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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

kinderbuch, hörbuch, krimi, usa

Die drei ??? - Spuk im Netz

Astrid Vollenbruch , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei Sony Music Entertainment, 01.08.2009
ISBN 0886974413226
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Spuk im Netz ist eine relativ neue Folge der drei Detektive. Und leider auch eine von den schwächeren. Es gab ja in der Vergangenheit, ähnlich wie bei den Fußball-Fällen, immer wieder Fälle rund ums Internet oder um Computer. Folgen wie Codename Kobra, Vampir im Internet oder Gift per E-Mail, waren zum Teil wirklich gut gemacht und führte die Drei ???, wie so oft, an die aktuelle Technologie. Spuk im Netz jedoch ist eine ziemlich lahme Folge, mit unspektakulären Twists und einem langweiligen Ende. Zudem spielt das Thema Internet hier eine eher untergeordnete Rolle, weshalb der Titel etwas irreführend ist.

Die Bibliothekar-Chefin Mrs. Bennett ist spurlos verschwunden. Becky und Karen, zwei Mitarbeiterinnen von ihr, machen sich große Sorgen und schalten die Drei Fragezeichen ein. Justus, Peter und Bob fangen auch gleich an zu recherchieren und stellen zunächst erst mal fest, dass Mrs. Bennett sich für Astronomie interessiert. Als sie ihre Wohnung durchsuchen, klingelt plötzlich das Telefon und eine seltsame Stimme spricht Mrs. Bennett mit Andromeda an. Jetzt steht für Justus fest, dass Mrs. Bennett etwas zugestoßen ist, doch dann meldet sich Inspektor Cotta und teilt mit, dass es Mrs. Bennett gut geht und verreist ist. Doch irgendwas ist oberfaul.

Irgendwie wollte diese Folge nicht so richtig spannend werden. Obwohl das Grundthema recht interessant erscheint, verpufft das Ganze sehr schnell in einer katastrophalen Belanglosigkeit. Dabei gibt es hier durchaus sehr spannende Momente und alles deutet auf einen großen Twist, doch er kommt einfach nicht. Stattdessen wirkt alles so abgehakt und überaschchungsarm und das Finale endet komplett inhaltslos. Solche "Off-Screen Enden" gab es schon häufiger bei den drei Detektiven und ich habe sie immer gehasst.

Auch bei den Charakteren gibt es kaum etwas Besonderes. Keine besonderen Streitgespräche und keiner kommt so wirklich in Gefahr. Cottas Auftritt ist auch völlig sinnfrei und dient nur dazu, den Zuhörer unnötig zu verwirren. Im dritten Akt kommt dann zumindest ein bisschen Spannung auf, auch wenn mir die Motive des Täters nicht so richtig gereicht haben. Immerhin hat Morton, der Chauffeur der drei Fragezeichen, einen etwas größeren Auftritt als sonst und darf ausnahmsweise auch mal beim großen Finale dabei sein. Ansonsten haben wir noch eine gewaltige Nervensäge namens Felicia Sparing, die außer rumzicken nicht viel macht.

Fazit : Ideenreich, holprig ausgeführt und am Ende unspektakulär. Das klang jetzt alles sehr negativ, doch ein wirklicher Tiefpunkt wie Todesflug, Giftiges Wasser oder Fußball-Gangster ist diese Folge nicht. Sie ist halt einfach unspektakulär und bietet kaum Überraschungsmonente. Ein Problem, was die neueren Folgen leider häufiger haben. Spuk im Netz nutzt sein Potenzial nicht und bleibt eher eine "okay" Folge.

6,5/10


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead 23: Dem Flüstern folgt der Schrei

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 13.07.2015
ISBN 9783864254178
Genre: Comics

Rezension:

Jetzt gab es 5 grandiose The Walking Dead Bände in Folge. Man kann einfach nicht erwarten, dass dieses unbeschreibliche Niveau konstant so hoch bleibt. Band 23 der The Walking Dead Reihe hat einige Probleme. Obwohl ich die Thematik nach dem Time Skip wirklich sehr interessant finde, kam "Dem Flüstern folgt der Schrei" nicht so richtig in die Gänge und hat unerwartete Charakterschwäche. Trotzdem gibt es einige Momente, die intetessant gemacht sind und die neuen Antagonisten sind wirklich kreativ.

Carl genießt sein neues Leben auf der Anhöhe und lässt sich von Earl als Schmied ausbilden. Doch es machen sich auch Probleme bemerkbar. Nachdem Sophia von zwei Pöbel-Kindern angegriffen wird, greift Carl zu einem Spaten und haut die beiden Raudis nieder. Diese Tat hat große Konsequenzen, nicht nur für Carl, sondern auch für Maggie, der Anführerin der Anhöhe. Währenddessen gelingt es Jesus einen Whisperer, eine Gruppierung von Leuten die sich als Walker tarnen und unter den Untoten leben, gefangen zu nehmen. Unter der Maske der Gefangenen verbirgt sich ein 16jähriges Mädchen namens Lydia.

Von Rick und Alexandria gibt es diesmal fast gar nichts zu sehen und auch vom Königreich gibt es nach wie vor keine Infos. In Band 23 geht es diesmal nur um die Anhöhe und Carl steht im Mittelpunkt. Eigentlich schade, denn gerade die Anhöhe empfinde ich immer als das unspannendste Szenario. Die Geschichte ist auch nicht so spannend wie sonst, da nicht viel passiert. Das Bisschen, was hier passiert ist zwar durchaus interessant, aber irgendwie will der Spannungsbogen diesmal nicht so ganz fruchten.

Carl steht diesmal sehr im Vordergrund und ich war eigentlich immer sehr von seiner Entwicklung fasziniert. Und auch in Band 23 sorgt er für ein paar starke Momente. Allerdings wirkt er in einigen Stellen plötzlich total naiv und unglaubwürdig. Maggie hat sich extrem ins Positive entwickelt und überzeugt voll und ganz als Anführerin. Auch Sophia, die früher immer sehr schwach war, hat jetzt einen enormen Charakter und ich mag es einfach, wie sie jetzt drauf ist. Gregory ist und bleibt ein Arschloch in höchster Form und auch andere widerliche Gestalten machen sich bemerkbar. Neuzugang Lydia kann ich bisher noch schwer einschätzen, denn sie hat bis jetzt nur ziemlich eigenartige Züge. Überhaupt sind die Whisperer eine seltsame Gruppierung, wo ich noch keine Ahnung habe, in welche Richtung sich das entwickeln wird.

Fazit : Etwas langatmig, dialoglastig und dezent langatmig. Band 23 von The Walking Dead ist einer der schwächeren Bände der Comic-Ära. Nach der Kriegs Ära hätte man die Saga hervorragend beenden können, doch ehrlich gesagt bin ich froh, dass es noch weiter geht. Band 23 ist keineswegs schlecht, aber es passieren nur wenig relevante Sachen und das Verhalten von Carl ergibt keinen Sinn.

7,5/10



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17 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

hörspiel, rocky beach, justus jonas, die drei ???, detektive

Die drei ??? - Tödliche Spur

André Marx , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 15.05.2000
ISBN 9783865366023
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Jahr ist Andreas van der Meden gestorben, was mich persönlich sehr traurig gemacht hat. Er war nicht nur der Stammsprecher von David Hasselhoff, sondern hat auch zwei meiner Lieblingscharaktere aus der Drei ??? Reihe synchronisiert : Morton und Skinny Norris. Deswegen möchte ich heute mal über eine Folge reden, die ich extrem schätze und in der Morton eine zentrale, wenn auch traurige, Rolle spielt. Tödliche Spur gehört zu meinen Favoriten und bietet uns eine spannende Knobeljagd, mit traurigem Hintergrund.

Der Boden sackt unter Justus Beinen weg. Nach einem Anruf hat er die schlimme Nachricht erhalten, dass Morton, der loyale und freundliche Chauffeur der Drei ??? bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Er stürzte mit seinem Auto die Klippen hinunter. Die drei Detektive können den Tod ihres Freundes nicht verkraften, doch für Justus steht fest, dass es kein Unfall gewesen sein kann. Also fangen sie an zu ermitteln. Schnell stellen sie fest, dass noch jemand in Mortons einstigem Privatleben herum schnüffelt.

Das einzige, was man dieser Folge zum Vorwurf machen kann, ist die etwas überraschungsarme Inszenierung. Ja, Tödliche Spur ist von Anfang an vorhersehbar und hat auch keinen überraschenden Schlussakt. Das ist aber nicht weiter schlimm, da die gesamte Folge hochgradig spannend ist. Es ist zudem interessant zu erfahren, was Morton für Geheimnisse hatte und die Geschichte dahinter macht mich wirklich jedes mal sehr traurig. Hinzu kommen nette Rätsel zum mit knobeln, die noch an die Anfangszeit der ??? erinnern.


Als ich die Folge das erste mal gehört habe, war sie natürlich ein riesiger Schock für mich. Morton gehörte für mich zu den besten Nebencharakteren in dieser Hörspiel-Reihe. Sein Tod hat mich damals wirklich sehr traurig gemacht. Aber die Geschichte hinter seinem Unfall ist es ebenfalls. Es ist aber auch schön zu hören, wie schwer es für Justus, Peter und Bob ist, den Tod ihres Freundes zu verkraften. Sie stellen auch völlig logisch fest, dass Morton mehr war, als ein herkömmlicher Chauffeur. Auch der Gegenspieler agiert recht gut und ist im Vergleich zu manch anderem Gangster wirklich clever.

Fazit : Schockierend, spannend und traurig. Auch wenn die Folge etwas vorhersehbar ist, gehört sie für mich dennoch zu den starken Episoden. Sie beschäftigt sich mit einem emotionalen Thema und das Leben von Morton wird erstmals richtig beleuchtet. Ich mag die Atmosphäre in dieser Folge und es ist schön, dass es mal wieder ein paar Rätsel der alten Schule gab.

9/10


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26 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

peter shaw, justus jonas, detektive, bob andrews, rocky beach

Die drei ??? und das Hexenhandy

André Minninger , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 03.12.2001
ISBN 9783865360908
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Folge 101. Ich weiß noch wie gespannt ich damals war, als Folge 100 herauskam. Toteninsel war einst ein legendäres Highlight, doch ich war gespannt, wie es dann mit den drei Fragezeichen weiter ging. Hexen-Handy hatte es aber auch schwer, mit der brachial guten Qualität der vorherigen Episode mitzuhalten. Es ist definitiv nicht die stärkste Episode, aber dennoch macht diese Geschichte viel Spaß. Die Idee ist sehr kreativ, das Ganze fängt wie immer das aktuelle Zeitgeschehen hervorragend ein und die ein oder andere Stelle ist mal wieder sehr creepy.

