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79 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

fantasy, roger zelazny, die neun prinzen von amber, chroniken von amber, die chroniken von amber

Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

Roger Zelazny , Thomas Schlück
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 14.10.2017
ISBN 9783608981278
Genre: Fantasy

Rezension:

Dass Klett-Cotta die Chroniken von Amber in neuer Übersetzung wieder herausbringt, ist verdienstvoll, denn nicht umsonst gehört die Reihe zu den Klassikern der Fantasyliteratur. Schon der Anfang ist äußerst raffiniert gemacht: ein Protagonist, der nach einem "Unfall" ohne Erinnerungen im Krankenhaus erwacht und bald merkt, dass er künstlich ruhiggestellt wird. Erst allmählich wird klar, dass es sich nicht um einen reinen Thriller handelt, sondern phantastische Elemente mitspielen. Durch diesen Kniff wird nicht nur Spannung von der ersten Seite an erzeugt, der Leser hat auch die Chance, die Hintergründe zusammen mit der Hauptperson zu entdecken, statt dass er kopfüber in eine fremde Welt geworfen wird. Dieses fremde Universum ist toll gemacht, aber letztlich nur eine Nebensache, denn im Zentrum stehen die Prinzen und Prinzessinnen von Amber, ihre Machtspiele und Intrigen. Dabei geht es zeitweise ganz schön brutal zu, die Reihe ist also nichts für allzu zarte Gemüter (nicht umsonst wirbt der Verlag mit einem Zitat von George R.R. Martin). Aber wer sich auf einen unbarmherzigen Kampf um die Macht einlässt, bei der sich die Geschwister die Leichen stapelhoch in den Weg legen, der wird auch bezaubert sein von der Schönheit und Raffinesse von Amber und seinen Schatten.

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95 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

fantasy, dystopie, the chosen one, freundschaft, ausersehene

The Chosen One - Die Ausersehene

Isabell May
E-Buch Text: 216 Seiten
Erschienen bei beBEYOND by Bastei Entertainment, 10.10.2017
ISBN 9783732546558
Genre: Fantasy

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Zarin Saltan: Band 8 der Märchenspinnerei (Maerchenspinnerei)

Katherina Ushachov
E-Buch Text
Erschienen bei null, 12.09.2017
ISBN B075L6J5YQ
Genre: Sonstiges

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136 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

selkie, fantasy, antonia neumayer, heyne, schottland

Selkie

Antonia Neumayer
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453317994
Genre: Fantasy

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(151)

327 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 104 Rezensionen

elfen, holly black, fantasy, der prinz der elfen, prinz

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lasst euch vom hübschen Cover nicht täuschen: "Der Prinz der Elfen ist kein romantischer Elfenkitsch, sondern Urban Fantasy, wie sie sein soll, mit nicht ganz einfachen, aber gut ausgearbeiteten Charakteren, reichlich phantastischen Elementen und einer Geschichte voller überraschender Wendungen. Schon die Protagonisten sind speziell, denn statt die typischen Klischees zu bedienen, die der Klappentext vermuten lässt, stellt Holly Black die übliche Rollenverteilung einfach auf den Kopf. Es ist die draufgängerische Hazel, die als Ritter durch die Wälder streift, während Ben, der als ganz selbstverständlich schwul beschrieben wird, der eher zurückhaltende, sanfte Künstler ist. Die Sprache ist (gerade für einen All-Age-Roman) nicht immer einfach, die Zeitsprünge und Gedankengänge können manchmal verwirrend wirken, sorgen aber gerade dadurch für Spannung auch ohne rasante Actionszenen. Zuerst erschrickt man ob der Beiläufigkeit, mit der tote Touristen erwähnt werden, aber so entsteht eine ganz eigene düstere Atmosphäre. Vielerlei Alltagstrivialitäten lassen immer wieder für kurze Zeit alles Magische vergessen, um dann im nächsten Abschnitt wieder mit Gänsehaut-Effekt zu überrumpeln. Dieser schräge Mix aus Teenageralltagskram und düsterer Fantasy mag nicht jedermanns Geschmack sein, hat mich aber rundum überzeugt.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

frauen, luisa, fröhlich, witzig, chicklit

Rache zum Dessert

Monika Clayton
E-Buch Text: 180 Seiten
Erschienen bei null, 14.02.2013
ISBN B00BGBAFB6
Genre: Liebesromane

Rezension:

In diesem Genre ist keine tiefgründige Geschichte zu erwarten, aber auch für Chick-Lit-Verhältnisse ist „Rache zum Dessert“ sehr seicht und die Figuren sehr klischeehaft. Das hässliche Entlein, das sich zum männermordenden Vamp wandelt, die schöne und erfolgreiche beste Freundin, die aber auch noch auf den Richtigen wartet, der beste schwule Freund, der als Hochzeitsplaner und Stylingberater tätig ist: noch stereotyper geht es eigentlich nicht. Ärgerlich ist auch, dass der Geschichte irgendwie ein runder Abschluss fehlt, das allerletzte Kapitel, dass die noch losen Enden der unterschiedlichen Erzählstränge verbindet. So gibt es zwar für die Protagonistin beziehungsmäßig ein Happy End, aber alles andere wird offen gelassen. Und da sie für die letzte Rache-Aktion von einem strengen Richter durchaus ins Gefängnis geschickt werden könnte, ist das doch ziemlich unbefriedigend. Generell ist das ein Punkt, der mir mehrfach sauer aufgestoßen ist. Die Rache-Projekte sind zwar meistens unterhaltsam, aber viel zu oft nicht nur an der Grenze, sondern klar jenseits dessen, was nach geltendem Recht zulässig ist: da geht es um Körperverletzung, Nötigung, Missachtung des Rechts am eigenen Bild, Einbruch, Sachbeschädigung und mehr. Und auch ohne solche eindeutig illegalen Aktionen ist eine beruflich erfolgreiche Betätigung als Racheengel ohne einen guten Anwalt an seiner Seite nicht plausibel, wodurch dann aber der Plot nicht mehr aufgehen würde. Dass der Prolog eigentlich keiner ist, sondern schlicht das erste Kapitel, und dass das Buch generell schlecht korrigiert und lektoriert ist und von Kommafehlern wimmelt, fällt da gar nicht mehr groß ins Gewicht...

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

dystopie, nicola strekow, fantasy, dämone, #dystopie

Youtasia

Nicola Strekow
Flexibler Einband: 376 Seiten
Erschienen bei epubli, 13.04.2017
ISBN 9783742702180
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Leider zeigt "Youtasia", das Erstlingswerk eines jungen Autorenteams, die typischen Probleme eines Self-Publishing-Werks, das nach viel zu kurzer Entstehungs- und vor allem Überarbeitungszeit schon im Druck landet:

Sprachlich ungeschliffen, mit vielen Kommafehlern, Wortwiederholungen und stilistischen Brüchen, die die verschiedenen Autoren hinter dem Pseudonym erkennbar werden lassen.

Die Handlungs-Beschreibungen, v.a. der Folterszenen, sind für meinen Geschmack viel zu ausführlich, dafür fehlen Informationen an anderen Orten.

Ständige Perspektivwechsel in unterschiedlichen Zeiten, Welten etc. sorgen vor allem zu Beginn für (zu) viel Verwirrung. Zudem ist der Handlungsablauf dadurch und durch zu explizite Kapitelüberschriften oft schon bekannt oder vorhersehbar, was die Spannung ruiniert.

Dass es auch in der Geschichte kleinere Unstimmigkeiten gibt, ist angesichts dieser Punkte recht vernachlässigbar. Und da offenbar bereits an einer Fortsetzung gearbeitet wird, ist leider auch nicht zu erwarten, dass sich an diesen Mängeln noch viel ändert...

Fazit: in der vorliegenden Form eine gute Idee verborgen unter einer Masse von Anfängerfehlern, aber definitiv noch kein stimmiges Buch!

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Tags: dystopie, endzeit-story, folter   (3)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

krimi, fantasy, agatha christie, garralf taschler, familie

Gestatten, Erkül Bwaroo, Elfendetektiv

Ruth M. Fuchs , Christine Schlicht
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Raposa Verlag, 29.03.2016
ISBN 9783981802900
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ruth M. Fuchs ist das Kunststück gelungen, den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot in eine Fantasywelt zu verpflanzen. Wie sein Original ist auch der Elf ziemlich von sich eingenommen, mag es nicht, wenn seine Lackschuhe schmutzig werden, und löst den Kriminalfall mit kluger Kombinationsgabe. Auch die anderen Adaptionen wie etwa die Märchenvorlage sind in ihrer Umsetzung durchaus gelungen und bieten trotzdem noch genügend Raum für eigene Ideen. Der Kriminalfall allerdings ist für erfahrene Leser und Agatha Christie-Fans schon bald durchschaubar, der Mörder viel zu rasch identifiziert und die falschen Fährten manchmal ziemlich durchsichtig. Das Buch lebt also eher von all den Anspielungen als von der Spannung, das beeinträchtigt das Lesevergnügen aber nur  gering.

