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(312)

499 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 124 Rezensionen

dämon, serienkiller, thriller, soziopath, mord

Ich bin kein Serienkiller

Dan Wells , Jürgen Langowski (Übersetzer)
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2009
ISBN 9783492701693
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein 15-jähriger, der zu keinen Emotionen fähig ist, ein Soziopath, ist von Serienkillern fasziniert und ha Angst selber einer zu werden. Er hat Regeln aufgestellt um nicht in typische Verhaltensmuster zu verfallen. Zusätzlich betreibt seine Mutter ein Bestattungsinstitut und er hilft bereits seit Jahren beim Einbalsamieren. Doch ist das förderlich? Dann geschehen in der kleinen Stadt mehrere grausame Morde. Und anstatt Angst zu haben, steigt seine Faszination und er will dem Täter auf die Spur kommen.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und spiegelt sehr authentisch die innere Zerrissenheit wider. Anfangs ist es etwas eklig, wenn der Einbalsamierungsvorgang seitenweise detailliert beschrieben wird, aber dann erfolgt die Konzentration auf die Story. Sehr spannend geschrieben. Ich freu mich auf den nächsten Teil – Mr. Monster.

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(269)

441 Bibliotheken, 6 Leser, 6 Gruppen, 102 Rezensionen

ratte, bücher, boston, buchhandlung, leseratte

Firmin - Ein Rattenleben

Sam Savage , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 01.08.2008
ISBN 9783550087424
Genre: Fantasy

Rezension:

Firmin wächst als 13. Ratte eines Wurfs in einer Bostener Buchhandlung der 60´er Jahre auf. Seine Mutter ist Alkoholikerin und seine Geschwister sind auch nicht viel anders. Um sich halbwegs über Wasser zu halten, isst Firmin die Bücher. Doch als er erkennt, dass dort etwas geschrieben steht und er es lesen kann, wird er zur Leseratte, die die Bücherei nicht mehr verlassen will. Und so lebt er dahin, mit immer neuem Wissen, beobachtet die Menschen und kann sich doch nicht verständlich machen, reden kann er nämlich nicht.
Ein doch nachdenkliches Buch über den Sinn des Lebens, Freundschaft und Einsamkeit.

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(38)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 27 Rezensionen

niederbayern, mord, tierfutter, kommissar, vergangenheit

Bullen und Schweine

Josef Kelnberger
Fester Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Kindler, 09.03.2012
ISBN 9783463406152
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch diesen Regionalkrimi musste ich mich wirklich mühsam durcharbeiten. Da versucht jemand auf der aktuellen Welle der Regionalkrimis mitzuschwimmen und schafft es nicht.

Der Schreibstil ist sehr unkonstant, man merkt, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt. Bis zur Hälfte des Buches wird etappenweise aus der Rückschau berichtet. Dabei kommt die Einführung in die Story viel zu kurz. Man fühlt sich ins kalte Wasser geschmissen ohne eine Anleitung zu bekommen. Der Mord ist schon längst passiert, der Kommissar aus München vor Ort. Wieso warum weshalb erfährt man nur am Rande happchenweise. Dann wird hauptsächlich etwas aus der Jetztperspektive anerzählt, um dann die letzten 3 Tage zu erzählen. Dann wieder 3 Tage nach der Jetztperspektive um wieder die Zeit dazwischen revue passieren zu lassen. Das verwirrt ungemein, hat keine klare Linie und strengt an. Ab der Hälfte kommt dann tatsächlich mal kurz Spannung auf, nur um wenige Seiten später mit der Lösung des Falls wieder genommen zu werden. Wie gesagt auf der Hälfte des Buches. Danach folgt nur noch der Versuch, die Hintergründe der Tat zu erklären ohne auch dabei Spannung aufzubauen. So plätschert die Geschichte recht langweilig voran. Da waren selbst die gut 350 Seiten schon viel zu viel.

