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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Ins Dunkel
Autorin: Jane Harper
Verlag: Rowohlt
Seitenanzahl: 413
ISBN: 978-3-499-27473-2



Inhalt



Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.

Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte. Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.

Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russel unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite.


Wie kam ich zum Buch



Ich habe das Buch bei einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen.


Meine Meinung




Jane Harper hat ihrem Thriller ein tolles Grundgerüst gegeben. Eingebettet in eine beeindruckende und erbarmungslose Umgebung und mit einer gelungenen Erzählweise, die aus zwei Zeitebenen besteht, die allerdings so geschickt genutzt werden, dass man der Handlung immer folgen kann.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und vielschichtig, niemand ist nur so, wie es auf den ersten Blick scheint. Ganz besonders interessant war die Dynamik zwischen den Frauen in der Wildnis, die sich mit zunehmender Zeit verändert. Es kommen immer mehr Spannungen und auch Aggressionen auf und man sieht den puren Überlebenswillen des Menschen.
Die Ermittler jedoch kommen mir etwas zu kurz, vor allem am Anfang kann man keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich den Vorgänger nicht gelesen habe.
Dafür dass es ein Thriller ist, ist die Spannung eher unterschwellig vorhanden. Sie ist da, aber nicht so, dass man das Gefühlt hat, man kann nicht aufhören zu lesen. Allerdings war es schon spannend, nicht zu wissen, was tatsächlich mit Alice passiert ist. Man kann die ganze Zeit über nur rätseln, ob sie wirklich durch ihre eigene Schuld verschwunden ist oder ob da jemand nachgeholfen hat und wenn ja, wer? Auch wenn der Täter bis zum Ende unklar bleibt, hatte ich natürlich meine Vermutungen, die sich dann auch bewahrheitet haben. Die Auflösung war also nicht an den Haaren herbeigezogen. Auch die kleinen falschen Fährten, die eingestreut wurden, haben mir gut gefallen.
Zusammenfassend ein guter Thriller, der vor allem von seinen Charakteren und der dauerhaften Bedrohung durch die Natur zum Leben erweckt wird.

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Remember the Fun

Beck Nicholas , Eva Riekert
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.06.2018
ISBN 9783570311868
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Titel: Remember the Fun
Autorin: Beck Nicholas
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 365
ISBN: 978-3-570-31186-8


Inhalt

Große Gefühle und ein unvergesslicher Sommer
Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang der traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerobern wollte …


Wie kam ich zum Buch

Als ich das Buch entdeckt habe, hat mich das Cover gleich angesprochen, weil es so schön sommerlich aussieht, und das war genau die Art Buch, auf die ich zu dem Zeitpunkt Lust hatte, also habe ich es beim Bloggerportal angefragt.