Es ist der neuste Schrei bei den Kids : Das Hexen-Handy. Nicht nur das Design sieht gruselig aus, auch weitere Features sind einzigartig. Der Klingelton ist das Kichern einer Hexe und wenn man eine SMS bekommt, verpasst einem das Handy einen saftigen Stromschlag. Doch auch eine echte Hexe scheint ihr Unwesen in Rocky Beach zu treiben. Peter und Bob scheinen sie auch im Wald entdeckt zu haben, nachdem sie ein herrenlosen Rucksack gefunden haben, in dem sich so ein ominöses Hexen-Handy befand. Plötzlich verschwinden auch noch einige Kinder und für Peter steht mal wieder fest, dass es tatsächlich Hexen gibt. Für den rationalen Justus steht jedoch fest, dass jemand ein perfides Spiel spielt.

Die Folge hat kleinere Probleme wegen der Spannung, was aber allein auf die Charakterisierung zurückzuführen ist. Hexen-Handy macht aber vor allem zu Halloween Spaß, weil es einige Stellen zum Gruseln gibt. Was ich bei den drei Detektiven immer so toll finde ist, dass immer sehr wichtige Themen angeschnitten werden. In Hexen-Handy wird z.b. das Transgender Thema sehr gut aufgegriffen. Es ist sehr löblich, mit was für einer Selbstverständlichkeit die ganze Geschichte thematisiert wird. Die Auflösung hat ein paar Probleme, doch insgesamt macht die Folge vieles richtig.

Ich liebe es immer total, wenn wir nette Gastsprecher bekommen. Bastian Pastewka hat eine nicht uninteressante Rolle bekommen und das dürfte ihn besonders viel Spaß gemacht haben, denn Pastewka ist ein gigantischer Drei Fragezeichen Fan. Aber er ist nicht die einzige prominente Stimme, die wir zu hören bekommen. Auch die legendäre Amanda Lear hat eine nicht unwichtige Rolle bekommen. Ihr Akzent ist natürlich extrem stark, aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran und ihre Art wirkt sehr authentisch. Vieles was Lears Rolle (Monique Carrera) hier erzählt, könnte man auch aufs Leben von Lear selbst reflektieren, denn auch sie wird mit dem Transgender-Thema in Verbindung gebracht, obwohl es bis heute nie offiziell bestätigt wurde, dass Lear als Mann geboren wurde. Die Drei ??? selbst agieren wieder wunderbar und besonders der ängstliche Peter hat eine wunderbare Konfrontation mit der Hexe.

Fazit : Kreativ, intensiv und leider etwas spannungsarm. Hexen Handy höre ich immer wieder gerne, doch leider weiß man auf Grund der Stimme sehr schnell wer der Täter ist, wodurch die Spannung und das Rätsel raten etwas eingedämmt wird. Amanda Lear und Bastian Pastewka sind eine wunderbare Bereicherung und die gruselige Atmosphäre macht die Folge trotz der kleinen Schwächen zu einem hörenswerten Abenteuer.

8/10


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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead 22: Ein neuer Anfang

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Buch: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 23.02.2015
ISBN 9783864254161
Genre: Comics

Rezension:

Negan wurde besiegt und ist nun in einer Zelle als Gefangener eingesperrt. Der Wiederaufbau einer neuen Zivilisation kann nun beginnen. Ich würde schätzen, dass Band 22 so ca 1 bis 2 Jahre nach der großen Schlacht gegen Negan spielt. Das heißt, wir bekommen einen Time Skip und so etwas liebe ich abgöttisch. Nun gibt es zahlreiche offene Fragen, die natürlich nicht alle in diesem Band beantwortet werden. Dieser Arc fängt aber schon wieder super interessant an, denn neben der Frage, was in dieser langen Zeit passiert ist, bekommen wir eine neue, wirklich kreative Bedrohung zu sehen.

Eine lange Zeit ist vergangen seit Negan besiegt wurde und im Gefängnis steckt. Rick hat nun gänzlich das Kommando in Alexandria übernommen und eine richtige Zivilisation erschaffen. Den Menschen geht es gut, die Walker sind unter Kontrolle und genügend Nahrung ist auch vorhanden. Doch eine neue, fünfköpfige Gruppe stößt hinzu, die zunächst sehr skeptisch dem Ganzen gegenüber stehen. Nebenbei hat Carl, der mit dem eingesperrten Negan eine besondere Bindung aufgebaut hat, einen großen Entschluss gefasst, doch für Rick ist es schwer diesen Entschluss zu akzeptieren.

Ich bin fasziniert, wie gut sich die Geschichte weiter entwickelt. Zunächst war es natürlich verwirrend, da man erst mal einen Überblick finden musste, was sich alles so verändert hat. Einiges wird in diesem Band aufgeklärt, doch andere Dinge bleiben noch im Dunkeln, sodass man neugierig auf die nächsten Bände ist. Das Ganze ist wieder einmal hervorragend geschrieben und die große Entwicklung ist extrem realistisch und nachvollziehbar inszeniert. Aber es passieren auch Dinge, wo man zunächst skeptisch ist, ob die Geschehnisse wirklich so clever sind, doch der Twist am Ende klärt das Ganze sehr genial auf und es ergibt vor allem Sinn.

Ich musste mir bei Rick erst mal die Augen reiben. Er hat sich optisch extrem verändert. Er trägt nun eine Arm-Prothese und hat immer einen Gehstock dabei, da sein Bein von Negan zertrümmert wurde. Er ist jetzt für alle so etwas wie ein Held und er hat ein richtiges, zivilisiertes System aufgebaut. Rick ist einfach ein Charakter mit einer unglaublichen Entwicklung. Aber auch Maggie hat sich enorm entwickelt. Von einer nervigen Person hat sie sich zu einer großen Persönlichkeit entwickelt. Für einige Schmunzler sorgt mal wieder Negan, der sich auch sichtlich verändert hat. Es gibt auch einige neue Charaktere, die mal wieder hervorragend in die Geschichte eingeführt werden.

Fazit : Neuartig, charakterintensiv und erstklassig geschrieben. Band 22 geht völlig neue Wege und legt den Weg frei, für einen neuen, hochgradig interessanten Arc. Es gibt zahlreiche Fragen, die noch im Raum stehen und "Ein neuer Anfang" beantwortet sie nicht alle, damit nicht gleich das gesamte Pulver verschossen ist.

9,5/10



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hörspiel, rocky beach, wolfsgesicht, justus jonas, folge 87

Die drei ??? - Wolfsgesicht

Katharina Fischer , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 11.10.1999
ISBN 9783865365989
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich mag diese Folge furchtbar gerne. Wolfsgesicht ist der beste Beweis, dass eine Drei ??? Folge nicht immer mörderische Twists braucht, um einen enormen Spannungsbogen aufzubauen. Klar, man rätselt schon die ganze Zeit, wer hinter der Wolfsmaske steckt, doch es ist vielmehr die Art und Weise, wie das Wolfsgesicht seine Taten ankündigt. Dadurch ist die Folge enorm spannend, vor allem wenn wieder ein Brief vom Täter rein flattert. Die Folge ist ein ewiges Hin und Her und man rätselt permanent, was jetzt eigentlich das Ziel von Wolfsgesicht ist.

Justus, Peter und Bob brauchen normalerweise immer die Hilfe vom sympathischen Inspector Cotta, doch diesmal ist es umgekehrt. Nachdem Justus fälschlicherweise für einen Einbrecher gehalten wurde, offenbart ihn Cotta, dass er einen seltsamen Brief erhalten hat, in dem eine Person namens Wolfsgesicht indirekt eine Straftat ankündigt. Insgesamt soll es drei Briefe geben. Jedes mal wird die Polizei in die Irre geführt und können es nicht verhindern, wenn Wolfsgesicht seine Taten vollzieht. Doch was ist überhaupt das Ziel von Wolfsgesicht? Die drei Detektive kommen schnell zu dem Schluss, dass der Besuch des US-Präsidenten in Rocky Beach etwas damit zu tun haben muss.

Wie ich eingangs sagte, ist hier nicht die große Überraschung wer Wolfsgesicht wirklich ist, sondern was er überhaupt bezweckt. Die Auflösung ist zwar relativ einfach gehalten und die Identität des Wolfsgesicht war sehr offensichtlich. Aber ich liebe einfach die Folgen, in denen die drei Detektive ein Rätsel in Papierform erhalten und es knacken müssen. Ich rätsel da immer liebend gerne mit und als ich die Folge das erste mal gehört habe, bin ich einfach nicht dahinter gekommen, was der clevere Schurke in dieser Folge vorhat. Erst wenn man zum zweiten mal die Folge hört, merkt man erst wie offensichtlich der ganze Fall ist.

Ich kann mich wirklich nicht entscheiden, welchen "Komplizen" der drei Fragezeichen ich sympathischer finde : Kommissar Reynolds oder Inspector Cotta. Beide sind auf ihre Art großartig, allerdings mag ich die leicht zynische, aber auch väterliche, Art von Cotta etwas mehr. Ich finde es schön, dass Cotta hier deutlich mehr Screentime bekommt als sonst. Wenn ich mich nicht irre, hat er in Wolfsgesicht sogar seinen längsten Auftritt. Justus, Peter und Bob haben diesmal nicht allzu große Diskussionen. Bob möchte im späteren Verlauf zwar aus dem Fall aussteigen, doch diese Entscheidung ist nachvollziehbar. Ich bin jedoch sehr fasziniert vom Wolfsgesicht, der wirklich sehr clever vorgeht und fast schon die Qualitäten eines Victor Hugenays hat, der Meisterdieb, der den Drei ???? immer wieder entwischt.

Fazit : Clever, rätselhaft und angenehm irreführend. Wolfsgesicht ist eine super Folge, mit minimalen Schwächen bei der Auflösung und einem tollen Inspector Cotta, der endlich mal mehr Präsenz als sonst bekommt. Es gibt herrliche Anekdoten über die USA und es ist wirklich schön zu sehen, dass auch Justus gerne mal auf einen Antagonisten hereinfällt. Wolfsgesicht ist und bleibt eine sehr empfehlenswerte Folge.

9/10

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detektive, hörspiel, rätsel, insektenstachel, rocky beach

Die drei ??? - Insektenstachel

André Minninger , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 11.06.2001
ISBN 9783865366184
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Diese Folge ist eine echte Herausforderung für alle Menschen mit einer ausgeprägten Insektenphobie. Auch ich zähle zu diesen Menschen, doch mittlerweile kann ich diese unheimliche Folge sehr gut ab. Gott sei Dank, denn Insektenstachel gehört zu den besten Folgen der drei Detektive. Es ist wieder so eine Folge, die, ähnlich wie Stimmen aus dem Nichts, eine richtig fiese Auflösung hat, bei der einem in vielerlei Hinsicht das Herz zerbricht. Hinzu kommen fiese Stechmücken - und Hornissen Geräusche und fertig ist eine weitere, richtig großartige Folge.

