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44 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

verlag loewe, jugendroman, reihe, fantasy

Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband
Erschienen bei Loewe, 15.01.2018
ISBN 9783785584163
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Adelina hat es geschafft, sie herrscht über Kenettra und kann sich an all jenen rächen, die ihr einst übel mitgespielt haben. Sie kennt keine Gnade und herrscht mit Hilfe von Angst. Doch als sie die Nachricht erhält, dass ihre Schwester sterben wird und alle Begabten in Gefahr sind, beschließt sie schweren Herzen mit der Gemeinschaft der Dolche zusammenzuarbeiten. Doch trauen kann sie niemandem.

Meine Meinung
Auf diesen Abschluss habe ich sehnsüchtig gewartet, da ich die Idee dieser Trilogie mehr als gelungen finde. Bei diesem Abschluss bekommt man auch die letzten Antworten geboten und so wird klar, wieso es die Begabten wirklich gibt. Bisher war mir auch nicht bewusst, wie ihre Gaben mit dem Ganzen zusammenhängen. Das finde ich hier wirklich sehr gut gelöst.

Doch ich muss gestehen, dass mich diese Trilogie besonders durch Adelina überzeugen konnte. Denn sie bleibt sich selbst treu und ist wirklich kein sympathischer Mensch. Sie weckte in mir stets Antipathien und sie ist eine Protagonistin, die man einfach nicht mögen kann. Sie ist grausam, egoistisch, wirkt oft verrückt, ihre Handlungen sind nicht nachvollziehbar und sie ist wirklich ein schrecklicher Mensch. Doch gerade das finde ich innovativ und toll. Ich lese gerne Bücher, in denen die Protagonisten so sind. Außerdem wird hier noch viel deutlicher, wieso sie eigentlich so ist und am Ende macht sie eine Wandlung durch mit der ich so nicht gerechnet hätte. Doch wer hier auf eine ganz andere Adelina hofft, wird enttäuscht werden.
Aber auch die anderen Begabten konnten mich überzeugen und ich finde, dass die Figuren außerordentlich toll und facettenreich ausgearbeitet sind.

Der Plot zog sich zu Beginn meiner Meinung nach etwas in die Länge, so dass ich etwas gebraucht habe um wieder völlig in die mittelalterlich angehauchte Fantasywelt einzutauchen. Dabei fand ich das Setting durchweg gelungen. Doch es passiert zuerst zu wenig, was mich auch interessierte. Außerdem ist es wie die Vorgänger recht brutal.
Erst als Adelina die Nachricht über den baldigen Tod ihrer Schwester erhält, konnte mich das Buch wieder völlig in seinen Bann ziehen. Ab da gibt es spannende Wendungen und Entwicklungen und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, emotional und bildgewaltig. Und erneut konnte ich mich irgendwie in Adelina hineinversetzen, obwohl ich kein Verständnis für sie hatte. Doch ihre Emotionen waren so greifbar geschildert, dass ich dennoch mit ihr fühlen konnte. Das wird dadurch ergänzt, dass der Großteil des Buches aus Adelinas Ich-Perspektive geschildert wurde. Dennoch gibt es wie in den Vorbänden hin und wieder einen Perspektivwechsel, was das Ganze wunderbar abrundet.

Das Ende gefiel mir wirklich gut, es war emotional, spannend und schließt das Ganze überzeugend ab. Für mich ist diese Trilogie etwas ganz besonderes und ich bin froh, dass ich Adelina auf ihrem Weg begleitet habe, auch wenn ich sie die meiste Zeit gehasst habe. Aber gerade so etwas macht ein gutes Buch für mich aus. Wäre sie mir gleichgültig gewesen, hätte mich diese Reihe nie so begeistert.
Ich bin schon jetzt gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Fazit
"Young Elites- Die Herrschaft der Weißen Wölfin" bietet einen gelungenen Abschluss einer besonderen Trilogie. Doch wer nur Bücher mit einer typischen Heldenfigur als Protagonist sucht, wird mit Adelina nicht glücklich werden. Mir hat gerade das an der Reihe gefallen und so kann ich dieses Finale auf jeden Fall empfehlen.

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(209)

458 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

homosexualität, liebe, coming out, freundschaft, jugendbuch

Nur drei Worte (Nur drei Worte – Love, Simon )

Becky Albertalli , Ingo Herzke
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.02.2016
ISBN 9783551556097
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Simon und Blue kommunizieren nur über E-Mails, doch sie wissen die intimsten Geheimnisse voneinander und Simon merkt, dass er langsam aber sicher Gefühle für Blue entwickelt. Doch er weiß nicht, wer Blue wirklich ist und als deren E-Mails von jemanden gelesen werden, der die Situation ausnutzen möchte, wird Simons ganzes Leben auf den Kopf gestellt.

Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass dieses Buch bisher an mir vorbeigegangen ist, aber da es dazu eine Verfilmung geben wird und der Verlag mich darauf aufmerksam gemacht hat, war ich sehr neugierig. Und ich muss sagen, dass ich froh bin es endlich gelesen zu haben. Denn es ist ein ganz besonderes Buch, in dem es um einen schwulen Jungen geht, der sein Coming-out noch vor sich hat. Aber hier wird die Homosexualität nicht übertrieben in den Vordergrund gestellt. Die Geschichte hätte genauso funktioniert, wenn Simon nicht schwul gewesen wäre und das finde ich wirklich grandios. Oft wird das Thema Homosexualität sonst überdramatisiert und es ist schön, dass es hier nicht so ist.
Es ist eine zuckersüße und authentische Liebesgeschichte, die tolle Werte vermittelt.

Allerdings hat es mich zu Beginn noch nicht ganz gefesselt, da recht wenig passiert. Man lernt Simon und seine Freunde Nick, Leah und Abby kennen und bekommt den E-Mail-Verlauf zwischen Simon und Blue gezeigt und erlebt, wie Martin (er ist derjenige, der die E-Mails gelesen hat) Simon erpresst.
Die Idee des Buches ist natürlich nicht wirklich etwas neu, aber die Umsetzung ist definitiv gelungen.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war wie sehr auch die Geschichte von Simons Freunden und deren Gefühle, sowie Martins Gefühle für eine von Simons Freundinnen, im Vordergrund stehen. Mir hätte es besser gefallen, wenn es ein bisschen weniger Liebesdrama gegeben hätte.
Dennoch ist die Geschichte zwischen Simon und Blue einfach herzerwärmend, süß und wunderschön.

Unterstützt wird das Ganze dadurch, dass die Figuren des Buches authentisch und toll dargestellt wurden. Ich konnte mich zu jeder Zeit in sie hineinversetzen.
Und auch der Schreibstil gefiel mir. Das Buch ist leicht und locker zu lesen, teils sehr humorvoll, aber auch emotional und einfach fesselnd. Neben den schon erwähneten E-Mails, wird der Plot komplett aus Simons Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend fand.

Das Ende ist wunderschön und ich habe es genossen Simon auf seinem Weg zu begleiten und zu erfahren, wer hinter Blue steckt. Nun bin ich sehr gespannt auf die Verfilmung.

Fazit
"Nur drei Worte" bekommt von mir sehr gute vier Sterne. Es ist ein besonderes Buch über einen homosexuellen Jungen. Die Autorin hat es geschafft, dass das Thema nicht überdramatisiert wurde und man bekommt hier eine süße und wundervolle Liebesgeschichte geboten.

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(23)

105 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

throne of glass, jugendbuch, vorgeschichte, high fantasy, celaena

Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novellas 1-5

Sarah J. Maas , Ilse Layer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.12.2017
ISBN 9783423717588
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Celaena ist meistgefürchteste Assassinin ihres Königreiches. Zusammen mit Sam, einem anderen Assassinen, führt sie einen Auftrag nach dem nächsten durch. Doch je mehr Celaena erlebt, desto mehr zweifelt sie an ihrem Meister Arobynn, der sie einst aufgenommen und ausgebildet hat.

Meine Meinung
Mittlerweile bin ich ein riesiger Fan von den Büchern von Sarah J. Maas und als ich hörte, dass endlich Celaenas Vorgeschichte als Taschenbuch erscheint, musste ich es einfach lesen. Zwar wusste man im Groben schon aus der eigentlichen "Throne of Glass"-Reihe, was mit Celaena und Sam geschehen ist, aber ich fand es toll, dass noch einmal in fünf Kurzgeschichten hautnah mitzuerleben.
Es ist eine tolle Ergänzung zur eigentlichen Reihe und man kann so Celaena noch besser verstehen, als man es so schon konnte.

Zwar weiß man auch, wie dieses Buch endet, aber ich fand es toll die Beziehung zwischen Celaena und Sam mitzuerleben und auch was sie sonst vor den Salzminen erlebt hat. Und obwohl ich vieles schon wusste, fand ich dieses Buch zu keiner Zeit langweilig. Denn man erlebt hier Aufträge, die man noch nicht kennt und Celaena von einer ganz anderen Seite, als man sie bisher kannte, denn ihre Gefühle für Sam fand ich großartig.

Sowieso ist sie eine Protagonistin, die ich einfach klasse finde. Sie ist stark, berüchtigt, kann kämpfen und sich selber helfen, hat aber echte Gefühle und das Herz am rechten Fleck, aber auch noch viel zu lernen. Aber auch Sam konnte mich überzeugen, da ich ihn bisher nur als Celaenas Erinnerungen kannte und hier ein viel besseres Bild von ihm bekommen habe. Auch Arobyn lernt man hier besser kennen und erlebt nach und nach, was sich hinter dem Meister der Gilde verbirgt, auch wenn er noch immer sehr geheimnisvoll bleibt.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Ich mag hier besonders die verbalen Schlagabtäusche und Dialoge und dass Celaena nicht auf den Mund gefallen ist. Aber auch die Beschreibungen und die Emotionen des Buches konnten mich überzeugen und waren so greifbar geschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Für mich war das Buch trotz vielem Bekannten eine großartige Ergänzung zur Reihe und für jeden Fan ist es auf jeden Fall ein Must-Read.

Fazit
Diese fünf Geschichten, die zusammen Celaenas Vorgeschichte bilden, konnten mich wirklich überzeugen. Man erfährt bis ins Detail, wie es dazu kam, dass Celaena in den Salzminen gelandet ist und spürt ihre Liebe zu Sam, so dass man sie noch viel besser verstehen kann, als zuvor. Ich kann dieses Buch jedem Fan und jedem der einer werden möchte empfehlen, denn nicht umsonst gehört die Autorin mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren.

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139 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

geister, london, agenten, lockwood & co, geisterjäger

Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.11.2017
ISBN 9783570174623
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Seitdem der sprechende Schädel Lockwood und seinen Freunden etwas unglaubliches verraten hat, versuchen sie dem auf den Grund zu gehen. Dafür brechen sie in das Mausoleum ein, in dem die Agentin Marissa Fittes ruht. Diese ist legendär, denn mit ihr fing der Kampf gegen die Geister an. Doch wenn der Schädel recht hat, liegt sie gar nicht in ihrem Grab und alles was sie bisher zu wissen glaubten, wird auf den Kopf gestellt.

Meine Meinung
Einerseits konnte ich es gar nicht erwarten dieses Finale zu lesen, andererseits war ich aber auch traurig, dass diese besondere Reihe rund um Lockwood, Lucy, ihren Freunden und den Geistern vorbei ist. Ich liebe das Setting des Buches und auch die Idee dahinter hat auch nach vier Bänden nicht seinen Reiz verloren.
Dennoch war ich skeptisch, wie der Autor die vielen offenen Fragen wohl in ein stimmiges Finale packen wird. Doch er hat mich überzeugt. Dieser finale Band steht seinen Vorgängern in nichts nach und die offenen Fragen und Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach wunderbar gelöst.

