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142 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fantasy, phönix, drachenmond, ein himmel aus lavende, drachenmond, absolut lesenswert

Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(120)

206 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, drachen, jennifer wolf, jugendroman

Feuerherz

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600216
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Feuerherz wird aus der Sicht von Protagonistin Lissy erzählt. Lissy ist 17, nicht auf den Mund gefallen und ein wenig derb. Und genau so ist auch die Geschichte geschrieben. Teilweise etwas Derb, in der Sprache einer Jugendlichen, die sich selbst für ziemlich cool und irgendwie abgebrüht hält,die gerne mal sarkastisch ist.
Leider ist das nicht so ganz mein Ding. Das ist zwar natürlich nicht unebdingt schlecht, da es zur Protagonistin passt, für meinen Geschmack aber manchmal zu schnoddrig.

Entsprechend bin ich auch mit Lissy als Protagonistin nicht so ganz warm geworden. Ich konnte zwar ihre Gefühle und ihre Entscheidungen nachvollziehen, Aber mit ihrem Auftreten und ihrer Art konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Für mich wirkte ihre "Coolness" einfach zu aufgesetzt und übertrieben.

Da war mir Ilian um einiges lieber, auch wenn seine Zuneigung zu Lissy teilweise die typischen Übertreibungen, die sein Alter so mit sich bringt.

In meinen Augen bleiben viele Nebenfiguren sehr blass. Die Einzige richtige Ausnahme bildet da Ilians Freundin Arva, die auch irgendwie meine Lieblingsfigur war.

Die Grundidee hinter der Geschichte (Fabelwesen, Rangkämpfe, das Aufbrechen festgefahrener Strukturen) fand ich wirklich sehr gut. Nur die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen. Mir fehlte oft einfach die Spannung. Diese wird zwar durch das Geschehen durchaus aufgebaut, aber irgendwie ist dann doch immer wieder ein Bruch drin, der die Spannung für mich irgendwie wieder rausnimmt. Woran es genau liegt kann ich nicht so ganz sagen. Besonders zäh fand ich es dann aber trotz einiger einschneidender Ereignisse in der zweiten Hälfte.

Was mich auch gestört hat war, wie leichtfertig die Figuren teilweise mit diesen Ereignissen umgegangen sind und was sie teilweise einfach so wegstecken.


Mein Fazit:

Leider konnte mich "Feuerherz" nicht überzeugen. Sowohl Sprache, als auch Figuren und Spannungsaufbau waren in meinen Augen nicht besonders gut. Die Punkte vergebe ich für die tolle Idee, die dahinter steckt und den Verlauf der Story an sich. Denn diese finde ich trotz der in meinen Augen mangelhaften Umsetzung wirklich gut.

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(50)

84 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

harry potter, liebe, freundschaft, ebook, challenge

Fangirl auf Umwegen

Amelie Murmann
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646928877
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Amelie Murmann hat mich quasi vom Augenblick an in die Geschichte eingesaugt und die Seiten sind gerade zu Beginn so schnell verflogen wie lange bei keinem Buch. Die Kaiptelüberschriften, die mich eigentlich immer zum Schmunzeln brachten habe ich oftmals gar nicht richtig wahrgenommen, weil so schnell ein Kapiel nach dem anderen weggelesen habe, so wunderbar leicht und flüssig ist "Fangirl" geschrieben.

Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen zu den Universal Studios. Ich stand wirklich zusammen mit Luna am Eingang zu Hogsmeade, in der Winkelgasse oder vor Hogwarts und  konnte die Atmosphäre in mich aufsaugen. Seither will ich ganz unbedingt selbst dorthin.

In Luna konnte ich mich sehr schnell hineinversetzen, vor allem zu Beginn, als es darum geht, dass sie vielleicht ein goldenes Ticket gewinnt, wechselt ihre Gefühlslage sehr oft - und für mich sehr nachvollziehbar. Was mir sehr gut gefällt ist, dass man Luna im Laufe der Geschichte besser kennen lernt und nicht gleich zu Beginn mit Informationen über sie überhäuft wird.

Bei Leo habe ich auf Grund kleiner Anmerkungen gleich gemerkt, dass er ein Charakter ist, hinter dem so viel mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Sein Verhalten wirft im Lauf der Geschichte immer wieder Fragen auf. Aber das meine ich positiv, weil er so interessant bleibt und man nie das Gefühl hat ihn jetzt "richtig" zu kennen, er bleibt ein kleines bisschen unberechenbar.

Eine tolle Figur, die ich sofort ins Herz geschlossen habe ist Lunas beste Freundin Hannah. Sie ist ein quirliger Büchernerd und die Telefonate der beiden Mädels haben mir immer wieder ein breites Grinsen verpasst.

Die Story an sich ist eine Mischung aus den Aufgaben und dem Verlauf der Challenge und der Geschichte zwischen Luna und Leo. Während zu Beginn noch die Challenge im Vordergrund steht, nimmt später die Liebesgeschichte immer mehr Raum ein.

Von der Challenge war ich wirklich begeistert. Zumindest zu einem Teil konnte man mit Luna miträtseln und teilweise selbst erraten wohin Luna muss oder wen es zu finden gilt. Das hat mir wirklich Spaß gemacht, war manchmal einfach und manchmal wirklich tricky.

Ich hätte es nur schön gefunden, ein bisschen mehr über die anderen Challengeteilnehmer zu erfahren. Bis auf ein oder zwei wenige bleiben diese komplett im Dunkeln.

Allerdings konnte mich die Liebesgeschichte nicht zu hundert Prozent überzeugen. Mir hat teilweise das Knistern zwischen den beiden gefehlt. Auch Leos Reaktionen konnte ich gegen Ende an manchen Stellen nicht wirklich nachvollziehen. Auch nach der "Auflösung" erschien es mir teilweise noch etwas unpassend und übertrieben.

Insgesamt gab es gegen Schluss ein paar Situationen, die mir nicht so~ besonders gefallen haben. Trotzdem ist das Ende an sich eine Runde Sache.

Was ich ein witziges Detail fand: Leo hat optisch eine gewisse Ähnlichkeit mit Draco Malfoy, Luna mit Ginny Weasley. Die beiden waren immer so eine Kombi, von der ich irgendwann gehofft habe, dass sie trotz allem Wirklichkeit würde. Mein absolutes Lieblingspairing. :D


Mein Fazit:

Trotz meiner Kritikpunkte hatte ich Spaß beim Lesen von "Fangirl auf Umwegen" und kann es ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Es war ein toller Ausflug in die Universal Studios an der Seite von ein paar Potterheads.

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(16)

26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

joanne st. lucas, rockstar, bookshouse, entscheidung des herzens, romance

Entscheidung des Herzens - Lake Anna

Joanne St. Lucas
E-Buch Text: 101 Seiten
Erschienen bei bookshouse ready-steady-go, 27.06.2014
ISBN 9789963523962
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Dieser 1,5. Teil der Lake Anna Reihe erzählt Trishs und Marcus' Geschichte. Der Stil von Joanne St. Lucas ist sehr angenehm, eher ruhig und doch fesselnd. Sie entführt einen regelrecht in die kleine Stadt und lässt einen am Leben der Menschen dort teilhaben.

Schon der Einstieg hat mich direkt gefesselt. Ich war augenblicklich abgetaucht und wollte gar nicht aufhören, bis die Geschichte vorbei war.

Natürlich bietet sie keine besonders überraschenden Wendungen und von Anfang an ist klar, dass der Junge das Mädchen bekommt. Trotzdem ist der weg dahin, auf dem Trish erst einmal ein bisschen auftauen und Gefühle zulassen muss ein schöner.

Trish hat eine turbulente Vergangenheit hinter sich, in die diese kurze Geschichte einen guten Einblick gewährt. Sie ist eine sympathische junge Frau. Nach außen gibt sie sich eher taff und selbstbewusst, ist aber innerlich manchmal unsicherer als sie es sich selbst eingestehen will. Mit ihrer Vergangenheit scheint sie gut klar zu kommen und ihren Frieden geschlossen zu haben - auch wenn sie es wie ich vermute nicht ganz verarbeitet hat.

Marcus tut mir ein bisschen leid, wie er sich die Zähne an ihr ausbeißen muss. Aber ich zolle ihm größten Respekt für sein Durchhaltevermögen. Ein toller Liebesbeweis. Ich habe mit ihm mitgefiebert und ihm die Daumen gedrückt. Man merkt einfach, wie verrückt er nach Trish ist.

