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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

krimi, cosy, reihe, band , bastei entertainment

Cherringham - Tiefer Grund

Matthew Costello , Neil Richards
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.10.2016
ISBN 9783732531448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem die Schulabschlussfeier offiziell beendet ist, treffen sich einige Lehrerkollegen sowie ein paar Schüler des Abschlusslehrgangs mit ihren Freunden im „Ploughman“, dem beliebtesten Pub in Cherringham, um dort noch ein wenig weiter zu feiern.

Es scheint so, als ob Josh Owen an diesem Abend ein wenig zu tief ins Glas geschaut hat. Er benimmt sich merkwürdig, wirkt irgendwie verwirrt und scheint nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein. Mit glasigen Augen verabschiedet er sich wortreich von seinen Kollegen und macht sich auf den Heimweg.

Obwohl es bis zu Joshs Zuhause nur ein Katzensprung ist und es eigentlich keinen Grund gibt, warum er nicht wohlbehalten zu Hause angekommen sein sollte, macht sich seine Kollegin Maddie Sorgen um ihn und fährt noch eine Runde durch Cherringham, um ihn zu suchen. Als sie ihr Auto nahe bei der Brücke über die Themse abstellt, hört sie einen Schrei – und als sie auf der Brücke angekommen ist, offenbart sich ihr bei einem Blick über die Steinbrüstung „etwas“, das im vorüberziehenden Nebel nach und nach zum leblosen Körper von Josh Owen wird.

Warum war Josh so merkwürdig an diesem Abend?
Hat Josh diesen Schrei ausgestoßen, den Maddie gehört hat?
Ist er freiwillig von der Brücke gesprungen oder hat hier jemand nachgeholfen?
Was ist passiert mit dem beliebtesten Lehrer von Cherringham?

Tony Standish, seines Zeichens Rechtsanwalt und ein alter Freund der Familie, sowie Luise James, die neue Direktorin der Cherringham High, bitten Sarah Edwards um Hilfe. Sie möchten nicht, dass die Geschichte an die große Glocke gehängt wird. Sarahs früherer Partner Jack befindet sich zur Zeit bei seiner Familie in Amerika und eigentlich hat Sarah Bedenken, dass dieser Job eine Nummer zu groß für sie alleine ist. Aber die Tatsache, dass ihre Kinder selbst auch Schüler der Cherringham High sind, entscheidet die Sache sehr schnell zu Gunsten der Direktorin.

Warum musste Josh Owen sterben?

„Tiefer Grund“ aus der Feder von Matthew Castello und Neil Richards ist nicht der erste Krimi des Autoren Duos, der in und um Cherringham spielt, es ist jedoch der erste Krimi in Buchform. Bisher gab es die Cherringham-Krimis immer als Kurzgeschichten von jeweils ca. 100 Seiten. Dies ist – nach meiner Recherche – bereits der 26. Krimi und das Ermittler-Team Sarah Edwards und Jack Brennan waren bisher immer erfolgreich gemeinsam unterwegs.

Es ist kein großes Problem, diesen Krimi für sich alleine zu lesen, mir fehlte jedoch das Hintergrundwissen, wie Sarah und Jack überhaupt dazu kamen, „unter dem Radar“ zu ermitteln. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Jack eine Karriere als Polizist hinter sich, aber Sarah ist „Hobby-Detektivin“ und im richtigen Leben Werbedesignerin. Sie ist frisch geschieden, Mutter von 2 Kindern und gerade in ihr Traumhaus eingezogen.

Bei „Tiefer Grund“ handelt es sich um einen sogenannten Cosy-Krimi, also einen Krimi mit Kuschelcharakter. Es gibt keine blutigen oder schrecklichen Szenen, es gibt wenig bis gar keine Action, dafür wird der Focus auf die Ermittlungsarbeit gelegt. Die Geschichte selbst zieht ihre Spannung aus den Dingen, die geschehen. Sobald Sarah glaubt, etwas näher an der Auflösung zu sein erfährt sie etwas, das die ganze Ermittlung wieder in eine andere Richtung führt. Glücklicherweise kommt Jack zurück nach Cherringham, er möchte nur sein Boot für den Verkauf vorbereiten, aber er lässt es sich nicht nehmen, seiner Kollegin bei der Aufklärung des Falles zu helfen.

Die Figuren von Sarah und Jack sowie die Nebenprotagonisten sind alle sehr liebevoll und authentisch angelegt. Es machte Spaß dem Team bei den Ermittlungen über die Schulter zu schauen und zu erfahren, wie sich nach und nach der Tathergang aus dem Dunkel hebt und der Mörder entlarvt wird. Es ist immer wieder erschreckend, aus welch niederen Beweggründen Menschen andere Menschen töten.

Für mich war es sehr schön, einen Ausflug in den Bereich des „Cosy-Crime“ zu machen, aber ein Krimi und/oder ein Thriller darf für mich gerne ein wenig mehr Action und etwas Blut enthalten. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ich bei so ruhigen Krimis über mehrere Bände bei der Stange bleiben würde. Es ist jedoch schön, dass es für jedes Genre Liebhaber gibt. 

