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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

wahnvorstellungen, london, thriller; geheimnisvoll, albträume, berlin

Sterbensstill: Thriller

Daniela Arnold
E-Buch Text: 215 Seiten
Erschienen bei null, 23.07.2017
ISBN B0746SHBRV
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:
Mommy, bitte, du musst herkommen. Er sagt, er tut mir weh, wenn du nicht kommst. Bitte, Mommy, komm schnell, ich hab solche Angst.“ Über das Buch: Berlinerin Isa ist auf der Flucht vor ihrem gewaltätigen Ehemann. Gemeinsam mit ihrem fünfjährigen Sohn Tim findet sie Zuflucht im Haus ihrer verstorbenen Großtante an der Küste Englands. Isas Gefühl von Sicherheit stellt sich schnell als Trugbild heraus, nachdem Tim zunehmend unter Wahnvorstellungen und Albträumen leidet, sich Nacht für Nacht unerklärliche Vorfälle häufen. Als Isa schließlich hinter ein erschütterndes Familiengeheimnis kommt, das mit einer grauenvollen Mordserie zusammenhängt und deren Hintergründe mit Isas Vergangenheit verwoben scheinen, schweben Tim und sie längst in tödlicher Gefahr.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war einfach rasend und dabei flüssig zu lesen. Obwohl das Buch „nur“ um die 247 Seiten umfasst war es eine geballte Ladung an Spannung. Dabei hat sich diese auch immer wieder gesteigert. Ich habe es einfach verschlungen und ich konnte gar nicht mehr aufhören darin zu lesen, es war einfach so fesselnd.

Dazu hat auch der Perspektivenwechsel beigetragen, dieser hat mir auch super gefallen. Man hatte dadurch einen größeren Blickwinkel auf das Geschehene und konnte die Handlung noch besser verfolgen. Die Charaktere fand ich genau richtig ausgearbeitet und haben mich super unterhalten können.

Für Gänsehaut haben für mich auch unter anderem gerade die paranormalen Stellen gesorgt, diese finde ich einfach super gelungen.

Am Ende sind alle Stränge schön und flüssig zu einem zusammen geführt worden. Wobei mir der Charakter zum Wendepunkt des Falls doch etwas zu urplötzlich darauf gekommen ist. Bis zum Ende war es einfach stimmig und gut durchdacht. Spannung pur war das!

Ganz klar eine Empfehlung!

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Tags: buchempfehlung, thriller; geheimnisvoll   (2)
 

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23 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasie, heldenreise, abenteuerreise, arthusroma, hat mich nicht überzeugt.

Arthurs Entführung

Bernd Desinger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 11.09.2017
ISBN 9783770020416
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Geheimnisvolle Reise an die Grenzen unserer Welt Arthur bildet den Mittelpunkt einer Clique, die gerade am Ende des Studiums steht. Regelmäßig finden Treffen am runden Tisch in seinem geräumigen Apartment statt. Immer dabei sind seine engsten Freunde: Der BWLer Lance, dessen große Liebe Jannifer, der stolze Falk und der hünenhafte Eric. Eines Tages ist Arthur verschwunden, und alles, was die vier Verbliebenen finden, ist ein Brief seiner Entführer mit Reisezielen. Dazu noch eine erhebliche Summe an Bargeld. Und eine Aufgabe: Sie sollen Arthur suchen. Dies ist die Ausgangssituation in „Arthurs Entführung“, dem ersten Band der fantastischen Trilogie. Jeder der vier Freunde muss schon bald erfahren, dass die Grenzen des eigenen Verstandes nicht die Grenzen dieser Welt sind. Auch dass Eidechsen sprechen können, erscheint bald nicht mehr ungewöhnlich. Wundersame Gestalten tauchen auf, mysteriöse Ereignisse, surreale Orte. Und über all ihren Erlebnissen schwebt die große Frage: Wo ist Arthur?

Meine Meinung:

Der Inhalt des Buches hatte mich sehr angesprochen und ich war sehr neugierig darauf. Vielleicht habe ich mir zu viel erwartet. Denn überzeugt bzw. gefallen hat mir das Buch letztendlich nicht. Was ich sehr schade finde, denn die Grundidee dahinter wäre eine Gute.

Es war für mich keine Handlung greifbar. Es kommt für mich keine Spannung auf und ergibt auch nicht immer Sinn. Die Charaktere haben mich ebenso ratlos gelassen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl sie reisen einfach nur, die ganzen Liebeleien wären in Ordnung gewesen wenn sie nicht die ganze Zeit aufgetreten wären. Sie haben einfach das wesentliche aus den Augen verloren. Arthur.

Was Arthur betrifft bin ich enttäuscht worden. Seine Freunde sollten ihn suchen, taten sie aber eigentlich nicht. Jeder war mit sich selbst beschäftigt. Sie begaben sich auf die Reise, jeder in das zugeordnete Land. Und das war es dann auch mit Arthur. Ich hätte mir für ihn viel viel mehr Präsenz gewünscht. Mehr Hinweise von ihm oder vielleicht von seinen Entführern. Auch wenn dies nur der erste Teil ist hätte ich da viel mehr Handlung erwartet. Dadurch kam für mich das ganze ins Stocken und hat sich nicht schön lesen lassen. Und es war für mich langweilig zu lesen weil es einfach nicht weiterging.

Wie schon angedeutet haben die Charaktere keinen guten und bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie waren für mich nicht greifbar oder authentisch. Eine Entwicklung konnte ich bei keinem von ihnen feststellen.

Das Ende der Handlung kam dann zu plötzlich und viel zu schnell und hat letztendlich für noch mehr Fragen gesorgt.

Mich hat es leider gar nicht überzeugen können. 

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Tags: hat mich nicht überzeugt.   (1)
 

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

krimödie, humor, krimi, blumensprache, mord

Mausetot im Mausoleum

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Vlg, 11.09.2017
ISBN 9783770015610
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
Muss man abergläubisch sein, um sich ein Horoskop stellen zu lassen? Und was bedeutet es, wenn einem Farnwedel statt Rosen geschenkt werden? Denn Loretta bläst Trübsal. Seit Pascal weg ist, leidet sie unter akutem Liebeskummer. Damit sie nachts nicht allein ist, übernimmt sie die Spätschichten im Callcenter. Immerhin teilt sie ihr neues Hobby, die Fotografie, mit dem netten und obendrein gut aussehenden Stefan. Loretta verabredet sich mit ihm zur Motivjagd auf einem alten Friedhof und findet ihn im Kerzenschein liegend im Mausoleum, leider mausetot. Schon wieder eine Leiche in Lorettas Umfeld – auch Kommissarin Küpper ist nicht begeistert. Loretta hält sich diesmal aus den Ermittlungen raus – bis Pascals Auto von der Straße gedrängt wird und sie erkennen muss, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist, der auch über Leichen geht, um seine Angebetete ganz für sich zu haben …

Meine Meinung:

Ich habe schon einige Loretta Bücher gelesen, die mir bis jetzt auch immer gefallen haben. Aber dieses Mal war das nicht der Fall.

In diesem Teil stand mehr als sonst Loretta selbst im Vordergrund. Ihr Leben nach der Trennung von ihrem Pascal, Besuche bei der Astrologin und ein heimlicher Verehrer. Das zog sich dann bis zur Hälfte des Buches. Loretta war auch einfach nicht sie selbst. Mir war diese erste Hälfte zu unaufregend, keine Spannung, nicht aufregend und auch eher „langweilig“ zu lesen, das war das erste Mal das ich bei Lorettas Abenteuern so empfinde.

