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744 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

bücher, tod, nationalsozialismus, juden, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.01.2015
ISBN 9783570403235
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(57)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

pastor, meredith winter, ladythriller, blutpsalm, liebe

Blutpsalm

Meredith Winter
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783981872217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Originalrezension findet ihr auf "Iri's World of Books"
Inhalt:

Pastor Jonathan lebt in der altmodischen und meist eher langweiligen Gemeinde Sommerburg. Die dort lebenden 800 Menschen kennen sich nicht nur alle, sie wissen auch alles übereinander – oder zumindest glauben sie das. Geheimnisse scheint keiner zu haben. Alle sind korrekt, anständig und religiös. Allen voran ihr Vorbild Pastor Jonathan, der in den Träumen vieler älterer Damen den Ehegatten ihrer Töchter darstellt. Doch der Pfarrer lebt enthaltsam, denn er glaubt an die wahre Liebe und die hat er in dem Städtchen noch nicht gefunden.
Als eines Tages der Bürgermeister tot mit einem Fleischermesser in der Brust im Schnee liegt, erschüttert dies die ganze Gemeinde. Und bei ihm hört es noch lange nicht auf. Weitere Morde und keine Spur, wer der Täter sein könnte. Der einzige Anhaltspunkt ist, dass die Morde irgendwie mit einer Prostituierten zusammen hängen. Mit der, in die sich ausgerechnet der Pastor Hals über Kopf verliebt hat. Offensichtlich gibt es in der kleinen Gemeinde doch deutlich mehr Geheimnisse, als alle zuzugeben bereit sind…

Meine Meinung:

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich mich ganz, ganz herzlich bedanke!

Cover:
Ich finde das Cover eigentlich ganz gut gelungen und auf jeden Fall passend zum Inhalt. Ich mag besonders die Schrift und das Schwarz-Weiß, da es meiner Meinung nach gut zu einem Thriller passt und die Schrift altmodisch wirkt, was zum Dorf und natürlich auch zu Pastor Jonathan passt. Das Kreuz finde ich sehr passend, doch irgendwie passt es nicht ganz. In größer und in anderem Stil wäre es vielleicht so, wie ich es mir perfekt vorstelle. Der Blutfleck ist ein super Kontrast und gefällt mir sehr gut.

Schreibstil:
Der Ladythriller ist in Form des Er/Sie-Erzählers aus der Sicht der Prostituierten Marlene und des Pastors Jonathan geschrieben, wobei einige Abschnitte die Sicht des Mörders darstellen und ein paar ab und an auch die einiger Nebencharaktere. Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Der Wechsel der Sichtweisen hat Spannung und Abwechslung in die Handlung gebracht. Allgemein lässt es sich gut, flüssig sowie abwechslungsreich geschrieben, was mir immer sehr wichtig ist. Es ist nicht durchgehend ernst sondern bringt einen auch ab und an zum Schmunzeln.
Hier und da haben sich kleine Schreibfehler eingeschlichen, jedoch waren sie nicht all zu störend und selbst bei großen Verlagen hatte ich schon mehr. Die Meisten, die ich entdecken konnte waren Flüchtigkeitsfehler, indem Wörter beispielsweise aus Versehen doppelt geschrieben wurden.

Story:
Der Fokus liegt nicht nur auf den Morden sondern auch auf der Liebesgeschichte zwischen zwei, die sich eigentlich nicht lieben dürfen und der Bewältigung ihrer Probleme aus der Vergangenheit. Ein Pastor und eine Prostituierte. Eigentlich ein No-Go und umso pikanter, dass genau das passiert.
Und dann ist es auch noch Liebe auf den ersten Blick. Ich fand das sehr abwechslungsreich, da es zwar natürlich sehr tragisch und „unrealistisch“ ist, wie die Meisten sagen, weil „Liebe auf den ersten Blick“ etwas ist, was es laut vielen in Wirklichkeit nicht gibt, doch schlecht finde ich das nicht, denn es ist doch realistisch mit Problemen und Hindernissen geschrieben. Außerdem ist es mal etwas anderes als das dauernde: Sie steht auf ihn, aber gibt es nicht zu, er ist ein Arsch, aber steht im Geheimen die ganze Zeit auf sie und so weiter. Nein, das ist ganz anders. Es hat eindeutig die altmodische und romantische Ader in mir sehr positiv angesprochen.
Die Morde und der Mörder sind ebenfalls sehr fesselnd gestaltet. Man kommt nicht so einfach darauf, wer es sein könnte und bekommt dennoch immer wieder kleine Informationshappen über den Täter, die die Spannung und Neugierde aufrecht erhalten. Die Hintergründe der Morde finde ich ebenfalls originell und es bleibt bis zum Ende spannend.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass einige Handlungen zu schnell aufeinander zu folgen schienen. Die Spannung blieb zwar so fast permanent hoch, doch man hatte ab und an das Gefühl es ist zu viel, da es dann etwas übertrieben war.

Charaktere:
Da das Buch eher kurz ist und es dadurch, dass ein ganzes Dorf in der Handlung immer wieder vorkommt, viele Nebencharaktere gibt, sind die Meisten von ihnen nicht besonders vielschichtig, was aber auch viel zu verwirrend und kompliziert geworden wäre. Denn diese Eindimensionalität macht das Dorf und seine Bewohner aus.
Pastor Jonathan, der den männlichen Protagonisten darstellt, ist dabei natürlich eine Ausnahme. Er ist ein sehr sympathischer Charakter und wirklich nicht der typische männliche Protagonist. Er ist wirklich süß in seiner altmodischen Art und mit seiner Unbeholfenheit gegenüber der Frau, in die er sich so plötzlich verliebt hat. Aber trotz dieser Korrektheit und Zurückhaltung ist er nicht ‚unmännlich‘, denn er hat es – was man ihm anfangs gar nicht zutraut – faust dick hinter den Ohren. Er ist eindeutig selbstbewusst und humorvoll, was er jedoch meist hinter dem „Pfarrer“ versteckt.
Marlene ist ebenfalls viel mehr, als man anfangs ahnt. Sie ist selbstbewusst und doch zerbrechlich, stur, sexy und selbstlos. Eigentlich will ich über sie nicht zu viel sagen, da man sie beim Lesen selbst kennenlernen sollte. Ich mag es, dass sie eine eher unüblichen Beruf hat, der einen schlechten Ruf hat, da sie zeigt, dass das auch nur normale Menschen sind.

Fazit:
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es ist abwechlungsreich, spannend und wirklich süß. Mit etwas mehr Seiten wäre es womöglich noch besser geworden, da sich dann die Handlungen nicht so überschlagen hätten und es glaubwürdiger und weniger hektisch gewesen wäre. Da es mir sonst aber gut gefallen hat, bekommt es von mir 4 von 5 Sternen. (Ich habe die ganze Zeit zwischen 3,5 und 4 geschwankt, das ist immer so schwierig!)

