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54 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

aberglaube, wölfe, vampirismus, historischer roman, isabella falk

Die Gräfin der Wölfe

Isabella Falk
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.02.2013
ISBN 9789963724338
Genre: Historische Romane

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

hist.-liro, e-book

Flammende Versuchung

Celeste Bradley , Cora Munroe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 14.12.2010
ISBN 9783442374960
Genre: Romane

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

erotik, vampire, erwachsene, reihe, usa

Black Dagger - Schattentraum

J.R.Ward , Corinna Vierkant-Enßlin
E-Buch Text
Erschienen bei Heyne Verlag, 11.02.2013
ISBN 9783641105068
Genre: Fantasy

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

vampir, romantasy, black dragger, lesser, wrath

Black Dagger - Liebesmond

J.R.Ward
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne Verlag, 01.01.1001
ISBN B00BWENTHE
Genre: Fantasy

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106 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

engel, dämonen, liebe, levian, nikka

Himmlische Versuchung - Engelsjägerin 1

Kira Licht
Buch: 368 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 25.03.2013
ISBN 9789963724574
Genre: Fantasy

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

erotik, dschinn, leidenschaft, liebe, ebook

Lust de LYX - Fesseln der Leidenschaft

Elisabeth Naughton
E-Buch Text: 150 Seiten
Erschienen bei e-book Egmont LYX, 13.11.2012
ISBN 9783802591266
Genre: Sonstiges

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, magie, firunen, wolken, valanen

Jenseits des Windes

Nadine Kühnemann
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.01.2013
ISBN B00AV5BP12
Genre: Fantasy

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

vampire, vampir, gewonnen, stephanie madea, seelenverwandtschaft

Lyon - A.M.O.R. 01

Stephanie Madea
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Sieben Verlag, 24.09.2012
ISBN B009G474DM
Genre: Fantasy

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337 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 25 Rezensionen

vampire, danika, schottland, lara adrian, vampir

Das Sehnen der Nacht

Lara Adrian , Lisa Kuppler , Katrin Kremmler
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.10.2012
ISBN 9783802588808
Genre: Fantasy

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212 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

vampire, humor, liebe, vampir, fantasy

Liebe auf den ersten Biss

Christopher Moore ,
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 11.02.2008
ISBN 9783442542536
Genre: Fantasy

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Ein gefährlicher Gentleman

Emma Wildes , Juliane Korelski
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 17.10.2011
ISBN 9783442377787
Genre: Romane

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231 Bibliotheken, 0 Leser, 7 Gruppen, 21 Rezensionen

unseelie, fantasy, feen, irland, seelie

Im Schatten dunkler Mächte

Karen Marie Moning , Ursula Walther
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2010
ISBN 9783548280837
Genre: Fantasy

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225 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

vampire, humor, vampir, san francisco, fantasy

Lange Zähne

Christopher Moore ,
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 08.05.2007
ISBN 9783442463862
Genre: Humor

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

vampire, scanguards, nina, amaury, erotik

Amaurys Hitzköpfige Rebellin

Tina Folsom
E-Buch Text: 327 Seiten
Erschienen bei null, 23.01.2012
ISBN B0071EHYIE
Genre: Fantasy

Rezension:

Amaury kann die Gefühle Anderer wahrnehmen - egal ob Mensch oder Unsterblicher. Seine Gabe bereitet ihm unsägliche Schmerzen, und nur durch sexuelle Aktivitäten findet er vorübergehende Erleichterung. Die einzige Person, deren Emotionen er nicht erspüren kann, ist Nina. Doch die menschliche Frau macht seine Spezies für den Tod ihres Bruders verantwortlich und will Amaury töten. Dumm nur, dass sie beginnt, Gefühle, die rein gar nichts mit Hassgedanken oder Rachedurst zu tun haben, für den großen gutaussehenden Vampir zu entwickeln...

Amaurys Hitzköpfige Rebellin spielt etwa drei Monate nach dem Serienstart Samsons Sterbliche Geliebte, in dem man Amaury bereits kennenlernen durfte, sich aber vorerst mit Andeutungen, sowohl seine Gabe als auch seine Persönlichkeit betreffend, begnügen musste. Jetzt bin ich im Bilde - und absolut begeistert!

Amaurys und Ninas sich allmählich entwickelndes Liebesverhältnis wird lange Zeit von Missverständnissen und Vorsicht geprägt. Es muss einige Rückschläge hinnehmen. Das Vertrauen zwischen den beiden wächst peu à peu. Und genau das macht die Beziehung glaubwürdig.

