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(90)

300 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

märchen, winter, fantasy, katharina seck, schnee

Die silberne Königin

Katharina Seck
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783404208623
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Emma hat es im Leben nicht leicht. Sie lebt in Silberglanz und dort herrscht der ewige Winter. Um über die Runden zu kommen und gleichzeitig für ihren Vater zu sorgen, schuftet sie im Bergwerk. Bis es auf einmal einstürzt und sie vor dem Nichts steht. Ohne viel Hoffnung versucht sie ihr Glück in der Chocolaterie von Madame Weltfremd und bekommt dort tatsächlich Arbeit. Madame Weltfremd ist aber nicht irgendeine Frau, sie ist eine Geschichtenerzählerin und erzählt Emma die Geschichte rund um die silberne Königin, in der mehr Wahrheit steckt als sie zuerst denkt.

Meine Meinung

Schon als ich zum ersten Mal das Cover gesehen hatte, wollte ich dieses Buch lesen, denn es klang nach einem wunderschönen Wintermärchen und ich wurde nicht enttäuscht. Schon alleine der Aspekt, dass es eine Geschichte in der Geschichte hat, mochte ich sehr. So erlebt man neben Emmas Schicksal auch das Schicksal der silbernen Königin und findet zusammen mit Emma darin mehr Wahrheit als man zunächst denkt.

Aber auch Emmas Schicksal konnte mich von der ersten Seite an faszinieren. Sie lebt in einer trostlosen Welt, die immer mehr unter dem Winter zu leiden hat. Immer mehr Menschen erfrieren und immer mehr Bergwerke stürzen ein. Die Menschen haben kaum etwas zu essen und werden von einem König regiert, der sich nicht ums Volk schert oder es unnötig grausam bestraft. Es gehen die wildesten Gerüchte um ihn herum und Emma meidet das Schloss wie die Pest. Außerdem muss sie sich um ihren alkoholsüchtigen Vater kümmern.

Erst als sie in der Chocolaterie anfängt, wird ihr Leben angenehmer bis zu dem Punkt an dem sie ins Schloss muss. Zum ersten Mal trifft sie den König persönlich und versucht hinter das Geheimnis von Silberglanz zu kommen. Dabei ist sie schlau, aber auch mutig und einfach ein liebenswürdiger Mensch. Der König dagegen ist angsteinflößend.
Die Figuren des Buches sind unglaublich toll und authentisch ausgearbeitet und auch wenn man sich als Leser manches was den König betrifft schon gedacht hat, gibt es doch so einige unglaubliche Entwicklungen.

Zwar ist der Plot eher ruhiger, passt aber zu der atmosphärischen und wunderschönen Geschichte. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe jede einzelne Seite genossen. Dazu passt der unglaublich tolle Schreibstil, der ein wahres Kopfkino vor meinem inneren Auge hat entstehen lassen und zu dem fiktivem Ort Silberglanz und der Magie des Buches passt. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive von Emma geschildert, was ich sehr passend fand.

Es ist ein Fantasybuch, allerdings nimmt der Fantasyanteil nicht überhand, sodass es sich eher wie ein Märchen lesen lässt. Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss und alle wichtigen Handlungsstränge sind abegschlossen und die wichtigsten Fragen wurden geklärt. Vor allem die Emotionen am Schluss konnten mich überzeugen und so kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Fazit

"Die silberne Königin" ist ein ganz besonderes Wintermärchen, was mich verzaubern konnte. Ich liebe das Buch und kann es voll und ganz empfehlen.

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(72)

277 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

fantasy, hexen, magie, scheiterhaufen, everflame

Everflame - Verräterliebe

Josephine Angelini
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Dressler, 24.10.2016
ISBN 9783791526324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Auf dem ersten Blick sind Lily und ihr Zirkel im Paradies gelandet. Die Menschen im Westen leben in Wohlstand und Harmonie. Allerdings wird alles von Wirkern beherrscht und als Lily und die anderen weiter forschen machen sie eine unglaubliche Entdeckung. Sie beschließen, dass die Feinde im Westen zu mächtig sind und aufgehalten werden müssen und so stellen sie eine Armee zusammen. Doch die Übermacht ist gewaltig.

Meine Meinung
Was habe ich mich auf dieses Finale gefreut. Die Idee der Trilogie rund um Hexen, Parallelwelten und den Wirkern konnte mich schon in den Vorbänden begeistern, obwohl ich nicht mehr viele Bücher lese, die sich mit dem Thema Hexen befassen. Doch dieses Trilogie bietet so viel Ideenreichtum und Facetten, dass ich sie einfach liebe.

Auch dieses Finale konnte mich überzeugen, auch wenn es für mich der schwächste Band der Reihe war. Man bekommt neue Erkenntnisse, erfährt wieso es die Wirker überhaupt gibt und alles ergibt ein stimmiges Gesamtbild. Alle offenen Fragen und alle wichtigen Handlunsstränge werden abgeschlossen. Das Ende ist spannend, actionreich, bietet ungaubliche Wendungen und große Gefühle.

Allerdings gefiel mit Lilys Entwicklung an manchen Stellen nicht ganz, weil sie wichtige Versprechen bricht, stur ist und vieles im Alleingang schaffen möchte, ohne auf ihre Freunde Rücksicht zu nehmen. Das ändert sich erst im Laufe des Buches wieder und ab da mochte ich sie wieder sehr gerne. Die Figuren des Buches sind außerordentlich gut ausgearbeitet und besonders die zwischenmenschlichen Beziehungen können überzeugen.

Josephine Angelini hat einen sehr bildhaften, fesselnden, emotionalen und grandiosen Schreibstil, der stets leicht und locker zu lesen ist. Fast alles wird aus Lilys Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was sehr passend ist, aber hin und wieder werden zwei andere Perspektiven beleuchtet, was eine gute Ergänzung darstellt.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss einer wirklich tollen Trilogie und ich bin schon jetzt gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Fazit
"Everflame- Verräterliebe" bietet ein großartiges Finale mit starken Gefühlen, grandiosen Ideen und einem spannendem Plot. Allerdings war Lilys Entwicklung teils nicht nach meinem Geschmack, sodass dieser Band für mich der schwächste der Trilogie war. Dennoch kann ich es auf jeden Fall empfehlen.

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(11)

44 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

diamantkrieger, jugendbuch, urban fantasy, fantasy

Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen

Bettina Belitz
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.10.2016
ISBN 9783570164259
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Eigentlich wollte Sara den Diamantkriegern den Rücken kehren. Doch als ihr Leben immer weiter aus den Fugen gerät, kehrt sie doch zu La Loba zurück. Diese fordert, dass Sara ihr Leben regelt und harte Disziplin an den Tag legt. Nur so kann sie ausgebildet werden. Doch das fällt Sara alles andere als leicht und dabei sehnt sie sich immer noch nach Damir.

Meine Meinung
Nachdem mir der erste Band der "Diamantkrieger-Saga" schon gut gefallen hatte und mich vor allem die Idee der Diamantkrieger faszinieren konnte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Allerdings finde ich, dass der Klappentext falsche Erwartungen weckt, da Damir hier nur eine recht kleine Rolle einnimmt, was ich aber nicht weiter schlimm finde.
Im Gegenteil, mir hat diese Fortsetzung sogar besser gefallen als sein Vorband.

Und dabei ist diese Fortsetzung vor allem zu Beginn sehr ruhig. Dennoch gelang mir der Einstieg ohne Probleme.
Man hat das Gefühl es passiert nicht viel, aber dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen. Man erfährt mehr über Saras leibliche Mutter, über den Anwalt Goldwasser, über manche Zusammenhänge und über Sara selbst. Sie leidet darunter, dass sich nie einer um sie gekümmert hat und ist einsam und verbittert. Beinahe denkt sie, dass sie es nicht anders verdient hat. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich unglaublich und wächst über sich hinaus, erfährt viel über sich, was mich zum Nachdenken angeregt hat. Denn man sollte nicht die anderen entscheiden lassen zu was man fähig ist oder was aus einem wird, sondern sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und immer mehr als sein Bestes geben.
Das Buch geht etwas in den esoterischen Bereich, was mir sehr gut gefallen hat und ist dadurch anders als der erste Band, der doch recht düster und teils brutal war.

Die Protagonisten konnten mich hier ebenfalls noch mehr überzeugen, auch wenn Sara zu Beginn noch sehr anstrengend ist. Sie ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen und so konnte ich ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen.
Besonders La Loba hat mir hier gut gefallen, weil sie Sara überzeugend anleitet und dabei eine interessante Art hat.

Das Buch wird komplett aus Saras Ich-Perspektive geschildert, was wunderbar passt, sodass ich ihre Emotionen hautnah miterleben konnte. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, aber Bettina Belitz schreibt auf einem hohen Niveau und kann verschiedene Atmosphären wunderbar darstellen und subtil Spannung aufbauen.

Der Plot ist wie schon erwähnt zuerst noch recht seicht, doch aber einem bestimmten Punkt baut sich zunehmend Spannung auf und es passiert so viel unvorhersehbares, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das Buch ist vielschichtig und einfach grandios und zeigt viel Tiefgang.
Das Ende ist allerdings ziemlich fies, da es einen riesigen Cliffhanger hat und ich nun am liebsten direkt weiterlesen würde.

Fazit
Diese Fortsetzung konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Es zeigt wie wichtig es ist über sich selbst hinauszuwachsen. Der Plot ist zwar weniger rasant als im Vorband, aber umso tiefgründiger. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und nach dem Cliffhanger am Ende freue ich mich sehr auf die Fortsetzung. Wer nach einer etwas anderen Geschichte sucht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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(12)

56 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

lustig, griechische mythologie, mythologie, griechen, percy jackson

Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 20.10.2016
ISBN 9783551556714
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die griechischen Heldensagen einmal anders. Percy Jackson erzählt hier aus seiner ganz eigenen Perspektive die Geschichten von Perseus, Psyche, Phaeton, Otrera, Dädalus, Theseus, Atalante, Bellerophon, Kyrene, Orpheus, Herkules und Jason.

Meine Meinung

Schon als der erste Band "Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen" erschienen ist, wurde ich neugierig auf diese Bücher und jetzt nachdem ich den Band rund um die Heldensagen gelesen habe, bereue ich, dass ich nicht schon viel früher nach dem ersten Band gegriffen habe.

Denn hier erzählt Percy Jackson auf seine ganz eigene Art und mit dem typischem Rick Riordan Humor von den griechischen Helden. Das Buch ist nicht nur unglaublich unterhaltsam, nein, es ist auch ganz nebenbei auch noch lehrreich. So beginnt das Buch mit der Geschichte von Perseus und endet mit der von Jason. Manche Geschichten und Helden kannte ich, manche nicht und bei denen die ich kannte habe ich interessante neue Informationen bekommen.
Dabei fand ich die Auswahl wirklich gelungen. Herkules kennt eigenlich jeder, aber z.B. Otrera dürfte nur wenigen bekannt sein. So ist eigentlich für jeden etwas dabei.

