Leserpreis 2018

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

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Die Todeskönigin

Sarah Beth Durst , Michaela Link
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.11.2018
ISBN 9783764532000
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Ein halbes Jahr ist seit dem Krönungsmassaker vergangen und Königin Daleina versucht alles um die Bewohner von Aratay vor den tödlichen Elementargeistern zu schützen. Doch sie fällt immer häufiger in Ohnmacht, was auch den Tod von einigen Menschen zur Folge hat. Sie hat eine tödliche Krankheit und ihr läuft die Zeit davon. Doch eine Nachfolgerin ist nicht in Sicht. Naelin könnte die Einzige sein, die die Menschen beschützen kann, aber sie möchte auf keinen Fall Königin werden. Doch ohne eine Königin, die die Elementargeister in Schach hält, haben die Menschen von Aratay keine Überlebenschancen.

Meine Meinung
Da mir schon der erste Band rund um die Elementargeister und die Welt von Renthia sehr gut gefallen hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Daleina ist noch nicht lange Königin, aber schon muss es eine Nachfolgerin geben. Ich muss gestehen, dass ich so meine Einstiegsschwierigkeiten ins Buch hatte. Ich wusste nur noch ungefähr, was im ersten Band passierte und so musste ich mich erst mal wieder in die Welt des Buches einfinden. Zudem fand ich den Anfang sehr langgezogen und zäh. Doch nachdem das überwunden war, gefiel mir diese Fortsetzung sehr gut.

Mit Naelin taucht hier eine neue Protagonistin auf, die deutlich älter ist als Daleina. Sie hat zwei Kinder und würde für diese alles tun. Da ihre Kinder für Naelin an erster Stelle stehen, möchte sie von ihrer Macht über die Elementargeister nichts wissen und zögert lange das Richtige zu tun. An sich mochte ich sie sehr gerne und als Mutter kann man ihre Mutterliebe auf jeder Seite spüren, dennoch hätte ich sie manchmal schütteln können.

Daelina dagegen ist jung und noch unerfahren, wirkt aber mittlerweile reif und wie eine echte Königin. Obwohl sie dem Tode nahe steht, denkt sie an ihr Volk und versucht alles um dieses zu retten. Ich mochte sie wirklich sehr, denn sie ist eine starke Frau, die man einfach gernhaben muss. Bei dem Klappentext des Buches dachte ich erst, dass sich das Buch nur um Naelin drehen würde und ich bin froh, dass dem nicht so war.

Der Schreibstil ist wortgewandt, atmosphärisch und dabei leicht und locker zu lesen. Ich konnte mir die unbekannte Welt nach meinen Einstiegsschwierigkeiten wunderbar vorstellen. Vor meinem Auge entstand ein wahres Kopfino. Der Plot wird hauptsächlich aus der personalen Erzählperspektive von Daleina und Naelin geschildert, es gibt aber auch einige Perspektivwechsel, die die Perspektiven anderer Figuren darstellen, was mir gut gefallen hat.

Die Idee hinter dem Ganzen und das Worldbulding konnten mich erneut in seinen Bann ziehen. Ich finde die verschiedenen Elementargeister und was die Königin mit ihnen erreichen kann, aber auch was sie für eine Gefahr darstellen sehr faszinierend. Was mir besonders gefallen hat, war, dass ich zu keiner Zeit wusste in welche Richtung sich der Plot entwickeln wird und die Autorin mich immer wieder überraschen konnte. Zum Ende hin nimmt die Spannng immer mehr zu. Es gibt Intrigen und das Ende konnte mich überraschen, sodass ich mich jetzt sehr auf den dritten Band freue.

Fazit
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, konnte mich diese Fortsetzung sehr gut unterhalten. Ich liebe die Idee und das Worldbuilding des Ganzen und kann diese Reihe jedem Fantasyfan empfehlen.

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43 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Waffenschwestern

Mark Lawrence , Frank Böhmert
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 28.11.2018
ISBN 9783596701100
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Nona lebt in einer finsteren Welt und auch ihr Leben ist finster. Nona selbst ist nicht wie jedes andere Kind. Sie hat schwarze Augen, schwarze Haare und ist übernatürlich schnell. Als sie einen Mord begeht ist sie gerade erst acht. Sie soll hingerichtet werden, doch wird sie von der Äbtissin des Klosters zur süßen Gnade gerettet und von da an zur Assassine ausgebildet.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, da ich Bücher über Assassinen sehr mag. Was mich hier überrascht hatte, war das Setting. Man wird hier in eine düstere Welt hineinversetzt, die im Sterben liegt. Es gibt fast keinen Ort mehr, wo es keine Eisschicht gibt, die Sonne scheint nur noch schwach und nur ein scheibenartiger Mond reflektiert etwas Sonne und sorgt dafür, dass rund um den Äquator Leben möglich ist und etwas Land vom Eis frei gehalten wird. 

Ich hätte bei dem Klappentext nicht mit so einem Weltuntergangsszenario gerechnet, aber kombiniert mit klassischen Fantasyelementen und den Assassinen entsteht eine gelungene Mischung. Die Grundelemente klingen nach etwas, das man schon häufig gelesen hat, aber die Mischung ist ungewöhnlich und konnte mich überzeugen. Auch die Magie, die es in diesem Buch gibt, konnte mich fesseln, denn die Assassinen beherrschen zusätzlich zu allem anderen Magie. 

Allerdings hatte ich einige Einstiegsschwierigkeiten ins Buch. Den Prolog empfand ich als verwirrend und es hat etwas gedauert bis ich Zugang zu dem Buch gefunden habe. Doch danach fand ich es wirklich gelungen. Man muss sich nur bewusst sein, dass es ein düsteres und brutales Buch ist.

Nona ist keine Heldin, sondern eher das Gegenteil, aber da sie eine Assassine wird, habe ich auch nichts anderes erwartet und so war das meiner Meinung nach genau richtig. Und genau deswegen mochte ich Nona, sie ist authentisch und eine interessante Protagonistin, die schon sehr jung viel Leid erleben muss. Ihre Ausbildung und der Schulalltag ist hart, voller Bestrafungen, Züchtigungen, Qual, Schmerz und Verletzungen. Man begleitet sie bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr und ich fand es erschreckend, wie jung sie doch bei allem, was sie erlebt, ist. Aber auch die anderen Figuren konnten mich um Großen und Ganzen überzeugen. 

Der Schreibstil machte es mir jedoch nicht immer leicht, weil alles sehr trocken, aber auch düster erzählt ist. Es gab Passagen die waren unglaublich spannend und auch bildgewaltig und dann gab es wieder Passagen, die mich nicht recht fesseln konnten. Gut fand ich, dass es am Ende einen Anhang gibt, mit dem man gut den Überblick über die Personen des Buches behalten kann. 

Dieses Buch ist nicht für jeden etwas und alles andere als ein Wohlfühlbuch. Man muss sich bewusst sein, dass es düster ist und es nur wenige Lichtblicke gibt, wie Freundschaft und Vertrauen. Das Buch ist brutal, voller Gewalt und nicht ohne, aber wenn einem das bewusst ist, bekommt man eine interessante Geschichte geboten. Mir hat besonders Nonas Entwicklung gefallen und ich bin gespannt, wie sie sich immer weiter zur Anitheldin entwickelt. Denn das Ende des Buches ist offen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit
„Waffenschwestern“ ist düster, brutal und spielt in einer eiskalten Welt. Es ist kein Wohlfühlbuch, aber ein Buch mit einer starken Antiheldin und deren Entwicklung. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird.

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Catwoman - Diebin von Gotham City

Sarah J. Maas , Michaela Link
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 30.11.2018
ISBN 9783423762274
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Selina Kyle war einmal eine Straßenkämpferin in Gotham City. Als sie gefangen genommen wird, bekommt sie ein Angebot unterbreitet, das sie nicht ablehnen kann. Zwei Jahre später kehrt sie als gefährliche Assassine und als Holly zurück. Sie begeht einen Diebstahl nach dem Nächsten, immer auf der Suche nach einer Herausforderung. Da kommt ihr Batwing gerade recht.

Meine Meinung
Da mich schon der „Wonder Woman“-Roman dieser DC-Reihe sehr gut unterhalten konnte und ich die Bücher von Sarah J. Maas sehr mag, war ich gespannt auf Catwomans Geschichte. Ich bin eigentlich kein DC-Fan und gerade Gotham City und deren Helden und Bösewichte, mochte ich nie. Dennoch konnte mich dieses Buch sehr gut unterhalten.

Zu Beginn lernt man Selina und ihr Leben kennen, erfährt, dass sie eine kranke Schwester hat und für diese alles tun würde. Deshalb kämpft sie bei den Leopardinnen, einer Straßengang. Doch dann landet sie im Gefängnis und wird zu einer Assassine. Danach gibt es einen Zeitsprung von zwei Jahren. Selina ist seitdem verändert, ein anderer Mensch und obwohl ich ihre Beweggründe verstehe, war sie mir doch zu unnahbar, zu unberechenbar, zu tough und rücksichtslos. Dabei mag ich toughe Protagonisten normalerweise sehr, aber hier war es mir etwas zu viel. So fiel es mir auch schwer Zugang zu ihr zu finden und auch die hier zu erwartende Liebesgeschichte konnte mich nicht ganz mitreißen. Dafür empfand ich die anderen Figuren als großartig, sei es Batwing, der sein Herz am rechten Fleck hat und in Wahrheit Luke Fox ist oder Poison Ivy, die meine Lieblingsfigur in diesem Band ist.

Der Plot an sich war actionreich und spannend, nur die Einbrüche, die Selina verübt, waren meiner Meinung nach manchmal etwas langweilig. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Es gibt überraschende Wendungen, spannende Kämpfe und es passiert unglaublich viel. Ich mochte es, wie man hier bekannte Elemente aus dem DC-Universum wiederfindet und wie die Autorin ihre eigenen Ideen damit verwoben hat.

Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig, leicht und locker zu lesen und voller bissiger Dialoge und große Gefühle. Der Plot wird abwechselnd aus der personalen Erzählperspektive von Selina und Luke geschildert, was mir sehr gut gefiel.

Das Ende hat mich dann völlig in seinen Bann gezogen und mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen und gerade deswegen kann ich das Buch jedem Superhelden-Fan empfehlen.

Fazit
Von mir bekommt „Catwoman- Diebin von Gotham City“ nur sehr knappe vier Sterne, was vor allem an der Protagonistin lag. Dennoch bekommt man hier eine spannende Geschichte geboten und ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen. Ich liebe einfach Superhelden-Geschichten und auch wenn Catwoman keine Heldin ist, bin ich trotz meiner Kritik auf meine Kosten gekommen.

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344 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Revenge. Sternensturm

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.11.2018
ISBN 9783551584014
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Vier Jahre sind seit der Invasion der Lux vergangen. Mittlerweile leben die Lux unter den Menschen und führen ein Leben unter strengen Regeln. Die siebzehnjährige Evie Dasher sollte eigentlich Angst vor den Außerirdischen haben, da sie bei der Invasion ihren Vater verlor, doch dennoch fühlt sie sich zu Luc, einem Lux, hingezogen. Nach und nach wird klar, dass Luc ein ganz besonderes Geheimnis hat und dass vieles anders ist, als Evie bisher dachte. Doch kann sie die Wahrheit akzeptieren?

