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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, abhängigkeit, sucht, liebesroman, geld

Maniac - Liebe verrückt

Violet Shaw
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 05.07.2016
ISBN 9783741227851
Genre: Romane

Rezension:

ine große Liebe und eine Achterbahnfahrt der Gefühle fängt für Valerie nur ganz langsam an, als sie den Investmentbanker Jason trifft. Er kann ihr viel bieten, aber verlangt viel Freiheit und genau das zieht Valerie magisch an. Sie verliebt sich - doch das soll keine typische Beziehung werden...




Fazit:




Der Schreibstil ist etwas konfus. Zum Einen werden viele Sätze drei Sätze später in leicht abgewandelter Form wiederholt und die Wortwahl ist recht unspannend und einsilbig, und zum Anderen gibt es gegen Schluss ein paar sehr wortgewaltige und emotionale Monologe zum Leben. Letzteres hat mich überzeugt, das Erste hingegen nicht.  Zudem ist nie richtig deutlich wie viel Zeit bereits vergangen ist. Mal heißt es Monate und dann sind plötzlich Jahre dazwischen.




Die Charaktere sind oberflächlich mit plötzlichem Tiefgang. Valerie ist eine Studentin in Frankfurt und zusammen mit ihren Freundinnen besteht ihr primäres Hobby darin sich mit reichen und attraktiven Männern, hier im Buch so gut wie immer Banker, zu vergnügen. Sie haben Affären, teils nur aus Sportsgeist und bei jeder der drei Freundinnen geht es eben irgendwann schief. Valerie wird als intelligent beschrieben, was aber nur am Ende des Buches rüberkommt. Zwischendurch steht sie darauf Jason zu erbeuten, obwohl sie kein Interesse an ihm hat. 


Jason ist ein komplizierter Mensch, der durch seine Vergangenheit eben verkorkst ist, aber auch psychopathische Züge aufweist.




Die Geschichte ist interessant. Valerie lernt Jason kennen und er gefällt ihr nicht. Aber da er sich kaum für sie zu interessieren scheint, verliebt sie sich so dermaßen in ihn, dass es eine Art Hassliebe wird.  Jason ist frei und wild und attraktiv und mit ihm erlebt Valerie ihre beste und ihre schlimmste Zeit gleichzeitig. So habe ich das bisher nirgendwo gelesen und das hat mir auch gefallen.




Insgesamt betrachtet ist es eine sehr interessante Geschichte, mit vielen Schwächen in der Umsetzung. Ich hätte mir die Charaktere authentischer und den Schreibstil flüssiger  und einheitlicher gewünscht. Wer hier auf eine erotische Komponente setzt wird auch enttäuscht, denn es gibt zwar eine gewisse Erotik, aber eher von der schnellen und nicht schönen Sorte. Super ist das Buch für jeden, der mal eine richtig kaputte und selbstzerstörerische Beziehung erleben möchte. Es hat soziologisch gesehen seinen eigenen Reiz. Entweder man liebt es, oder nicht!

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Tags: hassliebe   (1)
 

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

game of thrones, mittelalter, sachbuch, georgerrmartin, geschichte

Winter is Coming

Carolyne Larrington , Jörg Fündling
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Theiss, Konrad, 01.09.2016
ISBN 9783806233506
Genre: Sachbücher

Rezension:


Dieses Buch gibt dem Leser einen Einblick in die historischen Hintergründe der erfolgreichen Serie "Game of Thrones" von George R. R. Martin und ihren Bezügen zu Ritterlichkeit, nordischen Mythologie, Fabelwesen sowie den geografischen Vorbildern für die Handlungsorte.


Fazit:


Der Schreibstil ist erstaunlich spritzig gehalten. Mit ein wenig Witz und Charme wird der Leser in einen vielfältigen Vergleich herangeführt, ohne dass es zu kompliziert klingt. Es ist gut geschrieben und recht leicht lesbar. Dennoch gibt es hier und da einige wenige kompliziert verschachtelte Sätze.  


Es handelt sich hierbei um einen Vergleich von so ziemlich allem aus der berühmten Serie zu allem aus der Geschichte. Es klingt nach viel und so ist es auch. Orte, Personen, Handlungsmuster, Religionen etc werden verglichen mit Mythologie, europäischer Geschichte, Schlösser und diversen historischen Persönlichkeiten. Es klingt zu kompliziert zum umsetzen, aber die Autorin hat es gut unterteilt. Es gibt eine Einleitung und dann wird erst das Herz des Landes untersucht. Damit ist die Denkweise und Lebeart der Menschen gemeint. Das bildet eine gute Grundlage um dann tiefer einzutauchen und den Norden, den Westen, das Jenseits der Meerenge und den Osten genauer zu untersuchen. Nicht jeder Vergleich wird dabei im ganzen Detail erklärt, denn das wäre bei den vielen Vergleichen einfach zu viel. Das ist aber kein Problem wenn man sich ein klein wenig in der Geschichte auskennt.  Das Buch enthält übrigens Spoilerwarnungen, sodass niemand unbeabsichtigt etwas liest.


Dieses Buch verleiht dem Leser einen besonderen neuen Blickwinkel auf das Game of Thrones Universum und ermöglicht dadurch zum Teil neue Einsichten. Geschehnisse werden dadurch besser verstanden. Ingesamt ein tolles Zusatzwerk, dass jedem Game of Thrones Fan einen realen Bezug zu unserer Welt knüpft und das große Abenteuer verständlicher und umso epischer macht. Definitiv ein Muss für Fans!

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(49)

61 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, freundschaft, fiona winter, jugendliebe, wg

Ein Mitbewohner zum Verlieben

Fiona Winter
E-Buch Text: 301 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 26.07.2016
ISBN 9783960870500
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Schreibstil ist für diese Art Bücher typisch und passend. Schnell und gut lesbar, mit Humor aufgepeppt. Man hat das Gefühl in eine Energiegeladene Geschichte zu stolpern. Spannung ist eher weniger vorhanden, weil man in etwa weiß wo es langgeht, aber dafür macht es Spaß zu lesen. Zudem steckt man im Kopf der Protagonistin, was bedeutet, dass Missverständnisse vorprogrammiert sind.
Die Charaktere haben mir zu Beginn nicht zugesagt. Die Protagonistin Maja ist eigentlich eine ganz normale Frau, die etwas überzogen ist in ihren Charakterschwächen. Sie ist besonders nervig bei Fragen, sie kann sich besonders schlecht entscheiden und sie ist besonders egoistisch. Ich fand es von allem etwas zu viel, konnte mich aber dennoch nach einem Drittel gut mit ihr anfreunden.Daniel, ihr guter Freund, ist komisch. Hätte ich so einen Freund, wäre ich eher auf Bekanntenstatus gesprungen. Aber das macht nichts, denn er ist nur ein kleines Zusatzmännchen, die neutrale Partei ohne große Rolle. Felix ist merkwürdig. Er sieht gut aus, aber es wird nicht viel Wert darauf gelegt darauf näher einzugehen. Außerdem ist er gerade auch in einer Krise und man tendiert als Leser trotzdem auf seiner Seite zu sein.
Die Geschichte startet schnell. Da wurde sie jetzt nun vom Freund verlassen und will bei ihrem Kumpel ins freie WG Zimmer ziehen, dass jedoch nicht mehr frei ist. Was tut Frau - absolut aufdringlich und frech mit einziehen in das Zimmer von Felix, obwohl er dort wohnt und sie wirklich null Recht hat da auch nur den Mund aufzumachen. Ich fand das sehr nervig und habe mich fast schon geschämt für solch ein nervtötendes Frauenbild. Zum Glück wurde sich im Verlauf der Geschichte mehr auf das nicht so einfache Zwischenmenschliche konzentriert, wo die Protagonistin wieder interessanter wurde. Felix hat ein gut laufendes Leben und will es nicht. Sie hat keines, hätte aber gerne Eines. Das sorgt für Reibung und witzige Situationen.
Insgesamt gesehen ist das Buch frech und witzig. Zwar sind die Charaktere teilweise etwas überzogen, allerdings auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise. Für "Starke und freche Frauen"-Fans ein Muss!