Meine Meinung

Dieses Buch hat mich überrascht. Wirklich überrascht. So, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat und zwar durch und durch positiv.
Aufgrund des Covers und des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass dies eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch wird, aber dem ist nicht so. Der Anfang ist nicht sehr spektakulär, das muss ich zugeben, jedoch baut die Story sich recht schnell auf und erreicht viel mehr Tiefgang als ich jemals vermutet hätte. Die ernsten Themen, die behandelt werden, machen aus der Story viel mehr als bloß eine einfache Teenie Summer-Lovestory.
Verlust. Tod. Einsamkeit. Krankheit. Reue.
Diese und noch mehr Begriffe prägen die Geschichte, die einerseits durch die problematischen Themen, aber vor allem durch die verschiedenen Charaktere zum Leben erweckt wird.
Die Personen könnten unterschiedlicher nicht sein und deshalb hat man auch zu allen eine andere Beziehung. In Jolie und Luc habe ich mich sofort verliebt. Er, der immer etwas verstimmte Typ, und sie, der strahlende Sonnenschein in Person, die als Geschwisterpaar einfach perfekt harmonieren und bei deren gemeinsamen Szenen man einfach grinsen muss. Zoey war mir anfangs etwas suspekt, erst nach und nach versteht man, warum sie tut, was sie tut, dass sie ein gebrochener Mensch ist, der sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder glücklich zu sein. Und ab da mochte ich sie, auch wenn sie manchmal das falsche tut, auch und gerade weil sie nicht perfekt ist. Finn hingegen konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite absolut nicht leiden. Er ist ein Schwein. Er war nicht für Zoey da, als sie ihn am meisten brauchte, hat ihr auch noch die letzte Bezugsperson genommen, indem er mit ihrer besten Freundin zusammengekommen ist und als sie endlich auf dem Weg der Besserung ist, macht er sie mit seinem Verhalten und seinen dämlichen Bemerkungen fertig. Wer so etwas einen Freund nennt, braucht keine Feinde mehr. Mein Verhältnis zu Cass war nicht weniger problematisch. Sie hat sich im Prinzip genau so benommen wie Finn, nur dass sie Zoey größtenteils ignoriert hat, anstatt sie fertig zu machen, was allerdings auch nicht besser ist. In gewisser Weise hat sie Zoey meiner Meinung nach sogar noch mehr verraten als Finn es getan hat, denn die Verbindung zwischen zwei besten Freundinnen ist etwas ganz Besonderes. Jedoch hat man auch Cass irgendwann besser verstanden und im Gegensatz zu Finn, hat sie ihr Verhalten korrigiert und versucht für Zoey tatsächlich eine Freundin zu sein.
Das wirklich Schöne an den Charakteren ist, dass keiner der ist, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Luc ist kein dauerhaft missmutiger und gereizter Junge, Finn ist nicht der perfekte Sunnyboy, den Zoey früher in ihm gesehen hat, Jolie ist nicht einfach nur ein überdrehtes junges Mädchen. An jedem Charakter kann man sehen, dass ein Mensch mehr als eine Seite hat.
Mir hat die Entwicklung von Zoey sehr gut gefallen, wie sie vom gebrochenen Mädchen, das alles mit sich machen ließ und krampfhaft versucht hat, ihr altes Leben zurück zu bekommen, zu der neuen, starken Zoey wurde, die gelernt hat, sich selbst zu akzeptieren und weiß, welche Menschen sie in ihrem Leben braucht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich bin quasi durch das Buch durchgerutscht.
Das Ende war anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte zwar den Verdacht, dass es noch eine Wendung geben würde, aber meine eigene Vermutung, war nicht einmal annähernd so dramatisch, wie das, was tatsächlich passiert. Ich war emotional so mitgenommen, dass ich mitten in einem öffentlichen Park angefangen habe, wie ein Schlosshund zu heulen und ich konnte auch gar nicht mehr aufhören.
Ein tragisches aber dennoch passendes Ende.

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488 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

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Imago

Isabel Abedi
Flexibler Einband: 403 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2008
ISBN 9783401029085
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Jim Boton y Lucas el maquinista. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, spanische Ausgabe

Michael Ende
Flexibler Einband: 290 Seiten
Erschienen bei Noguer, B., 20.07.2009
ISBN 9788427900837
Genre: Kinderbuch

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819 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 36 Rezensionen

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Krabat

Otfried Preußler , , Herbert Holzing
Flexibler Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 01.10.2009
ISBN 9783522200875
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Krabat
Autor: Otfried Preußler
Verlag: Thienemann
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3-522-20087-5


Inhalt

Der 14 Jahre alte Krabat führt ein Bettlerleben bis er kurz nach Neujahr zu der Mühle im Koselbruch gerufen wird. Dort wird er vom Meister als Lehrling eingestellt. Jedoch ist dies keine normale Mühle und der Meister kein einfacher Müller. Dunkle Dinge gehen vor sich und schon bald erkennt Krabat, dass er sich in großer Gefahr befindet.


Wie kam ich zum Buch?

Den Film habe ich zwar schon oft gesehen, aber das Buch hatte ich bisher noch nicht gelesen, also habe ich es mir aus der Bibliothek ausgeliehen.



Meine Meinung

Der Schreibstil ist etwas altmodisch, aber ziemlich einfach gehalten. So kommt man einerseits gut voran, aber andererseits hat das Buch sprachlich nicht allzu viel zu bieten.
Die Story an sich ist sehr interessant mit dem Meister und der schwarzen Magie, allerdings ist es manchmal etwas langatmig, denn es passieren immer wieder die gleichen Dinge. Die schwarze Schule wird eher in den Hintergrund gerückt, dafür wird wieder und wieder geschildert, was die Jungen für Arbeiten auf der Mühle leisten müssen, wie sie mahlen, schleppen, etc. Jedes Jahr beobachtet Krabat die selben Dinge und jedes Jahr erzählt er diese auf die gleiche Weise. Das wird mit der Zeit langweilig und ich empfinde es als sehr schade und auch unverständlich, dass der Fokus darauf gelegt wurde.
Was ebenfalls zu kurz kommt sind die einzelnen Personen und ihre Beziehungen zueinander. Die Charaktere bleiben, bis auf Krabat, sehr oberflächlich. Man kann keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen und wenn einer dann mal etwas genauer beleuchtet wird, ist er meist kurz darauf schon tot, was dann doch recht witzlos ist.
Eine Sache, die mich noch dazu gestört hat, war die Liebesgeschichte. Sie ist einfach so unglaublich überstürzt und gekünstelt. Sie haben sich vielleicht 3 mal gesehen ohne wirklich viel miteinander zu reden und würden schon ihr Leben füreinander geben? Das ist nicht romantisch, das ist nicht bedingungslos, das ist dumm!
Das Ende war für mich keine Überraschung, da ich den Film bereits mehrfach gesehen habe, allerdings war es äußerst abrupt und viel zu kurz.

