzter Zeit Bis(s) zum Erbrechen gelesen? Hm? Bei denen, die ich bisher gelesen habe, war es zwar immer anders aber im Kern dennoch immer gleich. 

Hier war es echt, aufrichtig und vor allen Dingen glaubwürdig, auch wenn es der Fantasie entsprungen ist. Gut, wieviel Fantasie wirklich in diesem Buch steckt, wissen wir nicht. Also zumindest, wer sich mal das Bild der Autorin anguckt, dem sollte auffallen, dass ihre Haare pink sind und sie eine ganz besondere Kette um den Hals trägt.... ^^

Na, ja kommen wir mal zur

Nachdenklichkeit
denn dieses Buch ist voller Denkansätze, es ist einfach unbeschreiblich. Man fängt an zu hinterfragen, was gut ist und was böse. Was war zuerst da? Das Gute oder das Böse? Kann das eine ohne das andere überhaupt bestehen? Man fragt sich selbst, was man selbst bereite wäre für andere zu opfern. 

Das sind so allgemeinen Fragen, die das Buch in mir geweckt hat. Aber auch in Bezug auf die Handlung gab es soviel zu hinterfragen und zu entdecken, aufzuspüren und zu ergründen. Aber da sollte ich lieber aufhören, denn sonst ist die  Magie dieses Buches verschwunden...

Bildungswert/Message
Man kann durch dieses Buch vieles lernen. Sei es nun über eine bestimmte "Spezies" oder über das Leben. Ich denke mal, jeder muss für sich selbst entscheiden, was er aus diesem Buch mitnimmt. Ich persönlich wurde auf etwas sehr wichtiges hingewiesen, dass ich quasi fast vergessen habe und dafür bin ich Laini Taylor überaus dankbar.

Fazit
Ich habe keine andere Wahl als den anderen Recht zu geben.  Daughter of Smoke and Bone ist ein hervorragendes Buch. Es hat für mich den Freifahrtschein in den Bestseller-Olymp. Wenn andere es geschafft haben, sollte es für dieses Buch ganz und gar kein Problem darstellen. 

Soweit ich richtig informiert bin, erscheint am 26. September der zweite Teil dieser Reihe. Aufgrund meines SuB-Problems habe ich eigentlich mit mir die Abmachung getroffen, erst einmal keine neuen Bücher anzuschaffen, aber ich glaube hier muss ich eine Ausnahme machen, denn diese Geschichte hat mich im Sturm erobert und dafür musste Karou nicht einmal eine ihrer Perlen opfern...

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668 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 122 Rezensionen

liebe, selbstmord, überleben, flugzeugabsturz, schnee

Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

Alex Morel , Michaela Link
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei INK, 10.01.2013
ISBN 9783863960476
Genre: Jugendbuch

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539 Bibliotheken, 28 Leser, 6 Gruppen, 22 Rezensionen

klassiker, liebe, pädophilie, usa, lolita

Lolita

Vladimir Nabokov , Helen Hessel , Maria Carlsson , Kurt Kusenberg
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.04.1999
ISBN 9783499225437
Genre: Romane

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444 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

liebe, tod, noah, mara, michelle hodkin

Was geschah mit Mara Dyer?

Michelle Hodkin , Bettina Münch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.03.2013
ISBN 9783423715362
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

erotik, zeitreise, liebe, romance, emmaline

Der Duft von Orangen

Megan Hart , Ivonne Senn
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.05.2013
ISBN 9783862787548
Genre: Erotische Literatur

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fantasy, mystery, puppen, geheimnis, feen

Das Puppenzimmer

Maja Ilisch
E-Buch Text: 375 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 21.06.2013
ISBN B00DJ65NRW
Genre: Fantasy

Rezension:  
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liebe, sex, erotik, rush, blaire

Rush of Love - Verführt

Abbi Glines
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Piper ebooks, 23.04.2013
ISBN 9783492964012
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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1.544 Bibliotheken, 30 Leser, 8 Gruppen, 205 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, teri terry, gelöscht, zukunft

Gelöscht

Teri Terry , Marion Hertle
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.06.2013
ISBN 9783649611837
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung
Wir befinden uns in England und schreiben das Jahr 2054. Nichts ist mehr so, wie wir es vielleicht noch kennen.