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

sandra pulletz, novelle, weihnachten mit den padderborns, weihnachten, die padderborns

Weihnachten mit den Padderborns (Die Padderborns 1)

Sandra Pulletz
E-Buch Text
Erschienen bei null, 22.11.2016
ISBN B01N79FS41
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Bettina feiert Weihnachten am liebsten in aller Ruhe mit ihrem Mann und ihrem Sohn, denn ein Zusammenkommen mit ihrer gesamten chaotischen Familie bedeutete in aller Regel alles andere als entspannte Feiertagsstimmung. Ihre Schwester Nadine ist eine Perfektionistin, die Mutter der beiden eine notorische Nörglerin und wie das bei Familientreffen nun mal ist, gesehen sich nach einer Weile meistens sowieso alle auf die Nerven. Jedoch kommt sie dieses Weihnachten nicht drum herum zu ihrer Schwester aufs Land zu fahren, die das „perfekte Weihnachtsfest“ bereits seit Monaten plant.
Dieses perfekte Weihnachten droht jedoch schon ziemlich früh zum Desaster zu werden. Die festliche Stimmung hält sich in Grenzen, das Aufstellen des Weihnachtsbaumes sorgt fast für ein Blutbad und das schlimmste: Bettina soll dann auch noch für ihre Schwester das Kochen übernehmen. Doch so aussichtslos wie es auch scheint, ein Fünkchen Hoffnung bleibt doch und vielleicht ist es ja genau der, der das Weihnachtsfest rettet?

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin persönlich – Sandra Pulletz – als eBook bekommen. Dafür ein ganz, ganz großes Dankeschön!

Cover:
Das Cover ist zwar nichts besonderes, jedoch trotzdem schön und wirklich weihnachtlich durch das Gold, die Rot-Akzente und die hübschen feinen Formen am oberen Rand, die ein wenig an Weihnachtsschmuck am Baum erinnern.

Schreibstil:
Die Novelle ist in der Ich-Perspektive aus Bettinas Sicht geschrieben, was für mich als Liebhaber dieser Erzählform ja schon ein Plus ist. Der Schreibstil an sich lässt sich sehr flüssig lesen und ist außerdem auch sehr unterhaltsam gestaltet. Dass das Buch im Präsens geschrieben ist, finde ich nochmal extra passend, da es so einfach eine allgemeine Aktualität hat. Denn wer eine Großfamilie hat und mit dieser regelmäßig zusammenkommt und auch Weihnachten feiert, weiß genau, dass das immer eine Herausforderung ist, die immer etwas Neues bietet und die gerne auch mal im Chaos enden kann. Damit kommen wir auch schon zur…

Story:
Ich finde die Story nicht nur lustig sondern auch passend und einfach süß. Weihnachten wird nicht nur aus der Friede, Freude, Weihnachtszauber Perspektive gezeigt, sondern so, wie es in Großfamilien wirklich ist: In so einigen Aspekten stressig und total chaotisch. Als Mitglied einer solchen Großfamilie konnte ich über die witzig formulierten Wahrheiten (selbst, wenn sie nicht genau SO bei mir zu finden sind :D) sehr gut lachen – oder eher grinsen, denn ich habe das Buch auf einer Bussfahrt gelesen.
Dadurch, dass das Buch nicht besonders lang ist, ist es super für zwischendurch und lässt sich so gut auf Bussfahrten oder im Wartezimmer lesen, da es keine komplizierte Lektüre ist. Man kann es entspannt lesen, lachen und die süßen, harmonischen und weihnachtliche Stimmung verbreitenden Aspekte des Buches genauso genießen, wie die völlig chaotischen. Beides ist vorhanden und bildet so meiner Meinung nach eine Geschichte, die der Realität, auch wenn in etwas übertriebener Form, doch humorvoll nahe kommt.

Charaktere:
Die Personen sind eher stereotypisch gehalten, doch das finde ich bei einem kurzen und komödiantisch gestaltetem Buch wirklich gar nicht schlimm, denn da geht es ja eher um die Story an sich, als um tiefergehende, einzelne Personen. Deshalb kann ich dazu eher weniger sagen.Alle zusammen ergeben einfach einen vielseitigen und witzigen Mix!

Fazit:
Es ist ein tolles weihnachtliches Buch für zwischendurch und vor allem für die Weihnachtszeit, das sich schnell und unkompliziert durchlesen lässt. Es ist sowohl witzig als auch süß geschrieben und erinnert einen an die eigene chaotische Familie. Da die Story natürlich nicht super tiefgehend, aber trotzdem wirklich schön war, bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen.

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177 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

geteiltes blut, bitter & sweet, linea harris, bitter&sweet, fanatsy

Bitter & Sweet - Geteiltes Blut

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492704229
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Jillians zweites Schuljahr an der Winterford Akademie beginnt und sie freut sich sehr auf dieses, denn das Böse ist fürs Erste besiegt und sie sieht dann auch endlich ihre Freunde und ihren heißgeliebten Vampirfreund Ryan wieder. Doch leider wird dieses nicht so schön, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie wird von allen angestarrt und das, obwohl sie nicht mal ihr Geheimnis – die Tatsache, dass sie Dämonenblut in sich trägt – kennen. Alle halten sie für etwas Besonderes und somit wird sie von allen ganz genau beobachtet. Da erscheinen selbst kleine Fehler groß. Außerdem ist der neue Schüler, der genau wie Jillian direkt auf seine Prana zugreifen kann und dem sie deshalb Nachhilfe geben soll, nicht nur fürchterlich selbstverliebt und besitzt ein zu großes Ego, Jillians beste Freundin ist auch überzeugt davon, dass er ein großes Geheimnis mit sich herum trägt.
Mit Ryan läuft es auch nicht gut. Eigentlich sollten die beiden frisch verliebt sein, doch Ryans Problem mit Blut sorgt für größere Probleme, als zuerst gedacht, und stürzt die achzehnjährige Hexer in ein riesiges Gefühlschaos. Hinzu kommt, dass etwas Dunkles sich an der Schule auszubreiten scheint. Der früher immer friedlich scheinende Wald wirkt düster und gefährlich. Scheint zu sagen: „halt dich fern!“ Als Jillian in eben diesem Wald von einem riesigen, unnatürlichen Wolf angegriffen wird, ihr das aber keiner glauben möchte, weil es so abwegig klingt, nimmt Jillian sich vor, diesem Bösen auf die Spur zu gehen. Dabei muss sie einen kühlen Kopf bewahren und das, obwohl ihr die Gefühle und alles, was passiert, völlig den Verstand vernebelt. Das sorgt dafür, dass sie sich nicht nur einmal in große, lebensbedrohliche Gefahr begiebt…

Meine Meinung:

Genau wie den ersten Teil habe ich auch diesen als Rezensionsexemplar vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür!