Eigentlich wollte Justus, zusammen mit seinem Onkel, nur einen Schwung Bücher bei der blinden Mrs. Hazelwood abholen. Doch es kommt zu einem dramatischen Zwischenfall. Laura, Mrs. Hazelwoods Haushaltshilfe, wird von aggressiven Hornissen angegriffen. Doch es bleibt nicht bei diesem Vorfall. Ein gefährlicher Virus soll im Umlauf sein und durch Stechmücken übertragen werden. Es kommt wie es kommen muss und Mrs. Hazelwood wird gestochen. Doch wie konnte das passieren, obwohl an jedem Fenster Fliegengitter waren? Justus, Peter und Bob haben einen neuen Fall.

Ich muss mal wieder die intensive Soundarbeit loben. Allein am Anfang, bei der Justus erfährt dass Mrs. Hazelwood erblindet ist, gibt es einen unfassbar genialen Sound zu genießen, der unter die Haut geht. Und solche Momente gibt es häufiger in dieser Folge. Die Insektengeräusche sind richtig fies, auch wenn ich es etwas schade fand, dass die Hornissen noch mit einem Zusatzsound übertönt wurden. Die Folge ist unglaublich intensiv und manche Momente sind ganz schön "psycho". Ein paar Twists kann man vielleicht etwas erahnen, andere wiederum sind ziemlich überraschend und schockierend, vor allem die Schlusspointe.

Es gibt diesmal gar nicht so viele Momente, in denen die drei Detektive ein großes Streitgespräch haben. Im Gegenteil, diesmal macht sogar Peter nicht allzu viele Zicken. Wie das häufiger der Fall ist, hat Justus schon früher den Fall gelöst als seine Kollegen und man freut sich schon regelrecht auf seinen Monolog, bei dem er die mysteriösen Dinge aufklärt. Aber es ist auch immer wieder schön zu hören, dass Justus nicht auf alle Fragen eine Antwort hat und manches erst von Inspektor Cotta aufgeklärt wird. Und so ist es auch hier. In Insektenstachel gehts aber viel mehr um die verbitterte Mrs. Hazelwood, die ein schweres Schicksal hat und immer wieder von kuriosen Ereignissen tyrannisiert wird. Laura, die Haushälterin, hat mir mit ihrem Humor auch sehr gefallen und sie hat die deutsche Stimme von Whoopi Goldberg und Kathy Bates.

Fazit : Nervenaufreibend, gruselig und zum Teil auch sehr traurig. Insektenstachel ist eine sehr intensive Folge, ohne viel Humor, dafür mit einer enormen Charaktertiefe über eine vom Schicksal gebeutelten Frau. Ich höre diese Folge immer wieder gerne und muss beim Showdown jedes mal mit den Tränen kämpfen.

9,5/10


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead #21 - Krieg, Teil 2 (2014, Cross Cult)

Robert Kirkman Charlie Adlard
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2014
ISBN B00OGLCF1Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es ist vollbracht! Der Krieg gegen Negan ist nun also vollendet. Und meine Güte war das beeindruckend. Dass es dafür die Höchstnote gibt steht völlig außer Frage, aber Band 21 ist noch so viel mehr als das. Es ist der beste Comic, den ich jemals zur Hand genommen habe. Alles, wirklich alles, was wir hier zu sehen bekommen ist bis ins letzte Detail perfekt ausgearbeitet. Es gibt keinerlei Schwächen und besonders der Ausgang des Krieges ist so intelligent und kreativ gemacht, dass sich davon noch andere Werke eine Scheibe abschneiden können.

Nach Negans brutalen Granaten-Angriff auf Alexandria scheint der Krieg bereits verloren zu sein. Doch Rick hat noch ein Ass im Ärmel und zieht mit all seinen Leuten auf die Anhöhe, wo sie sich auf die nächste Schlacht vorbereiten. Auch Negan bereitet sich auf den finalen Akt des Krieges vor und hat einen cleveren Plan, wie sie ihre Waffen noch gefährlicher machen können. Wer wird den Krieg gewinnen? Beide arbeiten auf eine glorreiche Zukunft hin, nur ihre Vorgehensweise sind zu unterschiedlich. Der Höhepunkt auf der Anhöhe steht unmittelbar bevor.

Intelligenter hätte man diesen Krieg nicht machen können. Von der ersten, bis zur letzten Seite, ist Band 21 hochgradig spannend und jedes mal muss man Angst um einen geliebten Charakter haben. Aber es sind mal wieder die Dialoge, die so unglaublich gut geschrieben sind und da kann ich nur sagen : Robert Kirkman, du Gott verdammtes Genie! Besonders am Ende gibt es einen Dialog, bei dem mir die Spucke weg geblieben ist. Es ist so verflucht intelligent gemacht, dass man das Ganze nicht in einer primitiven Schießerei enden lässt, sondern auch auf verbale Auseinandersetzungen, mit realistischen Argumenten, setzt.

Die großen "Stars" in diesem Band sind mit Abstand Negan und Rick, die sich hier ein einzigartiges Duell liefern, welches ich in solch einer Genialität noch nie in einem Comic erlebt habe. Mir blutet jetzt schon das Herz, wenn ich an die kommende achte Staffel der Serie denke, weil sie diese Genialität jetzt schon nicht mehr bringen können. Hier wurde nochmal deutlich, wie ähnlich sich Negan und Rick eigentlich sind. Der Unterschied zwischen den Beiden ist einfach nur ihre Art und Weise, wie sie eine glorreiche Zukunft aufbauen wollen. Und Negan flucht ein kleines bisschen mehr als Rick und schmeißt in jedem Satz mit Kraftausdrücken herum. Ansonsten sind Beide im Kern sehr ähnlich. Auch alle anderen Charaktere waren super und jetzt bin ich sehr gespannt, wie sich der gesamte Krieg auf die Figuren nachhaltig auswirkt.

Fazit : Perfekt, fehlerfrei und einzigartig. The Walking Dead Band 21 - Krieg Teil 2 ist der beste Comic den ich jemals gelesen habe. Hier wurde alles bis ins kleinste Detail perfekt ausgearbeitet. Ich habe zudem noch nie so einen guten Ausgang für einen Krieg gesehen und ich kann mir nicht vorstellen, dass Band 21 nochmal getoppt werden kann. Streng gesehen hätte man nach diesem Band auch die Saga beenden können und ich wäre mehr als zufrieden gewesen.

10/10


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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead 20

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard , Cliff Rathburn
Fester Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.04.2014
ISBN 9783864251023
Genre: Comics

Rezension:

Warnung an alle Serien-Gucker! Ab jetzt betreten wir den Bereich, der noch nicht in der Serie umgesetzt wurde. Zwar hält sich die Serie nur in kleineren Schlüsselmomenten an den Comic, dennoch könnten die Ereignisse, die ich nun beschreibe, auch früher oder später in der Serie passieren. Ihr seid hiermit gewarnt, falls ihr die Comic-Reviews noch lesen wollt. Wir sind nun also im großen Krieg-Arc gegen Negan angekommen und ich kann das Ganze mit einem Wort zusammenfassen : Perfektion.

Es ist soweit. Der Krieg gegen Negan beginnt, doch bevor Rick und seine Armee Negans Hauptquartier angreift, macht er dem gefürchteten Anführer mit dem Stacheldraht-Schläger ein Angebot. Wenn er und seine Männer sich ergeben, werden alle unschuldigen Erlöser verschont. Negan belächelt nur Ricks Angebot und hat eine böse Überraschung parat. Es kommt wie es kommen muss und die Schlacht beginnt, bei der viele Opfer zu beklagen sind. Rick ist wild entschlossen Negan zu töten, doch auch sein größter Widersacher hat eine clevere Strategie.

Hier gibt es wirklich nichts zu kritisieren. Nicht umsonst wurde dieser Arc in zwei Teile gesplittet. Und schon der erste Teil hat es in sich. Hier geht es Schlag auf Schlag zur Sache und es wird eindrucksvoll gezeigt, wie schwerwiegend so ein Krieg ist. Wir bekommen richtig schockierende Bilder zu sehen, die ans Herz gehen und nur schwer zu verdauen sind. Es zeigt aber auch wieder auf geniale Art und Weise, was so ein Krieg mit den Menschen macht. Es ist zudem schön zu sehen, dass das Ganze nicht nur einseitig gezeigt wird.

Es wird nochmal grandios aufgezeigt, warum die Charaktere in dieser Comic Reihe so stark sind. Rick handelt sehr mit Bedacht und seine Entschlossenheit kommt sehr gut rüber. Aber es ist auch schön, dass Negans Seite gezeigt wird und hier wird nochmal sehr deutlich, dass auch er ein klares Ziel für eine glorreiche Zukunft hat, auch wenn seine Vorgehensweise sehr hart und drastisch ist. Aber ich kann ihn einfach nicht hassen, weil er einfach so verdammt authentisch ist und tief im Kern ein sympathischer Kerl ist. Auch Ezekiel sorgt für sehr eindringliche Momente und besonders seine Gespräche mit Michonne waren sehr faszinierend. Auch alle anderen Charaktere haben ihre Daseinsberechtigung und jeder noch so kleine Charakter, hat eine große Bedeutung für die Geschichte.

Fazit : Überragend, fehlerfrei und einfach perfekt. Der erste Teil von "Krieg" hat mich komplett umgehauen und sorgt für die stärksten Momente der gesamten Saga. Ich bin einfach hin und weg von diesem Band und bin wirklich mehr als gespannt, wie der Krieg nun enden wird. Insgeheim hoffe ich natürlich, dass Negan überleben wird, der für mich der beste aller TWD-Charaktere bleibt.

10/10


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10 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

detektive, rocky beach, justus jonas, rätsel, hörspiel

Die drei ??? - Rufmord

André Minninger , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 10.09.2001
ISBN 9783865366221
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Folge Nummer 99 ist eine Art Mini-Fortsetzung zu "Stimmen aus dem Nichts". Zwar hat die Story nicht viel mit der aus der fantastischen Folge über Mrs. Holligan und ihrer tyrannischen Schwester zu tun, aber unsere drei Detektive bekommen es mal wieder mit Clarissa Franklin zu tun, die Psychotherapeutin, mit der Bob einst ein besonderes und sehr intensives Gespräch hatte. Rufmord hat ein tolles Szenario, denn es spielt zum Teil in einer Psychiatrie. Mir gefällt die Folge wirklich gut, weil sie intensive Momente und spannende Elemente vorweisen kann, auch wenn die ganz großen Twists ausbleiben.

