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Deep!Space!Dead!

Murray Blanchat
E-Buch Text: 244 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.03.2018
ISBN 9783752863345
Genre: Sonstiges

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manuel timm, parallelwelt, die federn des windes, iphosia, fantasy

Die Federn des Windes

Manuel Timm
E-Buch Text: 408 Seiten
Erschienen bei TWENTYSIX, 20.01.2017
ISBN 9783740773724
Genre: Sonstiges

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Montana

Joshua Smith Henderson , Walter Ahlers , Sabine Roth
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei btb, 12.02.2018
ISBN 9783442715947
Genre: Romane

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Fluch des Rhododendrons

Barbara Ropertz
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.01.2018
ISBN 9783745087840
Genre: Sachbücher

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

thriller, krimi, london, londonstalker, glamour

London Stalker

Oliver Harris , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439276
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

London Stalker

von

Oliver Harris


Inhalt:

Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead.
Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars.
Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat.
Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint.


Cover:

Ich muss gestehen, dass mich das Cover sogleich angezogen hatte.
Daraufhin habe ich mich gleich für ein Exemplar beworben.
Alles richtig gemacht , würde ich sagen.



Meinung:

Der Einstieg in dieses Buch war gar nicht so uninteressant und ich dachte noch:
Hey! Gut gewählt! Leider verliess mich diese Gefühl alsbald.
Denn ich hatte nicht gewusst, dass dies der dritte Teil einer Reihe ist.
Das spielt zwar für den Fall keine Rolle, aber leider nehmen Nick Belseys berufliche Probleme einen ziemlich großen Platz ein.
Hätte ich die beiden vorherigen Teile gelesen, wäre mir vielleicht einiges klarer gewesen, was genau mit ihm und seiner Karriere eigentlich passiert und warum er reagiert, wie er reagiert.
Das wird zwar mehrfach angeschnitten, aber so ganz habe ich die Situation, in der er jetzt steckt, immer noch nicht ganz nachvollziehen können.
Auch gefiel mir der Protagonist Nick Belsey und die Art, wie er die Dinge angeht, nicht. Sein permanentes Lügen, weil er auf eigene Faust ermittelt muss, weil gerade ein Haftbefehl auf ihn ausgestellt wurde ,störte mich arg.
Durch seine dämlichen Handlungen, ist er immer da zugegen, wo gerade jemand ermordet wurde und zieht damit das Misstrauen seiner Kollegen noch mehr auf sich.
Während des ganzen Buches über, wurde ich durch dieser Art und Weise der Ermittlungsarbeit überhaupt nicht warm mit ihm.
Auch alle anderen Charaktere bleiben blass und uninteressant.
Niemand von ihnen besaß irgend etwas prägnantes.
Teilweise musste ich bei den Mordopfern zurückblättern und nachlesen, wer denn da wer noch gleich war.
Während der Fall anfangs ein wenig uninteressant dahinplätschert, Belsey diesen und jenen Hinweisen nachgeht, begann sich in mir schon erste Enttäuschung aufzubauen.
Plötzlich gewinnt die Story an Fahrt und ich konnte bestimmt über 100 Seiten lang das Buch nicht mehr beiseite legen.
Die Auflösung des Falls war tatsächlich an Einfallsreichtum kaum noch zu überbieten und hinterlässt einen faden Nachgeschmack.
Das offene Ende lässt mich genauso ratlos zurück.
Was soll das jetzt?
Was will der Autor mir damit sagen ???
( Ja, ich weiß...es gibt wahrscheinlich einen vierten Fall. Aber hätte es den nicht sowieso gegeben ?)



Fazit:

Anfangs dachte ich, dass ich die Story nicht besonders mag, weil ich ich die vorherigen Teile nicht gelesen hatte.
Aber ich glaube, daran lag es nicht.
Es lag an dem Protagonisten Nick Belsey.
Ich mag ihn einfach nicht und ich verstehe ihn nicht.
Und der Fall ist ...sagen wir mal bestenfalls....hanebüchen.
Kurz und bündig:
Ich mag dieses einfach Buch nicht.
Den Protagonisten nicht.
Die anderen Charaktere nicht.
Den Fall nicht.
Das Buch hat überhaupt keine Atmosphäre.
Hab ich nochetwas positives zu sagen?
Durchaus.


Den Schreibstil, den viele moniert hatten, fand ich völlig in Ordnung und fast zum Ende hin , hatte der Autor es geschafft, sowas wie Spannung aufzubauen, mit der schlußendlichen Auflösung hat er es dann doch wieder versaut.
Okay, das war jetzt doch nicht so richtig positiv.



Empfehlung:

Nö!
Nicht von mir.



Von mir gibt's:

2 von 5 Sternen.

  (4)
Tags: krimi, londonstalker, oliverharris, thriller   (4)
 

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die hirschjagd, ein fall für frey und mcgray, kurzgeschichte, oscar de muriel

Die Hirschjagd: Eine E-Only-Kurzgeschichte - Weihnachten für Frey und McGray

Oscar de Muriel
E-Buch Text
Erschienen bei Goldmann Verlag, 13.11.2017
ISBN 9783641218553
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Hirschjagd

von

Oscar de Muriel


Cover:

Ja, passt zu den anderen Covern dieser Reihe.
Ein bißchen farbiger als sonst als die anderen.



Inhalt:

Weihnachten 1888. Nach einer aufreibenden Zeit in Edinburgh ist Ian Frey froh, die Feiertage auf dem englischen Landgut seiner vornehmen Familie zu verbringen. Besinnliche, friedvolle Abende mit Brandy am Kaminfeuer, köstliche Speisen und die traditionelle Hirschjagd erwarten ihn. Doch dann taucht ein ungebetener Gast in Gloucestershire auf …



Meinung:

Diese Kurzgeschichte ist als kleines Schmankerl zwischen dem 1. und dem 2. Teil dieser Reihe anzusehen.
Frey fährt über die Weihnachtsfeiertage zum Landgut seines Onkels um mit der Familie die Feiertage zu verbringen.
Dort findet kein weiterer Fall statt. Es werden in der Familie mal so ein paar unangenehme Dinge geklärt und Frey kann sich zum ersten Mal mit seinem störrischen Vater aussprechen, der seine berufliche Laufbahn alles andere als schätzt. Das war sehr schön zu lesen.
Ja und dann tauchen noch ein paar andere Personen auf....mehr verrate ich hier nicht.
Die Kurzgeschichte hat nur 21 Seiten und war daher auch dementsprechend schnell gelesen. McGray taucht leider nicht auf....buhuuu...trotzdem war es schön Frey im weihnachtlichen Ambiente im Kreise seiner lieben ...Familie zu erleben. ;-)
Der Schreibstil passt auch hier wieder wunderbar.
Locker vom Hocker wird hier auf amüsante Art und Weise
das ein oder andere Problem geklärt.
Auch in dieser kurzen Story gelingt es Oscar de Muriel eine wunderschöne Atmosphäre zu erzeugen.



Fazit:

Eine schöne Geschichte für zwischendurch.
Allerdings würde ich sagen, dass sie eher ein Fan-Ding ist.
Man muss sie nicht unbedingt gelesen haben, allerdings kostet sie ja nichts und sie bringt einem Frey ein wenig näher.



Empfehlung:

Für Fans von Frey & McGray kann ich sie empfehlen.
Für alle anderen ergibt sie keinen Sinn.



Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

  (2)
Tags: die hirschjagd, ein fall für frey und mcgray, kurzgeschichte, oscar de muriel   (4)
 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

bochum, fantasy, nebenwelt, wiesel

Jenseits von Bochum

Frank Röhr
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Böser Drache Verlag, 25.01.2018
ISBN 9783947158034
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

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130 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

thriller, wulf dorn, die kinder, kinder, mystery

Die Kinder

Wulf Dorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 04.09.2017
ISBN 9783453270947
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Kinder

von

Wulf Dorn


Inhalt:

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen.
Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche.
Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich.
Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein.
Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.



Cover:

Joaaahh!!!
Alles Wesentliche ist darauf enthalten. :-)
Bei Thrillern und Krimis mag ich schlichte Cover.



Achtung! Diese Rezension enthält womöglich Spoiler !

Meinung:

In den sozialen Medien habe ich dieses Buch mehrfach gesehen.
Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht und so freute mich um so mehr als ich es in den Händen hielt.
Ich habe noch nie ein Buch von Wulf Dorn gelesen und war gespannt, was mich da erwartet.

In die Story steigt man ratz-fatz ein. So mag ich das.
Nach relativ kurzer Zeit, ist man mit sämtlichen Charakteren vertraut und man kann sich sogleich auf die Geschichte konzentrieren.

