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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

thriller, nordsee, schmetterlingseffekt, butterfly effekt, tod

30 Sekunden zu spät

Kaja Bergmann
Buch: 176 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 30.11.2016
ISBN 9783956690754
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"30 Sekunden zu spät" ist ein tolles Verwirrspiel. Kaja hat einen tollen Schreibstil, ganz anders als manche Autoren bringt sie einen ganz frischen Wind in die Geschichte. Sie schafft es uns Leser immer und immer wieder zu verwirren. Nichts ist wie es scheint, ist man denn gerade auf der richtigen Spur? Da kann man sich nie so sicher sein. Genau das hat mir am Buch sehr gut gefallen. Und gerade zum Ende hin, hatte man sehr viel Spielraum was die Geschichte toll abgeschlossen hat.

Worum es geht?
Der 12. September 2015. Ich weiß, dass ich gerade im Seniorenheim stehe. Ich weiß, dass ich meinen Opa besuche. Ich weiß, wer ich bin. Nepomuk. Ich bin Nepomuk. Mein Opa weiß es nicht. Meine Freundin holt mich ab, Miranda. Wir packen unsere Sachen und fahren los, Richtung Nordsee. Einfach so, von einem Moment auf den anderen, ganz spontan. Ich hasse Spontanität! Wir kommen in Büsum an, mein Kopf tut weh, immer öfter, immer stärker. Miranda fühlt sich verfolgt, immer öfter, immer stärker. Doch ich nehme sie nicht ernst, bin abgelenkt, suche etwas. Etwas. Etwas stimmt nicht, etwas ist seltsam – was läuft hier falsch? Ich weiß es nicht. Und dann … Tod. Zu spät. Nur ein wenig, nur 30 Sekunden. Nur 30 Sekunden früher, dann wäre … Vielleicht wäre dann alles anders.“


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78 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

veit etzold, thriller, clara vidalis, berlin, huren

Tränenbringer

Veit Etzold
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520697
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

So lange habe ich auf den neuen Fall von Clara Vidalis gewartet und nun kam nach zwei Stand-Alones endlich ein neuer Teil der Thrillerreihe heraus. Meine Erwartungen waren hoch, doch Veit Etzold gehört nicht umsonst zu meinen Lieblingsautoren, denn er hat meine Erwartungen mehr als nur übertroffen.

Worum geht es?
Ihr fünfter Fall bringt Clara auch persönlich an ihre Grenzen: Ein Serienkiller entführt 18-jährige Mädchen und lässt den Eltern Leichenteile zukommen. Die Ermittler schickt er ein ums andere Mal auf eine falsche Spur. Und vor Jahren fiel Claras kleine Schwester einem ganz ähnlich agierenden Wahnsinnigen zum Opfer, der nie gefasst werden konnte … Harte Fälle, schnelle Action – deutsches Setting!

Das Buch kann man gut und gerne in einem Stück durchlesen. Es wird in viele Kapitel unterteilt und die ständigen Sichtwechsel machen es absolut spannend. Auch hier werden wir wieder in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele geführt. Durch den Schreibstil und die genauen Hintergrundinformationen lässt die Geschichte einen gar nicht los. Ein ganz tolles Werk ist durch Veit und auch durch seine Frau Saskia entstanden.
Ganz lustig fande ich die eine Passage im Buch, bei der es um die vorgeschriebenen Lautsprecher bei der Leichenobduktion geht. Bei der Lesung von "der Totenzeichner" hat Saskia uns schon von dieser lustigen Aktion erzählt und ich fande es super toll dass es nun auch in diesem Werk niedergeschrieben wurde. So ein sympatisches Paar.

Das Buch lässt sich auch alleine lesen, doch ich empfehle es in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn die Charaktere machen allesamt eine tolle Entwicklung. Man kann sie vom ersten Tag an begleiten, sieht die Höhen und Tiefen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Für mich der beste Thriller des Jahres. Bitte viel viel mehr davon!

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48 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

asse, urban fantas, fantasy

Wild Cards. Die erste Generation 01 - Vier Asse

George R.R. Martin , Christian Jentzsch , Simon Weinert , Catherine Beck
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 27.06.2016
ISBN 9783764531539
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe mich so auf die Vorgeschichte der Wild Cards Trilogie von George R. R. Martin gefreut, doch ich wurde enttäuscht. Es gab einige spannende Seiten, doch leider konnten diese die anderen langatmigen Seiten nicht besser machen. Es war teilweise wirklich schwer weiterzulesen, dabei hat mir die Wild Cards Trilogie sehr gefallen, doch die Vorgeschichte hat mich wirklich enttäuscht. Gerade die Geschichte rund um Jetboy und der Ausbrauch des Viruses hätten gerne länger sein gekonnt.

Worum geht es?

Die erste Generation – man nannte sie Golden Boy, Turtle oder Captain Trips, und sie waren die Helden Amerikas …

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg setzt ein wahnsinniger Wissenschaftler einen schrecklichen Virus frei. Jetboy, der größte Pilot seiner Zeit, will das Schlimmste verhindern und tritt dem Wissenschaftler am Himmel über New York in einer epischen Luftschlacht entgegen. Doch der Wild-Cards-Virus ordnet den Lauf der Geschichte bereits neu und bringt seltsam veränderte Menschen hervor. Die Asse erinnern mit ihren übermenschlichen Fähigkeiten an Superhelden. Die Joker dagegen mussten die Verwandlung mit bizarren physischen Deformationen bezahlen. Doch ob Helden oder Schurken, ob gefürchtet oder bewundert, sie sind jetzt ein Teil der Gesellschaft – und die normalen Menschen müssen lernen, mit den Wild Cards zu leben.

Kritik auf hohem Niveau ist auch der Buchrücken. Das Werk trägt ebenfalls die Nummer "1". Doch von der Wild Cards Trilogie trägt natürlich der erste Band ebenfalls die Nummer eins. Ich kann verstehen dass es schwierig ist, denn die Trilogie erschien ja davor, doch von mir aus hätte die Vorgeschichte keine Zahl gebraucht, denn nun sieht es so aus als würde zweimal das gleiche Buch im Regal stehen, wenn man nicht genau hinschaut. Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung.

Für viele Wild Cards Fan bestimmt toll zu lesen, für mich hätte die Trilogie ausgereicht, oder eben wenn man in diesem Buch nur die reine Vorgeschichte rund um Jetboy und der Ausbruch des Viruses erzählt hätte.