Die gewitzten Zweideutigkeiten während ihrer Dialoge zu Beginn des Buches sind überaus gelungen und animieren zum Schmunzeln. Aber jeder der beiden Hauptakteure hat auch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, ist beladen mit zum Teil regelrecht schockierenden Altlasten aus der Vergangenheit, die ihn geprägt haben, wobei mich Amaurys Hintergrund besonders aufwühlte. Insofern gelang Tina Folsom ein toller Mix aus tiefgründiger Ernsthaftigkeit und amüsanter Lockerheit. Darüber hinaus überzeugt die Autorin mit prickelnden Erotikszenen und einer guten Portion Romantik. Mit einem sich durch die Geschichte windenden einfallsreichen Krimiplot sorgt sie für spannende Unterhaltung. Geschickt verwebt Folsom diesen Handlungsfaden mit der nicht unkomplizierten Lovestory zu einem ansprechenden Ganzen.

Im Hinblick auf die kommenden Teile werden die zukünftigen Hauptprotagonisten eingeführt. Die recht unterschiedlichen Wesensarten Gabriels, Yvettes, Zanes und Quinns versprechen abwechslungsreichen Lesestoff. Außerdem geben sich alle aus dem Serienstart bekannten Figuren, allen voran Samson und Delilah, ein Stelldichein. Dennoch handelt es sich um eine abgeschlossene Geschichte, die man durchaus für sich alleine lesen kann.

Fazit:
Auch mit dem 2. Teil ihrer Scanguards Vampir Serie vermochte mich Tina Folsom zu überzeugen. Sie präsentiert einen fesselnden Mix aus tiefgründiger Ernsthaftigkeit und amüsanter Lockerheit mit romantischer und prickelnd-erotischer Note. Von mir erhält Amaurys Hitzköpfige Rebellin eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Gabriels Gefährtin (Scanguards Vampire - Buch 3)

Tina Folsom
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei null, 01.04.2012
ISBN B007QY6264
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tina Folsom präsentiert im 3. Teil ihrer Scanguards Vampir Serie eine mit einem parallel laufenden Krimiplot eng verwobene logisch aufgebaute Hauptgeschichte. Bei der Krimihandlung wäre allerdings etwas zusätzliche Spannung wünschenswert gewesen; beizeiten vermochte ich den Bösewicht zu entlarven. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich überaus wohl mit Folsoms bewährter Mischung aus Erotik, Romantik, Humor und Dramatik. Wobei letztere eine aufwühlende Dimension erreicht, für die man sich bereits im Vorfeld wappnen sollte.

Abermals überzeugt die Autorin mit ihrem unterhaltsamen, mitreißenden und bildhaften Schreibstil. Leider wird das flüssige Lesen des Öfteren von Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern behindert.

In keinem ihrer Scanguards Bücher geizt Tina Folsom mit Erotik, beschreibt derlei Sequenzen sehr ausführlich. Für Gabriels Gefährtin bedient sie sich eines zusätzlichen „Bonbons“, mit dem sie den Sex auf ein ausgesprochen heißes Level katapultiert.

Womit ich gleich die passende Überleitung zu den beiden Hauptfiguren hätte. Ernsthaft, fast unnahbar und durch nichts zu erschüttern. So erschien mir Gabriel in den Vorgängern. Nachdem ich hinter diese seine Fassade blickte, weiß ich, wie sehr ich mich geirrt hatte. Mit Gabriel konzipierte Tina Folsom einen sehr vielschichtigen Charakter, der mit einigen echten Überraschungen aufwartet. Da Maya ebenso facettenreich gestaltet ist und den Leser zu verblüffen weiß, bietet Gabriels Gefährtin ein Hauptprotagonistengespann, das von A bis Z überzeugt.

Auch die Gemeinschaft der Nebenfiguren ist eine bunt schillernde Truppe. So spielt Psychiater Drake wieder mit, wurde dieses Mal mit einer großen, ziemlich gewichtigen Rolle betraut. Samson und Delilah glänzen die meiste Zeit durch Abwesenheit. Doch gönne ich den beiden ihren wohlverdienten Urlaub, zumal sie bestens vertreten werden. Beispielsweise von Yvette. Bereits im Hinblick auf den 4. Teil der Reihe kristallisiert sich im Lauf der Geschichte eine besondere Gabe Yvettes heraus. Ihre Persönlichkeit lädt dazu ein, die interessante Richtung, in die sie sich entwickelt, in ihrem eigenen Buch Yvettes Verzauberung näher zu erforschen. Ebenso machen ein paar Details über Zane neugierig auf Band 5 Zanes Erlösung.

Fazit
Wer mit den beiden Vorgängern glücklich war, wird auch von Gabriels Gefährtin angetan sein. Mich begeisterten vor allem die kunterbunte Besetzungscrew und die einfallsreiche Haupthandlung, die mit einigen Überraschungen aufwartet. Einen winzigen Punkteabzug gibt es für den Krimiplot, der zwar nicht unspannend, dennoch etwas vorhersehbar ist.

