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30 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

thriller, irland, kinder, www.die-rezensentin.de, phädophil

Hillmoor Cross

Shannon Crowley
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 19.05.2016
ISBN 9783958130418
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich möchte meiner Rezension vorausschicken, dass es in dem Thriller „Hillmoor Cross“ um Gewalt gegen Kinder geht. Wer das nicht lesen/ertragen kann, der sollte bitte die Finger von diesem Buch lassen!

Wie aus dem rückseitigen Buchtext hervorgeht, entführt der attraktive Jake aus Hillmoor Cross einen kleinen Jungen. Er fängt ihn auf dem Weg zum Kindergarten ab, betäubt ihn und bringt ihn zu sich nach Hause – im Glauben, dass er dort ungestört seine Triebe ausleben kann. Nachdem er sich ausgetobt hat, möchte er den Jungen einfach wieder zurück in den Wald fahren und irgendwo in der Nähe seines Zuhause absetzen, so dass dieser nur nach Hause gehen muss …. als ob er nur mal kurz zum Spielen weg gewesen wäre.

Leider geht Jakes Plan nicht auf, denn gerade während er sich mit dem Jungen (dessen Namen der Leser am Anfang nicht erfährt) beschäftigt, taucht eine Person auf, mit deren Rückkehr Jake erst in einigen Tagen gerechnet hatte. Das ist der Super-Gau schlechthin und Jake muss sich schnellstens etwas einfallen lassen, um diese Person „mundtot“ zu machen. Was danach passiert, ist eine Aneinanderreihung von Zufällen und man könnte als Leser denken, dass Jake aufgrund dieser Verkettungen überhaupt nicht in den Fokus der Polizei-Ermittlungen rücken wird. Aber das ist nur ein Trugschluss, die Schlinge um Jakes Hals zieht sich langsam aber sicher zu.

Ich kann nicht mehr so genau sagen, ab welchem Zeitpunkt ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Leser wird direkt zu Anfang des Buches in das Geschehen hineingeworfen und aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine höchst verabscheuungswürdige Tat handelt, wünscht man Jake schon gleich die grausamsten Dinge an den Hals. Für wenige Seiten beruhigt sich die Handlung dann, da Jake (wie auch auf der Rückseite des Buches schon erwähnt) 2 Tage lang bewusstlos ist. Dann tritt die Krankenschwester Lacey Stone auf den Plan und die Geschichte nimmt wieder rasant Fahrt auf.

Die Hauptprotagonisten Jake und Lacey werden so gut beschrieben, dass man sich ein realistisches Bild von ihnen machen kann. Jake, ein gutaussehender junger Mann, der dem Aussehen nach wahrscheinlich eine Art „Schwiegermuttertraum“ ist. Er studiert und geht einem geregelten Leben nach. So einem hüschen Kerl traut man doch keine pädophilen Neugungen zu .. !? Im Gegensatz dazu Lacey, die vom Leben enttäuscht ist. Aufgrund ihres Vorlebens hat sie ein Helfersyndrom entwickelt, dass seinesgleichen sucht. Sie kann einem echt leid tun, aber irgendwann hab ich mir gedacht „Alter, wie geht die denn ab?“. Auf Seite 125 hatte ich eine Vorahnung, dass Lacey nicht mehr lange zu leben hat. Ob ich damit richtig lag und welches Indiz Jake letztendlich der Polizei ans Messer lieferte, verrate ich Euch natürlich nicht.

Das Buch wurde gerade in einer Blog-Tour vorgestellt und wer Interesse an den einzelnen Beiträgen hat, der darf gerne diesem Link folgen um zu meinem Beitrag über Pädophilie zu gelangen. Die Autorin Shannon Crowley hat aber in „Hillmoor Cross“ nicht nur das Thema Pädophilie aufgegriffen sondern es geht auch um Stalking und über das Verhalten der Mutter des kleinen Jungen möchte man sich einfach nur die Haare raufen.

