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414 Bibliotheken, 2 Leser, 10 Gruppen, 73 Rezensionen

computer, dystopie, familie, freundschaft, jugendbuch, leben, lia kahn, liebe, maschine, science fiction, skinner, tod, unfall, unsterblichkeit, zukunft

Skinned

Robin Wasserman , Claudia Max
Fester Einband: 376 Seiten
Erschienen bei script5, 01.01.2010
ISBN 9783839001066
Genre: Fantasy

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(1)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sieben Heere - Befreiung

Tobias O. Meißner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2018
ISBN 9783492704052
Genre: Fantasy

Rezension:

Das dritte Buch beinhaltet ein noch größeres Blutbad als seine Vorgänger und ich weiß nicht, ob ich es ertragen hätte, wenn der Erzählstil anders gewesen wäre. Es hat etwas von einem kommentierten Bericht und dadurch behielt ich eine gute Distanz zu den Charakteren. Trotzdem war es furchtbar, als Personen starben, die ich seit dem ersten Band begleitet hatte. Ebenfalls fand ich, dass sich eine Verschiebung beim Begleiten der Figuren vollzogen hatte. Zum einen lag es daran, dass ein paar, die man im ersten Buch noch begleiten konnte, hier im dritten Buch sterben, aber andere, die noch leben, werden zur Seite gedrängt. Eigentlich bleiben wir zum größtenteil bei Baresin und das fand ich schade, weil ich so nicht erfuhr, ob das Verhalten und die Entscheidungen von beispielsweise Varlie oder Tautun Baresins Pläne zum Scheitern verurteilen könnten.

Die Handlung fand ich etwas schwächer als in den anderen beiden Büchern. Es konnte mich nicht so mitreißen wie die Vorgänger. Trotzdem war sie spannend und ich habe mit der Widerstandsbewegung gedanklich mitgekämpft, gleichzeitig die Nafarroaner bemitleidet und gehofft, dass es irgendwie zu einer diplomatischen, friedlichen Einigung kommen kann. Die Geschichte zeigt nicht nur die Schrecken eines Krieges, sondern auch, dass selbst ein Sieg eine Niederlage für den Sieger ist. Eine Schlacht ist vielleicht gewonnen, aber der Preis ist einfach zu hoch, um nicht zu versuchen, andere nicht-tödliche Wege zu gehen.

Das Ende hatte ziemlich am Tempo gewonnen. Entscheidungen fielen Schlag auf Schlag und irgendwie fand ich es schade, dass ich durch die immer weniger werden Figuren, in deren Gedanken man wirklich eingetaucht war, Blickwinkel auf die Geschehnisse verloren habe.

Ich hoffe ein bisschen, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Nafarroa, seine Königin und deren Probleme haben doch ziemlich mein Interesse geweckt. Und ich bin neugierig, ob Baresins Plan wirklich funktionieren kann. Und Abelion und seine Magie könnten dann auch gerne noch mehr in den Mittelpunkt rücken.

Fazit:
Der dritte Band Sieben Heere - Befreiung ist weiterhin spannend zu lesen, obwohl ich die Handlung im Vergleich zu den ersten beiden Büchern als etwas schwächer empfand. Der Erzählstil sorgt für die nötige Distanz bei all dem Töten und getötet werden. Trotzdem ist das Buch nichts für Leute, die kein Blut "sehen" können.

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178 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 100 Rezensionen

debüt, dublin, irland, krimi, mord, mörder, narben, olivia kiernan, opfer, paperback, polizeiarbeit, preußischblau, protagonist: weiblich, suizid, thriller

Zu nah

Olivia Kiernan , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel , Carla Felgentreff
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.04.2018
ISBN 9783959671835
Genre: Krimi und Thriller

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Sieben Heere - Revolution

Tobias O. Meißner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492704045
Genre: Fantasy

Rezension:

Hagetmau hatte es geschafft. Der Ansturm von 140 feindlichen Soldaten wurde nicht nur überlebt, sondern bis auf einen Fliehenden sind alle Nafarroaner dabei umgekommen. Doch schon bald wird deutlich, dass der Krieg damit seinen Anfang genommen hat. Die Revolution hat begonnen. Das dritte Heer richtet sein Auge auf das 500 Seelendorf und die dortigen Anführer müssen Strategien entwickeln, wie sie 7000 feindlichen Soldaren begegnen sollen. 

Und dabei begleitet sie der Leser. Haupthandlungsort ist wie schon im ersten Band Hagemaut und seine nähere Umgebung. Es wird viel diskutiert, Strategien entworfen und Schlachtpläne entwickelt. Dabei wird nicht nur deutlich, was das Töten und Morden und das ständige Gefühl von Unsicherheit und Gefahr mit den Leuten macht, sondern auch, dass es im Krieg nicht "die Bösen" und "die Guten" gibt. Und das ist, wie ich finde, die Stärke der ganzen Buchreihe. Wir begleiten keine Helden. Wir begleiten eine Handvoll Menschen, die sich irgendwie zurecht finden und Entscheidungen treffen müssen, die hunderten von Menschen das Leben kosten werden. Entweder auf ihrer Seite oder der der Feinde. Und dabei wird nichts beschönigt. 

Die Geschehnisse, das was unsere "Helden" sehen und erleben, verändert sie. Prägt sie. Beschert ihnen Alpträume und immer wieder stellt sich die Frage, ob das was sie tun, überhaupt richtig ist. Ob es im Krieg überhaupt noch das Richtige gibt. Letztendlich versuchen sie zu überleben und irgendwann stellen sie für sich fest, dass es keinen Weg mehr zurück gibt. Ich fand das alles sehr eindrücklich beschrieben und habe mich selber überfordert mit all den Ereignissen gefühlt. Ich beneide Beresin, Sinion, Varlie und alle anderen nicht um ihre Aufgaben und bin froh als Leser auf der sicheren Seite zu sein und nicht mit in die Schlacht ziehen zu müssen. Nur Nendléce beneide ich etwas. Ich würde auch sehr gerne auf einem Gryphen reiten und mit ihm fliegen.

Anschaulich sind nicht nur die Gefühle und Gedankengänge der einzelnen Personen beschrieben, sondern auch alle Geschehnisse. Ich sah vor meinem geistigen Auge richtig, wie sich Gryphen in die Luft erhoben, wie sich die Befreiungstruppe in die einzelnen Dörfer schlich, wie sich Pfeile in Leiber bohrten und Gedärme aus den Körpern quollen, nachdem sie von Streithämmern getroffen wurden. Überall Blut und dazwischen wütende Kämpfer und fassungslose Dörfler. Als Leser dieser Buchreihe sollte man daher nicht vor genau detaillierten Grausamkeiten zurückschrecken. Abgemildert wird dies alles nur durch die Tatsache, dass alle bis auf Tautun und wenigen anderen, die wir aber nur aus der Ferne begleiten, ebenso wie ich als Leser erschrocken sind von der Gewalt und diese nicht verherrlichend dargestellt wird.

Klare Leseempfehlung von meiner Seite. 

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

fantasy, kein schwarz-weiß, krieg

Sieben Heere

Tobias O. Meißner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.11.2015
ISBN 9783492703123
Genre: Fantasy

Rezension:

Hagetmau, ein friedliches Dorf in Akitania, bekommt Besuch von 30 Soldaren aus dem feindlichen Nachbarreich, die ihnen erzählen, dass ganz Akitanien in einer einziges großen Aktion der Sieben Heere übernommen wurde und sie nun alle Nafarroaner sind. Während die einen versuchen das Beste aus der Situation zu machen und bloß nicht aufzufallen, sehen andere fassungslos zu, wie das Dorf sich kampflos ergibt und beschwören eine Situation herauf, die zu Taten drängt.

Die ganze Handlung verläuft innerhalb weniger Tage ab und spielt sich hauptsächlich in dem kleinen besetzten Dorf. Dabei wird diese vor allem von den Charakteren vorangetrieben, die alle unterschiedlich auf die Besetzung reagieren. Es gibt hier nicht den einen Protagonisten, sondern es werden mehrere Personen verfolgt, die einen großen Einfluss auf die Geschehnisse haben werden. Ich fand es beeindruckend wie der Autor, die Wünsche und Ängste der Charaktere darstellte und die verschiedenen Motive zeigte. Da gibt es Personen, die sich einfach nur still verhalten wollen, damit es keine Toten gibt, andere, die die Besetzung nutzen wollen, um an Bedeutung zu wachsen und wieder andere, die sofort zu den Waffen greifen und die Feinde verjagen wollen. Die Charakterentwicklung war vielfach vorhanden. Es war spannend und gleichzeitig erschreckend zu sehen, welche Wandlungen die einzelen Personen durchmachen, um diese Bedrohung durchzustehen.