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(169)

223 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 70 Rezensionen

bretagne, krimi, mord, frankreich, kunst

Bretonische Verhältnisse

Jean-Luc Bannalec
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 12.03.2012
ISBN 9783462044065
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieser ruhige französische Krimi spielt in der Bretagne. In einem beschaulichen Küstenörtchen steht das Festval des Jahres an und die Hotelhochsaison. Unvermittelt wird der 91 jährige Hotelier Mr. Pennec erstochen in seinem Restaurant aufgefunden. Kommissar Dupin ermittelt und das auf seine ganz eigene Art. Ihm steht ein super Team von Ermittlern und Forensikern zur Seite. Trotzdem agiert Dupin recht eigenbrötlerisch und lässt die Kollegen nicht an seinen Überlegungen teilhaben, so dass er im Alleingang Spuren verfolgt und öfter mal abwesend ist. Doch der kauzige Kommissar hat eine gute Nase und so kommt er dem Mörder langsam auf die Spur. Als auch noch der Erbe des Hotels, der Sohn des Ermordeten tot aufgefunden wird, spitzt sich die Lage zu.

Es handelt sich hierbei nicht um einen reißerischen Krimi. Die Handlung lebt von Dialogen, wenn die Zeugen und Angehörigen befragt werden. Anfangs ist es schwer sich die vielen französischen namen zu merken, doch das gibt sich. Im Grunde mutet der Krimi oft wie ein Kammerspiel an. Aber gerade die fehlende reißerische Action, macht den Krimi zu einem ruhigen aber guten Krimi. Das passt einfach super ins französische idyllische Ambiente ohne fehl am Platze zu wirken. Ein gelungener Krimi.

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(167)

263 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

familie, dracula, monster, humor, liebe

Happy Family

David Safier , , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 14.09.2011
ISBN 9783463406183
Genre: Humor

Rezension:

Emma und Frank sind seit 15 Jahren verheiratet, sie leitet einen Kinderbuchladen (mehr schlecht als recht) und er schuftet sich als Anwalt in einer Bank zu Tode. Die beiden haben zwei Teenie-Kinder. Der Haussegen hängt öfter mal schief, keiner hört dem anderen zu und alle nerven sich nur an. Als sie nach einer Kostümveranstaltung nach Hause fahren, begegnen sie Baba Yaga, die die Streithähne promt in ihre Kostümierungen verwandelt – Vampirin, Mumie, Frankenstein und Werwolf. Und plötzlich müssen sie zusammen halten, wenn sie den Fluch wieder loswerden wollen. Doch das ist auch als Monster nicht einfacher. Und schwupps beginnt ein völlig abstruses Abenteuer, in desse Verlauf sie Dracula, Imoteph und andere Legenden und Sagengestalten treffen.

Ernsthaft betrachtet ist die Story natürlich total unrealistisch und absurd. Doch der Schreibstil ist einfach klasse und wunderbar schlagfertig und humoristisch. Man lacht sich alle Nase lang ins Fäustchen und ist völlig gebannt wie es weiter geht. Es sind recht kurze Kapitel, die abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Figuren in der Ich-Form geschrieben sind. Dadurch kommen die jeweiligen Gefühle der absurden Begebenheiten erst recht gut zur Geltung. Sehr schön sind auch die Strichzeichnungen von Frankenstein, dessen IQ ihm leider ein fließendes Sprechen untersagt.

Ich fand´s klasse und gelungener als Safiers Vorgänger „Mieses Karma“ und „Jesus liebt mich“.

