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70 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

gesundheit, heilung, hirnforschung, hoffnung, krankheit, krankheiten, limbisches system, märz 2018, medizin, mosaik verlag, psyche, psychologie, sachbuch, seele, trauma

Das geheime Leben der Seele

Sabine Wery von Limont
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mosaik , 12.03.2018
ISBN 9783442393299
Genre: Sachbücher

Rezension:

          Das Gehirn und wie es funktioniert fand ich schon immer faszinierend. Wie alles, was einen als Menschen ausmacht, durch ein dichtes Netz aus Nervenzellen entsteht und wie wir geprägt werden. Damit könnte man viele, viele Bände füllen, zumal die Hirnforschung ihre Limits ja noch lange nicht erreicht hat.

Ich fand die Lektüre von "Das geheime Leben der Seele" sehr interessant, es ist eine schöne Einführung in die Psychologie und die Funktionsweise des Gehirns. Von der Humorebene kommt es natürlich nicht an solche genialen Bücher wie "Darm mit Charme" heran (aber das ist wohl kaum zu schaffen), dennoch liest es sich leicht und angenehm. Für mich als werdende Mutter war es auch besonders spannend darüber zu lesen, wie das Gehirn des Kindes schon während der Schwangerschaft und vor allem in den ersten Jahren stark geprägt wird. Dass zum Beispiel ein Kind, dessen Mutter während der Schwangerschaft unter Dauerstress steht, davon ausgeht, in eine bedrohliche Welt geboren zu werden und dementsprechend schon einen angepassten Charakter entwickeln, finde ich sehr einleuchtend und dennoch hochinteressant.

Was mich jedoch sehr gestört hat, ist der Titel des Buchs. Ich finde, damit wird komplett die falsche Zielgruppe angesprochen. Die Autorin verortet zwar die Seele irgendwo im Gehirn, doch letztendlich geht es in dem Buch eben um das Gehirn und die Psyche. Wer jedoch sich für die Seele interessiert, erwartet eher etwas Esoterisches, was sich mit vielleicht übernatürlichen Ebenen beschäftigt, nicht ein populärwissenschaftliches Buch. Und wer hingegen sich genau für diese Art Buch interessieren würde, lässt sich vielleicht von dem eben etwas esoterisch klingenden Titel abschrecken. Außerdem finde ich auch, dass die These, dass die Seele im Gehirn sitzt bzw. das Gehirn ist, von der Autorin nicht ausreichend begründet wird. Für die meisten Menschen ist die Seele ja doch etwas weniger greifbares, etwas, das vielleicht auch nach dem Tod weiterlebt und das tut das Gehirn ja nun definitiv nicht. Auch der Aufkleber auf dem Buch "Alles über unser unsichtbares Organ" ist dann eigentlich nicht passend, weil es ja eben nur ums Gehirn geht und das definitiv sichtbar ist. Also das finde ich alles irreführend und etwas ärgerlich. 

Ansonsten aber ein interessantes Buch für alle, die sich für Psychologie interessieren.

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178 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 64 Rezensionen

band 4, elena ferrante, familie, #ferrantefev, #ferrantefever, frauen, freundschaft, gewalt, italien, korruption, liebe, mafia, neapel, neapolitanische saga, rione

Die Geschichte des verlorenen Kindes

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 614 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 02.02.2018
ISBN 9783518425763
Genre: Romane

Rezension:

Anderthalb Jahre lang habe ich die Geschichte von Elena und Lila und verfolgt und auf jedes einzelne Buch habe ich mich gefreut. Doch dieser letzte Teil hat mir von allen am besten gefallen. 

Auch wenn der letzte Band schon einige Monate her war, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte reinzukommen. Die erste Hälfte des Buches fand ich jedoch teilweise noch etwas deprimierend, Ninos Unzuverlässigkeit, die verschiedenen Parteien, zwischen denen Elena hin- und hergerissen wird, Nino, ihre Kinder, ihre Schwiegereltern, ihr Ehemann und Lila. Es ist eine Zeit des Chaos und der Ungewissheit und die Protagonistin hat das Gefühl, es niemandem wirklich recht machen zu können und als Leser fühlt man völlig mit. 

Doch als Elena dann wieder in den Rione zurückzieht, da entwickelt das Buch für mich eine richtige Balance, einen Fluss, es fühlt sich irgendwie alles richtig und natürlich an. Die Freundschaft mit Lila blüht wieder auf und ich denke, das ist es, was mir dieses friedliche Gefühl vermittelt hat. Irgendetwas ist eben nicht in Balance, wenn Elena und Lila nicht in Balance sind. Und auch wenn schreckliche Dinge passieren (ich will ja nicht spoilern, aber der Titel des Buches verrät ja schon einiges), so ist das Lesegefühl doch ein glattes, zufriedenes. Es fällt mir richtig schwer, dieses Gefühl zu beschreiben. 

