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My Sisters Keeper

Margaret Moorman
Fester Einband
Erschienen bei W W Norton & Co Inc, 01.05.1992
ISBN 0393029875
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(206)

452 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

liebe, freundschaft, familie, schule, gegen das glück hat das schicksal keine chance

Gegen das Glück hat das Schicksal keine Chance

Estelle Laure , Sophie Zeitz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 10.03.2016
ISBN 9783737353267
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lucille hat fast alles verloren, das ihr im Leben wichtig war: Ihr Vater hat die Familie nach einem schrecklichen Vorfall verlassen und auch ihre Mutter verschwindet plötzlich und lässt Lu mit dem einzigen zurück, das sie noch hat und das sie am Leben hält: Ihre Schwester Wren. Ab diesem Zeitpunkt fängt Lucille an zu kämpfen. Sie kämpft dafür, dass ihre Schwester normal weiterleben kann, sie geht arbeiten um Geld zu verdienen und die Rechnungen zu bezahlen, kümmert sich liebevoll um Wren und versucht, diese schreckliche Situation so gut es geht zu meistern. Ihre beste Freundin, Eden, steht ihr zur Seite, wenn sie jemanden braucht und sie ist auch noch unsterblich in Eden's Bruder, Digby, verliebt, der aber selbst schon eine Freundin hat. 
In dieser absoluten Ausnahmesituation versucht Lucille vor allem eines: Zu überleben und nicht aufzufallen, denn keiner darf Wind davon bekommen, dass sie, mit nur siebzehn Jahren, ganz alleine auf ihre kleine Schwester aufpasst. Sie kann es nicht zulassen, dass sie ihr auch noch Wren wegnehmen, denn Wren ist das Einzige, das ihr noch bleibt.
Ich muss sagen, dass ich mir sehr viel von dem Buch erhofft hatte, weil es, meiner Meinung nach, unglaublich viel Potenzial hatte. Leider war ich dann im großen und Ganzen wirklich enttäuscht und auch während des Lesens habe ich gemerkt, dass das Buch meinen Erwartungen so gar nicht standhalten kann. Vielleicht waren sie einfach zu hoch, aber ich möchte dennoch erklären, was mich gestört hat.
Zunächst einmal mein größter Kritikpunkt: Die Charaktere. Sie waren für mich leider einfach vollkommen unglaubwürdig. Angefangen mit unserer Hauptprotagonistin, Lucille (Obwohl Lu für mich noch am glaubwürdigsten war). In dem Fall lag es vielleicht nicht einmal an Lu, sondern einfach an der Situation, aber mich hat die "Liebesgeschichte" hier wirklich 80% des Buches nur genervt. Lucille hat die ganze Zeit nur im Stillen von Digby geschwärmt, ihn angeschmachtet und Trübsal geblasen, weil er ja eine ach so perfekte Freundin hat und sich niemals für sie interessieren würde. Vor allem im Anbetracht der Lage fand ich das leider sehr unpassend. Dann Digby. Auch Digby war für mich einfach komplett unrealistisch als Person. Er hat eine Freundin, die er anscheinend liebt, denn es wird niemals in irgendeiner Form anders gesagt, und am Anfang interessiert er sich in keinster Weise für Lucille aber auf einmal fängt er an, Zeit mit ihr zu verbringen und sich um sie und Wren zu kümmern und das hat absolut keinen Auslöser, es passiert einfach. Obwohl er eine Freundin hat, die, nerviger Weise, denn das ist mir auch sehr auf die Nerven gegangen, die ganze Zeit nur als "perfekt" beschrieben wird, macht er sich auf einmal an Lucille ran. Konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Ich möchte jetzt auch gar nicht alle Charaktere einzeln durchgehen, aber auch die anderen Personen haben mich durchweg einfach genervt oder erschienen mir sehr unrealistisch. So zickt Lucilles beste Freundin, Eden, lieber die Hälfte des Buches wegen irgendeiner total irrelevanten Sache, obwohl sie genau weiß, dass Lu sich in einer absoluten Ausnahmesituation befindet, das war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Dazu muss ich sagen, dass es tatsächlich Charaktere gab, die ich als interessant empfunden hatte, allerdings existierten diese quasi nur über fünf Seiten und wurden dann sofort wieder verworfen, als hätten sie nie existiert. Das ist niemals genug Zeit, um einen Charakter richtig kennen zu lernen, weil es vor allem nicht genug Zeit ist, um eine Person richtig in ein Buch einzubauen. Finde ich sehr schade.
Was mich zusätzlich immer wieder gestört hat, ist der teilweise sehr seltsame Schreibstil der Autorin. Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil großteils wirklich gefallen hat, aber manchmal war er einfach schlichtweg sehr unpassend. So wurde beispielsweise Wren immer wieder als schmutzig und ihre Haare als ungewaschen und fettig beschrieben. Nicht nur, dass so etwas einen Charakter einfach unsympathisch macht, so hat es, meiner Meinung nach, auch gar keinen Grund gehabt, sie so zu beschreiben, denn Lucille wurde beschrieben, wie sie jeden Abend duschte. Was dann daran so schwer sein soll, die kleine Schwester gleich mit zu duschen, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Wie gesagt, das war auch nur ein Beispiel, denn es gab mehrere solcher Szenen, bei denen ich die Wortwahl einfach total unpassend fand. 
Ich könnte hier noch so weitermachen, aber ich möchte als letzten Kritikpunkt vor allem ansprechen, dass ich persönlich auch die Geschichte als etwas unlogisch empfunden hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es so lange unbemerkt bleibt, wenn eine Siebzehnjährige alleine mit der kleinen Schwester zuhause wohnt und 