Die Spannung fing für meinen Geschmack viel zu spät an sowie die dazugehörige Leiche, um die es ja auch geht. Erst ab der Hälfte des Buches, was ich ziemlich schade finde. Zu dem weiß man ja bereits im Voraus durch den Klappentext um wem es sich da handelt. Auch als es dann losging, konnte das Buch mich immer noch nicht überzeugen und hat für mich keine Spannung aufgebaut. Wie schon oben erwähnt ist Loretta nicht in der Verfassung wie wir sie eigentlich kennen und hat da selbst dazu beigetragen. Ihr Verhalten war entweder so unmotiviert, in ihren Gedanken versunken und auch keinen Antrieb hatte sie, gegen Ende verhielt sie sich dann wieder genau andersrum und war mir zu Übertrieben. So habe ich zumindest das ganze empfunden. Was ich aber eine tolle Idee fand war die Sache mit der Blumensprache!

Da mich die Loretta-Bücher sonst immer überzeugt haben, nur dieses mal eben nicht, bin ich auf die weiteren Bände gespannt.

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

flüchtling, flucht, liebe, kosovo, ritzen

Über alle Grenzen

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 25.08.2017
ISBN 9783906829470
Genre: Romane

Rezension:

Der Inhalt des Buches:
Eine Liebe, die sich über jedes Hindernis hinwegsetzt. Eine Liebe, die unter die Haut geht. Eine Liebe, die keine Grenzen kennt. Wörter, Zahlen und Sätze zieren Annas Körper. Dort, wo niemand sie sieht. Unauslöschbar sind sie in ihre Haut geritzt. Sie bleiben für immer und verschwinden nicht einfach wie ihr Vater, der ihre Mutter für eine Jüngere verlassen hat. Yasin kommt aus dem Kosovo. Wie viele Flüchtlinge sucht er in Deutschland Schutz, in der Hoffnung auf ein neues, sicheres Leben. Er spricht fließend Deutsch und trotzdem hört ihm niemand zu. Niemand sieht ihn. Bis er Anna begegnet. Das traurige und verschlossene Mädchen ist der erste Mensch, der ihn als Person und nicht nur als Flüchtling sieht.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war einfach wieder total Maya-Style. Wer ihre Bücher kennt und liebt, der weiß was ich meine. Ihr Schreibstil ist so greifbar, man verschmilzt förmlich mit der Handlung, taucht in sie ein und möchte auch gar nicht mehr auftauchen. Sondern das Buch einfach in vollen Zügen genießen. Während des Lesens erlebt man eine Achterbahn der Gefühle. Familiendrama, Liebe, Wut, Trauer, Freude … einfach alles.

In den Charakteren steckt so viel Liebe und Herzblut, das konnte man beim Lesen einfach spüren. Maya hat sich zu jedem einzelnen so viele Gedanken gemacht, aber das hat sich auch gelohnt, denn jeder Charakter ist einfach mehr als gelungen. Man konnte jeden nachvollziehen und sich in ihn hineinversetzen.

Jeder Mensch ist etwas Besonderes und ist anders. Und das ist auch richtig so. Da sollte es heutzutage keine Rolle mehr spielen wo man herkommt. Kommen wir da auch gleich zum Kern der Geschichte und zu meinem Helden der Handlung. Yasin. Er ist so ein guter Mensch und so ein liebenswerter noch hinzu. Sein Herz ist enorm groß, für sich aber auch für andere. Er hat so viel Stärke und Mut aufbringen müssen, aber auch gezeigt. Seine Geschichte war so ergreifend zu lesen, von seiner Familie und insbesondere von seiner Flucht. Man selbst nimmt das vielleicht nur so am Rande wahr, natürlich weiß man wie eine solche abläuft, denn dafür sorgen schon die Medien. Aber durch diese Geschichte ist man sozusagen hautnah dabei und erlebt das alles selbst mit. Und diese war erschreckend, fürchterlich und einfach nur schrecklich. Es ist unglaublich was Flüchtlinge alles durchmachen müssen, und dann kommen sie in ein Land voller Hoffnungen und Träume und dann wird man nicht geduldet oder wird einfach nicht menschlich und gerecht behandelt, natürlich ist das nicht immer der Fall. Aber das erleben wir einfach bei der Handlung mit. Auch seine schönen Ereignisse in seiner neuen Heimat.

Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt, dieses Buch ist einfach ein absoluter Erfolg, hat mich super unterhalten und dabei wundervolle Lesestunden bereitet. Es war einfach von Anfang bis zum Schluss eine sehr spannende, aufwühlende, schöne und ergreifende Geschichte. Es war eine tolle Idee dieses aktuelle Thema mit in eine Handlung zu bauen und eine perfekte Geschichte daraus zu machen.

Das müsst ihr Lesen! 

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

islandpferde, mädchen, pferde, pferd, freundschaft

Friends & Horses - Pferdemädchen küssen besser

Chantal Schreiber , Mireta von Rantzau
Flexibler Einband
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 03.08.2017
ISBN 9783505140129
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Klappentext:
Rosas Sommermärchen geht weiter – sie weiß endlich, wer ihr Vater ist, und lernt in den Ferien den Rest ihrer Familie kennen! Besonders mit ihrer Cousine Gitti versteht sie sich bestens. Beide Mädchen lieben das Reiten und unternehmen gemeinsame Ausritte in die Umgebung. Gitti liebt Islandpferde und Rosa erhält einen Blitzkurs im Islandpferdereiten. Als sich Gitti bei einem Ausritt verletzt, springt Rosa beim Passrennen ein. Alles könnte perfekt sein, aber sie kommt immer noch nicht damit klar, dass ihr bester Freund Daniel mit ihrer Freundin Ollie zusammen ist. Außerdem spukt ihr Finn immer noch im Kopf herum. Finn, mit dem sie ihren ersten Kuss erlebt hat …

Meine Meinung:

Das dritte Abenteuer war ein wahrhaftiges Abenteuer! Wer die beiden vorherigen Teile noch nicht gelesen hat sollte das unbedingt ändern. Das ist nicht einfach nur ein Kinder/Jugendbuch. Das ist ein Buch für jedes Alter. Für jedes Pferdemädchen – und nicht Pferdemädchen.

Die Mädels hatten wieder einiges zu erleben. Da wäre zu einem das langersehnte Treffen mit Rosas „neuerdings entdeckten“ Cousine Gitti. Von Gitti kann ich nur sagen, sie ist absolut toll. Sie hat einen starken Charakter, wie ein kleiner Wirbelwind. Mit Gitti kommt auch ein neuer Pferdezuwachs hinzu. Ihre Islandstute Skoppa hat auch ihre wichtige Rolle im Buch. Es war aber einfach im Allgemeinen so schön zu lesen wie Rosa auf ihre neue Familie väterlicherseits trifft. Sie kennen zu lernen und dadurch auch in gewisser Weise ihren Vater, sie haben mich teilweise echt zu Tränen gerührt. Kurz gesagt: Ihre neue Familie ist einfach nur toll. Dabei gab es auch ein Wiedersehen mit unserer lieben Iris und die Truppe der Blumen war komplett.

Es war aber auch wieder einfach nur schön von unseren schon bekannten Blumen zu lesen. Und da hat auch das Thema Jungs nicht gefehlt. Sie alle haben mich einfach wieder super unterhalten.
Die Handlung war einfach eine perfekte Mischung von allem. Der Schreibstil hat dazu wieder ordentlich beigetragen und er war einfach wieder super zu lesen.

Man kann an dem Buch einfach nichts aussetzen und muss es einfach empfehlen!

