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kinderbuch, roboter

Die Roboterchroniken V - Die zweite Schöpfung

Wolfgang Bellaire
Fester Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Nordfriesischer Kinderbuch Verlag, 18.09.2015
ISBN 9783944243207
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Die Künstliche Intelligenz BETTY hat mit dem BioFabber den Einstieg in die industrielle Herstellung von Menschen geschafft. Sie erfindet den Homo sapiens ganz neu. Die Menschheit, die ihr dabei im Wege steht, soll an einem Killervirus zugrunde gehen. Roboterjunge Jonathan und die Wobotniks kämpfen verzweifelt um jeden Menschen, aber können sie BETTY überhaupt noch stoppen? Kann ein Impfstoff rechtzeitig hergestellt und verteilt werden? In der Wildnis Lapplands erfüllt sich ihr Schicksal und das der Kinder, die ihnen anvertraut sind. Jonathan setzt alles auf eine Karte, doch BETTYS Agenten sind ihm hart auf den Fersen ...

Einordnung:
- Die Roboter kommen (Teil 1) 
- Die Roboter auf der Flucht (Teil 2) 
- Die Roboter im Eis (Teil 3)
nach Neuauflage der gesamten Reihe sind außerdem erschienen:
- Angriff aus dem Cyberspace (Teil 4)
- Die zweite Schöpfung (Teil 5)
nach diesen Teil wird die noch nicht abgeschlossene Reihe nicht mehr fortgesetzt

Rezension:
Kann Spoiler bezüglich der ersten vier Teile enthalten!

Auch der fünfte Teil der Reihe erzählt wieder eine spannende Geschichte. Jonathan ist dem Cyberspace zwar entkommen, doch auch BETTY hat die reale Welt betreten. Außerdem ist es ihr gelungen, einen 3D-Drucker zu entwickeln, der ihr vollkommen hörige Menschen produziert. Mit diesen Menschen möchte sie die Welt bevölkern, da die echte Menschheit in ihren Augen schlecht und böse ist. Sie führt Experimente durch, um diese These zu beweisen. Daraus ergibt sich die interessante Diskussion, ob Menschen grundsätzlich böse sind oder durch widrige äußere Umstände zu schrecklichen Taten bewegt werden. Denn grausame Umstände hat das Buch eine Menge zu bieten, da BETTY einen Killervirus freigesetzt hat, der nach und nach die gesamte Menschheit vernichtet, während sie jeden Versuch, ein Heilmittel zu finden, unterbindet.

BETTY ist damit eine absolut übermächtige Gegnerin, vor der es kein Entkommen gibt. Sie hat nicht eine einzige Schwäche, an der Jonathan und seine Familie, die diesmal abwechselnd die Geschichte erzählen, ansetzen könnten. Das ist für mich allerdings ein Schwachpunkt des Buches, denn so läuft es darauf hinaus, dass alle Vorhaben, alle Rebellionen und alle Fluchtversuche scheitern. Keiner der Helden hat BETTY in irgendeiner Hinsicht etwas entgegen zu setzen, sodass sie einfach (zumindest unblutig) abgeschlachtet werden. Das mag zwar realistisch sein, war als Geschichte aber nicht besonders schön zu lesen. Es waren zwar noch mehr Bücher für die Reihe geplant, in denen sich bestimmt ein Mittel gegen BETTY gefunden hätte, aber das ändert nichts daran, dass die Helden in diesem fünften Teil keinen einzigen strahlenden Moment haben. Insbesondere da gescheiterte Missionen so gut wie immer mit dem Tod des Erzählers oder der Erzählerin sowie unzähliger Menschen enden. Das fand ich deprimierend zu lesen.

Ein Punkt, den ich bei diesem letzten Teil noch ansprechen möchte, betrifft die Nebencharaktere. Im Laufe dieser Geschichte wie auch der vorherigen vier Teile werden immer wieder neue Nebencharaktere vorgestellt, teilweise sogar recht ausführlich. Aber sofern sie nicht an der Seite der Wobotniks bleiben, tauchen sie danach nie wieder auf. Beispielsweise verschwendet Jonathan nie einen Gedanken an Patrick, den Jungen, der im ersten Teil sogar der Erzähler war, obwohl die Menschheit gerade dabei ist, auszusterben. Gleiches gilt für Gabriel, einen Jungen, den Großmutter und Großvater Wobotnik in diesem Buch kennen lernen. Er wird verletzt, sie bringen ihn ins Krankenhaus und damit endet seine Geschichte. Es sind mehrere sympathische Figuren, insbesondere Kinder, vorgestellt worden in den bisherigen fünf Bänden, aber ihre Schicksale werden dann nicht mehr weiter verfolgt und nicht wieder aufgegriffen. Die Handlungsfäden verlaufen einfach ins Nichts. Das finde ich schade, denn die Protagonisten sind in meinen Augen nicht die einzigen wichtigen Charaktere einer Geschichte.

Fazit:
Der fünfte Teil der Roboter-Chroniken hat die Handlung wieder interessant weitergeführt. Der Kampf im Cyberspace aus dem vierten Band hat sich in die echte Welt verlagert. BETTY vernichtet nach und nach die Menschheit, während sie gleichzeitig industriell neue Menschen produziert. Dagegen sind die Wobotniks leider vollkommen machtlos. Sie erleiden in diesem Buch nur Fehlschläge, sterben gemeinsam mit unzähligen Menschen und haben generell keinen einzigen Erfolgsmoment. Das war echt deprimierend zu lesen. Außerdem tauchen auch in diesem Buch wieder neue Nebencharaktere auf, deren Handlungsfäden einfach ins Leere laufen. Insgesamt vergebe ich an „Die Roboter-Chroniken V – Die zweite Schöpfung“ trotz der Schwächen für die interessante Geschichte drei Schreibfedern.

http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/06/rezension-die-roboterchroniken-v-die.html

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90 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

anna banks, traumwelten, märchenhaf, fantasy, nemesis

Nemesis - Geliebter Feind

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311424
Genre: Jugendbuch

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

science-fiction, homosexualität

The Love Interest

Cale Dietrich
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Feiwel & Friends, 16.05.2017
ISBN 9781250107138
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
There is a secret organization that cultivates teenage spies. The agents are called Love Interests because getting close with people destined for great power means obtaining valuable secrets.
Caden is a Nice: the boy next door, sculpted to physical perfection. Dylan is a Bad: the brooding, dark-souled guy who is dangerously handsome. The girl they are competing for is important to the organization, and each boy will pursue her. Will she choose the Nice or the Bad?
Both Caden and Dylan are living in the outside world for the first time. They are well-trained and at the top of their game. They have to be – whoever the girl doesn't choose will die. What the boys don't expect are feelings that are outside of their training. Feelings that could kill them both.

