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Shimadas Mordaugen (John Sinclair 105)

Jason Dark
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Erschienen bei Lübbe Audio, 14.01.2016
ISBN B019WGCUE6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als Sukos Lebensgefährtin Shao bei einem Unfall vermeintlich ums Leben kommt, ist der Partner von Oberinspector John Sinclair verzweifelt. Doch dann bedient sich die Sonnengöttin Amaterasu Shao's Körper und erweckt sie wieder zum Leben. John und Suko erfahren, dass ein japanischer Dämon namens Shimada seine Armee erneuern will. Sehr schnell geraten die beiden Geisterjäger zwischen die Fronten, da auch ihr Widersacher Xorron und der Mafiaboss Logan Costello kräftig mitmischen. 


Gerade in früheren Jahren waren die mehrteiligen Geschichten die Highlights bei John Sinclair. Immer wieder spielte Jason Dark mit ganz unterschiedlichen Mythologien. "Shimadas Mordaugen" ist der Auftakt eines Dreiteilers, der mit Motiven der japanischen Geschichte spielt. 


Das Team um Regisseur Dennis Ehrhardt hat daraus ein packendes, sehr kurzweiliges Hörspiel produziert. Der Plot ist durchweg überzeugend und endet natürlich, wie es sich bei einem Mehrteiler gehört, an einer äußerst spannenden Stelle. 


Neben der ausgerechneten Romanadaption ist es wieder einmal die akustische Umsetzung, die hier absolut überzeugen kann. Dazu zählen natürlich auch die bekannten Sprecher. Insbesondere Silke Haupt als Shao liefert hier eine tolle Leistung ab, was insbesondere für die Passagen gilt, in denen sie die Sonnengöttin Amaterasu spricht. Neu ist Gen Seto, der den japanischen Dämon Shimada mit großer Eindringlichkeit spricht und so für zahlreiche Gruselmomente sorgt. Ebenfalls immer wieder gut ist Bernd Vollbrecht als Mafiaboss Logan Costello. Und das Dietmar Wunder inzwischen ein genauso guter John Sinclair ist, wie Frank Glaubrecht hat er inzwischen mehrfach beweisen können. 


Fazit:

"Shimadas Mordaugen" ist ein tolles John-Sinclair-Hörspiel, dass alle guten und spannenden Aspekte der Serie in sich vereint. Gespannt darf man dem zweiten Teil dieses Dreiteilers entgegensehen. 



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Dark Land - Folge 001: Böses Erwachen (Anderswelt)

Graham Grimm
E-Buch Text: 109 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 22.11.2016
ISBN 9783732541461
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auf der Jagd nach dem Mörder seiner Mutter ist Johnny Conolly durch ein magisches Tor, in eine Welt gezogen worden, die vollkommen anders ist, als die, aus der er kommt. In Twilight City, so der Name der Stadt, leben Menschen und Dämonen scheinbar friedlich nebenher. Um nicht weiter aufzufallen, ändert Johnny seinen Namen in Wynn Blakeston und begibt sich auf die Suche nach dem Dämon, der seine Mutter Sheila ermordet hat. Als er diesen endlich findet und stellen kann, kommt es zu einem Eklat und Wynn wird verhaftet. 


"Böses Erwachen" ist der erste Band der neuen John-Sinclair-Spin-off-Serie "Dark Land". Die Handlung schließt unmittelbar an Band 2001 der Sinclair-Serie an, an dessen Ende Johnny Conolly in einer fremden Sphäre verschwunden ist. 


Der Roman braucht etwas, um in die Gänge zu kommen. Die ersten Seiten, die den Kampf zwischen Wynn und dem Dämon aus Band 2001 der Sinclair-Serie fortsetzen, sind sehr actionreich, ohne eine echte Handlung zu haben. Der Dämon entkommt und Wynn unternimmt seine ersten Schritte in Twilight City. Auch der Leser braucht etwas Zeit, um sich wie Wynn dort zurechtzufinden. 


Etwa ab der Hälfte nimmt "Böses Erwachen" deutlich an Fahrt zu. Zumal auch weitere interessante Figuren eingeführt werden. Gerade der Rote Vampir scheint ein Charakter zu sein, mit dem Wynn noch einige Begegnungen haben wird. Die letzten Seiten sind dann hoch spannend und enden mit einem Cliffhanger, der die Freude auf den nächsten Band anheizt. 


Autor Graham Grimm ist mir bisher nicht in Erscheinung getreten, liefert aber gute Arbeit ab. Gerade zum Ende hin kann der Roman die volle Punktzahl erreichen. 


Fazit:

Nach etwas schleppendem Beginn macht der Auftakt des Sinclair-Spin-offs "Dark Land" richtig viel Spaß. Wenn es so weitergeht, bin ich gerne bereit, regelmäßig nach Twilight City zu kommen. 



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John Sinclair - Folge 2002: Schreckensnacht im Geisterschloss

Rafael Marques
E-Buch Text: 110 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 22.11.2016
ISBN 9783732541300
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Leben des Geisterjägers John Sinclair ist ein Scherbenhaufen. Nach dem Tod von Sheila Conolly und dem Verschwinden ihres Sohnes Johnny in einer anderen Dimension hat Sinclairs Freund Bill Conolly nur noch ein Ziel: den Geisterjäger zu töten. Hinzu kommt, dass dessen Kollege Suko noch immer in einem magischen Koma liegt. Viel Zeit über die Ereignisse nachzudenken hat John Sinclair aber nicht, denn auf dem schottischen Clamis Castle bahnt sich neues Unheil an. 


Der Abschlussband der Jubiläumstrilogie erfüllt zu einhundert Prozent die Erwartungen, die man an dieses Jubiläum knüpfen konnte. Rafael Marques ist ein hervorragender Roman gelungen, der den überraschenden Showdown aus der letzten Folge aufgreift und weiter auf die Spitze treibt. Gerade Bill Conollys Rache gegen seinen Freund ist so packend in Szene gesetzt, dass man den Roman kaum aus der Hand legen mag. Mit geschickt gesetzten Cliffhangern wechseln immer wieder die Schauplätze und Charaktere, sodass man permanent weiterlesen will. 


Auch stilistisch gibt es nur Positives über den Roman zu sagen. Rafael Marques bedient sich einer bildhaften und atmosphärisch passenden Sprache, wie er es zuletzt auch bei Band 1998 getan hat. Wenn ein Roman aus diesem Genre in dieser Qualität daherkommt, ist dies allerbeste Werbung für diese Art der Unterhaltungsliteratur!


Fazit:

"Schreckensnacht im Geisterschloss" kann es mühelos mit den alten Werken von Jason Dark aufnehmenden. Dieser Roman ist ein echtes Muss für jeden Sinclairfan! Nach einem eher mittelprächtigen Auftakt und einer tollen Fortsetzung ist dieser Teil der wirklich krönende Abschluss der Jubiläumstrilogie. Zumal ich sehr gespannt bin, wie es mit Bill Conolly weitergehen wird. 