Für mich war „Hillmoor Cross“ seit langem mal wieder ein Thriller, der mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat, bis ich am letzten Wort des Buches angekommen war. 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

michael frey dodillet, hund, hunde, 2016, humor

Herrchentrubel

Michael Frey Dodillet
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453200876
Genre: Biografien

Rezension:

„Herrchentrubel“ ist das 3. Buch aus einer Reihe, geschrieben von Michael Frey Dodillet, kann aber problemlos als Einzelband gelesen werden.

Ich kenne keines der vorhergehenden Bücher, was ich aber noch ändern werde, denn ich glaube ich habe einige liebenswerte - oder vielleicht auch nicht so liebenswerte - Aktionen aus dem Leben von Luna und Wiki verpasst.

Michael Frey Dodillet selbst beschreibt seine Hunde so:

 Luna, eine emotionsflexibel veranlagte Rüdin, die andere Hunde verhaut

Wiki, ein testosteronhaltiger Kleptomane, der alles klaut und jeden beißt, der es ihm wieder wegnehmen will.

In den meisten Hundebüchern und auch in gängigen Hundeforen liest man, dass alte bzw. alternde Hunde ruhiger werden und zu mehr Gelassenheit finden. Luna hat diese Bücher vermutlich nicht gelesen und ist auch kein Mitglied diverser Hundeforen, denn das Wissen darum, dass sie nun zu den „alten Hunden“ gehört, blieb ihr bisher versagt.

Luna, zwischenzeitlich stolze 11 Jahre alt, „detoniert“ nach Aussage ihres Herrchens noch immer bei jeder sich bietenden Gelegenheit, die in Form eines fremden Hundes daher kommt.

Da ist aber auch noch Jungspund Wiki (gerade mal 5) der mit Vorliebe Dinge bewacht die ihm gehören oder von denen er glaubt, dass sie besonderen Schutz bedürfen – wie z. B. seine eigene Kotze.

Das Buch ist in 6 große Kapitel mit jeweils 3 Unterkapiteln eingeteilt und diese Kapitel haben so schöne Überschriften wie „Die Luna-Kloppereien“ oder „Das Butterkotze-Duell“ und sie lassen den Leser schon leise ahnen, über was der Autor auf den nächsten Seiten schreibt.

Leider – oder vielleicht sollte ich besser sagen „Gott sei Dank“ - hatte ich in 15 Jahren Hundehaltung noch nie einen Hund, der andere Hunde gerne vermöbelt und keiner meiner Hunde hat seine eigene Kotze verteidigt, von daher erkenne ich mich bzw. meine Hunde in diesen Vorkommnissen nicht wieder. Wohl aber hatte ich einen Rüden der durchaus wusste, wie man die Zähne einsetzen kann.

Mit großem Interesse, aber auch mit wirklicher Hochachtung, lese ich, was der Autor alles anstellt um seine beiden Hunde zu therapieren. So bekommt der Leser nebenbei auch Einblick in die diversen Therapiemodelle incl. Hintergrundinformationen zu den Absurditäten der derzeit angesagtesten Hundetrainer in der Szene.

Als Außenstehender liest sich das alles sehr humorvoll und an der einen oder anderen Stelle im Buch kann sicherlich jeder auch mal herzhaft lachen. Als Besitzer eines solchen Hundes wie Luna und/oder Wiki ist das aber ganz sicher nicht immer witzig und man greift nach jedem sich bietenden Strohhalm. Die beste und tatsächlich einfachste Lösung für das Wiki-Problem und seiner Beuteaggression, bekam Michael dann von einer Trainerin namens Nadine präsentiert.

Dann kommt das letzte Kapitel im Buch und das heißt „Das Beulen-Dilemma“.
Nach einer Klopperei mit Wiki hat Luna anderntags eine Beule an der Rippe. Der Besuch beim Tierarzt, verbunden mit einer eingehenden Untersuchung, bringt eine unschöne Diagnose und von jetzt auf gleich wird Michael und seiner Frau Stella bewusst, dass auch das Leben von Luna scheinbar endlich ist.

