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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Fotografin

William Boyd , Patricia Klobusiczky , Ulrike Thiesmeyer
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492311762
Genre: Biografien

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Madame le Commissaire und die tote Nonne: Ein Provence-Krimi (Ein Fall für Isabelle Bonnet 5)

Pierre Martin
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Knaur eBook, 01.02.2018
ISBN 9783426450826
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein netter Krimi für zwischendurch, der in der schönen Umgebung der Provence spielt. Der Schreibstil ist flüssig, die vielen französischen Begriffe und Redewendungen, werden immer umgehend ins Deutsche übersetzt. Somit kann man sogar etwas dazulernen oder wieder auffrischen, ohne das die Passage zur Stolperfalle wird.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Die Madame le Commissaire Isabelle ist mir durchweg sympathisch. Ihr etwas verschrobener Mitarbeiter Apollinaire, ist mir im Verlauf richtig ans Herz gewachsen. Er ist stellenweise sonderbar aber total zuverlässig und loyal seiner Chefin gegenüber. Isabelle und er ergänzen sich super und bilden so ein gutes Ermittlerteam.

Auch wenn ich mich insgesamt immer gut unterhalten gefühlt habe, hat mir stellenweise die Spannung bzw. der Spannungsbogen für einen Krimi gefehlt.

Die Entwicklung des Kriminalfalls war glaubhaft, ich wusste bis zur Auflösung nicht, wer als wahrer Täter hinter den Morden steckt. Die Auflösung hat mir gut gefallen und

Auch wenn sich das Hauptaugenmerk auf die Auflösung des Falls, bzw. auf den Ermittlungsverlauf richtet, so kommen auch Liebe, Leidenschaft und etwas Drama im Privaten nicht zu kurz.

Wer es also nicht allzu brutal und spannend haben möchte und trotzdem einen Krimi bevorzugt, liegt mit diesem Buch genau richtig. Mich hat es definitiv auf die vorangegangenen Fälle von Isabelle neugierig gemacht.

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

frau, gefängnis, große liebe, indien, indisches gefängnis, innere freiheit, koruption, lebenstraum, liebe, magnolie, religion, selbstfindung, sich selbst finden, stark, starke frau

Die Magnolienfrau

Sabrina De Stefani ,
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Allegria, 06.04.2018
ISBN 9783793423249
Genre: Biografien

Rezension:

Sabrina De Stefanie lässt uns an ihrem ungewöhnlichen Leben teilhaben. Sie ist als kleines Kind an ein Gipsbett gefesselt, als sie endlich davon befreit wurde und alt genug war, lebt sie ihren Freiheitsdrang in vollen Zügen aus.

Die Beschreibungen aus der Zeit in dem Gipsbett, sind für mich sehr beklemmend. Es ist doch unvorstellbar, ein an sich gesundes Kind, so lange in einer unbeweglichen Position festhalten zu müssen. Eine Qual für das Kind und jeden Angehörigen. Umso mehr kann ich verstehen, welchen Drang Sabrina verspürt, die Welt zu entdecken. Sie macht das auf ihre ganz eigene Art, bleibt immer selbstbestimmt und finanziert sich ihr Leben durch die Anfertigung und den Verkauf von Schmuck.

Immer wieder kehrt sie kurz in ihre alte Heimat, die Schweiz zurück. Sie hält hauptsächlich den Kontakt zu ihrer Oma aufrecht. Während all der Jahre vergisst Sabrina nicht, was sie ihrer Oma alles zu verdanken hat. Sie stellt die Wurzeln dar, die Sabrina zumindest etwas an die alte Heimat binden. Der Kontakt zur Mutter ist lange nicht so intensiv und innig, ihren Vater hat sie nie kennengelernt.

Die Reiseberichte sind bunt und aufregend. Ich bin beeindruckt von dem Mut, sich die Welt als Frau alleine anzuschauen. Raus aus der Komfortzone in andere Länder, Sitten und Gebräuche.

Stellenweise hat man das Gefühl, dass Sabrina trotzdem gehetzt ist. Sie hinterfragt sich und ihre jeweilige Lebenssituation oft und befindet sich auf einer ständigen Suche. Nachdem sie viele unterschiedliche Länder kennengelernt hat, verschlägt es sie nach Indien. Eigentlich wollte sie dort nie hin, dann verliebt sie sich aber in das Land und später soll sie in diesem Land auch ihre große Liebe und eine neue Heimat finden.

In Indien zeigt Sabrina sich sehr schnell beeindruckt von den Menschen und ihrer Kultur. Durch ihr offenes Wesen findet sie immer rasch Anschluss, sowohl bei anderen Aussteigern als auch bei Einheimischen.

Irgendwann auf ihrer Langen Suche kommt der Punkt, an dem sie sich für einen außergewöhnlichen Lebensweg entscheidet. Sie geht in die Lehre eines Priesters und diese Jahre werden ihr Leben gleichermaßen ändern wie prägen.

Leider läuft auch bei Sabrina nicht immer alles rund. Sie hat einige Steine auf ihrem Lebensweg aus dem Weg zu räumen, nicht überall wird sie gerne gesehen. Sie verteidigt vehement die Position der Frau in der indischen Kultur, lässt nicht alles einfach über sich ergehen. Sie erntet Anerkennung aber auch Unmut und Eifersucht.

Dieser Unmut und die Eifersucht Einzelner, bringen Sie letztendlich in das größte indische Gefängnis.

Der Kampfgeist, den sich Sabrina schon als Kind angeeignet hat, zusammen mit den Fähigkeiten die sie sich während ihrer „Lehre“ in Indien angeeignet hat, lassen sie auch diese schwere Zeit überstehen.