4,5/5 Herzen

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91 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

magier, liebe, fantasy, talent, london

Talent - Gefährlich begabt

Simone Olmesdahl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 01.02.2013
ISBN 9789963724031
Genre: Fantasy

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133 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

vampire, hölle, betsy, mary janice davidson, laura

Zweimal Hölle und zurück

Mary Janice Davidson , Barbara Först ,
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.12.2012
ISBN 9783802588563
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach einem Ausflug in die Hölle und diversen Zeitreisen landen Betsy und Laura in einem Paralleluniversum. Zunächst geben sich die Vampirmajestäten Betsy und Sinclair stürmisch ihrer Wiedersehensfreude hin, dann erst dringen die gravierenden Veränderungen in Betsys Bewusstsein vor. Jemand, der in ihrer Realität nicht mehr am Leben ist, steht leibhaftig vor ihr, und Jessica wartet mit einigen Überraschungen auf. Was Betsy jedoch vollends aus der Bahn wirft, ist die Feststellung, dass ihr Lieblings-Schuhdesigner Christian Louboutin in dieser Welt niemals geboren wurde! Nachdem sie diesen Schock mit Mühe und Not verdaut hat, besinnt sie sich ihrer Mission. Betsy muss verhindern, dass die schreckliche Zukunft, in der sie kurze Zeit weilte, jemals eintrifft. Ein recht schwieriges Unterfangen, zumal sich Laura höchst sonderbar benimmt. Zu allem Überfluss taucht plötzlich eine Kreatur aus der Zukunft auf. Und als hätte die Königin der Vampire nicht schon genug Probleme, verschwindet mit einem Mal das Buch der Toten. Am liebsten würde Betsy aus der Haut fahren - stattdessen fährt sie einmal mehr zur Hölle...

In einem Vorwort weist Mary Janice Davidson darauf hin, dass Zweimal Hölle und zurück den 2. Teil einer Trilogie innerhalb der Betsy-Taylor-Reihe darstellt und noch offene Fragen im nächsten Band beantwortet werden. Was erklärt, dass sie, ähnlich wie beim Vorgänger Zum Teufel mit Vampiren, ein relativ offenes Ende präsentiert. Anders als ebenjener Trilogiestart lässt das vorliegende Buch keinen echten Spannungsbogen erkennen, da Höhepunkte wie unvorhersehbare Wendungen kaum vorhanden sind. Dank dem Humor der Autorin kann dennoch nicht von Eintönigkeit die Rede sein. Mit diversen witzigen Einlagen, wie etwa ihrem Vergleich der roten Augen des zornigen Satans mit einem wütenden Bremslicht (Seite 212) verbreitet Davidson gute Laune und steigert zugleich den Unterhaltungswert.

Betsy führt eine Vielzahl an Zwiegesprächen, bei denen sie Probleme wälzt, die im Grunde keine sind. Nebensächlichkeiten bauscht sie auf, während die wirklich wichtigen Dinge erst mal warten müssen. Was zwar ihrer schrägen Art entspricht, nach 10 Bänden mit der stets in gleichen Bahnen denkenden Ich-Erzählerin stellen sich jedoch allmählich Ermüdungserscheinungen ein.

Sinclair, dessen trockenen Kommentare zu den Eskapaden seiner Gemahlin ich im letzten Buch schmerzlich vermisste, ist dieses Mal stärker involviert, agiert nichtsdestotrotz, berücksichtigt man Häufigkeit und Wichtigkeit seiner Auftritte, eher als Nebendarsteller. Wieder erhält er nicht die Aufmerksamkeit, die dem König der Vampire gebührt. Dass Mary Janice Davidson meinen persönlichen Serienliebling neuerdings fast zur Untätigkeit verdonnert, bedauere ich sehr.

Auch wenn das mittlere Fragment aus drei aufeinander aufbauenden Fortsetzungen etwas schwächelt, finde ich die Absicht der Autorin, ihrer Serie mit den „Höllenbüchern“ neue Impulse zu geben, anerkennenswert und bin überzeugt, dass sie im nächsten Teil alle losen Fäden aufgreifen und zu einem befriedigenden Ende verknoten wird. Insofern darf man gespannt sein auf Wer zweimal stirbt, ist länger tot.

Fazit
Arm an Überraschungen und spannungsbezogen auf überschaubarem Niveau ist Zweimal Hölle und zurück dennoch nicht uninteressant. Der Sandwichteil einer Trilogie innerhalb der Undead Serie verbreitet mit diversen heiteren Einlagen gute Laune und macht aufgrund einiger nicht abgeschlossener Themen neugierig auf die Fortsetzung.

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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

druiden, leila, luthias, vanora, werwölfe

Feennacht

Nina Hansemann
Buch: 230 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.05.2012
ISBN 9783864430572
Genre: Fantasy

Rezension:

Leila stammt nicht von dieser Welt - im wahrsten Sinne des Wortes. Tagus, Leiter der Bruderschaft, fand sie einst vor dem Tor zur magischen Welt, zog sie auf und bildete sie zur Hüterin aus. Deren Aufgabe ist es, magische Wesen abzufangen, die durch das Portal, das sich an den Tagundnachtgleichen im März und September öffnet, unerlaubt die Welt der Menschen betreten. Eines Tages zeigt sich während eines Einsatzes zum ersten Mal Leilas Magie. Mit ihrer Hilfe kann sie die mächtige Fee Vanora verbannen. Enttäuscht, dass Tagus ihr wichtige Details verschwiegen hatte, verlässt Leila daraufhin die Bruderschaft, um die sich illegal in der menschlichen Welt aufhaltenden Kreaturen im Alleingang zu töten. Sie unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse, betreibt ihr blutiges Handwerk mit antrainierter Effizienz. Bis Luthias ihren Weg kreuzt. Ihn kann sie nicht besiegen. Der Feenmann befindet sich seit mehr als 400 Jahren auf dieser Seite des Portals und vertreibt sich die Zeit mit dem Verführen menschlicher Frauen. Leila findet ihn abstoßend und zugleich faszinierend. Ihre Hexennatur rät ihr zur Vorsicht, und sie beschließt, sich von ihm fernzuhalten. Plötzlich sprechen alle Anzeichen dafür, dass Vanora in Kürze zurückkehren wird, um sich an Leila zu rächen. Und das einzige Wesen, das ihr helfen kann sich für den bevorstehenden Kampf zu rüsten, ist Luthias. Leila wirft ihre Bedenken über Bord und wendet sich an die männliche Fee. Um ihn zu ködern, bietet sie Luthias die einzige Bezahlung an, die er unmöglich auszuschlagen vermag: Eine Nacht mit Leila.

Selten habe ich mich mit einer Rezension so schwergetan wie mit der zu Feennacht. Denn das Buch ließ mich zwiespältig zurück, bescherte mir gemischte Gefühle, die in Worte zu kleiden mir außerordentlich schwer fielen. Die Versuchung die Rezension nicht zu schreiben war groß, die Herausforderung jedoch größer.

Einerseits besitzt Nina Hansemann einen angenehm unkomplizierten Schreibstil, andererseits behindern diverse Rechtschreibfehler, wie etwa die häufige Verwechslung von „das“ und „dass“, sowie unterschlagene Wortendungen bzw. Wörter ein flüssiges Lesen. Auch stolperte ich gelegentlich über vermeidbare Wortwiederholungen.

Während äußerst bildlich geschilderte Bewegungsabläufe Szene um Szene wie einen Film vor dem geistigen Auge ablaufen lassen, sind Beschreibungen der Umgebung kaum vorhanden. Die Geschichte spielt in Schottland, gleichwohl hätte sie überall angesiedelt sein können.

Der fraglos einfallsreichen Grundidee steht ein nicht immer fesselnder Plot gegenüber. Es herrscht ein Mangel an Highlights, und der finale Kampf kommt etwas unspektakulär daher. Der rote Faden der Geschichte wird konsequent verfolgt und zu Ende geführt. Indes entdeckte ich ein paar liegengelassene Nebenhandlungsfäden sowie diverse Handlungssprünge, die dem Gesamtgewebe einen lückenhaften Anstrich verleihen.

Eine Jungfrau trifft auf einen in Liebesdingen überaus versierten Mann. Stoff für einen historischen, nicht aber zeitgenössischen Roman. Auch wenn die Autorin Leilas Mangel an Erfahrung erklärt, umweht ihn ein antiquierter Hauch. Die Entwicklung von Leilas und Luthias‘ Beziehung schildert sie jedoch in nachvollziehbarer Art und Weise und platziert die sich daraus ergebenden prickelnden, dennoch sehr ansprechend gestalteten Erotikszenen an den richtigen Stellen.

Über viele Seiten hinweg wollte es mir nicht gelingen Leilas schroffes Verhalten zu verstehen. Voller Misstrauen allem und jedem gegenüber ist sie zumeist wuterfüllt und kratzbürstig unterwegs. Bis zu einem gewissen Grad fand ich ihre negative Einstellung durchaus nachvollziehbar. Allein, der Prozess ihres Umdenkens setzte für meinen Geschmack viel zu spät ein. Immerhin ändert sie sich allmählich und gewann peu à peu meine Zuneigung. Doch ich habe Leila nicht zur Gänze kennengelernt. Schuld daran mag das schwarze Loch sein, das ihre Vergangenheit ist, da weder ihre Kindheit noch Teenagerzeit angesprochen werden. Luthias‘ Hintergrund wird dagegen sehr gut durchleuchtet, seine Dämonen werden offenbart. Dass er eine ziemliche Weile undurchschaubar erscheint, ist schlicht und einfach Feenart. Geheimnisse finde ich faszinierend. Und der mit einer großen, gewichtigen Rolle betraute Tagus hat viele davon. Diese zu ergründen bereitete mir großes Vergnügen.

Fazit
Feennacht ist meines Erachtens vergleichbar mit einem Diamanten, dem der Feinschliff fehlt. Denn Nina Hansemann legt ein von der Grundidee her höchst interessantes Werk vor, aus dem man mit einem aufmerksameren Lektorat durchaus hätte mehr machen können.