Die beginnt auch recht spannend und mysteriös.
Wie die Kinder sich verhielten, fand ich doch sehr gruselig.
Die dazwischengeschobenen Kapitel empfand als sehr passend, um klarzumachen was Kindern auf er ganzen Welt tagtäglich angetan wird und unter welchen Umständen sie aufwachsen müssen.
Ein wirklich toller Plot, der aber leider irgendwann den Reiz verliert.
Woran das liegt kann ich gar nicht wirklich ausmachen.
Weil man relativ früh weiß, was los ist?
Weil man am Ende ein wenig ratlos ist?
Ja, ich habe die Botschaft verstanden und ja ich verstehe auch den erhobenen Zeigefinger. Alles soweit angekommen.
Ich glaube, es ist weniger die Tatsache dass man sehr früh weiß wie der Hase läuft, als viel mehr das Ende der Geschichte.
Es wirkt so wenig durchdacht. Man erwartet irgendwie eine Erklärung, bekommt aber keine.
Warum trat auf einmal dieses konvergente Verhalten unter sämtlichen Kindern der Welt auf ?
Wo kam das her ?
Wie wurde das plötzlich ausgelöst?
Wie sollen sie ohne Erwachsene überleben?
Zumindest ist es eine Story, die zum Nachdenken anregt und eventuell steckt dieser Ansatz dahinter. ;-)
Ansonsten ist eher locker und unterhaltsam geschrieben, nur der Drive ging für mich leider verloren, was ich als sehr schade empfand.



Fazit:

Ich fand die Story hätte mehr hergegeben, als tatsächlich genutzt wurde.
Dennoch ist es recht unterhaltsam.
So für zwischendurch ist das schon okay.



Empfehlung:

Dieses Buch läuft für mich unter: Kann man lesen, muss man aber nicht.



Von mir gibt´s:

3 von 5 Sternen

  (8)
Tags: die kinder, thriller, wulf dorn   (3)
 

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44 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

oscar de muriel, der fluch von pendle hill, ein fall für frey und mcgray, ermitteln, britische autoren

Der Fluch von Pendle Hill

Oscar Muriel , Peter Beyer
Flexibler Einband: 470 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.01.2018
ISBN 9783442485062
Genre: Historische Romane

Rezension:


Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey und McGray

von

Oscar de Muriel


Inhalt:

Neujahr 1889.
In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat.
Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen?
Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren?
Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …



Cover:

Passend zur Buch-Reihe würde ich sagen.
Gefällt mir auch diesmal aufgrund seiner Schlichtheit.



Meinung:

Mit Spannung habe ich auf dieses Buch gewartet und mich sogleich auf den 2. Teil dieser Reihe gestürzt und ...ich wurde nicht enttäuscht.
Ich konnte sofort in die Story eintauchen und den Schimpftiraden von Frey und MacGray amüsiert folgen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und locker gehalten und auch der Erzählstil ist wieder sehr fesselnd, an Spannung mangelt es dem Buch nicht im Geringsten.
Die Story beginnt am Neujahrstag 1889 in Edinburgh und geht sogleich in die Vollen.
Nachdem ein Patient in der hiesigen Irrenanstalt eine Krankenschwester um die Ecke gebracht hat und türmt, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd bis nach England.
Dort machen sich die beiden alles andere als beliebt und stecken auch diesmal jede Menge Prügel und Häme ein.
Ich empfand dieses Buch diesmal sehr viel actionlastiger als den Vorgänger.
Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil ich wissen wollte, wer oder was hinter alldem steckt.
Ich hatte mir gewünscht, mehr über die Hintergründe der Tat von McGrays Schwester zu erfahren. Aber da muss ich wohl noch ein wenig warten oder es ist schlicht und einfach so, wie es McGray nicht wahr haben will.
Es bleibt weiterhin spannend und mysteriös.

Viele haben bemängelt, dass Frey und McGray sich immer noch nicht riechen können und sich immer noch ständig beschimpfen und verprügeln.
Dazu kann ich nur sagen: Das Verhältnis der beiden zueinander hat sich ja nicht geändert.
Die beiden sind halt keine dicken Freunde, auch weil sie sich erst seit ein paar Wochen kennen.
Frey findet McGray immer noch in jeglicher Art widerlich und McGray findet Frey arrogant und schnöselig.
Sie mögen sich nicht, aber sie respektieren die Qualität der Arbeit des anderen
( was ja schon ein kleiner Fortschritt ist, wenn man es genau nimmt ).
In diesem Band gehen beide aber über ihre Grenzen und beide wissen nicht, ob sie dem anderen je wieder vertrauen können.

Der Spannungsbogen wird hier sehr hoch gehalten und endet in einem tollen Finale.
Dem Nebencharakteren wurde viel Leben eingehaucht, keine der Personen blieb irgendwie blass oder platt.
Ich war ja schon beim Vorgänger von der Atmosphäre begeistert und kann sagen dass der Stil und die Atmosphäre hier beibehalten wurde.




Fazit:

Ein sehr würdiger Nachfolger und ich bin sehr verliebt in diese beiden schrulligen Inspectors, in die Atmosphäre ,die hier vermittelt wird, die ungewöhnlichen Fälle, die skurrilen Nebencharaktere.
Das Buch enthält alles, was ich von einem viktorianischen Krimi erwarte.
Für mich übertrifft der zweite Teil den ersten.
Ich empfand ihn noch um einiges besser, spannender und dunkler.
Deshalb bekommt er auch alle Sternchen, die ich habe.



Empfehlung:

Auf jeden Fall für alle, die den 1. Teil gelesen haben und für alle die skurrile und mysteriöse viktorianische Krimis mögen.



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

  (4)
Tags: der fluch von pendle hill, ein fall für frey und mcgray, krimi, oscar de muriel, viktorianischerkrimi   (5)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

thriller, agent, gewalt, herzschlag der gewalt, matthias soeder

Herzschlag der Gewalt

Matthias Soeder
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Söder, Matthias, 22.11.2017
ISBN 9783000508769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Herzschlag der Gewalt

von

Matthias Soeder


Inhalt:

Alexander Hartmann führt ein gefährliches Doppelleben: Vordergründig ein harmloser Frachtpilot, übernimmt er immer wieder riskante Aufträge für den deutschen Geheimdienst.
Dann verliebt sich der Agent in die ahnungslose Valentina. Um sie nicht zu gefährden, will er aussteigen.
Doch der Chef des Bundesnachrichtendienstes weiß von seiner kriminellen Vergangenheit und erpresst ihn: Knast oder Kooperation für einen letzten Fall.Hartmann hat keine Wahl.
Er muss den hochbrisanten Auftrag annehmen, um nicht für Jahre hinter Gittern zu verschwinden, und noch wichtiger, um nicht die Liebe der gesetztestreuen und pazifistischen Valentina zu verlieren.
In Nairobi planen somalische Terroristen einen perfekt inszenierten Massenmord auf eine deutsche Einrichtung. Hartmann soll den Anschlag verhindern und die Drahtzieher überführen. Doch zu spät erkennt er die wirklichen Hintergründe des Anschlags.
Die unglaubliche Wahrheit bringt auch Valentina in Gefahr. Es entbrennt ein Kampf gegen menschliche Gier und Machtgelüste. Ein Kampf ums nackte Überleben und um Gerechtigkeit.


Cover:

Sehr gut gewählt.
Alle Elemente des Buches sind auf dem Cover vereinigt.


Achtung Spoiler!


Meinung:

Selten bekomme ich einen Thriller eines deutschen Autors zugesendet.
Umso gespannter war ich als ich "Herzschlag der Gewalt " in den Händen hielt.

Der Einstieg in die Story gelingt einem recht schnell.
Man lernt Alexander Hartmann kennen und unter welchen Umständen er aufwuchs, man erfährt seinen bisherigen Werdegang bis er zum Agenten des BND ausgebildet wurde.
Eine weitere persönliche Tragödie, wirft ihn für einige Zeit aus der Bahn.

Eine weitere wichtige Person in dieser Geschichte ist der Somalier Chibala.
Auch ihn lernt man von klein auf kennen und bekommt aufgezeigt, wie aus dem kleinen Waisenjungen, das Monster wurde, welches man schließlich hier präsentiert bekommt.

Die Story ist locker und sehr actionreich geschrieben und daher recht flüssig zu lesen. An Brutalität und Grausamkeit mangelt es hier auch nicht, aber es steckt auch eine sehr intelligente, gut durchdachte und komplexe Story dahinter.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein wenig Probleme mit dem Protagonisten Alexander Hartmann, der ja der Held in dieser Geschichte ist, hatte.
Er blieb mir lange, lange Zeit zu distanziert, zu kühl , in einigen seiner Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar.
Ein für mich nicht greifbarer Super-Agent, der vor nichts und niemanden Angst hat und allen überlegen ist.
Ganz ehrlich?
Chibala hatte mehr Tiefe als er, weshalb mir die Passagen mit ihm auch besser gefallen haben.
Erst ca. 100 Seiten vor dem Ende bekommt man auch mal einen anderen Alexander mit einer menschlichen Seite präsentiert.
Da gefiel er mir deutlich besser.

Ein anderer Punkt, bei dem ich immer grinsen musste, waren die Szenen, speziell die Liebesszenen ,mit Bianca oder Valentina und die Dialoge währenddessen oder danach.
Man merkt deutlich, dass dem Autor solche Szenen nicht wirklich liegen, denn die Dialoge sind derart gestelzt, wirken sehr unecht, klischeehaft und sehr abgenutzt. Es herrschte überhaupt keine wirkliche Verbundenheit zwischen den Paaren, kein echtes Gefühl, sondern nur Sex und ständige Vorwürfe, Zickigkeiten und Heulerei.
Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass es dem Autor unangenehm war, diese Szenen zu schreiben. ;-)
Das ist für die eigentliche Story nicht wirklich wichtig, aber ich glaube, das ist einer der Gründe, warum mir Alexander Hartmann so seltsam fremd blieb.

