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50 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

tiere, natur, naturroman, wildnis

H wie Habicht

Helen Macdonald , Ulrike Kretschmer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783548376721
Genre: Sachbücher

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469 Bibliotheken, 13 Leser, 3 Gruppen, 99 Rezensionen

thriller, berlin, mord, true crime, rechtsmediziner

Zerschunden

Michael Tsokos , Andreas Gößling
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426517895
Genre: Krimi und Thriller

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

raf, terrorismus, deutscher herbst, terror, mord

Schlaf der Vernunft

Tanja Kinkel
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.11.2015
ISBN 9783426199671
Genre: Romane

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(60)

100 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

hamburg, familiensaga, erster weltkrieg, 1. weltkrieg, revolution

Sterne über der Alster

Micaela Jary
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.11.2015
ISBN 9783492306973
Genre: Romane

Rezension:

Mein Eindruck:

Die Stimmung kurz nach Ende des ersten Weltkrieges ist düster in Deutschland: der Erleichterung über den vermeintlichen Frieden folgt schnell die Verunsicherung ob der turbulenten innerpolitischen Zustände sowie die Fassungslosigkeit angesichts der eklatant hohen Reparationsforderungen durch die Alliierten. In genau diesen Zeitrahmen platziert Micaela Jary ihren historischen Roman „Sterne über der Alster“ und knüpft damit an die Geschichte der Hamburger Reederfamilie Dornhain aus „Das Haus am Alsterufer“ an. Großmutter und Familienoberhaupt Charlotte Dornhain hält das Zepter fest in der Hand. Ihr Sohn Victor, der seine geliebte Frau und Mutter der drei Töchter Ellinor, Helene und Lavinia bereits früh verloren hat, führt unterdessen die Geschäfte des Familienunternehmens. Verstrickungen aus früheren Zeiten machen den korrekten Reeder jedoch angreifbar und erpressbar, so dass er nur einen Ausweg sieht. Als er mit seinem Suizid einen Scherbenhaufen zurücklässt, versucht die älteste Tochter Ellinor ihren Mann zu stehen und Familie und das Geschäft beisammen zu halten. Die Großmutter sorgt sich noch um die Ehre ihrer Traditionsfamilie und schärft allen Bediensteten ein, dass die Umstände zum Tod ihres Sohnes nicht nach außen dringen dürfen. Unterdessen versucht Ellinor verzweifelt, ihre Schwestern zu benachrichtigen. Während die Jüngste, Lavinia, ihren Dienst als Fernmeldehelferin an der Westfront versieht, weilt auch die mittlere Schwester Helene fernab der nordischen Heimat in der Schweiz. Helene, genannt Nele, führt eine Beziehung zum (Noch)Ehemann von Lavinia und es droht ein kurzes Chaos, als beide Schwestern nebst Lavinias angetrautem Konrad nacheinander im Hamburger Elternhaus ankommen. Doch damit nicht genug: auch die gut situierte Familie bekommt in ihrem Haus am Alsterufer nun deutlich die Einschränkungen zu spüren und muss angesichts der bürgerkriegsähnlichen Zustände mit Streiks und Demonstrationen in der Stadt um ihre Sicherheit fürchten. Alte Bekannte machen den Dornhains zusätzlich das Leben schwer und schließlich wird ein langjähriger Bediensteter unter Mordverdacht verhaftet. Jary konzentriert sich sehr auf die zwischenmenschliche Ebene und zeichnet feine Charaktere. Die damals noch erheblichen Standesunterschiede ließen Beziehungen oftmals unnötig kompliziert erscheinen. Nicht zuletzt ist auch das Bild der Frau in der damaligen Zeit noch ein ganz anderes und die Schwierigkeiten der Hauptfigur Ellinor machen dies deutlich. Trotz aller Entbehrungen, die das deutsche Volk in jener Zeit hinnehmen musste, wird im Roman „Sterne über der Alster“ vor allem aber auch in vielerlei Hinsicht klar, dass auch eine Art Neuanfang dahinter steckte. Von den Aktivitäten der Gewerkschaften für die Arbeiter bis hin zu Entdeckung und Ausbau neuer Technologien wie beispielsweise der Luftfahrt spannt sich hier ein Handlungsrahmen, der mit der fiktiven Geschichte rund um die Mitglieder der Familie Dornhain und ihrer Bediensteten ausgeschmückt wird.


Mein Fazit:

Freunde des historischen Romans der jüngeren Geschichte werden hier auf ihre Kosten kommen und mit dem neuen Roman von Micaela Jary weiterhin eine feinfühlig erzählte Familiengeschichte vorfinden. Die Geschichte ist aus wechselnden Perspektiven erzählt und eine Vielzahl von Einzelschicksalen finden hier Berücksichtigung. Zart-prickelnde Liebesgeschichten wechseln mit Intrigen und dem durch die schwere Nachkriegszeit geprägtem Alltag in der Hansestadt ab. Der Roman ist leicht und flüssig zu lesen, durch den beschriebenen Facettenreichtum kommt keine Langeweile auf. Ich empfehle unbedingt auch die Lektüre des Nachwortes – denn hier geht die Autorin noch einmal auf den spannenden geschichtlichen Hintergrund ihres Romanes ein.

Das offene Ende lässt aber leider Einiges in den Sternen über der Alster stehen und den Leser sogleich auf eine Fortsetzung dieser hanseatischen Familiensaga hoffen!




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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

horror, ikea, thriller, paranormal, orsk

Horrorstör

Grady Hendrix , ,
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.09.2015
ISBN 9783426517222
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein Eindruck:

Was geht da vor sich in der ORSK – Filiale in Cuyahoga, Cleveland? Für Mitarbeiterin Amy und ihre Kollegen ist es ebenso ein Rätsel wie für Basil, den neuen stellvertretenden Filialleiter des Möbelhauses, das den Leser doch stark an einen hierzulande hinreichend bekannten, schwedischen Anbieter erinnert. Aber beinahe jeden Morgen finden sie den Laden und die Möbelausstellung in einem schlimmen Zustand vor: nicht nur zerstörte Einrichtung, nein auch noch mit Fäkalien beschmierte Polstermöbel – wer tut so etwas? Aufgrund ohnehin schlechter Umsatzzahlen der Filiale gerät Basil unter Druck und muss sich schleunigst etwas einfallen lassen. Einen Tag bevor seine ORSK- Filiale durch ein Team aus dem Mutterkonzern begutachtet werden soll, lassen ihn die ungewöhnlichen Vorkommnisse zu einer ebenso ungewöhnlichen Maßnahme greifen. Er wählt zwei Mitarbeiterinnen aus, die spontan mit ihm eine Nachtschicht einlegen sollen, um zu ergründen was nach Feierabend dort passiert. Die Kolleginnen Amy und Ruth-Anne könnten unterschiedlicher nicht sein: Amy, eine junge Frau, die ständig in Geldnöten steckt und den Job bei Orsk mit mäßiger Hingabe macht und Ruth-Anne, eine Frau in den mittleren Jahren, die als langjährige ORSK – Mitarbeiterin für alle so etwas wie die gute Seele des Ladens ist, während ihr Privatleben eher einsam ist. Als sie von Basil den Auftrag bekommen, mit ihm gemeinsam eine Nachtschicht einzulegen, willigen jedoch beide ein. Schon zu Beginn der Nacht stellen sie fest, dass außer ihnen noch zwei weitere Kollegen im ORSK – Laden sind: Matt und Trinity sind angerückt in der Hoffnung, in dieser Nacht einen Geist anzutreffen. Sollte es ihnen gelingen, diesen Geist zu filmen, lockt der große Durchbruch im Fernsehen. Basil ist zwar alles andere als begeistert, als er davon erfährt, übernimmt aber weiterhin die Verantwortung für den gemeinsamen Einsatz. Als der Obdachlose Carl von dem Team in der Möbelausstellung gestellt werden kann und zugibt, dass er sich schon öfter dort auf der Suche nach einem Unterschlupf für die Nacht hereingemogelt hat, scheint die Ursache gefunden zu sein. Alle sind einigermaßen begeistert, aber Matt und Trinity reicht es natürlich nicht: um doch noch den gewünschten Erfolg mit dem Geist zu erzielen, schlagen sie vor, hinter Basils Rücken eine Seance abzuhalten. Und prompt geschehen lauter merkwürdige Dinge und der eigentliche Horror dieser nicht enden wollenden Nacht beginnt. Wir erfahren, dass an der Stelle der ORSK – Filiale in früheren Zeiten ein Gefängnis stand und plötzlich ist zwischen den so vertrauten Möbeln mit den unaussprechlichen Namen nichts mehr, wie es war. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und besonders Amy wächst dabei über sich hinaus. Wird sie Basil und die Kollegen retten können?


Mein Fazit:

Wer „Horrorstör“ zum ersten Mal in die Hände nimmt, wird nicht schlecht staunen: Format und Layout des Buches sehen dem Katalog eines schwedischen Möbelhauses wirklich dermaßen zum Verwechseln ähnlich, dass es hoffentlich nicht versehentlich im Altpapier landet wie möglicherweise sein Doppelgänger. Denn beim genaueren Hinsehen kann man bereits Details entdecken, die das fröhlich – bunte Möbelidyll empfindlich stören. Dreht man den Katalog um, wecken weitere gruselige Dinge spätestens an dieser Stelle die Neugier auf den Roman von Grady Hendrix. Der Thriller Horrorstör kommt ungewöhnlich witzig daher und nimmt so manches Vorurteil über (schwedische) Möbelhäuser, Corporate Identities, betriebswirtschaftliche Stilblüten und Geisterjäger auf die Schippe. Die eigentliche Horrorgeschichte lässt zwar nicht lange auf sich warten. Stellen Sie sich vor, sie verlaufen sich nachts allein auf dem Pfad durch eine verlassene Möbelausstellung, umgeben von Möbeln mit unaussprechlichen Namen! Auch wenn diese Vorstellung für den einen oder anderen – in welcher Hinsicht auch immer (*zwinker*) - schon gruselig erscheinen mag, in der Story springt leider kein Funke über. Die Horrorszenen können nicht richtig überzeugen und die Geschichte ist zeitweise etwas langatmig. Trotzdem gefällt mir die Idee zu Aufmachung und Gestaltung von Horrorstör wirklich gut und das Buch schafft es dafür, humorvoll zu unterhalten. In seine Persiflage auf die moderne Arbeitswelt in einem Einrichtungshaus hat Hendrix sogar ein bißchen Gesellschaftskritik gepaart mit witzigen Denkanstößen eingebaut. Wer jedoch einen ernstgemeinten Thriller oder gruseligen Horrorschocker sucht oder erwartet, wird sicher eher enttäuscht.



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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Pferde gymnastizieren

Ann Katrin Querbach
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Müller Rüschlikon, 08.10.2015
ISBN 9783275020324
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt und Eindrücke

Die Autorin Ann Katrin Querbach, als „Trainer B Westernreiten“ und „Trainer B Breitensport“ ausgebildet, trainiert und unterrichtet in Baden-Württemberg, kommt also selber quasi aus der Praxis.
Den Inhalt von „Pferde gymnastizieren“ hat sie wie folgt gegliedert:

Die Mitte finden – der korrekte Sitz
Tanzen lernen
Gymnastik und Mobilität
Takt
Losgelassenheit
Anlehnung und Nachgiebigkeit
Schwung oder Aktivierung der Hinterhand
Geraderichten
Versammlung oder absolute Durchlässigkeit
Spezielle Übungen (nicht nur für Westernreiter)
Spezielle Übungen (nicht nur für Springreiter)
Dankeschön…

In ihrem Vorwort geht Querbach auf das Zustandekommen dieses Übungsbuches ein und erläutert Aufbau und Struktur der einzelnen Kapitel sowie auch die Gliederung der eigentlichen Übungen.

In den ersten beiden Kapiteln vermittelt die Autorin anschließend die Basics: Der richtige Sitz und ein stimmiges Zusammenspiel von Schenkel-, Gewichts- und Zügelhilfen des Reiters sind schließlich elementar wichtig für das Fortkommen nicht nur in schwierigen Lektionen! Übungen, die es erleichtern sollen, dieses zu erfühlen, runden die Kapitel sinnvoll ab.

In „Gymnastik und Mobilität“ wird unter anderem das Reiten von bestimmten Hufschlagfiguren und Manövern erläutert und Querbach legt hierbei großen Wert darauf, dass das Ziel ein „psychisch und physisch gesundes Pferd, das sich auf jede Trainingseinheit freut“ sein soll. Sie rät dazu, zwischendurch auch Pausen einzulegen und das Pferd nicht zu überfordern – sei es mental oder körperlich.