Das Cover passt gut zum ersten Teil und mit dem Mix aus hübschen türkisen Mustern und weißem Hintergrund ist es sehr schön anzuschauen. Die türkise Farbe passt außerdem gut zum Buch, da Jillians neue, ungewöhnliche Augenfarbe, die sie durch die Entfaltung ihres Dämonenbluts nun hat, türkis ist. Außerdem ist es meine Lieblingsfarbe :D. Ebenfalls gut gefallen hat mir der Stundenplan von Jillian, der auf der ersten Seite des Buches abgebildet ist. Ich mag solche Feinheiten immer sehr, da sie mir das Gefühl geben, der Protagonistin näher zu sein.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Jillians Geschichte wird uns direkt durch ihre Augen in Form eines Ich-Erzählers geschildert. Auch hier ist es wieder toll, wie bildlich und genau Linea Harris die Umgebung beschreibt. Ich hatte beim Lesen richtige Szenen vor Augen, als würde ich einen Film gucken. Ich finde es außerdem gut, wie überzeugend die Autorin es schafft, die Emotionen darzustellen, die in Jillian toben, denn von denen gibt es nicht gerade wenige.
Wo wir schon bei Jillians Emotionen sind, komme ich gleich zu Jillian selbst. Diese ist etwas reifer als im ersten Teil und das ist eindeutig positiv. Ich hatte auch nicht mehr das Gefühl, dass sie zu perfekt ist, da sie mir hier echter erschien und auch endlich mal Fehler macht und nicht alles kann. So viele ‚Bist du doof, was tust du da?!‘-Momente gibt es hier zum Glück auch nicht, wie im ersten Teil. Zwar sind einige vorhanden, doch nicht all zu viele. Insgesamt war sie mir also sympathischer als im ersten Teil, doch super toll werde ich sie wohl auch nie finden, da sie gerne Entscheidungen zu treffen scheint, die ich nu in Teilen oder gar nicht nachvollziehen kann und bei denen ich lieber etwas anders entschieden hätte. Vielleicht anderen Leuten davon erzählt oder besser nachgedacht.
Eigentlich würde ich so gerne so viel über die Nebencharaktere sagen, doch bei denen, bei denen ich am meisten sagen möchte, würde ich spoilern. Allgemein finde ich es gut, dass etwas näher auf Ally eingegangen wurde. Das hatte ich mir ja schon im ersten Teil gewünscht. Jedoch gab es da etwas, dass ich weniger gut fand, da es mir etwas übertrieben erschien.

—-Spoiler!!—-

Ihre Fähigkeiten, Gefühle lesen zu können, finde ich zwar toll, doch dass unbedingt die beste Freundin eines total besonderen Hexen-Dämonenmädchens zufällig und auch noch ohne wirklichen Grund solche Fähigkeiten entwickelt, ist mir einfach zu übertrieben. Ich hätte es besser gefunden, wenn das womöglich etwas gewesen wäre, was bei ihr in der Familie liegt oder ähnliches. Das hätte immerhin einen Hintergrund, wo es herkommt und wäre nicht so willkürlich, damit sie nicht mehr so durchschnittlich neben Jillian wirkt.
—-Spoilerende—-

Die Story im Allgemeinen ist sehr ereignisreich, wodurch sehr viel Spannung erzeugt wird. Ich hätte eindeutig nicht gedacht, dass diese sich SO entwickelt und es ist wirklich abwechslungsreich, weshalb mir die Story gut gefallen hat. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, es ist etwas too much. Zu viele Ereignisse, die sich aneinanderreihen. Ich persönlich habe es lieber und finde es realistischer, wenn auch mal Stellen zum Aufatmen zwischen den Hochphasen sind.
Abschließend würde ich sagen, dass ich mich sehr auf den dritten Teil freue, da das Buch viele sehr interessante Möglichkeiten offen lässt, wie es weitergehen könnte. Ich empfand den zweiten Teil im großen und ganzen weder besser noch schlechter als den ersten, bis auf die Tatsache, dass Jillian mir diesmal etwas sympathischer war. Deshalb gibt es auch für Teil zwei 3 (1/2) Sterne.

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669 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 129 Rezensionen

frigid, liebe, new adult, jennifer l. armentrout, piper

Frigid

J. Lynn , Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.11.2016
ISBN 9783492309851
Genre: Erotische Literatur

Rezension:


„Niemand konnte meinen Platz in Kylers Leben einnehmen.
Das wusste ich.
Ich war die Person, die alles über ihn wusste 
und der er vor allen anderen vertraute.
Ich war Kylers beste Freundin.
Und deswegen würde er mich nie so lieben würde, 
wie ich ihn liebte.“
 