Einordnung:

Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Ein Buch mit einem Liebesdreieck, bei dem die beiden Jungs das Mädchen ignorieren und sich stattdessen füreinander interessieren – wie cool ist das denn bitte?! Ich dachte bisher, solche Bücher würden nicht existieren. Dann bin ich über „The Love Interest“ gestolpert und es ist einfach perfekt! Die Idee, die Umsetzung, die Geschichte, die Charaktere – ich bin absolut begeistert von diesem tollen Buch und kann es jedem nur ans Herz legen, der keine Lust mehr auf die immer gleichen klischeehaften Liebesdreiecke in Jugendbüchern hat.

Meine Begeisterung erstreckt sich jedoch auch auf den Rest des Buches. Allein die Konzeption der Geschichte ist schon total spannend. In einem geheimen Labor werden Jugendliche darauf trainiert, alle Dinge zu wissen und zu beherrschen, die relevant sein könnten, um dafür zu sorgen, dass ihr Chosen sich später in sie verliebt. Dazu zählen viel körperliches Training für definierte Muskeln, Übungsstunden zum Küssen und Vorträge darüber, dass verletzte Männer heiß sind. Zusätzlich werden die Jugendlichen mit einer Geschichte und einer Persönlichkeit ausgestattet, die sie entweder zu einem Nice, dem sympathischen, lieben, treuen und fürsorglichen Jungen von nebenan, oder zu einem Bad, dem harten Kerl mit weichem Kern und tragischer Vergangenheit, machen. Das sind alles absolute Klischees, die aber in mehr Büchern vorkommen als mir lieb ist. „The Love Interest“ bricht aber mit diesen Klischees, nach denen die geheime Organisation die Jugendlichen formt, indem ziemlich schnell deutlich wird, dass Caden, der Erzähler, sich weder perfekt noch nett fühlt. Der Nice ist eine Rolle, die er spielen muss, während er rebellischen Gedanken nachhängt, heimlich ungesunde Lebensmittel isst und eine Lüge nach der anderen spinnt. Das macht die Geschichte unglaublich authentisch.

Mitgerissen haben mich auch die Charaktere. Ich finde sowohl Caden, den Erzähler, als auch Dyl, seinen Kontrahenden, als auch Juliet, das Mädchen, um das sie konkurrieren, sehr sympathisch. Deshalb wäre ich tatsächlich mit allen möglichen Beziehungen, die sich aus diesem Liebesdreieck hätten ergeben können, einverstanden gewesen. Das ist mir noch nie passiert. Nichtsdestotrotz war das Buch in dieser Hinsicht sehr lange sehr spannend. Denn außer dass Caden romantische Gefühle für Dyl entwickelt statt für Juliet, ist ihm genau wie dem Leser fast bis zum Schluss alles andere unklar. Da nie aus Dyls Perspektive berichtet wird, kann über seine Gefühlswelt nur spekuliert werden. Denn obwohl er Caden zu mögen scheint, befinden sie sich trotzdem in einem tödlichen Wettstreit. In dieser festgefahrenen Situation sind alle Lösungen möglich. Da das Buch außerdem in erster Linie als Science Fiction deklariert ist und nicht als Gay Romance, lässt auch das Genre keinen Schluss darüber zu, wie die Geschichte wahrscheinlich enden wird. Es hat mich einerseits ganz verrückt gemacht, keinen Ausweg zu wissen, und andererseits extrem durch die Seiten getrieben, um zu erfahren, wie das Buch denn nun tatsächlich endet.

Je mehr sich die Geschichte der finalen Auflösung näherte, desto spannender und dramatischer ist sie geworden. Es scheint tatsächlich keinen Ausweg zu geben, aber irgendeinen Ausgang muss der Wettbewerb ja haben, also habe ich im Grunde nur noch darauf gewartet, dass alles explodiert. Während Caden immer verzweifelter nach einer Lösung für diese vertrackte Situation sucht und Juliet keine Ahnung davon hat, dass sie dabei ist, jemanden zu töten, offenbaren sich nach und nach auch Dyls Motive. In den letzten Kapiteln hat die Geschichte mein Herz durch mehrfache überraschende Wendungen abwechselnd erwärmt und gebrochen. In diesem riesigen System aus Lügen, Verrat, Schauspielerei und Geheimnissen ergab sich dann immer irgendwo noch eine neue Entwicklung oder Offenbarung, die die ganze Situation wieder über den Haufen geworfen hat. Das Buch hat mich am Ende wirklich fertig gemacht. Insbesondere, da ich mich inzwischen so sehr mit Caden identifiziert hatte, dass es mir nicht mehr gelungen ist, die Bahnen seiner Gedanken zu verlassen und eigene Überlegungen anzustellen. So bin ich jedes Mal mit ihm auf alles hereingefallen, als die verzweifelte Situation sich zu einer wahren Achterbahnfahrt der Gefühle entwickelt hat.

Fazit:
Ich liebe dieses Buch. Es hat all meine Wünsche erfüllt. Es ist eine tolle Alternative zu den langweiligen, klischeehaften Liebesdreiecken. Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass das Buch auf einer gewissen Metaebene auch an anderen nervigen Klischees aus Jugendbüchern Kritik übt, unter anderem an den perfekten Charakteren und der ständigen Auseinandersetzung Good Boy vs. Bad Boy. Zudem sind mir überraschenderweise alle drei Charaktere des Liebesdreiecks sehr sympathisch. Darüber hinaus ist auch noch die Geschichte spannend, die Konzeption der Science-Fiction-Welt unglaublich interessant und die Handlung bis zum Schluss unvorhersehbar. „The Love Interest“ ist ein geniales Jugendbuch, das all meine Wünsche erfüllt hat und dafür natürlich alle fünf Schreibfedern bekommt.

http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/06/rezension-love-interest-cale-dietrich.html

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

dämonen, verrat, orks, gnome, kobolde

Die Dämonenakademie - Die Inquisition

Taran Matharu , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 22.05.2017
ISBN 9783453269934
Genre: Fantasy

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68 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

genderfluid, mythologie

Magnus Chase - Der Hammer des Thor

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.05.2017
ISBN 9783551556691
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Der Donnergott Thor hat mal wieder seinen Hammer Mjöllnir verloren – die stärkste Waffe in allen Neun Welten! Und diesmal ist der Hammer zu allem Übel in Feindeshände geraten. Magnus und seine Freunde müssen ihn so schnell wie möglich zurückholen, denn ohne ihn ist die Welt der Sterblichen einem Angriff der Riesen wehrlos ausgeliefert. Der Weltuntergang Ragnarök droht! Als Verbündeten braucht Magnus ausgerechnet den gerissenen Gott Loki – doch der Preis für seine Hilfe ist hoch ...