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(31)

37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

japan, romantasy, samurai, geliebter samurai, an lin

Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)

An Lin
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.04.2016
ISBN 9781532904189
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im 12. Jahrhundert haben sie sich heimlich geliebt: Prinzessin Yuna und der Samurai Yoshi. Doch als sie in unserer Zeit für eine zweite Chance wiedergeboren werden, schlagen ihre Herzen für unterschiedliche Welten: Yuna ist eine tüchtige Geschäftsfrau, und Yoshi zockt lieber Computerspiele, statt für die Schule zu lernen. Erst durch Mura, einen alten Widersacher der kaiserlichen Familie, kreuzen sich ihre Wege wieder. Im Kampf um Leben und Tod entfacht das Feuer zwischen Yoshi und Yuna neu. Da entscheidet sich der Samurai in Yoshi erneut für den Ehrentod, um Yuna zu retten... Ist ihre Liebe für immer verloren?
Fazit:
Anfangs lockte mich diese Geschichte nicht besonders, doch ich war sehr positiv überrascht. Der Schreibstil ist sehr einfach, jugendlich und ermöglicht ein schnelles Lesen. Die Spannung steigt nach dem ersten Drittel an und hält bis zum Schluss. Es ist eher eine neugierige Spannung als eine Nervenzerreissende. 
Die Charaktere sind alltagstauglich. Yuna ist die Älteste, aber auch bei Weitem die naivste von Allen. Es scheint auf die typischen Klischees zu passen, denn sie ist still, wohlerzogen und macht sich übermäßig viele Gedanken, spricht aber kaum was davon aus.Yoshi ist der typische Roman-Frauenmagnet. Gutaussehend, still und geheimnisvoll. Leider aber 12 Jahre jünger als Yuna und genau das macht Probleme.Yunas und Yoshis Freunde sind einfach durchgeknallte bunte Vögel. Die sorgen für den Spaß und die peinlichen Momente.
Die Geschichte ist interessant. Irgendwann können wir uns lieben sagte einst der Samurai zur Prinzessin Yuna, für die er sein Leben gab. Doch damit meinte er nicht dieses Leben also treffen sie rund 800 Jahre später aufeinander. Allerdings kennen sie nur die Träume und haben sonst keinerlei Erinnerungen. Doch das ist verstörend genug und deshalb finden Yuna und Yoshi sich. Doch Yoshi, der Yuna schlaflose Träume beschert, ist in diesem Leben noch minderjährig und dadurch tabu. Und es scheint auch keine Liebe zu sein. Beide sind verwirrt und dann gerät Yuna schon in Gefahr. Schaffen die Beiden es sich zu erinnern und dies auch zu überleben? Denn der Auftrag die Prinzessin zu töten steht noch immer...
Die Geschichte ist gut umgesetzt und interessant. Es ist eine gute Unterhaltung für Zwischendurch mit vielen lustigen und peinlichen Momenten und einer Protagonistin, die noch viel vom Leben lernen muss.

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66 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

dystopie, metro, horror, moskau, metro 2035

Metro 2035

Dmitry Glukhovsky , M. David Drevs
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.04.2016
ISBN 9783453315556
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zwei Jahre nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, ist die Lage wieder schwierig. Der einstige Held ist kahler und unzufriedener. Die Bewohner der Metro leiden an Hunger, Wahnsinn oder bekriegen sich gegeneinander. Die einzige Chance wäre die Rückkehr nach oben. Doch ist das noch möglich? Artjom hat neue Gerüchte gehört, den er nachgehen möchte. Doch er ahnt nicht welcher Art Geheimnisse er aufdecken wird und welche Gefahr er sich damit begibt...
Fazit:
Die Freude auf dieses Buch war groß, denn die Stimmung in Metro 2033 war einfach nur genial. In Metro 2035 geht es ebenfalls um die Moskauer Metro. Artjom ist nun älter und wird von allen für Verrückt gehalten weil er noch immer denkt, es gäbe etwas außer der Moskauer Metro. Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben irgendwann an der frischen Luft zu leben. Doch nach 20 Jahren Metro kennen die anderen Leute nichts anderes mehr und wollen auch nichts anderes mehr. Doch Artjom hat von einem Funker gehört, der Kontakt aufgenommen hat. Das muss er nachprüfen und macht sich direkt auf den Weg. Doch der ist beschwerlich, sei es die Hanse, die Rote Linie oder das Reich...die Zeit drängt jedenfalls.
Die Charaktere haben sich hier gut weiterentwickelt. Artjom, Anja, sein Stiefvater und Melnik - an allen hat die Zeit und Metro genagt. Jeder kämpft mit seiner Bürde. Bei Artjom hat der Kampfgeist noch nicht nachgelassen und er wirkt immernoch wie der ganz normale Kerl von Nebenan.
Der Schreibstil ist gut. Flüssig, spannend und unterhaltsam...aber nicht so geheimnisvoll düster wie in Metro 2033. Es ist eben weniger Horror und mehr Thriller geworden. Das ist zwar schade, aber das Buch ist dennoch wirklich sehr lesenswert. Unterteilt ist es in bequeme Kapitel. Einziges Manko war für mich, dass an einigen Stellen kaum zu deuten war wer da jetzt spricht. Da fehlten schlichtweg die typischen "sagte er"s. es waren aber vielleicht zwei oder drei Stellen und es ging um nichts gravierendes.
Insgessamt betrachtet ist Metro 2035 ein Grund zur Freude. Sehr unterhaltsam, spannend und mit einem Stück russischer Seele. Ein Szenario dass man sich sehr gut vorstellen kann und welches genau dadurch besonders gut wirkt! Absolute Leseempfehlung!

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(39)

95 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

fantasy, hexen, fluch, magie, agarax

Agarax - Der Hexenfluch

Leo Aldan
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 02.02.2016
ISBN 9783739634883
Genre: Fantasy

Rezension:

Was wäre, wenn dein Großvater mit 28 Jahren gestorben ist....und auch dein Vater...mit 28 Jahren....und bald wirst auch du 28 Jahre alt....
Jeff hat Angst, dass es auch ihn bald erwischt, denn nur noch wenige Monate sind es bis zu seinem 28 Geburtstag. Aus dieser Angst heraus fährt er zu seinem Geburtsort. Was ihn da erwartet, hätte der rationale Jeff nie geahnt. Ein skrupelloser Killer schlachtet in der kleinen Stadt eine Person nach der anderen ab. Bei genaueren Nachforschungen schein alles zusammenzuhängen, aber auch doch nicht so ganz. Als er dann auf ein altes Familiengeheimnis stößt, schwebt nicht nur er in größter Gefahr...
Fazit:
Der Schreibstil ist gut. Sehr einfach gehalten, flüssig zu lesen und frei von gekünstelten Schnörkeln. Man erlebt den Protagonisten in der dritten Perspektive. Hin und wieder wechselt der Autor auch zu Nikki, die ebenfalls einen wichtigen Part in dem Buch spielt. Das Buch ist in viele kleine Kapitel unterteilt, die sich in etwa in 5 Minuten durchlesen lassen, also auch für Kurzleser gut geeignet. Zunächst liest sich die Geschichte wie ein Thriller, düster und geheimnisvoll, und ab der Hälfte wechselt es über in spannende Fantasy. Die Spannung steigt dann bis zum Schluss an.
Die Charaktere sind eigentlich ganz normale Menschen mit ganz normalen Eigenschaften und Gedanken. Jeff ist eher der rationale, analytische Typ, der Frauenreizen nicht ganz abgeneigt ist. Er hat seine Schwierigkeiten in die Situation reinzuwachsen, was ihn sehr glaubwürdig macht. Nicole ist etwas mit Esoterik in Verbindung gekommen und hat weniger Schwierigkeiten wenn es darum geht an Hexen zu glauben. Dennoch hadert auch sie hier und da, besonders auch weil ihr Jeff scheinbar etwas zusetzt.
Die Geschichte ist gut gemixt. Anfangs noch ein Thriller, der sich langsam entwickelt, wechselt es ab der Hälfte in den Fantasy full action mode. Ab hier wird es spannend und hochinteressant. Das ist dem Autor sehr gelungen. Jeff fährt an den Ursprungsort zurück, um herauszufinden ob er bald sterben muss. Was er da findet ist natürlich keine rationale Erklärung, denn es gibt keine, wenn die Vorfahren immer mit 28 Jahren versterben. Zudem redet der ortsansässige Pfarrer auch viel Unsinn. Doch irgendwie fügt sich der Unsinn zusammen und Jeff findet sich von Magie umringt. Doch um sein Leben, und das der Anderen, zu retten, muss er sich in größte Gefahr begeben. Er ist jedoch nicht allein....
Insgesamt eine sehr gelungene Geschichte mit einem schönen Umbruch in der Mitte. Spannend, mystisch und witzig. Absolute Leseempfehlung!