Meine Meinung
Als ich von diesem Spin-off der Lux-Reihe gehört hatte, war ich zwiegespalten. Denn einerseits habe ich mich darauf gefreut, andererseits hat mich die Lux-Reihe nicht immer begeistert. Doch dieses Spin-off konnte mich überzeugen und mitreißen. Es spielt vier Jahre nach den Geschehnissen der eigentlichen Reihe und nun stehen nicht mehr Katy und Daemon im Vordergrund, sondern Luc und Evie.

Beide Protagonisten fand ich unglaublich toll. Sie gefallen mir sogar noch besser als Katy und Daemon, vor allem da ich Luc schon in den Lux-Büchern sehr mochte. Er ist ein facettenreicher Protagonist, der schon viel erlebt hat und viel Verantwortung übernimmt. Er hilft anderen Lux und das auch nachdem, was vor vier Jahren geschehen sit. Ich fand es unglaublich toll mehr über ihn zu erfahren. Denn obwohl er teils wie ein echter Mafia-Boss wirkt, hat er sein Herz am rechten Fleck und setzt für das was ihm wichtig ist alles aufs Spiel. Auch Evie mochte ich sehr. Sie ist sehr dickköpfig, möchte sich nichts sagen lassen, gibt aber auch nicht auf und ich konnte gar nicht anders als mit ihr zu fühlen. Auch fand ich es toll hier andere bekannte Figuren wiederzusehen.

Der Plot an sich ist ebenfalls gelungen. Hinter Evie verbirgt sich ein großes Geheimnis und wer die Lux-Reihe kennt, kann sich schon schnell denken, was das Geheimnis ist. Dennoch fand ich die Auflösung und wie sich das nach und nach entwickelt sehr faszinierend. Auch die hier zu erwartende Liebesgeschichte gefiel mir sehr. Sie war intensiv und ehrlich und auch sonst konnte mich der Plot sehr gut unterhalten. Die Lux haben einiges durchgemacht, aber es bahnt sich auch noch mehr an. Evie muss um ihr Leben fürchten und es gibt neue Gefahren und Gegner, so dass es teils auch actionreich wird.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, voller Emotionen und so, dass vor meinem inneren Auge ein wahres Kopfkino entstand. Ich mag die Art, wie die Autorin schreibt unglaublich gerne. Der Plot wird aus Evies Ich-Perspektive geschildert, was mir ebenfalls gut gefiel, weil ich mich so sehr gut in sie hineinversetzen konnte.

Das Ende ist sehr emotionale, actionreich und voller spannender Wendungen. Es bleiben noch einige Dinge ungeklärt und ich bin gespannt, was die Autorin sich für Luc und Evie überlegt hat.

Fazit
Ich hätte zuvor nicht gedacht, dass mich dieses Spin-off so begeistern könnte, aber so war es. Ich mochte es nicht mehr aus der Hand legen, was vor allem an den Protagonisten lag. Aber auch der Plot war nach meinem Geschmack und ich hoffe, dass die Autorin das hohe Niveau in der Fortsetzung halten wird.

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901 Bibliotheken, 78 Leser, 2 Gruppen, 164 Rezensionen

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Um endlich Gewissheit zu haben, was mit seinem verschwundenen Sohn Max geschehen ist, beschließt Till Berghoff sich in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus einweisen zu lassen. Nur so hat der die Chance nah genug an den wahrscheinlichen Mörder seines Sohnes heranzukommen. Doch kaum ist er dort, beginnt ein wahrer Albtraum.

Meine Meinung
Auf das neue Buch von Sebastian Fitzek war ich mehr als gespannt, da es mehr als interessant klang. Ich mag Thriller, die in einer Psychiatrie spielen und konnte es gar nicht abwarten es zu lesen. Das Setting fand ich grandios. Es fällt mir allerdings schwer in Worte zu fassen, wie mir das Buch gefallen hat. Denn eigentlich ist es wirklich gut. Allerdings muss ich sagen, dass es mir oft zu viel war. Ich musste viele Pausen einlegen, da mir beim Lesen schlecht geworden ist und ich das, was den Kindern in diesem Buch angetan wird, einfach nicht lesen konnte. Da bin ich als Mutter und Kinderkrankenschwester wohl zu zartbesaitet. Oft musste ich es zur Seite legen und mich ablenken, was auch ein Grund ist, warum ich erst mal keinen Thriller von Sebastian Fitzek mehr lesen werde.

Dennoch ist das Buch sehr spannend und die Atmosphäre der Psychiatrie unglaublich authentisch und bedrohlich dargestellt. Till muss da einiges über sich ergehen lassen. Das Buch ist voller Intrigen, Geheimnisse, Krankheiten, Gewalt und unglaublichen Wendungen, allerdings empfand ich es teils als zuviel, weil es kaum „normale“ Figuren gab. Fast jeder hat ein dunkles Geheimnis, eine dunkle Vergangenheit oder ist sonst irgendwie auffällig oder gefährlich. Dennoch konnte mich die Ausarbeitung der Figuren überzeugen, es hätten nur gerne auch etwas mehr „normale“ Menschen darin auftauchen dürfen.

Eine Wendung des Buches habe ich schon früh geahnt, weil mich das Buch in vielen Aspekten an einen bekannten Film erinnert hat, den ich nun nicht nennen werde, da das spoilern würde. Da hätte ich mir etwas mehr Kreativität gewünscht. Dafür konnte mich dann aber die Auflösung von Max seinem Verschwinden überzeugen, weil sie ganz anders war als ich gedacht hätte.

Das Buch ist definitiv nicht langweilig und das wird durch den Schreibstil des Autors unterstützt. Er schreibt sehr fesselnd, atmosphärisch, sodass man beim Lesen Gänsehaut bekommt, dabei aber leicht und locker, mit teils sehr kurzen und einprägsamen Sätzen. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was das Buch etwas komplexer und vielschichtiger macht.

Das Ende bietet einen gelungenes Finale, bei dem eigentlich alles beantwortet wird, auch wenn ich manches nicht ganz logisch fand. Ich war lange unsicher, wie ich diesen Thriller nun eigentlich gefunden habe, aber bis auf das ich wohl zu zartbesaitet für dieses Buch bin, gefiel es mir doch wirklich gut. Dennoch werde ich wie schon erwähnt wohl kein Buch des Autors mehr lesen oder mich vorher informieren, ob dabei um Kinder geht.

Fazit
Von mir bekommt „Der Insasse“ trotz meiner Kritik sehr knappe vier Sterne. Es ist definitiv spannend, der Schreibstil gelungen und das Setting gut gewählt. Und auch, wenn ich eine Wendung zu früh geahnt habe, konnte es mich unterhalten. Ich musste nur viele Pausen machen, weil es mir teils zu heftig war.

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137 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Funkeln der Ewigkeit

Jennifer L. Armentrout , Barbara Röhl
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.11.2018
ISBN 9783959672504
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Josie und Seth wollen endlich in Frieden zusammen leben. Doch zuerst müssen sie die verbliebenen Titanen begraben. Dazu suchen sie den letzten Halbgott, aber reicht die Kraft der Halbgötter wirklich aus? Die beiden geben nicht auf und stellen sich sämtlichen Gefahren.

Meine Meinung

Auf dieses Finale habe ich mich mehr als gefreut. Ich liebe die Idee der Halbgötter und Titanen und wie die griechische Mythologie hier umgesetzt wurde. Die letzten drei Bände haben darauf hingearbeitet die Titanen zu begraben, denn töten dürfen Josie und die anderen diese nicht, da sie damit die Welt zerstören würden. Schon jetzt gibt es durch ihre Taten Folgen für die Menschen und Seth versucht alles um seine Fehler wieder gut zumachen.

Sowieso ist Seth ein Protagonist, der sich unglaublich entwickelt hat. Obwohl er einfach impulsiv ist und erst handelt und dann nachdenkt, zügelt er sich und versucht besonnener zu agieren. Er denkt zuerst an Josie und sein ungeborenes Kind und überlegt in was für einer Welt die Beiden leben sollen. Diese Wandlung fand ich großartig. Sowieso konnte mich seine Liebe zu seinem ungeborenen Kind mehr als bewegen. Auch Josie ist eine tolle Protagonistin, obwohl ich gedacht hätte, dass sie eine größere Rolle im Kampf gegen die Titanen innehat. Sie ist doch eher passiv, aber an den richtigen Stellen ist sie da und weiß was zu tun ist, was ich sehr mochte. Auch die anderen Figuren gefielen mir sehr.

Allerdings gingen mir die erotischen Szenen zwischen Seth und Josie etwas auf die Nerven, da diese meiner Meinung nach zu viel Platz im Plot einnehmen und lange Zeit gefühlt nichts passiert. Dabei fand ich die Emotionen der beiden aber mehr als gut dargestellt. Der Plot an sich dreht sich um vieles und die Titanen nehmen weit weniger Raum in der Handlung ein als ich gedacht hätte.

Das ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Buch. Denn die letzten drei Bände haben auf den Kampf der Titanen hingearbeitet und man wartet auf ein grandioses Finale. Doch der eigentliche Kampf nimmt nur einen minimalen Teil in dem Buch ein und alles ist viel zu leicht und schnell beendet. Da war ich wirklich enttäuscht. Dafür konnten mich so einige Wendungen, die dahingeführt haben doch begeistern und mitreißen. Nur beim Finale des Buches gab es eine Wendung, die für mich zu vorhersehbar war.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, voller Dramatik, starke Emotionen und einer dichten Atmosphäre. Die Autorin schafft es ebenso ausweglose Situationen, wie auch Kampf- oder Liebesszenen eindrucksvoll zu beschreiben, so dass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Seth und Josie geschildert, was mir wie immer gut gefallen hat.

Das Ende des Buches konnte mich dann aber wiederum überzeugen und trotz meiner Kritik an diesem finalen vierten Band mochte ich die Reihe unglaublich gerne.

Fazit

Der Kampf gegen die Titanen hatte mich leider eher enttäuscht und auch die erotischen Sezenen waren mir hier zu viel. Dennoch bietet dieses Buch ein stimmiges Finale einer tollen Reihe. Das Buch bekommt von mir sehr gute drei Sternet, für vier hat es meiner Meinung nach leider nicht gereicht.

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126 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Time School - Auf ewig uns

Eva Völler
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2018
ISBN 9783846600689
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Endlich haben Anna und Sebastiano geheiratet und das obwohl sonst immer etwas dazwischen kam. Doch kaum sind sie Mann und Frau, öffnet sich ein Zeitportal und Sebastiano wird von ihrem Erzfeind Mr Fitzjohn entführt. Anna ist außer sich, aber auch wild entschlossen Sebastiano zurückzuholen und das obwohl sie genau weiß, worauf Mr Fitzjohn es abgesehen hat. So begibt sie sich auf eine gefährliche Reise in die Vergangenheit.

