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297 Bibliotheken, 22 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Sturmtochter - Für immer verboten

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 12.06.2018
ISBN 9783473585311
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Ava ist auf den ersten Blick eine normale Schülerin, doch ihr Vater hat sie von klein auf trainiert, damit sie „Elementare“ besiegen kann. Kaum ein Mensch weiß etwas von diesen gefährlichen Wesen. Unterstützt wird sie dabei von Lance, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Doch eines Tages erfährt Ava, dass sie nur einen Bruchteil über die Elementare und ihre eigene Herkunft weiß, denn auf einmal hat sie Macht über das Wasser.

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin, aber ich habe nur Gutes von ihren Werken gehört. So war ich neugierig auf ihr neues Werk und ich muss sagen, dass sie mich überzeugt hat und ich auch dringend ihre anderen Bücher lesen muss.

Schon die Idee der Elementare konnte mich begeistern, obwohl die Idee der Elementarmagie nicht völlig neu ist. Die Magie hinter allem ist faszinierend und alles ist gut durchdacht. Was genau die Elementare sind, möchte ich hier nicht verraten, damit ich nicht spoiler. Neben den Elementaren haben mich besonders die Hintergründe zu den Clans interessiert. Es gibt verschiedene Clans, die die Macht über ein Element haben und Ava erfährt nach und nach mehr darüber. Zusammen mit ihr löst man die Geheimnisse.

Zudem spielt das ganze Buch in Schottland. Ich liebe das Setting und da ich immer schon einmal nach Schottland wollte, konnte ich mich den atmosphärischen Beschreibungen der Autorin nicht entziehen. Nach diesem Buch möchte ich nur noch dringender nach Schottland reisen. Aber auch die restliche Atmosphäre des Buches konnte mich fesseln, denn über allem schwebt die Bedrohung der Elementare und diverse Geheimnisse und Verstrickungen. Es gibt Kämpfe, Action und Herzschmerz. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Hinzu kommt, dass Ava eine unglaublich starke Protagonistin ist. Sie kann kämpfen, gibt nicht auf und wo andere zerbrochen wären, reift sie nur weiter. Ich liebe sowas. Auch die anderen Figuren des Buches haben unglaublich viel zu bieten. Sei es der geheimnisvolle Lance, Reid, der Ava als Kind gerettet hat, oder Avas beste Freundin Brianna, die immer für sie da ist.

In diesem Buch habe ich ein Wechselbad der Gefühle mitgemacht. Ich habe mit Ava gelitten und geliebt, denn auch eine Liebesgeschichte durfte nicht fehlen. Diese fügt sich aber wunderbar in den eigentlichen Plot ein. Es ist ein Buch voller Tiefe, voller Freundschaft, Vertrauen, aber auch Geheimnissen und Intrigen. Ich fand das Buch spannend und wurde immer wieder überrascht.

Der Schreibstil ist wie schon erwähnt atmosphärisch und einfach großartig. Ich hatte das Gefühl beim Lesen wirklich in Schottland zu sein und es entstand ein wahres Kopfkino vor meinen Augen. Zudem mochte ich den verbalen Schlagabtausch der Protagonisten. Der Plot wird hauptsächlich aus Avas Ich-Perspektive geschildert, es gibt aber auch den einen oder anderen Perspektivwechsel, der Avas Sicht sehr gut ergänzt.

Das Ende war hochemotional und spannend und ich kann es gar nicht erwarten, wie Avas Geschichte weitergeht, denn ihr Abenteuer ist längst nicht überstanden und die Gefahren nicht besiegt.

Fazit
„Sturmtochter- Für immer verboten“ war für mich ein echtes Highlight und es fällt mir schwer in Worte zu fassen wie sehr mich das Buch begeistert hat. Ich liebe das Setting, die Idee dahinter und Ava als Protagonistin. Außerdem habe ich hier jede erdenkliche Emotion durchgemacht und kann die Fortsetzung gar nicht erwarten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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101 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Witchborn

Nicholas Bowling , Eva Riekert
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551521057
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Das Leben der die 14-jährigen Alyce ändert sich schlagartig, als ihre Mutter als Hexe verbrannt wird. Von da an ist sie auf der Flucht. Ohne zu verstehen, wie ihre Magie funktioniert und mit einem Brief ihrer Mutter, gibt sie nicht auf. Doch scheint es unmöglich alleine als 14-jähriges Mädchen in London im Jahr 1577 zu überleben, vor allem da sie einflussreiche Verfolger hat und sich ein großes Geheimnis hinter Alyce verbirgt, von dem sie selbst nichts ahnt.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Denn hier trifft Fantasy auf Geschichte und es tauchen real existierende Menschen der Vergangenheit auf, so trifft Alyce im Laufe des Buches auf Elizabeth I. und Maria Stuart, zwei Königinnen die es wirklich gegeben hat zur Zeit der Hexenverfolgung.

Mich hat dieses Zeitalter schon immer fasziniert und hier fand ich es spannend, dass es die Magie und Hexen wirklich gibt und wie alles mit Alyce zusammenhängt. Sie ist von Beginn an auf der Flucht beziehungsweise zuerst in einer Anstalt, hat einiges zu bewältigen und weiß nicht, wo für sie ein Platz in der Welt ist.

Dabei ist der Plot teils vorhersehbar, teils etwas langatmig, aber insgesamt empfand ich das Buch als sehr spannend und packend. Es ist eins dieser Bücher, das aufgrund der Mischung und der Idee faszinieren kann und ich fand besonders die Magie von Alyce spannend. Aber auch die Verfolger von Alyce, was sie erlebt und welchen Gefahren sie sich aussetzen muss, gefielen mir.

Alyce war mir direkt sympathisch, da sie trotz aller Gefahren und Widrigkeiten nicht aufgibt, auch wenn sie dank ihres bisherigen Lebens teils etwas naiv wirkt, was aber durchweg authentisch ist. Sie trifft auf interessante Menschen, die teils sehr gruselig und gefährlich waren, teils aber auch liebevoll und einfach nur sympathisch.

Der Schreibstil ist trotz der Epoche in der das Buch spielt, sehr einfach gehalten, sodass die gedachte Zielgruppe es wunderbar leicht und locker lesen kann. Dabei ist alles sehr bildlich und atmosphärisch beschrieben, was mich nur noch mehr ans Buch gefesselt hat.

Das Ende war für meinen Geschmack etwas zu offen, da vieles unbeantwortet bleibt, aber dennoch mochte ich es, weil es ein hoffnungsvolles und insgesamt stimmiges Finale ist.

Fazit
„Witchborn“ konnte mich besonders dadurch fesseln, dass hier Fantasy mit realer Geschichte vermischt wurde. Der Plot ist insgesamt spannend und ich fühlte mich bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut unterhalten. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung.

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108 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Ein kleines Wunder würde reichen

Penny Joelson , Andrea Fischer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 23.05.2018
ISBN 9783841440235
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die vierzehnjährige Jemma leidet unter Zerebralparese. Sie kann sich nicht bewegen, nicht sprechen, sich nicht mitteilen. Dennoch verraten ihr Menschen ihre tiefsten Geheimnisse. Als ein schrecklicher Mord geschieht und sie wieder ein Geheimnis erfährt, wünscht sie sich nichts sehnlicher als dieses endlich jemandem mitteilen zu können, doch fehlt ihr die Möglichkeit dazu…

Meine Meinung
Dieses Buch konnte vor allem meine Neugierde wecken, weil ich in dem Bereich arbeite, der hier beschrieben wird. Zwar wohne ich nicht bei den Familien, wie es hier bei Sarah, der Pflegerin von Jemma der Fall ist, sondern arbeite nur im Schichtsystem, aber dennoch hat mich das Buch aus beruflichem Interesse gereizt.

Jemma ist ein Mädchen, das kognitiv komplett altersgerecht entwickelt ist, alles um sich herum mitbekommt und sich um alles Gedanken macht. Sie ist aber gelähmt und es gibt keine Möglichkeit für sie sich mitzuteilen. Da alles aus ihrer Ich-Perspektive geschildert wird, hat man das Gefühl alles hautnah zu erleben und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Zu Beginn war ich skeptisch, ob ihre Erkrankung richtig dargestellt wird, aber so wie es hier beschrieben ist, ist es durchaus bei einer Zerebralparese möglich, sodass das Buch sehr authentisch ist.

Zu Beginn habe ich mich auch gefragt, wieso Jemma sich nicht per unterstützer Kommunikation (wie z.B. einer Augensteuerung und einem Talker, der dann für die Person spricht (ähnlich wie ein Tablet)) mitteilen kann. Im Laufe des Buches wird klar, das in dem Bereich schon einiges bei ihr versucht wurde und auch weiterhin nach einer Lösung gesucht wird. Also aus fachlicher Sicht, finde ich das Buch wirklich nicht schlecht, da auch alles leicht und verständlich, aber auch einfühlsam geschildert wurde und gut recherchiert wirkt.

Der eigentliche Plot um den Mord konnte mich nicht ganz überzeugen, da er mir zu vorhersehbar war. Doch ich denke, dass hier nicht das Ziel war, dass es eine möglichst überraschende Wendung geben soll, sondern man für das Thema körperliche Behinderung sensibilisert werden soll. Zudem spürt man Jemmas Hilflosigkeit auf jeder Seite, aber es gibt auch Hoffnung und das hat mir wirklich gut gefallen. Das Buch ist auf eine ruhige Art spannend und gipfelt in einem spannenden Finale.

Zudem steht Familie, Zusammenhalt, Freundschaft und Vertrauen stark im Vordergrund, was mir ebenfalls gefiel. Denn Jemma ist nicht das einzige Kind mit einer Behinderung in ihrer Familie und ihre Eltern auch nicht ihre wirklichen Eltern, aber dennoch gibt es in diesem Buch so viel Liebe und Geduld, dass ich ganz verzaubert war.

Die Figuren des Buches sind authentisch und toll dargestellt und auch der Schreibstil passt zu dem Ganzen, vor allem da er sehr emotional und einfühlsam ist. Das Ende schließt das Buch sehr gut ab, sodass ich es insgesamt sehr empfehlen kann.