Wer sein ganzes Leben lang ausgeteilt hat, muss auch mal einstecken können und so hat Luna die OP gut verkraftet und freut sich auch heute noch ihres Lebens.

Sehr schön fand ich, dass das Buch nicht mit Lunas Tod geendet hat.

Luna und Wiki haben einen Blog: http://krawallmaus.blogspot.de/
und eine Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Krawallmaus-145344553021/

beide Seiten werden liebevoll von ihrem Herrchen gepflegt.

Ich wünsche Michael, dass seine Hunde noch lange leben und ihn auch in Zukunft noch vor die eine oder andere Herausforderung stellen. Alles andere wäre langweilig, oder? :-D

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473 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

zypern, geheimnis, liebe, familie, lucinda riley

Helenas Geheimnis

Lucinda Riley , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.02.2016
ISBN 9783442484058
Genre: Romane

Rezension:

Nach 10 Jahren kehrt Helena Beaumont nach Zypern zurück. Dort hat sie von ihrem Patenonkel Angus das Anwesen "Pandora" geerbt und in diesem Sommer wird das Haus ihr Feriendomizil sein. Helena, ihr Sohn Alex und Töchterchen Immy reisen schon vor um alles vorzubereiten. Ihr Mann sowie der jüngste Sohn folgen wenige Tage später.

So schön und idyllisch es auf Pandora auch ist - als ihre Jugendliebe Alexis auf der Bildfläche erscheint wird Helena klar, dass dieser Sommer doch nicht so entspannt werden wird, wie sie sich erhofft hatte. Denn sie hütet seit 13 Jahren ein Geheimnis, das mit großer Wahrscheinlichkeit ihr aller Leben aus den Angeln heben wird.

"Helenas Geheimnis" ist das 1. Buch, das ich von der Autorin Lucinda Riley lese. Das Cover dieses Buches ist ein echter Eyecatcher, der Klappentext gefiel mir auch und da ich schon sehr viel positives über die Autorin gelesen habe, habe ich mich für dieses Buch entschieden.

Helena plant für ihre Familie einen idyllischen Urlaub auf ihrem Anwesen Pandora. Es scheint aber, als ob zur selben Zeit in allen befreundeten Familien irgend jemand eine Auszeit nötig hat und Helena kann schlecht "Nein" sagen; deswegen tummeln sich alsbald im zypriotischen Feriendomizil:

Helena und ihr Ehemann William. Die gemeinsamen Kinder Fred und Immy sowie Alex, Helenas Sohn, dessen Vater nicht William ist und Chloe, Williams Tochter aus erster Ehe, die ihren Vater seit Jahren nicht gesehen hat. Hinzu kommt Sadie, die unter Liebeskummer leidet und die beste Freundin von Helena ist sowie Sacha, der beste Freund von William mit seiner Frau Jules, dem gemeinsamen Sohn Rupert und der Adoptivtochter Viola. Ab und an schaut noch Helenas verwitwete Jugendliebe Alexis vorbei und seine beiden Söhne spielen auch eine Rolle. Diese geballte Ladung an Menschen verspricht turbulente Urlaubstage. Mit so vielen Personen war ich dann auch erst einmal etwas überfordert und brauchte ein paar Seiten, bis ich alle Charaktere auseinander halten konnte. Bei Alex und Alexis ist mir das jedoch nicht immer so ganz sauber gelungen und manches Mal musste ich wieder ein paar Sätze zurückgehen um zu schauen, um wen es da tatsächlich gerade ging.

Erzählt wird die Geschichte um "Helenas Geheimnis" von ihrem Sohn Alex. Dieser kehrt 2016 nach Pandora zurück und findet dort in seinem Zimmer das Tagebuch, in dem er die Geschehnisse des Urlaubes im Jahr 2006 festgehalten hatte. Fast das ganze Buch über, befindet sich der Leser im Jahr 2006. Alex erzählt die Geschichte aus seiner Sicht und immer wieder zwischendurch streut er seine Original-Tagebucheinträge von damals ein. Alex ist hochbegabt und für seine 13 Jahre ziemlich altklug. Er ist für sich selbst, seine Familie und die ganzen Besucher ab und an anstrengend, was ihn aber auch zu etwas besonderem macht.