Kyla, die 16 jährige Protagonistin, wurde geslated. Ihre Erinnerungen wurden gelöscht. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt, wo das "Slating", also das Löschen der Erinnerungen, vorgenommen wurde begleiten wir sie nun in ihre neue Familie, bei der sie von nun an leben soll.

Es soll ein Neuanfang werden. Für Kyla und alle anderen "Slater" ist dies die Möglichkeit ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Doch so einfach, wie man sich das vielleicht vorstellt, ist es ganz und gar nicht für Kyla. Sie wird von Albträumen heimgesucht die sehr nah an der Realität sind. Doch darf sie diese haben? Nein! Ein Slater hat keinerlei Empfindungen und überhaupt nicht die Möglichkeit, sich an sein Leben vor dem Slating zu erinnern.

Dumm nur, dass es bei Kyla etwas anders aussieht. Eine Tatsache, die sie schon sehr bald in große Gefahr bringen wird. Wem kann sie trauen? Kann sie überhaupt jemandem trauen? Kann sie vielleicht nicht einmal mehr sich selbst trauen? Wer weiß...

Als sie dann eines Tages auch noch eine erschreckende Entdeckung macht, heißt es für Kyla nur:

SEI BLOß VORSICHTIG, WEM DU TRAUST!



                                    Meine Meinung                                    
Meine Lieben, ich schaue gerade auf die Uhr und muss schon wieder den Kopf darüber schütteln, dass mich dieses Buch erneut so lange wach gehalten hat. Heute konnte ich es nicht eher aus der Hand legen, bevor ich Kyla nicht auch noch bis zur letzten Seite in diesem Buch hinterhergelaufen bin. 
Und jetzt würde ich am liebsten zum Coppenrath Verlag fahren, nur um zu fragen, ob sie mir nicht gleich schon den Folgeband drucken können, damit ich endlich weiterlesen kann!!!!! 
Warum ich gerade solche Gedankengängen habe? Ich wurde GESLATED! Jedoch in einer anderen Form als Kyla....


Aufmachung
Die Aufmachung ist einfach toll. Vom Model auf dem Cover, über die grafischen Hervorhebungen bis hin zum Schriftzug - GENIAL! ERGO: TYPISCH COPPENRATH VERLAG!!!
Idee/Handlungzu dieser Story fand ich ganz gut. Die Spannung, die ich mir durch den Leseeindruck bei Lovelybooks versprochen habe, wurde mir geliefert. Es ist eine Trilogie, ergo kommt jetzt wieder mein Standardspruch: Es braucht halt alles etwas länger und ich denke mal DAS HIER war erst der Anfang.

Gott! Ich habe doch gerade echt wieder überlegt, ob ich nicht doch zum Verlag fahre---äh, nein. Weiter im Text. Wo waren wir? Ach ja, die Handlung: Also ich habe mich wirklich sehr gefreut gemeinsam in einer Leserunde mit meinen  "Slater-Kollegen" und Kyla auf eine Reise zu gehen und mehr über ihre Vergangenheit herauszufinden.

So, jetzt kommt ein Punkt in meiner Rezension, der etwas negativer in Bezug auf die Bewertung ausfällt. Gott ich will nicht... Aber o.k. ich will ehrlich sein. Der 

Schreibstil 
hat mich offen gestanden nicht so vom Hocker gehauen. Er war eher ausreichend. Es gibt hier zwar drei Stellen die mich positiv überrascht haben aber ansonsten gibt es hier nichts, was ich besonders hervorheben würde.

Die Autorin hat sich hier sehr der Jugendsprache bedient, was ich bei diesem Buch nicht sonderlich schlimm fand. Mir sind nur ab und an ein paar  "Standard-Sätze" aufgefallen, die sich alle paar Seiten wiederholt haben. Fand ich jetzt persönlich nicht so toll, aber offen gestanden ignoriere ich diesen Punkt in Bezug auf meine Bewertung. Ich slate die Erinnerung in Bezug auf den Schreibstil jetzt mal einfach weg....

------------------------ SLATING IN PROGRESS -------------- ---------------- --------------------ERINNERUNG WURDE GELÖSCHT -----------

Wo waren wir?  Ach ja! Das

Lesetempo
Die Handlung ging teilweise so schnell voran und war so spannend, dass ich teilweise nicht so schnell lesen konnte, wie ich wollte. Sehr gut! Genauso wie der 


Unterhaltungswert
Es gab witzige Momente, spannende Momente umhüllt in einer angenehmen Atmosphäre, obwohl Moment! Ich finde man kann eine totale staatliche Überwachung nicht als angenehm empfinden, aber dennoch hat hier alles gepasst.