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Tags: mädchen, pferd, pferdemädchen, somme   (4)
 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

tau, thomas bernhard, roman, derb, vulgär

Tau

Thomas Mulitzer
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Kremayr & Scheriau, 06.09.2017
ISBN 9783218010801
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Ein junger Mann nimmt den Auftrag an, den Spuren des verstorbenen Autors Thomas Bernhard nachzugehen. Er reist in das Gebirgsdorf Weng und quartiert sich im Gasthaus seiner Großeltern ein. Darin wird Weng als düsterer Ort mit schwachsinnigen Einheimischen geschildert, die Gastwirtin als Männerfresserin, die ihren Gästen Hundefleisch serviert. Nicht der Maler Strauch, sondern Thomas Bernhard selbst ist dieses Mal Objekt einer 27-tägigen Aufzeichnung. Der Protagonist hält die Beobachtungen und Gespräche fest, bis er entdeckt, dass die Vergangenheit, die er zu bewältigen versucht, ihn selbst überwältigt.

Meine Meinung:

Der Schreibstil hatte sich in meinen Augen von Zeit zu Zeit abgebaut. In den ersten Seiten hat dieser mir deutlich besser gefallen. Dann wurde er mir einfach zu provokativ und zu derb. Das war nicht mehr in einem normalen Rahmen, sondern für mich einfach zu viel des Guten. Das fand ich einfach nicht schön zu lesen und hat auch nicht Spaß gemacht und eher den Lesefluss gestoppt.

Auch wenn dieser mir nicht gefallen hat, passte er dafür umso besser zu dem Charakter. Den Charakter zu verfolgen war an sich interessant. Bei der Handlung habe ich aber stellenweise nicht durchblicken können. Es war nicht nach zu vollziehen, nicht logisch. Die ganzen Sexphantasien hätte es nicht gebraucht, genauso wie Alkohol etc., bzw. wenn sie nicht dauernd im Vordergrund gestanden hätten und eher so nebenbei gelaufen wären.

Ich hatte das Gefühl man liest und liest und liest aber ohne das dabei etwas passieren würde. Spannung war für mich nicht vorhanden. Ich hatte mir das Buch anders vorgestellt, aber im Endeffekt ist es reine Geschmackssache. 

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

koblenz, mord, polizist, 2017, traum

Freier Fall

Volker Dützer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei KBV, 15.08.2017
ISBN 9783954413829
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
Westerwald – Ein raues Land, wie gemacht für Morde Polizist Ben Funke ist glücklich. Er scheint sein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen. Aber als er am Morgen neben Carola aufwacht, der Frau, die ihm neue Hoffnung gibt, ist diese tot, erschossen mit seiner eigenen Dienstwaffe. Funkes Erinnerung an die zurückliegenden Stunden ist restlos ausgelöscht, aber eins ist sicher: Niemals hätte er seine Geliebte getötet! Er wagt das Undenkbare und lässt die Leiche verschwinden. Auf eigene Faust begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder. Dass ausgerechnet sein Intimfeind Kriminalrat Berthold Kain die Ermittlungen leitet, macht die Sache nicht eben leichter. Auf die Hilfe von Profilerin Helen Stein kann er dieses Mal nicht hoffen, denn die Jagd nach einem Serientäter, auf dessen Konto sechs im Westerwald spurlos verschwundene junge Frauen gehen, fordert ihren vollen Einsatz. Von einem Moment auf den nächsten findet sich Funke in einem Albtraum wieder. Gejagt, verletzt und ohne Aussicht, seine Unschuld beweisen zu können.

Meine Meinung:

Die Spannung ist bereits am Anfang merkbar und hat sich im Laufe der Handlung auch immer wieder aufgebaut. Die Ermittlungen zu verfolgen und zu erleben war spannend und dabei aufregend. Kopfkino ist angesagt.

Der Schreibstil war einfach angenehm und flüssig zu lesen. Es gab mehrere Erzählstränge, die nach und nach zu einem zusammengeführt wurden. Keine Lücke ist entstanden und langweilig wurde es nie. Im Gegenteil.
Man muss nicht zwingend den Vorgängerband gelesen haben um alles zu verstehen. Ich selbst habe diesen nicht gelesen und hatte trotzdem keinerlei Probleme dem Verlauf der Handlung zu folgen.

Die Charaktere haben das Leseerlebnis dabei schön und vollkommen abgerundet. Sie wurden gut und authentisch ausgearbeitet.

Ein toller Krimi den ich nur empfehlen kann!

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39 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

horror, monster, schwarzer humor, vampire, vampir

The Monster Man of Horror House

Danny King
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 03.10.2016
ISBN 9783958351844
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst. In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Meine Meinung:

Das Buch ist in mehrere Teile aufgegliedert, jeder Teil beinhaltet eine andere Lebensgeschichte des John Coal. Zudem gibt es auch zwischendurch Kapitel aus der Sicht seiner Nachbarjungs, diesen erzählt er seine Geschichte, diese Kapitel haben mir gut gefallen, sie waren eine gute Abwechslung für Zwischendurch.

Bei den einzelnen Geschichten an sich bin ich zwiegespalten mit meiner Meinung. Etwa die Hälfte hat mit vom Inhalt zugesagt und gefallen. Die andere Hälfte der Geschichten haben mir weniger zugesagt und fand ich einfach too much.

Das kann ich auch vom Schreibstil sagen. Es war im allgemeinen flüssig und angenehm zu lesen. Gespickt mit Humor. Aber an einigen Stellen hat sich der Schreibstil in meinen Augen einfach gezogen und die ganzen Beschreibungen etc. waren mir einfach zu viel, zu lang.

Ein interessanter Charakter mit einer interessanten Lebensstory, wenn auch zugleich außergewöhnlich was aber diese Geschichte ausmacht.

Werft mal einen Blick in dieses Buch hinein. 

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Tags: interessant, monster   (2)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

biedermeier, hamburg, zeitreise, zeitreiseroman, außerhalb der zeit

Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit

Marit Schalk
Flexibler Einband: 692 Seiten
Erschienen bei epubli, 19.07.2017
ISBN 9783745004311
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Inhalt des Buches:
Die junge Hamburgerin Lena hat ihr Psychologiestudium abgebrochen und schlägt sich mit einem Aushilfsjob durch. Als sie einen Antiquitätenladen in der Altstadt betritt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben an diesem Ort eine dramatische Wendung nehmen wird: Sie fällt in einen antiken magischen Spiegel und findet sich gleich darauf im Hamburg der Biedermeierzeit wieder. Damit nicht genug, landet sie genau in den Armen des attraktiven Kaufmanns Henry Sieveking. Dieser stellt die unfreiwillige Zeitreisende kurzerhand als Gouvernante für seine Kinder ein, obwohl die Frau aus der Zukunft offensichtlich recht ungewöhnliche Ansichten und Methoden vertritt.
Doch Sieveking und seine Familie umgibt ein düsteres Geheimnis, das es für Lena zu lüften gilt, genauso wie sie die Frage klären muss, ob sie jemals wieder zurückkehren kann in ihre eigene Zeit.

Meine Meinung:

Es war ein einmaliges Erlebnis die ganze Handlung mit an Lenas Seite zu erkunden und zu durchleben. Gerade noch lebt man im hier und jetzt und in einem anderen Moment verschlägt es einen zurück in ein anderes Jahrhundert. Eine unglaubliche Vorstellung was Lena da durchlebt haben muss. Aber ich fand genau dies so spannend zu lesen, die Vorstellung in einer anderen Zeit zu leben. Alles ist anders, man muss sich einfach komplett umstellen und umdenken.

Aber an der Seite von den Charakteren wirkte das alles so echt, so hautnah und voller Ereignisse und Aufregung. Und dabei auch noch Spannung pur. Die Charaktere waren einfach klasse, jeder für sich war etwas Besonderes und ist dabei wirklich toll ausgearbeitet worden. Sie haben mich einfach großartig unterhalten.