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(39)

56 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 34 Rezensionen

entführung, jugendbuch, tod, thriller, krimi

Licht am Ende des Tunnels

Klaus-Peter Wolf
Fester Einband: 182 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 14.01.2009
ISBN 9783760728216
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein recht kurzer und kurzweiliger Entführungsthriller aus Sicht des gekidnappten Jungen Robert. Roberts Eltern lassen sich gerade scheiden, seine utter hat einen neuen, er wird in ein Schweizer Internat abgeschoben. Eines Tages holt ihn ein Geschäftskumpel seines Vaters ab. Schnell merkt Robert, dass etwas nicht stimmt und er ein Entführungsopfer ist. Doch der Täter handelt nicht alleine. Wer sind seine Komplizen?
Obwohl die Ängste des Jungen recht eindringlich beschrieben sind, und er die Situation nur meistert indem er mit seinem toten Opa spricht, bleibt doch etwas Spannung zurück. Die Handluing wäre durchaus ausbaufähig gewesen. Viel zu schnell ist alles vorbei. Statt dem offenen Ende hätte man ruhig etwas Farbe bekennen und so mehr Spannung erzeugen können. Ansonsten recht kurze Kapitel und sehr flüssig geschrieben, insgesamt aber nur kurzweilig.

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(37)

46 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 23 Rezensionen

thriller, mexiko, drogen, emma caldridge, lepra

Emmas Angst

Jamie Freveletti , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2012
ISBN 9783548283463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Teil 3 der Serie um die Chemikerin und Ultramarathonläuferin Emma. Diesmal ist sie an der mexikanischen Grenze unterwegs, als sie von einem Drogenkartell als Geisel genommen wird. Doch statt Lösegeld zu fordern, wollen sie, dass Emma eine mysteriöse Krankheit heilt, die Mitglieder befallen hat.
Die Grundidee ist zwar ganz gut, aber schlecht ausgebadet. Die Story ist viel zu seicht, am Ende überleben die Guten und die Bösen sind alle tot. Trotz der tödlichen Krankheit ein sehr inkonsequenter Ausgang. Auch sind so eine Logikfehlern zu verzeichnen. Fast könnte man sagen, typisch, wurde ja auch von einer Frau geschrieben.
Obwohl es sich flüssig liest, kommt erst der Drive in die Handlung, als auch ihre alten Freunde Banner und Sumner vom ATD und einer Sicherheitsfirma sich mit einbringen.
Den deutschen Titel finde ich wie schon bei Teil 2 schlecht gewählt. Die Originaltitel sind da viel passender. Emmas Angst bezieht sich nicht auf eine persönliche ureigene Angst Emmas sondern auf die tödliche Krankheit, die allen innerhalb von 9 Tagen den Garaus macht. Deswegen der englische Titel „Der neunte Tag“.
Außerdem ist das Cover schlecht gewählt, es passt so gar nicht zu den beiden Vorgängern, obwohl vom selben Verlag – dass es sich um eine Buchserie handelt ist nicht mehr erkennbar.
Man kann der Handlung auch folgen ohne die beiden Vorgänger gelesen zu haben, trotzdem bleibt es eher ein mittelmäßiges Buch.

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(102)

240 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

fantasy, hydden, england, william horwood, frühling

Hyddenworld - Der Frühling

William Horwood , Reiner Pfleiderer
Fester Einband: 534 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 22.02.2012
ISBN 9783608946383
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Auftakt zu einer Tetralogie: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Die ersten 50 Seiten und die Grundzüge erinnern stark an Der Herr der Ringe, doch im Verlaufe der Geschichte nimmt es dann einen ganz anderen Verlauf. So weit so gut, mal will ja nichts doppelt lesen.
Neben der Welt der Menschen existiert noch eine andere Welt, die der Hydden, ein Volk kleinwüchsiger Leute. Vor 1.500 Jahren wurde ein Anhänger mit 4 Juwelen erschaffen, gleich den Jahreszeiten. Einer Prophezeihung zufolge sollen diese nach und nach verloren gehen und dann droht das Ende der Welt – für Hydden und Menschen. Aber es soll ein Riesengeborener kommen, der diesem Schicksal Einhalt gebietet. Und nun ist es soweit. Der Junge heißt Jack, die Bösen trachten ihm nach dem Leben und so wird er vom Harz nach England zu den menschen gebracht und wächst zu einem 16-jährigen heran.
Ab hier geht das Abenteuer los, zusammen mit Katherine, seiner Fast-Freundin und weiteren Hydden.