Viele Auflösungen waren mir dank der Vorbände schon klar, aber dennoch konnte mich der Autor mit einigen Sachen überzeugen. Und auch sonst ist der Plot spannend, actionreich und emotional, enthält aber auch den typischen Humor des Autors, der die Stimmung immer wieder auflockert. Da mochte ich besonders die Wortgefechte zwischen Lucy, Lockwood, Georg, Holly und Kipps. Aber auch die gruselige Atmosphäre und der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz.

Ich liebe den Mischung aus einer Agentengeschichte und einer Geistergeschichte in der Erwachsene nur eine Nebenrolle spielen.
Sowieso finde ich die Protagonisten der Reihe einfach großartig. Jeder hat seine Ecken und Kanten und eine gewisse Tiefe. Mittlerweile hat man alle näher kennengelernt und auch viele Facetten der Protagonisten erlebt und viel über deren Vergangenheit erfahren. Wenn man die Reihe liest kann man gar nicht anders als Lucy, Lockwood, Georg und Holly, aber auch Kipps in sein Herz zu schließen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Alles wird atmosphärisch, manchmal sehr gruselig und manchmal mit viel Humor geschildert, sodass es viel Abwechslung gibt. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und mit wenigen Worten lässt der Autor ein wahres Feuerwerk der Gefühle und ein regelrechtes Kopfkino entstehen. Alles wird aus Lucys Ich-Perspektive geschildert, was mir schon in den Vorbänden gefallen hat.

Wie schon erwähnt gefällt mir das Finale und so schließt auch das Ende dieses letzten Bandes die Geschichte sehr gut ab und ließ mich zufrieden zurück. Ich bin zwar traurig, dass die Reihe nun vorbei ist, aber dieses Finale konnte mich darüber hinwegtrösten, so dass ich jetzt nur gespannt bin, was der Autor als nächstes schreibt.

Fazit
Dieses Finale konnte mich komplett überzeugen. "Lockwood & Co." ist eine besondere Reihe mit einem genialen Setting und tollen Ideen. Ich kann es jedem empfehlen, der einer Mischung aus Agenten- und Geistergeschichten mit jungen Protagonisten nicht abgeneigt ist. Besonders der Humor konnte mich immer wieder überzeugen.

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(12)

61 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

drachen, schnee, fantasy, feuerschwert, magie

Die Eiskriegerin

Licia Troisi , Bruno Genzler
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.11.2017
ISBN 9783453318991
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Myras Leben verändert sich für immer als sie acht Jahre alt ist. Ihr Adoptivvater wird ermordet und sie selber kommt gerade so mit dem Leben davon. Nach diesen Ereignissen wird sie zur Kriegerin und zehn Jahre später kämpft sie an der Seite von Acrab. Und obwohl sie Acrab nicht verlassen möchte, sinnt sie nach Rache und begibt sich auf die Suche nach den Mördern ihres Adoptivvaters und lüftet unglaubliche Geheimnisse.

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin, obwohl mir ihre Bücher immer wieder ins Auge gesprungen sind. Da ich mal wieder Lust auf ein Buch aus dem High Fantasy-Bereich hatte, war ich gespannt auf dieses Werk und muss sagen, dass mich die Autorin überzeugt hat.

Mit Myra bekommt man eine starke Protagonistin geboten, die Acrab zwar veehrt, aber dennoch nicht verarbeitet hat, was geschehen ist als sie acht Jahre alt war. Dadurch ist sie innerlich zerrissen und ihr innerer Zwiespalt wird aussdrucksstark dargestellt. Zudem ist Myra mutig, aber auch stur und wirklich eine grandiose Kämpferin. Sie wirkt zuerst kalt und hart, aber nach und nach taut sie auf und man merkt, was für ein großes Herz sie doch hat. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und auch die anderen Figuren des Buches waren gut ausgearbeitet.

Auch die Darstellung der Welt gefiel mir, denn auch Magie und fantastische Geschöpfe finden einen Platz in dem Buch und besonders die Darstellung der Drachen gefiel mir. Aber auch der Plot kann im Großen und Ganzen überzeugen. Es passiert zwar gar nicht immer so viel, aber dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend und die Geheimnisse, die Myra aufdeckt faszinierend.
Allerdings hatte ich meine Probleme mit manchen Beschreibungen, da mir da hin und wieder Details gefehlt haben.

Dennoch fand ich den Schreibstil insgesamt sehr gut zu lesen und er konnte mich in seinen Bann ziehen. Ich mochte besonders die Beschreibungen der Welt des Buches. Der Plot wird hauptsächlich aus Myras personaler Erzählperspektive erzählt, es gibt aber auch manche Perspektivwechsel, die eine gute Abwechslung darstellten.

Das Ende ist unglaublich spannend und genial und lässt mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.

Fazit
"Die Eiskriegerin- Die Dominium-Saga" ist ein gelungener Auftakt einer High Fantasy-Reihe und es wird für mich wohl nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

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215 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

constellation, claudia gray, roboter, science fiction, dystopie

Constellation - Gegen alle Sterne

Claudia Gray , Christa Prummer-Lehmair , Heide Horn
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.11.2017
ISBN 9783570174395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Noemi hat sich freiwillig für einen Mission gemeldet, bei der sie sterben wird. Doch dann muss sie bei einem Übungseinsatz gegen ihre Feinde kämpfen und Noemis beste Freundin wird verletzt. Um sie zu retten, flüchtet sie mit ihr auf ein gestrandetes Raumschiff und trifft dort auf Abel. Er ist ein künstlich erschaffener Mensch, die perfekte künstliche Intelligenz, die eigentlich programmiert wurde um sie zu töten, doch schnell wird klar, dass er Noemi helfen kann, auch wenn sie ihm nicht traut. Doch obwohl er eigentlich kein Mensch ist, fühlt er immer mehr wie einer.

Meine Meinung
Vor Jahren habe ich schon mal eine Reihe der Autorin gelesen, die mir am Anfang sehr gut gefiel. So war ich gespannt auf ihren neuen Auftakt, der sich dieses Mal einem ganz anderen Genre widmet. Da ich immer mal gerne Science-Fiction Bücher lese, konnte mich der Weltenentwurf hier überzeugen.

Denn das Buch spielt im Weltall. Neben den Menschen, die auf der Erde leben, gibt es noch andere bevölkerte Planeten. Doch nur Genesis lebt unabhängig von der Erde, sie lehnen die dortige Technologie ab und sind deswegen den Erdbewohnern deutlich unterlegen. Dennoch versuchen sie alles um ihren Planeten zu beschützen.
Diese zwei sehr unterschiedliche Lebenseinstellungen haben mich fasziniert.
Denn einerseits finde ich es immer faszinierend, wenn es in Büchern Roboter und Mechs gibt, aber ich finde auch die Haltung der Menschen auf Genesis interessant. Die Welt des Buches ist wirklich interessant dargestellt und mir fiel der Einstieg sehr leicht.
Allerdings hätte ich mir mehr Informationen zu Genesis und deren Hintergründe gewünscht, da mir da das gewisse Etwas gefehlt hat. Dennoch war das Buch wirklich gut.

Im Fokus steht die Beziehung von Noemi und Abel, die sich zuerst nicht vertrauen und gerade dieses Misstrauen und wie es sich nach und nach wandelt, konnte mich faszinieren. Zwar muss ich sagen, dass die Idee nicht neu ist, aber dennoch habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen.
Es gibt zwar auch Passagen, die sich in die Länge ziehen, aber alles in allem ist der Plot spannend und unterhaltsam. Auch einige überraschende Wendungen und gerade das Ende konnten mich überzeugen.

Noemi und Abel sind zwei Protagonisten, die wirklich überzeugend und toll ausgearbeitet sind. Noemi ist mutig und einfallsreich und kämpft für ihre Ziele und dabei ist sie erst siebzehn Jahre alt, wirkt aber durch ihre Erlebnisse deutlich älter, was ich aber authentisch finde.
Abel dagegen kämpft mit seinem inneren Konflikt, da er ja ein Mech ist, aber oft doch sehr menschlich agiert, was mir richtig gut gefallen hat. Solche inneren Zwiespalte konnten mich schon immer faszinieren.

Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten, dabei ist das Buch aber fesselnd und auch emotional geschrieben. Das ganze Buch ließ sich gut und flüssig lesen und konnte mich somit in seinen Bann ziehen. Der Plot wird abwechselnd aus Noemis und Abels personaler Perspektive geschildert, was mir sehr gut gefiel.

Wie schon erwähnt konnte mich das Ende besonders überzeugen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung, da das Ende einiges an Potenzial dafür hat, aber dennoch so geschrieben ist, dass es auch als Einzelband stehen bleiben könnte.

Fazit
Von mir bekommt „Constellation- Gegen alle Sterne“ sehr gute vier Sterne. Ich mag den Weltenentwurf und auch die Protagonisten gefielen mir. Wer Science-Fiction Bücher mag, in denen der Konflikt und die Annäherung von eigentlichen Todfeinden im Vordergrund steht, wird bei diesem Buch auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

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(31)

82 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

eva siegmund

Cassandra - Niemand wird dir glauben

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.11.2017
ISBN 9783570311837
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Es ist einige Zeit vergangen seitdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind. Liz arbeitet bei Pandoras Wächtern als Bloggerin und soll ein Interview mit Harald Winter, dem Chef von NeuroLink AG, führen. Doch hat sie dabei kein gutes Gefühl und als sie dann verhaftet wird und alle Beweise gegen sie sprechen, scheinen sich ihre Bedenken zu bewahrheiten. Denn angeblich soll sie Harald Winter ermordet haben und leider erinnert sie sich an nichts. Sophie versucht ihrer Schwester zu helfen und die Wahrheit aufzudecken.

Meine Meinung
Da mir schon der erste Band rund um Sophie, Liz und der spannenden Zukunftsversion sehr gefallen hatte, war ich unglaublich neugierig auf die Fortsetzung. Ich finde die Idee dahinter unglaublich fesselnd, dazu gefällt es mir, dass das Buch in Berlin spielt.
Allerdings muss ich gestehen, dass mir der Plot der Vorbandes nicht mehr so präsent war und ich dadurch einige Einstiegsschwierigkeiten ins Buch hatte.
Es ist etwas ein Jahr vergangen seit den Geschehnissen des Vorbandes, Bargeld wird abgeschafft und auch sonst gibt es einige Veränderungen. Der Weltenentwurf gefiel mir sehr, vor allem, da er ganz nebenbei zum Nachdenken anregt und alles andere als unrealistisch ist.

Der Plot beginnt ziemlich schnell spannend zu werden und man begleitet Liz und Sophie, Liz die angeklagt und bestraft wird und Sophie auf der Suche nach Antworten. Es gibt einige überraschende Wendungen und obwohl ich momentan nicht mehr so häufig Dystopien lese, konnte es mich doch fesseln.