Alles wird aus Percys Ich-Perspektive geschildert und zwar so als wenn er wirklich vor einem sitzen würde und einem die Geschichten erzählt. Der Schreibstil ist gewohnt großartig und konnte mich wieder völlig in seinen Bann ziehen. Der schon erwähnt Humor ist wieder erstklassig. Dabei sind die Geschichten modern erzählt und es werden Begriffe der heutigen Zeit gewählt, die teilweise auch sehr lustig sind, so dass auch das junge Publikum angesprochen werden dürfte.

Ich fand dieses Buch wirklich gelungen und muss mir unbedingt noch den ersten Band zulegen. Es ist unterhaltsam und lehrreich und ich konnte gar nicht genug davon bekommen.

Fazit
"Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen" konnte mich bestens unterhalten. Die Heldensagen sind lehrreich und unterhaltsam und der Humor des Buches ist einfach klasse. Ich kann es jedem empfehlen, der mehr über die griechischen Helden erfahren möchte oder einfach noch mal Percy Jackson erleben möchte.

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(60)

235 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

drachen, julie kagawa, talon, fantasy, drachennacht

Talon - Drachennacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453269729
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Garret hat beschlossen sich von Ember und den anderen fernzuhalten. Deshalb reist er nach London und spioniert dem Georgsorden hinterher. Als er auf ein Geheimnis stößt, dass den ganzen Georgsorden zerstören könnte und erfährt, dass Ember in eine Falle läuft, beschließt er auf dem schnellsten Wege zurückzukehren und sie und die anderen zu retten. Unterstützt wird er dabei von einem Drachen, der die gleichen Ziele verfolgt. Doch die Zeit drängt.

Meine Meinung
Wer mich kennt weiß, dass ich ein riesiger Julie Kagawa-Fan bin, da ich ihre Ideen liebe. Ich habe alle ihre auf Deutsch erschienen Bücher gelesen und geliebt und auch die "Talon"-Reihe rund um Ember und die Drachen mag ich sehr. Deshalb konnte ich auch nicht abwarten und musste diese Fortsetzung direkt lesen. Leider bereue ich das etwas, weil ich nicht mal weiß, wann der nächste Band auf Deutsch erscheint und das Ende einfach nur fies ist. Es gibt zwei unglaubliche Cliffhanger und ich würde am liebsten direkt weiterlesen...

Wie man an dieser Aussage vielleicht schon merkt, hat mir diese Fortsetzung wieder sehr gut gefallen. Das Einzige, was mich hier und bei vielen ihrer Bücher stört, ist die Dreiecksgeschichte. Ich werde wohl nie ein Fan davon werden, wenn die Protagonistin sich nicht entscheiden kann, wen sie denn nun liebt oder mit wem sie zusammen sein soll. Ember fühlt sich zu Garret und dem Drachen Riley hingezogen. Zwar werden die Gefühle eindrucksvoll beschrieben und aufgrund ihrer inneren Zwiegespaltenheit, da sie zwar ein Drache ist, aber doch menschliche Gefühle hat, konnte ich das sogar ein Stück weit nachvollziehen, aber dennoch hätte das für mich nicht sein müssen.

Den Rest des Buches dagegen fand ich wieder sehr unterhaltsam und toll. Es gibt unglaubliche Wendungen, spannende Kämpfe und man erfährt mehr über die Protagonisten, da es z.B. Rückblenden aus Garrets Sicht gibt von der Zeit bevor er Ember kannte. Die Figuren des Buches sind unglaublich toll ausgearbeitet. Ember ist mutig und kämpft für Dinge an die sie glaubt, ist aber auch aufbrausend und hat mit dem zu kämpfen, was sie durchmacht. Sie ist einfach sympathisch und so konnte ich gar nicht anders als mit ihr zu fühlen.
Aber auch Garret, der ehemalige Georgskrieger konnte mich überzeugen, da er eine toll Entwicklung durchmacht. Ebenso wie Riley, über den man am Anfang nur wenig erfährt. Geschockt wurde ich durch die Entwicklung von Embers Zwillingsbruder Dante und ich bin gespannt, was da noch so kommen wird.
Außerdem taucht hier ein neuer Drache auf, der mir unglaublich gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist gewohnt bildgewaltig, emotional und toll. Julie Kagawa schreibt so, dass man beim Lesen das Gefühl hat mitten drin zu sein und so fliegen die Seiten nur so dahin. Der Plot wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Garret, Ember, Riley und Dante erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Ende ist unglaublich spannend und wie schon erwähnt ziemlich fies. Ich freue mich schon jetzt unglaublich auf die Fortsetzung.

Fazit
"Talon- Drachennacht" war wieder eine gelungene Fortsetzung und ich freue mich auf den nächsten Band, da dieser hier mit zwei fiesen Cliffhangern endet und ich am liebsten direkt weiterlesen würde. Die Ideen der Autorin sind völlig nach meinem Geschmack und so kann ich die Reihe trotz der für mich nervigen Dreiecksgeschichte mehr als empfehlen.

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(12)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

wie perfekt willst du sein, hörbuch, flawed, cecelia ahern

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh , Merete Brettschneider
Audio CD
Erschienen bei Argon, 29.09.2016
ISBN 9783839815199
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Celestine ist mit ihrem Leben mehr als zufrieden. Sie hat den perfekten Freund, alle mögen sie, in der Schule ist sie sehr gut und alles scheint perfekt zu sein. Celestine selber wird auch als perfekt bezeichnet. Bis sie eines Tages einem fehlerhaften krankem Mann hilft. Menschen, die fehlerhaft sind, haben ein oder mehrere Brandmale und müssen sich an strenge Regeln halten. Dadurch das Celestine so einem Mann geholfen hat, droht ihr eine Gefängnisstrafe oder das sie selbst eine Fehlerhafte wird.
Dabei wollte sie nur einem Menschen helfen. Ab da muss sie kämpfen, für sich selbst und für die, die sie liebt.

Meine Meinung
"Flawed– Wie perfekt willst du sein?" gehört zu den Büchern über die man schon im Vorfeld viel gehört hat. Die Autorin hat sich hier einem ganz neuem Thema gewidmet und zeigt, dass sie auch gute Dystopien und Jugendbücher schreiben kann. Schon als ich zum ersten Mal davon gehört habe, wollte ich wissen wie es Celestine in einer Welt ergeht, in der Perfektion alles ist, egal ob ein anderer Weg logisch wäre. Und so habe ich zu dem Hörbuch gegriffen, was mir wirklich gut gefallen hat.

Die hier konstruierte Welt ist erschreckend, aber durchaus möglich. Neben der Polizei gibt es eine zweite Instanz: die Gilde. Diese befasst sich ausschließlich mit der Bestrafung und Verurteilung der Fehlerhaften. Menschen, die moralisch falsch gehandelt haben, oder sich sonstigen Vergehen strafbar gemacht haben, die nicht gleich ein Verbrechen sind, werden als Fehlerhafte bezeichnet. Sie bekommen ein Brandmal, haben eine Ausgangssperre, dürfen nur bestimmte Lebensmittel essen, usw. Dabei werden sie stark kontrolliert. Die Welt soll perfekt sein, nichts anderes ist wichtig. Den Ansatz finde ich zwar gar nicht so schlecht, aber das ganze Ausmaß ist wie schon erwähnt erschreckend.

Celestine glaubt fest an die Gilde und für was sie steht. Sie ist die typische naive Protagonistin, die man so oft in einer Dystopie erlebt. Erst als sie selber ins Visier der Gilde gerät entwickelt sie sich. Dennoch ist sie oft zu naiv und gutgläubig, so dass ich des Öfteren den Kopf über sie schütteln musste. Immer wieder wird erwähnt, dass sie Logik liebt, aber es gibt Stellen an denen sie einfach unlogisch handelt, was es mir erst schwer gemacht hat mit ihr als Protagonistin warm zu werden. Das legt sich erst mit der Zeit und im Laufe des Hörbuches mochte ich sie wirklich gern.
Die anderen Figuren blieben mir etwas zu blass, außer Celestines Großvater. Ihn mochte ich dank seiner Ecken und Kanten sofort. Er ist toll ausgearbeitet und ergänzt den Plot sehr gut.

Neben dem Plot rund um Celestine und die Fehlerhaften, dreht sich das Hörbuch aber auch um die Familie, den familiären Zusammenhalt, die Liebe und Ethik. Ich finde, dass es zum Nachdenken anregt, was mir gut gefällt.
Im Laufe des Hörbuches beschließt Celestine etwas zu unternehmen und die Gegenseite zur Gilde versucht sie für ihre Zwecke einzuspannen.
Der Plot ist insgesamt sehr unterhaltsam, teil schockierend, aber spannend und emotional. Manchal fand ich den Plot zwar etwas langgezogen und vorhersehbar, aber dennoch gefiel mir die Geschichte rund um Ceelstine und die Fehlerhaften sehr gut.

Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und passt zu der gedachten Zielgruppe. Alles wird aus Celestines Ich-Perspektive geschidert, was ich sehr passend finde.
Die Sprecherin passt sehr gut zu Celestine und sie kann überzeugen. Ich empfand ihre Stimme als sehr angenehm und habe es genossen ihr zuzuhören. Dazu schafft sie es Emotionen eindrucksvoll zu übermitteln und sich den Situationen anzupassen.

Das Ende ist offen und ich bin froh, dass Band zwei jetzt bald erscheint, da ich gespannt bin, was Celestine als nächstes erlebt.

Fazit
"Flawed– Wie perfekt willst du sein?" war für mich zwar nicht perfekt, aber ich fand es trotz meiner Kritik sehr gut und unterhaltsam, vor allem da das Hörbuch zum Nachdenken anregt und sehr gut lange Autofahrten verkürzt. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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(96)

288 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, hamburg, darknet, internet, arno strobel

Anonym

Ursula Poznanski , Arno Strobel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.09.2016
ISBN 9783805250856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Kommissar Daniel Buchholz und seine Kollegin Nina Salomon ermitteln in einem Mordfall, der es in sich hat. Schnell stellt sich heraus, dass über das Opfer auf einer Website im Darknet abgestimmt wird. Zuvor können Opfer vorgeschlagen werden und es wird noch weitere Abstimmungen geben. Den Ermittlern läuft die Zeit davon und der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein.

Meine Meinung
Eigentlich bin ich kein Fan von Büchern, in denen es um Ermittlungen geht, doch da mich der vorige Thriller der beiden Autoren "Fremd" schon überzeugen konnte, war ich neugierig auf "Anonym". Und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Es hat mir sogar noch besser gefallen als "Fremd", was vor allem an der Verknüpfung des Darknets mit Mordfällen lag. Bisher habe ich nur wenig über das Darknet gehört und fand es völlig faszinierend. Vor allem konnte es mich schockieren, wie leicht die Menschen zu Monstern werden, wenn sie denken, dass sie Anonym sind, was im Darknet ja der Fall ist. Dort entscheiden sie in diesem Fall über Menschenleben und es gibt so einige, die vor nichts zurückschrecken. Ich finde dieses Szenario erschreckend, aber leider auch gar nicht so abwegig. So regt das Buch ganz nebenbei auch noch zum Nachdenken an, denn die Anonymität im Internet wird gerne ausgenutzt.

