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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Monstermagie

Lisa Rosenbecker
E-Buch Text: 362 Seiten
Erschienen bei Impress, 04.01.2018
ISBN 9783646602647
Genre: Jugendbuch

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81 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Wolkenschloss

Kerstin Gier , Ilka Teichmüller
Audio CD
Erschienen bei Argon Sauerländer Audio ein Imprint von Argon Verlag, 09.10.2017
ISBN 9783839841624
Genre: Jugendbuch

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Ein Boss zum Verlieben - Küssen auf Französisch

Laura Albers
E-Buch Text: 294 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 20.06.2017
ISBN 9783960872245
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch konnte mich leider nicht recht überzeugen. Es reicht für mich nicht an andere Bücher der Autorin heran. 
Der Schreibstil ist okay, gespickt mit vielen Details. Die vielen Details und eine Story die mit wenig Spannung auskommt haben die Geschichte teilweise ein wenig langatmig werden lassen. An ein paar wenigen Stellen bin ich über Sätze gestolpert, die irgendwie keine richtigen Sätze waren.
Auch die Figuren konnten mich nicht überzeugen. Sophie hat eine "Scannernatur", dies wurde in der Geschichte immer und immer und immer wieder betont - nur leider habe ich bis zum Schluss nicht rausfinden können was das sein soll. Dieses Element sollte wohl eine Besonderheit sein, wo doch sowohl Sophie als auch Yannis in ihrem Charakter der absolute Stereotyp sind für die Rollen die sie einnehmen. Da ist auf der einen Seite Sophie, das Mädchen, das den Männern abgeschworen hat, weil sie bislang eher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und auf der anderen Seite Yannis, der bodenständige reiche Sohn reicher Eltern, der sich nicht so ganz entscheiden kann was er will.
Das einzig halbwegs interessante war die erste Begegnung der beiden, die bei Sophie mit einem kleinen Trauma verknüpft ist. Ich fand es spannend wie sie damit umging und wie sie dann Yannis schlussendlich darauf ansprach. Die Beziehung zwischen den beiden konnte ich zwar nachvollziehen und die Anziehung wurde gut rübergebracht, aber dafür war ich von den Nebenfiguren, die einen gewissen Einfluss hatten, eher enttäuscht.
- Achtung ab hier können leichte Spoiler enthalten sein! - 
Die "Antagonistin" ist das typische Biest, in ihrer Boshaftigkeit ein wenig Klischeehaft dargestellt und das, was man gegen Ende über sie erfährt passt einfach überhaupt nicht zu dem Bild der Person, die sie eigentlich für Yannis und seine Familie all die Jahre war. Die Schwester ist direkt begeistert von Sophie - warum erfährt man aber nicht. Das konnte ich nicht nachvollziehen.
Was noch mehr Kopfschütteln hervorrief war das Liebesdreieck am Ende der Geschichte. Dass sich aus den wenigen Zusammentreffen und vor dem Hintergrund der Geschehnisse innerhalb von so kurzer Zeit so viele Gefühle einstellen... Sorry, aber das wirkte auf mich nicht glaubwürdig und hat mir den ohnehin schon mit Drama überladenen Schluss noch ein wenig mehr vermiest. 
Dazu kommen noch so Kleinigkeiten, wie dass ich mir gewünscht hätte, dass noch aufgelöst wird, warum Yannis Sophie so oft mit Vor- und Zuname anspricht. 
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass hier eine Geschichte einfach viel zu schnell heruntergeschrieben und veröffentlicht wurde.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Dignity Rising 2: Schwarze Prophezeiung

Hedy Loewe
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 21.12.2017
ISBN 9783646300673
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf diesen zweiten Teil hatte ich mich sehr gefreut, nachdem ich den ersten im Herbst 2017 in einer Leserunde gelesen hatte. Am Anfang habe ich mir ein kleines bisschen schwer getan, mich wieder mit den vielen verschiedenen Figuren zurechtzufinden und alle richtig auseinander zu halten.Im großen und ganzen hat sich das Problem nach einigen Abschnitten gelegt. Aber insbesondere bei den Nebenfiguren, die bislang keine größere oder auffällige Rolle gespielt hatten ist es mir bis zum Schluss schwer gefallen. Wie schon der erste Teil ist Dignity Rising 2 innerhalb der Kapitel in mehrere Abschnitte unterteilt. Im ersten Teil waren diese strikt nach den Erzählperspektiven aufgeteilt, sodass man trotz häufiger Perspektivwechsel immer wusste, welche Figur gerade im Blickpunkt des personalen Erzählers steht. In "Schwarze Prophezeiung" hat man sich allerdings dazu entschieden, die Abschnitte anhand der Orte einzuteilen, an denen die Handlung gerade voranschreitet. An sich eine gute Idee, da die Protagonisten an unterschiedlichen Stellen des Universums unterwegs sind. Perspektivwechsel innerhalb der personalen Erzählweise gibt es immernoch - allerdings sind diese jetzt nicht mehr klar abgegrenzt und so verschwimmen die Perspektiven vor allem zu Beginn sehr häufig. In den ersten Kapiteln hat mich das immer mal wieder raus gebracht. Irgendwann wurden die Wechsel weniger und es ist mir leichter gefallen der Geschichte zu folgen. Die Story an sich nimmt einen sehr interessanten Verlauf und schon wie im ersten Teil habe ich den Spannungsbogen als sehr angenehm empfunden. Obwohl dieser Teil mit 650 Seiten sehr umfangreich ist, habe ich ihn innerhalb weniger Tage gelesen. Ich möchte nicht zu viel über die Handlung verraten um eventuelle Spoiler zu vermeiden. Aber mir hat es gut gefallen, dass man einen etwas besseren Einblick in das System und in den Weltenaufbau bekommt. Es kommen einige neue sympathische Figuren hinzu - aber auch einige wirklich grausame Antagonisten. Die Rebellion, die sich zunächst eher angedeutet hat nimmt immer größere und ernsthaftere Formen an und die ersten Kämpfe bzw. Auseinandersetzungen finden statt. Dabei weiß man von dem ein oder anderen immer noch nicht, ob er nun zu den Guten gehört oder nicht - das hält das ganze spannend! Was mir in diesem Teil weniger gefallen hat war der Anteil der Fantasy-Elemente, der merklich gestiegen ist. Ich fand es eigentlich erfrischend, dass so wenig darin vorgekommen ist. Das Ende war ziemlich gemein. Ein schöner Cliffhänger, der dafür sorgt, dass ich den nächsten Band ziemlich sicher kurz nach erscheinen lesen werde. Gegenüber dem ersten Teil für mich ein klein wenig schwächer. Aber mit einer guten Entwicklung der Story, einem spannenden Verlauf und interessanten neuen Figuren bringt Dignity Rising 2 mich dazu auch die Fortsetzung lesen zu wollen.