SPOILER!!!


Sie taucht auf, bittet ihn frei, erkennt ihn und alle gehen einfach. Das soll ein Ende sein? Für mich war das absolut unbefriedigend und es wirkt so, als hätte der Autor das Buch ganz schnell fertig stellen wollen.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Herz der Finsternis. Joseph Conrad. (Bibliothek der Weltliteratur)

Joseph Conrad , Ernst W. Freißler
Fester Einband: 100 Seiten
Erschienen bei aionas Verlag, 10.06.2016
ISBN 9783946571148
Genre: Klassiker

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

All These Perfect Strangers by Aoife Clifford (2016-08-25)

Aoife Clifford
Flexibler Einband
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 01.01.1717
ISBN B01N1EXI0A
Genre: Sonstiges

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Cornelsen Senior English Library - Literatur / Ab 10. Schuljahr - Notes from the Midnight Driver

Jordan Sonnenblick , Anne Herlyn
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Cornelsen, 01.02.2014
ISBN 9783060334728
Genre: Sachbücher

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1.288 Bibliotheken, 81 Leser, 4 Gruppen, 72 Rezensionen

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Es

Stephen King , Alexandra von Reinhardt , Joachim Körber
Flexibler Einband: 1.536 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435773
Genre: Krimi und Thriller

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192 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband
Erschienen bei Diogenes, 28.06.2017
ISBN 9783257261349
Genre: Romane

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Sherlock Holmes' Rätseluniversum

Tim Dedopulos
Buch: 224 Seiten
Erschienen bei Ullmann Medien, 08.09.2017
ISBN 9783741522574
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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146 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Die Vermessung der Welt

Daniel Kehlmann , any.way , Walter Hellmann , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.05.2009
ISBN 9783499332708
Genre: Romane

Rezension:  
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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Super Bodyguard

Chris Bradford , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570403655
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Super Bodyguard
Autor: Chris Bradford
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 255
ISBN: 978-3-570-40365-5

Inhalt

Einer Kugel kann man nicht entkommen - aber was,
wenn jemand in der Lage ist, sie abzufangen?


Als der 15-jährige Troy in London mitten in einen Terroranschlag gerät, entdeckt er, dass er eine schier unglaubliche Eigenschaft besitzt: Kugeln können ihm nichts anhaben! Und nun überschlagen sich die Ereignisse in Troys Leben, denn eine Geheimorganisation wird auf ihn aufmerksam und wirbt ihn als Bodyguard an. Dort trifft er auf andere Jugendliche, die ebenfalls über ähnlich ungewöhnliche Kräfte verfügen. Gemeinsam stehen ihnen nun hochbrisante Aufträge als Super-Bodyguards bevor ...


Wie kam ich zum Buch?


Ich habe schon viel von den anderen Büchern dieses Autors gehört und wollte jetzt auch einmal ein Buch von ihm lesen.