Und auch die Nafarroaner bleiben nicht ohne Motive. Auch wenn die Dörfler im Mittelpunkt stehen und der Autor hauptsächlich über sie und ihre Pläne schreibt, wird auch deutlich, dass die Soldaren nicht nur böse sind. Sie haben Frau und Kinder zu Hause und versuchen mit der Besetzung des Nachbarlandes eine Not in ihrem Land zu entgehen. Was man vielleicht auch auf andere Weise hätte lösen können, aber als Leser weiß ich das nicht. Jedenfalls benehmen sich die Soldaren eigentlich ganz anständig. So anständig, wie man sich bei einer Annektierung nun mal benehmen kann. Zumindest die Übernahme von Hagetmau verlief ohne Blutvergießen. Ehrlich gesagt, fand ich den Plan der Nafarroaner ziemlich schlau. Allerdings die Annahme, dass die Bewohner sich ihre Identität, ihr Land und ihren Glauben ohne Gegenwehr nehmen lassen, naiv.

Der Schreibstil des Autors ist richtig, richtig toll. Er trotzt zwar nicht von Emotionen, sondern wirkte auf mich etwas analysierend, aber trotzdem kamen die Gefühle der Bewohner bei mir an. Ich habe bei den heimlichen Treffen überlegt, was getan werden könnte und mitgefiebert, wenn zur Tat geschritten wurde. Ebenfalls wurden die Beschreibungen der Landschaft, des Dorfes, der Waffen und vor allem des Fantasiewesens toll in die Geschichte eingewoben, sodass mich die Erklärungen nicht aus der Handlung rauswurfen. Die Beschreibungen der Kämpfe waren auch sehr bildhaft und bei einigen Formulierungen musste ich schlucken. Das erzeugte doch unschöne Bilder in meinen Kopf. Aber damit muss man rechnen, wenn man ein Buch über Krieg liest. Es wird blutig und vor allem tödlich zugehen. Nur über die Götter und die Magie, die die Semanen von Akitanien verfügen, wurde mir zu wenig erzählt und ich hoffe, dass dies noch in den Folgebänden geklärt wird.

Fazit
Sieben Heere ist der spannende Auftakt zu einer Reihe, die mit einem für mich grandiosen Schreibstil und tollen Wendungen überraschen konnte. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und machen alle ein Wandlung durch, durch die Situation, die sie hier erleben müssen. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und will direkt mit dem zweiten Band beginnen. Die Revolution hat gerade erst begonnen.

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463 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 90 Rezensionen

5 sterne, brautschau, cinderella, drachenmondverlag, drachenmond verlag, hauptmann, intrigen, jugendbuch, julianna grohe, leseempfehlung, liebe, märchen, prinz, prinzen, romantik

Die vierte Braut

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959911214
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eigentlich wollte ich zu einem ganz anderen Buch greifen, aber dann lachte mich das Cover so an und ich erinnerte mich, dass Die vierte Braut schon lange auf meiner Wunschliste stand. Also schnell runtergeladen und angefangen zu lesen. Tja, und ein paar Stunden später war das Buch auch ausgelesen. 

Mit Mayrin zusammen tauchen wir in eine Bachelor-Geschichte ein, die mich nicht so überzeugen konnte. Die Handlung hat echt toll begonnen. Der Anfang und die "Entführung" der Bewerberinnen hatte ich so nicht erwartet und das hat mich positiv überrascht. Allerdings war nach der Ankunft im Schloss das meiste sehr vorhersehbar und ich ahnte schon sehr weit am Anfang, dass der Hauptmann nicht ganz ehrlich zu Mayrin ist. Aber vielleicht hat sie das auch verdient, denn sie ist auch nicht ehrlich zu den Prinzen. Sie will nämlich gar keinen und bleibt nur freiwillig dort, weil ihr ihre Freunde und der Hauptmann einreden, dass sie durchhalten soll, da man beim Ausscheiden eine steigende Geldsumme erhält. Für Geld die Prinzen verarschen, die selbst nicht erfreut darüber sind, dass der König sie mit wildfremden Frauen verheiraten will? Das hat sie mir nicht grade sympathisch gemacht, auch wenn ihre Gründe für diese Farce auch irgendwie nachvollziehbar sind. Allerdings hat mich ihr hin und her irgendwann genervt. Dieses ständige bleib ich oder geh ich nicht lieber, war anstrengend.

Die anderen Charaktere blieben ziemlich flach. Die Ich-Perspektive konzentriert sich mehr auf Mayrin selbst und man erfährt kaum etwas über die Prinzen oder die Konkurrentinnen. Auch sind unter diesen meiner Meinnung die Standardtypen aus Casting-Sendungen. Die süße nette, bei der man denkt, die könnte keiner Fliege etwas zu leide tun oder die Oberzicke, die von einer Sekunde auf die andere von zuckersüß auf gehässig schalten kann. Das Innenleben der anderen bleibt uns verschlossen und auch Mayrin hat nicht wirklich interesse daran, dieses aufzudecken. Selbst ihre beste Freundin war für mich austauschbar. 

Die Handlung war, wie schon gesagt, für mich vorhersehbar und ich fand es schade, dass außer Unterricht, irgendwelchen Treffen mit einem der Prinzen und gemeinsamen Ausflügen mit ihren Geschwistern und dem Hauptmann nichts wirklich aufregendes eingebaut wurde. Selbst die Attentate auf die Bewerber gehen total unter. Was mir gefallen hat, war die in der Geschichte untergebrachte Kritik an solchen CastingShows, allerdings hätte ich mir dann ein anderes Ende gewünscht, um diese noch weiter zu unterstützen. Und den Hinweis auf Cinderella im Klappentext kann ich nach Beenden der Geschichte auch nicht nachvollziehen.

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28 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

frauenmord, realcrime, serienmord

Wir sehen dich

Stephanie Marland , Christine Blum
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423217491
Genre: Krimi und Thriller

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100 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

elben, elfen, fantasy, fantasy, romantasy, liebe, magie, all age, gefühle, impress, jugendbuch, kampf, kobold, kobolde, liebe, nicole alfa, prinzessin, prinzessin der elfen, romantik

Prinzessin der Elfen 1: Bedrohliche Liebe

Nicole Alfa
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646604221
Genre: Sonstiges

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837 Bibliotheken, 63 Leser, 1 Gruppe, 89 Rezensionen

das reich der sieben höfe, fae, fantasy, feyre, freundschaft, high fantasy, high lady, hybern, jugendbuch, krieg, liebe, magie, rhys, rhysand, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Da ist er - der dritte und finale Band von Das Reich der sieben Höfe. Nachdem ich mit Band 1 einen mittelmäßigen Start begonnen hatte und von Band 2 restlos begeistert hatte, war ich natürlich sehr gespannt auf Band 3. Tja und jetzt bin ich irgendwie leicht entttäuscht.

Zwischen Feyre uns Rhysand hat mir etwas gefehlt. Ich kann das selbst gar nicht so in Worte fassen. Aber in Band zwei fand ich die beiden viel toller. Ihre Art wie sie miteinander umgegangen sind, die Dynamik zwischen den beiden. Irgendwie fehlte das hier. Wenn die zusammen waren, gab es Sex, dann ein bisschen Geplänkel und fertig. Wo steckte der Rhys aus Band zwei?  
Im Gegensatz dazu war ich von Cassian, Azriel, Mor und Amren begeistert. Ich fand, dass ihnen hier viel Raum gelassen wird, um noch noch mehr von sich preiszugeben. Azriel ist ja mein Liebling aus der Gruppe. Auch Nesta fand ich richtig toll dargestellt. 