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Tags: agatha christie, elfe, fantasy, hercule poirot, krimi, prinzessi, zwerge   (7)
 

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64 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

20. jahrhundert, sachbuch, geschichte, relativitätstheorie, alles ist relativ und anything goes

Alles ist relativ und anything goes

John Higgs , Michael Bischoff
Fester Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 27.03.2016
ISBN 9783458176633
Genre: Sachbücher

Rezension:

John Higgs beginnt seine Tour durch das zwanzigste Jahrhundert zwar mit dem Jahreswechsel vom 31. Dezember 1900 zum 1. Januar 1901, wer aber einen chronologischen Überblick erwartet, liegt falsch. Stattdessen pickt der Autor scheinbar willkürlich Ereignisse und Schwerpunkte heraus, auf die er dann näher eingeht und zu einem unerwarteten, aber stimmigen Gesamtbild verknüpft. Von der skandalträchtigen Premiere von Strawinskys "Le Sacre du Printemps" über Schrödingers Katze und der Mondlandung geht die wissenschaftliche Reise durchs verflossene Jahrhundert bis zu Super Mario Bros. und der Klimaerwärmung.

In lockerem Plauderton werden Errungenschaften in Quantenphysik, Raumfahrt, Psychologie oder Kunst präsentiert. Komplexe wissenschaftliche Sachverhalte werden in erfrischend unkomplizierten Worten allgemein verständlich vorgestellt; so wird beispielsweise Einsteins Relativitätstheorie anhand eines herabfallenden Würstchens erklärt. Allerdings schaden weder eine gute Allgemeinbildung noch die Bereitschaft, sich auf kompliziertere Gedankenkonstrukte einzulassen, denn das Buch ist in vielen Bereichen doch recht anspruchsvoll und definitiv nichts, was sich so locker nebenbei lesen lässt. Aber wer sich auf diese seltsame und intensive Reise einlässt, wird mit einer faszinierend bunten Fülle an neuen und ungewohnten Einblicken ins vergangene Jahrhundert belohnt.

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90 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

fantasy, hexen, fluch, agarax, leo aldan

Agarax - Der Hexenfluch

Leo Aldan
E-Buch Text
Erschienen bei BookRix, 02.02.2016
ISBN 9783739634883
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Das Leben ist zu kurz für billige Frischhaltefolie

Maren Peters
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei GABAL Verlag, 03.03.2014
ISBN 9783956230561
Genre: Sachbücher

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122 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

humor, felix achterwinter, kurzgeschichten, lustig, kinder

Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!

Johannes Hayers , Felix Achterwinter , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 19.12.2014
ISBN 9783499628726
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Titel klingt spaßig und macht Lust auf mehr. Tatsächlich ist die Anekdotensammlung kurzfristig recht unterhaltsam, aber sehr bald setzt beim Lesen Ernüchterung ein. Einerseits gleichen sich die Pointen doch beträchtlich, andererseits frage ich mich, wie jemand solche Geschichten tatsächlich amüsant finden kann, wenn man sich auch nur ein klein bisschen Gedanken über die Wirkweise der angewandten Methoden macht. Alle Episoden zielen darauf, ab dass die Kinder beschwindelt, bedroht oder bloßgestellt werden. Klar, auf den ersten Blick klingt der Titel witzig, aber letztlich beruht der Erfolg dieses Tricks doch darauf, dass man dem Kind vorgaukelt, es müsse gehorchen, weil es sonst schuld am Tod eines geliebten Lebewesens sei. Ist das wirklich lustig? Oder im Umgang mit Kindern auf Dauer tatsächlich hilfreich und nachahmenswert? Es ist mir ein echtes Rätsel, wie sich so ein Buch seit Monaten auf Platz 1 der Bestsellerlisten bei Elternbücher und Erziehungsratgeber halten kann.

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221 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

allgäu, liebe, landleben, maierhofen, genuss

Kräuter der Provinz

Petra Durst-Benning
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734100116
Genre: Romane

Rezension:

Bisher hat Petra Durst-Benning historische Romane geschrieben, von denen ich jeweils nur mäßig begeistert war, weil sie die Geschichten jeweils hoffnungslos überfrachtet hat und ihre starken Frauenfiguren dadurch fast übermenschlich und ziemlich unhistorisch erschienen. Da der Schreibstil aber immer sehr flüssig und gefällig war und die Bücher mit etwas weniger Drama ganz nett gewesen wären, wollte ich dem ersten Gegenwartsroman der Autorin eine Chance geben. Und es hat sich gelohnt, die Geschichte um Maierhofens Aufstieg vom verschlafenen Provinznest zum zukunftsträchtigem Genießerdorf ist zwar manchmal etwas sehr einfach und unproblematisch dargestellt, aber ansonsten durchaus rund und nachvollziehbar und mit einem liebevollen Blick für Details. Und da nicht eine menschliche Person, sondern eine Kleinstadt die Hauptfigur ist, verteilen sich die diversen Handlungsstränge und Plot-Entwicklungen plausibel auf die verschiedenen Bewohner. Ich hoffe, dass Petra Durst-Benning sich noch öfters in die Gegenwart "verirrt", der Genrewechsel bekommt ihr gut!