Ab dem vierten Kapitel steigert sie Pensum und Schwierigkeitsgrad der einzelnen Lektionen und hält sich dabei eng an die Ausbildungsskalen der Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Ersten Westernreiter Union (EWU).Bei jeder Übung wird dabei zunächst auf die Hilfengebung eingegangen. Durch „Was lernt das Pferd?“ / „Was lernt der Reiter?“ vermittelt die Autorin ein Gefühl davon, wozu genau einzelne Aufgaben nützlich und bedeutsam werden. Dass es in jeder Pferd-Reiter-Kombination zu individuellen Schwierigkeiten kommt, weiß Praktikerin Querbach und widmet diesem Thema bei der Beschreibung jeder Übung einen kurzen Abschnitt. „Mein Pferd macht aber“ behandelt potentielle Fehler und gibt Tipps zu deren Vermeidung.

Für viele Übungen sind Stangen und/ oder Pylonen als Markierungen erforderlich. Beides ist jedoch heutzutage vielerorts ein fester Bestandteil des Trainings und an den meisten Reitplätzen oder Reithallen sicher vorhanden. Der genaue Aufbau der Hilfsmittel in der Bahn wird jeweils in verständlichen Skizzen erklärt und zusätzlich dank der ausführlichen Erläuterungen im Text veranschaulicht, so dass eigentlich keine Fragen offen bleiben sollten. Praxisnahe Fotos von verschiedenen Pferd – Reiter – Kombinationen runden den Gesamteindruck positiv ab. Die gesamte Ausbildungsskala von FN und EWU wird in diesem Übungsbuch bis hin zur höchste Stufe, der „Versammlung und absoluten Durchlässigkeit“ mit Tipps für das tägliche Training begleitet und angereichert. Wer dann noch nicht genug Anregungen bekommen hat, wird spätestens in den letzten beiden Kapitel fündig: hier werden aus der Traildisziplin der Westernreiter verschiedene Übungen zur Verbesserung von Koordination, Konzentration und Geschicklichkeit genauso angeboten wie weitere gymnastizierende und koordinationsfördernde Trainingseinheiten aus dem Springreiten.

Fazit:

Auch wenn die Punkte der FN/ EWU-Ausbildungsskala nicht zuletzt durch die Vorbereitung auf Reitabzeichenprüfungen hinreichend bekannt sind, fehlt es mir persönlich oftmals schlicht an Ideen für das tägliche Training auf dem Reitplatz. Eine Zusammenfassung ausreichend vieler und abwechslungsreicher Übungen, mit denen die gesteckten Ziele nachhaltig verfolgt werden können – das suchte ich schon länger und habe es mit „Pferde gymnastizieren“ von Ann Katrin Querbach endlich gefunden. Das Übungsbuch ist nicht nur absolut sinnvoll gegliedert und strukturiert, das Layout wird durch Fotos und erklärende Skizzen ansprechend ergänzt. Die Autorin hält sich eng an die gängigen Ausbildungsskalen, ohne sich dabei auf eine Reitweise festzulegen. Denn die richtige und gesund erhaltende Gymnastizierung des Sportpartners Pferd sollte immer im Vordergrund stehen, egal ob jemand Spring-, Dressur- oder Westernreiter ist. Querbach betont außerdem die Fairness gegenüber dem Pferd, in dem der Reiter ihm unter Anderem ausreichend Pausen gönnen und die Lektionen entsprechend langsam aufeinander aufbauen soll.

Mit den beschriebenen Übungen behält der Reiter dennoch sein großes Ziel vor Augen beziehungsweise wird bei allen Trainingseinheiten immer auch deutlich, wofür die einzelnen Lektionen dienlich sind.

Ann Katrin Querbach hat mit „Pferde gymnastizieren“ ein tolles und fundiertes Kompendium praktischer Übungen im handlichen Taschenbuchformat geschaffen, welches bei keinem Reiter fehlen sollte! Sicher kann kein noch so gutes Sachbuch regelmäßigen Reitunterricht bei einem Trainer ersetzen, aber als ergebnisorientierte Begleitung / Ergänzung dazu ist es wirklich optimal geeignet. Bestimmt können sich auch Trainer in diesem Buch sinnvolle Anregungen für ihren praktischen Unterricht mit unterschiedlichen Reitschülern holen.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Glorreiche Zeiten

Kate Atkinson ,
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.11.2015
ISBN 9783426281291
Genre: Romane

Rezension:

Die Handlung:

Zwischen den Weltkriegen erlebt Teddy Todd, geboren 1914, eine idyllische ländliche Jugend auf dem Anwesen seiner Familie nahe London. Einst wird er, der charmante Naturfreund und Möchtegern-Poet, mit seiner Sandkastenliebe Nancy vielleicht eine Tochter haben (die er nicht versteht und die ihn nicht versteht), und einst wird die Tochter ihm eine Enkelin schenken, die alle Enttäuschungen wettmacht. Zuvor allerdings kommt der Krieg ins Spiel – von Teddy zunächst als Abenteuer willkommen geheißen -, in dem er als todesmutiger Kampfpilot einer Halifax fast tagtäglich die Städte Hitlerdeutschlands zu bombardieren hat. Und dann, jenseits aller Katastrophen, wird es die größte Herausforderung für ihn sein, sich einem „Danach“ zu stellen, an das er nie geglaubt hatte. (Verlagsinfo)

Mein Einruck:

England in den frühen 1920er Jahren: Der Junge Edward „Teddy“Beresford Todd wächst mit seinen Geschwistern in Fox Corner – dem Landhaus seiner Eltern – behütet auf. Er interessiert sich schon früh für die ländliche Umgebung, liebt die Natur und ist außerdem ein großer Hundefreund. Seine Eltern, der Banker Hugh und die überaus charismatische Sylvie haben keine wirtschaftliche Not und versuchen, ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Doch wer glaubt, mit diesem „Einstieg“ in eine fortlaufende, chronologische Lebensgeschichte abtauchen zu können, wird schon im nächsten Kapitel eines Besseren belehrt: Atkinson springt in ihrem Roman „Glorreiche Zeiten“ munter nicht nur in der Zeitgeschichte, sondern auch zwischen den Hauptpersonen hin und her. Während ein Kapitel Teddys früher Jugend gewidmet ist, findet sich der Leser im nächsten Abschnitt 55 Jahre später bei dessen Tochter Viola wieder, die, selber nunmehr Mutter zweier kleiner Kinder, versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Doch damit nicht genug: Auch innerhalb der Kapitel gibt es immer wieder Einschübe aus Vergangenheit und Zukunft, viele Sätze sind oftmals noch gespickt mit in Klammern gefassten zusätzlichen Kommentaren. Dieser Schreibstil ist – zumindest zu Anfang – reichlich irritierend und der Roman lässt sich nicht unbedingt nebenbei lesen. Das Interessante daran ist, dass sich die Kapitel erst im Kopf des konzentrierten Lesers in die richtige Reihenfolge fügen und manche Geschehnisse und Erlebnisse der Personen dadurch erst später einen Sinn ergeben. Angefangen bei der Generation von Teddys Eltern, über Teddy und seine Tochter Viola bis hin zu deren Kindern Sunny und Bertie: die Handlung des Buches erstreckt sich dabei über etwa 100 Jahre und 4 Generationen. Die Stationen in Teddys Leben, so zum Beispiel die Zeit als Bomberpilot bei der Royal Air Force (RAF) im Zweiten Weltkrieg, die Ehe mit seiner Sandkastenliebe Nancy und Geburt der Tochter Viola bis hin zu dem Rentner Teddy, der in ein betreutes Wohnen zieht – alle Abschnitte werden von einer unglaublichen Vielzahl von Charakteren begleitet. Es gibt dabei natürlich einige Menschen, die eine lange Zeit größere Bedeutung für den Protagonisten Teddy haben. Seine 4 Jahre ältere Schwester Ursula beispielsweise, die ihm bis zu ihrem Tod immer eine enge Vertraute ist und auch seine Ehefrau Nancy, die Teddy ebenfalls bereits von Kindesbeinen an kennt. Der Leser lernt aber ebenso kurzzeitige Weggefährten kennen wie einige von Teddys Kameraden im Krieg oder auch ein paar flüchtige Affären. Auffällig ist hierbei, dass beinahe das ganze Leben der Hauptfigur von vierbeinigen Gefährten begleitet wird: so kommen im Laufe seines Lebens, vom Kindesalter bis zu seinem Rentnerdasein mindestens 5 oder 6 verschiedene Hunde in der Geschichte vor.

Der Zweite Weltkrieg ist für Teddys Leben ein absolut prägender Einschnitt und die Zeit als Pilot bei der RAF nimmt auch im Buch einen großen Teil ein. Nächtelang fliegt der noch junge Teddy mit wechselnden Kameraden Bombenangriffe auf Deutschland und kommt dabei dem Tod so nah, dass er sich ein Leben danach gar nicht vorstellen kann. Die beschriebenen Begebenheiten und auch die vielen technischen Details zu den verschiedenen Flugzeugen , Bomben und Einsätzen sind durch Atkinson sehr gut recherchiert worden. In ihrem Nachwort geht sie näher darauf ein, dass die Recherchen sie unter anderem in ein Museum auf einem ehemaligen Luftstützpunkt geführt haben.

Das Interesse und die Liebe zur Natur, im Besonderen zu Blumen und Vögeln zieht sich durch das ganze Leben des Teddy Todd, eine Eigenschaft, die seine Tochter Viola sicher nicht ausmacht. Deren nicht weniger bewegtes Leben ist vielmehr gekennzeichnet von einer steten Unsicherheit auf der Suche nach dem richtigen Mann, dem Sinn des Lebens in ihrem Engagement für verschiedene Organisationen und später als mehr oder weniger erfolgreiche Autorin. Interessant ist auch, was Atkinson sich für die Enkel von Todd ausgedacht hat und wie sie hier eine Vielzahl teilweise nicht weniger haarsträubende Klischees in deren Leben eingebaut hat, ohne dass diese aufgesetzt oder fehl am Platz wirken.

Mein Fazit:

Dieser Roman ist nicht unbedingt leicht zu lesen, ob der bereits beschriebenen großen Zeitsprünge in der Handlung. Immer, wenn man sich auf einen Charakter eingelassen hat, ist die Episode beendet und der Leser erneut gezwungen, in einem Abschnitt wiedereinzusteigen, der gerne mal 30 Jahre zurück oder aber 50 Jahre in der Zukunft liegt. Hinter der Anordnung der Kapitel scheint kein logisches Prinzip zu stecken, obwohl auf diese Weise durch die Autorin bestimmte Ereignisse zunächst vorenthalten werden. Einiges erschließt sich dann erst später, wenn sich die einzelnen Kapitel im Kopf des Lesers wie Puzzleteile ineinanderfügen und wohl genau das macht hier den Reiz aus! Eine strikt chronologische Erzählung der Lebensgeschichte des Teddy Todd, angefangen bei seinen Eltern und endend mit seinen Enkeln – hätte vermutlich nicht denselben Effekt erzielen können und wäre möglicherweise eher langweilig geworden.

Die Hauptfiguren in „Glorreiche Zeiten“ sind aber nahezu alle dermaßen fein und facettenreich charakterisiert, dass man als Leser den Eindruck gewinnen mag, diese persönlich zu kennen. Nicht nur das Leben von Teddy wird in diesem Roman von vielerlei Seiten betrachtet: auch das Leben seiner Tochter und wiederum das Leben deren Kinder spielen eine Rolle und Atkinson zeichnet ein einfühlsames Bild verschiedener Eltern-Kind-Beziehungen. Fast schon etwas philosophisch kommt die berühmte „Wie-wäre-mein-Leben-verlaufen,-wenn…?“-Frage daher, die nicht nur am Ende des Romanes den Leser ins Grübeln bringt.

Atkinson schafft es, zu Tränen zu rühren und gleichzeitig mit feinem und teilweise auch etwas bösem Humor zu begeistern. Manches Klischee wird bedient und lässt den Leser schmunzeln, insgesamt wirkt aber alles authentisch und glaubhaft. „Glorreiche Zeiten“ ist eine wirklich stimmungsvolle und tiefgründige Familiensaga!

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berlin, krimi

Der Totenzeichner: Thriller

Veit Etzold
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 16.07.2015
ISBN 9783732506736
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein Einruck:

Wer heutzutage durch die Krimiabteilung der Buchhandlungen stöbert, hat eindeutig die Qual der Wahl: neben Kriminalromanen aus nahezu allen europäischen Nachbarländern erwartet den Interessierten bereits auch ein breites Spektrum an Geschichten einheimischer Ermittler. Beinahe jede deutsche Stadt und Region wird dabei abgedeckt und macht es ehrlich gesagt nicht unbedingt leicht, den Überblick zu behalten. Veit Etzold hat sich inzwischen jedoch als Thrillerautor einen Namen gemacht und lässt seine Hauptfigur, die Kommissarin Clara Vidalis im Berliner Landeskriminalamt ermitteln. Für mich sollte „Der Totenzeichner“ also das erste Buch des Autors sein und bei der Lektüre wurde schnell klar, dass es nicht unbedingt (wie bei anderen Titeln) so wichtig ist, die Vorgängerromane zu kennen. „Der Totenzeichner“ ist also eine abgeschlossene Geschichte und Etzold lässt den Leser nicht lange auf blutige Geschehnisse warten: Die Ermittlerin Vidalis, soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt, wird gleich an einen Tatort gerufen, der seinesgleichen sucht.

