Leserpreis 2018

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15 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schwarze Seele

Ellen Dunne
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 14.01.2019
ISBN 9783458363835
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Vespasian. Der falsche Gott

Robert Fabbri , Anja Schünemann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.01.2019
ISBN 9783499275142
Genre: Historische Romane

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Leid und letzter Tag

Elias Haller
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Edition M, 23.10.2018
ISBN 9782919802708
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Leid und letzter Tag" ist der sechste Band aus der Erik-Donner-Reihe von Elias Haller und zugleich mein erstes gelesenes Buch des Autors. Dabei müssen die Ermittler einen Wettlauf gegen die Zeit gewinnen, um einen Serienkiller zu stoppen. Über eine Handy-App werden sie als fünf Mitspieler dirigiert, um das jeweilige Opfer zu retten. Erik Donner selbst, Kriminalhauptkommissar beim Leipziger K11, ist um es gelinde auszudrücken ein schwieriger Typ. Er hat den Spitznamen "Monster" unter den Kollegen aufgrund von Narben, aber bestimmt auch wegen seiner abweisenden Art. Nur Annegret, die K11-Leiterin und seine Freundin, durchdringt diesen Panzer. Sie und ihren Sohn Malte liebt er und sehnt sich nach ihrer Heirat. Doch die Vergangenheit und der inhaftierte Serienkiller Herzig, genannt der "Spielmann", scheint wieder aktiv zu sein. Aber wie geht das, sitzt er doch in der JVA ein? Kann der Killer rechtzeitig gestoppt werden, denn er bedroht auch Erik und seine Lieben? Elias Haller konstruiert hier ein brutalen, aber extrem spannenden Thriller. Von der ersten Seite weg zog er mich in seinen Bann, der mich bis zum Schluss fesselte. Man spürt richtig diesen Wettlauf gegen die Zeit, fühlt wie die Uhr herunterzählt im Handydisplay, um den Ermittlern so gut wie keine Chance zu geben die Opfer zu retten. Zeitgleich erfährt der Leser häppchenweise durch Rückblenden in die Vergangenheit, was es mit dem Spielmann und der Historie auf sich hat. Immer mehr werden Motiv klar, trotzdem bleibt der wahre Täter sehr lange verborgen. Der Spannungsbogen ist extrem gut, atemlos hetzt man auch als Leser von Seite zu Seite. Leid, Trauer, Schockmomente, all dies bietet dieser Thriller. Und wenn ich Erik Donner jetzt auch nicht unbedingt als einen sympathischen Ermittler bezeichnen kann, war dieser Thriller für mich dennoch ein Volltreffer, ein Spannungsfeuerwerk.

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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Eberhofer, Zefix!

Rita Falk
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423289917
Genre: Humor

Rezension:

"Eberhofer, Zefix" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten des Franz Eberhofer von der Autorin Rita Falk, wobei man bei diesem Buch nicht wirklich von Sammlung sprechen kann. Es sind in Summe genau vier Kurzgeschichten die sich gerade mal über 78 Seiten ausdehnen. Und davon ist die letzte sogar schon mal im "Kaiserschmarrndrama" abgedruckt gewesen. Die restlichen 50 Seiten sind Wörterlexikon "Niederbayerisch für den Rest der Welt" und Werbung. Für mich als Oberbayer wahnsinnig bildend. Nicht das ich die Geschichten vom Franzl nicht mag, ja sogar sehr gern lese, aber ich frage mich schon was sich der dtv Verlag dabei gedacht hat. Mal kurz auf der Erfolgswelle acht Euro für dieses Werk abzocken? Hier muss man fast von Nepp sprechen, so kann man die Leser vergraulen. Recht viel mehr kann ich zu diesem Werk fast nicht sagen. Einfach enttäuschend.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Legenden des Krieges: Der große Sturm

David Gilman , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.01.2018
ISBN 9783499291005
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Der große Sturm" ist der vierte Band aus der Legenden-des-Krieges-Reihe von David Gilman. Ein weiteres Kapitel im hundertjährigen Krieg zwischen England und Frankreich wird aufgeschlagen im Jahr 1360. Edward III. ist entschlossen endgültig die französische Krone an sich zu reißen, nachdem der Dauphin Karl immer noch nicht den Lösegeldforderungen für den französischen König Johann nachgekommen ist. Immer wieder wird Thomas Blackstone und seine Männer dabei in weitere Kämpfe auf dem Weg nach Paris verwickelt. Als im April 1360 ein schwerer Gewittersturm das englische Heer auf offenem Gelände überraschte und tausende Soldaten und Pferde dabei im Hagelschlag ums Leben kamen, sah dies Edward III. als göttliches Zeichen für Friedensverhandlungen. Und damit wird Thomas Blackstone erneut zum Spielball der Könige, aber ihm bietet sich auch die Chance sich an den Auftraggebern des Mordes seiner Gattin und Tochter zu rächen. Sein Weg führt in nach Mailand zu den Brüdern Visconti. Auch in diesem Band schildert Gilman seine Handlung mit aller Härte und Brutalität, die so ein Krieg für die Menschen bereithielt. Teilweise mit derber Sprache, aber jederzeit glaubwürdig. Das Buch liest sich wie auch die anderen Bände dabei flüssig. Erneut wird man als Leser in die Geschichte hineingezogen, fiebert mit bei den Kämpfen, hofft auch das Blackstone irgendwann zur Ruhe kommt. Aber sein Sinn auf Rache ist größer und seine Persönlichkeit ist dabei gut herausgearbeitet. Immer mehr wachsen einem der Protagonist und seine Begleiter dabei ans Herz und man hofft, sich beim Lesen von keinem verabschieden zu müssen. Für mich wieder ein guter historischer Roman aus der Zeit des hundertjährigen Krieges und ein stimmiger Band dieser Serie.