Was die Action, speziell die Kämpfe, Folterungen und Grausamkeiten angeht, bringt der Autor das derart glaubhaft rüber, das man es vor seinem inneren Auge sehen, fühlen und schmecken kann.
Hier hat er überhaupt keine Probleme Authentizität rüber zu bringen.




Fazit:

Ein durchaus gelungenes Debüt mit reichlich Action, Spannung, viel Blut und einer tollen Story.
Ein paar kleine Holprigkeiten gab es, aber das tat der actionreichen Geschichte keinen Abbruch.



Empfehlung:

Für alle Action-/ Agenten- Thriller- Fans, die nicht zu zart besaitet sind.



Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

  (9)
Tags: herzschlag der gewalt, matthias soeder, thriller   (3)
 

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87 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

edinburgh, historischer krimi, krimi, schottland, ein fall für frey und mcgray

Die Schatten von Edinburgh

Oscar Muriel , Peter Beyer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.02.2017
ISBN 9783442485055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Schatten von Edinburgh

von 

Oscar de Muriel


Erhältlich als
Taschenbuch für 9,99 €
480 Seiten
oder als
eBook Kindle Unlimited für 8,99 €

Herausgeber:
Goldmann Verlag

Genre:
Krimi/ Viktorianischer Krimi



Cover:

Das Cover finde trotz oder gerade wegen seiner Schlichtheit sehr ansprechend.



Inhalt:

Edinburgh, 1888.

Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe.
Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex.
Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet.
Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...



Lieblingsstelle:


In diesem Buch gab es einige tolle Dialoge, so dass ich mich kaum entscheiden konnte. Meine Wahl fiel dann doch auf diesen Dialog:

" >> Macht Ihnen dieser Mädchensport Freude? << fragte McGray während er angewidert das Gesicht verzog.
>> Mädchen? Fechten ist ein Männersport, McGray.<<
>> Oh ja! Ein Haufen feiner Damen, die sich mit weißen Baumwollwindeln umwickeln und einander mit weißen Stöcken stupsen!
Hört sich wirklich ruppig an!<< "

Bei diesem oder ähnlichen Dialogen, hab ich mich immer königlich amüsiert.



Meinung:

Durch Zufall stiess ich auf dieses Buch, las mir den Klappentext durch und dachte: Historischer Krimi? Gut!
In der Zeit um ca. 1890 ? Sehr gut!
Ungleiches Ermittlerpaar? Das ist immer gut!
Und schon hatte ich es mir zugelegt.

Und ich wurde nicht enttäuscht.
Ich liebe die Atmosphäre in diesem Buch. Oscar de Muriel beschreibt sehr bildhaft. Land-und Ortschaften entstanden sofort vor meinem geistigen Auge und ich konnte gleich zu Anfang schon in die Geschichte abtauchen und nach Edin-blöd-burgh verschwinden.

Der Anfang hat es schon in sich und zog mich sofort in seinen Bann.
Eine unfassbar traurige Geschichte und ein spannender Einstieg in die Story.
Der Schreibstil ist fesselnd und sehr lebendig. Ich legte das Buch nur ungern beiseite, weil ich wirklich zu Bett musste.
Die Dialogie zwischen Frey ( dem englischen Schnösel, der eher der Wissenschaft zugewandt ist) und McGray ( dem ruppigen ungepflegten und sehr abergläubischen Schotten) sind immer ein Highlight. Aber manches Mal muteten sie doch arg modern an, was ich dann als etwas unpassend empfand.
Das tat meiner Freude beim lesen dieses Buches aber keinen Abbruch.
Die Idee der Kombination des Ermittlerpaares , welches unterschiedlicher nicht sein könnte, ist zwar keine neue, aber sie funktioniert auch hier wieder richtig gut.
Da sie einander quasi aufs Auge gedrückt wurden und mit der Zeit zwar beruflichen Respekt voreinander haben, privat jedoch gar keinen, ist der ein oder andere Kalauer vorprogrammiert.
Der Fall in dem die beiden ermitteln, ist sehr interessant und auch sehr mysteriös und blutig.
Lieder konnte man den Täter nicht aufgrund der Beweislage erraten.
Auch hatte ich das Gefühl das Fall eher in den Hintergrund rückt und es im Grunde eher um Freys und McGrays Leben und Vergangenheit geht.
Das hat mich persönlich nicht gestört. Ich könnte mir aber bei einem passionierten Krimi-Leser vorstellen, das ihm das nicht zusagt.
Das Ende wurde nochmal richtig spannend und actionreich, sodass ich mir während des Lesens dieser Szenen auf den Lippen herumkaute und mit dem Bein wippte.




Fazit:

Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass ich mehr als angetan von diesem Ermittlerduo war.
Der schnöselige Engländer, der sämtliche mysteriösen Vorkommnisse rational und wissenschaftlich erklärt ( was ihm nicht immer gelingt ) und der ruppige Schotte, dem Äußerlichkeiten ( vor allem seine eigene) völlig wurscht sind und der aufgrund seiner traurigen Vergangenheit, an allem und in allem das geschehen war, etwas Übersinnliches oder Magisches sehen will.
Ich hab dieses Buch nur so verschlungen und war ganz traurig als es vorbei war.
Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterlesen und freue mich jetzt schon auf die Kurzgeschichte im eBook-Format, welches ich mir schon auf meinen Reader geladen habe.



Empfehlung:

Von mir gibt's eine klare Lese-Empfehlung für alle Leser, die gerne Krimis lesen, die in der viktorianischen Zeit spielen und in die etwas mystisch angehauchtes reingepackt wurde und die keinen Anstoß hegen, an den ständigen Schimpftiraden der beiden.



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

  (3)
Tags: die schatten von edinburgh, ein fall für frey und mcgray, krimi, oscardemuriel, viktorianischer krimi   (5)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

steampunk, abenteuer, fantasy, florence fanning und die steampirates, jo romic

Florence Fanning und die Steampirates

Jo Romic
E-Buch Text: 213 Seiten
Erschienen bei Independently published, 28.01.2018
ISBN B079DNRHR3
Genre: Science-Fiction

Rezension:



Florence Fanning und die Steampirates

von

Jo Romic


Cover:

Alle wichtigen Elemente der Geschichte sind auf dem Cover enthalten.
Ein wirklich schönes Cover, das wenn man das Buch in der Hand hält, noch viel besser aussieht.

Meinung:

Der Einstieg in die Story fiel mir hier leicht, da gleich zu Anfang richtig Spannung und Dramatik an den Tag und die Weichen für den weiteren Verlauf der Geschichte gelegt wurden.
Das war ein entscheidender Moment, denn ab da dachte ich mir schon:
Ja! Ich hab Bock auf die Geschichte. ;-)

Als nächstes lernt man Protagonistin Florence Fanning und ihre Verrücktheiten kennen. Sie war mir sofort sympathisch, da sie kein Fettnäpfchen ausliess und auch kein typisches Mädchen ( oder junge Frau ) war, die sich nur für hübsche Kleidung oder der Suche nach einem geeigneten Ehemann interessierte.
Nein, unsere Florence fliegt ein Flugzeug, das sie selbst zusammengebastelt hat, mit dem sie regelmäßig abstürzt, was ihr meist Hohn und Spott der Dorfgemeinschaft und den Ärger mit ihrer Mutter einbringt.
Mir hatte Charakter Florence sehr gut gefallen, da sie sich über alle Widrigkeiten hinwegsetzte.
Allerdings musste ich wegen ihrer Naivität und Vertrauensseligkeit oft schmunzeln und ein wenig lernresistent war sie auch.
Kaum wurde sie von jemandem übers Ohr gehauen, schon vetraute sie der nächsten schrägen Person.
In manch haariger Situation artete es ihrerseits immer ein wenig in wildem Aktionismus aus, da sie sich offenbar nicht so gern an Absprachen hält.

Quinn hingegen ist ein besonnener Charakter, die mit Bedacht vorgeht, aber immer bereit ist für Florence durchs Feuer zu gehen.
Aber auch sie trägt ein Geheimnis mit sich herum.
Quinn war auch ein sehr gut durchdachter Charakter und wirkte als ruhiger Gegenpol zu Florence beruhigend auf mich.

Die Steampirates tragen eigentlich alle schlechten Eigenschaften der Menschen in sich, im wortwörtlichen wie im übertragenden Sinne. :-)
Ich fand sie gut gelungen. Als ich das Buch zu lesen begann, war ich mir nicht sicher ob die Steampirates in der Story funktionieren.
Ob man diese Figuren als glaubwürdig und als Gegebenheit akzeptieren kann.
Aber die Sorge war umsonst, denn "man kann". Ohne Probleme.

Die Charaktere sind wirklich gut durchdacht, ein wenig mehr Charaktertiefe wäre nicht schlecht gewesen. Allerdings ist das ja erst der erste teil einer Reihe und da hat der Autor noch genug Zeit seinen Charakteren den letzten schliff zu verpassen.

Der Weltenbau hat mir richtig gut gefallen.
Jo Romic beschreibt sehr bildhaft und ich hatte keinerlei Probleme in seine Welt abzutauchen und sie vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen.

Der Schreibstil ist einfach gehalten, was ich aber beim lesen immer als angenehm empfinde.
Es gibt ein paar Holprigkeiten in manchen Sätzen und Formulierungen.
Oft ist mir das bei den Kampf-Szenen aufgefallen.
Ich musste häufiger bestimmte Stellen lesen um zu begreifen, was wem jetzt genau passiert und wer was gerade macht.
Der Erzählstil ist schnell, aufs Ziel gerichtet ohne große Umschweife , mit viel Witz, Action und Abenteuer.
Alles Dinge, die ich sehr mag.