Meine Meinung
Auf dieses Finale rund um Anna, Sebastiano, ihren Schülern und den Zeitreisen habe ich mich sehr gefreut. Dieser Band startet mit einem emotionalen und wunderschönen Ereignis und zwar nach Annas und Sebastianos Hochzeit. Doch schnell nimmt das Buch eine dramatische Wendung und Sebastiano wird entführt. Ich habe in dem Moment unglaublich stark mit der schwangeren Anna gefiebert und gelitten.

In der Vergangenheit dann zieht sich der Plot an manchen Stellen etwas in die Länge, wird aber oft auch wieder sehr rasant und ich empfand den Plot als noch unterhaltsamer als im Vorband. Annas und Sebastianos Liebe wird auf die Probe gestellt und auch Ole und Fatima scheinen sich näher zu kommen, auch wenn deren Zankereien dennoch ein fester Bestandteil der Geschichte sind. Ich finde die Protagonisten unglaublich toll und sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Im Vorband empfand ich Anna als sehr nervig, hier ging es mir ganz anders. Ich mochte sie und ihre Ziele sehr und konnte gar nicht anders als hier mitzufiebern.

Die Idee der Zeitreisen liebe ich sowieso und auch sonst ist dieses Buch wieder sehr unterhaltsam. Es gibt viel Drama und Action und auch das Setting konnte mich überzeugen. Ich finde, dass die Autorin unglaublich atmosphärisch schreibt und so konnte vor meinem inneren Auge ein wahres Kopfkino entstehen. Dabei schreibt sie leicht und locker und passt ihre Dialoge den Protagonisten entsprechend an. Der Plot wird erneut aus Annas Ich-Perspektive geschildert, was wieder sehr gut passt. Zudem gibt es aber auch wieder einige Tagebucheinträge von Walter.

Das Ende gefällt mir wirklich gut, weil im Großen und Ganzen alles abgeschlossen ist, aber es wäre auch noch eine Fortsetzung möglich. Allerdings muss ich sagen, dass mich der Verlauf des Plots nicht wirklich überrascht hat. Hier hätte ich mir mal etwas anderes gewünscht als das was die Autorin sonst geschrieben hat. Dennoch bin ich gespannt, was die Autorin als nächstes schreiben wird.

Fazit
„Auf ewig uns- Time School“ bietet einen gelungenen Abschluss einer tollen Reihe rund um Zeitreisen. Ich mag die Reihe sehr gerne und kann sie jedem Fan solcher Bücher empfehlen. Allerdings muss ich sagen, dass mir die eigentliche „Zeitenzauber“-Trilogie noch besser gefallen hatte.

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212 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

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Mortal Engines - Krieg der Städte

Philip Reeve , Gesine Schröder , Nadine Püschel
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 24.10.2018
ISBN 9783596702121
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Nach der Zerstörung der Erde durch den sogenannten 60-Minuten-Krieg, gibt es nur noch fahrende Städte, die zur Gewinnung von Rohstoffen aufeinander Jagd machen und andere Städte zerstören. Der 15-jährige Tom lebt in der Stadt London. Als er den Mord an den Obersten Historiker Londons, Thaddeus Valentine, verhindert und das Mädchen verfolgt, das Valentine töten wollte, entkommt diese. Als Valentine bei ihm ankommt, stößt er Tom kurzerhand ebenfalls in den Versorgungsschacht durch den das Mädchen entkam und für Tom beginnt das Abenteuer seines Lebens.

Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich auf diese Buchreihe erst so richtig aufmerksam wurde, als ich den Trailer zum Kinofilm gesehen habe. Dieser hat mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Das Setting finde ich unglaublich interessant. Schnell wird klar, dass es nur noch die fahrenden Städte gibt und nach und nach wird erklärt, wie es dazu gekommen ist und wie das Ganze funktioniert. Dadurch hat das Ganze eine Steampunk-Flair, der mich direkt begeistern konnte. Zudem liebe ich London und fand es interessant, wie die bekannten Elemente in die fahrende Stadt eingebaut wurden. Diese Zukunftsvision war total nach meinem Geschmack und ich bin echt begeistert von der Umsetzung.

Als Tom sich dann durch die Welt zwischen den Städten durchschlagen muss, erfährt man als Leser auch mehr über die restliche Welt und nach und nach wird klar, das vieles nicht so ist, wie Tom bisher dachte. Leider muss ich sagen, dass mir die Figuren des Buches etwas zu blass blieben, angefangen bei Tom, der sowieso sehr passiv agiert, bishin zu Hester Shaw, die Valentine ermorden wollte. Dabei haben die Figuren so viel Potenzial. Dennoch mochte ich sie auf ihre Art sehr gerne.

Spannend fand ich, dass es neben den fahrenden Städten auch Piraten, Luftschiffe, Kopfgeldjäger und ähnliches gibt und Tom und Hester auf so manche Gefahren treffen. Es ist ein actionreiches, teils recht blutiges Buch mit so einigen Leichen, allerdings hat es im Mittelteil so einigen Längen. Mich konnte es dennoch fesseln und begeistern. Zudem gibt es so einige Wendungen, die mich überrascht haben.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls sehr. Alles ist atmosphärisch geschrieben und so konnte ich mir die Welt des Buches sehr gut vorstellen. Auch konnte ich die Emotionen der Figuren sehr gut nachvollziehen und das obwohl sie so blass blieben, damit hätte ich nicht gerechnet. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was für einen guten Gesamtüberblick sorgt.

Das Ende ist stimmig und endet soweit abgeschlossen, was ich sehr erfrischend fand. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Fazit
„Mortal Engines- Krieg der Städte“ ist ein gelungener Auftakt mit einem mehr als interessanten Setting. Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der Dystopien oder Science-Fiction mag und auch Steampunk-Elementen nicht abgeneigt ist.

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392 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Die tausend Teile meines Herzens

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423740418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Im Leben der siebzehnjährigen Merit läuft eigentlich alles anders als es soll. Als sie Sagan kennenlernt ahnt sie nicht, dass er sie mit ihrer Zwillingsschwester verwechselt und erfährt das erst nachdem sie sich geküsst haben. Ab da versucht sie ihn zu vergessen, was gar nicht so einfach ist, denn er zieht kurzerhand bei ihrer eh schon seltsamen Familie ein.

Meine Meinung
Meine Vorfreude auf das neue Buch von Colleen Hoover war groß und so konnte ich nicht abwarten es zu lesen. Ich muss allerdings sagen, dass es irgendwie anders ist als ihre anderen Werke und ich es nach dem Lesen erst mal sacken lassen musste. Zwischendurch dachte ich: „Was zur Hölle liest du da?“ Dieses Buch dreht sich nicht primär um die Liebesgeschichte, wie es bei den anderen Büchern von der Autorin der Fall ist, die ich gelesen habe.

Vielmehr dreht es sich um ein Familiendrama und zwar einem, in dem gefühlt alles thematisiert wird, von Homosexualität, Depressionen, psychischen Erkrankungen, bishin zum Selbstmordversuch, Ehebruch und noch vieles mehr. Das Buch hat mich so beschäftigt, dass ich meinem Mann versucht habe, den Inhalt zu erklären und gerade, weil es mich so beschäftigt hat, habe ich mich dafür entschlossen dem Buch eine gute Wertung zu geben. Denn obwohl zu viel in ein Buch gepackt wurde, das Drama sich immer mehr steigert und ich über die Familienmitglieder nur entsetzt war und über diese den Kopf schütteln musste, hat mich das Buch doch unbeschreiblich mitgenommen und gefesselt. Es ist ein tiefgründiges Buch, bei dem etwas weniger, aber vielleicht doch mehr gewesen wäre. Dadurch hatte ich auch das Gefühl, dass vieles zu kurz abgehandelt wurde und nicht jedes Thema genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Dennoch hat es mich aufgewühlt, beschäftigt und nicht mehr losgelassen.

Es fängt schon damit an, dass Merits Familie in einer ehemaligen Kirche wohnt, die Mutter von Merit im Keller der Kirche eine Wohnung hat und diese nie verlässt und die neue Frau ihres Vaters mit ihnen im „normalen“ Teil der Kirche wohnt. In dieser Familie ist niemand „normal“. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, seine Geheimnisse und etwas Kommunikation untereinander hätte vieles verbessern können.

Dadurch waren mir die Figuren auch nicht sympathisch, alle außer Sagan. Ihn mochte ich sehr, denn er ist für Merit da und hat zwar auch seine Vergangenheit, ist aber ein toller Mensch. Zudem zeichnet er sehr interessante Bilder, die auch teilweise in dem Buch abgedruckt wurden und mich überzeugen konnten. Merit hätte ich am liebsten aus dem Buch gezogen und einmal ordentlich durchgeschüttelt, aber so ging es mir auch mit dem Rest der Familie.

Der Schreibstil dagegen ist unglaublich emotional und so grandios wie man es von der Autorin gewohnt ist. Der Plot wird aus Merits Ich-Perspektive geschildert, was mir sehr gut gefallen hat, da ihre Emotionen so hautnah spürbar waren. Trotz der ernsten Themen ist das Buch dank des Humors der Autorin zwischendurch aber auch recht amüsant und nicht nur düster und beklemmend. Auch gab es so einige lustige und skurile Szenen, die das Ganze etwas aufgelockert haben, aber nicht fehl am Platz wirkten.

Das Ende fand ich sehr schön und gelungen. Da wurde vieles in der Familie getan, was ich mir zuvor gewünscht hätte. Es zeigt, wie man es besser machen kann und das man die Fehler nicht nur bei einem Menschen suchen sollte, weder Erwachsene, noch Jugendliche oder Kinder sind ohne Fehler. Jeder sollte die Kommunikation suchen und Geheimnisse machen alles oft nur schlimmer. Diese Botschaft fand ich sehr schön und so konnte ich das Buch trotz meiner Kritik mit einem guten Gefühl zuklappen.

Fazit
„Die tausend Teile meines Herzens“ ist ein Buch, das es mir nicht leicht gemacht hat. Es hat mich beschäftigt, mich mitgenommen und nicht mehr losgelassen. Einerseits ist es großartig, andererseits wurden einfach zu viele Probleme in ein Buch gequetscht und so wurden viele Themen nur angerissen, die einfach mehr Beachtung bekommen hätten müssen. Dennoch ist es ein Buch, das mir im Gedächtnis bleiben wird, weswegen ich es mit vier Sternen bewerten muss.

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40 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Beim zweiten Kuss verwechselt

Sonja Kaiblinger , Daniela Kohl
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.08.2018
ISBN 9783791500782
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Ophelia lernt immer besser mit ihren Verwandlunsgkünsten umzugehen. Als sie nun mit ihrer Zwillingsschwester Lora in die Highlands zu den jährlichen Highland Games reist, ist der Ärger schon vorprogrammiert. Denn die zwei brauchen ein ganzes Team um daran teilzunehmen. Zu dem Team gehören ausgerechnet Cliff, Amalia, Adrian, Mae, Roger und ein fremdes Mädchen, das keiner der anderen kennt. Und auch ihre Tanten und der Geier, von dem Ophelia schon einmal verfolgt wurde, sind nicht fern.