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(168)

212 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

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Kluftinger

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 27.04.2018
ISBN 9783550081798
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Kluftinger" ist der mittlerweile zehnte Band aus der gleichnamigen Reihe von Volker Klüpfel  und Michael Kobr. Und diesmal steht der Kommissar selbst im Scheinwerferlicht, denn anscheinend soll er das Mordopfer werden. Erst an Allerheiligen sein Name auf einem Holzkreuz an dem frischen Grab, dann auch noch seine Todesanzeige in der Zeitung. Er muss in der Vergangenheit forschen, wer an ihm Rache üben will. Und so erfährt diesmal der Leser sehr viel über die Lebensgeschichte des Klufti, beginnend aus der Jugendzeit bis hin zu seiner Karriere als Kriminalpolizist. Dieser Band ist daher weniger ein klassischer zu lösender Kriminalfall wie in den Vorgängerbänden. Viel mehr ist es ein Band in dem der Leser sehr viel über den Werdegang des Klufti erfährt. Gewohnt sind dabei natürlich etliche Schmunzelmomente vorhanden, die das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre werden lassen. Aber die Handlung nimmt auch einige Wendungen, die bedeutende Einschnitte im Leben des Ermittlerteams darstellen. Obwohl man diesmal sehr viel über den Protagonisten erfährt, bleibt aber bezüglich des Falles einiges im Unklaren, ja sogar das Ende fast wie der Einstieg in einen elften Band. Das fand ich etwas schade und letztendlich auch ein wenig unbefriedigend. In Summe gefällt mir dieser zehnte Band gut, aber an Hochzeiten des Klufti kann er nicht ganz herankommen.

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Das Lied der Wächter - Das Erwachen

Thomas Erle
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.10.2018
ISBN 9783839223376
Genre: Fantasy

Rezension:

"Das Erwachen" ist der erste Band der Das-Lied-der-Wächter-Trilogie von Thomas Erle. Die Geschichte ist dabei in drei Abschnitte gegliedert. Nadja und Martin, ein junges Ehepaar sind gemeinsam auf Wandertour im Schwarzwald. Es ist ihre erste längere Tour, wenige Monate nach der Entbindung ihres kleinen Sohnes Felix, der an dem Tag bei guten Freunden untergebracht ist. Doch dieser Wanderausflug nimmt eine unerwartete Wendung...

16 Jahre später, Felix kann kaum seinen Geburtstag erwarten. Da erfährt er von der Frau, die er für seine Mutter hielt, dass seine Eltern damals auf einer Bergtour unterwegs waren und seither als vermisst gelten. Vermisst in einem Gebiet, dass nach einem Atomunfall als verstrahlt und unbewohnbar gilt. Nach der Totalevakuierung der Bevölkerung hatten die Behörden das gesamte Gebiet zur Sperrzone erklärt. Felix, besessen von der Idee das seine Eltern leben könnten, begibt sich auf seine abenteuerliche Suche. Es gelingt ihm in die Sperrzone vorzudringen, wo er auf Lena trifft. Ein Mädchen, dass ihr ganzes Leben darin verbrachte. Es scheint, es gab niemals einen Atomunfall und das die Regierung etwas viel Mysteriöseres verschleiern will. Und so dringt Felix immer weiter in das Sperrgebiet vor, angetrieben von der Suche nach seinen Eltern. Bekannt für gute Krimiliteratur beschreitet der Gmeiner-Verlag gemeinsam mit Thomas Erle hier einen neuen Weg. Unter dem Label "Spannung" ist dieser Roman veröffentlicht. Doch diese Geschichte lässt sich für mich nicht so einfach einordnen. Vielmehr bietet sie verschiedenste Elemente: Ein spannender abenteuerlicher Jugendthriller mit etwas Phantastik, Dystopie und Sci-Fi, irgendwie ein Mix aus allem. Den jungen, oft impulsiv handelnden Felix aber als Leser durch den Schwarzwald zu begleiten, macht Spaß. Flüssig liest sich die Geschichte und man ist neugierig was sich hinter den "Wächtern" verbirgt. Aber geschickt lässt dies natürlich der Autor in seinem Auftaktband dieser Trilogie im Verborgenen. Man darf also neugierig sein, wie dies dann im zweiten Band weitergeht und ob es Felix gelingt mehr über seine Eltern herauszufinden. Für mich auf alle Fälle ein Buch, das ich speziell auch jugendlichen Lesern empfehlen würde, die Geschichten wie zum Beispiel die "Labyrinth" -Trilogie von Rainer Wekwerth mochten.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Eine neue Zeit

Ellin Carsta
Flexibler Einband: 318 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 02.10.2018
ISBN 9782919801541
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Eine neue Zeit" ist der zweite Teil der Hansen-Saga von Ellin Carsta. Drei Jahre sind vergangen seit die junge Luise aus Kamerun von der Kakaoplantage nach Hamburg zurückgekehrt ist. Im Kontor ihres Vaters ist sie seit dieser Zeit zu einer festen verlässlichen Größe herangewachsen. Standen im ersten Band noch viel die Geschehnisse in Kamerun im Vordergrund, so verlagert sich dies im zweiten Teil sehr auf Hamburg und Wien, teilweise natürlich bedingt durch die Entwicklungen der Familienmitglieder. Die Vorgänge in Kamerun erfährt der Leser dabei durch den Briefverkehr zwischen den Hansens und dem Verwalter auf der Plantage. Dies ist aber kein Problem, denn für den Leser ist es spannend zu erfahren, wie sich das Leben der Hansen weiterentwickelt. Und hier hat die Autorin einiges ins Spiel gebracht, dass es weiter sehr interessant macht. Luise würde alles für ihre Position im Kontor tun und beschreitet einen Weg, den man ihr so im ersten Band noch nicht zugetraut hätte. Ebenso lassen die Entwicklungen in Wien nichts Gutes ahnen für die Zukunft. Als auch noch am Ende dieses Bandes bedeutende Dinge geschehen, lässt dies für den Abschluss der Saga so einige spannende und interessante Fragen offen. Die Weiterentwicklung der Figuren im Leben der Familie Hansen hat mir auch in diesem Band sehr gut gefallen. Obwohl man als Leser mit dem Handeln einzelner Protagonisten manchmal hadert, ist man gefangen von den Geheimnissen, Intrigen und Verwirrungen die diese Hamburger Familie umgibt. Ellin Carsta konnte mich auch mit diesem zweiten Teil der Saga fesseln und ich bin sehr gespannt, wie es mit Luise weitergeht, gerade auch im Hinblick auf die damalige Zeit. Der Vollständigkeit halber empfehle ich aber die Hansen-Saga unbedingt von Beginn an mit Band 1 "Die ferne Hoffnung" zu lesen um die Zusammenhänge zu verstehen.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Gipfelträumer