Liz und Sophie sind immer noch sehr unterschiedlich, obwohl ich sagen muss, dass sie sich hier immer ähnlicher werden. Sophie wird mutiger, auch wenn man noch oft sieht, wie schüchtern und unscheinbar sie immer noch ist.
Deshalb mag ich Liz auch einfach lieber, sie ist stark, selbstbewusst und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Dennoch fand ich es toll erneut beide Schwestern zu begleiten.
Die Nebenfiguren erschienen mir dagegen etwas zu blass, was aber nicht weiter schlimm ist.

Der Plot wird erneut abwechseld aus der Ich-Perspektive von Liz und Sophie geschildert, was mir gut gefiel. Dazu gab es manche Abschnitte, die mit der Überschrift News of Berlin betitelt sind, die Ähnlichkeiten mit Nachrichten haben.
Der Schreibstil ist sehr emotional, fesselnd und leicht und locker zu lesen und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Ich mag die Art, wie die Autorin schreibt und wie sie es schafft, dass ich mir ein fremdes Berlin ohne Probleme vorstellen kann.

Das Ende ist eines mit dem ich so nicht gerechnet hätte, aber ich muss gestehen, dass ich solche Enden großartig finde, so dass das Ende für mich das beste an dem Buch war. Es schließt die Geschichte rund um Liz und Sophie gut ab und sorgt für ein realistisches und stimmiges Finale.

Fazit
Mit "Cassandra- Niemand wird dir glauben" konnte mich die Autorin erneut überzeugen und ich kann diese Dilogie jedem Dystopiefan ans Herz legen. Allerdings empfehle ich jedem die beiden Bände recht zeitnah hintereinander zu lesen, damit niemand meine Einstiegsschwierigkeiten erleben muss.

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(68)

232 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

fantasy, liebe, bastei lübbe, katharina seck, natur

Tochter des dunklen Waldes

Katharina Seck
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.11.2017
ISBN 9783404208807
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Lilah lebt schon lange bei ihrem Onkel und ihrer Tante in Grünweite. Den Menschen dort geht es weit besser als den meisten anderen in der Umgebung. Doch Grünweite grenzt an den Morgenwald, um den sich die wildesten Geschichten ranken. Niemand betritt ihn und Lilah wurde schon immer vor ihm gewarnt. Als Dorean, in den sie sich verliebt hat, in den Morgendwald verschwindet, kurz nachdem eine tote Frau aufgefunden wurde, beschließt sie ihm dennoch zu folgen und begibt sich in Gefahr.

Meine Meinung
Da mir "Die silberne Königin" von der Autorin unglaublich gut gefallen hatte, war ich neugierig auf ihr neuestes Werk und konnte gar nicht abwarten es zu lesen. Doch leider konnte es meiner Meinung nach nicht mit "Die silberne Königin" mithalten. Ich kam nur schwer ins Buch rein und empfand manches im Verlauf auch ziemlich wirr. Mich konnte das Buch längst nicht so fesseln wie "Die silberne Königin".

Dabei fand ich die Idee des Waldes und was damit zusammenhängt eigentlich gut. Es ist ein etwas düsteres Buch, das sehr atmosphärisch geschrieben ist. Ich konnte mir alles bildhaft vorstellen und auch sonst mochte ich den Schreibstil sehr, der etwas märchenhaftes an sich hat. Alles wird aus Lilahs personaler Erzählperspektive geschildert, was mir gut gefiel.

Die Figuren des Buches gefielen mir ebenfalls, auch wenn ich Lilah und ihr Verhalten nicht immer verstehen konnte. Irgendwie konnte ich nur schwer eine Bindung zu ihr und auch Dorean aufbauen, was es mir auch schwer gemacht hat deren Gefühle nachzuvollziehen.
Dennoch fand ich das Buch nicht wirklich schlecht. Es hat viele gute Ansätze und mir gefiel, dass ich den Plot nicht vorhersehen konnte. Immer wieder überraschte mich die Autorin.

Es ist ein interessantes Fantasybuch, in dem zwar eine Liebesgeschichte eine Rolle spielt, aber nicht im Fokus steht. Besonders gegen Ende des Buches konnte es mich völlig in seinen Bann ziehen und wäre das ganze Buch so gewesen, hätte es wohl eine deutlich bessere Bewertung von mir bekommen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach nur zu hoch, dennoch bin ich schon jetzt gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Fazit
Vielleicht waren meine Erwartungen hier zu hoch, aber für mich war dieses Buch gerade mal so ein mittelmäßiges Werk. Ich kam nur schwer ins Buch rein, manches war mir zu wirr und auch sonst gefiel mir trotz der tollen Idee nicht alles. Es konnte einfach nicht mit "Die silberne Königin" mithalten, das mich einfach völlig begeistert hatte.

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141 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

fantasy, geister, königin, magie, kampf

Die Blutkönigin

Sarah Beth Durst , Michaela Link
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 30.10.2017
ISBN 9783764531881
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Von jetzt auf gleich bricht Daleinas Welt auseinander. Denn die Elementargeister fallen über ihr Dorf her und nur wenige überleben. Daleina und ihre Familie entkommen dabei nur knapp dem Tod und das auch nur, weil sie ihre Gabe entdeckt. Sie kann mit den Elementargeistern reden und sie kontrollieren. Doch ihre Gabe ist schwach und dennoch könnte sie den Platz der Königin einnehmen um die Elementargeister zu kontrollieren. Allerdings ist die Ausbildung hart und gefährlich.

Meine Meinung
"Die Blutkönigin" entführt den Leser in das Königreich Renthia. Dort gibt es die Elementargeister, gegen die die Menschen keine Chance haben. Nur die Königin hat Macht über sie und kann sie kontrollieren. Diesen Weltenentwurf fand ich komplett faszinierend und besonders die Beschreibungen der verschiedenen Elementargeister fand ich grandios.

Man begleitet hier Daleina, die zuerst nur zehn Jahre alt ist, über Jahre hinweg. Erlebt wie sie ihr Dorf verliert, ihre Gabe kennenlernt und beschließt diese zu trainieren, obwohl sie wenig Chance auf Erfolg hat. Sie ist in dem Punkt wirklich ungewöhnlich. Normalerweise sind Protagonisten in solchen Büchern stark und mächtig, auch wenn sie es zuerst vielleicht nicht wissen. Doch bei Daleina ist die Gabe wirklich nicht stark ausgeprägt, aber ich fand es grandios, wie sie sich dennoch nie unterkriegen lässt und nicht aufgibt.
Meister Ven ist derjenige, der Daleina, nachdem ihr Dorf zerstört wird, findet. Zunächst hat er nicht vor sie auszubilden, aber dann entschließt er sich doch ihr Mentor zu werden. Seine Beweggründe fand ich sehr faszinierend.

Der Schreibstil ist wortgewandt, atmosphärisch und dabei leicht und locker zu lesen. Ich konnte mir die unbekannte Welt wunderbar vorstellen und vor meinem Auge entstand ein wahres Kopfkino.
Der Plot wird hauptsächlich aus der pesonalen Erzählperspektive von Daleina geschildert, es gibt aber auch einige Perspektivwechsel, die die Perspektiven anderen Figuren darstellen, was mir gut gefallen hat.

Der Plot an sich ist ereignisreich und die Idee dahinter nach meinem Geschmack. Toll fand ich auch, dass hier mal keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, was bei solchen Büchern ja sonst oft der Fall ist. Das Hauptaugenmerk liegt wirklich auf Daleinas Entwicklung und Ausbildung und den Elementargeistern.
Das Spannungsniveau des Buches ist realtiv gering und dennoch war ich durchweg gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Gerade zum Ende hin passieren überraschende und unerwartete Dinge, so dass ich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warte.

Fazit
"Die Blutkönigin" konnte mich vor allem durch die Idee und den Weltenentwurfes begeistern, aber auch die Protagonistin und dass hier keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, war nach meinem Geschmack. Ich kann dieses Buch jedem Fantasyfan ans Herz legen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Skulduggery Pleasant - Auferstehung

Derek Landy , Ursula Höfker , Rainer Strecker
Audio CD
Erschienen bei HÖRCOMPANY, 21.11.2017
ISBN 9783945709580
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt


5 Jahre nach der großen Schlacht gegen Darquise hat Walküre noch
immer mit den Folgen der Schlacht zu kämpfen. Von Depressionen und
Gewissensbisse geplagt, lebt sie zurückgezogen und schirmt sich von
allen ab, bis sie von ihrem alten Freund Skulduggery bei einem neuen
Fall zu Hilfe gezogen wird. Widerwillig gibt sie ihm eine Chance sie
zurück ins aktive Geschehen zu holen und gemeinsam gegen einen neuen
gefährlichen Gegner vorzugehen.


Meine Meinung



Skulduggery ist zurück - im Prinzip schon fast ein Garant für eine
spannende Story und flotte Sprüche. Auch in Teil 10 enttäuscht der
Skelett-Detektiv nicht, wenn auch Walküre (oh Gott, ich muss selten so
oft Namen googlen wie hier, einer der Nachteile wenn man nur die
HÖRbücher hört) sich charakterlich sehr verändert hat. 

Dafür kommt Omen Darkley ins Spiel, der durch seine Unerfahrenheit ein
bisschen was vom alten Wind mit reinbringt, in dem er nicht so
kampferprobt ist, wie der Rest.

Es kommen allerdings weniger bekannte Charaktere vor wie ich erwartet
hätte. Einige werden kurz namentlich genannt, tragen aber nichts zur
Handlung bei.


Zur Story selber möchte ich gar nicht viel sagen. Nur soviel, dass sie
mich auch positiv überrascht hat, auch wenn sie zeitweise mal etwas
vorhersehbar war und gerade an einer Stelle etwas sehr kitschig
daherkam.


Über Rainer Strecker als Sprecher mag ich schon fast gar nichts mehr
schreiben. Er gehört definitiv zu meinen Lieblingssprechern, gerade weil
er mich noch nie enttäuscht hat. Ich kenne auch keinen anderen
Sprecher, der ein solches Spektrum an unterschiedlichen Stimmen in ein
Hörbuch verbauen kann. Da kommen meiner Meinung nach selbst David Nathan
und Dietmar Wunder nicht mit, die dafür aber wieder mehr in den
Horrorbereich passen. Ich weiß nicht, ob ich mir Rainer Strecker in
einem King-Roman vorstellen könnte, aber für die Landy-Bücher war er die
beste Wahl!


Ich habe vorab überlegt mir die vorigen Teile noch einmal anzuhören
(meine Rezi zu Teil 9 ist nun immerhin auch schon über 2 Jahr alt), habe
aber gehört, dass man Teil 10 unabhängig von den ersten Teilen hören
kann. Ich glaube schon, dass 1-9 für sich eine abgeschlossene Reihe
bleiben, die um Walküres ganze Entwicklung bis hin zu Darquise handelt.
Jetzt kommt eher etwas Neues, aber dennoch sollte man wissen, woher
Walküre auch in Teil 10 ihre Magie hat, warum sie diese kaum beherrscht
und weswegen sie so ist wie sie ist. Wer sind die Gesichtslosen und wer
ist China Sorrows? Ich würde nicht empfehlen mit Teil 10 einzusteigen,
auch wenn in diesem Teil viel wiederholt und erklärt wird.