Inhalt:
Sydney und Kyler sind völlig unterschiedlich. Wie Licht und Dunkel, wie Feuer und Eis, wie Yin und Yang. Sydney ist ein Bücherwurm, der lieber in eine Decke gewickelt ein Buch liest als bis spät in die Nacht zu trinken und zu feiern, während Kyler genau das immer sehr gerne tut und dabei auch eigentlich immer eine willige Schönheit abschleppt. Nichtsdestotrotz sind sie von klein auf die aller besten Freunde. Sie wissen alles über den jeweils anderen und würden auch alles für diesen tun.
Als sie jedoch gemeinsam in den Skiurlaub fahren und dort ein Schneesturm dafür sorgt, dass sie über Tage hinweg zu zweit in der Skihütte eingesperrt, weckt das alte Gefühle, die das ganze alles andere als einfach machen. Denn zu zweit bei eisigen Minusgraden in einem Haus eingesperrt zu sein und sich dort gemeinsam am Kaminfeuer wärmen zu müssen, lässt nicht nur das Feuer knistern. Zu den verwirrenden Gefühlen kommt außerdem noch, dass jemand es auf sie abgesehen zu haben scheint. Schaffen sie es überhaupt lebend aus dieser Hütte oder wird die Hütte das letzte, was sie sehen…?
Meine Meinung:
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür ein großes Dankeschön an den Verlag!
Das Cover erinnert mich sofort an Winter und Romantik, womit es nicht nur zur aktuellen Jahreszeit sondern auch zum Inhalt des Buches passt. Die Farben sind schön, jedoch nicht zu aufdringlich oder grell. Das einzige, was ich an dem Cover auszusetzen habe, ist die Haarfarbe des dort abgebildeten Mädchens, denn sie passt nicht zu der Protagonistin! Ich verstehe nie, wieso sowas gemacht wird, aber zum Glück ist das nichts vollkommen Weltbewegendes.
Der Schreibstil ist – wie für Jennifer L. Armentrout typisch – sehr flüssig und toll zu lesen. Sie schafft es, die Emotionen der Protagonisten überzeugend rüber zu bringen und weder zu viele noch zu wenige Gefühle einfließen zu lassen. Es ist der perfekte Ausgleich zwischen Erotik und Romantik. Man hat sowohl wundervolle Szenen, die einen zum seufzen bringen, weil sie so schön und süß sind als auch Szenen, die richtig heiß, spannend und fast schon elektrisch aufgeladen sind. Was mir an ihrem Schreibstil außerdem besonders gefällt, ist die humorvolle Art. Sie schafft es immer, diese einfließen zu lassen und das Buch somit vielseitiger zu machen, da Bücher, die sich nur auf Romantik oder Erotik konzentrieren, des Öfteren auch ziemlich eintönig sein können. Dies ist hier eindeutig nicht der Fall.
Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Obwohl Sydney einige klischeehafte Eigenschaften der typischen grauen Maus aufweist, so hat sie doch einige kleine Eigenheiten, die sie von diesem Klischee abheben. So ist sie was Jungs angeht zwar eher unerfahren, doch nicht völlig (dass ich das schon als Ausnahme sehe, zeigt, wie typisch das ist :D) und ihr Grund ist zumindest nicht, dass sie völlig verschlossen ist und nie ein Junge Interesse an ihr gezeigt hat. Viel mehr verrate ich aber nicht in dieser Hinsicht. Auch ist die Tatsache, dass sie einen größeren Freundeskreis hat und sogar mehr als einmal feiern gewesen ist etwas, das klischee-untypisch ist. Das macht ihren ganzen Charakter realistischer und individueller. Sie ist keine gleiche graue Maus in einer Reihe vieler anderer. Sie hat einfach einen zurückhaltenden Charakter und eine ziemlich hohe Hemmschwelle. Um sie zu überwinden braucht sie also ein wenig Hilfe. Das Einzige, was ich an ihr wirklich zu kritisieren habe, ist, dass ich ihre übertriebene gedankliche Schwärmerei für Kyler am Anfang des Romans, etwas zu übertrieben fand.
Kyler ist das komplette Gegenteil von Sydney. Er ist ein totaler Aufreißer, hat eine ziemlich niedrige Hemmschwelle und einen natürlichen Charme, mit dem er die Frauen um den Finger wickelt. Er ist kein Bad Boy. Nur sein Frauenverschleiß ist ziemlich hoch. Besonders toll finde ich an dieser Stelle seine Vielschichtigkeit. Denn er ist eben nicht nur dieser Casanova. Er ist auch der fürsorgliche, liebevolle und beschützerische beste Freund, der alles tun würde, um seine zu klein geratene beste Freundin Sydney vor dem Bösen dieser Welt zu beschützen. Vor ihr ist ihm sein Verhalten sogar peinlich!
Das ist ebenfalls etwas, was ich an der Story sehr schätze. Die beiden stellen nicht irgendwann im Laufe der Story fest, dass sie aufeinander stehen. Es wird bereits innerhalb der ersten paar Seiten klar, dass die Gefühle füreinander bereits eine ganze Weile zu bestehen scheinen.
Nebencharaktere spielen in einem Roman, in dem die beiden Protagonisten den Großteil der Zeit zu zweit zugeschneit in einer Hütte verbringen, natürlich keine all zu große Rolle. Dass ihnen dennoch eine bestimmte Wichtigkeit anzumerken ist, finde ich umso besser. Ihr Leben dreht sich nicht nur um das der Protagonisten herum. Sie sind vielschichtig und haben sogar eine eigene kleine Story, die ich ziemlich amüsant fand und auf die ich ebenfalls neugierig war, da vor allem die beste Freundin eine total verrückte Art an sich hat, die irgendwie seltsam aber auch sympathisch ist.
Die Story an sich finde ich sehr fesselnd. Sie ist, wie bereits erwähnt, romantisch, heiß und eben auch spannend, da durch die unklare Bedrohung, der die beiden ausgesetzt sind, nochmal eine Prise besonderer Spannung in den Young Adult Roman einfließt. Mein größter Kritikpunkt in der Hinsicht ist, dass die Antwort auf die Frage, was oder wer die im Klappentext beschriebene Bedrohung darstellt, meiner Meinung nach etwas zu offensichtlich ist. Da hätte ich mir mehr Kreativität erhofft. Ansonsten war ich beim Lesen regelrecht gefesselt und hatte den Roman in kürzester Zeit durchgelesen.
Alles in allem finde ich den Roman also wirklich toll und würde ihn auf jeden Fall weiter empfehlen. Durch die kleinen Kritikpunkte, die ich hatte, reicht es zwar nicht für die perfekten 5 Sterne, doch dafür für die fast perfekten 4.
    
  4 /5
331 Seiten
Verlag: Piper
Taschenbuch: 9,99€
Kindle: 8.99€ 

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823 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 212 Rezensionen

liebe, organspende, herz, jugendbuch, jessi kirby

Mein Herz wird dich finden

Jessi Kirby , Anne Brauner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.02.2016
ISBN 9783737353526
Genre: Jugendbuch

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107 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

jugendbuch, sophie kinsella, schau mir in die augen audrey, familie, mobbing

Schau mir in die Augen, Audrey

Sophie Kinsella , Anja Galić
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.01.2017
ISBN 9783442485574
Genre: Jugendbuch

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

japan, totengespräche, uwe timm wandert über diesen friedhof und hört die stimmen von berühmten toten und forscsht nach deren geschichte, emazipation, berliner invalidenfriedhof

Halbschatten

Uwe Timm
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2010
ISBN 9783423138482
Genre: Romane

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1.955 Bibliotheken, 31 Leser, 4 Gruppen, 115 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, engelsnacht, daniel

Engelsnacht

Lauren Kate , Doreen Bär
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.11.2012
ISBN 9783570308400
Genre: Jugendbuch

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861 Bibliotheken, 21 Leser, 3 Gruppen, 101 Rezensionen

roadtrip, liebe, usa, tod, amerika

Amy on the summer road

Morgan Matson , Franka Reinhart
Flexibler Einband: 475 Seiten
Erschienen bei cbj, 09.04.2012
ISBN 9783570401323
Genre: Jugendbuch

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777 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

new york, liebe, eden, dark love, estelle maskame

DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

Estelle Maskame , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453270640
Genre: Jugendbuch

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1.327 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 173 Rezensionen

liebe, dark love, estelle maskame, stiefgeschwister, tyler

DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

Estelle Maskame , Cornelia Röser
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453270633
Genre: Erotische Literatur

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

faust, schullektüre, klassiker, goethe

EinFach Deutsch - Textausgaben / EinFach Deutsch Textausgaben

Johann Wolfgang von Goethe , Franz Waldherr
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei Schöningh Verlag im Westermann Schulbuchverlag, 01.03.1999
ISBN 9783140222785
Genre: Klassiker

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256 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

tammara webber, schauspieler, liebe, schauspielerei, between the lines

Between the Lines: Wilde Gefühle

Tammara Webber , Anke Brockmeyer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.03.2016
ISBN 9783956492891
Genre: Liebesromane

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Verbotene Spiele - Band 1

Emma M. Green
E-Buch Text: 84 Seiten
Erschienen bei Addictive Publishing, 22.11.2015
ISBN 9791025728116
Genre: Sonstiges

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1.205 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 251 Rezensionen

liebe, krankheit, nicola yoon, jugendbuch, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Kleine Scheißer in großen Gärten

N. Benni-Mama , Benni-Mama null
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 21.05.2015
ISBN 9783596032327
Genre: Humor

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

vampire, ina linger, vampir, buchreihe, blut

Sanguineus - Gefallener Engel

Ina Linger
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei null, 30.03.2014
ISBN B00JDTSQLY
Genre: Fantasy

Rezension:

Ina Linger hat mir das Buch als Reziexemplar zur Verfügung gestellt und ich mochte nicht nur das Cover, das Buch hat mich auch bereits im Prolog mit dem philosophischen Schreibstil sehr überzeugt.
Die Protagonisten wurden mir schnell sympathisch und die Story behielt fast durchgehend ihre Spannung. 
Kleine Kritikpunkte sind lediglich einige Rechtschreibfehler sowie, dass mir ein wenig die wichtigen Nebencharaktere gefehlt haben. Das Buch war für mich eine Art Einleitung in die Story und ich erwarte, dass es noch ziemlich vielversprechend werden kann.