Friedrich Kalpenstein
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 30.01.2018
ISBN 9781503900677
Genre: Humor

Rezension:

"Gipfelträumer" ist der fünfte Band aus der Herbert-Reihe von Friedrich Kalpenstein. Ich gehöre ja zu den spätberufenen Herbert-Lesern, aber nachdem ich den Autor kennenlernen durfte und sein lustiges unkompliziertes Wesen mich begeisterte, musste ich auch endlich mal seine Herbert-Reihe aufgreifen. Dies ist also mein erstes gelesenes Buch aus der Serie. Herbert, ein Charakter der mir auf Anhieb sympathisch ist. Auf der einen Seite lebend nach dem Motto "I did it my Way", andererseits ein Mensch geleitet von seinem Bauchgefühl. Er lebt auf in seiner tiefen Zuneigung zu seiner kleinen Familie - seine Lebensgefährtin Anja und ihr gemeinsamer Sohn Oskar. Friedrich Kalpenstein beschreibt hier einen Menschen von nebenan mit Prinzipien, aber auch von seinen Gefühlen geleitet. Und das machte für mich auch den Herbert von Beginn auch sympathisch. Einige Male musste ich über seinen verletzten Stolz schmunzeln, aber mal ehrlich: Würden wir Männer nicht auch teilweise so wie Herbert reagieren? Und dann die Empfindungen gegenüber dem Sohn und der Freundin - doch alles irgendwie nachvollziehbar. Genau all diese Faktoren machen diese Geschichte liebenswert und unterhaltsam. Einfach aus dem Leben gegriffen und wahrscheinlich auch von jedem oft genug im Umfeld erlebt. Zwar sind manche Situationen überspitzt, aber das gibt dem ganzen auch die Würze. Für mich war dieses Buch eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, eine Geschichte die jeden Urlaubssommer sich genau so in den Familienhotels abspielen könnte. Auf alle Fälle will ich mehr von Herbert erfahren, dem lustigen Münchner Gesellen von nebenan.

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Mein ist die Macht

Leon Sachs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 11.10.2018
ISBN 9783740804336
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mein ist die Macht" ist der dritte Thriller von Leon Sachs. Dabei kommen die bewährten Protagonisten Alex und Natalie aus seinem Erstlingswerk "Falsche Haut" wieder zum Zug. Gewohnt rasant beginnt die Story, denn bereits im Prolog kommt es zum Bombenanschlag in einer Kölner Moschee. Doch der vermeintliche Attentäter kommt selbst dabei ums Leben. Wer sind die Hintermänner? Als die Tochter des US-Präsidenten ins Visier der Attentäter gerät und der Rabbiner Fabrice für die Behörden als Täter feststeht, kommen Alex und Natalie ins Spiel. Gelingt es Ihnen die Unschuld Fabrices zu beweisen und wer steckt wirklich hinter allem? Die Zusammenhänge und Netzwerke werden immer verstrickter. Dieses Versteckspiel macht es dann auch für den Leser spannend und interessant. Immer mehr taucht man mit den Protagonisten in eine von Rassismus und Machtgelüsten geprägte Welt ein. Nach und nach offenbaren sich die Geheimnisse, aber nie zuviel. So bleibt der Spannungsbogen stets erhalten. Ein kleines Manko ist, wenn man "Falsche Haut" noch nicht gelesen hat. Es ist nicht wirklich störend, aber es hätte mit diesem Vorwissen noch ein wenig das Wesen von Natalie und Alex einem näher gebracht. Für die Geschichte selbst ist es aber unerheblich. Auch die Figuren sind für mich gut dargestellt, bei einzelnen Personen kann man sich sofort alles real vorstellen und hat das Pendant im Kopf. Für mich wieder ein gelungener Thriller von Leon Sachs, teilweise erschreckend nah am Zeitgeschehen, denn dies kann jederzeit alles heute so passieren.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Nordseekiller. Küsten-Krimi

Nick Stein
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Klarant, 26.11.2018
ISBN 9783955738969
Genre: Romane

Rezension:

"Nordseekiller" ist der dritte Band aus der Lukas-Jansen-Reihe von Nick Stein. Ermittlerpaar sind dabei Lukas Jansen, der junge Kommissar-Anwärter und Student und seine Freundin Lisa, die angehende Rechtsmedizinerin. Diese ist aktuell mit Zwillingen von Lukas schwanger, als sie die Leiche einer ebenfalls schwangeren Frau auf den Tisch bekommt. Diese wurde in der Nordsee ertränkt und stellt sich als überzeugte Umweltaktivistin heraus. Als kurz darauf der Finger einer weiteren Aktivistin im Müll einer Biogasanlage entdeckt wird, beginnt Lukas auf Drängen seiner Freundin zu ermitteln. Schnell wird klar, er hat es mit mächtigen Feinden zu tun. Der Autor greift hier ein spannendes Thema auf mit der Vermüllung der Meere und dem großen Geschäft dahinter. Leider haperte es mir dabei ein klein wenig an der Umsetzung. Lukas Jansen als Ermittler auf eigene Faust ist etwas realitätsfern, denn als Student ist man halt noch nicht an den großen Fällen mit BKA, etc. dran. Obwohl die Protagonisten durchaus bei mir keinen schlechten Eindruck hinterlassen, war mir aber für einen Krimi der private Anteil von Lukas und Lisa ein wenig zu viel. Manchmal hatte ich den Eindruck, das die bevorstehende Geburt der Zwillinge mehr Raum einnimmt als der Kriminalfall. Dann aber wechselte sich das auch wieder mit durchwegs spannenden Abschnitten ab. Das Buch liest sich flüssig, der Schreibstil ist angenehm. Trotzdem denke ich man hätte mehr aus dem Thema machen können bzgl. Plastikmüll und Mafia. In Summe bleibt bei mir im Gedächtnis haften: Ein solider Krimi mit angesprochenen Schwächen, aber durchaus eine Lektüre für zwischendurch.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Mathilda

