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Gefangene der Wildnis

Gabriele Ketterl
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 14.03.2016
ISBN 9783958691827
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich habe das Buch im Zuge einer Leserunde erhalten. Dies nimmt keinerlei Einfluss auf meine Bewertung. Ich habe das Buch bei Kapitel 15 abgebrochen, warum werde ich im Zuge der Rezension erläutern (Achtung, in diesem Zusammenhang wird es auch Spoiler geben, wer das Buch also noch lesen möchte, sollte spätestens beim Punkt: Zur Geschichte aufhören zu lesen).

Zusammenfassung:

Louisa ist eine egozentrische junge ... Frau ohne eine grundlegende Erziehung. Durch ihr egoistisches und absolut untypisches Verhalten stürzt sie ihre Familie ins Unglück, die dadurch gezwungen ist nach Amerika auszuwandern. Wer denkt, die junge Dame überdenkt ihr Verhalten wenigstens nun, liegt falsch. Sie sucht die Schuld bei jedem, außer sich selbst.

Der Schreibstil:

Die Autorin hat einen angenehmen, leicht zu verfolgenden Schreibstil. Allerdings muss ich auch gestehen, dass man merkt, wie schwer es ihr fällt, sich dem Sprachgebrauch der für diese Zeit üblich war, anzupassen. Mit fortlaufender Geschichte verfallen die Charaktere immer häufiger in die Umgangssprache der heutigen Zeit.
Beispiele hierfür:
»So komm, Kleines, gönnen wir uns doch dort vorne in dem Café eine heiße Schokolade, ehe wir uns auf den Heimweg machen.«
»Gütiger Himmel, die nächsten Tage werde ich wohl alle Wege zu Fuß bewältigen. Noch ein paar dieser wunderbaren Speisen und ich werde nicht mehr laufen, sondern rollen.«
»Du egoistisches, kleines Miststück. Hast du mir eigentlich zugehört?
»Mann, ich friere mir den Hintern ab. Los rudern wir zurück.« Er ergriff die Ruder und das Boot bewegte sich langsam wieder auf das Ufer zu.

Solche Phrasen sind heute durchaus üblich, jedoch für die damalige Zeit ungewöhnlich bis hin zu untragbar. Es ist schade, dass in dieser Hinsicht der Lektor seine Aufgabe nicht ernster genommen hat.

Die Geschichte:

Puh, was soll ich dazu sagen? Die Grundidee ist super. Nicht weltbewegend neu, aber ansprechend. Leider liegt das Problem hier in der Deklarierung eines »historischen Liebesromanes«. Dafür bricht die historische Authentizität einfach zu oft weg. Hinzu kommen Logikfehler und in sich widersprechende Schilderungen.

- Louisa versucht zu Beginn in der Kutsche nach Hause die von der Etikette verlangte Haltung zu bewahren. Hier und auch an anderer Stelle des Buches wird immer wieder auf ihre Erziehung in einem Institut für junge Damen hingewiesen. Dies ist jedoch der EINZIGE Aspekt, wo es so erscheint. Denn sobald die Gute die Kutsche verlässt, scheint sie sämtliche Etikette über Bord zu werfen. Sie kann ihre Zunge nicht hüten, widerspricht in einem fort ihrem Vater und damit dem Oberhaupt der Familie und noch vieles mehr. (siehe Charaktere).
- Dem Namen nach ist das Gesinde der Familie europäischer Abstammung, wird jedoch mit Vornamen angesprochen. Damals üblich gewesen ist jedoch, den Nachnamen ohne eine Ergänzung zu verwenden. Bsp: Karl Winthrop würde lediglich nur mit Winthrop angesprochen werden.
- Auch das Gegenübertreten von Louisa zu ihrem Vater ist eher untypisch. Die Eltern wurden damals sehr förmlich angesprochen, oftmals sogar mit dem Nachnamen.
- Diana ist süß in ihrer Art, aber auch ihre lebhafte Art passt überhaupt nicht in das viktorianische Bild. Kinder sollten gesehen werden, nicht gehört. Niedlich und artig und vor allem: Schweigsam! Auch hier wurde von Eltern und Gouvernanten in höher gestellten Familien ein solches Verhalten oft mit dem Rohrstock belohnt.
- Zwei Männer, die sich ... sagen wir mal wohlgesonnen sind, schleichen sich in den Garten/Park des Anwesens und küssen sich? Dort, wo sie jederzeit von den Bediensteten oder wem anders gesehen werden könnten?

Zu dieser Zeit hätte es etwas Derartiges nicht gegeben. Sexualität war etwas, was unterdrückt wurde. Die romantische Liebe wurde hoch geschätzt doch diese konnte es nur zwischen Mann und Frau geben. Sexuelle Gefühle waren etwas lästerliches, seht privates, schamvolles. Dieser in der »Öffentlichkeit« zu frönen? Undenkbar.
Kleiner Hinweis. Bis 1835 wurde Homosexualität sogar mit dem Tod bestraft.
Zu großer Sexueller Hunger wurde als ungesund erachtet und man ging davon aus, es liege eine psychische Störung zugrunde. Ein Mann musste in der Lage sein das innere Monster zu zügeln. Homosexualität verstieß also ohnehin schon allem, was den Viktorianern heilig war. Da Sexualität nicht mit Liebe in Zusammenhang gebracht wurde, trat sie wenn überhaupt nur außerhalb der akzeptierten Norm auf und machte den Menschen damals große Angst. Also hätte niemals jemand sich einfach in den Garten/Park des Hauses begeben besonders während einer großen Feierlichkeit, um dort mit dem Geliebten allein sein zu können.

Dies sind nur einige Beispiele aus einer sehr langen Liste. Ich werde den ein oder anderen Punkt noch bei den Charakteren erläutern.