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band unglaublich gut unterhalten konnte und er ein Highlight für mich war, war ich gespannt auf diese Fortsetzung, die mir sogar noch besser gefallen hat, obwohl ich damit nicht gerechnet hätte. Denn hier wechselt das Setting. Zusammen mit den Zwillingen begibt sich der Leser in die Highlands. Ich liebe dieses Setting und irgendwann möchte ich die Highlands einmal mit eigenen Augen sehen.

Ophelia und die anderen nehmen dort an einem Schulwettbewerb teil, der als Highland Game ausgefochten wird. Dabei sind die Aufgaben teils ganz schön verrückt, aber gerade dadurch unglaublich unterhaltsam. So müssen die Schüler z.B. Schafe scheren. Dabei zeigt die Autorin sehr viel Kreativität und Humor und das konnte mich oft zum Lachen bringen.

Ein bisschen Angst hatte ich vor der Liebesgeschichte, da diese sich fast zu einer Dreiecksgeschichte entwickelt hätte, aber zum Glück hat Ophelia sich vom Herzen her entschieden und muss nur noch ihren Kopf dazu bekommen mitzuspielen. Die Liebesgeschichte ist wirklich süß und man erlebt hier die erste richtige Liebe, kombiniert mit einem lustigen Plot und den Verwandlunsgkünsten von Ophelias Familie.

Mir gefielen auch die Figuren des Buches sehr, allen voran die Zwillinge. Im letzten Band blieb mir Lora etwas zu blass, aber hier bekommt sie mehr Tiefe und auch die anderen Figuren können überzeugen. Die Tanten von Ophelia sind dabei herrlich verrückt und so kann ich Ophelias Probleme mit ihrer Familie gut verstehen, denn oft erträgt sie es zu Hause nicht.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls sehr. Dadurch, dass alles aus Ophelias Ich-Perspektive geschildert wird, erlebt man ihre Gefühle hautnah und fühlt sich gleich wieder wie ein Teenager. Ihre Emotionen wurden überzeugend dargestellt und alles ist locker und spritzig geschrieben. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin, zumal es unglaublich komische und verrückte Dialoge gibt.

Zudem gibt es manch eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte und ich fand es spannend noch mehr über Ophelias Familie zu erfahren. Große Gefühle, viele Wirrungen und viel Humor sorgen für ein großartiges Lesevergnügen.

Fazit
Diese Fortsetzung konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Oft musste ich herzlich lachen und auch sonst fühlte ich mich mehr als gut unterhalten. Das Setting ist grandios und die Verwandlungskünste von Ophelia finde ich spannend. Ich bin schon sehr gespannt auf den finalen dritten Band, denn diese Reihe macht einfach Spaß.

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(75)

172 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

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Legendary

Stephanie Garber , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492704021
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Donatella und ihre Schwester haben es geschafft. Sie haben das gefährliche und magische Spiel Caraval überlebt und sind ihrem Vater entkommen. Doch Donatella kann die gewonnene Freiheit noch nicht genießen, denn sie hat Schulden. Um diese zu begleichen, bleibt ihr nichts anderes übrig als erneut in die Welt von Caraval einzutauchen. Außerdem erhofft sie sich die Wahrheit über ihre Mutter zu erfahren. Doch läuft sie auch Gefahr ihr Herz zu verlieren.

Meine Meinung
Da mir der erste Band dieser Trilogie dank seines ungewöhnlichen Plots schon sehr gut gefallen hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Anders als im ersten Band, steht hier nicht mehr Scarlett im Vordergrund, sondern Donatella (die hier immer Tella genannt wird). Scarlett nimmt hier nur eine Nebenrolle ein, ebenso wie Julian.

Voller Freufreude begann ich mit dem Buch, allerdings hatte ich leichte Einstiegsschwierigkeiten und brauchte erst einige Zeit um mich wieder in der Welt von Caraval zurechtzufinden. Danach konnte ich von dem Buch gar nicht genug bekommen, denn das Buch ist sehr spannend. Die Idee des Ganzen ist mehr als ungewöhnlich und die Geschichte ist voller Magie. Erneut vermischt sich Schauspiel mit Realität, Lug und Betrug mit der Wahrheit. Es gibt unglaubliche Entwicklungen und Enthüllungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders gefallen hat mir die Tatsache, dass man erfährt, wer Legend wirklich ist und was es mit der Mutter der Schwestern auf sich hat.

Auch die Idee der Schicksalsmächte, die hier erstmalig auftreten und über die ich hier nicht mehr verraten möchte, gefiel mir sehr. Es ist ein facettenreiches Buch und ich glaube, dass die Autorin noch viele Ideen dazu parat hat. Wie zu erwarten war, kommt auch eine Liebesgeschichte in diesem Buch vor, die ebenfalls sehr ungewöhnlich ist und mir gerade deswegen sehr gefiel.

Zudem mochte ich die Figuren des Buches sehr, sehr gerne, weil jede einzelne Figur überraschen kann und man nie so genau weiß, wer echt ist und wer nur schauspielert. „Legendary“ beinhaltet interessante Figuren, voller Ecken und Kanten und das mochte ich sehr. Zudem mochte ich Tella, die ganz anders ist als ihre Schwester Scarlett. Sie ist risikofreudig und abenteuerlustig.

Der Schreibstil passt zum ganzen Buch, ist voller magischer Beschreibungen, eindrucksvollen Emotionen, dabei aber leicht und locker zu lesen. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive von Tella erzählt, was ich sehr passend fand.

Tellas Geschichte ist in diesem Band abgeschlossen, dennoch bleiben noch so einige Fragen offen, die mich nun sehnsüchtig auf den finalen dritten Band warten lassen.

Fazit
Diese Fortsetzung bekommt von mir sehr gute vier Sterne. Ich mag die ungewöhnliche Idee der Reihe und die Protagonisten sehr. Erneut vermischt sich Schauspiel mit Realität, Lug und Betrug mit der Wahrheit und das empfand ich als sehr gelungen, sodass ich sehr neugierg bin wie diese Reihe endet.

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Hard Frost

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492703840
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Rory kämpft mit den Erinnerungen fast eine Marionette der Schnitter geworden zu sein. Dennoch hat sie endlich einen Platz in ihrem Leben gefunden. Sie ist ein Mitglied von Team Midgard und kämpft zusammen mit den anderen Mitgliedern gegen die Schnitter und rettet Artefakte. Doch Covington ist entkommen und Lance Fuller tot. Als während eines Schulausfluges ein Artefakt gestohlen wird, setzt Rory alles daran, dass es nicht in Covingtons Hände gelangt, denn er ist der Anführer der Schnitter.

Meine Meinung
Da mich der erste Band dieses Spin-offs trotz kleiner Mängel gut unterhalten konnte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Wieder einmal neigt die Autorin zu starken Wiederholungen. Die Geschehnisse des Vorbandes werden für meinen Geschmack zu detailliert wiederholt. Auch hat man immer wieder das Gefühl, dass diese Reihe ihrer eigentlichen „Mythos Academy“-Reihe rund um Gwen zu sehr ähnelt und es nicht viel neues gibt.

Doch zum Glück gibt es dennoch ein paar neue Wendungen, neue gefährliche Wesen und Auftritte von Göttern und mythologischen Kämpfern. Es gibt spannende Kämpfe und auch wenn der Plot sehr vorhersehbar bleibt, finde ich die Reihe dennoch gut für zwischendurch. Den Weltenentwurf und die Mythologie der Reihe mag ich sehr und so konnte ich wieder völlig darin versinken.

Rory als Protagonistin ist völlig nach meinem Geschmack. Sie ist anders als Gwen, sehr kämpferisch und stark und gibt nicht auf. Auch die anderen Figuren konnten mich von sich überzeugen, allen voran Ian und die anderen Mitglieder von Team Midgard. Durch deren Freundschaft hat sich Rory richtig schön entwickelt und es geht ihr immer besser. Und was wäre eine Geschichte von Jennifer Estep ohne eine kleine Liebesgeschichte. Dazu muss ich sagen, dass sie mir besser gefällt als bei Gwens Geschichte, da es zwischen Rory und Ian nicht so ein hin und her ist wie bei Gwen und Logan, auch wenn bei den beiden auch nicht alles glatt läuft und diese Liebesgeschichte sich sehr zart und unterschwellig entwickelt.

Der Schreibstil ist gewohnt toll zu lesen und alles wird aus Rorys Ich-Perspektive geschildert, was für starke Emotionen sorgt. Ich konnte gar nicht anders als mit ihr zu fühlen, zu leiden und mitzufiebern. Das Ende gefiel mir dann gut und ich bin trotz meiner Kritik gespannt auf den nächsten Band.

Fazit
Insgesamt bekommt diese Fortsetzung von mir knappe vier Sterne, denn trotz der ewigen Wiederholungen und der Vorhersehbarkeit mag ich die Mythologie und die Idee der Reihe sehr gerne. Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen und so bin ich gespannt auf den dritten Band.

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(91)

292 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Spiel der Macht

Marie Rutkoski , Barbara Imgrund
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.09.2018
ISBN 9783551583888
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Das Leben der siebzehnjährigen Kestrel ist vorherbestimmt, entweder sie heiratet früh, oder sie tritt der Armee bei Ihr Vater, der ranghöchste General von Valoria, wünscht sich natürlich, dass sie in seine Fußstapfen tritt. Doch Kestrel will mehr. Als es sie zufällig zum Sklavenmarkt verschlägt, ersteigert sie ohne groß nachzudenken den Sklaven Arin, der sie von Anfang an fasziniert. Doch er hat ein Geheimnis und dieses droht Kestrels Leben für immer zu verändern.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Schon das Cover konnte meine Neugierde wecken, aber auch der Klappentext klang interessant. Dank vieler sehr begeisterter Stimmen, waren meine Erwartungen an das Buch sehr hoch, vielleicht aber einfach zu hoch. Das Buch spielt in der Welt der Valorianer, die das Land der Herrani erobert haben. Es dreht sich viel um Macht, Intrigen, Geheimnisse und natürlich um die Sklaverei. Vieles dreht sich um Politik und Strategien, was ich insgesamt recht interessant fand. Allerdings wurde mir die Welt des Buches etwas zu wenig beschrieben. Nach und nach versteht man zwar, wer die Valorianer sind und wer die Herrani, aber ich hätte mir dennoch mehr Details gewünscht.

Zudem ließ die Spannung manches Mal auf sich warten. In dem ganzen Buch passiert eigentlich nicht viel und das was passiert, war mir zu vorhersehbar. Doch trotz meiner Kritik, ist es ein bewegendes Buch. Ich fühlte mich von dem Buch aber gut unterhalten, was vor allem an den Protagonisten lag. Ich mochte es wie Kestrel und Arin sich näher kommen und das trotz aller Hindernisse. Der Umgang der beiden zueinander ist bis auf Arins Geheimnis ehrlich und großartig. Zudem mochte ich Kestrels intelligente Art und ihre Liebe zur Musik, sie ist stark einfühlsam und liebenswert. Aber auch ihre Freunde fand ich großartig.