Oliver Pätzold
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 05.11.2018
ISBN 9783752873573
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Mathilda" ist ein dystopischer Thriller von Oliver Pätzold (ein Pseudonym des Autors Andreas Otter). Dabei geht es um ein Katastrophenszenario, das jederzeit so Realität werden könnte. Der Asteroid "Mathilda" schlägt auf der Erde im südöstlichen Küstengebiet von Grönland ein und erzeugt dadurch Tsunamis und Vulkanausbrüche, denen dadurch weitere Naturkatastrophen folgen. Sehr schnell müssen die Überlebenden sich in einer neuen und grausamen Welt zurechtfinden. Denn neben den Helfern geht es vielen auch nur um sich. Anarchie und Plünderungen sind die Folge. Im wesentlichen ist die Geschichte in zwei Teile gesplittet. Zum einen die junge Emma mit ihrem Freund Paul, die zum Zeitpunkt der Katastrophe in den Bergen des Salzburger Land zum Arbeiten sind - zum anderen ihrem Vater Achim, der alles daran setzt quer durch Deutschland zu seiner Tochter zu gelangen und diese aus ihrer misslichen Lage in den Bergen zu retten. Der Autor beschreibt in seiner Geschichte apokalyptische Zustände in einer entstehenden Minieiszeit. Dabei sind diese Szenarien von einer erschreckenden Realität und man kann sich als Leser bestens vorstellen, dass dies genau so ablaufen könnte. Der Zusammenbruch unserer Zivilisation würde wie im Roman innerhalb weniger Tage und Wochen stattfinden. Als Leser war ich gefesselt von dem verzweifelten Kampf von Emma ums nackte Überleben. Wie Feuerholz für Wärme und Nahrung ihr unmittelbares tägliches Ziel ist. Aber auch die Hoffnung, dass sie durch ihren Freund Paul, der im Tal verzweifelt nach Helfern zur Rettung Emmas sucht, und durch ihren Vater aus der misslichen Lage befreit wird. Immer wieder stockte mir beim Lesen der Atem und ich fieberte mit den Protagonisten mit, hoffte selbst auf diese Rettung. Beklemmend und traurig teilweise die Situationen, dann wieder ein Funken Hoffnung. Geschickt hält damit Oliver Pätzold die Spannung sehr hoch und als Leser ist man dabei selbst mitten im Geschehen. "Mathilda" ist für mich ein sehr guter und rasanter Thriller, eine klare Leseempfehlung. Sogar eine Verfilmung könnte ich mir hier jederzeit vorstellen.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Schwarzer Engel

Sandrone Dazieri , Claudia Franz
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.06.2018
ISBN 9783492061148
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Schwarzer Engel" ist der zweite Band der Colomba-Caselli-Reihe von Sandrone Dazieri und zugleich mein erstes gelesenes Buch des Autors. Angesprochen von dem Cover und dem Klappentext bin ich auf diesen Thriller aufmerksam geworden. Schnell wird der Leser vom Autor mitten in das Geschehen katapultiert. In einem Zug in Rom wird ein ganzes Abteil mit Fahrgästen tot aufgefunden. Getötet mit Giftgas und kurz darauf bekennt sich der IS zu dem Anschlag. Doch irgendetwas scheint daran nicht zu stimmen. Die Polizistin Colomba Caselli kontaktiert Dante Torre, der auf erstaunliche Weise Menschen lesen kann, und gemeinsam verfolgen sie die Spuren. Dante Torre ist zwar hochintelligent, aber kämpft mit einem massiven Trauma. Er wurde als Junge jahrelang in einem Verlies eingesperrt und war gezwungen jede Regung seines Peinigers, dem "Vater", richtig zu deuten. Dies gab ihm die besondere Fähigkeit des Menschenlesen. Colomba steht ihm aber nicht nach, auch sie ist erst in den Polizeidienst zurückgekehrt, nachdem sie immer noch mit den Erlebnissen einer Bombenexplosion während eines Einsatzes zu kämpfen hat. Der Fall wird anfangs für den Leser immer verworrener, bis sich langsam Zusammenhänge ergeben und man den wahren Hintergrund der Taten erkennt. Aber trotzdem erfährt man nur häppchenweise mehr und mehr über die Beweggründe der Täterin. Während die beiden Ermittler ihr quer durch Europa auf der Spur sind, wird dadurch die Spannung immer hoch gehalten. Immer wieder falsche Fährten, dann wieder Erkenntnisse. Geschickt spielt Dazieri hier mit dem Leser. Trotzdem hatte ich mit dem seltsamen Ermittlerduo ein kleines Problem. Irgendwie konnte ich beim Lesen zu beiden keine richtige Beziehung aufbauen und sie blieben mir immer ein wenig fremd und suspekt, auch etwas fern der Realität von Ermittlern. Fast ein wenig selbst wie Psychos. Aber dies ist nur mein persönlicher Kritikpunkt, denn ansonsten hat der Autor hier eine spannende Story konstruiert, die den Leser durchaus an das Buch fesselt. Am Ende sogar mit einem totalen Überraschungseffekt, der einen mit großen Fragezeichen dann auf der letzten Seite zurücklässt. Aufklärung dann voraussichtlich im nächsten Band. In Summe für mich ein spannender, rasanter Thriller mit den für mich bereits erwähnten kleinen Schwächen bzgl. der Ermittler.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Vespasian. Das Tor zur Macht

