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liebe, autor, verlag, lesereise, lyx

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Kristina Günak ist mit „Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ein schön leichter Liebesroman gelungen, mit dem man ein paar wundervolle Stunden verbringen kann. Den Hergang kann man sich im Groben zwar schnell zusammenreimen, aber in diesem Fall ist der Weg das Ziel:


Bea hat immer alles im Griff. Darum erhält Bea den Auftrag, den Star-Autor ihres Verlages, der gerne mal aus der Reihe tanzt, unter ihre Fittiche zu nehmen. Was folgt, ist eine sanfte Entwicklung von zwei unfreiwillig zusammengepferchten Menschen hin zu einem Paar, das sich im Tiefsten miteinander verbunden fühlt.


Hervorzuheben ist dabei das immer intensivere Abtauchen in die Hintergründe und Beweggründe der beiden. Vielleicht ist der Titel gleichsam eine Anspielung darauf, wie viel Liebe die Autorin auch in ihr Schreiben steckt, denn die Figuren mit ihren Ecken und Kanten sind wunderbar erdacht und überzeugen mit ihrer Realitätsnähe. In der Charakterentwicklung ist sogar eine moralische Botschaft enthalten.


Auch dieser Liebesroman kommt ohne Klischees des Genres nicht aus. Es ist aber durch das verhältnismäßig geringe Ausmaß noch zu verschmerzen. Insgesamt ist das Buch sicher mit viel Humor gespickt, allerdings erzeugt dieser keine großen Lacher und hat geradezu Sitcom-Charakter mit einer spürbaren Aufforderung zum Lachen an bestimmten Stellen.


Mir persönlich kam der draufgängerische Star-Autor deutlich zu brav vor. So fehlte mir eine stärkere Eskalation. Die ganze Geschichte hätte auch gut ohne das tatsächliche Erscheinen von Beas Familie auskommen können. Vielleicht hätte es dann mehr Seiten für das Weiterspinnen der Geschichte gegeben, denn...


Durch den flüssigen Schreibstil geht es ungebremst in schnellem Tempo durch die Kapitel. Schon ist die letzte Seite da. Schade, hier hätte es gerne noch weitergehen dürfen.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

starn, menschsein, corvus, feuer der leere, feuer

Feuer der Leere

Robert Corvus
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492704397
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Feind: unbarmherzig und auf der Jagd.

Die Menschen: gezwungen, ruhelos durch die Leere zu ziehen.

In „Feuer der Leere“ begleiten wir die letzten Großraumschiffe auf ihrem verzweifelten Kampf ums Überleben. Beständig auf neue Rohstoffe angewiesen setzen die Menschen immer wieder Fuß auf neue Himmelskörper, so auch auf den bereits von einer Alienrasse bewohnten Planeten Cochada. Welchen Preis wird die Menschheit für ihr Fortbestehen bezahlen müssen? In welcher Gestalt kann sie sich dabei ihre Menschlichkeit bewahren?

Der Roman wartet mit so ziemlich allem auf, was das Sci-fi-Herz begehrt: mit Raumkämpfen, fremden Spezies, Cyborgs, extrem gut recherchiertem Wissen zu Raumfahrt und -technik und mit großen Fragen: Was gibt einem Halt, wenn da nichts ist außer der Leere? Wird das Feuer einen verbrennen, reinigen oder wie einen Phönix aus der Asche aufs Neue auferstehen lassen?

Als Neuling im Sci-fi-Bereich sollte man sich besonders anfangs nicht von fremden Begrifflichkeiten verunsichern lassen, denn auch wenn es vielleicht etwas Mühe macht, so hat man diese Kennenlernphase schnell überwunden und es lohnt sich allemal, auch wenn sich die Geschichte nicht leicht herunterliest.

Zusammen mit den Charakteren des Buches werden wir zu Entdeckern, Diplomaten, Fürsprechern des Lebens, Verfechtern des Glaubens und Soldaten der Herzen. Niemand bleibt danach, wie er vorher war. Ein großartiges und bildgewaltiges Lese-Erlebnis, dem ich gerne beigewohnt habe. Obwohl als Einzelband angelegt, bleibt viel Raum für weitere Erzählungen. Man darf gespannt sein.

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