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erotik, audrey carlan, liebe, calendar girl, sex

Calendar Girl - Verführt

Audrey Carlan , Friederike Ails , Graziella Stern , Christiane Sipeer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783548288840
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wie der Leser aus dem Klappentext weiß, braucht Mia Saunders Geld – viel Geld – um die Spielschulden ihres Vaters zu begleichen. 1 Million Dollar verdient man nicht mit Schauspielerei, also muss ein Job her, bei dem man richtig schnell richtig viel Geld verdienen kann. Glücklicherweise ist Mias Tante Inhaberin eines Escort-Services und da bietet es sich doch an, dass Mia zukünftig als Escort-Girl arbeitet.

Der Kunde, der Mia buchen möchte, kann das für genau 1 Monat tun und muss dafür 100.000 Dollar auf den Tisch legen. Sex ist in diesem Vertrag nicht eingeschlossen – dafür muss der Kunde bei Bedarf noch einmal 20 % zahlen.

„Calendar Girl – verführt“ ist der 1. Teil einer 4teiligen Reihe in der jedes Buch die Geschichte von 3 Monaten enthält. Im Januar wird Mia von einem Autor gebucht, im Februar von einem Maler und im März von einem Herrn, der Mias Hilfe braucht um seine Familie von etwas zu überzeugen.

Wahrscheinlich habe ich von diesem Buch etwas total anderes erwartet. Ich bin davon ausgegangen, dass Mia ein ganz normales Mädchen mit ganz normalen sexuellen Bedürfnissen ist, das einfach nur eine Möglichkeit sucht schnell Geld zu verdienen und sich deswegen der Sex mit ihren Kunden immer erst quasi aus der Situation heraus ergeben würde. Bei Mia dauert es aber nur gefühlte 10 Minuten bis sie mit ihren Kunden im Bett landet. Natürlich sehen auch alle ihre Kunden „zum niederknien“ gut aus, sind körperlich prächtig in Form und haben auf ihrem Sixpack natürlich kein Gramm Fett zu viel.

Als Wes (Mr. Januar) zu ihr sagte „Süße, wir müssen ein paar Grundregeln festlegen“ musste ich sofort an eine andere Story denken und wünschte mir, dass es kein Abklatsch dieses Buches werden würde. Mia hat jedoch keine „Innere Göttin“ die zu ihr spricht sondern Mia hat „innere Muskeln die seinen Schaft umklammern“, was bei mir wiederum ein Augenrollen entstehen ließ.

Obwohl es nicht vorgesehen ist, verliebt Mia sich in Wes – den sie leider nach Ablauf des Monats verlassen muss um sich zu ihrem nächsten Arbeitgeber - Mr. Februar - zu begeben.

Mit Alec, einem französischen Maler, dem Mia als Muse dienen soll, rollt sie sich nur kurze Zeit nach der 1. Begegnung schon auf dem Sofa ….. irgendwie haben sie schon die Zungen ineinander verschlungen, bevor sie sich auch nur „Guten Tag“ gesagt haben.

Mit ihm hat sie natürlich ebenfalls den besten Sex ihres (jungen) Lebens und während dieser 4 Wochen mit Alec trägt sie fast an keinem Tag Textilien – sie soll ja auch schließlich als Muse inspirieren.

Dann reist sie weiter zu Mr. März – und dort wartet eine Überraschung auf sie. Auf den Leser leider nicht, denn Mia trifft gerade auf ihren Kunden Anthony, der nur mit einem Handtuch um die Hüften bekleidet aus der Dusche tritt und ...

Mein Erotikradar schlug sofort aus, und ich musste meine Atmung verlangsamen, damit ich angesichts dieser männlichen Perfektion nicht in Ohnmacht fiel.

Pech gehabt – hier gibt es leider keinen Sex mit dem Auftraggeber, deswegen gibt es dann aber Telefonsex mit Wes und einen Barkeeper, der Mia schon mit seiner bloßen Anwesenheit und einem Handschlag zur Begrüßung bis kurz vor den Orgasmus treibt. In diesem Abschnitt hat es mich dann auch noch total abgeturnt, dass jemand tatsächlich zu seinem Partner „Papi“ sagt.

Irgendwie kann ich die vielen positiven Stimmen zu diesem Buch nicht nachvollziehen – ich werde mir den 2. Band und seine Nachfolger ersparen.

Ein guter Erotikroman kann etwas sehr anregendes sein.
Leider hat es dieses Buch nicht geschafft mich anzusprechen. 

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krimi, christine bernard, trier, kinderleiche, das eisrosenkind

Christine Bernard. Das Eisrosenkind

Michael E. Vieten
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 07.03.2016
ISBN 9783862824137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

An manchen Tagen hasst Christine Bernard es, dass sie als Kriminalkommissarin niemals wirklich Urlaub hat. Gerade ist der letzte Ton des Sinfonie-Konzertes verklungen, bei dem ihr Freund Torben Heintz das Cello spielte, als Christine von ihrer Dienststelle über eine Vermisstenmeldung informiert wird. Bei der vermissten Person handelt es sich um ein 8jähriges Mädchen, das am Nachmittag aus dem Kinderhort verschwunden ist.

