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133 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Escape Room

Chris McGeorge , Karl-Heinz Ebnet
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426226773
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Bluthaus

Romy Fölck
Fester Einband
Erschienen bei Ehrenwirth, 28.09.2018
ISBN 9783431041118
Genre: Krimi und Thriller

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92 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Das andere Haus

Rebecca Fleet , Eva Kemper
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442205592
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das andere Haus war trauriger Weise ein typischer Fall von „reißerischem Klappentext“ hinter dem sich leider eine schwache Story versteckt, die mit allen Mitteln versucht wurde aufzupumpen. Der Debüt Thriller von Rebecca Fleet trägt fälschlicher Weise die Genre Einteilung Psychothriller. Sicherlich gab es gegen Ende (die letzten 50- 60 Seiten für sich genommen beurteilt) einen Ansatz der in diese Richtung geht aber es als Psychothriller zu beurteilen ist doch etwas zu überspitzt dargestellt, weil man sich die 300 Seiten davor durch ein eher alltägliches Ehedrama, samt Flucht der Ehefrau aus ebendiesem quält. Der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart soll zwar die Hintergründe des ganzen erklären wirkt aber irgendwann nur noch nervig und weniger bis kaum informativ geschweige denn spannend. Von Subtilen Hinweisen die, die Spannung heraufkitzeln sind wir hier leider auch weit entfernt. Ich wurde mit der Hinweiskeule förmlich durch das Buch geprügelt, so dass die Auflösungen lediglich einen Aha Effekt auslösten und das bereits offensichtliche nur noch bestätigten. Dabei bin ich keinesfalls eine Miss Marple, hier war nur zu viel, zu schnell klar. Somit kam leider zu keiner Zeit Spannung auf. Die angespannte Situation, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit, zog die Stimmung eher runter. Auf den eigentlichen Knackpunkt der Geschichte wurde bedauerlicherweise viel zu wenig wert gelegt wohingegen der Abschnitt in dem man versucht Alltagsprobleme, Suchtzustände, Ehe Streitigkeiten und daraus resultierende Frustbewältigungen tot zu wälzen einfach zu lang war. Der klägliche Versuch dieses Drama mit „heißen“ Sex Szenen zu würzen, hat meiner Meinung nach zu einem noch schlechteren Beigeschmack geführt und war der Story überhaupt nicht dienlich. Die „Überraschende“ Wendung zum Schluss, welche das ganze Buch ein bisschen als Psychothriller rechtfertigen würde, wirkte leider genau wie diese. Eine als Rechtfertigung hin gekleckerte Wendung. Dabei hätte sich aus den empfundenen schmerzen, der Verzweiflung und all den daraus resultierenden Emotionen die der Vorfall und das Thema an sich beinhaltet so viel mehr machen lassen, was uns als Leser hätte Verzweifeln und hoffen lassen. Was bleibt übrig, wenn man einen Psychothriller versprochen bekommt, sich aber durch 3 Jahre, nie enden wollendes Ehedrama quält? Frust, einzig und allein Frust! Wenn die Genreeinteilung treffender und der Klappentext weniger reißerisch gewesen wären und ich das Buch in Erwartung eines Dramas (und seiner Folgen) in die Hand genommen hätte, wäre die Enttäuschung auch weniger massiv ausgefallen. Das einzig Positive ist, dass Rebecca Fleets Schreibstil sich zügig lesen lässt, was aber auch am sich immer ähnelnden Inhalt liegen könnte. Sie neigt sehr oft dazu sämtliche banale Handlungen und Bewegungen der Charaktere mit Umschreibungen auszuschmücken. So wird aus einem Moment in dem Caroline ihrem Ehemann tief in die Augen schaut ein halbseitiger Erguss, an was sie alles erinnert, wie sich der Moment anfühlt und wie ihre Gefühle dazu sind. Leider kommt es einem irgendwann nur noch als textfüllendes Element vor und nicht mehr wie die Eindrücke der Protagonistin. Trotz, dass ich die Caroline am Anfang gut verstanden habe und ihr denken verstehen konnte, war ihre spätere Entwicklung und ihr Handeln in der Geschichte nur schwer nachzuvollziehen und wirkte eher konfus. Was bleibt ist der bittere Beigeschmack vom Klappentext reingelegt worden zu sein.