Es gibt zwei kurze erotische Szenen zwischen den beiden. Diese sind sehr niveauvoll geschrieben und bringen auch ohne viele Details das knistern rüber.

Sehr sympathisch finde ich auch die Verknüpfung zur St. Elwine Reihe, die mir ebenfalls gut gefällt. Das ist ein kleines Gimmick, über das ich mich sehr gefreut habe.

Leseempfehlung?

Jeder der Liebesromane mag sollte zugreifen. Ich würde nur empfehlen zunächst Band 1 zu lesen, da man sonst vielleicht mit den vielen Figuren ein bisschen durcheinander kommt.

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(27)

51 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

magie, liebe, lena, cay, bookshouse

Seelenmagie 2 - Verirrt

Alana Falk
Flexibler Einband: 508 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 03.07.2015
ISBN 9789963529209
Genre: Fantasy

Rezension:

Seit ich "Die blutroten Schuhe" gelesen habe, bin ich Fan von Alana Falk.

Sie hat einen total angenehmen Schreibstil, der mich beim lesen einsaugt und die Seiten nur so vorbei fliegen lässt. Alana schreibt leicht und flüssig, aber immer der Stimmung angemessen. Schon nach wenigen Seiten bin ich wieder ganz in die Geschichte von Cay und Lena eingetaucht.

Zur Story kann ich gar nicht zu viel sagen, ohne zu spoilern.
Aber direkt der Anfang hat mich aus den Socken gehauen. Schon im Prolog krieg ich große Augen und denk mir einfach nur so: waaaaas?!
Da ist gleich zu Beginn klar, wo die Reise hingeht und welche Probleme auf die beiden zukommen. Aber wie um himmelweiten soll das "Problem" überwunden werden?
Alana schafft es mit zahlreichen, teils mehr, teils weniger überraschenden Wendungen, den Spannungsbogen über die komplette Länge des 2. Teils aufrechtzuerhalten und mit in den nächsten Band zu tragen.
Gut haben mir in diesem Zusammenhang die Perspektivwechsel und Rückblenden gefallen.

Lena ist eine starke, sehr sympathische Protagonistin. Sie hat in diesem Teil mit so einigen Rückschlägen und Schwierigkeiten zu kämpfen. Da möchte ich nicht in ihrer Haut stecken. Trotzdem bleibt sie sehr authentisch, in ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung.

Cay habe ich im Laufe von "Verirrt" immer mehr ins Herz geschlossen. Im Laufe der Rückblenden erfährt man viel über seine Vergangenheit, die seinen Charakter stark geprägt war.
Er hat sich zu einem vielschichtigen Charakter entwickelt, in den ich mich super hinein versetzen konnte.

Verirrt ist eine großartige Fortsetzung zum ersten Teil. Alana Falk webt gekonnt ihre magische Welt mit der unseren. Darüberhinaus überzeugt "Verirrt" mit einem tollen Stil und und authentischen Figuren.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, emily roberts, charm, bookshouse, leidenschaft

Du und ich und dieser Moment

Emily Roberts
E-Buch Text: 95 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 15.12.2015
ISBN 9789963532148
Genre: Sonstiges

Rezension:

Emily Roberts hat einen unkomplizierten, flüssigen Schreibstil.

Ich habe ein bissschen gebraucht, um mit den Protagonisten warm zu werden. Sie waren mir in ihren Charakterzügen und Eigenschaften manchmal etwas zu ausgeprägt gezeichnet. Und bei Ryan konnte ich es nicht leiden, dass er Leonie gleich Süße nennt. Ich weiß, es gibt Männer, die sind so. Aber ich kann es auch da nicht leiden. ;)
In Leonie konnte ich mich nach und nach immer besser hineinversetzen, als ich sie besser kennenlernte.

Die Lovestory an sich hält wenig Überraschendes bereit und ist recht vorhersehbar. Dafür mochte ich die Hintergrundgeschichte sehr gerne. Sie hat die Geschichte für mich spannend und interessant gemacht.

Diese Kurzgeschichte hat also nach anfänglichen Startschwierigkeiten meine Erwartungen gut erfüllt. Wer gerne kurze Liebesgeschichten für zwischendurch mag, der soll gerne hier zugreifen. ;)

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

bea lange, romance, romantisch, träume, spannun

Träume (oder) Leben

Bea Lange
E-Buch Text: 95 Seiten
Erschienen bei heartbeat moments, 12.05.2015
ISBN 9789963529735
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Bea Lange hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der mir gut gefällt und der einen in die Situationen reinzieht. Sie transportiert über weite Strecken sehr gut, was in Ellens Kopf vorgeht und was sie fühlt und hilft mir, mich in sie hinein zu versetzen.
Mir geht es nur am Ende ein bisschen zu schnell. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Einblicke gewünscht, warum Ellen den anderen einfach glaubt. Da hat sie mich leider verloren, das konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da mit Ellen als sehr bodenständig vorgekommen ist. Das fand ich wirklich schade.

Nicht so besonders haben mir außerdem die erotischen Szenen gefallen.
Das war für mich mehr eine zu lange Aneinanderreihung von Wörtern ohne tiefere Aussage und bricht dabei mit dem Stil. Detailreiche Beschreibungen sind nicht jedermanns Sache und müssen in meinen Augen auch nicht sein. Aber dann doch bitte ein paar einfache ausformulierte Sätze, die transportieren, was da gerade passiert...

Fazit:

Trotz ein paar Schwächen eine sehr schöne, nette Geschichte für zwischendurch, die man auf einer Bus- oder Zugfahrt gut in einem Rutsch lesen kann. - 3,5 Sterne

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(17)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

vampir, mensch, plötzlich mensch

Plötzlich Mensch

Mary-Anne Raven
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.03.2014
ISBN 9783864433092
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Mary Anne Raven schreibt in einem insgesamt sehr leichten, flüssigen Schreibstil. Auffällig ist die überspitzt hochtrabenden Wortwahl an manchen Stellen, die zu dem arroganten, mehrere 100 Jahre alte Vampir Dean passt, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird.
Das Buch erinnert an eine Komödie, verschiedene Geschehnisse und Charaktereigenschaften der Figuren werden bewusst ein wenig übertrieben dargestellt.

Die Story ist - wie der Klappentext schon andeutet - mal etwas anderes. Ein Vampir, der nach einem missglückten, illegalen, Überfall auf einen Menschen wieder zum Menschen wird. Und unbedingt wieder einer werden will.
Ein Mensch, der einen zerstörungswütigen Gott in sich trägt und sich und die Kräfte des Gottes nicht immer unter Kontrolle hat.
Beide können sich nicht gerade gut leiden - und müssen doch zusammenarbeiten um ihr Problem aus der Welt zu schaffen.

An sich ein toller Ansatz, aber leider war mir das ganze an manchen Stellen zu platt, die Szenen wirkten teilweise lieblos aneinandergereiht. Und das Verhalten war mir - Komödie hin oder her - zu Sprunghaft, die Veränderung der Charaktere teilweise einfach zu abrupt und unerklärbar.

Leseempfehlung?

Puhh... irgendwie nicht so richtig. Das Buch konnte mich nicht mitreißen. Ich fand es aber auch nicht wirklich schlecht. Vielleicht war es einfach nur für mich das falsche Buch zur falschen Zeit.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Gabriel (Gebundene Herzen 4)

Amelia Blackwood
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Sieben Verlag, 01.02.2016
ISBN 9783864435713
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Achtung: Leichte Spoilergefahr für alle, die die vorherigen Bände nicht kennen!

Der Schreibstil ist wie schon in der vorherigen Bänden flüssig zu lesen und es ist mir super leicht gefallen, wieder in Blues Welt einzutauchen.

Gabriel spielt bereits eine wichtige Nebenrolle in den vorherigen Büchern. Dort treffen wir ihn immer wieder als etwas geheimnisvollen, aber knallharten General der Vampire kennen.
Da dieser finale Teil ihm gewidmet ist, steht er auch im Mittelpunkt des Geschehens und wir erleben die Entwicklungen über große Strecken aus seiner Perspektive. Dadurch lernt man ihn sehr viel besser kennen.
Im Verlauf der Geschichte macht er eine deutlich erkennbare, nachvollziehbare Entwicklung durch. Er wird sehr viel weicher und der harte Kerl vom Anfang lässt immer mehr Emotionen zu. Das Gefühlschaos, dass dieser Veränderung zugrunde liegt und auch damit einher geht fand ich jederzeit nachvollziehbar.