Spoiler
Es ist ja auch nicht unbemerkt geblieben, schließlich haben die Nachbarn immer wieder den Rasen gemäht, geputzt und Lebensmittel gebracht, da finde ich es doch sehr unrealistisch, dass wirklich alle in der Nachbarschaft durchweg nett sind, keiner sie meldet und alle ihr helfen. Natürlich gibt es immer wieder nette Menschen, aber das erscheint mir einfach nicht realistisch, tut mir Leid. 

Spoiler Ende
Wie auch immer. Ich höre jetzt auf zu maulen. Trotz der vielen Kritikpunkte habe ich das Buch nicht als unglaublich schlecht aufgefasst. Es war auch einfach zu kurz um Personen richtig einzubinden und die Geschichte richtig zu entfalten, da hätte man einfach mehr Seiten gebracht wenn man mich fragt. Der Schreibstil war trotz mancher seltsamer Beschreibungen und Ausdrücke aber wirklich in Ordnung und teilweise haben mir Szenen auch wirklich gut gefallen. Vor allem anfangs mochte ich die Freundschaft zwischen Eden und Lucille sehr gerne und manche Charaktere, auch, wenn sie viel zu selten eine Rolle gespielt haben, fand ich wirklich ganz interessant. Meiner Meinung nach ein Buch, das man durchaus lesen kann, wenn man vielleicht einmal den Kopf ausschaltet und nicht so viel über das ganze nachdenkt und wenn man darüber hinwegsehen kann, dass das alles irgendwie ein wenig... unvollendet erscheint. 

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1.101 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 251 Rezensionen

orient, 1001 nacht, liebe, märchen, jugendbuch

Zorn und Morgenröte

Renée Ahdieh , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.02.2016
ISBN 9783846600207
Genre: Jugendbuch

Rezension:

...um den wahren Charakter eines Menschen zu erblicken.

