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383 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

berlin, psychothriller, thriller, nils trojan, max bentow

Der Federmann

Max Bentow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.01.2013
ISBN 9783442478828
Genre: Krimi und Thriller

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(82)

195 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

wüste, alwyn hamilton, fantasy, amani, rebellin des sandes

AMANI - Rebellin des Sandes

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 22.08.2016
ISBN 9783570164365
Genre: Jugendbuch

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(7)

12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der verwaiste Thron

Raymond Feist , Dagmar Hartmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.06.2016
ISBN 9783734160981
Genre: Fantasy

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(10)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, mystery, geheimbund, mystery-thriller, untot

Schattentäter

Jannes C. Cramer
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei Romanfieber Verlag, 29.07.2016
ISBN B01J296JDG
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum Erstausgabe :29.07.2016
Verlag : Selpublishing
ISBN: B01J296JDG
ca 250 Seiten
Art: Einteiler
Genre: Mysterie Thriller (Sci-Fi/Thriller)
Autor:

Jannes C. Cramer studiert Wirtschaftsinformatik und arbeitet als selbstständiger Programmierer und Software-Entwickler in Koblenz an Rhein und Mosel. Ganze 32 Jahre dauerte es, bis er das kreative Schreiben als Hobby und Ausgleich neben dem Beruf für sich entdeckte. Mit dem Thriller „Die Frauenkammer“ schrieb er 2013 sein erstes Buch, das als E-Book und als traditionell gedrucktes Taschenbuch erschienen ist. Beim Write Movies International Contest 34 erreichte „Die Frauenkammer“ die Finalrunde und somit die Top 50 von über 1.000 Einsendungen. Im März 2015 wurde „Die Frauenkammer“ von Amazon Publishing in überarbeiteter und neu gestalteter Fassung herausgegeben. Mit seinem zweiten Buch „Mira Magica - Böse und Gut“ begibt sich Jannes C. Cramer in das „phantastische“ Genre Urban Fantasy. Mira Magica wurde Ende 2014 als E-Book und Taschenbuch veröffentlicht.

Klappentext:

Inhalt Schatten ist die Abwesenheit von Licht – der Tod das Ende des Lebens. Doch was wäre, wenn sich manches von dem, was wir denken zu wissen, als Irrglaube erweist? Wenn es diejenigen gibt, für die andere Regeln gelten? Felix’ Leben gerät mehr und mehr aus den Fugen. Seit dem plötzlichen Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück und greift immer häufiger zur Flasche. Selbst seine beste Freundin Melanie findet kaum noch Zugang zu ihm. Nach einem schweren Unfall glaubt sie, ihn für immer verloren zu haben, doch Felix überlebt wie durch ein Wunder. Hatte er einfach nur Glück? Oder steckt mehr dahinter? Über das Buch „Schattentäter“ ist ein spannender Thriller – nicht nur für alle, die das Mysteriöse lieben.

Cover:

Das Cover großteils in in verschieden blau Tönen gefällt mir persönlich nicht so wirklich. Natürlich erkenne ich die Symbolik, nachdem ich das Buch gelesen haben deutlich, vorher war sie mir jedoch schlichtweg nicht erkennbar. Die Kreuz geben jedoch schon mal einen wichtigen Hinweis auf den Inhalt des Buches und zwar werden Personen sterben, aber das ist bekanntlich nichts neues in einem Thriller ;) Dennoch finde ich das Cover irgendwie langweilig und auf den ersten Blick fesselt es mich nicht, aber bei den Covern gehen die Meinungen schließlich auch auseinander und es ist doch der Inhalt der zählt.

Schreibstil:

Auf jeden Fall stilistisch das beste Buch von Jannes C. Cramer - aber mit Abstand. Ich kenne den Autor seit seinem ersten Buch, welches er veröffentlichte und ich muss sagen die Weiterentwicklung ist deutlich sichtbar. Ich muss sagen ich habe mich durchwegs, entschuldigt bitte dieses Ausdruck "unterhalten", gefühlt. Man segelt über die Seiten und saugt die Story in einem Atemzug auf. Kurz gesagt, dass Buch hat mich gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Auch die Ausarbeitung der Charakter hat mir sehr gut gefallen und man kann sagen, die Protagonisten sind gut gezeichnet und wirken authentisch auf ihre Art und Weise. Wir haben es hier nicht mit Mr und Mrs Perfect zu tun sondern mit Menschen die von ihrer Vergangenheit gezeichnet sind und auch deswegen ihre Laster haben und genau das trägt dazu bei diese spezielle Atmosphäre zu erzeugen welche in dem Buch immer wieder spürbar ist - diese Verzweiflung und die Willensstärke einfach sehr interessant und glaubhaft verpackt.

Meinung:

"Die inneren Werte zählen", so auch hier. Trotz meiner Skepsis muss ich sagen hat mich das Buch inhaltlich doch gepackt. Zu Beginn ist das Buch sprichwörtlich auf der "Überholspur", man wird als Leser mitten ins Geschehen geschmissen und wird ohne zögern in die dort vorherrschende Realität konfrontiert. Ich muss sagen dieses ganze "Mystery" Zeug in Thrillern ist mir immer ein wenig ein Dorn im Auge und das ist jetzt nicht nur auf dieses Buch bezogen sondern im Allgemeinen und auch hier erschloss sich der Mystery Charakter erst später. Ich würde dieses Buch persönlich auch nicht unbedingt als Mystery reihen sondern wie bereits oben in den Eckdaten angesprochen als Sci-Fi Thriller anpreisen. Mysteriöses Verschwinden = gleich Mystery? für definitiv nein - das 2te Element welches sich hier auf Mystery beruft welches hier für den Mystery/Paranormalen Effekt stehen soll gehört für mich ebenso in die Kategorie Sci-Fi und weniger in den Mysterybereich. Leider kann ich euch dieses eben erwähnte 2te Element nicht verraten ansonsten würde ich euch zu stark spoilern, bitte verzeiht.

Aus meiner Sichtweise aus gesehen, handelt es sich also nicht um einen Mysterythriller im klassichen Sinne, somit gut für mich, den auf solche war ich noch nie gut zu sprechen - währrendessen Sci-Fi Thriller immer sehr gut abschneiden für gewöhnlich. Vollständigkeitshalber sollte man jedoch auch an dieser Stelle erwähnen das der Begriff Mystery in den letzten Jahren einem starken Wandel unterlegen ist und die Grenzen zwischen Fantasy/Sci-Fi und Mystery sehr schwammig geworden sind und man so die Dehnbarkeit des Begriffes auch hier anwenden kann.
Aber ich schweife ab.

Zurück zur Handlung. Mit der Handlung an sich habe ich zu Beginn etwas gekämpft ich bin nicht so leicht ins Buch gekommen wie ich mir das gewünscht hätte, aber ich muss sagen das mir Felix aus Hauptcharakter von Anfang an sehr gut gefallen hat, eben weil er nicht dieser "Supercharakter" ist.

Im Laufe der Geschichte erscheinten immer mehr Fragezeichen und ich wollte unbedingt wissen, was es jetzt mit Felix auf sich hat. Der Spannungsbogen wurde meiner Meinung nach gut aufgebaut und an den richten Stellen ausgereizt. Wer Spannung sucht ist auf jeden Fall richtig.

Die Auflösung des Buches ergibt rückblickend betrachtet Sinn und man erkennt einen roten Faden innerhalb des Buches auch wenn uns Herr Cramer versucht geschickt in die Irre zu führen.



Fazit: Auf jeden Fall ein gutes Buch, dass man vielleicht nicht auf den ersten Blick als solches erkennt aber ein 2ter Blick ist auf jeden Fall Pflicht, denn dieses Buch überzeugt und beschert spannende und geheimnisvolle Lesestunden.

Cover: 0,4 von 1 Stern
Schreibstil: 1 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 1 Stern

Gesamteindruck: 4 von 5 möglichen Sternen

An dieser Stelle auch nochmal Danke an Jannes C. Cramer der mir dieses Buch großzügigerweise vorab als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

kinderbuch, serie, hamster, freundschaft & familie, von 8 bis 10 jahren

Die wilden Hamster. Krümel auf großer Tour

Alex Fielding , Katja Maatsch , Helge Vogt
Fester Einband
Erschienen bei Beltz, J, 20.04.2016
ISBN 9783407746528
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(433)

1.017 Bibliotheken, 21 Leser, 3 Gruppen, 222 Rezensionen

fantasy, hexen, magie, witch hunter, hexenjäger

Witch Hunter

Virginia Boecker , Alexandra Ernst
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423761352
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein 16-jähriges Mädchen
Elizabeth ist eine Hexejägerin, ausgebildet um das Gesetz zu befolgen
Der Kampf zwischen Gut und Böse
Eine triviale Geschichte?
Nein eher der Beginn einer fesselnden Story rund um Elizabeth


Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum: 18.03.2016
Verlag : dtv Verlagsgesellschaft
ISBN: 9783423761352
ca. 400 Seiten
Genre: Fantasy
Art: (Reihe?)
Autor:

Virginia Boecker hat ihren Abschluss in Englischer Literatur an der University of Texas gemacht. Sie lebte vier Jahre in London, während der sie sich auf jedes kleinste Detail zur mittelalterlichen Geschichte Englands gestürzt hat, die die Grundlage für "Witch Hunter", ihren ersten Roman, bildet.

Klappentext:

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.

Cover:

Das Cover ist ein Eye-Catcher man kommt nicht an dem Mädchen mit dem stechenden Blick, den weißen Haaren und den auffallenden Titel herum. Für mich ist das Cover definitiv gelungen und es wirklich faszinierend da man sich schon anhand des Cover und dem Ausdrucks der jungen Frau automatisch einen Geschichte zusammenreimt.

Schreibstil:

Positiv überrascht war ich vom Schreibstil von Virginia Boecker es schafft mich als Leserin zu fesseln und an Elizabeth und ihre Geschichte zu binden. Elizabeth die Hexenjägerin wird sehr gut beschrieben und auch ihre inneren Konflikte sind mehr als interessant. Wie muss sich die 16-jährige fühlen die alles verloren hat?
Auf jeden Fall zu empfehlen. Als einziges Etwas schwach fand ich die Rolle von Caleb, der mir im Laufe des Buches etwas zu kurz kam.

Meinung:

Die Geschichte rund um Elizabeth erscheint im ersten Augenblick nicht sehr einfallsreich und schon gar nicht neuartig, aber die Geschichte ist keineswegs so öde wie es vielleicht meint und der Hype rund um dieses Buch besteht zu Recht. Kurz und knapp Viriginia Boecker überzeugt mit Gefühl und Action - ja vor allem die Action und die aufkeimende Spannung die sich bis zum Schluss hin steigert fesselt einen an das Buch. Man lacht und leidet mit Elizabeth.

Besonders schön fand ich die Beschreibung von Virigina Boecker man konnte sich alles wunderbar vorstellen- es war nicht überladen oder übertrieben detailverliebt es blieb auch noch Platz für die eigenen FAntasy - wich würde sagen sie hat definitiv das richtige Maß getroffen.

Sehr interessant fand ich auch, dass sie den Spannungsaufbau hinbekommen hat, gerade bei Fantasybüchern gerät der rote Faden und die Spannung in den Hintergrund - für mich war das hier nicht der Fall, ganz im Gegenteil die Autorin löst das Netz aus irreführenden Fäden problemlos auf und driftet dabei auch nicht unnötig ab.

Fazit: Ich weigere mich eigentlich gegen Hypebücher, aber dieses Buch hat den Hype zu Recht verdient und ich kann nur sagen - es ist sowas von lesenswert!

