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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hyperion

Friedrich Hölderlin
Flexibler Einband: 184 Seiten
Erschienen bei Tredition, 31.10.2011
ISBN 9783842406056
Genre: Romane

Rezension:

Ja, es liegt sicher an mir. Aber ich konnte diesem Buch von 1799 nichts abgewinnen. Weder der Sprache, noch dem Inhalt oder der Handlung - die ich nur sehr sehr mühsam überhaupt herauslesen konnte. Trotzdem habe ich durchgehalten, denn ich wollte auch mal wieder einen Klassiker lesen. Also: für mich als "Normalmensch" ein Stern. Literaturwissenschaftler sind da sicher (berechtigterweise) anderer Meinung.

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(95)

159 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

klassiker, dystopie, zukunft, guy montag, zensur

Fahrenheit 451

Ray Bradbury , Alfredo Crespo
Flexibler Einband: 175 Seiten
Erschienen bei Random House Espanol, 03.01.2006
ISBN 0307347974
Genre: Sachbücher

Rezension:

Guy Montag ist Feuerwehrmann. Aber kein Feuerwehrmann in unserem heutigen Sinne. Das 1953 geschriebene Buch beschreibt eine Welt in der die Menschheit nach einer gewaltigen Bevölkerungsexplosion von einer Regierung regiert wird, die die Menschen mit TV und Drogen dumm und ruhig hält. Bücher gelten als gefährlich, das Besitzen und Lesen von Büchern ist eines der schlimmsten Verbrechen. Ein Treffen mit einem Mädchen öffnet ihm die Augen und er bricht aus. Er findet Gleichgesinnte, die sich auf die Zeit des Wiederaufbaus nach einer Zerstörung vorbereiten. Dann wollen sie die wichtigsten Bücher wieder verbreiten, die sie bis dahin auf geniale Art und Weise "konservieren".

Sehr schöne Geschichte. 4 von 5 Sternen.

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(90)

208 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 13 Rezensionen

schweden, krimi, doppelleben, 1. weltkrieg, mord

Tiefe

Henning Mankell ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2007
ISBN 9783423209786
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lars Tobiasson-Svartmann ist ein sehr guter Meeres-Vermesser. Er wird 1914 zu geheimen Vermessungen beauftragt und trifft auf einer entlegenen Schäre Sara Fredrika, die dort alleine lebt. Lars tut alles um sie wiederzusehen und mit ihr zusammenzuleben. Und "alles" bedeutet hier betrügen, lügen, zerstören und auch töten. 
Und es scheint ihm tatsächlich zu gelingen, aber am Ende sorgen zwei Frauen dafür, dass er zumindest einen Teil seiner Schuld sühnen muss.

Sehr gut geschrieben, interessante Handlung und Einsichten in den Kopf von Lars Tobiasson-Svartmann. Wieder mal ein Buch mit 4 von 5 Sternen :-)

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(26)

55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

mars, science fiction, freunde, auf dem mars aufgewachsenen, kinder

Das Marsprojekt

Andreas Eschbach
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.11.2004
ISBN 9783404243327
Genre: Science-Fiction

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(108)

169 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

freundschaft, roadtrip, liebe, berlin, deutschland

Tschick

Wolfgang Herrndorf , , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.10.2012
ISBN 9783499216510
Genre: Romane

Rezension:

Der Jugendliche Tschick kommt als Neuling und an die Schule des Einzelgängers Maik. In den Sommerferien kommen die beiden Jungs, die beide ihre Probleme haben, zusammen und fahren mit einem gestohlenen Auto durch die Republik. Dabei erleben sie so allerhand und der Autor nutzt die Gelegenheit um die Ansichten, Ängste und Hoffnungen der Jugendlichen aufzuzeigen.


Die abgefahrene Handlung hat mich durch das Buch getragen. Die schöne Sprache machte das einfach. Die Gedanken der Jungs sind interessant und man bekommt auch philisophische Gedanken über das Altwerden und darüber, was man aus seinem Leben machen sollte, mit.

Von mir eine klare Leseempfehlung mit 4 von 5 Sternen.

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(68)

102 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

deutschland, reise, party, orgie, 90er jahre

Faserland.

Christian Kracht

Erschienen bei null
ISBN 9783442433612
Genre: Romane

Rezension:

Der namenlose Erzähler reist einmal quer durch Deutschland. Er startet auf Sylt und die Geschichte endet in der Schweiz, in Zürich. Sein Tagesablauf, sein ganzes Leben ist geprägt von Alkohol, Drogen und ausschweifenden Parties. Überall trifft er die gleichen Menschen, die das gleiche tun wie er: von Party zu Party zu gehen und am Ende des Tages betrunken zu sein.