Robert Fabbri , Michael Windgassen
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.11.2018
ISBN 9783499275135
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Das Tor zur Macht" ist der zweite Roman aus der Vespasian-Reihe von Robert Fabbri. Dabei setzt dieser Roman ca. vier Jahre nach dem ersten Band an. Vespasian ist immer noch in der Legion und steht kurz vor seiner Rückkehr nach Rom. Doch bevor es soweit ist, erreicht in ein Spezialauftrag von Antonia, der Schwägerin von Kaiser Tiberius. Er soll den thrakischen Priester Rhotekes nach Rom schaffen, um ihn als Zeugen gegen den Prätorianerführer Seianus bei Tiberius einzusetzen. Damit will Antonia die Kaiserambitionen und Machenschaften des Seianus unterbinden, um ihren eigenen Enkel Caligula den Thron für die Zeit nach Tiberius zu sichern. Zurück in Rom wird Vespasian immer tiefer in die Intrigen und politischen Wirren verstrickt. Ein gefährliches Spiel um die Macht, das auch Vespasian und seine Familie bedroht. Dieser Band ist weniger geprägt von epochalen Schlachten, vielmehr zeigt Robert Fabbri diesmal die Machtspiele im damaligen Rom auf. Als Leser merkt man dabei schnell, dass es essentiell zur damaligen Zeit war, die richtigen Bündnisse zu schließen, denn der kleinste Fehler konnte den Tod bedeuten. Die Darstellung dessen, wie sich die möglichen Nachfolger des pädophilen und sadistischen Kaisers Tiberius in Position zu bringen versuchen hat mir dabei gut gefallen. Als Leser spürt man selbst auch den Wahnsinn und die lauernden Gefahren. Selbst Caligula offenbart bereits erste Züge seiner späteren kurzen Gewaltherrschaft. "Das Tor zur Macht" ist für mich ein konsequenter Fortsetzungsroman zum Aufstieg des jungen Vespasian, der sich flüssig lesen lässt. Um aber der gesamten Geschichte folgen zu können, empfehle ich die Reihe von Beginn an zu lesen. Dies erleichtert es Vespasian's Geschichte zu folgen und die Zusammenhänge besser zu verstehen. Für mich ein gelungener und unterhaltsamer historischer Roman, bei dem ich gespannt bin wie es weitergeht. Für Januar 2019 hat der Rowohlt Verlag ja schon die Erscheinung des dritten Bandes in deutscher Ausgabe angekündigt.

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158 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

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Bluthaus

Romy Fölck
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431041118
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Bluthaus" ist der zweite Band der Frida-Paulsen-Reihe von Romy Fölck. Der Krimi spielt dabei in zwei Zeitebenen, zum einen im Jahr 1997 und in der Gegenwart. Obwohl ich bisher den ersten Band nicht kenne, konnte ich mich sofort in der Geschichte zurechtfinden. Schon der Beginn im Herbst 1997 nimmt den Leser mitten in dem spannenden Geschehen gefangen. Frida Paulsen, die noch mit den Erinnerungen aus ihrem ersten Fall kämpft wird durch ihre Jugendfreundin Jo erneut in einen Mordfall hineingezogen. Als Jo auch noch als Hauptverdächtige gilt, beginnt sie selbst wieder mit den Nachforschungen. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn ist nämlich der ermittelnde Beamte in diesem Fall. Romy Fölck ist in diesem Regionalkrimi eine gute Mischung aus Spannung und Privatleben der Protagonisten gelungen. Diese wirken auf den Leser sympathisch mit all ihren Sorgen und Nöten. Dabei nimmt dieser Teil aber nie überhand, der Krimifall bleibt im Vordergrund. Und da ergeben sich im Laufe der Geschichte immer mehr Ungereimtheiten. Dies hält die Geschichte auch immer spannend und man rätselt als Leser dadurch wie nun alles zusammenhängt. Zwar bleiben ein paar Kleinigkeiten im Verborgenen, dies lässt aber Luft für einen weiteren Band. "Bluthaus" war für mich ein kurzweiliges Lesevergnügen und am Ende war ich mir sicher, das ich den ersten Band "Totenweg" unbedingt auch noch lesen muss.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Böses Kind

Martin Krist
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei epubli, 01.10.2018
ISBN 9783746766447
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Böses Kind" ist der erste Band der Henry-Frei-Reihe von Martin Krist. Noch während dabei Henry Frei und sein Team an dem Mord an einer Frau eines Prominenten arbeiten, erreicht sie ein zweiter Fall. Die alleinerziehende Susanne Pirnatt hatte ihre Tochter als vermisst gemeldet. Kurz darauf findet man erst den toten Hund der Familie und dann die Leiche eines Bekannten der Tochter. Wie hängt das alles zusammen, denn Susanne Pirnatt scheint maßlos überfordert mit ihren Lebensumständen. Verbirgt sich mehr hinter allem? Martin Krist zeichnet dabei von Suse ein hervorragendes Bild, als Leser kann man sich die Frau in all ihrer Überforderung zwischen Haushalt, Kinder, Job bestens vorstellen, fast wie ein Gefängnis aus dem sie nicht ausbrechen kann. Auch legt der Autor geschickt Spuren bzgl. möglicher Täter, letztendlich bleibt dies aber lange im Dunkeln. Die kurzen Kapitel unterstützen dabei die rasante Story. Die Ermittler Frei, Albers und ihr "Adjutant" Charly haben alle so ein klein wenig ihre Macken, bei denen sie mich als Leser noch etwas mehr überzeugen müssen. Nichtsdestotrotz sind die Charaktere sehr gut dargestellt. Die Spannung dagegen ist stetig präsent und daher fliegt man nur so über die Seiten. Das Ende dagegen ging mir dann aber doch ein bisschen zu schnell. Zwar kommt am Schluss ein echt fieser Cliffhanger, der auf den Folgeband absolut neugierig macht, aber es lies mich dann doch ein wenig zurück nach dem Motto "Weiter demnächst in diesem Theater". Trotzdem ist dieser Thriller für mich ein gelungener Einstieg in diese Reihe und ich bin gespannt auf die nächsten Bände.

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Sieh nichts Böses

Inge Löhnig
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2017
ISBN 9783548613192
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Sieh nichts Böses" ist der achte Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig. Diesmal muss der sympathische Kommissar nicht nur in einem Mordfall einer jungen Frau ermitteln, er hat auch in seiner noch jungen Ehe mit großen Herausforderungen zu kämpfen. Seine Frau Gina ist schwanger, die Freude wird aber getrübt als sich bei einer Untersuchung herausstellt, dass das Kind am Down-Syndrom leiden wird. Doch voller Liebe zu ihrem Kind wollen sie sich dessen stellen. Im Mordfall dagegen stößt Dühnfort auf die Tiefen von häuslicher Gewalt. Und als dann noch kleine Messingäffchen den Zusammenhang zu einem weiteren ungelösten Mordfall herstellen, wird es immer schwerer Gut und Böse zu unterscheiden. In gewohnter Manier gelingt es Inge Löhnig wieder dabei den Leser in den Bann der Geschichte mit hineinzuziehen. Denn diese ist wieder sehr gut aufgebaut, kurzweilig und mit einem guten Spannungsbogen. Geschickt werden falsche Fährten ausgelegt, erst spät der wahre Täter enttarnt. Auch ich tappte lange im Dunkeln, genau das macht für mich unter anderem einen guten Krimi aus. Die privaten Abschnitte zu Dühnfort gefallen dabei ebenfalls. Sie runden das Bild des Kommissars ab und ergänzen die Geschichte. Das eigentliche Hauptthema der häuslichen Gewalt und deren Folgen fand ich sehr gut herausgearbeitet. Die Autorin lässt hier den Leser hautnah dies miterleben und man hält den Atem an, bei dem was Eltern ihren Kindern unter dem biederen Schein nach außen antun können. "Sieh nichts Böses" ist für mich ein weiterer sehr gelungener Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe, für den ich eine klare Leseempfehlung ausspreche.