Auch das Ende des Buches, was dann auch den Bogen zum Beginn des ersten Teils und der Geschichte, die in der Gegenwart spielt, schließt, wirkt schlüssig. Zwar hätte man schon gerne noch mehr Informationen über Lilas Verbleib erhalten, doch man kennt sie ja mittlerweile gut genug, um das nicht wirklich zu erwarten. 

Insgesamt hat mir auch dieser vierte Teil Spaß gebracht, doch ein bisschen bin ich auch erleichtert, dass es nun geschafft ist. Dieses Werk ist eben so episch, so raumgreifend und so literarisch, dass es auch ein bisschen anstrengend ist, es zu lesen. Dennoch eine Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 72 Rezensionen

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Die amerikanische Prinzessin

Annejet van der Zijl , Marianne Holberg
Fester Einband: 296 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.01.2018
ISBN 9783806234824
Genre: Biografien

Rezension:

          Allene Tew wächst als Tochter eines Fuhrwagenhändlers in einem kleinen Pioniersstädtchen im Nordosten der USA auf, doch mit Charme, Zielstrebigkeit und der Weigerung, sich unterkriegen zu lassen, schafft sie es erst in die vornehmsten Gesellschaften der USA zur Jahrhundertwende und wird schließlich zu einer deutschen Prinzessin. Diese faszinierende und starke Frau auf ihrem Weg zu begleiten und ihr turbulentes Leben vom Anfang bis zum Ende zu betrachten, war eine wahre Freude. 
Zunächst war ich etwas überrascht davon, dass diese Biografie tatsächlich eher ein Sachbuch ist, womit ich nach dem Lesen der Leseprobe erstmal nicht gerechnet hatte, doch habe ich mich schnell an den Stil gewöhnt. Ein bisschen störend fand ich die häufigen Zitate, die oftmals auch auf Englisch waren, schon, doch sie haben mich nicht davon abgehalten voll und ganz in das faszinierende Leben von Allene einzutauchen. Sie ist wahrhaftig eine Frau gewesen, die ihren eigenen Weg geht und auch die größten Steine, die das Schicksal ihr in den Weg wirft, tapfer und ohne zu ermüden überwältigt. Ich werde ihre Mottos "Courage all the time" und "If one has the will and persistance, one CAN do things" hoffentlich lange in Erinnerung behalten.
Neben der Figur der Allene Tew, die mich sehr beeindruckt hat, fand ich jedoch auch die Einblicke in das Amerika des späten 19. Jahrhunderts und auch das Europa des frühen 20. Jahrhunderts sehr spannend. Schon das erste Kapitel, in dem der Aufbau des Pioniersstädtchens Jamestown beschrieben wird, hat mich absolut in seinen Bann geschlagen. Und auch die Beschreibungen der High Society in Amerika, ihrer rauschenden Feste und gigantischen Häuser der Gilded Age fand ich wahnsinnig interessant, ebenso wie die Schilderung der Börsencrashs und Weltwirtschaftskrisen und der Weltkriege. 
Ich habe die Lektüre dieses Buches also wirklich genossen und kann es jedem empfehlen, der sich für starke Frauenfiguren und das Leben der oberen Schichten im 19. und 20. Jahrhundert interessiert.         

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196 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

das wort, elias vorpahl, fantasy, geschichten, roman, schatz, sinn, sinnsuche, sprache, suche, teeparty, wort, worte, wortschatz, wortspiele

Der Wortschatz

Elias Vorpahl , Julia Marie Stolba
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Buchblatt Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783000571695
Genre: Fantasy

Rezension:

          Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Weil es vom Autor selbst signiert war, weil es so hübsch ist, weil die Idee so süß ist und weil der Autor es selbst verlegt. Allerdings hat es mich leider nicht ganz überzeugt.
Zunächst das Gute: Das Buch ist wunderschön! Die Illustrationen sind so liebevoll gemacht, die Seiten fühlen sich sehr gut an und das Cover ist einfach ein Traum. Rein optisch also wirklich ein Augenschmaus!
Inhaltlich hat es mir leider nicht so gut gefallen. In der Leseprobe war ich noch ganz angetan von der Idee, sich Worte quasi wie Lebewesen vorzustellen und in die Welt der Sprache einzutauchen. Auch kleine sprachliche Details wie "Sein kleiner Buchstabe fühlte sich ganz taub an" fand ich witzig und interessant. 
Doch je weiter ich im Buch vorankam, desto häufiger habe ich vor Genervtheit gestöhnt. Die Handlung kam mir vielerorts recht unzusammenhängend und unlogisch vor. Das Protagonisten-Wort macht sich auf die Suche nach seinem Sinn, nachdem es von einem Menschen ausgesprochen wurde und seine Erinnerung verloren hat. Es kommt an verschiedene Orte, zu einem Paar (Dichter und Denker), zu Verrückt und einem Esel, in den Wortfluss, in die Stadt Sprachen und zu den Wortspielen. Doch man hat nicht so richtig das Gefühl, dass diese Orte zur Geschichte beitragen oder wichtig sind. Es fühlt sich alles irgendwie unzusammehängend an. Von keiner der Situationen und Szenen kann ich letztendlich die Bedeutung für die Handlung und das Ende der Geschichte erkennen. Auch kommen immer mal wieder unlogische Sachen vor - warum zerschneidet der Esel das Seil der Brücke? Ich denke, der Autor hatte halt verschiedene Ideen - Wortspiele, den Wortfluss und so - die er unterbringen wollte in der Geschichte, doch es geschieht irgendwie auf eine Art und Weise, die den Leser etwas ratlos zurücklässt. 
Ein bisschen erinnerte mich darum das Buch auch an Alice im Wunderland - da passieren auch ständig total unlogische und unzusammenhängende Sachen. Allerdings wird da ja auch ein Traum beschrieben. Gut, Alice im Wunderland war ein wahnsinniger Erfolg und ist ja nun auch zum Klassiker geworden. Ich fand es trotzdem ziemlich furchtbar. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Letztendlich habe ich auch die Moral von der Geschichte oder Message des Buches nicht wirklich verstanden. In den letzten Kapiteln wurde dann so viel erklärt, aber verständlich wurde es für mich nicht. Ich war letztendlich froh über den geringen Umfang des Buches.
Außerdem habe ich einige Kommafehler in dem Buch gefunden, besonders das im Deutschen nicht korrekte Oxford-Komma kam häufig vor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Buch eben vom Autoren selbst verlegt wurde und darum vielleicht nicht professionell lektoriert ist? Das ist natürlich nicht tragisch, ich empfinde es aber trotzdem als störend.
Um es zusammenzufassen: Die Idee der Geschichte fand ich sehr nett, auch äußerlich ist das Buch wunderschön, aber inhaltlich finde ich es nicht gut umgesetzt und kann es darum auch nur eingeschränkt weiterempfehlen. Wer aber nicht dazu neigt, beim Lesen ständig die Logik eines Buches zu hinterfragen, sondern sich gerne auf etwas absurdere Inhalte einlässt und Alice im Wunderland auch super fand, der sollte unbedingt zugreifen!        

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

30er jahre, charme, chauffeur, cozy krimi, dreißiger jahre, england, geheimnis in rot, herrenhaus, historischer krimi, klassiker, krimi, landhauskrimi, mord, weihnachten, weihnachtsmann

Geheimnis in Rot

Mavis Doriel Hay , Barbara Heller
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 20.12.2017
ISBN 9783608961898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

          Vorweg muss ich sagen, dass ich eigentlich keine Krimileserin bin. Ich bin absolut kein Fan von Grausamkeit und brutalen Szenen und Bildern und generell bevorzuge ich positive, erhebende Lektüren. Nun ja, an diesem Buch hat mich aber gereizt, dass es schon so alt ist und als Klassiker des Goldenen Zeitalters der britischen Kriminalliteratur angepriesen wurde. Aufgrund des Alters war ich mir auch ziemlich sicher keine besondere Brutalität à la Stieg Larsson oder Simon Beckett befürchten zu müssen.
Insgesamt hat mir das Buch auch ganz gut gefallen. Aufgrund des Settings hatte ich zum Anfang ein wenig das Gefühl, Cluedo als Buch in den Händen zu halten. Ein großes Herrenhaus, eine Familie, in der jeder so seine kleinen Geheimnisse hat, ein Mord. Mir hat auch der Aufbau gefallen, zunächst liest man nämlich in Berichten, die einige Angehörige später für die Polizei verfasst haben, über die Geschehnisse vor der Tat. Den Rest des Buches über berichtet dann größtenteils Colonel Halstock von den Ermittlungen. Es wirkt also die meiste Zeit wirklich so, als würde man dem Colonel bei der Arbeit über die Schulter gucken. So ist man eigentlich auch immer mit ihm auf dem gleichen Wissensstand und kann mitraten. 
Allerdings fand ich die Figuren alles in allem recht blass. Ja, man lernt sie schon ein bisschen kennen, anfangs durch die Berichte, dann durch die Gespräche mit dem Colonel. Aber man kann nicht in ihre Köpfe hineinschauen. Und schon gar nicht in den Kopf des Täters. Tatsächlich bin ich nicht auf den Täter gekommen, die Auflösung kam dann recht abrupt, ich glaube, man hätte auch nicht von alleine drauf kommen können. Die Spuren führen in alle möglichen Richtungen, doch die Beweise, die dann auf den Mörder zeigen, werden erst in der Auflösung so richtig aufgezählt. 
Alles in allem war es eine ganz nette Lektüre und zuweilen schon spannend, weil man endlich wissen wollte, wer es denn war. Aber insgesamt war mir die Geschichte zu nüchtern und chronologisch, ich hätte gerne mehr aus Sicht der einzelnen Figuren erfahren, auch aus Sicht des Täters. Aber ich denke, zu der Zeit, als dieses Buch geschrieben wurden, waren halt psychologische Kriminalromane auch noch nicht in Mode. 
Außerdem fand ich es schade, dass das Buch ab etwa der Hälfte zunehmend Tippfehler und andere Fehler aufwies. An einer Stelle zum Beispiel redet Jenny von Sir Osmond als Großvater, dabei ist er ihr Vater. Außerdem scheint mir der Plan vom Haus direkt auf der Innenseite vom Einband fehlerhaft zu sein. Dort steht zweimal Speisezimmer, der Salon, von dem aber auch häufig die Rede ist, ist allerdings nicht eingezeichnet. Das finde ich schon einen ziemlich ärgerlichen und peinlichen Fehler...         