Die Charaktere:

Sind leider selten authentisch in ihrer Rolle:

Fangen wir mit der egozentrischen absolut unbelehrbaren Louisa an. Dafür, dass sie einen angeblich so strengen Vater hat und auf einem Institut für junge Damen gewesen ist, legt sie einen erstaunlichen Mangel an Benimm an den Tag. Absolut unglaubwürdig ist ihr Verhalten, wenn sie mit ihren Eltern agiert. Wie kann es bitte sein, dass sie durch ihre Verhaltensweisen ihre ganze Familie beherrscht? Dies wäre damals absolut unterbunden oder sogar mit Ausschluss aus der Familie geahndet werden – kurz: Verbannung und Verstoßung aus eben jener. Aber nein, sie kommt immer wieder damit durch. Dies widerspricht einfach allem, was der damaligen Etikette vorherrschte.
Frank: Louisas Vater.
Er wird immer wieder als »ach so streng« dargestellt. Aber wenn man es genau nimmt, ist er der totale Waschlappen (entschuldigt die Wortwahl, aber dies erschien mir am passensten). Anstatt mal mit der Faust auf den Tisch zu schlagen, lässt er Louisa ihr Verhalten immer wieder durchgehen. Damals wäre das unvorstellbar gewesen. Selbst beim Proletariat wäre ein derartiges Verhalten aufgestoßen, wenn auch nicht so sehr, wie in der gehobenen Gesellschaft. Auch wenn sie nicht zum Adel gehörten, waren sie gut Situiert. Dementsprechend hätte also auch ihr Vater handeln müssen. Ich weiß, man braucht irgendeinen Aufhänger für die Story, aber man sollte ein konstantes Figurenbild aufrechterhalten. Das ist hier leider nicht gelungen.
Diana, Louisas Schwester. Lebhaft und kritisch, auch wenn selten direkt den Eltern gegenüber. Kinder der damaligen Zeit sollten hübsch anzusehen sein, aber vor allem schweigsam. Man wollte sie sehen, nicht hören.
Louisas Mutter: Ist für mich als Charakter sehr blass geblieben. Mich wunderte es nur, dass nicht einmal sie daran denkt, ihre Töchter zur Räson zu bringen.

Das Cover:

War für mich einer der Gründe, mich für die Leserunde zu melden. In Verbindung mit dem Klappentext habe ich auf eine ausgereifte, schöne Geschichte im viktorianischen Zeitalter gefreut.

Fazit:

Die Idee der Geschichte hat tatsächlich Potenzial und hätte man sie als »Histofantasy« angepriesen, wäre ich mit einer anderen Erwartung da ran gegangen. So aber, muss ich sagen, fällt mir einfach der absolute Stilbruch mit den Gegebenheiten der damaligen Zeit auf und stößt mir auf. Auch das unzureichende Lektorat wie Korrektorat sind nicht gerade hilfreich. Du, Dir, Deine sind manchmal mitten im Satz groß und manchmal Klein. Ihr, Sie, Ihre ebenfalls. Dies sollte bei der Anrede aber konstant bleiben, egal welche Präferenz man hat. War es leider nicht. Oftmals fehlt hinter dem Ende der wörtlichen Rede ein Leerzeichen. Kein Weltuntergang, ist mir jedoch negativ ins Auge gefallen. Fragesätze werden stellenweise mit Punkten anstatt mit Fragezeichen beendet. Da frage ich mich doch, was Lektor und Korrektor gemacht haben, für ihr Geld. Hinzukommt, wenn es um einen historischen Roman geht, sollte der Lektor zumindest eine gewisse Grundkenntnis der Epoche mit sich bringen, um solche Schnitzer zu vermeiden. War hier offensichtlich nicht der Fall – sollte man jedoch nochmal überdenken erneut unter diesen Gesichtspunkten zu tun.

In dieser Form bleibt mir leider nichts viel übrig. Die Idee der Geschichte ist gut, die Umsetzung leider nicht. Das Cover ist ansprechend, dafür hat der Verlag leider Versäumt seinen anderen Aufgaben ebenfalls mit Sorgfalt nachzukommen. Zu meinem Leidwesen ist dies nicht das erste Buch des Amrumverlages, dessen Lektorat mangelhaft war (ich habe extra verglichen, es handelt sich nicht um denselben Lektor) und damit ist es für mich auch definitiv das letzte Buch aus diesem Verlag.

Ich wünsche der Autorin, dass sie zukünftig einen Lektor erhält, der ihr behilflich dabei sein kann, die historischen Aspekte ihrer Geschichte abzurunden, denn diese hätte es verdient. Würde dies passieren, wäre es eine solide und unterhaltsame Story. Bis zu diesem Punkt jedoch, kann ich leider maximal 2,5 Sterne geben.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Schwesternband: Die Suche nach Glück

Sarah Cepin
E-Buch Text: 60 Seiten
Erschienen bei null, 05.07.2018
ISBN B07FB5KQHB
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Zusammenfassung:

Zwei Schwestern wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine zieht aus, um ihr Glück zu finden, die andere bleibt verzweifelt zurück und ist gezwungen dasselbe zu tun.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig wobei manche Formulierungen meinen Lesefluss doch gestoppt haben. Es wurde jedoch mit dem Fortlaufen der Geschichte weniger, vielleicht auch, weil ich besser in die Story hineingefunden habe.

Die Geschichte:

Schwierig. Ich habe durchaus gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Dies lag jedoch weder an dem Schreibstil noch an der Geschichte selbst, sondern an der Protagonistin, zu der ich einfach keinen Bezug gefunden habe. Dafür kann jedoch die Autorin nichts.

Die Charaktere:

Hier muss ich sagen: Was ist Rahel für ein unselbstständiges, egozentrisches Ding? Sie war der Hauptgrund, wieso es mit so schwer gefallen ist, in die Geschichte hineinzufinden. Ich möchte jetzt nicht spoilern, weshalb ich auf die einzelnen Szenen nicht eingehe, aber immer wieder tauchen Situationen auf, in dem der Egoismus und der Unwillen weiter zu denken als von der Tapete bis zur Wand hervortritt. Dies lässt gegen Ende zum Glück ein wenig nach, verliert sich jedoch nicht gänzlich (was auch unglaubwürdig gewesen wäre)

Ava ist da definitiv mehr mein Fall. Mit ihr konnte ich mich mehr identifizieren. Sie blickt mutig in die Welt und selbst wenn es auch harte Rückschläge gibt, rappelt sie sich von selbst wieder auf und braucht niemanden, der sie wieder auf die Füße stellt.
Hier muss ich auch ein großes Lob an die Autorin aussprechen, für ihre Kreative Ader, die besonders am Ende der Geschichte deutlich wird.

Das Cover:

Wirklich zauberhaft und verträumt, was durchaus zur Geschichte passt. Mir persönlich wäre es ein wenig zu verspielt, aber das ist Geschmackssache.

Mein Fazit:

Ein schönes Buch, welches durchaus unterhaltend ist. Ich denke, viele werden ihre helle Freude daran haben, unabhängig davon, wie schwer es mir gefallen ist, mich mit der Hauptprotagonistin anzufreunden. Der Kontext der Geschichte ist jedoch wirklich wunderschön und sollte jeden zum nachdenken anregen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Aramo: Bd. 1: Schattenbrut

Sarah Cepin
E-Buch Text: 109 Seiten
Erschienen bei null, 08.08.2018
ISBN B07GB932HY
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf Facebook habe ich von diesem Buch erfahren und gleich zugeschlagen.