Fazit: Alle, die hier nach einem Psychothriller mit Spannung und Überraschungen suchen werden hier wohl enttäuscht sein. Wie Lee Child zu seiner (unter dem Klappentext abgedruckten) Meinung über dieses Buch gekommen ist, ist mir absolut schleierhaft. Wer sich allerdings für Ehedramen, Seitensprünge und einem verschwindend geringen Thriller Anteil erwärmen kann soll „das andere Haus“ gerne versuchen.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Im Visier des Mörders

Sharon Bolton , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.08.2018
ISBN 9783442487271
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gerade erscheinen die ersten Sonnenstrahlen am Horizont. 12 Menschen genießen die friedliche Morgenstimmung über der abgeschiedenen Moorlandschaft des Northumberland National Park. Bei einem Ausblick, den man nur bei einer Ballonfahrt genießen kann, müssen sie plötzlich einen schrecklichen Mord mit ansehen. Doch nicht nur sie haben den Mörder gesehen, sondern auch der Mörder hat die Ausflugsgruppe mitbekommen. Kurze Zeit später sind 11 der 12 Menschen tot. Lediglich eine der Personen hat überlebt und versucht verwirrt aus dem National Park zu flüchten. Die gesamte Polizei von Northumberland ist auf den Beinen um sie zu finden. Doch nicht nur die, der Mörder lässt ebenfalls nichts unversucht, sie zu schnappen und kommt ihr dabei dicht auf die Fersen. Er muss sie finden, denn sie kennt sein Gesicht!

Sharon Bolton ist eine, in Oxford lebende, Krimi und Thriller Autorin. Im Visier ist ihr mittlerweile 12. Werk. Mit ihrem 2008 veröffentlichten Debüt „Todesopfer“ gelang ihr quasi über Nacht der Durchbruch als britische Spannungsautorin. „Schlangenhaus“, der 2009 erschien, wurde 2010 mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet. In ihrem neusten Thriller entführt uns Sharon Bolton wieder an einen der abgelegensten Orte Großbritanniens. Sie beherrscht es die düstere bedrohliche Atmosphäre solcher Orte heraufzubeschwören, einzufangen und dem Leser so nahe zu bringen das er in die passende Stimmung automatisch versetzt wird. Man kann förmlich den kalten Wind, den aufziehenden Nebel und das Gestrüpp an der eigenen Kleidung zerren spüren. Meine anfängliche Befürchtung, es könnte sich 400 Seiten lang um eine Hetzjagd durch den Wald handeln, wurde nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil ist die Story durchweg abwechslungsreich gewesen, nicht nur von den Schauplätzen, sondern auch von den Personen und deren durchlebten Gefühlen. Man begleitet zwar Jessicas Flucht und die Jagd ihres Verfolgers, die sich verhältnismäßig kurz in dem Nationalpark abspielt, jedoch zu einem echten Kräftemessen der beiden heranwächst. Während dessen erfährt der Leser immer mehr wie es zu all dem kommen konnte. Neben dem aktuellen Geschehen läuft eine kleine Rückblende in die Vergangenheit, die zunächst interessant ist, deren Geheimnis aber Stück für Stück abgründiger wird. Hinter der Geschichte steckt also viel mehr, als sich zunächst aus dem Klappentext erahnen lässt. Um ehrlich zu sein sprach mich dieser auch gar nicht so sehr an. Ich wollte das Buch aber doch lesen, da ich wusste, dass Spannungsautorin nicht nur eine Berufsbezeichnung, sondern der Name in Boltons Thrillern oft Programm ist. Ich wurde keine Seite lang enttäuscht, „Im Visier des Mörders“ hatte für mich alles was einen gelungenen Thriller ausmacht. Eine starke und durchdachte Handlung, eine Protagonistin in die man sich sofort gut hineinversetzen kann, atmosphärische Schauplätze und einen Antagonisten, der sich fies und heimtückisch an den Leser anzuschleichen vermag. Sharon Boltons Schreibstil ist trotz ihrer wortgewandten Ausdrucksweise sehr flüssig lesen. Sie beschreibt zwar eingehend ihre Handlungsorte und Personen aber immer in dem Maß, dass es noch für den Leser interessant ist und ihm wunderbar hilft, die Szene vor seinem geistigen Auge erscheinen zu lassen. Was, bei so manch bedrohlicher Begegnung, auch bei mir für beschleunigten Puls gesorgt hat.

Fazit: Im „Visier des Mörders“ ist eine klare Empfehlung für alle Thriller Fans und hat sich seine 4,5 Sterne für die überraschend gut ausgetüftelte Story, die Atmosphäre und seine kleinen Geheimnisse redlich verdient.