Eine ausführliche Rezension zum Buch findet man wie immer auf meinem Blog!

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65 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

tinder, tinderella, rosy edwards, roman, liebesroman

Tinderella

Rosy Edwards , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.05.2016
ISBN 9783442484379
Genre: Liebesromane

Rezension:


(Die lange Version (625 Wörter) mit ausführlicherer Meinung und Erklärungen gibt es auf meinem Blog)

Inhalt:
Rosy ist 27 Jahre alt und sucht, nachdem sie vor einer Weile von Chris verlassen wurde, nun ihren MR. Right. Das ist nach einer langjährigen Beziehung jedoch gar nicht so einfach, denn wo lernt man denn jemanden kennen? Tinder kommt ihr da genau richtig, denn alles scheint so einfach, der nächste Kerl ist nur einen Wisch entfernt und der nächste könnte vielleicht schon der Richtige sein...oder das nächste Desaster Date. 

Meine Meinung:
Ein Buch mit einem modischen, schönen Cover und einer Protagonistin, die sich durch die Probleme des Datens und des Singlelebens kämpft. Amüsant und manchmal sogar tiefsinnig in Sachen Liebe ist das Buch angenehm zu lesen, wobei man zur Protagonistin eher zwiespaltige Gefühle hat. Das Ende, bei dem ich bis zum Schluss nicht genau sagen konnte, wie es wohl aussehen wird, hat mir gut gefallen, es war zwar nicht 100%ig klar, doch das passt gut zu dem Buch. Auch der Schreibstil war nicht schlecht, auch wenn ich mich damit nicht immer anfreunden konnte, da an manchen Stellen einfach gebildetere Sätze mehr Aussagekraft gehabt hätten. 
Die Story an sich war gut, jedoch nicht toll oder überragend, einfach gut und ganz interessant, weshalb ich am Ende auch auf 3 Sterne komme.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

japan, romantasy, samurai, geliebter samurai, an lin

Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)

An Lin
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.04.2016
ISBN 9781532904189
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Yuna ist 29 Jahre alt, lebt in einer großen Stadt in Japan und ist eine bodenständige, rationale sowie erfolgreiche Geschäftsfrau. Sie liebt die Ordnung, die in ihrem Leben herrscht, denn so hat sie sicher alles im Griff. Das beweist auch ihre Beförderung. Leider ist es so, dass man nicht immer alles im Leben kontrollieren kann. Am allerwenigsten die eigenen Träume.
Yuna kann davon ein Lied singen, denn sie träumt vom japanischen Mittelalter, von sich als Prinzessin und von dem umwerfenden Samurai Joshi. Das wäre wohl alles gar kein Problem, wenn die Träume sich nicht so unglaublich echt anfühlen und wenn sie Joshi nicht eines Tages plötzlich in Wirklichkeit gegenüberstehen würde.
Die reale 17-jährige Version ihres heldenhaften Samurais wirft Yuna ziemlich aus der Bahn und sorgt für so einige Fragen. Wie ist das möglich? Und wie kann es sein, dass der Schüler nicht nur genauso aussieht, wie der Samurai in ihrem Traum, sondern genauso heißt?
Das Schicksal ist unergründlich und führt, als ein Ninja plötzlich nach Yunas Leben zu trachten scheint, die Leben einer 29-jährigen Geschäftsfrau und eines sturen 17-jährigen Jungen auf ungewöhnliche Weise zusammen - oder doch nur wieder zusammen?

Meine Meinung:
Dieses Buch war ein Leseexemplar, das ich von der Autorin An Lin persönlich bekommen habe. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei dieser!

Kommen wir zum Buch selbst. Was mir vom allgemeinen Aufbau sofort gefallen hat, waren einmal die japanische Kultur als Schwerpunkt - das hat dem Buch einen besonderen Touch gegeben und es anders als andere gemacht - und das Thema Schicksal - eine Liebe die über ein Leben und mehrere Jahrhunderte hinausgeht, ist das nicht romantisch? <3
Dass man die japanische Kultur hierzulande kaum kennt, sorgt beim Lesen für eine gewisse Neugierde. Man lernt viel neues und ist fasziniert von so einigen Bräuchen, die hier völlig untypisch sind. [...]
Mir hat gefallen, dass Yuna nicht genauso war, wie als Prinzessin im Mittelalter, ihre Persönlichkeit jedoch doch Parallelen aufwies. Es hätte ihr sonst etwas von der eigenständigen Persönlichkeit, die eine Protagonistin oder ein Protagonist haben muss, genommen. Allgemein war sie mir auch recht sympathisch, nur manchmal etwas zu blind/naiv. Ich habe mir in einigen Situationen den Gedanken 'Ach komm, du bist eine Erwachsene selbstständige, intelligente Frau, wieso stellst du dich denn dann so blöd an?' Mir hätte sie besser gefallen, wenn dies nicht so ausgeprägt gewesen wäre.
Joshi hingegen hat mir besser gefallen. Seine Freche aber in den wichtigen Situationen ernste Art war sympathisch und harmonierte dazu gut mit seinem früheren Samurai-Ich. Die Anspielungen auf Joshi aus "Mario" fand ich zudem sehr amüsant, denn wem kommt der grüne Dino bei dem namen denn nicht in den Sinn? Seine gegenteilige Art zu Yuna ist ein guter Ausgleich und so mancher Spruch von ihm hat mich zum Grinsen gebracht.
Yunas beste Freundin Ami fand ich sympathisch, hätte jedoch gerne mehr von ihr kennengelernt, es blieb meistens eher oberflächlich, was man über sie erfuhr, obwohl sie eine so große Rolle spielt. Ich hoffe jedoch, man erfährt im 2. Teil mehr. Joshis besten Freund Riku fand ich anfangs unglaublich nervig! Da hätte ich die hälfte an 'Klassencolwn-Verhalten' gereicht. Im Laufe der Geschichte wurde er jedoch einigermaßen sympathisch. So richtig anfreunden konnte ich mich jedoch trotzdem nicht mit ihm. Auch bei ihm hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Wie haben Joshi und er sich genau kennengelernt, schließlich ist er auch einige Jahre älter und weitere Fragen blieben ungeklärt [...].
An den Altersunterschied zwischen Yuna und Joshi musste ich mich zuerst gewöhnen. Wobei es weniger die 12 Jahre waren, als die Tatsache, dass Joshi nicht mal 18 ist, während Yuna auf die 30 zugeht, doch es hat natürlich den Vorteil, dass es somit ganz anders ist, als eigentlich alle Bücher, die ich kenne.
An Lins Schreibstil lässt sich gut lesen, er ist locker und hat einen eigenen Stil, was mir gefällt [...].
Alles in allem habe ich mich dazu entschieden, dem Buch 3 Sterne zu geben, weil ich die Story wirklich spannend fand und ich mich auch auf die Fortsetzung freue (das Ende lässt ja einige Fragen offen)[...]
Nichtsdestotrotz finde ich es wirklich lesenswert, vor allem wenn man Interesse an Japan oder Romane über das Schicksal hat und wenig Zeit, denn es lässt sich leicht und durch nicht so viele Seiten auch recht schnell lesen.