Die Handlung selbst war spannend, aber mir manchmal zu abgehackt. Es wird viel verhandelt und der Krieg gegen Hybern wird vorbereitet. Es gibt neue Einblicke in die anderen Höfe, aber irgendwie fehlte mir was. Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte noch nicht zu Ende ist. Besonders die Entdeckung über Lucien steht für mich noch offen. Gleichzeitig klang das Ende so abschließend. Ich weiß, dass da noch ein Buch kommt, aber ich hatte das so verstanden, dass das eher eine kleine Episode ist und nicht wirklich zu diesen drei Büchern dazugehört. Mich verwirrt das vierte Buch etwas. Und die angekündigte zweite Trilogie soll ja auch eigenständig sein und nicht direkt mit diesen drei Bänden zu tun haben, auch wenn dort Charaktere von hier auftauchen. Kurz gesagt, in einer Trilogie sollte meiner Meinung nach der Haupstrang und die Nebenstränge am Ende abgeschlossen sein und das sind von letzteren in meinen Augen nicht alle.

Das Ende des Buches war auch nicht so mein Fall gewesen. Ja, mir liefen bei der einen Szene die Tränen, aber so im Nachhinein hat mich etwas gestört.


SPOILER Ich meine, selbst bei Harry Potter sind wirklich tolle Leute gestorben und ich hätte sie am liebsten alle gerettet haben wollen, aber in einem Krieg sterben nun mal auch welche. Und hier in dieser Schlacht. Tja, die Kerntruppe um Feyre und Ryhsand überleben, keiner wird so verletzt, dass es nicht völlig heilen kann. Ein bisschen zu viel Friede Freude Eierkuchen. Besonders nachdem Tamlin und Julian auftauchen und gesagt wird, dass die beiden nie wirklich auf Hyberns Seite waren. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin unbedingt ein Happy End für alle haben wollte. Das hat mich echt enttäuscht. SPOILER ENDE

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332 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

carlsen, carlsen verlag, erin beaty, fantasy, liebe, liebesgeschichte, love, märz 2018, romantik, sage, teil 1, trilogie, unrealistisch, verrat, vertrauen und verrat

Vertrauen und Verrat

Erin Beaty , Birgit Schmitz
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.2018
ISBN 9783551583833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Handlung beginnt sehr gut. In den ersten Kapiteln erfahren wir das Wichtigste über Demora, die Armee, Sage und Bedeutung der Kuppelei. Letzteres ist nichts, was ich für mich wünschen würde, und Sage sieht das genauso. Zwangsheiraten könnte man dazu sagen, auch wenn die Damen offiziell ein Mitspracherecht haben. Aber den Kupplerinnen wird vertraut und das, was ich darüber gelesen habe, zeigte mir, dass die Kupplerinnen wirklich versuchen, den Richtigen für ihre Schützlinge zu finden. Deswegen konnte ich auch verstehen, warum Sage sich nicht sträubt, Lehrling bei einer dieser Kupplerinnen zu werden. Aber wer jetzt denkt, dass in diesem Buch die Damen und Zickenkrieg im Vordergrund stehen, täuscht sich. Davor hatte ich ja ein bisschen Angst. Aber zum Glück ging es komplett in die andere Richtung. Sage soll spionieren, um mehr über die Mädchen und potenzielle Ehemänner herauszufinden, dann jedoch wird ihr Talent vom Hauptmann der Armee entdeckt. Und dieser fragt sich, ob Sage nicht vielleicht als Spionin für den Feind arbeitet. Es kommt zu vielen Irrungen und Wirrungen und Missverständnissen, was sehr lustig war. Besonders da einmal aus der Sicht von Sage erzählt wird, und mal aus der Sicht von Hauptmann Quinn und seinem Feldwebel Ash. Als Leser weiß man also viel mehr und ich fand es köstlich dabei zu sein, wenn die sich gegenseitig abtasten und versuchen herauszufinden, was der jeweils andere zu verbergen hat.

Aber es wird nicht nur spioniert, sondern Sage muss auch feststellen, dass ihr Herz sich für einen jungen Mann öffnen kann. Dabei wollte sie sich doch nie binden, sondern als Lehrerin ein freies Leben führen. Und dann ist da noch die Frage, ob sie dem jungen Mann überhaupt vertrauen kann. Ich fand, dass ihre Gefühle wunderbar dargestellt wurden und, dass die Liebesgeschichte schön glaubhaft formuliert wurde.

Sage selbst ist eine tolle Protagonistin. Sie weiß, was sie will und was sie nicht will. Ihr ist es völlig egal, dass sie bei Leuten, die nicht zu ihrer Familie oder Freunden gehört, aneckt. Sie verbiegt sich nicht und zeigt, dass es selbst in einer Welt wie Demora, in der noch die typischen Geschlechterrollen in der Gesellschaft verankert sind, die eigene Verwirklichung wichtig ist. 
Aber auch der Mann, der sich in ihr Herz schleichen wird, ist ein toller Charakter. Er muss sie ständig anlügen und man merkt richtig, dass ihm das wehtut. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber Sage, den ich allerdings bezogen auf den kleinen Charlie vermisst habe. Für neunjährige Jungs in der Armee gibt es keine Kindheit und Charlie scheint auch auf seine Arbeit als Page stolz zu sein. Aber ich war echt wütend auf besagten Mann, dass er Charlie in so viele gefährliche Situationen bringt.  

Der Weltenaufbau war schön, allerdings gibt es nicht so sonderlich viele Informationen zu den Ländern. Besonders hat mich das Feindesland interessiert, weil angedeutet wird, dass die Bevölkerung dort Hungersnot leidet und ich gerne gewusst hätte, wieso und was damals den Krieg ausgelöst hat und ob es nach dem Krieg zu diplomatischen Gesprächen gekommen war. Aber über all das haben Sage und die Soldaten gar nicht nachgedacht, weil sie ganz andere Probleme haben. Vielleicht ja im nächsten Band. Die Intrigen hier waren jedenfalls auch sehr spannend und auch wenn ich ab und an Einblicke in D´Amirans finstere Pläne erhalte, hat es der Spannung nicht geschadet, sondern sie stattdessen angehoben, weil ich gehofft hatte, dass Sage und Hauptmann Quinn jetzt bloß nicht das Falsche machen. Einige Sachen waren allerdings auch für mich vorhersehbar und kamen nicht überraschend.

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186 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wow, dieses Buch macht es mir nicht leicht, es zu bewerten. Die Idee dahinter finde ich richtig, richtig toll und im Grunde mag ich auch die Protagonisten, aber denoch gibt es so ein paar Dinge, die mir nicht gefallen haben bzw. wo ich mir mehr Erklärungen gewünscht hätte. 

Das Handeln der meisten Personen ist grausam. Punkt. Ich meine, wir lernen Ten in einer Anstalt kennen, in der die Jugendlichen durch Folter gezwungen werden, sich für eine Seite zu entscheiden. Das ist einfach nur unmenschlich und macht mir die Menschen und die Regierung, die sowas billigt, nicht sympathisch. Und die Sphären auch nicht. Allgemein wird der erste Tod offiziell als nichts Schlimmes empfunden. Ist doch das Zweitleben in den Sphären so viel wichtiger. Zumindest behaupten, dass die Vertreter von Myriad und Troika, die versuchen, die Menschen zu einem ewigbindenden Bündnis zu bewegen.

Mir persönlich gab es zu wenig Informationen zu den Sphären. Ich konnte absolut verstehen, dass sich Ten nicht entscheiden konnte. Beide Sphären habe ihre Vor- und Nachteile und entscheidet man sich erstmal für eine, so entscheidet man auch, für welche Seite man in den Krieg zieht. Denn das Licht will die Dunkelheit besiegen und umgekehrt. Wieso, weshalb, warum, erfahren wir hier nur oberflächlich, aber ich hoffe einfach mal, dass das im nächsten Band geklärt wird. Ten ist eh viel zu neugierig, um Dinge einfach so zu akzeptieren. Aber es gab allgemein zu wenig Infos. Zu den Sphären konnte ich das noch etwas nachvollziehen. Wir erleben die Geschichte von Tens Seite und dass die Vertreter nur zeigen, wie toll ihre Welt ist, ist für mich verständlich, aber die Erde selbst wurde irgendwie total vergessen. Wie ist das Leben dort? Wie bei uns, nur das es statt Religion die Sphären gibt und diese sich aktiv einmischen? Wie ist diese Einmischung geregelt? Ich konnte einige Dinge nicht nachvollziehen, weil die Infos entweder zu oberflächlich waren oder Geschehnisse einfach einfach nur angerissen und eingeworfen, aber nicht richtig erklärt wurden. Zum Beispiel die Gegenbewegung zu den Sphären.