Justus, Peter und Bob sind zu Gast in der Late Night Show von Kevin Anderson. Bei dieser Radiosendung geschehen jedoch seltsame Dinge. Einige Anrufer sprechen seltsame Verse auf, die wie eine Drohung wirken und Anderson aus der Fassung bringen. Bob fällt aus allen Wolken, denn eine dieser Anrufer-Stimmen hat er erkannt. Er ist sich ziemlich sicher, dass Clarissa Franklin, mit der Bob einst ein intensives Gespräch hatte, die Anruferin ist. Wie Bob erfährt, sitzt Franklin inzwischen in einer Psychiatrie und Bob beschließt, sie zu besuchen. Hat sie tatsächlich was mit den Drohanrufen zu tun oder steckt ein ganz anderes Geheimnis hinter diesem Rätsel?

Die Folge ist nicht perfekt und hat sogar einen Sprechfehler drin (das "Ich liebe sie" von Bob war ungewollt). Trotzdem gibt es einige spannende Momente und besonders der Abschnitt in der geschlossenen Psychiatrie ist hervorragend gemacht. Der Fall ist diesmal nicht ganz so auf große Twists aus, auch wenn es am Ende natürlich wieder eine Auflösung gibt, auf die man aber auch leicht selbst kommen kann. Es geht in dieser Folge viel mehr um das "Verhältnis" zwischen Bob und Doctor Franklin und auch auf die Ereignisse aus "Stimmen aus dem Nichts" wird nochmal eingegangen.

Es ist immer wieder schön, dass es auch mal Folgen gibt, in denen Justus nicht im Alleingang einfach den ganzen Fall löst. Hier steht, wie bereits erwähnt, auch mal Bob im Vordergrund. Allerdings gibt es auch ein tolles Gespräch zwischen Bob und Justus über Teamarbeit. Was mir besonders gefallen hat war die Entscheidung, beim Dialog zwischen Bob und Clarissa Franklin wieder die gleiche Hintergrundmusik zu nehmen, die wir schon in "Stimmen aus dem Nichts" gehört haben. Als Gastsprecher haben wir diesmal Thomas Bug, den der ein oder andere RTL Zuschauer vllt noch als Juror aus DSDS kennt, als Radiomoderator Kevin Anderson und Jürgen Thormann, bekannt als deutsche Stimme von Michael Caine und Ian McKellen, als Psychiater.

Fazit : Spannend, nostalgisch und einfach grundsolide. Rufmord ist keine richtige Hammerfolge, aber sie ist auch weit entfernt vom Tiefpunkt der Saga. Die Sprecher machen ihre Sache gut, Bob bekommt enorm viel Aufmerksamkeit, Thomas Bug darf, wie auch im wahren Leben, als Radiomoderator fungieren und es werden angenehme Erinnerungen aus einer der besten Drei ??? Folgen wach. Deswegen empfehle ich, vor Rufmord die Folge Stimmen aus dem Nichts zu hören.

8/10


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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Walking Dead 19 - Auf dem Kriegspfad

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Fester Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2014
ISBN 9783864251016
Genre: Comics

Rezension:

Der dritte richtige Hammer in Folge und damit ist der Gefängnis-Arc nun offizielle getoppt. Auch wenn Band 19, Auf dem Kriegspfad, im Vergleich zu den beiden Vorgängern etwas schwächer ist, hat mich besonders die zweite Hälfte komplett fasziniert. Es liegt vor allem an Negan, der für mich jetzt schon zu den besten Antagonisten überhaupt gehört. Aber auch die Vorbereitung auf den großen Krieg sind ziemlich gut gemacht und es ist schön zu sehen, dass auch andere Charaktere immer wieder mal in den Vordergrund gerückt werden.

Rick hat sich entschlossen. Er will die Tyrannei von Negan und den Erlösern nicht länger dulden und hat sich mit dem Königreich und der Anhöhe verbündet um gegen Negan in den Krieg zu ziehen. Doch nicht alle sind mit Ricks Entscheidung einverstanden. Besonders Spencer sägt am Anführer-Stuhl von Rick und schmiedet seinen eigenen Plan. Mit folgenschweren Konsequenzen. Auch auf der Anhöhe wollen manche nicht in den Krieg ziehen und manch einer möchte Negan warnen. Doch Jesus weiß was zu tun. Völlig überraschend steht dann Negan vor den Toren von Alexandria.

Band 19 fackelt nicht lange und beschäftigt sich sofort mit den Kriegsvorbereitungen. Die Dialoge sind mal wieder erstklassig geschrieben und das Besondere ist einfach, dass ich jede Emotion verstehen kann, auch wenn sie sich komplett gegen Rick stellt. Das einzige kleine Problem war, dass die Geschichte in der ersten Hälfte total sprunghaft ist. Immer wieder wechselt das Szenario zwischen der Anhöhe und Alexandria und die Übergänge sind ziemlich abgehackt. Dafür war die zweite Hälfte absolute Perfektion, bei der die Spannung so intensiv ist, dass man dadurch schon schwitzige Hände kriegen kann.

Es dürfte keine Überraschung sein, wenn ich sage, dass Negan hier mal wieder alle anderen Charaktere in den Schatten stellt. Es ist einfach unglaublich, aber sobald Negan auftaucht, steigt die Qualität der Geschichte um ein Vielfaches, obwohl sie schon vorher hochwertig war. Aber ich will auch Jesus mal hervorheben, den ich auch richtig klasse finde, weil er nicht nur körperlich kaum zu überlisten ist, sondern auch einen richtig angenehmen Charakter hat. Auch Andrea sorgt wieder für richtig starke Momente und ich bin jedes mal von ihrer Entschlossenheit entzückt. Auch die Bindung zwischen Carl und Rick muss man im höchsten Maß loben, weil sie eine ganz besondere Bindung haben und es wird sich immer genügend Zeit genommen, um ihre Beziehung weiterentwickeln zu lassen.

Fazit : Eindringlich, spannend und nervenaufreibend. Auf dem Kriegspfad deutet etwas ganz Großes an und ist eine hervorragende Einführung für die große Schlacht gegen die Erlöser. Negan toppt mal wieder alles, aber auch die anderen Charaktere sorgen für richtig starke Momente. Jetzt kann ich es kaum erwarten, den nächsten Band in die Hände zu nehmen.

9/10


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???, hörspiel, detektive, justus jonas, rocky beach

Die drei ??? - Stimmen aus dem Nichts

André Minninger , Oliver Rohrbeck (Sprecher) , Jens Wawrczeck (Sprecher) , Andreas Fröhlich (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei BMG Ariola Miller, 08.09.1997
ISBN 9783865365767
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Meine erste Hörspiel-Review dreht sich um die wahrscheinlich populärste Hörspiel-Reihe aller Zeiten. Die Drei ??? genießen noch immer absoluten Kultstatus und noch immer sind die drei Hauptsprecher (Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczek und Andreas Fröhlich) aktiv als Justus, Peter und Bob im Geschäft. Da diese Reihe keine fortlaufende Story hat, werde ich die Reviews zu den Folgen nicht chronologisch abhalten. Beginnen möchte ich mit einer Lieblingsfolge von mir, die mich jedes mal umhaut. Stimmen aus dem Nichts hat eine sehr schockierende Auflösung, welche mich jedes mal erschüttert. Aber auch viele andere Aspekte machen dieses Abenteuer zu einer absoluten Meisterleistung.

Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andres, die drei Hobby-Dedektive, bekommen mal wieder einen neuen Fall geliefert. Die alte Dame Abigail Holligan wird von ihrer hasserfüllten Schwester Metzla tyrannisiert. Sie bekommt grauenhafte Drohanrufe, bei denen Metzla eiskalte Morddrohungen ausspricht. Aber auch ohne Telefon hört Mrs. Holligan die Stimme von Metzla. Egal ob es auf der Toilette einer Arztpraxis ist oder bei ihr zu Hause. Die alte Dame bittet die drei Detektive, diesen Fall zu lösen. Es gibt da nur ein gravierendes Problem : Metzla ist seit einiger Zeit schon tot.

Mich erschüttert diese Folge jedes mal, denn hier werden Themen angeschnitten, die wirklich bösartig und niederschmetternd sind. Doch diese Folge ist konsequent spannend und hat einige nette Referenzen. So spielt beispielsweise die Villa aus Psycho eine interessante Rolle. Es gibt in dieser Folge zwar nicht den ganz großen Twist, doch allein dass diese Auflösung tatsächlich kommt, macht einen total fassungslos, weil man das Bevorstehende einfach nicht wahr haben will. Auch das Psychologie-Thema wird sehr gut aufgegriffen und besonders ein Gespräch zwischen Bob und einer Therapeutin sorgt für wahnsinnige Gänsehaut.

Es gibt mal wieder interessante Dialoge zwischen den Detektiven. Besonders Peter und Justus haben eine ziemlich interessante Konfrontation, denn wie so oft zweifelt Peter anfangs an dem Fall, während sich Justus immer streng an ihrem Motto, "Wir übernehmen jeden Fall", hält. Aber auch Bob sorgt für einen unfassbar starken Moment, denn er zeigt in Stimmen aus dem Nichts, durch ein überraschendes Geständnis, eine völlig neue Seite. Ich muss aber auch die Leistung der Abigail Holligan Sprecherin loben. Sie wirkt die ganze Zeit sehr authentisch und sie begeht Fehler, die Menschen in ihrem Alter durchaus schon mal passieren können. Besonders gruselig war für mich Metzla, die eine unfassbar gruselige Stimme hat und die unter die Haut geht. Als kleines Schmankerl bekommen wir noch die Stimmen von Fettes Brot als Anrufbeantworter-Stimmen zu hören.

Fazit : Erschütternd, gruselig und spannend. Stimmen aus dem Nichts gehört für mich zu den besten Die Drei ??? Folgen die ich jemals gehört habe. Die Story ist ergreifend und schockierend zugleich, die Figuren interagieren bestens miteinander und die Auflösung macht einfach sprachlos. Es gibt nicht viele Folgen, die mit Stimmen aus dem Nichts mithalten können.

10/10


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The Walking Dead 18

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard , Robert Kirkman
Fester Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.08.2013
ISBN 9783864251009
Genre: Comics

Rezension:

Wahnsinn! Wie kann ein einzelner Charakter nur derart die Show stehlen? In Band 18 bekommen wir derart viele Momente mit Negan, dass spätestens hier deutlich wird, was für ein einzigartiger Charakter Negan ist. Die Dialoge mit ihm sind ein purer Hochgenuss und jede einzelne Sprechblase ist erstklassig geschrieben. Band 18 hält die meisterhafte Qualität von Band 17 und ist so kurzweilig, wie kaum ein anderer TWD Band. Blöd nur, dass der Comic so schnell durchgelesen ist und dadurch die Vorfreude auf Band 19 ins unermessliche steigt.