Fazit
Das Buch bekommt sehr gute vier Sterne von mir, da es sehr gut recherchiert, einfühlsam und authentisch ist. Einzig die Vorhersehbarkeit des Mordfalls gefiel mir nicht ganz so. Dennoch ist es ein gelungenes Buch über ein Mädchen, das lernt aus ihrer Behinderung das Beste zu machen und über eine Familie, die ich nur bewundern kann. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Harry Potter: Eine Geschichte voller Magie

Joanne K. Rowling , British Library , Karlheinz Dürr , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551556998
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich muss gestehen, dass ich eigentlich kein Fan von den ganzen Zusatzbänden zu „Harry Potter“ bin und ich vieles für überflüssig halte. Dennoch war ich gepannt auf „Harry Potter- Eine Geschichte voller Magie“ und schon als ich das Buch in den Händen halten durfte, konnte es mich überzeugen. Denn die Aufmachung des Ganzen ist genial, das Buch ist vom Format her größer als ein normales Buch und wirkt sehr hochwertig.

Es ist ein Buch, bei dem auf den ersten Blick die Bilder dominieren, auf den zweiten Blick verbirgt sich aber ein unglaublich spannender Text hinter dem Ganzen. Das Buch befasst sich mit der Austellung, die 2017 stattfand und enführt den Leser in die Welt Harry Potters. Dabei ist das Buch in folgende Kapitel unterteilt: Einleitung, Die Reise, Zaubertränke und Alchemie, Kräuterkunde, Zauberkunst, Astronomie, Wahrsagen, Verteidigung gegen die dunklen Künste, Pflege magischer Geschöpfe, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und der Ausstellungsindex. Viele der Überschriften lassen einen gleich an die Schulfächer bei Harry Potter denken und man bekommt hier unglaubliches Hintergrundwissen, Fakten und Zitate.

Man bekommt erstklassige Informationen zu der Charakterentwicklung und wie alles entstanden ist. Zudem befindet sich bei jedem Kapitel ein Vorwort, das von einem Experten geschrieben wurde und dem Buch etwas ganz besonderes verleiht. Es gibt Zeichnungen von J.K. Rowling selbst, Lesermeinungen, Abbildungen aus Museen, historische Zeichnungen, historische Funde, Notizen der Autorin und vieles mehr. Teilweise hat man das Gefühl ein Geschichtsbuch in der Hand zu haben und man merkt, wie viel Recherche und auch echtes Wissen in der Harry Potter-Reihe steckt. Ich liebe es ja, wenn Fantasy mit echten geschichtlichen Fakten vermischt ist und hier wird deutlich, dass das bei Harry Potter definitiv der Fall ist.

Dieses Buch sorgt für einen ganz neuen und besonderen Blickwinkel und das nächste Mal, wenn ich Harry Potter lese, werde ich alles ganz bestimmt anders betrachten. Toll fand ich auch die Erklärung, woher Alraunen kommen oder was der Hintergrund des Basilisken ist. Aber auch sonst kann ich nur von diesem Buch schwärmen.

Aber auch zu J. K. Rowlings Prozess die Bücher zu schreiben erfährt man mehr. Dieses Buch ist vielschichtig und bietet so viel zu entdecken, selbst für echte Harry Potter-Fans, die eigentlich schon ein großes Wissen zu der Reihe haben. Es ist einzigartig, lehrreich und meiner Meinung nach unglaublich spannend.

Leider konnte ich die Ausstellung nicht besuchen, aber mit diesem Buch hat man das Gefühl dort zu sein und sieht auch viel aus J.K. Rowlings privater Sammlung, was mich ebenso wie der Rest einfach nur fasziniert hat. Ich könnte jetzt noch viel mehr von diesem Buch schwärmen, aber nun möchte ich nur noch sagen, dass es eine absolute Kaufempfehlung von mir bekommt.

Fazit
„Harry Potter- Eine Geschichte voller Magie“ ist eine echte Liebeserklärung an die Harry Potter-Fans und bietet eine bunte Mischung. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel aus diesem Buch mitnehmen könnte, es ist lehrreich, facettenreich, spannend und unglaublich unterhaltsam. Man bekommt Massen an Hintergrundwissen und hat oft das Gefühl ein Geschichtsbuch in der Hand zu haben. Ich liebe sowas und kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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230 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Rea ist die Flucht nach Paris gelungen. Doch hat sie noch mit den Nachwirkungen ihres Kampfes mit Sir Galahad und dem König zu kämpfen. Und anstatt endlich mal zur Ruhe zu kommen, wird sie verfolgt, an den Pariser Königshof zitiert und bekommt dort eine neue Aufgabe zugeteilt. Denn Prinz Robin kommt nach Frankreich um um Ninon zu werben.

Meine Meinung
Nachdem der erste Band für mich ein echtes Highlight war, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Ich wollte wissen, was aus Rea, Liam, Ninon, Blanc und den anderen geworden ist und so konnte ich es gar nicht abwarten dieses Buch zu lesen.

Man bekommt hier als Leser ein ganz anderes Setting geboten als im ersten Band. In Frankreich ist es nicht verboten sich zu berühren, die Menschen tragen normale Kleidung, keine Handschuhe und müssen sich nicht verstecken. Magdalenen müssen keine Angst haben. Doch es werden auch Stimmen laut, die gegen diese Offenheit sind. Ich fand diesen Kontrast zum ersten Band sehr gut dargestellt und faszinierend.

Rea dagegen bekommt gar keine Zeit sich an alles zu gewöhnen. Sie wird verfolgt, muss sich neuen Verpflichtungen stellen und ihre Vergangenheit holt sie dank Prinz Robin ein. Ich hätte sie ehrlich gesagt manchmal schütteln können, da sie sich viel zu viel gefallen lässt, dennoch ist sie eine sympathische und tolle Protagonistin. Prinz Robin dagegen emfpand ich teilweise einfach nur als anstrengend. Er hat mit im Vorband besser gefallen, ebenso die Liebesgeschichte. Die anderen Figuren dagegen fand ich unglaublich interessant.

Aber der Plot dreht sich zum Glück nicht nur um Rea und Robin und so konnte mich das Buch im Großen und Ganzen sehr gut unterhalten. Ich liebe die Idee hinter allem und der Plot ist spannend und facettenreich. Einzig eine der größten Wendungen des Buches fand ich zu vorhersehbar, denn schon als Reas neue Widersacherin Madame Hiver auftaucht, war mir klar, was ihr Geheimnis ist.

Den Schreibstil empfand ich erneut als großartig. Vor meinem inneren Auge entstand ein wahres Kopfkino und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Plot wird aus Reas Ich-Perspektive geschildert, was mir erneut sehr gefiel, weil man dadurch einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt.

Das Ende des Buches spitzt sich dann immer mehr zu zu und gipfelt in einem spannenden Finale, das schon den Weg für den finalen dritten Band ebnet, der zum Glück nicht lange auf sich warten lässt. Ich bin gespannt wie die Autorin ihre Trilogie auflöst, denn die Ideen und die Fähigkeiten rund um die Magdalenen haben unglaublich viel Potenzial.

Fazit
Zwar gefiel mir diese Fortsetzung nicht ganz so gut, wie der erste Band, aber dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Hier ist das Setting ganz anders und ich habe sehr gerne Rea auf ihrem Weg begleitet und freue mich schon auf das Finale.

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45 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.05.2018
ISBN 9783551556707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Magnus und seinen Freunden läuft die Zeit davon. Loki ist kurz davor Ragnarök, die Götterdämmerung auszulösen, und nur sie können ihn aufhalten. Doch dafür müssen sie zuerst einmal Naglfari, das Schiff der Toten finden und dann auch noch den listigen Gott aufhalten. Doch wie besiegt man einen Gott?

Meine Meinung
Als riesiger Rick Riordan-Fan konnte ich den finalen Band der „Magnus Chase“-Trilogie kaum erwarten, auch wenn ich nun traurig bin, dass es vorbei ist. Denn die nordischen Götter gehören zu meinen Liebsten und der Autor hat sie einfach großartig umgesetzt.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass er die verschiedenen Welten seiner Bücher nicht getrennt voneinander existieren lässt. Die Welt der grieschischen Götter und damit Percy Jackson kollidiert immer mehr mit der Welt der nordischen Götter und somit Magnus Chase. So erlebt man zu Beginn des Buches erneut ein Wiedersehen mit Percy und Annabeth, was mich sehr gefreut hat. Dabei wird aber alles logisch erklärt und man hat nicht das Gefühl, dass es so zu viel ist.

Zudem ist der Humor des Autors unvergleichlich. Es beginnt schon mit den Überschriften der Kapitel, die oft dafür gesorgt haben, dass ich laut auflachen musste. Aber trotz des ernsten Themas Ragnarök zu verhindern und die vielen Kämpfe, die Magnus und seine Freunde bestreiten müssen, geht der Humor nicht verloren. Besonders in den Dialogen und den Gedankengängen von Magnus gab es immer wieder Stellen, die ich sehr amüsant fand.

Dennoch kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Viele Gefahren müssen bestritten werden, große Gefühle kommen auf und ich war so gespannt darauf, wie das denn alles enden soll. Ich muss sagen, dass ich den Kampf gegen Loki sehr ungewöhnlich fand, aber gerade das hat mir gefallen. Es war etwas fürs Herz und man merkt, wie wichtig das Thema Freundschaft und Vertrauen doch in Rick Riordans Büchern ist.

Der Schreibstil ist gewohnt erstklassig und konnte mich neben dem schon erwähnten Humor vor allem mit seinen atmosphärischen Darstellungen und tollen Beschreibungen in seinen Bann ziehen. Zudem schreibt der Autor einfach fesselnd und packend, mit einem speziellen Wortwitz. Alles wird erneut aus Magnus Ich-Perspektive geschildert was ich als sehr unterhaltsam empfunden habe. Das Buch fliegt beim Lesen nur so dahin und ich konnte gar nicht aufhören es zu inhalieren. Am Ende gibt es ein Glossar, das die wichtigsten Begriffe der nordischen Mythologie erklärt, so dass man das Buch auch ohne Vorwissen sehr gut lesen kann.

Zu den Figuren des Buches kann ich gar nichts neues sagen. Ich liebe es wie detailliert der Autor die Figuren zum Leben erweckt. Jeder hat seine Ecken und Kanten und so einige Macken, keiner ist perfekt und jeder hat seine eigene Geschichte. Sie sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich hoffe, dass man Magnus und seine Freunde noch einmal irgendwann wiedersieht.

Dieser finale Band war der perfekte Abschluss und ein typischer Rick Riordan Roman. Ich kann das Buch nur empfehlen und bin froh, dass es bald schon etwas neues aus seiner Feder geben wird.