Pluspunkte gibt es, weil es keine Dreiecksliebesgeschichte gibt. Da hatte ich ja durch den Klappentext etwas Angst vor. Aber der Zwiespalt in Ten wird hauptsächlich durch Archer und Killian und ihre Versuche, sie für Troika und Myriad zu gewinnen, hergestellt. Und durch die Handlungen anderer Personen, die auch nur an sich selbst denken und nicht daran, wie es Ten geht. Die Protagonisten sind klar gezeichnet und ich finde man kann zumindest bei Killian und Archer eine Entwicklung sehen. Ten hingegen bleibt wie sie ist. Ein Dickkopf, der nicht nur an sich selbst denkt, sondern auch an andere. Auch wenn das ihr das Leben kosten könnte. Und als Ungezeichnete ist das für sie gefährlicher, als für Leute, die sich für eine Seite entschieden haben. Machte sie aber dadurch für mich sympathisch.

Was mir etwas gefehlt hat, sind Emotionen. Die Liebesgeschichte nachvollziehen, konnte ich nicht wirklich, auch wenn es schöner dargestellt wurde als in anderen Büchern. Zumindest wird Ten hier nicht hörig, sondern behält ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Entscheidungen. Und sie sieht die Fehler des anderen.

Trotz der mir fehlenden Informationen zu einigen Dingen, fand ich den Erzählstil angenehm und ich mochte den Humor, der immer wieder aufblitzt.

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106 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

4 sterne, fantasy, gefängnis, hass, hexen, höllenkönig, #jamesabbott, james abbott, kämpfen, krieg, misstrauen, orden, pengaligon verlag, penhaligon, rezension

Höllenkönig

James Abbott , Ole Johan Christiansen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.04.2018
ISBN 9783764531997
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, kann ich sagen, dass ich zwar etwas vollkommen anderes erwartet hatte, aber nicht enttäuscht bin. Der Klappentext hatte mich vermuten lassen, dass ich längere Zeit mit Xavir in der Höllenfeste sein werde und sehe, wie man an einem solchen Ort die Fäden in der Hand hält. Tja, falsch gedacht. Die Flucht aus dem Gefängnis findet relativ schnell statt, und ich fand sie ziemlich einfach. Von einem Gefängnis, aus dem noch nie jemand ausgebrochen ist, hatte ich mehr erwartet. Aber gut für Xavir und seine Gefährten. Nach ihrer Flucht machen sich die Geflüchteten auf den Weg, um herauszufinden, welcher Schrecken sich in ihrem Heimatland breitgemacht hat und wie sie diesen bekämpfen können. Des Weiteren wird Xavir vom Wunsch nach Rache und Vergeltung getrieben. Doch all dies kann man nicht ohne Verbündete erreichen, sodass dies ebenfalls auf die lange Do-To-Liste der Truppe geschrieben wird.

Neben Xavir lernen wir zu Beginn des Buches noch Elysia und ihre Mentorin Birgitte kennen. Beide sind Hexen und nachdem die Matriarchin  der Schwesternschaft eine schicksalshafte Entscheidung getroffen hat, flüchten beide und treffen auf ihrem Weg Xavir, wodurch ihr zukünftiger Weg eine neue Richtung einnimmt. Vor allem auch durch das Geheimnis von Birgitte, welches sich nun offenbart.

Den Weltenaufbau fand ich gut, allerdings hätte ich mir zum einen eine Landkarte gewünscht, um mich selbst zurechtzufinden, und zum anderen habe ich mir so manches Mal mehr Details gewünscht. Letzteres vor allem zu dem Magiesystem und der Schwesternschaft.

Von den Personen, die ich hier kennenlernte, gefiel mir der Meisterspion Landril am besten und Birgitte. Landril, weil er wirklich ein schlauer Kopf ist und Birgitte, weil sie Elysia eine gute Freundin ist und Töten verurteilt. Was man von Xavier und Elysia nicht sagen konnte. Das Xavir nach all seiner Zeit im Heer und dem Gefängnis abgestumpft ist, konnte ich verstehen, aber Elysias Verhalten hat mich erschreckt. Oftmals kam mir Xavir unbesiegbar vor und ich fand es merkwürdig wie er aus Schlachten gegen ganze feindliche Gruppen ohne einen Kratzer entkommen konnte.

Den Schreib- und Erzählstil gefiel mir. Es wird mehr Wert auf die Erzählung der Handlung gelegt und nicht auf die Emotionen der einzelnen Personen. Dadurch bleibt eine Distanz zu den Charakteren bestehen, aber das wirkt sich meiner Meinung nach nicht negativ auf die Geschichte aus. Ich bekam dennoch einen guten Eindruck von den Personen. Der Schwerpunkt liegt hier auf den zahlreichen, blutigen Kämpfen und dem Aufdecken der Geschehnisse, die aus einem aufstrebenden Königreich einen Ort gemacht haben, in denen Monster ihr Unwesen treiben und Menschen verschwinden und abgeschlachtet werden. 

Die Hauptquest wird in diesem Band zwar abgeschlossen, aber durch das Ende könnte ich mir vorstellen, dass es weitere Teile geben könnte. Was ich auch ganz schön fände, da mir die Schwesternschaft am Ende gefehlt haben und ich noch viele Fragen zu ihnen habe. Außerdem haben sich unsere Helden auch schon neue Aufgaben gesetzt und ich würde sie gerne wieder auf ihrem Weg begleiten.

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203 Bibliotheken, 37 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

afrika, children of blood and bone, fantasy, goldener zorn, götter, inan, jugendbuch, magie, maji, orisha, ritual, sonnenstein, stab, tomi adeyemi, zelie

Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

begnadete tänzerin, mercy, netgalley, ohne, roman

Mercy - Ohne Gnade

Debra Anastasia , Alfons Winkelmann
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Sieben-Verlag, 03.05.2018
ISBN 9783864437885
Genre: Romane

Rezension:

Angezogen vom Cover und anschließend durch den Klappentext davon überzeugt, dass dieses Buch etwas für mich sein könnte, hatte ich über NetgalleyDE das Buch angefragt und durfte es lesen. Und ich habe es an einem Tag verschlungen. Ich hatte ja sonst nichts zu tun ;)

Der Schreibstil der Autorin hat mich schon auf den ersten Seiten von sich überzeugen können. Und das obwohl sie aus der Ich-Perspektive schreibt, welche ich selten wirklich gut leiden kann. Aber Debra Anastasia kann diese schreiben. Ebenso hatte die Darstellung der Charaktere etwas an sich, was ich selten in Büchern finde. Mercy/Nix und Becca sind unsere Hauptprotagonisten, die jeweils abwechselnd die Geschichte erzählen, und auf mich sehr authentisch wirkten. Aber vor allem Nix hat mich herausgefordert und auch jetzt stehe ich ihm gegenüber etwas zwiegespalten dar.

Die Autorin hat es durch ihren Erzählstil und die Charakterdarstellung geschafft, dass ich von Nix begeistert war und ihm gewünscht habe, dass er endlich sein Glück findet. Allerdings ist er ein Stalker und er stalkt nicht nur Becca, sondern auch seine kleine Schwester und ein weiteres junges Mädchen. Alles wird damit begründet, dass er sie beschützen muss. Ich hatte das Gefühl, dass das Stalking schön geredet wird. So nach dem Motto "Er tut es ja, um sie zu beschützen" und "Er liebt sie". Aber Stalking ist nicht schön. Und betroffene Frauen/Männer aus unserer realen Welt sind da sicherlich nicht begeistert drüber. Und das ist so  mein Problem mit dem Buch. Stalking wird hier nicht verurteilt, sondern toleriert. Selbst Nix bester Freund Animal redet ihm da nicht ins Gewissen und allgemein hatte ich das Gefühl, dass alle Personen, die davon erfuhren, nicht so reagieren wie sie meiner Meinung nach reagieren müssten. Bis auf Beccas Mutter. 

Und trotzdem mochte ich Nix am Ende des Buches, was mich ein bisschen selbst erschreckt. Wahrscheinlich weil er sehr vielschichtig gezeigt wird. Mal ist er der Auftragskiller, der ohne groß nachzudenken seinen Job erledigt, dann der fürsorgliche Typ, der kleine Mädchen tröstet und kurz darauf zeigt er seine verletzliche und kaputte Seite. 

Die Handlung selbst ist zum größtenteil auf die Charakterentwicklung und die Beziehungsentwicklung von Nix und Becca fokussiert, welche ich - abseits des Stalkings - schön fand. Die Mafiageschichte und die Jagd nach Nix Vater rückt da etwas in den Hintergrund, aber es wurde nicht langweilig. Bis auf das Ende, was mir ein bisschen zu merkwürdig und auch zu schnell ging, fand ich die Handlung gut.