Kurz nachdem Rosalia als vermisst gemeldet wird, wird am Moselufer eine Kinderleiche gefunden. Alle äußeren Erkennungsmerkmale weisen darauf hin, dass es sich bei dem gefrorenen Körper um die kleine Rosalia handelt. Der Schein trügt, denn bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung stellt sich heraus, dass das tote Mädchen eine andere Augenfarbe hat und dieses Kind schon seit 12 Jahren tot ist.

Die Ähnlichkeit zwischen Rosalia und der unbekannten Toten ist frappierend.
Gibt es zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang?

„Das Eisrosenkind“ ist ein Kriminalroman der im Raum Trier spielt. Genau dieser Umstand war es, der mich zu diesem Buch greifen ließ, denn ich wohne ca. 45 Autominuten von Trier entfernt. Regionalkrimis sind immer spannend, aber einen Krimi der so nahe vor meiner Haustüre spielt, habe ich bisher noch nicht gelesen.

Die Kriminalkommissarin Christine Bernard ermittelt hier schon in ihrem 2. Fall in Trier. Wie bei den meisten Kriminalromanen kann jedoch auch dieses Buch als Solitärband gelesen werden.

Die Person der Ermittlerin Christine Bernard ist sehr sympathisch angelegt. Erfreulicherweise treffen wir hier auf eine Kommissarin, die ausnahmsweise mal nicht einen Rucksack voll mit dunklen Schatten ihrer eigenen Vergangenheit mit sich herumschleppt und so spielt ihr Privatleben nur eine untergeordnete Rolle. Ab und an findet sich eine Erwähnung aus dem Privatbereich, aber es wird keine große Gewichtung darauf gelegt.

Bei den Vernehmungen der Zeugen und auch im Umgang mit den Eltern der vermissten Rosalia zeigt Christine Einfühlungsvermögen und Sachverstand. Andererseits beißt sie sich an einer Person fest, die in ihren Augen der Täter sein muss. Obwohl er für die Zeit des Verschwindens von Rosalia ein Alibi hat glaubt Christine, dass nur er es gewesen sein kann. Notfalls mit einer Hilfsperson. Dieses störrische Festhalten an ihrem vermeintlichen Täter war mir stellenweise etwas zu viel und genau wie ihre Kollegen konnte ich dieses Verhalten nicht immer nachvollziehen. Hier wäre weniger wahrscheinlich mehr gewesen. Mein Lesevergnügen wurde jedoch von ihrer Sturheit nicht nachhaltig gestört und letztendlich findet sie die Spur, die zum Mörder führt.

Ein Krimi wäre kein Krimi, wenn sich die Ermittler nicht auch selbst in Gefahr bringen würden und so wird der Leser Zeuge, wie die Kriminalkommissarin wirklich kurz vor knapp aus einer ziemlich unangenehmen Situation gerettet werden kann.

Christine Bernard ermittelt natürlich nicht alleine, sondern sie wird von ihren Kollegen Torsten Kluge und Jörg Rottmann unterstützt. Auch diese Personen sind echt und glaubhaft angelegt, agieren jedoch eher im Hintergrund.

Der Autor Michael E. Vieten schafft es von Anfang an Spannung zu erzeugen und diese auch zu halten und so lesen sich die 305 Seiten wirklich erstaunlich schnell weg. Der Schreibstil ist angenehm und fehlerfrei und macht Lust darauf, den 1. Teil „Der Fall Siebenschön“ auch noch zu lesen. 

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cupcake, hamburg, berit bonde, bookshouse, zuckersüß

Cupcake Love

Berit Bonde
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 23.06.2014
ISBN 9789963523252
Genre: Sonstiges

Rezension:

Für die 30jährige Clara Sander hat sich gerade ihr größter Traum erfüllt. Sie hat soeben beim Makler den Vertrag für ihr eigenes Ladengeschäft unterschrieben. Total von der Rolle und in Gedanken schon in ihrem Geschäft, rennt sie vor der Türe in den gutaussehenden Rechtsanwalt Samuel van der Brugge hinein.

Auch wenn dieser Zusammenprall nicht sonderlich freundlich verlief (er fragt sie, ob sie denn keine Augen im Kopf habe, sie murmelt ein "Ignoranter Affe" vor sich hin), und er sich dann auch noch über den Namen ihres Ladens lustig macht den er vom auf dem Boden herumliegenden Vertrag abgelesen hat, scheint Sam einen nachhaltigen Eindruck bei Clara hinterlassen zu haben. Als sich kurz darauf herausstellt, dass der Laden einen massiven Schimmelbefall hat, braucht Clara dringend rechtlichen Beistand und sie engagiert den "ignoranten Affen" um ihre Interessen zu vertreten.

Bei den nun folgenden geschäftlichen Treffen spürt Clara, dass sie sich zu Sam hingezogen fühlt, andererseits empfindet sie ihn als überaus arrogant und er gibt echt alles, sie in ihrer schlechten Meinung über ihn zu bestärken. Zur Eröffnung von "Cupcake Love" betritt Patrick, seines Zeichens Schauspieler und Claras Jugendschwarm, die Bühne.

