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20 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551556707
Genre: Jugendbuch

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341 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

götter, percy jackson, fantasy, helden des olymp, rick riordan

Helden des Olymp - Das Blut des Olymp

Rick Riordan ,
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.10.2015
ISBN 9783551556059
Genre: Jugendbuch

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601 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

götter, griechische mythologie, rick riordan, fantasy, helden

Helden des Olymp - Das Haus des Hades

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.10.2014
ISBN 9783551556042
Genre: Jugendbuch

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371 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

fantasy, kaden, der glanz der dunkelheit, lia, mary e. pearson

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

london, magie, dunkle magier, fantasy, magisch

Weltenwanderer / Die Beschwörung des Lichts

Victoria Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596296347
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

[ The Lord of the Rings Deluxe Edition Tolkien, J. R. R. ( Author ) ] { Hardcover } 2013

J. R. R. Tolkien
Fester Einband
Erschienen bei Houghton Mifflin 2013, 01.01.2013
ISBN B00VSCFT96
Genre: Sonstiges

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159 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

magisterium, holly black, cassandra clare, elemente, fantasy

Magisterium - Die silberne Maske

Cassandra Clare , Holly Black
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.01.2018
ISBN 9783846600597
Genre: Jugendbuch

Rezension:

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Rezension
Kann Spoiler bezüglich der ersten drei Teile enthalten!

Obwohl mich bisher kein Teil der Reihe so richtig überzeugen konnte, bin ich doch immer wieder gespannt, wie es mit Call und dem Magisterium weiter geht. Nachdem mir im letzten Band der Einstieg endlich einmal besser gelungen ist, hatte ich in diesem Buch aber leider wieder dieselben Probleme wie in den ersten beiden Teilen. Die Bücher sind einfach viel zu dünn für die Menge an Handlung, sodass die Tiefe völlig fehlt. Es werden einfach nur Ereignisse aneinander gereiht. Statt Erklärungen, Beschreibungen, Details oder Gefühle zu nennen, gab es „und dann und dann und dann und dann“ zu lesen. Bei Lerninhalten wird immer nur das Thema genannt, Handlungssequenzen werden so kurz wie möglich zusammen gefasst. Damit bleibt das Buch sehr oberflächlich. Eine Ausnahme stellen da nur die Mahlzeiten dar, weil jede einzelne Speise auf der reichlich gedeckten Tafel aufgezählt wird. Für mich sind die Schwerpunkte von Oberflächlichkeit und Detailliertheit damit leider völlig unpassend gesetzt.

Nachdem im Schnelldurchlauf alle Handlung abgearbeitet wurde, die notwendig war, um Call an den Ort zu bringen, um den es in der Geschichte eigentlich geht, wurde es langsam besser. Die Handlung war weniger oberflächlich und abgehackt. Außerdem hat sich mit der Zeit die Spannung gesteigert, denn nicht nur stellt sich die Frage, ob Call sich auf seine dunklen Kräfte einlassen soll, sondern auch, ob er dazu prinzipiell überhaupt in der Lage ist. Tatsächlich spitzt sich die Handlung immer mehr zu und teilweise wird es regelrecht dramatisch. Insbesondere das letzte Kapitel und der Epilog haben eine Menge herausgeholt, da sie überraschend und mitreißend waren. Schade, dass die Autorinnen sich jedes Mal wieder erst am Ende des Buches warm geschrieben zu haben scheinen.

Ein Punkt, der in den bisherigen Bänden nur unterschwellig angeklungen war, in diesem Buch aber leider ausführlichst behandelt werden musste und mich neben dem oberflächlichen Anfang am meisten gestört hat, ist die Liebesgeschichte zwischen Call und Tamara. Natürlich gehören Liebesgeschichten dazu und es hat sich ja auch schon eine ganze Weile schüchtern und zögerlich angedeutet, aber die Umsetzung war dann nicht niedlich, sondern nervenraubend. Durch ein ständiges Hin und Her in Calls Gedanken wird viel mehr Drama aufgebaut als die Beziehung eigentlich hergibt. Da Call ständig seine Meinung ändert, nimmt dieses Drama dann auch noch eine ganze Menge Raum ein. Die niedliche Verliebtheit und die unterschwellige Zuneigung zwischen den beiden in den bisherigen Bänden hat mir deutlich besser gefallen.