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Offenbarung 23 - Folge 69

Catherine Fibonacci , Maritim Verlag , Jaron Löwenberg , Peter Flechtner
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.11.2016
ISBN 9783785753613
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Buch des Nostradamus findet der Hacker Georg Brand alias T.Rex die nächste Chiffre von Tron, nämlich die Patenturkunde von Rudolf Diesel. Als sich T.Rex und sein Kumpel Kim Schmittke näher mit dem deutschen Erfinder befassen, finden sie heraus, dass dieser 1913 unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Ihr Interesse ist geweckt. Bei ihren Recherchen erkennen sie, dass Rudolf Diesel einigen hochrangigen Leuten im Wege war. 


Die Hoffnung stirbt zuletzt, mag man sich als Stammhörer von Offenbarung 23 denken. Nach zuletzt eher schwachen Folgen kommt jetzt endlich wieder mal eine Geschichte, die durchaus in die Nähe früherer Verschwörungsepisoden kommt. Sicher, auch hier beschränkt man sich anfangs darauf, das Leben von Rudolf Diesel zu durchleuchten. Doch mit zunehmender Dauer kommen doch mehrere durchaus glaubhafte Theorien durch. Nebenbei nutzt man die Chance, um gleich noch den VW-Skandal anzusprechen, auch wenn ich mir sicher bin, dass dieser noch eine eigene Folge bekommen wird. 


Die akustische Umsetzung bleibt wieder einmal nichts schuldig. Sprecher, Musik und Geräusche werden absolut passend eingesetzt. 


Fazit:

"Diesel" hat mir die Hoffnung zurückgegeben, dass Offenbarung 23 noch nicht verloren ist. Nach zuletzt sehr schwachen Folgen nähert man sich mit dieser Episode durchaus den besseren Folgen an. Fans der Serie werden mit dieser Episode gut leben können. 



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John Sinclair - Folge 2001: Gespensterreigen

Ian Rolf Hill
E-Buch Text: 112 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 15.11.2016
ISBN 9783732538164
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem John, Suko und Glenda Aibon unbeschadet verlassen haben, scheint der Fall um das Höllenkreuz überstanden zu sein. Doch der Geisterjäger von Scotland Yard ahnt nicht, was ihm noch bevorsteht. Zusammen mit seinen Freunden hat ein Wesen Aibon verlassen, dass alle bisher gekannten Maßstäbe sprengt und das sich als Wirtskörper eine Person aus dem Sinclair-Team aussucht. Zudem ruft ein Fall in Schottland den Geisterjäger auf den Plan, da es auf dem  berühmten Schloss Glamis Castle zu einem gespenstischen Zwischenfall gekommen ist. 


Nach Jason Darks bestenfalls mittelprächtigen Jubiläumsroman "Das Höllenkreuz" hat nunmehr Ian Rolf Hill die Aufgabe, der Serie ein wirklich würdiges Jubiläumshighlight zu verpassen. Ein Vorhaben, das ihm durchaus gelingt. Es sind gleich mehrere Schauplätze, die der Autor hier beackert, von denen sich zwei jedoch als Haupthandlung herauskristallisieren. Zum einen die Geschichte um das Sinclair-Team und die damit verbundene Sorge um gleich mehrere Mitglieder, die von dem Parasiten betroffen sind. Zum anderen die Geschehnisse auf Glamis Castle, die sich im weiteren Verlauf der Geschichte mit der Handlung um das Sinclair-Team verbinden. Dieser Part ist nicht schlecht und spielt mit Motiven klassischer Geistergeschichten. Allerdings hätte ich mir für das Jubiläum etwas Spektakuläreres gewünscht. Dieses bekommt man jedoch in Form des Handlungsstranges um den unheimlichen Parasiten. Hier kann Ian Rolf Hill seine ganze Klasse abfeuern, zumal der Roman zum Ende nicht nur für das Sinclair-Team dramatische Züge annimmt. Auch der Leser wird eine in dieser Form nicht erwartete Überraschung erleben. 


Ganz nebenbei wird hier wohl auch der Grundstein für die neue Sinclair Spin-off-Serie "Dark Land" gelegt, die man, sollte sich das bestätigen, was ich vermute, unbedingt auf dem Plan haben sollte. Auch stilistisch ist dieser Roman wieder deutlich besser, als die 2000. Ausgabe. 


Fazit:

"Gespensterreigen" braucht etwas Zeit, um die Dramatik zu bekommen, die man von einer Jubiläumstrilogie erwartet. Dafür wartet Ian Rolf Hill am Ende mit einer dicken Überraschung auf. Das Ende des Romans ist dann auch so, dass es nur eins gibt: weiterlesen. 



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Professor Zamorra - Folge 1108: Speer des Schicksals

Michael Breuer
E-Buch Text: 102 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 15.11.2016
ISBN 9783732538553
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sara Moon ist auf der Suche nach einem neuen Artefakt, dass ihr die Möglichkeit eröffnet, den Tunnel nach Avalon zu öffnen. Eine Spur führt sie ins australische Buschland. Dort ist der Aborigine Loongarra, genannt Logan, aus einer psychiatrischen Einrichtung ausgebrochen. Sehr schnell findet Sara Moon heraus, dass Logan auf der Suche nach einem besonderen Speer ist, der ihn in diese Anstalt gebracht hat und der über besondere Fähigkeiten verfügt. Zusammen mit ihren Freunden Professor Zamorra und Nicole Duval heftet sich Sara an die Fersen von Logan. 


Nach dem packenden Abenteuer im Gelben Meer in Band 1107 spielt Professor Zamorra in diesem Roman eine kleinere Rolle. Dies geht jedoch nicht zulasten der Spannung und der Qualität. Im Gegenteil. Michael Breuer legt einen schlüssigen, spannenden und zum Ende auch recht actionreichen Roman vor, der den Zyklus um Sara Moon ein Stück voranbringt. 


Dabei kann "Speer des Schicksals" auch stilistisch überzeugen. Michael Breuer lässt den Schauplatz Australien absolut lebendig werden und bedient sich dabei einer einfachen, aber sehr gut zu lesenden Sprache. 


Fazit:

"Speer des Schicksals" ist einen Tick langatmiger als der letzte Zamorra-Roman, der verdientermaßen die Höchstwertung bekam. Trotzdem ist Band 1108 allerfeinste Zamorra-Unterhaltung und wird jedem Fan der Serie absolut zufriedenstellen. 