Hier ein Stück Tagebuchauszug von Alex. Seine Art und Weise die Dinge zu betrachten, wird sehr schön dargestellt:

"Er hat eine kleine Schwester, Viola, mit roten Haaren, Sommersprossen, Hasenzähnen und derart blasser Haut, dass sie wie ein kleines Gespenst mit dem Hintergrund verschmilzt. Mum hat mir mal erzählt, dass sie adoptiert ist. Ich an der Stelle der Chandlers hätte ja versucht, ein Kind zu finden, das zumindest halbwegs meinem Genmaterial entspricht, aber vielleicht war damals nichts anderes als Viola im Angebot."

Im richtigen Leben würde ich so ein Kind wahrscheinlich auch als sehr anstrengend empfinden, im Buch hat Alex mir öfter mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

Der Leser wird Zeuge von schönen und unschönen Dialogen zwischen den einzelnen Protagonisten. Bei so vielen Personen ist immer etwas los - Liebeskummer, Eifersucht, Ehestreit und Kräftemessen zwischen den beiden halbwüchsigen Jungs sind an der Tagesordnung.

"Tja, so frage ich mich, was habe ich in diesen Ferien gelernt?
Dass es verschiedene Arten von Liebe gibt, und zwar in allen möglichen Formen und Farben.
Man kann sie verdienen, aber nicht bezahlen.
Man kann sie geschenkt bekommen, aber nicht kaufen.
Und wenn sie wirklich einmal da ist, dann bleibt sie auch.
Dieses Liebe-Dingens.

Als ihre Jugendliebe Alexis immer öfter auf Pandora auftaucht wird Helena die Brust immer enger, denn sie befürchtet, dass sie ihr Geheimnis nicht mehr lange wahren kann. Die Bombe platzt dann auch tatsächlich - aber ich war von der Auflösung sehr überrascht, denn damit hätte ich nicht gerechnet. In einigen kurzen Rückblenden ins Jahr 1992 erfährt der Leser dann auch, warum Helena ihr Geheimnis so lange gewahrt hat.

In den ersten Kapiteln fand ich den Schreibstil etwas holperig. Das legte sich aber recht schnell. Einige Szenen fand ich sehr langatmig und meiner Meinung nach hätte die Geschichte auch mit 100 Seiten weniger nicht gelitten. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, im Vordergrund stehen aber eindeutig Helena mit ihrem Geheimnis und ihr Sohn Alex, der gerne wüsste, wer sein biologischer Erzeuger ist.

Das Buch macht mir auf jeden Fall Lust auf andere Bücher von Lucinda Riley. Nach Aussagen einiger Rezensenten ist "Helenas Geheimnis" nicht ihr bestes Buch und so wächst mein Wunsch die Reihe um die 7 Schwestern dann doch bald in Angriff zu nehmen. 

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liebe, lunau, heide, feuerteufel, erotik

Heidewinter

Susanne Schomann
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.11.2015
ISBN 9783956492518
Genre: Romane

Rezension:

Sina Rosenborn, Tochter des wohlhabenden "Pralinenkönigs" Rosenborn, hat alle Brücken zwischen sich und ihrem Vater abgebrochen. Durch seine überaus antiquiierten Ansichten, seine Tochter müsse einen Mann ihres Standes heiraten, gerieten sie immer öfter in Streit. Auf dem letzten Ball ihres Vaters, an dem die 17jährige Sina gezwungenermaßen anwesend sein musste, lehnte sie sich auf ihre ganz eigene Art gegen ihren Vater auf - sie verführte einen jungen Mann, dessen Namen sie nicht kannte.