Fazit
Das Buch fällt wieder ins gleiche Umsetzungsschema zurück wie die ersten beiden Teile. Der Anfang ist sehr oberflächlich, es fehlen Details und es werden einfach nur die Ereignisse aneinander gereiht, ohne in irgendeiner Weise zu berühren. Erst als das Buch bei der Handlung ankommt, um die es eigentlich gehen soll, wird es langsam besser. Die Spannung steigert sich und besonders das Ende war überraschend und mitreißend. Ein weiterer Kritikpunkt ist allerdings die Liebesgeschichte, die bis dato niedlich und subtil war, in diesem Teil aber mit überflüssigem Drama aufgebauscht und lange ausgewalzt wird. Insgesamt hatte „Magisterium – Die silberne Maske“ seine Momente, konnte mich aber genauso wenig überzeugen wie die Vorgänger und bekommt dafür drei Schreibfedern.

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Tags: elemente, magie   (2)
 

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

roman

HIGH-RISE

James Graham Ballard
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers, 03.01.1998
ISBN 9780586044568
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch hat mich überraschend intensiv mitgerissen. Die Stimmung, die sich innerhalb des Gebäudes entwickelt, ist von den Charakteren auf mich über gesprungen. Die explosive Spannung und die Psychospielchen haben mich ganz kribbelig gemacht. Ich konnte in der Entwicklung nachvollziehen, wie bei den Bewohnern langsam die animalischen Triebe durchgebrochen sind. Es war wie der Zivilisation beim Untergang zuzusehen. Unfassbar, irrational, regelrecht krank - aber so packend erzählt, dass ich es doch nachvollziehen konnte.

Leider verliert sich das alles etwas, nachdem der Höhepunkt erreicht ist. Der Prozess, in dem die Situation außer Kontrolle geraten ist, war sehr spannend, doch das Endstadium, der völlige Kontrollverlust, war dann so ereignislos, dass es beinahe langweilig war.
Insgesamt ist "High Rise" ein sehr extremes, erschreckendes Buch, für das ich drei Schreibfedern vergebe.

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Tags: roman   (1)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

entführung, gay thriller, liebesgeschichte, mafia

Blackmail Love

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 324 Seiten
Erschienen bei null, 05.01.2018
ISBN B078PDB95T
Genre: Sonstiges

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69 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

liebe, gay romance, motorcross, gleichgeschlechtliche liebe, liebesromane

Highspeed Love

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei Forever, 13.05.2016
ISBN 9783958180741
Genre: Liebesromane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Anderen Band III : Der Weg aus der Dunkelheit

Chris P. Rolls
E-Buch Text
Erschienen bei null, 21.10.2017
ISBN 9783959491716
Genre: Sonstiges

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

homosexualität

Blinded Date III: Third Date

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 299 Seiten
Erschienen bei null, 05.03.2018
ISBN B07B64NDFG
Genre: Sonstiges

Rezension:


Rezension
Diese Reihe von Chris P. Rolls wollte ich eigentlich nicht lesen, weil die Bücher relativ dünn sind und gleichzeitig klingen als gäbe es eine Menge Sexszenen. Da ich ein Fan von tatsächlicher Handlung bin, sind das keine optimalen Voraussetzungen. Dann habe ich allerdings auf Facebook immer wieder kleine Zitate und Ausschnitte aus dem Buch gelesen und bin so neugierig geworden, dass ich diesen dritten Band nun trotzdem gelesen habe. Größtenteils entsprach er dann aber doch meinen ursprünglichen Erwartungen. Dadurch, dass Protagonist Benny in einem Club arbeitet, in seiner Freizeit andere Clubs besucht, seine Vorlieben auslebt und auch noch lebhafte Fantasien mit Jules in der Hauptrolle hat, bleibt kaum Platz für Handlung. Außerdem musste ich wieder feststellen, dass ich mit BDSM einfach nichts anfangen kann. Das spricht mich überhaupt nicht an, sodass mich das Buch dementsprechend auch nicht mitreißen konnte.