Nach dem Tod ihrer besten Freundin Shiva schwört Sharhrzad Rache. Rache an den Kalifen von Chorosan, dem Mann, den Shiva geheiratet und der sie letztendlich am nächsten Morgen getötet hat -  so, wie er es mit all seinen Bräuten macht.
Denn Chalid, der Herrscher über Chorosan, heiratet jeden Tag eine andere Frau, nur um sie am nächsten Morgen hinrichten zu lassen. Warum er dies tut, weiß keiner und letztendlich interessiert es auch niemandem, denn egal, was der Grund ist, nichts könnte eine so schreckliche Tat erklären... oder?

Sharhrzad interessiert sich für das Warum. Sie möchte wissen, warum Shiva sterben musste, warum so viele Mädchen sterben müssen und das jeden Tag. Sie möchte das Monster töten, das für all die Tode verantwortlich ist - Chalid.

Dies ist der Grund, weshalb Sharhzad eine Entscheidung trifft, sie meldet sich freiwillig als die nächste Braut des Kalifen. Nach der Hochzeit fängt sie an, dem jungen König, den sie so sehr hasst, eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die ihr das Leben rettet, denn Sharhrzad darf leben -  sie wird am Morgengrauen nicht getötet.

Von diesem Tag an, beginnt sie, hinter die Fassade von Chalid zu sehen und zu begreifen, dass er nicht das Monster ist, von dem alle denken er sei es. Und auch Chalid beginnt, sich zu fragen, warum Sharhrzad sich freiwillig gemeldet hat. Und irgendwann können beide es nicht mehr leugnen, dass der jeweils andere Ihnen vielleicht doch nicht so gleichgültig ist, wie sie es immer behauptet haben -  doch hinter der ganzen Geschichte bleiben noch immer die Geheimnisse, die alle umhüllen und die nur mit einer einzigen Sache gelöst werden können: Vertrauen.

Zorn und Morgenröte
hat mich mitgenommen in die Welt von 1001 Nacht, hat mich verzaubert, mich mit Sharhrzad hoffen und stark sein lassen. Die Geschichte hat mich dazu gebracht, dass ich mit Chalid gelitten, mit Sharhrzad gekämpft und mit Tarik gehofft habe. Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, in das Buch reinzukommen, aber dann konnte ich kaum noch mit dem Lesen aufhören. Die Charaktere waren mir durchweg symphatisch: Ich möchte Sharhrzad, wie sie niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft hat. Chalid war mir von Anfang an sehr symphatisch, er strahlt etwas mysteriöses und kaltes aus, aber sobald man hinter die Fassade blicken kann, merkt man, dass er kein Monster ist und auch nicht kalt -  sondern vielleicht einfach nur gebrochen. Ich mochte auch Tarik und seine, manchmal fast schon naive, Hoffnung. Man stellt sich in diesem Buch ungern auf eine Seite - zumindest war es bei mir so - weil man alle Seiten irgendwie verstehen kann.

Manchmal war die Geschichte (Die Sprache, die Handlungen etc.) etwas verwirrend, unlogisch oder auch vorhersehbar und haben mich so ein bisschen aus der Märchenhaften Stimmung gerissen, aber das hat sich wirklich in Grenzen gehalten. Wie gesagt - es dauert nur ein bisschen, bis man sich in dieser Welt zurecht gefunden hat, die Charaktere kennen und lieben gelernt hat und sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren kann aber sobald dies geschehen ist, konnte ich mich wirklich fallen lassen und die Story genießen.

Auch das Cover finde ich wirklich gelungen, mir persönlich gefällt es sehr viel besser als das englische. Das Glossar am Ende des Buches hat sich bei mir des Öfteren als nützlich erwiesen, da man viele Wörter eben nicht kennt, allerdings hat es mich teilweise auch ein wenig gestört, immer kurz zu unterbrechen und nachzusehen, was das Wort bedeutet. (Ich hasse es, beim Lesen unterbrochen zu werden ;)) Die Karte finde ich auch sehr schön, ich mag Karten in Büchern, man könnte sich eventuell darüber streiten, ob sie wirklich nötig gewesen wäre, aber das möchte ich gar nicht, ich finde es schön, dass eine Karte hinzugefügt wurde.