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91 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 67 Rezensionen

jane austen, liebe, northanger abbey, edinburgh, val mcdermid

Northanger Abbey

Val McDermid , Doris Styron
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 11.01.2016
ISBN 9783959670180
Genre: Romane

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

hausboot, sachbuch, berlin, energie, aussteiger

Vier Zimmer, Küche, Boot

Uta Eisenhardt
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 25.01.2016
ISBN 9783667104250
Genre: Sachbücher

Rezension:

Die Autorin schreibt klar und schnörkellos von ihrer alternativen Wohnform und den damit verbundenen Folgen. Zu Beginn ist es faszinierend, die Entwicklung von "WS 3454" zur schmucken Helene zu verfolgen und mitzuerleben, wie die neuen Bewohner ihr Leben auf dem Wasser meistern. Aber bald treten die Schwachstellen dieses Buches hervor. Für ein informatives Sachbuch bietet "Vier Zimmer, Küche, Boot" letztlich trotz der fünf Seiten mit nützlichen Hinweisen zu wenige Informationen, weil es sich hauptsächlich um Familie Eisenhardt dreht. Für einen spannenden Erfahrungsbericht dagegen ist der Schreibstil zu oberflächlich und emotionslos, die Kapitel plätschern anekdotenhaft dahin, ohne dass man sich wirklich ein genaueres Bild von der Persönlichkeit der Protagonisten machen kann. Zudem fehlt vielen Episoden der erzählerische Abschluss oder die innere Kohärenz. Sei es beispielsweise, dass die Suche nach einem Liegeplatz immer noch offen ist oder dass die Polizei nicht weiter ermittelt, das Kapitelende kommt oft relativ abrupt, die Geschichten laufen ins Leere. Das mag teilweise dadurch bedingt sein, dass ein Problem zum Zeitpunkt der Manuskriptabgabe noch ungelöst ist, unbefriedigend für den Leser bleibt es trotzdem. An anderen Orten wechselt innerhalb des Kapitels plötzlich der inhaltliche Fokus, da fehlt der Zusammenhang. So ist etwa für den Leser nicht ersichtlich, was das urlaubsbedingte Bootshüten mit dem undichten Abwasserschlauch zu tun hat, außer dass die Ereignisse zufälligerweise zeitlich aufeinander folgen. Diese erzähltechnischen Mängel erstaunen, wenn man bedenkt, dass Uta Eisenhardt das Schreibhandwerk beherrschen sollte, da sie seit Jahren als Gerichtsreporterin und Autorin tätig ist. Aber das Leben auf einem Hausboot ist eben kein Kriminalfall, den man betont nüchtern und sachlich von der Tat bis zum Urteil abhandeln kann.

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Tags: berlin, erlebnisbericht, hausboot, nüchtern, sachbuch   (5)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

krimi, skurril, korruption, erpressung, schwarzer humor

Lutetia Stubbs: KellerLeichen

Matthias Czarnetzki
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei lulu.com, 26.09.2010
ISBN 9781446157398
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Um sich ganz seinen Kindern widmen zu können, zieht der frisch verwitwete Harold Stubbs mit den Zwillingen Marx und Lutetia ins ländliche Borough auf eine alte Burg. Das passt einigen Alteingesessenen im kleinen Ort gar nicht, denn im Keller der Burg liegt seit Jahrzehnten eine Leiche. Als Polizeichef kann Murdock McDuff das Skelett zwar diskret verschwinden lassen, aber die clevere Lutetia hat ein Gespür für Ungereimtheiten und beginnt, in Boroughs Vergangenheit zu stöbern. Das hat Folgen, denn die Leiche im Burgkeller ist nicht das einzige dunkle Geheimnis, das dabei ans Tageslicht kommt, und so muss sich Lutetia einiges einfallen lassen, damit die Stubbs nicht auch als Kellerleichen enden...