 


Fazit


Ich war etwas enttäuscht, als ich von einem weiteren Teil der
Skulduggery-Reihe hörte, da ich das Ende in Teil 9 sehr gelungen fand -
eben ein der Reihe würdiger Abschluss. Dementsprechend skeptisch ging
ich an Teil 10 heran. Ich muss aber sagen, dass ich voll überzeugt
wurde. Das alte Skulduggery-Feeling kam beim Hören schnell wieder und
ich habe das Hörbuch geradezu verschlungen. Weniger als die volle
Punktzahl könnte ich nicht geben und ich erwarte viel von den kommenden
Teilen. Von mir gibt es für diesen Teil jedenfalls eine klare
Kaufempfehlung, besonders für diejenigen, die Teil 1-9 bereits kennen
und mögen.

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454 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

liebe, die gabe der auserwählten, fantasy, kaden, mary e. pearson

Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Lia unf Rafe konnten gerade so aus Venda fliehen und sind nun
auf dem Weg nach Dalbreck, Raffes Heimat. Verletzt und durchgefroren
sind sie nicht sicher, ob sie verfolgt werden und ob der Komizar noch
lebt. Ihnen läuft die Zeit davon und ein Krieg droht und obwohl Rafe Lia
eine Zukunft an seiner Seite anbietet, zieht es sie in ihre Heimat
Morrighan zurück. Für welchen Weg wird sie sich entscheiden und bleibt
den beiden noch Zeit ihre Völker zu warnen?

Meine Meinung
Ich
muss gestehen, dass ich skeptisch war, ob mir das Buch gefällt, da hier
der originale dritte Band bei der Übersetzung in zwei Bände geteilt
wurde und somit die Reihe im deutschen vier statt drei Bände hat. Das
finde ich unglücklich gewählt und man merkt es dem Buch auch wirklich
an. Erstens hat es nur wenige Seiten und zweitens hat man einfach das
Gefühl, dass nichts passiert. Es gibt keinen Spannungshöhepunkt und auch
sonst merkt man es beim Plot, weil einfach fast nichts spannendes
geschieht.

Dennoch gefielen mir die Vorbände und ich war
neugierig. Alles in allem hat es mir sogar gut gefallen, auch wenn ich
dank der gerade genannten Punkte nur knappe vier Sterne vergeben kann.
Mir hätte es deutlich besser gefallen, wenn der letzte Band nicht
geteilt worden wäre.
Geht man aber mit den richtigen Erwartungen an
das Buch, dann bekommt man besonderes auf der zwischenmenschlichen und
emotionalen Ebene einiges geboten.

Die Figuren entwickeln sich
weiter und hier erfährt man mehr über Rafe, was mir gut gefallen hat,
weil er mir teils bisher noch zu blass dargestellt erschien. Zusammen
mit Lia lernt man ihn und auch seine Gefolgsleute näher kennen.
Lia
kommt dabei an ihre Grenzen, weil sie nicht mehr alleine über ihr Leben
entscheiden darf und sie mit ihrer Dickköpfigkeit manchmal Probleme
bekommt. Auch fällt es ihr schwer die Menschen um sich herum von ihrer
Gabe zu überzeugen, dabei ist sie auch hier immer wieder wichtig.

Auch
die Dreiecksgeschichte ist immer noch ein Thema, auch wenn Lia sich
eigentlich entschieden hatte. Es würde mich aber nicht wundern, wenn
sich das nochmal ändert. Ich bin immer noch kein Fan von so etwas, aber
in diese Geschichte und dieses Setting passt es irgendwie. Das Setting
gefällt mir weiterhin und der Schreibstil ist ebenfalls erneut sehr
leicht und locker zu lesen, voller Emotionen und atmosphärisch. Die
Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin.
Der Plot wird hauptsächlich
aus Lias Ich-Perspektive, aber auch hin und wieder aus der
Ich-Perspektive von Rafe, Kaden und Pauline geschildert. Mir hat hier
besonders Paulines Perspektive gefallen, weil ich neugierig war, was aus
Lias ehemaliger Dienerin und Freundin geworden ist.

Das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung, die dann hoffentlich wieder spannender wird.

Fazit
Vor
dem Lesen muss man sich darüber im klaren sein, dass der dritte Band im
Deutschen in zwei Teile aufgeteilt wurde. So ist es nicht
verwunderlich, dass in diesem dritten Band nicht viel spannendes
passiert und es sich eher wie eine Einleitung zu etwas Großem liest.
Dennoch konnte es mich soweit überzeugen, dass es gerade so vier Sterne
bekommt, da man auf der zwischenmenschlichen und emotionalen Ebene
einiges geboten bekommt.

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94 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

dieverzauberungderschatten, london, wettkampf, kell, die verzauberung der schatten

Die Verzauberung der Schatten

Victoria Schwab
Flexibler Einband: 640 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 23.11.2017
ISBN 9783596296330
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Nach den Ereignissen im weißen London, gehen Lila und Kell getrennte Wege. Lila bereist das Meer und dient unter dem Kapitän Alucard Emery. Kell dagegen ist in seinem Handeln stark eingeschränkt, da er überwacht wird und Rhy ihm das Leben schwer macht. Doch die Wege von Lila und Kell kreuzen sich erneut, da sich im roten London alle auf das Turnier „Essen Tasch“, das Spiel der Elemente, vorbereiten. Abgelenkt von dem Turnier merkt niemand, das sich eine neue Bedrohung zusammenbraut.

Meine Meinung
Da mir der erste Band rund um die vier verschiedenen Londons schon sehr gefallen hatte und ich gespannt darauf war, wie es mit Kell und Lila weitergeht, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Ich finde die Idee des Weltenentwurfs großartig, denn die Idee bietet so viel Potenzial, das hier auch genutzt wurde. Nachdem ich die Welt des Buches und die Unterschiede schon kannte, viel mir hier der Einstieg sehr leicht. Im roten London herrscht Magie vor und das mag ich sehr. Die meiste Zeit spielt das Buch im roten London und so war das Setting nach meinem Geschmack.
Aber ich mag dennoch die Idee, dass hier jedes London anders ist und wie alles zusammenhängt.

Seit den Geschehnissen des Vorbandes sind vier Monate vergangen und Lila und Kell haben ganz unterschiedliche Wege eingeschlagen. Man erfährt, wie Lila sich einen Platz auf einem Schiff erkämpft hat und wie sie dort nach und nach ihre Fähigkeiten verbessert. Ich mochte sie schon im Vorband, aber hier konnte mich ihre Entwicklung noch mehr überzeugen. Vor allem ist sie aber eine starke, gewitzte und schlaue Protagonistin, die es in sich hat.
Kell dagegen lebt sein altes, verhasstes Leben und wünscht sich Freiheit, doch steht er unter ständiger Beobachtung. Dabei hat er es als Antari eh schon nicht leicht, sodass ich gleich mit ihm gefühlt habe.
Neben den beiden gibt es noch einige andere interessante Figuren, die mir gut gefallen haben.

Nach dem Klappentext hätte ich erwartet, dass Lila und Kell früher aufeinander treffen und das Turnier früher im Fokus steht. Doch das passiert relativ spät und der Plot plätschert erst nur vor sich hin. Erst als das Turnier und eine neue Bedrohung auftauchen, konnte mich das Buch wieder völlig in seinen Bann ziehen und komplett überzeugen. Es gibt nervenaufreibende Wendungen, viel Spannung und Action und starke Emotionen.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls, besonders die verbalen Schlagabtäusche zwischen Lila und Alucard gefielen mir, da sie viel Wortwitz, aber auch Sarkasmus beinhalten. Im ersten Band gab es viele Sätze in Klammern, in diesem sind mir weit weniger davon aufgefallen, sodass mein Lesefluss nicht gestört wurde. Dazu ist der Schreibstil sehr atmosphärisch und toll zu lesen. Der Plot wird hauptsächlich aus der personalen Erzählperspektive von Lila und Kell geschildert, es gibt aber auch den einen oder anderen Perspektivwechsel, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Ende ist dramatisch, spannend und lässt mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.

Fazit
"Die Verzauberung der Schatten" ist insgesamt eine gelungene Fortsetzung einer Fantasy-Trilogie mit einer besonderen Idee. Ich mag den Weltenentwurf und die Protagonisten der Reihe sehr und kann das Buch jedem Fantasyfan empfehlen.

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157 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 78 Rezensionen

fantasy, his dark materials, flut, über den wilden fluss, abenteuer

Über den wilden Fluss

Philip Pullman , Antoinette Gittinger
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.11.2017
ISBN 9783551583932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Der 11-jährige Malcolm arbeitet pflichtbewusst in dem Gasthaus seiner Eltern. Dort lernt er viele Menschen kennen und liebt die Gespräche, die er da aufschnappt. Doch besonders gerne besucht er das nahe Kloster. Als im Kloster ein Baby auftaucht, darf keiner etwas von ihm wissen. Dieses Baby ist Lyra Belacqua und kaum ist sie auf der Welt, schon schwebt sie ihn Gefahr.

Meine Meinung
Es ist schon lange her, dass ich die "His Materials"-Trilogie gelesen habe, doch als ich von diesem Buch gehört habe, wollte ich es direkt lesen. Denn es ist das Prequel zur eigentlichen Trilogie. Hier ist Lyra, die man aus der eigentlichen Trilogie kennt, noch ein Baby und hilflos und schon jetzt schwebt sie in Gefahr und muss beschützt werden.

Im Fokus steht bei diesem Prequel der 11-jährige Malcolm, der mir gleich ans Herz gewachsen ist. Er ist ein aufgeweckter, wissbegieriger und liebenswürdiger Junge, der gerne mit anpackt, aber auch unglaublich gerne lernt. Er hat einen engen Draht zum Kloster und so kommt er auch in Kontakt mit Lyra, die ihm gleich ans Herz wächst.
Neben Malcolm gibt es aber auch einige andere Figuren, die mir direkt gefallen haben.

Außerdem liebe ich die Welt und das Setting des Buches. Es handelt sich hierbei um eine Parallelwelt zu unserer, die teilweise ähnlich ist, aber dann doch wieder viele Unterschiede aufweist. Der wohl größte Unterschied ist, dass es in der Welt des Buches Daemonen gibt. Diese sind Seelentiere, die seit der Geburt eines Menschen an seiner Seite sind und immer für einen da sind. Ich finde diese Wesen einfach unglaublich faszinierend und großartig. Ansonsten hat das Ganze einen leichten Steampunk-Flair, den ich sehr mochte.

Der Plot war ebenfalls nach meinem Geschmack. Nach einem seichten Einstieg, in dem man Malcolm und sein zu Hause kennenlernt, beginnt auch schon schnell ein spannendes Abenteuer voller Gefahren, kombiniert mit politischen Verwicklungen und großen Geheimnissen. Auch die Kirche spielt eine große Rolle.
Die Atmosphäre des Buches ist unglaublich und besonders Malcolms Entwicklung in dem Buch konnte mich überzeugen. Er wird immer wieder an seine Grenzen gebracht und wächst für Lyra über sich hinaus. Ich liebe die Ideen des Buches und bin wirklich begeistert von dem Ganzen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, atmosphärisch und bildhaft, ist dabei aber leicht und locker zu lesen und geht nicht zu sehr ins Detail und auch sonst konnte mich das Buch wirklich überzeugen. Man muss nicht unbedingt die eigentliche Trilogie kennen, aber für Fans ist dieses Prequel auf jeden Fall ein Muss. Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss und eine gute Überleitung zur eigentlichen Trilogie.