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 1 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 1 Stern

Gesamteindruck: 4,6 Sterne von 5 möglichen Sternen

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Feengabe

Barbara Schinko
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei null, 01.10.2015
ISBN B015Q71CTE
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“

Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum :24.09.2011
Verlag : Selfpublisher
ISBN: B015Q71CTE
E-Buch Text 188 Seiten
Genre: Fantasy
Autorin:

Die österreichische Autorin Barbara Schinko wurde 1980 geboren und wuchs in einer Kleinstadt auf. Ihre Kindheit spielte sich zwischen Bücherbergen und den Welten in ihrem Kopf ab. Später studierte sie internationale Wirtschaftsbeziehungen, lebte mehrere Monate lang in Irland und reiste im Wohnmobil durch die USA. Wenn sie nicht arbeitet, sitzt sie in ihrem geliebten Hängesessel auf dem Balkon und träumt sich ans Meer.

Klappentext:

„Für uns Menschen ist die Liebe eine Gabe. Für die Feen dagegen ist sie bloß ein Spiel.“ Das muss die 15-jährige Mavie erfahren, als ihre Schwester dem Feenprinzen Cahill in sein Reich folgt. Unterstützt von ihrem Freund Sorley und von Grainne, einer ehemaligen Piratin, macht sich Mavie auf, um ihr Schwesterherz zu befreien. Doch kann man jemanden retten, der nicht gerettet werden will?

Cover:

Das Cover ist solide - keine besonderen Eye-Catcher für mich macht es einen gut Eindruck, aber ist eben keines dieser "WoW-Cover" wo einem die Augen merklich hängen bleiben.

Schreibstil:

Zu Beginn habe ich mir etwas schwer getan ins Buch zu kommen und ich konnte der ganzen Geschichte auch nicht 100% folgen, jedoch legte sich das nach ein paar Seiten und ich konnte vollends in diese magische Geschichte eintauchen. Für Gefühl und etwas Spannung ist in diesem fantastischen Roman eindeutig gesorgt.

Sehr interessant fand ich die Erzählweise empfunden sie ist jene eines Märchens in manchen Punkten angelegt und das hat mir persönlich als Märchenfan auch gefallen.

Meinung:

Besonders gut gefällt mir die Charakterisierung von Mavie. Mavie ist 15 Jahre alt, wirkt aber schon etwas erwachsener und reifer, aber Rücksicht genommen auf ihre Verhältnisse finde ich das durchaus ok. Mavie handelt überlegt aber auch implusiv so wie es für ihr junges Alter üblich ist. Für mich war Mavie die größte Überraschung und diesem Buch und ich habe gerne über sie gelesen.

Auch die Geschichte ansich fand ich sehr interessant - für mich zwar nichts 100% Neues, aber das ist auch wirklich schwer, es gibt doch alles irgendwo schon einmal und ich muss sagen Barbara Schinko hat hier einen guten Job gemacht, man nimmt ihr die Story einfach so ab wie sie ist. Man lebt quasi mit Mavie und durchlebt. was sie erlebt.

Die anderen Charakter sind ebenso detailreich, aber erscheinen mir im Vergleich zu Mavie schwächer.

Noch ein paar Worte zur Feenwelt, der Wechsel in die Feenwelt und dessen Schilderung sind gut verständlich und man kann auch alles bis dahin gut nachvollziehen, in der Feenwelt finde ich die Story ab und zu etwas verwirrend und ich hatte schon Angst das die Autorin etwas zu viel abschweift, aber schlussendlich klärt sich alles und sie schafft die Entwirrung elegant.

Fazit: Ein solides Buch mit einem etwas holprigen Einstieg, aber dran bleiben lohnt sich definitiv und ich würde es auch immer wieder lesen.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,2 von 5 möglichen Sternen

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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

liebe, hiv, aids, drogen, tod

Dem Horizont so nah

Jessica Koch
E-Buch Text: 470 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 15.03.2016
ISBN 9783945362181
Genre: Sonstiges

Rezension:



Sie dachte er sei bloß ein arroganter Typ der mit den Frauen spielt...
Sie dachte sie könne so einem Typ nicht verfallen, aber seine Augen hatten irgendetwas was sie verzauberte.
Jessica und Danny - große Liebe oder Fluch?
Eine emotionaler Liebesgeschichte die ergreifender nicht sein könnte!


Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum :15.03.2016
Verlag : FeuerWerke Verlag
ISBN: 9783945362181
E-Buch Text 470 Seiten
Genre: Autobiografisch
Art: Einteiler
Autor:


Jessica wurde 1982 in Ludwigsburg geboren und wuchs dort in einem 2000-Seelendorf auf. Bereits im Jahr 2003 hat sie ihre Geschichte erstmals zu Papier gebracht um sich die emotionale Last von der Seele zu schreiben. Schon damals hat sie ihr Manuskript an zwei Publikumsverlag geschickt, aber mehr aus einer Laune heraus weniger, um es wirklich zu veröffentlichen. Als sie sogar eine Zusage bekam, war sie mehr als verwundert. Der Verlag wollte ihre Geschichte - doch was tat sie? Sie lehnte ab, erst etliche Jahre später hat sie den Entschluss gefasst ihr Buch zu veröffentlichen. Es wird am 15. März diesen Jahres im Feuerwerke Verlag erscheinen.

Klappentext:

Die Geschichte einer großen Liebe. Eine Geschichte über Vertrauen, Mut, Schmerz, Verzweiflung und die Kraft loszulassen. Eine wahre Geschichte. Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändern wird. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird ...

Cover:

Das Cover ist einfach und doch aussagekräftig - auf den ersten Blick wird dem interessierten Leser klar, dass er es hier mit einem Liebesroman zu tun hat. Das Cover erinnert mich entfernt an jene von Cover von meiner Lieblingsautorin in diesem Genre, nämlich Jojo Moyes.

Schreibstil:

Jessica Koch ist eine Debütautorin und trotzdem hebt sie sich von der Masse der Debütautorinnen ab durch einen sehr routinierten Schreibstil - sie transportiert sehr viel Emotionen in ihrem Roman und fesselt den Leser so an die Story. Die zahlreichen Emotionen kommen sicherlich davon, dass es sich bei "Dem Horizont so nah" um ein autobiografisches Werk handelt und die Autorin so einen ganz eigenen Zugang zu diesem Buch hat.
Mich persönlich würde es interessieren ob sie diese wundervolle Leistung auch bei einem Roman abseits des autobiografischen Genres umsetzen kann. Aber ich schweife ab. Grundsätzlich hatte ich keinerlei Probleme mit ihrem Schreibstil und konnte richtig versinken und in Jessicas Welt eintauchen.

Meinung:

Es ist schwer etwas zu bewerten an den Protagonisten, wenn es sich dabei um das Leben der Autorin selbst handelt, dennoch möchte ich es versuchen und euch zu beschreiben wie ich Jessica und Danny erlebt habe.

Es ist immer schwer den gewissen Grad an Authentizität den Protagonisten einzuflößen, immerhin sollen sie nicht drüber seien und von einer Euphorie in die nächste Fallen, aber sie sollen auch nicht so steif wie ein Stück Holz sein. Noch schwieriger ist es so einen Charakter zu erschaffen beziehungsweise aufs Papier zu bringen, wenn einen die Geschichte selbst so zugestoßen ist.

Ich muss sagen ich war von Jessica Koch angenehm überrascht - die sehr persönliche Geschichte hat sie genau richtig erzählt. Die Buch-Jessica ist nicht zu hysterisch und spiegelt auch keinen Holzpflock wieder sie hat ihr genau das richtige Maß an Leben eingehaucht und man nimmt ihr die Geschichte auch genauso ab, man hat an keiner Szene, dass Gefühl als würde Jessica Koch, der Buch-Jessica durch zu viel künstlerische Freiheit einen Push-Verschaffen wollen, nein sie schildert die Ereignis chronologisch und strukturiert. Respekt!

Ebenso ist das mit Danny - Danny wirkt so wie er wirken soll, er kommt genauso rüber wie ihn Jessica erlebt und das ist auch gut so.

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen - ich wollte alles wissen, wie geht es weiter - die Situation schien mehrmals zu entgleisen und ich habe richtige mitgefiebert und ich muss sagen ich selbst hätte teilweise nicht gewusst wie ich an Jessicas Stelle hätte reagieren sollen.

Es handelt sich hier definitiv um kein Buch, dass man abschließt und sofort durch ein neues Buch ersetzt, dieses Buch lässt einen zurück mit einem Gefühl, dass sich nur schwer beschreiben lässt, aber es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Fazit: Eine emotionaler Debütroman, denn ich aufgrund der Story kaum aus der Hand gelegt habe. Ich habe mitgefiebert bis zum Schluss und trotzdem hat mich das Ende geschockt auch wenn es absehbar war..... Von mir gibt es für "Dem Horizont so nah" auf jeden Fall das Prädikat "lesenswert"!!!!!!!

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,4 von 5 möglichen Sternen

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47 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

hexe, werwolf, medusa, dämon, vampir

Die Gilde der Rose: Dämonenfessel

Talira Tal
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 15.01.2016
ISBN 9783738055283
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine Hexe die nicht weiß, dass sie eine Hexe ist
Ein Zeitsprung der ihr das Leben rettet
Für Freyja Rose ist ihr Leben eindeutig alles andere als normal.

Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum :15.01.2016
Verlag : neobooks Self-Publishing
ISBN: 9783738055283
300 Seiten
Genre: Fantasy
Art: Reihe
Autorin:

Talira Tal erblickte 1971 in Dortmund das Licht der Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Essen. Neben dem Schreiben ist das Theaterspielen ihre große Leidenschaft. Talira bewegt sich in unterschiedlichen Genres: Thriller, Fantasy, Horror, Erotik und Science-Fiction. Die Spannungsliteratur liegt ihr sehr am Herzen. In den letzten Jahren veröffentlichte Talira in diversen Anthologien mehrere Kurzgeschichten. 2014 erschien ihr erster Roman, ein mystischer Erotik-Thriller. Titel: Rad des Schicksals. Verlag (Angst&Schrecken). Zeitgleich veröffentlichte sie mit Frank Vollmann eine Kurzgeschichtensammlung urbaner Märchen. Titel: Stadtprinzessin. Als Herausgeberin brachte sie im Mai 2015 die Krimi-Anthologie: „Nervenkitzel“ in dem Verlag (Angst&Schrecken), heraus. 2015 veröffentlichte sie unter einem anderen Pseudonym bei Feelings zwei Romane.

Mehr über die vielseitige Künstlerin erfahren Sie auf ihrem Blog: http://talira-tal-otherworld-of-mind.blogspot.de/

Klappentext:

Durch Intrigen eines abgewiesenen Verehrers wird Freyja Rose im Jahr des Herrn 1616 zum Tode verurteilt. Noch ahnt sie nicht, dass sie tatsächlich eine Hexe ist. In der Nacht zu ihrem achtzehnten Geburtstag träumt sie von ihrer verstorbenen Großmutter. Freyja erfährt, dass ein mächtiger Dämon, Zeratostus, ihre verschwundene Mutter entführt hat und diese nun auf Rettung hofft. Mit Hilfe ihrer beiden magischen Vögel Blitz und Donner und deren Eiern reist Freyja 400 Jahre in die Zukunft, um die Mutter zu retten. Im Kampf gegen den Dämon stehen ihr ein Werwolf, eine Medusa und viele andere Fabelwesen zur Seite.