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252 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 131 Rezensionen

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Der Schatten

Melanie Raabe
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 23.07.2018
ISBN 9783442757527
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Norah bricht ihr bisheriges Leben ab, kehrt Berlin und alles was dazu gehört den Rücken. Aus Gründen die nur sie selbst versteht, startet sie in Wien einen Neuanfang. Neue Wohnung, neuer Job. Neues Leben? Die selbe Stadt in die Norah sich bei einem Sommer Urlaub verliebt hat, zeigt jetzt plötzlich ihr triste, dunkle, winterliche Seite und vermag ihr nicht ganz das heimelige Gefühl zu geben das sie sich erhofft hatte. Als der Neubeginn schon sehr holprig läuft bekommt Norah in einer belebten Wiener Fußgängerzone von einer Bettlerin, eine Prophezeiung. Sie wird einen Mann töten, einen Mann den sie gar nicht kennt! Völlig unmöglich, denkt sich Norah, nie wäre sie dazu fähig eine Mörderin zu werden. Doch als sich wenige Tage später die Welt plötzlich unaufhörlich beginnt sich zu drehen und immer mehr mysteriöse Vorfälle passieren, sieht sie sich jäh mit einem traumatischen Ereignis ihrer Vergangenheit konfrontiert. Wird Norah schlussendlich doch zur Mörderin?

Der Schatten ist das nun mehr dritte Werk, der mittlerweile in Köln lebenden Autorin, Melanie Raabe. Ihr Debüt Roman „Die Falle“ erschien bereits 2015 unter dem btb Verlag. Ihr neues Werk hat einige kontroversen in mir ausgelöst. Auf der einen Seite passieren der eigenwilligen, starken und sehr gerechtigkeitsbewussten Protagonistin äußerst merkwürdige Dinge. Jedes dieser Vorkommnisse für sich genommen war gut und hätte die Story echt spannend machen können aber insgesamt waren sie zu viele und zu wenig ausgearbeitet.  Solche Dinge die einen guten Thriller ausmachen und mich als Leser in Atem halten wollten und mich schaudern lassen sollten. Jedoch brachten sie Norah immer nur kurz zum stutzen, sie stellte zwar ihre Merkwürdigkeit fest und grübelte kurz aber ging dann teils völlig ungerührt zum Alltag über. Das einzige was ihr immer wieder zu zusetzen schien war die leere ihrer Wohnung. Wie soll mich eine Handlung in Atem halten und ihre Begebenheiten erschaudern lassen, wenn nicht einmal die Protagonistin sich fürchtet? Ein tougher Charakter ist immer gut aber in dem Fall war sie leider etwas zu unbeeindruckt um Stimmung aufkommen zu lassen. Zu dem tauchten immer mehr Ungereimtheiten auf die mich bis weit über die Mitte des Buches recht missmutig zurück ließen. Bis dahin war es der gute Schreibstil, die kurzen Kapitel und die inständige Hoffnung das Frau Raabe das Steuer noch rum zu reißen vermag. Dann kam die Auflösung des Ganzen. Ich hatte zwar zwischendurch etwas Lunte gerochen aber das Ende hat mich überrascht und war vom Gesamtbild her sehr gelungen. Norahs letzter Kampf mit den Geistern ihrer Vergangenheit war sehr bewegend und im Gegensatz zu den ersten 300 Seiten hat man sie und ihre Reaktionen endlich authentisch war genommen. Mir gefiel die Idee hinter der Story wirklich unglaublich gut und dass ist das was mich über die anfängliche Enttäuschung darüber, nicht zu wissen wo Melanie und Norah mit mir hinwollten, einigermaßen hinwegtrösteten konnte.

Der Schreibstil ist recht flüssig zu lesen und mutet zu weilen in der Wortwahl etwas vornehmer an. Weswegen wiederkehrende Redewendungen wie „…Norah schritt eilig aus…“ und „… Sie vermied es auszugleiten…“ leider mehr auffällt. Alles in allem ein gutes Buch, die Autorin hat aber noch Luft nach oben. Dass sie mehr kann hat sie nämlich am Ende sehr eindrucksvoll gezeigt.  Wer einen Thriller mit jeder Menge aufkommender Ungereimtheiten zum Rätseln, einer nicht so leicht zu erschreckenden Protagonistin und einem etwas anderen, unerwarteten Ende, mit schlüssiger Auflösung der Vorkommnisse sucht ist mit „Der Schatten“ gut beraten.