Fazit
"Über den wilden Fluss" ist ein geniales Prequel, das nicht nur für Fans der eigentlichen Trilogie etwas ist. Ich liebe das Setting des Buches, aber auch die Figuren konnten mich überzeugen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Dilmun - Suche nach dem ewigen Leben

Robin Gates
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei beBEYOND by Bastei Entertainment, 08.08.2017
ISBN 9783732551163
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Colin ist eigentlich ein ganz normaler Geschichtsprofessor, der als Dozent in Berlin arbeitet. Doch eines Tages wird er zusammen mit Annika, einer seiner Studentinnen, in seltsame Geschehnisse verwickelt. Sie gelangen an magische Orte, erfahren von dem geheimen Garten Dilmun und geraten zwischen eine uralte Fehde und erst nach und nach verstehen sie, was das alles wirklich bedeutet.

Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass dieses Buch an mir vorbei gegangen wäre, wenn ich das nicht in einer Leserunde gelesen hätte. Was wohl vor allem daran lag, das ich normalerweise keine eBooks lese. Doch dieses Buch konnte meine Neugierde wecken und mich insgesamt sehr gut unterhalten.
Das Buch beginnt zuerst recht ruhig und alltäglich, man lernt Colin und Annika kennen und erst nach und nach wird der Fantasyanteil höher und man kommt hinter die Geheimnisse von Dilmun.

Aber man erfährt als Leser nicht nur Colins und Annikas Geschichte, sondern auch die von anderen Figuren, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, aber im Laufe des Buches führen deren Handlungsstränge zueinander und ergeben ein stimmiges Ganzes.
Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme mit den Devas und den Ashuras, weil diese Wesen eine wichtige Rolle spielen, aber ich zuerst nicht recht verstanden habe, was sie überhaupt sind.

Ansonsten fand ich die Idee von Dilmun und wie alles zusammenhängt wirklich gelungen und unterhaltsam. Insgesamt ist das Buch actionreich und spannend. Dennoch habe ich für meine Verhältnisse lange an dem Buch gelesen. Ich weiß nicht so recht, ob es daran lag, dass es ein eBook war oder ob es mich nicht genug gefesselt hat.

Die Beschreibungen von Dilmun haben mir mit am besten gefallen. Alles ist atmosphärisch geschrieben und bildlich dargestellt und ich mochte den Schreibstil. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss einer interessanten Geschichte, die einmal etwas anderes ist. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalte, auch wenn ich recht lange dafür gebraucht habe.

Fazit
"Dilmun- Suche nach dem ewigen Leben" beinhaltet eine interessante Idee und ein Buch voller Spannung und Action und einer ganz besonderen Welt. Ich kann es jedem Fantasyfan, der gerne eBooks liest auf jeden Fall empfehlen.

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(196)

539 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

liebe, colleen hoover, häusliche gewalt, nur noch ein einziges mal, ryle

Nur noch ein einziges Mal

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.11.2017
ISBN 9783423740302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Lily und Ryle lernen sich auf einer Dachterasse kennen und beide hatten einen schweren Tag hinter sich. Danach sehen sie sich lange Zeit nicht wieder, doch vergessen haben sie aneinander nicht. Als sie sich wieder sehen, können sich die beiden nicht voneinander fernhalten und das obwohl Ryle keine Beziehung möchte. Als dann Lilys erste Liebe Atlas wieder in ihrem Leben auftaucht, lernt sie ganz neue Seiten an Ryle kennen...

Meine Meinung
Bisher kenne ich nicht jedes Buch von Colleen Hoover, aber die Bücher, die ich kenne, konnten mich überzeugen. Ihr neues Buch konnte gleich meine Neugierde wecken, aber mir ist es nicht häufig so schwer gefallen eine Rezension zu schreiben. Ich hatte schon überlegt, ob ich die Zusammenfassung des Inhaltes komplett weglasse, weil diese gar nicht den wahren Inhalt des Buches wiedergibt und ich ohne zu spoilern auch gar nicht mehr verraten kann.

Am besten finde ich wirklich, wenn man komplett ohne zu wissen, worum es geht, an das Buch herangeht, denn dann bekommt man eine emotionale Achterbahnfahrt der extraklasse geboten, kombiniert mit einem wichtigen und für die Autorin sehr persönlichem Thema. Man merkt, dass die Autorin davon persönlich betroffen war, denn nur so konnte sie Lilys Verhalten authentisch rüberbringen und zwar so, dass ich ihr Verhalten trotz allem nachvollziehen konnte.
Für mich ist es jetzt nur schwer zu beschreiben, wieso mir das Buch so sehr gefallen hat, ohne zu viel zu verraten.

Ich finde zum einen die Liebesgeschichte emotional und fesselnd, aber vor allem, dass hinter dem ganzen Buch ein ernstes Thema steckt, das gerne totgeschwiegen wird, konnte mich überzeugen. Das Buch hat so viel mehr zu bieten als eine einfache Liebesgeschichte, ist tiefgründig und hat mich teils fassungslos zurückgelassen.

Dabei fand ich die Figuren des Buches allesamt großartig ausgearbeitet. Allen voran Lily, die sich ihren Traum verwirklicht und einen eigenen Blumenladen eröffnet und sich nicht unterkriegen lässt. Neben dem eigentlichen Plot rund um Lily und Ryle, lernt man aber auch Lilys Vergangenheit mit Atlas kennen. Denn Lily hat früher eine Art Tagebuch geschrieben und liest es sich in der Gegenwart durch. So hat man als Leser das Gefühl Atlas schon zu kennen, als er erneut in ihr Leben tritt.
Auch Ryle konnte mich überzeugen. Er ist Neurochirurg und schafft es sich für Lily zu ändern, aber in ihm steckt auch so vieles, was man nicht tolerieren kann.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Kaum ein Autor schafft es so schwierige Themen, so emotional und so zu schreiben, dass der Leser selbst die Verhaltensweisen versteht, für sie man sonst wenig Verständnis hätte. Ich liebe ihre Art zu schreiben und Gefühle auszudrücken. Sie schreibt bildhaft und dabei leicht und locker, aber mit einer Eindringlichkeit, die es in sich hat. Alles wird aus Lilys Ich-Perspektive geschildert, was mir gut gefallen hat.

Das Ende war nicht überraschend, aber wie es dazu kam, konnte mich wirklich überzeugen. Es ist ein Buch voller Dramatik, großen Gefühlen, einem Tabuthema und starken Entwicklungen. Es konnte mich von der ersten bis zu letzten Seite überzeugen, vor allem, weil ich eigentlich jedes erdenkliche Gefühl zusammen mit Lily durchgemacht habe.

Fazit
"Nur noch ein einziges Mal" ist für mich das bisher beste Buch der Autorin, da es ein Tabuthema auf eine besondere Art beschreibt und man merkt, dass es ein sehr persönliches Buch für sie ist. Kaum eine Rezension fiel mir bisher so schwer, aber ich kann das Buch komplett empfehlen, denn ich habe eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchgemacht und das Ende war einfach stimmig und beinhaltet eine wichtige Botschaft.

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109 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

nina blazon, fayra, freundschaft, phönix, kinderbuch

FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Nina Blazon , Gerda Raidt
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.10.2017
ISBN 9783570164938
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Anna-Fee ist todunglücklich seit sie mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus gezogen ist. Ihre Mutter verändert sich und sie wird von Albträumen geplagt. Der Garten ist für die Bewohner verboten. Doch nach einem heftigen Sturm betritt Anna-Fee den Garten zusammen mit ihrer besten Freundin Nelly um herauszufinden, was in der Sturmnacht geschehen ist. Als sie dort auf ein seltsames Mädchen treffen, das verfolgt wird, überlegen die beiden nicht lange und helfen ihr. Dabei stoßen sie auf magische Geheimnisse und eine fremde Welt.

Meine Meinung
Nina Blazon gehört zu den Autoren deren Bücher ich blind lese, ohne zu wissen, worum es überhaupt geht. So war ich hier sehr erstaunt, wie viel im eigentlichen Klappentext eigentlich schon vom Inhalt erzählt wird und wie viele Geheimnisse der Klappentext vorweg nimmt. Das finde ich etwas schade, aber dennoch konnte mich dieses Buch erneut begeistern.

Denn die Bücher der Autorin sind immer etwas ganz besonderes und obwohl man schon alleine am Alter der Protagonisten und deren Verhalten merkt, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt, ist es meiner Meinung nach nicht nur etwas für Kinder. Wären Anna-Fee und Nelly keine Kinder mehr, wäre es unrealistisch, dass Nelly Anna-Fee (die von allen nur Fee genannt wird) alles unmögliche glaubt und sie in allem unterstützt. Bei beiden herrscht blindes Vertrauen und eine tiefe Freundschaft vor.
Die 12-jährige Fee ist auf den ersten Blick ein Angsthase. Sie hatte als Kind einen schlimmen Unfall und hat davon immer noch Albträume, obwohl sie sich an den eigentlichen Unfall nicht mehr erinnern kann. Sie leidet unter Panikattacken und hat mit vielem zu kämpfen. Im Gegensatz dazu steht die mutige Nelly, die nicht lange überlegt, ob irgendetwas gefährlich ist. Doch auch Fee entwickelt sich weiter und wird überraschend mutig.
Das fremde Mädchen hat ebenfalls viel zu bieten und ist sehr geheimnisvoll.
Alles in allem mag ich die Figuren des Buches unglaublich gerne.

Aber auch der Plot ist nach meinem Geschmack und ich finde, dass die Autorin immer ganz besondere Ideen hat und man nicht das Gefühl hat, das alles schon in anderen Büchern gelesen zu haben. Hier wird eine Welt voller Magie und Spannung geschildert, voller Gefahren und spannenden Wesen. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und über allem schwebt eine bedrohliche Atmosphäre.
Aber auch das Thema Freundschaft und Vertrauen steht noch weiter im Vordergrund und das nicht nur, wenn es um Nelly und Fee geht. Das fand ich wirklich gelungen.

Zwischendurch hat Nina Blazon es geschafft, dass ich nicht mehr wusste, wem ich vertrauen kann, doch als herauskommt, wer der Feind von dem fremden Mädchen ist, war ich wirklich überrascht. Da hat mich die Autorin wirklich an der Nase herumgeführt. Und auch der Grund, wieso das Mädchen gejagt wird ist überraschend.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Nina Blazon schreibt so bildgewaltig und atmosphärisch, dass ich ihre Bücher nicht mehr aus der Hand legen kann. Hier merkt man, dass es ein Kinderbuch ist, da die Ausdrucksweise altersentsprechend ist und es noch einfacher zu lesen ist als ihre anderen Werke, aber dennoch einen gewissen Anspruch hat, sodass auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen können.

Das Ende ist unglaublich toll und für mich war dieses Buch voller Magie und Freundschaft ein wahres Highlight.

Fazit
"FAYRA- Das Herz der Phönixtochter" bietet ein spannendes und magisches Abenteuer für Jung und Alt. Ich fand es wirklich großartig und bin immer wieder erstaunt, was für tolle Ideen die Autorin hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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(21)

55 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, skulduggery pleasant, spx, verlag loewe, darquise

Skulduggery Pleasant - Auferstehung

Derek Landy , Ursula Höfker
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.11.2017
ISBN 9783785588871
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh sind zurück, auch wenn Walküre noch nicht davon überzeugt ist, dass sie Skulduggery wieder hilft. Ein Freund von Skulduggery ist verschwunden und um herauszufinden, was mit ihm geschehen ist, braucht er jemand unauffälliges, der für ihn verdeckt ermittelt. So fällt seine Wahl auf Omen Darkly, der dank seines berühmten Bruders, der der Auserwählte ist, immer übersehen wird. So zögert Omen nicht lange als Skulduggery ihm einen Auftrag erteilt und schnell entdeckt er unglaubliches.