Die Protagonisten dagegen sind ein Fall für sich und nicht unbedingt direkt Sympathieträger. Nina Salomon wird frisch nach Hamburg versetzt und stößt mit ihrer schwierigen und aufbrausenden Art direkt auf Daniel Buchholz, der überkorrekt ist, sich an Vorschriften hält und einen Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt. Salomon dagegen übertritt gerne mal Vorschriften, ist schnell gereizt und wenn sie etwas herausfinden will, ist sie ein Einzelgänger und macht, was sie für richtig hält. Die beiden ecken deshalb zu Beginn aneinander. Aber je mehr sie sich kennenlernen und je mehr man als Leser Salomon kennenlernt, desto mehr Verständnis hat man für sie. Ich muss sagen, dass ich beide gerade wegen ihren Ecken und Kanten mochte.

Der Schreibstil ist fesselnd und toll zu lesen. Dabei wechseln sich die Ich-Perspektiven von Buchholz und Salomon ab, was ich sehr passend finde. Hin und wieder gibt es auch Abschnitte aus der personalen Erzählperspektive des Täters, was die Spannung zusätzlich schürt.

Sowieso habe ich das Buch als durchweg spannend empfunden, voller spannender Wendungen und einem Ende mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Es kommt keine Langeweile auf und so kann ich das Buch komplett empfehlen.

Fazit

"Anonym" konnte mich vor allem aufgrund seiner Aktualität in seinen Bann ziehen. Es ist spannend, schockierend und einfach fesselnd. Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Buch rund um ein Ermittlerduo einmal so fesseln könnte, aber die beiden Autoren haben hier einen gelungen Thriller geschaffen, sodass ich mich auf weitere Werke von ihnen sehr freue.

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(19)

48 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

federherz, federwelt, elisabeth denis, liebe, reihen-bände

Federwelt

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 26.09.2016
ISBN 9783958820081
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Nachdem Mischa erfahren hat, wer sie wirklich ist, beschließt sie nach Hain zu ihrem Vater zu reisen. Nur so wird sie nicht alles vergessen, was sie in Hainpforta erlebt hat. Sie freut sich darauf ihren Vater wiederzutreffen. Doch ihr eigentlich kurz angedachter Besuch wird bald zur echten Gefahr...

Meine Meinung
Da mir schon der erste Band dieser Dilogie gut gefallen hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Diese schließt nahtlos an den Geschehnissen des Vorbandes an und man begleitet Mischa nach Hain zu ihrem Vater. Der Einstieg ist wunderbar leicht möglich.
Allerdings hat mir hier etwas das Mysteriöse und Geheimnisvolle des Vorbandes gefehlt. Man kennt das Geheimnis und lernt zusammen mit Mischa Hain kennen. Diese Welt ist detailliert ausgearbeitet, mit verschiedenen Wesen und einer ganz anderen politischen Struktur. Manches wird nur angerissen, aber dennoch gefiel mir der Weltenentwurf.

Mischa als Protagonistin gefiel mir ebenfalls, da sie sich seit dem ersten Band positiv entwickelt hat und sich auch hier weiterentwickelt. Außerdem war sie mir sowieso schon sympathisch.
Aber auch die anderen Figuren können überzeugen, denn sie sind gut und authentisch ausgearbeitet und ich liebe die Idee der verschiedenen Wesen.

Sowieso mag ich die Idee hinter dem Ganzen. Die Beziehung zu Basil wird hier kaum erwähnt, oder fortgeführt, was mich etwas irritiert hat. Ich fand es aber nicht weiter schlimm, weil ich sowieso fand, dass Mischa sich viel zu schnell verliebt hat.

Der Schreibstil konnte mich erneut überzeugen und mitreißen, da er sehr atmosphärisch und fesselnd, dabei aber leicht und locker zu lesen ist. Alles wird aus Mischas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.

Der Plot ist durchweg spannend und es gibt so einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Ende ist an sich abgeschlossen, ich könnte mir aber dennoch eine Fortsetzung vorstellen.

Fazit
"Federwelt" ist insgesamt ein guter Abschlussband einer interessanten Dilogie, die mich gut unterhalten konnte. Besonders die Wesen des Buches finde ich faszinierend und so kann ich diese Reihe jedem empfehlen, der Fantasy mag.

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(12)

47 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

reihe, fantasy

Schwarzer Horizont

Ivo Pala
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.10.2016
ISBN 9783426519158
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Raymo, Lizia und Ash leben in einer finsteren Welt. Seit dem Weltendonner scheint keine Sonne mehr, denn sie ist hinter Asche verborgen. Kaum etwas wächst noch, die Tiere und Menschen sterben. Es wird immer kälter und es gibt so gut wie nichts mehr zu essen. Und als wäre das nicht genug, kämpfen die beiden Mächte Twyddyn und Milara um die letzten Ressourcen...

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wollte ich es lesen. Es klang nach einem düsteren und spannendem Fantasyabenteuer und ich muss sagen, ich wurde hier nicht enttäuscht.

Als Leser begleitet man abwechselnd Raymo, Lizia und Ash. Raymo ist ein ehemaliger Prinz und schlägt sich alleine durch die Wildnis bis er Lizia trifft und sie vor dem Ertrinken bewahrt. Diese wollte sich eigentlich umbringen, weil ihr als Dienerin ein schreckliches Schicksal bevorsteht. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise, bis sich ihre Wege wieder trennen. Doch beide erwartet kein gutes Schicksal und später treffen sie sich erneut.
Unabhängig von den beiden begleitet man den Mönch Ash, der angeblich von seinem Gott erwählt wurde um die Dunkelheit zu vertreiben. So begibt er sich auf eine gefährliche Reise.
Ich finde die drei Protagonisten sehr gut ausgearbeitet und ich mochte jeden auf seine Art. Besonders Lizia konnte mich überzeugen, weil sie ein großes Geheimnis verbirgt auf das ich nie gekommen wäre.

Das dargestellte Setting des Buches ist wirklich düster, trostlos, gefährlich und schockierend. Es passieren die brutalsten Dinge. Ein Mensch ist nichts mehr wert und wer zartbesaitet ist, sollte das Buch vielleicht lieber meiden. Es geht blutig zu und der Autor schreckt auch nicht vor schrecklichen Beschreibungen zurück. Dennoch finde ich die dargestellte Welt konsequent und realistisch. Ich könnte mir gut vorstellen, dass so eine Szenario eintrifft, wenn es keine Sonne mehr gibt.

Alles hat eine beklemmende und düstere Atmosphäre, was durch den gelungenen und bildgewaltigen Schreibstil noch unterstrichen wird. Der Plot wird abwechselnd aus Raymos, Lizias und Ashs Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was ich sehr passend finde.

In dem Buch passiert so unglaublich viel. Zu keiner Zeit wusste ich, was mich als nächstes erwartet. Von der ersten bis zur letzten Seite ist es spannend und es konnte mich durchweg fesseln. Das Ende ist allerdings ziemlich fies, da es mit einem Cliffhanger endet und ich nun am liebsten weiterlesen würde.

Fazit
"Schwarzer Horizont" konnte mich komplett begeistern. Es ist zwar nicht ohne, aber durchweg spannend und das Setting ist auf seine düstere Art komplett faszinierend. Ich bin schon unglaublich gespannt auf die Fortsetzung.

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(59)

110 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

science fiction, bluescreen, zukunft, jugendbuch, dan wells

Bluescreen

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280211
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Los Angeles im Jahre 2050: So gut wie jeder Mensch hat das Djinni, ein Implantat das sich im Kopf gefindet und dafür sorgt, dass man immer online ist. Handys braucht man schon lange nicht mehr. Dazu gibt es Nulis, die sämtliche niedere Arbeiten erledigen und Fahrzeuge die von selbst fahren. Marisa lebt in dieser Welt und fühlt sich in der virtuellen Realität am wohlsten. Sie ist eine begnadete Hackerin und als eine ihrer Freundinnen ihr die neue Droge Bluescreen zeigt, stößt sie auf etwas mit dem sie nie gerechnet hätte. Denn die Droge ist alles andere als harmlos, obwohl ihre Freundin dennoch der Meinung ist...

Meine Meinung
Bisher haben mir Dan Wells Werke immer gefallen und so war ich gespannt auf seinen neuen Roman, der dystopisch angehaucht ist, in der Zukunft spielt und so einige Science Fiction-Elemente beinhaltet. Die Idee, die er hier darstellt ist erschreckend realistisch. Ich glaube wirklich, dass das von ihm geschaffene Setting mit den Implantaten, den Nulis und den selbst fahrenden Autos irgendwann Realität werden könnte und so regt das Buch gleichzeitig zum Nachdenken an.

Zu Beginn hatte ich allerdings einige Schwierigkeiten in die Welt des Buches hineinzukommen, da es so einige unbekannte Begriffe gibt und Dan Wells auch mal gerne ausschweift, was wissenschaftliche oder technische Themen angeht. Dadurch fiel mir das Lesen nicht immer ganz leicht.
Doch nachdem ich die Zusammenhänge verstanden habe, konnte ich völlig in das Buch versinken und fand es sehr spannend.

Denn es beginnt direkt mitten im Geschehen und Marisa befindet sich bei einem Trainingskampf in der virtuellen Realität. Anschließend begleitet man sie bei ihrem realen Leben und lernt sie schnell kennen. So war sie mir direkt sympathisch. Sie versucht alles um ihrer Freundin, die die Drogen genommen hat zu helfen und ist schlau und mutig. Schnell lernt man auch ihre Freunde kennen und ich finde, dass die Figuren des Buches authentisch und gut ausgearbeitet sind.

Der Schreibstil ist nicht unbedingt als einfach zu bezeichnen. Ich finde sogar, dass Dan Wells hier ziemlich anspruchsvoll schreibt, doch dadurch kann man es nicht weniger gut lesen. Manche spanische Begriffe fließen mit ein, aber dafür gibt es einen Grund, so dass ich das als nicht weiter schlimm empfunden habe. Es passt sogar gut zum Setting und zu dem Plot. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive von Marisa erzählt, was ich sehr passend finde.

Wie schon erwähnt ist der Plot spannend. Ich wusste zu keiner Zeit, was mich als nächstes erwartet. Es wird gefährlich und es gibt so einige überraschende Wendungen. Dabei baut sich die Spannung immer weiter auf, bis sie in einem überzeugendem Showdown endet. Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band.

Fazit
"Bluescreen" ist ein Buch, das aufgrund seiner vielen technischen Begriffe und Beschreibungen nicht für jeden etwas sein dürfte, aber mir hat es wirklich gut gefallen. Die dargestelle Welt halte ich für erschreckend realistisch und irgendwann möglich und der Plot war spannend, so dass ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung freue.

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(22)

87 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

elementar, callie reyes, sophia, jennifer estep, bria

Spinnenfeuer

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492280815
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Mab Monroe ist endlich besiegt und Gin dürfte eigentlich endlich aufatmen. Allerdings weiß nun jeder, dass sie die Spinne ist und so wird sie immer wieder angegriffen. Als sie genug davon hat, beschließt sie Urlaub zu machen. Doch kaum in Blue Marsh angekommen, erfährt sie, dass die beste Freundin ihrer Schwester in Schwierigkeiten steckt und auf einmal steht sie einem neuen und gefährlichem Feind gegenüber.