Gegen Ende wurde es dann so spannend, dass ich überhaupt  nicht mehr klar kam. Ich wusste irgendwann gar nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann.

Eigentlich könnte ich hier noch auf so vieles eingehen, aber dann müsste ich euch ebenfalls slaten, nur damit ihr alles schnell vergesst und das Buch noch lesen könnt. Wie auch immer, machen wir mal weiter mit den

Charakteren
Hm. Soll ich ehrlich sein? Diesen Punkt habe ich mit mangelhaft bewertet. Ja, lest den Satz bitte noch einmal. O.k? Also, jetzt wollt ihr sicherlich wissen: WARUM?!

Ich fand die Charaktere zwar alle, bis auf einen, sympathisch aber irgendwie waren sie mir zu blass und haben sich im Verlauf der Geschichte für meinen Geschmack nicht ein bisschen weiter entwickelt. ABER sie haben ja nun alle den  "Trilogie-Joker" im Ärmel und somit vergessen wir auch diesen Punkt meiner Bewertung.

------------------------ SLATING IN PROGRESS ------------------------------ --------------------ERINNERUNG WURDE GELÖSCHT -----------

Wo waren wir?  Ach ja! Das

Setting
England. London. 2054.  Bombe! Äh, o.k. in Bezug auf die Handlung dieser Geschichte vielleicht nicht so die korrekte Wortwahl aber mir hat es wirklich sehr gut in diesem Teil der Zukunft gefallen. Ich persönlich würde zwar nicht dorthin ziehen, aber für ein paar Tage ließ es sich dort schon aushalten. 

Überraschungengab es hier so einige. Diesen Faktor bewerte ich mit gut. Was hier nicht alles passiert ist. Zum einen war da...

------------------------ SLATING IN PROGRESS ------------------------------ --------------------ERINNERUNG WURDE GELÖSCHT -----------

Wo waren wir? Ach ja! Die  

Umsetzung
fand ich gut. Ein paar Sachen gab es zwar auch hier zu bemängeln. Einiges zog sich etwas in die Länge aber auch das vergesse ich jetzt einfach mal.

Die Autorin hat hier ein sehr interessantes Thema gewählt und die Tatsache, dass sie Teile aus der Psychologie  (Anspannungslevel, Skills wie z. B. Gedanken-Flick-Flack oder der geheime Ort, usw.)mit eingebaut hat bekommt von mir ein extra Sternchen ins Klassenheft für die geniale Idee einen Zweig der Psychologie in einer Dystopie einzupflanzen. Ich dachte erst,ich würde mich irren, aber es kann doch nicht so viele Zufälle geben...

Die

Nachdenklichkeit
zu der mich dieses Buch brachte war ganz gut. Ich fragte mich ständig, ob es gut wäre, seine Vergangenheit zu löschen und noch einmal von vorn anzufangen, oder nicht. Ich meine sind wir doch mal ehrlich. Jeder hat doch die eine oder andere Erfahrung in seinem Leben gemacht, die er gern aus seiner Vergangenheit löschen würde, oder? Aber zu welchem Preis?

Dann noch die Sache mit der totalen Überwachung durch den Staat. Auf welcher Seite wäre ich? Rebellin oder braver Bürger, der Sitz macht, wenn die Lorder  (Polizei) es befehlen?

Es gab verdammt viele Themen, die man hier näher durchleuchten konnte und das fand ich an diesem Buch so toll. 

Bildungswert/Message
dieses Buches waren befriedigend. Die Message ist denke ich mal klar: Man sollte in erster Linie sich selbst trauen, auf sein inneres Gefühl hören und sich nicht von anderen in die Irre führen lassen. Vor allen Dingen aber, sollte man vorsichtig sein, wem man traut. Oft ist es vielleicht besser, gar nichts zu wissen, als Dinge zu wissen, die man besser nicht wissen sollte, denn auch dann hat man Probleme mit dem Staat.

Sonstiges
Wer von euch nun Interesse an diesem tollen Buch bekommen hat, der sollte sich auch die gleich folgenden Seiten anschauen.