Fazit
Mercy - Ohne Gnade beinhaltet eine interessante Liebesgeschichte und eine wahnsinnig tolle Charakterdarstellung. Einzig das Thema Stalking fand ich hier nicht gut umgesetzt.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

catherine de valois, england, englische geschichte, frankreich, geschichte, heinrich v, heinrich v von england, historisch, historische begebenheiten, historischer liebesroman, historischer roman, lesejury, liebe, mari griffith, tudor

Das Geheimnis der Königin: Ein Tudor-Roman

Mari Griffith
E-Buch Text: 405 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 22.05.2018
ISBN 9783732551323
Genre: Sonstiges

Rezension:

Begonnen hat die Geschichte um Catherine de Valois, Stammmutter der Tudor-Dynastie, sehr schön. Ein kurzer Einblick in ihre Kindheit im Kloster und anschließend ein Zeitsprung zum Kennenlernen mit König Heinrich V. Solche Zeitsprünge durchziehen das ganze Buch, behandelt es doch Catherines Lebensweg von ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod. 

Ich persönlich hatte etwas anderes von dem Roman erwartet. Im Klappentext steht ja, dass sich Catherine nach dem Tod ihres Mannes mit Ränkespielen und Intrigen auseinandersetzen muss, allerdings habe ich diese Intrigen im Buch nicht gesehen. Ja, es wird immer wieder angedeutet, welche Parteien um die Gunst des neuen jungen Königs kämpfen und Catherines neue Liebe ist auch nicht gestattet, aber dies wird nicht ausgebaut. Ehrlich gesagt, empfand ich Catherine als ziemlich passiv, die sich aus den Hofintrigen raushält. Spannung durch Intrigen ist hier nicht zu finden. 
Auch die Liebesgeschichte bahnte sich nicht langsam an, sondern war durch die Zeitsprünge auf einmal da. Die Gefahren, die durch eine mögliche Aufdeckung für Catherine und Owen bestehen, werden zwar erwähnt und kommen auch immer mal wieder zur Sprache, aber auch hier fehlte mir die Spannung.

Für mich war es mehr eine Anreihung von historischen Fakten, die in eine seichte Geschichte gepackt wurden. Hervorzuheben sind kleinere Details, die einen schönen Einblick in das damalige Leben und in den Glauben geben, und zeigen, dass die Autorin die Zeit kennt, über die sie schreibt. Trotzdem hat mir die Tiefe in der Geschichte gefehlt. Auch bezüglich der Charaktere. Es bleibt alles oberflächlich und die Spannung fehlte.

Fazit

Das Geheimnis der Königin zeigt das Leben von Catherine de Valois, Stammmutter der Tudor-Dynastie von ihrer Kindheit bis zu ihrem Tod. Die historischen Fakten werden befolgt und Details zum Leben und Glauben werden wunderbar eingebaut. Allerdings fehlte mir eine Tiefe bei den Charakteren und allgemein die Spannung.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

börse, fantasy, wirtschaft

Die Chronik von Calveron

Rodrik Andersen
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.01.2018
ISBN 9783745080742
Genre: Fantasy

Rezension:

Zuallererst erstmal die Info, dass dieses Buch kein klasssicher Fantasyroman ist. Es gibt keine nicht-menschlichen Wesen, keine Magie und ich würde die Handlung auch nicht so interpretieren, dass man sagen könnte, dass irgendjemand eine Quest zu absolvieren hätte. Da ich das schon vor dem Lesen wusste, bin ich natürlich auch mit anderen Erwartungen an den Dilogie-Auftakt herangegangen und trotzdem konnte mich das Buch nicht zur Gänze von sich überzeugen.

Calveron ist ein Königreich und die wichtigsten Handlungsorte sind die drei großen Städte Xandarion, Thalios und Galanthor. Obwohl ich Craig als Hauptprotagonisten einordne, folgen wir vielen anderen Personen, um deren Handlungen verstehen zu können. Das Gute daran ist, dass wir als Leser wissen, was geplant wird und uns selbst Gedanken darüber machen können, wie sich das auf die Geschichte auswirken könnte. Das nicht so gute daran ist, dass es sehr viele Personen gibt, denen wir folgen und diese leider nicht alle mit Tiefe überzeugen können. Also eigentlich fand ich alle Protagonisten nicht so recht überzeugend ausgearbeitet. Es bleibt zu oberflächlich, was vielleicht auch durch den Handlungsschwerpunkt entstanden sein könnte. Trotzdem gab es welche, die ich mehr mochte als andere, welche, die ich überhaupt nicht leiden konnte und am liebsten aus der jeweiligen Stadt gejagt hätte und Personen, die ich nicht richtig einschätzen konnte, weil sie nie so reagierten, wie ich erwartet hatte.

Die hauptsächliche Handlung ist auf wirtschaftliche Verflechtungen ausgelegt. Craig entwickelt Termingeschäfte und genau diese und deren Funktionweise werden durch die Handlung erklärt. Der Autor erklärt sie sehr verständlich und unterstützt die Erklärungen mit Grafiken. Auch findet man Fußnoten zu Lehrwerken oder mit weiteren Hinweisen, die sich auf unsere echte Welt beziehen. Da mir durch mein Studium Termingeschäfte nicht fremd sind und ich persönlich auch kein Fan von Fußnoten in Romanen bin, habe ich nach kurzen Ansehen zu Beginn des Lesens für den Rest des Buches ignoriert. Wer sich für Wirtschaft interessiert, wird die Handlung sicher interessant finden, alle anderen .. tja, das kann ich nicht einschätzen. 

Ich hatte gehofft, dass durch Marisela ein bisschen mehr klassische Fantasy zu finden sein wird. Leider fand ich Marisela total passiv, was ich nicht gedacht hätte, da sie ja im Klappentext hervorgehoben wird. Mir fehlten die Elemente aus anderen Fantasybüchern. Einen Handlungsstrang, der ein bisschen mehr abseits der wirtschafltlichen Seite verläuft und trotzdem mit dem verwoben wäre, hätte mich sicher mehr an das Buch fesseln können. Ich konnte einfach vieles voraussehen, dass die wirtschaftlichen Veflechtungen runtergebrochen sind und durch nur drei fast monopolistisch wirtschaftlich dastehende Städte auch viel einfacher zu durchschauen sind als unsere echte Welt.

Ich würde das Buch als Symbiose von Lehrwerk und Roman beschreiben. Sicher ein interessanter Ansatz für Personen, die durch einen Roman etwas über Termingeschäfte und deren positive wie negativen Komponenten lernen wollen. Allerdings hat mir persönlich die Spannung oftmals gefehlt.

Fazit:
Der erste Band des Zweiteilers "Die Chronik von Calveron" ist in meinen Augen eine Symbiose zwischen Lehrwerk und Roman. In einer Fantasywelt lernen wir Leser verschiedene Personen kennen, die entweder alles für ihre Heimat oder für ihre eigenen (meist egoistischen) Ziele machen, und dabei nicht nur das Land auf einen erneuten Krieg sondern auch auf wirtschaftliche Probleme zusteuern. Das dort neue, in unserer Welt alltägliche Finanzinstrument wird sehr verständlich erklärt. Die Protagonisten bleiben für mich aber alle zu oberflächlich und die Spannung hätte noch ein paar mehr Schübe gebrauchen können.

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depression, freundschaft, highlight, hoffnung, märchenadaption, mobbing, rezensionsexemplare, suizid, ungeliebtes kind

Unter schwarzen Federn

Sabrina Schuh , Sabrina Uhlirsch
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.02.2018
ISBN 9783961117017
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Unter schwarzen Federn spricht mit Mobbing ein sehr ernstes Thema an. Wir erleben hier nicht die Monate und Jahre der täglichen Qualen, sondern steigen in dem Moment in die Geschichte ein, in der es das Opfer, Fee, nicht mehr aushält und nur noch einen Weg für sich sieht: den Tod.

Mir hat der Anfang sehr gut gefallen und auch im Laufe der Geschichte wurde sehr deutlich, wie sich das Verhalten aller Personen auf Fee ausgewirkt hat. Und ich konnte mich wunderschön über alle aufregen. Vor allem über die Mutter und den Schulleiter. Da gab es diesen einen Satz von letzterem, da bin ich echt böse geworden. Wer das Buch schon gelesen hat, weiß sicherlich, welchen ich meine und an die zukünftigen Leser, ihr erkennt das bestimmt auch direkt. 