Meine Meinung
Als ich zum ersten Mal gesehen habe, dass die "Skulduggery Pleasant"- Reihe doch fortgesetzt wird, war ich zunächst skeptisch. Einserseits liebe ich die Reihe und andererseits fand ich den finalen neunten Band so gelungen, dass ich Angst hatte, dass mich dieses Buch enttäuscht.
Auf der Verlagsseite steht, dass man auch als Neueinsteiger mit diesem Band starten kann. An sich stimme ich dem zu, da alles wichtige hier noch mal erklärt wird und der Einstieg in die Welt auch so möglich ist. Allerdings finde ich persönlich, dass man dann unglaublich viel verpasst. Denn wenn man die Vorbände nicht kennt, wird es schwer zu verstehen, wieso Walküre so ist wie sie hier nun mal ist und auch sonst fehlen einem so viele Zusammenhänge.

Denn gleich zu Beginn fällt auf, dass Walküre sich komplett verändert hat. Sie ist nicht mehr das energiegeladene, optimistische Mädchen, das nicht zögert sich in Gefahr zu begeben. Sie ist erwachsen geworden und hat mit ihrer Vergangenheit und ihren Taten zu kämpfen. Sie durchlebt Selbsthass, ist in sich gekehrt und ist oft sehr deprimierend. Sie denkt, dass sie den Tod verdient hat und ist wirklich nicht immer einfach zu handhaben.
Doch dieses Verhalten finde ich authentisch. Wäre sie so wie früher, dann würde das alles doch sehr an den Haaren herbeigezogen wirken. Dennoch entwickelt sie sich hier weiter und es gibt immer noch die sarkastischen und unterhaltsamen Dialoge zwischen ihr und Skulduggery, der versucht sie wieder zurück ins Leben und sein Team zu holen.

Skulduggery ist wie eh und je, aber auch er hat sich verändert, was ganz am Ende des Buches klar wird. Ich mag seinen ganz eigenen schwarzen Humor, seine teils trockenen und knallharten Antworten und dass er Walküre einfach nicht aufgibt.
Owen ist hier ein komplett neuer Protagonist, der mir schnell ans Herz gewachsen ist. Er lebt schon immer im Schatten seines Bruders und hält sich selbst für minderwertig. Dabei hat er einiges zu bieten. Auch sonst gibt es noch die eine oder andere neue Figur, neue Bösewichte und neue Verbündete, was mir sehr gut gefiel.

Der Plot an sich hat ebenfalls viel zu bieten. Schon als Walküre zum ersten Mal nach Roarhaven zurückkehrt, wird klar, dass sich die Welt verändert hat. Dazu kommt, dass Walküre durch die Geschehnisse mit Darquise nicht mehr unerkannt durch die Straßen laufen kann. Viele wollen an ihr Rache nehmen und viele hassen sie.
Dazu gibt es in diesem Band unglaublich viele neue Entwicklungen und Gefahren. Der Plot ist durchweg spannend, auch wenn er stellenweise etwas ruhiger war. Das Buch ist voller Emotionen und ich habe das Gefühl, dass das Setting nie langweilig wird und der Autor immer wieder neue Ideen hat. Die Idee der verschiedenen Magiearten konnte mich schon immer faszinieren und auch hier wird es nicht langweilig.

Der Schreibstil ist gewohnt genial. Ich liebe die Art, wie Derek Landy schreibt, auch wenn ich denke, dass das im Original noch besser zur Geltung kommt. Dennoch konnte mich auch die Übersetzung überzeugen. Der Schreibstil überzeugt durch spannende Beschreibungen, Wortwitz, Sarkasmus und schwarzen Humor, aber auch dadurch, dass er den Leser alle Emotionen deutlich spüren lässt. Der verbale Schlagabtausch der Figuren ist sowieso ein Highlight und auch sonst könnte ich die Bücher von Derek Landy ewig lesen.
Der Plot wird aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven geschildert, was mir wie immer gut gefiel.

Das Ende bietet ein unglaubliches Finale, unglaubliche Wendungen und wirklich spannende Momente, so dass ich sagen muss, dass sich meine anfänglichen Bedenken in keinster Weise bewahrheitet haben. Allerdings bleibt noch vieles offen und so denke ich, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, auch wenn ich dazu nichts gefunden habe.

Fazit
Derek Landy hat mich einmal mehr mit seinem Skelettdetektiv und seiner ehemaligen Partnerin Walküre Unruh überzeugt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und kann es jedem empfehlen. Allerdings finde ich, dass man etwas verpasst, wenn man erst mit diesem zehnten Band beginnt.

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801 Bibliotheken, 45 Leser, 0 Gruppen, 122 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, flugangst, flugangst 7a, psychothriller

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Dr. Mats Krüger ist ein erfolgreicher Psychiater, der nach dem Tod seiner Frau nach Buenos Aires ausgewandert ist. Er leidet unter Flugangst, aber um seine schwangere Tochter Nele nach der Geburt ihres Kindes zu unterstützen setzt er sich in den Flieger nach Berlin. Doch kaum ist das Flugzeug in der Luft, wird er bedroht und seine einzige Chance seine Tochter zu retten, besteht darin dafür zu sorgen, das ein ehemaliger Patient von ihm einen Ruckfall bekommt und das Flugzeug zum Absturz bringt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Meine Meinung
Ich lese die Bücher von Sebastian Fitzek erst seit kurzem und nicht jedes konnte mich überzeugen, aber sein neues konnte gleich meine Neugierde wecken. Nach den ersten Seiten, war ich mir nicht sicher, ob ich es überhaupt weiterlesen kann, da eine schwangere Frau entführt wird, die kurz vor der Entbindung steht. Dabei war mir Nele gleich sympathisch, auch wenn sie zuerst sehr unnahbar war. Dieser Aspekt der entführten Schwangeren mit einer Risikoschwangerschaft und die Beschreibung des Ganzen hat mich so extrem mitgenommen, dass ich immer wieder pausieren musste. Allerdings muss ich auch sagen, dass sowas einen guten Psychothriller ausmacht.

Zum Glück für mich spielt der Großteil des Plots aber im Flugzeug und man begleitet Mats. Dieser war mir zunächst unglaublich unsympathisch, weil man erfährt, wie er sich nach dem Tod seiner Frau verhalten hat. Aber da er für seine Tochter Nele sogar trotz Flugangst in den Flieger steigt und sie unterstützen möchte, habe ich ihm noch einmal eine Chance gegeben. Im Laufe des Buches habe ich mit ihm gefühlt und er wurde mir immer wieder sympathisch, auch wenn ich sein Verhalten oft nicht gut gefunden habe. Seine Emotionen waren aber so gut dargestellt, dass ich mit ihm gelitten habe.

Als dritte Hauptfigur gibt es dann noch Feli, die eigentlich kurz vor ihrer Trauung steht und die einmal eine Affäre mit Mats hatte. Als Mats sich nicht zu helfen weiß, kontaktiert er Feli, damit sie nach Nele sucht. Auch Feli konnte mit ihrem Verhalten nicht immer meine Sympathien wecken, aber irgendwie finde ich es auch gut, dass jede Figur hier seine Ecken und Kanten hat.

Der Plot an sich ist unglaublich spannend und fesselnd und ich habe wirklich gelitten. Auf die Auflösung des Ganzen bin ich so nicht gekommen und der Autor hat es immer wieder geschafft mich zu überraschen und auch zum Nachdenken anzuregen. Der Grund wieso Nele entführt wurde, war nicht ohne, aber auch sonst finde ich es spannend, wie zum Schluss alle losen Fäden zusammenführen. Es gibt viele Schockmomente und zeitweise kommt man als Leser gar nicht zum Atem holen.

Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd und zügig zu lesen. Der Plot wird aus verschiedenen personalen Perspektiven geschildert, was ich sehr gut fand. Wie schon erwähnt, schafft es der Autor perfekt Gefühle zu übermitteln und erschafft dabei eine gefährliche und prickelnde Atmosphäre.

Das Ende hat mich zuerst skeptisch zurückgelassen, weil ich mir nicht sicher war, was ich davon halten soll. Aber nachdem ich es sacken gelassen habe, fand ich das Ende doch sehr passend und stimmig und es gefiel mir gut.

Fazit
"Flugangst 7A" war für mich keine leichte Kost, da ich mit Schwangeren und Müttern extrem mitleide, aber gerade das macht einen guten Psychothriller aus. Er konnte mich mitreißen und fesseln und ich kann ihn Fans von Psychothrillern auf jeden Fall empfehlen.

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(20)

66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fantasy, dystopie, liebe, michael peinkofer, verschiedene welten

Phönix

Michael Peinkofer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703772
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Callista und ihre Familie führen ein abgeschiedenes Leben in einem kleinen Dorf umgeben von einem Wald. Außer ihr Dorf und ein kleines Stück vom Wald hat sie nie etwas kennengelernt. Die Menschen leben mach den strengen Regeln des Phönix, der einst ihre Welt vor endgültigen Zerstörung bewahrte. Doch ist sich Callista nicht sicher, ob sie den Platz in der Gemeinschaft einnehmen kann, der ihr vorbestimmt ist. Als eines Tages ihr Bruder Jona im Wald verschwindet, der von einer gefährlichen Kreatur heimgesucht wird, versucht sie alles um ihn zusammen mit ihrem Freund Lukan zu retten und stößt dabei auf Unglaubliches.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Bisher kannte ich noch kein Buch des Autors, aber "Phönix" klang einfach unglaublich spannend. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, es mir aber schwer fällt eine Rezension zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Schon alleine die Genreeinteilung ist nicht leicht. Alles hat ein Fantasyfeeling, die Welt in der Callista lebt, wirkt aber eher wie ein postapokalyptische Welt, denn es gab einmal Maschinen, diese sind aber mittlerweile verboten, weil sie beinahe die Erde zerstört haben. Beschützt werden die Menschen von Phönix, der sie alle gerettet hat, was dem Ganzen auch einen religiösen Touch verleiht.

So ist das Buch vielschichtig und hat viel mehr zu bieten als man zunächst denkt. Ich fand es wirklich spannend, auch wenn es zunächst recht ruhig anfängt. Man lernt die Welt des Buches kennen. Doch verbirgt sich hinter allem ein großes Geheimnis. Das Geheimnis der Welt konnte ich schon viel zu früh lüften, was mir einiges an Lesespaß genommen hat, dabei ist die Wendung eigenlich grandios und die ganze Idee bietet ein riesiges Potenzial, das in den Folgebänden noch mehr ausgebaut werden kann.
Außerdem ist das Buch voller Gefahren und auch actionreiche Szenen finden ihren Platz.

Die Figuren des Buches gefielen mir im Großen und Ganzen ebenfalls. Callista muss noch einen Platz in der Welt finden, liebt Lukan und ist eigentlich genervt von ihrem kleinen Bruder. Doch als er verschwindet unternimmt sie alles um ihn zu finden, ist tapfer und zielstrebig und dazu hat sie von Lukan das Bogenschießen gelernt. Allerdings ging es mir etwas auf die Nerven, wie oft Callista von Lukan schwärmt und sie sich nur noch mehr in ihn verliebt. Es hat fast den Anschein, dass sie ihn vorher gar nicht richtig kannte und ihn erst im Laufe des Buches richtig kennenlernt.
Lukan dagegen blieb mir etwas zu blass dargestellt. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihm finden und es wunderte mich, dass er Callista auch die abwegigsten Sachen glaubte.
Jona dagegen fand ich sehr liebenswürdig, wenn auch etwas seltsam. Auch er muss einen Platz in der Welt noch finden.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, dabei leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. In meinem Kopf entstand ein wahres Kopfkino und ich habe das Buch sehr genossen. Der Fokus des Buches liegt auf Callistas Perspektive, es werden aber auch andere Perspektiven geschildert, was sehr gut zusammenpasst.