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Todeskäfig

Ellison Cooper , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783548290768
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Todeskäfig" ist der erste Band der neuen Sayer-Altair-Reihe von Ellison Cooper. Diese ist FBI-Agentin und zugleich Neurowissenschaftlerin. Als sie während ihrer Forschungsarbeiten zu einem Einsatz in Washington gerufen wird, kann sie noch nicht ahnen welche Dimension der neue Fall annimmt. Das Todesopfer, ein junges Mädchen, wurde in einem verlassenen Haus in einem Käfig gefangen gehalten und ist qualvoll verdurstet. Das Mädchen entpuppt sich als die Tochter eines hochrangigen Senators. Als auch noch ein weiteres Mädchen verschwindet, kämpft die FBI-Agentin und ihr Team gegen die Zeit. Doch nicht nur dies stellt sie vor Herausforderungen - das FBI scheint einen Maulwurf zu haben. Wem kann sie daher also noch bei den Ermittlungen trauen? Ellison Cooper baut in diesem Thriller von Beginn eine packende Spannung auf. Teilweise bizarr düster, dann wieder rasant. Die kurzen Kapitel unterstützen dabei den Wechsel der Perspektiven und Orte. Geschickt wird der Leser dabei auch immer wieder zu möglichen Tätern geführt, bevor letztendlich sich der wahre herausstellt. Dabei muss ich sagen, dass ich selbst auch lange an der Nase herumgeführt wurde. Gut gefallen haben mir dabei auch die Einblicke in das Seelenleben der Sayer Altair, wobei aber in Summe für mich da einige kleine Fragezeichen geblieben sind. So werden einige Dinge angerissen, bleiben aber dann offen. Aber dies lässt dann ja auch Spielraum für die Folgebände. Letztendlich ist dieser Thriller durch den flüssigen Schreibstil aber gut zu lesen. Manchmal zwar ein klein wenig übertrieben, aber für mich ein guter Einstieg in die Serie und eine spannende Lektüre.

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Verborgen

Anna Simons
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 08.10.2018
ISBN 9783328102892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Verborgen" ist der erste Fall der der neuen Eva-Korell-Reihe von Anna Simons. Eva Korell ist gerade von Berlin nach München gezogen und tritt ihre neue Stelle als Gefängnisärztin an. Schon im Vorfeld trifft sie bei einer plötzlichen Erste Hilfe auf die verletzte Nicole Arendt, die wie sich später herausstellt die Ehefrau eines Inhaftierten an Evas neuem Arbeitsplatz ist. Dabei stellt sich heraus, das dieser jahrelang seine Frau misshandelt und in Kürze seine Haftstrafe abgesessen hat. Doch noch bevor dies der Fall ist, überschlagen sich die Ereignisse. Nicole ist plötzlich verschwunden, ihr Mann Robert wird in der JVA Opfer von Amtsmissbrauch und anscheinend steckt noch viel mehr dahinter. Einige Hinweise und Beweise stellen Zusammenhänge zwischen Robert Arendt und einer ungelösten Vergewaltigungsserie her. Der ermittelnde Kommissar Brüggemann sowie Eva Korell gehen dabei den Spuren nach und treffen auf immer mehr Ungereimtheiten. Die Autorin hat mit der Figur Eva Korell eine sympathische Protagonistin erschaffen, geprägt von der eigenen Vergangenheit und aber auch einem unbeirrbaren Willen. Ihr Gerechtigkeitssinn lässt sie dabei gleich auf Widerstände an ihrem neuen Arbeitsplatz in der JVA treffen, aber unbeirrt geht sie trotzdem ihren Weg. In dem Kommissar Brüggemann findet sie dabei einen Verbündeten, der ihre Vermutungen ernst nimmt und durchaus Gefühle in ihr weckt. Die Kombination dieser beiden Protagonisten hat mir gut gefallen und da bin ich gespannt wie sich deren Zusammenspiel in Folgebänden weiterentwickelt. Hervorzuheben ist aber, dass Anna Simons den Leser sehr lange im Ungewissen über den Täter lässt. Sie erzeugt von Beginn an eine Spannung (und das ganz ohne Mordopfer!), die ständig präsent ist und einen als Leser fesselt. Die Handlungsstränge laufen konsequent zusammen und trotzdem tappt man im Dunklen, wer hinter dem ganzen steckt. Und auch als dies dann endlich bekannt ist, kommt es zu einem furiosen Finale. Zwar handeln Brüggemann und Korell nicht immer ganz, wie es wahrscheinlich reale Ermittler machen würden, dies stört aber beim Lesen nicht. "Verborgen" ist für mich ein sehr gelungener Auftakt für diese neue Krimireihe rund um die Gefängnisärztin Eva Korell, bei dem ich jetzt schon gespannt bin, wie deren Entwicklung weitergeht.