Auch in diesem Teil wechselt die Perspektive immer wieder zu Daniele Forresta. Er ist nach wie vor ein machtgieriger, von Blue besessener Psychopath. Die Einblicke in seine Gedanken waren wieder zugleich faszinierend und abstoßend.

Neben diesen Beiden tragen aber auch alle bisher lieb gewonnenen Figuren ihren Teil bei. Vor allem über das Wiedersehen mit Irbis, der Hauptfigur des Vorgängerbandes, habe ich mich sehr gefreut.

Der Einstieg in diesen Teil wird durch den Auszug aus der "Chronik des Vergessens" erleichtert. Dieses Element taucht bereits in den vorhergehenden Bänden auf und gibt dem Leser einen (sehr) kurzen Überblick über das bisherige Geschehen. In die Geschichte eingewebte Details rufen wichtige Kernpunkte der vorherigen Bände im Laufe des Buches in Erinnerung.

Zeitlich knüpft "Gabriel" unmittelbar an "Irbis" an. Der Kampf der Sangualunaris, dem Königshaus, an dessen Spitze inzwischen Blue steht, und Daniele Forresta mit seinem Gefolge geht in das große Finale.

Forresta webt weiter sein Netz und schafft es immer wieder schmerzhafte Treffer zu landen, mit denen er sich immer wieder an Blue und ihren Leuten rächt und seine Pläne vorantreibt.
Der Spannungsbogen wird durch die ständig drohende Gefahr auf einem guten Niveau gehalten, nimmt immer wieder an Fahrt auf, um dann wieder abzuflachen, bevor das Tempo erneut anzieht.

"Gabriel" ist dadurch vielleicht auch der brutalste Teil der Reihe. Dabei wird es aber nie eklig oder übertrieben. Das ist für mich auch eines der Dinge, die das besondere der Reihe ausmachen.
Die Geschichte des Krieges steht im Vordergrund und nicht die romantischen Verwicklungen. Obwohl diese natürlich in diesem Teil ebenfalls wieder ihren Platz haben.

Fazit:

Gabriel ist für mich ein gelungenes Finale dieser tollen Reihe. Es ist in meinen Augen ein runder Abschluss, der nachvollziehbar ist, und es mir leicht macht, mich von den Figuren zu verabschieden.
Alles, was mir schon in den vorherigen Büchern gefallen hat, wird auch hier wieder aufgegriffen.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Surrender your Love - Ergeben

J.C. Reed , Kerstin Kellis
Buch
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.09.2015
ISBN 9783864435065
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Einer meiner Hauptkritikpunkte in Bezug auf das Buch ist der Schreibstil. Surrender Your Love ist eine Übersetzung aus dem Englischen. Wie schon bei einem anderen Buch aus dem gleichen Verlag bemängelt, merkte man auch in diesem Buch sehr stark, dass es kein deutsches Original ist.

Nur dass ich hier die Übersetzung noch sehr, sehr viel schlechter fand. Immer wieder habe ich mich an Sätzen und Wendungen gestört, die in Deutschland kein Mensch verwenden würde. Da liegt der Fehler meiner Meinung aber nicht nur an der Übersetzung, sondern auch am Korrektorat. Ich weiß nicht, ob ich noch weitere Übersetzungen im Sieben Verlag lesen werde.

Neben der Sprache konnten mich aber auch Charaktere und Story nicht überzeugen. Die Figuren bleiben durchweg blass. Das Verhalten der Protagonistin kann ich teilweise nur bedingt nachvollziehen. Ich konnte mich kaum in Sie hineinversetzen.

Die Story ist die meiste Zeit sehr vorhersehbar und dümpelt ein wenig vor sich hin. Kurz vor Schluss gibt es nochmal eine überraschende Wendung. Durch das schnelle Ende ist es aber irgendwie unbefriedigend. Auch wenn es im nächsten Teil mit den Figuren weitergeht, war der Schluss sehr abrupt und wirkt überhastet.

Die erotischen Szenen sind wohl das einzige, wovon ich nicht behaupten kann, dass es schlecht war. Hier ist auch die Übersetzung besser, wie ich finde.

Den Klappentext finde ich dazu übrigens auch schlecht gewählt. Er hat mit der eigentlichen Geschichte nur wenig gemein.

Leseempfehlung?

Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen und ich kann es nicht empfehlen.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

cowboy-liebhaber

Tinman

Moni Kaspers
Buch
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783864435157
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Moni Kaspers entführt uns an der Seite von Protagonistin Samantha auf eine Farm in die USA, genauer gesagt nach Wyoming. Die Ereignisse werden Großteils aus Samanthas Perspektive geschildert, teilweise aber auch aus der von Luke „Tinman“ Brannigan. Dabei überzeugt die Autorin mit einem flüssigen Schreibstil, der die Kapitel und Seiten verfliegen lässt.

Jedes Kapitel beginnt mit einem kleinen Gedicht – sowas mag ich eigentlich super gerne. Nur leider waren die Gedichte nicht so ganz mein Ding.

Sam überzeugt mich von Anfang an durch ihre positive Einstellung und Ausstrahlung. Sie ist ein sehr liebenswürdiger Mensch, der immer versucht das richtige zu tun. Ich hätte mir aber manchmal ein bisschen mehr Stärke bei ihr gewünscht. Vor allem gegenüber Tim, der sich zu einem immer unangenehmeren Typen entwickelt. Abgesehen davon erfährt man aber kaum etwas über sie oder ihre Vergangenheit.

Tim war nicht nur deswegen nicht so mein Fall. Ich konnte seine Entwicklung nicht wirklich nachvollziehen. Auch am Schluss macht er gefühlt nochmal eine 180 Grad Wendung, die nicht zu der Person passt zu der er im Laufe des Buches wurde.

Tinman ist ein eigenbrötlerischer Cowboy mit vielen Problemen und Altlasten. Er ist mir durchaus ein bisschen ans Herz gewachsen. Die Auflösung, was in seiner Vergangenheit wirklich passiert ist, hat aber in meinen Augen leider nicht zu dem Eindruck gepasst, den ich durch die vielen Andeutungen im Text gewonnen hatte. Das hat mich schon gestört, weil es nicht unbedingt ein stimmiges Bild zwischen Geschehnissen, Erinnerungen, Träumen und Tinmans Verhalten erzeugt hat.

Die Nebenfiguren bleiben alle insgesamt eher blass.

Die Story an sich hält 1-2 Überraschungen bereit, aber plätschert ansonsten eher vor sich hin. Die Szenen zwischen Luke und Sam haben mir gut gefallen, hier gab es viele Abwechslungsreiche, schöne Szenen, die einfach gut in das Cowboy-Setting passen.

Leseempfehlung?

Insgesamt hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe und damit auch Nähe zu den Figuren gewünscht, die manches für mich vielleicht nachvollziehbarer gemacht hätten. Trotz all der Kritik ist Tinman in meinen Augen kein schlechtes Buch. Ich hatte Spaß beim Lesen und hatte es, wie gesagt, sehr schnell gelesen.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

i, eliz, hill, herzüber, kissen

Herzüber in die Kissen

Eliza Hill
Flexibler Einband
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.07.2015
ISBN 9783864435188
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Herz über in die Kissen von Eliza Hill ist locker geschrieben und bringt eine tolle Portion Humor mit. Der Schreibstil passt sehr gut zur Protagonistin Emma, die kaum ein Blatt vor den Mund nimmt. Beides sorgt für den ein oder anderen Schmunzler. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.

Emmas Geschichte ist abwechslungsreich erzählt, wobei die Liebesgeschichte fast schon eine untergeordnete Rolle hinter all den Ereignissen spielt, die sich in ihrem Leben gerade zutragen.

Sie selbst ist mir sehr sympathisch. Sie ist ein sehr direkter Mensch und sagt oft was sie denkt. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in ihre Gefühle und Gedanken, ich konnte mich super in sie hineinversetzen.

Damon ist vielleicht manchmal ein bisschen zu sehr Klischee, super gutaussehend, super erfolgreich, Single mit tragischer Vergangenheit, der keine Frauen an sich heranlassen will. Trotzdem mochte ich auch seine Figur gerne.

Meine Lieblingsfigur war Brandon, ein Kommilitone zu dem Emma während dem Buch eine freundschaftliche Beziehung aufbaut.