Vom Schreibstil ganz zu sprechen. Er war in jeder Hinsicht einfach großartig und hat mir ein wundervolles Leseerlebnis dadurch bereitet und in eine andere Zeit geführt. Dabei hat auch ein Anteil von Humor nicht gefehlt, was das ganze einfach nochmal so richtig schön abgerundet hat.
Kopfkino und Leseabenteuer pur! Dabei außerordentlich spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Die Handlung ist einfach perfekt durchdacht und umgesetzt worden, der Aufbau, die Zeitsprünge sind von vorne bis hinten schlüssig und nachvollziehbar.

Eine absolute Leseempfehlung!

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Tags: zeitreise   (1)
 

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

suche, trapez, geheimnis, mut, erbe

Circus Baldoretti und der verborgene Schatz

A. Rossa
Flexibler Einband: 243 Seiten
Erschienen bei A&A Publishing, 01.09.2017
ISBN 9783947300006
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext:
Völlig unerwartet wird Henriks Mutter an die Zirkusschule des Wanderzirkus Baldoretti versetzt. Dort freundet Henrik sich rasch mit dem Trapezkünstler Pepe und Loíza, der Tochter des Zirkusdirektors, an. Im Zirkus herrscht Geldnot und Loízas Vater gerät zunehmend unter Druck. Um den Zirkus zu retten, begeben sich die drei Freunde auf die Suche nach einem verstecken Schatz. Doch Messerwerfer Zoran und Feuerspucker Jorska wollen ihnen zuvorkommen. Versteckte Hinweise, alte Rätsel und akrobatische Höchstleistungen bringen die drei nah ans Ziel, aber ihre Widersacher sind ihnen dicht auf den Fersen …

Meine Meinung:

Die Welt des Zirkus wurde hautnah beschrieben, das war einfach interessant zu lesen, man wird dabei ein kleiner Teil des Zirkus. Es gab ja aber doch einige Fachbegriffe die man als „Außenstehender“ nicht unbedingt deuten kann, das verschafft einem beim Lesen einen Nachteil wenn nicht erklärt wird um was es sich dabei handelt. Dennoch wurde auch der ein oder andere Begriff im Laufe der Handlung verdeutlicht.

Ich selbst war schon ewig nicht mehr im Zirkus und habe mich deswegen umso mehr auf die Handlung gefreut und dieses besondere Feeling zu spüren und zu erleben. Und das konnte man auch erleben. Der Schreibstil hat das auch gut geschafft, das Buch war gut und auch spannend geschrieben. Es beinhaltet alles was es zu einem guten Buch braucht: Spannung, Spaß, Freunde & Familie und noch weiteres.

Durch die Charaktere war man immer mitten im Geschehen, die Charaktere waren im Allgemeinen schön beschrieben und ausgearbeitet worden. Es war eine aufregende und spannende Schatzsuche mit ihnen. Man merkt wie vor allem Henrik dort aufblüht und man seine Entwicklung mitverfolgen kann, das ist immer schön zu lesen. Die Charaktere haben mich wirklich gut unterhalten.

Ein tolles Buch für Zirkusbegeisterte und für Groß und Klein. 

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

relikt, abenteuer, vergangenes volk, reise, quest

Das Relikt der Fladrea

Dominik Schmeller
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 14.09.2017
ISBN 9783945493540
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Klappentext:
Ein magisches Relikt. Ein verschollenes Volk. Ein Mädchen, das seine Geschichte sucht. Die lebhafte Larima wurde als Säugling im Wald gefunden. Den einzigen Hinweis zu ihrer Herkunft findet sie auf einem Amulett mit seltsamen Symbolen. Als sie erfährt, dass sie verheiratet werden soll, reißt sie aus und versucht gemeinsam mit ihrem Ziehbruder dem Geheimnis um ihre eigene Geschichte auf die Spur zu kommen. Eine gefährliche Reise beginnt, denn dieses Geheimnis hat nicht nur für Larima einen hohen Wert… „Das Relikt der Fladrea“ ist der erste Band der dreiteiligen Fladremin-Fantasy Reihe

Meine Meinung:

Der Schreibstil war ein Träumchen. Absolut klasse, angenehm, flüssig zu lesen. Die Infos und Wendungen werden im Laufe der Handlung einfach perfekt eingebaut das zu keinem Zeitpunkt die Handlung still stand und es immer etwas Neues gab. Man muss ihn einfach als lebendig, aufgeweckt und abenteuerlich beschreiben. Denn das war es auch einfach, eine aufregende Reise von Anfang bis Ende die mich dabei mehr als überzeugt und gefallen hat.

Auch die Charaktere waren bis ins letzte Detail super ausgearbeitet. Besonders der Hauptcharakter Larima hat mich von vorne bis hinten überzeugt. Der Autor lässt uns auch von Zeit zu Zeit in ihre Gedanken reinblicken, so dass man sich ihren Charakter noch besser vorstellen bzw. auch in sie hineinversetzten kann.

Aber auch die anderen Charaktere haben ihren Teil dazu beigetragen und haben das Buch zu etwas besonderem gemacht. Gute sowohl auch weniger Gute, alles war dabei, eine tolle Mischung bei dem einfach jeder Charakter besonders war und mich absolut überzeugt hat. Ich habe sehr gerne von ihnen gelesen, es hat einfach Spaß gemacht – wie ein Abenteuer.

Es war ein unglaublich toller erster Band den ich mehr als verschlungen habe. Auf die weiteren Bände warte ich jetzt schon sehnsüchtig. Jeder Fantasy- und auch Nicht-Fantasy Fan sollte hier bei dem Buch auf jeden Fall mal vorbei schauen, es lohnt sich wirklich! Eine ganz klare Leseempfehlung. 

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

hitler, leipzig

Bis die Sterne zittern

Johannes Herwig
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783836959551
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Inhalt:
Leipzig, 1936. Am ersten Tag der Sommerferien wird der 16-jährige Harro in eine Prügelei mit Hitlerjungs verwickelt. Unverhofft bekommt er Hilfe von Gleichgesinnten, die wie er nichts mit der Nazi-Ideologie zu tun haben wollen. In dem Jahr, das folgt, ändert sich für Harro alles. Reibereien mit den Eltern und Ärger in der Schule, Nächte am Lagerfeuer, politische Aktionen, erste Liebe. Und über allem die bange Ahnung, dass sein wildes Treiben gefährliche Konsequenzen haben kann.
Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debüt inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in einer Diktatur. Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?

Meine Meinung:

Das Buch hatte so seine Höhen und Tiefen. Man merkt aber wie sich die Charaktere im Laufe der Handlung verändert haben, insbesondere Harro hat sich komplett in seinem Charakter verändert und hat sich seine eigene Meinung gebildet die er zu anfangs nicht wirklich hatte. 


Die Spannung war mir einfach zu wenig. Natürlich ist es ein Roman und kein Thriller, aber ich hätte mehr Spannung im Allgemeinen erwartet. Einige Abschnitte haben mir gut gefallen, andere weniger. 

Auch das Thema Liebe hat hier nicht gefehlt, gut fand ich hier das sie nicht immer im Vordergrund gestanden hat und eher so nebenbei lief und aber auch durchaus vertreten war.
Auch gut fand ich die Karte von Leipzig die vorne im Buch gedruckt wurde, das schafft einen guten Überblick.

Die Charaktere an sich waren eine kunterbunte und unterhaltsame Mischung. Jeder hatte seine Stärken, Schwächen und seine eigene Ansichten zu den Geschehnissen. Aber sie waren gut ausgearbeitet und haben einen gut unterhalten können. Wir können ein Teil ihrer Vergangenheit, Zukunft und auf Träume und Hoffnungen sein. 