Mit einer kleinen Überraschung in den Armen verlässt sie das Gefängnis und muss wohl oder übel aus Indien fliehen. Ihre große Liebe, Freunde, Land und Leute muss sie ohne Verabschiedung hinter sich lassen.

Das Buch hat mich von der ersten Seite bis zum Schluss gefesselt. Die Reiseberichte sind absolut beeindruckend und man kam sich stellenweise so vor, als würde man neben Sabrina in einer kleinen Holzhütte am Feuer sitzen. Der Schreibstil war immer flüssig und dadurch verflogen die Seiten nur so.

 

Für mich bleiben einige Fragen offen, deshalb hoffe ich wirklich, dass es eine Art zweiten Teil geben wird. Ich glaube Sabrina hat noch genügend Stoff, um die Seiten eines zweiten Buchs zu füllen.

 

Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

berlin, geitermädchen, hitler, juden, tod, trauma

Für Immer Vergessen

C. Rimmeck
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei C. Rimmeck, 01.03.2018
ISBN 9783000591648
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Thriller mit übernatürlichen Einflüssen, für mich mein erstes Mal. Ich kann mich sonst gut auf Fantasy einlassen, hier in der Mischung zwischen realer Geschichte und Vergangenheit ist es mir stellenweise allerdings etwas schwer gefallen.

Darüber hinaus bin ich aber gut ins Buch gestartet, der Schreibstil ist flüssig, die kurzgehaltenen Kapitel haben mich nicht gestört, das Cover ist passend zur Geschichte gewählt.

Prinzipiell ist die Verbindung zwischen damals und „heute“ gegeben. Ich habe allerdings etwas gebraucht um die Sache zu durchschauen.

Thomas und Susanne haben ein schweres Schicksal erlitten, Susanne ist deutlich mehr angeschlagen. Thomas ist in ihrer Beziehung der Macher, er trifft die Entscheidungen. So entscheidet er auch, dass ihnen beiden ein Neuanfang in einer anderen Umgebung guttun wird. Er sucht eine neue Wohnung und verkauft das Eigenheim. Schnell merkt man, dass die Vermieterin mit der Wohnungsvergabe an Thomas und seine Frau einen Plan verfolgt. Die Auflösung dazu gibt es allerdings erst am Ende der Geschichte. Auch wenn ich mich immer gut unterhalten gefühlt habe, kamen mir die eine oder andere Wendung bzw. Geschehnisse etwas fremd vor. Irgendwie nicht so stimmig und eher wie ein Mittel zum Zweck, welches gerade für die Situation zurechtgebogen wurde.

Auch wenn ich für mich nicht alles als nachvollziehbar und stimmig empfunden habe, wurde der Spannungsbogen nur durch kurze Phasen unterbrochen.

Insgesamt hätte ich mir etwas mehr versprochen, den Teil der Geschichte rund um Herrn Lewensohn zum Beispiel fand ich sehr interessant, dieser hätte gerne etwas ausführlicher sein dürfen.

Mein Fazit also ein lesenswertes Buch mit kleinen Defiziten.

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

delikatessen, eine neue liebe, feinkostgeschäft, gourmetkoch, köstlichkeiten, rorezepte;, rosmarin, schokolade, wohlfühlroman

Der Duft von Rosmarin und Schokolade

Tania Schlie
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.03.2018
ISBN 9783956497810
Genre: Liebesromane

Rezension:

Für mich ist das Buch ein richtiger Seelenschmeichler gewesen. Es fängt an mit dem wunderschönen einladenden Cover, man möchte den abgebildeten Laden gerne sofort betreten.

Der Schreibstil ist locker und man fühlt sich direkt heimisch. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist für mich persönlich, dass sich der Roman in meiner persönlichen Lieblings Stadt Hamburg abspielt.

Bei den Charakteren ist für jedem etwas dabei. Vom leicht spießig wirkendem Chef über die betagte Rentnerin, mit kotzendem Hund im Schlepptau, einem total von sich überzeugten Gemüselieferanten und Verkäuferinnen die auch sehr unterschiedlich sind, sich aber in der Zusammenarbeit super ergänzen.

Maylis hat ein aufregendes Jahr hinter sich. Leider nicht die Art von aufregend die sich eine Frau von fast vierzig wünscht. Plötzlich ist alles anders und sie muss sich zurück in einen glücklichen Alltag kämpfen. Maylis hat eine totale Vorliebe für gutes Essen und erstklassige Zutaten. Die Arbeit im Feinkostladen passt auch deshalb super zu ihr, zudem hat sie ein gutes Gespür für Menschen. Sie lässt an ihren guten Tagen jedem Kunden die Behandlung zukommen, die er jeweils benötigt und berät Unentschlossene mit Professionalität und Leidenschaft.

Ihr Privatleben bekommt sie leider nicht so einfach sortiert wie das Obst und Gemüse im Laden. Irgendwann kommt dann aber der Punkt, an dem sie sich dafür entscheidet auch privat wieder etwas zu ändern. Sie knüpft neue Kontakte, die sich bald als Bereicherung für alle Beteiligten erweisen. Nach einer persönlichen Katastrophe soll es auch in Sachen Liebe wieder bergaufgehen. Es gibt gleich mehrere mögliche Kandidaten. Maylis ist eine attraktive Frau mit einem schönen Lächeln, an Angeboten mangelt es ihr wohl nicht.

Essen, guter Wein, besonders hochwertige Zutaten und Gerüche sind in dem Buch allgegenwärtig. Man hat das Gefühl oft dreht sich alles um Essen und Genuss. Beim Lesen bekommt man dadurch auch gerne schon mal Hunger. Irgendwie wird die Leidenschaft von Maylis aber so liebenswürdig rübergebracht, dass man sich wirklich gerne davon anstecken lässt.