Zusammenfassung:

Philippe fühlt sich ungeliebt und beschließt aus diesem Grund seine Vampirfamilie zu erweitern. Als er auf den jungen Aramo trifft, ahnt er noch nicht, welch massive Veränderungen der Jüngling mit sich bringen wird. Schnell findet er sich in einem Kampf wieder, der so alt erscheint, wie die Welt selbst.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Manchmal bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, doch dies kam so selten vor, dass es den Lesefluss nicht sonderlich behindert hat. Man konnte sich gut in die Geschichte hineinversetzen und sich von ihr gefangen nehmen lassen.

Die Geschichte:

Mal etwas ganz anderes, wenn auch nicht gänzlich neu. Die Autorin versteht es, alt bewährte Szenarien im neuen Licht erscheinen zu lassen. Mit ihren bildhaften Schilderungen gelingt es der Autorin die Geschehnisse in einem lebhaften Ambiente erscheinen zu lassen.

Die Charaktere:

Man versteht Philippe und fühlt mit ihm mit. Auch Aramo tut einem unendlich leid. Die Charaktere sind sehr individuell und jeder von ihnen hat einen besonders hervorstechenden Charakterzug, der sich auch in seinen Handlungen wiederspiegelt.
Gerade Philippes Veränderung erscheint absolut glaubhaft. Schon von Beginn an erscheint er sehr harmoniesüchtig, doch im Verlauf nimmt diese Eigenschaft eine Form an, die durch die unterschiedlichsten Aspekte hervorgehoben wird.

Das Cover:

Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Es passt perfekt und verspricht genau das, was die Geschichte präsentiert. Die düsterte Farbwahl ist gleichzusetzen mit der Atmosphäre die einen beim Lesen gefangen nimmt.

Mein Fazit:

Sarah Chepin ist es gelungen, eine düstere Welt in einem vollkommen neuen Licht erscheinen zu lassen. Positive wie auch negative Aspekte werden auf inspirierende Weise hervorgehoben und verdeutlicht. Dabei wird mit alten gegebenen Dingen so geschickt gespielt, dass man ins grübeln gerät. Ich hoffe tatsächlich auf mehr Geschichten in dieser Welt, die die Geschehnisse aufgreifen und das Davor und Danach möglicherweise auch noch vertiefen.
Eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Aramo: Bd. 1: Schattenbrut

Sarah Cepin
Flexibler Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Independently published, 09.08.2018
ISBN 9781717882868
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf Facebook habe ich von diesem Buch erfahren und gleich zugeschlagen.

Zusammenfassung:

Philippe fühlt sich ungeliebt und beschließt aus diesem Grund seine Vampirfamilie zu erweitern. Als er auf den jungen Aramo trifft, ahnt er noch nicht, welch massive Veränderungen der Jüngling mit sich bringen wird. Schnell findet er sich in einem Kampf wieder, der so alt erscheint, wie die Welt selbst.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Manchmal bin ich über die ein oder andere Formulierung gestolpert, doch dies kam so selten vor, dass es den Lesefluss nicht sonderlich behindert hat. Man konnte sich gut in die Geschichte hineinversetzen und sich von ihr gefangen nehmen lassen.

Die Geschichte:

Mal etwas ganz anderes, wenn auch nicht gänzlich neu. Die Autorin versteht es, alt bewährte Szenarien im neuen Licht erscheinen zu lassen. Mit ihren bildhaften Schilderungen gelingt es der Autorin die Geschehnisse in einem lebhaften Ambiente erscheinen zu lassen.

Die Charaktere:

Man versteht Philippe und fühlt mit ihm mit. Auch Aramo tut einem unendlich leid. Die Charaktere sind sehr individuell und jeder von ihnen hat einen besonders hervorstechenden Charakterzug, der sich auch in seinen Handlungen wiederspiegelt.
Gerade Philippes Veränderung erscheint absolut glaubhaft. Schon von Beginn an erscheint er sehr harmoniesüchtig, doch im Verlauf nimmt diese Eigenschaft eine Form an, die durch die unterschiedlichsten Aspekte hervorgehoben wird.

Das Cover:

Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Es passt perfekt und verspricht genau das, was die Geschichte präsentiert. Die düsterte Farbwahl ist gleichzusetzen mit der Atmosphäre die einen beim Lesen gefangen nimmt.

Mein Fazit:

Sarah Chepin ist es gelungen, eine düstere Welt in einem vollkommen neuen Licht erscheinen zu lassen. Positive wie auch negative Aspekte werden auf inspirierende Weise hervorgehoben und verdeutlicht. Dabei wird mit alten gegebenen Dingen so geschickt gespielt, dass man ins grübeln gerät. Ich hoffe tatsächlich auf mehr Geschichten in dieser Welt, die die Geschehnisse aufgreifen und das Davor und Danach möglicherweise auch noch vertiefen.
Eine absolute Leseempfehlung von meiner Seite.

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Herz Schlag

Zoe Zander
E-Buch Text: 371 Seiten
Erschienen bei Leseeulen-Verlag, 26.06.2018
ISBN B07F2T9JB8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mal wieder eine schlaflose Nacht hinter mir. Diesmal war jedoch nicht die Schlaflosigkeit schuld, sondern das Stöbern durch Amazon. Will heißen, ich habe dieses Buch gefunden.

Zusammenfassung: 

In dem Buch begleiten wir Katharina auf ihrem sehr ungewöhnlichen Weg ins Erwachsenendasein. Hilfe erhält sie dabei von dem Chirurgen Thomas, der ungewöhnliche »Erziehungsmethoden« an den Tag legt. Dieser nutzt, teils sehr Kreative, SM-Praktiken, um Katharina die Liebe am Leben zu lehren. Und am Ende muss Katharina lernen alleine für sich einzustehen.

Der Schreibstil: 

Zu Anfang fand ich den Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig, da wir die Geschichte aus der auktorialen Sicht erzählt bekommen. Ich lese selten Bücher in der personalen Perspektive, weil ich persönlich das ständige »Ich sage« »Ich mache« »ich gehe« ziemlich anstrengend finde. Zoe Zander jedoch hat diesen Erzählstil wirklich gemeistert, so dass man die Charaktere auf angenehme Weise nähergebracht bekommt, ohne die ständige Wiederholung. 

Die Geschichte: 

Ungewöhnlich und doch packend. Das Buch ist wahrlich nichts für schwache Gemüter, doch wer kreative Praktiken bevorzugt ist hier genau richtig. Hier haben wir kein Kindergarten Geplänkel wie in den üblichen Romanen in der Szene und auch steht der Sex nicht so im Vordergrund, dass er wie ein billiger Porno wirkt. Direkt, ohne dabei reißerisch zu sein gelingt es der Autorin hier, die Szenen zu beschreiben und dem Leser so eine bildliche Vorstellung zu vermitteln. Die Entwicklung und das Einsehen, dass nicht nur die Hauptprotagonistin im Verlauf durchmacht, ist nahegehend und sinnvoll nachvollziehbar.