Cover:

Das Cover ist wunderschön wie ich finde, besonders gefallen mir die Farben die vor allem sehr harmonisch wirken. Zwar mag ich eigentlich kein rosa, aber hier ist es durchaus angebracht und verhilft zu einer wundervollen Optik. Rose = Rosa - ist doch perfekt oder nicht?
Zu gleich schafft dieses Cover auf eine ganz einfache Art und Weise eine gewisse Atmosphäre der Mystik, die sofort meine Neugier geweckt hat.

Schreibstil:

Talira Tal hat zumindest einen Fehler nicht gemacht und das ist jener die Sprache zu vernachlässigen. Freyja kommt aus dem Jahre 1616 und hat somit eine andere Ausdrucksweise als wir sie heute gewohnt sind, daher war es zu Beginn etwas eigentümlich zu lesen wie sie spricht, aber mich hätte es viel mehr gestört wenn eine Person aus 1616 spräche wie wir heutzutage somit finde ich diese altertümliche Sprache sogar richtig toll!

Vor allem haben mir die Szenen gefallen in denen sie (Freyja) verwirrt war durch die neumodische Ausdrucksweise von Michael, den sie immer Michel nennt. Ich musste nicht selten Schmunzeln wenn Freyja wieder einmal mit der heutigen Sprache und den heutigen Verhaltensweisen überfordert war und nur "Bahnhof" verstand ;)

Weniger gefallen hat mir das ich die Geschichte ab und zu etwas langgezogen war und ich mir gewünscht hätte, dass die ein oder andere Seite nicht vorhanden gewesen wäre, da sie weder zur Story beigetragen haben noch irgendwie unterhaltsam waren, sondern nur Erklärungen beinhaltet haben, die man eigentlich schon von der Story vernommen hat.

Positiv möchte ich noch anmerken, dass die Länge der Kapitel sehr angenehm war.

Meinung:

Besonders gut hat mir die Darstellung von Freyja Rosa gefallen, ihr Charakter war wirklich gut gezeichnet und man konnte sie sich wirklich gut vorstellen und sich auch in ihre Gefühlswelt hineinversetzen (Super auch die Kennzeichnung der Gedachentpassagen)

Weniger zu gesagt hat mir Zeratostus (leider konnte ich mir den Namen nie merken), aber ich fand ihn eher lasch charakterisiert. Auch war ich etwas enttäuscht von Axara Rosa, aber von ihr erwartet ich ebenfalls mehr in Band 2.

Michael "Michel" hingegen war wieder sehr sympathisch dargestellt und überzeugt vor allem durch seine natürliche Art, er ist eben kein perfekter Mensch, aber wer ist das schon.


Alles in allem hat mir das Buch neben kleineren Schwächen sehr gut gefallen und ich freue mich schon mehr von Freyja und Michael zu lesen.

Fazit: Ein schöner Fantasyroman der nicht nur durch eine wundervolle Optik besticht sondern auch mit einer außergewöhnlichen Familiengeschichte rund um die Frauen der Familie Rose.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,2 Sterne von 5 möglichen

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(39)

52 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, kampf, romantasy, seelenband, leilani

Das Nimbusmädchen - Seelenliebe 1

Emily Thomsen
E-Buch Text: 285 Seiten
Erschienen bei null, 28.07.2015
ISBN B012E9KQQ2
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Während er sich der Frau näherte, wünschte er sich nicht sehnlicher, als die Wirklichkeit wie ein Stundenglas umzudrehen und verändern zu können - Galad Seite 5

Eckdaten:

Erscheinungsdatum :28.07.2015
Verlag : Selfpublishing
ISBN: B012E9KQQ2
E-Buch Text 285 Seiten
Art: Reihe
Genre: Fantasy
Autor:


Schon in der Grundschule habe ich gern Kurzgeschichten und

Märchen auf einer alten Remington Schreibmaschine geschrieben. Bis ich als Teenager mein Interesse für das Universum entdeckt habe und seit dem mit meiner Leidenschaft zum Geschichten schreiben verbinde. Seitdem schreibe ich Science Fiction und Fantasygeschichten, in denen die Liebe nie zu kurz kommen darf. Ich bin eine absolute Bücherliebhaberin und lese in der Woche mindestens eine Geschichte, in fast allen Genres. Ein weiteres Laster sind gute Filme, gutes Essen und ganz viel Kaffee, um all das in meinem Leben unterzubringen.

>>Homepage


Klappentext:

Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde. Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon. Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten. Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer. Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann. Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.

Cover:

Das Cover finde ich mega schön - es stich sofort ins Auge ich habe einfach einen Fabel für Cover. Ach ich hoffe die Reihe wird weiterhin so schön - sie machen sich sicher gut im Regal (ich habe es als E-Book)


"Wir haben immer eine Wahl", sagte sie [...]

Schreibstil:

Der Schreibstil ist für mich noch etwas unrund. Man merkt eindeutig gute Ansätze und vor allem die liebe im Detail in was die Charakter angeht und den Aufbau der einzelnen Geschehnisse. Weniger zu gesagt hat mir noch die Umsetzung bezüglich Spannung und Gefühl. Die waren eher keine "Wow" Momente und auch die Spannung hat mir etwas gefällt - ein bisschen Würze einfach. So war für mich speziell der Mittelteil etwas langatmig, auch wenn der Schluss einiges rausholt, blieb ein etwas unbefriedigender Nachgeschmack.



Alles war in Bewegung, einschließlich meines Mageninhalts. Mir war elend.

Meinung:


Positiv möchte ich jedoch hervorheben, dass ich sehr interessant finde welchen Genremix Emily Thomsen hier an den Tag legt.

Etwas dystopisch, etwas fantastisch und etwas sci-fi aber trotzdem rund und stimmig.


Ebenso interessant finde ich, dass sie in zwei Perspektiven Schreibt einerseits in der von Galad (3te Person) und in der von Naemi (aus der Ich-Perspektive) - zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber dieses Konzept hat mir irgendwie gefallen und ich empfinde es definitiv eine schöne Erfrischung.



Weniger gefallen hat mir das Tempo der Geschichte, dadurch fand ich es (neben dem unglaublich stimmungsvollen Prolog) schwer in die Geschichte zu finden, dies gelang mir etwa nach 1/5 der Geschichte.



Ebenso wie bereits angesprochen - hat mir der Wow-Effekt gefehlt und die dieser Hang zur Spannung wurde für mich zwar angerissen aber schwach umgesetzt. Vielleicht bin ich aber einfach schon zu anspruchsvoll, da ich wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, Thriller neben Fantasy zu meinen Lieblingsgenre zählen.



Übrigens bin ich ein totaler Fan des männlichen Hauptprotagonisten Galad und zwar nicht nur wegen seines coolen Namens ;) #TeamGalad



„Als ich die Augen öffnete, umgab mich Nacht. Was mich geweckt hatte, wusste ich nicht mehr. Zu schnell entglitt mir alles.“

Fazit: Ein schöner Fantasyauftakt in einer gefährlichen Welt, sofern meine Hüterin ist. Ich für meinen teil werden diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen trotz kleineren Schwächen.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,6 von 1 Stern
Protagonisten: 0,6 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen

Gesamt: 4 von 5 möglichen Sternen

  (8)
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(83)

144 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

thriller, roma, ratten, österreich, menschenhandel

Rattenkinder

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783404172641
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein spannender Thriller in meiner Heimatstadt Linz
Viele Handlungsstränge perfekt kombiniert
Ein Thriller der definitiv zu empfehlen ist

Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum :08.10.2015
Verlag : Bastei Lübbe
ISBN: 9783404172641
Flexibler Einband 384 Seiten
Genre: Thriller
Art: Reihe (Tony Braun)
Autor:


(c) Olivier Favre

B.C. Schiller
ist das Autoren-Duo Barbara und Christian Schiller. Ihre abgründigen Thriller sind seit Jahren fester Bestandteil der E-Book-Bestseller-Charts, sie sind echte Stars der deutschsprachigen Selfpublisher-Szene. Christian Schiller interviewte für seine Radiofeatures viele finstere Gestalten, wie den österreichischen Serienkiller Jack Unterweger. Diese Erfahrungen, aber auch Barbara Schillers bizarre Erlebnisse in Osteuropa fließen in fiktiver Form in ihre Thriller ein. Zusammen mit ihrem Rhodesian Ridgeback-Rüden Kajumba Jabali leben sie auf Mallorca und in Wien.

Klappentext:

Die Angst hat einen neuen Namen: Viktor Maly. Eine junge Mutter wird grausam zugerichtet auf einer Parkbank gefunden, neben sich ihr quicklebendiges Baby - und ein Rattenschädel. Das ist nicht der einzige geheimnisvolle Hinweis, den Chefinspektor Tony Braun erhält: Ausgerechnet Viktor Maly, ein Insasse der Psychiatrie, scheint mehr über den Fall zu wissen. Doch er hat seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Wurde die Frau Opfer eines lange geplanten Komplotts? Da geschieht eine weitere Bluttat. Und es gibt nur einen Zeugen: Viktor Maly. Wer seine Ermittler unkonventionell mag, seine Morde blutig und die Dunkelheit der Seelen ganz, ganz tief, der kann sich mit den Thrillern um Chefinspektor Tony Braun auf ein besonderes Lesevergnügen freuen.

Cover:

Das Cover ist in den typischen Thrillerfarben grau schwarz rot gestaltet und somit ein solides und hochwertiges Cover. Im Regal macht es sich sehr schön - auf jeden Fall schön anzusehen :)

Schreibstil:

Ausgezeichnet hat sich das Buch vor allem durch den komplexen Inhalt und den äußerst raschen und spannungsgeladenen Einstieg. Atmosphärisch werden die Handlungsorte beschrieben und so erstrahlt die düstere Seite meines Heimatortes in dem Werk von B. C. Schiller. Besonders schön fand ich die detailreiche Charakterisierung des Protagonisten, die oftmals in den Hintertreff geraten bei Thriller.

Meinung:

Ein Thriller bei dem ich nicht wusste wer wirklich der Täter war - super! Bis zum Schluss war ich auf der flachen Fährte.

Kein Buch für Leute, die keine ekeligen/blutigen Stellen mögen, denn die dabei erzeugte schauer Atmossphäre war eins und ich muss gestehen an manchen Stellen ist mir ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen - Top!

Unkonventionelle Protagonisten machen eine Geschichte immer wieder einzigartig unvergesslich und das haben B. C. Schiller mit dem Ermittlerteam rund um Tony Braun eindeutig bewiesen.

Für mich ein toller und runder Thriller, denn ich eindeutig jedem empfehlen der keine schwachen Nerven hat.

Fazit: Ein spannungsgeladener Thriller in Österreich, der sich durch Protagonisten und Spannung eindeutig von vielen Neuerscheinungen abhebt.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck 4,4 von 5 möglichen Sternen

  (8)
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949 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

dämonen, fantasy, gargoyles, dark elements, jennifer l. armentrout

Dark Elements - Steinerne Schwingen

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.09.2015
ISBN 9783959670036
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dämonen sollen die Wächter ausfindig machen und die Menschheit vor innen finden.
Layla ist Halbdämon/Halbwächter sie ist anders, denn diese Kombination ist so nicht vorgesehen.
Layla arbeitet die für die Wächter, aber wird sie ihre Meinung ändern?
Und was hat es mit Roth auf sich?



Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum :11.08.2014
Verlag : HarperCollins
ISBN: 9783959670036
Fester Einband 448 Seiten
Genre: Fantasy
Art: Reihe (Band 1)
Autor:

Jennifer L. Armentrout ist eine US-amerikanische Autorin, die 1980 in West Virginia geboren wurde und heute mit ihrem Ehemann und ihrem Hund Loki zusammen lebt. Der Wunsch, Autorin zu werden, entstand in den Mathestunden ihrer Schulzeit, als sie anfing Kurzgeschichten zu schreiben, anstatt zu rechnen. Heute ist sie eine bekannte Jugendbuch- und Fantasyautorin, die es mit einigen Romanen auf die New-Yorker-Bestseller-Liste schaffte.

Klappentext:

Vampire waren gestern – jetzt kommen die Gargoyles! Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Cover:

Das Cover ist mit seinem Metaliclook auf jeden Fall ein optischer Hingucker und liegt nebenbei mega gut in der Hand. Der erste Band zeigt einen steinernen Flügel deutet somit gut auf die Handlung hin beziehungsweise greift sehr schön den Titel "Steinernen Schwingen" auf.

Schreibstil:

Einfach und ein guter Schuss Ironie und Humor plus eine kräftige Brise Emotion - das scheint das Erolgsrezept von Frau Armentrout sein. Ich persönlich habe mit dieser Reihe begonnen, da ich die Obsidan-Reihe inhaltlich nicht so ansrprechend fand - aber ich bin auf jeden Fall positiv überrascht.

Ironie und Sarkasmus ist immerhin immer so eine Sache nicht jeder teilt den selben Humor aber hier trifft Jennifer L. Armentrout einen guten Job - Well done!

Meinung:

Besonders schön an diesem Roman fand ich die liebevoll gezeichneten Figuren. Sie unheimlich darauf bedacht ihre Charakter gut zu charakterisieren. Roth ist zu Beginn ein zwielichtiger Charakter man weiß nicht so genau was er vor hat, aber irgendwie mag ich ihn - vielleicht ist genau diese mysteriöse Ader.

Layla (vor allem dieser schöne Name) ist anders als die Anderen. Ja das mag jetzt eventuell richtig Mainstream klingen, aber sie ist wirklich eine außergewöhnliche Prota und ich finde es sehr interessant das sie Halbdämon und Halbwächter ist. Vor allem die Thematik der Gargoyle.

Zu Beginn habe ich zwar den Zusammenhang nicht ganz verstanden beziehungsweise habe ich nicht ganz verstanden wie alles im Verhältnis zu einander steht, aber das hat sich im Laufe der Story dann natürlich auf geklärt.

Fazit: Ein toller Reihenauftakt der mich nach anfänglicher Verwirrung total in seinen Bann gezogen hat.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,6 von 5 möglichen Sternen

  (5)
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315 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

fantasy, elfen, gestaltwandler, halbelfe, fluch

Divinitas

Asuka Lionera
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 30.11.2015
ISBN 9783959910224
Genre: Fantasy

Rezension:

Halb Mensch, Halb Elfe - Fye ist ein Halbling
Sie sucht ihren Platz in der Welt, auch wenn sie dort keinen zu haben scheint. Doch dann ändert sich plötzlich ich ganz Leben, als sie einmal ihre gewohnte Umgebung verlässt!

Eckdaten:


Erscheinungsdatum: 30.11.2015
Verlag : Drachenmond-Verlag
ISBN: 9783959910224
Flexibler Einband 348 Seiten
Genre: Fantasy
Autor:


Asuka Lionera ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Sie wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Dorf. Als Jugendliche begann sie, Fan-Fictions zu ihren Lieblingsserien zu schreiben und entwickelte kleine RPG-Spiele für den PC. Nach ihrem Abitur schloss sie eine Lehre zur Bankkauffrau ab, arbeitete jedoch nicht lange in diesem Beruf.
2014 entdeckte sie das Schreiben wieder für sich, als sie eine alte Sicherungskopie ihrer entwickelten Spiele fand.
Asuka ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf in Hessen, das mehr Kühe als Einwohner hat. Neben dem Schreiben betreibt das Ehepaar einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör.
Klappentext:
„Eine Halbelfe!“, ruft der Ritter angewidert und spuckt auf den Boden neben mir aus. „Ich dachte, diese Missgeburten hätte man ausgerottet!“
„Sie haben sie gesehen! Sie haben meine Ohren gesehen! Sie wissen, was ich bin!“
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Cover:

Das Cover ist wunderschön - auf dem Cover eine junge Frau (Fye). Die Cover vom Drachenmond-Verlag sind ja allgemein Augenweiden, aber dieses hier zählt definitiv zu meinen liebsten. Ich neige dazu, dass ich mir das Buch fürs Regal noch kaufe - damit ich es länger anschauen kann - aber des wäre dann schon etwas verrückt oder? :P

Schreibstil:

Ich muss sagen mich hat das Buch schon nach wenigen Zeilen in den Bann gezogen. Der Schreibstil hat eine klare Linie und ist unheimlich angenehm zu lesen. Gefühlvoll, spannend und packend, das liegt vor allem an der Protagonisten Fye. Eine junge Halbelfe zu beginn eher eingeschüchtert und von Selbstzweifeln geplagt. Sie sucht ihren Platz in der Welt auch wenn sie weiß, dass sie diesen als Halbling nicht hat. Halb Mensch, halb Elf und doch nichts richtig - von den Menschen gefürchtet und verfolgt von den Elfen belächelt. Für mich ist Fye. deren eigentlich name eigentlich um einiges länger ist und ich zum Glück nicht aussprechen muss, einer der besten Buchcharakter aus dem Jahr 2015.

Meinung:

Ich würde sagen für mich persönlich stimmt in diesem Buch einfach das Gesamtpaket. Schön skizzierte Charakter, ein rundes Ende, eine tolle Story, ein gefühlvoller und spannender Schreibstil.

Auch wenn man die "Kampfszenen" noch etwas dramatischer hätte gestaltender können aber dies ist schon wieder nörgel auf hohem Niveau meinerseits.

Was bleibt mir hier noch viel zu sagen, wenn ich keine Kritik habe außer die gerade erwähnte? Auf jeden Fall würde ich gerne mehr von Asuka Lionera lesen und freue mich in diesem Sinne auf 2016.

Fazit: Divinitas ist Bereich Fantasy eines meiner Fantasy-Highlights dieses Jahres und ich spreche eine eindeutige Leseempfehlung aus!

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,6 von 5 Sternen

  (4)
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(80)

160 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

magie, fantasy, wölfe, farina de waard, sina

Zähmung - Das Vermächtnis der Wölfe

Farina de Waard
Flexibler Einband: 792 Seiten
Erschienen bei Fanowa Verlag, 18.03.2014
ISBN 9783945073001
Genre: Fantasy

Rezension:

Sina ein Mädchen das wie jede andere sein soll, bis sie bemerkt, dass sie gerade dass nicht ist.
Magier sind selten geworden, Magier sind gefährlich, zumindest für Königin Zayda
Tarek und dessen Großvater nehmen sich um die junge Magierin an.
Doch die Königin schickt ihre Schergen.
Ist Sina wirklich die für die Königin hält?
Eine rasante Jagd auf das Mädchen beginnt - Sina schwebt in Lebensgefahr.

Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum :18.03.2014
Verlag : Fanowa Verlag
ISBN: 9783945073001
Flexibler Einband 792 Seiten
Art: Reihe (Band 1)
Genre: Fantasy
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Autorin:

Die Leidenschaft des Schreibens packte Farina de Waard nach einem atemberaubenden Traum. Seitdem schreibt sie in jeder freien Minute, zuerst neben der Schule, dann neben dem Studium der Umweltnaturwissenschaften.
Natur faszinierte und inspirierte sie seitdem sie denken kann, deshalb spielt auch die Verbundenheit zur Umwelt eine Rolle in ihren Büchern.
Seit ihrem 14. Lebensjahr (kurz vor ihrem Geburtstag) haucht sie Charakteren Leben ein, erschafft Orte, Landschaften und Kulturen und lässt dies alles in die Geschichte Tyaruls einfließen.

Klappentext:

Die gelb glühenden Augen eines riesigen Mannes sind das Letzte, was Sina sieht, bevor sie das Bewusstsein verliert. Verschleppt in eine fremde, von erbitterten Kriegen und Leid gezeichnete Welt entdeckt sie Kräfte in sich, die nicht nur ihr eigenes Leben verändern sollen. Doch die Tyrannin Zayda, deren dunkle Magie ganze Kulturen in den Abgrund stürzte, macht erbarmungslos Jagd auf sie. Als Sina endlich die Gründe für ihre Lage erfährt, ist sie bereits in eine Spirale aus Geschehnissen verwickelt, die ihr Schicksal und das der magischen Dimension Tyarul bald durch ausweglos scheinende Prüfungen zerren werden.

Cover:

Das Cover ist anders als andere, dass Cover hebt sich einfach ab und das nicht nur wegen der herausstechenden hölzernen Optik. Ich bin ein Fan von Brauntönen aber dieser Wood-Look gepaart mit dem Wolfskopf, passt einfach dazu diese schnörkelige Schrift macht aus diesem Buch einfach ein perfektes Buch, was die Aufmachung betrifft! Leider habe ich es nur als E-Book und mein Reader zeigt es nur schwarz-weiß, daher wird jetzt das Taschenbuch prompt geordert - dieses Buch muss ins Regal!

Schreibstil:

Natürlich muss diese Buch nicht nur wegen der Optik ins Regal, sondern auch wegen des Inhaltes und der lässt sich genau mit einem Wort beschreiben: WOW!

Warum? - Warum kann ich dieses Buch nicht aus der Hand legen?
Oh nein! - Manche Stellen da habe ich so mitgefiebert, dass ich es am liebsten gegen die Wand geschleudert hätte! Ehrlich!
Wie macht Sie das? Farina de Waard lässt ihre Protagonisten Sina und Tarek so lebendig wirken ich konnte mir die zwei wunderbar vorstellen und hatte die Szenen quasi wie einen Kinofilm vor meinem inneren Auge! Ja ich könnte mir das Buch gut verfilmt vorstellen, also wenn mich jemand fragen würde ;)

Ansonsten kann ich den Schreibstil noch mit folgenden Worten beschreiben:

Gefühlvoll, aber nicht kitischig!
Humorvoll, aber nicht gekünstelt witzig!
Spannend und mitreißend, aber nicht zu viel so, dass der Spannungsbogen überreizt wäre.
ABSOLUT UND SOWAS VON GEMEIN - Musste dieser Cliffhanger sein?

Meinung:

So nachdem ich mich schon fast etwas verausgabt habe in den letzten beiden Punkten, bleibt für hier eigentlich nicht mehr viel übrig außer noch kurz auf die Protagonisten einzugehen.

Die Protagonisten vor allem Sina fand ich sehr gelungen dargestellt wie auch Tarek - Tarek ein sehr schöner Jungename.

Mit den anderen Namen tat ich mir etwas vor allem mit jenem des Großvaters irgendwie entfällt mir der ständig aber eigentlich finde ich doch schön - keine Ahnung warum ich mir nicht merken kann.

Die einzige Kritik die ich übe an der Umsetzung sind die doch sehr langen Schulungszenen von Sina,wie sie trainiert wird - diese haben eine sehr hohe Konzentration und ich sehe ein, dass diese wichtige sind nur etwas kürzer hätte ihnen auch nicht geschadet, da so das Buch Passagenweise etwas langatmig wird, darum auch hier in der Kategorie Schreibstil und Thematik ein kleiner Sterneabzug aber ansonsten kann ich dieses Buch nur jedem High-Fantasy-Liebhaber ans Herz legen!