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12 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Scheintot

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.07.2018
ISBN 9783734106248
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Maura Isles ist Gerichtsmedizinerin und hat schon so manch Groteskes zu Gesicht bekommen, eine Namenlose Leiche ist für sie nichts Ungewöhnliches. Doch als diese vermeintliche Leiche, beim Öffnen des Leichensacks die Augen aufschlägt, ist selbst die erfahrene Ärztin schockiert. Sofort lässt sie die unterkühlte Frau in das benachbarte Krankenhaus bringen, doch was als Rettungsaktion begann, endet in einem Desaster. Kaum ist die Frau im Krankenhaus angekommen, erschießt sie einen Wachmann und nimmt Patienten und Personal als Geiseln. Einer dieser Menschen ist Jane Rizzoli, die in den Wehen liegt. Um Janes Leben zu retten, beginnen Maura und Janes Ehemann Gabriel selbst die Hintergründe für diese Geiselnahme zu ermitteln…

Scheintot ist der 5. Teil der erfolgreichen Rizzoli & Isles Reihe, aus der Feder der US-amerikanischen Bestseller Autorin Tess Gerritsens. Bereits 2004 erschein der erste Teil, unter dem Namen „Der Chirurg“. Die Fortsetzung dieser Reihe trumpft mit den beiden Haupt Charakteren Detektive Jane Rizzoli und der Gerichtsmedizinerin Maura Isles, sowie einem hochbrisantem, gesellschaftlich relevanten Theman auf. Während Jane zufällig in eine missliche Lage gerät und nicht nur um ihr eigenes Leben bangen muss sondern auch um das Leben ihre Babys, versuchen ihr Ehemann und Maura gemeinsam Licht ins Dunkel, dieses Vorfalls zu bringen. Was zunächst als Geiselnahme einer unbekannten, verwirrten Frau beginnt spitzt sich im Laufe des Buches zu einem riesengroßen Verhängnis zusammen, dessen Ausmaße sich zu Beginn kaum erahnen lassen. Die Hälfte des Buches geht es um die Ereignisse vor dem Geiseldrama. Der Leser lernt Mila kennen und ihre erschütternde Geschichte, die jeden mitfühlen und mitleiden lässt. Hier werden Vergewaltigungen geschildert, die mich als Frau nicht kalt gelassen haben. Parallel zum Background, laufen die aktuellen Geschehnisse weiter, Gabriel und Maura versuchen Bruchstückhaft die Hintergründe zu rekonstruieren. Dabei müssen sie jedoch feststellen, dass nicht jeder das ist was er zu sein vorgibt.

Meine Highlights waren die Gerichtsmedizinischen Szenen aber auch das erschreckende, gesellschaftlich brisante Thema an sich, sowie die atemberaubenden Szenen in denen man um Janes Leben und um das Leben ihres Kindes bangt. Die letzten 50 Seiten haben mich besonders in Atem gehalten, da der Showdown Nervenzerreißend spannend war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet und Tess Gerritsen verleiht ihnen durch kleine charakterliche Schwächen viel menschliche Tiefe. Der Schreibstil ist gut, sie hat eine wunderbare Art Informationen an den Leser zu bringen ohne langatmig zu werden. Am meisten war ich jedoch begeistert von der Tatsache das, trotz seiner Stellung als Teil einer Reihe, Scheintot problemlos alleinstehend gelesen werden kann. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir irgendwelche Details fehlen. Klar ist es sinnvoll die Reihenfolge einzuhalten, weil man der Entwicklung der Charaktere so schöner folgen kann aber für die Story von Scheintot ist es absolut nicht erforderlich.

Fazit. Für Fans der Rizzoli & Isles Reihe ein ganz klares muss aber auch für liebhaber von gerichtsmedizinischen Szenen, gesellschaftlich kritsichen Thrillern oder gar als Einstieg für Gerritsen Neulinge.

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194 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 17 Rezensionen

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Sunset

Stephen King , Wulf Bergner , ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 10.11.2008
ISBN 9783453266049
Genre: Krimi und Thriller

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(152)

284 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

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(208)

299 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 181 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Der Totschreiber

Steve Mosby , Ulrike Clewing
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426306444
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch ein Quäntchen Glück im Unglück wird die Frau gefunden, die in den Köpfen der Ermittler schon als das 15. Opfer eines nicht identifizierten Killers galt. Ein Mörder der seit Jahren völlig unbehelligt Frauen tötet und den Beamten jedes Jahr einen höhnischen Brief über sein Opfer schickt. 14 Briefe gibt es, doch es werden bald nur 13 Leichen gefunden. Detektiv Inspektor Will Turner ist überzeugt das mehr dahinter steckt als alle zunächst glauben wollen. Es scheint mit dem Fund der Leichen noch lange nicht vorbei zu sein. Zudem hat er sein ganz eigenes Geheimnis, ihn treibt nicht nur berufliches Interesse zur Jagd auf den Mörder. Als im Laufe der Ermittlungen dann der Hinterbliebene, eines der Opfer, plötzlich merkwürdige Frage stellt, spitzen sich die Ereignisse zu. DI Turner kommt einer schrecklichen Geschichte auf die Spur, die sich anhand der 14 Briefe nicht einmal erahnen lässt.