Einordnung:
- Das Schwert des Sommers (Teil 1)
- Der Hammer des Thor (Teil 2)
- weitere Teile werden folgen

Rezension:
Der zweite Band der Reihe um Magnus Chase ist genauso spannend wie sein Vorgänger, der Fokus ist jedoch etwas anders. Denn obwohl sich Magnus und seine Freunde auf die Suche nach Thors Hammer machen und dabei allerlei Abenteuer erleben, stehen diesmal eher die Charaktere, ihr Leben und ihre Vergangenheit im Vordergrund. Beispielsweise spielt Sams Verlobter Amir eine größere Rolle als im vorherigen Teil. Um ihre Beziehung zu retten, weiht sie ihn in ihr geheimes Leben als Walküre ein und zeigt ihm die mythischen Dinge, die normale Sterbliche eigentlich nicht sehen können, weil ihr Gehirn dieses Ausmaß an Unlogik nicht verarbeiten kann. Außerdem erfährt der Leser mehr über Hearth Vergangenheit, als die Suche nach dem Hammer ihn, Magnus und Blitzen in seine Heimatwelt und ins Haus seines Vaters führt. Viele Anspielungen, die im ersten Band gemacht wurden, werden hier wieder aufgegriffen und genauer erläutert. Dadurch werden die Charaktere alle weiter ausgestaltet und bekommen noch mehr Tiefe.

Die Figur, mit der sich das Buch aber am meisten beschäftigt, heißt Alex, ist ein Kind des Loki und genderfluid. Das hat mich vom ersten Moment an fasziniert, denn homosexuelle Charakter sind mittlerweile in so gut wie jeder Geschichte anzutreffen, einem genderfluiden Charakter bin ich aber noch nie über den Weg gelaufen. Diese Lücke füllt Autor Rick Riordan mit einer sehr sympathischen Figur und vielen Erklärungen. Zum Beispiel wird erläutert, dass schon bei allen alten Völkern, wie den Griechen und den Wikingern, Menschen bekannt waren, die sich abwechselnd mit dem männlichen und dem weiblichen Geschlecht identifiziert haben. Diese Personen wurden, zumindest bei den Wikingern, mit dem altnordischen Begriff „Ergi“ (dt. Unmännlichkeit) bezeichnet. Diese Beleidigung benutzt auch im Buch viele Charaktere, manchmal tatsächlich herablassend, manchmal auch einfach nur als das Label der Schublade, in die Alex gesteckt wird. Gegen das Wort und die Schublade wehrt sich Alex das ganze Buch über, unterstützt von Magnus und seinen Freunden. Denn gerade für Magnus ist es überhaupt nichts Besonderes, da er in seiner Zeit auf der Straße viele Jugendliche kennen gelernt hat, die von ihren Eltern vor die Tür gesetzt wurden, weil sie homosexuell, transgender oder genderfluid sind. Da Magnus der Ich-Erzähler ist, wird das Thema dadurch mit einer selbstverständlichen Akzeptanz und toleranten Neugierde besprochen. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass Magnus sich ein bisschen zu Alex hingezogen fühlt. Das alles hat mir nicht nur auf Ebene der Geschichte, sondern darüber hinaus auch auf der moralischen, lehrreichen Ebene sehr gefallen, und lässt mich neugierig zurück.

Neben den Charakterentwicklungen und der Lehrstunde in Toleranz wird natürlich trotzdem die Handlung weitergetrieben. Magnus und seine Freunde müssen unbedingt Thors Hammer finden, wobei ihnen ein Haufen nutzloser Götter im Weg herumsteht. Ausgerechnet der Gott Loki ist jedoch alles andere als nutzlos, denn er hat den Hammer aufgespürt und einen Weg gefunden, um ihn zurück zu holen. Dafür schickt er Magnus und seine Freunde auf eine wahre Schnitzeljagd, bei der sie wohl oder übel mitmachen müssen. Diese Jagd führt sie von einer gefährlichen Situation in die nächste, wo sie manchmal kaum mit dem Leben davon kommen, und quer durch die Neun Welten. Allerdings hat es für meinen Geschmack fast etwas zu lange gedauert, bis die Handlung wirklich angefangen hat, weil am Anfang eine Ewigkeit lang die Ereignisse aus Band 1 wiederholt und Alex als neuer Charakter eingeführt wurde. Da ist dann auch der für Rick Riordan so typische Humor manchmal etwas auf der Strecke geblieben.

Fazit:
In diesem Band hat der Autor viel Wert auf die Ausarbeitung der Charaktere gelegt. Es wird aus der Vergangenheit bereits bekannter Charaktere berichten, das aktuelle Leben anderer Charaktere wird ausgearbeitet und mit Alex wird eine neue, sehr interessante, sehr detailliert ausgearbeitete Figur eingeführt. Da Alex genderfluid ist, ist dieses Buch außerdem nicht nur in Bezug auf die nordische Mythologie lehrreich, sondern auch in Bereichen der Akzeptanz und Toleranz. Damit war Alex für mich auf allen Ebenen die interessanteste Figur der Geschichte. Allerdings hat seine Einführung so lange gedauert, dass Handlung und Humor am Anfang etwas auf der Strecke geblieben sind. Später ist das Buch dann aber wie gewohnt witzig, spannend und sehr unterhaltsam gewesen. Daher bekommt „Der Hammer des Thor“ insgesamt vier Schreibfedern von mir.