Alles in Allem ein wirklich schönes Buch, wenn man sich darauf einlässt. Es passt sehr gut in die 1001 Nacht Geschichten und wer so etwas mag, sollte nicht eine Sekunde zögern, und das Buch lesen - die Zeit ist sicherlich nicht verschwendet, ich habe das Lesen sehr genossen. Die Geschichte von Chalid und Shazi wird mich sicherlich nicht so schnell wieder loslassen, und das möchte ich auch gar nicht, denn sie ist eine ganz Besondere.

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Tags: 1001 nacht   (1)
 

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sherlock holmes, dr. watson, krimi, arthur conan doyle, nachdenken

Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes - Die Romane

Arthur Conan Doyle , Margarete Jacobi , H. O. Herzog , Heinrich Darnoc
Fester Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.07.2013
ISBN 9783730600306
Genre: Krimi und Thriller

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1.589 Bibliotheken, 33 Leser, 1 Gruppe, 290 Rezensionen

erotik, liebe, geneva lee, royal, sex

Royal Passion

Geneva Lee , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.01.2016
ISBN 9783734102837
Genre: Erotische Literatur

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

fantasy, winter, dohlen, zwillinge, kälte

Dohlenwinter

Anders Björkelid , Ulrike Brauns
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 18.07.2014
ISBN 9783764170189
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sunia und Wulf sind Zwillinge, die sich sehr nahe stehen. Sie wissen immer was im Anderen vor sich geht und bei Ihnen gibt es nur Beide gemeinsam, niemals einer allein. Sie merken schon früh das sie anders sind als die anderen Dorfbewohner. Ihre Hautfarbe ist ungewöhnlich hell und ihre Haare sehr dunkel, genauso wie die ihres Vaters. Die Beiden werden nur selten von ihrem Vater mit zum Jagen genommen, meist bleiben sie auf dem Hof der von den anderen Bewohnern sehr verborgen gehalten ist. Sunia und Wulf sind auf diesem Hof aufgewachsen, sie haben nie woanders gewohnt und kennen die Ländereien um das Dorf nicht. Als ihr Vater sie eines Tages wieder mit zur Jagd nimmt, treffen sie auf einen Kobold, den sie mit ihrer Falle gefangen haben. 

Viel mehr kann man über den Inhalt des Buches fast nicht schreiben, sonst würde man wohl zu viel verraten. Der Autor hat es geschafft, fast aus dem gesamten Buch ein Geheimnis zu machen, sodass ich am Anfang so gut wie gar nicht wusste, was auf mich zukommt. Ich muss sagen, dass ich anfangs sehr skeptisch war. Auch, weil ich mit dem Schreibstil des Autors so gar nicht zurechtkam. Das war auch der Grund, warum ich das Buch anfangs als etwas sehr zäh empfunden hatte. Die Gefühle haben mir ein wenig gefehlt und ich bin immer wieder über die wir-Form gestolpert, die der Autor für das Buch verwendet hat. Dann, nach den ersten Seiten hat sich das geändert und der Autor hat zu der Ich-Form gewechselt (Aus Gründen die ich hier nicht sagen kann, weil es sonst zu einem Spoiler führen würde). Ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch flüssiger lesen und habe wirklich angefangen, es zu genießen. Die Umgebung ist sehr schön beschrieben und ich konnte mir sehr vieles bildlich vor meinem Inneren Auge vorstellen. Auch die Kälte, die in dem Buch eine große Rolle spielt, konnte ich durch die gute Beschreibung fast selbst spüren. Gegen Ende wurde das Buch dann immer spannender und die letzten Seiten waren so unerwartet und spannend, das ich das Buch mit dem Gefühl weglegen konnte, unbedingt den nächsten Teil lesen zu wollen. Denn am Ende sind immer noch viele Fragen offen, viele Rätsel die gelüftet werden müssen. 