Buchseite bei Lovelybooks
Leserunde bei Lovelybooks (SPOILER-GEFAHR!)
Gemeinsam Lesen #15 

Wer durch diese Rezension kein Interesse an diesem Buch bekommen hat, sollte sich schnellstmöglich um einen Termin zum  Slating bemühen, um die durch diese Rezension erhaltenen Informationen aus seinen Erinnerungen löschen zu lassen und sich dadurch ein neues Urteil bilden zu können. 



                                              Fazit                                              
                                         Super Buch!
                Meine Erwartungen wurden im vollen Umfang erfüllt.

Es gab zwar ein paar kleine Punkte zu bemängeln aber unterm Strich bin ich sehr froh, dass ich dieses Buch gelesen habe und bevor ich jetzt noch weiterhin in Versuchung komme, mich in mein Auto zu setzen, um zum Verlag zu fahren, beende ich diese Rezension und husche ins Bett. 


  Vielen Dank an LOVELYBOOKS und den Coppenrath Verlag  für dieses Rezensionsexemplar


P.S. 
Lieber Coppenrath Verlag ,
ich werde mich bemühen, die Wartezeit bis zum offiziellen Erscheinungstermin von Band 2 auszuhalten, ohne nach Münster zu kommen....


http://literary-amused.blogspot.de/2013/07/rezension-geloscht.html

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2.195 Bibliotheken, 25 Leser, 3 Gruppen, 166 Rezensionen

liebe, abby, travis, college, freundschaft

Beautiful Disaster

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492303347
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie sagte einst Dorothy aus Der Zauberer von Oz  zu ihrem Hund Toto? "We´re not in Kansas anymore." (Wir sind nicht mehr in Kansas).

Tja, selbiges gilt nun auch für Abby, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin America - ohne Wirbelwind - aus ihrer Heimatstadt Kansas an das College der Eastern University geweht wurde um dort ihr erstes Jahr zu absolvieren. Dort begegnet sie eines Tages Travis, ein junger Mann der nicht gerade der Typ ist, der in rosa Polohemd und neckisch über die Schultern geworfenen Pullover über das Unigelände stolziert - Nein! Travis ist ein Bad Boy, wie er im Buche steht und dennoch - wie sollte es auch anders sein - fühlt Abby sich mit jeder Faser ihres Körpers - und rosa Strickjäckchen - zu ihm hingezogen. Da ist der Ärger schon vorprogrammiert, denn wie sollen zwei Menschen miteinander auskommen, wenn sie sich zum einen sehr zueinander hingezogen fühlen, aber auf der anderen Seite kurz davor sind, sich dabei zu zerstören?

MEINE MEINUNG
O.k. Bin ich jetzt im Figth Club gelandet, oder was?! Supi!!! Das war mein Gedanke, als ich die ersten Zeilen dieses Buches las. Ich wurde wie durch einen Wirbelwind in dieses Buch gezogen und - genau wie Abby und Travis - erlebte ich das reinste Disaster...ein schönes, wohlgemerkt...

Aufmachung
Da saß ich nun mit dem Taschenbuch in der Hand und fragte mich, wer auf die Idee gekommen ist auf dem Cover einen Schmetterling in ein Glas zu sperren. Ich meine klar, da steckt mit Sicherheit schon eine Berechnung hinter, welche jedoch wurde mir - natürlich - erst während des Lesens bewusst und ich sage nur: Toll!
Dieser Schmetterling flattert einem bei jedem neuen Kapitel über die Seite und somit finde ich die Aufmachung dieses Buches gut gelungen. 

Idee der Geschichte

Braves (?) Mädchen verliebt sich in bösen Jungen, der gern mal an Underground-Fights teilnimmt um damit sein Studium zu finanzieren. Ohne einander können sie nicht und miteinander geraten sie in einen regelrechten Sumpf der Co-Abhängigkeit. Obwohl, theoretisch gesehen hat Co-Abhängigkeit meines Wissens damit zu tun, dass jemand einen Suchtkranken, z. B. durch wegschauen, unterstützt, aber anders könnte ich die Beziehung dieser beiden ad hoc nicht beschreiben. Es ist eine "platonische Freundschaft" (wie sie immer wieder betonen) der ganz besonderen Art...