Der Schreibstil ist sehr einnehmend. Zu Beginn emfpand ich ihn als sehr nüchtern, ohne viele Emotionen, aber im Laufe des Buches wandelt sich das meiner Meinung nach. Das passt sehr gut zum Plot, zudem lässt sich alles leicht und locker lesen. Hauptsächlich wird der Plot aus Kestrels personaler Erzählperspektive geschildert, aber hin und wieder erlebt man als Leser aus Arins Perspektive, was ich normalerweise mag, aber hier hat es dafür gesorgt, dass der Plot zu vorhersehbar ist.

Das Ende wiederrum war dann recht spannend und es passiert im Vergleich zum restlichen Buch sehr viel. Zudem bin ich nun gespannt wie es mit Kestrel, Arin, den Valorianern und den Herrani weitergehen wird. Die Geschichte hat noch so viel Potenzial, das hoffentlich in der Fortsetzung genutzt wird.

Fazit
„Spiel der Macht“ ist ein Buch bei dem ich lange überlegen musste, wie ich es bewerte. Denn mir hat defintiv die Spannung gefehlt und das Meiste war mir zu vorhersehbar, vielleicht waren meine Erwartungen auch zu hoch. Aber dennoch muss ich sagen, dass ich es gerne gelesen habe und mir besonders die Protagonisten gefallen haben. Deswegen habe ich mich hier für sehr knappe vier Sterne entschieden und hoffe, dass das Potenzial in der Fortsetzung mehr genutzt wird.

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(135)

655 Bibliotheken, 35 Leser, 0 Gruppen, 78 Rezensionen

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Die Krone der Dunkelheit

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492705264
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Früher herrschte Krieg zwischen Thobria, dem Land der Menschen, und Melidrian, dem Land der Elva und Fae. Dank eines Abkommens herrscht mittlerweile ein Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern. Seitdem ist die Magie in Thobria verboten. Doch Prinzessin Freya erlernt sie dennoch. Denn sie glaubt nicht, dass ihr verschwundener Zwillingsbruder wirklich tot ist, wie es ihr gesagt wurde. Sie möchte ihn finden und riskiert dafür alles. Als ihr Suchzauber endlich funktioniert, erfährt sie, das sich ihr Bruder ausgerechnet in Melidrian befindet. Eine gefährliche Reise beginnt, die sie zusammen mit dem Wächter Larkin antritt.

Währenddessen sinnt Ceylan nach Rache und lässt sich als erste unsterbliche Wächterin ausbilden um die Welt der Menschen vor den Elva zu beschützen. Doch sie hat Probleme damit Befehle zu befolgen und schließlich muss sie ins verhasste Land Melidrian. Was hält das Schicksal für diese zwei sehr unterschiedliche Frauen bereit?

Meine Meinung
Bisher haben mir die meisten Bücher, die ich von Laura Kneidl gelesen haben, sehr gefallen. So war ich ich gespannt auf ihren ersten High-Fantasy-Roman. Das Genre lese ich nur selten, weil es mir oft zu anstrengend ist in komplett fremde und komplexe Welten einzutauchen, doch Laura Kneidl hat es geschafft, dass mir der Einstieg sehr leicht gefallen ist. Sie beschreibt alles bildgewaltig und die einzelnen Länder so, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Schnell hatte ich einen guten Überblick über die Welt des Buches, was durch die Karte zu Beginn des Buches erleichtert wurde.

Dabei nutzt die Autorin zwar bekannte Elemente, wie die Fae und Magie, aber sie hat auch viele eigene Ideen und kombiniert alles auf ihre ganz eigene Art, sodass ich gar nicht genug davon bekommen konnte. Zudem empfand ich das Buch als unglaublich spannend, abwechslungsreich und mitreißend. Es kommt keine Langweile auf und es gibt immer wieder Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Auch fand ich es erfrischend, dass es hier bisher keine Liebesgeschichte gibt, dafür aber Freundschaften entstehen.

Besonders toll fand ich die zwei weiblichen Protagonisten. Ich mag starke Frauenfiguren in Büchern und so konnten mich Freya und Ceylan komplett überzeugen. Beide sind komplett verschieden aufgewachsen. Die eine ist eine Prinzessin, die andere eine Waise. Beide haben ein Ziel und riskieren alles um dieses zu erreichen. Aber auch die anderen Figuren des Buches gefielen mir unglaublich gut. Dabei stehen verschiedene Personen im Fokus und dank einer Übersicht in der Klappenbroschur des Buches und Charakterzeichnungen ca. in der Mitte des Buches, fiel es mir leicht den Überblick zu behalten. Zudem ist jeder Figur so eindrucksvoll und facettenreich dargestellt, das ich mehr über jeden einzelnen erfahren wollte.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls, da alles emotional und für einen High-Fantasy-Roman sehr gut verständlich geschildert wir. Wie schon erwähnt schreibt die Autorin bildgewaltig. Sie hat aber auch einen großartigen Humor, der an den richtigen Stellen zu tragen kommt und kann spannende Actionszenen genauso gut schreiben, wie sanftere Szenen. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und jeder Handlungsstrang konnte mich begeistern.

Zudem verrät der Klappentext nur einen Bruchteil des Plots. Es passiert in dem Buch noch so viel mehr und ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Auch das Ende war nach meinem Geschmack, lässt mich aber nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.

Fazit
Für mich war „Die Krone der Dunkelheit“ ein wahres Highlight. Ich lese nur selten High-Fantasy-Romane, aber dieser hier konnte mich komplett begeistern. Starke Protagonisten, kombiniert mit einem gelungenen Schreibstil, einer Welt voller Magie und einem spannende Plot, sorgen für wahren Lesegenuss. Ich freue mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung.

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(50)

170 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

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Die Sprache der Dornen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.10.2018
ISBN 9783426226797
Genre: Fantasy

Rezension:

Da ich die „Grischa“-Trilogie und auch die „Krähen“-Reihe der Autorin unglaublich gerne mag, war für mich direkt klar, dass ich dieses Buch unbedingt haben muss. Zuerst war ich skeptisch, was den Preis angeht, da es recht wenige Seiten hat, aber dank der wundervollen Aufmachung, finde ich den Preis gerechtfertigt. Denn schon wenn man das Buch in die Hand nimmt, fällt auf, dass es sehr schwer ist, jede Geschichte ist illustriert und alles ist farbig, abwechselnd in Rot- oder Blautönen gehalten und wirklich hochwertig.

Das Buch beinhaltet sechs Märchen. Eins aus Semeni, drei aus Rawka, eins aus Kerch und eins aus Fijerda. Wer die Reihen der Autorin kennt, kann etwas mit den Bezeichnungen anfangen, wer nicht, der nicht, aber dennoch kann man dieses Büchlein meiner Meinung nach auch lesen, wenn man die Reihen der Autorin nicht kennt. Doch für Fans ist es noch einmal etwas besonderes.

Jedes Märchen ist unabhängig voneinander lesbar und wunderschön. Die Sprache ist märchenhaft und toll und ich finde, dass die Geschichten sogar für Kinder geeignet sind, auch wenn sie recht düster sind. Aber wenn man sich überlegt, wie die blutig die uns bekannten Märchen sind, dann denke ich schon, dass auch Kinder diese Märchen lesen können. Die Autorin sprüht nur so vor Ideen und Kreativität und das ist hier erneut spürbar. Außerdem ist sie extrem wandlungsfähig. Schon ihr „Wonder Woman“ Roman war vom Schreibstil her ganz anders als ihre anderen beiden Reihen und hier ist dieser erneut anders und an Märchen angepasst, was mich extrem begeistern konnte.

Auch die Moralvorstellungen der Geschichten und die Lehren, die man aus den Märchen ziehen kann, konnten mich überzeugen und so kann ich das Buch jedem, ob Fan der Autorin oder nicht, empfehlen.

Fazit
„Die Sprache der Dornen“ war für mich ein echtes Highlight. Nicht nur die Gestaltung ist wunderschön und etwas besonderes, auch die Märchen wissen zu überzeugen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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(76)

189 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

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Gemina

Amie Kaufman , Jay Kristoff , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423762328
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Durch den Überfall von BeiTech Industries auf die Bergbaubetriebe und den darauffolgenden Kämpfen, haben nur wenige Menschen überlebt. Diese Überlebenden befinden sich auf dem Forschungsschiff Hypatia auf dem Weg zur Sprungstation Heimdall. Dort leben Hanna und Nik, die ein komplett gegensätzliches Leben führen. Sie sind gelangweilt vom Leben und so spielen auch Drogen eine Rolle. Bis BeiTech Industries auf den Plan tritt und versucht auch die letzten Beweise zu vernichten.

Meine Meinung
Nachdem für mich der erste Band ein wahres Highlight war, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zwar hatte ich zuerst erwartet, dass hier wieder Kady und Ezra im Vordergrund stehen, da ich mir den Klappentext nicht durchgelesen habe, aber dennoch bin ich erneut restlich begeistert. Ich finde die Andersartigkeit dieser Trilogie einfach genial. Das ganze Konzept ist innovativ und mal etwas völlig anderes, was einfach nach meinem Geschmack ist.

Denn auch diese Fortsetzung ist nicht wie ein normaler Roman verfasst. Das Buch besteht aus einzelnen Teilen, wie Chat Protokolle, Berichte, Tagebucheinträge, Funkübertragungen, E-Mails, Bilder, Berichte und ähnlichem. Dabei gefielen mit besonders die Illustrationen von Marie Lu, die alles wunderbar ergänzen. Man bekommt hier eine Aneinanderreihung der verschiedensten Darstellungen geboten, die aber zusammen ein stimmiges Ganzes ergeben. Man muss als Leser die verschiedensten Informationen zusammensetzen und dennoch wird es nicht langweilig.

Ich empfand das Buch als spannend und sehr emotional. Es gibt eine leichte Romanze, die das Buch gut ergänzt und nicht fehl am Platz wirkt. Im Fokus stehen wie schon erwähnt nicht Kady und Ezra, die erst zum Schluss auftauchen, sondern Nik und Hanna. Man lernt deren Leben auf Heimdall kennen. Hanna empfand ich zwar manches mal als etwas anstrengend, weil sie als Tochter Kommandanten der Sprungstation Heimdall verzogen wirkt und weiß, wie sie ihren Willen bekommt. Ich mochte sie daher zuerst nicht, aber sie entwickelt sich in diesem Buch und zeigt sich irgendwann von einer ganz anderen Seite. Nik dagegen konnte mich als zwielichtige Figur, die dank seiner Familie zur Mafia gehört, direkt für sich einnehmen, weil er eine tolle freche Art und einen besonderen Humor hat und Hanna mag. Neben den beiden gibt es aber auch andere Figuren und so gibt es so einige spannende Handlungsstränge zu entdecken.

Eine Wendung hat mich dann komplett umgehauen. Ich wurde schockiert und mitgerissen und würde nun am liebsten den nächsten Band dieser ungewöhnlichen Trilogie lesen. Vor allem, da das Ende schon ein bisschen fies ist.

Fazit
Meine Erwartungen an „Gemina- Die Illuminae Akten_02“ waren hoch, doch ich wurde nicht enttäuscht. Ich finde die Idee und die Umsetzung grandios, denn es ist einfach mal etwas völlig anderes. Für mich war es erneut ein wahres Highlight und ich freue mich schon sehr auf den finalen dritten Band.