Kristian Kracht will das Leben des Protagonisten beschreiben, das von Sinnlosigkeit geprägt ist - von Ziellosigkeit, Oberflächlichkeit, Langeweile, Einsamkeit. Dazu bedient er sich eines Schreibstils, der mir persönlich nicht gefällt, der aber genau diese Stimmung rüberbringt. Absatzlos und wie ein Kind beschreibt der Erzähler was er tut, warum er es tut, worüber er nachdenkt. Das klingt oft sehr naiv und hilflos, ist aber genau das, was er fühlt. Dazu passt auch, dass die Reise willkürlich von Sylt über Hamburg, Frankfurt, Heidelberg, München bis nach Zürich führt. Der Erzähler muss nicht arbeiten, hat offensichtlich genügend Geld zur Verfügung, nimmt auf niemanden Rücksicht.
Trotzdem steht er als Beobachter oft neben sich und wertet die Situation. So ist er sehr abgestoßen von den Exzessen die er bei seinen Freunden und sich selber beobachtet. Er flüchtet dann, rutscht aber bei nächster Gelegenheit sofort wieder in das gleiche Schema ab. Das Ende ist offen und lässt viele Interpretationen zu.

Das Buch ist als Zeit- oder Millieu-Studie sicher sehr gut. Mich persönlich hat das nicht so sehr interessiert. Ich hätte nach den ersten Seiten beinahe abgebrochen, bin nun aber froh, dass ich es doch zuende gelesen habe. Die Stimmung der Erzählung ist wirklich etwas deprimierend und düster. Deshalb von mir absolut subjektive zwei von fünf Sternen.

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(219)

536 Bibliotheken, 11 Leser, 10 Gruppen, 37 Rezensionen

zeitreise, london, jack the ripper, zeitreisen, zukunft

Die Landkarte der Zeit

Félix J. Palma , Willi Zurbrüggen , ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.12.2011
ISBN 9783499253195
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte spielt um 1888 in London. Andrew will sich umbringen und begibt sich dazu ein eine heruntergekommene Absteige im Elendsviertel Whitechapel. Im Rückblick wird dann die Geschichte erzählt, die ihn zu diesem Punkt gebracht hat: eine unglückliche und für die damalige Zeit unakzeptable Liebe zu Marie. Dann mischt sich Andrew's Cousin Charles ein und der erste Teil des Romans endet mit einem Schmunzeln auf des Lesers Lippen.
Im zweiten Teil beginnt scheinbar eine neue Handlung, die aber dann mit dem ersten Teil verflochten wird. Tom ist Schauspieler. Und auch er kämpft um eine unakzeptable Liebe zu Claire.
Eine der Hauptpersonen ist H.G. Wells, der Author der "Zeitmaschine". Er handelt als eigenstänidge Person, vor allem im dritten Teil. Gegen Ende des Buches wird dann auch die "Landkarte der Zeit" eingeführt und erklärt.

Palma wollte seine Gedanken rund um das Thema Zeitreisen in einen Roman packen und aufzeigen, was das für uns bedeuten würde. Meiner Meinung nach gelingt ihm das recht gut. Der Schreibstil ist schön zu lesen, erinnert ein Wenig an Schriftsteller wie z.B. H.G. Wells. Die Handlung ist interessant und die drei Teile des Buches sind inteligent und überraschend miteinander verwoben - sowohl mittels der Handlung, als auch mittels der Personen. Alles ist gut durchdacht.

Was mir nicht so gut gefällt ist das Ende des dritten Teils, das ich vielleicht auch nicht richtig verstanden habe. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist mir das nicht klar genug.

Insgesamt hat es viel Spass gemacht das Buch zu lesen, auch wenn es sehr lang ist. Ich wurde gut unterhalten und mehrmals sehr überrascht. Die gewählte Zeit macht die Geschichte glaubwürdig. Ich gebe hier 3 von 5 Sternen. Viel Spass beim Lesen.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

leon, peter, junge erwachsene, romantik, dystopie

Promised (The Birthmarked Trilogy)