Was mir am Buch bzw der Story gut gefallen hat war vor allem, dass es eben nicht nur um die Liebesgeschichte ging, die sich in angenehm nachvollziehbarem Tempo entwickelt. Vielmehr begleitet man beim Lesen Emma durch einen ziemlich turbulenten Abschnitt ihres Lebens. Da geht es auch um neue Freundschaften, die während dem Studium entstehen, um Studentenparties und die beste Freundin, um den ersten richtigen Nebenjob und ein bisschen ums Erwachsenwerden. Aber auch um die Familie und die damit verbundene Vergangenheit, die sie eigentlich gerne abschütteln will. Das macht die Geschichte in meinen Augen angenehm vielseitig und trotz 450 Seiten sehr kurzweilig.

Leseempfehlung?

Kurzum hat mich „Herzüber in die Kissen“ wirklich angenehm unterhalten und wer leichte, aber vielseitige Geschichten mag ist hier gut beraten. :)

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(26)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, grönland, absturz, romance, inuit

Polarfieber

Kim Henry
Buch: 232 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.11.2013
ISBN 9783864432538
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Polarfieber hat vor allem ein interessantes Setting. Ich habe glaube ich bisher noch keinen Roman geschrieben, der in einer Eislandschaft spielt. Die beiden Autorinnen haben mir die Gegend, vor allem aber auch die Menschen und das Leben dort näher gebracht. Alles wirkt sehr authentisch und gut recherchiert.

Mit einem tollen, flüssigen Schreibstil haben die Autorinnen mich direkt mit nach Grönland genommen, und mich mitten in die Szenen hineingesetzt. Die Atmosphäre am Stützpunkt in Thule, auf der Reise von Silas und Kaya und bei allem danach wurde super transportiert.

Die Charaktere, auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, bringen Ecken und Kanten mit. Ich war mit Silas genervt von Kaya und umgekehrt, durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich in beide super hineinversetzen. Aber auch Marc und Nivea habe ich ins Herz geschlossen.

Die Romanze zwischen Kaya und Silas wird nachvollziehbar geschildert, auch wenn ich ihnen manchmal gerne einen Schubs in die richtige Richtung gegeben hätte. Der Thrill-Teil von Polarfieber hält so einige überraschende Wendungen bereit. Dabei werden durch Kayas Arbeit wichtige Themen betreffend der Umwelt angesprochen, die zum Nachdenken anregen.
Rückblickend ist es faszinierend, was auf diesen nichtmal 250 Seiten alles passiert ist.

Leseempfehlung?

Ja - mir hat Polarfieber gut gefallen. Es ist in meinen Augen eine gelungene Mischung aus Liebe und Spannung, gewürzt mit erotischen Szenen.
Zu etwas Besonderem wird das Buch aber durch die großartige Kulisse Grönlands und die Kultur der Inuits, die immer wieder aufgegriffen wird.

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(3)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

kanada, thriller

Highway 16

Nicole Lischewski
Buch
Erschienen bei Sieben-Verlag, 01.09.2015
ISBN 9783864434709
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Da es eigentlich nicht mein Genre ist, bin ich mit ein bisschen Skepsis an das Buch heran gegangen, war dann aber recht schnell positiv vom Schreibstil überrascht. Locker und flüssig schreibt Nicole Lischewski und macht mir damit den Einstieg in Geschichte und Genre leicht. Gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Umgebung, vor allem von der Landschaft aber auch von einzelnen Szenen hatte ich oft klare Bilder vor Augen.

Sowohl mit Anke als auch Flora konnte ich mich schnell anfreunden und mich gut in sie hineinversetzen, habe mit beiden gebibbert.

Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven: Anke, Flora, Ankes Ex-Mann Peter, Leonie, der Seargent, der Bösewicht... So zahlreich wie die Perspektiven sind auch die verschiedenen Handlungsstränge, die sich durch das Buch ziehen. Immer wieder berühren sich diese Handlungsstränge - aber nicht immer so, wie ich es beim Lesen vielleicht erwartet habe. Ständig gab es wieder ein überraschendes Element, das mich doch wieder von der vermeintlichen Lösung weggebracht hat.

Der Thriller ist nicht sonderlich blutig, was mir als Nicht-Thriller-Leserin mehr als Recht ist. Dafür ist das ganze eher auf psychischer Ebene Belastend: die Ungewissheit und Selbstvorwürfe der Mütter, Peters Kampf mit sich selbst und seinem Boss, Drohungen eines Unbekannten an Anke, Leonies Situation, die kranken Gedanken des Täters.
Das alles ergibt eine spannende Mischung.

Ich denke also, dass es durchaus ein guter Thriller ist. Trotzdem hat dass Buch wieder gezeigt, dass es einfach nicht mein Genre ist. Ich kann dem Hineinversetzen in die kranken Gedankengänge mancher Menschen einfach nichts abgewinnen. Auch wenn es sicher realistisch ist, zumal sich insbesondere bei den Szenen aus Sicht des Täters auch der Schreibstil der Persönlichkeit der Figur angepasst hat. Irgendwie mag ich mich einfach nicht damit auseinandersetzen, dass es so kranke Menschen gibt.

Leseempfehlung?

Ich glaube, wenn man das Genre mag, könnte einem das Buch gefallen - aber eine "fachmännische" Meinung kann ich hierzu wirklich nicht abgeben.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

verlieben, sex, liebe, tattoo, schwanger

Liebe außer Kontrolle! Erotischer Roman

Bärbel Muschiol
E-Buch Text: 87 Seiten
Erschienen bei Klarant UG (haftungsbeschränkt), 27.04.2014
ISBN 9783955730970
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Stil

Der Stil ist flüssig, und in der Wortwahl an sich sehr klar und schnörkellos. Trotzdem werden aber so einige Sätze auf - in meinen Augen überflüssige - Beschreibungen verwendet.
In den knutsch-Szenen schwenkt das Ganze. Da ist mir das manchmal einfach to much. Sorry. Aber wenn ich "er plünderte meinen Mund", "er teilte meine Venusblüte" lese... Damit kann ich überhaupt nichts anfangen. :(

Die Figuren an sich haben eine manchmal sehr derbe Ausdrucksweise. Das ist authentisch, aber leider ebenfalls nicht mein Fall.

Die erotischen Szenen sind teilweise direkt und passend zu Miris Ausdrucksweise etwas derb beschrieben (leider so gar nicht mein Fall) - teilweise kommen dann aber wieder ein paar umschreibende oder blumige Formulierungen. Das passt so gar nicht zusammen.
Und überhaupt es zieht sich. Da wiederholen sich Infos und Beschreibungen, die die Passage nur weiter ausdehnen. Da will sich bei mir beim lesen nicht das kleinste Kribbeln einstellen.

Auch ansonsten sind die Liebesszenen nicht abwechslungsreich. Nachdem man die erste hinter sich hat, kommt in den nächsten nicht viel neues. Auch wenn die beiden verschiedene Hilfsmittel einsetzen liest es sich irgendwann ausgelutscht und noch langweiliger als zu Beginn.

Irritierend fand ich zuweilen die Kommasetzung. Auch wenn ich da wahrlich kein Experte bin - so manches Mal war die definitiv falsch. Hinzu kommt der ein oder andere Schreibfehler, der mir aufgefallen ist.

Die Charaktere

Miri gehört zu der Sorte Mensch die ich nicht mag - sie ist irgendwie derb und muss scheinbar jedes intime Detail mit ihren Freundinnen teilen. Zumindest ist das eine Seite an ihr. Eigentlich soll sie unsicher, schüchtern, zurückhaltend und ein romantisch veranlagten Mädchen sein, das Stolz & Vorurteil auswendig kann.

Die Autorin schafft es allerdings überhaupt nicht, mir diese brave Seite oder überhaupt die Figur glaubhaft nah zu bringen. Sie kann außerdem alles und fast nichts bringt sie aus der Ruhe. Oder sie regt sich gleich ab. Aber auf der anderen Seite ist sie was manches angeht total weltfremd. Informiert nicht die Polizei, als bei ihr randaliert wird - weils angeblich eh nix bringt. Und beim Frauenarzt ist sie überrascht, dass der Umtraschall nicht nur durch die Bauchdecke gemacht wird - war die mit ihren fast 30 noch nie bei einer normalen Untersuchung dort? Geht die da sonst immer nur hin um sich zu unterhalten?

Marc ist (natürlich!) in jeder Hinsicht perfekt. Er sieht so gut aus, dass jede Frau ihn neidisch anschaut. Er ist der perfekte Gentleman und Familienvater, der nur den Eindruck erweckt, als sei er ein Bad Boy.
Oh, und sobald er erregt ist kann er nur noch knurren. Aber das macht nichts - das Knurren ist ebenfalls so toll, dass es Miri "direkt ins Höschen fährt".