Meine Meinung

Von diesem Buch war ich bedauerlicherweise maßlos enttäuscht.
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war mir klar, dass ich vom Schreibstil nicht allzu viel erwarten brauchte, doch das störte mich nicht, denn ich dachte, dass eine gute Story das leicht wieder ausgleichen könnte. Dazu kam es aber nicht.
Bleiben wir gleich beim Schreibstil. Dieser ist wirklich sehr, sehr einfach. Ich hatte das Gefühl, das Buch wäre von einem Teenager geschrieben worden oder als Kinderbuch konzipiert. Dafür ist es aber eindeutig zu brutal mit den vielen Toten. Das einzig Gute an diesem Schreibstil ist, dass man das Buch schnell und flüssig lesen kann, trotz einiger Wiederholungen. Es ist kein Problem das Buch in wenigen Stunden zu beenden.
Wie schon erwähnt habe ich mich aufgrund der Leseprobe für das Buch entschieden. Der Anfang erschien mir ziemlich interessant und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Leider konnte sich diese Spannung nicht halten. Obwohl es der Story nicht an Action fehlt, nimmt die Spannung meiner Meinung nach immer weiter ab. Ein Grund dafür sind fehlende Komplexität bei Charakteren und Story. Der Autor lässt einen Kampf auf den nächsten folgen und vernachlässigt dabei komplett die Charaktere. Bis auf Troy, der der erzählende Protagonist ist, sind alle anderen zu einem flachen und nicht näher erläuterten
Sidekick-Dasein verdammt.
Außerdem wird es auch irgendwann langweilig wenn die Handlung nur noch aus Schüssen, Weglaufen und Kämpfen besteht. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte wirklich gut getan.
Hinzu kommt noch, dass die Story einige Lücken oder auch Ungereimtheiten aufweist, was einerseits verständlich ist, wenn man sich die Seitenzahl anschaut, dem Lesevergnügen jedoch trotzdem schadet.
Alles in allem ist es bei Super Bodyguard wie bei vielen anderen Büchern auch: gute Idee, unbefriedigende Umsetzung.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher, welche Zielgruppe hier angesprochen wird. Erwachsene werden sich wohl kaum an dem Buch erfreuen können. Für mich als Jugendliche waren Schreibstil und Story auch noch zu schlicht. Für Kinder dürften diese zwar ansprechend sein, jedoch fließt zu viel Blut, als das man das Buch einem Kind geben möchte. Die Zielgruppe umfasst also bloß die paar Jahre zwischen dem Kind-Sein und dem Teenageralter, was doch nun wirklich ein kleiner Bereich ist und allen anderen kann ich das Buch nicht empfehlen.

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63 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Der Fluch von Pendle Hill

Oscar Muriel , Peter Beyer
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.01.2018
ISBN 9783442485062
Genre: Historische Romane

Rezension:

Titel: Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey & McGrey
Reihe: Frey & McGrey
Teil: 2
Autor: Oscar de Muriel
Seitenanzahl: 499
ISBN: 978-3-442-48506-2

Inhalt

Hütet euch vor dem Pendle Hill. Ein Blick - und ihr seid auf ewig verdammt ...

Neujahr 1889: In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt wird eine Krankenschwester ermordet. Kurz bevor dem Täter die Flucht gelingt, spricht er mit einer Patientin, die seit Jahren stumm ist. Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich - bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen ...


Wie kam ich zum Buch?

Auch dieses Buch habe ich beim Bloggerportal entdeckt und nachdem mir versichert wurde, dass man den ersten Teil nicht gelesen haben muss, habe ich ihn angefragt. Lustigerweise kam meine Mutter wenige Tage später mit dem ersten Teil nach Hause, ohne dass sie wusste, dass ich den zweiten schon hatte :D



Meine Meinung

Zuerst muss ich sagen, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe. Ich hatte aber trotzdem nicht das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt oder ich etwas nicht verstehe. Insofern denke ich, dass man die Teile auch sehr gut einzeln lesen kann, da sie in sich abgeschlossen sind. Ich werde aber den ersten Teil auf jeden Fall noch lesen, da mir Der Fluch von Pendle Hill sehr gut gefallen hat.
Die beiden Ermittler geben ein unglaublich unterhaltsames, ungleiches Pärchen ab. Der Kontrast zwischen dem groben und nicht auf den Mund gefallenen Schotten McGrey und dem englischen Gentleman Frey ist sehr groß und sorgt auch nicht selten für Spannungen zwischen den beiden, jedoch hat man als Leser sehr viel Spaß daran, den beiden bei ihren Auseinandersetzungen zuzuhören. Stellenweise war es so lustig, dass ich schon ein bisschen in mich hineinlachen musste.
Dem Autor ist es wirklich gelungen genau die richtige Menge Witz in seinen Schreibstil einfließen zu lassen. Auch ansonsten ist das Buch schön geschrieben, nicht zu anstrengend, wenn man bedenkt, in welcher Zeit es spielt, sondern so dass man es flüssig lesen kann.
Ich empfand die Story als sehr spannend. Ich habe mich nie gelangweilt und war so gefesselt, dass ich immer weiter lesen wollte.
Die Vermischung von Übernatürlichem und "normaler" Kriminalität ist sehr gut gelungen und es war sehr interessant die Ermittler auf ihrer Verfolgungsjagd zu begleiten und mit ihnen die Wahrheit immer mehr aufzudecken.
Ein paar Dinge am Ende waren vorauszusehen, aber alles in allem gab es ein spannendes Finale, welches das Buch perfekt abgeschlossen hat.
Ich freue mich schon sehr darauf den ersten und auch die weiteren Teile zu lesen.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Schweige nun still

Emily Elgar , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442486861
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Schweige nun still

Autorin: Emily Elgar

Seitenanzahl: 444

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-48686-1

 

Inhalt

 

Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um in herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist ...

 

 

Wie kam ich zum Buch?