Nichtsdestotrotz bin ich froh darüber, dass das Thema BDSM in diesem Buch eine so große Rolle spielt, da ich viel über diese spezielle Vorliebe lernen konnte. Chris P. Rolls recherchiert ihre Bücher immer gut, um zutreffende, realitätsgetreue Informationen zu vermitteln. Dementsprechend hat dieses Buch bei mir mit einigen Vorurteilen aufgeräumt. Es hat mir geholfen, die Anreize von BDSM und die Hintergründe von Master-Sklave-Beziehungen zu verstehen. Für mich ist es nach wie vor absolut gar nichts, aber ich kann verstehen und akzeptieren, weshalb andere Menschen Gefallen daran finden. Damit hat das Buch für mich auf der Informationsebene großen Wert, auch wenn ich mit der Geschichte nicht viel anfangen konnte.

Neben den inhaltlichen Gesichtspunkten hat es mir auch der Stil schwer gemacht, mich richtig auf die Geschichte einzulassen. In den anderen Büchern, die ich von der Autorin kenne, wird eine fiebrige Spannung aufgebaut, die Formulierungen sind packend und es rutscht glatt herunter. Das war diesmal nicht der Fall. Mehrfach habe ich mich gefragt, was aus der überragenden Erzählweise geworden ist. Auch der Schreibstil war oft holprig und klang beinahe unausgereift. Die erzählerische Kunst konnte hier nichts herausholen, obwohl Chris P. Rolls in dieser Hinsicht normalerweise eine Bank ist.

Fazit
Als Geschichte konnte ich mit diesem Buch leider nicht so viel anfangen. Es gibt kaum Handlung; die sexuellen Inhalte haben deutlich überwogen. Dabei geht es dann fast ausschließlich um BDSM, womit ich persönlich überhaupt nichts anfangen kann. Damit hat mich die Geschichte inhaltlich nicht mitreißen können. Auch stilistisch gehört das Buch sicher nicht zu den Highlights der Autorin. Als Informationsquelle ist das Buch aber sehr gut geeignet. Ich habe eine Menge über die BDSM-Gemeinschaft, Master und Sklaven gelernt, einige Vorurteile abgebaut und kann diese Neigungen jetzt nicht nur akzeptieren, sondern auch verstehen. „Third Blinded Date“ bekommt für diese Leistung drei Schreibfedern von mir.

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Tags: homosexualität   (1)
 

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160 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

nevernight, high fantasy, adonai, alinne, adult fantasy

Nevernight - Das Spiel

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596297597
Genre: Fantasy

Rezension:

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Rezension
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Nach einem kurzen Vorwort, in dem noch einmal an die wichtigsten Personen des ersten Teils erinnert wird, geht die Geschichte um Mia und die Rote Kirche direkt spannend weiter. Einige Monate sind vergangen, seitdem Mia zur Klinge ernannt wurde, sodass ich als Leser in eine vollkommen neue, unbekannte Situation geworfen wurde, denn das Buch beginnt mit der Gegenwart. Es gibt jedoch noch einen zweiten Handlungsstrang, der die jüngere Vergangenheit darstellen. Dadurch ergab sich im Verlauf jede Menge Abwechslung. Außerdem haben die unterschiedlichen Handlungsstränge die Spannung erhöht, weil in dramatischen Situationen einfach der Strang gewechselt wird. Zudem werden Ereignisse, Namen etc. in der Gegenwart nicht erklärt, sodass Teile der Handlung mysteriös bleiben, bis der Handlungsstrang der Vergangenheit an der Stelle angekommen ist, an dem die Begebenheiten erläutert werden. Durch normale und kursive Schrift hatte ich keinerlei Probleme, die Stränge auseinander zu halten. Es hat mir sehr gut gefallen, wie die Vergangenheit nach und nach aufgeholt hat, bis beide Stränge verschmolzen sind.