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209 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

2017, fantasy, götte, götter, hexen, knochenmagie, laura laba, laura labas, liebe, magie, morgan, prinz, prinzen, webmagie, wölfe

Der verwunschene Gott

Laura Labas
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 05.10.2017
ISBN 9783959913348
Genre: Fantasy

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297 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

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Rosen & Knochen

Christian Handel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 06.09.2017
ISBN 9783959915120
Genre: Fantasy

Rezension:

Rosen und Knochen ist Christian Handels Auftakt zu einer Reihe um die beiden Hexenjägerinnen Rose und Muireann. Die beiden unterschiedlichen, aber taffen Mädels helfen dabei böse Hexen und anderen Spuck zu vertreiben und so für Ruhe zu Sorgen.
Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen. Einer davon ist die Geschichte von Muireann und Rose, die versuchen wollen die böse Hexe und ihren Spuk loszuwerden. Der andere Handlungsstrang wird in Form von Visionen erzählt, die Muireann immer wieder hat.

Beide Handlungsstränge haben jeweils eine völlig andere Atmosphäre, was ich sehr gut umgesetzt fand. Da ist zum einen eine gewisse Leichtigkeit, Vertrautheit und Sicherheit bei Rose & White, während in den Visionen immer eine gewisse Verzweiflung zu spüren ist.

Ich mag Christian Handels Schreibstil sehr gerne. Er lässt die Szenen deutlich vor meinem inneren Augen entstehen, ohne dass der Text viele langatmigen Beschreibungen oder ähnliches enthält. Es baut sich unmerklich immer mehr Spannung auf, während die Atmosphäre allmählich dunkler und dunkler wird.

Die beiden Mädels sind mir sehr sympathisch. Wie sie miteinander umgehen , das wirkt authentisch und absolut harmonisch. Man merkt von Beginn an, dass sie ein eingespieltes Team sind. Kleinen Gesten, die ihre Vertrautheit zeigen und vor allem wie natürlich das ganze beschrieben ist sind mir besonders positiv aufgefallen. Im Laufe der Geschichte lernt man sie beide nach und nach besser kennen und ich konnte mich in beide sehr gut hineinversetzen.

Neben der Hauptgeschichte finden sich noch einige interessante Informationen zum Thema Märchen sowie eine weitere gute, sehr düstere Kurzgeschichte im Buch wieder.

Fazit:


Christian Handel hat einen kurzen aber atmosphärisch sehr dichten Roman geschrieben, der mir sehr gut gefallen hat. Ich werde die Abenteuer der beiden Mädels auf jeden Fall weiter verfolgen. Auch wenn es mir sehr gut gefallen hat, glaube ich, dass es nicht unbedingt jedermanns Ding ist.

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137 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Verbundene Seelen

Nica Stevens
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783959915045
Genre: Fantasy

Rezension:

In Verbundene Seelen erzählt Nica Stevens die Geschichte von Jenna, die als Tochter des Clanführers des Ewigen Waldes eher behütet aufgewachsen ist und die sich hilfsbereit und aufopfernd um andere - Menschen und Tiere - kümmert. Und die ihres Seelenverwandten Drystan. Drystan, der so vollkommen anders groß geworden ist, dessen Geschichte gefüllt ist mit dunklen Geheimnissen, Verlust und dem Kampf ums eigene Überleben, der angetrieben ist von dem Wunsch nach Rache und Vergeltung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Nica Stevens hat einen tollen, bildhaften Stil, der sich sehr flüssig lesen lässt und dabei eindrucksvolle Bilder in meinem Kopf entstehen lässt, ohne dass sie sich in detaillierten Beschreibungen verliert.

Direkt zu Beginn werden einige Fragen aufgeworfen und die Story nimmt bereits in den ersten Kapiteln Fahrt auf. Durch die komplette Geschichte hinweg bleibt die Spannung auf einem sehr guten Niveau und ein Ereignis jagt das nächste. Grundsätzlich hat mir das Tempo der Geschichte sehr gut gefallen. Nur gegen Schluss hatte ich irgendwann den Eindruck, dass alles ein wenig zu gehetzt war und das ein oder andere ging mir dann zu schnell oder zu glatt.

Die Figuren sind sehr unterschiedlich angelegt und vor allem die beiden Protagonisten Jenna und Drystan zeigen eine schöne Entwicklung. Mir hat sehr gefallen, dass Jenna, die am Anfang sehr ruhig und zurückhaltend ist, nicht diese hilflose Protagonistin ist, die beschützt werden muss.

Ich konnte mich sehr gut in Jenna, aus deren Sicht ein Teil des Buches geschrieben ist hineinversetzen. Aber auch Drystan konnte ich sehr gut verstehen. Denn, der Teil, der nicht aus Jennas Perspektive wiedergegeben wird, wird aus einer personalen Perspektive, in deren Zentrum Drystan steht, erzählt.