Caragh M. O'Brien
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Roaring Brook Press, 02.10.2012
ISBN B00779MP14
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gaia führt die Bewohner von Sylum duch das Wasteland nach Wharfton und der Enklave. Dringlichstes Ziel ist es Wasser für die tausenden von neuen Bewohnern zu bekommen. Das kann nur von der Enklave kommen. Lange versucht Gaia es mit Verhandlungen und friedlichen Aktionen. Sie wird dabei mehrmals gefangengenommen, gefoltert und am Ende werden ihr sogar gewaltsam Eizellen entnommen, weil sie eine dringend benötigte Gen-Kombination hat. Aber die Rebellion der Bewohner von Wharfton und New Sylum ist erfolgreich. Der bisherige Protektorat, der Vater von Leon, dankt ab. Es gibt viele Verletzte und Tote aber Leon und Gaia überleben. Auch Gaia's Schwester Maya, die die beiden gemeinsam wie ein eigenes Kind grossziehen werden - denn Gaia kann wegen der erzwungenen Operation keine eigenen Kinder mehr bekommen. Also: Happy End - wenn auch zu einem hohen Preis.

Dieser dritte Teil der Trilogie hat mir wieder besser gefallen. Lässt sich auch auf Englisch sehr gut lesen. Oft sehr emotional und schöne Beschreibungen.

Deshalb wieder vier Sterne.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

dreiecksgeschichte, teenieschmonzette, dystopie

Prized

Caragh M. O'Brien
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster Ltd, 10.11.2011
ISBN 9780857074959
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gaia ist aus der Enklave geflohen und hat das Wasteland durchquert. Sie gelangt in die Stadt Sylum, wo andere Regeln gelten als üblich: Frauen haben das Sagen und nur jedes zehnte geborene Kind ist ein Mädchen. Gaia tut sich schwer sich einzugewöhnen. Leon wurde gefangengenommen und Gaia verhindert über Wochen, dass er freigelassen wird. Das kann er ihr kaum verzeihen, tut es am Ende aber natürlich doch. Gemeinsam finden sie heraus, warum die Bewohner unfruchtbar sind und warum kaum Mädchen geboren werden. Als Gaia einen friedlichen Aufstand durchsetzt, wird sie anschliessend als neue Führerin der Stadt gewählt. Sie beschliesst alle Einwohner aus der vergifteten Umgebung wegzuführen, und zwar nach Wharfton und der Enklave.

Wie so oft bei einer Trilogie lässt auch dieser zweite Teil etwas nach. Die Handlung an sich fand ich nicht mehr so interessant und spannend. Die Beziehung zwischen Gaia und Leon und einigen Verehrern ist sehr gut geschrieben. Auch die sehr gespannte Beziehung zu der Führerinder Stadt, der Matrarc, ist toll erdacht und beschrieben. Deshalb alles in allem auch noch drei Sterne.

Striking out into the wasteland with nothing but her baby sister, a handful of supplies, and a rumor to guide her, sixteen-year-old midwife Gaia Stone survives only to be captured by the people of Sylum, a dystopian society where women rule the men who drastically outnumber them, and a kiss is a crime. In order to see her sister again, Gaia must submit to their strict social code, but how can she deny her sense of justice, her curiosity, and everything in her heart that makes her whole?

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(502)

1.114 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 101 Rezensionen

dystopie, hebamme, jugendbuch, gaia, liebe

Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien , Oliver Plaschka
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2013
ISBN 9783453534223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Gaia ist die Tochter einer Hebamme und lebt in der Stadt Wharfton, ausserhalb der "Enklave". Die Enklave ist eine befestigte Stadt, die sich die Bewohner von ausserhalb der Stadtmauern zu Untertanen gemacht hat. Diese Vormacht verdankt sie vor allem der Kontrolle über das Wasser, aber auch militärischer Macht.

Gaia's Eltern werden verhaftet und verschwinden. Sie dringt in die Enkave ein und findet heraus, das ihr Vater erschossen wurde. Ihre Mutter wird gefangen gehalten und ist schwanger. Gaia wird entdeckt, gefangengenommen und gezwungen, codierte Aufzeichnungen ihrer Eltern über die Kindsgeburten ausserhalb der Stadt zu entschlüsseln. Eine gewisse Anzahl Kinder wird nämlich jeden Monat in der Enklave abgegeben und dort adoptiert.

Gaia versucht ihre Mutter zu befreien. Diese stirbt aber bei der Geburt ihrer Schwester Maya. Gaia nimmt Maya an sich und flüchtet aus der Stadt. Dabei hilft ihr Leon, der verstossene Sohn des Regierenden Protektoraten. Bei der Flucht wird Leon festgenommen und eingekerkert.