Tja, ansonsten fällt es mir ein bisschen schwer die Geschichte zu bewerten. Fees Zeit in der Therapie wurde zwar erklärt und ich fand es schön, wie die Tätigkeiten in einer solchen Klinik beschrieben wurden, aber mir hat die Tiefe bei Fee gefehlt. Ja, sie hat, wie zu erwarten war, Zusammenbrüche, aber ich habe mir viel mehr Einblicke in ihr kaputtes Inneres beim Lesen gewünscht. Es wird meinen Gefühl nach, mehr beschrieben als gezeigt. Und da ist so der Knackpunkt. Ich weiß nicht, ob das für die Zielgruppe geeignet wäre. Nicht jeder kann mit solchen Geschichten umgehen. Und die Geschichte soll ja auch Hoffnung geben, zumindest war das mein Eindruck. Und da ist es vielleicht ganz gut, wenn nicht zu tief geschaut wird. Ich hoffe, ihr versteht was sagen will. 

Unabhängig davon, mochte ich Fee sehr gerne und habe mit ihr mitgelitten und allen anderen Schlechtes gewünscht. Markus hingegen .. mit dem bin ich nicht warm geworden. Irgendwie war der mir zu perfekt trotz seiner Schwächen. Ich wusste gar nicht, dass das geht. Ich hatte bei ihm auch am Ende noch das Gefühl, dass er nur aus Schuldgefühlen handelt, weil er geschwiegen hat, statt einzuschreiten. Und auch das Ende... tja, ich weiß nicht. Achtung SPOILER: Ich glaube einfach nicht, dass die Beziehung halten kann. Für mich hat Fee zu schnell vertraut und die Gefühle waren so schnell da und das in ihrer Situation. Ach keine Ahnung, bei mir ist die Liebe jedenfalls nicht durch die Buchseiten geschwappt.

Ich denke, die wichtigsten Botschaften sind aber übermittelt worden: Für die Opfer: Gib dich nicht auf! Du findest jemanden der dir zuhört und dir hilft.  Für die Täter: Ihr seid A.....! Und nichts entschuldigt euer Verhalten! Für die Wegseher: Zeigt Zivilcourage! Wer wegsieht und schweigt, hilft nur dem Täter. Also helft dem Gemobbten. Sei es, indem ihr andere Personen (Schulleitung, Arbeitgeber, Polizei, etc.) darauf aufmerksam macht oder einfach selbst einschreitet und dem Gemobbten beisteht.  Mobbing ist eine Straftat!

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91 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

angst, demos, emotionen pur, geheimnisse, jana von bergner, keiner trennt uns, liebe, liebesroman, polizei, polizwi schule, stärke, tod, verlust

Keiner trennt uns

Jana von Bergner
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.03.2018
ISBN 9781980407249
Genre: Sonstiges

Rezension:

Jana von Bergner führt uns Leser direkt zu Beginn der Geschichte in eine sehr traurige Szene und dank ihres wundervollen Schreibstils sind Hannas und Marks Gefühle auch direkt bei mir angekommen. Für den Rest des Buches schwingen die Trauergefühle meiner Meinung nach nur im Hintergrund mit und auch wie der Rest der Familie mit der Trauer umgeht wird nur angedeutet. Die Geschichte fokussiert sich mehr auf die sich entwickelnden Gefühle zwischen Hanna und Mark. Mir gefiel das, allerdings hätte ich mir manchmal so ein paar mehr Informationen um das ganze drumherum gewünscht.

Während  Hanna ein offenes Buch war und ich sie schnell einschätzen konnte, war Mark der Geheimniskrämer. Für mich durch das Setting verständlich. Warum sollte er einer wildfremden Frau auch seine ganze Lebensgeschichte ausbreiten? Zumindest uns Leser lässt er nicht im Unklaren und er ist im Laufe des Buches zu meinem Lieblingscharakter geworden. Bei Hanna hingegen habe ich ihre Bereitschaft zu Selbstaufopferung für ihre Familie zwar bewundert, aber sie tat mir auch irgendwie leid, weil sie so früh erwachsen werde musste und sich selbst in den Hintergrund stellt.

Spannung wurde vor allem durch den Sorgerechtsstreit erhalten und durch die Tatsache, dass Mark eigentlich ganz andere berufliche Pläne hat und er ahnt, dass Hanna mit ihren verständlichen Verlustängsten denen sicher nicht wohlgesonnen wäre, weswegen er es ihr lieber verschweigt. Und Schweigen ist ja meistens keine so gute Idee. Insgesamt eine gefühlvolle, spannende Handlung, die sich Themen wie Trauer, Verlust, Schuld und Liebe annimmt.

Fazit:
"Keiner trennt uns" enthält eine wunderschöne Geschichte, die sich nicht nur mit dem Themen wie Trauer, Schuld, Verlust und Liebe auseinandersetzt, sondern auch zeigt, wie stark Menschen in schicksalshaften Siutationen sein können und dass man nie die Hoffnung aufgeben darf, sondern kämpfen sollte.

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46 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

2018, albträume, andere welt, chaos, ein spiel um leben und tot, fairytale fantasy, fantasy, fantasy forum, fantasy-genre, freundschaften, königin, liebe, märchenadaptation, märchenadaptionen, neyscetcher

Das Spiel des dunklen Prinzen

Ney Sceatcher
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 19.04.2018
ISBN 9783946955078
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

celine, comiczeichner, efeu, elfe, elfen, elfenhügel, entführung, erlkönig, fantasy, finn, freundschaft, gnome, goethe, wald, zeichnen

Der Fluch des Erlkönigs

Carola Wolff
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783944788609
Genre: Jugendbuch

Rezension:

sollte auf der Hut sein.

Ich bin durch das Cover auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Und bin sehr positiv überrascht worden. Finn ist ein super sympathischer Junge, der sich missverstanden fühlt und ja, irgendwie alleingelassen. Und vielleicht hat genau das, neben seinem künstlerischen Talent, dafür gesorgt, dass die Elfen auf ihn aufmerksam werden. Doch das Elfenreich ist für Menschen gefährlich. Auch wenn die Elfen mir da sicher widersprechen würden. Haben sie doch einen ganz anderen Blick auf die Welt und kämpfen um ihr Überleben. Denn der Mensch, hier vor allem Finns Vater, bedrohen ihren Lebensraum und das will sich nicht jeder Elf gefallen lassen.

Finn steht bald zwischen den Fronten. Da sind die Elfen, sein Vater, ein Krieg, der Beginnen könnte und ein Mädchen, das ihn fasziniert. Dabei will Finn doch eigentlich nur er selbst sein und trifft eine Entscheidung, die hätte wohl überlegt sein müssen. In der Szene habe ich so mit ihm mitgefühlt und hätte ihn am liebsten an mich gedrückt und gesagt, wir finden da schon ein bessere Lösung. Aber ich kann ja schlecht in ein Buch hineingelangen und so konnte ich nur hoffen, und seine Entscheidung sogar verstehen. Carola Wolff führt in dieser Geschichte geschickt verschiedene Motive in eine spannende und magische Handlung zusammen und stellt an ihre Protagonisten die Frage, ob sie aus den Geschehnissen lernen können oder ob sie weiter blind gegenüber dem wirklich Wichtigen sein wollen.

Die Einführung in die Welt, das magische Setting, ein Elfenreich, dass in meinem Geist durch die Beschreibung eine klare Gestalt annahm, die verschiedenen Personen (Gudrun!) und auch der Einbezug von Goethe Ballade "Erlkönig" haben mich komplett überzeugen können. Der Schreibstil ist wundervoll. Kein Wort zu viel, keines zu wenig. Es ist einfach toll geschrieben. Da konnte ich einen Fehler in der Geschichte auch verzeihen.