Die Charaktere:

Wie zuvor schon erwähnt, ist Katharina zu beginn an ein recht schwieriger Charakter. Sie wirkt aufsässig und überfordert. Doch es ist schön, zu sehen, wie sie sich nach und nach festigt und ihren Weg findet. 

Hierbei hilft ihr Thomas. Zunächst hat man dank ihm mehrere »what the hell ...?« Momente, doch man versteht sich immer mehr in ihn rein. Und man versteht schnell, das sein Weg durchaus der einzige ist, mit dem Katharina in die Spur gebracht werden muss. 

Das Cover:

Schlicht und doch auf den Punkt gebracht. Das Cover ist einfach gehalten. Keine grellen Farben, kein Schnick Schnack. Und so ist es auch in der der Geschichte. Eine gerade Linie (manche nennen es auch roter Faden) die einen durch das Buch führt. 

Mein Fazit:

Mich hat es heute Nacht den Schlaf gekostet, eben weil die Geschichte einen echt packt. Was die Perspektive angeht, kann die Autorin nichts dafür, dass es nicht mein Fall ist und sie hat es wie gesagt, super hinbekommen. Einziges Manko: Ich hätte mir ein Glossar am Ende gewünscht, das die medizinischen Begriffe ein wenig erläutert. Doch da hat mir Google wunderbar weitergeholfen. 

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

19. jh., amerikanischer bürgerkrieg, histor. roman

Jenseits der Grenze

Jeanette Peters
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.11.2016
ISBN B01NA87ML5
Genre: Sonstiges

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Blutmond

Jeanette Peters
E-Buch Text
Erschienen bei null, 07.11.2016
ISBN B01N3L5MLQ
Genre: Sonstiges

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

bluthure, freundschaft, jonathan, penelope, vampir, vampirclan, vampire

Eismond

Jeanette Peters
E-Buch Text
Erschienen bei null, 09.11.2016
ISBN B01MRICA25
Genre: Sonstiges

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convamp, darius, dark fantasy, mystery, vampir, vampire

Silbermond

Jeanette Peters
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.11.2016
ISBN B01MRJ8ODH
Genre: Sonstiges

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Tochter mit 44: Tagebuch eines Kuckuckskindes

Liane Scholl
E-Buch Text: 292 Seiten
Erschienen bei Liane Scholl, 30.09.2016
ISBN B01M0NKGPL
Genre: Biografien

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Sayumi: Das Lächeln

Sadako Sasaki
E-Buch Text
Erschienen bei null, 08.11.2016
ISBN B01MXIJ0FL
Genre: Sonstiges

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"vampir":w=1,"vampirclan":w=1,"joleen":w=1

Blutmond

Jeanette Peters
E-Buch Text
Erschienen bei null, 07.11.2016
ISBN B01N3L5MLQ
Genre: Sonstiges

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17. jahrhundert, bestrafung, blutgräfi, blutgräfin, burg csejte, die blutgräfin, die gräfin báthory, dienstmädchen, drachenmond verlag, eifersucht, elisabeth báthory, liebe, schneiderin, tereza vanek, ungarn

Im Dienst der Gräfin

Tereza Vanek
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 26.05.2014
ISBN 9783931989811
Genre: Historische Romane

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In Blut geschrieben

Anne Bishop
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 30.04.2016
ISBN 9783959916103
Genre: Fantasy

Rezension:


Zum Inhalt: 

Meg ist eine Blutprophetin und flieht aus der Anlage in der sie gefangen gehalten wurde. Schließlich landet sie in einem Dorf der Anderen, und hofft dort Unterschlupf zu finden, da das menschliche Recht dort keine Gültigkeit hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fügt sie sich gut in die Gesellschaft der Anderen ein und es gelingt ihr sogar Freundschaften zu schließen. Doch der Aufseher, ist auf der Suche nach Meg, um weiterhin ungehinderten Zugang zu ihren Visionen zu haben und scheut vor nichts zurück, um an sie heranzukommen. 

Schade fand ich, dass nicht auch die Karten übernommen wurden, denn die sind wirklich hilfreich um sich ein besseres Stadtbild zu machen. 

Zum Schreibstil:

Der Typische Anne Bishop Charme geht Gott sei dank auch durch die Übersetzung nicht verloren :). Das ist immer meine größte Angst bei Büchern, die ich bereits in der Original Sprache gelesen habe. Doch der Übersetzer hat hier einen guten Job gemacht. Eine einfache direkte Sprache die einen als Leser schnell gefangen nimmt und der Story gut folgen lässt. 
Allerdings sind mit ein paar kleine Fehlerchen doch nicht entgangen. Mal wurde der Name Sam genannt, obwohl Simon gemeint war. Auch so Dinge wie werden statt werfen oder fehlende Leerzeichen sind vorgekommen. Doch das in so geringer Zahl,dass es meine Lesefreude nicht getrübt hat.

Zur Geschichte: 

Es beginnt bereits spannend, da man gleich einsteigt, und Meg auf ihrer Flucht begleitet. Intrigen, Hindernisse und die unterschiedlichesten Sichtweisen werden hier nach und nach eingeführt und aufgedeckt, sodass man sich nicht gleich von der Last der Informationen erschlagen fühlt. Auch das Erzähltempo ist genau richtig. Es gibt viele ruhige Quellen in der Geschichte, die dennoch nicht langweilig sind, auch, oder gerade deshalb, weil Meg sich in ihrem neuen Leben erst einmal zurechtfinden muss. Gegen Ende nimmt das Tempo rasant zu, was mir sehr entgegenkam. Ich hatte Zeit mich in der Welt in der Meg lebt zurechtzufinden, da ich sie mit ihr gemeinsam erkunden konnte. Zeitgleich wusste der Leser natürlich immer ein wenig mehr, da vieles aus den unterschiedlichen Perspektiven dargestellt wird und so auch schnell die unterscheide zwischen Mensch und Anderen gezeigt worden sind. 

Zu den Charakteren:

Hier fällt mir nur ein Wort ein. Zauberhaft :D
Meg, die zwar alles benennen kann aber nicht wirklich damit in Kontakt gekommen ist.  Endlich mal eine Hauptfigur, die nicht alles aus dem ff beherrscht, sondern sich auch einfach mal albern anstellt.
Simon der nach außen hin den "großen bösen Wolf" gibt, aber ein weiches Herz hat. 
Sam, der durch Meg wieder mehr zu sich selbst findet. 
Meine Favoriten waren hier mitunter Winter und Tess. 
Jeder Charakter ist einzigartig und man merkt, mit wie viel Liebe die Autorin sie ausgearbeitet hat. Dabei hatte jeder Charakter genug Raum um sich zu entwickeln. Es bleibt abzuwarten, wo diese Entwicklung in den nächsten Bänden hinführt.