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(83)

192 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

stephen king, horror, kurzgeschichten, grusel, king

Basar der bösen Träume

Stephen King , Ulrich Blumenbach , Bernhard Kleinschmidt , Karl-Heinz Ebnet
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Heyne, 18.01.2016
ISBN 9783453270237
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

»Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu.« sagt Stephen King über seine neue Geschichtensammlung, von der erst wenige veröffentlicht wurden. Psychologisch packend und manchmal überraschend....hereinspaziert...

Fazit:

Stephen Kings Schreibstil ist einfach gut. Spannend, überraschend und ein wenig so als säße er neben Dir und erzähle die Geschichte Dir persönlich. Das Buch ist aufgeteilt in insgesamt 20 Kurzgeschichten und ein Vorwort, wobei auch jede der Kurzgeschichten ein kleines Vorwort bekommt. Darin erzählt Stephen King wie es zu dieser Geschichte gekommen ist. Diese persönlichen Gedanken sind sehr interessant und lesen sich irgendwie selbst auch wie eine eigene Geschichte.

Großes Thema ist der Tod und die ersten Geschichten starten auch sehr spannend und teils verstörend. Der Anfang war etwas besser als die Mitte und der Schluss dann am besten. Die Geschichten sind, wie bei Stephen King üblich, sehr phantasievoll oder realistisch aber verstörend. Er spielt mit Gefühlen und Reaktionen und ebenso auch mit den Grenzen des Machbaren. Man fühlt sich manchmal als würde man in die Geschichte eingesogen...fast wie beim Auto in "Raststätte Mile 81".

Insgesamt gesehen ist es eine sehr schöne und spannende Geschichtensammlung von Stephen King, bei der es schnell zur Sache geht. Nicht alle Geschichten sind Horror, aber alle Geschichten sind auf ihre eigene Weise schaurig. Kurzweilige, sehr schöne Unterhaltung aus meisterlicher Hand! Absolute Leseempfehlung!

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(84)

206 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

irland, historischer roman, krieg, kiera brennan, 12. jahrhundert

Die Herren der Grünen Insel

Kiera Brennan
Fester Einband: 960 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.02.2016
ISBN 9783764505592
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieses Buch hat mich überrascht! Es ist gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen. Es ist unterteilt nach Jahresabschnitten und innerhalb der Jahresabschnitte springt die Handlung zwischen verschiedenen Charakteren. Zusätzlich ist das Buch fesselnd und spannend durch und durch.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und sehr tiefgründig. Man lernt sie kennen und manche mag man auch, andere nicht. Durch die Entwicklung, oder durch gelüftete Geheimnisse ändert man über den einen oder anderen die Meinung, was mir sehr gut gefallen hat, da hier nicht alles so einfach ist wie es scheint.Die Protagonisten sind Ascall von Toora (gefürchteter Kriegherr), Riacán (Ascalls Feind), Caitlín (Riacáns Schwester), Faolán (Riacáns Bruder und Barde), Pól (mächtiger Händler), Róisín (Póls Tochter), Aoife (Tochter eines irischen Königs). Zwischen dieses Personen springt die Handlung und überschneidet sich teilweise.
Die Geschichte hat mich voll mitgerissen. Irland ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich untereinander und gegeneinander und miteinander bekriegen und zusätzlich droht eine feindliche Übernahme durch den König des anglo-normanischen Reiches. Ascall von Toora ist ein gefürchteter und grausamer Krieger, der Caitlín entführte, und eine wichtige Rolle in diesem Krieg spielt. Doch auch er hat viele Feinde, nicht zuletzt durch die Entführung. Doch wenn der Krieg nur so einfach wäre. Waffen sind die eine Seite der Medaille, Intrigen die Andere. Und von Letzterem gibt es reichlich, denn jeder der Macht hat, übt diese auch aus.
Insgesamt gesehen hat mich das Buch voll überzeugt und ich will wissen wie es weitergeht! Jetzt! ;)Super spannend, tiefgründige Charaktere und ein sehr großer Schauplatz verschiedener Arten von Macht und Krieg. Ein Buch, das auch mit den großen Sagen mithalten kann! Absolute Leseempfehlung!

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(70)

86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

jane austen, liebe, northanger abbey, edinburgh, val mcdermid

Northanger Abbey

Val McDermid , Doris Styron
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.01.2016
ISBN 9783959670180
Genre: Romane

Rezension:


ie 17-jährige Cat Morland verliert sich gerne in Büchern. Die Abenteuer begeistern sie und da ihr Leben in Piddle Valley sehr langweilig ist, gibt sie sich im Gedanken allen möglichen Abenteuern hin. Als sie ihre Nachbarn, die Allens, zu einem Kulturfestival in Edinburgh begleiten darf, verliebt sie sich sofort. Schon bald vermischen sich bei Cat Realität und die Hoffnung auf Abenteuer so stark, dass ihr eine unerwartete Gefahr droht.


Fazit:


Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Der Roman spielt sich in der Neuzeit ab, aber die Sprache ist wie in einem Jane Austen Roman. Weil diese Zeiten so unterschiedlich sind, braucht es erst ein paar Seiten bis man sich daran gewöhnt. Sobald man sich daran gewöhnt hat, fällt es allerdings kaum noch auf. Die Unterhaltungen sind oberflächlich und extrem beschönigt. Das hat einen eigenen Charme und ist ähnlich wie in den Austen Romanen, allerdings abgeschwächt.


Die Charaktere wirken naiv. Cat, die Protagonistin, ist das typische Mädchen, dass nicht sonderlich schlau ist, aber gerne Bücher liest und in den Geschichten lebt. Zudem ist sie sehr offen und nimmt von jedem Menschen nur das Beste an. 
Henry ist der typische Herzenseroberer. Er ist attraktiv, sympathisch, klug, selbstbewusst und reich....ja was will man mehr! 
Das gibt es noch andere Charaktere, die ich lieber nicht näher beleuchte, sonst verrate ich noch etwas. Nicht jeder Charakter ist nämlich so wie er am Anfang scheint. 


Die Geschichte: Cat fährt mit Bekannten in eine große Stadt. Da sie auf dem Land lebt, kennt sie das Leben in der Stadt nicht und stellt sich aufregende Abenteuer vor. Und in der Tat lernt sie viele neue Leute kennen, die spannende Geschichten erzählen. Zudem verliebt sie sich Hals über Kopf in den jungen und attraktiven Henry. Doch irgendwie ist es schwierig ihn zu treffen, da diverse Hindernisse vorhanden sind. Außerdem ist da der ungeheure Verdacht, dass Henry ein Vampir ist....


Insgesamt war ich anfangs sehr skeptisch ob das was wird und war am Ende begeistert. Es ist mal was ganz anderes und macht Spaß. Man erwartet Klischees, und man wird belohnt. Doch auch absolut unpassende Dinge scheinen hier zu passen. Es wirkt wie eine Mischung aus Jane Austen und Twilight. Schön unschuldig und unterhaltsam! 