Die ungekürzte Rezension gibt es wie immer auf meinem Blog: Iri's World of Books.

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gabe, moira, gruppe, aleki, rogmocan

Das Erbe der Krylows (3)

Kelda Ardere
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.06.2016
ISBN 9783845919447
Genre: Fantasy

Rezension:

[...]
Meine Meinung:

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin selbst Kelda Ardere bekommen und möchte mich dafür erst einmal ganz herzlich bedanken!

Das Interessante an dem Buch ist, dass zwei Geschichten erzählt werden, wobei die eine die andere perfekt ergänzt, da es den Kreis der Gabenträgerinnen schließt. Somit stören sich die beiden Geschichten auch nicht gegenseitig, wie es manchmal der Fall ist. Man kam gut von Litas in Nejras Leben und andersrum, ohne dass Gefühl zu haben, ein Kapitel wäre überflüssig oder nur da, damit die Reihenfolge bestehen bleibt. Ein kleines Problem waren lediglich die gelegentlichen Zeitsprünge in Litas Kapitel. Diese empfand ich teilweise als störend, weil man manchmal nicht wusste, wie viel zeit denn nun genau vergangen war und das erst nach einigem Lesen klar wurde.
Allgemein konnte ich mich nicht in die Figuren Nejra oder Lita hineinversetzen, doch ich hatte weniger das Gefühl, dass das der Sinn war, denn durch einen allwissenden Erzähler, der immer mal wieder die Perspektiven veränderte, was jedoch wirklich gut und flüssig gelungen ist, hatte man eher das Gefühl, das geschehen von oben zu beobachten. Dieses war jedoch nichtsdestotrotz wirklich spannend, auch wenn die Erzählweise nicht mein Typ war, doch das ist eben eine persönliche Sache.
[...]
(Kompletter Beitrag 700 Wörter auf Iri's World of Books)

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lux, opposition, liebe, katy, daemon

Opposition - Schattenblitz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.04.2016
ISBN 9783551583444
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:Katy hätte niemals gedacht, dass das, was sie so oft in Büchern gelesen hat, eines Tages ihre Wirklichkeit werden könnte. Der Weltuntergang. Eine Alieninvasion, wie sie Hollywood nicht besser hätte verfilmen können. Und das Schlimmste ist, dass Daemon ein Teil dieser Invasion geworden zu sein scheint, genau wie ihre beste Freundin Dee und ihr Bruder Dawson. Katy kann nicht verstehen, wieso. Wie konnte Daemon sie verlassen, wie ihre beste Freundin sie so hintergehen und wie konnte Dawson die schwangere Beth einfach so im Stich lassen?
Obwohl Katy sich verzweifelt an die Hoffnung klammert, dass alles ein großes Missverständnis sei, droht die Angst sie zu lähmen. Katy wäre jedoch nicht Katy, wenn sie nicht alles dafür tun würde, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen und ihre Freunde zu beschützen. Für Beth wagt sie sich zusammen mit dem Origin Archer aus der Sicherheit des Hauses, in dem sie sich bis dahin mit den beiden sowie dem jüngeren Origin Luc versteckt gehalten hat. Die Situation eskaliert jedoch gründlich und das einzig Positive scheint zu sein, dass Katy Daemon und Dawson wiedersieht. Doch sie scheinen ihr nicht positiv gesinnt zu sein, ganz im Gegenteil. Was ist mit ihnen passiert? Haben die fremden, neuen Lux es geschafft, dass Daemon sie und seine Gefühle ihr gegenüber vergisst?

Meine Meinung:

Dieser Teil steckt eindeutig voller Überraschungen und Emotionen.[...]
Wie auch schon bei den Vorgängern, ist es der Autorin auch hier wieder wunderbar gelungen, die Story von Anfang an fesselnd zu gestalten. Die Spannung fällt und steigt kontinuierlich. Gerade kann man ein wenig durchatmen, da geschieht schon der nächste Knall. [...]
Ich liebe ihren Schreibstil, durch den man die Geschichte wunderbar flüssig lesen kann, ohne, dass man stocken müsste. Sie schafft es, ein ausgeglichenes Maß an Humor, Liebe, Leidenschaft, Action und Ernst in das Buch zu bringen, durch das man nicht müde wird, immer weiter und weiter zu lesen. [...]
Katy gefiel mir in diesem Buch wirklich gut. Man hat ihr die Entwicklung von Obsidian bis hierher richtig angemerkt und durch ab und an erscheinenden Erinnerungen an ‚früher‘, wurde dies nochmal extra verdeutlicht. An manchen Stellen musste ich teilweise auch einfach grinsen und denken ‚Ja, genau so! Zeig’s ihnen!‘. Was mir persönlich nochmal extra gefallen hat, war, dass sie manchmal selbst in den ausweglosesten Weltuntergangsmomenten einfach mal daran denkt, wie sehr sie Bücher doch vermisst. Da musste ich einfach denken ‚Jap, wahrscheinlich wäre es bei mir so ähnlich‘.
[...]
Archer wurde mir in diesem Teil wirklich sympathisch und selbst Luc hat Sympathie-punkte gewonnen, auch wenn ich letzteren immer noch seltsam finde und wohl nie verstehen werde, was in seinem mysteriösen Kopf so vorgeht. Das macht ihn aber auch zu einem so einzigartigen Teil dieser Gruppe, in der jede seine einzigartige wichtige Rolle hat.
[...] Niemand hier ist perfekt und das macht das Buch eben so rundum super, weil man sich – trotz Fantasy-Story – so gut hineinversetzen kann, denn die Charaktere haben Ecken und Kanten. Dadurch, dass die Autorin sich auch nicht davor scheut, nicht gerade unwichtige Charaktere sterben zu lassen (Wie wir ja in den Vorgängern leider feststellen mussten ;( ), bleibt natürlich nochmal eine andauernde Spannung und Angst, denn wer weiß, wie sie es enden lassen möchte?
[...]
Ich gebe dem Buch, wer hätte es anders gedacht, 5 von 5 Sternen, wobei ich jedoch anmerken muss, dass der erste Band irgendwie doch mein Liebster bleiben wird, wahrscheinlich, weil da einfach alles begann. Ich werde Katy, Daemon, Dee, Dawson, Beth, Archer und selbst Luc eindeutig vermissen [...].