Der Schreibstil und die Sprache im allgemeinen ist etwas „anders“, aber zu diesem Buch und Zeitlich gesehen passt er so wie er ist, auch wenn mir das persönlich nicht so gefallen hat. 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

sennerin, alm, bayern, archaische bauernwelt, demut

Harte Tage, gute Jahre

Christiane Tramitz
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.08.2017
ISBN 9783426214312
Genre: Biografien

Rezension:

Klappentext:

Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Frau. Es ist eine Geschichte vom einfachen Leben in Achtsamkeit vor der Natur und von der Geborgenheit inmitten einer vertrauten Heimat. Weil sie Liebeskummer hatte, packte die damals siebzehnjährige Bauerntochter Maria Wiesböck aus Samerberg 1941 ihren Rucksack, verließ den väterlichen Bauernhof und stieg auf zur Oberkaser-Alm in den Chiemgauer Alpen. Dort versorgte sie fortan als Sennerin das Vieh und kehrte seitdem nicht einmal in den harten Wintern ins Tal zurück. Die Alm-Wirtschaft wurde ihr Lebensinhalt. Sie lebte einfach und gesund im Einklang mit der Natur. Nun, am Ende dieses langen Lebens erkennt sie, dass das Vertraute mehr und mehr verschwunden ist. Auch auf der Alm hat das moderne Leben längst Einzug gehalten, und so manches davon bedroht die Natur.

Meine Meinung:

Für mich ist so eine Art Buch eine neue Erfahrung aber ich wollte dies unbedingt „ausprobieren“ und mich in diese Geschichte einlesen.

Die Geschichte wurde auf zwei zeitlich verschiedenen Ebenen geschrieben, aber diese hat gut funktioniert. Man lernt einerseits Mare als jungen Mädchen und auch  als alte Damen kennen und kann sie somit auf beiden Ebenen kennen lernen. Dabei ist der Schreibstil ehrlich und redete einem nichts schön ein. Der Schreibstil hat sich dabei gut und angenehm lesen lassen. Man konnte die Geschichte sich gut vorstellen und gut nachvollziehen.

Mare ist dabei an sich ein richtig interessanter Charakter, sie ist einfach so wie sie ist. Sie hat ihre harte Seite aber genauso ihre weiche Seite. Ihr Leben war einfach faszinierend beschrieben, dadurch hat auch der Schreibstil dazu beigetragen.

Wer mal eine gute Abwechslung sucht, der sollte sich das Buch mal genau ansehen. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch oder auch wenn man einfach mal was Neues lesen möchte. 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

chicago, haymarket, streik, bombenanschlag, krimi

Mit Müh und Not

Kai Blum
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.04.2017
ISBN 9783743162563
Genre: Historische Romane

Rezension:


Klappentext:1886 wird die Millionenmetropole Chicago, deren Bevölkerung zu einem Drittel aus deutschen Einwanderern besteht, zum Schauplatz des ersten Bombenanschlags in der Geschichte der USA. Die Brüder Jack und Bob Hunhoff, zwei ehemalige Polizisten aus Chicago, die jetzt im Dakota-Gebiet leben, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück, um durch eigene Ermittlungen die Freilassung ihres Freundes Andreas Brenner zu erreichen, der nach dem Anschlag verhaftet wurde.
"Mit Müh und Not" ist der dritte Band in Kai Blums Auswanderer-Serie, die einen Bogen von den 1880er Jahren bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs spannt.

Meine Meinung:

Durch den Schreibstil hatte man einen sehr guten Eindruck vermittelt bekommen wie es dort wohl zu damaliger Zeit aussah und es sich abgespielt hat, man hatte einfach ein gutes Kopfkino während dem Lesen. Der Schreibstil war an sich sehr angenehm und flüssig zu lesen. 

Gerade die Arbeiter sind als Charaktere sehr gelungen. Sie haben es alles andere als leicht, mit dem wenigen Geld das sie bekommen müssen sie sich durchschlagen, in den Aufständen sehen die meisten dadurch eine Chance. Aber auch alle weiteren Charaktere fand ich prima und gut ausgearbeitet.


Alle Ereignisse und Geschehnisse wurden super geschrieben und haben mich gut gefesselt und unterhalten. 

In erster Linie ist es für mich nicht unbedingt ein Krimi, da er Krimianteil an sich nicht sehr vorhanden war. Auch hat das Buch für meinen persönlichen Geschmack am Ende etwas nachgelassen. Aber nichts desto trotz hat mir das Buch gut gefallen, sie war super recherchiert und sehr informativ

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aachen, belgien, krimi, engel, rache

Aachen Krimi Reihe / Der Racheengel - Ein Aachen Krimi

Frank Esser
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei epubli, 11.06.2017
ISBN 9783745062472
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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mord, ernährung, selbstmord, journalist, skandal

Unser täglich Brot vergib uns heute

Marcus Schneider
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Independently published, 29.07.2017
ISBN 9781521917596
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Karl lernt den berühmten Journalisten Harald Reh kennen. Endlich hat er den Mentor gefunden, den er sich immer gewünscht hat. Doch wenig später ist Reh tot. Selbstmord. Karl will das nicht wahrhaben. Woran hatte Reh zuletzt gearbeitet? War er einem Lebensmittelskandal auf der Spur? Welche Rolle spielt seine viel zu junge und viel zu schöne Freundin? Und was hatte es mit der Krankheit auf sich, gegen die er sich von diesem seltsamen Wunderdoktor behandeln ließ? Der zweite Krimi aus der westfälischen Provinz mit den Journalisten Karl Bleidorn und Linn Svensson.

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich zu Beginn sehr angesprochen und ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Aber dann kam es anders und während dem Lesen hat die Freude nicht standgehalten und der Funke ist. Ich kann das selbst nicht genau beschreiben wie das passiert ist.

In den ersten Kapiteln kam noch nicht richtig Spannung auf, da hat mir irgendwie der Pep gefehlt.
Als dann der oben besagte Selbstmord passierte, ist mir das von der Handlung her und von dem Ablauf zu schnell gegangen. Die Spannung habe ich im Allgemeinen als immer gleich und auf dem gleichen Leven empfunden aber keine Steigerung.

Die Charaktere konnte ich nicht so ganz einschätzen, ich bin mit ihnen nicht während dem Lesen warm geworden.

Bei der Handlung an sich kann man nicht meckern, die Grundidee dahinter gefällt mir, aber das ganze Rundherum konnte mich nicht überzeugen. Es ist halt wie oben schon erwähnt der Funke nicht übergesprungen obwohl mir der Klappentext mehr als zugesagt hat. Aber manchmal kommt das eben leider vor und ich berichte auch nur meine ehrliche und persönliche Meinung.

Das Buch kann ich aber nicht als Griff ins Klo bezeichnen, aber wir werden keine Freunde mehr und ich werde das Buch an einen anderen Besitzer der damit hoffentlich glücklicher wird als ich weitergeben, denn Geschmäcker sind verschieden.

Kurz und knapp: es war leider nicht mein Buch. 

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england, adel, ermittlungen, mord, scotland yard

Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Carola Dunn , Carmen von Samson-Himmelstjerna
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.08.2017
ISBN 9783746633688
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext:
Nach dem Tod ihres Vaters fasst Daisy Dalrymple, an Luxus gewöhnt, einen eigenwilligen Entschluss: Sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen und als Journalistin arbeiten. Eigentlich soll sie für ihren ersten Auftrag einen Artikel über Wentwater Court schreiben, das idyllisch gelegene Gut des gleichnamigen Grafen und seiner Frau. Aber der schöne Schein trügt: Auf dem zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit dem attraktiven Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard nimmt Miss Daisy die Ermittlungen auf.

Meine Meinung:

Daisy war ein toller Charakter, mir hat gefallen das sie trotz ihrem Stand in der Gesellschaft unabhängig und bodenständig sein will. In ihrer Arbeit blüht sie auf, sie hat da absolut die richtige Wahl getroffen dabei hat sie auch ein treffsicheres Näschen was den Fall betrifft.