Das Ende ist hochemotional und bietet einen ziemlichen Cliffhanger, sodass ich mehr als gespannt darauf bin, wie es weitergeht. Für mich war dieses Buch ein sehr gelungener Auftakt, auch wenn mir nicht alles gefallen hat.

Fazit
"Phönix" bietet einen spannenden Weltenentwurf und einen Plot der durchaus zu unterhalten weiß. Mich konnte das Buch zwar nicht komplett überzeugen, aber dennoch bekommt es sehr gute vier Sterne von mir und ich bin gespannt, was mich im nächsten Band erwarten wird.

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86 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

kinder, verlag ivi, akademie des meeres, mondvogel, kinderbuch

Luna - Im Zeichen des Mondes

Anne Buchberger
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492704526
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt
Von Analina, Kronprinzessin von Arden, wird einiges erwartet, da sie die Seele des magischen Mondvogels in sich trägt. An ihrem dreizehnten Geburtstag erfährt sie, dass sich ihr Leben verändern wird, denn sie muss ihr zu Hause verlassen und sich auf den schwierigen Weg zur Akademie des Meeres machen und da ihre Ausbildung absolvieren. Denn es droht Krieg.

Meine Meinung
Obwohl es sich bei dem neuen Label des Piper Verlages um ein Programm für Mädchen ab zehn Jahren handelt und somit Kinderbücher dort veröffentlicht werden, konnte dieses Buch meine Neugierde wecken und das obwohl ich längst keine zehn mehr bin.
Man merkt beim Lesen, dass es ein Kinderbuch ist, was den Schreibstil für die gedachte Altersgruppe perfekt macht. Alles ist zauberhaft zu lesen, mit einer tollen Atmosphäre und dabei leicht und locker gehalten, mit einer gut zu lesenden Sprache. Dennoch schafft es die Autorin die Welt des Buches glaubhaft darzustellen, was ich bei einem Fantasybuch für so junge Leser nicht unbedingt gedacht hätte.

Der Plot ist durchweg unterhaltsam und man begleitet Analina und ihre Freunde auf ihrem schwierigen Weg, bei dem man die Welt des Buches eindrucksvoll geschildert bekommt und das Gefühl hat selbst ein Teil davon zu sein. Allerdings muss ich sagen, dass ich erwartet hätte, dass Analina früher die Akademie erreicht, weil ich unglaublich neugierig darauf war. Doch das wird wohl Teil der Fortsetzung, was ich schade fand.

Dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten und vor allem verzaubern. Es ist so ein schönes Kinderbuch und die gedachte Zielgruppe kann sich ganz bestimmt wunderbar in Analina hineinversetzen, die mit ihrem Erbe und Einsamkeit zu kämpfen hat. Sie sehnt sich nach der Liebe ihrer Mutter, Anerkennung und Freundschaft, ist dabei ein super sympathisches Mädchen, sodass man einfach mit ihr fühlen muss. Auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen.

Über allem schwebt die Bedrohung der Schwarzmagierin Gwenda, doch auch Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen stehen hier im Fokus. Mir gefiel hier besonders die gut dargestellte Reisetruppe mit der Analina unterwegs ist und die Beziehungen derjenigen zueinander. Wichtige Werte werden ganz nebenbei vermittelt.
Und es gibt sogar die eine oder andere überraschende Wendung mit der ich so nicht gerechnet hätte.

Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was mir gut gefiel und das Buch gipfelt in einem stimmigen Finale, das mit dem Epilog, aber unglaublich Lust macht auch die Fortsetzung zu lesen.

Fazit
"Luna- Im Zeichen des Mondes" ist ein wirklich süßes Kinderbuch, das verzaubern kann. Ich denke, dass sich junge Mädchen sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen können und hier einige schöne Lesestunden zu erwarten haben. Aber auch, wenn man keine zehn mehr ist, kann dieses Buch durchaus begeistern, aber dafür muss man schon hin und wieder gerne Kinderbücher lesen, was bei mir der Fall ist.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Bänder der Trauer

Brandon Sanderson , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492704441
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Eigentlich wollte Wax heiraten, doch seine Hochzeit wird sabotiert. Anstatt, dass er danach zur Ruhe kommt, wartet auf ihn ein neuer Auftrag, den er eigentlich ablehnen möchte, aber als er erfährt, dass seine Familie irgendetwas damit zu tun hat, macht er sich auf den Weg um mehr über die Bänder der Trauer zu erfahren. Bisher dachte er, sie wären ein Mythos, da sie unvorstellbare Macht verleihen, aber es gibt immer mehr Hinweise auf die wahre Existenz. So machen sich Wax und Wayne zusammen mit Marasi, ihrer Schwester Steris und der Kandra MeLaan auf den Weg um das Geheimnis zu lüften.

Meine Meinung
Nachdem mich schon der Vorband rund um Wax und Wayne sehr gut unterhalten konnte, war ich gespannt darauf, was mich hier erwartet. Wieder einmal entführt Brandon Sanderson den Leser nach Elantel, doch dieses Mal hat es weniger einen Westerntouch, was vor allem daran lag, dass das Setting wechselt. Denn der Großteil des Plots spielt im südlichen Teil des Beckens von Elantel, in Neu-Seran. Hier hatte ich das Gefühl, dass noch mehr die Morderne einzieht und die Steampunk-Elemente stärker werden.
Magie und Technik werden noch mehr gemischt und neue Erkenntnisse treten auf. Das Setting fand ich unglaublich vielschichtig und gelungen. Allerdings waren mir manche Erklärungen zu detailliert und ich musste zusammenreißen um am Ball zu bleiben, doch es hat sich mehr als gelohnt.

Ich fand das Buch unglaublich toll und sogar noch besser als seinen Vorgänger. Es ist actionreich und es gibt so einige Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Außerdem taucht eine andere Zivilisation auf, die für einige Überraschungen sorgt. Diese passt irgendwie eher zu einem Science-Fiction-Roman, aber irgendwie fand ich es spannend, wie der Autor diese Zivilisation mit dem Rest verknüpft hat. Dennoch mag ich besonders die Magie des Buches.

Aber auch die Protagonisten können erneut überzeugen und Wax und Wayne sind einfach mega gelungen dargestellt, voller Ecken und Kanten und vielen Facetten, dabei einfallsreich und mit ihren Sprüchen einfach sympathisch. Hier gefiel mir aber besonders Steris, die für alles einen Plan B braucht und für alles gerüstet sein will. Sie ist zwar etwas schrullig, aber gerade das fand ich erfrischend. Neben den dreien können aber auch die anderen Figuren überzeugen und so wird es nicht langweilig.

Der Schreibstil war ebenfalls nach meinem Geschmack, denn er ist einfach großartig, atmosphärisch und teils wirklich humorvoll. Ich habe oft lachen müssen, aber auch so viele Emotionen durchlebt. Der Plot wird hauptsächlich aus der personalen Erzählperspektive von Marasi, Wax und Wayne geschildert, es gibt aber auch andere Perspektiven die dargestellt werden.

Dieses Buch hat so unglaublich viel zu bieten und neben den actionreichen Szenen gibt es auch ruhigere, die mich ebenfalls in ihren Bann ziehen konnten und alles ist einfach spannend. Ich bin zwar erst seit kurzem ein Fan von Brandon Sandersons Büchern, aber ich muss unbedingt noch die anderen lesen, die er veröffentlicht hat, denn hier bekommt man Fantasy vom Feinsten geboten. Denn auch das Ende dieses Buches konnte mich komplett überzeugen und nun freue ich mich auf das Finale.

Fazit
Mit diesem Fantasyroman konnte mich Brandon Sanderson mehr als begeistern. Ich finde das Setting gelungen und für einen Fantasyroman mal etwas anderes. Dazu ist der Plot abwechslungsreich und spannend und die Protagonisten sind nach meinem Geschmack. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

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93 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

feuer, jennifer estep, romanze, superhelde, superhelden

Hot Mama

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492280389
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Fiona Fine, die bekannte Designerin und ganz nebenbei Superheldin, kämpft noch mit dem Verlust ihres Verlobten, der von ihren Erzfeinden umgebracht wurde. Dennoch möchte sie sich nicht unterkriegen lassen und unterstützt Carmen, die mittlerweile ihre Freundin geworden ist, bei ihren Hochzeitsvorbereitungen. Dann tritt Johnny Bulluci in ihre Leben und das ausgerechnet auf Carmens Hochzeit, die auch prompt von den Superschurken sabotiert wird.

Meine Meinung
Auf diese Fortsetzung war ich sehr gespannt, vor allem da mich der erste Band rund um Carmen und Striker nicht ganz überzeugen konnte. Hier stehen nun andere Protagonisten im Vordergrund, auch wenn man weiterhin erfährt, was aus Carmen, Striker und den anderen geworden ist.
Doch hauptsächlich dreht sich alles um Fiona, was dafür sorgt, dass das Buch ganz anders ist als sein Vorgänger.

Ich merke immer wieder, dass ich momentan gerne Bücher lese, in denen die Protagonisten keine direkten Sympathieträger sind. Und so ist es hier mir hier auch mit Fiona ergangen. Fiona ist launisch, aufbrausend, unberechenbar, hält sich für unfehlbar und für etwas besseres. Mit solchen Menschen komme ich eigentlich nicht klar, aber hier gefiel mir besonders, dass alles aus Fionas Ich-Perspektive geschildert wurde und man sie so nach und nach besser versteht. Außerdem ist sie für Carmen mittlerweile eine gute Freundin. Fiona ist auf jeden Fall erfrischend anders und trotz ihrer Ecken und Kanten mochte ich sie irgendwie und habe es genossen sie zu begleiten.
Johnny dagegen gefiel mir sehr und er bildet das richtige Gegenstück zu der hitzigen Fiona.

Der Plot an sich kam mir wieder sehr vorhersehbar und konstruiert vor. Die Autorin spielt hier mit den Klischees, aber ich mag die von ihr geschaffene Welt voller Schurken und Superhelden und ihren Fähigkeiten. Und trotz der Vorhersehbarkeit fand ich das Buch spannend und die Emotionen greifbar. Wie auch in Band eins, geht es hier heiß her und das liegt nicht nur an Fiona und ihren Feuerkräften.
Hier ist mir auch besonders der Humor des Buches aufgefallen, denn es gibt viele wirklich lustige Stellen, aber auch Trauer und Action stehen im Vordergrund. Die Atmosphäre ist sehr dicht und oft voller starker Emotionen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, voller toller Dialoge, gelungenen Schlagabtäuschen und einem locker, leichten Stil. Die Autorin hat die Fähigkeit genauso gut Actionszenen zu beschreiben wie Sexszenen und so wird es nicht langweilig.