Die Story

Für meinen Geschmack ist die Story selbst für einen erotischen Roman zu flach:
Miri ist gerade über ihren Ex hinweg und sabbert dem neuen Nachbarn nach. Der findet sie selbstverständlich auch heiß und geht sie ziemlich direkt und nicht zimperlich an - obwohl sie äußerlich eher ein "braves-Mädchen-mit-Büchercafé"-Image pflegt. Innerlich ist sie aber total versaut und will hart rangenommen werden.

Obwohl beide bis zum Tag, an dem das Buch beginnt, sich wohl regelmäßig gesehen haben, sich aber wenig zu sagen hatten, fallen sie nun permanent übereinander her.

Außerdem ist mir das alles zu einfach, alles läuft glatt - Miri kann alles, Marc auch und irgendwie ist immer Friede-Freude-Eierkuchen. Ein paar Unfälle oder Ereignisse - wenn auch nicht neu oder einfallsreich - könnten für ein bisschen Spannung sorgen. Allerdings ist eine halbe Seite später das Problem gelöst und alles in Butter. Gähn!

Mein Fazit

Durchschnittlicher Schreibstil, langweilige erotische Szenen, lahme Story, übertrieben perfekte Figuren - eine Mischung die alles andere als überzeugend ist.
Und was der Titel mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, habe ich bisher nicht herausgefunden. Den Preis finde ich - verglichen mit anderen Kurzgeschichten - zu hoch. Zumal sich noch einige Fehler darin finden - bei dem Preis erwarte ich ein besseres Korrektorat.

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afghanistan, krieg, liebe, soldatin, diana

Smaragdgrüne Hoffnung

Isabella Falk
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 21.07.2015
ISBN 9789963528899
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Isabella Falk hat einen eher ruhigen aber flüssigen Schreibstil. Sie beschreibt dabei das Land, die Leute und die Begebenheiten sehr gut, sodass man davon einen guten Eindruck bekommt.
Dianas Geschichte ist dabei aus einer eher neutralen Perspektive geschrieben. Dadurch blieb bei meiner durch die ganze Geschichte hinweg eine gewisse Distanz, weswegen mich das Buch nicht zu hundert Prozent in seinen Bann ziehen konnte.

Diese bleibt auch in Bezug auf die gut ausgearbeiteten Charaktere bestehen. Ich mochte sie zwar und konnte ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen, allerdings konnte ich auf emotionaler Ebene keine richtige Verbindung finden.

Afghanistan ist mal so ein ganz anderes Setting als alles, was ich sonst so lese. Auch die millitärische Prägung der Geschichte ist für mich Neuland. Ich fand es aber total spannend, mal in diese so ganz andere Welt einzutauchen. Die Gegend in Afghanistan dort ist durchaus interessant und ich fand es super, einen kleinen "Einblick" zu bekommen. Insgesamt wirkte die Story und das ganze Drumherum auf mich sehr gut recherchiert.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend und bringt auch einige teils unerwartete Wendungen mit sich, ist sehr gut und nachvollziehbar ausgearbeitet. Dass ich aber gefühlstechnisch nicht so ganz rein gekommen bin, darunter hat auch die Spannung etwas gelitten.

Leseempfehlung?

Ja. Dass ich nicht so ganz hineingefunden habe, ist glaube ich sehr, sehr subjektiv. Vielleicht war es auch einfach nur der falsche Zeitpunkt, um das Buch zu lesen? Ist ja manchmal so.
Smaragdgrüne Hoffnung bringt jedenfalls ein tolles Setting und eine ungewöhnliche Geschichte mit, die das Lesen lohnt!

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märchen, schneewittchen, liebe, hänsel und gretel, fantasy

Zwischen Schnee und Ebenholz

Ann-Kathrin Wolf
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.11.2014
ISBN 9783646600865
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Ann-Kathrin Wolf hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es leicht macht gleich in die Geschichte eintaucht. An manchen Stellen wirkt der Stil ein wenig gestelzt und "gewollt", manche Formulierungen haben sich ein paar mal zu oft wiederholt.

Besonders gut gefallen haben mir dafür die kurzen Märchenzitate jeweils zum Kapitelanfang, diese sind immer haargenau passend zum Kapitel gewählt.

Alex ist eine zurückhaltende und schüchterne Protagonistin, die eher klein bei gibt, als auch mal den Mund aufzumachen. Da konnte ich mich leider nicht ganz einfinden, da ich selbst - glaube ich - ein wenig anders ticke. Insgesamt habe ich sie als eher blass und berechenbar empfunden.
Dafür kann man Will und die Zwillinge eher schlecht einschätzen, was der Geschichte Spannung verleiht.

Alistair & Nicklas haben mich am Anfang echt genervt. Sie waren mir einfach zu gemein. Leider gibt's auch im richtigen Leben solche fiesen Menschen, aber es wirkte an manchen Stellen etwas zu übertrieben und einfach unbegründet.

Zunächst entwickelt sich die Story in einem guten Tempo. Allerdings ändert sich das irgendwann. Vor allem das eigentlich actionreiche Finale hat sich an manchen Stellen für meinen Geschmack zu sehr gezogen.

Das Ende finde ich dann wieder gelungen – es deutet auf eine Fortsetzung hin, die gut eingeleitet wird.

Was das ganze aber dann wieder "herausgerissen" hat, sind die Ideen die dahinterstecken. Mich hat das "Märchenherz-Universum" gefesselt. Die Ideen, auf die die Geschichte aufgebaut ist, finde ich wirklich gut, und ich hoffe, in den folgenden Bänden mehr darüber zu erfahren.

Leseempfehlung?

Ja. Zumindest für alle die, die sich für wirklich gute Ideen hinter einer Story begeistern können. Die Ausarbeitung von "Zwischen Schnee und Ebenholz" ist an manchen Stellen noch etwas holprig.
Da ich aber Band 2 inzwischen gelesen habe, kann ich jetzt schon sagen, dass es hier eine deutliche Steigerung gibt.
Und wegen der Fortsetzung lohnt es in meinen Augen, dieses Buch zu lesen

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beziehung, seli krau, geld, liebe, frauenroman

Die Zuckerbläserin

Seli Kraus
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 31.12.2013
ISBN 9789963520602
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Seli Kraus schreibt sehr erzählend. Das ist leider so gar nicht mein Fall. "Die Zuckerbläserin" liest sich wie eine lange und zähe Nacherzählung.
Auch vom angepriesenen Humor habe ich nichts bemerken können. Das war eher Gähnen als Schmunzeln.

Mit Gilla bin ich gar nicht warm geworden. Ihr Verhalten ist für mich nicht nachvollziehbar, sie hat keine Tiefe - obwohl sie ja eigentlich die Geschichte erzählt und der Leser sehr viele Einblicke in ihren Kopf bekommt. Ich empfand sie eher als nervig und psychisch nicht zurechenbar.

Ähnlich ist es mir Richard. Er legt zuweilen fast schitzophrene Stimmungswechsel an den Tag. Auch er bleibt absolut oberflächlich.

Bei den übrigen, sehr (vermutlich absichtlich) stereotypischen, Figuren ist das auch nicht besser. Sie sind eher nervig denn witzig.

Von der Story habe ich mir viel erwartet, bietet sie doch ordentlich Platz für unterhaltsame Szenen. Ganz im Ernst, ich konnte keine einzige finden.

Spannung kommt bei mir auch nicht auf. Ich hab mich zwischenzeitlich dabei ertappt, wie ich Passagen von Gillas ewigen inneren Monologen übersprungen habe, um zu sehen, ob etwas spannendes passiert - tut es aber nicht wirklich.

Leseempfehlung?

Leider überhaupt nicht. Das Buch konnte meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllen.
Statt humorvollem Frauenroman mit ein bisschen Wortwitz war das in meinen Augen einfach nur eine langweilige Nacherzählung.

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liebe, kate sunday, penelopes geheimnis, liebesroman, freundschaft

Im Schatten der Appalachen - Penelopes Geheimnis

Kate Sunday
Flexibler Einband: 343 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 03.03.2015
ISBN 9789963527694
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Schreibstil:

Kate Sunday hat einen sehr flüssigen, angenehmen Schreibstil. Sie zieht den Leser in die Geschichte rein und zeigt auch viele kleine Details, die ihre Geschichte lebendig machen. Dabei schreibt sie aber auch humorvoll - ich musste das ein oder andere mal ziemlich grinsen.