Das ganze Buch kommt ohne großes Drama und große Überraschungen aus. Man erahnt auch irgendwann wie die Geschichte wohl „enden“ wird, allerdings war es für mich trotzdem nie langweilig oder zu plump vorhersehbar. Man gleitet so durch das Buch und fühlt sich einfach entspannt und angenehm leicht unterhalten.

Für mich das ideale Buch zum Abschalten und wegträumen für zwischendurch und sicher auch als Urlaubslektüre bestens geeignet.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Kalli Wermaus

I. L. Krauß
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 07.12.2017
ISBN 9783740734176
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Licht der Welt ist der Nachfolger von Das goldene Kalb.

Ich habe Das goldene Kalb bisher leider noch nicht gelesen, ich hatte aber nicht das Gefühl, dass ich deshalb einen Nachteil habe. Man kann das Buch also auch für sich lesen.

Kalli ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Junge. Er hat magische Gene die ihn gepaart mit seiner Risikobereitschaft, seinem Mut und Sinn für Gerechtigkeit in fantastische Abenteuer treibt.

Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann. Der Schreibstil ist flüssig und gerade auch für Kinder gut lesbar.

Kalli ist nur auf den ersten Blick ein normaler Junge, bei Vollmond vollführt er eine magische Verwandlung und entwickelt besondere Gaben. Das alles ist in der Familie nicht neu, auch Kallis Großvater hatte diese Gabe. Wenn nicht gerade Vollmond ist, schlägt er sich mit den üblichen Problemen seines Alters rum. Er mag weder Mathe, noch die dazugehörige Lehrerin die ihn gerne drangsaliert.

Zuhause ist Kalli auf einem Bauernhof, dort lebt er mit seinen Eltern und der älteren Schwester Luisa. Kalli hat ein besonderes Verhältnis zu Tieren, als seine Mutter irgendwann ein verwahrlostes Pferd rettet, lässt er keine Ruhe bis seine Mutter ihm das Pferd zuspricht. Kalli päppelt das Pferd wieder auf und es entsteht eine wunderbare Freundschaft.

In dem Buch wird Fantasie mit Realität vermischt. Es gibt eine Mix aus Geschehnissen in dieser Welt und der sogenannten Schattenwelt. Wie und warum Kalli zwischen diesen Welten wandelt, möchte ich nicht verraten. Er begegnet in beiden Welten tollen Wesen und erlebt spannende Abenteuer.

Gelegentlich war mir die Geschichte einen Tick zu düster für das empfohlene Lesealter. Auch das Einbringen der Terroranschläge vom 11. September sehe ich persönlich kritisch. Kinder die noch nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden können, ziehen vielleicht falsche Schlüsse. Für mich bringt die Einbeziehung der Anschläge die Geschichte auch nicht unbedingt weiter.

Generell wird die Thematik wie Angst und Hass durch Terror entsteht und genährt wird gut rübergebracht. Kinder sollten lernen sich nicht von äußeren Eindrücken beeinflussen zu lassen und Aussagen zu hinterfragen, dazu regt die Geschichte definitiv an.

Im mittleren Teil wurde mir manches, wie die Gerichtsverhandlung zu ausführlich beschrieben, dadurch machte sich dort eine gewisse Langatmigkeit breit. Die restliche Geschichte ist aber sehr unterhaltsam und abwechslungsreich.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich hatte schöne Lesestunden, ich würde es für Kinder ab etwa 10 Jahren empfehlen.

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25 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Wolkenherz - Eine Fährte im Sturm

Sabine Giebken
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2018
ISBN 9783734847141
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Erhalten habe ich ein Buch mit einem wunderschönen Cover und toller Haptik. Ein absoluter Blickfang und auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel ist toll.

Die Geschichte um Wolkenherz, Jola und den Ginsterhof ist geheimnisvoll und enthält weniger Reiterhofromantik wie man zuerst vermutet. Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und von Anfang bis zum Ende spannend, selbst ich als Erwachsene hatte mehrmals wirklich Herzklopfen. Wenn man sich auf die Geschichte rund um ein Geisterpferd einlassen kann, wird es einem leicht fallen., sich direkt auf den Ginsterhof zu träumen. Die Charaktere sind allesamt liebenswert und unterhaltsam.

Ich habe die Geschichte stellenweise meiner achtjährigen Tochter vorgelesen, hatte aber das Gefühl doch einige Dinge erklären zu müssen. Gerade die Zeitsprünge in die Vergangenheit haben meine Tochter verwirrt, auch mit dem „Geisterbrett“ konnte sie nichts anfangen. Diese Problematik ist denke ich, wirklich dem Alter geschuldet. Für mein Empfinden eignet sich die Geschichte eher für Kinder um die 10 Jahre, kann aber natürlich auch von Kind zu Kind unterschiedlich sein.

Im Buch geht es weniger um Reiten, sondern darum das Rätsel rund um Wolkenherz zu lüften. Die Mädels stellen einiges gemeinsam an, müssen aber auch oft Rückschläge einstecken. Alle Mädchen haben einen Bezug zu Pferden, Jola ist aber die „Neue“ und noch unerfahren im Umgang mit Pferden. Sie ist oft ungeduldig mich sich selbst und merkt erst im Verlauf, dass sie eine ganz besondere Verbindung zu Pferden zu haben scheint.

Es gibt von mir eine klare Leseempfehlung! Ein Buch was einen fesselt und super unterhält. Ich bin gespannt wie die Geschichte, die mit einer spannenden Erkenntnis endet, im nächsten Teil weitergeht.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

eltern, fotomor, fotos, internetblogger, internetkriminalitä, kinder, kinderbilder im net, missbrauch oder elternliebe

Fotomord: Roman

Patrick Worsch
E-Buch Text: 646 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.01.2018
ISBN 9783200054288
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vorneweg, ich schreibe ungerne Rezensionen in denen ich die Geschichte des Buchs nacherzähle, es soll ja jeder noch schön selber lesen.