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Vespasian. Das Schwert des Tribuns

Robert Fabbri , Anja Schünemann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 23.10.2018
ISBN 9783499275128
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Das Schwert des Tribuns" ist der Auftaktroman aus der Vespasian-Reihe von Robert Fabbri. Der Autor erzählt dabei in dieser Reihe den Werdegang des jungen 16-jährigen Titus Flavius Vespasianus zum späteren römischen Kaiser. Im wesentlichen ist dieser erste Band in vier Teile gegliedert. Beginnend mit dem jungen Römer, der eigentlich glücklich auf dem Land am Hof seiner Eltern lebt, aber dann gemeinsam mit seinem Bruder Sabinus von den Eltern nach Rom geschickt wird um seine ersten Sporen im Militärdienst zu verdienen. Sabinus, der ihm diese Erfahrung schon voraus hat, soll seinen Weg als Senator machen. Kaum in Rom angelangt werden sie desbezüglich von ihrem Onkel unterstützt und schnell lernt Vespasian das Spiel um Macht und Intrigen kennen. Als er der Liebe wegen in erste Geschehnisse verwickelt wird, hilft nur sein schneller Aufbruch über die Via Aurelia vor den Prätorianern. Ausgestattet mit einem Geheimauftrag ist er auf dem Weg nach Thrakien, seinem neuen Einsatzgebiet als Militärtribun. Dort erwarten ihn schnell die ersten Kämpfe und er muss gut unterscheiden zwischen Freund und Feind, auch in den eigenen Reihen. Robert Fabbri hat hier einen gelungenen Auftaktroman aus der Zeit des römischen Imeriums geschrieben. Kurzweilig und flott liest sich die Geschichte, zeitweise wird man gedanklich direkt in die Jahre 25-26 A.D. zurückversetzt und kann sich bildlich gut die beschriebenen Ereignisse vorstellen. Ein klein wenig schwierig war dabei für mich nur, dass ein 16-jähriger Bursche teilweise schon so kalkuliert und hart im Kampf agiert, aber vielleicht waren in der Zeit die Menschen viel eher erwachsen als heute. Wie vom Autor im Nachwort beschrieben hat er sich für seine historische Aufarbeitung des Lebens von Vespasian etliche schriftstellerische Freiheiten gegönnt. Das finde ich auch absolut in Ordnung, denn der Leser bekommt hier einen spannenden Roman aus der Römerzeit und nicht ein "Geschichtsbuch". Gestalterisch sehr gelungen finde ich dabei auch das Cover, das einen Leser wie mich im Buchhandel auch zugreifen lässt um mehr darüber zu erfahren. Ebenso die historische Karte im Buch ist hilfreich, mehrmals verfolgte ich darauf den Weg des Protagonisten. Robert Fabbri hat im Original bereits acht Bände zu dieser Reihe veröffentlicht. Der Rowohlt-Verlag bringt nun innerhalb weniger Monate die ersten vier davon in deutscher Übersetzung auf den Markt. Als Leser freue ich mich darauf, denn nach Lesens diesen Auftaktroman will ich jetzt auch wissen wie der Weg Vespasians weitergeht.

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Kalter Schnitt

Andreas Franz , Daniel Holbe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 21.08.2017
ISBN 9783426516508
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Kalter Schnitt" ist der 17. Band aus der Julia-Durant-Reihe von Andreas Franz. Andreas Franz ist 2011 verstorben und seitdem führt Daniel Holbe in seinem Namen diese Reihe fort. Der Autor greift dabei das Thema der weiblichen Genitalverstümmelung auf. Denn als Julia Durant und Frank Helmer an einen Frankfurter Tatort gerufen werden, werden sie genau mit dieser konfrontiert: Die Frauenleiche wurde sexuell brutal missbraucht und durch die Genitalverstümmelung ausbluten lassen. Das ganze Team der Frankfurter Kripo ist schockiert und es bleibt nicht nur bei dieser Leiche. Schon bald ist klar, sie jagen einen Serientäter. Bei der Julia-Durant-Reihe scheiden sich bekannterweise schon lange die Meinungen, ich jedoch muss sagen das Daniel Holbe diese auch im siebzehnten Band spannend gestaltet. Obwohl Berger jetzt aus dem Dienst ausgeschieden ist und durch Julia's neuen Lebensgefährten ersetzt wurde, wird man als Leser weiterhin mit dem bekannten Ermittlerteam konfrontiert. Ich mag das, denn im Laufe der Jahre sind sie mir auch ans Herz gewachsen und als Leser konnte ich auch die Entwicklung der Figuren verfolgen. Der Fall kann zwar wieder vollkommen eigenständig gelesen werden, aber ich bevorzuge doch die Reihenfolge der Bände hintereinander zu lesen. "Kalter Schnitt" ist diesmal aufgrund der grausamen Taten nichts für zartbesaitete Leser, doch aber spannend von Anfang bis Ende. Einzig negativ aufgefallen sind mir diesmal ein wenig so manche Alleingänge der Protagonisten, die in der Realität ein ermittelnder Beamter nicht durchführen würde. Auch Julias Schwangerschaft finde ich in ihrem Alter ein wenig weit hergeholt. In Summe ist dieser Band aber für mich ein gelungener Krimi aus der Reihe und man darf gespannt sein auf den nächsten Fall von Julia Durant.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Blut und Gold

Snorri Kristjánsson , Jan Möller
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2018
ISBN 9783499274305
Genre: Historische Romane

Rezension:

"Blut und Gold" ist ein historischer Roman von Snorri Krisjánsson. Dabei entführt der Autor den Leser in das Jahr 970 auf Gut Flussfeste, wo es zur Familienzusammenkunft des Wikinger Unnthor Reginsson kommt. Angeblich soll der alte Häuptling einen Goldschatz aus seinen Beutezügen angehäuft haben und es kommt wie es kommen muss. Seine Nachkommen kehren mit ihren Angehörigen an den elterlichen Hof zurück und jeder begegnet dem anderen mit Neid und Missgunst. Als dann der erste Mord geschieht, ist klar das es nur ein Täter aus ihrem Kreis gewesen sein kann. Snorri Kristjánsson zeichnet hier gut ein Bild einer Familie, die wie so oft im Leben sich gegenseitig "zerfleischt" wenn es um Geld geht. Das Buch ist als historischer Roman gekennzeichnet, was aber meiner Meinung nur dem Wikinger-Setting geschuldet ist. Mit Krimielementen durch die Morde ist es aber eher der Einblick in diese Familie und ihren Streitigkeiten. Für mich hätte die Handlung auch in jeder beliebigen anderen Zeit oder auch in der Gegenwart spielen können, es ist nur ein Rahmen für die Familiengeschichte. Obwohl diese gut dargestellt ist, ist genau dies mein Kritikpunkt. Hier hätte ich mir mehr Wikinger und eben zeitgeschichtlich das Jahr 970 gewünscht. So bleibt mir am Ende das Fazit, ein solides und gutes Buch gelesen zu haben, von dem ich mir aber mehr "Wikingerfeeling" erwartete.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Der Kreis des Bösen