Der Totschreiber ist der nun mehr 10. Thriller aus der Feder des britischen Kriminalautoren Steve Mosby. Er schreibt aber nicht einfach Geschichten, er baut sie aus einem Setzkasten von Informationen zusammen und lässt dem Leser zu Beginn nur einzelne Bausteine. Niemand weiß wo die Reise hingeht, da sich das gesamte „Bauwerk“ nicht einmal erahnen lässt. Das Buch ist am Anfang eine interessante aber wenig spannungsgeladene Geschichte. Es gibt eine Handvoll Personen, denen Mosby in ihren perspektiven Platz einräumt, Fragmente der Story zu erzählen. Was zu Beginn noch recht unzusammenhängend wirkt verdichtet sich immer mehr zu einem großen Ganzen. Er streut in den ersten 200 Seiten Details und Hintergrundinformationen die zwar nebensächlich erscheinen, doch werden sie im Laufe der Geschichte so geschickt zusammengebaut, dass alles plötzlich und wie von Geisterhand Sinn ergibt. Ich war begeistert wie er ganz subtil Informationen in den Text einbaut, ab einer bestimmten Stelle der Geschichte meinen Blickwinkel ändert und sich plötzlich alles zusammen fügte. Das ist Mobys Stil und er beherrscht ihn Gänsehautverdächtig gut. Seine Figuren sind gut erdacht und bekommen genug Platz in der Story um sich als Charakter darzustellen und nicht flach zu wirken. Manchmal sind sie etwas Klischee behaftet aber das macht sie für mich nur um so menschlicher. Wer es schafft die erste Hälfte des Buches aufmerksam seiner, mit doch recht vielen Personen und Perspektiven gespickten, detailreichen Geschichte zu folgen wird am Ende durchaus mehr als belohnt. Steve Mosby beweist auch in seinem neusten Buch das er ein Meister der Details ist, welche er gekonnt einbringt und erst zur passenden Zeit ihre wahre Bedeutung offenbart. Der Totschreiber schäumt die erste Hälfte des Buches nicht vor Spannung über, setzt aber in der zweiten Hälfte mit einer gewaltigen Wendung zu einem großartigen Showdown an und hat am Ende, mich als Leser sehr tief berührt.

Ein Buch das es zu lesen lohnt, weil es keinen 0815 Story Verlauf hat, mit klugen und Charmanten Ermittlern, einem verschlagenen Bösewicht, spannender Wendung aufwarten kann und trotz einiger anfänglicher Längen, ein spitzen Ende zu bieten hat. Das war sicher nicht der Letzte Mosby den ich lese.

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263 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leni Fontane will nach ihrem Studium, als Lektorin arbeiten und verlässt ihr ländliches Leben um bei einem Hamburger Verlag ein Praktikum zu absolvieren. Schon bei ihrer Ankunft, in ihrem vorrübergehenden Zuhause wird die eher schüchterne Leni mit dem Großstadtleben konfrontiert und lernt, in einem sehr couragierten „Rettungsversuch“ Vivien kennen. Zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Leni ist eher der introvertierte, ruhig, besonnene Bücherwurm und Vivien die extrovertierte Schönheit auf der Suche nach einem Millionär, im Hamburger Nachtleben. Das hält die beiden aber nicht davon ab sich anzufreunden, obwohl keine von beiden so recht in das Leben der anderen zu passen scheint. Als Vivien nach kurzer Zeit verschwindet und ihre plötzliche „Abreise“ einige Ungereimtheiten zurücklässt wird Leni stutzig. Sie steckt jedoch nicht den Kopf in den Sand, sondern ist fest entschlossen ihre neue Freundin zu finden. Die Abgründe denen sie dabei auf die Spur kommt, sind fürchterlicher als sie es sich hätte jemals vorstellen können.

