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52 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

all age fantasy, dystopie, englische bücher, fantasy, 3.5

The White Rose

Amy Ewing
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HARPER COLLINS, 06.10.2015
ISBN 9780062414755
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(30)

72 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

taken, erin bowman, das erfrorene land, dystopie, duplikate

Taken - Das erfrorene Land

Erin Bowman , Barbara Röhl
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.05.2014
ISBN 9783492702676
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt:
Nachdem die Rebellen in Taem entdeckt haben, dass es in der ausgerottet geglaubten Gruppe A doch noch Überlebende gibt, machen sie sich auf den Weg dorthin. In der Hoffnung, Verbündete zu finden, nehmen sie die lange und gefährliche Reise in Kauf. Und das, obwohl der Orden ihnen auf der Spur ist und sie zahlenmäßig weit unterlegen sind. Als sogar noch Ordensmitglieder unbemerkt in ihre Gruppe eingeschleust werden, stellt sich die Frage, ob sie wirklich eine Chance haben, ihr Ziel zu erreichen.

Meinung:
Die Handlung setzt in diesem Band einige Wochen nach Ende des Vorgängers ein. Gray hat sich gemeinsam mit einigen anderen Rebellen auf den Weg zu Gruppe A gemacht, weil sie sich in ihnen wichtige Verbündete erhoffen.

Gray ist ziemlich impulsiv und handelte bisher eher spontan, allerdings macht er sich mittlerweile mehr Gedanken darüber, welche Konsequenzen seine Handlungen haben könnten und er handelt verantwortungsbewusster, auch wenn er immer noch oft durch seine Gefühle getrieben wird.
Genau das macht ihn zu einem realistischen Protagonisten, dem man seine Jugend auch anmerkt und durch den es nie langweilig wird, weil seine Reaktionen nicht immer vorhersehbar sind.

Die meisten Personen, die ihn auf der Reise begleiten, lernt man im Laufe des Buches gut kennen und die bisher eher oberflächlich wirkenden Charaktere erhalten mehr Tiefe, indem man mehr über sie erfährt und ihnen bestimmte Eigenschaften zuordnen kann.

Das Buch startet mit dem Beginn der gefährlichen Reise, sodass es von Anfang an nicht an Spannung fehlt. Mit jeder Seite steigert diese sich, bis es zum ersten Konflikt kommt – und die Spannung von dort an nur noch weiter und weiter steigt. Es gibt nur kurze Passagen, in denen die Charaktere sich in keiner Situation befinden, bei der man als Leser mitfiebern und -hoffen muss und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen und größere Pausen einzulegen. Viele Kapitel enden mit einem Cliffhanger, der einen sofort zum weiterlesen verleitet.

Band 2 dieser Trilogie konnte mich mit vielen Wendungen und Entdeckungen überraschen und an einigen Stellen war ich regelrecht geschockt, weil ich eine solche Entwicklung nicht erwartet habe. Das ist eine deutliche Verbesserung zu Band 1, den ich stellenweise ziemlich vorhersehbar fand.
Im Vorgänger gab es außerdem weniger Action und Spannung und dafür zahlreiche Informationen über das System und seine Hintergründe. Diese fehlen hier fast gänzlich, da man als Leser praktisch schon alles weiß, aber durch die konstante Spannung hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass etwas fehlt.

Wer Liebesgeschichten mag, wird hier trotz all der Spannung auf gewisse Weise auch auf seine Kosten kommen. Gray ist immer noch hin- und hergerissen zwischen Emma, seiner Kindheits- und Jugendliebe und Bree, der furchtlosen Rebellin, zu der er sich seit seiner Flucht hingezogen fühlt. Wirklich romantisch oder kitschig wird es nicht, sondern das Thema steht eher am Rande der Handlung, allerdings bringt es noch einen zusätzlichen Aspekt ein und die „Dreiecks-Geschichte“ ist logisch und glaubhaft.

Fazit:
Eine Fortsetzung, die sich im Vergleich zu Band 1 deutlich steigern konnte. Die Spannung, die von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten wird und immer wieder durch überraschende Wendungen zusätzlich gesteigert wird, sorgen dafür, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag.
5/5 Punkten

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(101)

182 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

liebe, rockstar, freundschaft, musik, teresa sporrer

Ein Rockstar kommt selten allein

Teresa Sporrer
E-Buch Text: 280 Seiten
Erschienen bei Impress, 03.04.2014
ISBN 9783646600490
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
David ist wieder aufgetaucht. Alex Halbbruder, der diesen früher hintergangen und die gemeinsame Band im Stich gelassen hat. Und jetzt scheint er Alex noch mehr schaden zu wollen. Violet wurde nun beauftragt, David kennenzulernen, sein Vertrauen zu gewinnen und bestenfalls herauszufinden, was er plant. Dabei gibt es nur eine Regel: Auf keinen Fall verlieben! Aber ob Violet sich daran halten kann?

Meinung:
Das Buch beginnt praktisch da, wo der Vorgänger aufgehört hat. Weil David Alex und der Band schaden möchte, soll jemand herausfinden, was er plant und es am besten verhindern. Da Violet die Einzige ist, die David noch nicht kennt, wird sie mit dieser Aufgabe bedacht. Das ist aber gar nicht so einfach, da David absolut kalt und gefühllos zu sein scheint. Er zeigt keinerlei Interesse für Violet und scheint sie gar nicht erst kennenlernen zu wollen. Trotzdem erregt er direkt Violets Interesse, weil er nicht nur gut aussieht, sondern das genaue Gegenteil von seinem Bruder Alex ist.

Die Hauptperson dieses Bandes ist Violet. Nachdem wir in den Vorgängern schon mit Zoey und Serena miterleben durften, wie sie einen Freund finden, ist nun Violet an der Reihe. Sie mag ich von den Mädels als Hauptfigur am meisten, da sie eher normal wirkt und bis auf ihre Vorliebe für Bücher und Süßigkeiten – die ich allerdings nicht als unnormal bezeichnen würde – charakterlich zunächst nicht allzu auffällig ist. Schüchtern ist sie ganz und gar nicht, aber gegen Zoeys Aggressivität und Serenas Eigenarten ist das gar nichts. Mit ihr fiel es mir am leichtesten, mich mit ihr zu identifizieren und mitzufühlen. Ihre Handlungen sind logisch und nachvollziehbar und ich hatte nie das Gefühl, das irgendetwas unrealistisch oder falsch wirkt.

David ist ein super interessanter Charakter, da man zunächst nur durch die Erzählungen von Alex und den anderen etwas über ihn erfährt und dadurch, dass er so still ist, auch er selbst nicht sofort viel offenbart. Ich fand es super spannend mitzuerleben, wie immer mehr über ihn bekannt wurde und auch die Geschichte, die damals stattgefunden hat, über die aber niemand sprechen möchte, enthüllt wurde.
Bei all dem Drama bleibt es aber weiterhin so witzig, wie von der Reihe gewohnt.

Fazit:
Für mich der bisher beste Band der Reihe. Die Hauptfigur ist nicht so verrückt wie die bisherigen, aber trotzdem nicht gewöhnlich oder durchschnittlich und die Handlung wird durch einige Geheimnisse und spätere Enthüllungen spannender als die der Vorgänger. Ich bin gespannt, wie es mit der Reihen und seinen Charakteren weitergehen wird.
5/5 Punkten

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(89)

208 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

dystopie, partials, liebe, krieg, zukunft

Partials - Fragmente

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492702836
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Nachdem Kira erste bahnbrechende Entdeckungen gemacht hat, was das RM Virus angeht, macht sie sich nun auf die Suche nach weiteren Informationen, die ihr helfen könnten, das Heilmittel zu entdecken und die Menschheit zu retten, das Verfallsdatum der Partials zu erforschen und bestenfalls aufzuhalten und herauszufinden, welche Rolle sie selbst spielt. Gerade nachdem sie sich selbst keiner der beiden Fraktionen mehr richtig zugehörig fühlt, hält sie es für ihre Pflicht, beide zu retten und ihnen eine Zukunft in Frieden zu ermöglichen. Dabei muss sie sich dorthin begeben, wo alles angefangen hat: zu ParaGen.

Meinung:
Im Gegensatz zum Auftakt der Trilogie, welcher ausschließlich aus Sicht von Kira geschrieben war, gibt es hier mehrere Sichtweisen. Die wichtigste bleibt weiterhin die der Hauptfigur, allerdings nimmt auch die von Marcus einen großen Teil des Buches ein und andere Charaktere lassen einen kurzzeitig an den Geschehnissen teilhaben, wenn gerade keiner der beiden vorangegangen anwesend ist und der Leser trotzdem auf dem neuesten Stand bleiben soll. 
Zum einen erleichtert diese Veränderung einem das Verständnis, da man über die Ereignisse besser im Bilde ist als Kira allein und man einen anderen Blickwinkel bekommt als bisher, allerdings gibt es dabei auch Nachteile. Zum einen gibt es dauernde Sprünge in der Handlung und auch die wechselnden Sichtweisen machen es einem nicht immer einfach, mitzuhalten. Das sorgt nicht nur manchmal für Verwirrung, sondern macht es auch schwerer, Spannung aufzubauen beziehungsweise zu halten, da immer die Perspektive gewechselt wird, wenn es gerade interessant wird und das Interesse schon wieder abgeflacht ist, wenn es dann an diesem Ort weitergeht.

Kira ist weiterhin eine tolle Protagonistin. Schon in Band 1 fand ich es beeindruckend, wie zielstrebig sie ist und was sie alles riskiert, um den Menschen zu helfen. Dabei ist sie aber trotzdem vorsichtig und riskiert nicht sinnlos ihr Leben und die Konsequenzen ihres Handelns sind ihr immer bewusst. Auch Marcus finde ich sympathisch, allerdings kann ich in auch nach zwei Bänden der Reihe noch nicht richtig einschätzen. Obwohl er eine recht große Rolle spielt, bleibt sein Charakter eher flach und die Geschichte konzentriert sich hauptsächlich auf die Ereignisse. 
Auch Samm blieb für mich noch etwas zu blass, obwohl er den Großteil des Buches über anwesend ist. Die Tatsache, dass er es als Partial gewohnt ist, eher zurückhaltend zu bleiben und nicht viel über sich selbst zu sprechen, spielt da natürlich eine Rolle, allerdings ist auch der nächste Punkt wichtig dafür.

Während der Anfang des Buches mir noch sehr gefallen hat und ich bis auf die vielen Perspektivenwechsel nichts zu kritisieren hatte, verlor ich im Mittelteil etwas das Interesse. Obwohl ich natürlich weiterhin gespannt war, was es mit all dem auf sich hat und ob es Kira gelingen würde, für alle Probleme eine Lösung oder zumindest Erklärungen zu finden, war ich nicht mehr so erpicht darauf weiterzulesen, wie es zuvor der Fall war. Da die Geschichte sich nun über einen langen Zeitraum erstreckte und es zwischenzeitlich keine Ereignisse gab, von denen berichtet werden müsste, gibt es große Zeitsprünge, durch die ich irgendwie die Verbindung zur Geschichte verloren habe. Auch wenn etwas geschah, blieben die Erzählungen sehr knapp und pragmatisch und wirkten wie eine kurze Nacherzählung, nicht wie ein Roman aus Sicht einer Person. 
Gegen Ende des Buches hörte diese Art der Erzählung aber plötzlich wieder auf und es ging weiter wie gewohnt. Die Protagonistin übernahm wieder, man bekam ihre Gedanken und Gefühle mit, ihre Beobachtungen, und alles war genauer und wirkte lebendiger.