O'Brien beschreibt eine Welt in der die Bewohner einer reichen Stadt die Bewohner eines armen Dorfes ausbeuten. Das ist kein unübliches Szenario. Durch die "Abgabe" in Form von frisch geborenen Säuglingen wird es aber sehr interessant. Man fragt sich, was mit den Kindern geschieht, und was an einer Geburtenliste so gefählich sein kann, dass der Protektorat dafür Menschen töten lässt.

Schön und emotional beschreiben. Gut übersetzt. Deshalb 4 Sterne.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein Erster Aufenthalt in Marokko Und Reise Suedlich Vom Atlas Durch Die Oasen Draa Und Tafilet

Gerhard Rohlfs
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Lightning Source Inc, 30.10.2006
ISBN 1406832545
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mangels Interesse abgebrochen. Deshalb auch keine Wertung.

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(760)

1.195 Bibliotheken, 28 Leser, 8 Gruppen, 158 Rezensionen

england, pilgerreise, krebs, liebe, freundschaft

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Rachel Joyce , Maria Andreas
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 16.05.2012
ISBN 9783810510792
Genre: Romane

Rezension:

Harold ist Rentner. Er und seine Frau Maureen haben sich über viele Jahre auseinandergelebt und führen keine gute Ehe. Das spürt man gleich auf den ersten Seiten. Als ein Brief von einer früheren Kollegin Harold's eintrifft, in dem sie ihm mitteilt unheilbar an Krebs erkrankt zu sein, schreibt er eine Antwort und will den Brief zum Briefkasten bringen. Stattdessen entscheidet er sich allerdings, den Brief persönlich hinzubringen. Er geht einfach los ohne nochmal nachhause zu gehen oder sich auszurüsten. In dünnen Segelschuhen und ohne jede Wanderausrüstung geht er einfach weiter. Diese Idee zum Start einer Pilgerreise finde ich nach wie vor brillant: dadurch ist klar, dass da "viel" dahinterstecken muss. So etwas tut man nicht einfach so aus einer Laune herraus.

Und tatsächlich: es steckt unglaublich viel dahinter! All das erfährt man aus den Gedanken von Harold und Maureen, während die eigentliche 1.000 Kilometer lange Wanderung beschrieben wird. Da gibt es Abgründe, ewig verdrängte Ängste, Schuldgefühle, Liebe, Verfehlungen, Rache, und vieles mehr. Joyce hat eine Lebensgeschichte geschrieben und benutzt die Pilgerreise um diese Geschichte zu erzählen. Nicht chronologisch sonder logisch - so dass wir sie nach und nach verstehen können.

Obwohl dies zum grossen Teil eine sehr emotionale Familien-Beziehungs-Geschichte ist, ist sie trotzdem spannend. Wird Harold durchhalten? Kommt er wirklich an? Wird die krebskranke Kollegin noch leben? Welche Art Beziehung bestand zu der Kollegin? Bleiben Harold und Maureen zusammen? Werden sie ihre Probleme überwinden?

Für mich war dies ein sehr schönes Leseerlebnis und es ist schade, dass es schon vorbei ist. Deshalb ganz klar fünf Sterne.

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(539)

1.010 Bibliotheken, 31 Leser, 5 Gruppen, 108 Rezensionen

england, tod, drogen, kleinstadt, gemeinderat

Ein plötzlicher Todesfall

Joanne K. Rowling , Susanne Aeckerle ,
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.09.2012
ISBN 9783551588883
Genre: Romane

Rezension:

Die Geschichte spielt in einer englischen Kleinstadt. Ein Mitglied des Gemeinderates stirbt plötzlich und in der kleinen Gemeinde beginnen die Scharmützel um den möglichen Nachfolger.

Es wird eine grosse Zahl von Personen eingeführt und man muss sich parallel Notizen machen um die Zusammenhänge zu verstehen. Ohne zu wissen wer die Tochter von wem ist, und wer mit wem warum ein Verhältnis hat, oder wer aus dem Vorort mit dem schlechteren Ruf stammt, kann man die Handlung nicht verstehen. Das ist mir gelungen, aber es ist mühsam und ich habe immer auf irgendetwas gewartet. Ich dachte, es würde noch etwas geschehen, ohne zu wissen was. Aber es da wurde ich etwas enttäuscht, obwohl natürlich noch wirklich schlimme Dinge passieren.

Dies ist kein typischer Krimi, aber das stört mich weniger. Ich war nicht darauf eingestellt eine viele hundert Seiten lange Gesellschaftsstudie der englischen Unter- und Mittelschicht zu lesen. Die Charaktere sind allerdings gut durchdacht, werden ausführlich eingeführt und beschrieben, werden weiterentwickelt und agieren authentisch. Von daher ein gemischtes Bild. Spannung einer Handlung habe ich nicht empfunden.