Bleibt "Cupcake Love" die einzige Liebe in Claras Leben oder verliert sie ihr Herz an Sam? Oder doch an Patrick?

Schon gleich am Anfang wird dem Leser klar, dass Clara vielleicht eine gute Bäckerin sein mag, aber mit dem notwendigen Schreibkram hat sie es nicht so. Zum einen hat sie im Vertrag für ihren ersten eigenen Laden das Kleingedruckte nicht gelesen, wonach sie den Laden gekauft hat wie gesehen, incl. aller Mängel. Zum anderen hat sie mal eben verpennt einen wichtigen Antrag einzureichen, der für ihre Existenzgründung von enormer Wichtigkeit war. Für beide Fälle, die absolute Dringlichkeitsstufe Rot haben, engagiert sie den Rechtsanwalt Samuel van der Brugge.

Mag sein, dass Sam beim Erstkontakt nicht unbedingt die Liebenswürdigkeit in Person war, aber wenn jemand ungebremst in mich hineinrennt und mir deswegen alle Unterlagen aus den Händen fallen würden, wäre ich vermutlich auch nicht sonderlich freundlich. Obwohl Clara ihn irgendwie attraktiv findet, steckt sie ihn in die Schublade ""ignoranter Affe".

Leider hat Sam noch einen Fehler - er hat eine gutaussehende weibliche Kollegin, die ziemlich vertraut mit Sam zu sein scheint. Hier interpretiert Clara gleich ein Verhältnis hinein, eine andere Möglichkeit scheint es für sie nicht zu geben.

Ich muss gestehen - Clara kommt bei mir nicht gut weg. Ich empfinde sie als extrem oberflächlich. Sam gibt sich wirklich Mühe ihr näher zu kommen, weil auch er Gefallen an Clara gefunden hat. Sie hingegen lässt ihn immer nur abblitzen. Entweder sie interpretiert in seine Aussagen etwas hinein, was er gar nicht gesagt hat, oder sie denkt daran, dass er ja ein Verhältnis mit seiner blonden Kollegin haben muss, die Clara in Gedanken "Barbie" nennt. Dass man Missverständnisse mittels Kommunikation aus der Welt räumen kann, hat Clara scheinbar noch nicht gehört, denn irgendwann geht sie dazu über, Sam zu ignorieren. Und trotzdem träumt sie von ihm und seinen verwuschelten Haaren ...... und auch Sam lässt sich so schnell nicht verprellen.



Clara wird in ihrem Cupcake-Vorhaben unterstützt von ihren Freunden Dine und Basti und ihrem Assistenten Hannes. Basti ist schwul und wirklich ein sehr guter Freund. Das zeigt er insbesondere bei der Einweihungsparty. Ich teile Dines Einstellung zu Männern nicht, aber auch sie ist eine gute Freundin für Clara und ohne ihre Unterstützung wäre vieles nicht möglich. Auch Hannes reißt sich sprichwörtlich die Beine aus um Claras Existenz mit aufzubauen - für mich war er der sympathischste Charakter im Buch, der mir stellenweise wirklich leid tat.

Natürlich gibt es ein Happy End - aber wer und mit wem ....? Das müsst Ihr selbst herausfinden.

Das Buch "Cupcake Love" der Autorin Berit Bonde lässt sich locker und flüssig lesen. Auch wenn mich Clara wirklich genervt hat mit ihrem Verhalten gegenüber Sam, hatte ich das Buch in wenigen Stunden gelesen. Für mich hätte es gerne etwas mehr Tiefgang und weniger Oberflächlichkeit haben dürfen. 

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

seattle, romantic-thriller, mord, flucht, ladythriller

Crossroads - Ohne Ausweg

Michelle Raven
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 01.10.2015
ISBN 9783802596490
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Crossroads - Ohne Ausweg" beginnt ca. 4 Monate nach der Flucht von Damon Thomas im Olympic National Park.

Damon ist in Seattle, seiner Heimatstadt, untergetaucht und versucht nun auf eigene Faust den Mörder seiner Exfreundin Bella Pellham zu finden. Für diesen Mord, den er nicht begangen hat, wurde Damon verurteilt.

Schon im 1. Teil "Crossroads - Ohne Gnade", kristallisierte sich heraus, dass die FBI-Agentin Valerie Hayes nicht so recht an die Schuld von Damon Thomas glaubt und so ermittelt sie - trotz Verbot von Seiten ihres Vorgesetzten - in ihrer Freizeit weiter.

Durch einen Unfall, in den der Rechtsanwalt von Damon Thomas verstrickt ist, kreuzen sich die Wege von Valerie und Damon und beide versuchen nun gemeinsam Licht ins Dunkel zu bringen - wer hat Bella Pellham ermordet und warum und wer möchte, dass ausgerechnet Damon dafür bezahlt?

Dass bei den Ermittlungen damals nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist, offenbart sich sehr schnell, jedoch bringen Valerie und Damon sich bei ihren Recherchen nicht nur einmal in große Gefahr.