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Professor Zamorra - Folge 1107: Tod auf dem Gelben Meer

Andreas Balzer
E-Buch Text: 117 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.11.2016
ISBN 9783732538546
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Geheimnis ums Flug 1402 ist bis heute ungelöst. Nur Professor Zamorra, der Meister des Übersinnlichen weiß, was an Bord passiert ist. Doch die Suche nach dem Wrack beschäftigt auch andere Personen wie den Milliardär Sebastian Bèlanger. Und tatsächlich gelingt es ihm eine Kraft zu wecken, die tief am Meeresgrund verschlossen war. Eine Kraft, die ein Kreuzfahrtschiff in ihre Gewalt bringt und die dafür sorgt, dass Professor Zamorra und sein Team sich einer großen Gefahr stellen müssen. Mit "Tod auf dem Gelben Meer" führt Andreas Balzer die Geschichte fort, die er mit Band 1076 ("Höllenflug") begonnen hat. Dabei ist ihm ohne Übertreibung eher der besten Zamorra-Romane der letzten Wochen und Monate gelungen. Von der ersten Seite an, kann die Geschichte den Leser packen. Dabei schlägt Andreas Balzer einen tollen Spannungsbogen, der eine hoch spannende Geschichte erzählt und der ihm die Möglichkeit gibt, tolle Figuren aus dem Zamorra-Universum, wie Gryf ap Llandrysgryf oder Chin-Li, in die Story einzubetten. Das Gute ist, dass das Spannungslevel nicht nachlässt. Auch die Szenen, die auf dem Kreuzfahrtschiff Asian Dream spielen, können von Anfang bis Ende überzeugen. Mehr noch. Sie gipfeln in einen packenden Showdown, die diesen Handlungsstrang scheinbar abschließend beenden. Wäre da nicht der letzte Absatz... Auch stilistisch konnte mich der Roman von Andreas Balzer komplett überzeugen. Ohne sprachliche Schnörkel, Phrasen oder Klischees erzählt dir eine spannende Geschichte, die sich hervorragend liest. Auch muss man nicht zwingend den eingangs erwähnten Roman kennen, um an dieser Episode seine helle Freude zu haben. Fazit: "Tod auf dem Gelben Meer" steht für alle positiven Aspekte dieser Serie und dieses Genre an sich. Andreas Balzer liefert einen ganz starken Zamorra-Roman ab, der ohne Übertreibung ein Highlight innerhalb der Serie ist und der parallel dazu allerbeste Werbung für diese Art der Unterhaltungsliteratur ist. Besser kann man einen solchen Roman nicht schreiben!

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John Sinclair - Folge 2000

Jason Dark , Dietmar Wunder , Alexandra Lange , Martin May
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.11.2016
ISBN 9783785754542
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

John Sinclair will sich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher gönnen, doch die Dämonenwelt gönnt dem Geisterjäger keine Ruhe. Von geflügelten Dämonen wird John in eine unbekannte Region von Aibon entführt, wo er auf einen alten Widersacher trifft. Dieser hat zwei besondere Überraschungen in petto. Zum einen das Rad der Zeit, mit dem John Sinclair schon seine Erfahrungen gesammelt hat, zum anderen ein Kreuz. Aber kein gewöhnliches Kreuz, sondern das Kreuz der Hölle, welches von Luzifer persönlich geschaffen wurde. Mit diesem Kreuz soll der Sohn des Lichts endgültig besiegt werden. John's Entführung bleibt natürlich nicht unbemerkt. Gemeinsam mit Suko versucht Glenda Perkins ihre Fähigkeiten zum teleportieren zu nutzen, um John zur Hilfe zu kommen. Nun ist er also da: Band 2000 der Serie um den Geisterjäger John Sinclair, die seit 1978 ihre Leser begeistert. Für dieses Jubiläum hat man sich viel vorgenommen: Der extralange Roman ist der Auftakt eines Dreiteilers, es gibt Grußworte von Serienschöpfer Jason Dark und der Sinclair-Redaktion und eine Bildergalerie, mit den dreißig besten Titelbildern von Vincente Ballestar. Parallel zum Roman gibt es Band 2000 auch als Hörbuch. Sicher, Sinclair 2000 ist ein Grund zu feiern. Jedoch war ich im Vorfeld äußerst skeptisch, was die Qualität dieses Romans angehen würde, denn Jason Dark stand in den letzten Monaten für alles, aber nicht für ein halbwegs ansprechendes Lesevergnügen. Die gute Nachricht: Ganz so miserabel wie befürchtet ist der Roman nicht. Jason Dark hat sich eine gute Geschichte ausgedacht, aus der man allerdings sprachlich wesentlich mehr hätte herausholen können. Wenigstens hat Bastei dieses Mal doch etwas Zeit in ein Lektorat investiert. Daher ist der Roman durchaus lesbar, auch wenn er trotzdem noch weit hinter dem Qualitätsstandard der Gastautoren zurückliegt. Sätze wie "Es gab Bäume, die sehr niedrig waren. Ich sah aber auch Büsche, von denen manche Hecken glichen", sind stilistisch und inhaltlich eher eine Katastrophe. Zwar kommt diesmal wenigstens so etwas wie ein Lesefluss zustande, aber immer wieder Sorgen solche Sätze wie die eben genannten dafür, dass man sich fragt, warum man der Serie so etwas antut. Auch einige Dialogpassagen klingen trotz Lektorat hölzern und unglaubwürdig. Sehr lobenswert fand ich das Drumherum. Die Leserseite soll künftig jedem Roman beiliegen. Es wäre schön, wenn sie auch den Weg in die eBook-Ausgabe finden würde. Interessant ist die Ankündigung einer neuen Horrorserie: dem Sinclair-Spin-off "Dark Land", das ab Ende November erscheint. Ich hoffe jedoch, das Jason Dark da nicht aktiv mitschreibt. Fazit: "Das Höllenkreuz" ist ein Jubliäumsroman mit Licht und Schatten. Die durchaus gute Story wird durch die stilistische Ausführung gemindert. Zwar kann man diesen Roman, im Vergleich zu den letzten Werken von Jason Dark, durchaus lesen, aber echte Spannung und Dramatik, stellt sich nur minimal ein. Daher finde ich den Roman auch nur bedingt dazu geeignet, das Jubiläum zu begehen. Ich denke, dass es bessere Autoren gibt, die hier ein echtes Highlight geschaffen hätten. Positiv stimmt mich jedoch die Tatsache, dass die Bände 2001 und 2002 von Ian Rolf Hill und Rafael Marques stammen, die in den letzten Monaten ganz hervorragende Sinclair-Romane abgeliefert haben. Spannung und Dramatik für Teil 2 und 3 sind also doch nicht verloren.

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Offenbarung 23 - Folge 68

Catherine Fibonacci , Maritim Verlag , Jaron Löwenberg
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783785753606
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach den (nicht sonderlich spannenden) Ereignissen um Atlantis bleiben Georg Brand alias T.Rex und sein Kumpel Kim auf Teneriffa. Von ihrem alten Bekannten Saint Clair bekommen sie ein Buch von Nostradamus zugespielt. In diesem Buch soll ein Code enthalten sein, der die Zukunft voraussagen kann. Natürlich interessieren sich auch die Geheimdienste dafür, die T.Rex gleich in ihre Obhut nehmen. 