Die Sprache war für mich sehr angenehm zu lesen. Gute Übersetzung und sicher auch gutes Original. Was ich nicht mag, aber das ist Geschmackssache, ist der ständige Gebrauch von "Kraftsprache". Aber das sollte wohl die Beschreibung der menschlichen Niederungen des Lebens unterstreichen. Das hat übrigens gut funktioniert, denn manchmal habe ich mich nach dem Lesen richtig schlecht gefühlt.

Also für mich insgesamt ein gemischtes Bild. Letztlich halte ich drei von fünf Sternen für angemessen.

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(159)

275 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

thriller, wirtschaft, geld, italien, andreas eschbach

Eine Billion Dollar

Andreas Eschbach
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 07.10.2008
ISBN 9783404773114
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fast 900 Seiten und doch nie langatmig - dafür Überraschungen am laufenden Band und oft verblüffend. So würde ich dieses geniale Buch in einem Satz beurteilen. Ich würde noch hinzufügen: für Betriebs- und Volkswirtschaftsinteressierte sehr lesenswert.

Zum Inhalt gibt es gar nicht so viel zu sagen. Der Titel ist sprechend. John Fontanelli erbt eine Billion Dollar und kann damit tun was er für richtig hält. Natürlich ist er hoffnungslos überfordert und verlässt sich auf seinen Berater McCaine, der sich ihm auf seltsamem Wege nähert, dem er dann aber vertraut. Dass das ein Fehler war, merkt er spät, aber nich zu spät. Er versucht dann endlich seine eigene Idee umzusetzen, die der Menschheit seine Zukunft wiedergeben soll. Diese Formulierung stammt aus einer Prophezeihung, die im Testament enthalten war. Am Ende ist einiges gelungen und vieles schiefgegangen. Was am Ende herauskommt möchte ich hier noch nicht einmal andeuten.

Dies ist wieder ein Eschbach-Buch, das mich von der ersten Seite an fasziniert hat. Man lebt den Traum zusammen mit John und stellt sich dabei seine eigenen Fragen: Was wird er tun? Was ist mit der Prophezeihung wirklich gemeint? Welche Rolle spielen die Anwälte, die die Erbschaft über die letzten 500 Jahre verwaltet haben? Wer wird ihm das Geld streitig machen? Was würde ich an seiner Stelle tun?

Eschbach erzählt nicht einfach nur eine Geschichte. Er führt uns in die Volkswirtschaft ein; er stellt seine eigenen Theorien vor, warum unser Geldsystem zu immer mehr Armut führen muss; er kritisiert unsere Gesellschaft, unseren Umgang mit Geld und mit Arbeit; zeigt die Bedeutung von Freundschaft auf; beschreibt sehr emotionale Szenen in denen John von völlig unerwarteter Seite Hilfe zuteil wird; und vieles mehr.

Für mich - schon wieder - ein 5-Sterne-Buch. Das dritte in Folge, und zwei davon stammen aus der Feder von Andreas Eschbach. Nein, ich bin nicht mit ihm verwand oder bekannt. Ach ja, was ich noch sagen wollte: lest dieses Buch unbedingt!

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(38)

71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

science fiction, scifi, weltall, sf, space quest

Quest

Andreas Eschbach
Flexibler Einband: 557 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.02.2009
ISBN 9783404243815
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Raumschiffkommandant Quest ist todkrank. Die gesammte Besatzung seines gewaltigen Raumschiffes MEGATAO weiss nichts davon, bis auf eine Heilerin, die ihn mit schweren Medikamenten in einem Zustand hält, in dem er seine Aufgabe als Kommandant gerade noch wahrnehmen kann. Unbekannt ist auch, dass er entgegen dem Befehl seines Obersten, auf die Suche nach dem Planeten des Ursprungs geht, auf dem er die Begegnung mit Gott erhofft. Als Leser erfahren wir aber erst am Ende, warum er das tut. Der Weg durch verschiedene Planetensysteme und Galaxien ist spannend zu lesen. Eschbach flicht verschiedene anspruchsvolle Themen ein indem er Charaktere auftreten lässt, die die Auseinandersetzung damit ermöglichen. Zum Beispiel einen Novizen einer Bruderschaft um sich mit dem Thema Glauben zu beschäftigen. Oder einen Unsterblichen, der als Republikaner unter der eher aristokratisch gestalteten Gesellschaft auftritt. Am Ende zeigt Eschbach auf, wie er über Gott und den Sinn des Lebens denkt.