Besonders gefallen hat mir außerdem die mitreißende Atmosphäre in den unterschiedlichsten Situationen. Beispielsweise weiß ich als Leser genauso gut wie Mia, dass die anderen Gladiatoren aus ihrer Staffel ihr im Weg stehen und im Optimalfall übertrumpft, im schlechtesten Fall getötet werden müssen. Mit einer ganz langsamen, ruhigen Entwicklung hat der Autor es trotzdem geschafft, dass ich sie sympathisch fand und manche regelrecht mochte. Freundschaft, Kameradschaft und Loyalität haben mich eingewickelt, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte, sodass ich nicht wollte, dass einer von ihnen stirbt.
Bei diesem Buch ist das allerdings ein geradezu irrsinniger Wunsch, denn es ist unglaublich gewalttätig und brutal. Der Autor geht nicht zimperlich mit den Charakteren um und hat sich eine absolut pervertierte Form der ohnehin schon blutigen Gladiatorenkämpfe ausgedacht. Dabei werden alle Szenen bis zum Ende ausgeschrieben, wodurch eine geladene, blutdürstige Atmosphäre entsteht. In meinen Augen passte das absolut zum Buch, war nie nur für die Geschichte eigentlich irrelevante Metzelei und hat wunderbar unterstützt, wie hart das Leben für Mia ist, aber auch wie hart sie selbst werden musste. Diese gegensätzlichen Stimmungslagen hat der Autor sehr authentisch und mitreißend vermittelt.

Enttäuscht hat mich lediglich das Ende des Buches. Die letzten Kapitel sind voll gestopft mit Wendungen und Enthüllungen, die aber fast alle schon seit mehreren hundert Seiten, wenn nicht sogar schon seit dem ersten Teil vorhersehbar waren. Schon im Laufe des Buches ist mir aufgefallen, dass der Autor zwar packend schreiben und Spannung erzeugen, aber kaum Überraschungen liefern kann. Die Hinweise auf die Wendungen, die in der Geschichte geliefert werden, sind einfach nicht subtil genug. Außerdem bedient er sich häufig der gleichen Methoden, die auch eine Menge andere Autoren verwenden. Daher waren die vermeintlich überraschenden Erkenntnisse, die am Ende des Buches Schlag auf Schlag erfolgen, für mich einfach nur Bestätigungen dessen, was ich ohnehin schon wusste.

Fazit
Dieses Buch ist nichts für Leser mit schwachen Nerven, denn es ist gewalttätig, blutig und brutal. Der Autor geht nicht zimperlich mit den Charakteren um und jede Szene wird mit allen Schmerzen bis zum bitteren Ende ausgeschrieben. Das passt wunderbar in die mitreißende Atmosphäre des Buches. Spannung und Abwechslung wird insbesondere am Anfang erzeugt durch zwei wechselnde Handlungsstränge: Gegenwart und Vergangenheit. Enttäuscht haben mich lediglich die fehlenden Überraschungen. Es gibt eine Menge Potenzial für Wendungen und Enthüllungen, das hat der Autor aber durch offensichtliche Hinweise und altbekannte Methoden verschenkt. „Nevernight – Das Spiel“ hat mit gut gefallen, macht neugierig auf den letzten Band und bekommt dafür vier Schreibfedern von mir.

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Tags: assassinen, fantasy, gladiatoren, high fantasy   (4)
 

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581 Bibliotheken, 24 Leser, 0 Gruppen, 147 Rezensionen

fantasy, palace of glass, london, c. e. bernard, berührung

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:


Rezension
Normalerweise bin ich keine Person, die nach Parallelen in Büchern sucht. Während des Lesens der ersten 200 Seiten hatte ich allerdings so oft ein Déjà-vu, dass ich es an dieser Stelle gerne trotzdem erwähnen würde. Das Buch erinnert sehr an „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard. Die Charaktere, die Beziehungen, der Handlungsablauf, die Grundidee – die Parallelen waren wirklich deutlich, nur in „Palace of Glass“ in kleinerem, weniger anspruchsvollem Umfang umgesetzt, sodass es mich weniger überzeugt hat. Schlussendlich erzählt das Buch schon eine eigene Geschichte und in der zweiten Hälfte weicht auch die Handlung ab, aber so deutliche Gemeinsamkeiten zwischen zwei Büchern sind mir schon lange nicht mehr über den Weg gelaufen.

