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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„June glaubt nicht an die alten Legenden Cornwalls, die sich um ihre Familie ranken – und um das Herrenhaus ihres Onkels. Sie will nur eines: hier ihr Abschlussjahr verbringen und dabei ihren Liebeskummer vergessen. Doch die ungleichen Zwillinge Blake und Preston machen ihr das nicht leicht. June fühlt sich magisch zu ihnen hingezogen, ist aber auch irritiert von ihrem rätselhaften Verhalten. Was haben die beiden zu verbergen? Auf der Suche nach Antworten dringt sie immer tiefer in die Geheimnisse um ihre Familie vor. Ob an den alten Legenden doch etwas dran ist? June kann das nicht glauben – bis sie plötzlich selbst unglaubliche Dinge wahrnimmt und ein einziger Augenblick alles verändert.“ (Quelle: Ravensburger)

June möchte ihr letztes Schuljahr als Auslandsjahr bei ihrem Onkel in Cornwall verbringen. Sie braucht Abstand, möchte ihren Liebeskummer vergessen und sich auf die Schule konzentrieren. Allerdings hat sie da die Rechnung ohne Cornwall und seine Legenden und ohne die Zwillinge Preston und Blake gemacht. Kaum ist sie angekommen, beginnen merkwürdige Dinge zu passieren und die Spukgeschichten, die sich um das Anwesen ihres Onkels ranken, scheinen nur allzu wahr zu sein. Das Ganze macht June sehr neugierig, obwohl sie niemand ist, der an alte Mythen und Legenden glaubt. Aber dabei bleibt es natürlich nicht und Junes Leben wird immer noch komplizierter. Denn etwas ist mir ihr passiert, etwas was sie sich nicht erklären kann und schon gar keinem erzählen sollte.

„Noch Jahre später soll in den Nächsten eine grün gekleidete, blasse Frau auf Green Manor ihr Unwesen getrieben haben.“

Die eigentliche Geschichte kommt sehr gemächlich ins Rollen. Aber ich habe ehrlicherweise auch kein schnelles Tempo und super viel Spannung und Action erwartet. Dennoch war ich nicht gelangweilt. Man wird gut in die Geschichte eingeführt, erfährt ein bisschen was über die Landschaft (Cornwall ist ein wundervolles Setting!), lernt aber schnell alle wichtigen Charaktere kennen. Das Buch beschäftigt sich zunächst recht lange mit June und den Zwillingen und der Chemie zwischen allen. Nach und nach kommt dann ein bisschen der Fantasy-Aspekt ins Spiel. Auch wenn ich die Idee gut finde, kommt mir das ganze etwas zu kurz. Ich hätte mir persönlich ein bisschen mehr Fantasy und ein klein bisschen weniger Romance gewünscht. Das ist aber Geschmackssache.
Da das Buch nun mal in dem „Romantasy“ Genre zu hause ist, war von Anfang an klar, dass ich hier wahrscheinlich eine sehr prominente Liebesgeschichte vorfinden würde (oder sogar ein Liebesdreieck, wenn man dem Klappentext glauben sollte) und deswegen war ich erst etwas zögerlich. Ich bin ja jemand der super gerne über unrealistische Liebesgeschichten meckert und ich halte mich dann mit meiner Meinung auch nicht zurück. Und ja, Liebe, Liebelein, Flirtereien, Turteleien. Alles ist viel und prominent zu finden.
Aber glaubt es oder glaubt es nicht, obwohl dieses Buch prädestiniert dazu ist, dass ich es irgendwie doof finde, fand ich es einfach nur gut. Ja, es ist super klischeehaft und teilweise kitschig und da ist dieses angedeutetes Liebesdreieck. Und trotzdem fand ich es gut. Ehrlichweise kann ich nicht 100%tig sagen woran genau es liegt, aber es hat mir einfach gut gefallen. Manchmal ist das einfach so!