Die komplette Rezension gibt es wie immer auf meinem Blog

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liebe, heilerin, fantasy, beschützer, touched

Touched

Corrine Jackson , Heidi Lichtblau
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 15.02.2013
ISBN 9783548284422
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Remys Leben war die letzten 17 Jahre lang alles andere als leicht. Mit einem Schläger und Säufer als Stiefvater und einer Mutter, die das alles schweigend hinnimmt und akzeptiert, bleibt ihr nicht viel anderes übrig, als schon früh die schönen Tage der Kindheit andere genießen zu lassen und erwachsen zu werden. Dass sie jedoch, genau wie ihre Mutter, die Jahre überlebt hat, hat weder mit Glück, noch mit Deans Gnade zu tun, sowas kennt ihr Stiefvater nicht. Dass sie noch leben, liegt an Remys Geheimnis, ihren Fähigkeiten durch Berührungen zu heilen. Dieses Geheimnis hat ihrer Mutter schon so einige Male das Leben gerettet. Die Situation verbessert es jedoch nicht, denn ihre Mutter scheint nicht sehen zu wollen, wie furchbar Dean ist und wie sehr seine Tochter unter ihm leidet, von ihr selbst ganz zu schweigen.
Als die Situation dann eines Tages eskaliert und Remy fast ihr Leben lässt, scheint dies ein Anstoß für ihren leiblichen Vater zu sein, endlich etwas zu tun, auch wenn er bisher nie eingegriffen hat. Ohne ihr viel Zeit zum Protestieren zu geben, beschließt er, sie mit zu seiner neuen Familie – seiner Frau und seiner Tochter – zunehmen. In einem kleinen Ort in  Maine hat sie die Möglichkeit ein komplett neues Leben zu führen. Ohne Dean und ohne tägliche Schmerzen, zumindest wenn sie ihre Fähigkeiten geheim hält. Als sie dann am Strand Asher begegnet, der eindeutig genauso wenig normal zu sein scheint wie sie, stellt sich das jedoch als noch schwieriger heraus, als gedacht.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag zugeschickt. Dafür natürlich ein großes Dankeschön erst einmal an den Verlag!
Das Buch hat mir schon auf den ersten Seiten ziemlich gut gefallen und das hielt sich eindeutig bis zum Schluss so, den ich wirklich schön fand. Durch die Ich-Perspektive und den Schreibstil der Autorin werden vor allem Gefühle sehr gut herübergebracht. [...] Ihre Vergangenheit sorgt außerdem dafür, dass Remy mal eine andere Protagonistin ist. Nicht das freundliche, schüchterne Mädchen, sondern das Mädchen, dass weiß, wie das Leben sein kann und das seine Emotionen zu kontrollieren weiß.[...]
Sehr sympathisch war mir ihre Schwester Lucy. Sie war mit ihrer direkten und fröhlichen Art der perfekte Ausgleich zu Remy und genau das ist wohl der Grund, warum die Halbschwestern so gut zusammen passen. Sie ist der Sonnenschein der Geschichte und mir hat es gefallen, wie positiv sie sich auf Remy ausgewirkt hat, die sonst jegliche Bindungen von sich weist.
Asher als Bad Boy zu betiteln fand ich ehrlich gesagt nicht ganz richtig, da es lediglich zum Äußeren des besonderen Jungen passt. [...] Ich fand Asher anfangs faszinierend, da ich mich gefragt habe, was genau Remy in ihm sah, wenn sie davon sprach, dass er auf sie ‘einsam’ wirkte. Wir erfahren zwar, dass es etwas damit zu tun hat, was sie kann und dass er wohl auch etwas kam, doch da wir die Informationen nur häppchenweise serviert bekommen, blieb die Neugier lange bestehen.
[...]
Die Spannung wurde eindeutig erfolgreich bis zum Ende gehalten. Gerade, wenn man denkt, dass nun alles gut wird, belehrt uns die Autorin eines besseren und man ließt gespannt weiter, mit der Hoffnung, alles wird doch noch gut. [...]
Kritik habe ich leider ebenfalls. Obwohl mir der Schreibstil der Autorin die meiste Zeit über gefiel, gab es Stellen, die mich im Lesefluss unterbrachen und die ich mehrere Male lesen musste.[...] Hinzu kommt, dass mich einige Handlungen verwirrten, die für mich so keinen Sinn ergaben. [...] Auch Remys Gefühle waren manchmal etwas verwirrend. Mal sieht sie eine bestimmte Empfindung ein, dann plötzlich nicht, obwohl da doch schon Einsicht war. Jedoch weiß ich nicht, ob das als richtiger Kritikpunkt gilt, denn ist es nicht so, dass Gefühle eben niemals klar sind?😀
Alles in allem hat mir das Buch und die Story wirklich gut gefallen und ich werde unbedingt den 2. Band lesen. Aufgrund meiner Kritikpunkte gibt es jedoch 3,5 von 5 Sternen (Tendenz zu vier :D)

Die ungekürzte Version der Rezension gibt es wie immer auf meinem Blog

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hexen, bitter & sweet, linea harris, werwölfe, fantasy

Mystische Mächte

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.04.2016
ISBN 9783492704212
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die siebzehnjährige Jillian hat sich nie zugehörig gefühlt. Nichtsdestotrotz kann sie es nicht glauben, als ihre Tante Amelia ‘Am’ ihr eröffnet, sie sei eine Hexe, genau wie sie selbst und wie ihre tote Mutter es gewesen sei. Noch dazu soll sie nun auf die Winterford Akademie gehen. Ein Internat für übernatürliche Schüler. Vampire, Werwölfe und Hexen, wie sie eine war.
[...] Der einzige Vorteil ist, dass an dieser Schule die Schüler wie sie sind. Keine Menschen sondern ebenfalls magische Wesen. Doch ziemlich schnell stellt Jillian fest, dass sie auch hier alles andere als normal zu sein scheint, denn ihre Kräfte unterscheiden sich von denen der anderen.
Echte Freunde sind bei sowas immer von Vorteil und die findet sie das aller erste Mal in ihrem Leben. Doch genau wie Freunde, macht sie sich auch Feinde [...]. Hinzu kommt natürlich noch, dass man immer auf sein Herz achten muss, sonst wird es gestohlen [...]. Doch bleibt bei der Gefahr, die auf Jillian zuzukommen scheint, überhaupt noch Zeit für die komplizierte Liebe? Denn die größte Bedrohung, die es geben kann, die Dämonen, scheint näher denn je.

Meine Meinung:

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Piper Verlag zugeschickt. Dafür ein großes Dankeschön an den Verlag nochmal.