So ganz vom Hocker hat mich das Buch nicht gehauen, es war mir streckenweise sogar zu sülzig, da das Hauptaugenmerk nicht auf dem Abenteuer und dem Weltuntergang liegt, sondern auf der erwachenden Liebe zweier Jugendlicher, die einfach zu schüchtern sind sich das einzugestehen. Und so tänzeln sie die ganze Zeit umeinander rum und das Buch und die Geschichte ebenso. Die Abenteuerhandlung bleibt da etwas zurück. Da wirkt das vorläufige Ende (des ersten Teils) sogar platt wenn die beiden 16-jährigen als frischgebackene Eltern von ihrem „großen Abenteuer“ nach Hause in die Menschenwelt zurückkehren.

Die umrankenden Charaktere, die am Anfang so liebevoll eingeführt wurden, kommen allesamt viel zu kurz. Der kauzige Professor, von dem man annahm, dass er eine Schlüsselfigur zwischen beiden Welten spielt, kommt dabei am kürzesten. Auch hätte man die Hydden mehr mit Eigenleben füllen können.

Ich hab mich so sehr nach der Leseprobe auf das Buch gefreut und bin ein stückweit enttäuscht. Kein großer Fantasy-Abenteuer-Roman, sondern eine Ode an die Liebe.

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(58)

94 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

zukunft, thriller, dystopie, portal, weltuntergang

Dystopia

Patrick Lee , Ulrike Thiesmeyer , ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499254796
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein echter Pageturner!

Dystopia ist der Nachfolgethriller zu „Die Pforte“. Die Story versteht man auch ohne den Vorgänger. Hinderlich wäre es aber nicht, besonders um die persönlichen Hintergründe der Figuren und deren Miteinander besser zu verstehen. Mit Sicherheit folgt auch noch ein weiterer Teil.

Paige ist Wissenschaftlerin in einem streng geheimen Ort in Amerika. Dort befindet sich eine Pforte, durch die seit über 30 Jahren täglich außerirdische Gegenstände purzeln. Die Wissenschaftler versuchen deren Funktion auszutüfteln. Nun hat sie mit einem Gegenstand ein Fenster zur Zukunft geöffnet und die sieht nicht rosig aus. Weswegen sie sich an den Präsidenten wendet. Doch kurz danach wird sie beschossen, entführt und gejagt. Einzig ihre Assistentin und ihr Ex-Kollege/Ex-Freund helfen ihr den Komplott aufzudecken, der die Zukunft der Welt bedroht.

Der Schreibstil ist packend und flüssig, zwar sehr auf Hollywoodaction aus und macht sich sicher super wenn es mal verfilmt wird, doch es ist ein echter Pageturner. Es hat Spaß gemacht, ihn zu lesen.

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129 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 35 Rezensionen

berlin, drogen, norwegen, mord, thriller

Du

Zoran Drvenkar
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 28.09.2010
ISBN 9783550087738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Story wartet mit einer unheimlichen Dichte an Figuren auf, deren Schicksale sich am Ende alle vereinen.

Ein Unbekannter, der seit Jahrzehnten ab und an in unterschiedlichen Zeitintervallen ganze Menschentrauben ungesehen auslöscht ohne einen übrig zu lassen, sei es auf der Autobahn, im Hotel oder im Dorf.

Fünf Mädchen, die alle ihre eigene Bürde tragen und plötzlich vor einem Drogenboss fliehen müssen.

Der Drogenboss, diverse Männer und Jungs, deren Weg die Mädchen kreuzen und die mit in den Strudel der Ereignisse hineingerissen werden….

Ein rasanter Thriller, der in einem Showdown endet.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wird jeweils aus der Du-Perspektive geschrieben. Es gibt an die 10 Figuren, deren Wegbegleiter man ist, bzw, die man ja selber ist, eben weil die Du-Perspektive verwendet wird. Das ist sehr ungewöhnlich und habe ich noch nie gelesen. Aber es führte zu einer besonders intensiven Wahrnehmung der einzelnen Gefühle und antreibenden Kräfte der Personen. Anfangs hat es noch etwas verwirrt sich erstmal in die vielen Individuen einzufinden und nicht miteinander zu verwechseln, aber dann war es das, was das Buch ausmacht. Neben der abgrundtiefen bösen und schonungslosen Story.