Fazit
Ich bin zwar unglaublich traurig, dass meine Reise mit Magnus und seinen Freunden schon wieder vorbei ist, aber dennoch war dieser finale Band perfekt. Er hat alles, was ein Rick Riordan Roman braucht. Tolle Figuren, einen spannende Plot, fiese Götter und seinen ganz eigenen Humor. Ich kann jedem Götterfan seine Bücher nur ans Herz legen und freue mich schon auf viele weitere Werke von ihm.

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92 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die Beschwörung des Lichts

Victoria Schwab , Petra Huber
Flexibler Einband: 720 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596296347
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Der Dämon Osaron aus dem schwarzen London ist erwacht. Das Schicksal des Roten Londons steht auf dem Spiel, denn Osaron hat die Macht an sich gerissen und ist nicht aufzuhalten. Doch die drei Antari geben nicht auf und so machen sich Kell, Lila und Holland auf den Weg ein seltenes Artefakt zu finden, denn nur so haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner.

Meine Meinung
Da mich die bisherigen Bände der Weltenwanderer-Trilogie schon überzeugen konnten, war ich gespannt auf den finalen dritten Band, zumal der zweite mit einem fiesen Cliffhanger endete. Die Idee der Reihe finde ich ich immer noch grandios und die vier unterschiedlichen Versionen von London und alles was damit zusammenhängt erstklassig.

Diese Fortsetzung geht direkt rasant und spannend los und beginnt dort, wo der zweite Band aufgehört hat. Es passiert unglaublich viel und als Leser kommt man gar nicht dazu zu verschnaufen. Schnell war ich wieder mitten im Geschehen drin und mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. In diesem Band liegt der Fokus auf der Bekämpfung von Osaron, ein mächtiger Gegner, der alles zerstören könnte.

Die Figuren des Buches suchen nach Lösungen, dabei schließen sie sich teils zusammen, teils gehen sie eigene Wege, aber jeder hat das gleiche Ziel. Ich mag die Figuren des Buches unglaublich gerne, da sie facettenreich und tiefgründig sind und man mittlerweile sehr viel über sie erfahren hat. In diesem Band erfährt man auch noch mehr über Alucard, der bisher etwas geheimnisvoller blieb, was mir gut gefiel.

Im Mittelteil hätte das Buch meiner Meinung nach etwas gekürzt werden können, da es sich da etwas in die Länge zieht und gefühlt nicht viel passiert. Dennoch gibt es immer wieder überraschende Wendungen und es ist ein Buch, das nur so vor interessanten Ideen strotzt.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls, besonders die verbalen Schlagabtäusche zwischen den Figuren, da sie viel Wortwitz, aber auch Sarkasmus beinhalten. Dazu ist der Schreibstil sehr atmosphärisch und toll zu lesen und sorgte bei mir für ein wahres Kopfkino. Der Plot wird aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven geschildert, was ich hier gut und wichtig fand, damit man den Überblick über die verschiedenen Handlungsstränge behält.

Das Ende ist dramatisch, spannend und alle offenen Fragen und Handlungsstränge fügen sich hier zusammen und bilden ein stimmiges Finale, das mich wirklich begeistert hat. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Fazit
„Die Beschwörung des Lichts“ war ein sehr gelungener Abschluss einer besonderen Fantasy-Trilogie. Von mir bekommt er sehr, sehr gute vier Sterne. Da der Mittelteil für mich etwas zu langgezogen war, hat es nicht ganz bis zur vollen Punktzahl gereicht, aber dennoch fand ich diese Reihe wirklich grandios, vor allem durch die Idee dahinter.

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572 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

ava reed, camp, freundschaft, jugendbuch, jugendroman, katze, liebe, stille, stumm, tod, trauer, ueberreuter verlag, verlust, zwillinge, zwillingsschwester

Die Stille meiner Worte

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 09.03.2018
ISBN 9783764170790
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Seitdem die 17-jährige Hannah ihre Zwillingsschwester Izzy verloren hat, redet sie nicht mehr, nie. Sie ist in ihrer Trauer gefangen. Erst als ihre Eltern handeln und sie dadurch auf Levi trifft, findet sie langsam wieder ins Leben zurück. Doch ob sie jemals ihre Worte wiederfindet?

Meine Meinung

Nachdem Ava Reed mich schon mit „Wir fliegen, wenn wir fallen“ begeistern konnte, war ich gespannt auf ihr neues Werk, dass sich direkt ein Platz in meinem Herzen gesichert hat. Es ist ein besonderes Buch und es gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights. Denn trotz des Titels ist dieses Buch alles andere als still. Es ist ein vielschichtiges und tiefgründiges Buch mit einer Wortgewandtheit, die seinesgleichen sucht.

Zuvor hatte ich Angst, dass es sich hierbei trotz des ernsten Themas um eine kitschige Liebesgeschichte handelt. Doch das ist zum Glück nicht der Fall. Im Fokus steht Hannah mit ihrer Trauer, sie redet nicht und kommuniziert auch nicht mit einem Stift oder ähnlichem mit anderen Menschen. Dabei herrscht in ihrem Kopf alles andere als Stille. Sie hat so viel zu verarbeiten, vermisst ihre Schwester und hat mit Trauer und Schuld zu kämpfen. Erst nach und nach erfährt man als Leser, was mit Izzy geschehen ist. Doch das Buch dreht sich um noch mehr. Es geht auch um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt.

Die Figuren des Buches sind allesamt unglaublich vielschichtig und tiefgründig dargestellt, jeder hat sein Päckchen zu tragen und man erfährt nach und nach mehr über sie, was ich sehr gelungen fand. Zudem hat Hannah ihre Katze Mo, die eigentlich Izzy gehörte, immer mit dabei, was ich unglaublich sympathisch und für sie in ihrem Heilungsprozess auch sehr wichtig fand. Levi ist ein unglaublich lieber Junge, der Hannah mit seiner feinfühligen Art unterstützt, aber auch er hat in seiner Vergangenheit einiges erlebt.

Der Schreibstil ist so unglaublich emotional, gespickt mit Metaphern, bildlichen Vergleichen und einer ganz besonderen Art die Dinge zu sehen. Die Dialoge sind einfühlsam, aber mit so einer Intensität verfasst, dass man sich dem als Leser nicht entziehen kann.  Der Plot wird abwechselnd aus Hannahs und Levis Ich-Perspektive geschildert, wobei die von Hannah überwiegt. Zudem schreibt sie Briefe an Izzy, die sie verbrennt, damit sie zu Izzy gelangen.

Das Buch ist auf eine sanfte Art spannend. Es gehört zu den ruhigeren Büchern, in denen gar nicht so viel passiert, aber ind denen die Protagonisten eine große Wandlung durchmachen. Die hier dargestellte Trauerbewältigung fand ich extrem gut und das Ende bietet einen emotionalen Showdown. Es ist wirklich ein wunderschönes, aber auch extremes Buch, bei dem ich häufiger Tränen in den Augen hatte, es aber auch Situationen gab bei denen ich schmunzeln musste oder Herzflattern hatte. Wie schon gesagt, für mich war es ein Highlight und ich hoffe, dass die Autorin ganz schnell etwas neues schreibt.

Fazit

„Die Stille meiner Worte“ ist für mich ein ganz besonderes Buch, das nun einen festen Platz in meinem Herzen hat. Es hat mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen und befasst sich einfühlsam mit dem Thema Trauer und Verlust, aber auch Freundschaft und Vertrauen. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.

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212 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

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Nevernight - Das Spiel

Jay Kristoff , Kirsten Borchardt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.04.2018
ISBN 9783596297597
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Mia hat ihre Rache noch nicht aufgegeben und versucht alles um an Kardinal Duomo und Konsul Scaeva heranzukommen. Doch die Rote Kirche verbietet ihr die beiden zu ermorden. Als sie unglaubliches über die Rote Kirche erfährt, schmiedet sie einen gewagten Plan und wird zur Gladiatorin. Nur so hat sie die Chance an Duomo und Scaeva heranzukommen.

Meine Meinung
Schon Band eins rund um Mia und ihrer Ausbildung in der Roten Kirche konnte mich begeistern. Und auch Band zwei war für mich ein wahres Highlight. Dieses Buch ist so unglaublich facettenreich, vielschichtig, komplex, zu keiner Zeit vohersehbar und es gibt mehr als schockierende und überraschende Wendungen.

Zu Beginn des Buches erlebt man Mias Geschichte aus zwei Zeitebenen. Einmal erfährt man wie sie in der Gegenwart zu einer Gladiatorin wird und einmal wie sie in der Vergangenheit der Roten Kirche dient und es schließlich dazu kommt, dass sie dieser den Rücken kehrt. Irgendwann führen die beiden Zeitebenen zusammen und man begleitet Mia bei ihrer Rache. Diese Darstellung der Geschehnisse fand ich unglaublich faszinierend, zumal der Autor oft vor dem Zeitwechsel Cliffhanger verwendet hat und ich so immer schnell wissen wollte, was denn nun passiert.

Das Buch war so unglaublich spannend, aber weiterhin blutig, teils eklig, voller Gemetzel und Tod, aber auch starken Gefühlen und einer Protagonistin, die es in sich hat. Obwohl Mia schlichtweg eine Mörderin ist, bewahrt sie sich immer noch einen Hauch Menschlichkeit und mit dieser Menschlichkeit konnte sie mich erneut in ihren Bann ziehen. Denn ihre Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, aber obwohl sie hart und gnadenlos ist, handelt sie an den richtigen Stellen doch ebend mit Mitgefühl.

Auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen, da alle tiefgründig und facettenreich dargestellt wurden. Es tauchen alte Bekannte auf und neue Figuren. Manche sterben, manche überleben und immer ist Mia mittendrin. Ihre Fähigkeiten sind erstaunlich. Besonders unterhaltsam fand ich die zwei Schattenwesen, die in Mias Schatten leben. Zwischen den beiden spielt sich immer ein verbaler, teils sehr lustiger Schlagabtausch ab. So bietet das Buch neben allem anderen auch einen teils schrägen Sinn für Humor.