Die Idee ist nichts neues und dennoch hat mich die Handlung dieser Geschichte vom ersten bis zum letzten Buchstaben überzeugt. Ich war  so sehr in diesem Buch gefangen, dass ich fast meine Wäsche in der Maschine vergessen hätte - ehrlich. Wenn Anka  nicht getwittert hätte, dass sie am Bügeln ist - Nicht auszudenken!!! Aber o.k. - Zurück zur Sache.

Auch die Idee in diesem Buch Underground-Fights mit einzubauen fand ich persönlich toll. Gut, da gibt es bestimmt einige, die tadelnd den Finger heben, aber mal ehrlich: Wir haben in Sachen Büchern doch nun wirklich schon fast alles gehabt, das in Bezug auf die Themenwahl ein sehr schmaler Grat ist, oder?

Die ganze Zeit hatte ich keinen blassen Schimmer, wohin dieses Buch führen wird und ich erlebte ein auf und ab, wie ich es lange nicht mehr in einem Buch erlebt habe. Es geht um Vergangenheitsbewältigung, Gerüchte, Liebe, Freundschaft - ein Wahnsinn, wieviele Themen die Autorin hier zu einer Geschichte verbunden hat! Als ich dann noch etwas über Abby´s Vergangenheit erfuhr, tja - ab dem Punkt hätte mich nichts mehr gewundert...

Es geht in diesem Buch nicht nur um eine Liebe, die wächst. Man betet hier nicht die ganze Zeit dafür, dass die beiden sich bekommen sondern dafür, dass sie beieinander bleiben...

Sprache
Die Geschichte ist aus der "Ich-Perspektive" geschrieben: Super! Es war sehr flüssig, leicht und umgangssprachlich geschrieben, das hat mir gut gefallen. Es gab von der Autorin ein paar wundervolle Sätze die ich glatt mehrmals lesen musste.

Aber nun muss ich einige Dinge sagen, die weniger erfreulich sind. Ich möchte hier auch niemanden kritisieren, definitiv nicht, es sind halt nur Dinge, die mir aufgefallen sind. Ob sie nun richtig oder falsch sind, darüber lässt sich streiten, aber schließlich ist es ja auch nur meine persönliche Meinung und jeder sollte die nun folgende Bewertung des Schreibstils für sich selbst ausmachen.

Die Originalsprache dieses Buches ist Englisch, ich habe es auf Deutsch gelesen und kann somit - theoretisch gesehen - nur das bewerten, was ich auf Deutsch gelesen habe. Es ist ein Jugendbuch. Jugendliche benutzen oft umgangssprachliche Floskeln, was hier auch der Fall ist. Das war zum einen gut, da es sehr authentisch war, aber bei einigen Sachen haben sich mir echt die Nackenhaare aufgestellt. Ich bin hier ganz schön hart in Bezug auf meine Bewertung gewesen. Der Schreibstil war für mich befriedigend. Warum?

Wenn ich sehe, dass man das englische Wort "Sorority" (Studenten-Verbindung, Verbindung) nimmt, kann ich das nicht so ganz verstehen. Ich selbst bin gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und scheinbar ist das eine "Berufskrankheit", daher nehme ich mir auch die Freiheit heraus, darüber zu urteilen.

Im Englischen gibt es eine Art Sprichwort, das mir oft begegnet: "It´s kind of a bonding-thing" - soll soviel heißen wie "Das ist so eine Art Verbindungs-Ding" (Es soll zwei Menschen einander näher bringen). Ich frage mich jedoch, warum man hierfür das Wort "Bonding" benutzt hat. Man kann doch nicht davon ausgehen, dass dies jeder versteht, oder? Darüber hinaus besuchen die Studenten in diesem Buch keine VORLESUNG sondern VERANSTALTUNGEN ----- ?????? Ist das so wirklich korrekt?

Auch Sätze wie "Kann ich WAS ausrichten"..... HÄ?! Es heißt meiner Meinung nach "Kann ich ETWAS ausrichten." Auch Ausdrücke wie "Das gibt´s" oder "Wegen meines Kleids". Hat man da  das "e" auf der Tastatur nicht mehr gefunden, oder was? Bitte, ich möchte hier wirklich nicht so negativ klingen und keinen Ärger provozieren, aber meiner Meinung nach ist das ein echtes NO-GO.

Ja, ich weiß. Es ist ein Jugendbuch und Jugendliche haben ihre eigene Sprache, aber meiner Meinung nach gehört so etwas nicht in ein Buch. Ich weiß, dass ich mich in meinen Rezensionen auch sehr umgangssprachlich Ausdrücke, und mir im Eifer des Gefechts auch viele Fehler unterlaufen aber ich finde bei einem Buch sollte so etwas nicht passieren.