Dieser Band ist zeitweise weniger spannend als sein Vorgänger, weil es über einen großen Zeitraum kaum Action gibt, sondern die Geschichte sich auf die Suche nach Informationen konzentriert. Diese bekommt man auch massenweise geliefert, allerdings war es gerade noch so im Rahmen, dass man sich nicht mit den vielen Fakten überfordert fühlte. Mit einigem hatte ich schon länger gerechnet, anderes war komplett neu für mich und konnte mich überraschen. Trotz der vielen neuen Entdeckungen bleiben immer noch genug Wissenslücken, um Band 3 mit den Antworten zu füllen und ich bin gespannt, wie sich am Ende alles auflöst.

Fazit:
Die Geschichte konzentriert sich mehr auf die Suche nach Informationen und die Erzählung schwächelt im Mittelteil ziemlich. Anfang und Ende konnten mich allerdings komplett überzeugen und ich bin gespannt auf den Abschluss der Trilogie.
Obwohl mich dieses Buch nicht so sehr überzeugen konnte wie sein Vorgänger, ist es trotzdem lesenswert und ein Muss für Fans von Band 1.
3/5 Punkten

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

musik, rockstar, boston

My Side

Tara Brown
E-Buch Text
Erschienen bei null, 28.05.2013
ISBN B00D2J4OT4
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt:
Erin hat ihr Leben genau geplant, als sie nach Boston zieht um Jura zu studieren. Sobald sie am Flughafen ankommt, möchte sie nach Hause fahren, auspacken, laufen gehen und dann ihre Serie weiter gucken. Aber alles läuft anders als geplant, als sie in ihrer neuen Wohnung ankommt – und dort jemanden beim Sex erwischt. Scheinbar wurde die Wohnung doppelt vermietet, sodass Erin jetzt auf unbestimmte Zeit mit Lochlan zusammenleben muss, einem unhöflichen Aufreißer. Es gelingt ihr allerdings nicht, ihn so sehr zu hassen, wie sie es gerne würde...

Meinung:
Erin ist der Typ Frau, der alles überdenkt und genaue Pläne für ihr Leben und jeden einzelnen Tag macht. Sie möchte sich zu 100% auf ihr Studium konzentrieren um später eine erfolgreiche Anwältin werden zu können. Lochlan hingegen ist spontan, bringt jeden Tag eine andere Frau mit nach Hause und verbringt seine Abende in Bars.
Dass das Zusammenleben dieser beiden Charaktere nicht funktionieren würde, ist von der ersten Sekunde an klar. Allerdings merken beide bald, dass sie eigentlich gar keine getrennten Wohnungen mehr möchten und versuchen, sich zu arrangieren. 

Das Buch weist die typischen New Adult Merkmale auf: zwei unterschiedliche Charaktere; einer von ihnen ein Bad Boy, der andere das typische ruhige Mädchen. Beide scheinen auf den ersten Blick kein bisschen zueinander zu passen, allerdings entwickelt sich doch irgendetwas. 
Was ich an anderen Büchern oft kritisiere, ist dass der Bad Boy nicht bad bleibt, sondern immer mehr verweichlicht und plötzlich eine ganz andere Persönlichkeit hat als zu Anfang des Buches. 
In diesem Fall ist es nicht so. Man bemerkt zwar eine klare Veränderung an Lochlan, allerdings geschieht diese schrittweise und er bleibt sich selbst bis zum Ende hin treu. Außerdem steckt hinter seinem anzüglichen Grinsen sehr viel mehr als man zunächst erwartet. Auch Erin ist nicht nur genau die Person, die man auf der ersten Seite kennenlernt, sondern sie ist vielschichtiger.

Was ich als ziemlich störend empfand, war Erins Verhalten in einigen Situation. Sie ist übertrieben eifersüchtig und droht bei jedem kleinen Zwischenfall, gleich aus der Wohnung auszuziehen und ihre erste Reaktion auf alles ist es abzuhauen, anstatt Erklärungen abzuwarten. Obwohl das mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, sorgt er für einigen Abzug bei der Bewertung, da dieser Aspekt die Geschichte maßgeblich beeinflusst, wenn nicht sogar bestimmt.

Sehr gut gefallen haben mir dafür die anderen Charaktere. Lochlan mochte ich seit seinem ersten Auftritt im Buch und besonders die Nebencharaktere sind wirklich klasse. Allen voran Lochlans Freunde und seine Familie, die wirklich echt, aber trotzdem einzigartig wirken. Jeder von ihnen hat bestimmte Eigenschaften an denen man sie auch dann erkennen könnte, wenn keine Namen genannt werden würden.

Fazit:
Ein New Adult Roman mit tollen Charakteren, die sich zwar weiterentwickeln, sich dabei aber selbst treu bleiben. Leider hat mir das Verhalten der weiblichen Hauptfigur so manches Mal den Spaß am Buch verdorben.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Insurgent (Adult Edition)

Veronica Roth
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers, 21.11.2013
ISBN 9780007536740
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt: Nach dem Angriff auf die Altruan sind viele Ferox, die unter der Simulation standen, auf die Seite der Ken gewechselt. Tris, Tobias und einige andere Überlebende sind jetzt auf der Flucht, da sie es waren, die die Simulation und somit den Angriff abgebrochen haben.
Der ganzen Stadt und allen 5 Fraktionen, bzw denen, die davon noch übrig sind, steht nun der Krieg bevor und Tris tut alles, um diejenigen zu retten, die sie liebt.

Meinung:
Zunächst einmal: Dieses Buch hat mich genau so sehr gefesselt, wie sein Vorgänger!
Es stellen sich die grundlegenden Fragen: Was sind die Hintergründe des Angriffs? Was wollten sie damit bezwecken? Haben sie erreicht, was sie wollten? Wie geht es weiter? Bleiben die Fraktionen bestehen?
Nur auf manche dieser Fragen bekommt man eine Antwort, der Rest wird wohl im 3. Band geklärt, auf den ich schon sehr gespannt bin.

Die Protagonistin Tris hat einige Geheimnisse vor ihren Freunden und Tobias. Sie hat Will erschossen, mit dem sie gut befreundet war, und hat Angst es jemandem zu erzählen, damit niemand schlecht über sie denkt.
Insgesamt macht sie sich sehr viele Gedanken über den Eindruck, den sie auf andere macht. Sie hat gerade bei Eltern, einen Freund und viele Menschen, die sie ihr Leben lang kannte, verloren und tut trotzdem alles, damit man es ihr nicht anmerkt.
In Band 1 der Trilogie fand ich sie sympathischer. Jetzt konnte ich so gut wie keine ihrer Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen. Bei jeder Gelegenheit riskiert sie ihr Leben und dass sie dabei nicht stirbt hat sie ausnahmslos anderen oder einfach dem Glück zu verdanken, nicht ihrem Können oder klugen Ideen. Sie handelt übereilt und macht sich keine Gedanken über die Konsequenzen. Das hat natürlich keinen guten Einfluss auf ihre Beziehung zu „Four“.

Auch Tobias scheint seine Geheimnisse und Probleme zu haben, von denen man aber leider nichts erfährt, da das ganze Buch aus Tris Perspektive geschrieben ist. Dadurch weiß man wenig über andere Personen, was ich ziemlich schade fand.

Unter anderem durch Tris irrationale Entscheidungen blieb das Buch unvorhersehbar und spannend und konnte immer wieder mit unerwarteten Wendungen überraschen.

Ich habe sämtliche Emotionen gefühlt, die beim Lesen möglich sind: Wut, Trauer, Unglauben, selbst Zuneigung einigen Charakteren gegenüber.

Fazit:
Insurgent bzw Die Bestimmung 2 kann spannungstechnisch super mit seinem Vorgänger mithalten. Obwohl die Entscheidungen und Handlungen der Protagonistin meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar sind, habe ich konsequent mitgefiebert und auf die Antwort auf die Fragen, die sich mir beim Lesen gestellt haben, gewartet. Da diese nur teilweise beantwortet wurden, bin ich sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie!

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(74)

103 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, rockstar, musik, hass, vergangenheit

Blind Date mit einem Rockstar

Teresa Sporrer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.12.2013
ISBN 9783646600360
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Nachdem Alex und Zoey endlich ein Paar sind, sollten sie und ihre Freundinnen eigentlich keine Probleme mehr haben. Allerdings hat Serena noch eine Rechnung mit Simon offen und sie möchte um keinen Preis sagen, worum es dabei geht.


Meinung:

Dieses Buch ist aus Sicht von Serena geschrieben, einer Freundin von Zoey, die schon im ersten Band als Nebencharakter dabei war. Aufgefallen ist sie dadurch, dass sie von sich selbst in der dritten Person spricht. Das machte das Lesen anfangs etwas verwirrend, da manchmal nicht klar ist, wer gerade spricht, da man es einfach nicht gewohnt ist, dass sich Leute selbst mit ihrem Vornamen bezeichnen. Nach einigen Seiten hatte ich mich aber einigermaßen daran gewöhnt und es war nicht mehr störend, sondern nur noch ein Teil ihres Charakters. Denken tut sie übrigens ganz normal mit „ich“, d.h. es ist keine psychische Störung oder sowas.

Verglichen mit Zoey ist Serena schon fast eine einfache Hauptfigur. Sie macht keine so krasse Veränderung durch und hat auch nicht solche Stimmungsschwankungen. Ihr emotionaler Zustand ist verglichen damit also recht stabil, obwohl sie trotzdem nicht an Todesdrohungen spart, gerade was Simon angeht.

Schon im Vorgänger wurde klar, dass Serena Simon schon früher kannte, allerdings wird nicht aufgeklärt, was genau sich da ereignet hat. Da dieses Buch aus ihrer Sicht geschrieben ist, erfährt man das natürlich früh, obwohl es nach außen weiterhin unbekannt bleibt. Worum genau es dabei geht, verrate ich hier aus spannungstechnischen Gründen nicht. ;)

Der Humor aus Band 1 ist hier stark zurückgegangen, da die Wortgefechte zwischen Zoey und Alex nun nicht mehr im Mittelpunkt stehen, allerdings wird er durch Emotionen ersetzt. Mit Serena konnte ich sehr mitfühlen, da sie selbst ihre Gefühle (anders als Zoey) nicht leugnet oder unterdrückt, sondern dazu steht, wie es ihr geht und was sie möchte.

Die Charaktere dieser Reihe sind alle nicht gerade durchschnittlich und normal. Genau das macht die Bücher aber aus und sorgt dafür, dass sie einzigartig und unverwechselbar bleiben. Was in anderen Büchern sehr übertrieben und gewollt gewirkt hätte, wirkt hier überhaupt nicht fehl am Platz und ich könnte mir die Reihe mit nicht-verrückten Charakteren gar nicht mehr vorstellen.


Fazit:

Weniger lustig, dafür emotionaler als der Vorgänger. Insgesamt hat mir das Buch sogar noch besser gefallen!