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343 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

stephen king, horror, kleinstadt, castle rock, in einer kleinen stadt

In einer kleinen Stadt

Stephen King , Christel Wiemken
Flexibler Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.09.2009
ISBN 9783453433991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine etwas andere Kleinstadt mit einem sehr mysteriösen Laden. Mal wieder ein ganz toller King. Ich habe das Buch gelesen ohne Vorkenntisse der anderen Castle-Rock Bücher und es ging einwandfrei. Lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken, es ist ein spektakuläres Buch und die Story baut sich Seite um Seite immer mehr auf. Was für eine Geschichte!

Worum geht es?
Eine Kleinstadt gerät außer Kontrolle

Der Zugereiste Leland Gaunt eröffnet den Laden „Needful Things“. Die Kunden finden dort Raritäten, mit denen sie ihre geheimen Sehnsüchte und Wünsche erfüllen. Aber alles hat seinen Preis: Neben einer symbolischen Bezahlung verlangt Leland von ihnen, anderen Einwohnern harmlose Streiche zu spielen. Bald schon eskaliert der Spaß, und in Castle Rock herrscht das blanke Chaos ...

Das Buch kann definitiv überzeugen. Es zeigt, wie schnell sich eine kleine Stadt verändern kann. Wie leicht sich Leute manipulieren lassen und wie Trickreich ein einzelner Mann doch sein kann.

Pures Lesevergnügen!

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363 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

stephen king, horror, dolores, haushälterin, krimi

Dolores

Stephen King , Christel Wiemken
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435766
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die Wahrheit führt an den Abgrund der Finsternis …"


"Dolores" ist eine besondere Frau, mit einer besonderen Geschichte. Eine tolle Handlung und ein Erzählstil den man kaum aus der Hand legen kann.

Worum geht es?
Die Wahrheit führt an den Abgrund der Finsternis …
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.

Das Buch wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben. Am Anfang mag dies gewöhnungsbedürftig sein, aber man gewöhnt sich schnell daran. Das Buch hatte die perfekte Länge, es war stets spannend und es tauchten keine langatmigen Stellen auf. Einfach nur super und schwer aus der Hand zu legen.

Ich mag Bücher mit Kapitelunterteilungen gerne, da ich es nicht sehr mag mitten in der Seite aufzuhören. Das hat mir eher weniger gefallen, dass es hier keine Kapitel oder Unterteilungen gab. Trotzdem gibt es keinen Sternabzug, denn es ist nur mein Empfinden.

Alles in einem ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann.

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geist, rockstar, horror, joe hill, blind

Blind

Joe Hill , Wolfgang Müller
Flexibler Einband: 429 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.09.2008
ISBN 9783453565128
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Blind" war mein zweites Buch von Stephen King's Sohn Joe Hill. Es hatte eine sehr spannende Geschichte mit viel Gruselfaktor. Die etwas andere "Geistergeschichte" ist wirklich spannend. Hin und wieder tauchen ein paar Längen auf, aber ansonsten kann das Buch überzeugen. Joe's Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, er beschreibt alles sehr detailliert und kann die Leser mitsichreißen. Dem Geist aus dem Buch möchte ich persönlich ja nicht begegnen *grins*

Worum geht es?
Früher oder später holen die Toten dich ...

Der Rockstar Judas Coyne erwirbt über das Internet einen Geist. Was als vermeintlicher Spaß beginnt, wird bald zu einem blutigen Horrortrip auf der Straße des Todes. Mit Joe Hill betritt ein junger Autor die Szene, der – schon jetzt vielfach preisgekrönt – den Vergleich mit den
Meistern des Genres nicht zu scheuen braucht.

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486 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 23 Rezensionen

horror, handy, zombies, stephen king, thriller

Puls

Stephen King ,
Flexibler Einband: 596 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.09.2007
ISBN 9783453565098
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

King erschafft auf seine typische Weise eine ganz andere und neue "Zombie"-Geschichte.

"Jedes Mal wenn seine Gedanken sich dem Jungen zuwandten, spürte Clay in seinem Verstand eine Panikratte, die sich bereitmachte aus ihrem nicht sonderlich stabilen Käfig auszubrechen, um mit ihren scharfen kleinen Zähnen alles anzunagen, was in Reichweite war."

Worum geht es?

Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston, hat schon Geschenke für seine Familie besorgt und möchte sich vor der Heimfahrt gerade bei einem Straßenhändler ein Eis kaufen, als die Welt untergeht. Geschäftsleute, Schüler, Busfahrer, alle Menschen, die in diesem Moment ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok, fallen übereinander her, schlachten sich gegenseitig ab, stürzen sich ins Verderben. Irgendwie können Clay, ein kleiner Mann mit Schnurrbart und ein junges Mädchen, das beinahe von ihrer Mutter umgebracht worden wäre, sich in ein Hotel retten. Sie sind völlig abgeschnitten von der Außenwelt. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.

Für mich war es nicht gerade der beste King. Ich bin nicht wirklich in die Story hineingekommen, es war für mich teilweise zu langatmig, besonders am Anfang. Als es endlich mal losging und wir auch mehr von den "Handyverrückten" erfahren haben, war es wirklich spannend, doch leider war dies nur ein kleiner Teil und ganz schnell vorbei. Auch hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Alles in einem ist es ein gutes Buch welches man für eine kurze Unterhaltung einwandfrei lesen kann.

Für Gruselfans oder Kingfans empfehle ich eindeutig andere Werke vom Autor :)

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

joe hill, fireman, fantasy, pandemie, dystopie

Fireman

Joe Hill , Ronald Gutberlet
Flexibler Einband: 944 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453318342
Genre: Fantasy

Rezension:

"So much of what was best in life went unnoticed in the moments you had it."

Endlich ist Joe Hill's "Fireman" nun auch auf Deutsch erschienen. Bislang habe ich noch nichts von Joe gelesen, aber nach diesem Buch wird es sich definitiv ändern. Joe Hill ist Sohn von Stephen King, und seine Gene sind deutlich zu spüren - ich liebe diese Familie! Joe hat das Gewisse extra, ist aber doch anders als sein Vater. Aber lest selbst, das Buch ist großartig.

Worum geht es?
Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

Die Geschichte startet spannend. Wir lernen Harper kennen und mit ihr erleben wir die ganze Tragödie der Pandemie. Das ganze ist von der ersten Seite an super interessant. Es passiert so viel und wie Joe alles in Szene gesetzt hat ist einfach nur klasse. Viele Fragen schwirrten mir ständig im Kopf, woher kommt dieses Virus? Wie überträgt es sich? Wer ist der Fireman und wie kann er das Feuer kontrolieren? Dadurch war es einfach nur ein Muss Seite um Seite weiterzulesen und ja, natürlich wurden all diese Fragen beantwortet und ich war nach der Geschichte einfach sprachlos.
Auch die vielen Kapitel sind durch ein tolles Design absolut schick.