Eine Warnung zu Beginn: Wer mit rabenschwarzem Humor und Ironie nichts anfangen kann, sollte lieber etwas anderes lesen. Auch wer einen 0815-Krimi mit einem Mord zu Beginn und danach einer gemächlichen Suche nach dem Täter lesen möchte, ist hier falsch. Denn auch wenn der ermittelnde Beamte seine offenen Fragen zum Schluss klären kann, steht bei „Kellerleichen“ am Ende der Geschichte nicht etwa der Sieg der Justiz, sondern jener der Intelligenz und Unverfrorenheit. Denn Lutetia Stubbs ist keine Kommissarin, sondern eine blitzgescheite und erstaunlich schlagkräftige 17-Jährige, deren Ziel nicht primär Gerechtigkeit, sondern die Sicherheit ihrer Familie und Freunde ist, und dafür ist ihr fast jedes Mittel recht. Und nicht nur Lutetia ist außergewöhnlich, sämtliche Charaktere in diesem Buch sind irrwitzig und gnadenlos überzeichnet, aber mit einer derartigen Liebe zum Detail ausgearbeitet, dass auch die skurrilste Figur oder die absurdeste Szene noch überzeugend und lebensnah wirkt. Und obwohl die Identität der Leiche und kurz darauf auch die Umstände ihres Ablebens sehr bald geklärt sind, bleibt die Geschichte spannend bis zur letzten Seite. Einzig ein paar sprachliche Patzer (beispielsweise werden sie und Sie öfters verwechselt) trüben das Lesevergnügen etwas. Aber so bleibt noch etwas Steigerungspotenzial fürs nächste Buch, da Lutetia, die voraussichtlich ins Geschäft mit den Leichen einsteigt, noch weitere dubiose Fälle in Borough aufklärt.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

mutter-kind-beziehung, offline leben, hands free, ratgeber, gelassenheit

Der Tag, an dem ich aufhörte, „Beeil Dich“ zu sagen

Rachel Macy Stafford , Sigrun Zühlke
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.05.2015
ISBN 9783548375731
Genre: Sachbücher

Rezension:

Rachel Macy Staffords Leben ist von ihrem Terminkalender und ihren Ansprüchen, alles perfekt zu machen, bestimmt. Doch immer mehr hat sie dabei das Gefühl, dass dabei nicht nur ihr Mann und ihre Töchter zu kurz kommen, sondern auch sie selbst. Aber erst, als sie kurz vor dem Kollaps stand, realisierte sie, wie viel sie von ihrem Leben verpasst, wenn sie ständig dem nächsten Punkt auf ihrer To-Do-Liste hinterher hetzt. Also zog sie die Notbremse und lernte, mehr Raum für Achtsamkeit und Gelassenheit in ihrem Leben zu schaffen. Da sie bald merkte, dass sie mit ihrem Problem nicht alleine war, stellt sie in diesem Buch Schritt für Schritt die 12 Punkte auf ihrem Weg zu einem entschleunigten Alltag vor.

Als frischgebackene Mutter, die bereits spürt, wie sehr Terminstress den Familienalltag belasten kann, fand ich es toll, diesen Ratgeber als Rezensionsexemplar erhalten zu haben. Kinder lassen sich schwer beschleunigen, denn sie leben in ihrer eigenen Welt und sehen die Notwendigkeit, sich zu beeilen, nur selten. Und eigentlich haben sie recht, denn allzu oft lässt sich der Stress vermeiden, wenn wir uns auf jene Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind. Diese Einsicht will Rachel Macy Stafford den Lesern weitergeben und tut das auf eine sehr amerikanische Art und Weise. Ihren Weg zu einem Leben mit „Hands free“ teilt sie in mundgerechte Häppchen und garniert diese mit Merksätzen, Wochenstrategien und vielen unterhaltsamen Anekdoten. Das liest sich zwar flott, wirkt aber manchmal, als wolle sie ihre Botschaft mit dem Vorschlaghammer vermitteln. Sie wiederholt sich oft, würde man alle Doppelungen rausstreichen, wäre mindestens ein Drittel der Seiten weg. Zudem neigt sie zu Übertreibungen, viele Anekdoten wirken überspitzt, zu dramatisch oder zu zuckersüß dargestellt. Trotzdem lohnt sich die Lektüre, weil es nie schaden kann, sich vor Augen zu halten, dass weniger Stress, weniger Perfektionismus und mehr Spontaneität uns allen gut tun und die Zeit mit unseren Kindern kostbar und begrenzt ist.

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Tags: erziehung, gelassenheit, hands free, mutter-kind-beziehung, offline leben, ratgeber   (6)
 

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

liebe, fantasy, wasser, celeste ealain, unterwasserwelt

Die verschollene Rasse Mensch

Celeste Ealain
E-Buch Text: 326 Seiten
Erschienen bei null, 20.06.2014
ISBN B00L6H97EG
Genre: Fantasy

Rezension:

Eigentlich hätte ich es ja besser wissen sollen, denn zumindest sprachlich wird kaum ein selbstverlegtes Buch meinen Ansprüchen gerecht, aber die Kurzbeschreibung bei BloggdeinBuch klang so spannend, dass ich „die verschollene Rasse Mensch“ dann trotzdem lesen wollte. Die Idee, dass auf einer abgelegenen Insel im Pazifik eine eigene menschliche Spezies lebt, ist ja seit der Entdeckung des Flores-Menschen gar nicht mehr so abwegig, Humanevolution hat mich schon immer fasziniert und gute Fantasy mag ich auch.