„Es gibt solche Menschen. Menschen, die mehr sehen als die anderen. Die diesen Blick haben, verstehst du?“

Wo ich gerade von Klischees geredet habe, kommen wir doch direkt mal zu den Charaktere. Diese fallen in die typischen Kategorien. Junge, hübsche Protagonistin und heiße Zwillinge von denen einer der „Gute“ und einer der mysteriösere „Bad Boy“. Am Anfang konnte ich nur die Augen verdrehen, aber am Ende kann ich sagen, dass ich sie alle liebe.
Die Protagonistin ist June. Es hat sie für ihr letztes Schuljahr zu ihrem Onkel verschlagen, weil sie allem zu hause entkommen will. Sie ist lebhaft, sehr nett und aufgeschlossen. Zudem verfällt sie irgendwie sofort beiden Zwillingen (aber hey, das nehme ich ihr nicht übel, wäre ich auch :D). Dann lernt sie noch liebe Menschen in der neuen Schule kennen und ist eigentlich ein normales Mädchen, nur, dass sie das natürlich nicht ist. Es beginnen Dinge zu passieren (auf die ich nicht genauer eingehen werde), aber sie händelt das alles ganz gut. Ich finde sie sehr sympathisch und eine super angenehme Protagonistin!
Preston ist der „gute“ Zwilling. Er ist nett, zu vorkommend und sehr selbstbewusst (*hust* und natürlich super heiß *hust*). Achja, und er ist Sänger in einer Band. Er macht sich sorgen um June und möchte einfach, dass es ihr gut geht. Also schon ein netter, sehr von sicher überzeugter Typ, auch wenn er so seine frechen Momente hat.
Dann wäre da noch Blake, der mysteriöse, heiße Zwilling. Er war von Beginn an schon wieder direkt mein Typ. Er fährt Motorrad, ihr ein Pferdemensch, recht abweisend und ist nicht so wirklich nett zu June, aber du weißt als Leser natürlich sofort, dass hinter der harten Schale noch ein toller Typ versteckt ist. Diesem Schema verfalle ich sofort immer. Von daher: Team Blake!
Also ihr seht, die Charaktere sind schon relativ klischeebehaftet und man darf das alles vielleicht nicht so ernst sehen, aber dennoch sind mir alle über die Länge des Buches total ans Herz gewachsen und haben mein armes Herzchen auch gewonnen!

„Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen kann – und dass ein einziger Augenblick deine ganze Existenz für immer verändern kann. Aber es ist offenbar so.“

Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Gelungene Beschreibungen der schönen Landschaft, der schönen Architektur und ähnliches findet man immer und immer wieder. Und diese sind genau so, wie sie sein sollte. Oft verlieren sich Autoren in ellen langen Beschreibungen, aber hier war alles in genau richtigem Maße auf den Punkt gebracht.
Auch war die Sprache angemessen. Jung genug, dass es glaubwürdig war, ohne kindlich zu wirken. Aber dann teilweise auch etwas „steifer“, was das britische und die gehobenere Gesellschaft hier und da dann unterstrichen hat.

Dieses Buch hat mich super überrascht. Ich bin mit sehr gemischten Gefühlen daran gegangen, weil ich dem ganzen Romantasy Genre schon etwas skeptische gegenüber stehe, aber dennoch hat mich das Buch überzeugt. Das Setting ist toll, die Geschichte ist schön ausgearbeitet, aber vor allem die Charaktere haben es mir angetan. Das Buch ist wirklich etwas für’s Herz! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung 🙂

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen


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84 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Das Raunen der Flammen

Helena Gäßler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 12.10.2017
ISBN 9783959917711
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses Buch habe ich auf der FBM 2017 gekauft. Könnt ihr euch denken warum? Ja genau, ich habe mich in das Cover verliebt. Ich als totaler Cover-Käufer bin natürlich sofort auf dieses Buch angesprungen. Die Grüntöne, der Vogel, der Schrift. Das ist einfach alles sehr stimmig und gefällt mir ungeheuer gut!