Lesenswert!

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(147)

269 Bibliotheken, 4 Leser, 6 Gruppen, 67 Rezensionen

serienkiller, dämon, thriller, soziopath, fantasy

Mr. Monster

Dan Wells , Jürgen Langowski (Übersetzer)
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.01.2011
ISBN 9783492267267
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Teil um den Jugendlichen John, der Soziopath ist und in sich einen Serienkiller schlafen spürt. Im ersten Teil „Ich bin kein Serienkiller“ hat er bereits getötet. Doch das war OK, denn der Serienkiller des Ortes war ein Dämon. John wollte doch nur verhindern, dass weitere unschuldige Menschen sterben.
7 Monate später geht eine neue Mordserie los. Und John fängt wieder an dem Täter hinterher zu spionieren. Bis die Polizei Verdacht schöpft, denn Serienkiller versuchen sich gerne in die Ermittlungen persönlich einzubringen.

Das Buch fand ich etwas schwächer als das Erstlingswerk, auch weil so oft in der Vergangenheit des ersten Buches herum gewühlt wurde, als wolle man an den Erfolg zu sehr anknüpfen. Thematisch knüpft das Buch tatsächlich an. Ich hoffe ich verrate nicht zu viel, denn auch hier ist der Täter wieder ein Dämon. Das schmälert etwas das Lesevergnügen weil es zu sehr ins Fantastische abdriftet. Zumindest hatte ich mir mehr Realitätssinn erhofft. Spannend ist es trotzdem raus zu kriegen in welchem Nachbarn sich diesmal der Dämon versteckt.

Andererseits ist es schwierig einen 16-jährigen Killer als Sympathieträger rüber zu bringen. Da bietet es sich an, wenn er böse Dämonen tötet und die Menschheit von diesen befreit. Unter diesem Aspekt wird es dann wiederum eine runde Sache und man kann getrost den nächsten Teil lesen, da man nun genau weiß worauf man sich einlässt. John ist der Dämonenjäger und sagt ihnen den Kampf an.

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(77)

161 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

england, kinder, freundschaft, familie, thriller

Angsthauch

Julia Crouch , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2012
ISBN 9783548283326
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rose, Enddreißigerin, lebt mit Mann und 2 Kindern im ländlichen England. Als der Mann ihrer besten Freundin stirbt, nimmt sie diese und deren 2 Söhne bei sich auf. Gegen den Willen ihres Mannes, denn die Ehe hat nach Hausumbau und zweitem ungewollten Kind etwas gelitten. Gerade geht es wieder bergauf. Polly wickelt schnell alle Männer um den Finger und Rose droht ihre Stellung in der Familie zu verlieren.

Ich fand das Buch ziemlich enttäuschend. Es liest sich wie ein Hausfrauenroman gespickt mit erotischen Wünschen einer gelangweilten Hausfrau. Ein Thriller ist das definitiv nicht. Vielmehr dreht sich alles um die heile Hausfrauen- und Mutterwelt von Rose, die sich seitenweise darüber auslassen kann was es wohl zum Mittag gibt, welche Marken ihre Messer und vor allem ihr Herd hat und deren Lebensmittelpunkt es ist, sich um andere zu kümmern. Die wenigen Sexszenen wirken aufgedrückt und passen so gar nicht zur Grundstimmung, da es meistens außerehelicher Sex ist. Das reinste Bäumchen wechsle Dich. Viele Phrasen wiederholen sich. Das Buch strotzt vor Banalitäten, Belanglosigkeiten und Langeweile. Außerdem sind verdammt viele Logikfehler enthalten.

Das Buch hat bei mir nicht mal den Hauch von Angst hervorgerufen.

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