Die Thematik des Buchs, nämlich Fotos von Kindern ins Netz zu stellen ist absolut aktuell. Auf allen Social Media Plattformen findet man regelmäßig Kinderfotos. Einige der Fotos sind niedlich, bezaubernd, lustig einige aber auch peinlich oder einfach nicht altersgerecht. Eins haben all die Kinder auf den Fotos gemeinsam, sie haben sich nicht ausgesucht angeschaut zu werden, diese Entscheidung haben ihnen ihre Eltern, Oma und Opa oder weiß der Gott wer abgenommen. Das posten von Bildern ist so alltäglich geworden, man wundert sich schon gar nicht mehr weiter. Dieses Buch zeigt uns warum wir den Umgang mit der Privatsphäre unserer Kinder nochmal hinterfragen sollten. Wer sieht die Bilder? Jedes Bild kann einfach kopiert und gespeichert werden, der Tagesablauf des Kindes wird eventuell transparent für jedermann.

Jetzt treffen Gegner dieser Zurschaustellung von Kindern und Eltern die ihr Kind mit Vorliebe in die Öffentlichkeit drängen, aufeinander.

Ich bin etwas schlecht in die Geschichte gestartet, der Schreibstil war nicht durchgehend flüssig und stellenweise waren die unterschiedlichen Verstrickungen verwirrend für mich. Es stellt sich relativ schnell eine gewisse Spannung ein, leider kommen aber auch immer wieder langatmige Abschnitte mit ermüdenden Dialogen die mir befremdlich vorkamen. Das die Thematik so überspitzt dargestellt wird, konnte ich nicht immer gut nachvollziehen. Stellenweise hatte man das Gefühl, dass sämtliche Unterhaltungen und ähnliches mit aller Gewalt auf das Thema „Kinderfotos im Internet“ hinauslaufen, dabei war es nicht immer schlüssig. Manchmal gab es mir auch zu viele Nebenspielplätze das ich den Überblick verloren habe und mich auch im Nachhinein gefragt habe, was das in der Geschichte jetzt zur Sache tut.

Später, so im letzten Drittel nimmt die Geschichte nochmal an Fahrt auf und es klärt sich einiges, an dem ich mich gedanklich beim Lesen gestoßen habe. Alles in Allem ein Lesenswertes Buch mit Höhen und Tiefen, ich hätte mir etwas mehr Fokus auf die Hauptgeschichte gewünscht.

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292 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

angelini josephine, fantastisch, götter, göttlich, göttlich-trilogie, griechische mythologie, halbgötter, liebe, mythen, nichts ist unmöglich, prophezeiung, rezension, romantisc, scion

Göttlich-Trilogie

Josephine Angelini
E-Buch Text: 1.472 Seiten
Erschienen bei Dressler Verlag, 31.10.2013
ISBN 9783862720040
Genre: Jugendbuch

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

erholung, gesundheit, kur, meer, mütter, roman, spaß, sport

Manchmal will man eben Meer

Sandra Girod
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.03.2018
ISBN 9783734105319
Genre: Romane

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

Rüdiger Bertram , Heribert Schulmeyer
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei cbj, 16.10.2017
ISBN 9783570172360
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine spannende Geschichte rund um die Flucht einer Familie vor den Nazis, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

Mittlerweile kennt man ja schon einige Geschichten, über die Flucht vor dem NS Regime. Der Schreibstil ist einfach unterhaltsam, mitreißend und leicht verständlich. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dieses Buch im Geschichtsunterricht von weiterführenden Schulen, durchgenommen wird. Das Besondere ist mit Sicherheit auch die Sicht auf die Flucht und Erlebnisse aus der Perspektive von Kindern. Man spürt die Angst und Verunsicherung genauso, wie den nicht zu brechenden Lebensmut und die Zuversicht, wie sie oftmals nur Kinder haben können. Es gibt im Buch viele Stellen, an denen man nur ungläubig staunen kann. Staunen über so viel Grausamkeit, über so viel Einfluss der Nazis selbst in fremde Länder. Unvorstellbar muss die Angst während dieser Hetzjagd für die Geflüchteten gewesen sein. Familien wurden auseinander gerissen, Gewalttätigkeit und Verrat waren an der Tagesordnung. Trotz dieser widrigen Umstände, entstanden auch neue Freundschaften und die Flüchtigen erfuhren Solidarität und Hilfsbereitschaft durch für sie fremde Menschen.

Gut hat mir auch gefallen, dass man durchaus mal Grund zum Lachen hat. Die Verbindung zwischen Rolf, seinem Vater und dem Hund Adi ist einfach so herzerwärmend. Als Rolfs Vater von den Nazis aufgegriffen wird, ist Rolf auf sich alleine gestellt. Zum Glück gibt es Manuel, einen einheimischen Jungen der ihm hilft, sich in der Wildnis zurecht zu finden. Bisher ist Rolf recht behütet aufgewachsen, er kommt aus Berlin und der Wald und die Berge sind ihm als Stadtkind nicht ganz geheuer. Ab jetzt kommen immer öfter Situation die zeigen, wie gut die Jungen sich ergänzen. Was der eine nicht kann oder weiß, bekommt der andere hin. Sie stehen füreinander ein und halten zusammen, auch wenn es hier und da mal zu Auseinandersetzungen kommt, beide können sich aufeinander verlassen und stützen sich gegenseitig in dieser schwierigen Zeit. Zwischenzeitlich erleben sie das ein oder andere Abenteuer zusammen, leider im unter dem Schatten der Flucht.