Einige Jahre später, Sina arbeitet in ihrem Beruf als examinierte Krankenschwester, bekommt sie von ihrer ehemaligen Arbeitskollegin Ruth Rogalski ein Stellenangebot, das sie nach Lunau führen würde. Nach anfänglichem Zögern willigt Sina ein und nimmt den Job an, der eigentlich aus 2 Arbeitsstellen besteht. Zum einen soll sie die Arztpraxis von Kjell Loewenthal an einigen Tagen in der Woche unterstützen und zum anderen soll sie Baron Hagen von Hoven zur Hand gehen, der nach einem Reitunfall ein wenig Unterstützung bei den täglichen Dingen des Lebens gebrauchen kann.

Kurz nachdem Sina in Lunau angekommen ist, trifft sie auf den Sohn ihres neuen Arbeitgebers um mit ihm die vertraglichen Einzelheiten zu vereinbaren. Es handelt sich um Philip von Hoven - den jungen Mann, den sie damals gekonnt verführt hatte.

"Heidewinter" ist das 3. Buch aus der Lunau-Reihe von Susanne Schomann. Es ist durchaus möglich das Buch solo zu lesen, Vorkenntnis der anderen Bücher ist nicht notwendig - was aber nicht bedeutet, dass man dann nicht etwas verpassen würde.

Wenn man die beiden vorhergehenden Bücher kennt, dann erfährt man als Leser hier so etwas wie "nach Hause kommen" zu all den liebenswerten Menschen im Heidedörfchen Lunau.

Im Buch "Wilder Wacholder" wird das Protagonisten-Paar Kjell Loewenthal und Isabell Valentine näher vorgestellt. Im 2. Band "Der Holundergarten" erfährt der Leser die Liebesgeschichte von Rafael Brix und Luisa Milchert und in "Heidewinter" geht Susanne Schomann nun auf die Geschichte von Philip von Hoven und Sina Rosenborn ein. Mit Kjell, Rafael und Philip schließt sich nun auch der Kreis, dass die "Musketiere" wieder in Lunau vereint sind.

"Heidewinter" ist nicht nur ein Liebesroman, denn wie in allen Büchern die ich bisher von der Autorin gelesen habe, werden geschickt Krimi-Elemente eingeflochten. In Lunau ist ein Brandstifter unterwegs, der es gezielt auf das Eigentum der Familie von Philip von Hoven abgesehen hat.

Die Progatonisten Sina Rosenborn und Philip von Hoven waren mir gleich von der 1. Seite an sympathisch. Sina, die sich gegen ihren Vater auflehnt und gekonnt den jungen von Hoven verführt und Philip, der sich nach dem Reitunfall seines Großvaters um das Gut der von Hovens kümmert.

Beim ersten Zusammentreffen, nach all den Jahren, sind die Beiden erst einmal schockiert. Dem Schock folgt zuerst die Scham, dann die Unsicherheit weil sie nicht wissen, wie sie miteinander umgehen sollen. Nach und nach finden sie zum normalen Umgang zurück und letztendlich merken sie, dass es zwischen ihnen noch immer kribbelt. Bevor es ein Happy-End geben kann, muss sich Philip jedoch erst noch mit Sinas Ex-Mann Falk auseinandersetzen.

Die erotischen Szenen sind ..... sehr heiß !!
Wie auch schon in den Vorbänden sind die erotischen Szenen so beschrieben, dass man als Leser noch ausreichend Platz für eigene Phantasien hat. Es gibt nur 2 oder 3 dieser Szenen im Buch, aber die sind wirklich gut beschrieben.

Ich habe den Aufenthalt im Heidedörfchen Lunau auch dieses Mal sehr genossen. So schön, friedlich und harmonisch ist es im echten Leben meist nicht, weswegen man die Lesestunden die man in Lunau verbringt, für eine kleine Auszeit aus dem Stress des Alltages nutzen kann. 

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142 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

australien, liebe, kate sunday, jugendbuch, herzklopfen

Herzklopfen - Down Under

Kate Sunday
Buch: 342 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 15.04.2013
ISBN 9789963722143
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die 16jährige Nele Behrmann lebt für 1 Jahr als Austausschülerin in Australien. Sie hat wunderbare Gast-Eltern und auch Tara, ihre Gast-Schwester auf Zeit, hat Nele anfangs mit offenen Armen empfangen.