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zeitreise, paris, liebe, musketiere, zeitreisen

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.05.2015
ISBN 9783843210805
Genre: Jugendbuch

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy

Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung

Michael Karner
E-Buch Text: 297 Seiten
Erschienen bei null, 01.05.2017
ISBN B071DN6X5G
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr. Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte. Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen ...

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Mit der Geschichte habe ich mich leider ziemlich schwer getan. Ich versuche immer noch, einen Überblick zu bekommen und den Sinn zu verstehen, aber ich habe das Gefühl, als würde ich mir einen Knoten ins Gehirn denken. Das ganze Buch ist für mich bis zum Schluss nicht so richtig greifbar geworden – weder die Charaktere noch das Setting noch die Handlung. Insbesondere Setting und Handlung haben dafür gesorgt, dass ich ständig ins Schwimmen geraten bin und nie so genau wusste, woran ich denn jetzt eigentlich bin.

Die wichtigsten Charaktere des Buches sind Prinzessin Praya, Mönch Chauhan und Monsterjäger Ducarte. Sie fliehen gemeinsam vor den Attentätern, die Praya das Leben nehmen wollten, und durchqueren dabei die halbe Welt. Leider bleiben sie alle trotz der vielen Handlung sehr blass und haben kaum Persönlichkeit. Es hat fast bis zur Mitte des Buches gedauert, bis ich mir merken konnte, dass der Erzähler Ducarte heißt und nicht „Ich“. Sie alle geben kaum etwas von ihrer Vergangenheit Preis und wenn sie doch einmal darüber sprechen, dann in kurzen, mysteriösen Aussagen, mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte. Außerdem scheinen sie keinerlei Emotionen zu haben und transportieren dementsprechend auch keine zum Leser. Praya beispielsweise hat keine Angst, als sie unerwartet aus ihrem Tiefschlaf gerissen wird und mitten in einem Kampf landet. Auch zucken weder sie noch ihre Begleiter mit der Wimper, als sie einen mehrere Dutzend Meter hohen Wasserfall herunter springen müssen. Als Prayas Leben in Gefahr ist, wird sieht sie zwar kurz „beunruhigt“ aus, mehr Emotionen sind ihr aber nicht zu entlocken. Gleiches gilt auch für ihre Begleiter. Nicht einmal die Gefühle des Erzählers Ducarte werden dem Leser mitgeteilt. Alle drei Charaktere sind so tiefenentspannt, dass mich die Stimmung nicht mitreißen konnte, weil überhaupt keine aufkam.
Hinzu kommen unverständliche oder unglaubwürdige Motivationen der Charaktere. Bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, warum Praya ohne zu zögern mit zwei fremden Männern aus dem Fenster springt und nicht nur die Stadt, sondern gleich auch noch den Kontinent verlässt. Sie zögert nie, sie hinterfragt nie, als wäre das alles abgesprochen gewesen. Aus welchem Grund der Mönch in ihrem Zimmer aufgetaucht ist, welche Ziele er eigentlich verfolgt hat und warum er eine Allianz mit Ducarte gebildet hat, ist mir leider auch immer noch unklar. Etwas deutlicher werden Ducartes Absichten formuliert, immerhin ist er der Erzähler. Aber auch bei ihm verstehe ich nicht, warum er den Mönch nicht ausgeschaltet, sondern sich – in meinen Augen vollkommen unnötig – mit ihm verbündet hat. Außerdem hatte ich, als das erste Mal erwähnt wird, warum er hinter der Prinzessin her ist, die Hoffnung, dass das ein Witz war. Leider stellt sich irgendwann heraus, dass dieses absurde Ziel, das in keinster Weise erklärt wird, tatsächlich sein Ernst ist.

Ähnlich wie mit den Charakteren ging es mir auch mit der Welt, die der Autor sich ausgedacht hat. Für mich wurde dabei an den falschen Stellen ins Detail gegangen, denn wie genau eine Burg aufgebaut ist und welche Räume es dort gibt, hilft mir nicht dabei, der Geschichte zu folgen, wenn ich nicht einmal weiß, in welchem Land die Charaktere sich gerade befinden. Die Länder, Städte, Bevölkerungsgruppen und Kontinente werden aber immer nur kurz genannt oder so grob beschrieben, sodass ich mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen konnte. Die Flut an Namen konnte ich mir beim besten Willen nicht merken, da das Trio auf der Flucht immer nur kurz an einem Ort verweilt und dann schon ins nächste Land reist, wo es andere Städte und Bevölkerungsgruppen gibt. Ich bin nicht einmal sicher, ob das wirklich alles unterschiedliche Regionen und Menschen waren oder ob die Charaktere nicht einfach verschiedene Namen für ein und dasselbe verwenden. Eine Karte hätte mir da vielleicht weitergeholfen, denn ich habe ziemlich schnell den Faden verloren, wo die Charaktere gerade sind. Die Erklärungen waren einfach zu kurz, um irgendetwas verstehen zu können, sodass ich absolut keinen Schimmer habe, wie die Welt eigentlich aussieht.

Die größten Schwierigkeiten hat mir beim Lesen jedoch die Tatsache bereitet, dass ich das Gefühl hatte, nur das halbe Buch vor mir zu haben. Immer wieder finden sich Sprünge in der Handlung oder in Ducartes Gedanken, die mich völlig verwirrt haben. Ich hatte ständig das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Beispielsweise gehen sie in eine Stadt, um den Auftraggeber ihrer Verfolger zu finden, aber plötzlich findet eine große Versammlung mit Vertretern vieler Gruppierungen statt, an der sie natürlich teilnehmen. Die komplette Erklärung, wann und warum sie ihren Plan geändert haben und was sie damit bezwecken, fehlt. Und solche Szenen gibt es leider zu Hauf. Ich war so sehr damit beschäftigt, mir ständig Fragen zu stellen wie „Wie kommen sie da jetzt plötzlich hin?“ oder „Wie haben sie dies jetzt gemacht?“ oder „Warum machen sie denn jetzt plötzlich jenes?“, dass ich keine Kapazitäten übrig hatte, um Gefallen an der Geschichte zu finden. Es ist, als wären die Handlungen und die Dialoge der Geschichte jedes Mal weiter gelaufen, wenn ich das Lesen unterbrochen habe, sodass ich erst an einer späteren Stelle wieder einsteigen konnte, obwohl ich ja eigentlich direkt den folgenden Satz gelesen habe. So viele Dinge wurden mir als Leser nicht mitgeteilt, dass ich die (erfolglosen) Versuche, der Geschichte zu folgen, als extrem ermüdend empfunden habe.