„Ich will euch die meine erzählen. Die ehrlichste Heldensaga, die ihr je gehört habt.“

Das Zitat hier drüber sagt eigentlich genau worum es geht. Es geht um die Geschichte von Zoraya, um ihre „Heldengeschichte“. Durch eine Verkettung von unglücklichen Umständen, ist sie urplötzlich dazu auserkoren ihr Land und ihren König zu retten. Dabei hat sie eigentlich gar nicht so richtig gemacht. Sie wird zufällig entführt und kann glücklicherweise entkommen. Sie will Wasser holen, findet ein totes Monster und soll es auf einmal getötet haben. Irgendwie schlittert Zoraya da so rein und wird von einem königlichen Boten aus Heldin ausgerufen und zum königlichen Palast gebracht, ohne Wiederrede. Und dort angekommen wir es auch nicht besser. Obwohl sie eigentlich die Heldin des Landes sein soll, stellt sie schnell fest, dass sie eigentlich nicht weiter ist als eine unbedeutende Marionette, die keiner Ernst nimmt und der keiner etwas anvertraut. Zorayas Leben entwickelt sich in eine Richtung, die ihr nicht gefällt und die sie sich nicht erträumt hätte. Sie wird in eine Welt geworfen, die nicht die ihre ist und muss damit klarkommen. Sie soll das Land retten, aber darf prinzipiell nicht machen. Irgendwie muss Zoraya da jetzt durch.

Die Geschichte ist die meiste Zeit nicht im klassischen Sinne „spannend“. So richtig, richtig spannend wird es erst im letzten Drittel. Das heißt aber keineswegs, dass das Buch langweilig ist. Man erfährt viel über Zoraya, über die Welt, über die Monster, über Zorayas Alltag im Palast, über Zorayas Wandlung. Man bekommt einfach unglaublich viel mit, deswegen ist es überhaupt nicht schlimm, dass es oft nicht richtig spannend ist.
Allerdings geht gegen Ende des Buches dann alles Schlag auf Schlag und gefühlt auf jeder Seite kommt eine Wendung. Eins kann ich euch sagen meine Lieben, ich habe da so einiges nicht kommen sehen! Das Buch hat mich unglaublich überrascht!
Je mehr ich gelesen habe, umso mehr hat mich das Buch gefesselt. Ich konnte es irgendwann einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Welt war so toll, die Geschichte richtig durchdacht und vielschichtig. Wirklich gelungen!

„Dies ist meine Geschichte und ich werde sie so erzählen, wie ich es für richtig halte.“

Zoraya ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Sie ist nicht so eine schüchtern, zurückhaltende junge Frau, die dann merkt, dass sie total klasse ist und die Welt rettet. Die weiß genau was sie kann und was sie nicht kann. Sie macht das alles nicht, weil sie sich dazu berufen fühlt, sondern weil sie einfach keine Wahl hat. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und stark. Aber sie ist auch verletzlich, fühlt sich einsam und lässt sich von Dingen beeinflussen. Wenn sie etwas falsch macht, sieht sie es ein und steht dazu. Sie versucht immer nach etwas höherem zu streben und besser zu werden. Sie ist einfach ECHT! Man kann sie sich mit ihr als Person identifizieren. Von Seite eins an war ich ein riesiger Fan von ihr und habe jeden Augenblick ihrer Geschichte genossen. Es war toll zu sehen, wie sie sich als Person weiterentwickelt und wächst.
Am Ende habe ich das Buch mit einem lachenden und weinenden Auge beendet. Lachend, weil ich gerne Zoraya begleitet habe. Weinend, weil die Geschichte zu Ende erzählt war.

„Denn Hoffnung ist wie ein Funken. […] Du musst den funken einfangen, ihn füttern, ihn hegen und pflegen – dann kann er ein Feuer entfachen.“

Und jetzt kommen wir zu meinen ganz persönlichen Highlight: der Schreibstil! Ab dem Prolog war ich hin und weg. Helena schreibt so unglaublich bildhaft und schön detailliert. Es wird zu einem richtigen Erlebnis, wenn man Beschreibungen von Landschaften, Räumen und ähnlichen liest. Und dann sind da noch die Passagen, in denen Zoraya sehr tiefgründig wird. An manchmal stellen könnte man dort den Schreibstil schon fast als poetisch oder philosophisch bezeichnen. Ich war unglaublich gefesselt und habe an jedem geschriebenen Wort gegangen. Hut ab, für diese durchdacht, wunderschöne und absolut gelungene Wortspielerei!