Neben dem beiden gibt es noch einige Nebenfiguren, die mir durch ihre Eigenheiten und Besonderheiten ebenfalls ans Herz gewachsen sind, wie zum Beispiel die Familie und Freunde von Jenna oder Will.

Verbundene Seelen knüpft an die Verwandte Seelentrilogie der Autorin an, die man aber nicht gelesen haben muss. Ich habe Verwandte Seelen noch nicht gelesen und hatte keine Probleme beim Lesen von Jennas & Drystans Geschichte. Allerdings hätte ich mir an der ein oder anderen Stelle mehr Hintergrundinformationen gewünscht.

Fazit:


Mir hat das Buch trotz ein paar kleiner Schwächen zum Ende hin gut gefallen. Ich bin auf jeden Fall neugierig sowohl auf die Fortsetzung, als auch auf die vorangehende Trilogie und werde wohl beides lesen.

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250 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Die Schöpfer der Wolken

Marie Graßhoff
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2017
ISBN 9783959910989
Genre: Fantasy

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67 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Fremder Himmel

Dennis Frey
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.10.2017
ISBN 9783959914901
Genre: Fantasy

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Daughter of Smoke and Bone. Zwischen den Welten

Laini Taylor
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Argon Verlag, 23.02.2012
ISBN B007EDT3LS
Genre: Sonstiges

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling ,
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 08.10.2008
ISBN 9783867173520
Genre: Fantasy

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

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1000 Brücken und ein Kuss

Lana Rotaru
E-Buch Text: 280 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.07.2016
ISBN 9783646602784
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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87 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

5 sterne, band, bandstorys, bitter beats, freunde, freundschaft, ina taus, jugendroman, junge liebe, liebe, liebesgeschichte, musik, musiker, rockstars, verlust

#bandstorys: Bitter Beats

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.01.2017
ISBN 9783646602883
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Zunächst habe ich mir tatsächlich etwas schwer getan, in die Geschichte rein zu kommen. Ich kann nicht genau sagen woran es lag, da es eigentlich sehr emotional beginnt. Weder Schreibstil noch Geschichte konnten mich zunächst irgendwie packen.
Aber irgendwann kam dann ganz unbemerkt dieser Punkt, ab dem ich einfach in dieser Geschichte drin war und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, da es einen solchen Sog entwickelt hatte.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der beiden Protagonisten Anna und Max. Anna ist eine sehr sympathische Protagonistin, die nach und nach wieder den Weg in ihr Leben zurück findet. Manchmal hat sie mich ein kleines bisschen genervt, aber ich glaube, sie ist ein Mensch, mit dem ich gut auskommen würde. Auch Max hat schon so einiges durchmachen müssen, bis er zu der Truppe stößt. In ihn konnte ich mich oft ein Stück weit besser hineinversetzen als in Anna.

Durch das Cliquen-Konstrukt mit den beiden Bands gibt es doch einige Nebenfiguren, die man mal mehr, mal weniger gut kennenlernt. Manchmal hatte ich tatsächlich ein paar Schwierigkeiten, die Jungs auseinaderzuhalten, aber ich habe sowieso kein besonders gutes Personen-/Namensgedächtnis.

Grundsätzlich spielt wie erwartet die Musik eine sehr sehr große Rolle in diesem Buch immer wieder werden verschiedene Bands oder Lieder erwähnt. Manche kannte ich, viele aber nicht. Mich hat es allerdings nicht gestört, und ein paar der Lieder habe ich auch rausgesucht, um sie mir anzuhören.

Einer der Schwerpunkt liegt zum einen auf der Entwicklung von Anna, die sich nach dem Tod von Elias wieder berappelt, und auch der Entwicklung der beiden Bands, die versuchen erfolgreich zu werden. Das geht sozusagen Hand in Hand mit der Liebesgeschichte zwischen Anna und Max. Da ging es mir zwar Anfangs etwas zu flott und ich konnte die Reaktionen nach dem Plottwist nur bedingt nachvollziehen, aber auch damit kann ich gut leben.

Ein Element, dass ich ganz nett fand, waren die Nachrichten von MissMysterious, die zum Anfang jeden Kapitels stehen. Sie scheint die Band zu stalken und verbreitet ganz „GossipGirl“-mäßig jede Menge Tratsch über die Bandmitglieder.

Wer erwartet, hier ein besonders tiefgründiges Buch zu bekommen, der wird womöglich enttäuscht. Es ist eher ein Schmöcker, mit dem man ein paar schöne Stunden in der Sonne oder an verregneten Tagen auf der Couch verbringen kann, bei dem vieles aber nicht alles vorhersehen kann.


Leseempfehlung?

Wer damit leben kann, dass die Story teilweise ein bisschen vorhersehbar ist und zwar nachdenkliche Momente, aber trotz den Verlusten mit denen die Protagonisten umgehen müssen nur bedingt Tiefgang hat, sollte es auf jeden Fall lesen. Meiner Meinung nach ein tolles „Strandtuch-Buch“!

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56 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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#bandstorys: Sad Songs

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.03.2017
ISBN 9783646602890
Genre: Jugendbuch

Rezension:

*hach* Alex und Autumn sind glaube ich ein bisschen mein Lieblingspaar. Da ich Sad Songs direkt im Anschluss an Bitter Beats gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme mich in die Geschichte einzufinden und wieder in der Welt von „Annafalls“ und „Must Be Crazy“ abzutauchen. Der Lesefluss, der sich bereits bei Band 1 durch den angenehmen, eher unaufdringlichen, Schreibstil, irgendwann eingestellt hat, setzt sich hier fort.

Autumn mochte ich sofort. Sie ist klein, quirlig, weiß was sie will und ist trotzdem irgendwie schüchtern. Eine Kombination, die mir gut gefallen hat. Alex ist ein ziemlicher Dickschädel, dem es schwer fällt über seinen eigenen Schatten zu springen und sich selbst einzugestehen, was er eigentlich will. Diese Kombination sorgt schon früh für reichlich Drama und einiges hin und her zwischen den Beiden – und damit für viel Stoff für Gosspi-Girl MissMysterious.