5/5 Punkten

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(38)

63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

vampir, romantasy, unglaubwürdig, vampire, kitschig

Die Sanguis-Trilogie, Band 1: In sanguine veritas - Die Wahrheit liegt im Blut

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 599 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.11.2013
ISBN 9783646600261
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Vor einigen Jahren wandten sich die Vampire erstmalig an die Öffentlichkeit, doch die Gesellschaft akzeptiert sie trotzdem noch nicht vorbehaltlos. Als gleich zwei Vampire auf Miriams Schule wechseln, sind alle total aus dem Häuschen. Auch Miriams Interesse ist geweckt, als sie Elias kennenlernt und sie sich automatisch näher kommen, weil sie bisher sein einziger Anhaltspunkt an der neuen Schule ist. Als Miriam von einer alten Prophezeiung erfährt, die sowohl sie selbst als auch Elias einschließt, geraten beide in Gefahr.

Meinung:

Die Existenz von Vampiren ist in der Welt der Autorin mittlerweile bekannt, allerdings gibt es sehr viele Gegner, die sie für bösartig halten und ausrotten möchten. Als dann jedoch eine Schulpflicht für Vampire aufgestellt wird, sind die beiden Arten gezwungen, miteinander zu kooperieren, was allerdings nicht optimal funktioniert.

Miriam ist die Einzige, die Elias an der Schule hilft und mit ihm aufgrund seiner Person Zeit verbringen möchte, nicht wegen der Tatsache, dass er ein Vampir ist - wobei ihn das natürlich noch interessanter macht.  

Sie ist neugierig und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, ist aber trotz ihrer sonst so offenen und frechen Art zunächst sehr zurückhaltend. Später verliert sie diese Unsicherheit gegenüber Elias und (Zitat!) „hat einen an der Waffel“. Sie spricht aus was sie denkt, hat aber trotzdem noch ein Schamgefühl, dass sie manche Dinge wieder bereuen lässt oder dafür sorgt, dass diese ihr peinlich sind. Das war sehr authentisch und machte sie zu einer interessanten Protagonistin.

Elias ist ein unsterblicher Vampir, aber trotzdem erst 16 Jahre alt. Er ist gerade von Rumänien nach Deutschland gezogen und offenbar sehr froh, dass Miriam sich um ihn kümmert. Er ist sehr schüchtern und wirkt unsicher. Im Gegensatz zu Miriam behält er diese Eigenschaften allerdings, was einen guten Kontrast zu den sonst so selbstbewussten und starken männlichen Protagonisten ergibt. Das macht ihn jedoch nicht automatisch zu einem „Weichei“, sondern er handelt in Gefahrensituationen trotzdem so, wie man es von ihm erwartet.

Die Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr süß und die ziemlich unterschiedlichen Persönlichkeiten ergänzen sich gut. Trotzdem fand ich es manchmal etwas übertrieben kitschig und zwischenzeitlich ist mir außerdem aufgefallen, dass sie für heutige Teenager etwas unrealistisch und geschwollen sprechen. Dadurch wurde etwas der Authentizität eingebüßt.

Das Buch startet langsam mit dem Kennenlernen der Charaktere und der Entwicklung der Beziehung zueinander. Als dann die Prophezeiung ins Spiel kommt und Miriam und Elias in Gefahr geraten, steigt die Spannung fast kontinuierlich, bis es dann gegen Ende zum Showdown kommt. Dazwischen liegt der Fokus allerdings trotzdem sehr auf den Gefühlen und Handlungen der Protagonisten.

Das Ende des Buches ist insofern abgeschlossen, dass man die Wartezeit bis zur Fortsetzung sehr gut aushalten kann – auch wenn es jetzt sowieso nicht mehr lange dauert.

Fazit:

Eine schönes Fantasy-Buch, das mir bis auf die etwas zu kitschige Liebesgeschichte sehr gut gefallen hat und mich kaum losließ, bis ich es beendet hatte.

4/5 Punkten

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(199)

342 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

liebe, fantasy, dämonen, laura kneidl, dämon

Light & Darkness

Laura Kneidl
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.11.2013
ISBN 9783646600285
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Light freut sich schon seit Jahren auf ihre Delegation, bei der ihr ein übernatürliches Wesen zugeteilt werden soll, das perfekt zu ihr passt und dem sie das Leben unter Menschen erleichtern kann. Doch dann bekommt Light kein nettes Mädchen zugeteilt, wie geplant, sondern den Dämon Dante. Dieser versucht, ihr das Leben so schwer wie möglich zu machen, aber Light ist davon überzeugt, dass sie mit ihm klar kommt. Aber tut sie das wirklich?


Meinung:

Vor dreißig Jahren wurden die ersten übernatürlichen Wesen zwischen den Menschen entdeckt und kurz darauf outeten sich auch die anderen. Um ihnen die Integration zu erleichtern, wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem jedem Wesen ein Mensch zugeteilt wird, bei dem er leben wird und der ihm helfen soll, sich zwischen den Menschen zurechtzufinden und sich mit ihnen zu vertragen. Dabei gibt es bestimmte Gesetze, die dies vorschreiben und auch einschränken.

Light wird seit 7 Jahren darauf vorbereitet, zur Delegierten zu werden. Sie bekommt speziellen Unterricht, der auf magische Wesen zugeschnitten ist und muss immer wieder psychologische Tests absolvieren, damit ihr ein Mädchen zugeteilt werden kann, das perfekt zu ihr passt. Am Tag ihrer Delegation kommt aber alles ganz anders, denn offenbar gab es bei der Zuteilung einen Fehler, sodass nun der Dämon Dante bei Familie Adam einzieht. Obwohl nur gleichgeschlechtliche Paarungen erlaubt sind, weil intime Beziehungen zwischen einem Delegierten und seinem Wesen verboten sind, muss Light sich so lange um Dante kümmern, bis das Verfahren bei Gericht durch ist. Dante versucht allerdings alles, damit Light aufgibt und ihn schneller wieder loswerden möchte, während diese überzeugt ist, mit ihm zurecht zu kommen.

Light ist sehr sympathisch und pflichtbewusst. Deshalb nimmt sie es auch nicht einfach hin, dass Dante sich so weit wie möglich von ihr fernhalten möchte – außer nachts, denn da schläft er in ihrem Bett, in der Hoffnung, erwischt zu werden und so Lights Job zu gefährden. Das und all die anderen Kleinigkeiten, mit denen er ihr das Leben vermiesen möchte, nimmt sie hin, um zu beweisen, dass sie für ihren Job qualifiziert ist.

Dante kann man als Leser schlecht einschätzen. Er ist sehr in sich gekehrt, gibt nichts von sich preis und wenn er spricht, dann hauptsächlich um Ärger zu machen. Obwohl er es vor Light nicht verheimlicht, dass er nur böse Absichten hat, gibt sie ihn nicht auf und verteidigt ihn sogar gegen die Vorurteile ihrer Familie.

Die Streitereien zwischen Light und Dante fand ich ziemlich amüsant. Ihre vollkommene Gegensätzlichkeit hat durchaus seinen Reiz und das Lesen wurde dadurch nun wirklich nicht langweilig. Dabei zeigte Light auch hin und wieder eine andere Seite von sich, als ihre Familie kennt, was ich sehr realistisch und gelungen fand. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr interessant, da man nie wusste, was einen erwartet und wie es weitergehen würde.

Die Zukunftsvision der Autorin wird nicht an einem Stück erklärt, sondern man las aus den Gedanken der Protagonistin und den Worten anderer Charaktere das Wichtigste heraus. Auch dass jedes Kapitel mit einem Artikel aus dem Gesetzbuch beginnt, fand ich sehr gelungen; gerade wenn der Artikel auch noch zum Inhalt des Kapitels passt.


Fazit:

Ein ebook, an dem ich absolut nichts auszusetzen habe. Das Debüt der Autorin ist sehr gelungen und ich hoffe, bald mehr von ihr lesen zu können.

5/5 Punkte

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(194)

330 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 117 Rezensionen

fantasy, wolf, liebe, frost, dämon

Frostblüte

Zoë Marriott , Claudia Max
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2013
ISBN 9783551312709
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Frost trägt einen Wolfsdämon in sich. Immer, wenn sie von anderen körperlich verletzt wird, drängt er sich an die Oberfläche und Frost verliert die Kontrolle über ihren Körper. Dann kann sie für nicht mehr garantieren. Seit dem ersten Ausbruch des Dämons wird sie von allen Menschen gemieden und immer wieder verjagt, wenn die Gerüchte ihr folgen. Nicht einmal ihre Mutter traut ihr. Nach deren Tod macht sich Frost auf den Weg, die Feuergöttin zu finden. Stattdessen trifft sie auf Luca, den Hauptmann der Berggarde. Er überzeugt sie davon, sich ihnen anzuschließen und an sich selbst zu glauben. Doch kann sie das tun, ohne alle in Gefahr zu bringen?

Meinung:
Frost hat nach dem Tod ihrer Mutter das Land verlassen, um sich auf die Suche nach der Feuergöttin zu machen, die sie angeblich von dem Dämon befreien kann. Das ist der Grund, weshalb sie über die Geschehnisse in Ruan nicht auf dem Laufenden ist. Es herrschte Krieg zwischen zwei Völkern unterschiedlicher Hautfarben und eine Gruppe Aufständischer versucht immer noch, sich durchzusetzen. Die Aufgabe der Berggarde ist es, diese Gruppe auszuheben. Von all dem hat Frost nichts mitbekommen und ist nun überrascht. Nachdem der Dämon fast für den Tod des Hauptmannes der Garde gesorgt hat, wird sie festgenommen und flieht mehrmals, bis sie überzeugt werden kann, bei ihnen zu bleiben. Obwohl er keinen Grund dazu hat, vertraut Luca Frost und ist sicher, dass sie eine Bereicherung für seine Truppe wäre.
Dass es ihn so viel Mühe kostet, das zu erreichen, liegt an Frosts Unsicherheit. Die rührt aber nicht von etwas so oberflächlichem her, wie schlechtem Aussehen oder Schüchternheit, sondern davon, dass sie nie wirklich geliebt wurde und ihr seit 10 Jahren niemand mehr vertraut hat. Immer kam der Wolfsdämon ans Licht, bevor sie sich den Dorfbewohnern nähern konnte und sie musste weiterziehen, nachdem sie sich mit Mühe aus der Todesstrafe herausreden konnte. Dann lebt sie eine Weile allein im Wald, wo sie einsam, frierend und hungernd ums Überleben kämpfen muss, weil sie niemanden mehr hat. Diese Zurückhaltung, aus Angst, jemandem etwas anzutun, macht ihren Charakter aus. Sie ist sehr vorsichtig, doch sie verliebt sich trotzdem in Luca, der ihr als einziger Menschen Zuneigung entgegenbringt und an sie glaubt.
Das alles ist einem allerdings noch nicht zu Beginn bewusst, sondern man erfährt erst später Schrittweise von den Ereignissen, die ihr Leben geprägt haben.
Das Buch enthält kurze Rückblicke in Frosts Kindheit und Auszüge aus immer wiederkehrenden Albträumen, die einem helfen, die Protagonistin besser zu verstehen, Mitleid verursachen und sie einem sympathischer erscheinen lassen.
Frost ist eine gute Protagonistin, die zwar Angst hat und dieser auch oft nachgibt, aber auch starke Momente hat. Das ist nur realistisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren, auch wenn man nicht das selbe durchgemacht hat. Durch diese Sympathie fühlte ich immer mit ihr mit und fieberte darauf hin, dass sie Beziehungen zu anderen Charakteren entwickelt, um ihren Umgang mit anderen Menschen kennenzulernen. Ihre Entwicklung ist sehr interessant.