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(59)

277 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

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Fire & Frost - Vom Feuer geküsst

Elly Blake , Yvonne Hergane
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 19.09.2018
ISBN 9783473401659
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Ruby und Arcus haben es geschafft und den Thron des Frostkönigs zerstört. Doch damit haben sie auch den Minax befreit, ein Schattenwesen, das danach sein Unwesen im Königreich treibt. Irgendwie muss Ruby das Wesen aufhalten. Doch hat sie auch noch ganz andere Probleme. Als Fireblood ist sie bei den Frostbloods alles andere als beliebt und so hat sie trotz der Liebe zu Arcus oder gerade deswegen Feinde am Frosthof. Als sie dann eine Möglichkeit bekommt, den Minax zu besiegen, zögert sie nicht lange. Sie verlässt Arcus und reist ins Reich der Fireblood Königin.

Meine Meinung
Da mir der Weltenentwurf und damit auch die Idee der Fire- und Frostbloods schon im Vorband sehr gefiel, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Es geht zeitnah nach den Geschehnissen des ersten Bandes weiter. Der Minax ist frei, Arcus und Ruby sind ein Paar und Arcus versucht für Frieden in seinem Königreich zu sorgen. Doch der Hass auf die Firebloods sitzt tief und so hat es Ruby als Fireblood nicht leicht. Diesen Einstieg empfand ich als sehr gelungen und so war ich schnell wieder in der Welt des Buches versunken.

Vor allem nachdem Ruby Arcus verlässt um zusammen mit Kai, einem Fireblood, in das Reich der Fireblood Königin zu reisen, nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Hier gefiel es mir besonders, dass man nun das gegensätzliche Land der Firebloods kennenlernt und so noch mehr von der Welt des Buches sieht, auch wenn mir hier etwas die Beschreibungen des Landes gefehlt haben. Was mir jedoch etwas die Lust am Lesen genommen hat, war die hier völlig unnötige Dreiecksgeschichte. Ich bin eh kein Fan von so etwas und hätte ich das bei Band eins schon geahnt, hätte ich die Reihe wohl nie gelesen.

Dennoch empfand ich den zweiten Band als spannende Fortsetzung. Es gibt neue interessante Figuren und ich mochte Ruby als Protagonistin sehr gerne. Im letzten Band ging sie mir noch sehr auf die Nerven, hier wirkte sie deutlich reifer und sie war mir sympathischer, sie ist mutig und stark und lernt mir ihren Fähigkeiten umzugehen. Und gerade Kai war ein interessanter Protagonist, der es mir angetan hat.

Unterstützt wird das Ganze durch einen tollen und sehr atmosphärischen Schreibstil, der leicht und locker zu lesen ist und Emotionen überzeugend darstellen kann. Die Dialoge zwischen den Protagonisten gefielen mir hier sehr und dank des Schreibstils flogen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Auch die gewählte Ich-Perspektive gefiel mir, denn alles wird aus Rubys Sicht geschildert.

Gerade zum Ende hin gibt es spannende Wendungen und Enthüllungen und auch wenn manches zu kontruiert auf mich wirkte, war ich dennoch durchweg gefesselt und bin gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit
Ich werde wohl nie verstehen, wieso Dreiecksgeschichten in Jugendfantasybüchern so beliebt sind, aber dennoch gefiel mir das Buch im Großen und Ganzen. Ich mag den Weltenentwurf sehr und bin gespannt, wie alles im finalen dritten Band endet.

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(65)

251 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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Dämonentage

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2018
ISBN 9783492281836
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
An den letzten fünf Tagen des Jahres, kommen die Dämonen auf die Erde. Sie töten Menschen und niemand ist sicher. Diese Tage werden auch die Dämonentage genannt. Wirklich sicher, ist man nur auf geweihtem Boden oder man muss ein sehr gesichertes Haus haben. Die 17-jährige Adriana hat im letzten Jahr Freunde verloren und möchte dieses Mal auf Nummer sicher gehen. Sie wurde in eine Villa eingeladen und verbringt die Dämonentage dort mit ihren Freunden. Doch irgendetwas haben die Dämonen vor, denn sie belagern die Villa und als auf einmal der Halbdämon Cruz auf der Bildfläche auftaucht, wird alles noch viel komplizierter.

Meine Meinung
Da ich die ungewöhnlichen Geschichten von Nina MacKay immer sehr mag, war ich gespannt auf ihr neues Werk, das mich ab der ersten Seite begeistert hat. Die Idee der Dämonentage, die hier dargestellten Halbdämonen, was alles damit zusammenhängt und wieso es die Dämonentage überhaupt gibt, war komplett nach meinem Geschmack. Das Buch ist teils zwar sehr skurril und blutig, aber ich mag so etwas. Auch der typische teils schwarze und eigenwillige Humor der Autorin ist hier wieder spürbar, auch wenn ich ihn hier weniger dominant fand als in ihren anderen Büchern. Sowieso war dieses Buch mal irgendwie etwas völlig anderes.

Das Buch beginnt direkt spannend, da es genau an den Dämonentagen in Portland startet. Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt, damit Adriana und ihre Freunde rechtzeitig in Sicherheit gelangen. Schnell lernt man die Dämonen kennen, es geht rasant weiter und der Plot entwickelt sich immer weiter. Allerdings gefiel mir die Liebesgeschichte des Buches nicht immer. Denn sie ist zu dominant und an den falschen Stellen zu präsent. Eigentlich läuft Adriana und ihren Freunden die Zeit weg, da die Welt so wie sie sie kennen, bald nicht mehr existieren wird und dann verzetteln sie sich immer wieder in ihre Gefühle. Dennoch konnte mich die Liebesgeschichte an anderen Stellen begeistern, sodass mir das Buch dennoch sehr, sehr gut gefiel.

Zwischendurch habe ich mich gefragt, wie Adriana überhaupt mit zweien ihrer Freunde befreundet sein konnte, weil eine ganz schlechte Stimmung vorherrscht und sie angefeindet wird. Dabei wollte sie nur ihre Freunde in Sicherheit wissen. Die zwei mochte ich somit auch einfach nicht. Dagegen gefielen mir Adriana und Cruz sehr und auch einer von Adrianas Freunden. Cruz ist ein Alpha-Dämon, der einmal ein Mensch war, denn er ist als Halbdämon auf die Welt gekommen und erst als er alle zehn Gebote gebrochen hatte, wurde er zu einem Dämon. Die Darstellung der Dämonen und auch der verschiedenen Dämonenarten fand ich ebenfalls sehr interessant.

Der Schreibstil ist gewohnt spritzig, mit schlagfertigen Dialogen und voller Emotionen. Die Autorin schreibt auf eine besondere Art, die aber nicht für jeden etwas ist. Ich mag ihre Art, die Dinge zu schildern aber sehr. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, wobei die von Adriana überwiegt, was mir sehr gut gefiel.

An manchen Stellen ist der Plot sehr ruhig, an anderen wieder sehr rasant und actionreich. Diese Mischung gefiel mir gut, da man so das Gelesene auch mal sacken lassen konnte und sich der ganze Zauber des Buches entwickeln kann. Manches war sehr vorhersehbar, aber es gibt auch so manche Überraschungen. Das Ende ließ mich dann schockiert zurück, weil ich nicht wusste, dass es sich hierbei um einen Trilogieauftakt handelt. Wäre es ein Einzelband gewesen, hätte ich das Ende kritisiert, so lässt es mich nur sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten, weil wohl noch so einiges passieren wird.

Fazit
„Dämonentage“ konnte mich mit seiner originellen Idee begeistern. Zwar war die Liebesgeschichte nicht immer mein Fall, aber ansonsten ist das Buch nur knapp an meiner Höchstwertung vorbeigerutscht. Es ist teils skurril und blutig, mit einem besonderen Humor gespickt und nicht für jeden etwas. Bei mir hat es einen Nerv getroffen, sodass ich die Fortsetzung kaum abwarten kann.

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Glamour Girl - Wer liebt, verliert

Evelyn Uebach , Alexander Kopainski
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2018
ISBN 9783841505361
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Als Vickys beste Freundin Blanche einen Drohbrief bekommt, zögert Vicky nicht lange und versucht ihrer Freundin zu helfen. Gegen den Willen von Blanche versucht sie ausgerechnet zu Robin Dorville Kontakt aufzunehmen und wird so Teil seiner Glamourgesellschaft. Sie tritt gegen anderen Frauen an, in der Hoffnung seine Erstharmonie zu werden und zusammen mit ihm über die Glamourgesellschaft zu herrschen. Doch in Wahrheit hat sie ganz andere Pläne und gerät schnell in eine Welt voller Intrigen, Geheimnisse, Hass und Leidenschaft.

Meine Meinung
Ich war zuerst skeptisch, ob dieses Buch überhaupt etwas für mich ist. Denn der Titel hat mich einfach nicht gereizt. Doch nachdem ich dann mehr über dieses Buch gehört hatte, wurde ich neugierig und habe so an einer Leserunde dazu teilgenommen. Schnell war ich am Ende des Buches angekommen und warte nun sehnsüchtig auf den zweiten Band. Zu Beginn hätte ich nie gedacht, dass mich das Buch so gut unterhalten könnte.

Die Autorin entführt den Leser in die sogenannte Glamourgesellschaft. Es wird gefeiert, in Luxus geschwelgt und es herrschen ganz eigene Regeln. Ich glaube zwar nicht, dass die Glamourgesellschaft, wie sie hier dargestellt wird, wirklich funktionieren würde, aber man merkt, dass sich die Autorin zu dem Konzept sehr viele Gedanken gemacht hat und es viele interessante Ansätze gibt, die vielleicht etwas zu überspitzt dargestellt werden, aber gut zu dem Buch passen. Die Idee empfand ich definitiv als innovativ.

Man erlebt eine Welt voller Intrigen und Geheimnisse. Ich würde mich in so einer Welt wohl nicht wohlfühlen, aber ich fand sie doch interessant.Es gibt viele, viele Partys und dabei ist feiern Pflicht. Die goldenen Gesetze dieser Gesellschaft, findet man gleich zu Beginn des Buches, was mir sehr gut gefiel. Interessant finde ich auch, dass das Buch in Deutschland zur heutigen Zeit spielt, das hätte ich zuvor nicht erwartet.

Vicky kämpft mit anderen Frauen um die Gunst von Robin und auch wenn sie eigentlich nicht wirklich Erstharmonie werden möchte um mit ihm zu regieren und quasi seine Frau zu werden, gerät sie immer mehr in seine Welt hinein. Ich mochte sie sehr, weil sie für ihre Freundin kämpft. Doch besonders faszinierend war für mich Robin, auch wenn er vielen Klischees entspricht, herrisch, launisch und manches mal sehr anstrengend ist, fand ich es spannend, dass man nicht hinter seine Geheimnisse blicken kann und er durchweg undurchsichtig blieb, aber dennoch neugierig machen konnte. Sonst nerven mich oft solche Protagonisten, aber hier mochte ich es. Neben den beiden steht auch Clea sehr im Vordergrund, die ihr Leben liebt und für Robin alles tun würde.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und vor allem die Emotionen, die ich beim Lesen empfunden habe, konnten mich tief beeindrucken. Der Plot wird dabei aus Vickys und Cleas Ich-Perspektive geschildert, wobei die von Vicky dominiert.