Die Story für sich gesehen, hat einen echt tollen Plot, der eigentlich immer weiter ausgebaut werden kann.
Perfekt für eine Steampunk-Reihe.

Fazit:

Mir hat dieser 1. Band von " Florence Fanning und die Steampirates " richtig gut gefallen.
Der Plot birgt eine Menge Potenzial für weitere tolle Abenteuer ( und ich hoffe es geht weiter, denn ich will wissen ob....mmmmh....das verrate ich euch nicht! ).
Ich mochte die Atmosphäre im Buch, die Charaktere haben Entfaltungsmöglichkeiten.
Das Buch im Steampunk-Genre angesiedelt, aber keine Angst Mädels, der Autor langweilt nicht mit zu vielen technischen Details. ;-)
Die typischen Steampunk-Elemente sind vorhanden, aber er verliert sich nicht den technischen Spielereien.

Kurzum:

Ich mochte es sehr und werde diese Reihe auf jeden Fall weiter lesen.
Hier hat der Autor einen richtige tolle Idee entwickelt, denn ich kann Abenteuer erleben, indem ich auf der Couch sitze. :-)
Das ist ganz in meinem Sinne.

Empfehlung:

Von mir gibt es eine klare Lese-Empfehlung, für alle Steampunk-Fans und Möchte-gern-Abenteurer und für die die es werden wollen, ist dieser 1. Teil ein schöner Einstieg.


Von mir gibts:

4 von 5 Sternen

  (4)
Tags: abenteuer, fantasy, florence fanning und die steampirates, jo romic, steampunk   (5)
 

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backpacker, baustelle, betrunkener, damaris trompell, australien

Vertraust du dir?

Damaris Trompell
Flexibler Einband: 132 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 29.12.2017
ISBN 9783744831284
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Vertraust du dir?

von

Damaris Trompell


Inhalt:

In diesem Buch erwarten Sie 6 fesselnde Kurzgeschichten, mit tiefgründigen Blicken in die menschliche Seele. Manchmal siegt hier auch das Böse über das Gute.

In der ersten Geschichte läuft eine Backpackerin in Australien einem brutalen Mörder in die Falle.

Der Mann in der zweiten Geschichte findet seinen Therapeuten tot auf und muss dann feststellen, dass sich der Mörder noch immer in der Praxis befindet.

Die dritte Geschichte handelt von einer Frau, die sich in ihrem Haus verbarrikadiert, denn sie hat Angst vor dem einen Datum, an dem der Mörder ihrer restlichen Familie versuchen wird sie zu töten.

In der vierten Geschichte stellt sich eine Frau ihrem Kindheitstrauma.
Die fünfte Geschichte nimmt Sie mit in das Leben einer Frau, die ihren Ehemann mit ihrem Nachbarn betrügt, der unter ihr eingezogen ist und sie fortan stalkt. Doch als sie ihn bei der Polizei meldet, behauptet diese, ihr Nachbar würde nicht existieren.

Die letzte Geschichte handelt von einer Frau, dessen Ehemann frisch verstorben ist. Doch sie sieht ihn noch immer. Sie sieht ihn jedes Mal, wenn ein Mensch stirbt. Sie denkt, ihre einzige Möglichkeit ihren Ehemann zu sehen, ist, wenn sie tötet, und das stellt sie vor eine sehr schwierige Entscheidung.


Vorbemerkung:

Ein eBook-Exemplar dieses Buches wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal ein herzliches "Dankeschön".
Das hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung in der Rezension.
Ganz im Gegenteil, die Autorin bat mich um meine ehrliche Meinung.


Cover:

Tolles Cover!
Ein echter Eyecatcher.


Meinung:

Der Schreibstil in diesen Kurzgeschichten ist sehr ausgewogen, sehr flüssig und daher angenehm zu lesen. Mir sind keine unangenehmen Holprigkeiten aufgefallen.
Ich hatte es an einem Abend durchgelesen (Ok, es sind nur 132 Seiten, war also keine große Herausforderung :-P ).
Die Auswahl der Geschichten, sind ein buntes Sammelsurium an Einblicken in die menschliche Psyche und haben mich ein ums andere Mal mit ihrer plötzlichen Wendung doch überrascht.
Obwohl es Kurzgeschichten sind, schafft es die Autoren sehr schnell dem Leser ihre Charaktere ans Herz zu legen.
Hut ab! Das ist nämlich gar nicht so einfach.

Die Wahl des Buchtitels war sehr gut durchdacht und mehr als passend.

Meine Lieblingsgeschichten?

- Die Therapie
- Verlass mich nicht


Fazit:

Eine bunte Mischung von Kurzgeschichten aus dem Thriller-Bereich und das Debüt der jungen Autorin.
Ein schönes Schmankerl für zwischendurch an langen kalten Winterabenden ( oder lauen Sommerabenden ;-) ).


Empfehlung:

Auf jeden Fall. Ein schönes Debüt und ich bin gespannt, was uns die Autorin als nächstes serviert.


Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

  (12)
Tags: damaris trompell, debüt, kurzgeschichten, thriller, vertraust du dir?   (5)
 

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

abenteuer, bernhard hennen, die phileasson-saga, fantasy, fantasy abenteuer

Die Phileasson-Saga - Silberflamme

Bernhard Hennen , Robert Corvus
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.09.2017
ISBN 9783453318243
Genre: Fantasy

Rezension:


Die Phileasson-Saga

Silberflamme

von

Bernhard Hennen & Robert Corvus


Cover:

Sehr ansprechend, passend zum Thema des Buches und es hat mich sofort angezogen.

Meinung:

Obwohl ich die vorherigen Bände nicht gelesen hatte (Ich wusste nicht, dass es eine Reihe ist ), hatte ich keinerlei Probleme beim Einstieg in die Geschichte.
Ich musste mich zwar erst an die einzelnen Mitglieder der Ottajaskos und die vielen Namen gewöhnen, aber das ist ja nun mal so wenn man nicht bemerkt hat, dass man sich für den 4. Band einer Reihe beworben hat, ohne die vorherigen Bände zu kennen.
Für das Abenteuer und die Jagd nach dem Artefakt, tat das jetzt keinen Abbruch, nur eben für das Miteinander der einzelnen Charaktere und deren Vergangenheit.
Aber man bekam alles Wissenswerte im Buch als Gedächtnisstütze sehr gut erklärt.

Und ich kann nur sagen: Wow!

Der Prolog für sich gesehen, war schon ein Knaller und mit fast 60 Seiten, schon eine Geschichte für sich. Dort lernt man schon jemanden kennen, der für dieses Abenteuer noch sehr wichtig wird.

Mir gefiel dass beide Ottajaskos ( Das sind die beiden rivalisierenden Abenteuer-Reisegruppen) aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen bestehen.
Es sind jeweils in beiden Gruppen Charaktere zusammengepackt worden, die unter normalen Umständen nie irgendetwas miteinander zu tun gehabt hätten, sich aber zu diesem Abenteuer aufmachten und miteinander auskommen müssen.

Während Phileasson Gruppe immer weiter zusammenwächst, hat Beorn oft das Problem des fehlenden Zusammenhalts. Wenn die Gruppe mal gerade nicht angegriffen wird, fangen seine Leute an, sich gegenseitig zu verdächtigen und misstrauen einander.

Asleif Phileasson gefiel mir von den beiden Anführern am besten und war mir er durch seine rauhe aber liebenswürdige Art sofort sympathisch.

Beorn Asgrimmson, der Blender ist mir zu aufbrausend, hinterhältig, ein schlechter Verlierer und ein noch schlechterer Gewinner.

Wem ich bei diesem Wettbewerb um den Titel "König der Meere" die Daumen drücke, dürfte unschwer zu erkennen sein.

Der Erzählstil ist fesselnd und sehr einnehmend.
Man kommt aus dem lesen gar nicht mehr heraus ( man kennt das ja: " Ich muss morgen zwar um 5.00 Uhr aufstehen, aber ein Kapitel lese ich noch ), der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, da er locker-flockig gehalten ist.
Einzig die Namen ( der Charaktere, der Städte und Ortschaften ) bereiteten mir manchmal Schwierigkeiten.

Die Geschichte an sich ist unglaublich komplex aufgebaut und hervorragend ausgearbeitet.
Sämtliche kleine Fährten und lose Enden , die mal ausgelegt wurden, werden im Laufe der Story wieder aufgenommen und weitergeführt.
Von dieser Art des Storytellings ...sorry, Geschichtenerzählens (schreibt man das so? Gibt es das überhaupt als "ein" Wort? Sieht seltsam aus....egal ) bin ich sehr begeistert.

Die Charaktere sind akribisch ausgearbeitet und zwar jeder einzelne ( was hier eine Menge sind!). Kein Charakter bleibt blaß oder in seinem Handeln nicht nachvollziehbar. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und eine Geschichte zu erzählen.

Fazit:

Ein unheimlich tolles Buch.
Ein weiteres Lese-Highlight in diesem Jahr.
Ein Fantasy-Abenteuer, das seinesgleichen sucht.
Jede Menge Abenteuer, Kämpfe, Hass, Intrigen, Ränkeschmiederei, Verluste werden erlebt, aber auch Vertrauen, Loyalität und Freundschaft und Liebe kommen nicht zu kurz.
Nun, da ich von dem 4. Teil so begeistert bin, fange ich die Reihe mal von vorn an. ;-)
Band 1 liegt schon bereit und ich bin gespannt, wie alles begann.