3,5/5 Herzen

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

shirley waters, historischer liebesroman, wikinger

Der schwarze Wikinger

Shirley Waters
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.08.2012
ISBN 9783404167142
Genre: Romane

Rezension:

Eine Horde Wikinger überfällt das Kloster, in dem Caitlin während der Reise zu ihrem Verlobten eine Rast eingelegt hat. Nachdem die Nordmänner abgezogen sind, entdeckt man einen, den sie, in der Annahme er wäre tot, schwer verletzt zurückließen. Trotz der Missbilligung von Äbtissin Mutter Laurentia widmet sich Caitlin seiner Pflege. Dabei entwickelt sie romantische Gefühle für den attraktiven Krieger mit dem untypischen rabenschwarzen Haarschopf. Auch Njal fühlt sich zu Caitlin hingezogen. Unerwartet taucht deren Bräutigam Eamonn von Carndonagh im Kloster auf. Sein grobes Verhalten lässt Caitlins bereits bestehende Zweifel an der arrangierten Hochzeit in Ablehnung umschlagen, und sie beschließt, mit Njal in dessen Heimat zu fliehen. Doch ihr Leben in den Reihen der barbarischen Wikinger gestaltet sich anders als erwartet. Da sie überdies feststellen muss, dass ihr Njal wichtige Informationen vorenthielt, bereut Caitlin schon bald ihre Entscheidung. Eine Rückkehr nach Irland scheint indes unmöglich...

Das Buch startet mit dem packend geschilderten Überfall der Wikinger auf das Kloster, und im weiteren Verlauf bleibt der Spannungspegel in steter Bewegung. Die mit intelligenten Dialogen versehene einfallsreiche Story wird von Shirley Waters‘ flüssigem, ansprechendem Schreibstil präsentiert. Wenige Wortwiederholungen treten vor allem auf den letzten Seiten auf.

Im Vorfeld ihres Romans muss Shirley Waters das Wikingervolk intensiv studiert haben. Denn nur so ist es zu erklären, dass sie dessen Sitten und Gebräuche derart glaubhaft wiederzugeben vermochte. Die Autorin gewährt interessante Einblicke in Religion und Lebensweise der Wikinger. Personennamen, Ortsbezeichnungen und Redensart, ja sogar ganze Sätze in nordischer Sprache erwecken den Eindruck, als befände man sich tatsächlich im 1. Jahrtausend mitten unter ihnen.

Caitlin ist eine sehr gefühlsbetonte Heldin, die man einfach gern haben muss. Aufgrund der Tatsache, dass der Roman zwar in der dritten Person, aber überwiegend aus Caitlins Sicht geschrieben ist, verweilt der Leser hauptsächlich in ihren Gedanken, lernt die Hauptakteurin intensiv kennen und verstehen. Einen Nachteil hat dies allerdings insofern, als man über Njal sehr wenig erfährt. Sein Verhalten, seine Ziele und Entscheidungen erschienen mir über weite Strecken wie ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem hält Njal von Gesprächen lange Zeit herzlich wenig. Mir kam es vor, als erwarte er, dass Caitlin seine Gedanken lesen kann. Er fügt ihr mit seiner Geheimniskrämerei großen Schmerz zu, der mit einer Aussprache zu einem früheren Zeitpunkt hätte vermieden werden können.

Fazit
Unterhaltungstechnisch auf hohem Niveau, besticht Der schwarze Wikinger vor allem mit der gelungenen Heldin. Für den allzu „schweigsamen“ Hauptprotagonisten gibt es allerdings einen Punkteabzug.

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634 Bibliotheken, 8 Leser, 9 Gruppen, 46 Rezensionen

vampire, cat, bones, ghule, geister

Dunkle Sehnsucht

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2011
ISBN 9783442377459
Genre: Fantasy

Rezension:

Mehrere an Vampiren verübte Morde rufen Cat und Bones auf den Plan. Bald finden sie heraus, dass Apollyon, Anführer der Ghule, dahintersteckt. Er hetzt seine Anhänger gegen die Gemeinschaft der Vampire auf, und es droht ein Krieg zwischen den Untoten. Das aber gilt es, zu verhindern. So begeben sich Cat und Bones auf die Suche nach Apollyon. Hilfe versprechen sich die beiden Frischvermählten von der geheimnisvollen Ghula Marie Laveau. Diese jedoch scheint ihre eigenen undurchsichtigen Pläne zu haben. Mithin stellt sich das Aufspüren Apollyons als schwieriges Unterfangen heraus. Aber Cat, die mit Bones‘ Unterstützung nebenbei ihre neu gewonnenen Vampirfähigkeiten erprobt, war noch nie um gute Einfälle verlegen...

Erneut präsentiert Jeaniene Frost eine facettenreich gestaltete Story. Man begegnet viel Brutalität, darf aber auch köstlichen Dialogen beiwohnen und zudem den tollen Humor der Autorin genießen. Beispielsweise leidet Vlad, der die Gabe der Pyrokinese besitzt, auf Seite 150 unter „vorzeitigem Flammenerguss“. Richtig interessant wird es, wenn Jeaniene Frost auf unnachahmliche Weise blutige und amüsante Abläufe vermischt. Man weiß nicht, ob man sich ekeln oder vor Lachen schütteln soll. Oftmals herrscht hektische Betriebsamkeit, doch zwischendurch gibt’s immer mal wieder Raum zum Durchatmen. Außerdem stieß ich auf einige traurige, sehr emotionale Szenen, bei denen nicht nur Cats Augen feucht wurden.