Die beiden lernen sich bei einem Skate-Wettbewerb kennen was schon darauf hin deutete, dass die Musik in diesem Buch eine nicht ganz so vorherrschende Rolle einnimmt, wie noch in Teil 1. In Sad Songs nimmt die Autorin uns mit in die Skaterszene und vermittelt ein tolles und spannendes Bild dazu.

Geprägt ist dieser Teil vor allem durch die Schwierigkeiten in der Beziehung von Autumn und Alex, und davon wie beide damit umgehen. Den ein oder anderen mag so viel hin und her nerven, aber in diesem Fall fand ich es gut und nachvollziehbar dargestellt und bin deswegen gut damit klar gekommen.

Dadurch, dass ich beide Bücher nacheinander weggelesen habe, war ich mit den Nebenfiguren noch recht vertraut und konnte die Jungs gut zuordnen, die sich teilweise ebenfalls über den Zeitverlauf hinweg weiterentwickeln.


Leseempfehlung?

Wer den ersten Teil mochte, dem wird sicher auch dieser hier gefallen. Auch hier hat Ina Taus eine süße Liebesgeschichte geschrieben, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Genau wie Band 1 kann dieser Teil für sich alleine stehen, aber ich würde euch gleich die ganze Reihe ans Herz legen. ;)

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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#bandstorys: Lonely Lyrics (Band 3)

Ina Taus
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 04.05.2017
ISBN 9783646602951
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zwischen Sad Songs und Lonely Lyrics lag bei mir eine Lesepause von 2-3 Monaten. Trotzdem bin ich sehr schnell in die Geschichte abgetaucht und habe mich gleich wieder wohl gefühlt.
Die Geschichte beginnt direkt mit einem ziemlich großen Knall im Prolog, der mich ein wenig sprachlos gemacht hat. Auch wenn es einen eigentlich nicht hätte überraschen sollen, dass so etwas passiert.

Wie schon zuvor ist die Geschichte aus zwei Perspektiven geschrieben. Das Bandmitglied dessen Geschichte wir hier kennenlernen ist Annas bester Freund, „(Wo)Manizer“ Luke, der bisher durch seine zahlreichen Affären, Frauen- und Männergeschichten aufgefallen ist. Den anderen Part übernimmt wie gewohnt sein Loveinterest, Vic.

Ich fand es sehr spannend einen Blick in Lukes Gedankenwelt zu bekommen. Er macht eine sehr starke Entwicklung in diesem Buch durch und findet nach vielen Auf- und Abs zu sich selbst. Ich habe ihn trotz seiner Fehler und seiner manchmal etwas ruppigen Art schnell ins Herz geschlossen.

Vic ist ein sehr spannender Charakter mit sehr schwieriger Vergangenheit. Auch hier ist in Buch eine sehr starke Entwicklung zu erkennen, was mir gut gefallen hat.

Eine wichtige neue Nebenfigur ist Marie. Von ihr war ich teilweise extrem genervt. Sie nimmt die Rolle der Antagonistin ein, war mir aber manchmal einfach zu extrem negativ dargestellt.

Die Geschichte insgesamt entwickelt sich in einem guten Tempo, wie ich finde. Es ist süß, wie Vic und Luke sich schnell näher kommen, es aber langsam angehen lassen wollen. Auch in diesem Band hält die Autorin einen Plottwist eingebaut, der es in sich hat und so einige Probleme mit sich bringt.

Wie ich finde, hat dieser Teil auch eine etwas tiefergehende, wichtige Message: Akzeptiere dich selbst und auch deinen Körper, auch wenn ihr beide nicht perfekt seid. <3

Ein toller Bonus ist übrigens der Epilog am Ende. Hier wird endlich aufgelöst, wer hinter MissMysterious steckt und dabei gibt es kurze Abschnitt aus der Perspektive der verschiedenen Bandmitglieder und ihrem Anhang. Mir hat es gut gefallen, aber wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, kann es sicher sehr verwirrend sein.

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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The Evil Me

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 06.10.2016
ISBN 9783646602289
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Mir war von Anfang an klar, dass "The Evil Me" ein wenig anders ist, als die übrigen Bücher von Stefanie Hasse, daher war ich sehr gespannt, was da auf mich zukommt und wie sich das Buch von ihren anderen unterscheidet.

Der Schreibstil? Flüssig und angenehm wie in allen neueren Büchern von ihr.
Der Spannungsbogen? Noch ein wenig höher als in den bisher gelesenen.
Die Plottwists? Gewohnt zahlreich, gewohnt unerwartet, gewohnt gut!

Aber was ist es dann? "The Evil Me" ist düsterer als die anderen Bücher (ausgenommen vielleicht Nadiya & Seth). Es ist kein Fantasy im dem Sinne wie die anderen Geschichten. Und eine Liebesgeschichte gibt es auch nicht so richtig.

Stefanie Hasse entführt in eine Zukunft, die irgendwie beängstigend aber vielleicht gar nicht so weit her geholt ist, eine Zukunft, in der die Kommunikation noch weiter revolutioniert wurde. Chips werden implantiert, man kann jederzeit telefonieren, Nachrichten versenden, auf Informationen zugreifen, gesteuert durch die Gedanken und ohne ein externes Gerät zu benötigen.

Doch wie jede Technik sind auch MindLogs anfällig für Hacker. Und gleichzeitig werden die Menschen und ihr Verhalten noch transparenter, geben noch viel mehr von sich und ihrem Leben preis. Was passiert, wenn solche Sicherheitslücken von schlechten Menschen in einer scheinbar sicheren Welt ausgenutzt werden, zeigt dieses Buch - und hat mir dabei die eine oder andere Gänsehaut beschert.