Die letzten Folgen von Offenbarung 23 waren allesamt nicht mehr berauschend. Leider gibt es auch mit dieser Episode keine Besserung. Mit dem Schaffen von Michel de Nostradame hat man dabei eine interessante Figur der Geschichte ausgewählt. Jedoch beschränkt sich die Handlung größtenteils darauf, Internetseiten wie Wikipedia zu zitieren. Ein echtes Verschwörungsszenario, wie es in früheren Folgen üblich war, kommt hier nicht zum Tragen. Auch das Weiterspinnen schon bekannter Theorien ist wieder einmal komplett auf der Strecke geblieben. 


So plätschert auch diese Folge gut eine Stunde dahin und wird letztlich nur noch von den wirklich guten Sprechern zusammengehalten. Doch was nützen diese, wenn die Geschichte an sich nicht viel zu bieten hat. 


Fazit:

Ich bin seit Folge 1 bei Offenbarung 23 dabei. Anfangs mit großer Begeisterung. Inzwischen muss man sagen, dass aus der Serie wohl die Luft raus ist. Catherine Fibonaccis Scripts schaffen es jedenfalls nicht, der Serie neue Impulse zu geben. Wenn es hier nicht bald eine massive Besserung gibt, wäre man sicher gut beraten, die Serie endgültig zu beenden. 



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John Sinclair - Folge 1999: Auferstehung des Schreckens

Marc Freund
E-Buch Text: 107 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.11.2016
ISBN 9783732538140
Genre: Sonstiges

Rezension:

Von einem einheimischen Polizisten wird Oberinspector John Sinclair darauf aufmerksam gemacht, dass es im venezuelischen Dschungel eine Expedition gibt. Ein texanischer Millionär ist auf der Suche nach einer besonderen Statue. Bei dem Bericht des Polizisten fällt der Name des Dämons Shador, mit dem der Geisterjäger von Scotland Yard schon Bekanntschaft gemacht hat. Zusammen mit seinem Freund und Kollegen Suko begibt sich John nach Caracas, um zu verhindern, dass Shador seinen Körper wiedererweckt. Jedoch ahnen weder John noch Suko, dass sich Shador Hilfe vom geheimnisvollen Täufer geholt hat. 


Kurz vor dem großen Jubiläumsdreiteiler stimmt Marc Freund die Sinclairleser mit einem packenden Roman auf das Ereignis ein. Freund, der sich durch Hörspieldrehbücher für Lady Bedfort oder die neuen Fälle von Sherlock Holmes einen Namen gemacht hat, war schon mehrfach für die Sinclairserie aktiv. Er legt mit "Auferstehung des Schreckens" einen Roman vor, der alle Stärken der Serie in sich vereint. Die Handlung ist durchweg spannend, auch wenn das Grundmotiv (eine geheimnisvolle Expedition, die kontinuierlich dezimiert wird) alles andere als neu ist. Trotzdem liest sich der Roman sehr gut, da es einen packenden Spannungsbogen gibt. Zum Ende taucht mit Asmodis noch eine Figur auf, deren Rolle in der Geschichte nicht nur den Geisterjäger überrascht. 


Stilistisch kann der drehbucherfahrene Marc Freund mit diesem Roman punkten. Auch wenn es drei, vier Tippfehler gibt, die bei einem Lektorat hätten auffallen können, liest sich der Roman sehr flüssig. Gerade die Dialoge kommen auf den Punkt, ohne dabei hölzern, abgedroschen oder gar schablonenhaft zu klingen. 


Fazit:

"Auferstehung des Schreckens" ist ein grundsolider, äußerst spannender Sinclairroman, der dem positiven Niveau der Serie absolut gerecht wird und der den Fans der Serie viel Spaß bereiten wird. Der Grundstein für Band 2000 ist gelegt, nun muss Serienschöpfer Jason Dark mal wieder einen Knaller abliefern. Schließlich zeichnet er sich für den Auftakt des Jubiläumsdreiteilers verantwortlich. 



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urban fantasy, erbe der macht, essenzstab, fantasy, magie

Das Erbe der Macht - Essenzstab

Andreas Suchanek
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 28.10.2016
ISBN 9783958342255
Genre: Fantasy

Rezension:

Durch den Tod eines anderen Lichtkämpfers wurden die Kräfte von Alexander Kent erweckt. Allerdings braucht er einen Essenzstab, um sich seiner Fähigkeiten voll und ganz bewusst zu werden. Zusammen mit der Lichtkämpferin Jen begibt sich Alexander zu einem Stabmacher. Als sie dort ankommen, müssen sie jedoch feststellen, dass er verschwunden ist. Unterdessen wollen die anderen Lichtkämpfer im Castillo erfahren, was vor ihnen verheimlicht wird. Dazu schmieden sie den Plan, auf gespeicherte Erinnerungen zurückzugreifen. 


Mit "Essenzstab" führt Andreas Suchanek seine Urban-Fantasy-Serie „Das Erbe der Macht“ fort, die schon mit dem ersten Band sehr spektakulär begonnen hat. Trotzdem gelingt es ihm, mit diesem zweiten Band noch eine Schippe zuzulegen. Zwar ist diese Folge nicht ganz so actionreich wie der Auftakt, doch den Lesespaß stört dies überhaupt nicht. Im Gegenteil. Andreas Suchanek nimmt sich Zeit, dem Leser mehr über seine Figuren zu erzählen. Insbesondere die Vergangenheit von Jen und Alexander birgt nicht nur für den Leser einige Überraschungen. Auch der zweite Erzählsprung im Castillo ist von der ersten Seite an packend und gipfelt in einem wirklich tollen Finale.


Neben dem flotten Erzählstil sind es die tollen Charaktere, die den Leser von der ersten Seite an begeistern. Da sind fiktive Figuren wie Alexander und Jen, denen Andreas Suchanek einen tollen Background gegeben hat, der in dieser Folge auch ausgezeichnet dargestellt wird. Da sind aber auch historische Figuren wie Albert Einstein, Leonardo da Vinci oder Nostradamus, die er wirklich meisterhaft in seine Geschichte einbettet. Gerade diese Mischung hat mich vom Fleck weg begeistern können.



Fazit:

Serien wie Professor Zamorra oder John Sinclair müssen sich warm anziehen. Mit „Das Erbe der Macht“ hat Andreas Suchanek eine Serie am Start, die vom Fleck weg begeistern kann und die im Fall dieser zweiten Folge schon einen ersten Meilenstein setzen kann. „Essenzstab“ ist spannend, dramatisch, besitzt Tiefe und endet so spannend, dass man der nächsten Folge „Wechselbalg“ schon jetzt entgegenfiebert.  