Das alles ist wunderschön geschrieben und spannend erzählt. Die Science Fiction Elemente kommen nicht unrealistisch oder aufgesetzt daher. Die Handlung fliesst und man liest gebannt weiter. Figuren werden eingeführt und elegant entwickelt, bis sie ihren "Zweck" in der Handlung erfüllen können, der oft sehr überraschend ist.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Ich werde bald zum richtigen Eschbach-Fan :-) Unbedingt lesen! Seit langem wieder ein Buch für das ich fünf Sterne gebe!!!

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(35)

79 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

afrika, roman, schweden, heimweh, 19. jahrhundert

Die rote Antilope

Henning Mankell , Verena Reichel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2003
ISBN 9783423130752
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman spielt im Jahr 1877. Ein "Weisser" glaubt, dass er einem "schwarzen" Waisenkind ein besseres Leben bieten kann, indem er den Jungen mit nach Schweden nimmt. Natürlich gelingt das überhaupt nicht. Im Gegenteil. Der Junge ist so unglücklich, aus seiner Kultur herausgerissen, dass sein junges und kurzes Leben am Ende vollständig zerstört ist.

Mankell erzählt eine sehr traurige Geschichte. Er schreibt ganz toll und man fühlt mit dem Jungen mit. Man leidet mit ihm und hofft inständig, dass es ihm vielleicht doch gelingt, in seine Heimat zurückzukehren, von der er immer träumt und wohin ihn seine verstorbenen Eltern zurückrufen. Auch muss er unbedingt das Höhlenbild mit der roten Antilope fertigstellen.

Ich würde fünf Sterne vergeben, aber mich hat sehr gestört, dass Mankell unter dem Wahn leidet, in jedem Kapitel mindestens einmal das Wort "pinkeln" unterbringen zu müssen. Deshalb nur vier Sterne.

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(1.648)

2.891 Bibliotheken, 44 Leser, 14 Gruppen, 239 Rezensionen

dystopie, liebe, flucht, ky, cassia

Die Flucht

Ally Condie , Stefanie Schäfer
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.01.2012
ISBN 9783841421449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In diesem zweiten Buch sind Cassia und Ky getrennt voneinander auf der Flucht. Man fragt sich, wie sie sich jemals wiedertreffen können. Aber genau das passiert. An dieser Stelle ist ihr wichtigstes Ziel vorerst erreicht. Man erfährt auch etwas mehr darüber, wie die Gesellschaft funktioniert. Das ist ganz interessant, aber nicht "umwerfend". Nun stellt sich die Frage: was passiert weiter? Können sie zusammenbleiben? Wie soll das gehen? Wo werden sie leben? Die Authorin setzt ihnen erstmal ein neues Ziel und sie brechen in ein neues Leben auf, in dem sie versuchen wollen gegen die Gesellschaft zu agieren. Das wird sicher Inhalt des dritten Buches werden (das noch nicht erschienen ist).

Ich fand die Geschichte in diesem Buch zu simpel. Dass die beiden sich wiedertreffen war sehr unwahrscheinlich. Es passierte einfach zu reibungslos für meinen Geschmack. Trotzdem ist die Geschichte immer noch eine lesenswerte Geschichte. Trotzdem nur 3 von 5 Sternen, auch wenn ich mich schon auf das dritte Buch freue.

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(2)

3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mark Brandis / Bordbuch Delta VII

Mark Brandis
Audio CD
Erschienen bei Folgenreich, 05.07.2012
ISBN 0602527964270
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(968)

1.763 Bibliotheken, 37 Leser, 4 Gruppen, 94 Rezensionen

dystopie, liebe, ally condie, zukunft, jugendbuch

Die Auswahl

Ally Condie
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.12.2012
ISBN 9783596188352
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cassia ist ein 17-jähriges Mädchen, dass in einer Welt weit in unserer Zukunft lebt. "Die Gesellschaft" hat die vollständige Kontrolle über alle Menschen, über die Freizeitgestaltung, über die Ernährung, über den Beruf ... und auch über die Paarung übernommen. Im Alter von 17 Jahren werden die Paare basierend auf umfangreichem Datenmaterial zusammengestellt, bevor dann im Alter von 21 Jahren die Hochzeit erfolgt. Alles, aber wirklich alles ist reglementiert. Trotzdem ist Cassia sehr glücklich - bis zu dem Tag, an dem sie auf Ky aufmerksam wird. Und sie beginnt sich in ihn zu verlieben, obwohl sie mit jemand anders gepaart wurde. Das ist gefährlich, das weiss sie - und es könnte schlimm für sie und alle um sie herum enden. Aber kann sie widerstehen? Was wird sie tun?