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463 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 125 Rezensionen

aberglaube, dorf, familie, freundschaft, leben, liebe, mariana leky, okapi, roman, tod, trauer, traum, träume, westerwald, zusammenhalt

Was man von hier aus sehen kann

Mariana Leky
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 30.05.2018
ISBN 9783832198398
Genre: Romane

Rezension:


          Diesem Buch fünf Sterne zu geben ist eine himmelschreiende Untertreibung. "Was man von hier aus sehen kann" hat mich völlig umgehauen, beim Lesen war ich in einem andauernden Zustand der Faszination, der Begeisterung und des Mitgefühls. Auf jeder Seite habe ich aufs neue gestaunt über die so ungewöhnliche Sprache der Autorin - wo nimmt sie nur all diese Bilder her, die noch niemand benutzt hat, diese Gedanken, diese Stimmung? Es ist mir ein Rätsel und ich bin voller Bewunderung für dieses literarische Meisterwerk. Wenn es dafür nicht Preise regnet, weiß ich auch nicht, wie die Welt noch zu retten ist. 
Die Handlung des Romans ist schwer in Worte zu fassen. Es geht um Liebe, um Tod, um Familie, um das Leben. Doch Mariana Leky behandelt diese großen Themen auf eine ganz leise, unaufgeregte Art, völlig natürlich. Vieles in diesem Buch ist ungewöhnlich, manchmal verrückt, doch ist es nie kitschig oder übertrieben. Es reißt einen einfach nur mit, man weint, man hat Schmetterlinge im Bauch. Man möchte es nicht aus der Hand legen. 
Für mich ist es die perfekte Mischung aus grandioser Sprache und einfühlsamer Geschichte. In meinen Augen ein Meisterwerk und ich werde nicht ruhen, bevor es nicht jeder in meinem Bekanntenkreis gelesen hat. 
        

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104 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

abenteuer, alter, berlin, frauen, freundschaft, husum, krankheit, kur, leben, reha, reise, roman, sarah schmidt, selbstbestimmung, weit weg ist anders

Weit weg ist anders

Sarah Schmidt
Flexibler Einband: 261 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.03.2017
ISBN 9783458362562
Genre: Romane

Rezension:

Zwei ältere Damen lernen sich in der Reha kennen, sind zwar beide sehr distanziert, aber dennoch kann die eine die andere überreden, ihr bei der Flucht vor ihrer Tochter (die sie ins Altersheim stecken will) zu helfen und mit ihr nach Baden-Baden zu fahren. Eine Geschichte, die zwar nicht besonders spannend, aber doch ganz nett zu lesen ist. 
Die die ersten dreißig Seiten hatten mich völlig vom Hocker gehauen, so dass ich nach der Leseprobe unbedingt auch das Buch lesen wollte. Doch danach ging es zunehmend bergab. Die Hauptfiguren sind irgendwie nicht ganz plastisch und relativ klischeehaft. Die ruppige Berlinerin mit Herz und Schnauze, die reiche und gebildete Dame von der Nordsee. Dann noch ein Schurke, der aber so unschurkig ist, dass er, sobald überführt, sofort klein beigibt und ziemlich jämmerlich wirkt... Am interessantesten ist der Briefträger! 
Aber gut, an sich ist ja an einer eher seichten Story noch nicht soo viel auszusetzen, wenn man gerne etwas hat, was sich einfach schön wegliest und einen nicht anstrengt. Probleme habe ich jedoch zunehmend auch mit dem Stil von Frau Schmidt gekriegt. Sie zieht keine einheitliche Schreibweise durch, sondern springt ständig von der 3. in die 1. Person und zurück. Viele Sätze sind unvollständig, was daher rührt, dass quasi die Gedanken der Person wie sie gerade kommen mitverfolgt werden. Aber manchmal ist es wirklich doch ein bisschen doll. Eine kleine Probe: "Aber sogleich ein Dämpfer. Denn so schön es sein wird, endlich wieder im vertrauten Terrain zu sein, Christel ist ja wohl mit von der Partie und wird bei ihr wohnen. Zum Glück ist Sommer. Sonst müsste ich Kohlen aus dem Keller und frühestens morgen Vormittag die dicke Jacke aus." (S. 232 vom Leseexemplar) 
Alles in allem doch eine eher schwaches Buch, was ich nicht weiterempfehlen kann.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