Obwohl sie alle Hände voll zu tun haben, finden Cat und Bones zwischendurch Zeit für romantische und höchst erotische Zweisamkeit. Sie rücken noch enger zusammen, da Cat sich ihrem Ehemann vollkommen öffnet. Das Happy End ihrer Beziehung bedeutet nicht das Ende von Happiness. Sie entwickelt sich weiter, ebenso wie die beiden Hauptakteure selbst. Auch die Nebenfiguren, von denen die meisten bereits seit dem Serienstart mitmischen, unterliegen zum Teil drastischen, nichtsdestotrotz nachvollziehbaren Veränderungen.

Durch Marie Laveau, die ein ziemlich undurchsichtiges Spiel treibt, schießt der Unterhaltungswert in schwindelerregende Höhen. Die Handlungen der Ghula haben weitreichende Folgen, vor allem für Cat. Auch Geist Fabian, der ein erstaunliches Geister-Abwehr-Rezept verrät, und die Mitglieder von Cats altem Team sind involviert. Außerdem erhalten Cat und Bones tatkräftige Unterstützung von Vlad, der einen sehr sympathischen Eindruck hinterlässt sowie von Bones‘ „Urahn“ Mencheres und seiner Kira. Bei dieser Gelegenheit weise ich alle Leser, die die Spin-off Reihe „Night Huntress World“ verfolgen, darauf hin, dass Mencheres‘ Geschichte Rubinroter Schatten zwar einige Tage nach Dunkle Sehnsucht erschienen ist, zeitlich aber vorher spielt.

Fazit
Mit Dunkle Sehnsucht, dem rundherum gelungenen 5. Teil ihrer Night Huntress Serie, gelingt es Jeaniene Frost zu 100 Prozent an den Unterhaltungswert der tollen Vorgänger anzudocken.

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230 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

vampire, fantasy, mencheres, liebe, radjedef

Rubinroter Schatten

Jeaniene Frost , Sandra Müller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.04.2013
ISBN 9783442269235
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf dem Nachhauseweg von einer Observation vernimmt die Privatdetektivin Kira Graceling aus einem alten Lagerhaus Kampfgeräusche, die ihr verraten, dass jemand in großer Not ist. Getreu ihrem Motto „Rette ein Leben“ beschließt sie, bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeistreife helfend einzugreifen. Als sie mit vorgehaltener Pistole das Lagerhaus betritt, sieht sie ihre Befürchtung bestätigt. Mehrere mit Messern bewaffnete Personen attackieren auf übelste Weise einen gefesselten Mann. Noch ahnt sie nicht, dass sie einem „lebensmüden“ Meistervampir und einer Gruppe von Ghulen gegenübersteht...

Der mächtige Vampir Mencheres will seiner jahrtausendealten Existenz ein Ende setzen, und die menschliche Frau macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Als sie verletzt zu Boden geht, setzt er seine Macht frei, tötet die Ghule und heilt mit seinem Blut Kiras lebensgefährliche Verletzung. Anschließend will er ihre Erinnerungen löschen, doch es gelingt ihm nicht, in ihren Geist einzudringen. Um es zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zu versuchen, verfrachtet er Kira zu seinem Domizil. Damit zieht er sie unabsichtlich in die Kontroverse zwischen ihm und seinem alten Widersacher Radjedef. Diesem bleiben die Gefühle, die sich bei Mencheres und Kira anbahnen, keineswegs verborgen, und plötzlich schwebt Kira in größter Gefahr...

Jeaniene Frost gelang mit der Geschichte des geheimnisvollen Meistervampirs Mencheres ein echtes Meisterstück. Es fiel mir immens schwer, das Buch auch nur für kurze Zeit aus den Händen zu legen. Schnell hatte mich die Story, die von fesselnd bis nervenaufreibend spannend gestaltet und mit mehreren Highlights sowie einer anrührenden Liebesgeschichte bestückt ist, gepackt und ließ mich nicht mehr aus ihren Klauen. Dass sich die Seiten quasi von alleine umblättern, geht überdies auf das Konto der großartigen Besetzungscrew, allen voran der faszinierende Mencheres und die taffe Kira. Aufgrund seines überzeugenden Auftritts sollte zudem Mencheres‘ Gegenspieler Radjedef „Radje“ erwähnt werden. Er gibt absolut gelungen den Bösen. Last but not least freute ich mich sehr über ein paar Begegnungen mit Cat und Bones.