Meine Meinung
Ich liebe die "Elemental Assassin"-Reihe und war so unglaublich gespannt auf diese Fortsetzung. Allerdings hatte ich ein bisschen Angst, dass nach Mabs Tod die Luft raus ist und mich diese Reihe nicht mehr begeistern kann. Zum Glück wurde ich hier eines Besseren gelehrt, denn auch diese Fortsetzung konnte mich voll und ganz überzeugen.

Man begleitet Gin, die die Nase voll davon hat andauernd überfallen zu werden und Menschen zu töten. Sie tötet schon längst nicht mehr für Geld. Deshalb reist sie mit ihrer Schwester nach Blue Marsh und erlebt, dass diese dort ein ganz anderes Leben geführt hat. Bria ist dort aufgewachsen und ihre beste Freundin ist wie eine Schwester für sie. Und schon steckt Gin einmal mehr wieder in Schwierigkeiten und muss sich einem gefährlichem Vampir stellen. Dabei überschätzt sie sich maßlos selbst, was zu mehr als gefährlichen Situationen führt. Aber ich muss sagen, gerade diese Selbstüberschätzung macht sie für mich menschlich und liebenswert. Und das obwohl sie eigentlich nicht immer eine Sympathieträgerin ist. Sie ist aufbrausend, teils vorlaut und tötet ohne mit der Wimper zu zucken. Das führt auch zu einigen Problemen mit ihrer Schwester, da diese Detective ist.
Ich mag die Figuren des Buches unglaublich gerne, einfach weil sie mal komplett etwas anders sind als in so vielen anderen Büchern.

Zwischendurch habe ich befürchtet, dass es eine Dreiecksgeschichte gibt, weil Detective Donovan Caine auftaucht, mit dem Gin eine Affäre hatte und der sie schließlich verlassen hat. Aber zum Glück wird sie sich irgendwann über ihre Gefühle klar. Sowieso hat sich Gin im Laufe der Reihe toll entwickelt.
Das Setting ist gewohnt genial und auch die Darstellung des Vampirs war spannend. Jennifer Estep kombiniert altbekanntes mit neuen Ideen und besonders Gins Fähigkeiten können mich immer noch faszinieren.

Der Schreibstil ist ebenfalls großartig, aber auch erwachsener als bei den Jugendbüchern der Autorin. Alles wird aus Gins Ich-Perspektive geschildert und da sie vorlaut und aufbrausend ist, ist der Schreibstil passend für sie und der düsteren Welt in der sie lebt. Das Buch ist sehr atmosphärisch und Jennifer Estep schafft es grandios die Gefühle der Protagonisten zu übermitteln.

Der Plot ist spannend, actionreich, teils blutig, aber auch emotional. Gin findet hier viel über sich selber und ihre Freunde heraus. Und auch die eine oder andere prickelnde Szene zwischen Owen, Gins jetzigem Freund, und Gin findet seinen Platz in dem Buch.
Das Ende bietet einen grandiosen Abschluss und ich freue mich schon jetzt auf Gins nächstes Abenteuer.

Fazit
Auch dieses Abenteuer von Gin konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Ich liebe diese Reihe und finde, dass jeder mal einen Blick riskieren sollte. Schon jetzt freue ich mich auf das nächste Abenteuer mit Gin und ihren Freunden.

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(82)

195 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

wüste, alwyn hamilton, fantasy, amani, rebellin des sandes

AMANI - Rebellin des Sandes

Alwyn Hamilton , Ursula Höfker
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 22.08.2016
ISBN 9783570164365
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die 16-jährige Amani ist alles andere als glücklich. Sie wünscht sich nichts mehr als ihrer Heimat Dustwalk den Rücken zu kehren. Doch dafür braucht sie Geld. Um an dieses zu kommen, nimmt sie als Junge verkleidet bei einem Schießwettbewerb teil. Dort lernt sie Jin kennen, der angeblich zu den Rebellen gehört und den abtrünnigen Prinzen Ahmed unterstützt. Als alles drunter und drüber geht und Amani fliehen muss, damit sie nicht eine von den Frauen ihres Onkels wird, fliehen die beiden gemeinsam und müssen sich einer Gefahr nach der nächsten stellen.

Meine Meinung

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, wurde ich neugierig, denn es wurde hochgelobt. Und ich muss sagen, dass es wirklich sehr gut ist. Das Wüstensetting, gepaart mit Magie und Fantasy, aber auch der Morderne wie Pistolen und Eisenbahnen, eine geheime tödliche Waffe und einer Rebellion gegen den Sultan bietet eine geniale Mischung.

Die Idee dahinter ist orginiell und innovativ und konnte mich völlig in seinen Bann ziehen. Vor allem die Idee der Djinn und die Geschichten die es über sie gibt, konnten mich faszinieren. Als dann auch magische Wesen auftauchen und es Wesen gibt, die halb Djinn und halb Mensch sind, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dabei ist alles detailliert, atmosphärisch und bildgewaltig dargestellt.

Außerdem konnte mich Amanis Schicksal ab der ersten Seite fesseln. Denn sie lebt in einem Wüstendorf, gefühlt am Rande der Welt. Den Menschen dort geht es schlecht und schließlich soll sie auch noch ihren Onkel heiraten, der schon einige Frauen hat. Ihre Mutter wurde gehängt und sie muss sich durchkämpfen. Ich konnte so sehr verstehen, dass sie ihre Heimat verlassen möchte.
Auch Jin konnte mein Interesse wecken, auch wenn er zuerst der typische geheimnisvolle männliche Protagonist ist und erst ab einem bestimmten Punkt herauskommt, wer er wirklich ist und was seine Ziele sind.
Ich fand die Protagonisten auf jeden Fall interessant und vor allem die Nebenfiguren gefielen mir sehr gut.

Außerdem gibt es auch einen wichtigen politischen Aspekt, der gut ins Gesamtbild passt. Denn der Sultan jagt den Rebellenprinzen und hat eine mächtige Waffe, unterjocht sein Volk und beutet alle aus. Der Rebellenprinz möchte etwas daran ändern und seinen rechtmäßigen Thron besteigen.
Natürlich gibt es auch eine zarte Liebesgeschichte, die aber nicht zu viel Raum in dem Plot einnimmt.

Der Schreibstil passt wunderbar zum Setting, ist manchmal etwas derb, aber leicht und locker zu lesen und sehr atmosphärisch. Alles wird aus Amanis Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.

Was mich allerdings etwas gestört hat, war wie Amani vor allem zu Beginn viele Leute im Stich lässt, allen voran ihren einzigen Freund. Erst im Laufe des Buches ändert sie sich und kämpft für die Menschen, die ihre etwas bedeuten. Außerdem fehlte mir an manch einer Stelle etwas die Logik und Amani hatte es manchmal zu leicht. Ihr Verhalten konnte ich auch nicht immer nachvollziehen.
Aber dennoch konnte mich das Buch sehr gut unterhalten. Es ist spannend von der erste bis zur letzten Seite und das Ende bietet einen gelungenen Abschluss.
Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt auf den nächsten Band.

Fazit
"AMANI- Rebellin des Sandes" bekommt von mir sehr, sehr gute vier Sterne. Ich liebe das Setting und die Idee dahinter und fand es wirklich spannend. Wer nach einem originiellem Buch voller Magie und Gefahren sucht, ist hiermit gut beraten. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

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(142)

346 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

black blade, monster, jennifer estep, fantasy, magie

Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Lila Merriweather versucht alles um Victor Draconis Pläne zu durchkreuzen. Denn sie möchte ihre Freunde und die Sinclair-Familie, die sie aufgenommen hat, beschützen. Außerdem hat sie noch eine persönliche Rechnung mit ihm offen. Doch er ist gefährlich. Nicht nur, dass er schwarze Klingen gesammelt hat, er ist selber auch mächtiger als sie es sich je hätte vorstellen können. Dennoch riskiert sie alles und stellt sich der Gefahr.

Meine Meinung
Endlich ist der finale Band der "Black Blade"-Trilogie erschienen und ich konnte es gar nicht abwarten zu erfahren, wie es mit Lila und den anderen weitergeht. Diese Trilogie gehört zu meinen Liebsten und auch dieser Finalband konnte mich überzeugen.
Er beginnt nach den Ereignissen des Vorbandes und Lila, Devon, Felix und Deah stehlen die schwarzen Klingen mit denen Victors Männer noch mächtiger wären. So beginnt das Buch direkt spannend und diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch.
Es gibt Action, aber auch Gefühl, tiefe Freundschaft und Loyalität. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf und es passiert so unglaublich viel. Kaum angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Ich liebe die Idee dahinter, angefangen von den Monstern, bis hin zu der Magie und dem Setting. Jennifer Estep hat unglaublich viele und geniale Ideen und kann durch einen atmosphärischen und großartigen Schreibstil ein wahres Kopfkino heraufbeschwören. Dabei ist alles leicht und locker zu lesen. Der Plot wird aus Lilas Ich-Perspektive geschildert, was mir schon bei den Vorbänden sehr gefallen hat.

Denn Lila als Protagonistin mag ich sehr gerne. Sie hatte es im Leben nicht leicht und tut sich schwer dabei Menschen an sich heranzulassen. Doch Devon, Felix, Deah und auch Oscar haben sich in ihr Herz geschlichen und nun ist sie unglaublich loyal und würde für sie und die Sinclair-Familie alles opfern. Sie hat zwar auch ein etwas übertriebenes Selbstbewusstsein, aber irgendwie finde ich sie durch diesen Fehler nur noch liebenswürdiger. Aber auch die anderen Figuren des Buches konnten mich überzeugen.

Dieser Finalband hat alles, was ein gutes Finale haben muss, von großen Gefühlen bis hin zu actionreichen Kämpfen, bei denen Jennifer Estep auch nicht vor Leichen zurückschreckt, was das ganze authentisch und noch emotionaler macht. Ich konnte gar nicht anders als mit den Protagonisten zu fühlen und Victor zu hassen. Lila entdeckt neue Fähigkeiten und erfährt noch mehr über die Monster, was eine zusätzliche Ergänzung war.
Das Ende bietet einen spannenden Showdown und ein würdiges Finale. Ich bin froh, dass ich Lila auf ihrem Weg begleiten durfte, auch wenn ich jetzt etwas traurig bin, dass es vorbei ist. Diese Trilogie hat sich einfach einen Platz in meinem Leserherzen erobert.

Fazit

"Black Blade- Die helle Flamme der Magie" war ein für mich ein mehr als würdiges Finale und ich habe jede einzelne Seite genossen. Zwar ist es schade, dass es nun vorbei ist, aber ich liebe die Reihe und empfehle sie jedem, der starke Protagonistinnen und Magie mag.