Fazit: Ein gelunger Fantasyroman, der einen von den ersten Seiten auch verzaubert! Ganz ohne Vampire und Co. wird man mit in Sinas Welt gerissen. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen und es war die letzten 4 Tagen mein ständiger Begleiter, egal wo aber Band 1 der "Vermächtnis der Wölfe" Reihe war mit von der Partie! Ich bin jetzt schon hungrig auf die Fortsetzung ;)

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,6 von 5 möglichen Sternen

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

fantasy, krimi, erdmännchen, skelette, milten & percy

Milten & Percy - Das Schloss der Skelette

Florian C. Booktian
E-Buch Text: 163 Seiten
Erschienen bei null, 12.11.2015
ISBN 9781518869525
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eckdaten:

Erscheinungsdatum :12.11.2015
Verlag : Selfpublisher
ISBN: 9781518869525
E-Buch Text 163 Seiten
Art: Einteiler
Genre: Fantasy


Autor:

Florian C. Booktian ist der Erbe des Zaargen Unendlichkeitsbleistifts aus purem Lederholz, der Verwalter der Duduranischen Belustigungsbibliothek mit über 6583 Büchern (von denen er Dutzende selbst verfasst hat) und der Besitzer des Trididudu: ein Handtuch, das von alleine trocknet (was die wenigsten beeindruckt, er aber schon immer für eine besonders feine Sache hielt). Aber das Wichtigste fehlt ja noch: Booktian ist ein leidenschaftlicher Autor! Auf seinem Heimatplaneten in der Galaxie #590B verkaufte der 24-Jährige bereits mehr als 150 Millionen Bücher. Seinen großen Erfolg verdankt er vor allem seiner tüchtigen Schreiberei, zu hohen Auflagen und mehreren eiskalten Wintern, in denen es an Brennholz mangelte. Booktian gehört, wie Sie sicher sofort erkennen können, zur Daseinsform der Vielschreiberlinge ("Autorus Fantasticus") und besitzt als solcher die idealen Voraussetzungen, um Bücher zu verfassen: zwei Gehirne (eines schreibt, das andere zeichnet), denen je ein paar Arme unterstehen, vier unterschiedliche Brusttanks, in denen Kakao, Wasser, Nahrung und Schlaf auf Vorrat gespeichert werden können, sowie einen rasiermesserscharfen Verstand, der dennoch kindlich naiv ist. Wie es sich für zwei Künstler in einem Körper gehört, wird auf dem Buchcover jeder separat namentlich aufgeführt, wobei der Name des Zeichnerhirns hin und wieder wechselt. Fragen Sie bloß nicht warum, sonst bekommen Sie einen Bleistift an den Kopf gedonnert und der kleine Zeichner in Booktians Bauch geht in einen wochenlangen Schmollstreik über, was nur dazu führt, dass sich das nächste Buch verzögert. Booktian wuchs wie viele seiner Artgenossen fernab von Fernsehen und Internet zwischen Büchern auf. Er las Bücher, aß Bücher, saß auf Büchern und schlief auf Büchern. Da ist es praktisch unvermeidbar, dass der eigene Geist irgendwann von der ein oder anderen Idee überrannt wird. Und genau diese Ideen bringt Booktian zu Papier. Natürlich handgeschrieben mit der nuktulianischen König-Dodo-Tinte aus seinen eigenen Adern. Seine mehr als 12 376 Bücher wurden bisher in mehr als 4000 Sprachen übersetzt und sorgen interplanetarisch ebenso für Unterhaltung wie für Verwirrung. Booktians Hobbys sind ausschlafen, lesen und die rücksichtslose Plünderung von All-you-can-eat-Buffets. Heute lebt Booktian im Zentrum der Sonne seines Heimatplaneten Gnaa.

Klappentext:

Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen aber bisher erfolglose Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown, und nach einem ausgelassen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Anschein trügt, bald wendet sich alles gute zum Schlechten und der Detective steht alleine in der Menschenleeren Stadt und fragt sich was überhaupt passiert ist.

Cover:

Das Cover erinnert mich sehr stark an ein Kinderbuch. dabei würde ich dieses Buch eigentlich nicht als Kinderbuch einordnen. Ich bin mit diesem Cover im Zwiespalt für mich vermittelt es etwas falsche, den sprachlich gesehen vor allem aufgrund der Ironischen Elemente ist es auf keinen Fall ein Kinderbuch sonder lässt sich gut als Erwachsenenbuch betiteln. Etwas schwierig.

Schreibstil:

Der Schreibstil macht hier die nächsten Problem - der Beginn ist holprig und die Sprache einfach. Diese nennen wir es mal Unsicherheit ändert sich jedoch im Laufe der Geschichte und die Geschichte bekommt mehr pepp und auch das Schmunzeln konnte man sich auf keinen Fall verkneifen.

Besonders hervorheben möchte ich die liebevollen Charakter, die beiden muss man einfach gern haben.

Meinung:

Diese skurile und völlig abgedrehte Geschichte unterscheidet sich deutlich von allem was ich bisher gelesen habe. Die Welt die Florian Booktian erschafft ist gänzlich anders als man zuerst erwartet.

Vollgepackt mit interessanten Gestalten und witzigen Passagen ( nach dem Einstieg) muss man die anfänglich flache Story mögen, was vor allem an den beiden Protas liegt.

Zwar fehlt es der Geschichte an Tiefe, und auch die Spannung kommt ab und zu deutlich zu kurz, aber ich habe dieses Buch nicht gelesen weil ich eine anregende Detektivstory wollte sondern weil ich unterhalten werden möchte und das ist dem Autor eindeutig gelungen.

Für mich persönlich ein schönes Buch für zwischendruch das Höhen und Tiefen hat aber in seinem Stil unverkennbar ist.

Fazit: Ein humorvolles und fantasievolles Buch mit Ecken und Kanten und 2 liebevollen und sympathischen Protagonisten.

Cover: 0,4 von 1 Stern
Schreibstil: 0,6 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,4 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 3,2 von 5 möglichen Sternen

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79 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

tiefsee, nick cutter, thriller, horror, krankheit

Die Tiefe

Nick Cutter ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453418967
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Thriller?
Gruselig?
Spannung?
Irgendwie habe ich das alles nicht so wirklich gefunden....
Aber mal von vorne!

Eckdaten:

Erscheinungsdatum : 09.11.2015
Verlag : Heyne,
ISBN: 9783453418967
Flexibler Einband 496 Seiten
Art: Einteiler
Genre: Thriller
Autor:

Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht hat. Er lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada.

Klappentext:

Tod aus der Tiefe Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …

Cover:

Das Cover ist auf jeden Fall interessant und hebt sich von den typischen Thriller deutlich ab und das liegt zumal an der auffälligen blauen Farben und an der Gesamtgestaltung.
Mir gefällt das Cover ansich eigentlich sehr gut, da es optisch auf jeden Fall ansprechend ist.

Schreibstil:

So und hier stehen wir nun vor einem Problem. Zu mal ich irgendwie eine etwas falsche Vorstellung habe - ich dachte ich bekomme eine spannende und ausgeklügelte Story mit Horrorelementen. Letztere fehlten mir gänzlich und ich bin eigentlich kein Horrorfan und somit sind auch klitzekleine Horrorelmente für mich bereits Horror aber hier kam weder Gänsehaut noch eine gruselige Stimmung auf. Nächstes Problem die eher weniger tiefsinniger Geschichte vor allem die unnötigen Details.
Zwar ist der Schreibstil gut lesbar und flüssig aber eher flach und einfach gehalten.

Meinung:

Die Handlung ist großteils eher durchwachsen. Die Protagonisten sind flach und die Spannung bleibt leider großteils auf der Strecke - viel zu oft geisterten zwei Fragen in meinem Kopf herum: "Warum?" und "Ist das jetzt relevant?"

Ich muss sagen ich bin eigentlich ziemlich enttäuscht von diesem Buch und ich habe mich auch durchgequält und habe jetzt eine gefühlte Ewigkeit daran glesen.

Zu dem Hauptprotagonisten Luke kann ich nur sagen. er war einfach nicht mein Fall - dieser Typ war mir absolut nicht sympathisch und er war ziemlich schnell untendurch, da half dann auch nicht dass man im Laufe des Buches mehr Einblicke in sein Leben bekommt - die ersten Eindrücke haben eindeutig nicht überzeugt.

Clayton war da schon interessanter auch wenn ich ihn und seine eiskalte Art einfach nur verabscheut habe.....

Ich habe kurz überlegt das Buch abzubrechen, aber mich dann doch aus Neugier beschlossen dass Buch zu beenden, da ich eigentlich "nie" abbreche.

Fazit: Leider kein Buch für mich - ich glaube es wieder einmal so ein Buch das man entweder liebt oder hasst.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,4 von 1 Stern
Protagonisten: 0,4 von 1 Stern
Handlung/Umsetzung: 0,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck 2,4 von 5 möglichen Sternen

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

ägypten, götter, liebe, romatic fantasy, erotik

Talitha und die Stimmen der Götter

Dominique Bellwon
E-Buch Text: 564 Seiten
Erschienen bei null, 18.06.2015
ISBN B01010D6Q8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine junge, rebellische Ägypterin die mit den Göttern kommunizieren kann.
Ein Roman der mit spannenden Wendungen besticht, und eine alte Epoche verführt.

Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum Erstausgabe :18.06.2015
Aktuelle Ausgabe : 18.06.2015
Verlag : Selfpublisher
ISBN: B01010D6Q8
E-Buch Text 564 Seiten
Art: Einteiler
Genre: Fantasy
Autor:

Ich bin 24 Jahre alt (Geburtsjahr 1991; Juli), lebe in Berlin und Studiere Facility Management. Angefangen richtig Geschichten zu schreiben habe ich mit 19. Talitha und die Stimmen der Götter ist mein zweiter Roman. Ich war schon immer vom Alten Ägypten faziniert und nach einer Nilkreuzfahrt stand für mich fest, dass ich unbedingt eine Geschichte schreiben möchte, die im Alten Ägypten spielt. Zum Schreiben bin ich durch´s Zeichen gekommen. Ich habe erst Manga gezeichnet und als die Geschichten immer komplexer wurden, habe ich angefangen meine Geschichten zu schreiben, statt sie zu zeichnen.

Klappentext:

Talitha, eine junge Ägypterin, besitzt die Fähigkeit mit den Göttern kommunizieren zu können. Als ihr Vater sie mit einem zwanzig Jahre älteren Mann verheiraten will, der so gar nicht ihrem Geschmack entspricht, flieht sie Hals über Kopf aus ihrem Elternhaus. Auf ihrer Flucht lernt sie Khaled kennen, der in Talitha Gefühle weckt, die sie für den von ihrem Vater ausgewählten Mann niemals empfinden könnte. Kurzentschlossen folgt sie Khaled in ein Abenteuer, das die beiden in die Machtkämpfe der Götter verwickelt.

Cover:

Das Cover ist in sehr warmen Farben gehalten und zeigt einen Sonnenuntergang.
Ich weiß, dass passt jetzt nicht wirklich aber irgendwie erinnert mich das Cover aufgrund des Bodens an eine Bibelstelle - komischer Vergleich, aber das ist mir zuerst in den Sinn gekommen, als ich das Cover gesehen habe. Nach näheren Betrachten zeigt sich erst wie facettenreich dieses Cover wirklich ist und ich muss sagen mir gefällt es eigentlich gut.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen - ich mochte auch wie die Autorin die Kommunikationen zwischen Talitha und den Göttern eingefädelt hat. Hat mir wirklich gut gefallen.