Nichtsdestotrotz gab es das ganze Buch über eine gewisse Grundspannung, die insbesondere in der zweite Hälfte dann stark zugenommen hat. Je weiter sich die Handlung entwickelt hat, desto weniger sicher war ich, wer auf wessen Seite steht. Die Geschichte hat einige interessante Charaktere zu bieten, deren Motive ich lange Zeit nicht durchschaut habe. Deshalb gab es immer wieder überraschende Wendungen, wenn eine Figur ihre wahren Absichten offenbart hat. Außerdem ist auch Reas Leben als Leibwächterin nicht gerade langweilig, da immer wieder Anschläge auf den Prinzen verübt werden. Diese Szenen waren zum Teil wirklich dramatisch, auch wenn ein Teil der Spannung dadurch verloren ging, dass Ich-Erzählerin Rea meist tiefenentspannt bleibt.

Positiv erwähnenswert finde ich darüber hinaus insbesondere die Figur von Prinz Robin und Reas Beziehung zu ihm. Prinzen sind sehr häufig mit Klischees verknüpft, wie auch der Klappentext sie auflistet: unnahbar, arrogant, aber natürlich umwerfend attraktiv mit einer wunderhübschen Zicke als Freundin. Diese Klischees treffen in diesem Buch aber entweder gar nicht erst zu oder sie sind so untergebracht, dass sie nicht stören. Statt sich in Eifersucht zu suhlen wegen des (sehr netten!) Mädchens, das dem Prinzen offensichtlich sehr nahe steht, spricht Rea das Thema einfach an und klärt es. Attraktiv ist Robin durchaus, aber da Rea nicht bei jeder Gelegenheit seine Augen beschreibt, habe ich das einfach nur als ein Attribut unter vielen wahrgenommen. Unnahbar und arrogant erschien mir der Prinz dagegen gar nicht, eher im Gegenteil. Er war überraschend tiefgründig, sanft und voller liebenswerter Geheimnisse. Obwohl das Buch eine Menge interessante Charaktere zu bieten hat, hat mich damit vor allem der Prinz für sich eingenommen.

Fazit
Das Buch hat viele interessante Charaktere zu bieten. Besonders der Prinz entspricht nicht der klischeebelasteten Rolle, die ich erwartet habe. Aber auch andere Figuren sorgen für überraschende Wendungen, wenn sie ihre wahren Motive enthüllen. Spannung entsteht auch durch Reas Arbeit als Leibwächterin des Prinzen, denn ihr beider Leben ist nicht gerade selten in Gefahr. Mein einziger Kritikpunkt sind die deutlichen Parallelen zur Geschichte von Victoria Aveyard insbesondere in der ersten Hälfte des Buches, die weniger gut umgesetzt und zudem vorhersehbar waren. „Palace of Glass: Die Wächterin“ hat mir trotz der vielen Déjà-vus gut gefallen und bekommt dafür vier Schreibfedern.

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Tags: fantasy, gaben, königreich, low fantasy   (4)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

action, dystopie, gedankenleser, jugendbuch, mindjack

Locked Tight – Gefährliches Misstrauen

Susan Kaye Quinn
E-Buch Text: 231 Seiten
Erschienen bei Independently published, 31.12.2017
ISBN B078R973CN
Genre: Science-Fiction

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

5, gedankenleser, gif, heilmittel, 4 sterne

Free Souls - Gefährliche Träume

Susan Kaye Quinn
E-Buch Text: 283 Seiten
Erschienen bei null, 09.04.2015
ISBN B00S0KZA5W
Genre: Krimi und Thriller

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

dystopie, gedanken lesen, gefängnis, hoffnung, jacker

Closed Hearts - Gefährliche Hoffnung

Susan Kaye Quinn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.01.2015
ISBN 9781506177175
Genre: Science-Fiction

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8 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

englisch, homosexualität

Call Me by Your Name. Ruf mich bei deinem Namen, englische Ausgabe

André Aciman
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Atlantic Books, 01.04.2009
ISBN 9781843546535
Genre: Historische Romane

Rezension:


Rezension
Die Geschichte zwischen Elio und Oliver beginn als Katz-und-Maus-Spiel. Sie nähern sich und entfernen sich wieder, testen Grenzen und ignorieren sich gegenseitig. Das hat mich von Anfang an mitgerissen. Das Warten darauf, dass endlich etwas zwischen ihnen passiert, hat mich ganz wuschig gemacht. Es ist ein sehr ruhiges, sehr langsames, aber dafür intensives Buch. Elio, der Protagonist, schweift in seinen Erzählungen immer wieder ab oder verlässt die chronologische Reihenfolge der Geschichte, wenn bestimmte Ereignisse oder Erlebnisse zu einem anderen Zeitpunkt passender erscheinen. Dadurch erschafft er aber eine lebendige Atmosphäre in der Villa. Diese Lebendigkeit wird auch gefördert durch den detailverliebt Schreibstil des Autors. Er verwendet eine blumige, adjektivreiche, metaphorische Sprache, die mich einerseits tief in die Geschichte hat eintauchen lassen, andererseits aber auch an die Grenze meiner Englischkenntnisse gebracht hat.

Obwohl es insgesamt ein sehr ruhiges Buch ist, hat es mir trotzdem gefallen. Nur gegen Ende war dann langsam die Luft raus. Sie Spannung zwischen Elio und Oliver, die mich am Anfang noch mitgerissen und mir insgesamt an dieser Geschichte am besten gefallen hat, war weg. Das Buch driftete unaufhaltsam in melancholische, philosophische Dispute ab, für die ich leider gar nichts übrig habe. An der Stelle habe ich mich tatsächlich gefreut, dass ich nicht mehr viel zu lesen hatte. Und als die Geschichte für mich eigentlich abgeschlossen war, ging es dann doch noch mit Ausblicken auf die Zukunft weiter, die 15, 20, 30 Jahre später spielen. Also dem Ende habe ich mich eher entgegen geschleppt, aber das trifft zum Glück nur auf die letzten Seiten zu.

Es gibt in diesem Buch nur eine einzige Szene, die mir überhaupt nicht gefallen und die mich aus dem ruhigen, intensiven Lesefluss gerissen hat, weil ich sie echt ekelig fand. Der Autor hat es gut verstanden, die Dinge subtil zu vermitteln. Er musste nicht alles beim Namen nennen und es wurde trotzdem bis ins letzte Detail deutlich, worum es geht. Die Beschreibungen kann ich selbst in den Sexszenen nur als schön bezeichnen. Bis auf in der einen Szene, da weicht plötzlich von diesem Muster ab und liefert einen leicht anrüchig bis mittelgradig ekelhaften Porno in Buchform. Anders weiß ich es nicht zu beschreiben. Die Szene hat mich völlig aus dem Konzept gebracht und das leider nicht im positiven Sinne.

Fazit
Das Buch lebt von der detailverliebten, adjektivreichen Erzählweise des Autors. Dadurch wird die Atmosphäre lebendig und die Geschichte ruhig und intensiv. Das Katz-und-Maus-Spiel ziemlich Elio und Oliver hat mich von Anfang an mitgerissen. Lediglich gegen Ende war die Luft langsam raus, als die Schilderungen immer melancholischer und philosophischer wurden. Richtig gestört hat mich aber nur eine einzige, in meinen Augen ekelige Szene, die mich aus dem Lesefluss gerissen hat, weil sie für mich überhaupt nicht in die Art und den Fluss der Geschichte gepasst hat. „Call me by your name“ bekommt daher insgesamt vier Schreibfedern von mir.

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Tags: englisch, homosexualität   (2)
 

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UnDivided

Neal Shusterman
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Books for Young Readers, 10.11.2015
ISBN 9781481409766
Genre: Jugendbuch

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

UnSouled (Unwind Dystology) by Neal Shusterman (2014-10-14)


Flexibler Einband
Erschienen bei Simon & Schuster Books for Young Readers, 01.01.1870
ISBN B01FIYTFRG
Genre: Sonstiges

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Unwholly

Neal Shusterman
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 28.08.2012
ISBN 9781442423664
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

unwind

Unwind

Neal Shusterman
Flexibler Einband
Erschienen bei Simon & Schuster Books for Young Readers, 02.06.2009
ISBN B005O8356O
Genre: Jugendbuch

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(173)

351 Bibliotheken, 26 Leser, 1 Gruppe, 129 Rezensionen

dystopie, scythe, tod, jugendbuch, neal shusterman

Scythe / Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension
Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!