Rick muss sich Negan komplett beugen, da er ihm in allen Punkten überlegen ist. Alexandria muss nun, ähnlich wie die Anhöhe, die Hälfte ihrer Vorräte abgeben. Andernfalls bekommen sie den Zorn des Negan zu spüren. Doch Rick hat bereits einen Plan und spielt nur die pure Unterwerfung. Als Negan das erste mal vorbei schaut, müssen sich alle Bewohner erst an die neue Situation gewöhnen. Blöd nur, dass sich Carl in den Laster der "Erlöser" schleicht, als die sie Alexandria wieder verlassen. Und er ist schwer bewaffnet und fest entschlossen, Negan zu töten.

Es dauert keine 10 Seiten bis Negan wieder auftaucht und auch wenn es total absurd klingt, aber ich freue mich jedes mal wenn er da ist. Er ist ein Charakter, wie ich ihn noch nie zuvor erlebt habe, weil er auf der einen Seite total bedrohlich ist, aber auf der anderen Seite ist er einfach witzig und sehr sympathisch. Ich finde es zudem auch schön, dass wir die "Erlöser" richtig kennenlernen, auch wenn Rick nicht gerade dabei ist. Wir lernen einige Mitglieder dieser Vereinigung kennen und das wurde einfach erstklassig aufgezeigt, sodass keinerlei Fragen offen bleiben.

Die Charaktere kommen hier fast alle an ihre Grenzen, denn Negan übertrumpft sie Alle. Ausgerechnet er und Carl sorgen für den stärksten Moment im gesamten Comic. Der eindringliche Dialog zwischen den Beiden ist einfach ganz großes Kino und fast schon eine Lehrstunde für die TV-Serie. Aber es ist nicht nur Negan, der eine interessante Rolle bei den "Erlösern" spielt, auch Dwight (der in der Serie ein fataler Fehlschlag ist) ist ein hoch interessanter Charakter, der für einige Überraschungen sorgt. Mir gefällt zudem auch die Bindung zwischen Rick und Andrea, da sie einfach eine komplett glaubwürdige und realistische Beziehung führen.

Fazit : Vielseitig, überragend und absurd witzig. The Walking Dead Band 18 ist absurderweise der bisher witzigste Comic-Band. Und einer der Besten. Negan ist einer der größten Show-Stealer, den ich jemals gesehen habe und ich hoffe wirklich, dass er uns noch langen erhalten bleibt. Die Dialoge in "Grenzen" sind absolute Weltklasse und das Pacing ist überragend. Kein Wunder, dass die Serie daran gescheitert ist, denn diesen Arc würdevoll umzusetzen ist praktisch unmöglich.

9,5/10


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The Walking Dead 17

Robert Kirkman , Marc Oliver Frisch , Charlie Adlard
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.03.2013
ISBN 9783864250996
Genre: Comics

Rezension:

Da stockt einem nur noch der Atem. Obwohl mir schon bewusst war, was passieren wird, lies mich Band 17, der The Walking Dead Saga, mit einem echten Schock zurück. Ich hatte schon nach dem etwas schwächeren Band 16 das Gefühl, dass das Ganze nur die Ruhe vor dem Sturm war. Und meine Güte war dieser Sturm heftig. Völlig egal ob man schon durch die Serie weiß was passiert, allein die Art und Weise, wie das Ganze inszeniert ist, macht einen buchstäblich sprachlos. Und wir bekommen endlich den besten aller The Walking Dead Charaktere zu sehen : Negan.

Rick hat dem Vorschlag der "Anhöhe" zugestimmt und möchte mit der Siedlung einen Handelsvertrag eingehen. Doch dazu muss er erst mal Negan und seine Truppe, die sogenannten "Erlöser", ausschalten. Die gefährliche Motorrad-Gang terrorisiert schon länger die "Anhöhe" und sie müssen stets die Hälfte ihrer ganzen Ausrüstung abgeben. Nun liegt es an Rick, Negan zu stoppen, doch er ahnt nicht, mit was für einen gefährlichen und übermächtigen Menschen er sich anlegt. Schon bald hat Rick die ganze Aufmerksamkeit der "Erlöser" auf sich gezogen und löst damit eine Kette von tragischen Ereignissen aus.

Wie ich schon anfangs sagte, wusste ich ja eigentlich was passiert, denn die Serie hat sich ausnahmsweise mal etwas an den Comic gehalten. Trotzdem wird das Ganze etwas anders (und vor allem besser) inszeniert. Manche Momente kommen wie aus der Pistole geschossen, wo man im ersten Moment gar nicht realisiert, was da eigentlich gerade passiert ist. Andere Ereignisse kündigen sich zwar offen und ehrlich an, aber man möchte es einfach nicht glauben, dass der Comic dieses Ereignis auch wirklich durchzieht. Man erwartet schon fast, dass in letzter Sekunde jemand eingreift.

Natürlich sind wieder alle Charaktere super ausgearbeitet, mit Ausnahme von Heath, der irgendwie nur im Hintergrund steht. Doch alle anderen haben unglaublich starke Momente, egal ob es Rick, Maggie, Sophia, Carl, Abraham, Eugene oder Glenn ist. Doch ein Charakter stellt sie alle in den Schatten : Negan. Meine Güte ist dieser Kerl genial und er ist mit Abstand einer der besten Antagonisten, den ich jemals in einem Comic gesehen habe. So gut Jeffrey Dean Morgan auch in der Serien-Adaption ist, dem Comic-Negan kann er einfach nicht das Wasser reichen. Der Typ hat einfach eine Ausstrahlung, die kaum in Worte zu fassen ist und sobald er die Bühne betritt, wirken alle um ihn herum wie kleine Ameisen. Obwohl Negan ein barbarischer, kaltblütiger und erbarmungsloser Sadist ist, bringt er eine gehörige Portion Humor mit und aus irgendeinem Grund hat er eine sympathische Art.

Fazit : Brutal, erschütternd und meisterhaft. Band 17 von The Walking Dead ist ein großes Highlight, mit einem legendären Auftritt von Negan, der sich eindringlich ins Gehirn verankert. Mir stockte teilweise einfach der Atem und obwohl ich wusste was passiert, lief es mir eiskalt den Rücken herunter. "Fürchte dich nicht" ist meisterhaft inszeniert und setzt enorm starke Akzente. Kein Wunder, dass der Negan-Arc als das absolute Highlight der Saga gilt.

9,5/10


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no future

The Walking Dead 16 - Eine größere Welt

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard , Charlie Adlard
Fester Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.10.2012
ISBN 9783864250989
Genre: Comics

Rezension:

Langsam aber sicher steuern wir auf den großen Negan-Arc zu, der unter den Comic-Fans als absolutes Highlight gilt. Zwar fällt hier nur der Name Negan, aber es wird schon deutlich, in welche Richtung das Ganze schlägt. Trotz allem muss ich sagen, dass Band 16 der bisher schwächste aller TWD Bände ist. Schlecht ist das Ganze natürlich nicht, aber die Erzählweise ist sehr schleppend und manche Aktionen wirken ein wenig willkürlich. Trotzdem merkt man eine knisternde Spannung und man hat richtig das Gefühl, dass bald etwas ganz Großes geschieht.

Langsam wird die Nahrung knapp in Alexandria. Die Bewohner suchen verzweifelt in der Umgebung nach Nahrung, doch es herrscht Ebbe. Bis zu dem Tag, als sie Bekanntschaft mit Jesus machen, der ihnen einen Handel vorschlägt, welcher ihr Vorrats-Problem lösen könnte. Rick hat jedoch große Zweifel und schlägt Jesus k.o. und fesselt ihn. Er hat die Vermutung, dass es sich um eine Falle handelt und erwartet einen Angriff von weiteren Leuten. Doch nach einigen Gesprächen entschließt sich Rick dazu, Jesus zu glauben und sie bringen ihn zu seiner Heimat-Siedlung, die jedoch mit einer viel größeren Bedrohung zu tun hat.

Was mich ein bisschen an diesem Band gestört hat, war die Trägheit. Alles, was in diesem Band passiert, hätte man auf 10 bis 20 Seiten reduzieren können. Dadurch wird die Spannung ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, denn wirklich Aufregendes passiert erst im Schlussakt. Allerdings wirkt die "blutige" Überraschung am Ende etwas willkürlich und gezwungen. Kaum bekommen wir ein neues Szenario geboten, passiert auch zufällig gleich etwas Schreckliches. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, denn das Ganze ist natürlich wieder hervorragend geschrieben und die Neugier, was als nächstes passiert, ist stets da.


Die stärksten Charaktere kann man im Comic immer schwer definieren. Klar, es gibt Charaktere, die etwas im Hintergrund versauern, wie zum Beispiel Eugene, Rosita oder Sophia, aber wenn sie mal einen Moment haben, dann ist das meistens gut. Erstaunlicherweise hat mich Maggie sehr überrascht, die sich endlich mal vernünftig verhält und nicht ganz so nervig ist wie sonst. Die Bindung zwischen Andrea und Rick wird auch stärker beleuchtet und ich finde ihre Dialoge immer sehr plausibel und nachvollziehbar. Jesus wird hervorragend in die Story eingeführt und schon nach wenigen Minuten findet man ihn interessant und sympathisch.

Fazit : Interessant, dialoglastig und leider minimal langatmig. Band 16 ist bisher der schwächste TWD Band, auch wenn "schwach" ein zu hartes Wort ist. Es passieren einfach zu wenig interessante Dinge und wenn dann mal was passiert, wirkt es ein wenig willkürlich. Trotzdem bleiben die Dialoge stark und besonders Ricks Schluss-Monolog war erstklassig.

7/10


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The Walking Dead #15 - Dein Wille geschehe (2012, Cross Cult)

Robert Kirkman, Cliff Rathburm Charlie Adlard
Fester Einband: 154 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.01.2012
ISBN B008DZV1FW
Genre: Comics

Rezension:

Es wird mal wieder Zeit für eine intensive Charakterstudie. Nachdem in Band 14 richtig die Post abging, kümmert sich "Dein Wille Geschehe" wieder auf die Auswirkungen. Wir bekommen wieder unglaubliche Dialoge geboten, die uns detailliert aufzeigen, wie es in den Figuren aussieht. Da kommen teilweise Offenbarungen ans Tageslicht, die einen regelrecht schockieren. Aber es ist einfach beeindruckend, wie gut diese Dialoge geschrieben sind und da frage ich mich ernsthaft : Wo waren diese unglaublich tiefsinnigen Gespräche in der Serie? Das hätte für einige emotionale Momente sorgen können.