Für mich ein absolut spannendes Buch mit einer interessanten Geschichte. Lasst euch nicht von der Seitenzahl abschrecken, das Buch ist es definitiv wert.

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424 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

horror, stephen king, insel, malerei, unfall

Wahn

Stephen King , Wulf Bergner
Flexibler Einband: 895 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.07.2009
ISBN 9783453433434
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Leben ist ein Rad, und wenn man lange genug wartet kehrt es immer an seinen Ausgangspunkt zurück."

King schafft es auch hier den Leser vor den alltäglichsten Dingen fürchten zu lassen. Eine grüne Insel? Hört sich doch toll an. Ein schöner Sonnenuntergang? Wie romantisch. Aber wir sind hier im King-Universum, hier ist nichts wie es scheint und auf der Insel "Duma Key" passieren die schrecklichsten Ereignisse. Was kann schon passieren, wenn die falschen Leute einen Pinsel schwingen? Welche Macht kann durch ein einfaches Bild schreckliches anstellen? "Wahn" hat all die Antworten.

Aber erstmal mehr zu der Geschichte:
Edgar Freemantle beginnt sein neues Leben auf einer kleinen Insel in Florida, nachdem er einen schlimmen Unfall erlebte. Der Unfall hatte ihn seinen rechten Arm und die Ehe gekostet. Nun hat er für ein Jahr eine Auszeit auf "Duma Key" genommen. Die Zeit vertreibt er sich mit Zeichnen, ein altes Hobby was fast in Vergessenheit geraten ist. Tatsächlich scheint er ein erstaunliches Talent zu haben und aus Zeichnungen werden faszinierende Gemälde mit einer besonderen Ausstrahlung. Er bemerkt, dass eine gierige Macht auf der Insel seine Bilder für sich nutzen will und merkwürdige Träume sind wahrer, als es ihm lieb ist. Und schreckliche Ereignisse folgen...

"Mit Schatten kenne ich mich aus", erwiderte er. "Man muss nur aufpassen, dass sie nicht plötzlich Zähne kriegen. Das kann nämlich passieren. Wenn man dann nach dem Lichtschalter tastet, um sie verschwinden zu lassen, entdeckt man manchmal, dass der Strom ausgefallen ist."


"Wahn" ist wiedermal ein sehr tolles Buch. Man sollte sich nicht von der Seitenzahl abschrecken lassen. Die Geschichte rund um Edgar, und später seine zwei Freunde auf der Insel ist wahnsinnig toll geschrieben und es ist absolut spannend wie Edgar mehr und mehr hinter dem Geheimnis der Insel kommt. Das Buch beschäftigt sich mit ganz vielen Themen, es ist absolut lesenswert. Auch die Charaktere sind alle sehr facettenreich und passen wie die Faust aufs Auge zu der Geschichte. Ein tolles Werk!

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

rumpelstilzchen, könig, veitsdom, armut, zauberin

Kindsräuber

Nora Bendzko
E-Buch Text: 738 Seiten
Erschienen bei null, 01.03.2017
ISBN B06XD7LK4J
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe mich schon sehr auf diese Geschichte gefreut und kann sie nur wärmstens weiterempfehlen. Die Geschichte hat alles zu bieten was dem Leser das Herz höher schlagen lässt, aber erstmal erzähle ich euch noch kurz worum es geht.

Prag, 1620: Krieg, Hunger und ein Geist mit dem Namen »Rumpelstilzchen« suchen die Stadt heim.

Alene, die die Gabe besitzt, die Geister der Toten zu sehen, ist ihm bereits vor einem Jahr begegnet. Nun ist sie selbst schwanger.
Gequält von der Angst, ihr Kind verlieren zu können, schlägt sie sich im zerrütteten Prag durch.
Aber sie scheint nur ein Spielball höherer Mächte zu sein: Wieso tritt ihr lang verlorener Kindheitsfreund Patrik Emil wieder in ihr Leben? Warum will er sie zum König von Prag bringen?
Alene muss nach Antworten suchen … doch ihr bleiben nur drei Tage. Denn Rumpelstilzchen hat ihren Tod prophezeit.

Wo soll ich nur anfangen? Ich muss sagen dass ich nur gutes erzählen kann. Der Schauort war klasse gewählt. Er passt wie die Faust aufs Auge zu dieser dunklen und mystische Geschichte. Der Schreibstil von Nora hat mir schon im Vorgänger gut gefallen. Es ist etwas ganz anderes, nichts das man schon gewohnt ist, genau deswegen gefällt er mir so gut. Natürlich ist das Buch flüssig zu lesen und ich war traurig als ich es fertig gelesen habe. Nachschub bitte! :)
Die Geschichte stellt ganz viel mit dem Leser an. Wir leiden mit, wir hoffen, wir gruseln uns... ganz großes Kino. Sie spricht Themen an, die dem Leser eiskalt den Rücken runterlaufen. Nora schafft es durch ihre detailierten Beschreibungen uns Leser in ihren Bann zu ziehen und setzt die Charaktere gekonnt zur Schau. Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses tolle Leseerlebnis.

5* mehr als verdient.

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144 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

stephen king, horror, mord, verfilmt, flur 00,01

Desperation

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453434042
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Allein mit dem Bösen am einsamsten Ort der Welt.
Im Bergbaustädtchen Desperation ist das Gewebe zwischen den Welten dünn. Bergleute sind versehentlich in eine andere Dimension durchgebrochen und haben einen schrecklichen Dämon freigesetzt. Ein paar Urlauber auf der Durchreise landen im Gefängnis des kleinen Ortes mitten in der Wüste Nevadas: Desperation – das heißt Verzweiflung ...

Die Geschichte fängt spannend an. Wir lernen die verschiedenen Personen kennen, durchleben wie sie in das Gefängnis gesteckt wurden und begleiten sie durch ihren Höllentrip. Die Perspektive ändert sich, mal erfahren wir von den gefangengenommenen Menschen, mal von einem verrückten Cop der sie festhält für schreckliche Dinge. Viele, viele grausame Dinge passieren. Erst spät in der Geschichte erfahren wir von den Bergleuten, was um sie geschehen war und bekommen die Geschichte rund um den Dämon erzählt. Der größte Gegner, der den Dämon stoppen kann? Ein kleines Kind, dass durch die Hilfe von Gott die Wahrheit erkennt und es versucht aufzuhalten.
Das ganze beginnt sehr spannend, doch auch als King-Fan muss ich sagen dass dieses Buch nicht zu seinen besten gehört. Klar, King hat manchmal seine Ausschweifungen. Doch hier bei dem Buch merkte ich diese extrem und deswegen muss ich leider zugeben dass die wirkliche Geschichte auch mit 400 Seiten ein tolles Buch gewesen wäre. Doch diese Ausschweifungen waren hier wirklich zu lang und haben für mich den Lesefluss und die Spannung sehr gestört. Ich habe öfters Zeilen übersprungen und hatte nicht wirklich Lust das Buch zu beenden.  Meine Neugierde war doch größer, also habe ich mich durch die Seiten gezwungen. Trotzdem ist es eine gute Geschichte, die aber besser gewesen wäre in einer gekürzten Form.