Fazit:
Der Fluch des Erlkönigs ist eine wunderschöne magische Geschichte, die vom Verlag für Leser ab 11 Jahren empfohlen wird. Mit Finn lernen wir nicht nur, dass es wichtig ist, zu sich selbst zu stehen und über Probleme zu reden, sondern auch, dass die Natur nicht nur für die Menschen da ist. Durch einen sehr flüssigen, leicht zu lesenden Schreibstil, der einem klaren roten Faden folgt, taucht man als Leser in in eine Geschichte ein, die mit Mut, Freundschaft und Elfen zu verzaubern weiß.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

Das Mündel der Hexe

Doris Röckle
Flexibler Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 29.11.2017
ISBN 9783426216675
Genre: Historische Romane

Rezension:

Zurück ins Rhyntal. Ich hatte ja schon Die Flucht der Magd von Doris Röckle gelesen, welche 32 Jahre vor den Geschehnissen hier spielt und kannte daher ihren Schreibstil. Daher hat er mich diesmal nicht überraschen können. Wir folgen zwar hauptsächlich Ita, aber springen auch in diesem Band an alle wichtigen Orte, damit wir als Leser erfahre was geschieht. Es sei denn, wir sollen wie Ita ahnungslos bleiben, damit die Spannung nicht drunter leiden. Ich finde, man muss als Leser diese Art des Erzählens mögen. Was ich aber schön fand, dass man Orte aus Die Flucht der Magd wiederbesucht, auch wenn man keine bekannten Personen wiedertrifft. Zumindest sind mir keine aufgefallen. 

Ita ist eine sympathische Protagonistin, die nach ihrer Flucht aus Konstanz bei Gauklern landet und als Magd in verschiedenen Burgen arbeitet, während sie nach ihrer leiblichen Mutter sucht. Allerdings ist diese Suche hier in der Geschichte sehr stark im Hintergrund und auch die Hexenverfolgung ihrer Stiefmutter wird zwar erwähnt, aber das war es dann auch schon. Allgemein hat mir irgendwie der rote Faden gefehlt. Ich fand, dass die ganze Handlung nur durch Zufälle vorangetrieben wurde. Was ja an sich nicht schlimm ist, aber ich hatte das Gefühl hier gab es zu viele Zufälle. Und wenn Ita durch ihre Entscheidungen, die Handlung beeinflusst, dann habe ich teilweise ihre Beweggründe nicht ganz nachvollziehen können. Es war toll, dass sie so neugierig ist und wissen will, was für Geheimnisse ihre Herrschaften haben, aber sie hat auch so einiges mitgemacht, ohne vorher Erklärungen zu bekommen. Und sich für eine Person, der sie noch nicht mal richtig vertraut, in Lebensgefahr zu begeben, ohne zu wissen, wieso, dass konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.

Ich hatte ja schon erwähnt, dass wir nicht nur Ita begleiten, sondern auch anderen Personen folgen. Hier fand ich es sehr schön, dass wir als Leser zwar wissen, was passiert ist und so gewisse Handlungsstränge verstehen können, aber gleichzeitig lässt uns Doris Röckle unwissend über die Motive der Personen bzw. eröffnet sie uns erst, wenn auch Ita diese erfährt. Das war toll und hat die Geschichte spannend gemacht. Besonders Gustavo, der Gaukleranführer, ist ein Charakter, den ich bis zuletzt nicht einordnen konnte und dessen wahre Identität mich überraschen konnte.

Das Ende des Buches konnte mich leider nicht überzeugen. Ich ahnte schon ab Mitte des Buches, wer die Mutter von Ita ist und wurde da auch bestätigt, aber der Rest vom Ende hat bei mir eher Fragezeichen hervorgerufen. Es wurde da fast alle offenen Fragen sehr schnell abgehandelt. Eine Person, von der ich dachte, dass sie als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt ist, wurde auf eine Art und Weise gerettet, die ich sehr merkwürdig fand und auf einmal spricht Ita vom Heiraten, obwohl sie den Mann, für den sie schwärmt und der anscheinend auch sie mag, nur wenige Male gesehen hat und dann gab es zwischen denen in der ganzen Handlung auch nicht wirklich eine Unterhaltung. Das nenne ich nicht Liebe und fand daher den Heiratsantrag auch unglaubwürdig.  

Was mir aber sehr gefallen hat, war wie Doris Röckle die Lanschaften, Orte, Burgen und vor allem in letzteren das Leben und Arbeiten beschrieben hat. In der einen Burg habe ich mich als Leser wohlgefühlt, in einer anderen sah ich den Dreck vor meinen Augen und mir tat jeder Leid, der da zwischen Schweinen und Mist schlafen bzw. kochen sollte. Naja, nicht alle, da gab es einige Personen, denen ich noch Schlimmeres gewünscht hätte.

Fazit:
Das Mündel der Hexe überzeugt mit der Art und Weise, wie die Welt beschrieben wird, sodass ich mir vieles sehr gut bildhaft vorstellen konnte. Auch die Protagonistin Ita ist sympathisch und ich mochte sie begleiten. Leider verlor ich bei der Handlung oftmals den roten Faden und Ita agierte für mich nicht immer nachvollziehbar. Doch es gab auch einige überraschende Wendungen, die die Geschichte sehr spannend machten. Das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Die noch offenen Fragen wurde für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

familie, familienbande, fantasy, feindschaft, frauholle, frau holle, geheimnisse, geister, gemeinsam stark, geschwisterliebe, geschwister wider willen, goldmarie und pechmarie, grimm's märchen neu erzählt, märchen, märchenadaption

Hollerbrunn (Märchenspinnerei 3)

Tina Skupin
E-Buch Text
Erschienen bei null, 13.04.2017
ISBN B06XR5TPMR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Frau Holle und die Eiskönigin neu gemixt und in unsere Welt geworfen. Das klingt nicht nur gut, es las sich auch gut. Die Geschichte spielt in einem fiktiven Tal in den Alpen. Einem Dorf, wo die Jahreszeiten noch wirkliche Jahreszeiten sind und pünktlich zum ersten Advent die ersten Flocken tanzen. Aber Geheimnisse warten hier darauf von den beiden Maries und dem Leser entdeckt zu werden.

Ich wurde schön langsam in die Handlung eingeführt. Man lernt die beiden Maries, von der eine nur Pegg genannt wird, und die Eltern kennen und wie die Beziehung untereinander ist. Und ich merkte schnell, dass es hier kein schwarz/weiß Denken gibt wie beim Originalmärchen. Die Spannungen zwischen Marie und Pegg sowie zu der Stiefmutter sind tiefgründig und im Laufe des Lesen wurde mir Pegg immer sympathischer und ich konnte ihr Verhalten verstehen. Im Gegensatz dazu war Frau Holle bzw. Frau Hollerbrunn nicht so tief ausgearbeitet bzw. man erfährt durch die Erzählperspektive meiner Meinung nach nur Oberflächlichkeiten von ihr und ihren Angestellten. Aber das störte mich hier gar nicht. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf den beiden Stiefschwestern und dem Geheimnis des Hollerhofes.


Erzählt wird die Geschichte zuerst von Marie und erst als Pegg ihr Praktikum auf den Hollerbrunn beginnt, wird zwischen den Perspektiven gewechselt. Was sehr gut war, denn Pegg ist im Gegensatz zu Marie nicht so gutgläubig und misstraut erstmal allem und jedem. Ehrlich gesagt hat genau dies mir Pegg sympathisch gemacht. Ganz ehrlich, ich mochte sie lieber als Marie!

Während wir Leser Marie und Pegg besser kennenlernen, tauchen wir auch Stück für Stück in die Geheimnisse des Hollerhofes ein. Nicht in alle. Vieles bleibt ein Geheimnis von Frau Hollerbrunn, aber das stört dem Ablauf der Handlung nicht. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Es wurde ums Leben gekämpft und erst am Ende wird klar, wer Freund und wer "Feind" ist. Mir ging es am Ende etwas zu schnell und musste ab und an gezwungenermaßen Pause machen, um die ganzen Infos, die man bekommt, zusammenzupuzzlen. Aber es war eine sehr schöne und interessante Auflösung. Ich mochte das Ende!


Fazit 


Eine wunderschöne Märchenadaption, die einen neuen Blick auf die Feindseligkeit der Schwestern beinhalter und zeigt, dass es manchmal ganz gut ist, nicht einfach nur zu gehorchen, sondern zu Dinge hinterfragen.

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647 Bibliotheken, 34 Leser, 0 Gruppen, 162 Rezensionen

berührung, c. e. bernard, ce bernard, die wächterin, fantasy, gedanken, kampf, königshaus, london, magdalena, magdalenen, palace of glass, penhaligon, rea, seide

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Als ich denn Klappentext von Palace of Glass gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme für die Reihe. Der Gedanke, dass Berührungen nicht nur bei Fremden, sondern auch bei der Familie verboten sind, finde ich furchtbar grausam und ehrlich gesagt, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich das auf Dauer halten wird. Ich sah einen Hauch von Rebellion und nachdem ich das Buch gelesen habe, denke ich, dass sich meine Rebellionsidee gegen das Gesetz in den Folgebänden wiederfinden wird. Und Rea wird dort bestimmt eine entscheidende Rolle spielen.