Das Ende ist ebenfalls ziemlich vorhersehbar und ich hatte viele Geheimnisse zu schnell entschlüsselt, dennoch gefiel mir dieser Band etwas besser als der erste Band, was wohl hauptsächlich an Fiona lag. Ich mag einfach Bücher mit Protagonisten, die andere nicht mögen. Nun bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit
Diese Fortsetzung hat mir besser gefallen als der erste Band, auch wenn ich immer noch reichlich Kritik an der Reihe habe. Vieles ist einfach zu vorhersehbar und die Autorin spielt hier gerne mit Klischees, dennoch mochte ich Fiona als Protagonstin sehr gerne, gerade weil sie nicht die typische Sympathieträgerin ist. Wer Superhelden Geschichten mag, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.

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880 Bibliotheken, 52 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

fantasy, das lied der krähen, leigh bardugo, krähen, grischa

Das Lied der Krähen

Leigh Bardugo , Michelle Gyo
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.10.2017
ISBN 9783426654439
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Sechs Außenseiter, die allesamt am Rande der Gesellschaft leben, brechen aus Ketterdam zu einer unmöglichen Mission auf. Unter der Führung von Kaz müssen Inej, Nina, Matthias, Jesper und Wylan einen gefährlichen Magier aus dem Eistribunal, dem bestgesichersten Gefängnis der Welt, befreien. Dieses Gefängnis soll absolut einbruchssicher sein, haben die sechs eine Chance den Auftrag zu erfüllen?

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe, wusste ich, dass ich es lesen muss. Ich habe schon die Grischa-Trilogie der Autorin geliebt und so war ich gespannt auf diese neue Reihe, die in der gleichen Welt spielt, aber doch ganz anders ist. Es gibt hier ebenfalls Grischa und wenn man die eigentliche Trilogie kennt, fällt einem der Einstieg leichter, weil man nicht mit so vielen unbekannten Begriffen bombadiert wird. Dennoch kann man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen.

Die Welt des Buches fand ich unglaublich toll, nicht nur die Grischa mit ihren Fähigkeiten, sondern auch die die Welt an sich, denn sie ist komplex. Man muss sich als Leser zuerst einmal darin zurechtfinden, was man schon an den zwei verschiedenen Karten merkt, aber auch an verschiedenen Beschreibungen und Erklärungen. Das gefiel mir wirklich gut.

Bevor der eigentliche Plot losgeht, begleitet man zunächst die unterschiedlichen Figuren. Dabei wird der Plot aus fünf verschiedenen Perspektiven geschildert, sodass man die verschiedenen Figuren und ihre Hintergründe sehr gut versteht. Dass macht die Protagonisten unglaublich tiefgründig und vielschichtig. Und obwohl Kaz, Inej, Nina, Matthias, Jesper und Wylan auf den ersten Blick nicht unbedingt Sympathieträger sind, mochte ich sie doch sehr. Dabei ist jeder der sechs unterschiedlich und jeder hat seine Ecken und Kanten, aber auch besondere Fähigkeiten.

Nachdem man die Protagonisten näher kennengelernt hat, geht es auch schon mit dem eigentlichen Plot rund um die Befreiung des Magiers los. Dabei gefiel mir alleine schon die Vorbereitung auf das Ganze und mit zunehmender Seitenzahl wird der Plot unglaublich spannend, actionreich und gefährlich. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, was vor allem daran lag, dass das Buch vor lauter Überraschungen und Wendungen nur so trieft. So wird es zu keiner Zeit langweilig.

Der Schreibstil zeichnet sich teils durch einen bissigen und sarkastischen Humor, schlagfertigen Dialogen, aber auch durch atmosphärische Beschreibungen und einer ganz besonderen Sprache aus. Dazu kommt, dass die Autorin Emotionen eindrucksvoll vermitteln kann und so den Leser die verschiedenen Gefühle ihrer Protagonisten hautnah miterleben lässt.

Das Ende war ebenfalls grandios und so kann ich die Fortsetzung dazu kaum erwarten und hoffe, dass sie schon bald übersetzt wird.

Fazit
"Das Lied der Krähen" gehört definitiv zu meinen Highlights. Ein gelungenes Setting, gepaart mit vielschichtigen Protagonisten, einem besonderen Schreibstil und einem Plot der durchweg zu fesseln weiß, bietet mehr als gelungene Unterhaltung und ich habe es wirklich verschlungen. Ich kann dieses Buch jedem Fantasyfan wärmstens empfehlen.

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323 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

deadly ever after, serienkiller, liebe, sexy crime, crime

Deadly Ever After

Jennifer L. Armentrout , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311731
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt
Nach zehn Jahren und viel Therapie wagt Sasha endlich den Schritt wieder nach Hause zurückzukehren. Denn vor zehn Jahren ist sie nur knapp einem Serienkiller entkommen. Kaum ist sie zu Hause angekommen, taucht ihr Exfreund, den sie ohne ein Wort zu sagen verlassen hat, wieder auf. Doch bevor Cole und sie schauen können, was aus ihnen wird, häufen sich seltsame Vorkommnisse und erneut verschwindet eine Frau, die an der Stelle tot auftaucht, an der auch der Serienkiller, dem Sasha entkam, seine Leichen ablegte.

Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich bisher der festen Überzeugung war, dass das Genre Sexy Crime nichts für mich ist und so habe ich darum immer einen weiten Bogen gemacht. Dieses Buch wollte ich nur lesen, weil es von Jennifer L. Armentrout ist und nun scheint sie mir zu beweisen, dass dieses Genre doch etwas für mich ist, denn mir gefiel das Buch wirklich sehr gut.

Schon der Prolog ist spannend, weil er beschreibt, wie eine Frau gefangen gehalten wird und wohl auch sterben wird. So wird direkt eine gewisse Grundspannung aufgebaut. Danach begleitet man zuerst Sasha und erlebt wie sie wieder zu Hause ankommt und versucht wieder in ihrem alten Leben zurechtzukommen. Zehn Jahre sind vergangen und einiges hat sich verändert, allen voran Sasha.

Vor allem Sashas Veränderung fand ich spannend und nach und nach erlebt man, was sie vor zehn Jahren durchgemacht hat, durchlebt mit ihr ihre Albträume und dabei ist alles so eindringlich beschrieben, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann und mit ihr fühlt. Und so konnte ich ihre nicht immer alltäglichen Handlungsweisen sehr gut verstehen.
Besonders toll fand ich hier aber Cole, der mittlerweile FBI-Agent ist und Sasha trotz allem nicht aufgibt. Er ist so lieb und zwischen Sasha und ihm geht es heiß her.

Allerdings hatte ich das Gefühl, dass vieles zu schnell geht. Bis auf ihre beste Freundin und ihre Mutter, hat Sasha niemanden aus ihrer Vergangenheit an sich herangelassen und kaum kommt sie wieder, knüpft sie mit wenig Widerwillen wieder an ihre Vergangenheit an. Das fand ich etwas übertrieben. Dennoch konnte mich das Buch wirklich in seinen Bann ziehen, auch wenn ich mir den Täter schon früh denken konnte.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, fesselnd, bildgewaltig und emotional. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn die Autorin kann genauso gibt prickelnde Bettszenen beschreiben, wie spannende und actionreiche Mörderszenen. Auch die ruhigeren Passagen kann sie wunderbar vermitteln. Der Plot wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Sasha geschildert, was ich sehr passend fand. Es gibt aber auch einige wenige Abschnitte, die die Sicht des Serienkillers beschreiben, was eine gute Ergänzung war.

Das Ende ist hochdramatisch, spannend und der Epilog wunderschön. Alles wird wunderbar abgerundet und so muss ich sagen, dass die Autorin auch in diesem Genre überzeugen kann.

Fazit
"Deadly Ever After" konnte mich wirklich mitreißen und fesseln. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und kann es jedem empfehlen, denn bisher dachte ich, dass dieses Genre nichts für mich ist, doch die Autorin hat mich eines besseren belehrt.

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144 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

liebe, jugendbuch, hund, beziehung, kid

So was passiert nur Idioten. Wie uns.

Sabine Schoder
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 21.09.2017
ISBN 9783733504281
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Viki und Jay sind endlich glücklich miteinander. Sie wohnen zusammen in Vikis Wohnung und alles könnte perfekt sein. Doch dann fängt Jay an sich heimlich zu duschen und weicht Vikis Fragen aus. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus und versucht über sein Handy etwas herauszufinden. Als die beiden sich daraufhin streiten, schmeißt Viki Jay kurzerhand raus, sie ist sich sicher, dass er ein Affäre hat. Sonst würde er ihr doch sagen was los ist, oder?

Meine Meinung
Wie habe ich dieses Buch herbeigesehnt. Der Vorgänger "Liebe ist was für Idioten. Wie mich." gehört immer noch zu meinen absoluten Highlights und hatte mich mitten ins Herz getroffen. So war ich unglaublich gespannt, wie es mit Viki und Jay weitergeht.
Ich muss zugeben, dass ich am Anfang das Gefühl hatte, dass die Konflikte unrealistisch, aus der Luft gegriffen und übertrieben sind. Jay und Viki sind schon so lange ein glückliches Paar und völlig vernarrt ineinander und da finde ich, dass die beiden einfach mal reden könnten. Dass Jay auf stur macht und Viki ihn direkt rausschmeißt, fand ich für so eine Beziehung einfach übertrieben.

Doch nach und nach konnte mich das Buch dann doch abholen, da irgendwann andere Sachen im Fokus stehen, die viel wichtiger sind. Außerdem wollte ich wissen, was der Prolog zu bedeuten hat, bei dem Jay im Krankenhaus liegt.
Toll finde ich zudem wie Jay und Viki sich seit dem letzten Band ein Leben aufgebaut haben. Jay hat einen Neuanfang geschafft und Viki ihre Vergangenheit größtenteils überwunden. Die ganze Zeit habe ich gehofft, dass die beiden wieder miteinander reden und sich wieder vertragen, denn beide zusammen sind ein absolutes Traumpaar.

Über allem schwebt Jays Geheimnis, was auch für eine gewisse Spannung sorgt, auch wenn ich mir früh denken konnte, was dahinter steckt. Man durchlebt als Leser erneut eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich konnte gar nicht anders als mit den Figuren zu fühlen, vor allem weil beide mir echt ans Herz gewachsen sind und sie so authentisch ausgearbeitet sind. Dazu gibt es einen ziemlichen Schockmoment und auch das Thema Freundschaft stand stark im Mittelpunkt, was mir wirklich gefiel.

Unterstützt wird das Ganze durch einen emotionalen und großartigen Schreibstil, der mir teilweise echte Gänsehaut bescheren konnte. Der Plot wird aus verschiedenen Ich-Perspektiven geschildert, wobei ich besonders die Perspektive von Jays Hund Kid unterhaltsam fand. Aber auch Vikis beste Freundin Mel und Jays Kumpel Dave kommen zu Wort und natürlich Jay und Viki selbst und noch eine andere Figur. Diesen Wechsel fand ich sehr unterhaltsam.

Und auch sonst hat das Buch viel zu bieten und auch wenn es nicht ganz mit dem Vorband mithalten kann, fand ich es doch richtig, richtig gut und kann es jedem empfehlen. Vor allem das Ende hat es mir angetan und ich bin froh, dass ich noch einmal Viki und Jay begleiten konnte.

Fazit
"So was passiert nur Idioten. Wie uns." konnte zwar nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten, aber dennoch habe ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgemacht und echte Gänsehautmomente erlebt. Die Autorin kann einfach wunderbar Gefühle übermitteln und ich habe es genossen Viki und Jay noch einmal zu begleiten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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