antiratgeber, anti-ratgeber, bauchgefühl, blauescover, denkanstöße, figur, humor, humorvoll, lebenshilfe, liebe, lustig, lustiges, mittelfinger, nachdenken, partnersuche

Schluss mit Muss: Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst

Tanja Mairhofer
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 05.05.2017
ISBN 9783898837231
Genre: Sachbücher

Rezension:


Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und war zunächst nicht so erpicht auf die Lektüre. Doch innerhalb weniger Seiten hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen. Innerhalb weniger Tage habe ich es regelrecht verschlungen - und das ist für ein Sachbuch schon eine Leistung! 
Die Tanja (wir sind schließlich seit dem ersten Kapitel per Du) hat mir da in manchen Fällen wirklich die Augen geöffnet. Wir machen uns heutzutage verrückt damit uns in allen Bereichen zu optimieren, besser, schöner, effizienter und erfolgreicher zu werden. Egal ob es um den Beruf geht, den Lebenslauf, den eigenen Körper, Beziehungen oder die Freizeit, überall gibt es Optimierungszwang. Beziehung? Muss rosarot mit Herzchen sein. Sex? Bombastisch. Der Körper? Faltenfrei, schlank und haarlos. Die Karriere? Schnurgerade immer nach oben. Die Wohnung? Blitzesauber und ohne Kalkflecken. Und die Freizeit? Natürlich super gut genutzt. Bei gutem Wetter draußen Sport machen, viel lesen, sich weiterbilden und in die Oper gehen. 
Mir gefällt es wahnsinnig gut, wie die Autorin völlig ohne schlechtes Gewissen von Netflix-Marathons spricht, von Eimern Ben&Jerrys-Eis, von ihren dreckigen Fenstern und von ihrem inneren Faultier. Wir sollten alle mal einen Gang zurückfahren und uns von diesem ganzen Optimierungswahn entfernen! Damit wird doch keiner glücklich. Einfach mal zu seinem inneren Faultier stehen und es gewähren lassen, wenn es jetzt mehr Bock auf fernsehen hat als auf putzen. 
Sehr sympathisch ist übrigens die Sprache der Autorin. Flapsiger geht es kaum, aber trotzdem wirkt es (fast) immer authentisch. An manchen Stellen konnte ich kaum aufhören zu lachen, besonders wenn der grundsolide Bayer zitiert wird: "Burschen obacht! Des wird mei Spatzl wern" hat mir in der Bahn ein paar irritierte Blicke eingebracht. Nur als "Plug-In-Installation" als Synonym für Sex verwendet wurde, kam mir das dann doch ein bisschen gewollt vor. Das einzige, was mich wirklich etwas gestört hat, dass in jedem Kapitel ein Zitat nochmal über eine ganze Seite wiederholt wird. Das erinnert ein bisschen an Zeitungsartikel, wo in einem Zitat ein Überblick gegeben werden soll. Bringt mich persönlich immer etwas raus und finde ich in einem Buch überflüssig. 
Alles in allem jedenfalls eine unterhaltsame Lektüre, die nachklingt! Und jetzt genug getippt, mein Faultier hat keine Lust mehr, ich gehe jetzt fernsehen.

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359 Bibliotheken, 11 Leser, 3 Gruppen, 97 Rezensionen

1960er-jahre, bildung, ehe, ehebruch, eifersucht, ferrante, freundinnen, freundschaft, ischia, italien, konkurrenz, liebe, neapel, roman, studium

Die Geschichte eines neuen Namens

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 623 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.01.2017
ISBN 9783518425749
Genre: Romane

Rezension:


Schon seit Wochen konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Ferrante-Band endlich in der wunderschönen deutschen Ausgabe in den Händen zu halten. Schon der erste Teil (Meine geniale Freundin) hatte mich im September auf eigenartige Art gefesselt. Elena Ferrante schafft es, aus einem eigentlich unspektakulären Leben eines ständig lernenden Teenagers eine Geschichte zu machen, die man nicht mehr weglegen möchte. Wie gebannt verfolgt man die Ereignisse im Rione, die Streitigkeiten und Rivalitäten, die Liebschaften, die gemeinsamen Projekte - und mittendrin immer Lila und Lenú.
Im zweiten Teil der Saga werden aus den beiden kleinen Mädchen junge Frauen. Lila, die am Ende des ersten Teils den Händler Stefano geheiratet hatte, muss feststellen, dass das Eheleben trotz Luxus und Blingbling sie nicht gerade glücklich macht. Auch Elena, die immerzu mit Lernen beschäftigt ist und sich nur über die Schule und ihr Wissen identifizieren kann, wird enttäuscht in ihrer Liebe zum Musterschüler Nino. Beide Mädchen versuchen, ihren eigenen Weg zum Erwachsenendasein zu finden und zu erkennen, was sie im Leben überhaupt wollen. Und das auf so unspektakuläre und gleichzeitig so mitreißende Art, wie ich es bisher nur von Elena Ferrante kenne.
Einziges Manko: manchmal geht einem Lila ganz schön auf die Nerven... So störrisch und undurchschaubar kann doch kein Mensch sein! Für meinen Geschmack wird sie manchmal etwas zu übertrieben gezeichnet. Dennoch würde ich die Bücher jedem empfehlen.

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

autobiografie, biographie, joie de vivre, lebe mit lust und liebe: meine ratschläge für ein erfülltes leben, lebensfreude, lebenskunst, lebenslust, ratgebe, ratgeber, ratschlag, frau, lebenserfahrung, ruth k. westheimer, sachbuch, sex, sexualtherapeutin,

Lebe mit Lust und Liebe: Meine Ratschläge für ein erfülltes Leben

Ruth K. Westheimer , ,
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 08.09.2015
ISBN 9783451348181
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die bekannte Sexualtherapeutin Dr. Ruth hatte wirklich ein turbulentes Leben. Als Kind verlor sie ihre Eltern im Holocaust, lebte dann eine zeitlang in Israel in einem Kibbuz, wo sie nebenbei als Scharfschützin tätig war, dann später in Paris, bis es sie in die USA verschlug. Dort wurde sie nach und nach berühmt, erst mit einer Radiosendung über Sex, dann später mit eigener Fernsehsendung und Gastauftritten in vielen anderen Sendungen. Nebenbei ist sie Dozentin an einigen der renommiertesten Universitäten der USA. In der Tat ein Leben und eine Persönlichkeit, welche viel Stoff für ein interessantes Buch bieten. Außerdem möchte Dr. Ruth uns in diesem Buch Ratschläge geben, aus ihrem eigenen Leben, wie man selbst ebenfalls glücklich und erfüllt sein kann. 

Die Umsetzung dieses an sich viel versprechenden Projekts ist meiner Meinung nach jedoch nicht besonders gut gelungen. Für eine Autobiographie springt die Erzählung viel zu sehr hin und her. Hier eine Anekdote, dort etwas anderes, dann wieder ein Sprung in die Gegenwart und wieder zurück in die Vergangenheit, dann wieder woanders hin. Die Ratschläge, die in die Erzählung eingeflochten sind, sind zwar an sich nicht schlecht (auch wenn einige mir nicht sehr gefallen haben), aber auch keine Neuheiten, man hat sie alle in irgendeiner Form schon in zig anderen Ratgebern, Zeitschriften, etc. gesehen. Und ansonsten erklärt Dr. Ruth immer wieder und mit Nachdruck, wie berühmt sie ist und wie viele Prominente sie kennt und wie gefragt sie ist. Und viele der Ratschläge sind auch aus dieser Sichtweise geschrieben. Wenn Dr. Ruth mir rät, falls ich mal in einer Sendung ein Produkt bewerben solle, solle ich mich nicht auf den Gastgeber verlassen, dass er mir auch die Zeit dazu lässt, sondern mich einfach direkt mit meiner Werbung vordrängeln - dann kann ich damit nicht besondern viel anfangen, da ich vermutlich nie in solche eine Situation geraten werde. 

Je weiter die Erzählung fortschritt und je berühmter Dr. Ruth wurde, desto zäher wurde es und irgendwann musste ich mich regelrecht dazu zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. 

Wer gerne eine Biografie von einem Promi lesen will, ist mit diesem Buch sicher ganz gut aufgestellt. Wer aber tatsächlich Ratschläge sucht, wird damit nicht sehr glücklich werden. 