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(402)

708 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 160 Rezensionen

dämonen, liebe, gargoyles, dark elements, fantasy

Dark Elements - Eiskalte Sehnsucht

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.02.2016
ISBN 9783959670043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Layla ist verzweifelt! Sie vermisst Roth, den sexy Kronprinz der Hölle, der für sie ins Fegefeuer gegangen ist. Doch auch mit Zayne, ihrem Schwarm seit jeher, kann sie dank ihrer seelensaugenden Fähigkeiten nichts anfangen. Auch in ihrer Gargoyle Familie gibt es plötzlich Geheimnisse und Misstrauen. Als dann plötzlich Roth vor ihr steht, bricht endgültig die Hölle los...
Fazit:
Wow! Da hatte ich vor über einem Jahr den ersten Teil gelesen und die Reihe dann vergessen. Doch jetzt bin ich absolut Feuer und Flamme und will sofort den nächsten Teil lesen! Der Schreibstil ist gewohnt Jennifer L. Armentrout! Super einfach aber spannend geschrieben und aus der Perspektive der Protagonistin. Die Gedanken werden glaubwürdig und gut vermittelt und man kann sich richtig gut in die Protagonistin und die Geschichte versetzen.
Die Charaktere sind größtenteils gleich geblieben. Layla, halb Wächterin halb Dämonin, ist die Hauptdarstellerin in der Dreiecksbeziehung mit Zayne, Wächter, und Roth, Dämon. Sie kann quadi von beiden verbotenen Früchten naschen aber gerne sieht es niemand. Sie hat sich gut weiterentwickelt und wird immer sturer und eigensinniger was für viele lustige Momente sorgt. Gepaart mit dem idealistischen Zayne und Roths losem Mundwerk macht das ganze ziemlich Spaß.
Die Geschichte geht weiter mit der Suche nach der Lilin. Alles spricht dafür, dass sie da ist, aber finden können sie sie noch nicht. Dabei arbeiten sogar Wächter und Dämonen zusammen, weil sie ne Höllenangst vor den Alphas haben....hat die eigentlich wer mal gesehen? ;)Es fangen an komische Dinge zu passieren und auch Laylas Kräfte verändern sich, sehr zum Nachteil - denn den Wächtern passt dies nicht...alles wird irgendwie auf den Kopf gestellt und Layla befindet sich im absoluten Gefühlschaos.
Insgesamt hat mich das Buch sehr begeistert und war sehr fix gelesen. Die Mischung aus Gefühl, Action, Spannung und Humor ist genau richtig und macht mich wieder zu einem begeisterten Leser der Armentrout Bücher! Absolute Leseempfehlung!

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(181)

380 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 105 Rezensionen

fantasy, superhelden, wild cards, helden, george r. r. martin

Wild Cards - Das Spiel der Spiele

George R. R. Martin , Simon Weinert
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.08.2014
ISBN 9783764531270
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Seit sich in den 40er Jahren das Wild Card Virus ausgebreitet hat, gibt es Menschen mit speziellen Fähigkeiten. Diese nennen sich Asse und jeder kann etwas anderes besonderes. Doch wer ist der Beste von Ihnen? Das versucht die amerikanische Show American Hero herauszufinden. Doch vor lauter Ruhm und Geld, wird beinahe der wahre Heldenmut vergessen.
Fazit:
Wow! Lange bin ich um dieses Buch geschlichen, weil ich Angst hatte es müsste es mit Game of Thrones aufnehmen. Aber es ist etwas ganz anderes und ich dachte keine einzige Sekunde an einen Vergleich.
Der Schreibstil verwirrte am Anfang, denn man muss sich erst daran gewöhnen dass hier unterschiedliche Autoren am Werk sind. Aber nach einer kurzen Aufwärmzeit merkt man dies kaum und es erscheint einem wie eine ganz normale Aufteilung nach Kapitels als nach Autoren.Diese Kapitel wiederum sind nach unterschiedlichen Charakterperspektiven aufgeteilt. Mal ist es ein anderer Blickwinkel auf das Selbe geschehen und mal ist es ein gänzlich anderes Geschehen. Ab und an gibt es auch Blogeinträge, die jedoch durch andere Schrift dargestellt werden. Insgesamt ist es sehr spannend und interessant geschrieben.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und teilweise sehr gut ausgearbeitet. So gibt es als wichtigste Figur Jonathan Hive, der über das was er erlebt in einem Blog schreibt. Er ist an allen Geschehnissen mehr oder minder beteiligt. Er ist kein sympathischer Kerl, sondern eher ein egoistischer A@%#h. Aber genau das macht es irgendwie besonders interessant, denn wer reagiert beim Wettbewerb nicht egoistisch. Außerdem kann man seine Handlungen und Bedenken gut nachvollziehen. Interessanter ist jedoch seine Fähigkeit, mit der er überall gleichzeitig sein kann.Auch andere Charaktere sind interessant. Auffällig ist dass sie alle irgendwie auf eine bestimmte Art unsympathische Seiten haben. Das ist selten, schmälert aber das Lesevergnügen hier nicht. Es wirkt eher echt, als würde diese Show ganz normal im Fernsehen laufen, wie zb Dschungelcamp.
Die Geschichte ist sehr aktuell, denn solche Formate laufen dauernd im Fernsehen. Das macht das ganze sehr faszinierend, denn man kann sich alle Szenen sehr gut vorstellen. Tiefgründig wird das ganze erst durch die Gespräche über den Sinn ihrer Fähigkeiten und den Konflikt im Ägypten. Manche zeigen Heldenmut, manche nicht. Rundum eine gelungene Geschichte!
Insgesamt eine sehr spannende und absolut aktuelle Geschichte in der es um Ruhm oder Heldenmut geht - Beides kann man nicht haben! Die Charaktere sind sehr realistisch und reißen gerade dadurch sehr mit. Absolute Leseempfehlung!

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

lou timisono, science fiction, krie, rezension, thrille

Centum Night

Lou Timisono
Flexibler Einband
Erschienen bei Balladine Publishing, 22.05.2014
ISBN 9783945035177
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Schreibstil ist sehr angenehm, da er besonders durch die durchdachten Formulierungen auffällt. Es handelt sich hier um ein gut geschriebenes Erwachsenenbuch. Flotte Sprüche im Slang gibt es keine, eher geschachtelte Sätze und Andeutungen die verstanden werden wollen. Einziges Manko waren die vielen englischen Begriffe, die nicht schwer waren, aber den Lesefluss leicht störten, da sie im Satz immer herausstachen. Am Anfang fällt dies jedoch mehr auf, als im Rest des Buches, da am Anfang viel erklärt wird. 

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die jeweils anderen Protagonisten gewidmet sind, sodass man ein allumfassendes Bild der Geschichte erhält. Die Geschichte ist durchwegs spannend.


Die Charaktere sind authentisch und man schliesst sie zwar, aufgrund ihrer Anzahl, nicht total ins Herz aber man verfolgt sehr gespannt ihren Werdegang. Es sind normale Menschen und genau dadurch wirkt dieses dystopische Werk sehr echt.


Die Geschichte ist spannend und mitreissend. Die Gesellschaft wurde aufgeteilt und es gibt Gewinner und Verlierer. Die Gewinner werden durch die arbeitende Mittelschicht von den Verlierern geschützt und dies funktioniert durch Anreize. Das ist ein sehr perfides System und man kann sich gut in die Geschichte und ihre Probleme hineinversetzen. Die Spannung baut sich zu Beginn auf und hält sich durch die gesamte Geschichte bis zum Schluss.


Insgesamt ist es ein sehr gut durchdachter dystopischer Thriller, in die sich jeder Leser hineinversetzen können wird. Und ist man erstmal drin, will man wissen wie es endet! Super!


Was ich besonders mochte:


Die authentischen Charaktere und die spannende Geschichte waren toll, die vielen unnötigen englischen Begriffe jedoch nicht. 

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(4)

7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Trapped - Gefangen: Roman

Michael Hodges
E-Buch Text: 278 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 19.11.2015
ISBN 9783958351134
Genre: Sonstiges

Rezension:

Matt will eigentlich nur eines: In seinerWaldhütte den Tod seines Vaters zu betrauern und sich über sein Leben klar zu werden. Doch genau um Dieses darf er nun kämpfen, denn der einst schöne Ort wird von einer Kreatur belebt, die Matt nicht mehr ziehen lassen möchte...
Fazit:
Der Schreibstil ist wirklich gut. Es wird alles so gut beschrieben, dass es sehr lebhaft und spannend wirkt, obwohl nicht viel passiert in dem Moment. Das ist wirklich bemerkenswert und macht das Buch interessant. Das Buch selbst ist in viele Kapitel unterteilt, die thematisch gut gewählt sind.
Die Charaktere sind übersichtlich. Protagonist ist Matt und alles anderen kommen nur am Rande vor. Matt jedoch ist sehr gut beschrieben...irgendwie musste ich immer an Matt aus Vampire Diaries denken..... Außerdem hat er eine sehr ausgeprägte innere Stimme, die quasi einen weiteren Charakter ersetzt. Trotzdem vermisst man keine weiteren Leute, denn die Geschichte ist so ganz gut auf eine Person ausgelegt.
Die Geschichte ist ungewöhnlich. Matt freut sich auf eine Auszeit in seiner Hütte im Wald, die er früher immer mit seinem Vater aufgesucht hatte. Nach dem Tod seines Vaters ist die Hütte genau der richtige Rückzugsort, der sich jedoch als persönliche Hölle entpuppt. Die Menschen dort sind komisch und Matt wird von einer unsichtbaren Kraft festgehalten, ohne Aussicht auf eine Rückkehr. Dabei wird ihm einiges klar...
Insgesamt gesehen ist die Geschichte schaurig spannend, die Stimmung bedrückend. Der Leser fragt sich die ganze Zeit was genau Matt an der Flucht hindert und wie es dazu kommen konnte. Nicht alle Fragen werden am Ende beantwortet und an einigen Stellen war das Buch sehr langatmig, allerdings ist es doch recht gut geschrieben und die Geschichte ungewöhnlich um den Leser Abends zu unterhalten. 