Das Buch war überwältigend. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Gute Voraussetzung für eine Rezension. Der Einstieg ist mir problemlos gelungen. Sowohl die altbekannten Charaktere konnten mich direkt wieder fesseln als auch interessante neue Figuren wie der jungen Mann Greyson. Im Laufe des Buches werden diverse Charaktere begleitet, die mir alle gut gefallen haben. Citra und Rowan kommen natürlich wieder zur Wort, es gibt aber auch ein Wiedersehen mit Scythe Faraday und Rowans bestem Freund Tyger. Es hat mir viel Freude bereitet, die unterschiedlichen Entwicklungen zu verfolgen und zu beobachten, wie die Handlungsstränge langsam zusammen gelaufen sind.

Besonders faszinierend fand ich, dass die Tagebucheinträge, die im letzten Buch von verschiedenen Scythe stammten, diesmal vom Thunderhead geschrieben wurden. Auch in einigen Kapiteln wird zum Teil aus seiner Perspektive berichtet. Das fand ich unglaublich interessant. Durch die genaueren Einblicke in seine Gedanken und seine Funktionen konnte ich immer mehr verstehen, warum die Menschen ihn so mögen. Tatsächlich konnte ich mich seiner charmanten Freundlichkeit und seiner ruhigen Geduld irgendwo auch nicht entziehen, denn je mehr ich von ihm gelesen habe, desto sympathischer wurde er mir. Außerdem finde ich die Idee nach wie vor faszinierend, dass die künstliche Intelligenz in dieser Reihe tatsächlich nicht der Bösewicht, sondern das ultimativ Gute ist.

Doch auch abgesehen von den Charakteren konnte mich das Buch fesseln. Es gab eine Menge Überraschungen und Wendungen, die ich nicht vorher gesehen habe. Wie schon im ersten Teil hat der Autor auch hier wieder Entwicklungen geschildert, an die ich nicht im Traum (oder Albtraum) gedacht habe. Außerdem ist es gegen Ende immer spannender und dramatischer geworden. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Und dann war das Buch einfach zu Ende! Das war frustrierend. Voller Adrenalin mit angehaltenem Atem umgeblättert – und in der Danksagung gelandet. Jetzt überlege ich ernsthaft, den nächsten Band auf Englisch zu lesen, damit ich nicht mehr ganz so lange warten muss. Das gesamte Buch was spannend, aber das Ende war wirklich atemberaubend.

Fazit
Dieses Buch gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Sowohl die altbekannten als auch die neuen Charaktere haben mir viel Freude bereitet. Ich habe ihre Entwicklung gerne verfolgt. Außerdem hat mich der Thunderhead, der diesmal eine größere Rolle spielt, sehr fasziniert. Seine Perspektive war wirklich interessant und ich mag ihn genauso sehr wie die Menschen im Buch. Aber auch die Handlung war absolut überzeugend. Spannend, dramatisch, unvorhersehbar und am Ende regelrecht atemberaubend. „Der Zorn der Gerechten“ ist ein überwältigend gutes Buch, das alle fünf Schreibfedern von mir bekommt.

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Tags: fantasy, tod   (2)
 

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194 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

magie, fantasy, alex, auftakt, alexander

Magic Academy - Das erste Jahr

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311707
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Rezension
Bücher mit Akademien für begabte Jugendliche interessieren mich immer sehr. Deshalb habe ich mich auch auf „Magic Academy“ sehr gefreut. Nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich allerdings leider sagen, dass es mir an allen Ecken und Enden aufstößt. In seinen freundlichen Momenten konnte ich Prinz Darren ganz gut leiden, ansonsten habe ich nichts gefunden, woran ich mich erfreuen konnte. Schon im ersten Kapitel wusste ich, dass ich mit den Charakteren meine Schwierigkeiten haben würde. Protagonistin und Erzählerin Ry wirkte von Anfang an aufgesetzt und dramatisch und ihr Bruder Alex ist eine so inkonsistente Figur, dass ich bis jetzt nicht weiß, was ich von ihm halten soll. Ry beschreibt ihn als selbstsicheren Mädchenschwarm und hin und wieder benimmt er sich auch so, aber unter anderem im ersten Kapitel war er so kindlich, ängstlich, unreflektiert, abhängig und quengelig, dass ich ihn für ihren höchstens zehnjährigen Bruder gehalten habe – bis Ry erklärt hat, dass sie Zwillinge und beide fünfzehn Jahre alt sind.
Die übrigen Charaktere entsprechen den Stereotypen: Darren ist der gut aussehende, unnahbare, ambivalent handelnde Prinz. Seine Freundin ist bildhübsch, unfassbar arrogant und hasst Ry von der ersten Sekunde an. Eine Freundin, die Ry innerhalb der ersten halben Minute findet, ist durch und durch liebenswürdig und hängt ihre noble Herkunft nicht an die große Glocke. Dem gleichen Schema entspricht auch die Liebesgeschichte, die zu allem Überfluss auch noch erzählt wird mit stereotypen Sätzen wie: „Ich hatte immer gedacht, seine Augen wären (...)“.