Empfehlung:

Kann ich besten Gewissens weiterempfehlen.
Wenn Euch die hohe Seitenzahl nicht abschreckt und ihr gerne "dicke Klopper" lest und ihr es auch noch eventuell liebt Reihen zu lesen, dann seit Ihr bei dieser Reihe richtig.
Am besten fangt Ihr dann mit Band 1 an. ;-)

Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

  (6)
Tags: abenteuer, bernhard hennen, die phileasson-saga, fantasy, fantasy abenteuer, robert corvus, silberflamme   (7)
 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, teufelseltern, spannung, krimi, andreareinhardt

Teufelseltern

Andrea Reinhardt
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei tredition, 17.07.2017
ISBN 9783743907317
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Teufelseltern

von

Andrea Reinhardt


Vorbemerkung:

Ein Exemplar dieses Buches wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal ein herzliches "Dankeschön".
Das hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung in der Rezension.
Ganz im Gegenteil, die Autorin bat mich um meine ehrliche Meinung.

Cover:

Sehr düster und bedrückend.
Sehr passend zum Thema des Buches.

Meinung:

Man steigt hier sehr schnell ins Geschehen ein und ist sofort gebannt.
Das habe ich auch nicht so häufig.
Normalerweise brauche ich die ersten 50-100 Seiten immer um mich auf ein Buch und seine Geschichte einzugrooven. Nicht aber in diesem Fall.
Andrea Reinhardts Schreibstil packte mich sofort und fesselte mich bis zum Ende.
Ich kann gar nicht glauben, dass das ihr Erstlingswerk ist.

Das Thema des Buches ist schon harter Tobak und mehr als einmal gingen mir die Leiden der Kinder mehr als nahe.
In diesem Buch bin ich von der Protagonistin mehr als angetan.
Nach einer privaten Tragödie und der danach folgenden Lebenskrise, möchte Natalie Bennett ihr Leben wieder in den Griff bekommen und steigt wieder in ihren Job als FBI-Ermittlerin ein und wird gleich zu Anfang mit zwei Entführungsfällen konfrontiert, die sie an ihre Grenzen bringen werden.
Mir gefiel hier der starke Frauencharakter, der trotz oder gerade wegen des eigenen tragischen Vorfall in ihrem Leben zwei Jahre zuvor, die Aufgabe annimmt und an ihr wächst, aber nicht weiterhin daran zerbricht.
Auch der Balanceakt zwischen knallharter Ermittlerin und Verständnis für die Eltern, ohne wieder in ihre alten Verhaltensweisen zu fallen, sondern weiter nach vorn zu blicken und ihren Job zu machen, war sehr einfühlsam beschrieben.

Sämtliche Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben mir durch ihre Authentizität sehr gefallen. Man hatte das Gefühl sie wirklich zu kennen.
Die Antagonisten sind halt das, was sie sind: "Teufelseltern". Niemand weiß warum sie sind, wie sind und warum sie tun, was sie tun. Das war für mich kein Problem. Ich hab das einfach als Gegeben genommen.

Ein weiterer Pluspunkt war das Tempo des Buches.
Bei Thrillern liebe ich es, wenn ich durch die Seiten gejagt werde.
Das macht für mich einen guten Thriller aus.
Eine Situation oder Vorfall jagt den anderen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen bis ich wusste das "die Teufelseltern" endlich dingfest gemacht wurden.

Das Ende war ... aufregend und letztendlich zufriedenstellend uuuund hat einen sehr gemeinen Cliffhanger.
Das war wirklich nicht nett, Andrea. ;-)
Jetzt hänge ich so in der Luft....und muss warten ( meine beste Eigenschaft ist ja ... Geduld..).

Fazit:

Ein wirklich Wahnsinns-Debüt und mein 1. Lese-Highlight in diesem Jahr.
Ich bin sehr gespannt auf Band 2...

Empfehlung:

Ja, dieses Buch kann ich bedenkenlos weiter empfehlen.
Für alle Thriller und Krimi-Fans.

Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

  (11)
Tags: andreareinhardt, krimi, nataliebennett, reihe, teufelseltern, thriller   (6)
 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

zeitreisen, ausserirdische, teleportation, ufo, aussergewöhnlches

... und dann verschwand er im Nebel ...

Katrin Proensa
Fester Einband: 238 Seiten
Erschienen bei BellaVista, 25.11.2015
ISBN 9783937617565
Genre: Biografien

Rezension:  
Tags:  
 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

anne rette mich, krimi, mia bruckmann, debütkrimi, kriminalroman

Anne, rette mich!

Mia Bruckmann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei epubli, 30.12.2017
ISBN 9783745075304
Genre: Sachbücher

Rezension:


Anne, rette mich!

von

Mia Bruckmann


Vorbemerkung:

Ein eBook-Exemplar dieses Buches wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches "Dankeschön".
Das hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung in der Rezension.
Ganz im Gegenteil, die Autorin bat mich um meine ehrliche Meinung.


Cover:

So auf Anhieb, sagt es mir nicht wirklich zu.




Meinung:

Nach langer Zeit hielt ich mal wieder einen Krimi in den Händen, dazu noch einen deutschen Krimi, mit denen ich häufig so meine Schwierigkeiten habe.

Nicht so bei diesem Roman.
Weil es gleich zu Anfang in die Vollen ging, fiel mir hier der Einstieg sehr leicht.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und daher schnell und flüssig zu lesen und sehr unterhaltsam, ganz so wie ich es bei Krimis und Thrillern liebe.
Die Geschichte wird kontinuierlich vorangetrieben, ohne den Leser mit verschachtelten Sätzen oder mit Belanglosigkeiten zu langweilen.
Sehr schön. So muss das sein.

Ein weiterer Pluspunkt in diesem Roman sind die starken Frauencharaktere.
Endlich mal eine Autorin, die nicht dazu neigt ihre Protagonistin mit zuviel Teenager-Gebaren auszustatten.
Sprich: Ständig mit sich selbst zu hadern, ständig in Tränen auszubrechen, ständig bei Unwichtigkeiten Überreaktionen an den Tag zu legen.
Das habe ich in den letzten Jahren bei Autorinnen nämlich vermehrt festgestellt.
Hier ist das nicht so. Ich meine damit nicht, dass sie nicht auch mal Schwäche zeigen, oder die Hilfe anderer brauchen. Das ist nicht nur menschlich, sondern auch völlig natürlich.
In diesem Roman haben wir eine starke Protagonistin, die mit beiden Beinen im Leben steht und einen sehr verantwortungsvollen Beruf ausübt, verheiratet ist und zwei Kinder hat. Also, eine echte Powerfrau.
Aber auch die anderen Frauencharaktere sind keinen scheuen Mäuschen.

Die Story für sich gesehen , ist jetzt nicht außergewöhnlich, dennoch hat es die Autorin geschafft, mich mit einer Sache ziemlich lange hinters Licht zu führen. ;-)Hut ab, das schaffen nicht viele Krimis.

Die Kapitel werden aus den Perspektiven unterschiedlicher Charaktere geschrieben. Das war sehr mutig, funktioniert hier wirklich hervorragend.

Trotzdem hätte ich mir zum Ende hin mehr Hintergrund-Informationen über den Täter gewünscht, denn er bleibt doch recht farblos.

Die tiefe Verbundenheit der Zwillinge, die darin gipfelt, dass sie sich telepathisch verständigen, sogar unterhalten können, war mir ein wenig zuviel.
Ich empfand es irgendwie unpassend ( ja, ich weiß. An einer Stelle des Buches ist es natürlich praktisch...trotzdem ).
Ich hatte das Gefühl, dass es ein großes Anliegen der Autorin war, das gerade die telepathische Verbundenheit der beiden, so vordergründig Raum in der Story einnahm.

Fazit:

Ein durchaus gelungenes Debüt von Mia Bruckmann.
Man darf auf weitere Fälle von Anne von Hohenstedt und ihrem Team gespannt sein.


Empfehlung:

Für alle Fans von deutschen Krimis.


Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

  (14)
Tags: anne rette mich, debütkrimi, krimi, kriminalroman, mia bruckmann   (5)
 

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

krähenglut, fantasy, celticmythology, die goulard-saga, diegoulardsaga

Die Goulard Saga / Krähenglut

Anna Neunsiegel
Flexibler Einband: 596 Seiten
Erschienen bei epubli, 29.10.2017
ISBN 9783745036831
Genre: Fantasy

Rezension:


Die Goulard-Saga Buch 1 : Krähenglut

von

Anna Neunsiegel


Bemerkung:

Ein eBook-Exemplar dieses Buches wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle nochmal ein herzliches "Dankeschön".
Das hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung in der Rezension.
Ganz im Gegenteil, die Autorin bat mich um meine ehrliche Meinung.