Die Berggarde ist vollkommen gegen unnötige Gewalt. Als eines ihrer Mitglieder einen gefesselten Mann tritt, weil er eine Frau angegriffen hat, sind sämtliche Menschen enttäuscht und der Angreifende ist schockiert wegen dem was er getan hat. Diese Friedfertigkeit, die solange aufrecht erhalten wird, bis es nicht mehr anders geht, machte alle Charaktere gleich sehr sympathisch.
Der einzige, der Probleme verursacht ist Arian, Lucas bester Freund. Er und Frost kommen überhaupt nicht miteinander aus und er versucht ihr das Leben schwer zu machen und sie wieder zu vertreiben, wovon diese sich aber dank Luca nicht allzu sehr beeindrucken lässt.

Das Einzige, was mich etwas gestört hat, ist die Unwissenheit zu Beginn. Man erfährt zunächst nichts über die Vergangenheit der Protagonistin, sondern startet in dem Moment, wo sie sich allein im Wald befindet und kurz darauf Luca trifft. Auch über die gesamte Welt erfährt man nichts, sondern bekommt es nur später beiläufig in einem Gespräch mitgeteilt.

Fazit:
Ein High-Fantasy-Buch, das auch für diejenigen geeignet ist, die eher wenig mit erfunden Welten anfangen können. Es gibt keine komplizierten Weltentwürfe, die man erst mal verstehen muss und die Protagonistin ist einzigartig und man muss einfach mit ihr mitfühlen.
4,5/5 Punkten

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

judy, kleinwüchsig, selbstmitleid, kyle, liebe

Kleine Frau, was nun?

Rachel DeWoskin , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 17.09.2013
ISBN 9783492054966
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Judy ist kleinwüchsig, doch sie hat sich damit abgefunden und lebt ihr Leben nun so gut es ihr möglich ist. Sie wagt sogar den großen Schritt, an eine Privatschule mit dem Schwerpunkt Kunst, Schauspiel und Gesang zu wechseln. Zu Beginn läuft alles super: Sie findet schnell eine beste Freundin, sie wird von den Lehrern gemocht und auch mit den neugierigen Blicken ihrer neuen Mitschüler kommt sie gut zurecht. Dann lernt sie Kyle kennen und verliebt sich sofort in ihn. Als er sie tatsächlich auch zu mögen scheint, ist sie überrascht, geht aber darauf ein...

Später versteckt sie sich allein in einem Motel und erzählt die Geschichte des Ereignisses, durch das sie ihrer Meinung nach nie wieder in die Öffentlichkeit gehen kann.

Meinung:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass mir das Buch absolut nicht gefallen hat. Ich werde versuchen, möglichst sachlich zu bleiben, allerdings kann ich nicht garantieren, dass es mir gelingen wird.

Das Buch startet direkt mit einem Kapitel, in dem sich die Protagonistin Judy über Vorurteile, Benachteiligungen und diskriminierende Bezeichnungen gegenüber Kleinwüchsigen beschwert. Dabei geht sie auf alle erdenklichen Begriffe ein und stellt klar, weshalb sie es nicht für angemessen hält, diese zu benutzen. Dieses Thema ist allerdings nicht nach den ersten Seiten erledigt, nachdem sie ihren Standpunkt losgeworden ist – nein! Ihre Beschwerden über das inkorrekte Verhalten gegenüber kleinwüchsigen Menschen ziehen sich durch das ganze Buch. Immer wieder erwähnt Judy, wie die Menschen sie immer anstarren, mit dem Finger auf sie zeigen und sie für ihr Aussehen auslachen. Während des Lesens gab es allerdings nur sehr, sehr vereinzelt Situationen, in denen dies geschah. Dafür bezeichnet Judy selbst sich immer wieder als Liliputaner oder Munchkin.

Auch sonst ist Judy keine leichte Protagonistin. Mir erschien sie sehr überheblich und von sich überzeugt. An sich ist es ja nicht verkehrt, an sich selbst und an das eigene Talent zu glauben, aber mehrmals schwärmte sie über mehrere Sätze von ihrem perfekten Aussehen, dem auch ihre Größe keinen Abbruch tut oder von ihrer einzigartigen und beeindruckenden Singstimme, während sie ihren Mitschülern unterstellt, neidisch darauf zu sein. Auch von ihrer Persönlichkeit schwärmt sie selbst in Gedanken. Dazu kommt noch, dass sie sehr undankbar scheint und statt sich zu freuen, dass sie direkt Freunde an einer neuen Schule gefunden hat, beschwert sie sich darüber, dass sie zu uncool seien und dass sie lieber beliebtere Freunde gehabt hätte. Für ebendiese lässt sie ihre „beste Freundin“ dann auch bei jeder Gelegenheit sitzen. Zudem hat sie selbst die Vorurteile, über die sie sich bei anderen Menschen beschwert. Mehrmals schließt sie aus dem Verhalten oder Aussehen einer Person Dinge über ihr Leben und ihre Persönlichkeit, ohne sie selbst zu kennen oder denkt schlecht über sie.

In diesem Buch erzählt Judy die Geschichte, die dazu führte, dass sie sich in einem Motel versteckt, seit einigen Tagen keinen Kontakt mehr zu Freuden und Familie hat und der Meinung ist, nie wieder nach Hause oder gar in die Schule gehen zu können. Den Grund dafür erfährt man allerdings erst gegen Ende des Buches. Die Protagonistin holt dabei weit aus und beginnt schon vor ihrer Geburt. Während sie also beschreibt, wie ihre Eltern ihre Tage verbrachten, woher der Name ihres Restaurants kommt, welches deren Lieblingskind war und wie sie selbst schließlich geboren wurde, fürchtete ich schon, dass Judys komplette Lebensgeschichte folgen würde. Das war dann nicht der Fall, da zu ihrem ersten Tag auf der neuen Schule vorgespult wurde und das davor geschehene nur zwischendurch ganz kurz aufgegriffen wird. Andererseits fand ich das schade, da ich mir ein paar Informationen über Judys Aufwachsen und ihre Kindheit gewünscht hätte, da es gerade als Kind sicher nicht einfach ist, mit der Kleinwüchsigkeit zurecht zu kommen.

Anders als andere Bücher wirkt dieses tatsächlich wie eine Nacherzählung. Die Gedanken und Gefühle der Protagonistin werden geschildert, wobei aber nicht nur die frühere Handlung thematisiert wird, sondern auch zwischendurch übergangslos von den aktuellen Ereignissen im Motel berichtet wird. Außerdem schweift die Erzählung oft von der eigentlichen Handlung ab und es werden Dinge berichtet, die vollkommen überflüssig zu sein scheinen und nicht zielführend sind. Das sorgte bei mir für wachsende Ungeduld, während ich weiter darauf wartete, endlich zumindest eine Vorausdeutung auf das angeblich lebenszerstörende Ereignis lesen zu können.

Als es dann immer weiter auf das Ende des Buches zu ging, kam tatsächlich so etwas wie Spannung auf und ich fieberte auf die Auflösung hin. Daraufhin flachte diese allerdings schnell wieder ab und da ich für die Protagonistin absolut keine Sympathie empfinden konnte, wurde ich von Szenen, in denen der Leser Mitleid haben sollte, nicht sonderlich mitgerissen.


Fazit:

Alles in allem konnte dieses Buch mich überhaupt nicht überzeugen. Die Protagonistin fand ich unsympathisch und ihre Doppelmoral nervig und die Geschichte weist nur gegen Ende des Buches kurz etwas Spannung auf, während die Erzählung vorher immer wieder abschweift und zu keinem Ziel zu führen scheint.

1/5 Punkten

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(120)

207 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

fantasy, jugendbuch, drachen, jennifer wolf, jugendroman

Feuerherz

Jennifer Wolf
E-Buch Text: 381 Seiten
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600216
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt:
Lissy steht schon seit Ewigkeiten auf Ilian, doch er und seine perfekte Clique beachten sie gar nicht. Plötzlich wird sie jedoch von ihm angesprochen. Lissy kann es nicht fassen und sie kann es auch nicht fassen, als er ihr immer näher kommt. Doch dann erfährt sie, dass Ilian kein gewöhnlicher Mensch ist und wird damit in riesige Schwierigkeiten reingezogen.

Meinung:
Im Prolog stellt Elisabeth – genannt Lissy – sich selbst kurz vor. Das hat mir gut gefallen, da man so direkt weiß, mit wem man es zu tun hat und nicht sofort in die Geschichte geworfen wird. Danach wird man erst mal über die Situation und wichtige bisherige Ereignisse in Kenntnis gesetzt. So ist man schon zu Beginn über alles aufgeklärt und die Geschichte muss nicht später für Nacherzählungen oder Rückblicke unterbrochen werden.

Lissy ist ungewöhnlich offen und nimmt kein Blatt vor den Mund. Nicht einmal in Gegenwart von Ilian oder gerade ihrem Vater hält sie sich in irgendeiner Weise zurück und ihre Sprache ich ziemlich vulgär. 
Ilian wirkt sehr normal. Bis auf seine „Elite-Clique“ scheint er nicht anders zu sein als andere Teenager, allerdings enthält das Buch kurze Tagebucheinträge von ihm, die beim Leser ein großes Fragezeichen im Kopf zurücklassen. Was genau an Ilian nun doch nicht normal ist, erfährt man erst recht spät und anders als in den meisten anderen Büchern dieses Genres konnte ich es mir auch vorher nicht zusammenreimen. Das steigert die Spannung sehr, auch wenn der Humor in der Geschichte fast noch überwiegt. Durch Lissys unverblümte Art hatte ich so gut wie immer etwas zu lachen und auch sonst eher unangenehme Situationen wurden dadurch aufgelockert. 
Trotzdem ist das Buch nicht ununterbrochen witzig, sondern weiß auch mit viel Spannung zu überzeugen. Zudem machten die perfekten Charaktere, die nicht wirklich perfekt sind, sondern kleine, charmante Fehler und Macken haben, die Geschichte unglaublich mitreißend; gerade gefühlsmäßig. Ich habe Lissy und Ilian so liebgewonnen, da ich am Ende des Buches wirklich traurig war, dass die Geschichte schon zu Ende war und ich ihre Leben nicht weiter mitverfolgen konnte.

Der Schreibstil ist modern und eher umgangssprachlich, da aus Sicht der Protagonistin erzählt wird. Der Autorin ist es dabei sehr gut gelungen, die Gedanken und Ausdrucksweisen einer Jugendlichen darzustellen.

Fazit:
Ein Buch mit perfekten Protagonisten, das gleichzeitig unglaublich witzig, spannend und mitreißend ist. Sehr zu empfehlen!
5/5 Punkten

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227 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, kristen simmons, ember, liebe

Gesetz der Rache

Kristen Simmons , Frauke Meier
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.10.2013
ISBN 9783492703055
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Nachdem Ember und Chase vom FBR zu tot erklärt wurden, können sie sich dem Widerstand anschließen und endlich ihren Beitrag leisten. Doch dann tötet jemand – genannt „der Heckenschütze“ - Soldaten und Ember wird zur Hauptverdächtigen. Hat Tucker sie schließlich doch noch verraten? Ember und Chase müssen sich wieder verdeckt halten, doch den Plan, Rebecca zu finden und zu befreien, geben sie dennoch nicht auf.