Das Oberhaupt einer Berliner Motorradgang wurde in seiner Wohnung ermordet. Der unbekannte Täter hat offenbar zunächst den Kampfhund des Opfers erledigt, um anschließend auch noch den Brustkorb des Herrchens zu öffnen und dessen Herz zu entnehmen. Grauenvoll und gruselig? Doch damit nicht genug: den Oberkörper des Toten hat der Mörder auch noch mit runenartigen Zeichen „dekoriert“! Für Clara und ihren Kollegen Hermann sicher kein gewöhnlicher Tatort. Zum Glück bekommen beide Unterstützung von Mediziner und Profilerkollege Martin, dem Clara offenbar in einer früheren Episode schon einmal näher gekommen ist und dessen Spitzname „Mac Death“ nicht zu viel verspricht. „Mac Death“ kennt sich aus mit Mord und Totschlag und hat einige Jahre zuvor sogar schon beim FBI gearbeitet. Und prompt erinnert er sich an eine zehn Jahre zurückliegende Mordserie in Los Angeles, die gleich mehrere Parallelen zum aktuellen Fall aufweist. Auch in den USA wurden den Opfern die Herzen entfernt und vom Täter mitgenommen, während den Getöteten merkwürdige Zeichen in die Haut geritzt wurden.

Ein Kontakt zu den ehemaligen Kollegen in den Vereinigten Staaten ist schnell hergestellt, als plötzlich wie ein Puzzleteil in einem Pharmakonzern ein einzelner Arm mit denselben Symbolen auftaucht. Dieser wird wiederum durch Mac Death entdeckt, der dort wie zufällig gerade an einem Seminar teilnimmt. Doch auch der Eigentümer des Armes kann von Clara und ihren Kollegen bald gefunden werden. Auch ihm fehlt neben den Gliedmaßen das Herz und obwohl erst unklar ist, um wen es sich bei dem Toten handelt, ist eines sonnenklar: es gibt einen Tatzusammenhang! Doch warum wurden hier neben dem Herzen auch Gliedmaße entfernt, noch dazu quasi fachgerecht?! Schon bald finden die Ermittler über das Pharmaunternehmen den „Lieferanten“ der Körperteile heraus und können einen Tatverdächtigen festnehmen. Der Rechtsmediziner von Weinstein liefert indessen mit seinen Obduktionsergebnissen immer wieder wertvolle Ermittlungshinweise, die zumindest Clara und ihre Kollegen daran zweifeln lassen, dass dieser für beide Morde oder gar die zurückliegende Mordserie in den USA verantwortlich sein kann.

Claras Chef, der Leiter des Morddezernates im Berliner LKA, Winterfeld ist zwar im Bilde und mit seinen Ermittlern einer Meinung. Doch die aufsehenerregenden Morde und nicht zuletzt das Auftauchen zweier Polizisten aus Amerika rufen auch den Chef des LKA auf den Plan. Dem es natürlich am liebsten wäre, könnte der Tatverdächtige auch zum Mörder erklärt werden. Erst ein DNA- Abgleich lässt selbst den Behördenleiter zweifeln und während sich Clara und die Anderen mit den Kollegen vom FBI den Kopf zerbrechen, schlägt der Täter erneut zu…

Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt und den Berliner Polizeibeamten gelingt es, zusammen mit ihren amerikanischen Kollegen Unerhörtes aufzudecken! Geraten sie dabei möglicherweise schon bald an die Grenzen ihrer dienstlichen Möglichkeiten?

Mein Fazit:

Dass sich hinter diesem Thriller ein derart brutales Buch verbirgt, hätte ich so keinesfalls vermutet! Laut Amazon wird das Buch für Leser ab 16 Jahren empfohlen, aber ich würde tatsächlich noch einen Schritt weiter gehen und es ab 18 Jahren empfehlen. Detail – und bildreiche Schilderungen der Morde mit splitternden (Schädel)Knochen und spritzender Hirnmasse, genaue Beschreibungen von skurrilen Körperverstümmelungen wie einer Harnröhrendehnung – mehr als einmal war es selbst mir als medizinisch vorgebildetem Menschen und hartgesottenem Krimileser eindeutig eine Spur Zuviel des Guten! Etzold nimmt kein Blatt vor den Mund und schockt mit Brutalitäten. Allerdings ist alles exzellent recherchiert und ich war erstaunt über so viel Fachkundiges und Fundiertes in einem Roman.

Was zumindest die (rechts)medizinischen Hintergründe angeht, ist Etzold durch seine Ehefrau bestens beraten, wie mir der zufällig auf der Frankfurter Buchmesse getroffene Autor auf Nachfrage selbst verraten hat. Saskia Etzold ist Rechtsmedizinerin in Berlin und zählt genauso wie ihr Chef und ebenfalls Thrillerautor Michael Tsokos zu Veit Etzolds liebsten „Informanten“ bei rechtsmedizinischen Fragestellungen. Aber der Roman hat noch eine ganze Menge weiterer ungewöhnlicher Themen zu bieten: von Kannibalismus über Body Modifications bis hin zu Terrorismusbekämpfung in den USA – Etzold lässt keinen Zweifel daran, dass er für diesen Thriller einiges an Recherchearbeit auf sich genommen hat. Leider sind diese Abschnitte aber nicht alle gleichermaßen spannend und so wird es zeitweise auch etwas langatmig. Gut gefallen hat mir unterdessen, dass das Privatleben der Protagonistin Clara keinen zu hohen Stellenwert in dem Thriller einnimmt und die Brisanz und Wichtigkeit der Ermittlungen im Vordergrund stehen. Für meinen Geschmack hätten aber die Charaktere der Hauptfiguren dennoch etwas intensiver ausgearbeitet sein dürfen. Trotz kleinerer Logikfehler im Plot und langatmiger Abschnitte konnte „Der Totenzeichner“ mich insgesamt fesseln und dank kurzer Kapitel und klarer Sprache zügig durchgelesen werden. Das für mich überraschende Ende ist clever gemacht und lässt mich sicher auch einen weiteren Band von Veit Etzold lesen.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

berlin, odins söhne, historischer berlinkrimi, ll weltkrieg, 2. weltkrieg

Odins Söhne

Harald Gilbers
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2015
ISBN 9783426516430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein Einruck:

Nach dem Erfolg des Romanes „Germania“, für den Autor Harald Gilbers mit dem renommierten Friedrich – Glauser - Preis ausgezeichnet wurde, lässt er seinen Kommissar Richard Oppenheimer zum zweiten Mal in Berlin ermitteln. Allerdings ist dieser aufgrund seiner jüdischen Herkunft inzwischen untergetaucht und nicht mehr als Ermittler in der Berliner Mordkommission tätig. Unter dem Namen Hermann Meier versucht er ein unauffälliges Leben zu führen, arbeitet als Nachtwächter in einer Bank und bewohnt eine kleine bescheidene Wohnung. Die regelmäßigen Treffen mit seiner Ehefrau Lisa sind von großer Vorsicht und Heimlichtuerei geprägt – zu groß ist für beide das Risiko, entdeckt und denunziert zu werden. Einzig die Freundschaft zu Hilde von Strachwitz, die als Ärztin arbeitet und im Hintergrund gemeinsam mit anderen Regimegegnern eine Art Netzwerk aufgebaut hat, um Untergetauchten zu helfen, ist für Oppenheimer alias Meier überhaupt eine Möglichkeit, Hilfe und Rat in seiner Situation zu bekommen. Der Roman deckt ein Zeitfenster ab, in dem es nur zwei Möglichkeiten für die Bevölkerung gab: entweder bedingungslose Unterstützung des nationalsozialistischen Regimes oder aber ein Dasein in ständiger Furcht vor Entdeckung und Denunziation. Während Berlin durch die Alliierten zunehmend zerstört wird, hofft der eine Teil der Bewohner, dass es einfach bald vorbei sein wird, während die Nazis noch einmal im wahrsten Sinne des Wortes alles auffahren: auch Meier, bis dahin unbehelligt geblieben, soll plötzlich beim Volkssturm eingezogen werden. Da bereits ein Großteil der deutschen Männer als Soldaten an der Front gefallen oder in Kriegsgefangenschaft verschollen ist, werden nun durch Hitlers Schergen quasi als letztes Aufgebot alle anderen herangezogen, die bisher verschont geblieben sind: halbwüchsige junge Männer, genauso wie ältere Männer und solche, die aufgrund ihrer zum Beispiel rüstungsrelevanten Tätigkeiten vorher eine Begründung hatten. Doch die Einberufung zum Volkssturm ist nicht Meiers einziges Problem: aus Angst vor Entdeckung entzieht er sich dem nicht. Aber als ausgerechnet Hilde unter Mordverdacht verhaftet wird, versucht er gemeinsam mit einem Anwalt und zwei weiteren Vertrauten von Hilde, auf eigene Faust zu ermitteln. Hilde soll ihren Ehemann, den SS – Hauptsturmführer und KZ – Lagerarzt Erich Hauser getötet haben und leider sprechen die Indizien absolut gegen sie. Meier alias Oppenheimer hat Hauser erst kurz zuvor kennengelernt und Einiges an der Geschichte ist für ihn zunächst unklar. Zusammen mit den Anderen beginnt er zu ermitteln, wobei ihm seine Erfahrungen als Kommissar bei der Berliner Mordkommission und auch Kontakte zur Berliner Unterwelt zugute kommen. Es gelingt ihm, Zeugen ausfindig zu machen und durch die Befragungen eine Menge Details hervorzubringen, so dass sich langsam ein Bild ergibt, das Hilde vielleicht vor der scheinbar unabwendbaren Todesstrafe bewahren könnte. Gilbers hat seinen Roman in Kapitel gegliedert, die jeweils mit Daten überschrieben sind. So zieht sich die Handlung im Zeitraum von Januar bis März 1945, sowohl jahreszeitlich als auch historisch eine dunkel-düstere und kalte Zeit. Mit Bombenangriffen in beinahe jeder Nacht und drohender Hungersnot für die Bevölkerung, blühenden Schwarzmarktgeschäften und dem verzweifelten Versuch aller, das jeweils Beste aus der Situation zu machen. Die Charakterisierung dieser Zeit gelingt überzeugend und wird vom Autor noch gewürzt, indem er einen Germanenkult in den Plot mit einbaut. Die Gestaltung des Umschlages ist gleichermaßen düster und entspricht damit passend dem Inhalt.


Mein Fazit:

Soviel vorab: „Odins Söhne“ ist nichts für schwache Nerven! Der Roman glänzt zwar nicht durch sprachliche Raffinesse oder bildreiche Schnörkel. Stattdessen nimmt die klare und dialogreiche Sprache schnell Fahrt auf und fesselt den Leser mit belegbarer Zeitgeschichte, nicht ohne die düstere Atmosphäre zu verbreiten, die in diesem Kapitel unserer Geschichte geherrscht haben muss. Die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten und die Stimmung in der Bevölkerung, die irgendwo zwischen der Hoffnung auf Erlösung und verzweifeltem Festhalten am Regime schwankte, wird ausgezeichnet durch Gilbers festgehalten. Sein Protagonist Oppenheimer, der als Jude selbst die Entbehrungen am eigenen Leib zu spüren bekommt und nur durch sein Untertauchen zunächst überleben kann, ist ein nüchtern ernsthafter Mensch. Selbstverständlich und selbstlos versucht er, seiner Unterstützerin Hilde durch seinen Einsatz zu helfen, so wie diese im Widerstand zuvor zahlreichen Menschen geholfen hat. Die Charaktere im Buch sind allesamt gut und vielseitig ausgearbeitet. Verglichen mit anderen historischen Romanen, die etwa zur selben Zeit spielen, wie beispielsweise von Volker Kutscher oder Susanne Goga, ist jedoch der Unterhaltungswert von „Odins Söhne“ nicht ganz so groß, was mir persönlich ein bisschen fehlte. Nichtsdestotrotz bleibt dieser Roman aber ein überaus spannender Krimi mit erstklassig recherchiertem historischen Background, den man sich nicht entgehen lassen sollte! Das offene Ende lässt darüber hinaus hoffen, dass wir von Oppenheimer hören werden.