"Crossroads - Ohne Ausweg" ist der 2. Teil der Crossroads-Reihe von Michelle Raven. Man kann den 2. Band auch gut ohne Kenntnis von "Crossroads - Ohne Gnade" lesen. Um die Charaktere Valerie Hayes, Damon Thomas sowie Valeries Vorgesetzten Gabriel Lynch ausführlicher kennen zu lernen, empfiehlt es sich jedoch, den Vorgängerband auch zu lesen. Zudem steckt da ein tolles Buch dahinter.

Wer Damon aus dem 1. Band kennt, der weiß, dass er kein Mörder ist. Damon ist ein totaler Familienmensch und die Tatsache, dass er zur Zeit keinen Kontakt zu seiner Familie aufnehmen kann/darf, lastet schwer auf ihm. Als verurteilter und gesuchter Mörder, kann er nicht durch Seattle marschieren und den wahren Mörder suchen, weswegen er auf Hilfe angewiesen ist.

Diese Hilfe bekommt er in Form von Valerie Hayes. Die FBI-Agentin ist überzeugt davon, dass Damon unschuldig verurteilt wurde. Auch aus privaten Gründen möchte sie die Rehabilitation von Damon Thomas erreichen. Ihr Vorgesetzter, Gabriel Lynch, glaubt, dass Valerie sich in etwas verrannt hat.

Neben den Gefahren, in die die beiden sich bringen, knistert es gewaltig zwischen ihnen. In einem Romantic Thriller sollte natürlich die Liebe nicht zu kurz kommen und so entlädt sich das "Gewitter" zwischen Valerie und Damon kurz vor dem großen Finale bei dem Gewehrkugeln fliegen und Fensterscheiben bersten.

Der Schluss hat mir dann noch ein paar Tränchen entlockt - ein schöner und runder Abschluss für dieses Buch. 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

magnus, susanne gerdo, 5, tilly, luftschiff

Clockwork Cologne: Magnus - Das Chinesische Mysterium

Susanne Gerdom
E-Buch Text: 258 Seiten
Erschienen bei null, 26.09.2014
ISBN B00NMWRWSG
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem Susanne Gerdom den Leser in „Der blaue Tod“ am Schluss im wahrsten Sinne des Wortes in der Luft hat hängen lassen, schließt „Das chinesische Mysterium“ genau dort an. Magnus und Hang wurden am Ende des 1. Teils auf ein Luftschiff entführt. Das Luftschiff gehört Linus St. Maur, Magnus Bruder. Dieser verhält sich seinen Gefangenen gegenüber nicht sehr nett und Magnus schafft es zu fliehen. Und weiter geht die Jagd nach den Plänen für eine Maschine die die Welt verändern könnte. Nicht nur Linus St. Maur ist hinter diesen Plänen her sondern auch die Kraken-Gesellschaft die auf den Kopf von Magnus und Paulina Rosenzweig ein Kopfgeld zur Ergreifung ausgesetzt haben.

Fazit:
Genau wie der 1. Teil hat mir auch „Das chinesische Mysterium“ schöne Lesestunden bereitet. Um die Handlung zu verstehen ist es unabdingbar, daß man „Der blaue Tod“ vorher gelesen haben sollte.

Magnus ist noch immer süchtig nach Engelsblau und er erlebt einen erneuten Absturz in die Drogenhölle, kann sich jedoch nach kurzer Zeit selbst wieder aus diesem Sumpf befreien. Das macht ihn menschlich und sympathisch. Nicht, daß er die Drogen nimmt, sondern dass er ein Mensch mit Fehlern ist.

Neben Magnus Handlungsstrang erfahren wir von Paulina wie es ihr in der Unterwelt ergeht, sie sucht Zuflucht beim Orden Lux e Tenebris und dort wird sie mit einem Auftrag betraut, den sie nicht abschlagen kann. Und auch aus der Sicht von Paulinas Schwester Strix erfahren wir einiges.

Magnus hat, wie schon im 1. Teil, viele Freunde aber auch viele Feinde. Wobei er durchaus in der Lage ist jemanden für sich zu gewinnen der eigentlich im Dienste der Gegenseite steht.

Susanne Gerdom führt ihre Leser wieder ins dampfmagische Cöln, dieses Mal aber noch 1 Stufe tiefer als die Unterwelt, wir landen im Abyssus. Auch hier befinden wir uns wieder in Gesellschaft von Menschen, Transhumanen und Homunkeln, die sowohl faszinierend als auch befremdlich sind.

Zum Ende des Buches betritt der „Schwarze Zyklop“ die Bühne aber was genau er will bzw. welchen Plan er verfolgt wird sich erst im 3. Band aufklären. Bis dahin hängt der Leser wieder in der Luft denn das Buch endet – genau wie der 1. Teil – auf einem Luftschiff: Aber nicht auf dem Luftschiff von Linus St. Maur.

Der 3. und letzte Teil um Lord Magnus Algernon Seymour erscheint im Frühjahr 2015. Ich freue mich schon darauf. 

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247 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 82 Rezensionen

entführung, liebe, mörder, michelle raven, fbi

Crossroads - Ohne Gnade

Michelle Raven
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 02.10.2014
ISBN 9783802592355
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Mensch kann so gut planen wie er will – ein gepanzerter Wagen, 2 gut gesicherte Mörder die überführt werden sollen, ausreichend bewaffneter Begleitschutz und dann überquert eine Herde Waipiti-Hirsche die Straße, der Gefangenentransporter kollidiert und auf einmal mischt das Schicksal die Karten neu.