Auch die Fußnoten tauchen wieder auf, wenn auch im Laufe des Buches weniger als im ersten Band. Diese fand ich erneut teils sehr unterhaltsam oder informativ und ich finde dieses Stilmittel sehr gelungen. Auch sonst mag ich den Schreibstil des Autors sehr. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt blutige und brutale Szenen genauso detailliert, wie Sexszenen oder wie jemand stirbt, bleibt dabei realistisch, aber nutzt auch gerne mal Schimpfwörter. Dennoch wirkt es dadurch nicht zu viel des Guten. Er schafft die perfekte Balance, sodass man diesem bildlichem Schreibstil einfach nicht entkommen kann. Außerdem herrscht in dem ganzen Buch eine ganz besondere, düstere und gefährliche Atmosphäre vor, die aber wunderbar durch einen schwarzen Humor und Sarkasmus aufgelockert wird.

Allerdings muss ich sagen, dass das Ende einfach nur fies ist. Es hat mich sprachlos und mit unendlich vielen Fragen zurückgelassen. Eigentlich hat jeder Handlungsstrang zum Ende hin eine schockierende Wendung gehabt und ich wüsste zu gerne, wie alles ausgeht. Wer also keine Cliffhanger mag, sollte vielleicht doch warten bis Band drei erscheint.

Fazit
Mit „Nevernight- Das Spiel“ hat der Autor definitiv eins meiner Jahreshighlights geschaffen. Zwar ist die Reihe nicht für jeden etwas, aber für mich ist sie eins der besten Fantasybücher, die je erschienen sind. Man darf nur nicht zartbesaitet sein, aber wenn man Band eins mochte, muss man einfach Band zwei lieben. Von mir gibt es eine mehr als klare Leseempfehlung.

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Nova und Avon 2: Avons Rückkehr

Tanja Voosen , Petra Hämmerleinova
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 30.04.2018
ISBN 9783551653826
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt
Endlich läuft in Novas Leben alles so, wie es sein sollte. Sie hat eine beste Freundin, auf die sie sich immer verlassen kann. Ihr Schwarm Fitz interessiert sich immer mehr für sie und sie hat es geschafft Avon zu verbannen. Doch dann taucht ein seltsames Amulett auf und Novas Eltern verschwinden. Schließlich beschließt Nova Avon zurückzuhexen und fasst einen gewagten Plan.

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band rund um Nova, ihren bösen Zwilling Avon und ihrer besten Freundin Fee schon richtig gut unterhalten konnte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung.

Ich liebe die Art wie Tanja Voosen schreibt. So war ich ab der ersten Seite wieder völlig gefesselt und hatte auch keinerlei Startschwierigkeiten. Mit viel Witz und Humor, viel Sarkasmus, aber auch Liebe zum Detail konnte sie mich erneut begeistern. Dabei ist die Sprache so gewählt, dass sie wunderbar zu der gedachten Altersgruppe passt. Dazu liest sich alles spritzig und frisch.

Bei dieser Fortsetzung hat mir jedoch besonders Novas Entwicklung gefallen. Im ersten Band war sie noch extrem schüchtern und zurückhaltend und mittlerweile wächst sie über sich hinaus, wird selbstsicherer und mutiger. Die Freundschaft zu Fee tut ihr unglaublich gut. Zudem ist Fee eine total schrille Figur, die sich von nichts und niemanden unterkriegen lässt. Man muss sie einfach lieben. Und auch Fitz nimmt immer mehr Raum in dem Buch ein. Natürlich gibt es auch die typischen Schulzicken mit denen sich Nova rumschlagen muss, aber mit einer guten Freundin an der Seite klappt auch das.

Sowieso finde ich es toll, wie sehr hier doch das Thema Freundschaft im Vordergrund steht. Zwar gibt es auch die Schwärmerei zu Fitz, aber das ist eher nur ein Randthema. Der Plot an sich hat auch noch einiges zu bieten. Ich fand die Idee des Amuletts, dessen Kräfte und was alles damit zusammenhängt unglaublich spannend. Nachdem Avon auf der Bildfläche auftaucht, wird der Plot immer spannender und es passiert noch mehr.

Das Ende bietet einen stimmigen Abschluss und obwohl ich längst nicht mehr zur Zielgruppe dieses Buches gehöre, war es für mich ein kleines Highlight.

Fazit
Diese Fortsetzung konnte mich komplett unterhalten und begeistern. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, selbst wenn man eigentlich nicht mehr zur Zielgruppe gehört. Es ist witzig, spritzig, aber auch spannend und voller Freundschaft.

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Riders – Feuer und Asche

Veronica Rossi , Franca Fritz , Heinrich Koop
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.04.2018
ISBN 9783841402240
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Obwohl Daryn ihre Gabe verloren hat und nicht länger eine Seherin ist, lässt sie Sebastians Schicksal keine Ruhe. Sie möchte ihre Fehler wieder gut machen und versucht alles um Sebastian aus der Unterwelt zu retten. Doch alleine hat sie keine Chance. Auch Gideon und die anderen apokalyptischen Reiter wollen Sebastian retten, doch dafür brauchen sie die Kugel zum Öffnen des Portals die Daryn besitzt und so kreuzen sich ihre Wege erneut.

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band im Großen und Ganzen gut unterhalten konnte, auch wenn ich einiges an Kritik daran hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Die Idee der Reiter, der Dämonen und Daryn als Seherin finde ich grandios und nachdem der erste Band mit Sebastians schlimmen Schicksal endete, war ich gespannt, wie sich hier alles entwickelt.

Es sind seit dem ersten Band acht Monate vergangen, in denen Daryn und die anderen aber nicht untätig blieben. Doch keiner von ihnen hat es leicht und besonders Daryn kämpft mit ihrer Vergangenheit, was sie sehr authentisch und liebenswert macht. Sie ist ein insgesamt sehr verschlossener Mensch, aber in diesem Band macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch. Auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen, weil sie unglaublich unterschliedlich sind, ihre Ecken und Kanten haben, aber wenn es darauf ankommt doch zusammenhalten.

Allerdings emfpand ich den Schreibstil hier als teils zu abgehackt, was aber auch irgendwie zu den ruppigen Jungs des Buches passt. Dafür gefiel es mir sehr, dass dieser Band abwechelnd aus der Ich-Perspektive von Gideon und Daryn geschrieben ist, da man so einen Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden bekommt. Dazu ist das Buch leicht und locker zu lesen und die Autorin ruft eine prickelnde und spannende Atmosphäre herauf.

Mir hat dieser Band etwas besser gefallen als sein Vorgänger, aber auch hier ist vieles etwas vorhersehbar und ich hatte das Gefühl, dass alles nach einem gewissen Schema abläuft, aber zum Glück gibt es hier einige überraschende Wendungen. Zudem werden hier die offenen Fragen, die beim ersten Band noch blieben beantwortet, sodass dieses Buch einen stimmigen Abschluss bietet. Es ist ein Buch voller Spannung, Action, aber auch Grausamkeit und Liebe, zudem ist es oft sehr düster, brutal und gefährlich. Das Ende fand ich insgesamt gelungen und so konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen.

Fazit
Diese Fortsetzung hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger und bekommt sehr gute vier Sterne von mir. Ich finde die Idee dahinter unglaublich spannend. Hier bekommt man eine düstere Geschichte geboten, in der zum Glück alle offenen Fragen geklärt werden.

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Die Legenden der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Andrew Davidson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.04.2018
ISBN 9783426226568
Genre: Fantasy

Rezension:

Als Fan der Bücher rund um die "besonderen Kinder", war ich unglaublich gespannt auf dieses Buch. Schon von außen wirkt es wir ein echtes Märchenbuch. Es ist hochwertig gebunden und die ganze Aufmachung mit der Goldprägung auf dem Cover klasse. Auch die Illustrationen im Inneren sind großartig und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet.
Zwar finde ich den Preis für so ein kleines und dünnes Buch nicht ohne, aber dank der ganzen Aufmachung und den Illustrationen doch gerechfertigt.

Auch der Inhalt liest sich wie ein Märchen und mit den zehn Legenden rund um die Ymbryne, den Zeitschleifen und die besonderen Kinder kann man wieder wunderbar in die facettenreiche Welt des Autors versinken. Ich bewundere den Ideenreichtum von ihm und wie er alles kombiniert und zu einer ganz eigenen Welt zusammenfügt, die ihre eigenen Legenden hat.

Neben den eigentlichen Legenden gibt es Anmerkungen und Fußnoten, die das Ganze wunderbar ergänzen. Beim Lesen habe ich die verschiedensten Emotionen durchgemacht, von Schmunzeln, bishin zum Gruseln war alles dabei. Es ist ein großartiges Buch mit einem tollen Schreibstil.

Der Leser bekommt hier Geschichten voller Magie und einer versteckten Tiefgründigkeit geboten und die einzelnen Geschichten klingen lange nach. Für Fans des Autors oder die, die es werden wollen, ist dieses Buch definitiv ein Muss und ich kann es komplett empfehlen.

Fazit
"Die Legenden der besonderen Kinder" bietet eine eindrucksvolle Ergänzung zur eigentlichen Trilogie und ich bin ganz verliebt in d

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Im Jahr 2054 ist es den Menschen in London verboten sich zu berühren. Sie müssen sich komplett verhüllen, denn das Königshaus hat Angst vor den Magdalenen, Menschen die durch Berührungen andere manipulieren können. Rea ist eine von den gefürchteten Magdalenen, doch muss sie das geheim halten. Um die Kontrolle zu behalten nimmt sie an illegalen Faustkämpfen teil, bis sie vom Königshaus aufgegriffen wird und sie eine gefährliche Aufgabe übernehmen muss. Sie soll den Prinzen des Könighauses beschützen.

Meine Meinung
Schon im Vorfeld hatte ich sehr viel positives von diesem Buch gehört und nachdem mich die Autorin auf der Leipziger Buchmesse von ihrem Werk überzeugen konnte, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Mir gefällt hier vor allem das Setting. London ist meine absolute Herzensstadt und eins meiner liebsten Reiseziele. Hier bekommt man als Leser ein düsteres London der Zukunft geboten, in denen es Menschen mit einer gefährlichen Gabe und "normale" Menschen gibt, die sich vor ihnen fürchten. Berührungen sind verboten und jeder muss fast immer Handschuhe tragen.