Der Plot konnte mich insgesamt sehr gut unterhalten. Manchmal war es mir etwas zu viel Glamour, Schein und Partys und der Plot zog sich etwas in die Länge, aber das passt auch zu der hier dargestellten Glamourgesellschaft. Es gab manche Wendungen, die ich schon früh geahnt hatte, aber auch einige die mich überraschen konnten und gerade das Ende hat mich emotional mitgerissen, überrascht und begeistert und so bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung, die ich definitiv lesen werde.

Fazit
„Glamour Girl- Wer liebt, verliert“ hat mich positiv überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass es mir so gut gefallen würde und bin gespannt auf die Fortsetzung. Die Darstellung der Glamourgesellschaft fand ich interessant und die Idee innovativ. Doch besonders auf der emotionalen Ebene konnte mich das Buch begeistern.

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237 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 43 Rezensionen

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Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied

Victoria Schwab , Bea Reiter
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.09.2018
ISBN 9783785588635
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Verity City ist eine geteilte Stadt. Die Menschheit kämpft ums Überleben, denn durch jede Gewalttat entsteht ein Monster und diese haben es auf die Menschen abgesehen. Jede Seite der Stadt geht anders mit der Bedrohung um und wird von einem anderen Herrscher kontrolliert. Und ausgerechnet die Kinder dieser Herrscher treffen aufeinander. Deren Schicksal führt die beiden immer enger zusammen. Denn Kate möchte ihrem Vater beweisen, dass er stolz auf sie sein kann und August versucht sein wahres Wesen zu unterdrücken.

Meine Meinung
Da ich schon die „Vier Farben der Magie“-Trilogie der Autorin sehr mochte, war ich gespannt auf ihr neues Werk. Zu Beginn hatte ich einige Einstiegsschwierigkeiten ins Buch, weil ich erst verstehen musste, woher die Monster kommen, welche Arten es gibt und wie die Stadt Verity regiert wird. Das Worldbuilding ist unglaublich interessant, das Buch düster und teils sehr brutal. Ich finde die hier dargestellte Entstehung der Monster unglaublich faszinierend. Aus jeder Gewalttat entsteht ein Monster, je nachdem was es für eine war. Durch diesen schwierigen Einstieg dümpelt die Geschichte etwas vor sich hin, aber nachdem ich Zugang zu dem Setting gefunden habe, wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und war mehr als begeistert.

Besonders die Fähigkeiten der Monster und allen voran der Sunai, zu denen August gehört, konnten mich begeistern. Die Art, wie die Sunai töten und sie sich nähren, fand ich spannend, wenn auch düster und brutal. Auch die Machtstruktur der Stadt fand ich faszinierend, weil seit sechs Jahren ein Waffenstillstand herrscht, der aber auf der Kippe steht. Die beiden Seiten der Stadt sind komplett gegensätzlich. Es ist teils ein abgedrehtes Buch, aber ich lese gerne so etwas.

Allerdings haben es mir die Figuren nicht ganz leicht gemacht. Kate war mir auf den ersten Blick zu hart, August zu weich. Aber im Laufe des Buches kann man hinter Kates Fassade blicken und erfährt mit ihr zusammen mehr über ihre Vergangenheit. Spannend fand ich, dass August ein Gewissen hat, obwohl er ein Monster ist, was die Grenzen von Gut und Böse herrlich verschwimmen lässt. Die anderen Figuren waren hier etwas nebensächlich, auch wenn die Herrscher mich interessiert haben und es interessante Intrigen und Wiedersacher gibt.

Emotionen waren durchweg spürbar und auch der Schreibstil gefiel mir sehr. Vieles wird recht detailliert bschrieben und man sollte nicht zu zartbesaitet sein, weil es oft blutig wird. Manche Konflikte lösen sich zu schnell, aber alles in allem fand ich das Buch nach den schon erwähnten Startschwierigkeiten unglaublich spannend, abwechslungsreich und actiongeladen, aber an den richtigen Stellen auch sanft und so voller Gefühl. Der Plot wird abwechselnd aus der personalen Perspektive von August und Kate geschildert, was mir gut gefiel.

Besonders das Ende hat mich dann von dem Buch überzeugt und lässt mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.

Fazit
Dieser Auftaktband konnte mich nach einigen Startschwierigkeiten begeistern. Das Worldbuilding ist mal etwas anderes und ich finde die Darstellung der Monster und der Welt an sich mehr als faszinierend. Es ist ein düsteres, teils brutales Buch, das wohl nicht für jeden etwas ist. Bei mir hat es einen Nerv getroffen, sodass ich mich sehr auf die Fortsetzung freue.

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122 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Morgen wirst du bleiben

Nica Stevens
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.09.2018
ISBN 9783551317537
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Für die 17-jährige Jill ist nichts mehr wie zuvor. Sie hat immer noch mit den Folgen ihres schweren Fahrradunfalls zu kämpfen und nun zieht sie auch noch mit ihrer Familie nach Santa Barbara. Sie könnte gut darauf verzichten, die Neue zu sein. Doch dann trifft sie Adam, der vom ersten Augenblick ihre Neugierde weckt. Doch er ignoriert sie, wenn sie nicht alleine sind und als sie ihn eines Tages einfach anspricht, wenden sich auf einmal alle ihre Mitschüler von ihr ab. Was für ein Geheimnis verbirgt Adam?

Meine Meinung
Dieses Buch habe ich überraschend vom Verlag zugeschickt bekommen. Da Nica Stevens für mich keine Unbekannte ist, war meine Freude groß. Eigentlich wollte ich nur kurz in das Buch reinlesen und schon war ich mitten drin und musste es einfach zu Ende lesen, auch wenn ich dadurch viel zu wenig Schlaf bekommen habe. Das schaffen bei mir momentan nur noch wenige Bücher, was alleine schon für Jills und Adams Geschichte spricht.

Es ist einfach ein Buch, das unter die Haut geht, voller Gefühl und Ehrlichkeit. Ich habe zwar recht schnell geahnt, was Adams Geheimnis ist, aber ich fand die Enthüllung des Ganzen und was danach folgt wirklich grandios. Zwar könnte man sich darüber streiten, wie realistisch, das hier angesprochene Thema ist, aber niemand weiß wirklich, was in so einer Situation geschieht und deswegen finde ich das Thema unglaublich spannend und interessant dargestellt. Ich schreibe hier bewusst so schwammig darüber, da ich das Thema an sich nicht verraten möchte um nicht zu spoilern. Wer das Buch kennt, dürfte aber wissen, was ich meine.

Toll dargestellt fand ich auch Jills Probleme nach ihrem Unfall, die Liebe zu ihrem kleinen Bruder, für den sie alles tun würde und ihre Familie an sich. Aber auch Adam und seine Familie fand ich spannend. Hier werden ganz alltägliche Probleme mit ehrlicher und authentischer Liebe kombiniert und gewürzt mit etwas Außergewöhnlichem. Die Figuren des Buches sind dabei so echt, so authentisch und mit Ecken und Kanten dargestellt, das man sie einfach gern haben muss. Ich habe beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle mitgemacht und konnte gar nicht anders als mit den Figuren zu fühlen.

Der Schreibstil ist ebenfalls großartig, denn die Autorin kann mit wenigen Worten fesseln und Emotionen ausdrucksstark übermitteln, schreibt aber auch auf eine atmosphärische Art, sodass ich am liebsten auch einmal Santa Barbara besuchen wollen würde. Alles wird aus Jills Ich-Perspektive geschildert, was einfach wunderbar zum Buch passt.

Hier bekommt man als Leser eine einzigartige Liebesgeschichte geboten und das Ende ist anders als ich es erwartet hätte, aber so passend und so schön. Für mich war das Buch ein echtes Highlight.

Fazit
„Morgen wirst du bleiben“ geht unter die Haut. Hier bekommt man als Leser eine einzigartige und ergreifende Liebesgeschichte geboten, die echt und etwas ganz besonderes ist. Ich kann jedem Jills und Adams Geschichte ans Herz legen und bin froh, dass ich das Buch gelesen habe.

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Die Ring-Chroniken - Begabt

Erin Lenaris
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.09.2018
ISBN 9783959672115
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Inhalt
Die 16-jährige Emony lebt in einer Welt, in der es nur noch wenig Wasser gibt und ihre Heimat eine Wüste ist. Um zu überleben verlässt sie ihre Heimat, die Rauring-Wüste, und wird Adoptin bei WERT, dem Unternehmen, das die weltweite Wasserversorgung kontrolliert. Dabei hat Emony eine ganz besondere Gabe. Sie kann Lügen erkennen und so findet sie schnell heraus, was WERT vor der Menschheit verbirgt und wie das Unternehmen die Menschen ausbeutet. Doch sie kann niemandem Vertrauen, auch wenn ihr Ausbilder Kohen ehrlich zu ihr zu sein scheint.

Meine Meinung
Beinahe wäre diese Dystopie an mir vorbeigegangen, da mich das Cover nicht sonderlich anspricht. Aber als ich erfahren habe, dass es sich hierbei um eine deutsche Autorin handelt und es eine Leserunde dazu geben soll, wurde ich neugierig und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe das Buch zu lesen.

Hier wird ein Zukunftsszenario dargestellt, das erschreckend realistisch ist. Unsere einst grüne Welt, ist einer Wüste gewichen. Es gibt nicht einmal Wasser um sich zu waschen und kaum genug zum trinken. Das Wasser ist teuer und die Menschen kämpfen ums Überleben. Das Weltbuilding ist hier wirklich gelungen und konnte mich mit seiner erschreckenden Darstellung faszinieren. Was für uns heute selbstverständlich ist, ist für Emony und ihre Familie purer Luxus. Im krassen Gegenzug dazu steht dann die Welt in die Emony dank ihrer Ausbildung gerät und wo sie erfährt, wie anders die Menschen in Polaris leben. Sie haben Wasser im Überfluss und leben im Luxus.

Der Plot an sich erinnerte mich etwas an andere Dystopien, wie z.B. "Die Bestimmung" zumal sich Emony und ihr Ausbilder Kohen schnell näher kommen und auch die Ausbildung mich etwas daran erinnert hat. Dennoch finde ich den Plot spannend und unterhaltsam. Manche Wendungen waren mir zu vorhersehbar, andere habe mich dagegen richtig geschockt. Es ist ein düsteres Buch voller Gefahren und Hoffnungslosigkeit, doch Emony und ihre Freunde geben nicht auf.

Etwas nervig fand ich Emonys besten Freund Felix, der ohne Unterbrechung redet und sich hier eine Dreiecksgeschichte anbahnt, die einfach nicht so mein Fall war. Dennoch mochte ich seine witzige und aufgeweckte Art, da er Emony gut kennt und ihr hilft. Emony dagegen ist eher ruhig, tough und hat klare Ziele vor Augen. Ich mochte sie wirklich sehr. Auch Kohen mochte ich. Er ist der typische ruhige und geheimnisvolle Protagonist, der ein Geheimnis verbirgt, mit dem ich so nicht gerechnet hätte. Natürlich gibt es auch die typischen "Bösewichte" und Gegenspieler und ich muss sagen, dass die Ausarbeitung aller Figuren sehr gut gelungen war.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und dabei leicht und locker. Ich konnte mir alles bildhaft vorstellen und da alles aus Emonys Ich-Perspektive geschildert wird, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Ihre Emotionen waren fast greifbar spürbar und ich habe mit ihr gelitten und gebangt.