Wer auf ein rundum Happy End hofft, wird vermutlich enttäuscht werden. Ich bin aber froh, dass das Buch genau dieses Ende hat. Es ist authentisch ohne zu sehr auf die grausamen Details, dieser Zeit einzugehen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses Buch!

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458 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

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Die Hütte

William Paul Young , Thomas Görden
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 30.09.2011
ISBN 9783548284033
Genre: Romane

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

als, biografie, krankhei, krankheit, leben, lebensberater, mut, spica verlag

Am Leben Sein

Ines Schmidt
Flexibler Einband: 164 Seiten
Erschienen bei Spica Verlag GmbH, 21.08.2017
ISBN 9783946732204
Genre: Sachbücher

Rezension:

Dieses Buch und das Schicksal dahinter haben mich wahnsinnig berührt.

Hier wird Pauls Geschichte erzählt, sein Leben und Leiden mit ALS. Sowohl er, wie auch seine Mutter und seine beste Freundin Franzi schildern den Umgang mit der lebensverändernden Krankheit. Es ist ein sehr emotionaler Weg durch Höhen und Tiefen, Paul wird bis zum Tod liebevoll begleitet. Zu jeweiligen Kapiteln des Buchs, oder besser Pauls Leben, gibt es unterschiedliche Lieder. Das Zusammenspiel von den selbst komponierten und gesungenen Liedern, zu den jeweiligen Abschnitten ist sehr ergreifend.

Als Mutter von zwei Kinder kam ich nicht drum herum, mich ständig zu fragen, wie ich die Situation wohl gemeistert hätte. Hätte ich auch so lange durchgehalten? Hätte ich die Kraft für die vielen Kämpfe gehabt? Wäre ich an dem Schicksal meines Kindes zerbrochen?

Kinder sollten nicht vor den Eltern sterben, dass bringt meine Ordnung im Kopf total durcheinander, ist ein Szenario über das ich nicht weiter nachdenken möchte. Trotzdem ereilt dieses Schicksal täglich Familien. Ich habe auch lange überlegt, ob es ein „Vorteil“ ist, dass man um den tödlichen Verlauf der Krankheit weiß. Kann man sich auf den Tod einstellen, sich vielleicht sogar an die Vorstellung gewöhnen? Ist es leichter weil man Abschied nehmen kann, weil man den Tod irgendwann als Erlösung sieht? Ich weiß es nicht, auch nach dem Buch nicht.

Ich bewundere wie Paul und seine Familie, mit der Krankheit und den unterschiedlichen Stadien, umgegangen sind. Wie sie immer versucht haben das Beste aus der Situation zu machen, wie Ines immer öfter wie eine Löwin für Paul gekämpft hat.

Absolut berührend waren für mich die Passagen, in denen Paul erzählt und seine Lieder. Es ist erstaunlich wie lange er die Krankheit tapfer ertragen hat, wie er immer wieder die Hürden angenommen hat, die ihm ALS gestellt hat. Resigniert hat er bis zum Schluss nicht, dabei müssen die Qualen für Ihn unglaublich gewesen sein.

An Pauls Krankheit und Leid lässt sich nichts ändern, zumindest mittelfristig wird ALS weiter unheilbar bleiben. Familie und Freunden kann man Paul nicht zurückbringen. Ich wünsche mir aber, dass unser Gesundheitssystem flexibler wird, es muss doch möglich sein in diesen Situationen schneller zu helfen. Das kann nicht über den Rücken des Kranken und der Angehörigen laufen. Eine schnelle, unbürokratische Hilfe muss gewährleistet werden. Die Betroffenen sollten sich nicht zusätzlich mit komplizierten Anträgen und langen Bearbeitungszeiten rumschlagen müssen. Die Nerven und Zeit sind eh schon knapp, ich wünsche mir von Herzen, dass sich da in Zukunft etwas tut. Egal welche schwerwiegende Erkrankung zugrunde liegt.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Paul und Ines, dass Sie uns an ihrer sehr persönlichen und emotionalen Geschichte teilhaben lassen. Das Buch (natürlich der Inhalt) wird mich noch lange beschäftigen. Ich bin mir sehr sicher, dass Paul immer einen Platz in eurem Herzen und eurer Familie behalten wird. Als junger, hübscher Mann mit starkem Charakter und vielen liebenswerten Facetten.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

depressionen, freundschaft, humo, humor, ironie, leben, roman, rowohlt verlag, skurril, suizid, sven stricker, tragik, tragikomödie

Mensch, Rüdiger!

Sven Stricker
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.08.2017
ISBN 9783499290787
Genre: Romane

Rezension:

Kennen wir nicht alle mindestens einen komischen Typen, der uns auch ohne nähere Betrachtung wie ein absoluter Verlierer vorkommt? Mit wie vielen Leuten hat man täglich Kontakt und erinnert sich Tage später noch an das Gesicht? Es gibt einfach Menschen, die in der Menge untergehen.

Nun, eigentlich ist das die Masse, wir alle sind irgendwo austauschbar. Die meisten von uns gehören zu den namen- und gesichtslosen Menschen, wie Rüdiger und Tom. Beide atmen und sind im Hier und Jetzt ohne dabei zu leben. Rüdiger hasst seinen Job als Lehrer, die Schüler nehmen ihn nicht ernst. Seinen Kindern ist er kein guter Vater, auch wenn er beide liebt, schenkt er ihnen kaum Aufmerksamkeit. Soziale Kontakte hat er über seine Familie und die Schule hinaus keine, dass etwas in seiner Ehe und in seinem Leben gewaltig schiefläuft bemerkt er pünktlich zu seinem 40. Geburtstag.