Mein Lieblingszitat steht gleich am Anfang;
Ausgerechnet mit dieser Kuh, die ihre Kurven in billiges Elastan zwängte und sich mit Glitzerschmuck behängte wie ein bescheuerter Weihnachtsbaum.

Die Charaktere:

Penny wurde im ersten Teil schon kurz vorgestellt und spielt hier nun die Hauptrolle. Sie ist eine sehr starke aber distanzierte Frau. Ihre Selbstständigkeit ist ihr sehr wichtig, gepaart mit ihrem Dickkopf eckt sie da durchaus das ein oder andere mal an.
An manchen Stellen war sie mir etwas zu hart oder zu sprunghaft - trotzdem konnte ich ihr Verhalten großteils nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen.

Zu Finn habe ich ein etwas zwiespaltiges Verhältnis, aber das liegt mehr daran, wie seine Figur konzipiert ist. Männer, die sich auf Frauen einlassen, weil sie davon ausgehen, dass sie ihnen emotional nicht zu gefährlich werden finde ich eben doof. Aber von denen gibt es eben genug.
Seine Schwärmerei für Penny kommt sehr gut rüber, wie ich finde. Auch sonst wird sein Verhalten sehr gut erklärt.

Die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet. Für meinen Geschmack füllen sie aber ihre Rolle in der Geschichte manchmal zu gut aus. Da ist es mir einfach ein Tick zuviel Eifersucht bei McKenna oder zuviel Kälte bei Emilia.

Michelle, zu Beginn der Geschichte Finns Freundin, tut mir wirklich leid. Ihr Innenleben und ihre Gedanken finde ich sehr gut dargestellt.

Auch über das Wiedersehen mit alten Bekannten, wie Hannah und Tayanita habe ich mich sehr gefreut. Ich fand es gut, dass diese liebgewonnenen Figuren auch wieder einen Beitrag zur Geschichte lieferten.

Die Story:

Die Story an sich ist sehr rund, es gibt keine Ungereimtheiten oder ähnliches. Mir fehlte an manchen Stellen aber ein bisschen die Spannung. Gerade in der Mitte zog es sich an manchen Stellen ein wenig, da einiges doch sehr vorhersehbar ist.
Aufgrund des Klappentextes wartete ich darauf, dass sich die angekündigten dramatischen Ereignisse ankündigen und auch eintreten. Das Geschieht aber so wirklich erst im letzten Teil des Buches. Dieser Teil hätte für mich gerne ein bisschen länger sein dürfen.

Das hin und her zwischen Penny und Finn ist zwar auf jeden Fall unterhaltsam und spannend, aber ich bin einfach überzeugt, dass man aus dem Schluss noch mehr hätte machen können. Der ist doch sehr abrupt, wird aber durch den Epilog abgeschwächt, der noch offene Fragen klärt.
Trotzdem, ich hätte gerne noch miterlebt, wie beide Schlussendlich ihre Probleme und Unstimmigkeiten aus dem Weg räumen. Oder wie Finn mit Pennys Geheimnis umgeht.

Mein Fazit:

Das Buch besticht in meinen Augen vor allem durch den tollen Schreibstil. Story und Figuren sind gut ausgearbeitet, halten aber nur wenig Überraschungen bereit.
Bei einem Liebesroman stört mich das nicht unbedingt, mir hat Penelopes Geheimnis wieder gut gefallen und ich bin schon gespannt, wer im nächsten Teil im Mittelpunkt steht.

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liebe, in, regenboge, diologie, stephanie

Moonbow - Hand in Hand

Stephanie Madea
Flexibler Einband: 409 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 15.07.2014
ISBN 9789963522958
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Stil:

Auch in diesem Teil konnte mich der geniale Schreibstil begeistern. Hand in Hand ist genauso packend und flüssig geschrieben wie der erste. Der sehr bildhafte Stil malt an manchen Stellen wirklich großartige Bilder vor meinem inneren Auge, wirkt an keiner Stelle zu kitschig, schnörkelig oder übertrieben. An manchen Stellen mag es zwar knapp an der Grenze dazu sein, aber überschritten wird sie nicht. Dafür werden aber auch unangenehme Dinge klar und in angemessener Deutlichkeit geschildert.

Ich hatte überhaupt keine Probleme in diesen zweiten Teil reinzukommen. Augenblicklich bin ich - auch emotional - wieder in die Geschichte eingetaucht und verfolge das Geschehen mit den Augen und dem Empfindungen der verschiedenen Personen.

Die Perspektivwechsel aus "Auge um Auge" setzen sich fort. Sie liefern tiefere Einblicke in das Innere der verschiedenen Personen und vermitteln die notwendigen Infos zu dem, was in den verschiedenen Handlungssträngen gerade passiert. Die Wechsel erfolgen so, dass die Spannung stetig hochgehalten wird.

Die Charaktere:

Die einzelnen Figuren sind nach wie vor sorgfältig ausgearbeitet, ich hab durchweg alle "guten" Protagonisten mit ihren speziellen Eigenheiten ins Herz geschlossen.

Die einzelnen Figuren sind sorgfältig ausgearbeitet und ich hab durchweg alle "guten" Protagonisten mit ihren speziellen Eigenheiten ins Herz geschlossen.

Bei View ist kaum noch etwas von dem zurückhaltenden, schüchternen Mädchen zu bemerken, dass sie zu Beginn des ersten Bandes war. Im zweiten Teil ist ihre Entwicklung daher bei weitem nicht mehr so enorm wie im ersten, allerdings kommen ihre Erinnerungen immer stärker zu ihr zurück und sie wird nach und nach zu der, die sie vor der Entführung war.

Zac ist ein Fall für sich und nicht ganz einfach. An manchen Stellen hätte ich ihm gerne mal kurz eins übergezogen, aber auch ihn mochte ich trotzdem.

Eleonora spielt in diesem Band tatsächlich noch eine tragende Rolle und erweist sich als genau die toughe Frau, die ich erwartet habe. Die Teile der Geschichte, in denen sie vorkommt hätten für mich gerne noch länger sein dürfen, da ich sie wirklich mag.

Neu hinzu kommt Steven, Zacs Vater, dem eine ebenfalls große und wichtige Rolle zukommt. Er ist ein Pragmatiker und verdammt zäher Bursche.

Die „Bösen“ kommen ebenfalls wieder zu ihren Anteil, wenn es darum geht die Geschichte fortzuführen. Durch diese Einblicke in die Köpfe von Max und dem Bluthund, lassen sich deren Motivation zumindest ein wenig erahnen – unsympathisch bleiben sie zwar trotzdem, es hilft aber, ihre Handlungsweisen nachzuvollziehen.

Die anderen besonderen Kinder und ihre Geschichten werden ebenfalls näher vorgestellt. Alle drei sind sehr unterschiedlich, aber durchweg sympathisch. Besonders Flo habe ich ins Herz geschlossen.

Die Story:

Nicht nur die Idee mit den Regenbogenkindern, die hinter Moonbow steckt, ist eine außergewöhnliche, die aus der Masse heraussticht.

Das Buch besticht neben den vielen bereits erwähnten positiven Punkten vor allem durch einen sorgfältig ausgearbeiteten Plott. Immer wieder greifen Detail ineinander, plötzlich wird etwas bedeutend, was einige Kapitel vorher oder gar im ersten Teil zur Sprache kam oder wie nebenbei erwähnt wurde.

War der Spannungsbogen in Band eins schon hoch, so steigt er hier noch weiter an. Die Geschichte nimmt immer wieder neue, rasante und unerwartete Wendungen ohne dabei unglaubwürdig zu werden. Die verschiedenen Handlungsstränge um die handelnden Personen berühren sich immer mal wieder und gehen dann nochmal auseinander.

Neben der actionreichen Haupthandlung entwickeln sich die Gefühle von View und Zac weiter, die romantische Beziehung der Beiden nimmt einen deutlich größeren Raum ein als noch zu Beginn.

Zudem enthält Teil zwei viele Informationen zu den Gaben der Kinder bereit - und über die Hintergründe für die Entführungen. In diesem Punkt lässt sich ohne viele Probleme ein Stück Gesellschaftskritik hineininterpretieren. Denn, auch wenn die Vorstellung von Max‘ Zielen irgendwie gruselig ist, ist es doch nicht so weit hergeholt, da verschiedene Ansätze schon heute zu finden sind.

Mein Fazit:

Band 2 hat mir mindestens so gut gefallen wie der erste. Die bekannten - liebgewonnen und verhassten - Figuren werden authentisch weiter ausgebaut. Dabei schreitet die Story rasant voran und hält immer wieder unerwartete Wendungen bereit.
Auch wieder ein echtes Highlight - unbedingt lesen!