Bei einem Spaziergang am Strand von Victor Harbor wird Nele von mehreren Jugendlichen belästigt und nur durch das Einschreiten von Jake konnte schlimmeres verhindert werden. Jake ist ein gut aussehender junger Mann dem die Mädchen in der Schule reihenweise zu Füßen liegen. Seit seiner Rettungsaktion interessiert er sich sehr für Nele, was wiederum seine Ex-Freundin Sandy auf den Plan ruft. Sie möchte mit aller Macht verhindern, dass Jake und Nele sich näherkommen. Aber neben Sandy gibt es da noch Tara die das nicht ertragen kann und so wird Nele Zielscheibe für Intrigen und aufgrund einer wirklich miesen Aktion gerät Nele sogar in Lebensgefahr.

Fazit:

Wie ich in letzter Zeit schon öfter feststellen durfte, ist Jugend-Lektüre durchaus auch für Erwachsene eine feine Sache.

Mit „Herzklopfen – Down under“ hab ich mir bewusst einen Roman ausgesucht, der in Australien spielt. Ich liiiiiiiiiiiiiiiiiiebe Australien und wenn ich nicht so viel Angst vor dem langen Flug hätte, wäre das mein nächstes Urlaubsziel. So muss ich weiter träumen von den Ureinwohnern, dem Outback, Wellensurfen, Känguruhs, Koalas und Didgeridoos und von all dem was man sich im Zusammenhang mit Australien vorstellt. Die Autorin Kate Sunday hat mir in diesem Buch geholfen zu verschiedenen Orten ein Bild in meinem Kopf entstehen zu lassen.

Nele ist ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist mit ihren 16 Jahren manchmal noch ein Kind was ihre Gedanken und Handlungen betrifft, andererseits aber auch schon so erwachsen dass sie sich mit 16 Jahren mehrere tausend Kilometer von ihrer Heimat entfernt. Sie ist fasziniert von ihrem Gastland Australien und hat Heimweh nach ihren Freunden in Deutschland. Ich mochte sie von der 1. Seite an.

Auch ihre Gasteltern sind sehr sympathisch. Sie bemühen sich wirklich Nele dazugehören zu lassen und vermitteln ihr das Gefühl Teil der Familie zu sein. Tara, ihre Gast-Schwester, empfängt sie anfangs mit offenen Armen, macht ihr aber dann das Leben schwer durch ihre Eifersüchteleien. Sie schafft es jedoch immer wieder Nele zu besänftigen und ihr klar zu machen, dass sie sich das alles nur einbildet.

Jake braucht ein wenig Zeit bis er bei mir auf offene Arme stößt. Die Tatsache, dass er äußerst gutaussehend ist und er das auch weiß, lässt mich erst mal zurückhaltend sein mit meinen Emotionen ihm gegenüber. Meint er es wirklich ernst mit Nele oder ist sie nur eine Eroberung, wie viele andere Mädchen vor ihr? Er schafft es dann aber tatsächlich ganz locker mich zu überzeugen, dass ich ihn mag.

Neben Jake spielt auch noch Chris eine große Rolle aber über den mag ich gar nicht so viel schreiben, denn dann würde ich zu viel von der Handlung verraten. Nur ganz kurz .... er ist ein guter Schauspieler.

Das Buch ist wirklich schön geschrieben, liest sich flüssig und mit all den Bildern von Sonne, Strand und Meer im Kopf fliegen die Seiten auch nur so dahin. Im letzten Drittel wird es noch mal richtig aufregend und die Geschichte hat natürlich ein schönes Ende.

Wer für wenige Stunden abtauchen möchte ist in diesem Buch gut aufgehoben. 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

nigeria, medikamente, afrika, trauma, familie

Hannas Wahrheit

Kerstin Rachfahl
E-Buch Text
Erschienen bei null, 29.03.2013
ISBN B00C42UCZA
Genre: Krimi und Thriller

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