Tom hatte eine schwierige Kindheit, dass entschuldigt heute ja schon einiges. Er bekommt sein Leben einfach nicht auf die Reihe. Die Schuld dafür, sucht er gerne bei anderen. Auch er geht einem Job nach den er nicht mag, Freunde sind Mangelware und die seit Jahren regelmäßig besuchte Selbsthilfegruppe bringt ihn auch nicht weiter.

Was passiert nun, wenn die beiden zu Depressionen neigenden Typen aufeinander treffen? Minus und Minus ergibt doch eigentlich Plus, oder?

Ganz so einfach ist es leider nicht. Wär ja auch schade, dann wäre die Geschichte schnell und gradlinig erzählt.

In der ersten Hälfte des Buchs habe ich mich etwas schwer getan, in die Geschichte reinzukommen.

Die zweite Hälfte gefiel mir schon besser, war ereignisreicher und spannender. Der dritte Teil hat mich dann gänzlich überzeugt. Mit einer Pointe nach der anderen, vielen lustigen und auch tiefergehenden Konversationen konnte der Autor mich wirklich für die Geschichte und deren Verlauf begeistern. Am Ende merkt man nur noch wenig von der depressiven Grundstimmung am Anfang, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man fühlt wirklich mit ihnen.

Es gibt unzählige lustige Momente und ich konnte wirklich viel lachen. Auch wenn ich jetzt keine Expertin für Depressionen bin, hat es mir ein Stückchen die Augen geöffnet. Vielleicht sollten wir dem vermeintlichen Verlierer von nebenan, mal eine Chance geben. Vielleicht braucht er/sie oder wir nur einen Schubs. Vielleicht haben wir dann auch das Glück, so tolle Begegnungen erleben zu dürfen wie Rüdiger und Tom.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

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2.691 Bibliotheken, 38 Leser, 13 Gruppen, 135 Rezensionen

fantasy, götter, griechische götter, griechische mythologie, hades, halbgott, halbgötter, jugendbuch, mythologie, olymp, percy, percy jackson, poseidon, rick riordan, zeus

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

affäre, erotik, escortservice, joy franklin, kalifornien, mord, polizei, prostitution, rache, serienmörder, sex, thriller, undercover, venus de franco, verdeckte ermittlungen

Venus Undercover - Die Macht der Begierde

Joy Franklin
E-Buch Text: 167 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 17.02.2017
ISBN 9783960871682
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich finde die Idee, Erotik mit einem Thriller zu mischen sehr gut. Die Umsetzung davon, konnte mich in diesem Buch, nicht komplett überzeugen. Irgendwie habe ich mehr sinnliche Erotik erwartet, gerade weil Venus Undercover aus der Feder zweier Autorinnen stammt. Sie Sexszenen sind eher plump und vorhersehbar. Insgesamt werden im Buch sehr viele Klischees bedient. Die Handlung ist zwar nicht immer nachvollziehbar, da für mich einfach etwas zu übertrieben, ist aber durchweg spannend. Auch wenn ich nicht restlos begeistert bin, interessiert es mich sehr, wie die Geschichte weitergeht. Der Schreibstil hat mir gut gefallen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

annie, autismus, familie, fortsetzung, freundschaft, herzrasen, himmelsgeschenke, liebe, lissy, oma lotte, sam, vertrauen

Herzrasen & Himmelsgeschenke

Pia Wunder
Flexibler Einband: 322 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 22.10.2016
ISBN 9781539550297
Genre: Sonstiges

Rezension:

Herzrasen und Himmelsgeschenke ist die Fortsetzung des Romans Pulsbeschleuniger.

Sicherlich kann man Herzrasen und Himmelsgeschenke auch lesen, ohne den Vorgänger zu kennen. Mehr Lesevergnügen von Anfang an, hat man aber sicherlich, wenn man Pulsbeschleuniger kennt. Viele Anekdoten setzten einen Einblick in Annies „früheres Leben“ voraus.

Der Schreibstil hat mir schon im ersten Buch gut gefallen und ist aus meiner Sicht noch lockerer, spritziger geworden. Mir kam kein Leseabschnitt mehr langatmig vor. Manchmal überschlagen sich die Ereignisse dermaßen, dass man Mühe hat zu Folgen.

Die Charaktere sind, wie im wahren Leben, alle unterschiedlich. Niemand läuft charakterlos mit, jeder trägt Teil an der Geschichte. Ich finde durch die ein oder andere Situation, hat das Buch stellenweise etwas von einem unterhaltsamen Krimi. Um gefallen an dem Buch zu finden, sollte man es mögen, dass praktisch immer etwas passiert. Ein Ereignis folgt auf das nächste, gelegentlich hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in zu viele unterschiedliche Richtungen einschlagen möchte und etwas den roten Faden verliert.

Das Buch ist vergleichbar mit einer guten Daily Soap. Am Schluss hat man das Gefühl, jeder hat mit jedem etwas zu tun, es passieren etwas viele - auch dramatisch Dinge, was an der Grenze zur Glaubwürdigkeit grenzt. Solange ich gut unterhalten werde, wie es bei dem Buch definitiv der Fall war, ist es aber nicht in meinem Sinn, alles im Sinne der Glaubwürdigkeit zu betrachten. Man kann prima mit dem Buch abschalten, gut für zwischendurch, auf dem Sofa oder am Strand.

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Wie wir lieben

Friedemann Karig
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Blumenbar, 17.02.2017
ISBN 9783351050382
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ein Buch, welches allein schon aufgrund der Covergestaltung mit den kräftigen Farben auffällt und insgesamt sehr schön aufgemacht ist.

Friedemann Karig stellt die Monogamie in Frage, dröselt dazu auf, was eigentlich Liebe, Sex, Eifersucht, Treue, Monogamie und Polygamie ist. Wie wurde früher geliebt, wie war der Sex und vor allem der Umgang mit Sexualität, was hat sich geändert und ist es eher eine positive Veränderung oder ist es für uns und die Menschheit eher ein negativer Kurs.