Mein Fazit: Ich habe das Buch, trotz der teilweise eher mäßigen Gefühle und dem ungewohnten Schreibstil sehr genossen und kann es nur jedem ans Herz legen, der dieses Genre gerne liest. Die Zeit ist sicherlich nicht verschwendet und (Und hierbei möchte ich noch einmal ein großes Lob aussprechen) das Cover ist ebenfalls wirklich wunderschön gestaltet! Alles in allem ein wirklich gutes, empfehlenswertes Buch das seine vier Sterne wirklich verdient hat :)

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(2.030)

3.209 Bibliotheken, 53 Leser, 4 Gruppen, 248 Rezensionen

computerspiel, jugendbuch, thriller, erebos, sucht

Erebos

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 485 Seiten
Erschienen bei Loewe, 06.06.2011
ISBN 9783785573617
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Jessica-Darling-Serie, Band 1: Erste Male

Megan McCafferty , Ingo Herzke
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551313232
Genre: Jugendbuch

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231 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

dystopie, zukunft, stephen king, gesellschaftskritik, krankheit

Menschenjagd – Running Man

Stephen King , Nora Jensen
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435803
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Jahre 2025: Eine Spieleorganisation nützt kranke und gebrechliche Menschen um die Einschaltquoten des Fernsehens hochzuschrauben. Wer dringend Geld braucht hat keine andere Wahl als sich dem Willen dieser Menschen zu beugen. Alle Sendungen werden im Free-Vee ausgestrahlt, sodass kein Zweifel besteht, dass es auch ja nicht alle sehen. Das wohl grausamste Spiel im Free-Vee? Menschenjagd. Ein Spiel, dass nicht nur manchmal, sondern bisher immer tödlich endete. Nur verzweifelte Menschen würden bei der Menschenjagd mitmachen. Ben Richards ist verzweifelt, seine Tochter Cathy hat Grippe und sie haben nicht das nötige Geld um ihre Medizin zu bezahlen. Cathy's Grippe könnte sich zu einer tödlichen Lungenentzündung entwickeln. 
Richards Frau, Sheila, verdient ihr Geld als Prostituierte und auch damit kann sie nur das Nötigste kaufen: Lebensmittel, Kleidung... Richards ist verzweifelt und weiß nicht, was er tun soll, aus seiner Verzweiflung heraus meldet er sich bei der Spieleorganisation und wird für die Menschenjagd ausgewählt. Er ist sich der Gefahr dieses Spiels bewusst doch er weiß auch, dass er nicht nur Cathy's Leben sondern auch das von Sheila und sich selbst retten kann, denn für jeden Tag, den er überlebt gibt es Geld... bis zu einer Milliarde Dollar. 
Richards sagt zu und befindet sich von nun an auf der Flucht, auf der Flucht vor der ganzen Nation, deren Hass sich immer mehr ausweitet. Er weiß, dass es noch niemals einen Überlebenden gab.

Also, erst einmal vorweg, ich fand das Buch wirklich großartig, die Verzweiflung, die Ben Richards verspürt, seine Gedanken, seine Art zu handeln, es ist alles sehr nachvollziehbar. Ich würde sagen, dass das Buch kein gewöhnliches Stephen King Buch ist, zumindest war am Anfang des Buches noch relativ wenig von dem Horror, den man von King gewöhnt ist, zu sehen, stattdessen hat sich die Spannung leicht immer weiter gesteigert, was allerdings auch dazu geführt hat, dass ich das Buch anfangs doch immer wieder weggelegt habe. Erst bei der Hälfte ungefähr nimmt es nochmal richtig an Spannung zu und das Ende ist so unerwartet und grandios, das ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. Ich war wirklich sehr begeistert von der Thematik und der Umsetzung des Buches und großteils auch wirklich sehr gefesselt, auf jeden Fall wiedermal ein grandioses Stephen King Buch!

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