Jeder Bewohner des Hauses Wentwater Court scheint etwas zu verbergen, jeder könnte dahinter stecken! Dabei ist jeder einzelne sehr authentisch und passend ausgearbeitet worden.

Die Ermittlung an sich war super zu lesen, Daisy und der Insecptor sind ein tolles Team gewesen und haben sich super ergänzt. Daisy durfte dort, was sie sehr gefreut hat, behilflich sein und hat ihren wichtigen Teil dazu beigetragen. Zwischen den beiden scheint es aber nicht nur auf beruflicher Ebene zu stimmen. Da bin ich ja gespannt wie es in den weiteren Bänden weiter geht.

Der Schreibstil war der damaligen Zeit sehr schön angepasst worden. Das Feeling ist einfach bei mir angekommen. Man merkt doch die Unterschiede gerade in der Gesellschaft sehr deutig, aber es war ein fabelhaftes Lesevergnügen.

Dazu war es auch spannend zu lesen. Diese hat sich im Laufe der Handlung stark entwickelt. Wo sie am Anfang noch nicht stark vertreten war wurde sie mit den Seiten immer mehr und nicht mehr wegzudenken. Dabei hatte ich bin zum Ende keinen konkreten Verdächtigten im Sinn, denn es hätte theoretisch jeder sein können, aber das hat mir sehr gefallen. Das Buch hat sich im Allgemeinen sehr ruhig und entspannt lesen lassen.

Ein tolles Buch!

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Tags: 1920er   (1)
 

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mord, freundschaft, ein mords-team, geheimnisse, gefängnis

Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 3 - In den Trümmern

Andreas Suchanek
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 27.06.2017
ISBN 9783958342422
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Gründungstag wird zum Debakel. Die von Kaminski deponierte Bombe kann nicht rechtzeitig entschärft werden und detoniert. Innerhalb der Schule kämpfen die Überlebenden mit den Auswirkungen der Explosion. Außerhalb hängt das Leben von Chris Archer am seidenen Faden. Olivia versucht alles, ihren Freunden im Schulhaus beizustehen. Gleichzeitig kann sie nur auf die Nachricht warten, die darüber entscheidet, ob Chris und Sie eine Zukunft haben werden – oder der Traum vom gemeinsamen Glück endet.


Meine Meinung:

Unsere Freunde lassen sich nicht unterkriegen, in keinster Weise. Hinfallen und Aufstehen. Einfach nicht aufgeben und weiterkämpfen. Wie oft sie schon einfach mit dem Leben davon gekommen sind oder man sich dachte oh je, das kann nicht gut ausgehen. Und siehe da, irgendwie schaffen sie es immer. Was für mich als Leser die reinste Achterbahn ist. Denn die Jagd nach dem Mörder wird immer bedrohlicher, actionreicher aber auch verzwickter. Aber wie schon gesagt das Team meistert alles und hält zusammen. 

Ich finde einfach jeden von ihren Charakteren so so so toll. Man merkt wie sie sich im Laufe der Handlungen verändern und entwickeln, wie sich ihre Beziehung untereinander entwickelt und wie ihr Leben außerhalb weitergeht. Sehr gut gefällt mir auch das der Humor bei ihnen nie fehlt. Es stößt hier jeder an seine Grenzen, sie müssen sehr viel durchstehen und es wird immer gefährlicher. Ich kann hier unmöglich einen Favoriten ernennen, ich liebe sie einfach alle!

Ich dachte immer noch spannender kann es wohl kaum werden, und dann haut Andreas die nächste krasse Handlung raus und es wird einfach wieder alles übertoppt obwohl es ohnehin schon so eine gewaltige Spannung ist und man diese eigentlich kaum in Worte fassen kann. Es macht so Spaß das Buch zu lesen, man fiebert dabei auch richtig mit. Wenn man einmal zu lesen anfängt dann kann man unmöglich eine Lesepause einlegen. Schon langsam setzten sich die ganzen Puzzlestücke zu einem Ganzen zusammen und auf die große Auslösung bin ich mehr als gespannt. 

Das Buch bzw. die Bücher sind einfach der Wahnsinn. Gleich nach der ersten Seite weiß man das es ein grandioses Buch wird – und so war es auch.

Wem die ersten Teile gefallen haben, der muss unbedingt dranbleiben. Ja, der muss. Denn jeder Teil hat sich gesteigert und gesteigert. Neue Hinweise kommen ans Licht, die ersten Geheimnisse werden gelüftet aber ebenso kommen im gleichen Moment neue dazu, und mit diesen heftig spannende Wenungen/Ereignisse. Auch jetzt wo ich nur darüber schreibe bin ich ganz aufgeregt und sofort wieder im Barrington Cove Feeling. 


Ganz klar ein asbolutes Herzensbuch!

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Tags: genial   (1)
 

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

mittelalter, werwolf, wölfe, burg, fantasy

Blut schreit nach Blut

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.07.2017
ISBN 9783743187450
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272
Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird.
Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war absolut Klasse. Die Wortwahl hat super gepasst und es war alles bis ins letzte Detail perfekt durchdacht. Spannend, mysteriös und abenteuerlich. Dabei noch flüssig und richtig angenehm zu lesen. Der Schreibstil war einfach ein Traum, da konnte man sich zurücklehnen, entspannen und die Geschichte voll und ganz auf sich wirken lassen und vor allem genießen.

Die Spannung war dabei immer on Top, von Anfang bis zur letzten Seite war es ein wahrliches Abenteuer gewesen. Die Spannung hat sich dabei auch immer wieder gesteigert, sie hat mich einfach dermaßen in den Bann gezogen und nicht mehr aus dieser  fantastischen Welt loslassen. Einmal angefangen zu lesen und schon hat mich die Geschichte einfach gefesselt und nicht mehr loslassen.

Die Kombination von Fantasy und Mittelalter war brillant und ist einfach mehr als gelungen. Wie schon oben erwähnt, es war ein großartiges Abenteuer dieses Buch und für mich etwas neues.

Auch die Charaktere waren ein Abenteuer für sich. Ich habe mich ihnen beim Lesen nah gefühlt, wie an ihrer Seite, und konnte mit ihnen alles durchstehen und erleben. Vor allem Luna hat mich am meisten mitgenommen. Sie hat es nicht immer leicht aber gibt nicht auf. Sie hat mir sehr gefallen. Aber auch alle andere Charaktere waren genau richtig ausgearbeitet worden und haben mich sehr sehr gut unterhalten können.

Ein absolut klasse Buch welches ich nur vom Herzen empfehlen kann!

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Tags: historisc, historische fantasy   (2)
 

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japan, hamburg, krimi, krimi-reihe, mord

Inspektor Takeda und der leise Tod

Henrik Siebold
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.05.2017
ISBN 9783746633008
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klappentext:
Kenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus.

Meine Meinung zu

Charaktere:

Unser Inspektor Takeda ist einfach ein sympathischer und sehr unterhaltsamer Charakter. Europa und dessen Kulturen sind ihm noch etwas fremd, seine Ansichten bzw. seine Art und Weise haben mich wirklich sehr unterhalten. Er hat halt einfach seine eigene Art die ihn ausmacht.

Claudia Harm ist eine grandiose Ermittlerin, jedoch konnte sie mich nicht ganz so überzeugen. Im Grunde hat sie es nicht immer einfach, mit ihrem Charakter bin ich einfach nichts ganz so warm geworden. Aber sie und Takeda waren ein gutes Team.

Aber im Grunde fand ich alle Haupt- und Nebencharaktere genau richtig so wie sie waren. Jeder hat seine Ecken und Kanten, aber genau diese machen sie aus und zu etwas besonderem. Sie haben mir tolle Lesestunden bereitet und eine gute Unterhaltung geboten. Grundverschieden aber sehr unterhaltsam.