Ich habe während dem Lesen immer wieder gerätselt, wer in diesem Fall "der Böse" ist, wer hinter allem steckt. Immer wieder hatte ich jemand anderem im Verdacht, und war am Ende doch überrascht.

Das Ende hat mich dann sprachlos zurück gelassen. Ich brauche jetzt unbedingt einen weiteren Teil, muss wissen, was nach der letzten Seite in Newville passiert. Aber so wie es aussieht, wird es wohl leider keine Fortsetzung geben.


Mein Fazit:

Lest es! Lest es alle und sorgt so dafür, dass es doch noch einen zweiten Teil gibt!

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Der Mitreiser und die Überfliegerin

Mira Valentin
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 25.08.2017
ISBN B072QSY7PW
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wo soll ich nur anfangen? Dieses Buch war etwas so völlig anderes als das, was ich erwartet habe. Rückblickend weiß ich gar nicht so genau, was ich erwartet habe. Etwas leichteres denke ich. Eine klassische Liebesgeschichte, bei der es für die Protagonisten gilt ein paar Probleme zu überwinden, verbunden mit ein bisschen buntem, schillerndem Zirkusflair.

Was ich bekommen habe? So unfassbar viel mehr als das. Diese Geschichte und auch die Figuren besitzen so viel Ernst, Traurigkeit und Schwere. Vor allem diese Schwere, die Ängste, das nicht mit dem Leben klar kommen, dass auf Protagonist Milan lastet, habe ich beim Lesen ständig gespürt. Seine Versagensängste, die Angst etwas falsch gemacht zu haben, schuld zu sein, war für mich regelrecht greifbar. Ich habe mit ihm gelitten und für ihn gehofft, dass er es schafft, sich von seinen düsteren Gedanken, seinen Depressionen zu lösen und wieder ins Leben zurück zu finden.

Mira Valentin zeigt in ihrer Geschichte viele Dinge auf, die unser Leben oft trist und grau machen. Vorgaben, Regeln, Normen, das was wir für "Normal" halten. Sie hält dem Leser, der sich mit den Zirkusleuten identifiziert während dem Lesen einen Spiegel vor, wenn diese gegen Klischees und Vorurteile kämpfen müssen, die einem vielleicht selbst schon öfter durch den Kopf gegangen sind. Wenn die Familie gegen Denkmuster anzukommen versucht, die auch in uns oft verankert sind.

Der Spannungsbogen der Geschichte ist nicht sonderlich hoch. Die Geschichte lebt von Milans Entwicklung im Laufe der Geschehnisse, davon wie er seinen Platz in diesem neuen Leben findet, an- und einnimmt. Auch wenn das auf den ersten Blick nicht sonderlich spannend klingt, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Durch die Seelentiere und die Vertreter bekommt das ganze einen kleine Touch in Richtung Fantasy, der in meinen Augen nicht immer so völlig gepasst hat. Irgendwie war der Anteil für meinen Geschmack etwas zu niedrig und wirkte teilweise daher etwas seltsam, etwas deplatziert, auch wenn er in meinen Augen dabei geholfen hat, die wichtigste Botschaft zu vermitteln: Genieße das Leben, auch die kleinen, schönen Dinge. Lass dich nicht erdrücken von der grauen Welt, brich einfach mal aus, tu etwas Verrücktes und sei bloß glücklich dabei.


Fazit:


Keine Ahnung wie ich das alles zusammenfassen soll. "Der Mitreiser und die Überfliegerin" ist ein überraschend tiefgründiges Buch, das viel mehr ist als ich erwartet habe, meinen eigenen Denkmustern an manchen Stellen einen Spiegel vorgehalten hat, und das daran erinnert, wie wichtig es ist, das Leben zu genießen.

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Glacies

Sarah Stankewitz
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.02.2016
ISBN 9783739237398
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Setting, die Idee hinter der Fantasy-Welt ist für mich eines der wichtigsten Elemente bei einem Fantasybuch. Und in diese Idee hier habe ich mich gleich verliebt! Die Idee mit den beiden verfluchten Königreichen, die in so gegensätzlichen Welten leben fand ich erfrischend neu. Trotzdem hätte ich mir ein paar mehr Informationen dazu gewünscht.

Der Schreibstil war im großen und ganzen okay. Sarah Stankewitz versucht eine Mischung aus moderner Sprache und etwas hölzerner Ausdrucksweise, die das höfische Flair vermitteln soll. Leider hat es auf mich oft eher seltsam gewirkt. Bis auf ein paar Passagen ließ sich das ganze trotzdem recht flüssig lesen.

Die Story an sich war in weiten Teilen für mich sehr vorhersehbar, Kleinigkeiten wurden von Beginn an zu sehr betont, als dass es eine Überraschung war, dass sie etwas zu bedeuten hatten. Der Handlungsverlauf selbst wirke mit fortschreitender Geschichte immer öfter konstruiert und gewollt, wenig authentisch.

Ebenso konnten mich die Figuren nicht überraschen, da sie recht schnell einem bestimmten "Typ" zuzuordnen waren (starke und aufopferungsvolles Mädel, friendzoned Beau, tiefgründiger BadBoy, ...). Am schlimmsten fand ich allerdings Elena, die eine Entwicklung durchmacht (die einzige Charakterentwicklung wohlgemerkt), die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Die Beschreibungen zu Beginn des Buches passen für mich überhaupt nicht mehr zu dem, wie sie am Ende dargestellt wird.
Mir fehlte es insgesamt definitiv an Tiefgang und ich konnte keinen rechten Draht zu den Figuren finden, sie waren viel zu eindimensional.


Fazit:


Auch wenn sich das jetzt sehr negativ anhört und ich gegen Ende tatsächlich ein bisschen froh war, als ich zum letzten mal umblätterte, hat mich der Großteil der Geschichte unterhalten können.
In meinen Augen hat diese Geschichte sehr viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde.