Pluspunkte sammelt Jeaniene Frost auch mit ihrem köstlichen Witz. Immer mal wieder schiebt die Autorin Szenen ein, die zum Schmunzeln reizen. So lässt sie während des zu Beginn stattfindenden Kampfes die Ghule nicht nur mit Dolchen auf Mencheres einstechen, sondern ihm - da gewiss unglaublich schmerzhaft und lebensbedrohlich - zusätzlich ein paar Haarsträhnen absäbeln. Was ich auch lustig fand: Was tut ein Vampir, der sich in einem Vergnügungspark aufhält, dringend menschliches Blut braucht und aus Gründen der Diskretion einen Ort wählen muss, an dem er seine Mahlzeit verborgen vor neugierigen Blicken zu sich nehmen kann? Er begibt sich ... in die Geisterbahn.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass Rubinroter Schatten zwar einige Tage nach Dunkle Sehnsucht erschienen ist, jedoch vor ebenjenem 5. Teil der Night Huntress Reihe spielt. Deshalb empfehle ich, Mencheres' Buch vor Cats und Bones' fünftem Abenteuer zu lesen.

Fazit
Rubinroter Schatten hat mich herrlich unterhalten, und Jeaniene Frosts Humor fand ich einfach köstlich. Dennoch werde ich wohl in nächster Zeit Geisterbahnen meiden. Denn wer weiß schon, welche Kreaturen dort wirklich lauern...

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historischer liebesroman, die falsche braut für ewan, deborah hale, zweite chance, verlangen

Die falsche Braut für Ewan?

Deborah Hale
E-Buch Text: 241 Seiten
Erschienen bei CORA Verlag GmbH & Co. KG, 14.08.2012
ISBN 9783864944192
Genre: Sonstiges

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vampire, fantasy, ehefrauen, feuer, lynsay sands

Vampir zu verschenken

Lynsay Sands , Ralph Sander
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.07.2012
ISBN 9783802587894
Genre: Fantasy

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liebe, erotik, vampire, nephilim, vampir

Night Sky - Schwur des Blutes

Stephanie Madea
Buch: 250 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.02.2012
ISBN 9783864430428
Genre: Erotische Literatur

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Im Gedächtnis Timothy Fontaines klafft eine enorme Lücke. Der Vampir kann sich weder erinnern, was er in den vergangenen neun Jahrzehnten tat noch wo er sich aufhielt. Während er im Jahr 1918 versucht hatte, seinem Vater das Leben zu retten, ging eine Gabe auf ihn über, die Timothy nicht einzuordnen vermag. Sie fühlt sich an wie ein Fluch. Seit er vor wenigen Monaten sein Erinnerungsvermögen zurückgewann, hört er zudem eine Stimme in seinem Kopf. Timothy befürchtet, den Verstand verloren zu haben und stuft sich als gemeingefährlich ein - als eine tickende Zeitbombe mit Blackouts.

Samantha Wolters trauert um ihren Bruder, der bei einem Werwolfangriff getötet wurde. Um zu beweisen, dass derlei Wesen existieren und sich am Missetäter zu rächen, will sie ein Exemplar fangen. Gemeinsam mit der Reporterin Amy Evans stellt sie den Kreaturen eine Falle. Doch nicht ein Werwolf geht ihr ins Netz, sondern Timothy. Sam fühlt sich auf magische Weise zu ihm hingezogen, und Timothy ergeht es nicht anders. Gleichwohl beschließt er, sich von der hübschen Extremsportlerin fernzuhalten, um sie vor sich selbst zu schützen. Was leichter gedacht als getan ist, denn als er feststellt, dass Sam in großer Gefahr schwebt, schreitet er ein...

Ein dramatischer Prolog stimmt den Leser auf den zweiten Teil der Night Sky Trilogie ein. Anschließend startet die eigentliche Story, die nahtlos an den Serienauftakt Sklave des Blutes anknüpft. Beide Teile sind eng miteinander verwoben, der zweite baut auf den ersten auf. Sie bilden eine Einheit, sodass ich Serieneinsteigern dringend empfehle, mit Band 1 zu beginnen.

Obschon ich den Vorgänger gelesen hatte, benötigte ich eine kurze Eingewöhnungszeit. Dann jedoch verlor ich mich vollkommen in Schwur des Blutes. Stephanie Madea erzählt ihre Geschichte derart mitreißend und plastisch - ich habe das Buch nicht einfach gelesen, ich habe es erlebt. Ich lag bei Sam und Timothy im Zelt und saß während einer haarsträubenden Autoverfolgungsjagd in Ny’lanes Jeep, durchbrach gemeinsam mit Nyl und Jonas einen Holzstall, hörte das aufgeregte Gackern der umherflatternden Hühner und schloss reflexartig die Augen, als Stroh auf die Windschutzscheibe rieselte. Und wenngleich ich noch nie in den Staaten weilte, habe ich, aufgrund der äußerst bildhaften Beschreibung des Settings, das Gefühl, San Francisco und Umgebung tatsächlich besucht zu haben.