Ansonsten habe ich an dem Buch das von der Wortwahl großteils sehr einfach gehalten ist nicht wirklich viel zu mäkeln, außer dass es auch gerne um einen Tick kürzer hätte sein dürfen, da sich die Autorin öfters in Erklärungen und Szenen zu sehr ausgetobt hat und man sich etwas mühsam von Seite zu Seite hangeln musste.

Meinung:

Zu Beginn war ich hellauf begeistert von dem Buch und vor allem von Talitha. In Talitha steckt eine Rebellin die sich nicht unterordnen möchte und ihr Leben selbst bestimmen möchte und eben nicht den Mann haben möchte, den ihr Vater für angemessen hält. Doch bald kehrte Ernüchterung ein als ein gewisser Sklave in Talithas Leben tritt und so wird aus der zuvor rebllischen Tigern eine zahme Streichelkatze. Natürlich eckt Talitha mit ihrer Art immer noch an und nimmt nicht alles als geben ab, aber sie wirft sich dem quasi fremden "Mann" für mich aus mehr oder weniger heiteren Himmel viel zu schnell an den Hals, auch wenn sie zu Beginn noch Zweifel hegt, stieß mir diese "Wendung" etwas zu negativ auf. Warum werden Frauen sobald ein Mann ins Spiel kommt in sehr vielen Büchern so schnell zu naiven Mädchen?

Ansonsten fand ich die Geschichte und die Handlung welche in Ägypten spielt sehr schön - ich mag das Land und auch die Art und Weise wie Frau Bellwon mit dem Handlungsort spielt und die Mentalität dieses Landes in ihren Roman mit einfließen lässt, dennoch finde ich das der Roman stellenweise etwas wie soll ich sagen wenig recherchiert wirkte, zumindest was die Epoche Ramses des II angeht.

Meine Highlights waren eindeutig die Szenen in denen Thalita mit den Göttern in den Kontakt trat, oder besser gesagt die Götter mit ihr. Somit komme ich zu dem Schluss, dass ich die Plotidee dieses Buch wirklich toll finde, aber ich mir eine etwas stärkere Frauenrolle. sowie etwas weniger "Erotik" und mehr von Ägypten gewünscht hätte.

Fazit: Ein Buch das mich einerseits positiv überrascht und andereseits zum Kopfschütteln bewegt hat, was soll ich sagen ein Buch mit einer interessanten und ausbaufähigen Plotidee, aber einer Umsetzung die ich nicht 100%izg als gut bezeichnen kann.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,6
Protagonisten: 0,6
Thematik/Umsetzung: 1,4

Gesamteindruck: 3,4 von 5 möglichen Sternen

  (1)
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(18)

55 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

science fiction, amerikanischer literat, endzeit, mond, raumstation

Amalthea

Neal Stephenson , ,
Fester Einband: 1.056 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 09.11.2015
ISBN 9783442547623
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Was wenn der Mond explodiert?
Was wenn man nur 2 Jahre Zeit hat um einen Notfallplan für die Menschheit zu konstruieren?


Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum :09.11.2015
Verlag : Manhattan
ISBN: 9783442547623
Fester Einband 1.056 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre. Sci-Fi
Autor:

Er wurde am 31. Oktober 1959 in Fort Meade, Marland geboren. Als Sohn einer durch die Wissenschaft geprägten Familie, wächst Neal Stephenson mit Themen der Elektrotechnik und Biochemie auf. Er beschließt nach der Schule ein Physikstudium in Bosten aufzunehmen. Um den Großrechner des Institutes nutzen zu können, wählt er im Hauptfach Geografie. Nach dem Studium schreibt Neal Stephenson einen ersten Roman und ist als Wissenschaftsjournalist tätig. Eher am Rande widmet er sich naturwissenschaftlichen Themen, beispielsweise ist er als Berater eines Raumfahrtunternehmens tätig und verfolgt in seiner Werkstatt kleine eigene Projekte. Neal Stephenson bezeichnet sich selbst als Science-Fiction Autor, ist Begründer des Begriffes "Avatar" und seine Werke sind von experimentellen Medien als auch historisch detailgetreu recherchierten Texten geprägt.

Klappentext:

Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen … 05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen. 5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Evas von der Raumstation hingegen hochkultiviert — und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren …

Cover:

Episch - dieses Wort beschreibt das Cover auch sehr gut - gemeinsam mit dem sehr interessant anmutenden Schreibstil zieht einen das Buch sofort in den Bann und man fängt unwillkürlich an daran zu denken, was man selbst machen würde in solcher einer Situation.

Schreibstil:

Trocken, ist hier der vorherrschende Begriff um das Buch zu beschreiben. Der Schreibstil ist geprägt von Fachbegriffen aus Physik und Chemie, Stephensons Theorien und vielen, vielen Formeln. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass der Autor das ein oder andere Mal die Story etwas aus den Augen verloren hat nur um seine Formeln und Theorien im Buch zu platzieren. Ich selbst konnte mit diesen leider nicht viel anfangen.

Meinung:

Vielversprechend - war das Buch zu beginn und ich glaubte einen spannenden Sci-Fi Roman in Händen zu halten - doch bald kehrte Ernüchterung ein. Die Story gelangte nicht selten in den Hinttreff. Protagonisten und Charakter gibt es viele aber ausgereift sind wenige - manche dienen nur dazu neue chemische Formeln in den Raum zu werfen oder weitere Theorien ins Rennen zu werfen. Einen persönlichen Bezug konnte ich zu keinem der zahlreichen Personen aufnehmen. Klingt hart aber es wäre mir egal gewesen ob sie existieren oder nicht. Auch ansonsten hat mich das Buch enttäuscht - man hätte rein aus der Plotidee einen wundervollen Roman lesen können, aber ohne Hintergrundwissen ist dieser Roman praktisch unlesbar.

Ich glaube für Leute die in diesem Bereichen bewandert sind, ist dieses Buch wie ein heiliges Manifest, aber für den Otto-Normalverbrauch wohl eher eine trockene Lektüre.

Fazit: Leider nichts für mich, da ich einfach keine Affinität zu diesen chemischen/physischen Details habe und mir die Geschichte an sich einfach viel zu sehr vernachlässigt wurde zugunsten des eingebauten Fachwissens.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,2 von 1 Stern
Protagonisten: 0,4 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 0,6 von 1 Stern

Gesamteindruck: 1,2 von 5 möglichen Sternen

  (2)
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152 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

magie, fantasy, trudi canavan, welten, der wanderer

Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

Trudi Canavan ,
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 23.11.2015
ISBN 9783764531065
Genre: Fantasy

Rezension:

5 Jahre sind vergangen zwischen Band 1 und Band 2 - nun dürfen wir die Geschichten von Rielle und Tyen weiterverfolgen!

Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum: 23.11.2015
Verlag : Penhaligon
ISBN: 9783764531065
Fester Einband 704 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Fantasy
Art: Trilogie (Band 2)
Klappentext:

Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf …

Autor:

Trudi Canavan wurde am 23. Oktober 1969 in Melbourne, Australien, geboren und wuchs in Ferntree Gully auf. Schon immer stand für sie ihre Kreativität im Vordergrund, egal ob Grafikdesign, Musik – oder natürlich das Schreiben. Da verwundert es nicht, dass sie die Kunst als Beruf wählte und Designerin wurde. Bevor sie sich 1995 selbstständig machte, war sie für mehrere namhafte Verlage tätig. Doch ihre Selbstständigkeit gab ihr auch die Möglichkeit, mehr zu schreiben – mit Erfolg! 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. In Deutschland wurde sie bekannt mit ihrer Trilogie um »die Gilde der Schwarzen Magier«, die vollständig bei Blanvalet erschienen ist.

Cover:

Zu dem Cover muss ich sagen, dass ich es sehr schön finde, dass man die Cover einfach zu Trudi Canavan zu ordnen kann. Sie hat ähnlich wie die Autorin Jojo Moyes ein sehr einheitliches Coverdesign bei ihren Büchern, die man so automatisch als die Ihren identifizieren kann.
Schlicht und ausdrucksstark beschreibt die Cover wohl am besten.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Trudi Canavan ist flüssig wie immer und was soll ich anders sagen, als dass ich ihren Schreibstil einfach liebe - nicht umsonst ist diese Frau meine absolute Lieblingsautorin im Bereich Fantasy. Es ist unglaublich wie sie mit der Magie der Worte umgeht. Sie schafft es immer wieder mich an ihre Bücher zu fesseln und so vergehen 8 Stunden wie nichts und man ist einfach verbunden mit der Geschichte.
Sie hält die Wage zwischen Gefühlen der Personen, ergänzenden Erklärungen und Beschreibungen und relevanter Handlung und das finde ich einfach klasse!

Meinung:

Das Buch knüpft gut an den ersten Teil an (man sollte aber trotzdem bedenken dass zwischen den beiden Bücher rund 5 Jahre liegen) und man hat wieder diese bereits aus Band 1 gewohnte Abschnittsgliederung von Tyen und Rielle. Was die Namen angeht bin ich übrigens hellauf begeistert - ihre Namen sind extravagant aber auch nicht zu kompliziert, dass ich sie mir nicht merken könnte.

Besonderes gerne mag ich es an Romanen, wenn sie so konzipiert sind, dass man während des Lesen merkt wie die Protagonisten aus ihren Fehlern lernen und an ihren Aufgaben quasi wachsen und genau das ist hier der Fall.
Man merkt wie Tyen und Rielle sich entwickeln und versuchen ihre Ziele zu verwirklichen auch wenn sie dabei etwas auf Umwege geraten, haben beide ihr Ziel vor Augen.

Das ist übrigens wieder sehr typisch für Trudi Canvan, da dies auch schon in anderen Büchern von ihr der Fall und sie dort auch einen gewissen Schwerpunkt setzt.

Für Band 3 würde ich mir jedoch erhoffen, dass mehr auf Rielle eingangen wird, Tyen gefällt mir bis jetzt ziemlich gut und der Charakter erweist sich als komplex, bei Rielle fehlt mir aber etwas Tiefe.

Fazit: Eine zauberhafte Fortsetzung im wahrsten Sinne des Wortes und ich freue mich wie jedes Mal bald eine neues Buch, genauer gesagt Band 3 von Trudi Canavan in den Händen zu halten.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,4 von 5 möglichen Sternen

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

horror, märchen, frau holle mal ganz ander, kurzgeschichte, sonja rüther

Eine Spur aus Frost und Blut: Horror-Story

Sonja Rüther
E-Buch Text: 85 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 28.10.2015
ISBN 9783958244252
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Menschheit braucht den Schnee
Was passiert wenn keine "Marie" Frau Holle mehr hilft Schnee zu erzeugen?
Ganz einfach Frau Holle steigt auf die Erde hinab und holt sich was ihr gehört!


Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum :28.10.2015
Verlag : dotbooks Verlag
ISBN: 9783958244252
E-Buch Text 85 Seiten
Genre: Horror/Märchen
Art: Einteiler
Autor:

Sonja Rüther, geboren 1975 in Hamburg, betreibt in Buchholz/Nordheide einen Kreativhof („Ideenreich – der Kreativhof“) und den Verlag „Briefgestöber“.

Bei dotbooks veröffentlichte Sonja Rüther bereits den Thriller „Blinde Sekunden“, die Horror-Story „Eine Spur aus Frost und Blut“ und die von ihr herausgegebene Anthologie „Aus dunklen Federn“, in der neben ihr auch Autoren wie Markus Heitz und Thomas Finn ihre schwärzesten Seiten zeigen.

Klappentext:

Eine schwarze Winternachtgeschichte: das böse Märchen „Eine Spur aus Frost und Blut“ von Sonja Rüther jetzt als eBook bei dotbooks.