Dies ist eine sehr schöne Liebesgeschichte, die vordergründig als Science Fiction gesetzt ist. Trotzdem kann man viele Parallelen zu unserer heutigen Welt ziehen, in der Daten und Information Macht bedeuten. Die Handlung ist so interessant, dass ich mich jedesmal auf das Weiterlesen gefreut habe. Voll eingetaucht konnte ich mitleiden und hoffen. Der altbekannte Kampf "David gegen Goliath" wird in Szene gesetzt und ich bin schon auf das zweite Buch gespannt.

Absolute Leseempfehlung: vier von fünf Sternen.

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(41)

80 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

wien, österreich, thomas bernhard, burgtheater, roman

Holzfällen

Thomas Bernhard
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 25.04.1988
ISBN 9783518380239
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch entwickelt sich entsprechend des Titel's: wie eine Erregung. Es geht ganz langsam los und man fragt sich worum es eigentlich geht. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es bei dem Monolog des Erzählers bleiben kann. Ich war sicher, dass noch irgendetwas passieren muss. Aber mehr, als dass der Erzähler von seinem Ohrensessel an den Esstisch wechselt und am Ende die Wohnung verlässt, passiert wirklich nicht.

Doch keine Angst. Die Erregung baut sich zu Beginn langsam, dann immer schneller auf. Wir erfahren immer mehr über die anwesenden Personen, ihr teilweise erstaunlich enges Verhältnis zum Erzähler und die Vorgeschichte, die sie mitbringen. Das bleibt tatsächlich bis zum Ende interessant.
En passant wird eine Wiener Abendgesellschaft mit ihren ach so umständlich formellen Gepflogenheiten beschrieben. Auch die zwanghafte Sucht dazuzugehören und doch auch ein Künstler, oder zumindest ein Kunstversteher zu sein.
Was mich an dem Buch auch fasziniert hat, ist der saloppe und zwanglose Umgang mit der äusseren Form der Sprache: keine Kapiteleinteilungen, zum Beispiel, und auch keine lästigen "Gänsefüßchen". Direkte Rede wird einfach mit eingebaut, ohne sie zu kennzeichnen ... und man versteht alles. Ich finde sogar, dass man das so leichter lesen kann. Aber das ist Geschmackssache.
Insgesamt drei von fünf Sternen.

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(17)

63 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

19. jahrhundert, london, steampunk, england, belletristik

Die Differenzmaschine

William Gibson , Bruce Sterling , Walter Brumm
Flexibler Einband: 623 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2012
ISBN 9783453526723
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Selbst eine Zusammenfassung der Handlung zu schreiben fällt mir schwer. Es treten Personen auf, die es in "unserer" Welt wirklich gegeben hat. Die beschriebene Welt ist eine Alternativwelt, in der die Differenzmaschine sich schon um 1900 herum durchsetzen konnte. Das entspricht einer Art "Computerisierung" im viktorianischen England. Im weitesten Sinne geht es scheinbar um den Diebstahl eines Satzes von Lochkarten, die ein Programm für diese Differenzmaschine darstellen. Viel mehr habe ich von der Handlung nicht verstanden. Ich habe noch nicht einmal gemerkt, dass das Buch zuende war - ausser daran, dass kein Text mehr folgte. Den Abschluss bildet ein völlig konfuses Kapitel mit fiktiven Briefen, Berichten usw. Auch das half mir nicht weiter. Ganz OK ist das Nachwort, in dem der Roman in kleinen Teilen in die wirkliche Entwicklung von Informatik und KI eingeordnet wird.
Trotzdem: das Lesen war schwierig, die Handlung meist nicht nachvollziehbar. Ich musste mich wirklich durchquälen. Für mich ist dies kein gutes Beispiel für Cyberpunk oder Steampunk. Das kann an mir liegen - vielleicht war ich zu ungeduldig oder habe nicht aufmerksam genug gelesen, aber das ist mein ehrliches Feedback.
Deshalb leider nur 2 von 5 Sternen.