„Wie hatte ich nur so naiv sein können? Nicht jeder auf dieser Welt träumt von Frieden.“

Man Fazit ist, wie es sein muss, sehr positiv. Das Buch hat mir von Beginn an wirklich gut gefallen. Zoraya ist eine unfassbar sympathische Protagonistin, mit der man sich gut identifizieren kann. Lange Zeit wollte ich erst vier Sterne geben, weil halt dann doch die meiste Zeit die gewisse Spannung fehlt, aber dieses Ende hat alles wieder wett gemacht. Aber sowas von! Und dann ist da auch noch dieser tolle Schreibstil. Also meine Lieben, ich kann das Buch nur empfehlen 🙂

Meine Bewertung: 5/5 Sterne

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133 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

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Der Mond des Vergessens - Die fünf Kriegerengel

Brian Lee Durfee , Andreas Heckmann
Fester Einband: 888 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.03.2018
ISBN 9783608961416
Genre: Fantasy

Rezension:


"Es gibt viele Götter und viele Herren, doch bald wird es nur noch einen geben. Einen, dem Königinnen und Könige die Füße waschen werden.

Unter den Göttern ist Streit entbrannt und zwingt den Menschen einen fürchterlichen Krieg auf. Über das Meer kommen die fanatischen Anhänger des verstoßenen Gottessohnes Raijael, um die Gläubigen der alten Laijons-Religion zu unterwerfen. Irgendwo in den Landen hält sich der Waisenjunge Nail versteckt. Auf ihm ruht die heimliche Hoffnung auf Rettung.

Jovan, der älteste Sohn des gefallenen Königs, regiert – von immer schlimmeren Wahnvorstellungen besessen – über Gul Kana. Verzweifelt versuchen seine zwei Schwestern sich ihm entgegenzustellen. Jondralyn lernt mit allen Mühen und Qualen die hohe Kunst des Schwertkampfs, während Tala ein Geheimnis lüftet, das nicht nur die Familie, sondern das ganze Land zu zerstören vermag. Kann das Königreich sowohl die Gefahren von innen als auch die Bedrohung durch die neue Religion Raijaels überstehen? Und hat das Schicksal des jungen Nail etwas mit einer uralten Prophezeiung zu tun?" (Quelle: Klett-Cotta)

Die Geschichte, die Welt und die Religion sind sehr komplex. Am Anfang des Buches wird man direkt mit sehr, sehr viel neuem konfrontiert. Das ist bei ersten Teilen von High Fantsy Reihen nicht unüblich, aber, wie ich finde, immer mal wieder etwas mühselig. Aber wenn man sich durch den Anfang durchwuselt, lohnt es sich fast immer. Hier ist es genauso!
Zunächst begleitet man Nail. Er ist das Mündel eines Mannes names Shawcroft und lebt in dem kleinen Dorf Galgenhafen, an der Küste. Dort wird man in die Geschichte eingeführt. Man hört von dem Krieg, der immer näher kommt, und beginnt von dem Glauben zu erfahren, auf dem alles aufbaut.
Nach den ersten Kapiteln kommen neben Nail noch weitere Sichtweisen dazu. Insgesamt gibt es acht verschiedene. Auch wenn ich am Anfang noch verwirrt war, weil dadurch sehr viele Dinge, Tatsachen und Charaktere auf einen einprasseln, habe ich die verschiedenen Sichtweisen nach und nach zu schätzen gelernt. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über die ganze Geschichte und merkt wie langsam alles zusammenläuft. Es beginnt alles Sinn zu machen. Man versteht, was los ist und warum.
Nach einigen Kapitel, wenn das World Building vorbei ist, kommt die Geschichte gut in Fahrt. Als Leser wird man in Intrigen verstrickt, muss Rätsel los und steigt immer mehr hinter den Grund von allem. Und irgendwie kam einfach vieles anders, als ich erwartet hatte. Das macht die Geschichte spannend und überraschend, wie man es von einem guten Fantasybuch erwartet!
Ein gelungenes Extra sind die Zitate zu beginn jedes Kapitels. So ziemlich alle drehen sich um den Glaube, der auf den Fünf Inseln vorherrscht. Bzw. drehen sie sich um verschiedene Sichtweisen dieses Glauben. Wenn man diese Zitate aufmerksam liest, helfen sie einem ein klein wenig dabei alles besser zu verstehen.

"Laijon trug ein im Licht schimmerndes Kettenhemd und seine silberne Streitaxt, den Mond des Vergessens."