Das Haus der Mädchen beginnt schon auf den ersten 7 Seiten recht düster, bedrohlich und auch tödlich. Am Anfang des Buches (ca. die ersten 100 Seiten) gibt es etwas Lesestoff um die Basis der Geschichte zu bilden und den Leser für den Showdown vorzubereiten was es zwar an sich interessant macht aber nicht gerade vor Spannung überkochen lässt. Immer wieder zwischendurch entführt er den Leser kurz an einen Schauplatz an dem keiner von uns aufwachen möchte. Diese wiederkehrenden Sequenzen erhalten die Spannung dann doch etwas bis im späteren Verlauf des Buches die ganze Story an Fahrt auf nimmt. Er schafft mit seiner sehr bildlichen Sprache eine Schaurige Atmosphäre und lässt den Leser die Verzweiflung und Angst des Opfers deutlich spüren. Die kalte, feuchte und beängstigende Umgebung ist förmlich zum Greifen nah. Er schafft es auch seinen Charakteren dank ihrer ganz eigenen Vorgeschichte, tiefe zu verleihen und sie mit unverwechselbaren Wesenszügen und Charaktereigenschaften auszustatten. Ich persönlich mochte die eher schwach anmutende Protagonistin die sich aufmacht ihre Freundin zu finden und dabei so manche Ängste überwinden muss um am Ende dem Bösen näher zu kommen als sie es überhaupt vorhatte. Auch der alles andere als perfekte Weggefährte den ihr Andreas Winkelmann an die Seite stellt, hat mir sehr gut gefallen. Wie die beiden aufeinandertreffen, keiner weiß ob er dem anderen trauen kann aber sie beschließen dem ganzen gemeinsam auf dem Grund zu gehen, war, in meinen Augen sehr gelungen. Da sich die Szenen, Charaktere und Schauplätze ständig abwechseln ist immer Bewegung in der Story und es kommt keine Langeweile auf beim Lesen. Ich durfte bis zum Schluss im Verwirrspiel um den Täter mit rätseln und war kurz vor der Auflösung tatsächlich noch dem falschen auf den Fersen gewesen. Leider wurde ein Detail zu früh gelüftet, das hätte ich an späterer Stelle besser platziert gefunden. Das Motiv des Täters lies mich etwas unglücklich zurück da auch der Showdown für mein Empfinden etwas zu kurz kam. Insgesamt konnte dies aber das Lesevergnügen nicht trüben. Sein Schreibstil war wieder sehr flüssig, bildlich, abwechslungsreich und gut zu lesen. Ich hoffe aber dass vor der 2. Auflage nochmal wer über den Text schaut, da sich einige Rechtschreibfehler, falsche Wörter und sogar ein Fehler eingeschlichen haben.

Für alle Fans von Andreas Winkelmann ist auch das Haus der Mädchen ein muss aber für alle, die ihre Thriller gern mörderisch, ihre Schauplätze gern gruselig, ihre Protagonisten nicht 0815 oder die Antagonisten hinterhältig böse mögen ist dieses Buch eine gute Wahl.

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352 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 69 Rezensionen

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Todesreigen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442483136
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(84)

169 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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In ewiger Schuld

Harlan Coben , Gunnar Kwisinski
Flexibler Einband
Erschienen bei Goldmann, 21.08.2017
ISBN 9783442205196
Genre: Krimi und Thriller

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(18)

58 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Die Spiegelstadt

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.04.2018
ISBN 9783442469369
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

3 junge leichen im schlachthau, berli, bk, erstausgabe 05/1, exzentrische künstleri, fall für targa hendricks (2, familiengeheimniss, immer wenn du tötes, undercover ermittleri

Immer wenn du tötest

B. C. Schiller
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Penguin Verlag, 14.05.2018
ISBN 9783641210700
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die einzige Grenze, die es für mich gibt, ist der Tod.“ (Zitat, Seite 99)

Drei bizarr in Szene gesetzte Leichen werden in einem Berliner Schlachthaus gefunden. Als würde diese Tat nicht ausreichen um sich in das Gedächtnis der Beamten zu brennen, befindet sich in den Körpern der Opfer kaum ein Tropfen Blut mehr. Alle drei haben blonde Haare und blaue Augen ist, dass das Beute Schema des Killers?

Schnell rückt eine exzentrische Künstlerin, die bekannt dafür ist mit dem Blut ihrer Fans Gemälde anzufertigen, ins Visier der Ermittler. Ihre mysteriösen Mut-Challenges machen sie nicht weniger verdächtig, doch irgendwie ist an die Frau kein rankommen möglich. Da dem BKA die nötigen Beweise fehlen, bleibt ihnen nichts anderes übrig als ihre beste Undercover Ermittlerin als Bodyguard bei Freya von Rittberg einzuschleusen. Targa Hendriks ist perfekt für den Job, denn sie hat nichts zu verlieren und spürt keine Angst – bis Freya hinter Tragas einzige Schwäche kommt und die Ermittlerin damit stark ins Wanken bringt.