 

Als ich das Buch beim Bloggerportal entdeckt habe, musste ich es unbedingt haben, weil der Klappentext mich sehr gereizt hat.

 

 

Meine Meinung

 

Am Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, allerdings habe ich mich mit der Zeit an die Erzählweise gewöhnt. Die derzeitigen Erlebnisse werden von der Krankenschwester Alice und dem Patienten Frank erzählt und die Vergangenheit erleben wir aus Cassies Sicht.

So werden eigentlich 3 Geschichten innerhalb einer einzigen erzählt. Natürlich dreht sich alles um Cassies Unfall, doch wir erfahren auch etwas über Franks früheres Leben und die Beziehung von Alice und ihrem Mann.

Während mir Frank durchgehend sehr sympathisch war und ich wirklich mit ihm mitfühlenden konnte, wurde mir Alice im Verlauf der Geschichte etwas unheimlich. Ein gewisses Interesse an seinen Patienten ist bestimmt normal, aber ihr Verhalten war schon regelrecht obsessiv und ging eindeutig zu weit. In ihrem Beruf sollte man eigentlich ein bisschen mehr Professionalität besitzen.

Die Story entwickelt sich wirklich langsam. Größtenteils passiert rein gar nichts. Doch viel schlimmer ist, dass keine Spannung aufgebaut wird. Die einzigen spannenden Elemente befinden sich am Ende. Dort wurden aber so viele Dinge, die endlich für die nötige Spannung sorgen sollen, auf einen Haufen gequetscht, dass sie einfach ihre Wirkung verlieren. Das Buch hätte bezüglich des Spannungsaufbaus strukturierter sein sollen, sodass nicht alles auf einmal passiert, dadurch geht nämlich nicht nur die Spannung verloren, sondern das Ende kommt auch noch ziemlich abrupt und wirkt sehr gehetzt.

Leider war die Auflösung des Ganzen keine Überraschung. Sie hat sich die ganze Geschichte über schon angedeutet und mein Verdacht wurde am Ende dann nur noch bestätigt. Da hätte ich mir eine Wende oder irgendetwas anderes gewünscht, was alles weniger offensichtlich macht.

Nichtsdestotrotz hat mir der Schreibstil gefallen, das Buch war angenehm zu lesen und ich kam gut voran.

Alles in allem hatte ich mehr erwartet. Das Buch war nicht schlecht, die Idee hat mir sogar wirklich gut gefallen, nur leider ist es der Autorin nicht gelungen, aus der Idee einen Thriller zu machen, wie versprochen wurde

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190 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Solaris

Stanislaw Lem ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.03.2006
ISBN 9783548606118
Genre: Science-Fiction

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(88)

206 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Morgen ist leider auch noch ein Tag

Tobi Katze ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2015
ISBN 9783499629273
Genre: Sachbücher

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(40)

90 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

amalia, bande, franz, friedrich schiller, gefürchtet, gesucht, intrige, karl, klassiker, kopfgeld, liebe, räuber, schloss, tod, verlies

Friedrich Schiller, Die Räuber

Michael Hofmann , Klaus M Bogdal , Clemens Kammler
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Oldenbourg, R., Verlag GmbH, 30.01.1996
ISBN 9783486886788
Genre: Klassiker

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80 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Stadt der Blinden

José Saramago , Ray-Güde Mertin
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei btb, 08.09.2015
ISBN 9783442745296
Genre: Romane

Rezension:

Titel: Die Stadt der Blinden Autor: José Saramago Seitenanzahl: 398 Verlag: btb ISBN: 978-3-442-74529-6

Inhalt

Ein Mann an einer Ampel, er wartet - und erblindet von einer Sekunde auf die nächste. Wie ihm ergeht es immer mehr Menschen in seiner Heimatstadt. Die Regierung weiß keinen anderen Ausweg, als die Betroffenen in einer verlassenen Anstalt zu internieren. Je mehr Blinde dort zusammengepfercht werden, desto unerträglicher wird die Situation. Chaos, Gewalt und Willkür. Mittendrin ein ebenfalls erblindeter Augenarzt und seine Frau - die als Einzige noch sehen kann...
Wie kam ich zum Buch?
Wir haben uns entschieden das Buch in der Lese AG zu lesen.

