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entspannung, hundetraining, hund

Anti-Stress-Programm für Hunde

Sarah Fisher
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Verlag Eugen Ulmer, 02.03.2009
ISBN 9783800157426
Genre: Sachbücher

Rezension:

Hallo ihr Lieben,

nichts ist schlimmer für den Hund als nicht entspannen zu können. Ein Hund, der ständig unter Strom steht, dem kann es nicht gut gehen. Überlegt doch nur mal wie ihr euch fühlt, wenn ihr dauernd unter Spannung steht, in Prüfungssituationen oder so. Hunde können aber oft nicht begreifen, dass sie sich einfach entspannen könnten. Deswegen müssen wir, als Hundehalter, ihnen helfen. Dazu soll das Buch "Anti-Stress-Programm für Hunde" von Sarah Fisher helfen. Sie erklärt in dem Buch wie man mit TTouch® und Bodenarbeit dem Hund bei vielen Dingen helfen kann.

Wer von euch kennt sich mit TTouch® denn bereits aus? Man hört es ja immer wieder, aber nur die wenigsten wissen, was es wirklich ist, oder? So ging es mir auch, deswegen habe ich mich gefreut, dass ich das Buch lesen durfte.

Das Buch ist im Ulmer-Verlag erschienen und in Hardcover gehalten. Außerdem hat es für ein Hundebuch eine sehr extravagante Größe. Außerdem ist es ursprünglich in englische Sprache erschienen und wurde extra für den deutschen Markt übersetzt. 

Grundgedanke des Buches ist es, die TTouch® zu erklären und dem Halter mit Hilfe der Bodenarbeit neue Aspekte im Hundetraining aufzuzeigen. Sarah Fisher geht nämlich davon aus, dass Verspannungen im Hund mitverantwortlich für diverse Verhaltenausffälligkeiten sind.


In den ersten Teilen des Buches wird erklärt, woran man Verspannungen beim Hund bemerkt und auf was man achten muss. Danach habe ich Abby mir einmal genauer angesehen und befürchtete, Abby könnte überall Verspannungen haben. Schließlich ist sie ja auch Leinenpöbler, das kommt sicher daher, so dann mein erster Gedanke.
Etwa ab der Hälfte des Buches erfährt man alles über die Touches und der Bodenarbeit. Es gibt Tipps, wie man dem Hund das Leineziehen abgewöhnen könnte. So soll man die Leine vor der Brust des Hundes langführen, damit würde der Hund im Einklang mit seinem Körper kommen und verstehen, dass er vorläuft. Außerdem werden diverse Übungen für die Balance gezeigt,die man in Hundeschulen sicher sehr gut trainieren kann. Für zu Hause sind die Übungen aber nicht alle geeignet.
Und dann geht es los mit den Berührungen. So wird als erstes der Wolken-Leopard-TTouch erklärt. Dabei handelt es sich um kreisförmige Bewegungen, die man an verschiedenen Körperstellen des Hundes einsetzen kann. Dabei soll die Muskulatur gelockert und der Hund somit entspannt werden. Außerdem gibt es noch den Python TTouch, der auf dem Rücken einsetzbar ist, den Muschel TTOuch und den Stern.All diese Touches sind für verschiedene Körperregionen des Hundes geeignet. Wann man wo welchen Touch am besten anwendet und welche Verspannung welche Verhaltensauffälligkeit hervorrufen kann, wird auch sehr ausführlich erleuchtet. So können zum Beispiel Probleme mit den Ohren Hyperaktivität und Nervosität hervorrufen. Was man dann machen kann, wird ebenfalls erklärt. Außerdem gibt es auch Tipps und Hinweise, wenn der Hund eine Anwendung nicht mag. 

Wie ist unser Fazit?

Ganz ehrlich? Ich wusste bis zur letzten Seite nicht, was ich von dem Buch und dem Inhalt halten sollte. War es nur irgendwelcher Blödsinn oder wirklich der rettende Hinweis für uns und Abby? Abby ist sehr oft, sehr angespannt und nervös. Nach dem Lesen habe ich natürlich einige Touches ausprobiert und sie lies sich die auch sehr gut gefallen. Es war also kein wegzucken oder weggehen. Vielmehr schien sie es richtig zu genießen. Von daher sind die Touches wirklich sehr gut zur Entspannung der Hunde. Das kann ich an der Stelle absolut unterschreiben.Allerdings sind durch die Massagen keine Anzeichen ihrer Leinenaggression gelegt. Von daher würde ich an der Stelle nicht sagen, dass man die Touches nutzen kann, um Verhaltensauffälligkeiten einfach wegzustreichen, auch wenn das Buch das gerne behauptet. Auch haben die Touches nicht geholfen, wenn Abby total nervös und aufgeregt ist. Von daher war das Buch für uns ganz gut um einige Entspannungsmassagen zu lernen, wenn Abby recht ausgeglichen ist. Wenn sie aber aufgeregt ist, dann helfen sie bei uns auch nicht. Wobei ich glaube, dass es hier auch wieder auf den Hund ankommt. Vielleicht helfen sie dem ein oder anderen Hund dann eben doch.
Die ganze Rezension gibt es bei www.Hundekind-Abby.de

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Tags: entspannung, hund, hundetraining   (3)
 
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