Fazit:
Das Buch war leider überhaupt nichts für mich. Die Charaktere sind blass und haben kaum Persönlichkeit, sodass ich mir nicht einmal den Namen des Erzählers merken konnte. Außerdem empfinden und transportieren sie keinerlei Emotionen und ihre Motive und Ziele sind unklar bis unglaubwürdig. In der Welt habe ich mich bis zum Schluss nicht zurecht gefunden und konnte der Reise damit nicht folgen. Die unendlich vielen Namen für Städte, Länder und Bevölkerungsgruppen kombiniert mit sehr kurzen oder gar keinen Erklärungen dazu haben mich mehr verwirrt als erleuchtet. Der Handlung selbst konnte ich auch nicht folgen, weil ich ständig das Gefühl hatte, dass Teile fehlten. Gedankengänge, Dialoge und Handlung sprangen ohne roten Faden herum. Da mich „Der Monsterjäger und die Prinzessin der Dämmerung“ ermüdet, verwirrt und mit jeder Menge Fragezeichen im Gesicht zurücklässt, kann ich nicht mehr als eine Schreibfeder vergeben.

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295 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

magie, london, fantasy, diebin, weltenwandler

Vier Farben der Magie

V. E. Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 27.04.2017
ISBN 9783596296323
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm ...

Einordnung:
- Vier Farben der Magie (Teil 1)
- Die Verzauberung der Schatten (Teil 2, erscheint im November 2017)
- Die Beschwörung des Lichts (Teil 3, Erscheinungsdatum unbekannt)

Rezension:
Bei Büchern hadere ich häufig mit den Protagonisten. Ich brauche lange, um mit ihnen warm zu werden, falls das überhaupt jemals geschieht. In diesem Buch stellte sich das Problem aber überhaupt gar nicht. Vom ersten Moment an wusste ich, dass ich meine Freude an Kell und Delilah, kurz Lila, haben würde. Sie waren mir beide auf Anhieb sympathisch. Kell finde ich niedlich, er ist beeindruckend mächtig, bescheiden und loyal. Auch Lila ist stark und darüber hinaus verfolgt sie zielstrebig ihren Traum und missachtet frech jegliche Autorität. Beide haben mir im Charakter wie in ihrer Erzählweise sehr zugesagt. Daher war ich nicht darauf eingestellt, dass sie bei ihrem ersten Treffen einfach keinerlei Chemie haben. Das hat mich wirklich überrascht, aber es hat mir auch wunderbar gefallen. Dadurch hat der Leser die Chance zu beobachten, wie erste Spuren von Sympathie sichtbar werden, als sich Kell und Lila notgedrungen miteinander arrangieren. Erst im Laufe der Zeit entwickelt sich langsam eine platonische Zuneigung. Das läuft aber alles vollkommen im Hintergrund ab und ist auch nur in den Handlungen und der Wortwahl in den Dialogen spürbar, denn das Buch hält sich nicht mit Romanzen und anderem zwischenmenschlichen Wirrwarr auf, sondern hat immer die eigentliche Geschichte und das Schicksal der Welt im Fokus.

Außerdem war das Buch sehr spannend, denn es hat mich nach allen Regeln der Kunst an der Nase herum geführt. Insbesondere am Anfang, als der Leser langsam in die verschiedenen Welten eingeführt wird, liegt noch Vieles im Dunklen. Das macht die Handlung unvorhersehbar. Die Spannung hat jedoch auch nicht nachgelassen, als ich mich genauer in den Welten auskannte. Der Schreibstil ist packend und viele Szenen sind wirklich mitreißend. Zeitweise bin ich regelrecht nervös geworden und konnte gar nicht schnell genug weiter lesen. Außerdem hat die Autorin es geschafft, die Spannung selbst in Atempausen, in denen nur die Umgebung beschrieben wird, noch weiter zu steigern. Kribbelnde Vorahnungen haben mich ganz verrückt gemacht.

Neben den großen Konstrukten wie dem Spannungsbogen und den Protagonisten gab es auch viele kleine Dinge, die mir Freude bereitet haben. Dazu gehören beispielsweise einige Nebencharaktere, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Leider haben diese am Ende des Buches nicht mehr alle gelebt, aber bei den bedrohlichen Entwicklungen war abzusehen, dass es eine Menge Tote geben würde. Darüber hinaus fand ich die Beschreibung der Magie wirklich faszinierend. Es handelt sich dabei nicht um eine Gabe oder Fähigkeit, sondern um beinahe so etwas wie ein Lebewesen. Die Magie verfolgt eigene Ziele, denkt und handelt selbstständig und wirkt damit unglaublich lebendig. Hin und wieder ist sogar ein Abschnitt des Buches aus der Perspektive der Magie geschrieben. Das fand ich gleichermaßen faszinierend und beängstigend. Und zu guter Letzt ist noch das Ende des Buches zu nennen, das wunderbar abgerundet ist. Das Buch ist in sich abgeschlossen und zufriedenstellend beendet, aber es lassen sich gleichzeitig noch einige Fäden finden, mit denen die Fortsetzungen gewinnbringend gefüllt werden können.

Fazit:
Das Buch hat mir wunderbar gefallen. An den Protagonisten hatte ich vom ersten Moment an meine Freude. Das hat sich bis zum Schluss nicht geändert. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch auf Romantik verzichtet und den Fokus stattdessen immer auf die Geschichte legt. Charaktere und Beziehungen entwickeln sich innerhalb der Handlung weiter. Diese Handlung ist außerdem durchweg spannend und über weite Strecken unvorhersehbar. Das Buch hat mich wirklich an der Nase herum geführt. Dafür bekommt „Vier Farben der Magie“ alle fünf Schreibfedern von mir.

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

gay romance, captive prince

Captive Prince : Book One of the Captive Prince Trilogy by C.S. Pacat (23-Apr-2015) Paperback


Flexibler Einband
Erschienen bei null, 01.01.1600
ISBN B011T6MX0I
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

science-fiction, homosexualität

More Happy Than Not

Adam Silvera
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Soho Teen, 26.04.2016
ISBN 9781616956776
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
Sixteen-year-old Aaron Soto is struggling to find happiness after a family tragedy leaves him reeling. He's slowly remembering what happiness might feel like this summer with the support of his girlfriend Genevieve, but it's his new best friend, Thomas, who really gets Aaron to open up about his past and confront his future. As Thomas and Aaron get closer, Aaron discovers things about himself that threaten to shatter his newfound contentment. A revolutionary memory-alteration procedure, courtesy of the Leteo Institute, might be the way to straighten himself out. But what if it means forgetting who he truly is?