Zum Cover: 
Grandios. Any questions? 
Damals als die Black Juwels ins Deutsche Übersetzt wurde, ebenso wie die dunklen Welten war ich wirklich geschockt von den Covern, die man dazu herausbrachte. Vollkommen am Thema vorbei. Schade eigentlich weil die Original Cover so unglaublich schön waren. Doch hier muss ich sagen: Respekt. Dieses Cover übertrifft meiner Meinung nach das Original sogar noch. Stimmungsvoll und spannungsgeladen wäre dies eines dieser Cover, die mich dazu bringen stehenzubleiben und das Buch umgehend näher zu betrachten.

Fazit: 
Für alle Anne Bishop Fans ein absolutes MUSS. Für alle Fantasy Fans ebenfalls. Und für alle, die sich noch nicht so wirklich mit dem Thema angefreundet haben, wäre das hier eine sehr gute Gelegenheit dies zu tun. 
Das Buch bietet alles, was man sich von einem Buch wünscht. Und man merkt einfach, mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde, um dieses wirklich tolle Buch zu übersetzen. Natürlich bleiben kleine Flüchtigkeitsfehler nicht aus, doch die Geschichte ist so mitreißend, dass man sie getrost überliest. 
Soweit zu meinem Fazit. Mein Wunsch ist - und ich hoffe sehr, dass er sich erfüllen wird - das es endlich mal eine Buchreihe von Frau Bishop gibt, die komplett ins deutsche übersetzt wird, und bei der nicht der letzte Teil einfach ausgespart bleibt. Und ich hoffe, dass der Verlag weiterhin mit so viel Detailliebe und Leidenschaft daran arbeitet, auch jenen, die englisch nicht so gut können diese wunderschönen Geschichten näher zu bringen. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

erwachsenwerden, familie, freundschaft, gupan, ized, krieg, liebe, macht, magie, nenok, tod, veränderung, verantwortung, verhandlung, verschwörung

Das Juwel von Ized - Die Prinzen aus Gupan

Esther Barvar
Buch: 470 Seiten
Erschienen bei Verlag 3.0 Zsolt Majsai, 01.08.2015
ISBN 9783956671593
Genre: Fantasy

Rezension:

Zum Inhalt:


Der dramatischen Entführung der Magierinnen aus Nenok, sowie auch Manus, Ateschs Gefährtin, folgt eine ebenso dramatische Rettungsaktion, die weitreichende Folgen nach sich Trägt.

Gupans Herrscher erfahren von dem Tod ihrer Magier und beschließen in den Krieg zu ziehen, um den Tod ihrer Liebsten zu sühnen. Doch folgen sie diesem Wunsch unter falschen Voraussetzungen.

Es kommt zum Kampf und die Fronten scheinen sich zu verhärten. Atesch und seine Leute triumphieren, doch obwohl Gupans Streitkräfte sich erst einmal zurückziehen, schwebt nun das ewige Damoklesschwert des Krieges über Nenok und dessen Bewohner.

Stellt sich also die Frage, ob es Atesch erneut gelingen kann,aus Feinden Freunde zu machen.



Zum Schreibstil:


Was soll man da großartig sagen? Esther Barvar bleibt ihrem Schreibstil treu. Sie versteht es mit Worten Bilder zu malen und einen in ihre Welt zu entführen. In einer leicht verständlichen Sprache zaubert sich komplexe Situationen in einer vielschichtigen, fremden Welt, in der dank des Talentes dieser Autorin dennoch alles stimmig wirkt. Wir befinden uns im Reich der Fantasy, wo oft und schnell mal etwas abgedroschen wirken kann. Hier ist das jedoch nicht der Fall. Man hat das Gefühl, das die Autorin sich in ihrer Welt genaustens auskennt. Und sie versteht es, dem Leser ihre Welt zu übermitteln.



Zur Geschichte:


Die Geschichte besitzt alles, was sich ein fleißiger Leser wünschen kann. Verrat, Intrigen, falsch geleitete Gemüter, Geheimnisse und und und.

Hier ist wirklich was für jeden dabei. Es finden sich immer wieder neue Spannungshöhepunkte und man erfährt gleiche Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln, was einem Aufzeigt, wie einige Dinge überhaupt so weit kommen konnten.

Ich schreibe hier Bewusst nichts zu dem Storyverlauf selbst, da jeder seine eigene Sicht auf die Geschehnisse haben wird. Nur soviel sei Gesagt. Esther Barvar versteht es mit ihren Worten, vielsagende und vielschichtige Bilder zu malen die einen als Leser einfach fesseln und nicht mehr loslassen.



Zu den Charakteren:


Eigentlich sollte man meinen, dass nach all dem, was im ersten Teil geschehen ist, kaum noch Platz für eine große Weiterentwicklung der Charaktere sein kann. Bei Atesch selbst ist das aus meiner Sicht auch der Fall. Sein Charakter selbst ist integer und das bleibt auch im Verlauf der Geschichte so. Einzig seine Taten stürzen ihn in Verzweiflung, obwohl er so handeln musste.

Viel interessanter finde ich die Weiterentwicklung der anderen Charaktere. Sei es nun die Magier von Ized, die endlich lernen von ihren festgefahrenen Traditionen Abstand zu nehmen und auch die Verantwortung dafür zu übernehmen, oder aber auch Manu, die von einem eher passiven Part an Atesch Seite, endlich auch einmal Aktiv wird uns Entscheidungen trifft.

Unglaublich liebenswert und auch ein wenig Lustig finde ich Lando. Zu Beginn wirkt es, als sei er lediglich ein kleiner Side-Kick zu Ateschs ernsthafter Art. Frei nach dem Motto: Hey ich habe hier eine Geschichte mit wirklich vielen ernsthaften und traurigen Menschen. Wir brauchen jemanden, der den Laden mal ein wenig aufmischt.

Aber dafür gewinnt man ihn einfach zu schnell lieb. In seiner unberechenbaren Art ist er die perfekte Ergänzung für Atesch.

Eine besondere Erwähnung möchte ich hier auch dem Charakter von Donato zukommen lassen. Im zweiten Teil scheint sich seine Rolle zu festigen und ich sehe hier noch viel Entwicklungspotenzial.

Anmerkung an die Autorin: Wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann eine weitere Buchreihe die in Ized spielt, mit Donato in der Haupthandlung?!



Zum Cover:


Ja, was soll ich sagen … Alles ist Geschmackssache, aber die Cover von Teil 1 sowie auch Teil 2 werden der ganzen Sache einfach nicht gerecht. Auch hier wird der Punkt sein, wo ich dem Buch leider wieder einen Punkt Abzug geben muss. Es liegt überhaupt nicht an der Geschichte, denn die hat volle 5 Sterne Verdient. Leider reißt das Cover alles rein, weil es einfach … mit fehlen einfach die Worte.