Fazit:

Ich weiß nicht ob ich für dieses Buch eine Rezension schreiben kann ohne allzu viel zu verraten. Ein klein wenig spoilern werde ich wohl.

Der ehemalige Marine Warren Harper möchte sich seiner 7jährigen Tochter Emma wieder etwas annähern und mit ihr gemeinsam einen Urlaub im Olympic National Park verbringen. So richtig mit Zelt und ohne viel Komfort, aber viel Zeit für gemeinsame Unternehmungen.

Der Mörder Russel Davis konnte sich nach der Kollision des Gefangenentransporters mit den Hirschen befreien und geht sprichwörtlich über Leichen um sich den Weg in die Freiheit zu sichern. Den Mitgefangenen und ebenfalls wegen Mordes zu 25 Jahren Haft verurteilten Damon Thomas nimmt er mit, da dieser sich nach eigener Aussage im Nationalpark einigermaßen gut auskennt – er soll quasi als Navigationsgerät für Russel fungieren, denn dieser würde auch nicht davor Halt machen Damon zu beseitigen, sollte dieser versuchen ihn an der Flucht zu hindern.

Die beiden Mörder machen sich auf den Weg zum Campingplatz um sich dort neue Kleidung zu besorgen. Nachdem sie einiges von den Wäscheleinen geklaut haben, ziehen sie sich im Waschraum des Campingplatzes um ...... die kleine Emma muss nachts mal Pipi, geht alleine zum Waschraum ..... und das ist der Beginn eines Alptraumes.

Da die Ranger des Nationalparkes und Polizei/FBI gerade wegen der Suche nach den Mördern keine Kapazitäten frei haben nach Emma zu suchen empfehlen sie Warren, sich an Angel Burns zu wenden deren Hündin Moonlight als Mantrailer ausgebildet ist.

Aufgrund der Größe des Nationalparkes gehen Polizei/FBI nicht davon aus, dass zwischen der Flucht der Mörder und dem Verschwinden von Emma ein Zusammenhang besteht/bestehen könnte. Fataler Fehler ....

Und wer nun noch mehr über die Handlung wissen möchte, der sollte sich das Buch kaufen und selbst lesen :-)

Mir hat „Crossroads – Ohne Gnade“ sehr gut gefallen. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Auf der einen Seite Russel Davis, der über Leichen geht. Auf der anderen Seite Damon Thomas, der zwar zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde, selbst aber beteuert, dass er unschuldig ist. 2 Männer wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und ein 7jähriges Kind auf der Flucht quer durch einen Nationalpark.

Richtig gut gefallen hat mir durch das ganze Buch hinweg die Beschreibungen wie Angel Burns mit ihrer Hündin Moonlight arbeitet – das weist auf eine umfassende Recherche über Maintrailing hin. Super gut gemacht, liebe Michelle!

Neben der Spannung um die Suche nach Russel, Damon und Emma kommt auch die Erotik nicht zu kurz denn es knistert zwischendurch auch mal ganz gewaltig. Zwischen wem ... ? Verrate ich nicht. :-D

Das Buch endet zwar mit einem Cliffhänger –bei einem Mehrteiler ist das zu erwarten – aber ich falle jetzt nicht in tiefste Depression sondern freue mich auf den 2. Teil, der in ca. 1 Jahr erscheinen wird .... hoffentlich ! :-)

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Tags: flucht, kind, maintrailing, mörder, nationalpark   (5)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

magnus, clockwork cologne, steampunk, strix, engelsblau

Clockwork Cologne: Magnus - Der Blaue Tod

Susanne Gerdom
E-Buch Text: 255 Seiten
Erschienen bei Qindie, 02.07.2014
ISBN B00LI5KUWO
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bisher verdiente der Weltenbummler Magnus Seymour sein Geld mit Kartenspiel und Betrügereien. Nachdem er mehrere Jahre im Nahen Osten verbracht hat – auf einer geheimen Mission – führt ihn sein Weg nun wieder in seine Heimat Cöln zurück. Seine Taschen sind leer und Magnus ist derzeit dem Tod näher als dem Leben; er ist drogensüchtig, süchtig nach dem engelsblauen Ambrosia.

Schon auf seiner Reise fallen ihm die Kopfgeldjäger auf, die hinter ihm her sind. Deswegen gestaltet er seine Reise etwas ausschweifender als eigentlich nötig gewesen wäre und er nutzt die Reiserouten auf seine Art und Weise sinnvoll indem er seine Verfolger nach und nach ausschaltet. Gott sei Dank sind die Headhunter von verschiedenen Auftraggebern, so daß sie sich weder kennen noch gegenseitig zu Hilfe kommen. In Cöln angekommen hat Lord Magnus nur noch einen einzigen Verfolger. Welchem Umstand Magnus sein Leben verdankt erschließt sich ihm nicht aber der Chinese lässt mitten im Kampf von ihm ab und bei einem erneuten Zusammentreffen wechselt Ji Hang sie Seiten – er wird zum Leibdiener von Magnus Seymour.