Rhena Weiss
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442485796
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Der Kreis des Bösen" ist der dritte Band aus der Michaela Baltzer-Reihe von Rhena Weiss (einem Pseudonym der Autorin Berta Berger) und das von mir zugleich erste gelesene Buch der Autorin. Als Leser war ich schnell in der Geschichte drin und sie beginnt von Anfang an furios, denn die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer und ihr Team werden sofort mit dem ersten Mord konfrontiert. Als weitere Morde geschehen stellt sich heraus, dass diese in Verbindung stehen und so werden die Ermittlungsteams zusammengelegt, was wegen Kompetenzgerangel dann die Sache nicht leichter macht. Doch letztendlich spitzt sich die Lage immer weiter zu und alle Mitglieder der LKA-Ermittler ziehen an einem Strang um den "Kreis des Bösen" zu durchdringen. Michaela Baltzer und ihr Team waren mir dabei von Beginn sympathisch und auch die Beschreibung der beiden Serienmörder ist gelungen. Als Leser habe ich dabei mehrmals an Hannibal Lecter gedacht, speziell auch bei dem Gefängnisbesuch von Weilmann. Geschickt hat hier Rhena Weiss die Fäden gezogen um für den Leser die Spannung immer hoch zu halten. Ebenso hatte ich sehr früh einen absoluten Verdacht bzgl. einen der Täter, aber diese verpuffte am Ende ansatzlos. Diese geschickt falsch gelegten Spuren der Autorin waren perfekt und unterstützten das Lesevergnügen. Der Spannungsbogen dieses Thriller ist wirklich gelungen und der Leser wird dabei bis zum überraschenden Ende gefesselt. Rhena Weiss ist mit diesem Buch ein spannender Thriller gelungen, der mich überzeugt hat. Für mich absolute Pflicht das ich die beiden Vorgängerbände auch noch lesen muss.

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48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Das Ludwig Thoma Komplott

Sabine Vöhringer
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.09.2018
ISBN 9783839222942
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Das Ludwig Thoma Komplott" ist der der zweite Fall der Tom-Perlinger-Reihe von Sabine Vöhringer. Dabei greift die Autorin den weltbekannten "Münchner im Himmel" auf. Anscheinend hat Ludwig Thoma dazu eine bisher unbekannte Fortsetzung geschrieben, die auch noch Anhaltspunkte für Prostituiertenmorde in den 60er Jahren enthalten. Kommissar Tom Perlinger ermittelt in diesem Cold Case, als sich die Ereignisse überschlagen. Wie sind seine Jugendfreunde in all das verwickelt und warum sollen die Ermittlungen gestoppt werden? Als es dann auch noch eine Tote zu beklagen gilt, ist Tom nicht mehr zu stoppen. Gekonnt führt die Autorin wieder den Leser bei den Ermittlungen durch die Münchner Altstadt und lässt einen damit richtig in die Örtlichkeiten eintauchen. Speziell ich als Münchner bin dabei Tom und seinem Team in Gedanken immer direkt gefolgt. Konnte mich der erste Band "Die Montez Juwelen" schon begeistern, ist dieser Band aber nochmal eine kleine Steigerung. Die Entwicklung der Figuren und die Fortführung von Zusammenhängen aus Tom's Zeit als Ermittler in Düsseldorf hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie seine Beziehung zur alten Jugendclique. Spannend von Anfang an und immer wieder neue Verstrickungen, die einen als Leser fesseln. Immer wieder geschickt ausgelegte Fährten der Autorin, sowie sympathische Figuren runden das Lesevergnügen ab. Auch dieser zweite Fall des Münchner Kommissar Perlinger hat mir daher sehr gut gefallen und ich freue mich daher schon auf eine Fortsetzung. Speziell durch den kleinen Cliffhanger am Ende bin ich auch gespannt wie es mit ihm, Claas und der russischen Mafia weitergeht.

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Die Engelmacherin von St. Pauli

Kathrin Hanke
Flexibler Einband: 242 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.09.2018
ISBN 9783839223000
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die Engelmacherin von St. Pauli" ist ein True Crime Roman von Kathrin Hanke. Sie recherchierte dabei den Kriminalfall der Elisabeth Wiese, die Anfang des 20. Jahrhunderts als ausgebildete Hebamme mindestens fünf Babys tötete und dafür zum Tod auf dem Schafott verurteilt wurde. In Romanform und aus wechselnden Perspektiven wird dabei das Leben und Wirken der Elisabeth Wiese erzählt. Ihre Boshaftigkeit und Habgier, sowie ihre ganze Härte spürten dabei nicht nur ihre uneheliche Tochter und ihr Ehegatte, sondern letztendlich ihre gesamte Umwelt. Zum Verhängnis wurden ihr aber letztendlich ihre Vertuschungslügen und die Aussagen ihrer gepeinigten Tochter, die sie selbst zur Prostitution zwang und auch deren Kind von einem Freier direkt nach der Geburt tötete. Während des Lesens merkt man deutlich wie böse diese Frau gewesen sein musste, der Begriff "Hexe" ist durchaus berechtigt. Aber was treibt einen Menschen zu solchen Taten? Ist es wirklich nur die Habgier, das erhaltene Geld für die Kostkinder oder doch auch eine unbändige Wut auf die eigenen Lebensumstände? Man kann nur spekulieren, denn auch das Buch hinterlässt hier offene Fragen ebenso wie die Tatumstände. Nachdem einige der Gerichtsakten der Teilzerstörung des Stadthauses von Hamburg im zweiten Weltkrieg zum Opfer fielen, lassen sich diese Wissenslücken auch nur schwer schließen. Am Ende hätte ich als Leser sehr gern noch mehr über die Psyche dieser Frau gelesen, was aber durch die geschilderten Umstände nur bedingt möglich ist. Trotz allem fand ich es fesselnd über diesen wahren Kriminalfall zu lesen und werde sicherlich zu weiteren Büchern aus der "Wahre Verbrechen" Serie des Gmeiner Verlag greifen.

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