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(28)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

sport, triathlon, reinkarnation, schmerz, rückführung

Mein Leben davor

Richard Mackenrodt
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Edition Takuba, 01.03.2015
ISBN 9783981666755
Genre: Romane

Rezension:

Mein Einruck:

Deutschland in den 90er Jahren: Der 15-jährige Alex führt ein ganz unauffälliges Teenagerleben, geht zur Schule, mag Videoabende mit den Kumpels und fängt an, sich für Mädchen zu interessieren. Wie aus heiterem Himmel leidet er ganz plötzlich unter einem extremen Kopfschmerz, der nicht mehr aufhören will. Es beginnt eine wahre Odyssee, denn seine Eltern stellen ihn bei zahlreichen Ärzten im In – und Ausland vor – leider ohne Erfolg! Die Ärzte sind ratlos und können bei ihren Untersuchungen einfach keine Ursache finden, während Alex trotz starker Medikamente weiter unter dem rätselhaften Kopfschmerz leidet.

Er kann sich schlecht konzentrieren und beginnt seinerseits, nach etwas zu suchen, was seinem kaum zu ertragenden Schmerz Linderung verschaffen könnte. Sex und Drogen können Alex wenigstens zeitweise ablenken, doch schnell wird klar, dass für ihn immer eine Steigerung bis ins Extreme nötig ist und jede Sucht bringt weitere Probleme mit sich. Seine tiefe Verzweiflung führt den jungen Protagonisten fast in den Tod und es scheint bald, als wäre sein Schicksal mit starken Medikamenten besiegelt. Da entdeckt er den Ausdauersport für sich und beginnt, neuen Lebensmut zu schöpfen. Schwimmen, Radfahren und Laufen bestimmen fortan den Alltag von Alex und durch den Sport verändert sich sein Leben. Aus dem Teenager wird ein kräftiger junger Mann, der erste Erfolge als Triathlet feiern kann. Wäre da nicht immer noch der quälende Schmerz, den er nur ertragen kann, indem er sich selbst unglaublich heftige Trainingseinheiten zumutet. Zwischendurch flüchtet er sich weiter in rein sexuelle Affären, eine Beziehung ist für Alex aufgrund der Schmerzen nicht vorstellbar. Als scheinbar kein Wettkampf mehr zu hart für ihn sein kann und sein Körper unter den heftigen Anstrengungen zusammenzubrechen droht, bringt ein Freund ihn auf eine unkonventionelle Idee, die Alex nach anfänglichem Zögern als letzten Ausweg ergreift. Um an dieser Stelle nicht zu viel zu verraten, werde ich nicht näher auf das Was und Wie eingehen, denn das lohnt sich wirklich selbst zu lesen! Nur soviel: ungewöhnliche Umstände erfordern eben manchmal ungewöhnliche Maßnahmen. Die Handlung des Romans erhält dadurch in jeden Fall völlig ungeahnte Wendungen und hält die eine und andere Überraschung bereit!

Mein Fazit:

Eines ist sicher: Mackenrodt hat sich für „Mein Leben davor“ kein leichtes Thema ausgesucht. Dennoch schafft er es scheinbar mühelos, beim Leser innerhalb weniger Seiten Sympathie und Mitgefühl für Hauptfigur und Ich-Erzähler Alex zu erwecken. Dessen plötzlich auftretender Kopfschmerz ist so realistisch beschrieben, dass man beinahe mit ihm leidet. Von seinen Versuchen, den Schmerz auf die eine oder andere Weise zu lindern, möchte man ihn an mancher Stelle aber am liebsten abbringen. Alex´Erfahrungen mit Drogen sind phänomenal beschrieben und wirken authentisch. („ Mir wurde ganz warm, der Schmerz floss auseinander wie geschmolzene Butter, versickerte und war einfach weg. Das war ja noch besser als Sex!“) Der Autor, der selber einige Zeit an Triathlon-Wettbewerben teilgenommen hat, liefert außerdem für die sportliche Karriere seines Protagonisten den fachlichen Background. Die unerwartete Wendung des Romans bringt den Leser nicht nur ins Grübeln, sondern schafft auch noch ein ziemlich geniales Finale! Eine wilde Verfolgungsjagd, die Aufklärung eines Mordes oder eine Explosion hatte ich in dieser Geschichte so sicher nicht erwartet. Typisch für den Autor ist hingegen ein ganz feiner Humor, der Witz steckt oftmals im Detail und auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere lassen den Leser nicht selten schmunzeln. Die klare, manchmal freche Sprache und die eher kurzen, prägnanten Sätze machen „Mein Leben davor“ zu einer Lektüre, die sich sehr angenehm und zügig lesen lässt. Mackenrodt hat ein schwieriges Thema nicht nur brillant und vielseitig umgesetzt, sondern darüber hinaus auch einen hohen Unterhaltungswert erzeugt. Wirklich eine besondere Leseempfehlung!

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münchen, berlin, historischer roman, tanz, goldene zwanziger

Tanz des Vergessens

Heidi Rehn
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2015
ISBN 9783426515914
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mein Einruck:

Heidi Rehn hält sich nicht unnötig lange mit Geplänkel auf: Während der Leser im ersten Kapitel Bekanntschaft mit der Hauptfigur Lou und ihrem Verlobten Curd machen darf, so nimmt bereits im zweiten Kapitel das unheilvolle Schicksal seinen Lauf, als Curd ausgerechnet jetzt, da der Krieg endlich zuende ist, durch eine verirrte Kugel tödlich verletzt wird. Lou ist am Boden zerstört und erhält seelische Unterstützung von den zwei besten Freunden ihres Verlobten: Max und Judith, wie Curd beide ursprünglich aus Wien stammend, haben ihrem Freund kurz vor seinem tragischen Tod versprochen, sich um seine Lou zu kümmern. Diese ist zwar froh über die Freundschaft zu Max, der wie Curd im Theater als Dramaturg arbeitet und zu der lesbischen, einige Jahre älteren Judith, die als Journalistin in München ihr Glück versucht.

Dennoch geht auch Lous Leben weiter : sie sucht sich einen Job in einem Lederwarengeschäft, lernt neue Leute kennen und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Curds Grab auf dem Ostfriedhof bleibt aber für Lou und auch die Freunde ein fester Anlaufpunkt, während Lou mit ihrer neuen Vermieterin und Freundin Frida erste Ausflüge in das Münchner Nachtleben unternimmt und ihren Kummer buchstäblich wegtanzt. Lou ist eine bildhübsche junge Frau, die sich trotz oder gerade wegen ihrer schlimmen Erlebnisse, nach einem unbeschwerten und vergnüglichen Leben sehnt. Der erheblich ältere Unternehmer Ernst scheint ihr all das bieten zu können, wäre da nicht dessen Ehefrau. Durch einen perfiden Plan wird Lou zumindest zeitweise ein Mitglied der feinen Gesellschaft und kann ihren Job in der Werkstatt an den Nagel hängen.