Dieses Zukunftsszenario war so atmosphärisch und wortgewaltig beschrieben, dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Sowieso empfand ich den Schreibstil der Autorin als großartig. Vor meinem inneren Auge entstand ein wahres Kopfkino und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Plot wird aus Reas Ich-Perspektive geschildert, was mir sehr gefiel, weil dadurch besonders gut die innere Zerissenheit von Rea klar wurde. Sie möchte sich eigentlich an die Regeln halten, aber sie hält es ohne Berührungen nicht. Ihre Fähigkeit quält sie, weil sie sie geheim halten muss und ansonsten so etwas wie echte Entzugserscheinungen auftauchen.

Zudem finde ich die Protagonisten, allen voran Rea großartig. Sie ist sympathisch und vielschichtig und Rea macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Aber auch den Prinzen, den sie beschützen muss, finde ich toll, da er facettenreich ist und die Geschichte voranbringt.

Interessant fand ich, dass ich immer wieder vergessen habe, dass das Buch in der Zukunft spielt, da es von der Kleidung und allem anderen auch in der Renaissancezeit spielen könnte. Doch hin und wieder gibt es die Erwähnung eines Smartphones oder ähnlichem und da wurde mir wieder bewusst, wann das Buch eigentlich spielt.

Der Plot ist durchweg spannend, konnte mich fesseln und es gibt so einige überraschende Wendungen. Ich bin wirklich begeistert von diesem Debüt und freue mich schon auf den zweiten Band.

Fazit
"Palace of Glass- Die Wächterin" war für mich ein echtes Highlight. Hier stimmt alles, von den Protagonisten, bis hin zu der hier dargestellten Welt und dem Plot an sich. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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Jinx - Bigtime 3

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492281553
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Bella Bulluci wäre es am liebsten, wenn es gar keine Superhelden geben würde. Doch leider gehört ihre Familie dazu und auch sie hat eine Superkraft, die sie aber als Fluch sieht. Sie zieht Glück oder Pech an und kann die Fähigkeit nicht kontrollieren. Als sich eines Tages ihr Weg mit dem von Debonair kreuzt und sie gerade so einen Saphir, der auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung, die von ihr ausgerichtet wurde, vor dem Superschurken Hangman retten kann, ist sie alles andere als begeistert. Denn Debonair steht ihr zur Seite und er ist alles andere als ein Superheld.

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass sich die "Bigtime"-Reihe meiner Meinung nach von Band zu Band steigert. Band 1 fand ich noch mittelmäßig, Band 2 schon richtig gut, aber dieser 3. Band toppt alles. Ich bin wirklich begeistert. Zwar ist diese Reihe einfach vorhersehbar, das Ende schon zu Beginn klar und die Geheimidentitäten lüfte ich deutlich schneller, als die Figuren der Reihe, aber hier empfand ich es als überhaupt nicht schlimm.

Denn die von Jennifer Estep erschaffene Welt rund um Bigtime, die Superhelden und Superschurken konnte mich mittlerweile völlig in seinen Bann ziehen. Ich finde dieses Setting großartig, es tauchen immer Menschen mit neuen Fähigkeiten auf und es wird nie langweilig.
In jedem Band steht eine andere Protagonistin im Vordergrund, was ich unglaublich interessant finde.

Aber besonders begeistern konnte mich dieser Band auf der emotionalen Ebene. Was habe ich mit Bella gefühlt, gelitten und geliebt. Ihre Abneigung gegen die Superkräfte war unglaublich authentisch dargestellt und auch ihre Zwiegespaltenheit gegenüber Debonair. Ihre eigenen Fähigkeiten fand ich unglaublich interessant und Bella als Protagonistin unglaublich sympathisch. Natürlich finden auch die Figuren des Vorbände einen Platz in dem Buch, auch wenn sie hier nur eine Nebenrolle einnehmen. Dennoch fand ich es spannend zu verfolgen, was mit ihnen weiter passiert.
Doch auch der Haupthandlungsstrang konnte mich fesseln. Er ist spannend, actionreich und es gibt fiese Wendungen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, voller toller Dialoge, gelungenen Schlagabtäuschen und einem locker, leichten Stil. Jennifer Estep ist nicht umsonst eine meiner Lieblingsautorinnen.
Der Plot wird aus Bellas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend fand.

Das Ende ist zwar etwas überdramatisch, aber es passt zu Bella und zu der Reihe und so freue ich mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung.

Fazit
"Jinx- Bigtime 3" war für mich der bisher beste Teil der Reihe und er bekommt knappe fünf Sterne von mir. Ich liebe die Idee dahinter, die von der Autorin erschaffene Welt rund um die Superhelden und deren Erzfeinde, sowie die Emotionen von Bella, die mir gleich sehr sympathisch war. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und bin gespannt, welchen Superhelden wir dann näher kennenlernen dürfen.

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517 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 182 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die Schwestern Serina und Nomi leben in einer Welt, in der Frauen keine Rechte und keine Wahlmöglichkeiten haben, sie lernen nicht lesen und dürfen keine Träume haben. Doch Nomi möchte sich diesem Schicksal nicht ergeben und lässt sich von ihrem Bruder lesen beibringen. Serina dagegen hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden und möchte eine Grace des Thronfolgers werden, um ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch am Tag der Auswahl läuft nichts wie geplant und Serina und Nomi erwartet ein unerwartetes Schicksal.

Meine Meinung
"Iron Flowers- Die Rebellinnen" ist ein Buch, das schon im Vorfeld meine Neugierde wecken konnte. Ich durfte es vorablesen und insgesamt hat es mir gut gefallen. Die Autorin entführt den Leser in eine Welt, in der Frauen keine Rechte haben und sich meist mit ihrem Schicksal abgefunden haben. Die Idee dahinter ist nicht neu, aber ich fand es interessant zu erfahren, wie es dazu kam und was für Möglichkeiten die Frauen überhaupt haben.

Für Serina ist die beste Alternative eine Grace zu werden und mit zwei anderen Frauen vom Thronfolger erwählt zu werden, um ihm gefällig zu sein und ihm vielleicht sogar einen Thronfolger zu schenken. Nomi dagegen rebelliert, möchte ihr Leben so nicht anerkennen, hält aber zu ihrer Schwester und möchte ihr bei der Auswahl helfen. Als dann alles anders kommt, werden die beiden in ganz andere Rollen gedrängt, die mich faszinieren konnten.

Allerdings muss ich sagen, dass beide Protagonisten zu Beginn doch sehr naiv sind. Sei es Serina, die meint sie könnte ihr Schicksal nicht ändern und eine Grace zu werden wäre wundervoll, oder Nomi die meint rebellieren zu wollen, aber nicht einmal eine Vorstellung davon hat, was mit einer Frau passiert, die lesen kann und auch nicht wirklich rebelliert. Nomi lässt sich manipulieren und ich muss sagen, dass mir Serinas Part der Geschichte viel besser gefallen hat. Denn im Laufe des Buches macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch, überdenkt alles und wird stark und selbstbewusst.

Der Plot wird abwechselnd aus der personalen Perspektive von den beiden Schwestern erzählt. Ich muss jedoch sagen, dass mir hier die Ich-Perspektive etwas besser gefallen hätte, auch wenn es so auch nicht schlecht war. Doch Nomis Handlungsstrang war mir zu vorhersehbar, was ich etwas enttäuschend fand. Umso besser hat mit Serinas Handlungsstrang gefallen, der lauter Überraschungen und große Gefühle bereithält und wirklich spannend ist. Nomis Handlungsstrang kam mir zudem etwas langweilig vor, da recht wenig passiert und ich von Nomi einfach mehr erwartet hätte.
Die Nebenfiguren fand ich insgesamt sehr spannend, vor allem die Menschen auf die Serina trifft, hatten einiges zu bieten.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd, aber auch leicht und locker zu lesen. Die Emotionen der Figuren waren stets spürbar und so flogen die Seiten beim Lesen nur so dahin.

Das Ende bietet fiese Cliffhanger und spannende Wendungen und ich bin gespannt, wie es mit den zwei Schwestern weitergehen wird.

Fazit
"Iron Flowers- Die Rebellinnen" ist ein Auftaktband, der ein paar Schwächen hat, aber dennoch unterhalten kann. Die beiden Schwestern waren mir zuerst zu naiv und mich hat der Handlungsstrang von Serina viel mehr interessiert, aber die Welt in der alles spielt und viele Entwicklungen konnten mich fesseln, sodass ich dem Buch noch vier Sterne gebe. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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425 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 94 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Lia begibt sich zurück nach Morrighan und verlässt dafür Rafe. Sie bringt es einfach nicht über sich ihr Heimatland im Stich zu lassen. An ihrer Seite befindet sich Kaden. Doch können die beiden für Frieden sorgen und die Verräter entlarven? Und haben Lia und Rafe noch eine Chance glücklich zu werden?

Meine Meinung
Auf diesen Abschluss habe ich mich wirklich gefreut, auch wenn ich die Teilung von den ursprünglich drei Bänden in vier Bände unglücklich gewählt fand, sind mir die Protagonisten mit der Zeit ans Herz gewachsen. Zwar bin ich kein Fan von Dreiecksgeschichten, aber diese Reihe konnte mich doch sehr überzeugen, vor allem da ich das Setting sehr gelungen fand.

In diesem Band fügt sich alles zusammen. Begonnene Handlungstränge finden hier ihren Abschluss und es entsteht ein großes Ganzes. Doch den Beginn empfand ich als etwas holprig. Ich habe etwas gebraucht um wieder ins Buch zu finden, doch danach fühlte ich mich gut unterhalten.
Zu Beginn ist der Plot noch recht seicht, aber im Laufe des Buches nimmt die Spannung zu. Als Leser bekommt man Liebe, Vertrauen und Verrat, aber auch Krieg und Kampf geboten. Es gibt Opfer und Verluste, aber auch viel zu gewinnen.

Mir gefällt hier besonders die Entwicklung von Lia, Kaden und Pauline und dass man mehr über Kaden und Pauline erfährt. Jeder ist an seinen Aufgaben gewachsen und hat sich toll entwickelt. Sie sind starke Figuren und ihre Gefühle werden ausdrucksstark dargestellt. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, nimmt aber nicht zu viel Raum ein, sodass der eigentliche Plot rund um die Rettung von Lias Heimat auch noch seinen Platz in dem Buch findet.

Der Schreibstil ist weiterhin sehr atmosphärisch, voller Emotionen und dabei leicht und locker zu lesen. Der Plot wird aus den Ich-Perspektiven der Protagonisten geschildert, was mir schon in den Vorbänden gut gefiel.