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Dignity Rising - Gefesselte Seelen

Hedy Loewe
Flexibler Einband: 436 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.09.2016
ISBN 9783741265228
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Schreibstil ist nicht zu Einhundert Prozent mein Fall, aber ich finde ihn nicht schlecht. Er kann mich nur nicht so ganz packen. Ich kann nicht genau sagen, was mich stört, aber irgendwie bleibt eine gewisse Distanz zu den Figuren.
Geschrieben ist die Geschichte aus einer Personalen Perspektive. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen den verschiedenen Figuren aus der Geschichte, insgesamt bleibt der Erzähler aber weit außerhalb. Das macht es natürlich generell etwas schwieriger einen Draht zu den Figuren zu bekommen.
Mir hat die Unterteilung der Kapitel in kürzere Abschnitte (durch die Perspektivwechsel) sehr gelungen. Insbesondere da die Länge auch immer mal wechselt. Sie sind nicht zu kurz und nicht zu lang. Wenn es sehr kurzen Abschnitt gab, fand ich es an der Stelle passend.
Die verschiedenen Figuren sind sehr abwechslungsreich gestaltet und habe alle ihre eigenen, ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten. Auch wenn die Geschichte von Shay und Jon klar im Mittelpunkt steht, wird auch anderen Figuren wie beispielsweise Hanout, Hawk, Welda oder Doc Michalson viel Platz eingeräumt. Diese Abwechslung macht das Buch sehr kurzweilig.
Hervorheben möchte ich auch nochmal das Setting. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren oder überhaupt einen Roman gelesen zu haben, der im Weltraum spielt. Bisher hat mich alles was in Richtung Science-Fiction geht auch gar nicht gereizt. Aber hier war das so geschickt gemacht, dass ich mich im Weltraum und auf der Raumstation gleich wohl gefühlt habe. Es war nicht zu technisch und trotzdem hat man einen guten Eindruck des ganzen "Drumherums" bekommen.
Insgesamt hat die Geschichte ein sehr angenehmes Tempo. Man quält sich beim Lesen nicht ständig mit irgendwelchen Fragen zu den Figuren, ihren Hintergründen oder sonstigen Zusammenhängen, da sehr vieles nach und nach vermittelt wird.
Der Spannungsbogen ist durchweg hoch. Es werden immer mal wieder auch Perspektiven anderer Figuren eingeschoben, die auf drohendes - oder möglicherweise drohendes - Unheil hindeuten und dazu führen, dass ich immer wissen wollte, wie sich die Situation weiterentwickelt und wie das ganze ausgeht.
Das Ende dieses ersten Teils fand ich sehr gut gewählt. Es ist kein totaler Cliffhanger der einen fluchend oder unbefriedigt zurück lässt. Dignity Rising hat ein an sich rundes Ende, dass aber genug Fragen und Handlungsstränge offen lässt. Ich konnte das Buch also guten Gewissens schließen und bin gleichzeitig so neugierig auf die Fortsetzung, dass ich kaum erwarten kann, dass es im Dezember weiter geht.

Fazit:
Auch wenn also der Schreibstil es nicht geschafft hat mich vollkommen zu packen, ist es der Geschichte an sich definitiv gelungen. Nachdem ich begonnen hatte konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, solch einen Sog hat es entwickelt! 

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Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Stefanie Hasse
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 24.07.2017
ISBN 9783785585696
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe fast alle Bücher von Stefanie Hasse gelesen und mag ihre Ideen unheimlich gerne, so auch bei diesem Buch.

Steffi Hasse macht es einem mit ihrem sehr flüssigen Stil leicht, in die Geschichte rein zu kommen und darin abzutauchen. Wer frühere Bücher von ihr gelesen hat, wie beispielsweise Bookelements oder Darian & Victoria, wird hier eine sehr starke Entwicklung erkennen können.

Die Geschichte selbst ist aus Kieras Sicht geschrieben und vermittelt so einen guten Einblick in ihre Gedanken. Allerdings gibt es auch immer wieder kleine Einschübe am Ende einiger Kapitel, die aus der Sicht eines Unbekannten geschrieben sind, die die Spannung hoch halten.

Die Figuren waren mir durchweg von Anfang an sympathisch, da jeder so seine Ecken und Kanten hat. Trotzdem konnte ich zu keiner der Figuren eine intensive Bindung aufbauen, was mich aber gar nicht so sonderlich gestört hat.

Allerdings gab es ein paar Stellen, bei denen ich das Verhalten vor allem von Cody und Kiera dem jeweils anderen gegenüber nicht so ganz nachvollziehen konnte. Aber das mag auch daran liegen, dass ich schon seit ein paar Jahren keine 16 mehr bin. Insgesamt finde ich aber, dass die Figuren sich oft älter wirken als sie sind und sich auch so verhalten, als seien sie älter. Zwar haben alle ihr Päckchen zu tragen und Gründe für ihre frühe Selbstständigkeit, aber hier und da ein bisschen mehr jugendlicher Leichtsinn hätte nicht geschadet, finde ich.

Dafür hätte Phoenix ein etwas durchdachteres Verhalten manchmal gut zu Gesicht gestanden, wie ich finde. Aber andererseits passt sein impulsives Verhalten gut zu seiner Rolle.
Bei manchen Figuren hätte ich mir ein bisschen mehr Entwicklung gewünscht, wie sie auch bei Phoenix stattgefunden hat, aber ich setze meine Hoffnungen darauf, dass diese im zweiten Teil stärker zu Tage treten.

Die Story an sich hält einiges an Spannung und Wendungen bereit. Vor allem durch die erwähnten Einschübe aus einer anderen Perspektive bleibt die Spannungskurve oben, da der Leser weiß, dass im Hintergrund jemand agiert und die Fäden zieht, um einen unbekannten Plan umzusetzen, der nichts Gutes zu beinhalten scheint. Diese Abschnitte haben mich immer wieder grübeln lassen, wer der Drahtzieher hinter allem ist, wobei sich meine Meinung gerade in der ersten Hälfte immer wieder geändert hat, bevor ich mich im letzten Drittel dann doch recht klar auf eine Figur eingeschossen habe.