Der fantastische Teil der Geschichte hat zumindest großteils meine Erwartungen erfüllt. Die Beschreibungen der Unterwasserwelt erzeugten ein sehr plastisches buntes Bild, und Linnéas langsame Annäherung an die Meermenschen war ebenfalls schön ausgearbeitet. Gleichzeitig wäre aber gerade bei diesen „Menschen“ selbst etwas weniger Fantasy mehr gewesen, denn leider hat die Autorin die vielversprechende Grundidee ins Absurde überspitzt. Satt eines Hominiden mit leichten Anpassungen, die ihm ein Leben auch im Wasser ermöglichten und die man ähnlich jenen von Walen hätte gestalten können, taucht da ein ziemlich unplausibles Wesen auf, das Kiemen und einen Rückenkamm besitzt, Stacheln ausfahren und Betäubungsgas absondern kann und insgesamt eher einem Alien als einem Menschen oder zumindest einem Primaten gleicht. Diese Unkenntnis oder Missachtung von evolutionären Vorgängen zeigt sich auch in der Wortwahl, welche schon im Titel zu fassen ist. Was die Autorin da beschreibt, kann allerhöchstens zur selben Gattung wie der Mensch gehören, aber nicht zur selben Spezies, womit Rasse (unabhängig vom üblen Beigeschmack, den das Wort in Bezug auf Menschen hat) definitiv der falsche Begriff ist.

Damit wären wir auch beim Hauptproblem dieses Buches, der Sprache. Immer wieder bin ich beim Lesen über seltsame Vergleiche und ungewohnte Formulierungen gestolpert. Das scheint der persönliche Stil der Autorin zu sein und hat einen sehr zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Wendungen wie „ein breites Grinsen entfloh seinen Mundwinkeln“ mögen wortwörtlich genommen nicht funktionieren (ein Grinsen findet im Gegensatz um Lachen stationär in den Gesichtsmuskeln statt, kann also nicht entfliehen), aber das Bild, dass sie vermitteln, passt. Andere dagegen, wie beispielsweise der „sporadische Drehsessel", sind für mein Sprachempfinden einfach nur falsch. Und wenn ich an einer der spannendsten Stellen des Buches nicht mitfiebern kann, weil ich über die eigenartigen Formulierungen lachen muss, finde ich das nicht originell, sondern ärgerlich. Ebenfalls lästig und nicht durch den Schreibstil entschuldbar waren die vielen Fehler, vor allem die fehlerhafte Groß- und Kleinschreibung bei „Sie“ und eine kreative Kommasetzung. Leider gilt auch hier: man merkt erst, wie viel ein ordentliches Lektorat ausmacht, wenn es fehlt. Schade, denn dadurch wurde der Lesegenuss gravierend getrübt.

Fazit: ich habe mir die Bewertung nicht leicht gemacht, aber angesichts des sprachlichen Zustands dieses Buches kann ich wirklich nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

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Tags: evolution, fantasy, homo sapiens, humanevolution, selbstverlag, sprachlich schwach   (6)
 

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685 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 145 Rezensionen

geister, fantasy, kai meyer, phantasmen, tod

Phantasmen

Kai Meyer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.03.2014
ISBN 9783551582928
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein unheimliches Phänomen verbreitet sich auf der Erde. Einer nach dem anderen erscheinen die Geister der Verstorbenen am Ort ihres Todes, als durchsichtige leuchtende Figuren, die sich der Sonne zuwenden und ansonsten regungslos dastehen. Rain und Emma, die bei einem Flugzeugabsturz ihre Eltern verloren haben, wollen die Gelegenheit nutzen, um diese noch einmal zu sehen, und reisen zur Unglücksstelle. Auch der Norweger Tyler ist dort, dessen Freundin Flavie auch unter den Opfern war. Doch als die Geister dann auftauchen, sind es statt der erwarteten 94 Erscheinungen nur 82, 12 fehlen, darunter Flavie. Doch den Jugendlichen bleibt wenig Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, denn statt wie bisher unbeweglich dazustehen, beginnen die Geister zu lächeln. Und dieses Lächeln ist böse, denn es bringt die menschlichen Herzen in der Nähe zum Stillstand...