Meine Meinung
Ich möchte diese Rezension so kurz wie möglich halten, denn wenn man nichts positives zu sagen hat, sagt man am besten gar nichts. Mir hat das Buch einfach nicht gefallen.
Den Schreibstil empfand ich als schrecklich und besonders die Dialoge waren extrem anstrengend zu lesen. Teilweise musste ich Sätze mehrmals lesen, da ich deren Sinn einfach nicht beim ersten Mal verstanden haben. Ich habe es nicht einmal geschafft, Die Stadt der Blinden zu beenden, da ich mich einfach nicht dazu bringen konnte, weiter zu lesen.
Die Charaktere waren für mich teilweise etwas unnahbar aber trotzdem nicht komplett unsympathisch.
An sich ist die Idee wirklich gut und auch der Einfall, dass eine einzige Person sehen kann, hat mir gefallen, jedoch ist die tatsächliche Umsetzung meiner Meinung nach eine Katastrophe. Vielleicht habe ich das Buch einfach nicht verstanden, doch für mich ergaben einige Dinge keinen Sinn.
Zusammengefasst ein Buch, das ich lieber nicht gekauft hätte.

💗 von 💗💗💗💗💗

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218 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

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54 Minuten

Marieke Nijkamp , Mo Zuber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440167
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: 54 Minuten - Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe
Autorin: Marieke Nijkamp
Seitenanzahl: 327
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-8414-4016-7


Inhalt


54 Minuten, die alles zerstören
Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer zum neuen Halbjahr hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Halbjahr, und wie immer ist sie um exakt zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.
Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen. Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.
Aus der Perspekive von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist.

Wie kam ich zum Buch?
Das Buch stand zwar schon eine Weile auf meiner Want-to-read- Liste, doch im Endeffekt war es ein Spontankauf, als ich mit einem Freund in der Buchhandlung war.

Meine Meinung
Ich denke 54 Minuten ist ein Buch, bei dem sich die Geister scheiden, was bei so einem sensiblen und kontroversen Thema nicht zu vermeiden ist.
Mir persönlich hat es gefallen.
Der Schreibstil ist einfach und es lässt sich flüssig lesen, sodass ich das Buch nach wenigen Stunden beendet hatte.
Der Fokus wird auf die 4 Schüler Claire, Autumn, Tomás und Sylv gelegt. Durch ihre Augen erlebt man an verschiedenen Orten diese 54 Minuten, in denen der Amoklauf stattfindet. Alles in allem waren sie mir sympathisch. Vielleicht konnte man das ein oder andere mal nicht ganz nachvollziehen, warum sie so gehandelt haben oder ähnliches, aber man darf nicht vergessen, in was für einer Situation sie sich befinden. Unter Stress handelt man manchmal irrational und ist nervig, aber das ist natürlich und dass die Charaktere nicht gekünstelt wirken, sondern so wie Leute, die mir in meiner Schule auch begegnen, empfand ich als gelungen.
Da es keine Erklärungen von außerhalb, keinen allwissenden Erzähler gibt, liegt es an dem Leser sich durch die Gedanken und Erinnerungen der Protagonisten logische Zusammenhänge zu erschließen und den einzelnen Schicksalen, Beweggründen und Beziehungen auf den Grund zu gehen, was mir wirklich gefallen hat, da es den Leser auch ein bisschen fordert und am liebsten würde man mit diesem ganzen Hintergrundwissen das Buch noch einmal lesen, um noch besser auf die Details achten zu können.
Ein weiterer Aspekt, der mir positiv aufgefallen ist, ist, dass Tyler selbst nie direkt eine detaillierte Erklärung abgibt, warum er so handelt. Die einzigen Anhaltspunkte, die man hat, sind die Erzählungen der 4 anderen und ein paar Dinge, die er selbst anreißt. Während andere Leser dies kritisieren finde ich es realistisch, denn wie oft kommt es vor, dass schreckliche Gewalttaten geschehen und es keine Erklärung dafür gibt? Man kann über diesen (nicht vorhandenen) Teil des Buches denken, was man möchte, doch ich finde es gut, dass sein Gründe nicht vollständig dargelegt werden.
Unglaublich erstaunt hat mich, dass die Geschichte sehr spannend erzählt ist ohne Emotionalität einzubüßen. Ich wurde so sehr gepackt, dass ich am Ende sogar weinen musste.
Und nicht zuletzt regt es auch zum Nachdenken an, indem man sich selbst Fragen stellt wie:
Wie würde ich reagieren?
Könnte das auch in meinem Umfeld passieren?
Hätte man es verhindern können?
Zusammengefasst ist 54 Minuten ein Buch, bei dem jeder selbst entscheiden muss, ob er es mag oder nicht, aber man sollte es gelesen haben.