Für mich sind die Kapitel, in denen Paare über ihre jeweiligen Beziehungen berichten am interessantesten. Die Konstellationen sind alle unterschiedlich, es wird über den Gewinn an Freiheit und Erlebnissen genauso berichtet, wie über Probleme wie Eifersucht, fehlende Anerkennung in der Gesellschaft und vielleicht auch eigene Gewissenskonflikte.

Was dabei für mich hängen geblieben ist, ist das mehr Freiheit nicht gleich mehr Zufriedenheit und eine längere Beziehung bedeutet. Auch „offene Beziehungen“ scheitern, wenn auch aus anderen Gründen, aber es ist kein Garant für eine lebenslange Bindung. Wobei wir schon bei der nächsten Frage wären, nämlich ob es überhaupt sinnvoll ist, sich an einen oder mehrere Menschen ein Leben lang binden zu wollen.

Die Abschnitte, in denen Friedemann Karig über Liebe, Sex, Eifersucht usw. aufklärt und aufzeigt, welchen Unterschied es in polygamen oder monogamen Beziehungen gibt, waren mir oft sehr theoretisch und fachbegrifflastig und stellenweise langatmig.

Zwischendurch konnte ich aber trotzdem für mich Neues entdecken, mir wurde ein neuer Blickwinkel für alles Zwischenmenschliche gegeben und mein Motto: „Leben und leben lassen“ wurde definitiv bestärkt.

Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und der ein oder andere Vergleich ist wirklich spritzig und lustig, öffnet einem die Augen oder beruhigt einen auch, dass alles in Wirklichkeit nicht so schlimm ist. Generell empfinde ich mehr denn je, dass man vielleicht weniger über Sex (in der Öffentlichkeit) reden sollte, sich weniger Gedanken darüber machen sollte und einfach leben muss. Letztendlich muss jeder für sich glücklich werden, jeder wie es ihm gefällt, solange man keinen anderen damit verletzt oder ausnutzt.

In diesem Buch gibt es keinen Schlüssel zum Glück, es werden viele Wege aufgezeigt, am ehesten fördert es die Toleranz. Wen ein Einstieg in das Thema Beziehungsmodelle interessiert, ist mit diesem Buch gut bedient.

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Überleben ist ein guter Anfang

Andrea Ulmer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548613086
Genre: Romane

Rezension:

Darf man lachen, während man ein Buch über an Krebs erkrankte Frauen liest? Ich hoffe schon, denn es gab wirklich viele urkomische Momente. Mein absoluter Spaßfavorit ist Gret und ihr sympathischer Dialekt. Ungewollt lockert sie dadurch viele Situationen auf.

Der Schreibstil ist durchweg gut zu lesen, fesselnd und unterhaltsam. Sämtliche Gefühle werden beim Lesen heraufbeschworen, man lacht, ist nachdenklich, spürt aber auch gelegentlich die Verzweiflung und Angst der Protagonisten. So unterschiedlich die Betroffenen sind, so unterschiedlich gehen sie auch mit ihrer Krankheit um. Zusätzlich bekommt man auch einen Einblick in die Familien, auch dort geht jeder anders mit der Diagnose Krebs um.

Man muss keine Angst vor diesem Buch haben, es ist durchaus urlaubstauglich und auch für zwischendurch geeignet. Es macht einen nicht übermäßig traurig und zieht einen nicht runter. Es ist eher eine Aufforderung zu leben, glücklich zu sein, die Zeit zu genießen, neues auszuprobieren und nie aufzugeben.

Erst ganz zum Schluss, im Portrait über die Autorin erfährt man, dass Andrea Ulmer vor kurzem erst ihre Mutter an Krebs verloren hat. Das Ende des Buches hat die Mutter leider nicht mehr erlebt, wohl aber den Anfang. Ich bin mir sicher, sie wäre sehr stolz. Das Buch ist absolut zu empfehlen.

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153 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Ich liebe dich, aber heute nicht

Gaby Hauptmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492303132
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich mag dem Schreibstil von Gaby Hauptmann sehr. Irgendwie habe ich trotzdem irgendwann den Anschluss an ihre Bücher verloren, um jetzt mit diesem Exemplar wieder bei ihr anzukommen. Ich habe es nicht bereut und es konnte durchaus mit denen mithalten, die sie in früheren Zeiten geschrieben hat.

Hier geht es nicht um tiefsinnige Geschichten, sondern um gute und leichte Unterhaltung. Dieser Roman geht in eine erotische Richtung, außerdem hat er auch etwas Spannendes wie ein Krimi. Man kann sich darüber streiten, ob es realistisch ist, dass eine Frau ihren Mann, nach jahrelanger Beziehung, innerhalb von Minuten dazu bringt, ein Trennungsexperiment zu wagen. Darauf basiert die Geschichte, wenn man es einfach so hinnimmt und nicht das Ganze an der Stelle nicht hinterfragt, kann man viel Spaß mit der Entwicklung der Geschichte haben. Insgesamt ist das Buch kurzweilig, aber Stellenweise etwas vorhersehbar. Gaby Hauptmann hat mich wieder von ihrem Können, einen gut zu unterhalten überzeugt. Ein ungelesenes Buch von ihr, habe ich noch hier liegen und freue mich darauf.

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210 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Jesus liebt mich

David Safier , Ulf K. , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2014
ISBN 9783499268281
Genre: Romane

Rezension:

Vorab, ich hatte wirklich Spaß beim Lesen dieses Romans. David Safier hat einfach ein gutes Händchen was Schreibstil und Humor angeht. So liest man flott eine Seite nach der Anderen.