Die Charaktere in diesem Buch sind so unterschiedlich, wie vielfältig. Nail ist ein junger, stolzer Mann, der versucht seinen Weg zu finden. Tala ist eine junge Prinzessin, die eigentlich nur ihre Freundin retten möchte. Jondralyn ist Talas ältere Schwester und möchte unbedingt ihr Land retten. Gault ist ein Krieger des Feindes, der immer mehr beginnt zu Zweifeln. Ava ist eine junge, wunderschöne Frau, die es schwer im Leben hatte und versucht das Beste daraus zu machen. 
Ich denke ihr versteht worauf ich hinaus will. Es gibt viele unterschiedliche, gut ausgearbeitete Charaktere, die alle eine neue Sichtweise auf die Geschichte werfen. Auch wenn ich anfangs etwas überfordert war mit der Menge von Charakteren. Irgendwann hatte ich dann aber den Dreh raus. Ich wusste wer wer ist und was war wollte und konnte. 

"Im Leben wie im Krieg geht mehr durch den Verlust der Hoffnung verloren als durch kalte Klingen und Metzelei."

Der Schreibstil ist dem Genre angemessen. Er bringt immer genau an den richtigen Stellen die Brutalität, Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit hervor, unterstützt aber auch die positiven Empfindungen. Es ist meiner Meinung nach ein sehr klarer Schreibstil.
Das Einzige, was mich gestört hat, ist, dass sich der Autor manchmal mit unnötigen Beschreibungen aufhält. Zum Beispiel zählt er hier oder da mal drei, vier Charaktere hintereinander auf, die für die Geschichte völlig unerheblich sind und so ähnliche Sachen. Das hat mich dazu gebracht mal den einen oder anderen Absatz zu überspringen.
Sonst liest sich das Buch aber wirklich gut und wenn man einmal in die Geschichte gefunden hat, kommt man schnell voran.

"Denn die Zeit ist reif, die verlorenen Waffen Laijons und die fünf Engelssteine zusammenzutragen."

Schließlich kann ich sagen, dass ich finde, dass "Der Mond des Vergessens" ein gelunger Auftakt für eine High Fantasy Reihe ist. Nach starken World und Character Building kam die Story in Fahrt und bildet eine gute Grundlage für die nächsten Teile der Reihe. Wenn ihr High Fantasy mögt, dann kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen!

Meine Bewertung: 4/5 Sterne

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(32)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

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Bloodspell - Es lebe die Nacht!

Norma Feye
E-Buch Text: 312 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 14.11.2017
ISBN 9783732537990
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Geschichte dieses Buch begann so völlig anders als erwartet. Ich hatte schon fast mit dieser typischen Vampir-Lovestory gerechnet. Aber nein, es kam anders. Ich möchte nicht zu viel verraten, deswegen bleibe ich bei diesem Punkt lieber etwas wage.
Generell muss ich aber wirklich sagen, dass die Geschichte toll aufgebaut wird. Wenn man in anderen Büchern schnell alle Geheimnisse rund um die Hauptcharaktere kennt, werden in diesem Fall die einzelnen Tatsachen erst nach und nach aufgedeckt. Das ist hauptsächlich den verschiedenen Zeitlinien in dem Buch zu verdanken. Parallel zur „Haupt-Storyline“ in der Gegenwart erfährt man auch immer wieder Sachen über Viva mit Hilfe verschiedener Ausschnitte aus ihrer Vergangenheit. Das ist wirklich gelungen.
Die Geschichte an sich ist recht schnelllebig mit einigen kürzeren Zeitsprüngen hier und da, aber trotzdem kommt man als Leser gut mit! Das Tempo hilft den Spannungsbogen über die gesamte Länge des Buches aufrecht zu erhalten.
Das Thema Vampire wird in diesem Buch auf gute „altmodische“ Weise bearbeitet, was mir persönlich sehr zugesagt hat. Da mir einige des neuen Herangehensweisen, dann doch etwas zu fantastisch sind.