Meinung:
Nachdem ich den Vorgänger dieses Buches, „Artikel 5“, noch einmal gelesen hatte, sind mir einige Dinge aufgefallen, die mich daran gestört haben, die mir beim ersten lesen nicht so bewusst waren. So fand ich zum Beispiel Embers unüberlegte Handlungen und ihr rücksichtsloses Verhalten Chase gegenüber sehr störend. In diesem Teil wurden allerdings all dieses Kritikpunkte ausgebessert.
Ember verhält sich deutlich reifer, sie handelt überlegter und trifft klügere Entscheidungen, mit denen sie nicht aus einer Laune heraus sich selbst oder andere in Gefahr bringt. Auch Chase hat sich verändert und wirkt menschlicher. Während er zuvor eher gefühllos und ruhig gewirkt hat, taut er im Laufe des Buches etwas mehr auf und verhält sich mehr, als wäre er wirklich Embers Freund. Leider gab es gerade im ersten Teil des Buches dennoch sehr wenige Interaktionen zwischen den beiden und ich hätte mir – trotz angespannter Situation – wenigstens kurze „Pärchenmomente“ gewünscht. Damit meine ich nicht, dass sie kitschige Gespräche führen sollten, sondern einfach dass sie irgendwie Zeit miteinander verbringen. Zeitweise wirkte es nämlich, als hätten sie sich noch nie getroffen, weil sie miteinander so fremd wirken. Das fand ich ziemlich unrealistisch, da sie sich ja schon ihr ganzes Leben kennen und der Umgang untereinander ganz anders sein sollte.

Sehr interessant fand ich die Darstellung des Widerstands. Es tauchen viele Charaktere auf, die sehr unterschiedlich sind. Leider erfährt man nicht allzu viele Details, was aber auf den Plot zurückzuführen ist, der keine langen Aufenthalte und Vorstellungen der Charaktere vorsieht.

Oft ist es der mittlere Band einer Trilogie, in dem die Handlung etwas abflacht und langweiliger wird, während die Geschichte sich langsam weiter entwickelt und quasi die Voraussetzungen für das Finale schafft. Das war hier ganz und gar nicht der Fall. Im Vergleich zu Band 1 ist dieses Buch deutlich spannender und actionreicher. Ein Ereignis jagt das nächste und auch wenn die Geschichte nicht allzu abwechslungsreich oder überraschend verläuft, flogen die Seiten nur so dahin, während ich dem weiteren Verlauf der Handlung entgegenfieberte.
Es unterscheidet sich allerdings sehr von seinem Vorgänger, in dem das Hauptaugenmerk auf der Flucht aus der Resozialisierung und der Suche nach Embers Mutter lag. Obwohl mir das schon sehr gut gefallen hatte, bin ich positiv überrascht von der Fortsetzung.
Das Buch hat mich in keiner Weise enttäuscht, wenn man von dem Kritikpunkt im ersten Abschnitt absieht, und ich bin sehr gespannt auf Band 3.

Fazit:
Band 2 der Reihe ist deutlich spannender und actionreicher als sein Vorgänger. Mit einer reiferen und sich weiter entwickelnden Protagonistin fliegen die Seiten nur so dahin.
4,5/5 Punkten

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(163)

254 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

musik, liebe, rockstar, jugendbuch, teresa sporrer

Verliebe dich nie in einen Rockstar

Teresa Sporrer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.09.2013
ISBN 9783646600254
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Zoey ist die perfekte Musterschülerin, tut nichts verbotenes und interessiert sich nicht für Jungs. Dann kommt Alex, genannt Acid, in ihre Klasse, ein in ihrer Stadt bekannter Rockstar. Obwohl sie ihm die kalte Schulter zeigt und ihn und seine Lebensweise verachtet, lässt er nicht locker und bittet sie immer wieder um Nachhilfe. Schließlich gibt sie nach und stimmt zu, aber weiter möchte sie auf keinen Fall gehen! Oder?


Meinung:

Zoey ist die perfekte Schülerin, hatte noch nie irgendwelchen Ärger und sie tut auch nichts, was ihren Eltern nicht gefallen könnte. Abgesehen von ihren außergewöhnlichen Freundinnen, mit denen diese überhaupt nicht einverstanden sind. Selena spricht von sich selbst in der dritten Person, Violet hat ihre Haare in einem auffälligen lila gefärbt. Sie fürchten, dass die Mädchen einen schlechten Einfluss auf sie haben könnten. Dass es schließlich ein Junge ist, der Zoey verändert, kommt ihnen nicht in den Sinn.

Alex ist der klischeehafte Rockstar. Er trinkt viel, schwänzt die Schule und wiederholt schon zum dritten Mal die 12. Klasse. Mädchen verführt er und schmeißt sie direkt danach aus seiner Wohnung. Zoey ist davon überzeugt, dass er es bei ihr auch nicht ernst meint und wehrt sich dementsprechend gegen alle Annäherungsversuche. Zum ersten Mal wird Zoey so wütend, dass sie sogar Gewalt anwendet – und das wiederholt.

Das ist es, was das Buch ausmacht und wodurch es außergewöhnlich wird. Zoey und Alex liefern sich so dermaßen lustige Gespräche, dass ich fast ein Dauergrinsen im Gesicht hatte. Dabei laufen die Gespräche immer recht ähnlich ab: Anzüglicher Spruch – sarkastische Antwort/Beleidigung/Gewalt – fröhliche Antwort von Alex.


Zoey hasst Alex, aber trotzdem kann sie sich nicht von ihm fernhalten; selbst wenn er aufhören würde sie zu belästigen. Sie muss aber feststellen, dass sie ihm immer ähnlicher wird. Besonders auf die Musik bezogen, die er hört und macht. Obwohl sie es nicht zugeben möchte, kommt sie nicht mehr von seiner Lieblingsband „All Time Low“ los. Alex zitiert in fast jedem Gespräch eine Textstelle aus einem ihrer Lieder, das gerade zur Situation passt oder seiner Meinung nach Zoey beschreibt, die er nach der Kriegsgöttin „Kali“ nennt. Auch das fand ich sehr außergewöhnlich und witzig, auch wenn es mir zunächst seltsam erschien, dass er plötzlich englische Texte zitiert hat. Auch auf existierende Bücher und Filme wurde oft eingegangen, was mir allerdings manchmal etwas zu gewollt eingebaut erschien, beispielsweise ein Kommentar zu Twilight, der nicht wirklich Bezug zur Geschichte hatte.


Obwohl von vornherein im Prinzip klar ist, worauf die Geschichte hinausläuft, konnte ich mit dem Lesen nicht aufhören, bis ich am Ende angelangt war. Die Entwicklung der Protagonistin und auch die der anderen Charaktere ist so mitreißend, dass ich einfach nicht mehr von dem Buch los kam. Außerdem habe ich jeden einzelnen der Charaktere beim Lesen lieb gewonnen. Ich bin froh, dass es nicht bei diesem Buch bleibt, sondern noch Fortsetzungen folgen sollen!


Fazit:

Ein Buch, das von der Hass-Beziehung zwischen den Protagonisten und ihren Streitgesprächen lebt und dadurch außergewöhnlich und unglaublich witzig wird.

5/5 Punkten

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, freundschaft, stolz und vorurteil, jugendbuch, bücher

Loving

Katrin Bongard
E-Buch Text: 240 Seiten
Erschienen bei Red Bug Books, 18.05.2013
ISBN 9783943799279
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Ella ist eine Außenseiterin, allerdings hat sie auch kein großes Bedürfnis nach Beliebtheit oder Partys. Von ihrer besten Freundin Zoe wird sie beauftragt, Informationen über Luca zu sammeln, den heißesten Jungen an der Schule. Ella liebt Bücher und darüber zu bloggen und freut sich, als sie ein Deutsch-Projekt über "Stolz und Vorurteil" machen soll - doch dann ist ausgerechnet Luca ihr Partner. Mit der Zeit muss sie allerdings feststellen, dass er überhaupt nicht so ist, wie sie immer dachte...

Meinung:
Ellas größte Leidenschaft ist das Lesen und ihr Buchblog und sie hat dauernd an ihren SuB gedacht, was sie in meinen Augen gleich sympathisch erscheinen lies. Auch wenn ihr Lesegeschmack sich komplett von meinem unterscheidet und es natürlich auch sonst einige wesentliche Unterschiede zwischen uns gibt, konnte ich mich so sofort mit ihr identifizieren.
Ella ist eine interessante Persönlichkeit, da sie eben nicht, wie die meisten, möglichst viele Freunde haben und beliebt sein möchte, sondern ihr Leben einfach so lebt wie sie möchte, ohne sich darum zu kümmern, was andere von ihr denken. Während der Geschichte macht sie eine deutliche Entwicklung durch, die aber trotzdem realistisch wirkt und sie nicht unsympathischer macht.
Luca ist groß, breitschultrig, hat dunkle Haare und olivbraune Augen, ist super sportlich und auch sonst alles, was den "Schulschwarm" so ausmacht. Sämtliche Mädchen der Schule stehen auf ihn. Das kann Ella rein äußerlich zwar nachvollziehen, allerdings hält sie ihn für arrogant und dumm und ist deshalb eher von ihm genervt, als ihn wie die anderen Mädchen anzubeten. Als er ihr als Projektpartner zugeteilt wird, ist das ihr persönlicher Horror, doch mit der Zeit stellt sich natürlich heraus, dass Luca gar nicht so ist, wie Ella immer gedacht hat und sie beginnt, ihn zu mögen.

Neben der genialen Protagonistin, die nicht nur außergewöhnlich, sondern auch super witzig ist, sind auch die Nebencharaktere äußerst gelungen. Mit jeder erwähnten Figur konnte ich gleich etwas verbinden und musste nicht lange raten, wer denn noch mal "Person A" war und welche Rolle er/sie bisher gespielt hat. 

Die Autorin hat es geschafft, die Gefühle der Protagonistin so lebendig und echt wirken zu lassen, dass sie beim Leser ankommen und immer deutlich spürbar sind. Allerdings muss ich hier meinen einzigen Kritikpunkt anbringen: Trotz der stark wahrnehmbaren Gefühle gab es meiner Meinung nach kaum wirkliche Gespräche und Unterhaltungen zwischen den beiden Protagonisten, die diese starken Gefühle rechtfertigen könnten. Die Beziehung der beiden ging immer vom negativen zum positiven Extrem und ich konnte gerade Luca nicht ganz durchschauen, da es immer wieder plötzliche Meinungsänderungen oder Streitpunkte gab, deren Anlass ich nicht mitbekommen habe.

Das war für mich allerdings kein besonders schwerwiegender "Mangel", da mich das Buch trotzdem total begeistert und gefesselt hat. Innerhalb eines Abends bzw. einer Nacht hatte ich das Buch beendet, da ich einfach nicht mit dem Lesen aufhören konnte, bevor ich nicht das Ende der Geschichte kannte. Ich habe die Charaktere so sehr ins Herz geschlossen, dass ich wirklich traurig war, als ich die letzte Seite erreicht hatte. 