Die Plottwists waren teils mehr, teils weniger hervorsehbar für mich. Auf den typischen „das hat sie gerade nicht wirklich getan“-Moment, der mich einfach komplett schockiert zurücklässt, und den ich bisher bei so ziemlich allen Stefani Hasse-Büchern hatte, warte ich allerdings noch. Daher bin ich sehr gespannt was in der Fortsetzung auf mich zukommt.

Die Liebesgeschichte zwischen Phoenix und Kiera konnte mich nur bedingt überzeugen, da die Emotionen und das Kribbeln nicht so richtig bei mir ankommen. Aber das ist ein Problem, dass ich bei Büchern der Autorin schon öfter hatte, und worauf ich mich vor dem Lesen schon eingestellt hatte.
Wie so oft liebe ich dafür die Idee und den Verlauf der Geschichte umso mehr. <3

Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen, es ist einerseits ein Stückweit angeschlossen, sodass es keinen riesigen Cliffhanger gibt. Andererseits gibt es viele Andeutungen und offene Fragen, die dazu führen, dass ich das Erscheinen des finalen zweiten Teils nicht erwarten kann.

Fazit:

Schicksalsbringer hat meine Erwartungen sehr gut erfüllt und ist eine spannende Geschichte, bei der ich neugierig auf die Fortsetzung bin, die nicht schnell genug erscheinen kann. 

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Die wundersame Welt der Fabelwesen. Abigail & Darien

Vanessa Riese
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646602753
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Schreibstil:


Vanessa hat mich sofort mit ihrem Schreibstil in den Bann gezogen. Das hat glaube ich keine 3 Seiten gedauert und ich hatte mich ein bisschen verliebt. Der Schreibstil ist sehr locker, flüssig, angenehm zu lesen und passt einfach wunderbar zur leicht flappsigen Art von Protagonistin Abigail, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist.

Die verschiedenen Szenen konnte ich mir sehr gut vor meinem inneren Auge vorstellen, obwohl es nicht so viele Beschreibungen waren, die die Story in die Länge ziehen. Das Tempo der Geschichte entwickelt sich sehr angenehm.


Die Charaktere:


Abigail ist mir sofort sympathisch gewesen. Ich kann mich mit ihrer Art, dieses ein wenig flapsige und sarkastische und dabei gleichzeitig irgendwie taffe mit weichem Kern sehr gut identifizieren. Das ist eine Mischung die mir bisher sehr gut gefällt und sich auch nicht widerspricht. Es zeigt, dass sie ein vielschichtiger Charakter ist.
Als Abi in einige - nennen wir es mal herausfordernde - Situationen geworfen wird, geht sie damit sehr nachvollziehbar um. Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat - und das ist mein größter Kritikpunkt an dem Buch - sind die Emotionen. Ja ich konnte vieles nachvollziehen, aber mehr auf der logischen Ebene. Die emotionale Ebene hat mir irgendwo gefehlt, da ist bei mir nicht so viel angekommen.

Darien konnte ich zunächst überhaupt nicht einschätzen. Im Laufe des Buches wurde besser, ab so richtig einen Draht konnte ich nicht zu ihm bekommen. So manches mal hätte ich wirklich gerne einen Blick in seinen Kopf geworfen, um seine Reaktionen zu verstehen oder einfach nur zu wissen was in ihm vorgeht.

Es tauchen einige Nebenfiguren auf, die alles sehr unterschiedlich sind und sehr unterschiedliche Rollen erfüllen. Manche habe ich gleich ins Herz geschlossen, aber mit vielen von Ihnen bin ich nicht recht warm geworden, was aber sicher an der Kürze der Auftritte liegt.
Daher hoffe ich, dass sich das in einer möglichen Fortsetzung ändert.


Die Story:


Die Autorin gibt einem nur ein paar wenige Seiten um Abigail kennenzulernen, bevor Fahr in die Geschichte kommt. Ich mag es, dass direkt am Anfange etwas passiert. Durch die Hinweise auf die Fabelwesen, die sich seltsam verhalten und die Geschehnisse selbst wird meiner Meinung nach ein guter Spannungsbogen aufgebaut, der es mir wirklich schwer gemacht hat, das Buch zur Seite zu legen.

Zusammen mit Abi entdeckt man die Welt der Fabelwesen, wie sie Abi noch nicht kannte und lernt dabei immer wieder neues, ohne das Gefühl zu haben, dass einem zu viele wichtige Informationen fehlen. Neben dieser "Welt" der Fabelwesen mit ihren Strukturen und Gruppierungen lernt man auch nach und nach Abis Gabe besser kennen, als sie beginnt diese einzusetzen, und entdeckt immer wieder neue Aspekte.

Immer wieder kommt es zu unerwarteten Wendungen in der Geschichte, sodass der Spannungsbogen oben bleibt, das hat mir gut gefallen, auch wenn manchmal alles sehr schnell geht.
Was mich hingegen nicht packen konnte war die Liebesgeschichte der beiden. Das geht schlicht auf meinen oben erwähnten Kritikpunkt zurück, dass mich das ganze nicht auf emotionaler Ebene erreichen konnte. Von dem Knistern zwischen Abi und Darien kam bei mir leider nichts an, daher konnte ich leider die Entwicklung ihrer Beziehung nicht nachvollziehen.

Das Ende fand ich sehr gut und passend für die Geschichte. Es bleiben zwar noch einige Fragen offen und das ganze ist noch nicht so richtig abgeschlossen, aber trotzdem kann das Buch recht gut für sich alleine stehen, da es ohne Cliffhanger auskommt.