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(51)

63 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

comic, superheld, basaltblitz, fantasy, komet

Basaltblitz - Geburt eines Helden

Markus Tillmanns
E-Buch Text: 154 Seiten
Erschienen bei null, 13.09.2015
ISBN B0143GWWIO
Genre: Fantasy

Rezension:


Der Schreibstil ist unkompliziert und locker. Es liest sich schnell und modern, ohne dabei zu jugendlich zu wirken. Das Buch ist in viele kurze Kapitel aufgeteilt, was dem Leser fast jederzeit einen angenehmen Punkt für eine Pause beschert, bevor man die spannende Geschichte weiterliest. Erzählt wird in der dritten Perspektive.


Die Charaktere sind interessant, allerdings gibt es nur wenige davon. Der Protagonist ist gut beschrieben. Er ist ein Junge der viel gemobbt wird, aber auch ein netter und gutgläubiger Kerl, der auf Comics steht - also ein Freak. Man kann sich sehr gut in seine Lage versetzen. Sonst gibt es noch Bruce, der sehr zerstreut wirkt und sicher noch das eine oder andere Geheimnis parat hat. 
Die restlichen Charaktere gibt es nur am Rande. Sie sind gut beschrieben, aber nur oberflächlich. Dies stört in dem kurzen Roman allerdings nicht, da eine zu ausführliche Beschreibung den Lesefluss brechen würde.


Die Geschichte ist witzig und interessant. Ein Freak wird in der Schule gemobbt. Doch bald hat er plötzlich Superkräfte. Wenn da doch dieser Durst nicht wäre....
Die Mobbingszenen sind wirklich sehr unterhaltsam und animieren weiterzulesen sowie auch die plötzlichen Fähigkeiten. Leider endet das Buch schon bevor die Frage, die mich am meisten interessierte, beantwortet wird. 


Insgesamt ist es ein kurzweilig sehr unterhaltsames Buch. Spannend, humorvoll und leicht zu lesen. Empfehlenswert! 

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(4)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Der K.A.I.N.-Widerstand

Bettina Petrik
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei In Farbe und Bunt Verlags- UG, 06.11.2015
ISBN 9783941864436
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Schreibstil ist angenehm. Es wird viel mit Nebensätzen gearbeitet, was aber nur positiv auffällt. Der Leser fühlt sich gut abgeholt und taucht in eine Geschichte ein, die spannend erzählt wird. Erzählt wird in der dritten Perspektive.
Die Charaktere sind gut beschrieben. Man kann sich direkt gut in die Protagonistin Sam hineinversetzen. Sie ist zielstrebig und stur und die Gedanken und Gesten wirken authentisch. Niclas, ihr Chef, ist dominant und wirkt dadurch recht sexy und mysteriös. Sevy, der Mann den sie kennenlernt, ist irgendwie attraktiv aber unbeholfen. Zusätzlich werden auch ein paar Nebencharaktere gut beschrieben, und genau die lassen das Ganze rund wirken.
Die Geschichte startet mit einem Vorstellungsgespräch. Sam braucht dringend einen Job, um für ihre kranke Schwester zu sorgen. Auf dem Weg dahin begegnet sie einem Rüpel, der gut aussieht und den sie später wiedertrifft. Aber Knackpunkt ist wo sie sich bewirbt: In einem Unternehmen, das Klone züchtet die dann medizinisch für die echten Leuchte als Ersatzteillagerfungieren. Brisant - die Geschichte kann losgehen! Lustigerweise erinnerte mich der Anfang sehr an Shades of Grey, aber die Geschichte hat doch eine andere Wendung ;)
Insgesamt betrachtet war es eine tolle Geschichte! Spannend, lustig und interessant! Man möchte wissen was da passiert und ist dadurch im nu durch. Einziges Manko für mich war, dass ich sehr schnell erriet wohin es geht und am Ende ging alles viel zu schnell. Die Geschichte wurde lange vorbereitet und endete gefühlt sehr abrupt, als ob jemand gesagt hat "Komm zum Schluss". Sonst wirklich sehr gelungen und unterhaltsam.

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(15)

16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

verschwörung, ermittlerduo blomkvist/salander, reihe, blomquist, millenium

Verschwörung

David Lagercrantz , Ursel Allenstein , Dietmar Bär
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 27.08.2015
ISBN 9783837131352
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frans Balder, einer der führenden Spezialisten für künstliche Intelligenz wird ermordet. Zuvor hat er Mikael Blomkvist brisante Informationen versprochen. Als Mikael erfährt, dass Frans auch Kontakt zu Lisbeth Salander hatte, fängt er an zu recherchieren. Eine spannende Geschichte beginnt, die Mikael als Journalist wieder den Schwung geben könnte, den er so dringend braucht.
Fazit:
Der Vorlesestil ist sehr gut! Ich tue mich normalerweise schwer mit Hörbüchern aber Dietmar Bär ist ein wirklich guter Vorleser. Er hat eine gute tiefe Stimme und verstellt diese in genau dem richtigen Maße, damit man die Charaktere und das Beschreibende voneinander unterscheiden kann. Man kommt sich nicht wie beim Zirkus vor. Außerdem schafft er eine gute Atmosphäre, die zur Geschichte passt und spannend wirkt.
Die Charaktere sind alte Bekannte und was sollte man hierzu sagen? :) Man kennt die meisten schon aus der Millennium Trilogie und dort wird auch angesetzt, auch wenn hier die Charaktere leider etwas zu sehr erhoben werden, was teilweise schon zu viel wirkt. Auch die anderen Charaktere um die es hier geht werden sehr überzogen in eine Richtung beschrieben. Also ist es die schönste Frau auf Erden und der beste Hackergott den es gibt. Etwas bescheidenere Beschreibungen wären auch ausreichend gewesen.
Die Geschichte ist spannend und gut! Wie gebannt verfolgt man dort das Treiben und auch die Story um den behinderten Sohn, die Software und die schöne Frau ist durchaus unterhaltsam. Aber fängt man an es als Fortsetzung der Millennium Trilogie zu sehen, so muss man leider sagen es bleibt eine Trilogie. Lagercrantz ist gut und hat hier etwas sehr spannendes geschaffen, aber es ist eben nicht das Original und das merkt man. Es fehlt das gewisse Etwas, was es im Original gab. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und tiefgründig und dennoch äußerst glaubwürdig. Hier waren sie schon zu sehr auf dem Podest und irgendwie einerseits wie Superhelden, andererseits irgendwie überzogen in ihren Charaktereigenschaften. Dadurch geht etwas die Sympathie verloren.
Ein sehr guter Thriller, der zu begeistern und fesseln vermag. Jedoch, sollte man sich hier besonders bewusst sein, dass es eben ein anderer Autor ist und eine Geschichte nach Stieg Larsson erzählt die gut und lesenswert ist, aber nicht an die Vorgänger rankommt.