Das Ende ließ mich etwas zwiegespalten zurück. Manches ging mir zu schnell und einerseits finde ich das Ende sehr gelungen, andererseits passt es meiner Meinung nach nicht ganz zu den Wertvorstellungen und dem ganzen Konzept der Welt. Dennoch gefiel es mir so wie es ist, so dass ich die Reihe mit einem Lächeln abschließen kann.

Fazit
Diese Reihe hat mir insgesamt richtig gut gefallen, auch wenn sie nicht ganz ohne Kritik wegkommt. Es ist eine Reihe, die mich vor allem durch die Idee und die Emotionen fesseln konnte. Dieser finale Band schließt die Reihe überzeugend ab und ich kann es Fans dieses Genres wirklich empfehlen.

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244 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

akademie, bändiger, blutgänger, die wilde jagd, fantasy, herz aus schatten, irrlicht, jugendroman, kayla, knochenträger, laura kneidl, lilek, monster, praha, schattenwolf

Herz aus Schatten

Laura Kneidl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.2018
ISBN 9783551316929
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Die Menschen von Praha leben in ständiger Angst von den dunklen Kreaturen des Waldes. Nur die Bändiger können diese Kreaturen töten, dafür müssen sie sich an eine davon binden. Die 17-jährige Kayla möchte eigentlich keine Bändigerin sein, vor allem nachdem ihr Bruder durch eine Kreatur getötet wurde. Aber ihr Familienerbe lässt ihr keine Chance. Als sie tatsächlich einen Schattenwolf bändigt, beginnt ihr Leben als richtige Bändigerin. Dabei erfährt sie, dass sich hinter den Kreaturen weit mehr verbirgt als die Menschheit weiß.


Meine Meinung

Schon als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig und schnell konnte ich in die düstere Welt des Buches eintauchen. Zwar wird zuerst alles nur am Rande erklärt, aber das gibt sich mit der Zeit und ich habe mich recht schnell in die Welt des Buches einfinden können. Die Kreaturen fand ich unglaublich faszinierend und auch die Ausbildung der Bändiger konnte mich fesseln. Die Idee hinter allem war nach meinem Geschmack.


Allerdings muss ich sagen, dass mir der Klappentext zu viel verraten hat und ich beim Lesen die ganze Zeit auf eine bestimmte Stelle aus dem Klappentext gewartet habe. Doch es dauert bis zur 179. Seite bis diese Wendung eintritt und dadurch, dass ich wusste, dass das passiert, wurde mir ein bisschen die Überraschung genommen, was ich einfach schade fand. Dennoch hat die Autorin es geschafft, dass ich erst spät dahinter gekommen bin, wieso es diese Wendung nun gab. Die Auflösung des Ganzen fand ich überraschend tiefgründig.

Die Protagonisten des Buches fand ich unglaublich toll. Angefangen mit Kayla, die einfach menschlich ist, an sich zweifelt, aber sich auch ihrer Verantwortung bewusst ist und sogar mit ihrem Schattenwolf Mitleid hat. Ich habe mit ihr gelitten und gefühlt.
Aber auch Lilek, der Schattenwolf, und die anderen Figuren konnten mich faszinieren und überzeugen. Laura Kneidl erschafft authentische Menschen und ein Wesen über das man einfach mehr erfahren möchte.

Der Schreibstil ist ebenfalls großartig, voller Emotionen, bildhaft und atmosphärisch. Beim Lesen hatte ich so oft Gänsehaut und ich konnte alles vor meinem inneren Auge sehen. Durch den Schreibstil wurde alles in meinem Kopf lebendig und ich konnte gar nicht genug davon bekommen. Der Plot wird fast komplett aus Kaylas Ich-Perspektive geschildert, es gibt aber auch Szenen aus Lileks Perspektive.
Dazu sind die Dialoge teils sehr humorvoll und Kayla hat eine schlagfertige Art.

Der Plot an sich hat auch so einiges zu bieten und mir wurde zu keiner Zeit langweilig. Es gibt einige überraschende Wendungen, große Gefühle und Spannung. Auch das Ende gefiel mir gut. Hier hat die Autorin einen wirklich tollen Einzelband geschaffen und ich freue mich schon auf weitere Werke von ihr.

Fazit

"Herz aus Schatten" ist ein überraschend tiefgründiges Buch, nur meiner Meinung nach sollte man Abstand von dem Klappentext nehmen. Dennoch gefiel mir die Idee sehr und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Wer nach einem düsteren Fantasybuch sucht, sollte sich dieses hier auf keinen Fall entgehen lassen.

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

gut, junge leser, sterne

Mein Date mit den Sternen - Blaues Funkeln

Bettina Belitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.03.2018
ISBN 9783570165096
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Joss und Maks sind an ihrer Schule die totalen Außenseiter. Die anderen Schüler machen sich einen Spaß daraus die beiden zu ärgern oder eine allergische Reaktion auszulösen, da beide unter Allergien leiden. Die beiden halten zusammen und haben einen Pakt geschlossen. Sie können dem anderen alles erzählen, ohne das derjenige über den anderen urteilt, außerdem verbringen sie jede Mittagspause zusammen. Doch dann verändert sich Maks und Joss hat Angst um ihre Freundschaft. Außerdem hat sie einen kosmischen Auftrag bekommen, den sie erfüllen muss.

Meine Meinung
Da ich "Die Diamantkrieger"-Trilogie der Autorin sehr mochte, war ich gespannt auf ihr neues Buch, das sich dieses Mal an etwas jüngere Leser richtet. Zu Beginn hat man hauptsächlich das Gefühl ein normales Jugendbuch zu lesen. Es geht um Probleme wie Mobbing, um Freundschaft, um die erste Liebe und um Probleme zu Hause. Doch schnell wird klar, dass dieses Buch anders ist.

Denn Joss erhält Nachricht aus dem Weltall und damit einen Auftrag. Zu Beginn glaubt sie nicht, dass die Erscheinung aus dem Weltall real war, was ich gut fand. Denn alles andere hätte ich für ein Mädchen ihres Alters nicht authentisch gefunden. Als sich dann Maks verändert begeben sich die beiden auf die Suche nach Antworten, reisen nach London, treffen dort auf ein seltsames Mädchen und erfahren unglaubliches. Doch ihr Abenteuer ist nicht ganz ungefährlich, denn es gibt die Bedrohung durch die Männer in Schwarz.

Ich muss sagen, dass die Autorin immer sehr interessante und originelle Ideen hat und ich mochte das Abenteuer, was die beiden liebevollen Nerds Joss und Maks erleben. Dabei gefiel mir besonders wie fasziniert Joss von den Sternen ist. Dennoch fand ich die beiden manchmal mit ihrer ganzen Art etwas anstrengend, obwohl das die beiden auch authentisch macht. Die Gefühle wurden eindrucksvoll dargestellt und die Nebenfiguren konnten bei mir punkten.
Dabei gefielen mir besonders die teils sehr widersprüchlichen Gefühle der Figuren, da das einfach unglaublich authentisch ist.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, passt aber auch zu den beiden Nerds und der gedachten Zielgruppe, da alles sehr leicht und locker, aber auch atmosphärisch und toll zu lesen ist. Mit viel Witz und Spannung bringt die Autorin dem Leser die Sterne näher. Der Plot wird fast komplett aus der Ich-Perspektive von Joss geschildert, was ich sehr passend fand.

Zu Beginn entwickelt sich die Geschichte ruhig und sanft, nimmt dann immer mehr an Fahrt auf und gipfelt in einem Finale in dem sich alles etwas zu sehr überschlägt. Am Ende bleiben einige Fragen offen und ich hätte mir ein paar mehr Antworten zu den Männern in Schwarz gewünscht, freue mich aber dennoch sehr auf die Fortsetzung.

Fazit
"Mein Date mit den Sternen- Blaues Funkeln" ist ein toller Auftakt in dem die beiden liebevollen Nerds Joss und Maks im Vordergrund stehen. Die Idee dahinter ist originell und alles in allem habe ich das Abenteuer der beiden sehr genossen. Ich kann dieses Buch jedem großen und kleinen Sternenfan, oder die die es werden wollen, empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung.

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415 Bibliotheken, 22 Leser, 2 Gruppen, 148 Rezensionen

citra, dystopie, fantasy, fantasy - dystopie, fortsetzung, jugendbuch, liebe, nachlese, nachlesen, neal shusterman, reihe, scythe, thunderhead, tod, trilogie

Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Citra wurde zur Scythe ernannt, doch tötet sie nach ihren eigenen Regeln. Ganz zum Missfallen der anderen Scythe. Nachdem Rowan die Flucht gelang, führt er seinen ganz eigenen Feldzug und möchte die Korruptheit der Scythe ausmerzen. Als Scythe Curie und Citra Opfer eines Attentates werden, wird schnell klar, dass neue Feinde auf der Bildfläche erscheinen. Doch was ist deren Ziel?

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band der "Scythe"-Trilogie vom Weltenentwurf und der Idee her schon mehr als begeistern konnte, war ich unglaublich gespannt auf diese Fortsetzung. Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen des ersten Bandes vergangen. Citra agiert als Scythe Anastasia, ist mit ihren Auslesen im Rückstand, gibt den Menschen aber Zeit nachdem sie diese zur Auslese auserwählt hat. Dieser neue Ansatz, stößt auf Ablehnung der anderen Scythe und sowieso tauchen immer mehr Unstimmigkeiten im Scythetum auf. Neue Konflikte entstehen und Citra ist in Gefahr.
Aber auch Rowan wird gejagt, da er als Scythe Luzifer agiert, aber eigentlich kein Scythe ist. Er tötet Scythe, die sich nicht an die Regeln des Scythetums halten.

Im letzten Band gab es immer wieder Tagebucheinträge von Scythes, dieses Mal gibt es statt dieser Tagebucheinträge Einträge des Thunderheads, der die höchste Instanz der Welt des Buches ist. Bisher war mir gar nicht bewusst, was der Thunderhead eigentlich ist. Das wird hier immer deutlicher. Auch sonst wird die Welt des Buches und das Machtsystem hier noch deutlicher dargestellt und ich war schlichtweg fasziniert.

Mir gefällt an dieser Idee besonders, dass man ins Grübeln kommt. Der moralische Kodex der Scythe hat seine guten Ansätze, aber über allem schwebt die Frage, wer bestimmt über Leben und Tod und wieso haben die Scythe das Recht dazu. Ethische Fragen werden ganz nebenbei aufgeworfen, weil die Scythe schlichtweg morden. In einer perfekten Welt, in der es sonst keinen Tod mehr gibt, ist dieser Aspekt zwar nachvollziehbar, aber schlichtweg sehr brutal und düster.