Inhalt:

Nebelgeister, Dämonen und Phantomhunde, sie existieren nicht wirklich - nur in Büchern und Legenden! Oder etwa doch?In einem Schlossinternat an der Küste Schottlands geschehen unheimliche Dinge, und die Mutprobe eines Schülers endet tragisch! Und auch das Leben der sechzehnjährigen Eonie auf einer kleinen, rheinischen Flussinsel gerät von einem Tag auf den anderen komplett aus den Fugen, als ihr Vater seine neue Herzensdame, die wohlhabende Ursula Weinstein samt ihrem kühlen und mysteriösen Sohn Thorsten, in ihrem Zuhause einquartiert. Sofort stehen Eonie und Thorsten auf Kriegsfuß miteinander, obwohl sie sich gleichermaßen auf magische Weise zueinander hingezogen fühlen. Als es seit der ersten Begegnung immer wieder zu unerklärlichen Ereignissen in Eonies Leben kommt, wird schnell klar: Die Weinsteins tragen ein düsteres Geheimnis mit sich! Kann Eonie das Geheimnis lüften oder wird sie letzten Endes selbst in einen Strudel des Okkulten und Unerklärlichen hineingezogen?

Cover:

Sehr ansprechend und phantasievoll.
Ich muss gestehen, dass ich es wunderschön finde.

Meinung:

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil größtenteils flüssig und verständlich geschrieben ist.
Die Autorin hat ein Talent für sehr bildhafte Beschreibungen, die sofort die passenden Bilder zu den jeweiligen Ortschaften hervorrufen. Das fand ich sehr beeindruckend.
Allerdings wirken viele Formulierungen, die sich um ihre beiden Protagonisten drehen, sehr überladen. Manche muten geradezu lachhaft an.
Kleine Kostprobe gefällig?

Gut, auf Seite 72 stiess mir dieser Satz sauer auf:

»Eonies kurze Fingernägel krallten sich hilflos in ihr Schlüsselbein und tasteten sich sanft umschlingend zu ihrer Kehle hin, als hätte man ihr soeben die Luft geraubt.«

Manchmal ist weniger, einfach mehr. Diese und ähnliche Satzkonstruktionen bremsten meinen Lesefluss dann hart aus.
Was ich als sehr schade empfand, denn die Story an sich ist wirklich sehr originell.
Die Autorin hat sich wunderbar mit dem Thema: Mythologie auseinander gesetzt und hat die europäischen Mythen, Sagen und Legenden geschickt miteinander verwoben.

Ansonsten fährt sie die üblichen Klischees auf:

ACHTUNG! SPOILER !!!

Ein (unglaublich schöner ) Junge tut so, als ob Mädchen blöd ist und Mädchen glaubt das er sie abgrundtief (und völlig grundlos) hasst.
Sie beschließt ihn deshalb auch zu hassen (Was sie natürlich nicht tut. Ständig stehen ihr die Tränen in den Augen, weil er wieder etwas gemeines gesagt oder getan hat, oder noch schlimmer: er ignoriert sie...)
Aber nachher ist alles gar nicht mehr so schlimm und er war ja nur gemein zu ihr, um sie auf Abstand zu halten, weil er sie schützen wollte.
Um noch einen draufzusetzen, sinkt Eonie aufgrund eines Kreislaufzusammenbruch in seine Arme.
Das hatte zur Folge, das mir weder Thorsten noch Eonie sonderlich gut gefielen.

Aufgrund dessen,das es aber nun mal ein Jugendbuch ist, das auf weibliche Teenager abzielt, nehme ich das nicht in die Wertung auf, denn ich weiß das viele Mädels gerade das sehr lieben werden. :-)

Mir persönlich gefielen die Passagen, die in Schottland spielen am Besten.
Dort passiert natürlich sehr viel mehr und auch die Charaktere dort, gefielen mir deutlich besser. Ihre Handlungsweisen waren für mich nachvollziehbar und machten jeden einzelnen Charakter authentischer.

Da "Krähenglut" aber erst der 1. Band einer Saga ist, denke ich dass auch Thorsten und Eonie noch Gelegenheit bekommen, sich weiter zu entwickeln.
Man darf gespannt sein.

Fazit:

In Großem und Ganzen, ist es ein gut gelungenes Jugendbuch, das größtenteils gut zu lesen ist, allerdings hat es seine Höhen und Tiefen.
Es hat einen tollen Cliffhanger, gerade dort wo es wirklich interessant wird und es wurden richtig gute Fährten für den nächsten Teil ausgelegt.

Empfehlung:

Auf jeden Fall für alle weiblichen Jugendlichen, die auf Romantik, Geistererscheinungen, Dämonen, Mythen, Sagen und Legenden, kurzum auf alles Mysteriöse abfahren.

Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

  (20)
Tags: anna neunsiegel, die goulard-saga, fantasy, jugenbuch, krähenglut, legenden, mythe, sagen   (8)
 

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

thriller, bernd rossbach, hirnforschung, jesus, wissenschaft

Das Jesus-Experiment

Bernd Roßbach
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 16.01.2018
ISBN 9783945362334
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Das Jesus-Experiment


von 


Bernd Roßbach





Cover:

Ein echter Blickfang.
Hat mich sofort angezogen.

Rezension:

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich Thriller mit wissenschaftlichem Hintergrund sehr liebe, hatte ich mich für ein Exemplar beworben und auch eins bekommen.
Nach einem echt tollen Start und einer wirklich tollen Idee, kam schnell die Ernüchterung.
Am meisten störte mich der Protagonist Tom Jennings.
Nein, Tom und ich werden wohl keine Freunde mehr.
Für einen Wissenschaftler agiert meist recht unlogisch, ist sehr unbedarft in vielen Situationen und scheint völlig lernresistent.
Die Dialoge sind meist recht hölzern und wirken aufgesetzt und unterkühlt.
Außerdem störte es mich , dass fast in jedem Kapitel jemand anders das Zepter übernommen hatte und die Story aus seiner Warte weiter erzählt wurde.
Das verwirrte mich zunehmend und daraus resultierend konnte ich keinerlei Empathie für irgendeinen der Charaktere aufbauen.
Kurzum: Es war mir völlig Wurscht, wenn einer von ihnen draufging.
Die völlig unmotivierte Reise quer durch Europa, war meines Erachtens auch völlig sinnfrei.
Hier wurde wohl versucht eine Schnitzeljagd a la Dan Brown zu konstruieren.
Ging nur leider nicht auf und machte keinen Spaß.
Ab Mitte des Buches setzte zunehmend Langeweile ein und ich habe nur aus Sturheit weitergelesen und in der Hoffnung das da ja noch etwas Tolles kommen müsste.
Weit gefehlt !

Fazit:

Hielt leider gar nicht, was es versprach.
Eine Riesen-Enttäuschung!


Empfehlung:

Leider nicht.


Von mir gibts:

2 von 5 Sternen

  (17)
Tags: bernd rossbach, das jesus-experiment, thriller   (3)
 

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381 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 200 Rezensionen

thriller, kreuzfahrt, mord, ruth ware, journalistin

Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Woman in Cabin 10

von

Ruth Ware




Meinung:

Ich hatte mich für dieses Buch beworben und hatte mich riesig gefreut, als ich ein Exemplar davon zugeschickt bekam.

Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht.
Es beginnt nämlich sehr spannend, indem die Protagonistin Lo an ihre Grenzen gebracht wird.
Psychisch und emotional angeschlagen, begibt sie sich für einen beruflichen Auftrag an Board eines Luxus-Schiffes auf eine Kreuzfahrt in die norwegischen Fjorde.
Im Grunde mag ich es, wenn eine Geschichte klassisch aufgezogen wird.
Leider hat mir die Protagonistin Lo Blackwood den Lese-Spaß gehörig verdorben.
Dieses ständige Jammern ging mir arg auf die Nerven.
Eine erwachsene Frau, die nicht in der Lage ist, auch nur einen geraden Satz ohne Alkohol zu formulieren.
Nein, Lo schafft immer gerne Probleme wo keine sind.
Sie ist voreingenommen, unsicher, fahrig, reagiert ständig über, trinkt zuviel und das Kopfkino stellt sich bei ihr nie aus.
Das führte dazu, dass ich ständig mit den Augen rollte.
Die Ängste der Protagonistin waren mir zu vordergründig und brachten die Story keinen Deut voran.
Zudem habe ich mir während des ganzen Buches über Notizen gemacht und habe mir um Seite 70 herum meine Vermutungen aufgeschrieben, was an Board geschehen ist und warum und wer da über Board gegangen ist.
Tja, was soll ich sagen: Der Fall war da von mir schon gelöst und das Schlimmste war tatsächlich: bis ins letzte Detail stimmten meine Aufzeichnungen überein.
In der Hoffnung, das es vielleicht doch nicht so ist, wie ich es mir ausgedacht hatte, habe ich mir noch die restlichen 310 Seiten um die Ohren gehauen.
Was Für eine Enttäuschung !

Der Schreibstil ist sehr angenehm und sehr gut und schnell zu lesen.
Der Erzählstil ist leider überhaupt nicht spannend, das sollte er aber bei einem Thriller.
Ich würde das Buch sowieso viel eher ins Genre: Krimi einordnen.




Fazit:

Mir ist es ein Rätsel warum dieses Buch so hochgelobt wird.
Der Hype um dieses Buch ist nicht gerechtfertigt.
Es ist nicht spannend, hat eine nervige Protagonistin, die völlig lernresistent ist, hat einen vorhersehbaren Plot und gegen Ende wollte ich mir das Buch nur noch gegen den Kopf schlagen.
Ich habe nichts gegen einen klassisch aufgezogenen Krimi, leider ist dieser hier in keinster Weise charmant.