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(103)

176 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

drachenreiter, drachen, cornelia funke, fantasy, greif

Drachenreiter - Die Feder eines Greifs

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 26.09.2016
ISBN 9783791500119
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt
Zwei Jahre sind vergangen und Ben lebt zusammen mit seiner neuen Familie in Norwegen. Mit ihnen zusammen hilft er jedem bedrohtem Fabelwesen. Als sie die Nachricht erhalten, dass der Nachwuchs des letzten Pegasus Pärchens bedroht ist und vielleicht nie schlüpfen wird, zögern Ben und seine Freunde nicht lange und begeben sich auf die gefährliche Suche nach der Feder eines Greifs.

Meine Meinung
Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass ich den ersten "Drachenreiter"- Band gelesen habe, aber es muss schon viele, viele Jahre her sein. Da ich ihn aber geliebt habe, war ich so gespannt auf diese Fortsetzung, die viel zu lange auf sich hat warten lassen. Allerdings hatte ich einige Bedenken, ob ich nach all den Jahren noch Zugang zu der Geschichte bekommen würde, aber es war wie nach Hause zu kommen. Schon ab der ersten Seite war ich wieder völlig in der Welt des Buches versunken. Unterstützt wird das Ganze durch ein Glossar am Ende.

Wieder einmal bin ich begeistert von Cornelia Funkes Ideenreichtum. Man trifft hier auf altbekannte Wesen und Freunde, lernt neue kennen und bestreitet mit Ben und seinen Freunden ein unglaublich fantasievolles, wenn auch gefährliches Abenteuer. Ich habe es genossen neue Wesen kennenzulernen, aber auch die Alten wieder zu treffen.
So konnten mich auch die Protagonisten und Figuren des Buches einmal mehr überzeugen, da sie originell sind, ihre Macken haben und teilweise verschroben wirken, was sie aber mehr als liebevoll macht. Vor allem Ben habe ich in mein Herz geschlossen, weil er mutig und liebenswürdig ist. Es gibt so unglaublich viele Figuren in dem Buch, die aber alle überzeugen können, so dass ich jede einzelne Seite genossen habe.

Auch der Plot kann überzeugen. Er ist spannend, fantasievoll und voller überzeugender Wendungen. Zu keiner Zeit wird es langweilig und so habe ich es genossen Ben zu begleiten.
Unterstützt wird das Ganze durch einen märchenhaften, bildhaften und wunderschönen Schreibstil, der mich immer wieder in seinen Bann ziehen kann. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was wunderbar passt.
Außerdem gibt es zahlreiche wunderschöne Illustrationen der Autorin, die das Buch eindrucksvoll ergänzen.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss, der aber auch noch Raum für eine Fortsetzung lassen würde, die hoffentlich kommt und nicht wieder 19 Jahre auf sich warten lässt.

Fazit
"Drachenreiter- Die Feder eines Greifs" ist ein fantasievolles Abenteuer für Groß und Klein und ich kann es einfach nur empfehlen. Wer die "Drachenreiter" noch nicht kennt, sollte es schnell ändern, denn es lohnt sich.

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(69)

165 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

the cage, entführt, science fiction, megan shepherd, wüste

The Cage - Entführt

Megan Shepherd , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 29.08.2016
ISBN 9783453268937
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Cora wurde zusammen mit fünf anderen Jugendlichen entführt. Keiner von ihnen weiß, wo sie sind und wie sie dahin gekommen sind. Eingesperrt in einer Welt in der eine Wüste, die Tropen, das Meer und eine Wintergegend nebeneinander existieren und alles seltsam ist, versuchen sie einen Ausweg zu finden. Doch ihre Entführer haben andere Pläne. Erst als der Hüter Cassian auftaucht, scheint es Hoffnung zu geben. Doch kann Cora ihm wirklich vertrauen?

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört habe, war ich gespannt darauf, auch wenn ich zuvor dachte, dass es viele Ähnlichkeiten mit anderen Büchern aus dem gleichen Genre hat. Auch zu Beginn des Buches hatte ich das Gefühl so etwas schon einmal gelesen zu haben. Das Schema, dass Jugendliche entführt werden, diese dann Aufgaben zu bewältigen haben und an ihnen experimentiert wird, ist nicht neu, aber hier hat die Autorin dennoch etwas ganz eigenes erschaffen.
Denn die Hintergründe des Ganzen, wer dahinter steckt und wie alles zusammenhängt, sind innovativ und überraschend.
Außerdem empfinde ich den Beginn als mutig, denn Cora findet zusammen mit einem anderen Jugendlichen eine Leiche, so dass sie sechs Jugendlichen nur noch zu fünft sind. Später taucht dann noch ein Mädchen auf, so dass sie wieder sechs Jugendliche sind.

Den Beginn fand ich dann sehr spannend. Denn zusammen mit Cora und den anderen Jugendlichen Lucky, Rolf, Nok, Leon und später Mali begibt man sich auf die Suche nach Antworten. Dabei erfährt man nach und nach mehr über die Jugendlichen und ihre Vergangenheit, was mir gut gefallen hat.
Manche Jugendliche waren mir sehr sympathisch, andere dagegen so gar nicht, aber dennoch sind sie gut ausgearbeitet und bieten eine gute Mischung.

Zwischendurch fand ich den Plot etwas langatmig, auch wenn er insgesamt spannend war. Das Buch ist Science-Fiction lastiger als ich zuvor erwartet habe, was aber gut zum Gesamtkonzept passt. Wie genau, dass kann ich hier nicht erzählen, weil das zu viel verraten würde.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und sehr atmosphärisch. Von der Sprache her passt es zu dem jugendlichen Zielpublikum. Der Plot wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschildert (personaler Erzähler), was dafür sorgt, dass man die einzelnen Protagonisten besser kennenlernt.

Manche Konflikte wirkten auf mich zu gewollt, aber dennoch kann das Buch gut unterhalten. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass das Buch zum Nachdenken anregt und man sich Gedanken darüber macht, wie wir mit der Erde umgehen und wie Intelligent die Menschheit wirklich ist. Außerdem werden noch andere Themen aufgegriffen, die sich mit der Menschheit befassen, aber ich möchte nicht zu viel verraten.
Das Ende bietet einen fiesen Cliffhanger, so dass ich mir wünschte, dass die Fortsetzung schon erschienen ist.

Fazit
"The Cage- Entführt" war anders als erwartet, aber gerade deswegen hat es mir sehr gut gefallen. Die Idee dahinter ist gelungen und die Auflösung innovativ. Wer Science-Fiction mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen, da es sich mit spannenden Themen befasst und so einiges zu bieten hat. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

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(87)

182 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

demon road, derek landy, vampire, dämonen, roadtrip

Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.09.2016
ISBN 9783785585085
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Das Leben der 16-jährigen Amber war nie besonders leicht, da ihre Eltern nicht so sind wie andere Eltern. Wie anders diese wirklich sind, erfährt sie als diese vorhaben sie zu fressen, denn Ambers Eltern sind Dämonen. Sie haben Amber nur bekommen um stärker zu werden und einen Pakt zu erfüllen. Gerade so konnte sie fliehen und reist ab da durch die USA, immer auf der Flucht und auf der Suche nach Hilfe. Dabei trifft sie auf die gefährlichsten Wesen und muss so einige Gefahren überstehen.

Meine Meinung
Ich bin ein riesiger Fan der "Skulduggery Pleasant"-Reihe von Derek Landy und so war seine neue Reihe für mich ein absolutes Must-Read und meine Erwartungen waren sehr hoch. Insgesamt konnte mich dieses Buch zwar nicht ganz so überzeugen, wie die "Skulduggery Pleasant"-Reihe, aber enttäuscht hat es mich auch nicht. Es ist anders und geht zeitweise ziemlich in den Horrobereich, ist blutig, skuril, ungewöhnlich und nichts für zarte Gemüter. Ich denke, dass es die Leser spalten wird, da man sowas mögen muss um Gefallen an dem Buch zu finden.
Vor allem die Vorstellung, dass Ambers Eltern sie fressen wollen und es schon mit Geschwistern von ihr getan haben, finde ich ecklig und gewöhnungsbedürftig. Doch lässt man sich auf die Idee des Buches ein und kann damit umgehen, dann bekommt man hier einen spannenden und fesselnden Roadtrip der etwas anderen Art geboten.

Dabei sprüht Derek Landy nur vor ungewöhnlichen Ideen, so dass es nie langweilig wird. Amber trifft auf Hexen, Vampire, Serienmörder und noch mehr und muss viele Gefahren bestehen.
Da sie von Dämonen abstammt, kann sie sich selber in einen Dämon verwandeln, ist dann stärker und hübscher. In ihrer menschlichen Gestalt ist sie unscheinbar und alles andere als perfekt. Sowieso ist sie eine Figur mit sehr vielen Ecken und Kanten, die nicht unbedingt direkt Sympathien weckt. Ihre Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar und sie wirkt hilflos, obwohl sie als Dämon stark ist. Erst nach und nach entdeckt sie ihre Fähigkeiten, schließt mit ihren zwei Begleitern Freundschaft und wird zu einer Person, die mir gefallen hat. Ich mag ihre Entwicklung und nach und nach konnte ich mich mit ihr anfreunden.
Etwas nervig war ihr Begleiter Glen, der immer viel redet, sehr passiv und ängstlich ist, aber doch irgendwie zu einigen lustigen Szenen beiträgt. Denn auch in diesem Buch ist Derek Landys schwarzer Humor und Sarkasmus wieder ausreichend vertreten. Durch ihn gibt es viele verbale Schlagabtäusche, die mich wunderbar unterhalten konnten.
Besonders spannend fand ich Ambers anderen Begleiter Milo, der erst sehr geheimnisvoll bleibt, aber der so einiges zu verbergen hat.
Die Figuren des Buches sind wirklich gut ausgearbeitet und es tauchen so einige interessante Nebenfiguren auf.

Ganz toll fand ich auch Ambers inneren Zwiespalt. In ihrer Dämonengestalt hat sie kein Gewissen und tötet ohne Rücksicht, aber an sich möchte sie das nicht und ein guter Mensch sein. So fechtet sie immer wieder einen inneren Kampf aus, der für mich wichtig für den Plot war.
Aber auch die Action kommt nicht zu kurz und so passiert in diesem Buch so einiges. Ambers Eltern geben nicht auf und jagen ihre Tochter.

Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig, mit tollen Dialogen, eindrucksvollen Beschreibungen, Sarkasmus, Witz, aber auch blutigen Beschreibungen. Alles wird aus Ambers Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was ich sehr passend finde.

Das Ende bietet einen spannenden Showdown und einen guten Abschluss, der aber schon einen Hinweis darauf gibt, was uns im zweiten Band erwarten wird auf den ich mich schon jetzt sehr freue.

Fazit
"Demon Road- Hölle und Highway" ist ein Buch, das es in sich hat und nicht für zu junge Leser geeignet ist, denn es ist wirklich blutig und teils sehr ecklig. Dennoch ist es ein Buch, das mich begeistern konnte, denn es sprüht vor Originalität und tollen Ideen, ist spannend und auch der gewöhnte schwarze Humor des Autors kommt hier zur Geltung.
Dennoch denke ich, dass es die Leser spalten wird. Entweder man liebt dieses Buch, oder man hasst es. Auch wenn ich nicht die volle Punktzahl vergebe, gehöre ich zu denen die es lieben und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung.