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(162)

317 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

dystopie, die auslese, joelle charbonneau, trilogie, zukunft

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 12.01.2015
ISBN 9783764531188
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cia hat es geschafft. Sie studiert an der Tosu City Akademie und sollte glücklich sein. Doch sie kennt die grausame Wahrheit über die Auslese Prozesse. So viele mussten ihre Leben lassen und die übrig gebliebenen erinnern sich dank der Regierung an nichts mehr. Von nun an, hat sich Cia geschworen, wird sie alles tun um die Auslese zu beenden. Doch damit bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern auch alle die sie liebt...
Fazit:
Das Buch ist schön und spannend geschrieben. Die Sprache ist einfach und versetzt den Leser in die Rolle der Protagonistin Cia. Dadurch erhält der Leser wichtige Gedanken und Erklärungen direkt von der Quelle und das macht Cia auch in diesem Teil sehr glaubwürdig und ihre Handlungen gut nachvollziehbar.
Die Charaktere entwickeln sich weiter und manche werden einem sogar unheimlich. Stellenweise weiß man einfach nicht welche Absichten sie verfolgen, was das ganze sehr spannend macht. Cia ist mittlerweile schon sehr erwachsen, aber ihre Grundeigenschaften sind geblieben. Sie denkt groß und ist sehr darauf bedacht gewaltfrei zu bleiben. Im Grunde ist sie also ein guter Mensch, ohne dabei total naiv zu sein.Charaktere wie Will machen das ganze interessant, denn trotz seiner Vorgeschichte wirkt er hier plötzlich nett. Aber wie bei allen, die die Auslese überstanden haben, bleibt die Frage, was sie tun können und werden, wenn es an der Zeit ist. Das gibt dem ganzen eine unverwechselbare düstere Stimmung, die den Lesern auch schon aus Tribute von Panem bekannt ist. 
Die Geschichte geht spannend weiter. Die Auslese ist überstanden und die Erinnerungen sind weg, aber die Aufnahme berichtet über die schreckliche Wahrheit. Doch so sehr alle feiern, dass Sterben geht bald weiter. Hinter all dem Konzept steckt Dr. Barnes und er ist sehr mächtig. Cia will nur eines: Die Auslese muss enden. Dafür wird sie alles tun...doch das muss schon sehr bald sein, denn Dr. Barnes plant seine Macht noch mehr auszubauen.
Insgesamt ist es eine überaus spannende und gelungene Fortsetzung! Die Brutalität ist schockierend und die Freundschaften dort sind alle sehr brüchig. Man kann niemandem Vertrauen! Das Gesamtkonzept ist sehr überzeugend und ich freue mich auf den nächsten Teil!

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(2.647)

3.649 Bibliotheken, 62 Leser, 4 Gruppen, 492 Rezensionen

liebe, erotik, anna todd, after passion, hardin

After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.02.2015
ISBN 9783453491168
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Tessa Young ist jung, klug und attraktiv. Sie ist ein Good Girl und hat ihr Leben bereits vorgeplant. An ihrem ersten Tag an der Washington State University trifft sie auf Hardin Scott, einen absoluten Bad Boy und damit das komplette Gegenteil von Tessa. Doch das hält sie nicht davon ab sich in ihn zu verlieben. Das verändert ihr ganzes Leben...und sie selbst.
Fazit:
Es handelt sich hier um ein Hörbuch, gelesen von Nicole Engeln. Die Aussprache ist klar, und die Stimme ist angenehm. Außerdem lässt sich Nicole sehr auf die Geschichte ein und schafft es mit ihrer Stimme vielen Charakteren eine passende Stimme zu geben. Es klingt nicht zu verstellt, auch wenn es am Anfang noch witzig wirkt. Nach eine kurzen Eingewöhnung sind die Leseart und die Stimmen sehr passend und unterstreichen die diversen Charakterzüge fast schon etwas zu gut.
Tessa ist ein Charakter der mal wieder die Lesergemeinde spalten wird. Sie ist klug aber gleichzeitig so naiv, dass es fast schmerzhaft ist. Ich sehe da schon die "Emanzipationsposts" kommen. Wer damit aber kein Problem hat und wie ich, solche Geschichten gerne liest, Verzeihung hört, wird hier einen gut ausgearbeiteten Charakter finden, der wirklich sehr einnehmend ist und vielen Situationen findet man sich sicher auch wieder.Hardin ist der Bad Boy, und zwar nicht im klassischen Sinne, sondern noch schlimmer. Allerdings ist das mal echt erfrischend. So viel Mist kann man nicht bauen, denkt man sich, dann legt Hardin noch eine Schippe drauf. Auch die Nebencharaktere sind gut genug beschrieben, dass sie nicht zu sehr untergehen. Man hat hier fast das Gefühl einen Film zu schauen, was sicher an Nicole Engeln liegt.
Die Geschichte fängt recht unscheinbar an. Ein neuer Lebensabschnitt für Tessa fängt an. Sie geht zur Uni und verliebt sich dort, obwohl sie einen Freund hat. Aber der Auserwählte ist ein absoluter Arsch (untertrieben). Doch es entsteht eine gewisse Spannung die das ganze Buch über anhält, denn es passieren immer Dinge, die man in solch einem Ausmaß hat nicht kommen sehen. Es ist überraschend und deshalb auch ziemlich einnehmend. Man kann kaum aufhören. Da die Charaktere auch sehr polarisieren sind, findet hier sicher jeder Leser einen Lieblingscharakter.
Insgesamt hat mich das Hörbuch positiv überrascht. Die Geschichte birgt Überraschungen und ist dadurch wahnsinnig spannend. Die erotischen Momente sind ebenso gut umgesetzt wie der Rest der Geschichte und das ergibt ein uneingeschränktes Hörvergnügen!

SPOILERWARNUNGWas ich besonders mochte/nicht mochte:
Bitte nur lesen, wenn ihr das Buch schon gelesen/gehört habt. Ich muss doch sagen, dass Tessa manchmal doch ziemlich dämlich handelt und man nur den Kopf schütteln kann. Allerdings passt es in diese Geschichte wirklich gut rein, denn es soll ja aufregen. Es gibt Hochs und Tiefs und davon nicht zu knapp. Hardin regelt am liebsten jedes Problem mit sexuellen Handlungen, bevor er sich wieder was leistet.Es handelt sich ganz definitiv um eine Geschichte wo es erst unglaubliches Leid gibt, bevor die Liebe funktioniert. Ich habe schon gesehen es gibt etwa vier Teile. Wer hier denkt, dass Hardin im ersten Band schon unaussprechliches getan hat und es nicht toppen könnte, der wird vermutlich im nächsten Band eines besseren belehrt.Ich werde definitiv weiterlesen!

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(393)

796 Bibliotheken, 31 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

thriller, stromausfall, europa, blackout, hacker

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg
Flexibler Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.06.2013
ISBN 9783442380299
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als an einem kalten Februartag die Stromversorgung in Europa zusammenbricht, ich die Verwirrung groß. Piero Manzano, ein italienischer Informatiker, vermutet einen Hackerangriff, doch ihm will keiner zuhören. Als er dann bei Interpol Gehör findet, legt ihm der Hacker eine Falle. Nun denken alle Manzano ist in die Geschichte verwickelt. So beginnt ein Kampf ums Leben und um die Wahrheit.
Fazit:
Der Schreibstil ist erwachsen und gut zu lesen. Man merkt hier, dass es nicht einfach eine Übersetzung ist. Es gibt sehr viele Dialoge und weniger Beschreibungen, was das Buch aufregend und spannend macht. Allerdings braucht man am Anfang etwas Einlesezeit, denn die vielen verschiedenen Szenen, zwischen den immer hin und her gesprungen wird, verwirren noch. Sobald man alle Charaktere kennengelernt hat, ändert sich das und das Lesevergnügen startet. Das Buch wird zunehmend spannender, bis zum Schluss.
Die Charaktere sind sehr glaubwürdig, da sie ganz normale Menschen sind. Das ist sehr erfrischend. Sie sind meist nicht bis in alle Details beschrieben, aber erinnern sehr an Leute die man auch selbst kennt. Das macht sie direkt sympathisch.Der Protagonist Piero Manzano ist die treibende Kraft gegen die Hacker. Das ist schön umgesetzt und er wirkt nicht als hätte er Superkräfte, sondern als hätte er intuitiv die richtigen Fragen gestellt, während die Behörden es wie so oft nicht getan haben.Die Journalistin Shannon wirkt am Anfang sehr nervig, aber auch sie wird angenehmer, je weiter die Geschichte voranschreitet. Insgesamt gibt es einen guten Charaktermix, der sehr realistisch und nicht abgekupfert wirkt.
Die Geschichte ist sehr realistisch. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn man die Folgen eines solchen Angriffs liest. Das regt sehr stark zum Nachdenken an. Ein bisschen wirkte es auf mich wie ein Mission Impossible Film - spannend und mit viel Action. An vielen Stellen wird man schockiert und an vielen muss man auch lachen, weil die Behörden so sind wie sie sind: Ohne Verständnis für die Menschen die frieren und hungern und ums Überleben kämpfen. Aber warum auch, man selbst hat ja noch alles. aufreg 
Insgesamt betrachtet verdient das Buch die  volle Punktzahl, auch wenn ich keine Punkte vergebe! Es ist derart realistisch, schockierend, spannend und actionreich, dass man kaum noch davon loskommt, bis  man es durchgelesen hat. Und auch dann überlegt man noch immer.... 
Was ich besonders mochte:

Die Beharrlichkeit des Protagonisten. Von solchen Menschen sollte es mehr geben!