Empfehlung:

Kann ich hier leider nicht aussprechen.




Von mir gibt's:

2 von 5 Sternen

  (10)
Tags: krimi, ruthware, thriller, womanincabin10   (4)
 

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(21)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

thriller, spannung, jugendbuch, rahel hefti, rette mich nicht

Rette mich nicht

Rahel Hefti
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Literaturwerkstatt, 01.11.2017
ISBN 9783952481202
Genre: Romane

Rezension:



Rette mich nicht

von

Rahel Hefti


Cover:

Die Gestaltung des Covers hatte mich von Anfang an fasziniert.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, finde ich es sogar richtig genial.
Ein Mädchen im Sommerkleid und langem blondem Haar, das einen roten Drachen steigen lässt.
Alle prägnanten Stellen des Buches in einem Cover vereint.
Wirklich voll in Schwarze getroffen !!!




Meinung ( Vorsicht! Diese Rezension enthält Spoiler! ):

Der Einstieg ins Buch fiel mir leicht, da Rahel Hefti gleich zu Anfang einen Charakter geschaffen hat, mit dem man dann das Geschehen und den Ort betritt und alle Charaktere nach und nach kennenlernt ( Ich meine Ben ;-) ).

Der Schreibstil war sehr flüssig und sehr dynamisch und kam mir sehr gereift vor. Diese Entwicklung fiel mir sofort und sehr positiv auf und davon war ich sehr begeistert.

Der Erzählstil war wie immer sehr bildhaft und daher sehr anschaulich.
Sämtliche Ortschaften und Örtlichkeiten konnte ich vor meinem inneren Auge bis ins kleinste Detail abrufen.
Der Erzählstil ist durch seinen Humor, den Charme und die Spannung sehr unterhaltsam und weist keine unnötigen Längen oder Holprigkeiten auf.

Das Besondere an dieser Geschichte ist, das die ganze Clique um die Protagonisten herum viel Platz einnimmt.
Und da alle nicht nur sehr unterschiedliche, sondern meist auch sehr gegensätzliche Charaktereigenschaften besitzen, gibt es sehr häufig Streitereien, Sticheleien, aber auch ein immenses liebevolles Vertrauen innerhalb der Gruppe.
Wer wünscht sich nicht solche Freunde ???

Die Story wurde aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, wobei man dabei tief in die Gedankenwelt der Charaktere blicken kann und sie besser kennenlernt und den ein oder anderen in seinen Handlungen besser verstehen kann ( oder auch nicht..).
Ich denke, dass für jeden Leser ein Charakter dabei ist.

Die Story an und für sich, war für mich trotz der Wendungen nicht wirklich überraschend.
Tatsächlich dachte ich mir schon, woher Darians Ablehnung und Aggressivität herrührt und das er wegen des Todes von Bens Onkel und dem was er gesehen hat, in Schwierigkeiten steckt.
Aber aufmerksamen Lesern entgeht das natürlich nicht und der Schwerpunkt lag für mich eher auf der Rettung Darians und die spannende Art und Weise wie die Clique zusammenhält und das Abenteuer durchsteht.

Dieses Mal hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit zwei der Charaktere.

Einmal mit Ben, mit dem man als Leser die Szenerie überhaupt erst betritt. Der sich in Ellen verliebt, mit Darian aneinander rasselt und dann aus einem mir völlig unverständlichen Grund, sich hinter Darian stellt, sogar alles daran setzt seine Unschuld zu beweisen und dann seine Verliebtheit zu Ellen einstellt, weil er die tiefe Liebe zwischen Darian Ellen erkannt hat.
Damit hatte ich wirklich meine Schwierigkeiten.

Der andere Charakter, der nicht meins war, war Darian.
Auch wenn man nach und nach die Hintergründe seines Verhaltens erklärt bekommt, erschliesst sich mir sein gesamtes Verhalten nicht wirklich.
Glücklicherweise erkennen am Ende auch seine Freunde und werfen ihm einige Unbedachtheiten seines Plans vor, die mir auch sofort in den Sinn kamen.
Aufgrund seines Plans kam mir eigentlich in den Sinn, das er wohl nicht besonders helle ist.
Da ich aber auch nicht wirklich die Zielgruppe bin, denke ich dass er bei weiblichen Jugendlichen wahrscheinlich der Typ ist, der am Besten ankam. ;-)
Da ich aber eher oll bin, erlaube ich mir hier mal eine kleine negative Kritik. :-D


Fazit:

Trotz oder wegen der kleinen Anmerkung ist "Rette mich nicht", ein Young Adult Thriller, der einen gelungenen Mix aus Spannung, Action, Charme, Freundschaft und Liebe vorzuweisen hat.


Empfehlung:

Empfehlenswert für Jugendliche, junge Erwachsene und alle "Junggebliebenen" ;-)


Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

  (6)
Tags: jugendbuch, rahelhefti, rettemichnicht, thriller, youngadult   (5)
 

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fantasy, die tore zur unterwelt, rollenspiel, sam sykes, das buch des dämons

Die Tore zur Unterwelt - Das Buch des Dämons

Sam Sykes , Wolfgang Thon
Flexibler Einband: 731 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 01.01.2011
ISBN 9783764530556
Genre: Fantasy

Rezension:


Die Tore zur Unterwelt Band 1
- Das Buch des Dämons




von




Sam Sykes


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Cover:

Ich gestehe: Ich liebe dieses Cover.
Eine echte Augenweide.


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Lieblings-Textstellen:

1.

>> Von allen widerlichen Kreaturen. mit denen du dich abgibst, Master Lenk<<, presste er zwischen den Zähnen hervor >>bist du mit Abstand der widerlichste.<<
Lenk wog den Beutel in seiner Hand und lauschte dem Klingeln der Münzen.
Er nickte und schob ihn in seinen Gürtel.
>>Deshalb bin ich auch ihr Anführer.<<

Seite 100


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2.

>>Selbstverständlich werden wir hineingehen!<< fuhr Denaos sie an.
>>Es ist vollkommen schwachsinnig, entbehrt jeglicher vernünftigen Logik und ist zudem im höchsten Maße selbstmörderisch. Warum sollten wir nicht
hineingehen? <<


Seite 454

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Ich muss gestehen, dass ich gerade mit dem Anfang haderte.
Man steigt mitten ins Geschehen ein. Auf See folgt ein Kampf auf den anderen und endet nach circa 250 Seiten nach einer seitenlangen Seeschlacht.
Da ich noch keinen Zugang zu den Charakteren hatte, fiel es mir recht schwer konzentriert zu lesen und ich musste mich regelrecht durchkämpfen ( Jawohl, auch ich kämpfte während der Kämpfe :-) )
Da man mir aber schon gesagt hatte, das es sich lohnt dran zu bleiben, blieb ich tapfer und siehe da:
Die Story entwickelte sich ganz nach meinem Geschmack.
Endlich wurde mehr auf die einzelnen Charaktere eingegangen, der ein oder andere bekam mehr Hintergrund und vor allem mehr Tiefe.
Unsere wenig ehrenwerte Abenteurer-Truppe, die für eine angemessene Entlohnung so ziemlich jeden Job ausführen, ist wie eine typische Rollenspiel-Partie aufgebaut:

1. Lenk: Abenteurer + Anführer der Truppe ( Schwertkämpfer)
2. Denaos: Assassine + Dieb ( vor ihm ist nichts und niemand sicher und nichts ist ihm heilig)
3. Aspen: Priesterin + Heilerin (sehr gläubig )
4. Kataria: Barbarin + Kriegerin + Elfe ( Hervorragende Bogenschützin)
5. Dreadaeleons: Magier ( sehr jung, sehr überheblich, sehr arrogant, nicht so gut wie er denkt)
6. Gariath: Ein Drachenmann - Kämpfer ( Er hasst jeden, der kein Drache ist).

Unnötig zu erwähnen, das die Truppe nur ein loser Zusammenschluss von Menschen ist, die nur die Aussicht auf eine hohe Entlohnung zusammenhält.
Sie streiten, sie ätzen sich an, bestehlen und betrügen einander.
Und doch kann keiner genau erklären warum er eigentlich bei der Truppe bleibt.
Sie sind seit 4 Wochen auf hoher See unterwegs, um einem Hohepriester sicheres Geleit zu geben.
Und wie es auf hoher See schon mal vorkommen kann:
OH, IHR GÖTTER! PIRATEN !!!
Aber auch dieser Überfall ist nicht das, was er zu sein scheint.

Im Laufe der Story wachsen unsere Abenteurer notgedrungen doch zusammen und ich muss gestehen, das mir einige Charaktere sehr ans Herz gewachsen sind.

Die Dialoge sind teilweise sehr frech und sprühen nur so vor Witz.
Ich musste mehr als einmal wirklich laut lachen.

Negativ fielen mir nur die teilweise sehr blumige Ausdrucksweise auf, die in Schachtelsätze verpackt sind und letztendlich verwirrende Beschreibungen von Orten, Menschen, Situationen abgeben.
Vielleicht liegt es auch an der Übersetzung, manche Textstellen wirkten irgendwie sehr holprig.
Das bremste meinen Lesefluss das ein oder andere mal aus.