Schreibstil:

Bei dem Schreibstil hatte ich mich während dem Lesen richtig wohl gefühlt. Flüssig, ohne jegliches Stocken und einfach angenehm zu lesen war es. Die Handlung war sehr spannend zu lesen. Die Spannung war dabei konsequent gehalten sodass es zu keiner Sekunde langweilig oder langatmig wurde. Dabei kamen auch ein paar Kenntnisse von Japan nicht zu kurz. Der Autor weiß wie man einen Leser unterhält, das fand ich klasse.

Leseempfehlung!

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Tags: japan   (1)
 

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namibia, waterberg, herero, völkermord, waffengewalt

Mord am Waterberg

Almut Hielscher , Uta König
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 15.07.2017
ISBN 9783939990406
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der rätselhafte Mord an ihrer Schwester Anna bringt Katrin nicht nur näher an die namibisch-deutsche Vergangenheit, sondern auch zunehmend in Gefahr. Das ahnt sie aber nicht, als sie sich auf den Weg in den Süden Afrikas macht, um den Leichnam ihrer ermordeten Schwester nach Deutschland zu holen. Der geplante Kurzaufenthalt nimmt eine unerwartete Wendung, als sie die Chance ergreift, den Mordfall an ihrer Schwester eigenständig aufzuklären. Dabei stößt sie nicht nur auf das Misstrauen der Namibier, die immer noch das Nachbeben des Völkermords an ihren Ahnen spüren, sondern auch auf einen Feind, der sein tödliches Augenmerk jetzt auf Katrin selbst legt. Mit dieser schrecklichen Erkenntnis steht sie vor einer folgenschweren Entscheidung: Verfolgt sie die gefährliche Spur weiterhin, um den Mörder ihrer Schwester zu entlarven? Oder bringt sie sich selbst in Sicherheit, indem sie unverzüglich abreist? Eine überstürzte Abreise würde aber nicht nur bedeuten, dass sie sich der Wahrheit um den Mord ihrer kleinen Schwester verweigert, sondern es würde ebenfalls bedeuten, das Leben eines Unschuldigen in den blutigen Händen des Feindes zurückzulassen.

Meine Meinung:

Katrin ist ein sehr interessanter Charakter. Wenn man sie zu Anfang und zu Ende des Buches vergleicht merkt man wie sehr sie doch die Umstände vor Ort verändert haben, die Entwicklung war aber positiv zu lesen. Da sieht man wie einem Menschen doch eine Situation verändern kann. Schließlich ging es hier um ihre Schwester, für die sie sich ins Zeug gelegt hat.

Durch Tagebucheinträge von Anna konnte man sich Anna und ihr Leben besser vorstellen und nachvollziehen wie ihr Leben in Namibia ablief. Nicht alles lief bei ihr glatt vorüber, aber die Erfolge die sie dort erreicht hat waren schön zu lesen. 

Aber auch was die anderen Charaktere betrifft kann ich nichts dagegen sprechen. Es gab zwar Charaktere von denen ich weniger gern gelesen habe, aber auch sie hatten ihren wichtigen Teil zu der Handlung beigetragen. Sie waren alle gut ausgearbeitet und haben mir beim Lesen gut gefallen.

Wenn wir mal von dem Mord absehen hat uns die Autorin auch Namibia selbst näher gebracht. Besser gesagt die deutsche Kolonialgeschichte und auch das Leben heutzutage. Das war sehr interessant und spannend zu lesen. 

Da kommen wir auch schon zu dem Thema Spannung. Diese war wirklich vertreten. Stück wir Stück kommen wir der Wahrheit und somit dem Täter von Anna näher, das war wirklich spannend und aufregend zu lesen.


Der Schreibstil war schön und entspannend zu lesen, als wäre man ein Teil der Geschichte oder direkt selbst in Afrika, ich konnte mir das alles einfach prima vorstellen.

Ein sehr empfehlenswertes Buch!

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Tags: namibia   (1)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

polen, fünf tage liebe, streetworkerin, vergangenheit, berlin

Fünf Tage Sommer

Jessi M. Jones
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 01.08.2017
ISBN 9783744871693
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext:
Ewa und Alec wachsen gemeinsam in einem idyllischen Dorf in Polen auf. Nach einem dramatischen Familienereignis muss Ewa jedoch mit ihrem Vater wegziehen. Alec und sie versprechen einander zu schreiben, doch Ewas letzter Brief an ihn kommt ungeöffnet zurück ... Die Jahre vergehen, Ewa ist mittlerweile achtzehn und wohnt mit ihrem Freund Richard in Berlin, wo sie sich zur Streetworkerin ausbilden lässt. Unverhofft steht sie bei einem Einsatz plötzlich ihrer ersten Liebe Alec gegenüber, der als Obdachloser auf Berlins Straßen lebt. Der Schock sitzt tief, doch da ist auch diese alte Vertrautheit. Ein einziger Blick aus Alecs grau-blauen Augen genügt, um ihr mühsam geordnetes Leben aus den Fugen zu heben. Aber die Jahre des Schweigens sind für beide nicht ohne Folgen geblieben. Eine Liebesgeschichte, bittersüß und voller Poesie.

Meine Meinung:
Wenn sich zwei Menschen, die zusammen aufgewachsen sind, sich trennen müssen, dann fehlt etwas bei ihnen. Vergessen kann man einander nicht, aber Briefe schreiben füllte die Leere in ihnen auf Dauer leider nicht.

Nach ihrer Trennung bzw. den großen Umzug von Ewa gehen beide verschiedene Wege und auch ihr Leben hat sich sehr unterschiedlich entwickelt, vergessen haben sie einander aber nicht.
Alec hat seitdem kein schönes und leichtes Leben gehabt, das ist kein Zustand bei ihnen gewesen, er war der Erwachsene. Seine Gedichte gefallen mir sehr gut, sie berühren einfach einem und man kann seine Liebe zu der Literatur einfach mehr als fühlen. In gewisser Weise kann man sie auch als seinen Rückzugsort betrachten, wo er einfach er selbst sein kann und all seine Gefühle dort ausleben kann. 
Ewas Leben ist im Gegensatz zu Alecs ist eine viel glücklichere Richtung verlaufen. Aber auch sie musste in ihrer neuen Heimat erst mal einen Neustart hinlegen. Sie hat sich einen Job ausgesucht der absolut zu ihr passt. Das sie sich für Obdachlose einsetzt zeigt schon welch großartigen Charakter und welch ein großes Herz sie besitzt. Nur war ich mit ihrer Wahl ihres Freundes nicht ganz so glücklich damit, aber was es damit auf sich hat solltest ihr selbst herausfinden.

Bis eines Tages das langersehnte Wiedersehen erfolgte und da ging es in der Handlung erst richtig los! Macht euch auf eine unglaubliche Achterbahn der Gefühle gefasst und vor allem auf eine unglaubliche Handlung. 
Alle Charaktere waren einfach so mit Herzensblut ausgearbeitet worden, die Arbeit und die Gedanken zu dem jeweiligen Charakter sind einfach perfekt gelungen. Mit ihnen konnte man einfach alles durchstehen. Wut und Trauer, Glück und Niederlage, aber auch Freude und vor allem Liebe. Alles konnte man mit ihnen erleben und durchstehen. 
Der Schreibstil ergriff mich einfach gewaltig. An manchen Stellen war ich kurz vor dem weinen weil ich so dermaßen mitgefühlt habe und ich einfach komplett in die Geschichte eingetaucht bin. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen da ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen!

Die Geschichte hat mich nicht im geringsten enttäuscht, zu keiner Sekunde, absolut gar nicht! Im Gegenteil, sie war weitaus besser als ich sie erwartet hätte. Eine unglaublich tolle und mitnehmende Story über die Liebe.