Das Buch ist von einer deutschen Autorin, was es mich noch mehr hatte lesen lassen wollen, denn ich bekomme nicht sehr oft Bücher von deutschen Autoren in die Finger und ein Buch im Original ist doch immer das Beste.
[...]
Die Autorin ist gut darin, Spannung aufzubauen. Diese steigert sich im laufe des Buches immer weiter, sodass man zum Ende hin das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte, weil man wissen will, ob den nun alles gut geht. Was mir außerdem gefallen hat, war, wie genau und schön die Autorin die Umgebung oft beschrieben hat. [...]
Kommen wir zu Jillian. Anfangs wusste ich nicht so recht, ob ich sie mögen sollte oder nicht, sie schien zurückhaltend und ich konnte sie mir noch nicht so recht vorstellen. Mit der Zeit wurde sie mir aber, nach einem kleinen ‘Ist dieses Mädchen total blöd?’-Tief dann doch sympathisch. [...] Was mir jedoch ein wenig gefehlt hat, waren die kleinen Fehler, die einen Charakter manchmal so sympathisch machen. Jillian hat natürlich Fehler, doch an manchen Stellen schien sie mir doch zu perfekt.
So richtig toll fand ich aber ihre Zimmergenossin und neue beste Freundin Ally. Sie wurde einfach so süß, herzensgut und lebensfroh beschrieben, dass man sie als Leser nur genauso ins Herz schließen konnte, wie es Jill getan hat. [...] Die klischeehafte optimistische beste Freundin mochte ich sowieso schon immer. Ich finde es jedoch schade, dass wir nicht ein wenig mehr über sie erfahren haben. Ich hätte mir bei einem doch ziemlich wichtigen Charakter wie Ally ein wenig mehr tiefe gewünscht. [...]
Was es mir ein wenig schwieriger gemacht hat, in das Buch einzusteigen, war eine Rezension, die ich vorher gelesen habe und die davon redete, dass das Buch in großen Teilen Buchreihen ähnelte, die ich bereits kenne. [...] Ich vergleiche nämlich sehr ungern Bücher miteinander. [...] Weil es so viele Bücher in diese Richtung gibt, [...] ist es unmöglich keine Parallelen entstehen zu lassen, da ich selbst ebenfalls schreibe, weiß ich das nur zu gut.
Ich muss zwar sagen, dass es durchaus gewisse Parallelen gibt, vor allem zu ‘House of Night’, doch keine, die ich schlimm finde. Sie entstehen wohl eher dadurch, dass sich eben ein paar Klischees bedient wurde (ich werde jetzt nicht sagen welche, das das zu viel vom Inhalt verraten würde). Ich hatte also keine großen Probleme damit, dass eine klitzekleine Ähnlichkeit an manchen Stellen bestand [...].

Ich gebe dem Buch 4 ( genauer gesagt 3 1/2) von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Band!
Die ungekürzte Rezension gibt es jedoch wie immer auf meinem Blog.

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shadow falls camp, übernatürlich, vampire, jugendbuch, gestaltwandler

Shadow Falls - After Dark - Unter dem Nachthimmel

C.C. Hunter ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 22.10.2015
ISBN 9783841422347
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: Della Tsang ist kein normaler Vampir mehr und das hätte sie fast das Leben gekostet. Sie ist nun genau wie Burnett und Chase eine Wiedergeborene und das sorgt dafür, dass sie nun unglaubliche Fähigkeiten besitzt. [...]
Seit der Wiedergeburt ist Della nämlich mit ihm (Chase) verbunden und das spürt sie auch, wobei sie nie weiß, was normale Anziehung und was die Bindung ist. Wenn er nicht in der Nähe ist, scheint etwas von ihr zu fehlen, doch wenn er da ist, dann fühlt sie sich so wohl und doch so falsch! Schließlich ist da auch noch Steve und sie hat doch erst begonnen zu akzeptieren, dass sie Gefühle für ihn hat, die sie auch zeigen kann.
[...] (Sie wird außerdem) erneut von einer Toten geplagt, die sie dazu auffordert, einen Fall zu lösen. Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, denn Della ist gegen jede Vernunft davon überzeugt, dass das Paar, das sie mit Chase retten soll, noch am Leben ist. [...]
Als auch noch eine Verbindung zwischen der Toten und ihrem Vater zu entstehen scheint, weiß Della überhaupt nicht mehr, wem sie nun trauen kann und was die Wahrheit ist. 

Meine Meinung: Was mir beim Lesen des 2. Bands sofort aufgefallen ist, ist dass ich diesmal viel besser mit Dellas Persönlichkeit klar kam. [...]
Auch Chase war mir dieses Mal sympathischer, da er nun auch offener Della gegenüber war, was ihn auch bei ihr in ein besseres Licht gerückt hat, doch ich will ja nicht zu viel verraten. Trotz seiner Offenheit behält er eine gewisse geheimnisvolle Art und das finde ich wichtig, denn die macht ihn besonders und interessant. [...] Ich mochte vor allem die Unterhaltungen zwischen Chase und Della. Dadurch, dass sie sich irgendwie ähneln und so ziemlich gleich stur sind, kommen unglaublich amüsante Dialoge zustande, die mich des Öfteren haben laut lachen lassen.
Steve rückte in Band 2 etwas in den Hintergrund, was einen guten Grund hatte, doch irgendwie hätte ich mit Blick auf das, was er und Della im ersten Teil hatten und auch noch im zweiten Teil haben, mehr von Steve erwartet. Es wirkte auf mich dadurch, dass er diesmal so stark zurückgedrängt wurde so, als hätte man ihn so schnell wie möglich loswerden wollen, ohne es zu künstlich wirken zu lassen. [...]
Die Story fand ich dieses Mal sogar noch besser als im ersten Teil und das ein Folgeband besser ist als de Erste, ist bekanntlich eine Seltenheit. Das Buch hatte unglaublich viel Spannung. Die ganzen verzwickten Handlungsstränge, die sich nach und nach gelöst oder sogar noch weiter verknotet haben, haben mich das Buch in einem unglaublichen Tempo durchlesen lassen und ich freue mich bereits jetzt schon auf den 3. Teil der Reihe.
Eine klitzekleine Tatsache im Buch hat mich stutzen lassen. Sowohl im ersten als auch im zweiten Teil wird gesagt, dass Della sich selten neben einem Mann/Jungen klein und feminin gefühlt habe. Ich habe daraus immer geschlossen, dass das einerseits durch ihre Körpergröße und andererseits durch ihr Selbstbewusstsein kommt. Jetzt wurde in ‘Unter dem Nachthimmel’ jedoch erwähnt, dass sie 1.60m groß sei.
[...]Der Schreibstil war wie bereits im ersten Teil wieder sehr flüssig und super zu lesen. Obwohl ich einen Ich-Erzähler bevorzuge, konnte ich hier trotz Er-/Sie-Erzähler nicht meckern, denn es hatte trotzdem sehr viel Tiefgang und Dellas Emotionen waren super dargestellt.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Dass der eine Stern fehlt, hängt damit zusammen, dass die Story zwar unglaublich fesselnd war, sie mich jedoch im Vergleich zu manchen anderen Büchern hatte weniger begeistern können, wobei weniger hier immer noch wirklich gut ist! 

Die komplette Rezension gibt es wie immer auf meinem Blog.

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