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491 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

gefängnis, stephen king, todesstrafe, todestrakt, thriller

The Green Mile

Stephen King , Joachim Honnef
Flexibler Einband: 526 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435841
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"The Green Mile" hat mich nahezu umgehauen. Was für ein fantastisches Werk, ich bin ganz hin und weg. Es hat sich eindeutig zu meinen Favoriten eingereiht. Ich hätte es damals gar nicht aushalten können, dass Buch immer nur stückchenweise zu lesen - denn damals erschien es in mehreren Teilen mit ein paar Monaten Abstand. Zum Glück war der Erfolg auch so groß, dass es in einem kompletten Band erschien und so konnte ich das gesamte Werk fast innerhalb zwei Tage durchlesen.

Worum geht es?

»The Green Mile« – so nennt sich der Todestrakt des Staatsgefängnisses Cold Mountain. John Coffey wurde zum Tode verurteilt, weil er zwei Mädchen missbraucht und ermordet haben soll. Dem Hünen wohnt aber auch eine übernatürliche Kraft inne … Kann ein Mörder zugleich ein begnadeter Heiler sein? Und wenn ja, darf oder sollte man ihn dann töten?

Die Geschichte ist absolut spannend. Die Handlung ist abwechslungsreich, da sie in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt. Gerade für Leser die mit King starten möchten kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, da hier keine zu ausführlichen Seiten (die viele immer kritisieren) sind. Die Geschichte ist so packend, man könnte wenn es von der Zeit her möglich wäre, das ganze Buch an einem Stück durchlesen. Die Charaktere sind absolut gigantisch beschrieben und zusammen mit der Story rund um das Gefängnis ist es eine absolut geniale Geschichte. Der Leser leidet, rätselt mit und man fühlt sich mit den Charakteren im Buch verbunden. King hat es eindeutig drauf.
Auch wurde das Buch erfolgreich mit Tom Hanks verfilmt.

Eines meiner neuen Lieblingsbücher. Mehr als genial!

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724 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

stephen king, horror, telekinese, mobbing, carrie

Carrie

Stephen King
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bei dem Namen "Carrie" klingelt es wohl bei den meisten Menschen. Ob Buch oder Film, meist hat man schon etwas davon gehört.

Nach und nach baut sich mein King-Stapel so langsam ab und das Buch "Carrie" war nun an der Reihe. Ein ganz besonderes Buch, wie ich finde.

Worum geht es?
Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so
wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt,
gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht

Kings großer Auftakt gelang mit diesem Buch.

Carrie ist ein ganz besonderes Mädchen. Während der Geschichte leidet man mit ihr. Wir erleben ihren Schulalltag, die Hänseleien. Ihr Charakter wächst einem schnell ans Herz, denn tief im inneren ist ein nettes und liebes Mädchen verborgen.
Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig, ohne große Außschweifungen. Zwischendurch lesen wir Nachrichtenartikel, Berichte über Telekinese und zum Schluss auch Briefe, die von den wenigen Überlebenden geschrieben wurden. Durch diese Abwechslung ist es wahnsinnig spannend, und Telekinese ist sowieso ein sehr interessantes Thema.
Der große Höhepunkt ist eindeutig wie Carrie beim Abschlussball der Kragen platzt. Ihr ganzer Charakter ändert sich, aber ich möchte nicht zu viel verraten, lest selbst.
Ganz toll finde ich noch die Nebendarsteller. Es gibt Menschen die haben ihre Schuld eingesehen, versuchen zu Carrie zu halten. Dann gibt es im Buch natürlich die bösartigeren Mitschüler, bei denen nun noch mehr der Hass gegen sie entfacht wurde. Diese Gegenüberstellung zweier Seiten ist genial.

Ein ganz geniales Buch, welches viele Themen anspricht. Gerade rund um das Thema Mobbing sieht man in diesem Buch nur zu gut wie man unschuldige Menschen kaputt machen kann und wohin das alles mit einer kleinen Hänselei führen kann. Ich könnte mir das Buch auch wahnsinnig gut als Schullektüre vorstellen.

Auch die Verfilmungen sind zu empfehlen. Natürlich erfährt man im Buch mehr, auch über die Hintergründe usw., nichtsdestotrotz sind die Verfilmungen auch empfehlenswert.

5*, wie immer ein grandioser King.

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1.404 Bibliotheken, 63 Leser, 5 Gruppen, 199 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Was machen wir jetzt mit dem Feuer, das du unter unseren Füßen angezündet hast?"

Was passiert, wenn ein Experiment aus dem Ruder läuft? Sebastian Fitzek lies sich durch den bekannten Film "the Purge" zu diesem Buch inspirieren. Seine Idee war es, nicht wie im genannten Film die Menschen "jeder gegen jeden" antreten zu lassen, sondern "alle gegen einen". Wie schon der Titel sehr schnell erahnen lässt, geht es genauer um folgendes...

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?
Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Bis dahin hört es sich noch sehr spannend an, aber leider muss ich zugeben dass mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte.
Der Klapptext lässt eine rasante Verfolgungsjagd erwarten, doch leider ist diese sehr in den Hintergrund geraten. Meiner Meinung nach ist die kurzzeitige Jagd auch zu einfach abgelaufen, wenn wirklich mehrere Tausend Menschen nach einem suchen und sich ständig über das Internet alle Informationen über den Standort usw. einholen, müsste der Protagonist doch weitaus mehr Probleme gehabt haben.
An anderen Stellen fande ich die Geschichte jedoch zu überzeichnet, konnte manche Handlungen nicht nachvollziehen und für mich verlor das Buch dadurch an Spannung.

Unser Protagonist ist nicht die einzige wichtige Figur in dem Buch. Bei der ersten AchtNacht wurde noch eine weitere Person gezogen. So lernen wir auch Arezu kennen und erfahren nach und nach dass auch sie eine traurige Vergangenheit hatte und tiefer in der Sache drinsteckt, als am Anfang gedacht. Auch haben wir einige Nebendarsteller, wie seine Tochter oder Exfrau.

Doch leider fehlte für mich das gewisse Extra und auch das Ende ist für mich nicht ganz gelungen. Das war mir doch ein wenig zu viel von Allem.