Man muss sich allerdings auf die Geschichte einlassen können. Wer immer überlegt wie realistisch oder unrealistisch das Geschehene gerade ist, wird mit dieser Art Story nicht glücklich werden. Wenn man sich davon freimacht und sich gut unterhalten lassen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Die Protagonisten sind abwechslungsreich und interessant. Die kleinen Comics, die hier und da im Buch eingearbeitet wurden, lockern das Buch zusätzlich auf. Jetzt fällt es mir als „Ungläubige“ nicht besonders schwer, über Gott und die Welt zu lachen und das Buch als Fiktion zu betrachten. Wer abschalten und sich amüsieren möchte, sollte das Buch lesen und einfach Spaß an der absurd komischen Geschichte haben.

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378 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Dein perfektes Jahr

Charlotte Lucas
Fester Einband: 575 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 09.09.2016
ISBN 9783431039610
Genre: Liebesromane

Rezension:

Haaachhh, was soll ich sagen? Ich habe das Buch im Geschäft liegen gesehen und mich direkt in das Cover und in die farbige Seitenkante verliebt. Das klingt vielleicht oberflächlich, aber ich mag es, wenn Bücher schön aussehen und bin ein Fan von eingearbeiteten Lesebändchen. Die Entscheidung das Buch zu kaufen, viel mir also sehr leicht.

Der Schreibstil ist gut und durchweg unterhaltsam. Man wird direkt mit mehreren Schicksalen konfrontiert und kann die Entwicklung der Personen miterleben. Obwohl viele Situationen traurig sind, ist die Geschichte insgesamt ermutigend, motivierend und eine Aufforderung das Leben zu genießen und zu feiern. Wer sich darauf einlässt, hinterfragt vielleicht auch mal seine eigene Strukturen und geht Dinge mal anders an als gewohnt.

Generell gebe ich in meinen Rezensionen nicht gerne den Inhalt wieder. Das ist die Aufgabe des Klappentextes und ich verrate einfach nicht gerne wichtige Stellen der Geschichte. Hier muss ich heute leider eine Ausnahme machen. Denn einen negativen Punkt gibt es für mich an der Geschichte. Die Situation, in der Jonathan zum ersten Mal auf Hanna trifft und sich Hals über Kopf in sie verliebt, war mir einfach zu viel. Da hätte ich mir etwas realistischeres gewünscht.

Auch als sie dann zum zweiten Mal zueinander finden, weil Hannas Freundin Jonathan anruft und ihn praktisch dazu zwingt, auf dem Weihnachtsmarkt, wo sie sich mit Hanna aufhält zu erscheinen, finde ich persönlich nicht die stimmigste und schönste Lösung.

Ansonsten hatte ich ein paar wirklich schöne Lesestunden und kann das Buch ganz klar weiterempfehlen.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Drachennächte: Eve's Geheimnis: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Lady Romeo
E-Buch Text: 88 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 15.12.2016
ISBN 9783959916721
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Mischung zwischen Fantasy und Erotik ist gut gelungen. Die Charaktere sind interessant dargestellt. Am Ende des Buchs ist eine Erklärung zu den einzelnen Protagonisten und deren Verbannungen, Strafen und Verbindungen zueinander. In einem Printexemplar wäre mir das sicher schon am Anfang aufgefallen und ich hätte das Register genutzt. Beim Ebook ist mir das leider erst zum Schluss aufgefallen, ich hatte während des Lesens oft Probleme den Durchblick zu behalten. In der Geschichte sind einfach zu viele unterschiedliche Verbindungen, wenn man den Anschluss verliert ist man irgendwann verloren und der Sinn der Story geht an einem Vorbei. Die erotischen Szenen sind ok, reißen mich aber nicht vom Hocker. Könnte mir vorstellen, dass das Buch insgesamt eher männliche Leser anspricht. Insgesamt spannend und unterhaltsam zu lesen.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Eine Liebe über dem Meer

Jessica Brockmole , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.08.2015
ISBN 9783453357631
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ich habe Gut gegen Nordwind und Alle sieben Wellen geliebt, ich mag den Stil ein Buch in Emails oder Briefen zu erzählen sehr gerne. Durch Zufall bin ich auf Eine Liebe über dem Meer gestoßen und es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Begeisterung hielt sich praktisch über das ganze Buch hinweg. Das Buch handelt über eine ungewöhnliche Liebe in einer schweren, von Krieg geprägten Zeit. Liebe war zu der Zeit einfach was anderes. Diese Liebe war ein Anker, eine Konstante im Leben von den zwei Protagonisten, die einfach etwas brauchten, an das sie sich in dieser schweren Zeit klammern konnten. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam, einfühlsam und immer mal wieder auch ironisch und sarkastisch. Die Gefühle werden sehr gut durch die Wörter transportiert, man spürt immer die zur Situation passende Atmosphäre. Ich habe mit Elspeth und David mitgelitten und später auch mitgefiebert, als Elpeths Tochter sich auf die Suche, nach Ihrer sowie der Geschichte Ihrer Mutter macht.

Wer es gerne romantisch mag, mit viel Gefühl, verpackt in wunderschöne Wörter, transportiert durch Briefe, wird dieses Buch lieben.

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Drachennächte: Das Tal von Yggdrasil: Erotische Geschichten aus der Drachenhöhle

Annie Lingus
E-Buch Text: 39 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 01.12.2016
ISBN 9783959916707
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Erfahrungen mit Kurzgeschichten lagen bisher bei Null. Auch Erotik gepaart mit Fantasy war mir neu, konnte mich aber in diesem Fall durchaus überzeugen. Ich hätte gerne länger und mehr davon gelesen, der Schreibstil war super unterhaltsam und hat einem einen schönen Einblick, in eine fantasische Welt gewährt.
Leseempfehlung  von mir.

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