Der Winter ist da. Nachdem Rick und die Bewohner von Alexandria die Zombie-Horde erfolgreich bezwingen konnte, wollen sie für strengere Sicherheitsvorkehrungen sorgen. Der Zombie-Schwarm hat für einige Opfer gesorgt, was auch bei Rick Spuren hinterlassen hat. Auch Carl wurde schwer verletzt und liegt im Koma. Es ist ungewiss, ob er je wieder aufwachen wird, da seine Verletzung sehr schwer ist. Rick nimmt das Ganze psychisch mit, doch dann wacht Carl schließlich auf. Und er fragt nach seiner Mutter.

Als erstes muss ich dieses tolle Szenario loben. Wir befinden uns nämlich im Winter. Das schneebedeckte Alexandria passt hervorragend zur depressiven Stimmung und ich frage auch hier wieder : Wo war der Winter in der Serie? Die ganz großen Schock-Momente gibt es diesmal nicht. Dafür gibt es interne Auseinandersetzungen, die aber zum größten Teil auf verbaler Basis bleiben. Aber genau das macht diesen Comic so ungeheuer stark. Statt einfach mit der Tür ins Haus zu fallen, werden Konflikte verbal mit glaubwürdigen Argumenten gelöst und um so etwas plausibel zu inszenieren, muss man als Autor einiges drauf haben.

Wieder wird sehr viel auf die Charaktere eingegangen und endlich bekommen wir mehr von Eugene zu sehen, der für einen sehr witzigen Moment sorgt. Erstaunlicherweise kommt Sophia schon seit einiger Zeit sehr kurz, die immerhin von Glenn und Maggie adoptiert wurde. Immerhin wurde Glenn nicht so sehr (durch Maggie) negativ verändert, wie in der Serie, während Maggie genauso nervig ist wie in der Serie. Abrahams raue und disziplinierte Art hat mich auch dieses mal fasziniert und auch wenn seine zwischenmenschlichen Züge etwas fragwürdig, wenn auch ehrlich, sind. Die beiden stärksten Charaktere sind aber wiedermal Andrea und Rick, die sich unglaubliche Dialoge bieten und für emotionale Momente Sorgen. Besonders der Seelenstriptease von Rick hat mich emotional sehr berührt.

Fazit : Ergreifend, intensiv und emotional. Band 15 von The Walking Dead hat zwar keine schockierenden Tode, dafür aber starke Dialoge und genial geschriebene, verbale Auseinandersetzungen. Die Charaktere bekommen extrem viel Tiefgang und ich kann jedes Verhaltensmuster voll und ganz nachvollziehen. Ich bin wirklich gespannt, welchen Weg die Geschichte im Vergleich zur Serie nun einschlagen wird.

8,5/10


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zombies, comice, endzeit, überleben

The Walking Dead 14

Robert Kirkman , Marc-Oliver Frisch , Charlie Adlard
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.10.2011
ISBN 9783942649247
Genre: Comics

Rezension:

Jetzt geht es wieder richtig ab. Band 14 ist wieder ein richtiger Hammer geworden, mit viel Dramatik und schockierenden Momenten. Würde man nicht schon durch die Serie wissen was passiert, würde einem hier der Atem stocken. Aber es passieren auch Dinge, die in der Serie ganz anders verlaufen und somit müssen wir uns wieder unerwartet von einigen Charakteren verabschieden. Ansonsten hat "In der Falle" alles drin was das Herz begehrt : Spannung, Action, Dramatik und Überraschungen.

Rick hat inzwischen die Führung in Alexandria übernommen, weil sich Douglas, nach dem Verlust seiner Frau, nicht mehr dazu in der Lage fühlt. Schnell macht sich auch ein neues Problem bemerkbar : Langsam werden die Zäune undicht und eine große Herde von Walkern sind auf dem Weg, Alexandria zu stürmen. Die Bewohner halten mit aller Macht dagegen, doch letztlich können sie das Unglück nicht verhindern und die Walker stürmen die friedliche Siedlung. Den Bewohnern bleibt nur die Flucht in ihre Häuser. Doch Rick hat eine rettende Idee.

Auch in Band 14 wird zunächst viel auf die Charaktere eingegangen, ehe die Bombe platzt. Besonders die Dialoge zwischen Aaron und Douglas und das Gespräch zwischen Morgan und Carl waren erstklassig geschrieben. Auch die Ansprachen von Rick waren grandios und ich finde es jedes mal beeindruckend, wie tiefgründig dieser Comic im Vergleich zur Serie ist. Wenn es dann richtig zur Sache geht, passieren wirklich schlimme Dinge, die wirklich heftig sind. Am Ende bleibt man mit offenen Mund zurück und hat keine andere Wahl, als sich Band 15 zu holen.

Rick übernimmt in diesem Band wieder das Hauptkommando und sorgt für die stärksten Momente. Besonders sein Kampf mit der Vergangenheit kommt sehr gut rüber und seine Entscheidungen sind stets nachvollziehbar. Andrea sorgt weiterhin für richtig starke Momente und sie übertrifft so langsam Michonne für mich. Douglas innerer Kampf hat mich auch beeindruckt, da er vieles von seiner Persönlichkeit freigibt, die vorher noch etwas im Verborgenen lagen. Auch Abraham ist für mich ein fantastischer Charakter, der im Comic sogar noch mehr Badass ist. Schade nur, dass Eugene so wenig vorkommt, der in der Serie zu meinen Lieblingsfiguren gehört.

Fazit : Spannend, überraschend und emotional. Band 14 der The Walking Dead Reihe ist wieder eine echte Meisterleistung, mit schockierenden Momenten und einer sehr tiefgründigen Story. Die Charaktere agieren alle glaubwürdig und am Ende ärgert man sich (positiv), dass die Geschichte genau an dieser Stelle endet.

9,5/10


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The Walking Dead 13 - Kein Zurück

Robert Kirkman
E-Buch Text: 143 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2012
ISBN 9783864251177
Genre: Comics

Rezension:

Was ich an dieser Comic-Serie so liebe, ist das zügige Voranschreiten der Story, auch wenn nicht viele Großereignisse passieren. Band 13 beschäftigt sich wieder einmal mit einer neuen Situation für Rick und seiner Crew. Der Alexandria Arc war in der Serie wirklich furchtbar, aber im Comic wird das Ganze erstklassig beleuchtet. Neue Figuren werden hervorragend eingeführt, sämtliche Emotionen werden glaubwürdig rüber gebracht und die ein oder andere Überraschung sorgt für einige Furore.

Rick und seine Leute scheinen sich in Alexandria scheinbar eingelebt zu haben. Rick ist wieder als Polizist unterwegs und achtet auf Recht und Ordnung. Doch der Anführer Douglas hat klare Regeln, mit denen Rick nicht einverstanden ist. So mussten alle neuen Bewohner ihre Waffen abgeben und sie dürfen nur für Außeneinsätze abgeholt werden. Doch Rick und Glenn schmieden einen Plan und klauen kurzer Hand ein paar Waffen. Es kommt was kommen muss und Rick verliert bei einer Auseinandersetzung mit einen gewalttätigen Ehemann die Nerven.

Auf beeindruckende Art und Weise wird uns hier gezeigt, wie unsere Charaktere mit der neuen, scheinbar friedlichen, Situation klar kommen müssen. Die Story entwickelt sich rasant weiter, obwohl in Band 13 die Dramatik erst am Ende richtig heraus platzt. Langeweile gibt es nicht. Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, war das etwas hastige voranschreiten in der Zeit. Man blättert um und schon ist eine Woche vergangen. Da wäre es etwas hilfreich gewesen, wenn man einfach "1 Woche später" oder ähnliches dazu geschrieben hätte.


Wie ich schon erwähnt habe, hat mich immer die Charakterstruktur sehr fasziniert. Es wird immer sehr intensiv auf die Charaktere eingegangen und es wird immer aufgegriffen, wie unterschiedlich jede Person mit einer neuen Lebenssituation umgeht. Leider bleiben dabei auch ein paar Charaktere auf der Strecke, wie zum Beispiel Eugene oder Morgan, aber dann wäre Band 13 wohl ein dicker Wälzer geworden. Andrea entwickelt sich immer mehr zu meiner Lieblingsfigur, weil sie immer glaubwürdig und nachvollziehbar agiert. Aber auch Ricks Persönlichkeit fasziniert mich jedes mal aufs Neuste, auch wenn er hin und wieder über die Stränge schlägt. Auch alle neuen Charaktere gefallen mir sehr gut und besonders Douglas ist für mich ein wesentlich besserer Anführer, als die Chefin in der Serie.

Fazit : Intensiv, tiefgründig und charakterintensiv. Band 13 beschäftigt sich wieder sehr ausführlich mit den Figuren und hat erstklassige Dialoge. Die kleinen Schwächen sind zu verzeihen, weil die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Im Vergleich zur Serie wird Alexandria hier richtig gut in Szene gesetzt.

8/10


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zombies, cliff rathburn, stadt, charlie adlard, sicherheit

The Walking Dead 12

Robert Kirkman
E-Buch Text: 152 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2012
ISBN 9783864251160
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Weiter geht's mit dem Comic von The Walking Dead und nachdem Band 11 immer noch die Nachwirkungen des Gefängnis-Arcs aufzeigte, entwickelt sich die Story in Band 12 nun in großen Schritten weiter. Gleich zu Beginn geht es mit einer Überraschung los und gerade Seriengucker werden wieder erstaunt feststellen, wie groß die Unterschiede zwischen Comic und Serie sind. Auch wenn "Schöne neue Welt" keine Schock-Momente hat, bleibt es ein sehr interessanter Comic, bei dem sich die Story erheblich weiter entwickelt.

Nachdem Carl seine Tat gestanden hat, scheint sich das Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater wieder zu bessern. Leider sind Rick und seine Gefolgsleute ein wenig verzweifelt, da sie kaum noch Nahrung finden und zu allem Überfluss hat Eugene auch noch gestanden, dass er kein Wissenschaftler ist und somit der ganze Washington Plan hinfällig ist. Da taucht plötzlich ein Mann namens Aaron auf, der Rick von einem sicheren Zufluchtsort erzählt und er lädt ihn und seine Crew ein, sich diesem Camp anzuschließen. Doch Rick bleibt skeptisch.

Ich bin wirklich erstaunt, wie viel in diesem Band passiert, ohne den Leser zu überfordern. Einiges sollte man natürlich aus der Serie kennen, doch erneut wurde vieles abgeändert. Der Alexandria Arc in der Serie war für mich immer sehr langweilig und eintönig, aber im Comic ist das Ganze sehr ausführlich und beeindruckend inszeniert. Es ist wirklich sehr interessant zu beobachten, wie sich die ganze Alexandria Situation auf die Charaktere auswirkt und wie unterschiedlich sie mit der neuen Lebensweise umgehen.