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(141)

275 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 77 Rezensionen

stolz und vorurteil, jane austen, liebe, historischer roman, england

Im Hause Longbourn

Jo Baker , Anne Rademacher
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaus, 08.09.2014
ISBN 9783813506167
Genre: Historische Romane

Rezension:

Familie Bennett, aus Stolz und Vorurteil, aus der Sicht der Dienstboten: Während die Frauen der Familie Bennett damit beschäftigt sind hübsch auszusehen und einen Ehemann zu suchen, müht sich das Dienstmädchen Sarah mit der dreckigen Wäsche ab. Insgeheim hofft sie, dass das Leben mehr für Sie bereit hält als anderer Leute Dreckswäsche zu waschen. Als der neue Diener James bei Ihnen anfängt sieht Sarah dies als ein Zeichen. Doch sie ahnt nicht welches Geheimnis er mit sich bringt. Fazit: Das Buch liest sich angenehm. Dadurch, dass es in der dritten Perspektive geschrieben ist, wird oft zwischen den Charakteren hin und her gesprungen. Für nur so nebenbei Leser könnte das verwirrend sein, aber wer das Buch richtig liest, der wird keine Probleme haben. Die Handlungen und Szenen mit der Herrschaft sind gut beschrieben und wirken authentisch. Eine Spannungskurve gibt es nicht, aber dafür einen Roman der einen dennoch fesselt. Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt. Es gibt den ersten Teil der die jetzige Situation beschreibt und dann gibt es einige andere Teile, die die Vergangenheit verschiedener Charaktere darstellen und somit den Leser aufklären warum etwas so ist wie es ist oder warum sich jemand so verhält, wie er es tut. Die Charaktere und die Geschichte sind authentisch. Sarah ist eine Angestellte bei den Bennets und im Gegensatz zu allen anderen akzeptiert sie nicht, dass dies alles ist, was ihr das Leben zu bieten hat. Sie will mehr, sie will glücklich sein. Da taucht dann James auf, der scheinbar viel rumgekommen ist, aber kaum was erzählen möchte. Doch während alle fasziniert von ihm sind, ist Sarah skeptisch und wittert eine Lebenslüge. Unrecht scheint sie nicht zu haben, denn James trägt ein Geheimnis mit sich rum. Doch auch die anderen Charaktere sind nicht ohne. Mrs Hill scheint eine gute Seele zu haben und will Sarah schützen, doch manchmal reagiert sie merkwürdig auf Situationen. Die kleine Polly scheint vom Leben nichts zu erwarten und freut sich über jedes Bisschen Aufmerksamkeit. Und dann gibt es da noch den Diener eines anderen Hauses, der Sarah Beachtung schenkt und sie fasziniert, denn niemand zuvor hat ihr solch eine Beachtung geschenkt. Der Schluss ist recht kurz gehalten, was mich persönlich leicht verstört hat, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass das Buch nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" geschrieben ist. Insgesamt gesehen ist es ein schöner, gefühlvoller Roman, der gut zu lesen ist und hochinteressante Einblicke in die andere Seite der Welt der Bennets bietet. Dadurch, dass es hier um normale Leute geht, erscheinen die Sorgen der Herrschaften ja nahezu lächerlich, was das Buch zu einem besonderen Vergnügen macht, dabei ist es eigentlich egal ob man Stolz und Vorurteil kennt. Was ich besonders mochte: Die Gedanken von Sarah über die Bennets waren sehr amüsant.

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(21)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

thriller, lindsay boxer, buecherseele, james patterson, die 11 stunde

Die 11. Stunde

James Patterson , Leo Strohm
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Limes, 23.06.2014
ISBN 9783809026112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Lindsay Boxer ist endlich schwanger. Doch sie kann die Arbeit nicht lassen, denn zwei Fälle interessieren sie brennend. Es gibt einen mehrfachen Mord aufzuklären und zudem werden auch noch, mit einer Waffe auf ihrem Beweismittelreservoir, ständig Drogendealer getötet. 
Jeder könnte der unheimliche Rächer sein, auch Lindsays Freunde oder Kollegen.


Fazit:


Der Schreibstil ist gut und das Buch liest sich flüssig. Die ersten Seiten sind zunächst noch verwirrend, da dort viele verschiedene Charaktere vorgestellt werden und man sie noch nicht einordnen kann. Aber sobald man durch diesen Teil durch ist, wird das Buch immer spannender. Aus der Perspektive der Protagonistin heraus erlebt der Leser die verschiedenen Fälle. Jedoch habe ich ein wenig die eigenen Gedanken von der Protagonistin vermisst. Es gab zwar hier und da kurze Sätze, die auf das was sie wirklich denkt eingingen, aber die waren eher oberflächlich, was es dem Leser schwierig macht sich mit der Protagonistin zu identifizieren.


Die Charaktere sind ausreichend beschrieben aber nicht besonders. Ich konnte zu keinem einen Draht aufbauen, weil immer ein Stück das Persönliche gefehlt hat, sodass der Funke nicht übersprang. Lindsay hielt ich an einigen Stellen für sehr inkompetent, da für mich einfach ein paar Fakten nicht zusammenpassten. Sie bekleidet eine recht angesehene Stelle beim Morddezernat, aber erzählt ständig allen Bekannten Details, die nicht erzählt werden dürften. Also eine Tratschtante. Bei privaten Problemen etwa, hört sie sich nichtmal die ganze Geschichte an bevor sie total überreagiert. Solche Dinge haben sie für mich eher unsympathisch gemacht.


Die Geschichte ist an sich sehr interessant. Es gibt zwei spannende Mordfälle zu klären, die sehr verwirrend sind. Zudem werden den Ermittlern Steine in den Weg gelegt. Lindsay und ihre Freundinnen (eine Journalistin, eine Pathologin, die Frau des Chefs) versuchen als sogenannter Club der Ermittlerinnen die Fälle gemeinsam zu klären.
Dabei muss Lindsay an jeder Ecke aufpassen, denn sogar ihr alter Partner wird verdächtigt. 
Die Fälle sind wirklich spannend und das macht die Geschichte lesenswert. Die ganze "Club der Ermittlerinnen" Sache wirkt auf mich jedoch etwas zu gekünstelt und unausgereift, fast wie ein Kaffeeklatsch, den es nicht geben dürfte. 


Es ist ein spannender Thriller mit hochinteressanten Fällen und ein paar Rätseln. Allein das hat das Buch für mich lesenswert gemacht. Doch die Protagonistin und der Club der Ermittlerinnen haben mich nicht überzeugt, da gerade die Charaktere leider sehr unausgereift waren.


Was ich besonders mochte:


Die Auflösung war nicht vorhersehbar und somit war zumindest einer der Fälle bis zum Schluss spannend.

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(327)

696 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 133 Rezensionen

dystopie, auslese, liebe, überleben, jugendbuch

Die Auslese - Nur die Besten überleben

Joelle Charbonneau , Marianne Schmidt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.08.2013
ISBN 9783764531171
Genre: Jugendbuch

Rezension:

In der Vergangenheit wurde der Großteil der Welt unfruchtbar gemacht oder ausgelöscht. Um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern, werden nur die Besten Absolventen der Schule getestet, ob sie für ein Führungsamt geeignet sind. Auch Cia möchte zu dieser Auslese gehören und freut sich dementsprechend sehr darüber, als sie auserwählt wird. Doch schnell verfliegt die Freude, nachdem der erste Kandidat stirbt. Cia merkt nun schnell dass es um Leben und Tod geht, denn jede falsche Entscheidung wird bitter bestraft.
Fazit:
Der Leser erlebt die Auslese in der Haut der Protagonistin Cia. Sie ist schlau, denkt viel nach und beobachtet gut. Dadurch sind ihre Gedanken nicht komplett wie die einer 16-jährigen. Das ist erfrischend und macht einen guten Eindruck. Der Text an sich ist gut gegliedert. Es gibt nicht zu viele Beschreibungen, aber auch nicht zu wenig. Es ist sehr spannend und mitreissend geschrieben und zieht den Leser sofort in den Bann.
Die Charaktere sind schnell beschrieben. Hauptsächlich geht es um Cia und Tomas. Cia ist 16 und hat Träume, große Träume. Doch als sie auserwählt wird und ihre Träume scheinbar näher rücken, muss sie feststellen, dass es nicht ganz so ist, wie sie es sich erträumt hat. Doch sie will nicht aufgeben und die Prüfungen bestehen, alleine schon, damit die anderen nicht umsonst gestorben sind. Tomas ist Cias Schulkamerad und Mitstreiter bei der Auslese. Er ist gutherzig und sympathisch, hat aber auch ein paar Flecken auf seiner Weste. Es gibt viele zusätzliche Charaktere, die wirklich gut beschrieben sind, sogar wenn sie nur eine kurze Rolle hatten. Das sorgt für ununterbrochene Unterhaltung.
Die Geschichte ist eine Dystopie, und zwar eine die sehr an Tribute von Panem erinnert. Nach einem zerstörerischen Krieg, versucht die Zivilisation wieder Land zu gewinnen, denn fast alles ist zerstört. Dabei sind die Menschen wieder in Distrikte unterteilt. Jeder Distrikt versucht so gut es geht sich weiterzuentwickeln und neue Errungenschaften zu sichern und die Hauptstadt profitiert und lebt im Überfluss. Jedes Jahr werden einige Kandidaten, je nach ihren Schulergebnissen, für die Auslese auserwählt. Die Auslese besteht aus vielen Prüfungen, um starke Anführer hervorzubringen. Doch es sind nicht nur harmlose Tests. Als es ein erstes Opfer gibt, ist es bereits zu spät um auszusteigen und Cia muss alles geben um bloß keinen Fehler zu machen. Dabei sind ihre Gegner auch sehr schlau, und versuchen nicht nur selbst voranzukommen, sondern auch andere dabei schlecht abschneiden zu lassen.
Insgesamt bin ich begeistert. Es ist eine spannende und sehr gelungene Dystopie, die mit Tribute von Panem locker mithalten kann, und trotz Gemeinsamkeiten doch unterschiedlich genug ist. Nun warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Teil dieser Trilogie!
Was ich besonders mochte:
Das Ende war anders als erwartet. Ich bin gespannt wie es weitergeht!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

deutschland, psychologie, 20. jahrhundert, erwachsenwerden, zeitgenössisch

Elissa

Alix Renard
E-Buch Text: 150 Seiten
Erschienen bei null, 14.06.2014
ISBN B00L0J3OYE
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(349)

677 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 158 Rezensionen

freundschaft, sterbehilfe, meteorit, epilepsie, schweiz

Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

Gavin Extence , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Limes, 03.03.2014
ISBN 9783809026334
Genre: Romane

Rezension:


Alex Woods ist in jeglicher Hinsicht kein normaler zehnjähriger Junge. Er hat eine besondere, sehr rationale Art zu denken und ihm passieren unwahrscheinliche Dinge. Zusätzlich hat er eine hellseherisch begabte Mutter, was ihm die Schulzeit nicht angenehmer macht. 
Als er auf den übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson trifft, findet er einen ungleichen Freund, der ihm zeigt, dass das Leben einzigartig ist und man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.
Als Alex sieben Jahre später and der Grenze in Dover, mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche, gestoppt wird, ist er sich sicher das Richtige getan zu haben...


Fazit:


Dieses Buch ist sehr besonders. Die Geschichte und der Schreibstil fallen dabei besonders positiv auf. Der Leser erlebt Alex Woods Leben aus der Ich-Perspektive und erfährt somit all seine Gedanken zu fast allem. Dabei hat Alex, für sein Alter, keine typischen Gedanken. Es ist alles unheimlich reflektiert und intelligent geschrieben und der Leser erlebt die Geschichte nicht, sondern sie wird im erzählt. Dadurch gibt es hin und wieder Zeitsprünge, die jedoch sehr angenehm und gut umgesetzt sind. Es wirkt beinahe wie ein Märchen, nur dass die Geschichte durchaus ernst ist. Dabei bleibt der Schreibstil gleichbleibend fesselnd.


Die Charaktere sind lebhaft und interessant. Alex ist ein sehr besonderer Junge, der einen sehr realistischen Blick auf das Leben und die Geschehnisse um ihn herum hat. Er möchte auch aktiv daran teilnehmen, statt wie die anderen Kinder "sinnlos" zu spielen.
Seine hellseherisch begabte Mutter macht ihm das Leben nicht einfacher, aber wie man vielleicht feststellen wird, nicht unbedingt schwerer. Dennoch hat sie einen ausgeprägten Vormundcharakter und nutzt dies gerne.
Mr. Peterson ist ein zurückgezogen lebender Mann, der eigentlich keine Kontakte nach Außen pflegt. Doch wie der Zufall es so will, bringt das Schicksal ihn mit Alex zusammen und die Beiden werden, trotz aller Unterschiedlichkeiten, Freunde.


Die Geschichte ist untypisch und daher besonders interessant. Alex passieren unkonventionelle Dinge, und genauso denkt er auch darüber nach. Eigentlich ist er ein ganz normaler Junge, aber gleichzeitig auch nicht, denn er denkt ganz rational über die verschiedensten Themen und ist dadurch natürlich ein Außenseiter. So gerät er oft in Schwierigkeiten, ist allerdings mit sich selbst immer im Reinen, da er nur tut was er für richtig hält. Als er auf Mr. Peterson trifft, stellt er fest, dass man nur ein einziges Leben hat und dieses so gut nutzen sollte wie möglich, auch wenn man Entscheidungen trifft, die andere verurteilen.


Insgesamt ist das ein hervorstechendes Buch, denn es hat eine besondere Geschichte und eine besondere Schreibweise. Beides bereitet, trotz der Ernsthaftigkeit, vergnügen beim Lesen. Es animiert den Leser auch dazu über gewisse Dinge nachzudenken und sie zu hinterfragen. Ich finde das sehr gelungen und würde mich darüber freuen öfters solche Bücher zu lesen!


Was ich besonders mochte:


Der Schreibstil war einfach unglaublich gelungen - locker und doch intelligent.

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(58)

62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

pizza, schweinehund, erzählung, innerer schweinehund, kurzgeschichte

Chroniken eines Pizzalieferanten

Tinka Wallenka
Buch: 51 Seiten
Erschienen bei Titus Verlag, 15.01.2014
ISBN 9783944935058
Genre: Romane

Rezension:

Micha ist Pizzalieferant und hat einen ganz besonderen Freund - seinen inneren Schweinehund. Dieser benimmt sich oft daneben, unterstützt Micha aber wo er nur kann und umgekehrt genauso. Als Micha sich dann in die schöne Jill verliebt, versucht er alles, um ihr zu gefallen. Wird er es schaffen Jill, trotz erschwerter Umstände, für sich zu gewinnen? Fazit: In einem lockeren und beiläufigen Schreibstil bekommt der Leser Geschichten aus dem Alltag von Micha, einem Pizzalieferanten mit einem Schweinehund, präsentiert. Diese Geschichten sind in einzelne kleine Kapitel unterteilt und lesen sich wie einzelne Kurzgeschichten, hängen aber dennoch zusammen und verfolgen einen Erzählstrang, nämlich den um Micha und Jill. Micha und sein Schweinehund sind gut beschrieben, alle anderen Charaktere hingegen nur am Rande. Das stört aber bei der Kurzgeschichte nicht. Micha ist ein ganz normaler, sympathischer Kerl. Sein Scheinehund hingegen ist wie ein Kind und tut Dinge, die man sich als Erwachsener nicht mehr traut und sorgt somit für witzige Momente. Die Geschichte ist unkompliziert und kommt ohne große Erklärungen. Micha kann seinen Schweinehund sehen, der für andere unsichtbar ist. Zusammen bewältigen sie den Alltag. Als Micha auf Jill trifft, verliebt er sich sofort. Doch auch andere Kerle sind an ihr interessiert und Micha ist recht unscheinbar. Wird er es dennoch schaffen sie für sich zu gewinnen und wird ihm der Schweinehund dabei helfen oder ihn daran hindern? Insgesamt ist es eine charmante, kurzweilige Lektüre. Der Leser wird in kurzen Geschichten unterhalten und kann auch bedenkenlos immer wieder mal einzelne Kapitel lesen, da alles recht unkompliziert gehalten ist. Sehr empfehlenswert für Bus und Bahn, oder einfach für Zwischendurch. Was ich besonders mochte: Die einzelnen Lieferorte und was Micha dort erwartete.

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