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moonbow, liebe, stephanie madea, augen, blindheit

Moonbow - Auge um Auge

Stephanie Madea
Flexibler Einband: 323 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 20.12.2013
ISBN 9789963722303
Genre: Romane

Rezension:

Der Stil:

Stephanie Madea hat einen fantastischen Schreibstil. Auge um Auge lässt sich sehr flüssig lesen, ohne dass der Stil zu einfach ist. Stephanie trifft immer das richtige Maß an Details, die wie nebenbei einfließen. Ich hatte viele Szenen ganz deutlich vor meinem inneren Auge und bin so komplett in Views Welt eingetaucht.

Durch eine gefühlvolle Ausdrucksweise spürte ich an den richtigen Stellen die verschiedenen Emotionen der Charaktere: Freude, Trauer, Erregung, Wut und Angst… Allein durch kleine Änderungen in der Schreibweise wird Spannung aufgebaut.

Unterstützt wird der Spannungsaufbau durch wechselnde Erzählperspektiven. Dabei sind die Wechsel meiner Meinung nach gut gewählt und gewähren dem Leser einen Einblick in die verschiedenen Charaktere, ohne dass die Spannung verloren geht. Wer wechselnde Perspektiven nicht so mag beim Lesen, dem sind es vielleicht zu viele Sprünge, aber mich hat es gar nicht gestört.

Die Charaktere:

Die einzelnen Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, man lernt sie nach und nach besser kennen, begleitet sie bei Ihrer Entwicklung.

View als weibliche Protagonistin macht die größte Veränderung durch. Sie ist zunächst sehr naiv und wirkt hilflos, was bei mir das Bedürniss, sie beschützen zu wollen geweckt hat. Im Verlauf der Geschichte lernt sie schnell, sich immer besser zurecht zu finden und sich zu behaupten. Trotzdem bleibt ihre Entwicklung vor dem Hintergrund des Klinikaufenthaltes authentisch. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren und habe sie ins Herz geschlossen.

Anja und Eleonora sind beides starke Frauen, auch wenn gerade Anja sich dessen noch nicht bewusst ist und ihre Stärke erst nach und nach erkennt. Eleonora war eine meiner Lieblingsfiguren, die ich bewunderte, auch wenn sie nur kurz vorgestellt wurde. Ich glaube sie wird noch eine wichtige Rolle spielen. Ich hoffe, in „Hand in Hand“ mehr von ihr zu lesen.

Max ist der klassische machthungrige und dabei total verdrehte Bösewicht. Ich finde es gut, dass auch er seine Anteile bekommt und so seine verschiedenen Seiten gezeigt werden.

Bloodhound bleibt immer ein wenig im Dunkeln. Man erfährt zwar ein bisschen was über seine Vergangenheit, aber kaum etwas über seine Beweggründe und seine Motivation. Trotzdem fand ich auch die Einblicke in seinen Kopf spannend.

Zu Zac weiß ich gar nicht groß, was ich sagen soll, ohne zu viel zu verraten. Er hat ein Rebellen- und Kämpferherz. Er ist mutig und bleibt aber auch geheimnisvoll.

Die Story:

Neben dem tollen Stil und überzeugenden Figuren hält Moonbow auch eine fesselnde Story bereit. Stephanie Madea verwebt gekonnt die Handlungsstränge aus den Geschehnissen um die einzelnen Figuren. Während der Flucht von View und Zac baut sie die Spannung kontinuierlich aus und lässt mich mit den beiden bibbern. Bis alles plötzlich eine ganz unvorhergesehene, aber großartig vorbereitete Wendung nimmt.

Die Ideen, die hinter Moonbow stecken - die Regenbogenkinder, das Labor, die Versuche, Max Pläne - bieten eine Abwechslung zu den vielen Fantasyromanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Dabei musste ich ein bisschen an "Bis der Wind dich trägt" von James Patterson denken. Wer das kennt und mochte, dem sollte auch Moonbow gefallen.

Mein Fazit:

Ich kann euch Moonbow wirklich als Herz legen, es hat meine Erwartungen weit übertroffen. Und ich bin verdammt froh, dass ich gleich im 2. Teil weiterlesen konnte.

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liebe, mehrgenerationenhaus, landleben, gemeinschaft, humorvoll

Land oder Liebe

Britta Orlowski
E-Buch Text: 490 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 10.05.2015
ISBN 9789963528493
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Stil:

Britta Orlowski schreibt auch hier wieder wunderbar flüssig und hat mich schnell in die Geschichte eingesaugt, ich blätterte Seite um Seite um, ohne zu bemerken, wie die Zeit verfliegt. Sie schreibt Szenen die mich schmunzeln lassen, zum Zittern bringen und trifft auch immer wieder die leisen Töne, die einen emotional berühren.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus den Perspektiven von Tina und Jakob erzählt, wobei immer recht schnell ersichtlich ist, wer gerade am Zug ist. Die Story schließt nach einem Perspektivwechsel entweder nahtlos oder mit einem kleinen Zeitsprung an. Dadurch hält die Geschichte ihr angenehmes Erzähltempo und wird nicht durch überflüssige Wiederholungen der Geschehnisse gebremst.

Auch in „Land oder Liebe“ schafft es Britta Orlowski trotz leichten Schreibstil ernste Themen einzubinden und so aufzubereiten, dass man beim Lesen den ein oder anderen Denkanstoß erhält. Das mag ich. Ebenso wie die Tatsache, dass alles sehr gut recherchiert ist, was sich immer wieder an Details erkennen lässt.

Die Charaktere:

Man merkt, dass viel Liebe in den einzelnen Figuren steckt. Nahezu jeder Charakter erhält durch kleine Details einen gewissen Tiefgang und lässt mich mit einer ungefähren Vorstellung vom Wesen der Person zurück. Wobei hier – positiv – anzumerken ist, dass sie mich das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt hat. Oft steckt mehr hinter den Verhaltensweisen und Eigenheiten der Figuren, als man auf den ersten Blick glaubt. Aber das macht sie umso authentischer.

Besonders ans Herz gewachsen ist mir die kleine Josi, Tinas Tochter. Ganz 5-jährige plappert sie immer munter genau das aus, was ihr durch den Kopf geht. Britta Orlowski trifft dabei immer genau den richtigen Ton. Genau wie bei den beiden größeren, pubertierenden Teenagern.
Aber auch die beiden Hauptfiguren haben mir gut gefallen. Vor allem Jakob. Für den Leser ist zwar relativ schnell klar, welches Päckchen er zu tragen hat. Aber gerade vor diesem Hintergrund ist seine Veränderung spannend zu beobachten.

Tina war mir sehr sympathisch, aber so ganz schlau bin ich nicht aus ihr geworden. Auch wenn im Buch irgendwann erklärt wird, warum sie immer sehr gestylt ist, ist es in Zusammenhang mit ihrer Art und ihrem beruflichen Hintergrund keine so ganz runde Sache. Irgendwas hat mir dabei gefehlt.
Die weiteren Nebenfiguren sind ebenfalls durch und durch liebenswert und interessant gestaltet. Insbesondere Zarah und Cosima haben es mir angetan.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht noch den geheimnisvollen und gefährlichen dritten Erzähler erwähnen. Die Auflösung wer diese Person ist, erfolgt erst ganz zum Schluss, das Buch bietet währenddessen doch einigen Raum zum Spekulieren, was Spannung erzeugt.

Die Story:

„Land oder Liebe“ ist eine tolle Liebesgeschichte, bei der die beiden Protagonisten ein paar Hürden zu nehmen haben. Die Geschichte, wie die beiden sich kennenlernen und wie sie dann zusammenfinden ist aber mal ein bisschen was anderes.

Ich finde die Idee mit dem Mehrgenerationenhaus toll, die Britta Orlowski hier aufzieht. Die Entwicklung dieser ungewöhnlichen trägt durch das Buch und hat mich gefesselt. Die Geschichte wird hauptsächlich durch die Figuren getragen, die vor dem Hintergrund des Hofkaufs und der Familiengründung interagieren und versuchen, die verschiedenen Verwicklungen zu lösen.

Mein Fazit:

Wer St. Elwine mag wird „Land oder Liebe“ lieben. Es ist eine tolle Liebesgeschichte mit guten Denkanstößen. Ich kann es ganz ohne Bedenken empfehlen. Schnappt euch das Buch und setzt euch nach draußen damit. Es lässt sich am Besten in der Natur genießen, da diese für Hauptfigur Jakob einen großen Stellenwert hat.