Stattdessen kreiert die gelernte Täschnerin nebenbei eigene Stücke, für die sie bei gesellschaftlichen Anlässen und im Nachtleben genügend Ideen findet. Ganz nebenbei ist der Leser nicht nur von der Geschichte um Lou und ihre Freunde gefesselt, sondern wird gleichermaßen Zeuge von den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen in einem München der 1920er Jahre. Die „Goldenen Zwanziger“ haben Einzug gehalten und der Leser taucht mit ein in das rauschhafte Leben aus Tanz, Vergnügung und Überfluss. Rehn schafft ein ausführliches und stimmiges Gesamtbild der Zeit, indem sie neben der Kulturgeschichte und den Modetrends auch auf die Inflation eingeht, durch die es zu abstrusen Summen kommt. Ein Österreicher namens Adolf Hitler taucht zu dieser Zeit in München auf und zieht in gewissen gesellschaftlichen Kreisen seine Bahnen, immer häufiger tritt nun die NSDAP auf den Plan. In dieser unruhigen Zeit und nach gescheiterten Beziehungen entflieht Lou den Wirren durch einen Ortswechsel.

In Berlin ist sie wieder vereint mit ihren alten Freunden Max und Judith, die sich dort bereits eine neue Existenz aufgebaut haben. Auch Lou will dort ihr Glück versuchen, indem sie als Täschnerin mit eigenen Kreationen Geld verdient. Berlin hat natürlich noch viel mehr zu bieten: das ausschweifende Nachtleben und die Kreise der Boheme sind wie geschaffen für die lebenshungrige Lou, bringen aber sowohl Licht, als auch Schatten mit sich. Rehn gelingt es auch hier feinsinnig, ein intensives und vielschichtiges Bild von einer besonderen Stadt zu einer interessanten Zeit zu zeichnen. Die Menschen, die den Weg von Lou kreuzen und die Orte, die von ihr besucht werden, sind so lebhaft beschrieben, dass der Leser sich beinahe als Teil davon fühlt.

Mein Fazit:

„Tanz des Vergessens“ ist nicht nur ein überaus gut recherchiertes Stück Zeit- und Kulturgeschichte, sondern auch ein feinfühlig erzählter Roman mit einer unglaublichen Vielzahl an interessanten Charakteren. Die Handlung um das Leben der von Rehn geschaffenen Protagonistin Lou ist eingebettet in den Zeitrahmen zwischen den beiden Weltkriegen in Deutschland, womit sicher kein einfaches Kapitel bedient wird. Dank guter Recherche ist das jedoch hervorragend gelungen und real existierende Personen wurden von der Autorin schlüssig in den Plot eingearbeitet. Ich empfehle an dieser Stelle auch die Lektüre des ausführlichen Glossars am Ende des Buches! Die klare und schnörkellose Sprache sowie die richtige Prise Spannung und Gefühl lassen den Leser ganz eintauchen in die „Goldenen Zwanziger“ Jahre und mindestens ab der Hälfte des Buches kann man es nur schwerlich aus der Hand legen. Eine schöne Geschichte um Freundschaft, Liebe und Erwachsenwerden und gleichzeitig ein grandioses Zeugnis der Zeit!

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nebraska, adoption, nele neuhaus, familiengeheimni, adoptivkind

Sommer der Wahrheit

Nele Löwenberg
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2015
ISBN 9783548287317
Genre: Romane

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liebe, vampire, bella, vampir, edward

Bis(s) zum Morgengrauen

Stephenie Meyer , Karsten Kredel (Übers.)
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2008
ISBN 9783551356901
Genre: Jugendbuch

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2.115 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

reise, liebe, klassiker, inzest, schullektüre

Homo faber

Max Frisch , Walter Schmitz , Walter Schmitz
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 18.11.2011
ISBN 9783518188033
Genre: Klassiker

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schweden, humor, freundschaft, lebensgeschichte, elefant

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei carl's books, 29.08.2011
ISBN 9783570585016
Genre: Romane

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4.482 Bibliotheken, 17 Leser, 16 Gruppen, 161 Rezensionen

schweden, krimi, thriller, mord, journalismus

Verblendung

Stieg Larsson , Wibke Kuhn ,
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 02.05.2007
ISBN 9783453432451
Genre: Krimi und Thriller

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japan, geisha, liebe, kultur, schicksal

Die Geisha

Arthur Golden ,
Flexibler Einband: 572 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 05.12.2005
ISBN 9783442735228
Genre: Historische Romane

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humor, single, vollidiot, köln, männer

Vollidiot

Tommy Jaud
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.04.2009
ISBN 9783596510788
Genre: Romane

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philosophie, jugendbuch, jostein gaarder, briefe, geschichte

Sofies Welt

Jostein Gaarder , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei dtv, 22.10.2009
ISBN 9783423624213
Genre: Jugendbuch

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jakobsweg, hape kerkeling, humor, pilgern, spanien

Ich bin dann mal weg

Hape Kerkeling
Fester Einband: 405 Seiten
Erschienen bei Piper, 15.09.2010
ISBN 9783492259736
Genre: Sachbücher

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gauß, humboldt, mathematik, wissenschaft, deutschland

Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann , any.way , Cathrin Günther , Walter Hellmann
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.02.2008
ISBN 9783499241000
Genre: Romane

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klassiker, komödie, physiker, drama, mord

Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt
Flexibler Einband: 93 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.10.1998
ISBN 9783257208375
Genre: Klassiker

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sprache, grammatik, sachbuch, deutsche sprache, rechtschreibung

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Bastian Sick
Fester Einband: 233 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 28.09.2006
ISBN 9783462037265
Genre: Sachbücher

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4.854 Bibliotheken, 19 Leser, 10 Gruppen, 161 Rezensionen

liebe, analphabetismus, nationalsozialismus, schuld, kz

Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2009
ISBN 9783257060652
Genre: Klassiker

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(2.409)

3.298 Bibliotheken, 41 Leser, 7 Gruppen, 173 Rezensionen

schafe, krimi, mord, irland, humor

Glennkill

Leonie Swann
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 02.05.2007
ISBN 9783442464159
Genre: Krimi und Thriller

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