Zu meinem Erschrecken ist das zweite Cover der Reihe noch schlimmer als das erste. Denn hier fallen leider ganz Deutlich die unsauber gearbeiteten Stellen ins Auge. Anscheinend hatte derjenige, der dieses Cover entworfen hat, keine große Lust dazu gehabt. Und das spiegelt sich leider deutlich in dem Ergebnis wieder.

Zum ersten Cover habe ich damals gesagt: Es wirkt wie der versuch etwas gefährliches, etwas, was auf anziehende Weise bedrohlich wirkt, zu verniedlichen. 

Das ist gleich geblieben, jedoch möchte ich noch etwas hinzufügen: Es ist einfach ein versucht etwas besonderes main stream wirken zu lassen und so wurde das besondere zerstört.


Wer eine detailliertere Auflistung meiner Sicht zum Cover haben möchte, sollte einfach hier schauen: http://www.lovelybooks.de/autor/Esther-Barvar/Das-Juwel-von-Ized-Die-Prinzen-aus-Gupan-1180766291-w/leserunde/1207686061/



Mein Fazit:


Alles in allem, kann ich die Geschichte jedem Fantasyfan ans Herz legen. Denn sie besitzt eben dieses. Herz! Aber man merkt auch, dass sich die Autorin ernstlich Gedanken um den Verlauf gemacht hat. In jeder Zeile entdeckt man den regen Geist, der diese Welt erschaffen hat. Und das nicht nur mit viel Talent, sondern auch mit viel Liebe zum Detail. Ich habe damals schon gesagt, dass man Esther Barvar getrost im Einklang mit Autoren wie zum Beispiel Trudi Canavan nennen kann, doch sie findet hierbei ihre ganz eigene Klangart einen in ihre Welt und in ihre Geschichte zu entführen.

Wer sich also nicht von dem Cover täuschen lässt, wird eine sagenhaft schöne und spannende Geschichte erleben.  

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666, dämon, exzesse, gewalt, gothi, gothic, hell's, horror, horrorthriller, lilith, lillith, lucy, m.h. steinmetz, morde, musi

666

M.H. Steinmetz
E-Buch Text: 235 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 27.08.2015
ISBN 9783959623131
Genre: Fantasy

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I Am Haunted: Living Life Through the Dead

Zak Bagans , Kelly Crigger
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Tuttle Publishing, 10.02.2015
ISBN 9781628600612
Genre: Sachbücher

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Mordversprechen

Moe Teratos
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 10.06.2015
ISBN 9781514222379
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zum Inhalt:

Eigentlich sollte alles glatt laufen, für den ehemaligen Kriminalkomissar Tomas Ratz und Diana. Seit zwei Jahren nun nicht mehr bei der Mordkommission tätig genießt er sein „normales“ Leben und führt seine kleine Buchhandlung.

Doch wie es mit Dingen, die EIGENTLICH so sein sollten eben so ist, kommt irgendwann die Vergangenheit und beißt einem in den Hintern. Vor allem, wenn dort noch nicht wirklich abgeschlossene Dinge sind. Und Geheimnisse, die Tomas zu erdrücken drohen.


Zum Schreibstil:

Vorweg. Ich liebe den Schreibstil von Moe Teratos, so wie auch ihre Bücher.

Leider muss ich sagen, dass die Autorin sich selbst mit dem vierten Ratz-Teil nicht gerecht geworden ist.

Es wirkt vieles leider unsauber, und das trotz Lektorat. Einige Sätze wirken unvollständig und manche Ausdrucksweisen machen nicht wirklich Sinn. Wie zum Beispiel die Sache bei der Babyparty. Ich kann verstehen, dass es Diana nicht gefällt, uns sie sich durch die ganze Sache durchquälen muss. Aber dann stellt sie sich die Frage: Gibt es schlimmeres? Und als nächstes kommt: Ohne Frage.

Auch hängt sich die Geschichte oft an Kleinigkeiten auf, die unnötig sind, oder mit einem kurzen Satz erklärt werden könnten. Hier kann ich das Beispiel mit der Hundetasche benennen. Ein kurzer Hinweis ist völlig okay, aber muss ich es in mehreren Sätzen hintereinander immer wieder erklären und aufgreifen? Eigentlich nicht, denn es handelt sich hier um eine Nebensächlichkeit.

Leider sind mir auch einige weitere Dinge aufgefallen.

Ich werde hier nur einige Beispiele nennen, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen.

- es wird geschrieben, dass draußen mitunter -10°C herrschen, aber die Wunden sind wahnsinnig schnell mit Fliegen bedeckt. Bei den Temperaturen eher ungewöhnlich, auch die Madenentwicklung ist bei diesen Temperaturen eher nicht möglich. Spätestens gegen Ende, als sich die Fliegen auf Tomas' Wunde stürzen, ist es fern jeglicher Realität.

- Mich wunderte es ein wenig, dass ein alteingesessenes Team von Kriminalkommissaren bei einer erneuten Untersuchung eines vermeindlichen Selbstmordes durch eine Schusswaffe nicht von selbst auf die Schmauchspurenrückstände kommen. Wieso muss erst der Gerichtsmediziner darauf hinweisen, wenn es ihnen bereits in dem Autopsiebericht hätte auffallen müssen. Man hätte den Gerichtsmediziner darauf ansprechen können.

- Als Tomas versucht zu fliehen, landet er schließlich auf dem Friedhof. Soweit so gut. Er wird von seinem Verfolger eingeholt und nach einigem hin und her, gehen sie zurück, auch okay. Sie rennen eine Weile durch den Wald, bis sie schließlich das Farmhaus wieder in Sichtweite haben und gelangen schließlich durch einen Tunnel ins innere des Hauses.

Als aber Diana mit Anhang dem Tunnel folgt, landet sie schließlich quasi direkt neben dem Friedhof? Irgendwie hat sich der Tunnel im Laufe der Geschichte anscheinend selbst verlegt.

Auch muss ich leider sagen, dass einige Sätze lieblos, ja fast schon gezwungen wirken.

Bsp: Sie stellte das Auto vor den Laden, nahm Cupcake aus der Transporttasche und lief hinein.

Sie parkt das Auto, denke ich mal, oder es fehlt mir (wenn das stellte dort steht) einfach noch ein ab vor dem Komma. Die Aufzählung wirkt einfach … dahingeklatscht.

Vielleicht liegt es daran, dass ich sehr viel besseres von der Autorin gewöhnt bin. Vielleicht waren dadurch auch einfach meine Ansprüche bereits zu hoch angesetzt. Aber ich glaube, mit dem vierten Buch, hat Herr Ratz sich selbst überlebt.