Viva ist ein toller Hauptcharakter. Die ist eine unabhängige, erfolgreiche moderne Frau, die nur allzu gut weiß was sie will. Auch wenn sie ab und an recht festgefahren und stur wirkt und sich nicht wirklich gerne auf Sachen einlässt. Zudem besitzt die mehrere Kaninchen, was eine herrliche Abwechslung zu den sonst üblichen Hunden und Katzen ist und immer wieder für witzige Momente sorgt.
Ronan, als Gegenpart zu Viva, wirkt ruhiger und ausgeglichener. Auch wenn er meiner Meinung nach einige Eigenarten von Viva etwas zu leicht hinnimmt und nicht genug fragen stellt. Im Gesamten, ergänzen sich die beiden aber sehr gut.
Und auch die Nebencharaktere in diesem Buch sind alle liebevoll gestaltet und geben durch ihre völlige unterschiedlich Persönlichkeiten, der Geschichte noch mehr Tiefe.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm zu lesen, sodass man als Leser schon fast durch das Buch fliegt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein gut gelungenes Vampirbuch mit guten Charakteren und einer netten Liebesgeschichte ist, an der es wirklich sehr wenig auszusetzen gibt. Deswegen habe ich meine Verwertung auch noch mal angehoben!

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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DREAM ON – Tödliche Träume

Nikolas Stoltz
E-Buch Text: 419 Seiten
Erschienen bei FeuerWerke Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783945362303
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Nick Quentin bekommt durch einen alten Bekannten der Familie einen Job bei der Firma DREAM ON verschafft. Zunächst weiß er gar nicht genau was er dort machen soll, ist dann aber schnell beigeistert als er in der Firma eintrifft und ihm alles erklärt wird. DREAM ON hat eine Technologie entwickelt um bewusst zu träumen und Träume zu kontrollieren. Was zu erst fantastisch klingt, wird schnell zum Albtraum, als ein Mord passiert. Nick gerät unter Verdacht. Und als das FBI keine Anstalten macht den richtigen Täter zu finden, ermittelt Nick zusammen mit Kollegen und der Tochter des ermordeten auf eigene Faust. Allerdings zieht alles weitere Kreise, als zu Beginn angenommen!


Am Anfang war ich sehr begeistert von der Idee des Buches. Die Geschichte schien sehr interessant zu werden und die Charaktere waren vielversprechend. Allerdings wurde ich immer unsicherer je mehr ich gelesen habe. Die Geschichte wird sehr schnell und teilweise "abgehackt" eingeleitet und es wird sehr viel mit Klischees gespielt. 
Als Beispiel ist die FBI Agentin Lena Delago zunennen. Sie ist jung, sie ist eine Frau, sie hat ihren eigenen Kopf und genau deswegen wird sie von ihren Kollegen nicht ernst genommen. Ich persönlich bin nicht so der Fan von diesen offensichtlichen Rollenverteilungen.
Allerdings ist die Geschichte an sich wirklich spannend und grade gegen Ende gibt es einige unerwartete Wendungen. Das ist wirklich gut gemacht!
Und wenn nicht mit Klischees gespielt wird, sind die Charaktere auch gut gelungen. Neben dem Hauptcharakter Nick, gibt es auch einige sehr interessante Nebencharaktere, die alle ihre Eigenarten haben. 


Alles in allem bin ich etwas hin und her gerissen. Einerseits haben mir im großen und ganzen die Geschichte und die Charaktere gefallen. Anderseits war ich im Anfang von Tempo der Geschichte überrumpelt und war an manchen Stellen nur genervt. 
Im Grunde genommen ist dieses Buch aber ein gut gelungener Scifi Thriller.

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Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

Heather Demetrios , Gabriele Burkhardt
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.10.2017
ISBN 9783423717472
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Nalia, die letzte Überlebende des vormals herrschenden Dschinn- Clans aus Ardjinna, wurde auf die Erde verschleppt, wo sie nun die Sklavin von Malek Alzahabi ist. Sie lässt keinen Gelegenheit aus um sich gegen ihren Meister aufzulehnen und ihre Freiheit zurückzuerlangen. Jedoch scheitert jeder Versuch. Doch das plötzlich auftauchen des jungen Rebellenführers Raif bringt ihre Freiheit in greifbare Nähe! 


Was einem natürlich sofort ins Auge sticht ist dieses wunderbar gelungene Cover, welches direkt mein Interesse geweckt hat. Dazu kam der vielversprechend Klappentext und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. 