💗💗💗💗 von 💗💗💗💗💗

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Die Verlassene

Mary Torjussen , Thomas Bauer
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734104442
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Die Verlassene
Autorin: Mary Torjussen
Seitennzahl: 412 
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0444-2

Inhalt

Sie hat ihn geliebt. Er hat sie verlassen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit ...
Er ist weg. Verschwunden. Ohne Nachricht, ohne etwas zu hinterlassen. Hannah ist verzweifelt. Ihr Freund Matt ist nicht mehr da, und es ist, als hätte es ihn nie gegeben. Denn nicht nur seine Sachen sind weg, auch seine Mails, seine Telefonnummer, jede Nachricht ist aus ihrem Handy gelöscht. Ist ihm etwas zugestoßen? Hat man ihm etwas angetan? Und plötzlich hat Hannah das Gefühl, beobachtet zu werden, glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war. Sie könnte ihr Schicksal stillschweigend ertragen und trauern. Aber sie kommt nicht zur Ruhe. Sie muss herausfinden, was passiert ist, egal wie ...

Wie kam ich zum Buch?
Dieses Buch habe ich ebenfalls beim Bloggerportal angefragt, da der Klappentext wirklich vielversprechend klang.

Meine Meinung
Bedauerlicherweise hielt das Buch meinen Erwartungen nicht stand. Der größte Mangel ist für mich ganz eindeutig die Protagonistin, Hannah. Ich war eigentlich permanent genervt von ihr. Es ist natürlich klar, dass man ziemlich durch den Wind ist, wenn so etwas passiert und auch mal ein bisschen irrational handelt, aber ihre totale Besessenheit, die schon an Wahnsinn grenzt, war einfach nicht mehr nachvollziehbar und viele Dinge, die sie getan bzw. nicht getan hat, haben mich einfach nur aufgeregt. Auch passiert nicht wirklich viel und die Handlung kommt einfach nicht voran, sodass es sich wirklich sehr zog. Nach Spannung habe ich vergeblich gesucht, genauso wie nach den Thrillerelementen. Natürlich passieren ein paar komische Sachen, aber so etwas macht noch lange keinen Thriller aus und gerade bei einer so verwirrten und unlogisch handelnden Protagonistin verlieren sie komplett ihre Wirkung. Zum Ende hin wurde es zumindest ein wenig spannend und die Auflösung des ganzen empfand ich als sehr interessant und auch gelungen. Mal was anderes. Leider hat es alles in allem nicht wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ein Thriller ist es für mich auch nicht.

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552 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh , Martina M. Oepping
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600405
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: Rache und Rosenblüte
Reihe: Tausend und eine Nacht
Teil: 2
Autorin: Renée Ahdieh
Seitenanzahl: 427
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-8466-0040-5


Inhalt
 Zwei Liebende,verbunden wie eine Rosemit ihren Dornen ...Shahrzad war gekommen, um den Kalifen zu töten.Und sie blieb, weil sie ihn liebte.Doch ein Fluch, so mächtig und dunkel wie eine Wüstennacht steht ihrer Liebe im Weg.Nur Shahrzad allein kann ihn brechen, auch wenn das bedeutet, dass sie ihre Liebe womöglich opfern muss.                                                 
Wie kam ich zum Buch? Nachdem ich schon vom ersten Band restlos begeistert war, stand für mich fest, dass ich auch den zweiten Teil lesen muss. Als mich ganz unerwartet ein wunderschönes Päckchen von Lovelybooks erreichte, welches neben diesem Buch auch noch ein paar passende Goodies enthielt, war ich natürlich unendlich glücklich :D  Meine Meinung
Die Geschichte braucht meiner Meinung nach etwas Zeit, um richtig in Gang zu kommen. Doch auch, wenn sich die Spannung eher am Ende des Buches entwickelt, hat mich der restliche Teil nicht gelangweilt, sondern ich hatte wieder viel Spaß beim Lesen. Die Umgebung wird wieder sehr schön beschrieben und mit der orientalischen Musik, die ich beim Lesen laufen ließ, ergab sich eine tolle Atmosphäre.Die Handlung hält ein paar überraschende Wendungen bereit, einige davon erfreulich und andere ganz und gar nicht. Ich muss zugeben, dass ich an einer Stelle sogar feuchte Augen hatte, weil sie mich so mitgenommen hat.Das Ende jedoch ist, ohne zu viel sagen zu wollen, einfach perfekt.Gefreut hat mich, dass wir einige Charaktere noch etwas besser kennenlernen und ihre Entwicklung beobachten können, denn gerade in solchen Extremsituationen zeigt sich ja, wie ein Mensch wirklich ist.Im Großen und Ganzen empfand ich diesen Teil als etwas schwächer als den Vorgänger, nichtsdestotrotz hat er mir immer noch sehr gut gefallen und ist ein schöner Abschluss für die Reihe.