Rea ist eine tolle Protagonistin. Sie ist intelligent, nicht auf den Mund gefallen, würde sich für die Leute, die sie liebt, opfern und wünscht sich, ohne Angst leben zu können. Denn Rea ist eine Magdalena und damit in ständiger Gefahr. Ich fand, dass sie sehr glaubhaft agiert und ich mochte sie.

Die Idee der Magdalenenkräfte gefiel mir sehr gut und auch wie die Panik davor, eine ganze Gesellschaft verändern konnte. Die Gesellschaft erinnerte mich durch die Kleidung und die Regeln sowie Gepflogenheiten an die Vergangenheit, allerdings ist die Technik auf unserem heutigen Stand (wenn nicht sogar weiter). Allerdings gibt es Dinge, die nicht unserer Geschichtsschreibung entsprechen, weswegen die Welt nicht nur wegen der Magdalenen mir fremd war. Aber ich wurde sehr schön in diese mir fremde Welt mit den merkwürdigen Gesetzen und Regeln eingeführt.

Ich fand die Handlung der Geschichte im Grunde spannend, auch wenn ich vor der Auflösung am Ende nicht sonderlich überrascht war. Irgendwie war die Identität des Attentäters meine erste Idee gewesen, auch wenn ich bis zum Ende nicht vollkommen sicher sein konnte. Dafür fand ich die Charaktere, die Rea im Palast kennenlernt, äußert gelungen. Wem sie vertrauen kann und wem nicht ist, bis zum Ende schwammig und auch mit den Geheimnissen der Personen und wie sie miteinander im Verhältnis stehen konnte mich die Autorin überraschen.


Fazit


Tolle Charaktere mit schöner Entwicklung, gute Einführung in die Besonderheiten dieser Welt, langsame und spannende Auflösung der Attentäterjagd und viele, viele Fragen für den nächsten Band.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

Schwert & Meister - Taront

Florian Clever
E-Buch Text
Erschienen bei null, 16.03.2018
ISBN B07BJ5GM5X
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zu Beginn startet der Band wieder mit dem Schwert-Reim, der sich allerdings zum ersten und zweiten Band verändert hat. Der Prolog zeigt uns zum einem mehr von Askeleon bzw. seinem Reich und führt uns zum anderen in eine Zukunft von Glen und seinen Mitstreitern, und es scheint, als ob sich die dunkle Vision des Druidens aus dem ersten Band erfüllt. Doch wie es dazu kommt, erfahren wir erstmal nicht, sondern wir springen vom Prolog aus zurück in die Gegenwart.

Glen befindet sich in der Stadt des Königs und lebt dort ziellos vor sich hin. Erst als Morvid ihn findet, fasst er sich und schließt sich dem Heer des Königs an. Dort trifft er nicht nur alte Feinde wieder, sondern lernt neue und sehr interessante Freunde kennen. Ich frage mich ja, ob sich so langsam die Sieben bilden, die im Schwert-Reim angesprochen werden. Besonders den Dieb Krob mochte ich und ich bin gespannt, welche Rolle er noch spielen wird.

Die Handlung war spannend geschrieben. Durch den Prolog war ich total gespannt, wie es zu den dortigen Geschehnissen kommen konnte, allerdings lässt uns Florian Clever noch etwas zappeln und verrät es in diesem Band gar nicht. Was meine Neugierde nur weiter entfacht. Langsam werden die Fähigkeiten und die Macht des dunklen Gottes und seiner Brut deutlich und mir stellte sich die Frage, wie Glen und seine Mitstreiter da nur bestehen sollen. Vor allem die letzten Kapitel des Bandes haben mich sehr positiv überraschen können. Die Gefahr, die es zu besiegen gilt, hat sich langsam aufgebaut und auch wenn ich als Leser eher als Glen ahnte, wer der Bösewicht war, habe ich mitgefiebert, ob Glen diesmal jemanden retten kann.

Glen selbst ist kein strahlender Held. Ob es an seinem Charakter liegt, an den Erlebnissen, am Alkohol oder am Einfluss des Schwertes, lässt sich nicht genau festmachen. Vielleicht ist es auch einfach eine Mischung aus allem. Es fiel mehr zu Beginn des Buches schwer ihn zu mögen, erst als er der Legion beitrat, konnte ich sein Verhalten wieder wirklich nachvollziehen. Aber irgendwie mag ich auch genau das an Glen. Dass er eben nicht der strahlende, moralisch gefestigte Held ist, der loszieht, um die Welt zu retten. Auch seine bisherigen Gefährten sind nicht gerade moralische Vorbilder, aber trotzdem liebenswerte Charaktere. Vor allem Krob und Morvid.




Fazit 


Taront ist für mich bisher der stärkste Band der Reihe, der mit Spannung punkten konnte und neue Hinweise bereithält, die mich als Leser fragen lassen, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt, gegen Askeleon und seine Brut bestehen zu können. Ich bin gespannt auf den nächsten Band.

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fantasy, jugendbuch, katharina sommer, romantasy, strandlektüre, zeilengold verlag

Der Da Vinci Fluch

Katharina Sommer
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783946955085
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei " Der Da Vinci Fluch" lernen wir Carrie kennen, eine junge Hexe, die ihre Kräfte verloren hat und daher auf eine ganz normale menschliche Schule wechseln soll. Man merkt deutlich, dass sie den Verlust noch nicht überwunden hat und als sie durch Francis die Chance erhält, ihre Magie wiederzuerlangen, können auch die Gefahren sie nicht davon abhalten.

Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant. Eine Zeitreise, Da Vinci höchstpersönlich und Schwierigkeiten mit den Gefühlen - eine spannende Mischung. Die Geschichte hält im Verlauf einige Überraschungen und Wendungen bereit, was mir sehr gut gefiel und zum Ende wurde es noch mal dramatisch. Allerdings hatte ich durch den Klappentext mit mehr Magie gerechnet und als ich mich daran gewöhnt hatte, dass die Magie nicht so stark auftaucht, hatte ich gehofft, dass es "schwieriger" für Carrie und Francis wird. Es war nicht leicht, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. Auch ein gewisses Ereignis am Ende konnte ich in der Art nicht nachvollziehen, auch wenn es spannend war. Ein weiteres Problemchen, welches ich mit der Geschichte hatte, war folgendes: Es wurde geschrieben, dass die Geschehnisse an der Magischen Schule Carries Kräfte unwiderbringlich aufgebraucht haben, aber warum die Reise in die Vergangenheit daran etwas ändern könnte eben nicht. Klar, Carrie konnte es sich selbst nicht erklären, aber mich als Leser wurmt es, wenn ich da im Dunklen gelassen werde. Vielleicht wurde das aber auch für den zweiten Band aufgehoben. Das Ende des Ersten zeigt nämlich, dass da noch so einige große Probleme auf Carrie warten. Die Vergangenheit zu ändern, kann nämlich böse Folgen haben.

Carrie mochte ich. Auch wenn sie in meinen Augen manchmal etwas merkwürdig reagierte, zeigte sie in schwierigen Situationen einen klaren Kopf. Naja, es sei denn ihre Emotionen kochen hoch, weil ein gewisser Herr sich wie ein Idiot aufführt. Ansonsten ist sie ein furchtbar liebes Mädchen, welches versucht sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden.
Francis habe ich allerdings nicht so ganz verstanden. Dass er alles tun möchte, um den Fluch zu brechen, schon, aber das Verhalten seiner festen Freundin und Carrie gegenüber ... das sollte er mal reflektieren. Von allen Männer mochte ich Lucius am liebsten. Auch wenn er nicht im Mittelpunkt steht, mochte ich seine Art und ich hoffe, dass er im zweiten Band eine größere Rolle spielen wird.


Fazit


Der Da Vinci Fluch kommt mit einer interessanten und spannenden Geschichte, welche allerdings ein paar Schwächen aufweist. Vor allem, dass die Magie in meinen Augen nur eine untergeordnete Rolle spielte, fand ich schade, da ich mit einer anderen Erwartungshaltung an die Geschichte herangegangen bin.

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