Am Anfang hat mir das Buch noch ganz gut gefallen. Die lächelnden Geister sind etwas Außergewöhnliches und toll beschrieben, das erzeugte eine ganz eigene, unheimliche Stimmung. Aber dann kippte die Handlung, statt Grusel stand Action im Vordergrund, zudem wurden immer neue Themen und Problemfelder angeschnitten. Aber alles blieb furchtbar oberflächlich und das rasante Tempo konnte nur unzureichend über die vielen Unstimmigkeiten und Informationslücken hinwegtäuschen. Dazu kamen Figuren, die auch dann furchtbar blass blieben, wenn sie keine Geister waren. Rain beispielsweise sollte mit dem seltsamen Namen, roten Dreadlocks, ihren Angstzuständen und den schwierigen Familienverhältnissen wohl irgendwie besonders wirken, aber ich fand sie nur gluckenhaft und fade. Gerade das Afrika-Trauma war sowohl in seiner ursprünglichen Form als auch in der Einbindung in den Verlauf der Geschichte derart an den Haaren herbei gezogen, dass es wirklich lächerlich war. Auch Rains Romanze mit Tyler fehlte es an Tiefe, die Gefühle der beiden blieben bis zum Schluss nicht nachvollziehbar, besonders da Tyler doch angeblich noch um seine große Liebe Flavie trauerte. Und der Schluss ist zwar atmosphärisch stimmig, aber mir geht da alles zu schnell und es bleiben zu viele Fragen offen.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

geschichten, reisender, indien, herrscher, prinzessin

Die bezaubernde Florentinerin

Salman Rushdie , Bernhard Robben
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 25.08.2010
ISBN 9783499249228
Genre: Romane

Rezension:

Indien im Jahr 1572: Ein junger Fremdling aus dem Westen in einem eigenartigen langen Mantel tauch am Hof des Großmogul auf und behauptet, mit diesem verwandt zu sein. Das sorgt für einige Verwirrung: wie kann dieser blonde Italiener der Onkel des Herrschers sein, der zudem fast doppelt so alt ist wie der Jüngling? Doch statt den Fremden als Betrüger zu verhaften, will der Mogul mehr wissen. Und so lässt er sich die angebliche Geschichte seiner Großtante erzählen und erfährt Abend für Abend mehr vom turbulenten Leben einer wunderschönen Prinzessin mit magischen Fähigkeiten, die sich von Indien auf eine Reise in den Westen begab und schließlich nach Florenz gelangte, wo sie mithalf, die Stadt aus einer misslichen Lage zu befreien...

Salman Rushdie entführt den Leser in eine faszinierende Welt, die Orient, Okzident und die Neue Welt gleichermaßen umfasst. Sprachlich gewaltig vermischt er historische Fakten mit mythischen Elementen zu einer Geschichte in der Tradition der Erzählungen von Tausendundeiner Nacht. Zuerst ist man bezaubert von den wunderschönen märchenhaften Szenen, schillernd und facettenreich, wie viele bunte Edelsteine. Aber leider ergibt sich aus diesem Mosaik an Einzelszenen kein Gesamtbild. Immer wieder habe ich den Faden verloren in diesem Gewirr an Erzählsträngen, Schauplätzen und Zeitebenen. Dass die Figuren je nach Szene unterschiedlich heißen (alleine die Hauptperson nutzt fünf verschiedene Namen), hilft da nicht. Und irgendwann ist dann die Verwirrung größer als der Zauber der Anekdoten und Geschichtchen und der Rest der mehr als 400 Seiten wird fade und zäh, so dass ich mich nur schwer bis ans Ende der Geschichte durchkämpfen konnte und das Buch letztlich enttäuscht ins Regal zurück gestellt habe.

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110 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

diy, selbermachen, do it yourself, nähen, backen

Hab ich selbst gemacht

Susanne Klingner
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 19.05.2011
ISBN 9783462042856
Genre: Sachbücher

Rezension:

Eine Warnung gleich zu Beginn: wer Rezepte und Anleitungen erwartet, liegt mit diesem Buch falsch. Es hat zwar tatsächlich vereinzelt Rezepte drin, aber hauptsächlich geht es in tagebuchartigen Einträgen um die Erfahrungen, die Susanne Klingner während ihres Selbermach-Jahrs macht. ILocker und mit Humor erzählt sie von Erfolgserlebnissen und Reinfällen. Zudem geht sie der Frage nach, woher der neue Trend zu DIY kommt, denn im Gegensatz zu früher bestimmt heute meist nicht mehr ökonomische Notwendigkeit, sondern der Spaß an der Arbeit mit den eigenen Händen, was und wie viel wir selber machen. Gerade diese Aspekte des Buchs fand ich toll, da sie die Tagebuch-Einträge etwas auflockern und dem Buch mehr Tiefe verleihen. Denn die DIY-Projekte alleine waren für mich etwas unbefriedigend. Einiges davon, beispielsweise das Seifensieden oder der Schuhworkshop, fand ich wirklich spannend, weil es neu für mich war. Aber seitenlange Beschreibungen, wie mühsam es ist, Brot zu backen, und wie enttäuschend, wenn es nachher nicht aussieht wie auf dem Bildchen des Kochbuchs, fand ich schlicht langweilig, denn Kochen und Backen gehören für mich nicht zu DIY, sondern einfach zum Alltag. Das Lesevergnügen bei diesem Buch dürfte also umso größer sein, je weniger direkte Erfahrungen im Backen, Nähen, Gärtnern man hat.

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liebe, humor, asperger-syndrom, rosie, australien

Das Rosie-Projekt

Graeme Simsion , Annette Hahn
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.01.2015
ISBN 9783596197002
Genre: Liebesromane

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Politikerkind

Sarah Seiters
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.07.2014
ISBN 9783548375083
Genre: Humor

Rezension:  
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behinderung, sachbuch, schwangerschaft, epilepsie, pflegestufe

Lotta Wundertüte

Sandra Roth
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 15.08.2013
ISBN 9783462045666
Genre: Biografien

Rezension:

Es ist der Albtraum jeder werdenden Mutter: im neunten Schwangerschaftsmonat wird bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass im Kopf des Babys ein Blutgefäß defekt ist, so dass größere Teile des Gehirns nicht genügend Sauerstoff bekommen. Was das genau heißt, kann niemand sagen, Hirnschäden sind unberechenbar. Die Eltern entscheiden sich gegen eine Spätabtreibung und für ihre Tochter, für die Wundertüte namens Lotta, im Wissen darum, dass es ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird...

Sandra Roth erzählt detailliert und berührend vom Leben mit einem behinderten Kind. Physiotherapie statt PEKiP-Gruppe, Arzttermine statt Brunch der Krabbelgruppe: Lottas Behinderung dominiert den Alltag, der plötzlich mit dem der befreundeten Mütter kaum noch was zu tun hat. Aber genau dort, im Umgang mit den anderen, hat mich die Selbstbezogenheit der Autorin doch deutlich gestört. Ignorieren sie Lottas Behinderung, verschließen sie die Augen vor der Wirklichkeit, schauen sie hin, ist es Anstarren, aber in jedem Fall falsch. Klar sind die Reaktionen der Umwelt nicht immer einfach, besonders, wenn man kräftemäßig sowieso schon am Limit ist, aber etwas mehr Nüchternheit hätte dem Buch hier gut getan. Zudem hätte ich mir gewünscht, mehr über das Familienleben, die Sicht des Vaters und des Bruders zu erfahren. So ist das Buch leider sehr auf die Autorin und ihre Gefühle fokussiert, was irgendwann ziemlich langatmig und ermüdend wird.

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Tags: autobiographie, baby, behinderung, schwangerschaft   (4)
 

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feinsinniger humor, alltagskomik, marien loha, roman, journalist

Waschbär im Schlafrock

Marien Loha
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 01.07.2014
ISBN 9783943876734
Genre: Romane

Rezension:

Als introvertierter Typ, der zudem nicht immer rechtzeitig realisiert, was er gerade sagt oder tut, hat Karl so seine Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen, und besonders bei Frauen läuft da so einiges nicht wie geplant. Sein Freund Paul, Politiker und Playboy, versucht zwar, ihm auf die Sprünge zu helfen, sorgt damit aber nur für weitere Verwirrung. Als ein durchs Fenster geworfener Stein und ein pelziger Untermieter Karls ehemals langweiliges Leben vollends auf den Kopf stellen, wird ihm klar, dass sich etwas ändern muss!

Mit feiner Beobachtungsgabe und Sprachwitz schafft Marien Loha in seinem ersten Roman aus scheinbar banalen Begebenheiten Szenen voller Situationskomik und lässt seinen Antihelden Karl durch einen turbulenten Alltag mit vielen absurden Momenten stolpern. Der eigentliche Star der Geschichte ist aber nicht die Hauptfigur Karl, sondern der Waschbär, der da eines Tages auf der Couch sitzt und nicht wieder gehen will. Und der es verdientermaßen aufs Cover geschafft hat, obwohl er kein putziges Haustierchen ist, sondern ein alter Kämpfer mit Schramme am Ohr und skeptischem Blick. Aber ein schüchterner, gedankenverlorener Journalist wäre auch nicht wirklich eine optisch ansprechende Alternative ;)

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