Mit Gold belohnt, mit Pech gestraft … Die Nacht ist bitterkalt, und doch fällt keine einzige Schneeflocke vom Himmel. Eine alte Frau betritt mit leisem Schritt die Welt der Menschen. Sie ist gekommen, um eine neue Dienerin zu finden – das ist ihr Recht seit Anbeginn der Zeit. Doch mit einem hat die Alte nicht gerechnet: dass sie erwartet wird. Von den einst unschuldigen Mädchen, die sie in ihr Reich holte und nach einem Winter der Sklaverei zur Unsterblichkeit verdammte. Sie alle flüstern den Namen ihrer Peinigerin wie einen Fluch: Frau Holle. Und sie werden nicht ruhen, bevor sie Rache genommen haben …

Eiskalt, böse, faszinierend: Sonja Rüther erzählt, was die Gebrüder Grimm nicht aufzuschreiben wagten.

Cover:

Das Cover hat mich sofort angesprungen, als ich durch die Verlagsauswahl gescrollt bin. Vielleicht weil es einfach so schön frostig ist und ich mir sehnlichst etwas Schnee wünsche oder weil es einfach genial gestaltet ist?
Mir persönlich gefallen Cover auf denen Augen oder ein Auge abgebildet sind/ist immer sehr gut da sie einfach gleich einen etwas bedrohlichen Anblick machen und kombiniert mit dieser blutig-roten Schrift passt das einfach zum Buch und der Horror-Märchen-Thematik!

Schreibstil:

Die Kurzgeschichte liest sich schnell und flüssig. Die Grundgeschichte rund um Frau Holle kennt jeder und somit kann man der Geschichte schnell folgen und eine Einführung in die Charaktere ist auch nicht nötig. Kurz-knackig und blutig würden den Schreibstil wohl am besten beschreiben.

Meinung:

Eine 68 Seiten kurze Geschichte die mit bildhafter Erzählung ein altbekanntes Märchen neuerzählt und zwar die düstere Seite diese Märchens. Normalerweise mag ich keine Kurzgeschichte, da mir allen in allem immer etwas fehlt oder die Charakter einfach zu blass ist. Dies kann hier gar nicht der Fall sein da das Märchen „Frau Holle“ wohl jeder kennt und auch ansonsten konnte mich das Schauermärchen überzeugen.

Ein gutes Buch für zwischendurch, dass schon nach wenigen Seiten verrät, dass man gerne mehr von Frau Rüther lesen möchte.

Fazit: Frau Holle mal anders! Eine kurze Horrorstory, die sehr gerne gelesen habe und mich auch ein bisschen gegruselt habe bei bildhafter Vorstellung auf jeden Fall empfehlenswert.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 1 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,8 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4,6 von 5 möglichen Sternen

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

krebs, amy reed, krankheit, krebserkrankung, tod

Abschied für immer und nie

Amy Reed , Maike Müller
Fester Einband
Erschienen bei HarperCollins, 10.11.2015
ISBN 9783959670104
Genre: Romane

Rezension:

Ein Schicksal
Eine Tragödie
Eine neue Chance

Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum:10.11.2015
Verlag : HarperCollins
ISBN: 9783959670104
Fester Einband
Genre: Roman/Schicksal
Art: Einteiler
Autor:

Amy Reed, geboren und aufgewachsen in und um Seattle, hat vor ihrem 18. Lebensjahr acht Schulen besucht. Die häufigen Umzüge haben sie rastlos gemacht. Nach dem Abschluss der Film-Hochschule in an Francisco hat sie ihren Master in Creative Writing

Klappentext:

Ein Leben außer Kontrolle. „Mal im Ernst, Evie, was haben wir schon zu verlieren?“ Was die krebskranke Evie noch will, ist eine letzte Reise. Noch einmal das Adrenalin in den Adern spüren. Noch einmal auf den Rat ihrer Freundin Stella hören: Lebe wagemutig. Aber die Flucht aus der Klinik wird alles verändern … Evie fällt es unsagbar schwer, in die Welt der Gesunden zurückzufinden. Bis sie Marcus trifft. In seiner Nähe fühlt sie sich lebendig. In seinen Exzessen, seinen fantastischen Höhenflügen. Nur ahnt sie nicht, dass sie nur einen Schritt vor dem Abgrund steht …

Cover:

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut – ich muss sagen es strahlt ein sehr angenehmes Gefühl aus und die Farben passen perfekt zu einander und harmonieren richtig nur Titel deutet darauf hin, dass in diesem Buch leider nicht alles so voller Harmonie ist wie die Farben des Covers auf den ersten Blick versprechen.


Schreibstil:

Gefühlvoll und traurig, aber auch humorvoll und vor Wut schäumend. Alle Facetten des Menschlichen Verhaltens werden uns in diesem Buch aufgezeigt. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle
Was bei diesem schrecklichen Thema auch unvermeidlich ist. Ich möchte nicht wissen wie sich die Protagonisten in diesem Buch gefühlt haben, noch schlimmer ist es sich dabei vorzustellen, wie sich wohl echte Erkrankte fühlen, wenn sie die Diagnose Krebs erhalten und dessen Bekämpfung über sich ergehen lassen.

Meinung:

Ich habe dieses Buch quasi in einem Rutsch gelesen und ich habe mich selten so geärgert. Am liebsten hätte ich Evie durchgeschüttelt und ihr ordentlich die Meinung gesagt, aber sie tat mir auch gleichzeitig so unglaublich Leid. Umgeben von Tod und selbst hatte sie bereits die Mitteilung bekommen, dass sie quasi dem Tod geweiht ist und dann der Lichtblick – eine mögliche Heilung? Die Metastasen sollen einfach verschwinden? – für Evie ein Lebenswunsch, doch als es dann soweit war ging ihr Leben den Bach runter. Hätte sie anders gehandelt wenn sie gewusst hätte was passiert?

Täglich hat sie sich mit ihren Chemos und den herannahenden Tod beschäftigt, aber niemand hat Evie gezeigt was es heißt zu leben und leben zu dürfen ohne um sein Leben fürchten zu müssen.
Hätte sie die neuerlangte Freiheit anders genützt?

Evie und ihre Freunde sind ein eingeschworenes Team und alle drei Protagonisten sind sehr gut gezeichnet und haben ihren ganz eigenen Charme. Eher schockiert war ich von Evies Freund und von ihrer Familie, ich war entsetzt wie man sich so verhalten kann!?

Besonders geschockt war ich jedoch vom Ende, man bleibt quasi unbefriedigt und traurig zu gleich zurück. Es handelt sich um ein offenes Ende in dem Leser selbst überlassen wird, wie man den Ausgang interpretiert.

Ich denke auf jeden Fall (auch wenn ich die Serie nie gesehen habe), dass dieses Buch sicherlich etwas für Fans der Serie „Der Club der roten Bänder sein könnte“

Fazit: Ein aufwühlendes Buch rund um die eigentlich todgeweihte Krebspatientin, die plötzlich eine neue Chance zu leben bekommt.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen


Gesamteindruck: 4,4 Sterne von 5 möglichen Sternen

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86 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

krimi, blogger, pharmaindustrie, schwarzwald, insiderinformationen

Der Blogger

Patrick Brosi
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 17.09.2015
ISBN 9783954516766
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erschreckend realistisch, hier könnte auch ein Fünkchen Wahrheit dran sein.
Ein Enthüllungsblogger verschwindet spurlos und was hat die Pharmazie-Industrie damit zu tun?


Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum:17.09.2015
Verlag : Emons Verlag
ISBN: 9783954516766
Flexibler Einband 480 Seiten
Sprache: Deutsch
Art: Einteiler
Genre: Krimi
Autor:

Patrick Brosi wurde 1987 in Backnag bei Stuttgart geboren. Nach dem Abitur und Zivildienst studierte er Geschichte und Informatik in Tübingen und Freiburg. Er lebt und arbeitet in Freiburg.

Klappentext:


Ein Ruderer verschwindet spurlos aus seinem Boot. Der Vermisste ist der weltweit bekannte Enthüllungsblogger René Berger, der die Pharmaindustrie durch geleakte Insiderinformationen an den Pranger gestellt hat. Wurde er aus dem Weg geschafft? Und was geschah mit der jungen Journalistin Marie Sommer, die dem öffentlichkeitsscheuen Blogger auf der Spur war? Ein intensiver, spannungsgeladener Thriller über die Unmöglichkeit, das richtige Leben im falschen zu führen.

Cover:

Das Cover ist eher schlicht in weiß gehalten, wobei der Titel quer über die ganze Vorderseite ragt und man ihn so gut erkennen kann auch wenn man bloß am Regal vorbei geht.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Patrick Brosi ist angenehm zu lesen und man gerät nicht ins Stocken. Etwas Spannungsgeladener könnte der Kriminalroman dennoch sein, den diese ging mir schon ein bisschen ab beziehungsweise war mich noch etwas zu schwach, ansonsten fand ich den Schreibstil solide. Aber das ist jammern auf hohem Niveau, immerhin kann bei mir ein Buch nie spannend genug sein. Die Hauptprotagonisten wurden sehr schön herausgearbeitet, wobei die Nebenhandelnden eher blass blieben und eher Statisten ähnelten.


Meinung:

So was bleibt? Auf jeden Fall bleibt ein positiver Eindruck vom Autor Patrick Brosi und man möchte auf jeden Fall mehr von ihm lesen. Was bleibt ansonsten? Das Gefühl, dass vielleicht doch etwas mehr Wahrheit hinter dem Buch stecken mag, als man zuvor gedacht hat, auch wenn es nur ein klitzkleines Fünkchen ist.

Ich würde mir wünschen, dass Patrick Brosi in seinem nächsten Buch die Nebenprotas noch stärker mit einbindet und die Spannung die er gleich in den ersten paar Seiten so gekonnt aufbaut auch noch etwas besser mit nimmt in das erste Drittel des Buches, dass mir etwas zu erklärungslastig war.

,,Solange die Milliarden flossen, waren ein paar hundert Tote aus Sicht der Pharmakonzerne vertretbar, der Kapitalismus funktionierte auch ohne sie." - Seite 176

Besonder hervorheben möchte ich noch, dass ich beeindruckt bin, wie der Autor es geschafft hat diese komplexe Themenwahl in einen Roman zu verpacken ohne dabei den roten Faden aus den Augen zu verlieren innerhalb der zahlreichen Wendungen.


Fazit: Ein solider Kriminalroman mit einer interessanten Thematik rund um einen Enthüllungsblogger und einer "Verschwörung", der vollen durch die realistische Schilderung überzeugt.

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung:1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4 von 5 möglichen Sternen

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(41)

70 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

kongo, politthriller, thriller, afrika, rohstoffe

Todesdeal

Veit Etzold
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426304341
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Packend und hochrelevant - und viel näher an der Wirklichkeit, als einem lieb ist." Sebastian Fitzek

Diesen Worten von Sebastian Fitzek kann ich mir nur anschließen, nach diesem Thriller wird man sprachlos zurück bleiben und man wird in lieben!

Eckdaten zum Buch:


Erscheinungsdatum :01.10.2015
Verlag : Droemer Taschenbuch
ISBN: 9783426304341
Flexibler Einband 416 Seiten
Sprache: Deutsch
Art: Einteiler
Genre: Politthriller
Autor:

Dr. Veit Etzold ist Autor von vier Spiegel-Bestseller-Thrillern, die in sieben Sprachen übersetzt wurden. Er studierte internationales Management an der IESE Business School mit Stationen in Barcelona, New York, San Francisco / Silicon Valley und Shanghai. Er arbeitete für die internationale Strategieberatung Boston Consulting Group in Europa, Asien und den USA, Booz & Company, die Allianz Gruppe und als Berater für die globale Bergbaufirma Gaia Mineral Resources und die Investmentholding African Development Corporation in Ruanda, Hong Kong und Peking.