In der Handlung habe ich leider auch nicht gefunden, was ich bei den Charakteren vermisst habe. Im Grunde hat das Buch nämlich gar keine Handlung. Es wird nur 400 Seiten lang beschrieben, wie Ry trainiert, um an der Akademie aufgenommen zu werden. Das gesamte Buch läuft tatsächlich einzig und allein auf die Frage hinaus, ob sie es schafft, für die Ausbildung auserwählt zu werden. Ich glaube nicht, dass jemand das Buch lesen muss, um die Antwort darauf zu finden, schließlich ist sie die Protagonistin und einzige Erzählerin. Bis diese Offensichtlichkeit ganz am Ende geklärt wird, gibt es tatsächlich nur Training, Training und noch mehr Training zu lesen. Ich konnte nicht einmal einen Nebenhandlungsstrang finden, um ein bisschen Abwechslung in den drögen Trainingsalltag zu bringen.

Außerdem entzieht sich mir teilweise die Logik der Geschichte. Erst wird erzählt, dass die Armee zu wenig Magier hat, weil die Gabe im Land zu selten vorkommt. Und dann wird in der gleichen Argumentationskette angebracht, dass deshalb nur fünfzehn Lehrlinge an der Akademie aufgenommen werden – von den 121 magisch begabten Jugendlichen, die am ersten Tag vor der Tür stehen. Dieser Logik kann ich nicht so ganz folgen, wie ich es auch drehe und wende.
Möglicherweise liegt das auch daran, dass ansonsten überhaupt gar nichts bezüglich der genaueren Umstände und des Settings verraten wird. Im Laufe des Buches erfährt der Leser, dass das Land, in dem die Geschichte spielt, Jerar heißt, und dass es dort offensichtlich Magier gibt. Das war alles. Keine Beschreibung des Landes, keine Nennung der Nachbarnstaaten, keine Erläuterung des offenbar herrschenden Krieges, keine Vorstellung der Gesellschaft, keine Einführung in die Traditionen, nichts. Es findet absolut null Worldbuilding statt. Natürlich handelt es sich um eine Reihe, sodass nicht schon im ersten Teil alle Informationen geliefert werden, aber wenn ich schon einem unsympathischen Mädchen 400 Seiten lang beim Training zuschaue, dann wüsste ich wenigstens gerne, warum und gegen wen sie am Ende der Ausbildung kämpfen soll.

Fazit
Das Buch hat mich auf ganzer Linie enttäuscht. Die Protagonistin Ry ist unsympathisch, ihr Bruder eine komplett inkonsistente Figur und alle anderen Charaktere sowie die Liebesgeschichte entsprechen den gängigen Stereotypen. Es gibt gar keine Handlung, die über den drögen Trainingsalltag hinausgeht. Ob die einzige Erzählerin nach 400 Seiten ununterbrochenem Training die Aufnahmeprüfung besteht, kann wohl jeder schon vor dem ersten Kapitel beantworten. Für Worldbuilding ist kein Platz, sodass ich abgesehen von dem Namen des Landes schlicht gar nichts über die Welt und ihre Bewohner erfahren habe. Nach 400 Seiten Training weiß ich nicht einmal, gegen wen die Protagonistin eigentlich kämpfen soll. Da sich mir zudem manchmal auch noch die Logik der Geschichte entzogen hat, kann ich an „Magic Academy – Das erste Jahr“ nicht mehr als eine Schreibfeder vergeben.

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fantasy, liebe, attentäter, prinzessin, gabe

Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

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