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262 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 22 Rezensionen

behinderung, brüder, erinnerungen, familie, humor, inklusion, joachim meyerhoff, kindheit, kindheitserinnerungen, psychatrie, psychiatrie, schleswig-holstein, tod, vater, vater-sohn-beziehung

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Joachim Meyerhoff
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.01.2015
ISBN 9783462046816
Genre: Romane

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112 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

1. weltkrieg, dublin, eltern, england, engländer, erster weltkrieg, frau, freiheit, freiheitskampf, hamburg, historischer roman, irland, krieg, liebe, osteraufstand

Der dunkle Weg

Susanne Goga
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.04.2015
ISBN 9783453357990
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die junge deutsche Künstlerin Ida kommt ganz alleine nach Dublin um eine Freundin zu besuchen - die Rückkehr hat sie jedoch nicht geplant, sondern lässt sich treiben und von Dublin und den Iren bezaubern. Schnell wird sie heimisch, saugt alles in sich auf, um es in ihrem Atelier zu Papier zu bringen. Dabei lernt sie die Szene der Freiheitsbewegung kennen und hängt immer mehr selbst ihren Idealen an. Auch macht sie die Bekanntschaft von Cian, der seine Praxis in einem schicken Teil der Stadt hat, doch leidenschaftlich in seiner freien Zeit die Armen und Ärmsten behandelt. Ganz langsam lässt er sie hinter seine schroffe Fassade und in sein Herz. Doch der erste Weltkrieg und erste Aufstände der Freiheitsbewegung überschatten das junge Glück...

"Der dunkle Weg" ist eine hin- und mitreißende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der irischen Freiheitsbewegung. Die Figuren sind unglaublich authentisch (und zu großen Teilen auch tatsächlich historische Persönlichkeiten) und die Stadt verzaubert einen mit jeder Seite. Man lernt alles mit Idas Augen kennen, die prächtigen Hauptstraßen und die Armenviertel, Mietskasernen und Herrenhäuser auf dem Lande. 

Und obwohl die kriegerischen Ereignisse ständig wie ein drohender Schatten über dem ganzen liegen, bewahrt sich der Roman doch eine Leichtigkeit und Zuversicht, die einen Tief berührt. Ich habe Trauer- und Freudentränen vergossen! 

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china, francois lelord, frankreich, freunde, glück, hector, liebe, philosophie, psychiater, psychologie, reise, reisen, roman, suche, weltreise

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

François Lelord ,
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.11.2006
ISBN 9783492248280
Genre: Romane

Rezension:

Hectors Reise beschreibt die Reise eines Psychiaters, der nicht versteht, warum manche seiner Patienten, obwohl sie alles haben, was man sich wünschen kann, nicht glücklich sind und der sich fragt, was das Glück eigentlich ist. Um es herauszufinden, begibt er sich auf eine Weltreise in drei verschiedene Länder und lernt auf seinem Weg so einige Lektionen über das Glück.

Und so einfach und einleuchtend diese Lektionen sind, so interessant sind sie auch. Man bekommt Denkanstöße und Inspiration für sein eigenes Handeln und Denken. Auch die Reise ist ganz schön, nicht wahnsinnig aufregend (zumindest größtenteils), aber so ganz locker-flockig.

Leider leider ist die Sprache wie aus einem Kinderbuch kopiert. Hector besucht z.B. Agnes, die mal eine "sehr gute Freundin" war, bis er sie verlassen hat, aber sie verstehen sich immer noch sehr gut, obwohl sie "nicht mehr das tun, was Verliebte eben so tun". Auch Hectors gegenwärtige Partnerin Clara wird als "sehr gute Freundin" bezeichnet. Das ist einfach irreführend und reißt einen total aus der Geschichte raus.

Schade finde ich auch, dass keine Ländernamen genannt werden. Da die Länder und Städte in denen Hector ist sehr genau beschrieben werden, kann man sich zwar denken, was es sein soll, aber finde ich es auch störend, so eine Information vorenthalten zu bekommen, da man so die ganze Zeit grübelt, was es sein könnte. Nur China wird namentlich genannt - irgendwie inkonsequent. Dort gibt es übrigens auch chinesische Weinkellner. "Und die sehen genau so aus, wie normale Weinkellner, nur dass sie halt Chinesen sind." - noch ein Beispiel für die viel zu kindliche Sprache. Und auch Hector ist so naiv, dass ich mich zumindest nicht von ihm behandeln lassen würde.

Alles in allem ist es aber eine nette Lektüre und ein paar positive Anregungen kann man daraus auf jeden Fall mitnehmen!

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

familiendrama, freundschaft, ivonne keller, liebe, lüge, lügen, lügentanz, münchhausen-syndrom, psyche, psychiatrie, psychoterror, psychothriller, roman, spannung, trauma

Lügentanz

Ivonne Keller
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.05.2015
ISBN 9783426515730
Genre: Krimi und Thriller

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1913, alexej von jawlensky, alfred döblin, alfred kerr, alma mahler, anekdoten, arnold schönberg, arthur schnitzler, asta nielsen, auguste rodin, august macke, deutschland, florian illies, geschichte, literatur

Fischer Taschenbibliothek / 1913

Florian Illies
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783596520534
Genre: Sachbücher

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anleitung, beeinflussung, bewusstsein, fachbuch, gebete, glaube, klassiker, meditation, positives denken, psychologie, unterbewusstsein, veränderung, wille

Die Macht Ihres Unterbewusstseins

Joseph Murphy
Fester Einband
Erschienen bei Ariston, 13.07.2009
ISBN 9783424200225
Genre: Sachbücher