Das, in Österreich lebende Autoren Duo B.C. Schiller ist in Thriller kreisen kein Neuling mehr, 18 Bücher davon 4 Reihen und zwei Einzelbände stammen mittlerweile aus ihrer Feder. Immer wenn du tötest ist der nun mehr zweite Auftritt für Targa Hendricks (Erster Teil der Reihe: Targa- Der Moment bevor du stirbst) die mit ihren recht spleenigen Eigenheiten beim Leser einschlägt wie eine Bombe. Ein sehr starker, sehr eigenwilliger aber genauso liebenswürdiger Charakter der, der Protagonistin hier verliehen wurde. Es fällt dem Leser leicht sich in ihre Gedankenwelt einzufühlen und ihre etwas andere Sicht auf die Dinge zaubert einem das ein oder andere Mal ein schmunzeln aufs Gesicht. Die Geschichte ist tiefgründig und sehr durchdacht, sie wird zum Schluss auch gut verständlich aufgelöst. Regelmäßige Sprünge zwischen den Schauplätzen und die bruchstückhaften Erinnerungen an früher sind gut platziert und lassen die Geschichte nie langatmig werden. Das Targa versucht ihre Herkunft zu ergründen gibt dem Charakter und auch der Story noch mal tiefe, denn man fiebert und rätselt förmlich mit Targa mit, wie es ausgeht. Dass bei den Begegnungen zwischen Targa und Freya eine ganz spezielle Beziehung entsteht, ein Spiel zwischen Gut und Böse das sich magisch anzieht und dem sie sich kaum widersetzen können, bring sehr viel würze in das Buch und hebt es von den 0815 Ermittler Thrillern ab. An Leichen und Blut haben B.C. Schiller aber nicht gespart, beides wird in -Immer wenn du tötest- gekonnt in Szene gesetzt.

Der Schreibstil der Autoren ist für mich immer wieder ein Genuss. Die beiden schaffen es ihre Bücher so zu schreiben das meine Augen förmlich über den Text fliegen und ich merke wie mein Puls sich beschleunigt, während ich immer tiefer und tiefer in das Buch abdrifte. Ich fühle mich mit Targa durch das Buch gehetzt obwohl ich gemütlich auf dem Sofa sitze. Dieser „in den Bann“ ziehende Schreibstil ist es was die Bücher der beiden, neben den ausgetüftelten Storys, so gut macht.

Fazit: B.C. Schiller schreiben gute Thriller und - Immer wenn du tötest - hat das wieder bewiesen. Ein Spannender, hintergründiger Thriller mit unerwarteten Wendungen und einer liebenswert spleenigen Protagonistin. Wer gute Thriller abseits der immer grummeligen, ausgedienten Ermittler mag, wird den zweiten Targa Teil lieben.

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Die Zwölf

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.04.2014
ISBN 9783442469352
Genre: Krimi und Thriller

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Invisible

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 27.03.2018
ISBN 9783805200158
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Grausame, scheinbar willkürlich verübte Morde in Hamburg, geben dem Ermittler Duo Daniel Buchholz und Nina Salomon Rätsel auf. Die Opfer werden in rasender Wut förmlich hingerichtet, die Täter sind teilweise schnell identifiziert. Doch was bewegte die Mörder, die ihre Opfer nicht einmal gekannt haben, zu ihren Taten? Die Hintergründe des Ganzen sind viel weitreichender als es der Leser es zu Anfang glauben mag.

Invisible ist der nun mehr dritte Thriller aus der gemeinsamen Feder, der Erfolgsautoren Ursula Poznanski und Arno Strobel. Beide greifen auch diesmal ein Topaktuelles Thema auf und verwandeln es in ein Thriller Szenario, in das keiner ihrer Leser geraten mag. Der Schreibstil ist wieder beeindruckend einheitlich, da man in keiner Weise merkt, dass hier zwei Autoren am Werk sind. Er ist flüssig zu lesen, nicht zu ausschweifend und dennoch Abwechslungsreich. Die Story war diesmal durchweg spannend. Am Anfang wird man, mit doch recht ungewöhnlichen Morden geködert, im Laufe des Buches von den Geschehnissen gefesselt und am Ende schon traurig berührt. Selbst die Nebenstory um Daniels Privatleben war eine angenehme und interessant zu lesende Ablenkung. Dass die Mörder kurze Zeit nach den Taten fest standen hat den Spannungsbogen nicht gemindert, im Gegenteil hat es das Rätselraten um die Hintergründe der Taten, bis kurz vor Schluss voll in Gang gehalten. Die Charaktere zu mögen fällt hier nicht sonderlich schwer, denn vom "Super Bullen" Image ist Nina Salomon Meilenweit entfernt. Dienst nach Vorschrift ist nicht gerade ihr Motto, was sie aber zur perfekten Ergänzung zum eher beflissenen Daniel Buchholz macht. Das Zusammenarbeit der beiden sorgt doch für einige Reibungspunkte aber genau das lockert die Story auf und letzten Endes ergeben diese doch recht gegensätzlichen Charaktere ein tolles Ermittler Duo.