Fazit:
Ein gefühlvolles Buch mit einzigartigen und echt wirkenden Charakteren, bei dem die Seiten nur so dahinflogen.
4,5/5 Punkten

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(327)

696 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

dystopie, auslese, liebe, überleben, jugendbuch

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.08.2013
ISBN 9783764531171
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Nach den Sieben Stadien des Krieges ist die Welt nahezu unbewohnbar geworden und ein Großteil der Menschheit ausgestorben. In Folge dessen mussten sich die Menschen zusammenschließen um mit vereinten Kräften den Anbau von Lebensmitteln im verseuchten Boden wieder zu ermöglichen. Seitdem werden die zukünftigen Führungskräfte durch das Verfahren der „Auslese“ bestimmt, um einen weiteren Krieg zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden Jugendliche ausgewählt, die maßgeblich zur Wiederherstellung der Umwelt beigetragen haben. Die 16-jährige Cia hat ihr gesamtes Leben damit verbracht, zu lernen und sich so für die Auslese zu qualifizieren. Nur die Klügsten und Vielversprechendsten werden zugelassen und auch dann müssen sie noch mehrere Prüfungen bestehen, bevor sie für die Universität zugelassen werden. Cias Traum erfüllt sich, doch sie erfährt, dass ein Ausscheiden aus der Auslese größere Konsequenzen hat, als sie zunächst annahm.

Meinung:
Cia ist klug, einfallsreich, mitfühlend, ehrgeizig und tut alles, um zur Auslese eingeladen zu werden und an der Universität aufgenommen zu werden. Das schafft sie auch tatsächlich, allerdings erfährt sie kurz vorher, dass das Ganze nicht so abläuft, wie die Leute es glauben sollen. Zwar wird zunächst Wissen abgefragt und Teamfähigkeit überprüft, wie erwartet, aber diejenigen, die aus dem „Wettbewerb“ ausscheiden, kehren nicht nach Hause zurück.
Als sie davon erfährt, gibt es für Cia aber schon keine Möglichkeit mehr, dem zu entfliehen und sie weiß, dass ihr Leben von den Ergebnissen der Auslese abhängt.

Das Buch beginnt damit, dass der Zustand der Welt beschrieben wird, die Art und Weise wie Cia und die anderen Menschen leben und was es mit der Auslese auf sich hat. Der Autorin gelingt es, Hintergrundinformationen und Geschichtliches unauffällig in die Handlung einzuweben, sodass man sich nicht fühlt, als würde man einen Sachtext lesen, sondern auf interessante Weise die wichtigsten Dinge erfährt, die für die weitere Geschichte notwendig sind.

Natürlich wusste ich als Leser schon vorher, dass die Auslese nicht so reibungslos abläuft, wie die Charaktere denken, aber trotzdem hat es mich etwas geschockt, als ich davon gelesen haben. Was genau passiert, möchte ich nicht verraten, aber für jüngere Leser würde ich das Buch nur eingeschränkt empfehlen.

Während der Anfang des Buches noch eher ruhig verlief, steigerte sich die Spannung mit dem Voranschreiten der Auslese und ab dem zweiten Drittel riss mich das Buch so mit, dass ich nicht bemerkte, wie die Seiten dahinflogen.
Eine Liebesgeschichte enthält das Buch auch. Diese entwickelt sich sehr realistisch und nimmt nicht zu viel Platz in der Handlung ein, sodass das Hauptaugenmerk auf der Auslese verbleibt.

Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt mit einer realistischen Protagonistin, der mich von Anfang an mitreißen konnte und dessen Fortsetzung ich kaum erwarten kann.
5/5 Punkten

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(30)

49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, film, berlin, schweden, familie

Lasse (Film.Love.Story 2) (Flying Moon)

Katrin Bongard
E-Buch Text: 259 Seiten
Erschienen bei Red Bug Books, 24.07.2013
ISBN 9783943799309
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt:
Der erfahrene Schauspieler Lasse lernt auf einer Party Moon kennen, ein Mädchen das ganz anders ist als alle, mit denen er sonst zu tun hat. Er ist bekannt für zahlreiche Affären und Geschichten mit Alkohol, aber sein Treffen mit Moon hat zur Folge, dass er seinen Lebensstil komplett ändert und sogar in Erwägung zieht, seinen Beruf aufzugeben. Da erfährt er, dass Moon die weibliche Hauptrolle in dem Film spielen wird, für den er ein Angebot bekommen hat. Er sieht das als Möglichkeit, sie richtig kennen zu lernen und sagt zu. Doch empfindet Moon genauso wie er oder hat sie ihn womöglich schon wieder vergessen?

Meinung:
"Lasse" spielt während der selben Zeit wie "Flying Moon", wird aber nicht aus Sicht von Moon erzählt, sondern natürlich aus der von Lasse. Wer denkt, das wäre langweilig, da ja die selbe Geschichte erzählt wird: Falsch gedacht!
Dieses Buch enthält zwar Szenen, die Moon und Lasse gemeinsam erlebt haben und die man daher schon aus "Flying Moon" kennt (vorausgesetzt natürlich, man hat das Buch gelesen), allerdings ist der Großteil für den Leser komplett neu. 
Lasse und Moon lernen sich auf einer Party kennen, aber das Buch "Lasse" startet schon eher. Man erfährt etwas über ihn als Person, sein Leben, seinen Beruf als Schauspieler, die guten und die schlechten Seiten. Auch nach dieser Veranstaltung gibt es monatelang keinen Kontakt zwischen den beiden Hauptpersonen, sodass die Handlung währenddessen vollkommen unterschiedlich ist.
Aber nicht nur die Erlebnisse, die nur Lasse passieren sind neu, sondern auch die Momente zwischen ihm und Moon sind auf eine gewisse Art anders. Obwohl ja das selbe Ereignis stattfindet, wird es von beiden Charakteren unterschiedlich wahrgenommen und später wiedergegeben, sodass unterschiedliche Texte daraus hervorgehen, in der sich das Gesagte leicht unterscheidet und man sich auch als Leser in die jeweilige Perspektive hineinversetzt. So hat man an keiner Stelle das Gefühl, genau diesen Text schon mal gelesen zu haben.

Während mir das bei "Flying Moon" nicht so sehr aufgefallen ist, liegt der Fokus hier sehr auf der Gefühlswelt des Protagonisten. Der Autorin ist es perfekt gelungen, seine Gefühle zu schildern. Von Anfang an merkt man, wie viel Moon ihm bedeutet, und das ganze Buch über wusste ich immer genau, wie es ihm geht, was ihn beschäftigt und konnte total mitfühlen. Dabei wurde auch gut deutlich, wie sehr sich der "echt" Lasse von dem "Star" Lasse unterscheidet und wie gerne er aus der Rolle, die ihm von der Presse aufgedrückt wird, fliehen möchte.

Aber nicht nur die Liebesgeschichte spielt in diesem Roman eine Rolle, sondern auch die Themen Familie und Freundschaft, worauf ich hier aber nicht weiter eingehen möchte. Beides fand ich sehr gut umgesetzt und es wirkte einfach echt.
Das ganze Buch lies sich lesen wie nichts und die (virtuellen) Seiten flogen nur so dahin. Gerade durch meine Teilnahme an der Leserunde habe ich aber trotzdem öfter innegehalten und über das Gelesen nachgedacht.

Fazit:
Die perfekte Ergänzung zu "Flying Moon", auch wenn man es auch einzeln lesen könnte, wäre das Ende nicht so fies. Da die Reihe aber noch fortgeführt werden wird, kann ich auch damit leben und habe eigentlich nichts zu bemängeln. Einfach alles in dieser Geschichte wirkt realistisch und echt und die Gefühle des Protagonisten wurden super dargestellt.
5/5 Punkten

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(111)

285 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

dystopie, krieg, liebe, ben, magda

Das verbotene Eden: Magda und Ben

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.08.2013
ISBN 9783426653289
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Obwohl nach David und Juna mit Logan und Gwen und Arkana und Claudius bereits das dritte aus Mann und Frau bestehende Paar öffentlich erkannt wurde, wird eine solche Beziehung von der Mehrheit der anderen Menschen immer noch als widernatürlich angesehen. Sowohl die Ratsvorsitzende als auch der Inquisitor sind fest entschlossen, das andere Geschlecht zu besiegen und zu versklaven. Dass der Krieg aufgehalten werden muss ist klar, aber wird es auch gelingen?

Meinung:
Dieses Buch beginnt anders als seine beiden Vorgänger. Nachdem die Handlung bisher im Jahr 2080 stattfand, befindet man sich nun zunächst in unmittelbarer Zukunft, im Jahr 2015. Gemeinsam mit Ben - bekannt als Benedikt, Abt des Klosters - erfährt man erst mal etwas über ihn und sein normales Leben, bis er die ersten Nachrichten über einen mutierten Virus erhält, dieser sich ausbreitet und die komplette Welt umkrempelt. Es war sehr interessant und spannend, direkt mitzuerleben und zu erfahren, wie es zu der Katastrophe kam, deren Auswirkungen man schon in zwei Büchern kennen gelernt hat. Eine ungefähre Erklärung gab es zwar schon, aber mit einem Protagonisten aus nächster Nähe die Veränderungen miterleben zu können, ist eine ganz andere Erfahrung. Dabei wurden zwar einige biologische Erklärungen angebracht, aber in der Regel so, dass man sie auch ohne weitreichendere Kenntnisse verstehen konnte. Während die ersten beiden Bände theoretisch auch für jüngere Leser (vielleicht 12 oder 14 Jahre) geeignet waren, würde ich diesen eher für ältere empfehlen, da er an manchen Stellen nicht ganz ohne ist. Auch ich war teilweise ziemlich schockiert, da die Schilderungen ziemlich brutal sind und ich nicht damit gerechnet hatte.
Zitat, S. 72: "Das Gesicht war blau verfärbt, und er atmete nicht. Dann sah er, dass neben ihm etwas im Wasser trieb. Vor Entsetzen vergaß er beinahe zu atmen. Die Bauchdecke des Jungen war aufgeplatzt, und graue Darmschlingen quollen daraus hervor."

Nach ungefähr der Hälfte des Buches geht es wieder in die gewohnte Zeit zurück und man erfährt die aktuellen Ereignisse, die kurz nach Ende des zweiten Bandes einsetzen. Während die Vorgänger dieses Buches nur aus zwei bzw. drei Sichten erzählt wurden, gibt es hier mehrere verschiedene Sichten. Zum einen die von Magda und Ben, die, wie man am Titel schon vermuten kann, das Liebespaar sind, auf das in diesem Buch das Hauptaugenmerk gelegt wird. Dann sind da Gwen und Logan, deren Geschichte ja noch nicht abgeschlossen war, sowie dessen Bruder und die Hohepriesterin und ihr Lebensgefährte, die auch eine wichtige Rolle spielen.
So ist man als Leser immer "auf dem Laufenden" und weiß über alle Geschehnisse Bescheid. Das nimmt aber keineswegs die Spannung, sondern verschafft einem viele Antworten auf Fragen, die man sich vielleicht schon lange gestellt hat. Man kann die Geschichte aus jeder relevanten Sicht mitverfolgen und lernt so die verschiedenen Charaktere mit ihren Meinungen und Ansichten noch besser kennen.