Lord Magnus hat nur eines im Sinn: Er möchte Rache.
Um seine Rache ausspielen zu können benötigt er Geld und eine Apparatur, weswegen er einige alte Freunde aber auch alte Feinde besucht um diese um Hilfe zu bitten.

Gewähren sie ihm diese Hilfe ???

Mein Fazit:

Bei „Der Blaue Tod“ handelt es sich um den 1. Teil der Steampunk-Serie rund um Magnus Seymour (genauer gesagt Lord Magnus Algernon Seymour, Sohn des Herzogs von Somerset und Kalifornien) aus der Feder von Susanne Gerdom.

Da ich kurz zuvor die beiden bisher verfügbaren Bücher um Kommissär Guy Lacroix aus der Feder von Simone Keil gelesen hatte, ging ich davon aus, daß wir auch in diesem Clockwork-Cologne-Werk auf alte Bekannte treffen würden. Ein klein wenig enttäuscht darüber, daß das nicht so ist, stellte ich aber sehr rasch fest, daß Lord Magnus durchaus auch alleine und auf eigenen Beinen stehen kann.

Um seine Freunde und Feinde um Hilfe zu bitten, hält Magnus sich sehr oft in der dreckigen und von zwielichtigen Gestalten bewohnten Unterwelt von Cöln auf. Für die Apparatur die Magnus benötigt, sucht er eine alte Bekannte auf, die er sich jedoch vor langer Zeit zur Feindin gemacht hat und die ihm nur eines wünscht: Den Tod. Als Gegenleistung für ihre Hilfe erwartet sie, Magnus beim Sterben zuschauen zu dürfen wenn es ihn demnächst dahinrafft ..... oha......

Ji Hang ist Magnus treu ergeben und erfüllt jeden Job. Er umsorgt ihn wie eine Mutter wenn es Magnus aufgrund seiner Entzugserscheinungen schlecht geht, und beschützt ihn wie eine Löwin ihre Jungen vor seinen Feinden. Auch wenn Ji Hang perfekt scheint behütet er sein ganz eigenes Geheimnis.

In Magnus Bekanntenkreis finden wir sowohl hochrangige Offiziere als auch männliche und weibliche Prostituierte sowie Transhumane. Eine bunte Mischung aus allem was Cöln zu bieten hat – und nicht jeder ist ihm wohlgesonnen.

Das Buch ist als Serie geplant und so endet der 1. Teil mit einem gaaaaanz bösen Cliffhänger. Magnus wird entführt und dann ....... Ende .....

Ich hoffe, liebe Susanne Gerdom, daß der 2. Teil „Das Schwarze Luftschiff“ recht schnell erscheint. Du kannst das Ende doch nicht so in der Luft hängen lassen – kleines Wortspiel * grins *.

Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar. 

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Tags: clockwork cologne, steampunk;   (2)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

steampunk, guy lacroix, cöln, lacroix, clockwork cologne

Clockwork Cologne: Guy Lacroix - In den Klauen des Metamorphen

Simone Keil
E-Buch Text: 112 Seiten
Erschienen bei Qindie, 31.05.2014
ISBN B00JFT4C2Y
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kommissär Lacroix versucht nach dem Tod seiner Frau sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Obwohl Guy durch die DMG (Dampfmagische Gesellschaft) noch beurlaubt ist, bittet ihn sein ehemaliger Assistent Haruki Kimura um Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordes – Kommissär Lacroix ist viel zu sehr Kriminalist, als daß er sich da 2 x bitten lassen würde. Kurz darauf wird ein 2. Mord verübt.

Die Morde scheinen auf den ersten Blick von einem Menschen durchgeführt worden zu sein – die kriminaltechnischen Untersuchungen geben dem Kommissär und seinem Team jedoch einige Rätsel auf. Bei den Opfern wurden Haare gefunden die auf den Täter hinweisen könnten. Merkwürdig jedoch, daß es sich um Katzenhaare handelt ......

Mein Fazit:

Wer den 1. Teil von Clockwork Cologne „Guy Lacroix: Auf der Suche nach dem Rosenkranzmöder“ gelesen hat, weiß natürlich von der 1. Seite an, daß es sich um den Kater Felix handelt. Felix ist das Ergebnis eines Laborversuches des Magier Absolon. Wie schon in meiner 1. Rezension geschrieben: Frankenstein lässt grüßen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, das wäre gespoilert.

Der Kommissär versucht gerade sein Leben wieder zu ordnen und zieht in eine kleine Pension. Die Pensionswirtin, Frau Flax, ist eine liebenswerte ältere Frau, die dem Kommissär sofort ihre ganze Fürsorge zukommen lässt. Nicht immer zur Freude von Guy Lacroix.

Wir treffen auch wieder auf Martha die mit ihren magischen Fähigkeiten hilft diesen Fall aufzuklären. Nach den Andeutungen von Guy fängt sie an an der Glaubhaftigkeit ihres Arbeitgebers, der DMG, zu zweifeln. Sie entwickelt sich meiner Meinung nach in die richtige Richtung. Optisch scheint sie ja so in Richtung „graue Maus“ zu gehen.