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(139)

250 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

liebe, gift, fantasy, jugendbuch, melinda salisbury

Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei bloomoon, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Twylla ist die Verkörperung einer Göttin und alles andere als ein normales Mädchen. Als diese wird sie verehrt, aber auch gefürchtet. Denn nur eine Berührung von ihr sorgt für den sofortigen Tod. Einmal im Monat muss sie dafür ein tödliches Gift trinken, gegen das sie als Auserwählte immun ist. Sie soll eines Tages den Thronerben heiraten und wird auf diese Aufgabe vorbereitet. Doch sie ist einsam und leidet unter ihrem Schicksal. Als ein neuer Wächter auftaucht, der sie nicht zu fürchten scheint, fühlt sie sich direkt zu ihm hingezogen...

Meine Meinung
Auf dieses Buch wurde ich vor allem durch sein grandioses Cover aufmerksam, aber auch der Klappentext konnte mich neugierig machen.
Twylla lebt in einem Land in dem Aberglauben und die Götter noch sehr präsent sind und sie soll die göttliche Inkarnation sein und wurde deshalb von der Königsfamilie aufgenommen. Leider erfährt man für meinen Geschmack etwas zu wenig über das Land und die angrenzenden Länder und vieles wird nur angedeudet. Dennoch konnte mich das Buch von der ersten Seite an fesseln. Ich mag die Idee dahinter und finde es schrecklich, dass Twylla nie jemanden berühren kann, außer die Königsfamilie (,weil auch sie gegen das Gift immun ist), was sie einsam macht.

Sie hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, ohne es zu hinterfragen, ist aber auch sehr gläubig dadurch aufgewachsen und glaubt an das was sie repräsentiert. Sie war mir direkt smypathisch, auch wenn wie manchmal zu naiv und unbedacht handelt, was zu Situationen führt, die nicht hätten sein müssen.
Den Prinzen, den Twylla heiraten soll, konnte ich zuerst überhaupt nicht einschätzen, denn er bleibt blass und unnahbar, aber mit der Zeit konnte er mich dennoch überzeugen.
Der neue Wächter Lief dagegen konnte mich direkt überzeugen, auch wenn er im nachhinein eine klischeehafte Figur ist.
Auch die leichte Dreiecksgeschichte, die hier zu erwarten war, hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen.

Dennoch mochte ich das Buch. Manches war vorhersehbar, anderes konnte mich schockieren. Twylla lebt in einer Welt voller Intrigen und versteht erst nach und nach das ganze Ausmaß und entwickelt sich dadurch weiter. Der Plot ist auf eine seichte Art durchweg unterhaltsam und vor allem die Auflösung des Ganzen konnte mich faszinieren.

Der Schreibstil passt ins Setting und ist sehr leicht und eingängig zu lesen. Emotionen werden gut übermittelt und alles wird aus Twyllas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.

Obwohl das Buch an vielen Punkten von mir kritisiert wurde, gab es doch so einiges was ich mochte. Neben der Idee, war es vor allem das Ende, was mir gefiel und ich finde, dass es nicht unbedingt eine Fortsetzung geben müsste, die ich aber dennoch gerne lesen werde.

Fazit
"Goddess of Poison- Tödliche Berührung" war alles andere als perfekt und bekommt deshalb auch nur ganz knappe vier Sterne. Das Buch hat Potenzial, welches an vielen Stellen nicht genutzt wurde. Dennoch liebe ich die Idee und das Ende und bin gespannt auf die Fortsetzung.

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(198)

510 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 133 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Alana ist eigentlich eine ganz normale junge Frau, außer, dass sie die Todeszahlen über den Köpfen der Menschen sieht. Ach und ganz nebenbei bringt sie Unglück und kreischt, wenn in ihrer Nähe jemand in nächster Zeit stirbt. Dass sie allerdings eine Banshee, also eine Todesfee der irischen Mythologie, sein soll, das kann Alana einfach nicht glauben. Ihr bester Freund Clay ist sich dessen aber sicher.
Als dann mehrere Morde hintereinander passieren, gerät Alana ins Visier von Detective Dylan Shane. Gelingt es ihnen die Morde aufzuklären und weitere zu verhindern?

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal das Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Bisher habe ich nur sehr wenige Bücher über Banshees gelesen, aber gerade deshalb war ich neugierig.
"Plötzlich Banshee" besticht auf eine spritzige und erfrischende Art und durch tollen Ideen. Sobald ich damit angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.

Es beginnt mitten im Geschehen. Als Leser begleitet man Alana als sie gerade auf einem fahrenden Zug läuft und schließlich versucht jemandem das Leben zu retten. Sie ist Privatdetektivin und ganz nebenbei sieht sie die Todeszeit der Menschen. Wenn es ebend geht, dann versucht sie den nahenden Tod der Menschen zu verhindern, selbst wenn sie sich dafür völlig lächerlich machen muss. Dieser Charakterzug an ihr konnte mich direkt überzeugen. Dazu ist sie herrlich tollpatschig, was zu eingen sehr lustigen Szenen führt, außerdem ist sie schlagfertig und durchweg sympathisch. Alana hat sich mit ihrer Tollpatschigkeit direkt einen Weg in mein Herz gebahnt.
Aber auch die anderen Figuren des Buches konnten mich durchweg überzeugen.

Alana leugnet zunächst, dass sie eine Banshee ist, aber irgendwann stellt sie sich der Wahrheit und erfährt, dass es noch ganz andere Wesen aus der Mythologie wirklich gibt. Das führt zu einigen interessanten Begegnungen und Wendungen.
Aber auch der Plot rund um die Morde und Detective Dylan Shane war mehr als unterhaltsam. Alles ist spannend erzählt und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf.

Der Schreibstil passt zum Buch, denn er ist spritzig und humorvoll, mit schlagfertigen Dialogen und voller Emotionen, legt aber auch an den richtigen Stellen den nötigen Ernst an den Tag. Der Plot wird hauptsächlich aus Alanas Ich-Perspektive erzählt. Es gibt aber auch Passagen, die die Perspektive von Dylan oder Clay (personaler Erzähler) darstellen, was eine gute Ergänzung ist.

Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, aber auch sie konnte mich überzeugen. Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss eines grandiosen Buches, das zu meinen Highlights zählt.

Fazit

"Plötzlich Banshee" konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Wer einmal ein Buch über Banshees lesen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen, denn für mich war es ein Highlight und somit wird dieses Buch nicht mein letztes von der Autorin gewesen sein.

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(45)

118 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

fantasy, magie, freundschaft, susan dennard, safiya

Schwestern der Wahrheit

Susan Dennard , Vanessa Lamatsch
Fester Einband: 530 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.08.2016
ISBN 9783764531348
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Safiya und Iseult sind Strangschwestern und halten zusammen. Beide verfügen über Magie, denn Safi ist eine Wahrmagis und kann somit Lügen von der Wahrheit unterscheiden. Diese Begabung ist äußerst selten und Safiya hält sie geheim, da sie sonst verfolgt werden würde. Iseult dagegen sieht die Stränge der Menschen und damit Gedanken und Gefühle. Eines Tages begehen die beiden einen schweren Fehler, woraufhin Safiyas Magie entdeckt wird und die beiden fliehen müssen. Und auch der Krieg rückt immer näher...

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Es handelt sich hierbei um ein actiongeladenes Buch, bei dem man Safiya und Iseult bei ihren Abenteuern begleitet. Sie treffen auf Prinz Merek und werden von einem Blutmagis verfolgt.

Allerdings hatte ich zu Beginn so meine Einstiegsschwierigkeiten, da es ein einer fiktiven und komplexen Fantasywelt spielt, die aber kaum erklärt wurde. Als Leser wird man mitten ins Geschehen gestoßen und erfährt etwas über Wahrmagie und Stränge, aber wirklich verstehen kann man das nicht, weil einfach nur sehr wenig erklärt wird. Auch die unterschiedlichen Arten der Magie blieben mir zu plastisch und die Welt war nur ansatzweise erklärt.

Man erfährt so nebenbei, dass ein Krieg droht, aber zur Geschichte der Länder erfährt man nichts. Ich hätte mir hier einfach viel mehr Informationen und Hintergrundwissen gewünscht, damit ich völlig in der Welt des Buches hätte versinken können. Zwar hilft dabei etwas die Karte, die sich am Anfang und Ende des Buches befindet, aber dennoch hat mich dieser Punkt enttäuscht.

Das ist aber auch mein einziger, wenn auch großer Kritikpunkt. Den Rest des Buches fand ich unglaublich spannend und unterhaltsam, es gibt so einige Wendungen, spannende Kämpfe und unterhaltsame Dialoge. Die für solche Bücher typische Liebesgeschichte war mir zwar zu vorhersehbar und alles ging mir zu schnell, aber irgendwie hat mich das hier nicht gestört, weil es gut ins Gesamtkonzept passt.

Die Figuren des Buches konnten mich durchweg überzeugen, da sie sehr vielschichtig sind und einiges zu bieten haben. Nach und nach erfährt man mehr über Safiya und Iseult, aber auch über Prinz Merek, der zunehmend wichtiger wird und den Blutmagis, der Safiya verfolgt.

Der Schreibstil ist sehr ansprechend und lässt sich trotz meiner Einstiegsschwierigkeiten sehr gut lesen. Emotionen werden ausdrucksstark übermittelt. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, wobei Safiyas Perspektive (personaler Erzähler) dominiert.

Das Ende ist sehr rasant und bietet sehr viel Potenzial für den Folgeband auf den ich mich trotz meiner Kritik schon sehr freue.

Fazit
„Schwestern der Wahrheit“ konnte mich nicht ganz überzeugen und bekommt nur knappe 4 Sterne, weil der Weltenentwurf für mich zu kurz angerissen war, auch zu der Magie und den Strängen fehlten mir Informationen. Den Rest des Buches fand ich aber mehr als unterhaltsam, so dass ich das Buch dennoch empfehlen kann und auch den Folgeband lesen werde.

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(218)

509 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

dämonen, dark elements, layla, liebe, jennifer l. armentrout

Dark Elements - Sehnsuchtsvolle Berührung

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander , Isa-Corinna Scholz
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670203
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Nachdem Layla erfahren hat, dass die Lilin ihren besten Freund Sam ausgewählt hat und dieser schon lange tot ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie nimmt sich vor seine Seele zu retten, doch auch die Lilin stellt weiterhin eine Gefahr da. Zudem hat sich Laylas äußere Erscheinung, wenn sie sich verwandelt, verändert, was die Alphas auf den Plan ruft und außerdem muss sie sich immer noch zwischen Roth und Zayne entscheiden...