Zur Geschichte:

Auch hier muss ich leider sagen: Frau Teratos wird sich selbst nicht gerecht.

Die Geschichte wirkt auf mich wie … nun, als würde ein Mainstreamautor versuchen Frau Teratos zu Kopieren.

Es fehlt das Feuer, die Leidenschaft, die Verstrickungen, die einen beim lesen in Atem halten. Es wirkt wie eine 0 8 15 Kriminalgeschichte, die im Gegensatz zu den Vorgängern auch viel zu durchsichtig gewesen ist. Ich wusste schon viel zu früh, wie die gesamte Sache enden würde und wie die Verstrickungen ineinander greifen. Für mich kein typischer Moe Teratos.

Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe die anderen Werke der Autorin. Sie hat ein einzigartiges Talent, um den Leser zu fesseln und auf eine falsche Fährte zu führen. Doch schon beim dritten Ratzbuch merkte ich einen leisen Abfall der Umsetzung. Jetzt mit dem vierten Buch wirkt es auf mich ein wenig so, als hätte man die Autorin gezwungen es zu schreiben, obwohl sie selbst die Story bereits für abgeschlossen befunden hatte.


Die Charaktere:

Leider gilt dies auch für die Charaktere.

Eigentlich hatte ich eine überraschende Entwicklung gehofft. Doch sie scheinen einfach in ihren Rollen festzustecken. Es kommt nichts, was (im Gegensatz zu den anderen Büchern) den AHA!-Effekt bei einem auslöst.

Auch verstehe ich nicht, wieso Diana sich Sorgen macht, dass Tomas evtl nicht mit der Vaterrolle zurecht kommen könnte. Schließlich war er bereits schon einmal Vater. Sprich: Es ist eine Rolle, die ihm durchaus vertraut ist!

Logischer wäre es für mich gewesen, dass sie sich sorgen macht, dass er durch die neue Tochter an die verstorbene Tochter erinnert wird und sich darin verliert.

Will heißen: Einige Gedankengänge erschienen mir nicht logisch. Und einige Anmerkungen stimmen nicht mit dem Verhalten der Charaktere überein. (nehmen wir Tomas Mutter als Beispiel, die bei weitem nicht so schroff und anhänglich wirkt, wie sie beschrieben wird. Glaubwürdiger wäre es gewesen, wenn Diana immer wieder durch Anrufe von ihr genervt werden würde).


Zum Cover:

Das Cover reiht sich perfekt in die Reihe der ersten drei Cover ein. Und auch in die der anderen Bücher der Autorin. Es hat einen ganz eigenen Stil und dieser wird langsam zu einem Markenzeichen der Autorin selbst.

Es ist nicht so überladen, wie andere Cover, was mir durchaus gefällt. Es sind nur wenige Akzente gesetzt wurden, die einen dennoch dazu bringen, stehen zu bleiben und das Buch in die Hand zu nehmen.


Fazit:

Die Geschichte ist gut, aber nicht atemberaubend. Dieses mal ist es der Autorin nicht gelungen, mich zu fesseln und mich dazu zu bringen das Buch nicht aus der Hand legen zu können.

Es fehlte einfach so vieles, was die anderen Bücher der Autorin ausmachen.

Das Buch ist nett, für einen Abend der Unterhaltung, hinterlässt aber nicht den nach haltenden Eindruck, wie die anderen Bücher. Schade eigentlich, ich denke mit Teil Drei hatte die Reihe einen würdigen Abschluss, der vierte wirkt zu gezwungen und leider auch zu lieblos. Und (ich habe es an anderer Stelle nun schon öfter erwähnt) leider fehlt auch das typische Teratos-feeling.

In diesem Fall muss ich aus den oben genannten Gründen, und weil mich persönlich (und ja, es ist immer eine objektive Sache) das Buch nicht überzeugen konnte die drei Sterne wählen.

Wer Moe Teratos erwartet, wird sie hier drinnen nur bedingt finden. Es ist nicht schlecht, aber beinhaltet leider nicht die gewohnte Qualität.


Liebe Moe Teratos: Ich mag deine Werke, aber vielleicht ist es an der Zeit den werten Herrn Ratz in Frieden ruhen zu lassen. Dieses Werk wird dir und deiner Schreibkunst leider überhaupt nicht gerecht und wirkt eher wie Mainstream als wie ein waschechter Moe Teratos.

Es bleibt zu hoffen, dass du bald wieder zu deiner alten Form zurückfindest, denn genau in dieser liebe ich dich und das was du schriebst.

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Schattenspiele

Jeanette Peters
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.06.2015
ISBN 9783734783821
Genre: Jugendbuch

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Einschnitt

Moe Teratos , Sadako Sasaki
E-Buch Text
Erschienen bei BoD E-Short, 05.05.2015
ISBN 9783734790430
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gleich vorweg: Mir waren beide Autoren bereits vor dem Lesen bekannt. Ob nun Moe Teratos die uns viele spannende Stunden mit "Das Mordhaus" und co beschert hat, sondern auch Sadako mit Sayu Smiles.
Zwei so unterschiedliche Stile zusammenzubringen ist nicht nur außergewöhnlich, und bei dem Talent beider vielversprechend, sondern auch eine Gänsehautgarantie.
Will heißen: ich bin mit recht hohen Erwartungen an diese Kurzgeschichten herangegangen und wurde nicht enttäuscht.
Beide Geschichten spiegeln die stärken beider Autoren wieder und geben einen guten Einblick in ihr können. Dabei versetzen sie mich als Leser in eine bedrückende und düstere Umgebung der man sich einfach nicht entziehen kann.
Auf ein "Happy End" sollte man jedoch nicht hoffen, doch jeder, der sich mit Moe Teratos oder aber auch Sadako auseinandergesetzt hat, weiß, dass diese Hoffnung ohnehin eher unwahrscheinlich ist.

Ich hoffe es wird irgendwann noch mehr aus der "gemeinsamen" Feder dieser begnadeten Talenten geben und spreche eine unbedingte!!! Leseempfehlung für jeden Horrorfan aus.

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Zerrspiegel

Katja Montejano
Buch: 260 Seiten
Erschienen bei SWB Media Publishing, 13.03.2015
ISBN 9783944264738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zum Inhalt:


Als hätte Jazz es nicht schon schwer genug in ihrem Leben, da sie an einer leichten Form des Aspergersyndroms leidet, scheinen nach und nach all ihre Bezugspersonen zu verschwinden. Zunächst denkt die junge Frau sich nichts dabei, als sie ihre Mutter nicht erreichen kann, doch als dann auch ihre Schwester nicht auffindbar ist, beginnt sie sich dennoch Sorgen zu machen. Was sie jedoch nicht Ahnt ist, dass ein Geheimnis, von dem sie nichts weiß, sie in den Fokus eines gnadenlosen Serienkillers gebracht hat.