Rick ist immer noch deutlich angenehmer, als in der Serie. Auch wenn er im Comic etwas übereifrig ist, kann ich sein Handeln nachvollziehen. Besonders seine interessante Bindung zu Abraham ist im Comic wesentlich interessanter als in der Serie. Während ich in der Serie, mit Ausnahme von Michonne, alle weiblichen Charaktere nicht ausstehen kann, sind es im Comic die Frauen, die mich faszinieren. Besonders Andrea, die ich in der Serie richtig gehasst habe, gefällt mir im Comic immer besser und besser und sie entwickelt sich langsam zu meinem Lieblingscharakter. Interessant sind auch die Figuren in Alexandria, die so gar nicht an die Serien-Figuren erinnern. Besonders der Anführer Douglas, den ich irgendwie zwielichtig finde, ist eine Figur, die es in der Serie gar nicht gab.

Fazit : Tiefgründig, ereignisreich und rasant erzählt. Band 12 der TWD Reihe macht einen gigantischen Schritt nach Vorne und die Story bekommt eine sehr interessante Wendung. Die Charaktere sind wie immer erstklassig ausgearbeitet und im Vergleich zur Serie verhalten sich alle nachvollziehbar.

8,5/10


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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

deadpool, deadpoo, comic, marve, comi

Deadpool: Night of the living Deadpool

Cullen Bunn , Ramon Rosanas
Flexibler Einband: 116 Seiten
Erschienen bei Panini, 15.09.2014
ISBN 9783957980052
Genre: Comics

Rezension:

Comics rund um den berühmten Anti-Helden mit der großen Klappe gibt es viele. Doch Night of the Living Deadpool ist ein ganz besonderer Ableger, denn diese ungewöhnliche Zombie Apocalypse ist eine herrliche Parodie auf The Walking Dead & Co. Deadpool in solch einer ungewöhnlichen Welt zu sehen war wirklich ein purer Genuss und wir bekommen wirklich viele Anspielungen auf diverse Zombie-Klassiker und auch seine Superhelden Kollegen bekommen ihr Fett weg.

Nachdem Deadpool aus dem Fress-Koma erwacht, wundert er sich zunächst über die komplette Menschenleere. Schnell stellt er fest, dass ein Virus die Menschen in wandelnde Tote verwandelt hat. Die Zombies sind sogar in der Lage zu sprechen, was Deadpool ziemlich auf den Keks geht. Nachdem er einige Zombies eliminiert hat, trifft er plötzlich auf weitere Überlebende, die ihm sogleich berichten, dass seine Superhelden Kollegen keine Chance hatten.

Night of the Living Deadpool ist zwar nicht der beste Deadpool Comic, aber auf jeden Fall ist es einer der kreativsten. Das kuriose ist vor allem, dass Deadpool irgendwie in so eine Apocalypse passt. Der Humor ist natürlich Weltklasse und was Wade Wilson mal wieder vom Stapel lässt, ist zum brüllen komisch. Erstaunlicherweise ist mein einzig großer Kritikpunkt die Brutalität. Meine Güte hätte man bei der Vorlage einen harten Stoff machen können. Umso überraschter war ich, dass dieser Comic, sowohl für Deadpool als auch für Zombie Verhältnisse, erstaunlich harmlos war. Dafür ist die Story sehr kreativ und das Ende hat einfach Stil.


Deadpool ist hier so, wie man Deadpool eben kennt. Er kommt mit den derbsten Sprüchen daher, die er in den unmöglichsten Situationen raus haut. Das Besondere an ihm ist einfach, dass bei ihm so gut wieder Spruch und Gag ein absoluter Volltreffer ist. Besonders seine Aktion mit den "alten Damen" kam wirklich überraschend, obwohl ich da schon mit dem Schlimmsten gerechnet habe. Ich bin ja bei Superhelden-Comics immer ein großer Fan von Gastauftritten, die überraschend kommen, weswegen ich es etwas schade fand, dass wir hier keinen Auftritt eines weiteren Superhelden bekommen haben. Alle weiteren Charaktere, die wir zu sehen bekommen, sind nicht der Rede wert, wobei es auch schwierig ist, nicht im Schatten von Deadpool zu stehen.

Fazit : Humoristisch, kultig und apokalyptisch. Night of the Living Deadpool ist ein erstklassiger Comic, mit einer hohen Gag-Dichte und einem Deadpool in Hochform. Rein als Parodie bewertet ist das Ganze ein Volltreffer, da hier so viele Anspielungen drin sind, dass man sie beim ersten mal Lesen gar nicht entdeckt. Nur die typische Deadpool Härte vermisst man ein wenig, ansonsten ist dieser Comic eine absolute Kaufpflicht.

9/10




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suche, amputation, zombies, cliff rathburn, beziehung

The Walking Dead 11 - Jäger und Gejagte

Robert Kirkman , Charlie Adlard
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2010
ISBN 9783941248908
Genre: Comics

Rezension:

Die Geschichte geht weiter und gerade Fans, die die Serie vor dem Comic gesehen haben, werden in Band 11 wieder einige Aha-Effekte erleben. The Walking Dead war, zumindest im Comic, immer sehr auf Charaktere bezogen und Band 11 ist verdammt charakterstark geworden. Zwar hat der Comic ähnliche Schwächen wie Band 10, aber dafür schreitet er etwas schneller voran und bleibt nicht an einer Stelle kleben. Die Location ändert sich mal wieder und besonders 1 Charakter sticht besonders hervor.

Rick ist mit seiner Crew weiterhin auf der Suche nach einer sicheren Unterkunft. Doch ein schreckliches Ereignis führt dazu, dass es große Spannungen innerhalb der Gruppe gibt. Dale kann die Ereignisse nur schwer ertragen, was auch seine Beziehung mit Andrea schädigt. Da lernen sie den streng gläubigen Priester Gabriel kennen, der eine sichere Unterkunft in einer Kirche hat. Doch kurz bevor sie aufbrechen wollen, ist Dale plötzlich spurlos verschwunden und eine neue große Gefahr lauert in den Wäldern.

Es gibt wieder einige schockierende Momente, die diesmal allerdings nicht ganz so hart in Szene gesetzt sind, wie beim Gouverneur Abschnitt. Einige Plot-Elemente kennt man auch aus der Serie, jedoch in einer sehr abgewandelter Form. Am Anfang gab es ein paar lieblose Momente, die etwas überhastet wirken, aber im späteren Verlauf wird der Comic wesentlich spannender und befasst sich wieder viel mit der psychischen Belastbarkeit der Menschen.

Der Hauptfokus liegt diesmal deutlich auf Dale, wo ich mich wirklich frage, wieso sie ihn nicht in der Serie so gut geschrieben haben. Gerade seine Beziehung zu Andrea, die ebenfalls ein grandioser Charakter (nur) im Comic ist, wird äußerst gut thematisiert und wir erfahren einige Details ihrer Gefühle. Abraham, Eugene und Rosita sind eigentlich exakt so, wie man sie aus der Serie kennt, obwohl ich nur Abraham und Eugene so richtig mag. Carl wurde zum ersten mal richtig unsympathisch, allerdings gefiel er mir durch das emotionale Ende wieder richtig gut. Gabriel ist deutlich sarkastischer, als in der Serie und seine Emotionen kommen viel verständnisvoller herüber.

Fazit : Band 11 von The Walking Dead ist wieder kein atemberaubendes Meisterwerk, aber dass muss der Comic auch gar nicht immer sein. Kleinere Startschwierigkeiten sind nicht von der Hand zu weisen, aber im späteren Verlauf fängt sich die Story und wir bekommen wieder ein spannendes und teilweise sehr emotionales Abenteuer.

8/10


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comic, zombies, endzeit, blut, serie

The Walking Dead 10 - Dämonen

Robert Kirkman , Charlie Adlard , Cliff Rathburn , Marc-Oliver Frisch
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.02.2010
ISBN 9783941248403
Genre: Comics

Rezension:

Die Reise geht weiter für Rick & Co. Es wäre maßlos übertrieben zu sagen, dass Band 9 der The Walking Dead Comic-Reihe eine Enttäuschung gewesen ist. Allerdings merkt man deutlich, dass die Macher jetzt erst mal auf die Bremse drücken. Auch Band 10 geht die Sache wieder etwas ruhiger an. Allerdings bekommen wir diesmal Dialoge geboten, die absolut grandios geschrieben sind. Einige Charaktere haben mich auf neuste umgehauen und ich kann einfach nur erneut über diese Weltklasse Charakterstruktur schwärmen.

Rick und seine Crew sind mit ihren neuen Weggefährten (Abraham, Eugene und Rosita) unterwegs Richtung Washington D.C., da der Wissenschaftler Eugene sich sicher ist, dass dort die "Heilung" gegen die Untoten wartet. Doch innerhalb der Gruppe gibt es, besonders nach den dramatisch Ereignissen mit dem Gouverneur, einige Spannungen. Nach einem folgenschweren Abend mit Maggie, geraten Rick und Abraham immer wieder aneinander. Auch Dale scheint nicht mehr auf Ricks Seite zu sein. Eines Tages machen sich Rick, Carl und Abraham auf dem Weg in Ricks alte Heimat, wo sie das alte Polizeirevier plündern wollen. Unterwegs trifft Rick einen alten Bekannten.

Wieder muss ich erwähnen, dass ich es kaum fassen kann, wie schnell und zügig der Comic im Vergleich zur Serie voran schreitet. Und trotzdem bietet der Comic wesentlich mehr Inhalt und alles wird kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Die ganz großen Hammer-Szenen bleiben zwar auch diesmal aus, aber mit der ein oder anderen kleinen Überraschung darf man dennoch rechnen. Besonders stark sind die Dialoge zwischen Rick und Abraham, zwei Typen die unterschiedlicher kaum sein können und dennoch vieles gemeinsam haben. Es ist jedes mal ein Genuss zu sehen, wie jede kleine Szene zu irgendeiner Konsequenz führt und nicht einfach im Keim erstickt wird.


Zu Rick und Carl habe ich ja nun schon vieles geschrieben und es bleibt dabei : Beide gefallen mir deutlich besser als in der Serie, da ihr handeln im Comic wesentlich nachvollziehbarer ist. Zu Abraham, der mir auch in der Serie gefällt, kann ich nur positives vermelden. Er wird wesentlich besser beleuchtet und obwohl er ein ziemlicher Arsch sein kann, hat er durchweg etwas sympathisches an sich. Ich steh einfach total auf diese "harte Schale weicher Kern" Typen. Eugene wirkt im Comic deutlich ernster und nicht so nerdig wie im Comic. Rosita hingegen wirkt bisher genauso belanglos wie in der AMC Adaption. Gut umgesetzt also. Es ist erschreckend, aber obwohl Daryl (der die Serie qualitativ noch ein wenig am Leben erhält) im Comic nicht existiert, vermisst man ihn zu keiner Sekunde, was einfach daran liegt, dass wir im Vergleich zur Serie fast durchweg genial geschriebene Charaktere haben.