Haruki Kimura trägt eine schwere Last mit sich herum. Im Laufe der Ermittlungen lernt er M kennen, einen alten Bekannten von Guy Lacorix. Und M ist für Haruki ein Segen – er hilft ihm mit seiner Last besser leben zu können.

Der Leser wird auch im 2. Teil mit den Versuchen und dem Geschehen im Labor von Absolon konfrontiert.

Im 2. Teil werden auch noch einige Dinge klarer, die mir zu Ende des 1. Buches noch nicht so ganz schlüssig waren. Diese Reihe ist ja meine erste Begegnung mit dem Thema Steampunk.

Ich muss gestehen – ich mag es !!

Nach Aussage von Simone Keil ist der 3. Band in Arbeit und ich bin gespannt vor welche Aufgabe der Kommissär und sein Team gestellt werden. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

steampunk, krimi, eigenverlag, clockwork cologne, reihe

Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder

Simone Keil
E-Buch Text: 180 Seiten
Erschienen bei Qindie, 30.01.2014
ISBN 9783847670353
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Freie Reichsstadt Cöln, 1898

Bei einem Polizeieinsatz wird unglücklicherweise die Frau von Guy Lacroix durch einen Querschläger getötet. Kommissär Lacroix hat nun genau 2 Möglichkeiten: Sich in seinem Schmerz zu Hause vergraben oder sich in die Arbeit zu stürzen. Er wählt letzteres und übernimmt die Ermittlungen in einem Mordfall. Das Opfer wurde mit einem Rosenkranz erwürgt und auf merkwürdige Art und Weise sind die Augen des Opfers verbrannt.

Der tote Havener war Drogendealer, er handelte mit der seltenen Droge Ambrosia. Bei der Untersuchung durch die Kaiserliche Kriminalpolizei findet sich in einem geheimen Zimmer in Haveners Wohnung ein Kind. Was hatte Havener mit dem Kind zu tun und warum spricht der Junge nicht? An seinem Hals finden sich mathemagische Zeichen –magische Manipulationen.

Wer ist der Rosenkranzmörder und welche Rolle spielt das Kind dabei ?

Mein Fazit:

Die Jagd nach dem Rosenkranzmörder ist der 1. Teil der Steampunk- Reihe „Clockwork Cologne“ von Simone Keil.

Die Serie spielt in einem fiktiven Cöln im Jahr 1898. Vor ca. 40 Jahren ereignete sich ein quantenmagischer Gau bei dem so viel Strahlung freigesetzt wurde, daß Europa sich noch immer nicht erholt hat. Über Cöln hat die Dampfmagische Gesellschaft einen Schutzschild erreichtet, aber leider tut sie das nicht aus Nächstenliebe sondern dieser Schutz hat einen hohen Preis. Die DMG kontrollier und manipuliert die Bürger.

Cöln besteht aus 2 „Ebenen“ – der Oberstadt und der Unterwelt. In die Unterwelt haben sich die Quantenmagier geflüchtet. Allerdings befindet sich dort auch die Kanalisation und allerlei zwielichtige Gestalten. So wie Absolon der eine ganz besondere Materie erfinden möchte – Frankenstein lässt grüßen. Aber auch in der Oberstadt ist nicht mehr alles ganz so sauber, Korruption und Verbrechen nehmen stetig mehr zu.

Das Buch ist mein 1. Ausflug in den Steampunk und ich muss gestehen, ich wusste vorher überhaupt gar nicht was das ist und daß es das überhaupt gibt. So kam es dann auch, daß sich in meinem Kopf viele Fragezeichen breit machten weil ich manches so gar nicht verstand. Zum Beispiel was Mathemagie ist und warum die Sängerinnen (Primadonnen) der Oper manipulierte Stimmbänder haben. Und auch am Ende des Buches haben sich noch nicht alle Fragezeichen verflüchtigt. Das macht aber nix denn die Lösung dieser Fragen hat nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun, das war nämlich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur toll geschrieben.

Kommissär Lacroix ist ein Protagonist den man einfach mögen muss. Manchmal etwas ruppig zur Damenwelt, aber im tiefsten Inneren ein richtig feiner Kerl. Nach dem Unfall bei dem seine Frau ums Leben kam kann man sogar verstehen, daß er manches Mal schlecht gelaunt ist. Trotzdem macht er seinen Job – präzise, unbeirrt und vor allen Dingen ist er nicht korrupt. Das unterscheidet ihn von einigen seiner Kollegen weswegen er auch unter genauer Beobachtung der Dampfmagischen Gesellschaft steht. Diese stellt ihm dann zur Lösung des Falles dann auch noch die magisch talentierte Martha Kuhn zur Seite.

In unserer Leserunde, begleitet von Autorin Simone Keil, haben wir dann auch gleich im Anschluss den 2. Teil gemeinsam gelesen.

Die Rezension dazu folgt umgehend.

Ganz besonders gefreut habe ich mich über eine signierte Ausgabe des Buches im Printformat.

Nochmals herzlichen Dank liebe Simone, darüber habe ich mich sehr gefreut!

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