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Wow, was für ein Buch. Es ist wahnsinnig tiefgründig, ohne dabei die Handlung aus den Augen zu verlieren. Es hat mich zum Lachen gebracht, während ich eigentlich noch geweint habe. Ich bin voller Hoffnung verzweifelt. Und ich liebe das blöde Ende. „Silvera managed to leave me smiling after totally breaking my heart“, sagt Becky Albertalli (Autorin von „Simon vs. The Homo Sapiens Agenda“, dt. „Nur drei Worte“) über das Buch. Da kann ich ihr nur absolut zustimmen. Diese Achterbahnfahrt der Gefühle hat mich völlig fertig gemacht, aber ich liebe das Buch.

Ein Aspekt, der mich vom ersten Moment an gepackt hat, ist der Erzählstil. Ich hatte das Buch kaum angefangen, da musste ich schon über die ersten Wortwitze lachen. Ich-Erzähler Aaron teilt meinen Humor, weswegen er mir ziemlich schnell sympathisch war. Aber auch abgesehen von gelungenen Wortwitzen ist das Buch angenehm zu lesen. Obwohl Aaron ein sechszehnjähriger Junge ist, der nicht gerade aus den besten Verhältnissen stammt, erzählt er seine Geschichte in anständigem Englisch. Nur wenn er sich aufregt, baut er manchmal vor jedem Substantiv und vor der Hälfte der Verben das Wort 'fucking' ein, aber das passt immer absolut in die Szene und hält auch nie länger als eine halbe Seite an. Außerdem benutzen er und seine Freunde häufig den Ausdruck „No homo“, aber in Anbetracht der LGBTQ+ Thematik des Buches ist das schon wieder witzig. Abgesehen von diesen kleinen, passend verwendeten Details hat der Autor darauf verzichtet, Aaron in nervtötender Jugendsprache erzählen zu lassen. So hat das Lesen Spaß gemacht.

Begeistert hat mich außerdem die Entwicklung der Geschichte. Während der ersten Hälfte des Buches dachte ich, ich hätte die Geschichte durchschaut und wüsste, womit ich noch rechnen muss. Der Klappentext scheint ja auch nicht gerade uneindeutig zu sein. Aber dann bin ich in der Mitte des Buches angekommen und mir wurde klar: Ich wusste überhaupt nichts. Ich hatte, ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, dass das Buch überhaupt eine überraschende Wendung haben würde, und schon gar nicht damit, in welche Richtung diese gehen würde. Das hat der Autor wirklich richtig genial gemacht. Ab diesem Zeitpunkt war das Buch ganz anders als erwartet. Die Handlung war überhaupt nicht mehr vorhersehbar. Hinweise auf zukünftige Ereignisse waren geschickt im Text versteckt und im Nachhinein doch offensichtlich. Das Buch ist aber trotz aller Wendungen aus beiden Perspektiven (unwissend beim Lesen und aufgeklärt am Ende) absolut schlüssig, sinnig und packend. Im Grunde war jede Seite zweimal eine Überraschung – einmal durch die Unvorhersehbarkeit während des Lesens und einmal durch die unerwartete Erklärung, welche Bedeutung die Szene eigentlich wirklich hat. Das hat mich so mitgerissen, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

Fazit:
Das Buch hat mich in jeder Hinsicht absolut überzeugt. Der Erzählstil ist sehr angenehm, flüssig zu lesen und die Wortwitze sind lustig. Die Handlung ist kein Stück vorhersehbar, denn die Geschichte läuft auf zwei Ebenen ab: Überraschungen während des Lesens und nochmalige Überraschung, wenn die eigentliche Bedeutung der Szene offenbart wird. Das war wirklich packend. Außerdem hat mich das Buch auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen, nach der ich selbst die Aspekte, die ich hasse, absolut liebe. „More happy than not“ hat mich genau so hinterlassen, nämlich more happy than not, und bekommt dafür alle fünf Schreibfedern.

http://jennys-buecherkiste.blogspot.de/2017/05/rezension-more-happy-than-not-adam.html

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elfen, holly black, fantasy, prinz, liebe

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

sarina bowen, erotik, warme herzen, liebesroman, starke charaktere

Kalte Nächte Warme Herzen

Sarina Bowen
E-Buch Text
Erschienen bei Rennie Road Books, 31.01.2017
ISBN 9781942444329
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext:
Er kann sie nicht haben. Und er kann niemandem sagen wieso.
Ski Champion Dane „Danger“ Hollister geht keine Beziehungen ein, seine Gründe dafür hält er allerdings geheim. Der Fluch, den er von seiner Mutter geerbt hat, wird ihn irgendwann alles kosten: Seinen Platz im olympischen Ski Team, seine Sponsoren und seine Fähigkeit, in Höchstgeschwindigkeit einen Berg runter zu rasen.
Country Girl wider Willen, Willow Reade, trifft Dane durch puren Zufall. Ihr ins Schleudern geratener Pick-up Truck drängt ihn während eines Schneesturms von der Straße. Während sie gemeinsam über Nacht in seinem Jeep gestrandet sind, kommen sich die beiden einsamsten Menschen in Vermont näher, als sie gedacht hätten.
Und doch kann keiner von beiden absehen, wie sehr ihr kleines Zusammentreffen nicht nur Danes erschreckendes Geheimnis gefährdet, sondern auch Willows vorläufigen Frieden, den sie mit sich und ihren Entscheidungen geschlossen hat. Nur gegenseitiges Vertrauen und Verstehen kann ihren Schmerz beenden und ihnen eine hart erkämpfte Chance auf Liebe bringen.

Einordnung:
Das Buch ist der erste Teil der „Gravity“-Reihe. Die Bücher der Reihe haben jedoch alle unterschiedliche Protagonisten und können daher unabhängig voneinander gelesen werden.