Alles in einem ist es eine sehr spannende Thematik und es gibt auch viele interessante Stellen im Buch. Gerade nach dem Lesen denkt man über das Thema nach. Wie schnell verbreiten sich Informationen - ja auch falsche Informationen im Internet aus? Wie schnell lässt man sich auf eine falsche Seite ziehen? Wie stark beherrscht uns das Internet? Können wir uns so leicht überwachen lassen?


Somit gebe ich 3,5*

P.S.: Das Nachwort vom Autor ist wirklich sehr lustig und sympatisch :-)

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340 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

stephen king, horror, shining, sekte, doctor sleep

Doctor Sleep

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453438026
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende"

"Doctor Sleep" ist die Fortsetzung des Horror-Klassikers "Shining".

Worum geht es?
Der Dreirad fahrende kleine Danny, der im Hotel Overlook so unter seinem besessenen Vater hat leiden müssen, ist erwachsen geworden. Aber die Vergangenheit lässt ihn nicht los, und wieder gerät er in einen Kampf zwischen Gut und Böse. Die zwölfjährige Abra hat das Shining. Kann er sie retten?

"Doctor Sleep" ist ganz anders als "Shining". In diesem Band hat man etwas weniger Horror, der einen in "Shining" fast den Atem stocken lies, trotzdem kann King wie gewohnt auch ohne viel Horror seine Leser an das Buch fesseln, und so ging es auch mir.
Ganz flüssig konnte ich seitenweise durch das Buch fliegen. Manchmal musste ich wirklich stoppen da ich absolut die Zeit um mich herum aus den Augen verloren habe.

Wir erleben mehrere Zeitsprünge, aus Danny wird ein Jugendlicher, aus dem ein Mann. Wir erleben die Geburt von Abra und wachsen auch mit ihr heran. Die Geschichte hat viel mehr zu bieten als das man auf dem ersten Blick vielleicht erahnen könnte. Und genau das ist typisch King. Er hat einfach immer eine Überraschung parat, die ich als Fan einfach liebe. Auch die Charaktere sind mir immer mehr und mehr an das Herz gewachsen und ich bin ein wenig traurig, dass die Geschichte um Dan nun wirklich abgeschlossen ist.
Seine Wandlung in diesem Buch ist deutlich zu spüren, sein Kampf um die Vergangenheit endlich abschließen zu können war absolut spannend und fesselnd. Eine tolle Fortsetzung.

"Du wirst dich an das erinnern, was vergessen war."

"Doctor Sleep" könnte man auch ohne die Vorkenntnisse aus "Shining" lesen, denn King wiederholt das eine oder andere. Trotzdem würde ich es raten zuvor "Shining" zu lesen, damit man wirklich die gesamte Geschichte weis und noch mehr die Veränderungen spüren kann.

5*. Geniales Buch, absolute Kaufempfehlung!

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761 Bibliotheken, 16 Leser, 4 Gruppen, 38 Rezensionen

horror, hotel, stephen king, thriller, shining

Shining

Stephen King
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 30.04.1985
ISBN 9783404130085
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Shining" ist eines der bekanntesten Werke von Stephen King. Sobald man den Titel hört denkt man an einen Klassiker der Gruselliteratur, oder man hat den Film mit Schauspieler Jack Nicholson im Kopf.

"Shining" habe ich bereits vor vielen Jahren gelesen, doch es war eine sehr stark gekürzte Version. Nachdem ich mehrere Male den Film angesehen habe, der mir wirklich gut gefiel, landete auch "Shining" in der ungekürzten Version in meiner King-Sammlung.

Worum geht es?

Ein Hotel in den Bergen von Colorado. Jack Torrance, ein verkrachter Intellektueller mit Psycho-Problemen, bekommt den Job als Hausmeister, um den er sich beworben hat. Zusammen mit seiner Frau Wendy und seinem Sohn Danny reist er in den letzten Tagen des Herbstes an. Das Hotel "Overlook" ist ein verrufener Ort. Wer sich ihm ausliefert, verfällt ihm, wird zum ausführenden Organ aller bösen Träume und Wünsche, die sich in ihm manifestieren.


Die Geschichte fängt sehr leicht an. Zu Beginn ist Jack ein liebenswerter Vater, der zwar das eine oder andere Problem hat, aber sich im Grunde bessern möchte. Sein Sohn entdeckt sehr schnell seine besondere Gabe und die wird seinen Eltern noch im Overlook den einen oder anderen Schrecken einjagen. Die Charakterveränderung von Jack hat mir absolut gut gefallen. Am Anfang ein guter Vater, wird er im Laufe des Buches dem Wahnsinn vom Hotel verfallen. Wendy steht oft zwischen den Fronten, als Mutter möchte sie ihren Sohn schützen, doch nach einer Zeit weiß sie, dass das Overlook ihren Mann übernehmen möchte und Schlimmes vorhergesehen wurde. Die Geschichte nimmt immer mehr und mehr Fahrt auf, und auch die Veränderung von Danny gefiel mir. Er erzählt mehr seinen Eltern und seine "Visionen" sind absolut furchteinflößend und spannend. Der Wahnsinn am Ende des Buches lässt einen gar nicht mehr los, und so hatte ich innerhalb weniger Tage das Buch durch. Auch das Ende von Stephen Kings Buch hat mir viel besser gefallen als im Film. Hier fande ich den Schluss absolut passend zu der gesamten Geschichte und dem Ort des Geschehens.

Auch wenn das Buch an manchen Stellen ein wenig zu ausführlich ist, stört es keineswegs dem Lesefluss. "Shining" ist ein absolut meisterhaftes Buch und ich kann es nicht nur den Stephen King Fans empfehlen, sondern auch den Menschen die vielleicht den Film dazu gesehen haben und die Geschichte nochmal neu und auf eine andere Weise erleben möchten. Natürlich geht die Leseempfehlung auch an alle anderen Leser, die ein gutes Buch mit einer atemberaubenden Geschichte lesen wollen.

Top! 5 * mehr als verdient.

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365 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

horror, vampire, stephen king, fantasy, brennen muss salem

Brennen muss Salem

Stephen King , Peter Robert , Silvia Morawetz , Jerry N Uelsmann
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.09.2010
ISBN 9783453407497
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Vampirroman der wirklich einer ist, blutdurstig, bestialisch und furchteinflösend. Die Geschichte ist Gänsehautfeeling pur und ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher die ich über Vampire bisher gelesen habe. Stephen King spielt hier mit den Urängsten der Menschen, dunkle Kellertreppen, Schatten und Augen im Dunkeln, Blätterrascheln im Wald, das Gefühl beobachtet zu werden... somit ist es absolut unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.