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Mann in Wut

Brad Taylor
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 24.11.2015
ISBN 9783865524072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Pike Logan ist Mitglied einer amerikanischen Anti-Terror-Einheit. Einen Fall will er noch erledigen, bevor er sich seiner Familie widmet. Doch genau diese gerät ins Visier seiner Gegner und wird ausgelöscht. Logan quittiert den Dienst und lebt fortan auf einem alten Boot. Als er eines Abends einer jungen Frau zu Hilfe kommt, ahnt er nicht, dass er damit in das Zentrum der Vorbereitungen für einen Terroranschlag rutscht. Doch auch seine Gegner ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, mit wem sie sich angelegt haben.


In den USA schießen actionreiche Thrillerserien wie Pilze aus dem Boden. Auch Brad Taylor schickt in „Mann in Wut“ eine neue Figur ins Rennen: Pike Logan. Taylor weiß, wovon er schreibt. Er war acht Jahre bei der Delta Force und anschließend für zahlreiche Firmen als Sicherheitsberater tätig, bevor er das Schreiben für sich entdeckte.


In seinem ersten Pike-Logan-Roman verarbeitet er durchaus bekannte und vielfach benutzte Motive. Auch hier darf man als Leser keine innovativen Ideen erwarten. Allerdings gelingt es ihm, diese Motive zu einem packenden und spannenden Roman zu verarbeiten. Das liegt zum einen an dem gut durchdachten und schlüssigen Plot, zum anderen an den überaus glaubhaften Figuren. Gerade den vom Schicksal gebeutelten Pike Logan hat Brad Taylor gut herausgearbeitet. Hinzu kommt, dass der Roman nicht so überschwänglich patriotisch ist, wie viele andere Werke in diesem Genre, was den Lesespaß für uns Europäer nochmals ein wenig erhöht.  


Fazit:

„Mann in Wut“ ist ein lesenswerter Actionthriller, der zwar an manchen Stellen nicht über das Klischeehafte hinauskommt, aber insgesamt sehr gute Unterhaltung bietet. Brad Taylor erzählt in einer schnörkellosen, aber gut verständlichen Sprache eine Geschichte, die zwar schon oft erzählt wurde, die aber genug Eigenständigkeit besitzt, um seine Leser zu begeistern.



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120 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

humor, berlin, david safier, liebe, traumprinz

Traumprinz

David Safier , Oliver Kurth
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 27.10.2016
ISBN 9783463406046
Genre: Humor

Rezension:  
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900 Bibliotheken, 61 Leser, 3 Gruppen, 118 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, spannung

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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John Sinclair - Folge 1998: Am Tor zur Hölle

Rafael Marques
E-Buch Text: 111 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 25.10.2016
ISBN 9783732538133
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Leben von Jim Conway gerät aus den Fugen, als ihn sein sterbender Vater bittet, immer einen Dolch bei sich zu tragen. Sehr schnell merkt Jim, dass der Dolch besondere Fähigkeiten besitzt und ihn unverwundbar macht. Genauso schnell merkt Jim aber auch, dass es Mächte gibt, die diesen Dolch in ihren Besitz bringen wollen. Als Jim von einem geflügelten Dämon angegriffen wird, tritt Jon Sinclair auf den Plan. Der Geisterjäger von Scotland Yard ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er hier in ein Wespennest gestochen hat. 


Nach zwei wirklich miserablen Werken von Jason Dark, liegt jetzt ein neuer Roman von Rafael Marques vor, der in jüngster Vergangenheit schon einige, sehr lesenswerte Sinclair-Romane abgeliefert hat. Auch dieser Roman erfüllt das, was man von dieser Serie erwarten kann. Marques erzählt eine spannende Geschichte, die einige Höhepunkte besitzt und in einem packenden Showdown endet. 


Stilistisch ist dieses Werk im Vergleich zu den beiden Werken der vergangen zwei Wochen geradezu eine Offenbarung. Auch wenn das eine oder andere Mal ein überflüssiges Füllwort wie eigentlich verwendet wird, kann der Roman von Rafael Marques überzeugen. Auch die Dialoge sind alles andere als hölzern oder unglaubwürdig. Hier bekommt man das, was man erwarten kann und darf. Und das ist wirklich gute Unterhaltung. 


Fazit:

"Am Tor zur Hölle" ist ein wirklich guter John-Sinclair-Roman. Eine durchdachte, packende Handlung, hohes Tempo, ein guter Showdown und eine überzeugende Stilistik. Fans der Serie können mit diesem Werk mehr als zufrieden sein. 



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John Sinclair - Folge 104

Jason Dark , Dietmar Wunder , Alexandra Lange
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783785750643
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einem Bahntunnel wird John Sinclair in eine perfide Falle gelockt. Er wird verdächtigt, die Wahrsagerin Madame Tanith ermordet zu haben. Oberinspektor Nolan, der den Geisterjäger noch nie mochte, sieht seine Chance gekommen, dem Inspektor eins auszuwischen. Nur Johns Freund und Kollege Suko und ihr gemeinsamer Vorgesetzter Sir James Powell glauben an John's Unschuld. Daher beginnt Suko zu ermitteln. Weder er noch Sir James ahnen zu diesem Zeitpunkt, dass ein alter Feind von John seine Hände im Spiel hat und das er zusammen mit Asmodis einen schrecklichen Plan verfolgt. 


"Die magische Bombe" ist ein Sinclair-Hörspiel, das ausgezeichnete Unterhaltung bietet. Auch wenn die Story an sich alles andere als neu ist und das Grundmotiv (der Verdacht, dass John die Wahrsagerin wirklich getötet hat) eher auf wackeligen Beinen steht, ist diese Folge durchweg spannend. Mehr noch, sie steigert sich kontinuierlich und gipfelt in einem packenden Showdown auf dem Dach des Yard-Gebäudes. 


Die akustische Umsetzung unterstreicht die packende Geschichte. Musik und Geräusche sind absolut passend platziert und sorgen für das wünschenswerte Ohrenkinofeeling. Natürlich haben auch die Sprecher ihren Anteil daran. Dietmar Wunder ist auf dem besten Weg dahin, den gleichen Stellenwert als Sinclair-Sprecher zu bekommen, wie ihn Frank Glaubrecht bis Folge 100 hatte. Klasse ist wieder einmal die Leistung von Klaus-Dieter Klebsch, der als Oberinspector Nolan dem Geisterjäger das Leben schwer macht. Klebsch ist einer dieser Sprecher, die immer wieder brillieren, egal, in welcher Serie man sie hört. In weiteren Rollen sind unter anderem Tanja Dohse, Martin May, Karin Buchholz oder Frank Felicetti dabei. 