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Fazit:

Ich finde, die extrem schlechten Bewertungen für dieses Buch nicht nachvollziehbar.
Gut, es hat seine Schwachpunkte, entwickelt sich aber durchaus positiv.
Ich habe mich sehr in die rotzfrechen Charaktere verliebt und hatte an ihnen meinen Spaß.
Es erinnert mich an lange Rollenspiel-Nächte in Neverwinter Nights. :-)
Teil 2 liegt schon bereit !


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Empfehlung:

Kann ich bedenkenlos weiterempfehlen.


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Von mir gibt's.

4 von 5 Sternen

  (15)
Tags: das buch des dämons, die tore zur unterwelt, fantasy, fantasy buch, samsykes   (5)
 

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reykjorden, romandebüt, sinnfinsternis, zombieroman

Sinnfinsternis

Reyk Jorden
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei epubli, 25.11.2017
ISBN 9783745057188
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Sinnfinsternis


von


Reyk Jorden




Der Einstieg in die Story fiel mir hier sehr leicht, da man hier sogleich ins Geschehen geworfen wurde.
Die Katastrophe ist schon passiert und man bekommt die Anfänge und das Ausmaß der ganzen Sauerei aus verschiedenen Blickwinkeln der unterschiedlichen Charaktere beschrieben.

Trent ist zynisch bis ins letzte Mark, trieft vor lauter Sarkasmus und empfindet die Katastrophe als letzte logische Konsequenz um das Geschwür Menschheit endgültig von der Erde zu tilgen oder wenigstens zu dezimieren.
Sterben möchte er dennoch nicht und schon gar nicht auf brutale Art und Weise, z.B. von Zombies zerissen zu werden.
Er hat eine große Klappe und hält sich für wichtiger als er tatsächlich ist.
Gelangweilt von seinem Leben, sieht er seine Frau und seinen Sohn am Liebsten nur von hinten.
Als die Katastrophe losbricht, ist er nicht wirklich schockiert und geht sogar noch als einer der wenigen weiterhin zur Arbeit.
Aber als eine persönliche Katastrophe über ihn hereinbricht, muss er sich so langsam aus seiner Lethargie befreien und aktiv werden, wenn er überleben will. Er macht sich auf den Weg ( Nicht so ganz freiwillig ! ) trifft weitere Weg-und Kampfgefährten und ist bereit über sich hinaus zu wachsen.

Rooney, Finley und Clara nehmen ebenfalls einen großen Part in der Geschichte ein. Alle haben ihre persönlichen Probleme und Schreckliches erlebt, bevor sie aufeinander treffen.

Howard Gleeves und Dr. Zackory Reuter sind die Antagonisten in dieser Story.
Die beiden gehen um die Seuche einzudämmen nicht nur wortwörtlich über Leichen.
Wobei Dr. Reuter es sich als Lakai des offenbar wahnsinnigen Howard Gleeves bequem macht.
Schonungs- und mitleidlos gehen die beiden ihren Weg und räumen alles was Widerstand zeigt oder auch nur widerspricht, aus dem Weg.
Natürlich nur zum Wohle der Allgemeinheit bzw. der ganzen Menschheit.

Die Charaktere sind sehr gelungen, sehr durchdacht und in ihrem Handeln nachvollziehbar, was sie allesamt sehr authentisch macht.
Man liebt oder hasst sie, schüttelt den Kopf oder reisst ungläubig die Augen auf.

Die Story kommt knallhart rüber, aber auch sehr emotional, manchmal amüsant und doch sehr sozialkritisch daher.

Der Schreibstil ist locker-flockig, sehr flüssig geschrieben , teilweise sehr wortgewaltig , an machen Stellen recht amüsant und sehr angenehm zu lesen.
Ich habe es geliebt, gewisse Textzeilen oder Passagen mehrfach zu lesen.
Der Erzählstil ist sehr spannend und einnehmend, ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen.

Fazit:

Wow !!!
Ein Wahnsinns-Debüt.
Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen und bin nur so durch die Seiten geflogen.
Ich kann nur eins sagen:
Ich liebe dieses Buch !!!

Empfehlung:

Oooooh ja !
Dieses Buch kann ich bedenkenlos weiter empfehlen.
Für alle die Zombie-Romane lesen, Endzeit-Szenarien lieben und schöne Texte zu schätzen wissen.

Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

  (13)
Tags: reykjorden, romandebüt, sinnfinsternis, zombieroman   (4)
 

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kurzgeschichten, horror, grusel, mystery, grusel/horror

Des Todes Kern

Ludwig Demar
E-Buch Text: 132 Seiten
Erschienen bei null, 13.12.2017
ISBN B077WYLYD9
Genre: Sonstiges

Rezension:

Des Todes Kern

von

Ludwig Demar

- Der Prolog

Im Prolog hat der Autor das Thema des Buches und der 13 Geschichten zu einem Gedicht zusammengefasst.
Das hat er so hervorragend gemacht, das ich den Prolog hier extra erwähne.
Hut ab !
Sehr gelungen.
Ich hab es mehrfach gelesen, so schön finde ich es.

- 1. Uhrlaub

Die 1. KG kommt mit einer richtig guten Idee daher.
Der Plot war auch okay.
Leider empfand ich den Erzähl- und Schreibstil als sehr holprig.
Die Story erzeugte keine Bilder in meinem Kopf.
Die Dialoge waren recht hölzern und wirkten sehr gestelzt.
Die Reaktionen der Charaktere kommen manchmal aus dem Nichts.
Das hat den Lesefluss sehr gestört.

- 2. Trugbilder

Auch hier hatte ich die gleichen Probleme, wie bei der 1. KG in punkto Erzähl- und Schreibstil, Dialoge, Reaktionen des Protagonisten.
Allerdings gab es hier eine sehr schöne bildhafte Beschreibung, die die erwünschte Umgebung vor meinem inneren Auge auferstehen lies.
Die Story schweift an manchen Stellen ein wenig zu sehr aus, aber die Idee und der Plot an sich sind gut gelungen.

- 3. Die letzte Melodie

Tolle Idee !
Ein wenig zu ausschweifend und vorhersehbar.
Auch hier wirken die Dialoge hölzern und aufgesetzt.
Die Beschreibung seiner Schnitzeljagd nach der letzten Melodie ist sehr gelungen und hat Spaß gemacht.

- 4. Der Dichterfürst

Hier haben wir eine Story die tatsächlich Horror-Elemente in sich trägt und wirklich sehr gelungen ist.
Sehr gute Idee, richtig gut umgesetzt.
Die Dialoge waren auch in Ordnung und sämtliche Reaktionen und Handlungen nachvollziehbar.
Diese KG ist sehr flüssig und sehr dynamisch geschrieben.

- 5. Das beseelte Haus

Meine Lieblingsgeschichte in diesem Buch !
Eine schöne Geschichte, die aus der Sicht eines alten Hauses geschrieben wurde.
Sehr ungewöhnlich, sehr emotional und eine echte kleine Perle.
Sehr flüssig erzählt und schön zu lesen, keine Holprigkeiten.

- 6. Das Vermächtnis des Grafen Animus

Eine sehr gute Idee, guter Plot, einfallsreich und schön erzählt. Alles stimmig.
Gefällt mir. :-)

- 7. Der Wirbelfresser

Eine nette Horror-Story, die einige Wendungen nimmt, mit einem ungewöhnlichen Protagonisten. Sehr einfallsreich.

- 8. Flucht aus Ramar

Gefiel mir richtig gut und stellt das Bindeglied zu allen anderen Kurzgeschichten dar, was eine hervorragende Idee ist.
Flucht aus Ramar ist quasi der Dreh- und Angelpunkt des Buches.
Schreib-und Erzählstil sind sehr flüssig und sehr angenehm zu lesen.

- 9. Ein edler Tropfen

Eine schöne Gruselgeschichte ( ein wenig eklig, muss ich zugeben, aber gut), mit einem ungewöhnlichen Plot.
Schöner Lesespaß !

- 10. Ein Schnappschuss

Eine nette Story für zwischendurch über die Prioritäten im Leben. ;-)

- 11. Sieben Tage

Eine super Idee !
Ein richtig unsympathischer Protagonist, der erst spät begreift.

- 12. Eine Leiche zuviel

Eine richtig schöne Horrorstory, bei der ich einen Riesenspaß hatte.
Richtig gut gelungen.

-13. Dunkelheit

Eine gute Idee.
Das Leben kann schnell zu Ende sein und man sollte sein Handeln häufiger mal in Frage stellen.
Mir fehlten hier noch wenig die Emotionen.
Ansonsten schön zu lesen.

Fazit:

Eine schöne Zusammenstellung unterschiedlichster Geschichten, die das Thema Tod und die unterschiedlichen Arten, wie er daherkommen kann , behandeln.
Natürlich in Horror- und Grusel-Manier, nicht wie im realen Leben.
Hat mir insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn meine Bewertungen unterschiedlich ausgefallen sind.
Der Autor Ludwig Demar hat mich neugierig gemacht, daher werde ich ihn im Auge behalten. :-)
Sein nächstes Werk habe ich schon auf meinem Kindle heruntergeladen.

Empfehlung:

Schöne Unterhaltung für dunkle, kalte Winterabende für alle Grusel-Fans.

Von mir gibt's :

4 von 5 Sternen

  (9)
Tags: grusel, kurzgeschichten, ludwigdemar   (3)
 

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thriller, gulag, russland, leo demidow, moskau

Kolyma

Tom R. Smith ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.08.2010
ISBN 9783442472352
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 
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