Klappentext:


Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken. Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern. Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte.

Cover:

Top - gefällt mir richtig gut und greift sich durch die Effektes sehr gut an. Generell liegt das Buch sehr gut in der Hand und durch den stabileren Taschenbucheinband gelang es mir auch keine Leserillen zu verursachen - gute Verarbeitung und tolles Cover für mich ein Hingucker in jedem Regal.

Schreibstil:

Packend, fesselnd und mega interessant. Veit Etzold überzeugt auf ganzer Linie mit seinem Politthriller. Ich liebe dieses Buch von ihm und würde liebend gerne mehr Politthriller von ihm lesen. Er trifft den Zeitgeist und überzeugt mit extrem guter Recherche man nimmt ihm die Geschichte einfach zu 100% ab es gibt keinen Moment an dem ich die Story angezweifelt hätte. Von den ersten Seiten an hat mich die schnell drehende Geschichte in seinen Band gezogen. Die vielen Perspektivenwechsel sind geschickt eingesetzt und die kürzeren Kapitel geben dem Buch im wieder einen frischen Wind ohne den Leser auch nur ansatzweise zu verwirren.

Meinung:

Mehrere Sichten, mehrere Eindrücke und eine Tatsache. Dieses Buch überzeugt durch Aktualität und guter Recherchearbeit.

Authentisch, realistisch, spannend und einfach fesselnd von Seite 1 bis zum Ende. Besonders gelungen fand ich wie Veit Etzold die diversen Handlungsstränge verknüpfte so dass ich für den Leser nach dem sogenannten "AHA-Effekt" ein klares Bild abzeichnete und die offenen Fragen beantwortet wurden.

Respekt an Dr. Veit Etzold, dass trotz der zahlreichen Perspektiven niemals den roten Faden aus den Augen gelassen hat und so eine schlüssige und packende Geschichte konstruiert hat.

Ebenso erwähnen möchte ich, dass die Protagonisten sehr gerne mochte vor allem Janine und nicht nur weil sie meine Namensvetterin ist fand ich sie toll auch ansonsten wie sich die junge Frau in diesem Roman präsentiert hat.

Eine Leseempfehlung von mir gibts oben drauf!

Fazit: Ein spannendes und mitreißendes Buch, dass ich wirklich jedem ans Herz lege! Mein 2ter Veit Etzold ich bereue, dass ich diesen Autor erst seit Anfang dieses Jahres auf dem Schirm habe.

Cover: 1 von 1 Stern
Schreibstil: 1 von 1 Stern
Protagonisten: 1 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 2 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 5 von 5 Sternen und somit volle Punktzahl!!!

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338 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 103 Rezensionen

thriller, mord, folter, spannung, karin slaughter

Pretty Girls

Karin Slaughter , Fred Kinzel
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.12.2015
ISBN 9783959670074
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schwacher Einstieg gute Entwicklung.
Karin Slaughter überzeugt mich dieses Mal mit einem spannenden und zu gleich sehr düsteren Psychothriller!


Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum: 07.12.2015
Verlag : HarperCollins
ISBN: 9783959670074
Fester Einband 400 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Thriller/Psycho
Art: Einteiler
Kaufen?

Autorin:

Karin Slaughter, geboren 1971 in einer kleinen Gemeinde im Süden des Bundesstaates Georgia, gehört zu den aktuell beliebtesten und erfolgreichsten Thriller-Autoren. Die Schriftstellerin lebt in der Südstaatenmetropole Atlanta. Die Autorin ist vor allem für die Grant-County-Thriller bekannt, die in dem fiktiven Ort Heartsdale im Grant County, Georgia spielt. Im Mittelpunkt der Serie stehen die drei Charaktere Sara Linton, eine Kinderärztin und Leichenbeschauerin, ihr Ex-Ehemann und örtliche Polizeichef Jeffrey Tolliver, sowie die ihm assistierende Polizeiangestellte Lena Adams.

Klappentext:

Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind. "Pretty Girls": Der neue Roman von Karin Slaughter, dem internationalen Superstar des Thrillers! März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

-Lovelybooks

Cover:

Das Cover ist eines Thrillers würdig und auch typisch - dennoch mag ich das Cover und es hat mich sofort angesprochen, dabei muss ich noch sagen, dass ich generell die Cover von Karin Slaughters Bücher sehr gelungen finde.

Schreibstil:

Zu Beginn kam ich schwer in das Buch hinein und die Story hat mich nicht wirklich gefangen, das lag vor allem daran, dass sie versuchte einen möglich detailierten und guten Eintstieg zu konstruieren. Ich hatte hier mein Déjà-vu da ich mein letztes Karin Slaughter Werk abgebrochen habe, doch bei diesem war es anderes. Als die Geschichte an Fahrt aufgenommen hat, konnte ich das Buch quasi nicht mehr aus der Hand legen so wurdes es dann auch in ca 48h Stunden gelesen! Selten habe ich mich so gut unterhalten gefühlt und war gleichzeitig so schockiert.

Meinung:

Ich muss sagen ich musste nach dem Buch erst einmal 2 Tage warten bevor ich heute die Rezi schreiben konnte, da mich das Buch mehr aufgewühlt hat als gedacht und ich mir zunächst Gedanken machen wollte, wie ich jetzt an diese Rezi herangehe.

Während die Handlung unaufhörlich voran prescht, schickt uns die Autorin auf Berg und Talfahrt auf der Gefühlsebene, wo wirklich von Abscheu, Freude und Mitleid alles vertreten war.

Ich bin eigentlich kein Fan von Psychothriller, da sie witzigerweise meistens für mich viel vorhersehbarere sind als die normale Thriller und so die Spannung viel zu früh "abgewürgt" wird, Karin Slaughter hat mich glücklicherweise das Gegenteil bewiesen und die Handlung quasi perfekt umgesetzt, abgesehen von dem langezogenen Einstieg.

Für mich eine klare Leseempfehlung für dieses Buch, dass sich während des Lesens immer weiter gesteigert hat.

Die Moral von der Geschichte, manchmal ist ein 2ter Eindruck einfach besser als nur einen kurzen ersten zu riskieren.

Fazit: Von Karin Slaughter überzeugt und eines besseren belehrt - gut dass ich mich nochmal an Bücher dieser Autorin gewagt habe, denn ansonsten hätte ich dieses brillante Buch verpasst!

Cover: 0,8 von 1 Stern
Schreibstil: 0,8 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik: 1,6 von 2 Sternen

Gesamteindruck: 4 von 5 möglichen Sternen

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

therapie, zürich, high society, psychotherapie, schweiz

Schöne Seelen

Philipp Tingler
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 01.09.2015
ISBN 9783036957234
Genre: Romane

Rezension:

Ein Buch, dass die Schattenseiten der glamourösen Züricher-High-Society schildert.
In Mitten alle dem der Schweizer Schriftsteller Oskar.


Eckdaten zum Buch:

Erscheinungsdatum:01.09.2015
Verlag : Kein & Aber
ISBN: 9783036957234
Fester Einband 352 Seiten
Art: Einteiler
Genre: Roman

Autor:

Philipp Tingler wurde 1970 in West-Berlin geboren und ist ein bekannter deutsch-schweizerischer Autor, Philosoph, Wirtschaftswissenschaftler und Essayist. In St. Gallen, London und Zürich hat er Ökonomie und Philosophie studiert und letztlich über das literarische Werk Thomas Manns promoviert. Im Jahr 2000 publizierte er mit "Hübsche Versuche" seinen ersten Roman und las ein Jahr später um den Ingeborg-Bachmann Preis. Im selben Jahr erhielt er die Ehrengabe des Kanton Zürich für Literatur. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist er als Journalist und Kolumnist verschiedener Zeitschriften tätig, arbeitet als Literaturkritiker für den schweizer "Literaturclub" und verfasst Beiträge für Hörfunk und Fernsehen. Mit seinem Partner lebt Tingler derzeit in Zürich.

Klappentext:

»Ich bin aufgewachsen in einer Sphäre, wo man nicht mal sagt, was man denkt, wenn das Haus in Flammen steht«, erklärt Lauren ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Oskar Canow. Denn Oskar will eine Therapie machen. Allerdings nicht für sich selbst, sondern anstelle seines Freundes Viktor, der wiederum von seiner Ehefrau Mildred dazu genötigt wird. Philipp Tinglers neuester Roman begleitet nicht nur Oskar Canow in das Behandlungszimmer von Doktor Leonid Hockstädder, Psychohilfe der besseren Kreise, sondern seziert die gute Gesellschaft, ein Milieu, in dem die Gesichter mit Hyaluronsäure gefüllt sind, Party- geschwätz das Leben ersetzt und der Psychotherapeut kleine Aufwallungen des Gemüts zu glätten hat wie der Schönheitschirurg die Haut. Die Herzen aber sind leer. Oder doch nicht?

Cover:

Das Cover ist sehr einfach gehalten und somit als eher schlicht und unauffällig zu bewerten. Hätte es keinen türkisen Buchrücken wäre hier gar keine Farben im Spiel abseits von Schwarz und Weiß, wobei diese streng genommen keine Farben sind. Leider etwas der graue Mäusschen-Look, obwohl dieses Buch sich eigentlich nicht verstecken zu braucht.

Schreibstil:

Die Thematik hat mich neugierig gemacht, aber der Schreibstil hat mich leider erst einmal abgeschreckt, ich habe mich unheimlich schwer getan mit diesem Schreibstil. Phillip Tinglers Schreibstil ist zwar sprachlich auf einem sehr hohen Niveau, jedoch machen seine sehr gekünstelten Phrasen oftmals Probleme – man merkt wie sich der Autor mehr auf das Stilistische als wie auf das Inhaltliche. Ebenso hat Herr Tingler eine sehr eigene Interpretation von seinem Verständnis von Humor mit dem ich leider nicht auf einer Wellenlänge war.

Meinung:

Sehr schön fand ich die Protagonisten, diese wurden sehr fein ausgearbeitet und man konnte ihre „Probleme“ gut verstehen noch dazu finde ich die Thematik sehr interessant beziehungsweise witzig die oberen Zehntausend machen sich doch gerne Probleme wo eigentlich für einen normal Sterbliche keine sind, diese Schlagzeilen kennt doch jeder von uns nur zu gut aus den Klatschblättern. Mit dieser Message spielt Philipp Tingler grundsätzlich geschickt, auch wenn ich von der Umsetzung absolut kein Fan bin.

Der Mittelteil des Buches hat mir am besten gefallen, hier wurde auch am besten auf die Protagonisten eingegangen, der Einstieg und das Ende hatte leider sehr viele Passagen, die das Buch unnötig in die Länge ziehen.

In der Kürze liegt die Würze und wäre wohl auch hier etwas besser gewesen.

Fazit: Ein satirisches Werk mit brisantem Inhalt, das mich leider aufgrund der Umsetzung und eines sehr eigenen Humor nicht wirklich fangen könnte auch wenn ich die Grundidee wirklich sehr interessant fand. Dieses Werk ist abseits des Mainstreamen.

Cover: 0,6 von 1 Stern
Schreibstil: 0,4 von 1 Stern
Protagonisten: 0,8 von 1 Stern
Thematik/Umsetzung: 1,2 Stern von 2 Sternen

Gesamteindruck: 3 von 5 möglichen Sternen

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