Fazit:

"Die magische Bombe" liefert ein gut einstündiges Hörspiel, das Spannung, Action, Dramatik und eine Prise Humor bietet. Fans der Serie kommen voll auf ihre Kosten, aber auch anderen Hörern sei diese Episode empfohlen. Sie bekommen eine packende Mischung aus Thriller, Horror und Mystery. 



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Professor Zamorra - Folge 1106: Angriff auf LEGION

Christian Schwarz
E-Buch Text: 105 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 18.10.2016
ISBN 9783732537266
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem Professor Zamorra am Bodensee die Hexenbeschwörung in letzter Sekunde verhindert hat, ist er in der Vergangenheit geschleudert wurden. Seine Lebensgefährtin Nicole Duval versucht unterdessen alles, um den Meister des Übersinnlichen zu retten. Unterdessen formiert sich der Superdämon Legion, der mit Asmodis jedoch einen starken Widersacher hat. 


Christian Schwarz führt mit "Angriff auf LEGION" die Geschichte fort, die er im letzten Band "Das Voynich Manuskript" begonnen hat. Trotz einiger kleiner Längen im Mittelteil ist der Roman spannend und führt den Plot um den neu erschaffenen Superdämon Legion ausgezeichnet weiter. Insbesondere am Ende kommen alle Befürworter dieses Plots voll und ganz auf ihre Kosten. 


Stilistisch zeigt Christian Schwarz hier, was in diesem Genre möglich ist. Der Roman liest sich, gerade zum Ende, in dem Legion eine große Rolle spielt, recht anspruchsvoll. Vergleicht man dies mit dem letzten Roman der Sinclair-Serie (Band 1997 "Die Hexenkirche") tun sich Welten auf. Man sieht also, dass es weder am Genre noch am Preis liegen kann, dass die Jason-Dark-Romane derzeit so ein schwaches Niveau abliefern. 


Fazit:

"Angriff auf LEGION" ist ein guter Zamorra-Roman, der zwar spannungstechnisch einen kleinen Durchhänger hat, aber inhaltlich und stilistisch überzeugen kann. Wer den Part der Serie mag, der sich mit dem neuen Dämon Legion beschäftigt, kommt hier voll auf seine Kosten. Insgesamt sehr solide Zamorra-Unterhaltung. 



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John Sinclair - Folge 1997: Die Hexenkirche (German Edition)

Jason Dark
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 18.10.2016
ISBN 9783732536580
Genre: Sonstiges

Rezension:

Über einen Nachbarn wird der BKA-Beamte Harry Stahl auf eine merkwürdige Kirche aufmerksam, in der eine Sekte immer wieder Veranstaltungen abhalten soll. Als Harry der Sache nachgeht, kommt es zu einem Zwischenfall, der nur eine Schlussfolgerung zulässt: Sein Freund, der Geisterjäger John Sinclair muss her und ihm helfen. 


Nachdem Jason Dark in der letzten Woche mit Band 1996 einen weiteren Tiefpunkt der Serie erreicht hat, bin ich mit keinen Erwartungen an dieses Werk gegangen. Und das ist auch gut so, denn schon nach den ersten beiden Seiten ist dem Leser klar, dass auch dieser Roman ein Machwerk übelster Sorte ist. Allein achtmal das Wort "auch" auf den ersten zwei Seiten lässt erneut die Frage aufkommen, ob die Sinclair-Romane von Jason Dark am Lektorat vorbei geschmuggelt werden. Es wird auf den folgenden Seiten auch nicht besser: Hölzerne Sätze und Dialoge, welche die Bezeichnung nicht wirklich verdienen - es ist einfach nur zum Heulen, was Jason Dark und Bastei hier dem Leser zumuten. Unfreiwillig komisch ist Johns Ankunft in Deutschland, als er zunächst seinen Hunger nach einer Currywurst stillen muss. Ganz ehrlich, wenn einer meiner Schreibschüler so eine Szene und den dazugehörigen Dialog anbieten würde, ich wüsste nicht, wie ich ihm beibringen könnte, dass das einfach nur für die Mülltonne geeignet ist. Und so geht es weiter. Eine hölzerne Szene wechselt sich mit einem anderen Baustein-Dialog ab. Man bekommt den Eindruck, das Jason Dark seine Romane nur noch aus vorgefertigten Texten zusammensetzt. Und wieder stellt sich mir die Frage, warum ihn scheinbar niemand darauf aufmerksam macht, was er hier für einen Quark zusammenschreibt. 


Nochmals möchte ich hervorheben, dass es mir alles andere als Spaß macht, hier so deutliche Kritik zu üben, aber wenn man die Sinclair-Romane von Jason Dark mit denen der Gastautoren vergleicht und noch andere Serien wie Professor Zamorra oder Maddrax zum Vergleich heranzieht, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass es hier wirklich unterirdisch ist, was Bastei auf den Leser loslässt. 


Fazit:

Die positive Nachricht ist, dass die nächsten beiden Romane wieder von Gastautoren (Rafael Marques, Marc Freund) verfasst werden. Erfahrungsgemäß steigert sich das inhaltliche und sprachliche Niveau dann wieder ganz erheblich. Negativ ist, dass danach schon Band 2000 erreicht wird - und der stammt wieder aus der Feder von Jason Dark. Schon jetzt deutet sich daher ein Jubiläumsband an, welcher der Serie komplett unwürdig sein wird. 



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John Sinclair - Folge 103

Jason Dark , Dietmar Wunder , Alexandra Lange
Audio CD
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.09.2015
ISBN 9783785750636
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Mann, der sich Mister X nennt, geistert durch London und bedroht Menschen mit einer goldenen Pistole. Diese beinhaltet eine ganz besondere Munition. Auch der Mafiaboss Logan Costello macht mit dem Mann Bekanntschaft. Als Oberinspektor Sinclair in den Fall einsteigt, überschlagen sich die Ereignisse. Als er von einer jungen Reporterin befragt wird, öffnet sich ein Dimensionstor…


„Ghoul-Parasiten“ ist die 103. Episode der John-Sinclair-Hörspiele. Diese Folge basiert auf den gleichnamigen Roman von Jason Dark. Mit einer Spielzeit von knapp 45 Minuten bewegt man sich mit dieser Produktion durchaus am unteren Limit. Dadurch wirkt die Geschichte stellenweise ein wenig oberflächlich. Allerdings ist sie spannend und gut umgesetzt, sodass man als Hörer gebannt dabei bleibt.


Die akustische Umsetzung kann absolut überzeugen. Gerade die Szenen zum Ende, in denen ein Hubschrauber eine nicht unwesentliche Rolle spielt, klingen sehr authentisch. Auch die Sprecher gefallen. Dietmar Wunder ist ein sehr guter John Sinclair und füllt inzwischen bequem die Fußstapfen aus, die Frank Glaubrecht hinterlassen hat. Ein Wiederhören gibt es mit Bernd Vollbrecht als Logan Costello. Auch Robin Brosch kann als Wissenschaftler Professor Chandler einige Akzente setzen.