Fazit : Dämonen ist jetzt nicht der beste TWD Band. Die Dialoge sind Weltklasse, der ruhige Ton passt hervorragend und die Charaktere überzeugen auch weiterhin. Hier und da hätten einige Ereignisse etwas spannender sein können, doch insgesamt ist auch Band 10 wieder hervorragend geschrieben.

8,5/10


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zombies, comic, horror, zombie, endzeit

The Walking Dead 9 - Im finsteren Tal

Robert Kirkman , Cliff Rathburn , Charlie Adlard , Marc-Oliver Frisch
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2009
ISBN 9783941248397
Genre: Comics

Rezension:

Nach den dramatischen Ereignissen aus Band 8, die man in Worte kaum zusammenfassen kann, schlägt Band 9 deutlich ruhigere Töne an und gibt dem Leser erst ein mal die Möglichkeit, auf zu atmen. Dass es dadurch nicht allzu viel Spannung und dramatische Momente gibt, ist vollkommen vertretbar. Im finsteren Tal beschäftigt sich wieder sehr viel um das Zwischenmenschliche und konzentriert sich erneut mehr auf Rick und Carl. Einige Serien-Gucker werden auch vieles wiedererkennen, auch wenn sämtliche Plotdetails mal wieder im Comic deutlich besser inszeniert wurde.

Nachdem der Gouverneur ein unfassbares Blutbad im Gefängnis angerichtet hat, was viele Opfer gefordert hat, blieb den Überlebenden nur die Flucht. Rick und Carl finden Unterschlupf in einem verlassenen Haus. Doch Rick ist stark angeschlagen, wodurch Carl auch für gewisse Zeit auf sich alleine gestellt ist. Doch auch als Rick langsam wieder auf die Beine kommt, scheint das Chaos noch nicht überwunden zu sein, denn allmählich scheinen bei Rick die Synapsen durch zu knallen.

Wirklich viel gibt es diesmal nicht zu erzählen. Das Ganze hat einen unheimlich ruhigen Erzählstil. Allerdings ist dieser Abschnitt, der in der Serie einer der schlechtesten war, lange nicht so urig lang gezogen wie im Fernseh-Pendant. Band 9 verarbeitet die unbeschreiblich dramatischen Ereignisse aus dem Vorgänger mit viel Feingefühl und zu keiner Minute bekommen wir irgendeinen relevanten Schockmoment zu sehen. Das klingt jetzt zwar etwas negativ, doch ich halte diesen Schritt für sinnvoll, da man nach solch einem schockierenden Band, etwas Ruhe in die Sache hinein bringen will.


Wieder bekommen wir einige bekannte Gesichter aus der Serie zu sehen und es ist schon ziemlich interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Charaktere doch im Vergleich zur Serie sind (obwohl ein gewisser "Bart" fast 1:1 übernommen wurde) und besonders bei einem Charakter, der in der Serie zu meinen Lieblingen gehört, bin ich wirklich gespannt, in welche Richtung er sich entwickeln wird. Ansonsten haben mich Rick und Carl sehr beeindruckt, da sie extrem gute Dialoge führen, die von vorne bis hinten glaubwürdig geschrieben sind.

Fazit : Kurz und knapp kann ich zu Band 9 nur sagen, dass es der bisher ruhigste Vertreter dieser Reihe ist. Die Dialoge sind absolut erstklassig und die Konsequenzen aus dem Vorgänger-Band werden hier fantastisch gut ausgearbeitet. Hier und da hätte es vielleicht etwas spannender sein können, doch im Großen und Ganzen bin ich mit "Im finsteren Tal" voll und ganz zufrieden.

8/10



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zombies, endzeit, horror, comic, zombie

The Walking Dead 8 - Auge um Auge

Robert Kirkman , Charlie Adlard
Fester Einband: 150 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.04.2009
ISBN 9783936480382
Genre: Comics

Rezension:

Ich habe wirklich schon viele Comics gelesen. Brutale, emotionale, traurige und schockierende. Doch nichts, absolout nichts ist in irgendeiner Form vergleichbar mit den Ereignisse aus diesem achten The Walking Dead Band. Meine Güte ist "Auge um Auge" genial und vor allem kompromisslos. Hier kommt es nun zum großen Showdown mit dem Gouverneur und leider muss ich erneut erwähnen, dass ich es kaum fassen kann, wie zaghaft die Serie im Vergleich zu diesem Comic ist. Was hier im achten Comic-Band abgeht, lässt sich kaum in Worte fassen, man muss es einfach erlebt haben. Und es ist mit das Beste, was ich jemals in Comic-Form gelesen habe.

Der Gouverneur holt zu seinem erbitterten Gegenschlag aus. Nachdem ihn Michonne auf übelste Weise gefoltert und verstümmelt hat, hat er nur noch eins im Sinn : Die Vernichtung von Ricks Truppe. Also greift er mit seiner Armee, samt Panzer, das Gefängnisgelände an. Doch dabei geht er sehr raffiniert vor, denn nach einem gescheiterten Hinterhalt-Versuch, hat der Gouverneur Tyrese als Geisel genommen und versucht nun Rick unter Druck zu setzen. Währenddessen kommt es in Ricks Gruppe zu großer Panik. Nicht alle wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen, doch Rick will sich der Schlacht gegen den Gouverneur stellen. Doch der Krieg fordert seine Opfer. Zu viele Opfer.

Nach dem fantastischen, aber auch ziemlich bösen, Cliffhanger aus Band 7 ahnte ich schon, dass es nun ziemlich abgehen wird. Was dann aber passiert, hat bei weitem meine Vorstellungskraft übertroffen. Was ich besonders stark fand war, dass Band 8 nicht sofort da ansetzt, wo Band 7 endete. Nach dem Cliffhanger waren einfach zu viele Fragen offen, weswegen wir sämtliche Ereignisse vor dem Angriff, diesmal aus der Sicht des Gouverneurs sehen. So ergibt letztlich alles Sinn und keine Frage bleibt unbeantwortet. Die Schlacht an sich ist an Härte, Brutalität und Genialität kaum noch zu überbieten. Robert Kirkman beweist unglaublich viel Talent darin, das unvorstellbare in die Tat umzusetzen.

Den Gouverneur in der Serie mochte ich überhaupt nicht, weil er mir zu pseudo-fies und viel zu emo herüber kam. Der Gouverneur im Comic dagegen ist eine richtig fiese, kompromisslose und sadistische Drecksau. Rick hingegen kommt in Band 8 an seine seelische Grenzen, denn er muss einfach mal die schwierigsten Entscheidungen treffen, die man sich überhaupt vorstellen kann. Was mich bei den Charakteren im Comic immer wieder beeindruckt, ist die Tatsache, dass ich im Vergleich zur Serie ihr Handeln absolout nachvollziehen kann. Dazu gehören auch diejenigen, die nicht mit Ricks Entscheidungen einverstanden sind,  kann ich komplett verstehen. Auch wenn es ein wenig gespoilert ist, dürfte es keine Überraschung sein, dass wir uns nach diesem Krieg von einigen Charakteren verabschieden müssen.

Fazit : Auge um Auge ist bis jetzt mit gigantischen Abstand der beste Band der The Walking Dead Reihe und es gehört zu den besten Comic-Bänden, die ich jemals in meinem Leben gelesen habe. Macht euch auf einiges gefasst, denn das, was wir hier erleben ist wirklich nichts für schwache Nerven. Robert Kirkman ist einfach ein großes Genie.

10/10



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zombie, charlie adlard, gefängnis, geburt, cliff rathburn

The Walking Dead 7: Vor dem Sturm

Robert Kirkman
E-Buch Text: 156 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2012
ISBN 9783864251115
Genre: Comics

Rezension:

Langsam spitzt sich die Lage im Gefängnis zu. Nach dem unbeschreiblich brutalen sechsten Band, geht Band 7 die ganze Sache etwas ruhiger an. Auch wenn "Vor dem Sturm" für mich bisher der schwächste Comic der TWD Reihe ist, kann man das Ganze auf keinen Fall als schlecht bezeichnen. Diesmal passieren nicht ganz so viele Sachen, bei denen einem der Atem stockt. Das heißt jetzt nicht, dass wir keine schockierenden Momenten bekommen, wenn man jedoch die Ereignisse mit den Vorgängern vergleicht, schaltet Band 7 doch schon einige Gänge zurück.

Langsam wird es ernst für Lori und Rick. Das Baby steht in den Startlöchern und noch ist nicht alles vorbereitet. Es fehlt an vielen Utensilien und der gefährliche Gouverneur aus Woodburry kann jeder Zeit angreifen. Aus diesem Grund macht sich eine handvoll aus der Gruppe auf dem Weg zu einer Kaserne, bei der sie noch einige Vorräte einsammeln wollen. Doch sie müssen auf der Hut sein, denn Woodburry ist nich weit von dieser Kaserne. Als die Gruppe die Utensilien einsammeln, fassen sie einen explosiven Entschluss.

Da die Ereignisse in Band 6 sich regelrecht überschlagen haben, beschäftigt sich Band 7 hauptsächlich mit den Nachwirkungen. Diesmal war die Geschichte aber nicht ganz so packend wie sonst. Ab der zweiten Hälfte geht dann aber wieder etwas die Post ab und besonders Serien-Gucker werden einen interessanten Aha-Effekt bekommen. Schön sind auch wieder die Dialoge, die sehr zwischenmenschlich geschrieben sind und es werden einige Verhältnisse nochmal vertieft. Am Ende bekommen wir den wahrscheinlich krassesten Cliffhanger geboten, den wir bisher in dieser Reihe geboten bekommen haben.



Diesmal stehen zwar Lori und Rick deutlich mehr im Mittelpunkt, aber besonders Dale und Andrea, die im Comic tatsächlich ein Paar sind, bekommen eine interessante Story geboten. Im Vergleich zur Serie, in der ich Andrea abgrundtief gehasst habe, gehört sie im Comic zu meinen absoluten Favoriten. Besonders in Kombination mit Dale finde ich sie überragend. Glenn und Maggy sind in etwa so nervig wie in der Serie und Tyrese bleibt wie immer ein richtig cooler Hund. Auch das Verhältnis zwischen Carl und Sophia gefällt mir richtig gut und es kommt sehr authentisch herüber. Axel, den es in Serie nicht gab, sorgt für einige Schmunzler.

Fazit : Band 7 ist nicht ganz so packend wie sein Vorgänger. Trotzdem waren die Dialoge fantastisch und auch der ein oder andere Twist kommt unerwartet. Das Zwischenmenschliche kommt wieder sehr gut herüber und besonders Dale und Andrea haben mir diesmal besonders gut gefallen. Das Ende deutet allerdings darauf hin, dass Band 8 ein neuer Höhepunkt der Comic-Serie werden könnte.

8,5/10



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