Rezension:
Mit der Rezension zu diesem Buch tue ich mich wirklich schwer. Ich weiß gar nicht so richtig, was ich eigentlich sagen soll. Das Buch hat so gut wie keine Handlung und die wenigen Handlungsfetzen sind allesamt vorhersehbar. Mehr weiß ich nicht zu berichten. Im Grunde hat das Buch damit ganz genau meinen Erwartungen entsprochen, denn so sind New Adult Bücher nun einmal. Da ich aber schon andere Bücher der Autorin gelesen habe, die mich tatsächlich richtig mitgerissen haben, hatte ich gehofft, ihr Erzählstil würde die Geschichte interessanter machen. Daher habe ich dem Buch trotzdem eine Chance gegeben.

Leider hat sich ziemlich schnell herausgestellt, dass überhaupt kein Platz für große Erzählkunst ist. Denn im Grunde besteht das Buch aus explizit beschriebenen Sexszenen, zwischen denen sich die Charaktere anschmachten. Die Zeit, in der nichts von beidem passiert, wird mit kurzen Zusammenfassungen übersprungen. Die Handlung beginnt direkt rasant damit, dass Willow im Schneesturm die Kontrolle über ihr Auto verliert und Dane beim Versuch, ihr auszuweichen, ebenfalls im Graben landet. In diesem Tempo geht es dann auch weiter, denn nach 23 Seiten ist Willow bereits verliebt. Und nach 38 Seiten haben sie das erste Mal Sex. Für Charakterisierungen der Figuren, Beschreibungen der Umgebung und Erwähnung aller anderen Aspekte, die eine Geschichte greifbar, authentisch und lebendig machen, ist keine Zeit.
Erst gegen Ende kam hin und wieder ein bisschen Atmosphäre auf. Gerade Danes Begeisterung, wenn es ausnahmsweise einmal um den Ski-Sport geht, hat mich angesprochen. Leider liebt er den Sport eigentlich gar nicht wirklich, sodass diese Szenen sehr selten waren. Dafür habe ich in seinem Trainer Karl einen sympathischen Nebencharakter gefunden, an den ich mein Herz hängen konnte. Das hat mich positiv überrascht, da ich die Charaktere, die mehr als einmal auftauchen, an einer Hand abzählen kann.

Ansonsten wartet das Buch leider mit keinerlei Überraschung auf. Es ist alles ganz genau so wie ich es erwartet habe. Beide Charaktere sehen umwerfend aus, brechen all ihre Regeln füreinander und welchen Fluch Dane von seiner Mutter geerbt hat, ist mehr als offensichtlich. Zu den Dingen, die ich schon vor Beginn des Buches vorhersagen konnte, gesellten sich dann immer mehr Aspekte, deren Entwicklung nach der ersten Erwähnung auf der Hand lag. Es gab nicht ein einziges Detail, das mich überrascht hat. Damit hat das Buch überhaupt keine Spannung und ist weder packend noch berührend.

Fazit:
Das Buch ist ganz genau so wie ich es erwartet habe. Es hat im Grunde keine Handlung, weil die Charaktere sich fast immer anschmachten oder Sex haben. Dadurch bleibt der tolle Erzählstil der Autorin vollkommen auf der Strecke. Die wenigen Handlungsfetzen, die es gibt, sind allesamt vorhersehbar. Dreiviertel der Geschichte konnte ich erzählen, ohne eine einzige Seite gelesen zu haben. Und die restlichen Entwicklungen waren im Verlauf der Geschichte mehr als offensichtlich. Für das kurze Aufblitzen von Atmosphäre am Ende und für den sehr sympathischen Trainer Karl bekommt „Kalte Nächte, warme Herzen“ gerade so noch zwei Schreibfedern.

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Tags: new adult, romanze   (2)
 

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cassandra clare, schattenjäger, liebe, lady midnight, fantasy

Lady Midnight

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.05.2016
ISBN 9783442314225
Genre: Jugendbuch

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veronica roth, rat der neun, jugendbuch, fantasy, galaxie

Rat der Neun - Gezeichnet

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Fester Einband: 600 Seiten
Erschienen bei cbt, 17.01.2017
ISBN 9783570164983
Genre: Science-Fiction

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zwangsstörung, wesley king, daniel is different, freundschaft, magellan verlag

Daniel is different

Wesley King , Claudia Max
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Magellan, 18.01.2017
ISBN 9783734847103
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Warum ist die Zahl vier schlecht und weshalb muss er den Lichtschalter dauernd an- und wieder ausknipsen? Daniel hat absolut keine Ahnung, aber eins ist sicher: Das kann doch nicht normal sein! Genau deswegen darf auch niemand von seinen komischen Angewohnheiten erfahren – vor allem nicht sein bester Freund Max und erst recht nicht seine Traumfrau Raya! Aber dann hält das Leben eine Begegnung für ihn bereit, die seine Welt auf den Kopf stellt.

Einordnung:
Das Buch ist kein Teil einer Reihe.

Rezension:
Der Protagonist der Geschichte heißt Daniel, ist 13 Jahre alt und ich finde ihn total niedlich. Er ist ein unglaublich liebenswerter Charakter, aber nicht etwa wegen seiner Höflichkeit, sondern wegen seiner unbescholtenen, kindlichen Naivität. Und obwohl ich nicht immer mit ihm gefühlt habe, haben seine Erzählungen sehr viele verschiedene Emotionen bei mir ausgelöst. Insbesondere am Anfang habe ich sehr viel gelacht, obwohl ich das erste Kapitel eigentlich schon aus der Leseprobe kannte. Die Ernsthaftigkeit, mit der Daniel seine Gedanken beschreibt, liest sich wie knochentrockener Humor und ist wirklich witzig. Beispielsweise erklärt er, dass er im Internet gelesen hat, dass Männer Hosen mit Bügelfalten tragen sollen, wenn sie Frauen gefallen wollen, und dass er das nun tatsächlich in Erwägung zieht. Zum Glück bringt sein Bruder ihn davon ab, denn als er einen schrecklichen Lehrer in solch einer Hose sieht, analysiert er vollkommen ernsthaft, dass er sich damit wohl lächerlich gemacht hätte. Über solche Kleinigkeiten denkt Daniel viel und intensiv nach, aber auf einem liebenswerten, kindlichen Niveau.