"Wir müssen durch bittere Wasser, ehe wir zu dem süßen kommen"

Worum geht es genau?

Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.

Das Buch enthält außerdem Passagen die vorher herausgestrichen wurden und ist nocheinmal vom Autor überarbeitet worden. Ich finde nicht nur das super toll, sondern erstrecht das Cover. Das sieht super toll aus und macht direkt Lust zum sofortigen loslesen.

Wie auch bei "Es" sind hier die Charaktere absolut facettenreich und spannend gestaltet worden. Manche wachsen einen sofort ans Herz, man leidet mit ihnen und fiebert natürlich mit. Das Buch steht nun auf meiner Nummer 2 meiner Lieblingsbücher von King. In einer windeseile hatte ich es durch, was natürlich defintiv für sich spricht. Auch konnte ich hier den "typischen" King deutlich erkennen. "Es" wird mein absoluter Favorit bleiben, doch "Brennen muss Salem" hatte es defintiv in sich und ein kleiner Teil in mir ist immer noch traurig dass das Buch nun vorbei ist.

Absolute Leseempfehlung!

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97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

veit etzold, thriller, dark web, internet, darknet

Dark Web

Veit Etzold
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426305508
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Wir strahlen mit dem Licht, aber wir kooperieren mit der Finsternis..."

Finster geht es auch in diesem Buch zu. "Dark Web" ist ein weiterer Stand-alone von Veit Etzold. Diesmal teilt er sein enormes Wissen rund um das Dark Web mit uns. Er führt uns langsam an das Thema heran, wir erfahren die Hintergründe, die Drahtzieher und natürlich nicht zu vergessen die guten (sind es überhaupt gute?) und schlechten Seiten des Dark Webs.

Schon zu Beginn des Buches sehen wir die Charakterübersicht, was ich ganz toll fande. So sind alle Namen aufgelistet, inklusive der Spitznamen sowie bei manchen Personen die Familienzugehörigkeit. So kann man zwischendurch kurz nach vorne blicken falls einen die Namen zu viel sind. Ich persönlich bin auch gut ohne die Übersicht zurecht gekommen, aber dennoch fande ich die Idee super.

Im Laufe des Buches stoßen wir auf viele unterschiedliche Charaktere. Ob es nun Auftragskiller aus dem Dark Web sind, Ermittler, oder vielleicht die Russenmafia höchstpersönlich. Wir tauchen an verschiedenen Orten auf, beschäftigen uns mit den unterschiedlichsten Personen und sind mitten drin in der Schlacht zwischen dem Guten und dem Bösen.

Typisch Veit Etzold bleibt aber auch hier die Spannung aus. Gerade bei einem gewissen Puppendoktor auf dem wir im Dark Web stoßen (Ja, der Name ist Programm...) stellen sich die Nackenhaare wirklich auf. So kann ich das Buch nicht nur Menschen empfehlen, die mehr über das Dark Web wissen wollen, sondern auch allen Thriller-Lesern ans Herz legen, denn eine grandiose und spannende Story gibt es auch hier.

"It's not knowing the path. It's walking the path."

Natürlich habe ich auch schon andere Rezensionen über das Buch gesehen. Bei manchen habe ich gelesen dass sie die "einfache Sprache" sowie die Wiederholungen störten. Dazu wollte ich mich noch äußern, denn ich fande es keineswegs schlecht, sondern einfach nur gut gewählt. Dark Web soll schließlich viele Leser ansprechen, und nicht nur Profis denen all die Fachbegriffe oder Themengebiete vertraut sind. So finde ich es gut, dass uns alles erklärt wird und wir auf manche Begriffe mehrmals stoßen. Ich persönlich habe zwar schon einige Sachen über das Dark Web gehört, trotzdem wäre ich bei den ganzen Fachbegriffen aufgeschmissen gewesen.
Somit kann ich nur sagen das Veit Etzold alles richtig gemacht hat und ich freue mich riesig auf den kommenden Clara Vidalis Thriller der dieses Jahr erscheinen wird. Nicht zu vergessen ist eine Leseprobe in "Dark Web". Wie gewohnt ging es gleich haarsträubend los und ich kann es gar nicht mehr erwarten bis ich auch dieses Buch meiner Sammlung hinzufügen kann.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

stephen king, albträume, horror, nightmares & dreamscapes, nightmares and dreamscapes

Albträume

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.09.2013
ISBN 9783453436862
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zwischen Albtraum und Wirklichkeit. In diesem Band befinden sich 21 Kurzgeschichten, ein Filmskript, einen Essay und ein Gedicht. Alle haben unterschiedliche Längen und haben die verschiedensten Themen. Mal grußlig, mal scheußlich, mal voller Fantasie.
Jede Kurzgeschichte hat ihr ganz eigenes Thema und entführt die Leser in die unterschiedlichsten Welten.
Einige der Geschichten hier wurden ebenfalls verfilmt, zum Beispiel die Geschichte rund um den "Nachtflieger".

Das Kurzgeschichtenbuch ist auf jeden Fall toll für Geschichten zwischendurch. Mein Kurzgeschichten-Lieblingsbuch wird es leider nicht, denn im typischen "King-Stil" finde ich nur wenige Geschichten in diesem Band. Da haben mir Werke wie "Nachtschicht", oder seine aktuelleren Kurzgeschichtenbände wie "Vier nach Mitternacht", "Basar der bösen Träume" deutlich besser gefallen die auch den gewissen Wiedererkennungswert hatten.
Leider muss ich zugeben das mir manche Geschichten nicht sehr gefallen haben, gerade Geschichten rund um Baseball wo ich leider absolut keine Kenntnisse habe sind für mich schwer nachzuvollziehen und auch ein wenig langatmig wenn seitenlang das Spiel erklärt wird. Aber das ist nun mal King, ein großer Baseball-Fan.
Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Buch und viele der Geschichten haben mir gut gefallen.
Gerade "Klapperzähne" ,- ein Mann der bei einem Sturm einen Anhalter mitnimmt der nichts gutes im Schilde hat und noch gewisse Klapperzähne ins Spiel kommen oder "der rasende Finger",- ein Mann hört in seiner Wohnung komische Geräusche und sieht einen Finger aus dem Waschbecken ragen, fande ich super. Auch "Entschuldigung, richtig verbunden", - eine Mutter bekommt einen komischen Anruf, sie denkt es handelte sich um ein Familienmitglied, doch es kommt anders, oder "das Haus in der Maple Street",- eine Familie wird von dem Vater tyrannisiert, bis die Kinder bemerken das etwas im Haus vor sich geht und es ihre Rettung ist, -gehörten zu meinen Favoriten.