Fazit:

„Ghoul-Parasiten“ mag kein Serienhighlight sein, ist aber ein kurzweiliges, spannendes und actionreiches Hörspiel mit einer passenden Portion Humor. Neue Hörer wird man sicher nicht gewinnen, die Stammhörer sollten jedoch zufrieden sein.



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John Sinclair - Folge 1996: Bluternte

Jason Dark
E-Buch Text: 99 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 11.10.2016
ISBN 9783732536573
Genre: Sonstiges

Rezension:

Oberinspektor John Sinclair wird von einem ehemaligen Priester in eine besondere Kirche gebeten. Dort finden sie an der Decke eine unbekleidete junge Frau, die der Geisterjäger zum Yard bringen will. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass seine Widersacherin Justine Cavallo in diesen Fall involviert ist und einen perfiden Plan verfolgt. 


Nachdem die letzten Sinclair-Romane wieder von Gastautoren verfasst wurden, ist jetzt Serienschöpfer Jason Dark an der Reihe. Ich hatte bereits befürchtet, dass das unterhaltsame, spannende und durchaus gute Niveau nunmehr verloren gehen wird. Und was soll ich sagen? Jason Dark erfüllt die ihn in gesetzten Erwartungen zu einhundert Prozent. 


Es ist wieder einmal eine stilistische Zumutung, was hier auf den Leser losgelassen wird. Jeder Aufsatz eines Achtklässlers liest sich wahrscheinlich besser, als das, was ein erfahrener Autor hier anbietet. Hölzerne, vollkommen leblose Sätze, dümmliche Aussagen und kindische Handlungen werden hier aneinandergereiht. Zum wiederholten Mal frage ich mich, wann Bastei endlich die Reißleine zieht und Jason Dark aus der Serie aussteigen lässt. Die Unterschiede zwischen seinen und den Werken seiner Gastautoren sind inzwischen so exorbitant groß, dass es eine Beleidigung des Lesers ist, für solche Romane noch Geld zu verlangen. Hier ein paar Beispiele von der Sprachkunst, die den Leser erwartet:


John Sinclair hat soeben einen Mann (noch dazu einen ehemaligen Priester) kennengelernt. Zitat der Begrüßung: „Er kam auf mich zu und wir klatschten uns ab“. Fehlte nur noch ein "Jo, Bruder". Wenig später sinniert John über den Duft in der freien Natur. Zitat: „Da roch das Gras so wunderbar intensiv und es füllte meine Nase“. Hoffentlich konnte er danach überhaupt noch atmen. Sehr bezaubernd fand ich auch die folgende Aussage: „Sogar ein Fernglas hatte ich bei mir. Da war alles deutlicher zu erkennen“. Wow, eine echte Erkenntnis. Auch diese Aussage hat mich verblüfft: „Sie ist eine Teleporterin, die sich selbst von einem Punkt zum anderen bewegen kann“. Dieser Satz hat mir vor Augen geführt, dass ich ein Teleporter bin, da auch ich mich von einem Punkt zum anderen bewegen kann. 


Und so geht es den ganzen Roman durch. Dazu kommen unzählige Füllwörter wie auch oder sehr und die permanente Verwendung von Hilfsverben. Ganz ehrlich, so kann sich nicht einmal ein Hauch von Lesefreude einstellen. Außerdem ist es eine Schande, dass ein großer Verlag wie Bastei so etwas überhaupt zulässt. 


Fazit:

Von vielen schlechten Romanen, die ich in den letzten Monaten von Jason Dark gelesen habe, ist "Bluternte" ein besonders miserables Werk. Ich kann nur hoffen, dass Bastei irgendwann erkennt, dass es Zeit für den Ruhestand von Jason Dark ist. Ich bin wirklich ein großer Fan der Serie und mir ist auch durchaus bewusst, dass hier nicht die große Literatur angeboten wird. Aber die Romane von Michael Breuer und Ian Rolf Hill haben gezeigt, dass es anders geht. So einen sprachlichen Schrott muss man sich für den relativ schmalen Preis von 1,49 EUR nicht bieten lassen. 



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Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman (insel taschenbuch)

Anthony Horowitz
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 12.12.2011
ISBN 9783458770404
Genre: Sonstiges

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Azazels Blutschwert (Faith van Helsing 16)

Simeon Hrissomallis
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Erschienen bei Russel&Brandon Company, 19.08.2009
ISBN B002TVOBS0
Genre: Sonstiges

Rezension:

Faith van Helsing und ihr Vater Christopher liefern sich einen erbitterten Kampf gegen die wieder erwachten Blutengel. Vor allem Azael verlang Faith einiges ab. Eine gewichtige Rolle spielt auch der Bibliothekar Lutherus Einhorn, der sich jedoch anders zeigt, als Christopher und Vanessa das erwartet haben. Unterdessen schreitet Draculas Rekrutierung weiterer Verbündeter voran. In Kanada ist er auf der Suche nach einem Wolf, einem ganz besonderen Wolf. 


"Azales Blutschwert" ist die direkte Fortsetzung der letzten Folge "Hügel der Blutengel", mit der die zweite Staffel der Van Helsing Chroniken eröffnet wurde. Diese Folge ist deutlich actionreicher als der erste Teil dieser Doppelfolge. Leider offenbaren sich hier aber wieder Schwächen, die ich bereits bei den ersten Folgen der ersten Staffel ausgemacht habe: Vollkommen überzeichnete Kampfszenen, die eher zu einem Manga passen und zum Teil extrem platte, fast dümmliche Dialoge. Es hat schon lachhafte Züge, wenn sich zwei Polizisten ganz förmlich Faith und Christopher gegenüber vorstellen, während um sie herum eine blutige Schlacht tobt. Das ist nicht witzig, sondern einfach nur ärgerlich, da durch einen solchen Quatsch die Glaubwürdigkeit der ganzen Geschichte leidet. Auch Faith' Kommentare im Kampf gegen Azael passen eher zu einem Manga und gehören für mich in die Kategorie: muss ich nicht haben. Das ist schade, haben die Macher der Serie doch mit vielen Folgen der ersten Staffel bewiesen, dass sie es wesentlich besser können. 


Ärgerlich ist auch die Spielzeit: Zieht man den aufdringlichen Werbeblock von Russel und Brandon ab, bleibt auch bei dieser Folge eine Spielzeit von knapp 45 Minuten übrig. Mit einer Scriptüberarbeitung hätte man also aus diesem Zweiteiler bequem eine Folge machen können. 


Bedingt durch die zum Teil schwachen Dialoge können auch die Sprecher nur bedingt überzeugen. Gewohnt gut sind Lutz Riedel und Klaus-Dieter Klebsch, die in der besten Szene dieses Hörspiels versuchen, als Dracula und Adam den weißen Wolf zu bändigen. 