Meine Meinung
Auch wenn mich der Vorband nicht komplett überzeugen konnte, war ich gespannt auf diesen finalen Band. Die Idee der Gargoyles und Dämonen finde ich grandios und hier hat mich als Leser noch das eine oder andere neue erwartet. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, weil das Buch direkt an der Stelle weitergeht an der der Vorband endete.
Layla und ihre Freunde habe gerade erfahren, dass Sam tot ist und die Lilin stellt eine weitere Gefahr dar. Doch Layla kann sie vertreiben und schon sind die Alphas da, die sie töten wollen, da sie sich nun noch mehr verändert hat. Allerdings lässt Roth das nicht zu.
So beginnt das Buch direkt unglaublich spannend und es passiert viel. Das Buch ist wirklich rasant und gemeinsam mit ihren Freunden stellt sich Layla jeder Gefahr.

Im Vorband hat mich die Dreiecksgeschichte zwischen Layla, Roth und Zayne extrem genervt. Zum Glück klärt sich hier recht schnell für wen Layla sich schließlich entscheidet und so ist das nur am Anfang noch wichtig. Die Liebesgeschichte konnte mich hier somit mehr überzeugen.
Der restliche Plot punktet durch überraschende Wendungen und dass ich nie wusste was genau als nächstes passiert. Dieser Finalband kommt für mich zwar nicht ganz an den ersten Band heran, aber ich fand ihn dennoch sehr gut.

Die Protagonisten sind mir hier richtig ans Herz gewachsen und vor allem Layla gefiel mir hier wieder besser, da sich ihr Gefühlschaos legt und ich mit ihr leiden konnte, als sie das mit Sam erfährt. Sie wird zielstrebig, tough und stark. Dennoch war sie mir manchmal etwas zu emotional, so dass ich die Augen verdrehen musste, da es meiner Meinung nach nicht immer passte.
Zayne und Roth konnten mich jeder auf seine Art überzeugen und ich muss sagen, dass die Figuren des Buches gut ausgearbeitet sind.

Jennifer L. Armentrout schreibt mit viel Gefühl, leicht und locker, aber auch mit Sarkasmus und sehr atmosphärisch und emotional. Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind unterhaltsam und ich konnte kaum mit dem Lesen aufhören. Alles wird aus der Ich-Perspektive von Layla geschildert, was ich sehr passend finde.

Das Ende bietet einen grandiosen Abschluss einer insgesamt sehr guten Reihe mit tollen Ideen. Es ist emotional und spannend und endet sehr zufriedenstellend, denn alle offenen Fragen werden geklärt. Ich bin schon jetzt gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

Fazit
Dieser Finalband bekommt von mir sehr gute vier Sterne. Er hat mir besser gefallen als sein Vorgänger, kommt aber nicht an den ersten Band heran. Dennoch finde ich die Reihe sehr gut und dieser Band konnte mich fesseln und in seinen Bann ziehen. Wer Dreiecksgeschichten mag, wird die Reihe wahrscheinlich lieben. Ich bin kein Fan von Dreiecksgeschichten, aber dennoch empfehle ich die Reihe jedem Fantasyfan.

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(50)

136 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

dystopie, aren, tiere, zukunft, roboter

Evolution - Die Stadt der Überlebenden

Thomas Thiemeyer
Fester Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2016
ISBN 9783401601670
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Lucie und Jem sind zusammen mit ihrer Austauschgruppe auf dem Weg in die USA. Doch unterwegs gibt es Turbulenzen und schließlich muss das Flugzeug im Denver Airport notlanden. Doch der Flughafen sieht gar nicht aus wie ein Flughafen. Alles ist verlassen und voller Pflanzen. Es scheint, dass dort schon lange keine Menschenseele mehr war. Und auch die Tiere verhalten sich merkwürdig. Auf der Suche nach Antworten müssen Lucie und Jem so einige Gefahren überstehen...

Meine Meinung

Bücher von Thomas Thiemeyer lese ich mittlerweile ohne den Klappentext zu kennen, weil ich seine bisherigen Bücher liebe und seine Bücher sowieso lesen würde. In diesem Fall war ich mehr als froh, dass ich den Klappentext nicht vorher gelesen habe, sondern erst kurz vor meiner Rezension. Ich finde, dass der Klappentext viel zu viel vom Inhalt verrät. Denn ich fand gerade die Unwissenheit der Protagonisten und ihre Suche nach den Antworten spannend. Im Klappentext werden die Antworten aber schon verraten, was so einiges an Spannung nehmen dürfte.

Dabei beginnt das Buch direkt voller Spannung mit einem bedrohlichen Prolog, der daraufhin weißt, dass Jem irgendwann von Wölfen angegriffen wird. Anschließend setzt der Plot eine Woche zuvor an und berichtet, wie Lucie und Jem ins Flugzeug steigen und schließlich in Denver notlanden. Sobald sie gelandet sind, wird klar, dass etwas nicht stimmt.
Was mich etwas gewundert hat, war wie gelassen die Figuren des Buches mit der ganzen Situation umgehen, aber dennoch fand ich das Buch durchweg gelungen. 

Der ganze Weltenentwurf ist erschreckend realistisch, aber überzeugend ausgearbeitet. Thomas Thiemeyer hat hier Science-Fiction Elemente mit einem Art Abenteuerroman kombiniert, was wunderbar passt. Es gibt Roboter und Hologramme, solarbetriebene Autos und noch viel mehr und alles scheint schon veraltet zu sein. Viele Fragen werden im Laufe des Buches geklärt, manches bleibt noch unbeantwortet, aber da es sich hierbei um einen Trilogieauftakt handelt, fand ich das nicht weiter schlimm.
Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass die Proatgonisten beobachtet werden, was zusätzlich für Spannung und Nervenkitzel sorgt. Es herrscht die ganze Zeit eine leicht bedrohliche Atmosphäre vor, die mich völlig in ihren Bann ziehen konnte.

Der Plot wird hauptsächlich aus Lucies und Jems Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, es gibt aber auch hin und wieder Perspektivwechsel, die das Ganze wunderbar ergänzen. Besonders eine Perspektive konnte mich fesseln und die Neugierde schüren, weil man zuerst nicht weiß welche Perspektive das ist, sie aber bedrohlich klingt.

Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig und leicht und locker zu lesen. Thomas Thiemeyer schafft es alles bildlich darzustellen, so dass ich völlig in dieser fremden Welt versinken konnte. Dabei zeigt er eine Ideenvielfalt, die sich gewaschen hat und erzeugt eine ganze besondere Atmosphäre.

Auch die Figuren des Buches konnten mich gleich in ihren Bann ziehen, da sie alle so viel mehr verbergen und erst nach und nach ihr volles Potenzial entfalten. Besonders über Jem und Lucie erfährt man so einiges und beide mochte ich sehr.

Das Ende bietet so einiges an Potenzial für den Folgeband auf den ich mich schon jetzt sehr freue.

Fazit
Dieser Auftakt konnte mich völlig überzeugen. Thomas Thiemeyer hat hier eine grandiose Welt erschaffen, die bedrohlich, aber erschreckend realistisch ist. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und kann dieses Buch komplett empfehlen.

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(72)

183 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

mythologie, götter, nordische mythologie, rick riordan, magnus chase

Magnus Chase - Das Schwert des Sommers

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551556684
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Seit 2 Jahren schlägt Magnus Chase sich mehr schlecht als recht auf der Straße durch. Seit dem Tod seiner Mutter ist nichts mehr, wie es einmal war. Seinen Vater hat Magnus nie kennengelernt. Doch dann erfährt er das Unglaubliche. Sein Vater ist ein Gott und nur Magnus kann das Schwert seines Vater, das seit 1000 Jahren verschollen ist, finden. Von da an ist in seinem Leben nichts mehr normal und er gerät von einem Abenteuer in das nächste.

Meine Meinung
Da ich schon die Percy Jackson-Reihe des Autors geliebt habe und ich nordische Götter schon immer faszinierend fand, musste ich dieses Buch einfach lesen.

Schon der Beginn war vielversprechend. Magnus spricht den Leser direkt an als würde er mit einem reden und berichtet von seinem Tod. Anschließend begleitet man ihn bei seinem letzten „normalen“ Tag und wie er erfährt, wer er eigentlich ist. Er stirbt dann auch tatsächlich und gelangt nach Walhalla. Doch damit beginnt sein Abenteuer gerade erst und er trifft im Laufe des Buches auf Thor, Loki, Odin und viele mehr, kämpft gegen Riesen, Meeresungeheuer und erlebt so einiges. Manchmal hat er mehr Glück als Verstand und stolpert von einer Gefahr in die nächste, aber zusammen mit seinen Freunden Hearth, Blitz und Sam gibt er nicht auf.

Magnus war mir dabei schon ab der ersten Seite an sympathisch, denn er hat schwarzen Humor und eine sarkastische Art mit allem umzugehen, würde aber alles für seine Freunde tun. Er leidet immer noch unter dem Verlust seiner Mutter und hat sich von allen abgekapselt. Nur die zwei Obdachlosen Hearth und Blitz, die eigentlich gar keine Obdachlosen sind, halten zu ihm und als Magnus Sam kennenlernt entwickelt sich nach und nach eine tolle Freundschaft. Die Figuren des Buches sind so authentisch und toll ausgearbeitet und haben so viel zu bietet, dass mich das Buch einfach überzeugen musste.

Außerdem ist das Buch voller toller Ideen und der Autor hat die altbekannte Mythologie mit seinen Ideen gewürzt. So benutzt z.B. Thor seinen Hammer um Fernsehserien zu schauen, weil er danach süchtig ist. Viele verschiedene Wesen tauchen hier auf und Magnus bereist die eine oder andere Welt. Es gibt wirklich unglaublich viel zu entdecken und so wird es zu keiner Zeit langweilig.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, packend und fesselnd, mit viel Sarkasmus und Wortwitz. Ich musste so einige Male laut auflachen, wurde aber auch von der prickelnden und nervenaufreibenden Atmosphäre an anderen Stellen überzeugt. Alles wird aus Magnus Ich-Perspektive geschildert und zwischendurch spricht er den Leser direkt an, was ich als sehr unterhaltsam empfunden habe.
Am Ende gibt es ein Glossar, das die wichtigsten Begriffe der nordischen Mythologie erklärt, so dass man das Buch auch ohne Vorwissen sehr gut lesen kann.

Das Ende bietet ein spannendes Finale und ist insgesamt abgeschlossen. Nur der Epilog weist darauf hin, dass es im zweiten Band spannend weitergehen dürfte. Ich bin schon jetzt sehr gespannt auf weitere Abenteuer von Magnus.

Fazit
Für mich war „Magnus Chase- Das Schwert des Sommers“ ein wahres Highlight. Rick Riordan zählt für mich zu den besten Autoren und hier hat er sein Können wieder unter Beweis gestellt. Ich bin schon jetzt unglaublich gespannt auf die Fortsetzung und kann das Buch jedem empfehlen, der Mythologien liebt.