Die Geschichte hat ein gutes Tempo mit spannenden Wendungen, wenn auch teilweise einige Aspekte wenig überraschend sind. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, mit schönen, detaillierten Beschreibungen aber ohne zu viel zu sein. 
Die Charaktere werden gut eingeleitet und entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Das trifft vorallem auf den Hauptcharakter Nalia zu, welche sich von ein aufsässigen Teenager zu ei einer willenstarken Frau entwickelt, die weiß wofür sie kämpft. Auch die beiden männlichen Charaktere Raif und Malek sind nicht das, für das man sie zunächst halt, wenn auch auf völlig unterschiedliche Art und Weise. 
Allerdings gibt es ein paar Aspekte, vor allem in der Beziehung zwischen Malek und Nalia, die much etwas gestört haben. Weswegen meine Bewertung etwas niedriger ausfällt als sie sein könnte!


Alles in allem, ein wirklich unterhaltsames Buch mit einer faszinierenden Geschichte und tollen Charakteren! 

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229 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

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Das Erwachen des Feuers

Anthony Ryan , Birgit Maria Pfaffinger , Sara Riffel
Fester Einband: 725 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 28.10.2018
ISBN 9783608949742
Genre: Fantasy

Rezension:

Drachen werden in, dem durch Unternehmenssyndikate beherrschten, Mandinorien wegen ihres Blutes gejagt, eingesperrt und gezüchtet. Dieses Blut verlieht einigen Menschen, den Blutgesegneten, außerordentliche Kräfte. Allerdings werden wilde Drachen immer weniger und gezüchtete Drachen immer kleiner und schwächer. Das Ende der Drachen würde einen Krieg mit dem angrenzenden Cotvantinischen Kaiserreich bedeuten. 
Um einen Krieg zu verhindern werden die Handelssyndikat-Agentin Lizanne und der unregistrierte Blutsegnete Claydon auf Missionen ausgesendet um einen weißen Drachen zu finden. Allerdings erweist sich diese Aufgabe als gar nicht so einfach, das weißen Drachen als Mythos gelten.. 

Anthony Ryan behandelt mit diesem Buch das Thema Drachen auf eine erfrischen neue Art. Drachen die als "Zuchtvieh" gehalten und ausgeschlachtet werden, sind mir vorher noch nicht untergekommen. Das Blut jeder Art verleiht den Blutsegenten unterschiedliche Kräfte. In Mandinorien gibt es vier unterschiedliche Arten von Drachen: rote, grüne, blaue und schwarze Drachen. Mit diesem Prinzip wird die Geschichte eingeleitet und alles zunächst Schlüssig erklärt. Allerdings wird etwas oberflächlich auf die Gesellschafts- und Handelsstrukturen Mandinoriens eingegangen, was meiner Meinung nach recht verwirrend ist und es am Anfang schwierig macht direkt in die Geschichte einzufinden. Dafür macht der Rest der Geschichte aber das anfängliche Versäumnis wett und der Leser wird in eine Welt voller Mysterien, Gefahren und Intriegen gezogen. Sobald man einmal in die Geschichte gefunden hat, lässt sie einen nicht mehr los. 
Der Autor fokussiert sich in seinem Buch hauptsächlich auf drei Charaktere: Lizanne Lethridge, Claydon Torcreek und Corrick Hilemore. Jeder einzelne dieser Charaktere ist dazu gedacht einen völlig anderen Blick auf die Geschichte zu werfen. Lizanne ist eine Syndikatsangestellte und steht fest zu dessen Prinzipien. Claydon ist ein unregistrierter Blutgesegneter und Kleinkrimineller. Hilemore hingegen ist Mitglied der Marine. Alle drei Hauptcharaktere werden mit jedem Kapitel mehr und mehr aufgebaut, auch wenn nicht bei allen sofort klar ist, was ihre Rolle in diesem Buch sein soll. 
Den Schreibstil kann man ziemlich gut als präzise beschreiben. Alles wird detailliert und vernünftig beschrieben, aber nie zu verschnörkelt oder übertrieben ausführlich. 

Alles in allem ein sehr gut gelungenes Fantasybuch und ein muss für alle Drachen-Fans!

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