Fazit:

"Azales Blutschwert" hat mich eher enttäuscht als begeistert. Da die neue Rahmenhandlung aber sehr viel verspricht, werde ich natürlich dabei bleiben und hoffen, dass die nächsten Folgen wieder besser werden. 



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Hügel der Blutengel (Faith van Helsing 15)

Simeon Hrissomallis
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Russel&Brandon Company, 19.08.2009
ISBN B002TVPZE4
Genre: Sonstiges

Rezension:

Faith van Helsing und ihr Vater Christopher befinden sich bei ihrem Freund Brandolf Welf in Deutschland, als es in der Nähe zu furchtbaren Morden kommt. Dabei wurden drei Steinfiguren gesehen, die plötzlich zum Leben erwacht sind. Während Faith, ihr Vater und Brandolf der Sache nachgehen, rekrutiert am anderen Ende der Erde Vlad Dracul einen Gefährten der besonderen Art: Franksteins Monster Adam. 


Mit einem Zweiteiler beginnt die zweite Staffel der Van Helsing Chroniken. Wie schon im Epilog der Finalfolge von Staffel 1 angedeutet, betritt ein neuer Widersacher die Bühne, der Faith mit Sicherheit einiges abverlangen wird: Vlad Dracul, besser bekannt als Graf Dracula. Doch bis es zu einer direkten Konfrontation kommt, wird es wohl noch etwas dauern. Im Blickpunkt der ersten Szenen dieses Hörspiels steht die Rekrutierung von Adam, die recht spannend in Szene gesetzt wurde. Auf den ersten Auftritt von Faith wartet man recht lange. Leider passiert nach der Draculaszene inhaltlich nicht mehr viel. Und eh man sich versieht, sind knapp 45 Minuten um und die Folge ist zu Ende, ohne dass man wirklich gefesselt war. 

Die akustische Umsetzung ist gut. Neben den bekannten Sprechern Nana Spier (Faith), Thomas Nero Wolff (Christopher) und Thomas Danneberg (Brandolf) gibt es prominente Neuzugänge: Lutz Riedel hatte als Dracula bereits seinen ersten Auftritt im Epilog der letzten Folge und kommt auch hier sehr diabolisch rüber. Klaus-Dieter Klebsch agiert als Adam so gut, wie man ihn kennt, Marion von Stengel als Vanessa Fox gibt ebenfalls einen guten Einstand. Dies gilt auch für Till Hagen als undurchsichtiger Bibliothekar Einhorn. 


Fazit: 

Trotz guter Ansätze ist "Hügel der Blutengel" eher ein verhaltener Auftakt. Die knapp 45 Minuten sind schnell vorbei und der Cliffhanger ist nicht gerade so, dass man nägelkauend auf den zweiten Teil wartet. Natürlich will man weiter hören, aber insgesamt hatte ich mir von diesem Auftakt etwas mehr erhofft. 



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Professor Zamorra - Folge 1105: Das Voynich-Manuskript

Christian Schwarz
E-Buch Text: 110 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 04.10.2016
ISBN 9783732537259
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als in Meersburg am Bodensee jungen Frauen verschwinden, deutet alles auf normale Verbrechen hin. Doch als Professor Zamorra und seine Lebensgefährtin Nicole Duval dorthin beordert werden, weil eine Bekannte von Ihnen aus einer Klinik verschwunden ist, wird schnell klar, dass magische Kräfte ihre Finger im Spiel haben. Und dann ist da noch die Frage, welche Rolle ein besonderes Manuskript spielt, welches aus Yale verschwindet.


„Das Voynich-Manuskript“ ist der erste Teil eines Zweiteilers aus der Feder von Christian Schwarz, der sich um den Superdämon LEGION dreht. Der Roman beginnt ausgesprochen spannend und atmosphärisch. Zahlreiche Schauplatz-Perspektiv- und Zeitenwechsel (ein Teil des Romans spielt im Jahr 1458) sorgen dafür, dass die Neugier des Lesers geweckt wird. 


Leider gelingt es Christian Schwarz nicht, das anfangs sehr hohe und gute Niveau zu halten. Im hinteren Teil haben sich doch einige Längen eingeschlichen. Auch das Ende des Romans ist nicht so packend, dass man der Fortsetzung entgegenfiebert. 


Sprachlich kann man allerdings auch bei Christian Schwarz nichts Negatives sagen: Er schreibt sehr anschaulich, was insbesondere auf die Szenen zutrifft, die im Jahr 1458 spielen.


Fazit:

Stark angefangen und ebenso stark nachgelassen ist das Fazit von Band 1105 der Serie um den Meister des Übersinnlichen. Kein schlechter Roman, aber auch kein Überflieger der Serie. Hier hat Christian Schwarz schon bessere Werke abgeliefert. Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht.



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John Sinclair - Folge 1995: Dämon der Schwerter

Alfred Bekker
E-Buch Text: 104 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 04.10.2016
ISBN 9783732536566
Genre: Sonstiges

Rezension:

Oberinspector John Sinclair wird von einem Dämon im Schlaf überrascht, als dieser das Schwert des Salomo stehlen möchte. Es kommt zum Kampf den der Geisterjäger, nur Dank des Eingreifens seines Freundes Suko, überlebt. Das Schwert geht jedoch verloren, da der Dämon entkommen kann. Als sich eine Blutspur durch London zieht, ist für John Sinclair klar, dass er den Dämon aufhalten muss. Bei ihren Ermittlungen stoßen John und Suko auf einen alten Orden, der scheinbar mit den Ereignissen in Verbindung steht. Doch wer zieht im Hintergrund die Fäden?


Alfred Bekker zeichnet sich in dieser Woche für den aktuellen Sinclair-Roman verantwortlich. Dabei ist ihm eine grundsolide, spannende Geschichte gelungen, die ein paar historische Anleihen beinhaltet. Der Plot ist durchdacht und kann ohne Längen überzeugen, ist dabei aber nicht ganz so spannend, wie andere Romane der letzten Wochen. 


Stilistisch liefert Alfred Bekker gute Arbeit ab, auch wenn die Dialoge an der einen oder anderen Stelle etwas holprig klingen. Insbesondere die permanente Namenswiederholung (...sagte Suko ...sagte John) hätte durch ein sorgfältigeres Lektorat noch vermieden werden können. Den Lesefluss und den Lesespaß an sich stört dies aber nicht. 


Fazit:

"Dämon der Schwerter" ist solide John-Sinclair-Kost. Eine spannende Geschichte, mit einem guten Ende, das den Leser gespannt auf die nächsten Romane warten lässt. Immerhin steht ja in wenigen Wochen das runde Jubiläum an. Zuvor bin ich auf die nächste Woche gespannt, wenn wieder ein Roman von Serienerfinder Jason Dark erscheint. Und die waren in der jüngeren Vergangenheit alles andere als lesenswert. 



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