Bevor ich jetzt gleich zum nächsten Punkt komme, hoffe ich man verzeiht mir die eben angemerkten Punkte, aber wenn ich schon ein Buch rezensiere, dann bin ich dabei auch ehrlich und hebe nicht nur die Dinge hervor, die mir positiv aufgefallen sind.

Ich musste in meiner beruflichen Laufbahn schon so einige Übersetzungen machen und ich weiß, dass es ein sehr hartes Brot ist, aber ich persönlich hätte hier ein paar Sachen anders umgesetzt. Ja ich weiß, mir liegt das Original nicht vor und somit dürfte ich ja eigentlich nicht solch eine Aussage treffen, aber dennoch habe ich mich auch bei dieser Rezension darauf besinnt, alle Eindrücke zum Buch in meiner Rezension zu erwähnen. Jetzt aber mal weiter zum

Lesetempo

Notiert hatte ich dazu: Fix. Dann: Sehr fix, und anschließend: VERDAMMT FIX!

Ich habe bei diesem Buch 152 Seiten am Stück gelesen, was für mich an und für sich ein Ding der Unmöglichkeit ist, denn man hat ja irgendwo auch noch andere Dinge zu tun, als seine Nase in ein Buch zu stecken. Ich hätte an diesem Abend vermutlich noch mehr gelesen, wenn meine Nachttischlampe nicht den Geist aufgegeben hätte und habe mich an den darauffolgenden Abenden immer verflucht, wenn ich auf einmal müde wurde und das Buch beiseite legen musste. Der

Unterhaltungswert
hat bei mir eine glatte eins bekommen. Abby und Travis haben mich gut unterhalten. Sie waren humorvoll, haben mich traurig gemacht, zum Lachen gebracht und was weiß ich noch. Es wurde immer spannender, regte zum Nachdenken an und demnach kann ich hier nicht mehr viel zu sagen, als dass ich total zufrieden damit bin. Die

Charaktere
waren mir durch die Bank alle sympathisch. Jeder auf seine Art. Es blieb die ganze Zeit schön übersichtlich und man konnte auch zu dem simpelsten Charakter eine Bindung aufbauen. Man blickt nicht bei jedem von Anfang an hinter die Fassade, sondern kann nur erahnen, was sich dahinter verbirgt. Genial.

Abby ist ein Freshman, und ist somit ihr erstes Jahr auf dem College. Sie möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen und dort noch einmal von vorn beginnen. Aber ist sie wirklich nur das nette Mädchen im rosa Strickjäcken und den Perlenohrrigen oder hat sie eine Vergangenheit, die weniger zu dem ersten Eindruck passt, den man von ihr hat?

Sie steht auf Travis und es war ein Fest ihr dabei zuzusehen, wie sie versucht, sich das Gegenteil einzureden. Sie ist anfangs hin- und hergerissen zwischen dem Bad Boy Travis und Parker, der eher der "Rosa-Polohemd-Fraktion" angehört, ergo ein kleiner Snob ist.

Ab und an hat sie mich echt an den Rand der Verzweiflung getrieben, weil sie nie so richtig wusste, was sie wollte. Ich meine klar sie wusste es schon, aber Verstand und Gefühl haben noch nie aufeinander gehört. Ich fand sie dennoch sehr sympathisch, genauso wie

Travis. Der Bad Boy in dieser Geschichte. Zumindest wird das von seinem Umfeld an den Leser kommuniziert. Aber hat er eine andere Wahl? Die Persönlichkeit eines Menschen setzt sich nun einmal aus dem Erlebten zusammen und nicht jeder hat das Glück von Daddy sein Studium finanziert zu bekommen.

Die Mädchen auf dem Campus umkreisen Travis, wie die Motten das Licht. Jede will ihn - keine kriegt ihn. Oder vielleicht doch? Wenn im Duden Bilder wären, hätte man neben dem Wort "Selbstzerstörung" auch ein Bild von ihm einfügen können. Mal so daher gesagt. Er  hat mich manchmal enttäuscht, und dann im nächsten Moment wieder überrascht. Viel kann ich zu ihm leider nicht mehr sagen, da ich befürchte zu viel von der Handlung zu verraten.