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liebe, joanne st. lucas, romance, ebook, neues leben

Lake Anna - Flucht des Herzens

Joanne St. Lucas
Buch: 285 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 03.03.2014
ISBN 9789963522361
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Joanne St. Lucas hat einfach einen angenehm leichten und flüssigen Schreibstil, der es einem einfach macht an der Geschichte dran zu bleiben. Lediglich ein paar Perspektivwechsel waren nicht unbedingt nötig und haben ein wenig den Lesefluss gedämpft. Insgesamt merkt man kaum, wie die Seiten verfliegen. Dabei arbeitet sie mit dem richtigen Maß an Beschreibungen und Details, die das Städtchen Lake Anna und seine Bewohner vor dem Inneren Auge auferstehen lässt.

Allen voran natürlich Alex, die Hals über Kopf nach Lake Anna flüchtet. Ich habe sie gleich ins Herz geschlossen und bin mit ihr am See heimisch geworden. Ihre Gefühle, Gedanken und Ängste werden nachvollziehbar dargestellt. Vor allem auf Josh war ich ein paar mal mit ihr gemeinsam wütend.

Josh ist einfach ein liebenswerter Idiot. Er weiß selbst nicht so genau was er will, bzw. steht sich bei dem was er will selbst im Weg. Das macht ihn mir sehr sympathisch. Allerdings hätte ich mir stellenweise mehr Einblick in seine Gefühlswelt gewünscht. Ein bisschen mehr Tiefe hätte bei ihm und auch bei Alex an mancher Stelle das ganze noch fesselnder gemacht.

Die Story hat einen guten Spannungsbogen und ist gut ausgearbeitet. Große Überraschungen hält sie nicht bereit, muss sie aber auch gar nicht.
Wirklich gut gefallen hat mir der Einstieg in das Buch und damit in Alex leben. Wir lernen sie nach einem Vollrausch kennen, während sie noch nach den Erinnerungen der letzten Nacht sucht.

Ansonsten ist die Geschichte stark geprägt durch ihre Ankunft in Lake Anna, davon wie sie das Städtchen und seine sympathischen Bewohner kennenlernt, und davon wie sich ihr Verhältnis zu den Bennets entwickelt, während sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen muss.
An manchen (wenigen!) Stellen ist es vielleicht ein bisschen viel Kitsch/Klischee und zu vorhersehbar, aber darüber kann ich hinweg sehen.

Insgesamt hat mir Flucht des Herzens ein paar schöne Lesestunden beschert und mir genau das gebracht, was ich erwartet habe. Zwar nicht ganz so gut wie die Nachfolger, aber trotzdem fast volle Punktzahl von mir

Leseempfehlung?

Klar! Joanne St. Lucas schreibt schöne, leichte Liebesromane mit Happy End-Garantie. Und genau so einer ist eben auch Lake Anna 1. Ich kann diesen Teil sowie alle weiteren auf jeden Fall empfehlen!
Die Bände können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, aber ich würde empfehlen, mit diesem zu Beginnen, da man einfach ein bisschen besser an die einzelnen Figuren heran geführt wird

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

dystopie, endzeit, freundschaft, dysopie, kuppel

Narrando - Blütenweißer Hass

Kyra Dittmann
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 29.08.2014
ISBN 9789963523313
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Stil:

In Band 2 setzt sich fort, was mir schon im ersten Teil gut gefallen hat: ein klarer und eher nüchterner Schreibstil, der ohne viel tamtam auskommt, aber trotzdem ein klares Bild dieser so anderen Welt vor meinen Augen entstehen lässt.

Die Perspektivwechsel sind gut gewählt. Sie erhöhen die Spannung und halten gleichzeitig auf dem laufenden, was an den verschiedenen Orten Narrandos passiert, bis sich die verschiedenen Handlungsstränge immer wieder kreuzen.

Die Charaktere:

Vellas positive Entwicklung setzt sich auch in diesem Teil fort, ihr Verhalten bleibt absolut nachvollziehbar. Sie wird mutiger, entschlossener, selbstsicherer und vor allem offener für die Probleme und das Leid anderer. Sie entwickelt eigene Überzeugungen, für die sie auch einsteht, wenn es sie selbst in Gefahr bringt. Immer öfter sieht sie auch das "große Ganze". Oder kurz gesagt: sie reift und wird erwachsen.

Jai muss sich ebenfalls einigen unbequemen Wahrheiten stellen, die ihm aufzeigen, dass nicht alles so schwarz und weiß ist, wie er sich die Welt immer ausgemalt hat. Damit hat er ganz schön zu kämpfen,

Durch die erwähnten Perspektivwechsel bekommt man einen guten Einblick in die Köpfe der verschiedenen Figuren und während die meisten Nebenfiguren im erste Band etwas blass blieben, bessert sich das hier. Die Emotionen der Figuren werden wirklich gut transportiert.

Bisher hat kaum ein Charakter (irgendeines Buches) in mir so starke Gefühle hervorgerufen wie Riva. Leider keine positive - zwischenzeitlich habe ich sie einfach richtig gehasst, wollte in das Buch springen und ihr den Hals umdrehen.

Sehr ans Herz gewachsen ist mir auch Elika, die ein guter Gegenpart für Roover ist und ihn immer wieder an das erinnert was wichtig ist.

Die Story:

Auf jeden Fall positiv hervorzuheben ist, dass die Geschehnisse in Narrando und die verschiedenen Ziele der handelnden Personen im Vordergrund bleiben. Die - nicht ganz einfache - Beziehung zwischen Jai und Vella nimmt nie zu viel Raum ein. Die bisherige und aktuelle Entwicklung Narrandos sowie die mögliche Zukunft kommen immer wieder zur Sprache und regen zum Nachdenken über "unsere" Welt an.

Die Handlung selbst knüpft genau da an, wo der erste Teil endet. Fragen, die im ersten Band noch offen blieben werden beantwortet. Zwar werden Geschehnisse des Vorgängers teilweise wieder aufgegriffen, es ist aber beim Lesen hilfreich, wenn man die Handlung noch im Kopf hat. Doch durch überraschende Wendungen und Geschehnisse bleibt die Spannung oben, es werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen.

Der Schluss ist ziemlich gemein. Es gibt sehr viele lose Enden, wenns und abers. Ein ziemlicher Cliffhanger. Aber Teil 3 erscheint ja bald. ;)

Mein Fazit:

Eine absolut gelungene Fortsetzung zum ersten Teil. Narrando ist und bleibt ein Must-Read!
Kaufen - Lesen - Begeistert sein! ;D

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Versprechen des Herzens - Lake Anna 2.5

Joanne St. Lucas
E-Buch Text: 128 Seiten
Erschienen bei heartbeat moments, 18.09.2015
ISBN 9789963532186
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Auch dieser Band ist wieder in Joanne St. Lucas' gewohnt leichtem und flüssigen Stil geschrieben. Schon nach wenigen Sätzen war ich in der Geschichte Versunken und habe Emmaline auf ihrer Flucht begleitet.

Emmaline ist eine sympathische junge Frau. Sie weiß zwar eigentlich, dass sie gut ist, vor allem in ihrem Job. Doch schwierige Umstände zwingen sie dazu Dinge zu tun, die sie nicht wirklich will.

Toby ist in den vorherigen Bänden schon aufgetaucht. Er entpuppt sich als genau der unterhaltsame und nette Nachbar, den man bereits vermutet hat. Er nimmt Emmaline spontan bei sich auf - ist sich aber nicht so sicher ob das eine gute Idee war.

Über Winston möchte ich nicht zu viel verraten. Aber er hält die ein oder andere Überraschung bereit.

Die Geschichte von Emmalines Ankunft und Aufenthalt in Lake Anna ist sehr kurzweilig erzählt und es macht Spaß, mit ihr die Bewohner nochmal aufs neue kennenzulernen. Emmas Vergangenheit - vor allem in Bezug auf ihre Beziehung mit Winston hält einige Überraschungen bereit.
Auf Grund der Kürze der Geschichte geht manches vielleicht ein bisschen zu schnell. aber das hat mich nicht sonderlich gestört.

Leseempfehlung?

Wie immer bei dieser Reihe: Ja! Wer noch nicht damit angefangen hat, schleunigst nachholen!
Es war wie immer ein schöner Ausflug nach Lake Anna, der meinen Erwartungen absolut gerecht wurde. :)

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