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

1. weltkrieg, 2. weltkrieg, atombombe, ausgrabung, griechenland, italien, kernphysik, kunstfälscher, sängerin, schweiz, spionin, usa

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

Alex Capus , Ulrich Noethen
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.08.2013
ISBN 9783844511970
Genre: Romane

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2.weltkrieg, 2. weltkrieg, bücher, familie, freundschaft, hitler, juden, kindheit, krieg, mädchen, markus zusak, nationalsozialismus, nazis, tod, zweiter weltkrieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 587 Seiten
Erschienen bei cbt, 01.09.2009
ISBN 9783570306277
Genre: Jugendbuch

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94 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

16. jahrhunder, 16. jahrhundert, architekt, architektur, baumeister, elefant, elif shafak, hagia sophia, hare, historischer roman, istanbul, orient, osmanisches reich, sina, türkei

Der Architekt des Sultans

Elif Shafak , Michaela Grabinger
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Kein & Aber, 01.03.2015
ISBN 9783036957159
Genre: Historische Romane

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"Der Architekt des Sultans" beschreibt das bezaubernde Istanbul des 16. Jahrhunderts. Der Elefantenführer Jahan kommt als Knabe in die Stadt und an den Palast des Sultans, wo er bald darauf den Hofarchitekten Sinan kennenlernt. Dieser macht Jahan zu einem seiner vier Schüler und gemeinsam errichten sie die herrlichsten Gebäude und Moscheen der Stadt. Da Jahan ein aufgeweckter und neugieriger Junge ist, gerät er natürlich immer wieder in Schwierigkeiten, wie etwa seine unmögliche Liebe zur Tochter des Sultans, was sich auch mit zunehmendem Alter nicht ändert. Es gibt Intrigen, Verbrechen und Mysteriöses. Alles in allem hat die Geschichte also das Potential richtig gut zu sein! Ist sie leider nicht.

Die Autorin schafft es, mit herrlichen Beschreibungen die Stadt und die damalige Zeit vor dem inneren Auge des Lesers auferstehen zu lassen. Katastrophen wie die Pest und die Härte und Willkür des Gesetzes werden detailliert und packend beschrieben und man versteht ein bisschen den Geist der Zeit. Doch was Shafak überhaupt nicht schafft, ist die konkrete Handlung und die Figuren gut darzustellen. Die Hauptcharaktere bleiben blass, die Handlung endet immer wieder abrupt und springt dann weiter, es gibt viele unlogische Stellen, die den Leser aus dem Lesefluss herausreißen. Es ist, als wollte die Autorin tausend Geschichten in einer erzählen, doch verliert sie sich dabei in lauter halbgaren Momentaufnahmen. 

Ohne Handlung, nur als eine Beschreibung der Stadt und der Zeit, wäre das Buch toll geworden! Aber so kann ich es leider nicht weiterempfehlen.  

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142 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

deutsche literatur, glasperlenspiel, hermann hesse, hesse, klassiker, roman

Das Glasperlenspiel

Hermann Hesse
Flexibler Einband: 920 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 18.06.2012
ISBN 9783518463574
Genre: Klassiker

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außenseiter, die erste liebe, freundschaft, genie, humor, john green, jugend, jugendbuch, katherine, lieb, liebe, liebeskummer, mathe, road trip, wunderkind

Die erste Liebe

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2010
ISBN 9783423624497
Genre: Jugendbuch

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1.507 Bibliotheken, 29 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

alaska, alkohol, eine wie alaska, freundschaft, internat, john green, jugend, jugendbuch, liebe, miles, schule, selbstmord, tod, unfall, verlust

Eine wie Alaska

John Green , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2009
ISBN 9783423624039
Genre: Jugendbuch

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829 Bibliotheken, 32 Leser, 4 Gruppen, 27 Rezensionen

2. weltkrieg, atombombe, deutschland, england, familie, familiensaga, faschismus, historischer roman, ken follett, liebe, roman, russland, usa, winter der welt, zweiter weltkrieg

Winter der Welt

Ken Follett , Dietmar Schmidt , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.08.2014
ISBN 9783404169993
Genre: Historische Romane

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165 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

2017, deutschland, doppelgänger, essen, humor, köln, krimi, schwarzer humor, wilde tiere

Mordshunger

Frank Schätzing
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 09.04.2008
ISBN 9783442467679
Genre: Krimi und Thriller

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

13. jahrhunderts, dieb, frank schätzing, historischer krim, historischer roman, history, kirchenbau, köl, köln, mittelalter, mittelalterroman, spannung, teufel, tod, wuli highlights

Tod und Teufel

Frank Schätzing , Stefan Blankertz
Flexibler Einband: 426 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 08.09.2008
ISBN 9783442466467
Genre: Historische Romane

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