Die Handlung verläuft durchweg spannend, da immer irgendwo etwas wichtiges passiert und man gar keine Gelegenheit bekommt, eventuell das Interesse zu verlieren. Da die Charaktere fast ausnahmslos schon bekannt waren, konnte ich die "kennenlern-Phase" quasi überspringen und sofort mit ihnen mitfühlen und mich auf die Geschichte einlassen.
Ohne zu viel zu verraten kann ich sagen, dass die Handlung gegen Ende einfach perfekt verläuft und das Ende wunderschön ist, ohne dabei unrealistisch oder ZU perfekt zu wirken. Ich hätte mir das zwar noch etwas ausführlicher gewünscht, aber trotzdem ist es so geschrieben, dass das Ende den Leser zufrieden das Buch schließen lässt.

Fazit:
Alles in allem ist "Magda und Ben" der perfekte Abschluss für eine geniale Trilogie. Durch verschiedene Sichtweisen wird die Spannung durchweg aufrecht erhalten und sowohl das, als auch der Anteil des Buches, der im Jahr 2015 spielt, liefern Antworten auf viele Fragen und klären über die Hintergründe der Geschichte auf. 
Ich kann gar nicht anders, als die volle Punktzahl zu vergeben.
5/5 Punkten

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(288)

579 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

dystopie, enders, starters, lissa price, callie

Enders

Lissa Price , Birgit Reß-Bohusch
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.05.2013
ISBN 9783492702645
Genre: Jugendbuch

Rezension:


ACHTUNG! WER DEN VORGÄNGER NICHT KENNT, SOLLTE DIE REZENSION NICHT LESEN!

Inhalt:
Die 16-jährige Callie hat es mithilfe einiger Enders geschafft, das Unternehmen „Prime Destinations“ schließen zu lassen und somit verhindert, dass die Körper der Starters dauerhaft an die Enders verkauft werden. Trotzdem ist die Gefahr für die „Metallos“ (Starters mit Steuerungs-Chip) noch nicht vorbei, denn der Old Man ist entkommen und hat noch Pläne für die jungen Menschen.

Meinung:
Nachdem ich von dem Vorgänger des Buches, „Starters“, so begeistert war, habe ich mich nach der gefühlt ewigen Wartezeit noch mehr auf den Abschluss der Dilogie gefreut und meine Erwartungen konnten so gut wie erfüllt werden.

Mich konnte das Buch genau wie sein Vorgänger sehr fesselnd, allerdings hatte das unterschiedliche Ursachen. Bei „Starters“ war ich von der Idee des Körper/Geist-Tausches fasziniert und das Interesse dafür hat mich zum Weiterlesen bewogen, obwohl die Handlung eher gemächlich ablief. Außerdem wird das Hauptaugenmerk dort auf das Leben der Protagonistin gelegt und wie sehr sich die Lebensweisen und Umgebungen der beiden Gesellschaftsschichten voneinander unterschiedet.
In „Enders“ hat die Geschichte wesentlich mehr Schwung. Dauernd passiert etwas und der Leser erfährt immer wieder neue Dinge, die das zuvor Geglaubte durcheinanderbringen. Es gibt keine „Verschnaufpause“, in der der Leser einfach mal kurz abschalten kann und Callie schwebt in einer konstanten Gefahr. Das sorgt zwar für jede Menge Spannung, allerdings ging es mir persönlich manchmal zu schnell. Gerade das Ende des Buches hätte länger sein können, weil mir noch einige Erklärungen fehlen und ich auch gerne eine kleine Vorausdeutung auf die Zukunft gehabt hätte, da die Geschichte für mich nicht ganz abgeschlossen wirkt, obwohl die Reihe nicht fortgesetzt wird.

Was mich außerdem etwas gestört hat, waren gewisse Details, die meiner Meinung nach nicht ganz logisch sind. Beispielsweise ist Callie davon überzeugt, unbedingt den Old Man finden und aufhalten zu müssen, kommt aber nicht auf die Idee, die Polizei darauf anzusetzen, sondern versucht das ganz alleine zu machen. Natürlich wäre das Buch etwas überflüssig, wenn Callie nur rumsitzen und auf Fortschritte der Polizei warten würde, aber unlogisch erscheint es mir trotzdem.

Fazit:
Ein würdiger Nachfolger und Abschluss der Dilogie. „Enders“ ist extrem spannend und überrascht immer wieder mit neuen Informationen und Wendungen. Leider ging mir alles etwas zu schnell und ich hätte mir gerade am Schluss noch ausführlichere Erklärungen gewünscht.

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(83)

224 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

dystopie, liebe, erin bowman, raub, rebellen

Taken

Erin Bowman , Barbara Röhl
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492702669
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt:
Das Dorf Claysoot ist von einer hohen Mauer umgeben, die niemand lebend überqueren kann und jeder Junge wird an seinem 18. Geburtstag „geraubt“ – er verschwindet und wird nie wieder gesehen. Als Grays älterer Bruder geraubt wird und er auf einen Brief seiner verstorbenen Mutter stößt, stellt er fest, dass er selbst sich diesem Schicksal nicht einfach so hingeben möchte und beschließt, über die Mauer zu klettern und auf der anderen Seite – sollte sie denn existieren – nach Antworten zu suchen.

Meinung:
In Claysoot leben nur einige hundert Menschen und das Leben dort ist nicht sehr fortschrittlich. Es gibt weder Elektrizität noch fließendes Wasser und Gray war schon früh dafür verantwortlich, im Wald Nahrung zu jagen. Die Bewohner kennen aber nichts anderes, weil bis auf Maude, die „Anführerin“, die allerdings ihr Gedächtnis verloren hat, alle von ihnen innerhalb der Mauern aufgewachsen sind und nie etwas anderes gekannt haben.
Dadurch, dass die Jungen mit dem Erreichen ihrer Volljährigkeit geraubt werden, müssen sie schon in jungem Alter dafür sorgen, dass es genug Nachwuchs gibt und werden vom Rat regelmäßig einem anderen Mädchen zugeteilt.
Als Gray auf einen Brief seiner Mutter stößt, der erschreckende Informationen enthält, möchte er sich nichtmehr mit seinem Schicksal abgeben und macht sich auf die Suche nach Antworten.

Das Buch beginnt mit einer Einführung in Grays Leben, dem Kennenlernen anderer Charaktere und der Leser erhält Informationen über die Geschichte des Dorfes und den Raub. Das alles wird aber nicht trist erzählt, sondern man erfährt all das während die Handlung schon im Gange ist. Dann tauchen die ersten Fragen auf. Die Antwort auf die „größte“ davon wusste ich schon nach wenigen Seiten, aber trotzdem – oder gerade deshalb - bleiben noch viele Fragen, deren Antworten es zu finden gilt und auf die ich als Leser fast so gespannt war wie der Protagonist des Buches.

Gray ist temperamentvoll, emotional und handelt spontan. Er wird immer wieder mit seinem Bruder verglichen, der im Gegensatz zu ihm besonnen und durchdacht handelt. Obwohl dieser von den meisten Figuren bevorzugt wird, war Gray mir als Protagonist lieber. Er ist ein interessanter Charakter und dadurch, dass er spontan und impulsiv reagiert, blieb die Handlung unvorhersehbar und interessant.

Die Grundidee des Romans kam mir bekannt vor, auch wenn ich nicht weiß, woher. Trotzdem gefiel mir das Buch sehr gut und ich wurde mehrmals vom Handlungsverlauf überrascht. Sobald Gray beschließt, das Dorf zu verlassen, bildet sich Spannung. Diese hat im Laufe der Handlung einige Hoch- und Tiefpunkte, verschwindet aber nie ganz und das Interesse, weiterzulesen und zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht und schließlich endet, war konstant vorhanden und machte es mir fast unmöglich, längere Pausen einzulegen.

Fazit:
Obwohl das Buch zwischenzeitlich ziemlich vorhersehbar war, gefiel es mir sehr gut und mich verließ nie der Drang, weiterzulesen. Ein spannender Trilogie-Auftakt, für dessen zweiten Teil ich mir kaum eine Steigerung vorstellen kann!
4,5/5 Punkten

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(95)

174 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

liebe, graffiti, jugendbuch, kunst, lucy

Graffiti Moon

Cath Crowley , Henning Ahrens
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.04.2013
ISBN 9783551582799
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Lucy ist verliebt in den Graffitikünstler Shadow. Obwohl sie ihn noch nie gesehen hat, sondern nur seine Bilder kennt, ist sie davon überzeugt, dass er perfekt ist. Als ihre Freundin Jazz sie zu einer hoffentlich aufregende Nacht anlässlich ihres Schulabschlusses überredet und zwei Jungs anspricht, ist sie zunächst skeptisch. Als sie dann aber erfährt, dass die beiden Shadow kennen und Ed verspricht, sich mit ihr auf die Suche zu machen, ändert sie ihre Meinung und die versprochene actionreiche Nacht beginnt.

Meinung:
Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben; aus der von Lucy, die unbedingt Shadow kennen lernen möchte, und aus der von Ed, der heimlich selbst Shadow ist. Das weiß Lucy aber natürlich nicht. Als ihre Freundin darauf besteht, mit Ed und seinem Kumpel Leo durch die Stadt zu ziehen, ist sie zunächst alles andere als begeistert, denn Ed ist der Junge, dem sie mal bei einem Date die Nase gebrochen hat. Auch Ed fühlt sich nicht ganz wohl bei der Sache, erst recht nicht, als er von Lucys „Besessenheit“ von diesem Shadow erfährt.
Obwohl im Klappentext nur von einem Geheimnis von Eds Seite die Rede ist, konnte ich das wohl verraten ohne zu spoilern, denn dieses Geheimnis erfährt der Leser durch Eds Perspektive schon im zweiten Kapitel. Bis Lucy davon erfährt dauert es natürlich länger und durch die unterschiedlichen Erzähler war das für den Leser sehr unterhaltsam, z.B. wenn Lucy mit Ed über Shadow sprach.

Obwohl das Buch nur 250 Seiten hat, konnte es mich vollends überzeugen. Man sollte meinen, dass bei einer so geringen Seitenzahl die Geschichte und Charaktere eher flach bleiben müssten, aber das ist hier überhaupt nicht der Fall. Frau Crowley hat es geschafft, dass ich schon nach wenigen Seiten das Gefühl hatte, die Charaktere ewig zu kennen. Jeder von ihnen ist einzigartig und äußerst sympathisch. Natürlich bis auf diejenigen, die nicht sympathisch sein sollen. Nicht nur die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet, sondern auch der Rest der Geschichte. Da das Buch nur von einer einzigen Nacht handelt, hatte ich eher eine lockere Handlung erwartet. Schon bald habe ich aber gemerkt, dass das komplette Buch tiefgründiger ist, vielleicht sogar etwas poetisch, den Leser problemlos mitreißen kann und bei alldem trotzdem sehr witzig ist.