Zum Schreibstil:


Die Autorin hat einen leichten und lockeren Schreibstil bei dem sie es auch versteht einen sehr fesselnden Humor mit hineinzubringen. Es fällt einem beim Lesen leicht der Geschichte zu folgen und versteht es den Leser in ihrer Geschichte gefangenzunehmen.

Was ich sehr verwirrend fand, war die gewählte Zeitform des Prologs. Wäre man danach in den „Killersequenzen“ in dieser Zeitform geblieben, wäre es für mich eher nachzuvollziehen gewesen, aber lediglich den Prolog so zu setzen und dann zu wechseln empfand ich als sehr irritierend.


Leider muss ich sagen, das sich spätestens nach der Hälfte des Buches Logik- und Flüchtigkeitsfehler überhand genommen haben. Ob nun vergessene Satz- und Anführungszeichen, oder vergessene Buchstaben (eine statt einer/ Runterkriegen statt Unterkriegen, um 2 Beispiele zu nennen). Es gab da leider einige. Ich hätte wahrscheinlich sogar darüber hinweggesehen, wenn da nicht die Logikfehler gewesen wären.

*Ein Polizist mit dem Namen Brand stirbt, heißt beim Auffinden plötzlich Steiner.

*Nach der Beerdigung sind sie um ca viertel nach Sechs vor Jazz Haustüre, es dauert Maximal 10-15 Minuten, bis sie das Haus betreten, und dann ist es plötzlich neun Uhr, als sie eintreten.

Kein Vorwurf an die Autorin, ich schreibe selber und weiß, wie schnell so etwas passieren kann, aber hier hat ganz klar das Lektorat und Korrektorat versagt. Solche Dinge MÜSSEN einfach auffallen.


Zur Geschichte:


Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch noch Stoff für ein wesentlich längeres Buch abgegeben. Sie ist spannend und knapp geschrieben, aber einige Fragen haben sich mir während des Lesens dann doch gestellt (hierzu mehr zu einem späteren Zeitpunkt). Die Grundidee und der Plot ist gut erdacht und die Autorin schafft es den Leser durch die Geschichte zu führen, ohne dass man sich langweilt. Es gibt kleine Oasen der Ruhe, die dem Leser die Möglichkeit gibt durchzuatmen, doch manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Informationen gewünscht.


Zu den Charakteren:


Die Charaktere (mit Ausnahme von Jazz) sind sehr knapp beschrieben. Mir fehlte die Möglichkeit einen wirklichen Bezug zu den Charakteren aufzubauen, da viele von ihnen auch recht schnell wieder von der Bildfläche verschwunden waren. Hier hätte man noch einiges mehr rausholen können, dann wäre es auch nicht so einfach gewesen die verstorbenen Charaktere mit einem Schulterzucken abzutun.

Ein weiteres Manko finde ich bei Jazz selbst. Schon am Beginn habe ich mir gedacht: „Oha, ein Hauptcharakter mit Aspergersyndrom, schwierig umzusetzen, aber solang es in der Rolle bleibt, respekt.“

Leider ist Jazz schon relativ früh aus der Rolle rausgefallen. Den Wind darum zu bitten ihr dabei zu helfen ihre Mutter zu finden, war der erste Punkt wo ich nur noch den Kopf geschüttelt habe. Das mit dem Kiffen war zumindest nachvollziehbar erklärt worden, auch wenn das eher untypisch ist. Auch hat mich gewundert, dass Jazz anscheinend nie eine Therapie gemacht hat. Dabei wird das einem von dem Kinderarzt bereits bei der Diagnose nahegelegt, gerade um im Alltag besser klarzukommen. Auch wunderte mich, dass sie trotz Asperger anscheinend keinen Behindertenausweis hat, obwohl auch das üblich ist. Das alleine hätte ihr die Jobsuche ja schon erleichtern sollen. Es gab leider immer wieder Situationen, die nicht passend waren. Plötzlich konnte sie erkennen, dass die Augen des Mörders sie Hasserfüllt anfunkeln. Auch andere Gesichtsausdrücke konnte sie zwischenzeitlich immer wieder deuten. Das Wort Bullen zu nutzen, obwohl jemand mit ihrem Krankheitsbild das eher verwirren würde, erschien mir auch nicht typisch. Dazu kommt dann schließlich noch die Sache in dem Zimmer von Nico, wo sie sich einbildet den Atem von Darth Vader zu hören ect. Das sind eher Züge von Schizophrenie als von Asperger. Es gab also viele kleine Unstimmigkeiten, die mich einfach gestört haben und immer wieder beim Lesen haben stocken lassen, da ich darüber nachdenken musste, bzw versucht habe, die ganze Sache in die Richtigen Bahnen zu lenken.


Zum Cover:


Das Cover ist sehr einfach gehalten, aber dennoch interessant. Es wirkt Geheimnisvoll und lässt einen zumindest einen Augenblick verweilen und sich fragen, was wohl hinter dem Bild stecken mag.


Fazit:


Die Autorin besticht durch ihren Schreibstil und beweist mit der Geschichte und deren Hintergründe einiges an Talent in diesem Genre. Eine gute Geschichte, der ein Lektor mit etwas mehr Ahnung und einem besserem Auge (bzw ein/zwei Lektoratsdurchgängen mehr) gut getan hätte. Auch hätte man aus der Story wahrscheinlich mehr herausholen können, aber so wie die Geschichte ist, und wenn man gewillt ist über Flüchtigkeits- und Logikfehler hinwegzusehen, absolut lesenswert. Drei Sterne, weil die Geschichte sehr gut ist, aber leider einige Schwäche aufweist, auch was Jazz als Hauptfigur angeht, die leider immer mal wieder aus ihrer Rolle als Person mit Asperger fällt. Und auch in die Wertung fließen die Flüchtigkeits- und Logikfehler mit rein.


Dennoch: Ich mochte das Buch und werde mir denke ich noch andere Arbeiten der Autorin anschauen, da ich ihren Schreibstil und die Entwicklung der Geschichte mochte.


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Nightmares! - Die Schrecken der Nacht

Jason Segel , Kirsten Miller
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 13.11.2014
ISBN 9783791519081
Genre: Kinderbuch

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Schattenschrei

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.11.2014
ISBN 9783442481194
Genre: Krimi und Thriller

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Narbenkind

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.09.2014
ISBN 9783442481187
Genre: Krimi und Thriller

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Krähenmädchen

Erik Axl Sund , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442481170
Genre: Krimi und Thriller

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