Diesmal ist das Buch durchgängig interessant gewesen, das Ende war meiner Meinung nach gut gestaltet. Die Tendenz war nicht zu früh zu erahnen und alle Fragen wurden zum Schluss beantwortet. Ich finde es ist das bisher beste Buch der beiden und kann sich deutlich von seinen Vorgängern abheben. Das einzige Manko, was leider den Lesefluss etwas störte, sind die Perspektivwechsel. Wenn der Leser gedanklich vergisst diesen am Anfang jedes Kapitels zu machen, stellt sich die Szene leider die ersten 1-2 Seiten aus dem falschen Blickwinkel dar. But - Nobody is perfekt, auch die Werke von Bestseller Autoren dürfen ihre Stolpersteine haben.

Invisible ist ein durchaus empfehlenswertes Buch, da es ein gelungener, spannender, gut durchdachter und auch berührender Thriller ist, der den Leser gut zu unterhalten vermag.

 

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Cupido

Jilliane Hoffman
Flexibler Einband
Erschienen bei Axel Springer AG Verlagsgruppe Bild, 01.05.2012
ISBN 9783942656177
Genre: Krimi und Thriller

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Todesmärchen

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442483129
Genre: Krimi und Thriller

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Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Über Ellie Atkinson gibt es in Gaunt jede Menge seltsame Gerüchte. Das unscheinbare und stille Mädchen würde gefährlich werden, wenn es jemand wütend macht, so heißt es. Als Imogen Reid den Fall der 11-jährigen übernimmt, weigert sie sich jenen Gerüchten Glauben zu schenken. Sie möchte dem, nach einer Familientragödie, zu tiefst verstörten Mädchen helfen. Doch je mehr sie Ellie kennen lernt desto seltsamer wirkt das Mädchen auf Imogen. Als ihr plötzlich mysteriöse Dinge zustoßen und sich die Vorfälle um Ellie häufen, muss Imogen sich fragen ob es eine gute Idee war dem zu vertrauen.

Das Böse in deinen Augen ist nun mehr der dritte Psychothriller, der in Shropshire, England lebenden Autorin Jenny Blackhurst. Ihr aktuelles Buch spielt, wie auch deren Vorgänger wieder aktiv mit der Psyche des Lesers. Es ist ein schwanken und taumeln, zwischen Gefühlen für die Protagonisten, Beschützer Instinkten und auch der Angst wem man wirklich glauben kann. Denn von Anfang an ist nicht ganz klar ob Ellie wirklich Böse ist, ihr nur übel mitgespielt wird oder gar man die Zeichen falsch deutet. Zusammen mit Imogen versucht der Leser Licht ins Dunkel der merkwürdigen Vorkommnisse zu bringen und ist oft selbst nicht sicher welchen Aussagen man glauben schenken kann. Doch nicht nur Ellie macht eine schwere Zeit durch, Imogen selbst kämpft immer wieder mit den Geistern ihrer Vergangenheit, die sie noch lange nicht überwunden hat und sie wieder einzuholen drohen. Jenny Blackhurst hat einen sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, bei dem es einem leicht fällt sich von der Story mit reißen zu lassen.

Mir hat leider etwas die Spannung oder besser gesagt die erhoffte Düsternis gefehlt. Somit konnte Das böse in deinen Augen nicht ganz mit seinen Vorgängern (Die Stille Kammer/ Das Mädchen im Dunkeln) mithalten. Der Autorin ist es diesmal nicht so gut gelungen mich in ihre Welt zu entführen, zu schocken oder gar ratlos zurück zu lassen. Das könnte aber durch aus an meiner Antipathie gegenüber Imogen liegen, da ich es das ganze Buch über nicht geschafft habe mit ihr als Charakter warm zu werden. Mir waren ihre persönlichen Belange zu viel und ihre Entscheidungen unsympathisch und für meinen Geschmack wurde dafür zu viel Platz eingeräumt.

Für Blackhurst Fans ist auch dieses Buch wieder lesenswert und für alle die gern über psychische Abgründe und den Ausgang der Story rätseln, sich auch nicht an persönlichen Dramen der Protagonistin stören ist das Buch in meinen Augen eine gute Investition.  

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D.I. Helen Grace - In Flammen

Matthew J. Arlidge , Karen Witthuhn , Hauptmann & Kompanie, Werbeagentur
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783499271533
Genre: Krimi und Thriller

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Totenbleich

Michael Katz Krefeld , Knut Krüger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.08.2015
ISBN 9783442482191
Genre: Krimi und Thriller

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Der Totenleser

Michael Tsokos
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.09.2010
ISBN 9783548373423
Genre: Sachbücher

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Der Übergang

Justin Cronin , Rainer Schmidt
Flexibler Einband: 1.019 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.12.2011
ISBN 9783442469376
Genre: Krimi und Thriller

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Mörderischer Mistral

Cay Rademacher
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 12.03.2018
ISBN 9783832164546
Genre: Krimi und Thriller

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