Es gibt jedoch auch Szenen, in denen ich ihn nicht einfach nur niedlich fand, sondern in denen ich wirklich mit ihm gefühlt und gelitten habe. Denn obwohl sonst niemand von seinen komischen Angewohnheiten wissen darf, erzählt Daniel den Lesern von den Zaps, wie er sie nennt. Wann immer ihn ein solcher Zap überkommt, hat der Autor sehr eindrücklich geschildert, welche Gedanken Daniel durch den Kopf gehen und welche Konsequenzen daraus folgen. Das fand ich von Anfang an bedrückend, auch wenn Daniel manchmal einfach nur eine aufgeschriebene Zahl durchstreicht und dann alles vorbei ist. Je mehr er in Stress gerät und je mehr Sorgen er sich macht, desto schlimmer werden die Zaps aber. Beispielsweise schaltet er normalerweise abends fünfmal das Licht ein und aus, bevor er ins Bett geht. Damit fühlt er sich besser. Als er jedoch eines abends mit einer Gehirnerschütterung ins Bett gehen will, ist er so ängstlich, dass er es dreihundertundfünf Mal ein- und wieder ausschalten muss, bevor es sich richtig anfühlt. Manchmal muss er Bewegungen mehrere dutzend Male wiederholen, bevor er glaubt, es richtig gemacht zu haben. Einmal tritt er ganze siebzehn Minuten immer wieder auf eine Fuge und wieder herunter, bevor er es schafft, weiter zu gehen. In diesen Szenen habe ich genauso gelitten wie Daniel. Seine Qualen haben mir Tränen in die Augen getrieben. Der Autor hat seine Probleme so eindrücklich geschildert, dass mich das wirklich fertig gemacht hat. Als Psychologiestudentin kann ich sagen, dass diese Beschreibungen absolut authentisch sind und dass dieses Buch sehr viele korrekte Informationen enthält – das hat es für mich aber irgendwie nur noch schlimmer gemacht.

Natürlich hat das Buch aber auch noch andere Handlung als Daniels Angewohnheiten. Denn eines Tages erhält er eine mysteriöse Nachricht, in der er um Hilfe gebeten wird. Als er sich näher damit befasst, gerät er in mehrere brenzlige Situationen und erlebt ein ganz schönes Abenteuer. Das Buch beinhaltet jedoch nur nicht ein Abenteuer, sondern gleich zwei. Nebenbei schreibt Daniel nämlich auch noch an einem Buch. Daraus werden immer wieder Kapitel abgedruckt. Im Grunde habe ich also zwei Geschichten in einer bekommen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das zu lesen. Insbesondere, da das Buch im Buch manchmal spannender war als die eigentliche Geschichte um Daniel. Denn trotz des Abenteuers, das er erlebt, ist Daniel für meinen Geschmack ein bisschen sehr häufig damit beschäftigt, zu erzählen, wie sehr er Raya mag. Außerdem haben sich die Szenen mit den Footballspielen irgendwann sehr in die Länge gezogen, da Daniel nur manchmal aufs Feld muss, um einmal gegen den Ball zu treten und dann wieder auf die Bank zurück zu kehren. Das hätte ich wirklich nicht dreimal lesen müssen. Insbesondere, da ich überhaupt keine Ahnung von Football habe und mir so nicht einmal vorstellen konnte, was er denn da eigentlich tut.

Fazit:
Das Buch hat mich sehr berührt. Daniels unschuldige, kindliche Naivität macht ihn zu einem sehr liebenswerten Charakter, über dessen Äußerungen ich mehrfach herzlich lachen musste. Auf der anderen Seite werden seine Angewohnheiten, bestimmte Dinge wiederholt zu tun, sehr eindrücklich beschrieben. Seine Qual und Verzweiflung haben mir die Tränen in die Augen getrieben. An dieser Stelle ist das Buch sehr authentisch und voller wissenschaftlich korrekter Informationen. Außerdem ist die Handlung größtenteils spannend, denn zum einen erlebt Daniel ein ziemliches Abenteuer und zum anderen schreibt er ein spannendes Buch, aus dem immer wieder Kapitel abgedruckt sind. Nur die Beschreibungen der Footballspiele und seiner Zuneigung zu Raya haben sich irgendwann nur noch wiederholt und mich eher gelangweilt. „Daniel is different“ bekommt daher insgesamt vier Schreibfedern von mir.

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Tags: psychische störung   (1)
 

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mirjam h. hüberli, kein spiegelbild, erster eindruck: wunderschönes cover, spiegelbild ihrer selbst und anderer, rebell

Rebell - Gläserner Zorn

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag, 18.10.2016
ISBN 9783959917186
Genre: Sonstiges

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gay romance, coming of age, e. losian, gay, schwul

Eisprinz und Herzbube

Elena Losian
Flexibler Einband
Erschienen bei Main Verlag, 15.10.2015
ISBN 9783945118955
Genre: Liebesromane

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gay romance, liebe, model, gay, fotografie

Bokeh - Schönheit der Unschärfe (German Edition)

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 142 Seiten
Erschienen bei CPR, 05.03.2013
ISBN B00BPHL4PC
Genre: Sonstiges

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Touchdown zum Glück

Andrew Grey , Vanessa Tockner
Flexibler Einband
Erschienen bei Cursed Verlag, 15.10.2016
ISBN 9783958230590
Genre: Romane

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

homosexualität, listen, favoriten, herzklopfen, verwirrung

Dass ich ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist

Todd Hasak-Lowy , Karsten Singelmann
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 11.07.2016
ISBN 9783407821713
Genre: Jugendbuch

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Anderen Band II: Das Erbe erwacht

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 434 Seiten
Erschienen bei Main-Verlag, 21.12.2016
ISBN 9783959491136
Genre: Sonstiges

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

die anderen, homoerotik, chris p. rolls, mehrteiler, erotik

Die Anderen: Band I Das Dämonenmal

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 361 Seiten
Erschienen bei Main-Verlag, 20.11.2015
ISBN B017PN9LPO
Genre: Sonstiges

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

kind, koch, liebe, gay romance, babysitter

Koch zum Frühstück

Rona Cole , Lancha
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Cursed Verlag, 10.09.2012
ISBN 9783942451161
Genre: Liebesromane

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kinderbuch, freundschaft

Luzifer junior - Zu gut für die Hölle

Jochen Till
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Loewe Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783732010004
Genre: Kinderbuch

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

götter, kinderbuch, humor, mythologie, sternzeiche

Die Götter sind los

Maz Evans , Ilse Rothfuss
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551520906
Genre: Kinderbuch

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