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(46)

97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

herr der fliegen, william golding, gesellschaft, rivalität, kulturpessimismus

Herr der Fliegen

William Golding , Hermann Stiehl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.08.2012
ISBN 9783596903238
Genre: Klassiker

Rezension:

Eine Gruppe von Jungen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren wird nach einem Flugzeugabsturz auf eine Insel verschlagen. Das Überleben ist einfach, denn es gibt Früchte im Überfluss und auch Schweine, die man jagen kann. Viel schwieriger ist es mit der Situation klarzukommen. Es gibt zwei potentielle Anführer, Ralph und Jack. Ralph ist derjenige der von der Gruppe gewählt wird und sein oberstes Ziel ist es, durch ein Signalfeuer Rauch zu erzeugen, damit vorbeifahrende Schiffe sie retten können. Dazu muss das Feuer rund um die Uhr in Gang gehalten werden, aber das gelingt wegen Disziplinlosigkeit nicht.
Der zweite Anführer, Jack, fühlt sich herabgesetzt und gedemütigt. Er fügt sich zu Beginn aber es gelingt ihm ein Schwein zu erlegen und damit wächst sein Durst nach Macht, später auch nach Blut. Die Situation gerät völlig ausser Kontrolle und die Katastrophe beginnt.

Das Buch ist von 1954. Mich wundert sehr, dass ich diese Geschichte nicht schon viel früher gelesen habe, zumal ich von Robinsonaden als Jugendlicher immer begeistert war. Auf der anderen Seite ist die Geschichte auch sehr schockierend. So bin ich eigentlich auch froh, dass ich diese Geschichte erst jetzt in reifem Alter lese :-)

Entgegen aller Vernunft setzt sich die nackte Gewalt durch. Und das in einer Gruppe von Kindern, die ohne eine belastende Vorgeschichte aufeinandertreffen. Es macht betroffen, wie leicht und nachvollziehbar die Entwicklung entsteht. Ich bin nicht naiv und glaube daher, dass es genau so kommen könnte. Und die dargestellten Prinzipien lassen sich leider ohne Weiteres auch auf Volksgruppen, Länder, Familien usw. anwenden - wie wir täglich in den Nachrichten miterleben müssen.

Ein sehr beeindruckendes Buch. Unbedingt lesen!!! Fünf Sterne.

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Pest.

Albert. Camus
Geheftet
Erschienen bei Rowohlt Verlag, 01.01.1950
ISBN B002KK81VS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Camus erzählt die Geschichte einer Stadt, in der die Pest ausbricht und die daraufhin ntürlich von der Aussenwelt abgeriegelt wird. Die Bewohner müssen alleine zurechtkommen, natürlich auch diejenigen, die nur zufällig in der Stadt waren und nun nicht mehr weg können. Der Erzähler ist ein Arzt, der pflichtbewusstnseine Arbeit tut und sachlich, als neutraler Beobachter, von den Ereignissen berichtet. Dabei stellt er besonders einige Personen in den Mittelpunkt, die mit ihm zusammenarbeiten.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, auch wenn es im Mittelteil ab und zu ein wenig "durchhängt". Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und interessant zu verfolgen. Camus versucht zu zeigen, wienverschieden die Menschen mit einem solchen Schicksal umgehen, und was alles in dieser Situation passieren kann. Schöne Sprache mit vielen tollen Formulieren und Sätzen, dienmir beim Lesen aufgefallen sind. Von mir eine klare Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.

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zeitreise, pest, oxford, england, 2054/1348

Die Jahre des schwarzen Todes

Connie Willis , Walter Brumm
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2011
ISBN 9783453527126
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Kivrin ist eine Studentin, die in das Jahr 1320 geschickt wird, um die dortigen Verhältnissen zu studieren. Natürlich geht viel schief und sie muss die Grausamkeiten der Pest miterleben. Das Buch beschreibt ihre Erlebnisse und ihren Kampf mit der Pest. Sie selber kann wegen einer Impfung nicht erkranken, aber das hilft unter den Umständen nur sehr eingeschränkt.

Der Roman ist kein typischer Zeitreiseroman. Vielmehr konzentriert er sich auf die Beschreibung der Lebensumstände im Mittelalter. Er baut eine sehr spannende Parallelhandlung zum Heute auf.

Die Geschichte ist sehr spannend. Ich habe das relativ dicke Buch schnell gelesen und sehr genossen. Es macht wirklich Spaß. Eine gute und spannende Erzählung, nicht nur für Liebhaber von Science Fiction. Deshalb vier von fünf Sternen.

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Berlin Alexanderplatz (1931), 1 DVD

Alfred Döblin , Piel Jutzi , Heinrich George , Maria Bard
DVD Video
Erschienen bei Studiocanal, 13.03.2012
ISBN 4006680063546
Genre: Romane

Rezension:

Éin sehr langes Buch, das sehr ausführlich und nett das Leben und das Denken im Berlin der Zwanziger Jahre schildert. Hat mit gut gefallen.

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