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(35)

81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

kinder, verrat im zombieland, zombies, zeugen, frosty

Verrat im Zombieland

Gena Showalter , Constanze Suhr
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 18.07.2016
ISBN 9783959670340
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Nach Kats Tod ist Frosty nicht mehr der Gleiche. Anstatt seinen Freunden bei dem Kampf gegen Zombies zu helfen, säuft er und hat einen One-Night-Stand nach dem anderen. Dabei wünscht er sich nichts sehnlicher, als das Kat noch bei ihm ist. Als sie auf einmal bei ihm auftaucht, traut er seinen Augen nicht. Als Zeugin kann sie ihm und seinen Freunden helfen. Doch zunächst einmal soll Frosty jemanden für Kat retten und als er erfährt, wen er da retten soll, traut er seinen Augen nicht. Ausgerechnet Milla Marks, die ihn und seine Freunde verraten hat und Schuld an dem Tod von Kat hat, benötigt seine Hilfe. Und nicht nur das, Anima Industries scheint zurück zu sein...

Meine Meinung
Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut. Denn ich liebe die Reihe rund um die ungewöhnlichen Zombies und Zombiejäger. Bei den bisherigen Bänden stand Ali mit ihren enormen Fähigkeiten im Mittelpunkt, doch dieses Mal ist sie nur eine Nebenfigur, was ich aber gar nicht als schlimm empfunden habe. Denn Frosty und Milla, die hier die Portagonisten sind, haben so einiges zu bieten.

Doch zunächst beginnt das Buch recht ruhig, denn man begleitet Frosty bei seinem Absturz. Dabei ist alles so emotional und ergreifend geschildert, dass ich gar nicht anders konnte als mit Frosty zu leiden. Ich mochte ihn schon immer, aber in diesem Band ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Denn wenn er sich verliebt, dann mit Haut und Haar und wenn er hasst, dann aus tiefster Seele.
Als Kat von ihm verlangt Milla zu retten und sie danach als Bodyguard bei sich zu behalten, stimmt er dem Ganzen nur zu, weil er dann weiterhin von Kat besucht wird. Allerdings behandelt er Milla wie den letzten Dreck, was ich nach allem was passiert ist, aber zu gut verstehen kann.
Milla dagegen war mir bisher sehr unsympathisch, weil sie Ali und die anderen an Anima Industries verraten hat. Erst in diesem Band konnte ich nach und nach ihre Handlungsweisen verstehen und am Ende hat es die Autorin sogar geschafft, dass sie mir ans Herz gewachsen ist und aus der Antipathie eine Sympathie wurde. Sie hat aus ihren Fehlern gelernt und unternimmt alles um zu helfen.
Alle Figuren des Buches sind so unglaublich toll ausgearbeitet, so dass ich das Buch wirklich genossen habe.

Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz, denn Anima Industries ist zurück und sie sind stärker denn je. Die Zombiejäger haben alle Hände voll damit zu tun gegen sie vorzugehen und die Zombies zu bekämpfen. Zwischendurch verlieren sie ihre Fähigkeiten und es gibt viele lebensgefährliche und actiongeladene Szenen. Aber auch tiefe Emotionen und die Verarbeitung von Verlust und Trauer sind hier wichtig. Frosty entwickelt sich im Laufe des Buches sehr weiter, ebenso Milla und es folgt wie nicht anders zu erwarten eine tolle und überzeugende Liebesgeschichte.

Mittlerweile habe ich mich auch an den Schreibstil gewöhnt, auch wenn es mich immer noch stört, wie die Figuren des Buches manchmal miteinander reden und sich beleidigen, obwohl sie es gut meinen. Manche Sprüche fand ich ziemlich flach. Andere dagegen sehr unterhaltsam, mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor. Dabei ist alles leicht und locker zu lesen und wie schon erwähnt sehr emotional. Der Plot wird abwechselnd aus Millas und Frostys Ich-Perspektive geschildert, was mir unglaublich gut gefallen hat.

Das Ende bietet einen spannenden Showdown, große Gefühle, tolle Ideen und ist meiner Meinung nach grandios. Ich bin froh, dass die Autorin diese Fortsetzung geschrieben hat, denn ich fand sie wirklich gelungen.

Fazit
"Verrat im Zombieland" ist eine mehr als gelungene Fortsetzung in der dieses Mal Milla und Frosty im Vordergrund stehen. Es ist emotional, spannend und voller guter Ideen und so vergebe ich hier sehr gute vier Sterne.

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(52)

142 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

fantasy, federherz, liebe, elisabeth denis, jugendbuch

Federherz

Elisabeth Denis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger 34 ein Imprint von Verlag Friedrich Oetinger, 25.07.2016
ISBN 9783958820012
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Als Mischas Schule abbrennt müssen die Schüler auf andere Schulen aufgeteilt werden. Zusammen mit zwei anderen soll Mischa Hainpforta, das geheimnisvollen Internat mitten im Wald, besuchen. Doch das Internat ist ganz anders als die drei erwartet hätten. Und schnell wird klar, dass dort etwas seltsames vorgeht. Der einzige Grund für Mischa dort gerne hinzugehen ist der geheimnisvolle Basil, der sie seit dem ersten Moment an fasziniert...

Meine Meinung

"Federherz" war mein erstes Buch von der Autorin und es stach mir zunächst wegen seinem gelungenen Cover ins Auge. Aber auch der Rest kann sich sehen lassen. Zu Beginn wirkt es wie eine typische Internatsgeschichte, denn schon zu Anfang brennt Mischas Schule ab und sie besucht das Internat. Doch kaum ist sie da, wird klar, dass es kein normales Internat ist. Es ist heruntergekommen und von innen wächst Moos. Doch was das Geheimnis dahinter ist, wird erst recht spät klar.
Ich habe es genossen zusammen mit Mischa mehr über das Internat zu erfahren und finde den Hintergrund spannend und interessant.

Doch bis zur Auflösung zog sich das Buch zeitweise. Es ist zwar geheimnisvoll, mysteriös und teilweise herrscht eine düstere Atmosphäre vor, aber zunächst passiert nicht viel. Erst ab einem bestimmten Punkt kam bei mir richtig Spannung auf und dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ein gelungener Auftakt voller Gefühl und tollen Ideen.

Mischa war mir ab dem ersten Moment an sympathisch, da sie trotz allem versucht ohne Vorurteile an die ganze Situation heranzugehen und ihr ungewöhnlicher Kleidungsstil sie ebenfalls ungewöhnlich macht. Dabei ist sie optimistisch und einfach ein Mensch den man gerne haben muss. Allerdings entwickelt sie für meinen Geschmack viel zu schnell Gefühle für Basil und verliebt sich, aber das ist Geschmackssache.
Die Protagonisten und Figuren des Buches sind allesamt überzeugend und gut ausgearbeitet, auch wenn viele geheimnisvoll bleiben.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, da er sehr atmosphärisch und fesselnd, dabei aber leicht und locker zu lesen ist. Alles wird aus Mischas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.

Das Ende bietet einen gelungen Abschluss, der sehr neugierig auf den Folgeband macht. Viele Fragen werden geklärt und danach sieht man alles mit anderen Augen.

Fazit
"Federherz" ist ein gelungener Auftakt mit einer faszinierenden Idee. Insgesamt konnte es mich sehr gut unterhalten und ich bin schon jetzt gespannt auf die Fortsetzung.

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(26)

76 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, tod, flora, emotionen, spannung bis zum ende

Das Spiel von Liebe und Tod

Martha Brockenbrough , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Loewe, 25.07.2016
ISBN 9783785582626
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Henry und Flora wurden schon als Kinder von Liebe und Tod ausgewählt, damit Liebe und Tod ihr ewiges Spiel fortführen können. Verlieben sich die beiden bis zu einem bestimmten Datum und riskieren alles um zueinander zu finden, gewinnt Liebe, doch scheitern sie, gewinnt Tod und Flora muss sterben.
Im Jahre 1937 fühlen sich Henry und Flora direkt zueinander hingezogen, doch Henry ist weiß und kommt aus einer guten Familie, Flora ist dunkelhäutig und ihr gehört ein Jazzclub. In der damaligen Zeit hat die Liebe also kaum eine Chance und zudem manipulieren Liebe und Tod in Menschengestalt das Spiel...

Meine Meinung
Als ich zum ersten Mal von diesem ungewöhnlichem Buch gehört hatte, wurde ich direkt neugierig und ich muss sagen, es ist etwas ganz besonderes. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die gewählte Altersempfehlung zu niedrig gegriffen ist und das Buch eher etwas für junge Erwachsene ist. Denn das Buch ist nicht voller Action, aber auf eine tiefgründige und subtile Art spannend. Man bekommt als Leser einen ganz anderen Blickwinkel auf die Liebe und den Tod und alles regt zum Nachdenken an. Die Idee dahinter finde ich innovativ und wirklich gut umgesetzt.

Man begleitet Flora und Henry bei einer ganz besonderen, aber auch seichten Liebesgeschichte in einer Zeit in der ihre Liebe unmöglich erscheint. Ich finde das Setting grandios und überzeugend ausgearbeitet, denn man merkt auf jeder Seite, wie schwer es Flora hat, nur weil sie dunkelhäutig ist. In der Gesellschaft ist sie weniger wert und das merkt sie einfach immer wieder. Genau deshalb geht sie immer wieder auf Abstand zu Henry, der den Kontakt zu ihr sucht, denn obwohl er für sie alles aufgeben müsste, würde er es tun.
Beide Protagonisten sind so liebevoll und authentisch ausgearbeitet, dass ich einfach mit ihnen fühlen musste. Beide erleben im Laufe des Buches so einigen Verlust und man erfährt viel über ihre Träume, ihr bisheriges Leben und was Tod und Liebe mit ihnen vorhaben.
Aber auch Tod und Liebe konnten mich überzeugen und in ihren Bann ziehen, da sie hier hauptsächlich in menschlicher Gestalt an dem Schicksal von Henry und Flora ihren Beitrag leisten und man als Leser einen ganz anderen Blickwinkel auf die Liebe und den Tod bekommt. Das Zusammenspiel der beiden ist genial und mal etwas ganz anderes.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und realistisch, aber auch romantisch und wunderschön. Nach den ersten zarten Begegnungen kommen Henry und Flora sich immer näher und ich habe es genossen sie auf ihrem Weg zu begleiten. Besonders, weil der Plot haupsächlich abwechselnd aus der Perspektive (personaler Erzähler) von Henry und Flora geschildert wird, aber auch Tods und Liebes Perspektive und hin und wieder andere Perspektiven gewählt wurden, konnte mich die Geschichte überzeugen. So entstand ein stimmiges Ganzes.

Der Schreibstil passt ebenfalls wunderbar zum Buch, denn die Sprache passt zu der Zeit in der das Buch spielt. Emotionen werden überzeugend übermittelt und obwohl das Buch wirklich eher ruhig ist, konnte mich der Schreibstil fesseln. Alles ist leicht und locker zu lesen und so kommt trotz allem keine Langeweile auf.

Das Ende des Buches ist meiner Meinung nach grandios, überraschend, berührend und wundervoll, so dass ich dieses ungewöhnliche Buch auf jeden Fall empfehlen kann.

Fazit
"Das Spiel von Liebe und Tod" ist ein ungewöhnliches Buch über die Liebe und den Tod. Es regt zum Nachdenken an und kann durchweg gut unterhalten. Die Idee dahinter ist mehr als gelungen und das Ende grandios. Wer einmal etwas völlig Neues lesen möchte und subtiler Spannung nicht abgeneigt ist, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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