Für King-Fans lesenswert, für Leute die es sich als das erste King-Buch oder als das erste Kurzgeschichtenbuch überlegen empfehle ich doch erst andere Werke, wo man die typische King-Art spüren kann :)

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167 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

stephen king, horror, schlaflos, insomnia, wahnsinn

Schlaflos - Insomnia

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.040 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435827
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch "Schlaflos" musste natürlich irgendwann auf meinem King-Stapel sein. Leider muss ich gestehen dass es meine Erwartungen nicht treffen konnte. Es ist ein ruhiger King, doch für mich nicht ganz so überzeugend wie andere Bücher.

Worum geht es?
Ralph schläft immer weniger. Von Tag zu Tag wacht er früher auf. Bei seinen nächtlichen Spaziergängen durch Derry sieht er unheimliche Dinge, die er zunächst für Halluzinationen hält, die ihn aber zunehmend an seinem Verstand zweifeln lassen. Bis er erkennt dass er in Ereignisse von kosmischer Bedeutung verstrickt ist und das Leben aller Einwohner Derrys allein von ihm abhängt …

Positiv fande ich die Anspielungen auf andere Bücher. So kam der Junge aus Friedhof der Kuscheltiere kurzzeitig vor und wir haben die eine oder andere deutliche Anspielung auf die sagenhafte Reihe des dunklen Turms gelesen. Top!

Ein tolles Zitat: "Das Leben ist ein Rad,...früher oder später kommt alles, was man hinter sich gelassen zu haben glaubt, wieder zum Vorschein. Ob gut oder schlecht, es kommt wieder zum Vorschein."

Leider gab es auch schlechte Aspekte. Die Story konnte mich einfach nicht komplett fesseln. Die Figuren sind über 70 Jahre alt, aber springen im Buch umher als wären sie 20 Jahre. Man merkt ihnen das Alter gar nicht an, vielleicht wäre eine bisschen jüngere Person hier besser gewesen oder ein ruhigeres Verhalten das auch zum Alter passt. Auch konnte ich mich mit den Personen nicht identifizieren und auch wenn Ralf und Louis im Buch nette Menschen sind, waren sie mir - ich kann gar nicht sagen warum, nicht wirklich sympatisch. Die Geschichte rund um die Schlaflosigkeit war eine gute Idee, doch für mich war es teilweise zu langatmig.

Nichtsdestotrotz ist es kein schlechter King. Bei so vielen Bücher von ihm ist es klar dass einem das eine oder andere nicht gefällt. Das Buch hat auch spannende Seiten, aber für mich gibt es deutlich bessere Exemplare.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

spannung, eifel, thrille, rezensio, feuerwut

Feuerwut

Simon Geraedts
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.11.2016
ISBN B01N96KGSI
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Feuerwut" ist für mich ein Buch welches eindeutig meine Erwartungen übertroffen hat. Schon nach Simon Geraedts "das Opfermesser" war ich ein Fan und habe mich sehr gefreut bei der Leserunde zu seinem aktuellen Werk dabei sein zu dürfen.

Leider ist das Buch viel zu schnell vorbei, trotzdem konnte es mich absolut überzeugen und fesseln. Besonders als eingefleischter Thriller-Fan haben es so manche Bücher nicht leicht, doch das Buch ist durch eine packende Geschichte, ein toller Schreibstil und eine Achterbahnfahrt der Gefühle pures Lesevergnügen. Wir werden entführt in eine grausame Realität, wir bangen mit, wir sind gefesselt und haben dank der guten Beschreibungen ein klares Bild vor Augen als wären wir Teil der Geschichte. Großes Kino!

Worum geht es?

Berufseinbrecher Mike belächelt die alte Wahrsagerin auf dem Stadtfest und schlägt ihre Warnung in den Wind. Ein schwerer Fehler.
Am Sonntag will er bei dem reichen und brutalen Zuhälter Lucas Blaczyk abräumen. Seit Monaten plant er diesen letzten Coup, um sich anschließend mit seiner großen Liebe Jess ins Ausland abzusetzen.
Zu spät erkennt Mike, dass er sich in Lebensgefahr begibt und mehr dahinter steckt, als er je für möglich gehalten hätte: In der Villa des Zuhälters holt ihn seine Vergangenheit ein – jenes dunkle Geheimnis um seine Tochter Gina, die vor siebzehn Jahren bei einem Brandanschlag starb …


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969 Bibliotheken, 19 Leser, 3 Gruppen, 46 Rezensionen

horror, stephen king, tod, friedhof, auferstehung

Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King , Christel Wiemken
Flexibler Einband: 606 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435797
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorab: Bitte nicht die "Inhaltsangabe" hier bei Lovelybooks an der Seite lesen. Sie erzählt die GANZE Geschichte und spoilert alle Höhepunkte. Es wäre einfach nur Schade wenn man vorab schon alles weiß und man durch Stephen King gar nicht mehr überrascht oder geschockt werden kann.

Wenn man den Namen Stephen King hört denkt man sofort an Bücher wie Shining, Es oder natürlich auch Friedhof der Kuscheltiere. Natürlich war dieses Buch für mich Pflicht und innerhalb weniger Tage habe ich es verschlungen. Stephen King schafft es auch hier seinen Leser zu fesseln, zu schockieren und den Atem zu rauben.

Worum geht es?

Die Creeds, eine junge Familie, ziehen von Chicago ins idyllische Kleinstädtchen Ludlow im US-Bundesstaat Maine. Der Ort scheint paradiesisch: Fast abgeschieden von der Zivilisation grenzt ihr wundervolles Zuhause an ein schier unendliches Waldgebiet. Nur eine am Haus vorbeiführende Schnellstraße stört die Idylle. Familienvater Louis lernt den 83jährigen Jud Crandall kennen, der das Haus gegenüber bewohnt und ihm bald der Vater wird, den er nie hatte. Jud zeigt der Familie einen seltsamen Tierfriedhof, der wenige Schritte vom Haus der Creeds entfernt liegt, ein alter Ort des Todes, von Kindern angelegt, die ihre Haustiere verloren.

Es dauert nicht lange, und auch der Kater Winston Churchhill wird von einem auf der Schnellstraße dahinrasenden Truck überfahren. Damit beginnt für die Creeds eine Achterbahnfahrt des Grauens. Louis traut sich kaum, seiner Tochter Ellie von dem Verlust zu erzählen. Da zeigt Jud Louis einen Weg, Totes ins Leben zurückzuholen -- so scheint es zumindest. Doch die Toten kommen verändert zurück.