Zwischendurch gab es leichte Längen im Plot, aber das Ende war wirklich spannend, ereignisreich und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit
Dieses Buch kann ich jedem Dystopiefan empfehlen. Das Worldbuilding ist gelungen und auch der Plot kann unterhalten. Hier bekommt man als Leser eine düstere Zukunftsversion geboten und ich bin gespannt, was Emony und die anderen noch so erleben werden.

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Das Gold der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.09.2018
ISBN 9783426654491
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Kaz Brekker und die Krähen sind zurück und sie haben nur ein Ziel: Rache. Denn nachdem sie nach Ketterdam zurückkehren, werden sie verraten und Inej gefangen genommen. Nur knapp überleben die anderen Krähen. Doch Kaz wäre nicht Kaz, wenn er nicht bereits Pläne schmieden würde und alles in seiner Macht stehende unternehmen würde, um Inej zu befreien und sich zu rächen.

Meine Meinung
Was habe ich mich auf diese Fortsetzung gefreut. Schon die „Grischa“-Trilogie gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen und auch der Auftakt dieser Dilogie „Das Lied der Krähen“ war für mich ein Highlight. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Ich finde es vor allem spannend, dass diese Reihe ebenfalls in der Welt der Grischa spielt, aber doch irgendwie ganz anders ist.

Für den Einstieg ins Buch habe ich etwas Zeit gebraucht, da ich Band eins vor ungefähr einem Jahr gelesen habe und es einfach eine komplexe Dilogie ist. Doch nachdem mir der Einstieg gelang, war ich wieder völlig gefesselt. Der Plot beginnt nahtlos nach den Geschehnissen des ersten Bandes, ohne große Rückblenden, aber doch so, dass die Erinnerung gut aufgefrischt wird, was mir den etwas schweren Einstieg erleichtert hat.

Die Krähen sind zurück und schwören Rache, aber zuerst hat Inejs Rettung Priorität. Verschiedene Handlunsgsstränge werden hier dargestellt, weitergeführt und schließlich zu einem großen Ganzen geformt. Ich liebe die Ideen der Autorin und wie komplex doch die Welt ihrer Bücher ist. Die Idee der Grischa mochte ich schon immer, aber auch die Krähen gefielen mir.

Dabei finde ich es besonders spannend, wie unterschiedlich die Krähen sind, welche Fähigkeiten jeder hat, wie sie zusammenarbeiten und wie die zwischenmenschliche Beziehungen zueinander sind. Ich empfand die Protagonisten Kaz, Inej, Nina, Matthias, Jesper und Wylan im ersten Band schon als tiefgründig und vielschichtig und dieser Eindruck wurde hier sogar noch verstärkt.

Der Schreibstil zeichnet sich erneut durch einen teils bissigen und sarkastischen Humor und schlagfertigen Dialogen aus, aber auch durch atmosphärische Beschreibungen und einer ganz besonderen Sprache. Dazu kommt, dass die Autorin Emotionen eindrucksvoll vermitteln kann und so den Leser die verschiedenen Gefühle ihrer Protagonisten hautnah miterleben lässt. Erneut wird der Plot aus verschiedenen Perspektiven geschildert und ich finde das hier einfach großartig. Keine Perspektive ist langweilig und nichts überflüssig.

Der Plot an sich ist actionreich, spannend, voller Emotionen und basiert auf einem Fantasyhintergrund, der einfach komplett nach meinem Geschmack ist. Der Hauptschauplatz des Buches ist die Hafenstadt Ketterdam und diese wird so detailliert beschrieben, dass ich das Gefühl hatte hautnah dabei zu sein. Das Buch gipfelt in einem grandiosen Finale, nach dem ich wirklich traurig bin, dass das Abenteuer der Krähen schon wieder vorbei ist. Ich fand Band eins schon sehr gelungen, aber Band zwei ist sogar noch besser und ich würde mich freuen, wenn es doch noch eine Fortsetzung geben würde.

Fazit
Was für eine Fortsetzung und was für ein Dilogie-Abschluss… Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich diese Dilogie rund um die sechs Krähen liebe und diese Fortsetzung gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Zwar habe ich gemerkt, dass für so eine komplexe Geschichte zu viel Zeit zwischen den einzelnen Bänden lag, aber dennoch bin ich mehr als begeistert und kann das Buch jedem Fantasyfan ans Herz legen.

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Spinnenzeit

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.09.2018
ISBN 9783492281508
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Wie wurde Gin Blanco eigentlich zur Auftragskillerin „Die Spinne“? Was passierte als die Feuermagierin Mab Monroe in ihr Leben eindrang und sich Gins Leben für immer veränderte? Das und noch viel mehr erfährt man in dieser Vorgeschichte zu der „Elemental Assassin“-Reihe.

Meine Meinung
Ich bin ein riesiger Fan der „Elemental Assassin“- Reihe und für mich ist das die beste Reihe der Autorin. Eigentlich mag ich so lange Buchreihen nicht, aber hier fiebere ich jedem einzelnen Band entgegen und habe vor jedem neuen Band Angst, enttäuscht zu werden. Dieser zehnte Band befasst sich mit Gins Vergangenheit und bildet so die Vorgeschichte zu den bisherigen Bänden. Man springt mal ebend zehn Jahre in die Vergangenheit. So ist dieser Band perfekt für Neueinsteiger, die einmal in die Reihe hineinlesen wollen, aber auch für Fans auf jeden Fall ein Muss. Die Idee hinter allem und die Magie, die in dem Buch vorkommt, konnte mich erneut begeistern.

Und obwohl man in den letzten Bänden schon einiges über Gins Vergangenheit erfahren hatte, wurde es hier nicht langweilig. Man versteht noch besser, wie Gin so geworden ist, wie sie nun mal ist und ich fand es unglaublich toll die jüngere Gin kennenzulernen. Ich mag sie mittlerweile unglaublich gerne und nach diesem Band sogar noch mehr, weil ich nun einfach verstehe, wieso sie eine so harte und teils grausame Killerin geworden ist, die aber immer noch ein Herz hat. Toll fand ich auch bekannte Figuren wiederzusehen und noch mehr über Fletcher, Gins Mentor, Ausbilder und Ziehvater zu erfahren.

Gin ist hier so unglaublich menschlich, da man sie bei Fehlern beobachten kann. Sie wirkt noch unbedarft und unerfahren und ist noch so anders als man sie später kennt, was mich wirklich fasziniert hat. Dennoch wird ihre Veränderung unglaublich authentisch und nachvollziehbar dargestellt.

Es wird nicht langweilig. Das Buch ist actionreich und spannend, aber auch die Liebesgeschichte von Gin und Sebastian fand ich großartig. Eine Wendung hat mir dann allerdings fast das Herz zerrissen. Ich konnte gar nicht anders als mit Gin zu fühlen.

Der Schreibstil ist wie immer großartig, leicht und locker zu lesen, voller
Emotionen und unglaulich atmosphärisch. Ich hatte das Gefühl wirklich
hautnah dabei zu sein. Alles wird wie gewohnt aus Gins Ich-Perspektive geschildert, was ich einfach unglaublich toll finde.

Nach diesem grandiosen Band, kann ich die Fortsetzung erneut gar nicht erwarten.

Fazit
Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe. Es wird einfach nicht langweilig und es gibt keine bessere Bad Ass Protagonistin als Gin und nach diesem Band versteht man sie noch so viel mehr. Ich kann dieses Buch jedem Fan und jedem der es einmal werden möchte empfehlen. Denn ich kann die weiteren Bände gar nicht erwarten.

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86 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Die Abenteuer des Apollo 2: Die dunkle Prophezeiung

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551556899
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Apollo steckt weiterhin in dem Körper von Lester fest, einem pickeligen Junge ohne besondere Fähigkeiten. Dennoch hat er eine Aufgabe zu erfüllen. Er muss die alten Orakel wiedererwecken und den Kampf gegen das Triumvirat bestreiten. Doch ausgerechnet Meg soll ihn aufhalten. Zum Glück ist Apollo nicht allein, doch können er und seine Mitstreiter ihre Mission erfüllen und im besten Fall auch noch Meg retten?

Meine Meinung
Wer mich kennt weiß, dass ich ein riesiger Rick Riordan Fan bin und jedem Buch entgegenfiebere. Dennoch muss ich sagen, dass die „Apollo“- Reihe meiner Meinung nach nicht ganz an „Percy Jackson“ und „Magnus Chase“ herankommt, aber dennoch sehr unterhaltsam ist.

Ich finde Apollo selber nur etwas nervig, weil er komplett von sich eingenommen ist und er immer wieder erzählt, wie toll er doch ist und was er alles als Gott vollbracht hat und so weiter. Allerdings muss ich sagen, dass man so langsam eine Veränderung bei ihm bemerkt, die mir schon im Vorband aufgefallen ist. Er sorgt sich um andere, überdenkt sein Verhalten als Gott und erlebt, die Konsequenzen seiner Taten. Und gerade das gefiel mir an dieser Fortsetzung am meisten. Aber auch die anderen Figuren mochte ich sehr.

Man trifft auf alte Bekannte und neue Figuren und am Ende taucht jemand auf, der im dritten Band voraussichtlich eine größere Rolle einnehmen wird und auf den ich mich besonders freue. Sowieso finde ich es toll, wie Rick Riordan seine ganzen Reihen immer wieder miteinander verbindet und es für Kenner seiner anderen Werke immer wieder tolle Momente gibt.

Dennoch gehen Rick Riordan nie die Ideen aus und es wird nie langweilig. Die Geschichte der Orakel, Apollos Aufgabe, seine Widersacher und Verbündeten konnten mich unglaublich begeistern. Mir gefiel hier besonders die Idee des Bronzedrachen Festus, aber auch was es mit dem neuen Orakel auf sich hat und was es hier für neue Erkenntnisse gibt.

Zu Beginn zog sich der Plot meiner Meinung nach etwas, aber kurz danach wird man mit Überraschungen, spannenden Momenten, Action und großen Emotionen belohnt. Und auch der typische Humor von Rick Riordan kommt hier nicht zu kurz.

Das spiegelt sich auch in dem Schreibstil wieder. Er ist gewohnt großartig, voller Humor und Sarkasmus, flott zu lesen und actionreich. Teilweise geht es hier Schlag auf Schlag und der Autor gibt dem Leser wenig Zeit zum Erholen. Alles wird aus Apollos Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend fand.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss, der mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten lässt, da ich von dieser Großartiges erwarte.

Fazit
„Apollo“ kommt zwar bisher meiner Meinung nach nicht ganz an „Percy Jackson“ und „Magnus Chase“ heran, dennoch finde ich auch diese Reihe sehr unterhaltsam, spannend, humorvoll und großartig und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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