Das Buch ist etwas Besonderes und hat mich einfach ergriffen. Mein Herz hat es berührt, ich hoffe euer Herz wird es auch. Meine Sommerlektüre 2017. Ich muss es einfach aus tiefsten Herzen empfehlen!

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Tags: erste liebe, pole, sommerlektür   (3)
 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

harry harrison, norden, epos, historisch, roman

Hammer of the North - Herrscher und Eroberer

Harry Harrison , John Holm , Andrea Blendl
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 16.02.2017
ISBN 9783945493465
Genre: Historische Romane

Rezension:


Der Inhalt des Buches:Nach Jahren des Krieges wurde das Halbblut Shef zum König des Nordens ernannt. Doch der Frieden ist trügerisch. Im Süden formieren sich bereits feindliche Allianzen, bereit, den Norden mit Krieg zu überziehen. Im Angesicht der neuen Bedrohung, begibt sich Shef erneut auf Reisen. Bei der Suche nach neuen Verbündeten erfährt er von einer fantastischen Entdeckung, die ihn zum Sieg führen könnte. Der dritte und finale Teil der „alternative history“- Reihe von Harry Harrison und John Holm.

Meine Meinung:

Das Thema des Buches finde ich im allgemeinen sehr interessant, Fantasy mit Wikingern finde ich super. Dies wurde auch hier gut umgesetzt und wirke mit seinen Eroberungen- und Kampfszenen lebendig. Aber nicht nur diese Stellen, sondern auch alle anderen waren gut zu lesen. Ein paar einzelne Stellen waren mir persönlich etwas zu lang gezogen, als Beispiel nehme ich mal den Bezug auf die Religion bzw. Christentum. 


Der Schreibstil auch sehr detailliert, was aber nicht immer zum positiven beigetragen hat. Aber ansonsten hat er sich gut und angenehm lesen lassen.

Die Charaktere sind nicht immer einfach, aber im Grunde haben sie einen gut unterhalten und waren gut ausgebaut. 

Bitte beachtet das es sich hierbei um einen dritten Teil handelt, wer die Vorgänger schon kennt der kann hier beherzt zugreifen, wer allerdings die anderen Teile noch nicht kennt dem würde ich es nicht empfehlen diesen Teil zu lesen sondern vorher unbedingt die anderen Teile lesen. Sonst wisst ihr die ganzen Vorkenntnisse nicht und tut euch mit der Handlung schwer.

Wem der Inhalt zusagt, der sollte bei dieser Reihe mal genau unter die Lupe nehmen, das hat sie auf jeden Fall verdient.

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Tags: abschluss   (1)
 

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

hund, liebe, liebesroman, hundeglück, corgi

Und dann kam Mr. Willow

Anna Saalbach
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 07.08.2017
ISBN 9783956496837
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:
Gerade dachte Mirka noch, der Mann ihrer Träume würde ihr in London einen Heiratsantrag machen. Doch statt eines Rings schenkt er ihr die ganze Wahrheit: Er ist mit einer anderen verlobt, und die erwartet sein Kind. Völlig aufgelöst sitzt Mirka im Park, als plötzlich ein zerknautschter Corgi vor ihr hockt. Kurz entschlossen tauft sie ihn Mr. Willow und nimmt ihn mit sich. Schon bald entpuppt er sich nicht nur als guter Zuhörer, sondern scheint auch genau zu wissen, wer Mirkas Mr. Right ist.

Meine Meinung:

Wenn ich lese, dass in einem Buch ein Tier eine große Rolle spielt, dann bin ich meist schon Feuer und Flamme. Bei diesem Buch war das wirklich der Fall. Immer wenn von Mr. Willow geschrieben wurde, konnte ich ihn mir einfach so bildlich vorstellen, ein Corgi ist ja auch ein unglaublich süßer Hund.

Der Schreibstil war sehr großartig zu lesen. Es waren auch die kleinen Details die das für mich ausgemacht haben. Zum Beispiel wenn Mirka in einem Satz beiläufig erwähnt was ihr Hund gerade wieder süßes macht oder wie sehr er ihr am Herzen liegt. Das fand ich einfach toll zu lesen, man merkt einfach richtig wie sehr sie ihren Hund liebt und er sie, da ist mir das Herz aufgegangen. Mich als Leserin hat Mr. Willow mein Herz in Rekordzeit erobert und verzaubert.

Aber auch die Stellen wenn es um ihren Traumjob geht merkt man einfach ihre Leidenschaft und ihre Freude daran waren zu spüren und toll zu lesen.

Aber auch jeder andere Charakter war gut genauso wie er ist und hat mich mit seiner Rolle überzeugen können. Jeder war genau richtig ausgearbeitet und dargestellt worden. Man konnte sich toll in sie hineinversetzten können und einfach mit ihnen jede Situation erleben.

Allgemein war der Schreibstil wie oben schon kurz erwähnt großartig zu lesen. Locker, leicht und dabei mit einer Prise Humor. Da ist die Zeit beim Lesen wie im Fluge gegangen und ich habe mich einfach wohl gefühlt mein Lesen zudem einfach gut unterhalten. 

Für alle Tierliebhaber die zugleich ein tolles Buch lesen möchten, die sind hier genau an der richtigen Stelle. Das Buch ist einfach eine Empfehlung wert. 

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Tags: herzerweichend, hundeglück   (2)
 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

science fiction, informationen, außerirdische, heliosphere 2265, omega

Heliosphere 2265 - Der Fraktal-Zyklus 4 - Omega

Andreas Suchanek
Fester Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 05.06.2017
ISBN 9783958342347
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Klappentext:
Dank eines waghalsigen Einsatzes konnten die Rebellen auf Terra befreit werden. Niemand ahnt jedoch, dass dies zum Plan des Imperators gehörte. Und so ist es ein Schock, als »Projekt Vergeltung« im Alzir-System zuschlägt. Obwohl Santana Pendergast sofort aktiv wird, ist die Zahl der Opfer groß. Kann das Verhängnis noch aufgehalten werden? Unterdessen befindet sich die HYPERION im Einsatz. Auf CORE I will Captain Cross endlich die benötigten Antworten finden, um das Rätsel um Stark, Sarah McCall und all die Verwebungen in der Vergangenheit aufzuklären. Doch als der Interlink-Kreuzer sein Ziel erreicht, werden sie bereits erwartet.

Meine Meinung:

Liebe Cross-Fans, es geht weiter! Wenn ihr die bisherigen Teile schon kennt und gelesen habt dann seit auch bei diesem Teil hier unbedingt mit an Bord! Denn das Abenteuer mit Cross & Co geht weiter, und wie!


Die Charaktere waren frisch, klasse und dabei einfach wieder klasse dargestellt und dabei für jede Überraschung oder Wendung offen. Sie waren einfach wieder klasse.


Von dem Schreibstil erst gar nicht zu reden, wenn ich Andreas Bücher genau so sehr liebt und mögt wie ich, dann wisst ihr was ich meine. Wenn nicht, er ist einfach perfekt.

Geheimnisse, Aufreger, das volle Programm wurde geboten. Bis zur letzten Seite war es einfach mal wieder ein voller Erfolg, der viele Antworten lüftete aber auch dadurch neue Fragen in die Runde warf. Aber auch Wendungen die mich einfach überrascht haben, aber genau das war einfach klasse und damit kam die Handlung auch immer mehr ins Rollen. 

Die Spannung war wie gewohnt einfach der Hammer. Von Anfang bis Ende, immer wieder gesteigert, was will man da mehr? Da hat mir der Perspektivenwechsel sehr gut gefallen, das hat für mich persönlich nochmal sehr zur Spannung beigetragen. Absolutes Kopfkino und eine unglaubliche Unterhaltung wird geboten, die ganze Handlung ist einfach komplex aber richtig gut durchdacht und ausgetüftelt. 




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Tags: lieblingsautor, science fiction   (2)
 
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