Jai

Jais Bibliothek

3 Bücher, 3 Rezensionen

Zu Jais Profil
Filtern nach
3 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(56)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 34 Rezensionen

tobago, tauchen, karibik, reisebericht, surfen

Die Bucht am Ende der Welt

Sergio Bambaren , Gaby Wurster
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2008
ISBN 9783492262866
Genre: Romane

Rezension:

In „die Bucht am Ende der Welt“ nimmt Sergio Bambaren den Leser mit auf eine philosophische Reise in das karibische Tobago. Der Autor wollte eigentlich zum Wellenreiten auf die Insel, doch nachdem tagelang nicht der richtige Wind aufkam beschließt er tauchen zu gehen und entdeckt so die wunderschöne Unterwasserwelt.

Ganz nebenbei erfährt der Leser einige Dinge über sicheres Tauchen, was ich sehr interessant fand.

Bambaren hat eine wunderbar einfache Sprache und ist dabei dennoch so bildhaft dass ich beim Lesen den Eindruck hatte das Rauschen der Wellen zu hören und die Sonne auf meiner Haut zu spüren. Während des Lesens lernt man eine ganz andere Welt kennen und ich habe sofort Fernweh bekommen.

Dieses Buch ist jedoch nicht einfach nur ein Reisebericht eines fernen Landes sondern nimmt einen auch mit auf eine innere Reise zu der Schönheit und Weisheit die in jedem von uns liegt. Das Buch ist voller kleiner Weisheiten und Denkanstößen für das eigene Leben. Eigentlich mag ich so etwas, in diesem Buch waren es meiner Meinung nach aber zu viele Weisheiten, so dass es teilweise auf mich wirkte als hätte man mit Ach und Krach versucht möglichst viel Weisheit in das Buch zu stopfen. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen!

Die 124 Seiten hat man dank der flüssigen Sprache ganz schnell gelesen und die Farbfotos helfen einem dabei sich kurzzeitig ganz weit wegzuträumen. Schön für kuschelige Herbstabende.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(41)

81 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

wissenschaft, thriller, hirnforschung, berlin, philosophie

Kritik der mörderischen Vernunft

Jens Johler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.01.2009
ISBN 9783548269542
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Wissenschaftsjournalist Richard Troller, den alle nur Troller nennen, erhält eine mysteriöse eMail von einem Absender namens Kant. Kurz darauf geschieht der erste Mord und Troller erhält weitere eMails. Zusammen mit seiner Kollegin und Lebensgefährtin Jane Andersen fängt Troller an für einen Artikel über die Geschehnisse zu recherchieren. Unweigerlich werden die beiden immer tiefer in die Geschehnisse verwickelt und in einen Sumpf aus Wissenschaft, Macht, Geld und Verbrechen gezogen.

Die Kritik der mörderischen Vernunft war der erste Wissenschaftsthriller den ich gelesen habe und das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Protagonisten waren mir gleich sympathisch, was sicher auch daran gelegen hat dass sie sehr menschlich und nicht als makellose Superhelden wie in so manch anderen Thrillern dargestellt wurden.

Jens Johler hat einen Blick für Details bei der Beschreibung von Situationen, dabei verliert er sich jedoch nicht in den Details. Das hat mir sehr gut gefallen und das Buch lässt sich dadurch wirklich gut lesen.

Eigentlich wäre das Buch ein wahrer Pageturner, wären nicht einige der im Buch angesprochenen Themen und Experimente so erschreckend, dass ich immer wieder innehalten musste um darüber nachzudenken.

Auch ist mir durch das Buch bewusst geworden wie nahe wissenschaftlicher Fortschritt und ethische und moralische Fragen beeinander liegen. Durch das Buch gibt der Autor einen interessanten Einblick in diese Fragen.

Insgesamt ein wirklich absolut lesenswerter Thriller!

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(34)

45 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, schweden, bauernhof, tod, schwestern

Landliebe gesucht

Emma Hamberg
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.02.2009
ISBN 9783492262798
Genre: Liebesromane

Rezension:

Auch wenn die Inhaltsangabe eher einen typischen lustigen Frauenroman vermuten lässt ist Emma Hamberg mit Landliebe gesucht ein wirklich schöner Familienroman gelungen.
Die 3 Schwestern Lena, Marie und Asa könnten wirklich kaum unterschiedlicher sein. Lena hat einen Mann der mehr Zeit in seiner Werkstatt als zu Hause verbringt, 4 Kinder, jede menge Kaninchen und scheinbar nie enden wollende Wäscheberge. Marie arbeitet in Stockholm in einer Heavy Metal Bar als Barkeeperin und der einzig konstante Mann in ihrem Leben ist ihr Rottweiler Otto. Asa ist verheiratet, beruflich erfolgreich, leidet jedoch unter ihrer Kinderlosigkeit. Und dann ist da noch Solvändan, der Bauernhof mit 200 Kühen auf dem die drei aufgewachsen sind. Als der Vater der drei Schwestern stirbt ist plötzlich nichts mehr so wie es wahr, und die drei Schwestern aber auch Irene, ihre Mutter, sind gezwungen ihr bisheriges Leben zu überdenken.

Mit viel Sprachwitz stellt Emma Hamberg dem Leser ihre Protagonistinnen vor und man hat schnell das Gefühl mitten im Geschehen dabei zu sein und Lena, Marie und Asa schon lange zu kennen. Mir waren die drei jedenfals gleich sehr sympathisch.

Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und auch wenn ich am Anfang dachte, die Geschichte sei vorhersehbar wendete sich das Blatt dann mehrmals so dass die Geschichte nie ihre Spannung verlor.

Lediglich den Titel finde ich etwas missglückt, da gefällt mir der schwedische Originaltitel „Brunstkalendern“ schon besser.

Es hat wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich bin schon gespannt auf weitere Bücher der Autorin. Ein tolles Buch, für kalte, kuschelige Abende auf der Couch.

  (2)
Tags:  
 
3 Ergebnisse