Diese Fortsetzung ist anders als der erste Band, in dem es um Rowans und Citras Ausbildung ging. Ich finde ihn noch düsterer, aber auch unglaublich spannend, actionreich, fesselnd und es gibt unglaubliche Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Es ist ein facettenreiches Buch, das mich oft schockiert hat, aber komplett in seinen Bann ziehen konnte. Es gibt eine Verschwörung, die immer deutlicher wird und immer weitere Kreise zieht, so dass der Plot zu keiner Zeit langweilig wird.

Die Figuren des Buches und der Schreibstil konnten mich erneut überzeugen. Sowohl Citra als auch Rowan haben sich verändert und gehen auf ihre eigene Weise mit den Ereignissen um, aber auch die anderen Figuren waren überzeugend dargestellt. Der Autor hat ein Händchen dafür den Leser in seine düsteren Welten zu ziehen, zu fesseln und mit den Figuren mitfühlen zu lassen.

Allerdings ärgere ich mich, dass ich jetzt schon den zweiten Band gelesen habe, da es einen unglaulich fiesen Cliffhanger hat und ich am liebsten direkt den dritten Band lesen würde. Wieder einmal hat der Autor mich komplett begeistert.

Fazit
"Scythe- Der Zorn der Gerechten" war eine grandiose Fortsetzung einer ungewöhnlichen Trilogie. Mich fasziniert besonders der düstere Weltenentwurf, aber auch die Figuren des Buches, der Plot und der Schreibstil sind nach meinem Geschmack. Wer nach einem düsteren Buch, voller Action und Spannung sucht, sollte dieser Reihe auf jeden Fall eine Chance geben. Allerdings endet dieses Buch mit einem fiesen Cliffhanger.

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102 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

2018, fehlt in bücherliste, jugendbuch, leben, märz 2018, selbstverletzung, s.fischer verlag

Mädchen in Scherben

Kathleen Glasgow
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch, 21.03.2018
ISBN 9783733504151
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die siebzehnjärhige Charlotte hat schon viel zu viel in ihrem Leben erlebt. Sie ist zerbrochen. Als sie ins Creeley Center eingewiesen wird, geht es ihr schlecht, sie redet nicht und ist nur froh ein Dach über dem Kopf zu haben. Als es ihr etwas besser geht, wird sie viel zu früh entlassen und geht ihren Weg in eine ungewisse Zukunft, immer mit ihrem Notfallset bewaffnet, in dem sich auch ein paar Scherben befinden.

Meine Meinung
"Mädchen in Scherben" ist ein unglaublich intensives und bewegendes Buch, das viele negative Emotionen hervorruft und bedrückend ist. Zu Beginn weiß man nicht recht, was Charlotte erlebt hat. Der Schreibstil ist zu Beginn nicht ganz einfach. Die hier beschriebenen Sequenzen waren etwas abgehackt und mir fehlte der Zusammenhang. Dazu wird unglaublich viel geflucht und schon eine fast vulgäre Sprache genutzt, was ich bis zu einem gewissen Grad zwar gut und authentisch fand, aber hier war es mir zu viel.
Ich fand es aber gut, wie intensiv die Gefühl- und Gedankenwelt von Charlotte dargestellt wurde, auch wenn ich Probleme hatte mich in sie hineinzuerversetzen.
Im Laufe des Buches wird der Schreibstil besser und wirkte nicht mehr so abgehackt.

Nach und nach erfährt man mehr über Charlottes Vergangenheit und so konnte ich sie immer besser verstehen. Was sie durchgemacht hat, sollte wirklich kein Mensch durchmachen und schon gar kein Kind oder Jugendliche. Dabei werden Tabuthemen wie Drogenmissbrauch und Ritzen beschrieben.

Die Darstellung der Figuren empfand ich als sehr authentisch, allerdings muss ich sagen, dass Charlotte vieles für meinen Geschmack zu leicht hinbekommen hat. Sie wird viel zu früh entlassen, hat eigentlich keine Unterstützung und wird an vielen Punkten an denen ich es erwartet hätte nicht rückfällig, was ich einfach nicht realistisch finde, auch wenn es mich für Charlotte gefreut hat.

Der Plot hat seine Längen, konnte mich aber alles in allem in seinen Bann ziehen. Oft hat er mich erschüttert, mitgerissen, mit Charlotte leiden und hoffen lassen. Zum Ende hin gibt es einen großen Knall, der aber genauso sein musste, sonst hätte mir etwas in diesem wirklich bewegenden Buch gefehlt. So konnte es mich alles in allem überzeugen.

Fazit
"Mädchen in Scherben" ist kein einfaches Buch, denn es behandelt schlimme, intensive und düstere Themen. Es ist ein bedrückendes Buch, das unter die Haut geht. Alles in allem konnte es mich überzeugen, auch wenn es nicht ganz ohne Kritik weggekommen ist.

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236 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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Magic Academy - Das erste Jahr

Rachel E. Carter , Britta Keil
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311707
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die 15-jährige Ryiah möchte unbedingt auf die Akademie gehen und sich dort in Magie ausbilden lassen. Doch die Plätze sind begrenzt, die Ausbildung hart und nur fünfzehn derjenigen, die das erste Jahr dort absolvieren, dürfen dort weiter lernen. Zusammen mit ihrem Zwillingsbruder versucht sie ihr Glück. Die Konkurrenz ist groß und Ryiah verscherzt es sich ausgerechnet mit Prinz Darren, was ihr Leben zusätzlich erschwert. Dennoch gibt sie nicht auf, denn sie hat ein Ziel vor Augen.

Meine Meinung
Da ich Fantasygeschichten liebe, die sich um eine Ausbildung drehen, war ich gespannt auf diesen Auftakt, der mir insgesamt sehr gut gefallen hat. Man begleitet Ryiah und ihren Zwillingsbruder auf dem Weg zur Akademie, dabei werden sie verfolgt, was direkt für Spannung sorgt.
Als die beiden dann an der Akademie ankommen, erfährt man mehr über die Ausbildung. Es gibt drei Bereiche in denen sich die Schüler in Magie ausbilden lassen können. Entweder wird man ein Heiler, ein Krieger oder ein Alchemist, dabei ist der Zweig der Krieger der beliebteste.

Auch Ryiah möchte eine Kriegerin werden, doch die Konkurrenz ist groß und schnell merkt sie, dass sie den anderen weit hinterher hinkt. Nicht nur körperlich hat sie Probleme mitzuhalten, auch vom Wissen her muss sie einiges nachholen, da sie aus einer armen Familie stammt. Viele der anderen Schüler sind Adlige, die schon viel mehr an Ausbildung bekommen haben. Dennoch gibt sie nicht auf, was sie zu einer sehr starken Protagonistin mag, die ich mit ihrer schlagfertigen Art gleich ins Herz geschlossen habe. Sie schließt Freundschaften, macht sich Feinde, verliebt sich, wird Opfer von Intrigen und Machtspielen.
Die Figuren des Buches sind dabei gut und authentisch ausgearbeitet.

Das Setting des Buches erinnert an eine mittelalterliche Welt in der es Magie gibt. Die Welt wird relativ wenig beschrieben, was ich aber hier nicht schlimm fand, weil der komplette Plot sich auf die Ausbildung an der Akademie konzentriert. Diese fand ich sehr faszinierend, aber hin und wieder zieht sich der Plot etwas und die Geschehnisse sind zu vorhersehbar. Dennoch fand ich das Buch im Großen und Ganzen fesselnd und auch spannend.

Der Schreibstil gefiel mir sehr. Alles ließ sich leicht und locker gelesen und die Emotionen von Ryiah waren stets spürbar. Das wird dadurch unterstützt, dass alles aus Ryiahs Ich-Perspektive geschildert wird.

Das Ende schließt das erste Jahr an der Akademie ab und mir gefällt gut wie es endet, so dass ich nach diesem Auftakt neugierig bin wie es mit Ryiah und den anderen weitergeht.

Fazit
"Magic Academy- Das erste Jahr" ist ein gelungener Auftakt einer Reihe, die sich rund um Ryiahs Ausbildung dreht. Ich fand es toll, wie sie sich nicht unterkriegen lässt und insgesamt fand ich die Ausbildung faszinierend, auch wenn es Längen gibt. Wer gerne solche Bücher liest, dürfte aber Gefallen an dem Buch finden.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Spinnenherz

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492281492
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Gin Blanco würde für ihre Freunde und ihre Schwester alles tun. Denn wenn Gin einmal jemanden in ihr Herz gelassen hat, hat derjenige dort einen festen Platz. Als ausgerechnet die Zwergin Sophia vor ihren Augen entführt wird, zögert sie nicht lange und beschließt diese zu retten. Und das obwohl die Lage aussichtslos erscheint. Doch Gin würde eher sterben als Sophia im Stich zu lassen.

Meine Meinung
Die "Elemental Assassin"-Reihe ist einfach großartig und obwohl ich sonst lange Reihen meide, kann ich von dieser hier einfach nicht genug bekommen. Deshalb habe ich vor jedem neuen Band Angst, dass mich dieser enttäuscht, da ich riesige Erwartungen daran habe. Zum Glück ist das bisher nicht passiert und auch diese Fortsetzung konnte mich erneut überzeugen.

Ich liebe den Weltenentwurf der Reihe und die damit verbundene Magie, aber auch die Darstellung der Wesen, wie z.B. der Zwerge fand ich gelungen. In jedem Band gibt es neues zu entdecken und nie wird es langweilig. Auch diese Fortsetzung ist blutig, spannend, actiongeladen und voller Emotionen. Gin hat kein Problem damit zu töten und wird es auch nie haben. Sie ist nicht umsonst die gefürchtete "Spinne". Dabei ist sie eiskalt und berechnend. Einzig ihrer selbstgewählten Familie gegenüber taut sie auf. Sie ist tough, stark und hat einen schwarzen Humor, der es in sich hat. Seit dem ersten Band hat sie eine enorme Entwicklung durchgemacht und ich finde es spannend sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten, denn mittlerweile ist sie mir trotz ihrer mörderischen Eigenschaften sehr ans Herz gewachsen.