Innerhalb von zwei Abenden habe ich das Buch verschlungen, weil es mich dermaßen gefesselt hat, dass ich unbedingt erfahren musste, wie die Geschichte ausgeht. Wobei es aber auch nicht auf das Ende ankam, sondern den Weg dahin. Wie Lucy und Ed durch die Stadt gehen, sich die Graffitis angucken, über sie sprechen. Wie sich die verschiedenen Beziehungen entwickeln. All das hat dafür gesorgt, dass ich mich wie in einem Sog befand und das Buch unbedingt weiterlesen musste.

Fazit:
Trotz anderer Erwartungen ist das Buch tiefgründig und gleichzeitig sehr witzig und ich kann es jedem empfehlen!
5/5 Punkten

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(95)

306 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

fantasy, dystopie, gefängnis, science fiction, schlüssel

Incarceron - Fliehen heißt sterben

Catherine Fisher , Marianne Schmidt
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 18.03.2013
ISBN 9783764530808
Genre: Fantasy

Rezension:


Inhalt:
Incarceron ist ein Gefängnis, in dem tausende Menschen leben. Allerdings kein normales Gefängnis. Incarceron lebt und noch nie wurde jemand wieder frei gelassen. Bis auf eine Person hat es noch nie jemand geschafft, diesen Ort zu verlassen. Doch der Weise Gildas ist fest davon überzeugt, dass Finn „Sternenseher“ der Schlüssel ist.


Meinung:
Ein lebendiges Gefängnis, das seinen Insassen nicht erlaubt, es jemals wieder zu verlassen – die Idee hatte es mir sofort angetan! Ich wünschte, ich hätte dann auch direkt genug Zeit gehabt, es am Stück zu lesen; denn das hätte ich getan. So zogen sich die ersten Seiten über mehrere Tage hinweg, was mir den Einstieg nicht gerade leicht machte. Trotzdem konnte mich die Geschichte noch fesseln.

Der Protagonist Finn ist fest davon überzeugt, von außerhalb zu kommen, dem Ort den die Menschen in Incarceron nur aus Erzählungen kennen. Immer wieder hat er Anfälle, bei denen er Visionen hat. Oder sich an Dinge erinnert. Sicher kann er sich da nicht sein, denn seit Jahrhunderten hat niemand mehr das Gefängnis betreten. Der Sapient Gildas ist aber trotzdem fest davon überzeugt, dass die Legende von Sapphique der Wahrheit entspricht und dieser Mann nach außerhalb gelangen konnte. Als Finn einen Schlüssel findet, machen sie sich auf die Suche nach dem Ausgang.

Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal natürlich aus der von Finn, innerhalb Incarcerons, und aus der von Claudia. Claudia lebt außerhalb und ist die Tochter des Hüters von Incarceron. Den beiden gelingt es, miteinander in Kontakt zu treten, auf eine Art die ich hier jetzt nicht verraten möchte, und sie stellen fest, dass die jeweilige Welt anders ist, als sie geglaubt haben.

Dass mir der Einstieg in die Geschichte nicht leicht fiel, lag nicht nur an der längeren Zeit, die ich dafür gebraucht habe. Man startet direkt mitten in der Geschichte, bekommt keinerlei Erklärungen und wird einfach so ins Geschehen geworfen, dem man zunächst nicht folgen kann. Direkt stellte ich mir jede Menge Fragen, von denen ein Großteil im kompletten Laufe des Buches einfach nicht beantwortet wurden. Irgendwann habe ich dann aber doch einigermaßen verstanden, was denn da passiert und konnte der Geschichte folgen, nach weiteren Seiten dann auch endlich genießen. 
Zwar spielten die fehlenden Informationen später keine besondere Rolle mehr, aber es waren eben – in meinen Augen wichtige – Hintergrundinformationen, die ich gerne gehabt hätte. Das Ende des Buches könnte in sich zwar abgeschlossen sein, lässt aber Raum für Band 2. Ich hoffe, dass im nächsten Band (der soweit ich weiß zugleich der letzte sein wird) meine Fragen endlich beantwortet werden.

Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Science Fiction und Fantasy, die aus der Masse heraussticht. Leider haben mir viele Informationen über die Welt, aber auch über den Protagonisten gefehlt, ohne die mich das Buch nicht komplett packen konnte.
3,5/5 Punkten
-> 4 Punkte

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636 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 140 Rezensionen

dystopie, flucht, artikel 5, ember, liebe

Artikel 5

Kristen Simmons , Frauke Meier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492702867
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt:
Artikel 5 der Moralstatuten der Vereinigten Staaten von Amerika lautet: „Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.“ Dieser Artikel ist der Grund dafür, dass Embers Mutter festgenommen wird, denn Ember kennt ihren Vater nicht einmal. Auch Ember, die ja eigentlich unschuldig ist, wird in eine Besserungsanstalt gebracht und dort festgehalten. Sie weiß nicht, was mit ihrer Mutter passiert ist; sie weiß nur, dass sie sie finden und befreien muss. Und dabei ist sie ausgerechnet auf die Hilfe des Soldaten angewiesen, der sie festgenommen hat – und früher ihr Freund war.

Meinung:
Ich tippe jetzt mal als erstes die Moralstatuten ab, um vielleicht einen Eindruck von der Stimmung, die im Buch herrscht, zu vermitteln:
Artikel 1: Die Vereinigten Staaten erkennen die Amerikanische Kirche als offizielle Religion an.Artikel 2: Literatur und andere unmoralische Medien sind verboten. Ihr Besitz, Erwerb und Verkauf ist strengstens untersagt.Artikel 3: Eine vollständige Familie besteht aus einem Mann, einer Frau und mindestens einem Kind.Artikel 4: Die traditionellen Geschlechterrollen müssen eingehalten werden.Artikel 5: Als vollwertiger Staatsbürger wird nur anerkannt, wer als Kind eines verheirateten Paares auf die Welt kommt.
Ich denke, schon an diesen Gesetzen erkennt man, dass die „Moralmiliz“, wie Ember das „Federal Bureau of Reformation“ abfällig nennt, starke Kontrolle auf die Menschen ausübt und sie nicht anders können, als sich zu beugen – oder festgenommen zu werden. Im Buch wird die Anspannung der Charaktere sehr gut deutlich und aufgrund dieser starken Einschränkungen ihres Lebens war ich so manches Mal überrascht, dass die Menschen ganz normal ihre Leben weiter lebten, als würden keine Soldaten vor ihren Häusern patroulieren.

Während in diesem Buch die ersten vier Artikel eine eher untergeordnete Rolle spielen bzw. kaum erwähnt werden, spielt der 5. Artikel natürlich eine umso größere.
 Durch einen Verstoß gegen dieses Gesetz werden Ember und ihre Mutter gleich zu Anfang des Buches festgenommen. Es bleibt keine Zeit für Einführungen und Erklärungen und der Leser erfährt zunächst wenig über das Leben der („unvollständigen“) Familie.
Was man allerdings erfährt, ist die Tatsache, dass der Soldat, der die beiden festnimmt, ihr ehemaliger Nachbar Chase ist, mit dem Ember schon seit Kindertagen befreundet ist und aus deren Freundschaft mehr wurde, kurz bevor gezwungen wurde, Soldat zu werden. Er ist es, der ihr später bei ihrer Flucht hilft und da Ember feststellt, dass der Chase von früher und der „neue“ Chase wie zwei verschiedene Personen zu sein scheinen, verspricht die Beziehung noch interessant zu werden.

Natürlich sind Chase und Ember nach ihrem Ausbruch auf der Flucht, weshalb ich auch ohne großartig zu spoilern sagen kann, dass diese den Großteil des Buches ausmacht. Anstatt aber aufgrund von mangelnder Handlung langweilig zu werden, bleibt eine konstante Spannung aufrechterhalten und zwingt den Leser geradezu dazu, weiter zu lesen.

Ember handelt häufig aus einem Impuls heraus, was oft leichtsinnig erscheint und sie auch hin und wieder in Schwierigkeiten bringt. Alles in allem ist sie aber eine gute Protagonistin, die sich nicht ängstlich hinter ihrem Begleiter versteckt, wenn Gefahr droht.
Chase hingegen erscheint kühl und handelt überlegt und gleicht Embers Temperament so aus.

Fazit:
Eine spannende Dystopie mit einer mutigen Protagonistin, die Lust auf die Fortsetzung macht!
5/5 Punkten

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(34)

65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

liebe, film, sommer, berlin, junimond

Junimond

Katrin Bongard
E-Buch Text: 322 Seiten
Erschienen bei Red Bug Books, 29.03.2013
ISBN B00C42NWQ6
Genre: Sonstiges

Rezension:


Inhalt:
Nick, Ares und Olivia sind schon seit dem Kindergarten beste Freunde und machen alles zusammen. Zu ihren Hobbies gehört es, Filme zu drehen. Jedes Jahr müssen sie einen für ihr Abschlussprojekt in der Schule abgeben und sind das perfekte Team. Doch dieses Jahr wird die neue Schülerin Stella in ihre Gruppe gesteckt und bringt alles durcheinander. Außerdem verliebt sich Nick in Olivia. Steht die Freundschaft der drei das durch?

Meinung:
Vor dem Lesen des Buches wusste ich ehrlich gesagt gar nicht wirklich, worum es eigentlich geht, doch der Name der Autorin hat mich überzeugt, da mir bisher alle anderen Bücher von ihr sehr gefallen haben.
Wie in „Flying Moon“ ist das Hauptthema ‚Film‘, allerdings ist es diesmal kein Dreh für einen Kinofilm sondern für ein Schulprojekt, um das sich die Handlung dreht.

Das Buch hat keinen außergewöhnlichen Schreibstil und lässt sich schnell und einfach lesen. Die Kapitel sind eher kurz und jedes Mal wird die Perspektive zwischen den vier Freunden gewechselt sodass man die Geschichte aus Sicht eines anderen Jugendlichen liest.
Was mir sehr gefallen hat waren die kurzen Kapitel, die eher in Drehbuchform geschrieben waren und Szenen aus dem Leben der drei Freunde während des Kindergartens zeigten. Schon da konnte man die charakterliche Ähnlichkeit zu ihrem späteren Ich feststellen.
Jeder der Protagonisten hat seinen eigenen Charakter und unterscheidet sich von den anderen. Während Ares abenteuerlustig, witzig und spontan ist, ist Nick eher vernunftbasiert, ruhig und sorgt für Frieden in der Gruppe. Olivia ist offen und begeisterungsfähig.
Alle drei Charaktere sind sehr sympathisch und die Freundschaft wirkt echt und realistisch. Ich konnte mit den Charakteren mitdenken und mitfühlen, wie ich es nicht in vielen Büchern tue.

Ich selbst verstehe nicht viel vom Film und interessiere mich auch nicht überdurchschnittlich dafür, aber trotzdem mag ich die Geschichte und auch die Gespräche und Filmaufnahmen haben mich nicht gelangweilt. Allerdings fehlte mir zwischendurch etwas der Anreiz, das Buch sofort weiter zu lesen.

Fazit:
Der Roman ist weder besonders spannend, noch spektakulär, aber sehr authentische und sympathische Charaktere sorgten dafür, dass ich das Buch gerne gelesen habe.
4/5 Punkten

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(2.795)

3.667 Bibliotheken, 23 Leser, 13 Gruppen, 157 Rezensionen

thriller, dänemark, entführung, krimi, sonderdezernat q

Erbarmen

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2011
ISBN 9783423212625
Genre: Krimi und Thriller

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