Es ist aber auf jeden Fall so angelegt, dass man die Geschichte um die Welt der Fabelwesen in weiteren Bänden fortsetzen kann. Und ich hoffe wirklich, dass genug Menschen dieses Buch lesen, damit Vanessa die Gelegenheit bekommt, eine Fortsetzung zu veröffentlichen.

Außerdem noch folgendes: Die verschiedenen Fabelwesen gefallen mir wirklich gut. Ich hatte vor dem Lesen ein bisschen Angst, dass vielleicht zu viele, mir unbekannte, direkt am Anfang eingeführt werden, aber das war unbegründet. Ich bin gut mitgekommen, was sich hinter den verschiedenen Arten verbirgt. Insgesamt war es für mich eine schöne Mischung aus bekannten und unbekannten Wesen, die aber sehr gut vorgestellt wurden.


Mein Fazit:


"Die wundersame Welt der Fabelwesen" bekommt von mir sehr gute 3,5 Sterne. Ich mochte die Geschichte sehr gerne, aber wegen meiner Kritikpunkte kann ich keine 4 Sterne vergeben. Trotzdem werde ich auf jeden Fall eine Fortsetzung lesen, sobald sie erscheint. Vanessa Riese hat mit ihrem tollen Schreibstil in meinen Augen ein sehr ordentliches Debut abgeliefert und eine Welt geschaffen, die mir wirklich gut gefällt.

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BookElements - Die Welt hinter den Buchstaben

Stefanie Hasse
Flexibler Einband
Erschienen bei Carlsen, 18.12.2015
ISBN 9783551300430
Genre: Fantasy

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Merry Christmas, Tori

Cassidy Davis
E-Buch Text
Erschienen bei null, 04.12.2016
ISBN B01NCI8Y40
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:

Cassidy Davis erzählt Toris Geschichte im gewohnt flüssigen Stil aus der Perspektive beider Protagonisten. Die Perspektivwechsel sind dabei gut gewählt und ziehen das Buch nicht durch unnötige Wiederholungen der gleichen Szenen aus verschiedenen Perspektiven in die Länge.


Zwar gibt es ein paar wenige umständliche Sätze oder Rechtschreibfehler, aber für mich waren sie zu dem Preis zu verschmerzen, da sie mich beim Lesen kaum gestört haben.
Tori ist eine sympathische und aufopferungsvolle Protagonistin, in die man sich schnell hineinversetzen kann.
Connor trägt viel Traurigkeit und Bitterkeit mit sich herum. Auch er ist mir schnell ans Herz gewachsen.
Ich mochte besonders die Dialoge und Schlagabtäusche zwischen den beiden, die sehr echt und nicht aufgesetzt wirkten.

Wer Cassidys Bücher kennt weiß, dass das Ende ziemlich vorhersehbar ist. Aber das stört mich überhaupt nicht. Ich mag die mal mehr, mal weniger vorhersehbaren Wendungen. Und ich lese eben manchmal gerne Liebesromane, die ein bisschen vorhersehbar sind.

Und wie in jedem ihrer Bücher haben natürlich auch in diesem Buch ein paar erotische Szenen ihren Platz, die ich ebenfalls immer gut geschrieben finde.

Übrigens mag ich auch das Cover sehr gerne, da es super zur Geschichte passt, in der die Ringelstrümpfe auf jeden Fall ihren Platz haben. :D

Leseempfehlung?

Ja. Ich habe "Merry Christmas, Tori" in nahezu einem Rutsch verschlungen und mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt.

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Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

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Feuerherz

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600216
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Feuerherz wird aus der Sicht von Protagonistin Lissy erzählt. Lissy ist 17, nicht auf den Mund gefallen und ein wenig derb. Und genau so ist auch die Geschichte geschrieben. Teilweise etwas Derb, in der Sprache einer Jugendlichen, die sich selbst für ziemlich cool und irgendwie abgebrüht hält,die gerne mal sarkastisch ist.
Leider ist das nicht so ganz mein Ding. Das ist zwar natürlich nicht unebdingt schlecht, da es zur Protagonistin passt, für meinen Geschmack aber manchmal zu schnoddrig.

Entsprechend bin ich auch mit Lissy als Protagonistin nicht so ganz warm geworden. Ich konnte zwar ihre Gefühle und ihre Entscheidungen nachvollziehen, Aber mit ihrem Auftreten und ihrer Art konnte ich mich einfach nicht anfreunden. Für mich wirkte ihre "Coolness" einfach zu aufgesetzt und übertrieben.

Da war mir Ilian um einiges lieber, auch wenn seine Zuneigung zu Lissy teilweise die typischen Übertreibungen, die sein Alter so mit sich bringt.

In meinen Augen bleiben viele Nebenfiguren sehr blass. Die Einzige richtige Ausnahme bildet da Ilians Freundin Arva, die auch irgendwie meine Lieblingsfigur war.

Die Grundidee hinter der Geschichte (Fabelwesen, Rangkämpfe, das Aufbrechen festgefahrener Strukturen) fand ich wirklich sehr gut. Nur die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen. Mir fehlte oft einfach die Spannung. Diese wird zwar durch das Geschehen durchaus aufgebaut, aber irgendwie ist dann doch immer wieder ein Bruch drin, der die Spannung für mich irgendwie wieder rausnimmt. Woran es genau liegt kann ich nicht so ganz sagen. Besonders zäh fand ich es dann aber trotz einiger einschneidender Ereignisse in der zweiten Hälfte.

Was mich auch gestört hat war, wie leichtfertig die Figuren teilweise mit diesen Ereignissen umgegangen sind und was sie teilweise einfach so wegstecken.


Mein Fazit:

Leider konnte mich "Feuerherz" nicht überzeugen. Sowohl Sprache, als auch Figuren und Spannungsaufbau waren in meinen Augen nicht besonders gut. Die Punkte vergebe ich für die tolle Idee, die dahinter steckt und den Verlauf der Story an sich. Denn diese finde ich trotz der in meinen Augen mangelhaften Umsetzung wirklich gut.

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