"Manchmal ist der Tod besser"

Mit dieser Aussage muss sich der Leser das ganze Buch über beschäftigen.  Friedhof der Kuscheltiere ist ein erschreckendes und teilweise grausames Buch dass den Leser in die Abgründe der menschlichen Seele entführt. Wie weit würdest du gehen, wenn du Tiere oder Menschen verlierst, die für dich alles bedeuten? Wenn das Übernatürliche dich dermaßen anzieht und dir die Sinne beraubt, würdest du dich vom Weg ableiten lassen? Das Böse lauert hinter jeder Ecke. Die Angst überkommt dich und dir wird die Furcht ein ständiger Begleiter sein.


Absoluter Gruselfaktor. Grandioser King! 5*

 

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192 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

stephen king, dystopie, horror, endzeit, virus

The Stand - Das letzte Gefecht

Stephen King , Harro Christensen , Joachim Körber , Wolfgang Neuhaus
Flexibler Einband: 1.488 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.03.2016
ISBN 9783453438187
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Am Anfang war das Ende der Welt."

Ein weiteres atemberaubendes Buch vom Meister des Schreibens. "the stand" - das letzte Gefecht habe ich mir in der Gesamtfassung gekauft und bringt damit ganze 1.700 Seiten und ein wenig mehr zusammen. Auch ist das Cover in Orange sehr auffällig im Bücherregal.

Worum geht es?
In einem entvölkerten Amerika versucht eine Handvoll Überlebende die Zivilisation zu retten. Ihr Gegenspieler ist eine mythische Gestalt, die man den Dunklen Mann nennt, eine Verkörperung des absolut Bösen. In der Wüste Nevada kommt es zum Entscheidungskampf um das Schicksal der Menschheit.

Die Geschichte ist der Wahnsinn. Zum Schreibstil muss ich langsam wohl nichts mehr sagen, es ist einfach King pur. Man muss es mögen, ich kann verstehen dass gerade die Seiten vielleicht den einen oder anderen Leser abschrecken oder dass manche die ausführlichen Details von King nicht so toll finden, doch ich bin einfach King-Fan pur. Ich gebe zu, dass es am Anfang schwierig war all die Menschen zu merken die in kürzester Zeit vorgestellt wurden. Viele verschwanden so schnell wie sie kamen, und irgendwann brauchte ich auch immer ein paar Seiten bis ich wieder wusste um wen es geht. Das hat sich jedoch fix erledigt, denn die Hauptcharaktere kristallisieren sich schnell heraus.

Wir werden nach und nach durch die Geschichte geführt. Erleben das Virus, wir lernen die verschiedenen Charaktere und ihre Vorgeschichte kennen. Es passiert so viel und eigentlich möchte ich gar nicht vorwegnehmen was sonst noch so spektakuläres passiert. Der finale Kampf steht bevor und lasst euch einfach mit King auf eine atemberaubende Reise mitnehmen. Mehr als 5* verdient. Top Story, facettenreiche Charaktere und viele unerwartete Überraschungen machen das Buch zu einem einzigartigen Werk.

Noch ein weiteres tolles Zitat: "Das Leben war ein kreisendes Rad, auf dem niemand lange stehen konnte. Und letzten Endes kehrte es immer wieder zur selben Stelle zurück."

Lesevergnügen pur.

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218 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

entführung, baby, angst, tod, thriller

Qual

Stephen King , Richard Bachman , Jürgen Bürger
Flexibler Einband: 382 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.02.2009
ISBN 9783453406124
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Qual" ist mein erstes Buch welches Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte. Das Buch wurde in den frühen 70er Jahren geschrieben, ist also auch ein älteres Werk.

Die Geschichte rund um Blaze, einen Außenseiter in der Gesellschaft ist bewegend. Durch die Rückblenden erfahren wir mehr aus seiner Kindheit, die alles andere als rosig war. Diese Rückbliche taten einem wirklich in der Seele weh. Wir erleben seine früheren Freunde, die Arbeit, die schrecklichen Aufenthalte. Wir begleiten ihn bis wir alles über ihn wissen, und werden dann Teil der Entführung eines Babys. Das ganze endet anders als gedacht. Anfänglich war die Summe noch wichtig, aber Blaze baut eine enge Bindung zu dem entführten Baby auf.

Der Klapptext verrät uns folgendes:
Ein großer Coup soll den geistig zurückgebliebenen Blaze aller Sorgen entledigen. Er entführt das Baby einer reichen Familie. Was wird er dem Kleinen antun? Während alle Welt ihn jagt, um den Horror zu beenden, geht in Blaze eine Verwandlung vor. Das Lösegeld interessiert ihn längst nicht mehr ...

Die Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben, und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge kommt in ein Kinderheim, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem kleinen Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe ...

Die Geschichte fande ich wirklich spitze und total spannend. Gerade die Rückblenden waren toll, so konnten wir die ganze Geschichte von Blaze erfahren, und noch mehr über seinen Charakter oder dem Durchlebten wissen. Auch die Entführung und alles was danach noch kam war absolut spannend und ich hatte das Buch in wenigen Tagen fertiggelesen.

Wie immer ein tolles Buch vom Meister des Schreibens. Mehr als verdiente 5*!

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115 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

australien, dürre, thriller, mord, krimi

The Dry

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290268
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"The Dry" würde ich nicht unbedingt als Thriller einstufen. Mehr als Roman, denn es ist eine ruhigere Geschichte, die ohne brisante oder blutige Elemente ist. Für mich also nicht "thriller-typisch".

Worum geht es?

Die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten lastet wie heißes Blei auf dem ländlichen Städtchen Kiewarra mitten im Nirgendwo. Das Vieh der Farmer stirbt, die Menschen fürchten um ihre Existenz.
Als Luke Hadler, seine Frau und ihr Sohn Billy erschossen aufgefunden werden, glauben alle, dass der Farmer durchgedreht ist und erweiterten Suizid begangen hat. Aber Sergeant Raco hat seine Zweifel.
Aaron Falk kehrt nach zwanzig Jahren zum ersten Mal nach Kiewarra zurück - zur Beerdigung seines Jugendfreundes Luke. Bald brechen alte Wunden wieder auf; das Misstrauen wirft seine langen Schatten auf die Kleinstadt. Und in der Hitze steigt der Druck immer mehr...

Alles in einem eine tolle Geschichte. Doch für mich gab es leider ein paar Unstimmigkeiten. Die Längen im Buch haben mir nicht zugesagt, hier ging die Spannung immer weg und es hätte meiner Meinung nach gekürzt werden gekonnt. Der Schreibstil ist sonst gut, auch die Charaktere passen gut in das Geschehen. Das Ende war nicht ganz wie ich es erwartet habe, hier hätte ich mir vielleicht noch das gewisse Extra gewünscht, für mich kamen hier auch die Charaktere ein wenig zu kurz. Trotzdem fande ich es schön die Geschichte zu lesen.


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