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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Ich will brav sein

Clara Weiss
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.06.2017
ISBN 9783442486045
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Ich will brav sein
Autorin: Clara Weiss
Seitenanzahl: 411
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-48604-5


Inhalt

Im Dachgeschoss eines alten Münchner Mietshauses hat Juli endlich ein Zimmer gefunden. Ihre Mitbewohnerin Greta, eine charismatische rothaarige Schauspielerin, ist der Studentin auf Anhieb sympathisch. Bis Juli auf dem Dachboden eine Leiche mit einem Büschel roter Haare im Mund entdeckt und an der Tür die verstörende Botschaft eines Kindes. Hat Greta etwas damit zu tun? Je mehr Juli über die Schauspielerin herausfindet, desto undurchsichtiger erscheint sie. Was an ihr ist echt, wer ist sie wirklich? Und während allmählich die Sommerhitze durch die Mauern des Hauses kriecht, raubt eine schleichende Gewissheit Juli die Luft zum Atmen ...



Wie kam ich zum Buch?

Das Buch habe ich beim Bloggerportal entdeckt und nach dem spannenden Klappentext und der Leseprobe wollte ich es unbedingt lesen und habe es gleich angefragt.


Meine Meinung

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt.
Beginnen wir einmal bei den Charakteren. Die Autorin hat es tatsächlich geschafft durch ihre Erzählweise zu bestimmen, welche Charaktere der Leser mag und welche nicht. Das geschieht so nicht häufig. So war mir Juli anfangs sehr sympathisch, während ich die anderen Charaktere meistens nicht richtig einordnen konnte. Beim Lesen des Buchs habe ich mich auch wie Juli gefühlt. Man konnte nicht voraussehen, was als nächstes passiert und generell war die ganze Geschichte sehr verwirrend und undurchschaubar gestaltet. Dies hat mich jedoch sehr positiv überrascht, denn ich liebe Thriller, bei denen sich im Kopf des Lesers ganz viele verschiedene Theorien aufbauen, um die seltsamen Geschehnisse irgendwie zu erklären. Die Aufklärung am Ende war sehr unerwartet und komplett anders als alles, was ich bis dahin vermutet hatte. Dennoch war sie logisch, wenn auch ziemlich tragisch.
Ich muss auch gestehen, dass ich hier endlich wieder einen Thriller gefunden habe, bei dem ich selbst Angst hatte. Gerade die Erzählungen aus der Sicht des Kindes fand ich sehr unheimlich.
Der Schreibstil war überaus flüssig, sodass die Seiten nur so dahingeflogen sind.
Ein sehr spannender und außergewöhnlicher Psychothriller, den ich nur empfehlen kann.

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

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Blutebbe

Derek Meister
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.06.2017
ISBN 9783734104787
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: Blutebbe
Reihe: Henning und Jansen
Teil: 3
Autor: Derek Meister
Seitenanzahl: 396
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0478-7



Inhalt


Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut Jansen und Helen Henning zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt der Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ...


Wie kam ich zum Buch?

Ich habe schon lange gespannt auf diesen Teil gewartet und als er dann herauskam, habe ich ihn gleich beim Bloggerportal angefragt und glücklicherweise auch erhalten. Vielen Dank an den Blanvalet Verlag.


Meine Meinung

Nach Der Jungfrauenmacher und Die Sandwitwe hatte ich hohe Erwartungen an diesen Folgeband und wieder wurden diese mehr als erfüllt.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend und fesselnd, wobei natürlich der Showdown am Ende der krönende Abschluss war. Insbesondere die kurzen Kapitel, die auch aus der Sicht des Täters stammen, sorgen für einen gelungenen Spannungsaufbau. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht aus der Hand gelegt.
Der Autor versteht es auch in dieser Geschichte wieder sowohl die Ermittler als auch den Leser ein wenig in die Irre zu führen, was mir persönlich immer sehr gut gefällt.
Schön finde ich auch, wie das Privatleben von Helen und Knut eingearbeitet wird, sodass man nicht nur die puren Ermittlungen hat, sondern mit jedem Buch die beiden etwas mehr kennenlernt. Besonders Helens Vergangenheit ist ja sehr interessant und als diese dabei war, sie endgültig einzuholen, konnte ich überhaupt nicht mehr mit dem Lesen aufhören.
Alles in allem wieder ein sehr gutes Buch der Reihe, welches ich Thrillerfans, die kein Problem mit ein bisschen mehr Blut und Brutalität haben, nur empfehlen kann. Ich freue mich auf den nächsten Teil, falls es einen geben wird.

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

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Fahrenheit 451

Ray Bradbury , Fritz Güttinger , Marion Hertle , Fritz Güttinger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.08.2013
ISBN 9783257261042
Genre: Romane

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