Auch America, Shepley und Finch sind mir ans Herz gewachsen, genauso wie die restlichen Nebencharaktere.

Setting
Ich war an der Eastern University, konnte aber anhand des Buches nicht ausfindig machen in welchem Teil der Vereinigten Staaten diese Universität ansässig ist, meine aber sie ist in Philadelphia. Das ist aber auch nicht so wichtig. Das Setting fand ich sehr schön und als ich dann auf einmal mit den Charakteren in Las Vegas gelandet bin - Toll!

Es war gut gewählt und beschrieben und demnach sind wir in Bezug auf meine Rezension auch schon bei den

Überraschungen
 
Tolle Momente, heiße Momente, spannende Momente, traurige Momente - hier gab es mehr Überraschungen, als auf einer Euro-Platte Überraschungseier!

Es war nur einen Hauch vorhersehbar und der Rest wurde mir beim Lesen gnadenlos entgegen geschmettert. Die

Umsetzung
 
war super! Ich war umgeben von einer tollen Atmosphäre, es baute sich alles super auf, bekam einen gerechten Abschluss und ich habe nichts daran auszusetzen. 

Nachdenklichkeit

- Warum redet Abby nicht so gerne über ihre Vergangenheit?
- Wie sehr können sich zwei Menschen lieben und gleichzeitig zerstören?
- Wie sehr kann ein Mensch seinem Leben im Weg stehen?
- Hat Travis´ Verhalten Abby gegenüber gar schon pathologische Züge?

Soll ich wirklich ALLES erwähnen?! Meine Gedanken liefen auf Hochtouren. Das FÜR und WIDER, das die Handlung der Charaktere begleitet - ich war ständig am Überlegen, was richtig und falsch, gut oder schlecht ist. Sehr gut! Der

Bildungswert

dieses Buches war befriedigend. Man sollte sich nie in fremde Angelegenheiten einmischen, seine Vergangenheit nie ganz aus dem Auge verlieren, immer offen und ehrlich zueinander sein um das Disaster zu vermeiden...

Zeit für mein

FAZIT

Obwohl ich nur vier von fünf Sternen vergeben habe, ist "Beautiful Disaster" ein Buch, dass mir sehr viel Freude bereitet hat. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil "Walking Disaster" der, soweit ich richtig informiert bin, am 13. August 2013 erscheint und aus der Sicht von Travis geschrieben wurde.

Eine Rezension mit positiven und negativen Anmerkung meinerseits, die sicherlich nicht nur positiven Anklang finden wird. An dieser Stelle entschuldige ich mich gerne noch einmal für meine negativen Anmerkungen bezüglich des Schreibstils. Letztendlich war dieses Buch "Beautiful" aber auf keinen Fall ein "Disaster".

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1.492 Bibliotheken, 26 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

liebe, freundschaft, tod, internat, jugendbuch

Eine wie Alaska

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2009
ISBN 9783423624039
Genre: Jugendbuch

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695 Bibliotheken, 17 Leser, 2 Gruppen, 44 Rezensionen

liebe, john green, freundschaft, roadtrip, suche

Margos Spuren

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2011
ISBN 9783423624992
Genre: Jugendbuch

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141 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 37 Rezensionen

thriller, boston, usa, familie, spannend

Ohne jede Spur

Lisa Gardner , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.08.2011
ISBN 9783499255571
Genre: Krimi und Thriller

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

freundschaft, mütter, frauen, schwestern, rebecca wells

Die Gottlichen Geheimnisse Der Ya-ya Schwestern / Divine Secrets of the Ya Ya Sisterhood

Rebecca Wells
Flexibler Einband
Erschienen bei Distribooks Inc, 01.06.2002
ISBN 3442448824
Genre: Sonstiges

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kiera cass, selection, liebe, dystopie, prinzessin

The Selection

Kiera Cass
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins US, 17.07.2012
ISBN 9780062203137
Genre: Jugendbuch

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football, familie, psychiatrie, liebe, therapie

Silver Linings

Matthew Quick , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 21.03.2013
ISBN 9783463400815
Genre: Romane

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1.074 Bibliotheken, 18 Leser, 11 Gruppen, 125 Rezensionen

tod, freundschaft, liebe, mobbing, selbstmord

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Lauren Oliver ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.08.2010
ISBN 9783551582317
Genre: Jugendbuch

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