An mehreren Fronten geht es oftmals spannend zur Sache. Gut, dass die Autorin bei Schauplatzwechseln ein untrügliches Gefühl für den richtigen Moment beweist. Neben dem Hauptthema nimmt der Leser weiterhin am Leben Ciras und Jonas‘ sowie Ny’lanes und Amys teil. Und wie bereits im Vorgänger meldet sich hin und wieder Lilith zu Wort, plaudert in gewohnter Manier mit dem Leser. Sie ist ein Biest, und dennoch kann ich ihr nicht wirklich böse sein. Einerseits verfolgt sie rücksichtslos ihre Ziele, andererseits kommt sie sympathisch-pfiffig daher. Ihre vielfältigen Facetten und liebenswerte Zerstreutheit („Wo war ich? Ach ja...“) haben mir die „Dämonin mit dem Körperproblem“ ans Herz wachsen lassen.

Das Buch ist vollgepackt mit atemberaubenden Abenteuern und originellen Einfällen. Ein ums andere Mal stellte sich mir die Frage, wo Stephanie Madea all die innovativen Ideen hernimmt. Sie muss über eine schier unerschöpfliche Fantasie verfügen. Neben anrührenden Romantikszenen und anregenden Erotikpassagen jagt ein Highlight das nächste. Auch sollte der Leser auf der Hut sein, da er hinter jeder Seite mit Unvorhersehbarem rechnen muss, mit Überraschungen, die ihm wie ein Jack-in-the-Box entgegenspringen. Gleichzeitig braut sich etwas Gewaltiges zusammen, das sich, da bin ich mir sicher, im dritten und letzten Teil Schicksal des Blutes entladen wird. Ein großartiger finaler Kampf wirft sozusagen seine Schatten voraus. Überdies erzählt der Abschluss der Night Sky Trilogie die Geschichte von Amy und Ny’lane.

Meines Wissens machte sich kaum ein/e VerfasserIn romantischer Vampirromane jemals Gedanken darüber, was passiert, wenn ein Vampir Kaugummi kaut. Stephanie Madea hat es getan und eine amüsante Vorstellung heraufbeschworen. Mit kleinen heiteren Einlagen, wie jener Kaugummiszene von Seite 26, gelingt es der Autorin wunderbar, die zumeist düstere Atmosphäre aufzulockern.

Das enorme schriftstellerische Talent Stephanie Madeas lässt einen leicht vergessen, dass es sich bei Schwur des Blutes erst um ihre zweite Romanveröffentlichung handelt. Aus keinem Satz, keinem Wort, keiner Silbe vermag man es herauszulesen. Sie schreibt durchweg flüssig und bezaubert mit wundervoll poetischen Umschreibungen. Auch die Art, wie sie den Leser in die Gefühlswelt ihrer Figuren eintauchen lässt, ist einfach herrlich, da sie häufig für deren Gedankengänge einfallsreiche und intelligente Metaphern verwendet. Mein Zitatenbüchlein lag stetig griffbereit, sein Inhalt wuchs kontinuierlich an.

Sowohl mit den Haupt- als auch den Nebencharakteren vermag Stephanie Madea gekonnt zu überraschen. Ich gebe zu, anfangs waren mir weder Timothy noch Sam richtig sympathisch. Der Hauptakteur erschien mir wie ein Berserker, sein Verhalten erschloss sich mir nicht wirklich. Doch allmählich lernte ich, gemeinsam mit Timothy, seine Gabe kennen, verstand plötzlich dessen Aggressivität, die zu Beginn in ihm brodelt. Mit einer gelungenen Methode füllt sich nach und nach seine Erinnerungslücke. Eine große Rolle hierbei spielt Samantha. Zudem fällt es in ihren Aufgabenbereich, Timothys Charakterentwicklung in nachvollziehbare Bahnen zu lenken. Was auf Gegenseitigkeit beruht. Denn im Gegenzug bewirkt Timothys Einfluss, dass Sam sich über ihre unreif wirkende Starrköpfigkeit Gedanken macht, an sich arbeitet, wodurch sie bis zum Ende zu einer tollen Heldin mutiert. Darüber hinaus schüttelt Stephanie Madea Sam betreffend eine Überraschung aus dem Ärmel, die mich, da absolut unvorhersehbar, schier überwältigte.

Was wäre ein Romantic Fantasy Roman ohne eine zu Herzen gehende Lovestory. Wie schön, dass Schwur des Blutes sogar mit zweien aufwartet. Während Sams und Timothys Liebesgeschichte ihren glaubwürdigen Lauf nimmt, erreicht die interessant und sinnlich dargestellte Beziehung Ciras und Jonas‘ das nächste Level.

Fazit
Nach dem wunderbaren Serienstart Sklave des Blutes hat sich Stephanie Madea nochmals steigern können. Schwur des Blutes ist ein Leseerlebnis der Extraklasse. Spannend - sinnlich - süchtig machend!

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schottland

Der ungezähmte Highlander - Weltbild-TB

Hannah Howell
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2012
ISBN 9783868007756
Genre: Sonstiges

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