In diesem Band erfährt man mehr über Sophies Vergangenheit, wieso ihre Stimme so zerstört ist und was damals geschah, denn sie wird von dem Mann entführt, vor dem Fletcher Lane sie vor knapp 50 Jahren gerettet hat.
Toll finde ich es auch, dass Owen wieder mehr in den Fokus gerät und Gin und er sich langsam wieder annähern, denn die beiden sind für mich das Traumpaar schlechthin.

Was ich ebenfalls gelungen finde, ist, dass Gin nicht automatisch immer gewinnt, was das Ganze spannender und authentischer macht, aber dennoch gibt sie nie auf. Ich finde die Figuren des Buches wirklich genial, egal ob es sich dabei um Gin handelt oder jemanden anderes.

Der Schreibstil ist wie immer großartig, leicht und locker zu lesen, voller Emotionen und unglaulich atmosphärisch. Ich hatte das Gefühl wirklich hautnah dabei zu sein. Alles wird aus Gins Ich-Perspektive geschildert und die Art, wie die Autorin schreibt, passt wunderbar zu Gin, da sie kein Blatt vor den Mund nimmt.

Das Ende gefiel mir ebenfalls, da es spannend war, es in dem Buch insgesamt einige Wendungen gab und das Ende das Buch wunderbar abschließt. Viel zu schnell war Gins aktuelles Abenteuer vorbei und ich warte nun ungeduldig auf die Fortsetzung.

Fazit
"Spinnenherz" ist eine Fortsetzung, die es in sich hat und mir erneut gezeigt hat, wieso diese Reihe eine meiner liebsten ist. Wer auf der Suche nach einer Reihe mit einer starken Protagonistin, einem gelungenen Weltentwurf und einem spannenden Plot ist, sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Kinder des Nebels

Brandon Sanderson , Michael Siefener
Flexibler Einband: 896 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704793
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Das einfache Volk wird vom Adel beherrscht. Der Oberste Herrscher Lord Ruler, ein gottgleiches, unsterbliches Wesen, herrscht unbarmherzig und das Volk der Skaa wird unterdrückt und als Sklaven behandelt. Kelsier möchte sein Volk befreien und alles ändern, denn er beherrscht mächtige Magie. Und so versammelt er Rebellen um sich um den Herrscher zu stürzen.

Meine Meinung
Nachdem ich den fünten Band dieser Reihe gelesen hatte, der 300 Jahre nach den Geschehnissen rund um Kelsier spielte, war ich neugierig auf diese - für mich - Vorgeschichte. So habe ich mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass es eine Neuausgabe geben wird und konnte diese gar nicht erwarten.

Zu Beginn wird man als Leser intensiv in die Welt eingeführt und lernt die besondere Magie der Allomantie kennen, die ich schon aus dem fünften Band kannte. Dieses Magiesystem konnte mich schon zuvor begeistern, da es anders ist. Es hat viel mit Metallen zu tun und wird hier sehr gut erklärt und mit dem Glossar am Ende des Buches noch weiter vertieft.

Dazu gibt es eine Karte, die hilft sich in der Welt des Buches zurechtzufinden, da es am Anfang doch sehr viele Begriffe sind und wenig passiert. Dabei fand ich die dargestellte Welt faszinierend, wenn auch trostlos. Die Welt ist eine Einöde und es gibt kaum noch Pflanzen. Dadurch, dass zu Beginn nur wenig passiert, ist der Anfang etwas zäh, aber hat man das überwunden, wird man mit einem spannende Fantasyroman belohnt.

Kelsier dürfte als Skaa eigentlich gar keine Allomantie beherrschen, weil diese Magie eigentlich nur für die Verbündeten des Obersten Herrschers gedacht war. Doch in seltenen Fällen entkommen Skaa-Frauen, die zur Unterhaltung des Adels dienten und daraus kann dann ein Kind entstehen, dass die Allomantie beherrscht. So ist Kelsier nicht nur eine Rarität, sondern kann vielleicht wirklich die Skaa befreien. Als er auf das Straßenmädchen Vin trifft, nimmt er sie bei sich auf und lehrt sie, was er weiß.
Ich mochte die Figuren des Buches sehr, vor allem, weil sie sich weiterentwickeln und jeder seine Ecken und Kanten hat.

Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich sehr passend fand. Und auch der Schreibstil an sich ist genial. Brandon Sanderson schreibt bildgewaltig, voller Emotionen und Tiefgang, aber auch sehr atmosphärisch und mit einem gewissen Witz und Sarkasmus.

Das Buch ist spannend, vielfältig, es gibt unglaublich viel zu entdecken und überraschende Wendungen. Nach dem schon erwähnt zähen Einstieg, flogen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Besonders toll finde ich, dass dieser Band in sich abgeschlossen ist, aber noch viel Potenzial für die Folgebände bietet.
Außerdem kommt Brandon Sanderson ganz ohne die typischen Fantasyklischees wie Zwerge, Drachen und ähnliches aus.

Fazit
Mich konnte dieser Auftakt trotz des zähen Anfangs sehr gut unterhalten, sodass ich mich sehr auf die Fortsetzung freue. Besonders das Magiesystem hat es mir angetan und so kann ich diese Reihe jedem Fantasyfan empfehlen.

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Teenie Voodoo Queen

Nina MacKay
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492704755
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Dawn hat es nicht leicht, sie wird häufig gehänselt und ist sowieso total tollpatschig. Auf der Voodoohexen-Abendschule hat sie nur eine Freundin und auch mit dem Zaubern klappt es längst nicht so gut, wie sie es gerne hätte. Als New Orleans bedroht wird, stellt sie sich trotz aller Widrigkeiten den Herausforderungen zusammen mit einem Jungen, der einmal ein Krokodil war und einem Voodoo-Geistwesen, das sterblich ist.

Meine Meinung
Da die Autorin mich mit ihrem Buch "Plötzlich Banshee" unglaublich begeistert hatte, war ich gespannt auf ihr neues Werk, das in New Orleans spielt und sich mit Voodoo beschäftigt. Alleine das Setting fand ich unglaublich vielversprechend.
Dazu hat die Autorin ungewöhnliche Ideen und verknüpft sie mit ihrem ganz eigenen Humor, den man entweder liebt oder gar nicht leiden kann. Ich liebe diesen Humor, der ihre Bücher zu etwas ganz besonderem macht.

So hat Dawn zwei Jungs an ihrer Seite, die ungewöhnlicher nicht sein könnten, denn Jax wurde von einer Hexe in ein Krokodil verwandelt, ist schokoladensüchtig und teils ziemlich unausstehlich. Dawn verwandelt ihn wieder in einen Menschen und von da an führen die beiden einen Schlagabtausch nach dem anderen, was ich wirklich unterhaltsam fand.
Lin dagegen ist ein Loa und sollte eigentlich nicht sterblich sein. Neben den beiden Figuren, die ich wirklich sehr gut dargestellt fand, ist Dawn eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Sie ist alles andere als perfekt, etwas übergewichtig, tollpatschig und wirkt nicht wie eine typische Heldin. Ich fand sie extrem liebenswert.
Mit den dreien ist das Gefühlschaos vorprogrammiert und gemeinsam stürzen sie sich in Dawns Mission.

Der Schreibstil passt unglaublich gut zu dem Konzept des Buches, denn er ist spritzig und humorvoll, mit schlagfertigen Dialogen und voller Emotionen, legt aber auch an den richtigen Stellen den nötigen Ernst an den Tag. Dabei wechselt die Autorin zwischen den Perspektiven, nutzt mal die Ich-Perspektive, mal die personale Erzählperspektive, was mich hin und wieder in meinem Lesefluss gestört hat.

Der Plot ist durchweg unterhaltsam, actionreich, voller Magie und Gefahren und voller Wendungen mit denen ich nie gerechnet hätte. Dennoch kam das Buch meiner Meinung nach nicht ganz an "Plötzlich Banshee" heran, aber kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

Fazit
Wer nach einem Buch mit einem ganz besonderen Humor und unglaublichen Ideen sucht, das in New Orleans spielt und in dem Voodoo eine große Rolle spielt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Von mir gibt es sehr, sehr gute vier Sterne.

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888 Bibliotheken, 66 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423762069
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Feyre ist zurück am Frühlingshof und zwar nicht um dort glücklich zu werden. Sie spioniert Tamlin und die anderen aus und wartet auf die Gelegenheit zu Rhys, ihrem Seelengefährten, zurückzukehren. Und obwohl ihr die Trennung schwer fällt, ist ihre Mission wichtig, denn das was Tamlin und seine Verbündeten vorhaben, könnte ganz Prythian und auch die Welt der Menschen vernichten.

Meine Meinung
Nach dem wirklich fiesen Cliffhanger des zweiten Bandes, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Meine Erwartungen waren immens, doch sie wurden nicht enttäuscht. Für mich war dieses Finale der Geschichte rund um Feyre und Rhys ein wahres Highlight. Kaum ein Buch konnte mich auf der emotionalen Ebene so fesseln, wie diese Reihe.

Sarah J. Maas versteht es den Leser die Gefühle der Protagonisten so fühlen zu lassen, als wären es die eigenen. So habe ich hier ein wahres Gefühlschaos durchgemacht. Die Autorin schreibt bildgewaltig und so fesselnd, erschafft dabei ganze Welten und konnte mich mit ihrer ganzen Art die Dinge zu sehen faszinieren. Der Plot wird erneut fast komplett aus der Ich-Perspektive von Feyre geschildert, was mir gut gefallen hat.

Was mich ebenfalls erneut begeistern konnte, sind die Figuren des Buches. Die Autorin spielt mit Sympathie und Antipathie. So mochte ich Tamlin im ersten Band sehr, im zweiten überhaupt nicht und in diesem hatte ich trotz meiner Antipathie Mitleid mit ihm. Und so erging es mir mit manchen Figuren. Dazu kommt, dass sie alle toll ausgearbeitet sind und so einiges zu bieten haben und dass selbst die Nebenfiguren punkten können, egal ob sie mir jetzt sympathisch waren oder nicht.

Zu dem Weltenentwurf und zu der Idee an sich, möchte ich gar nichts mehr sagen, da beides mich schon in den Vorbänden begeistern konnte. Dazu wird es hier nicht langweilig. Die Autorin schafft unerwartete Wendungen und Spannung. Es gibt Intrigen, Bündnisse und Gefahren und teils wird es blutig und brutal. Auch die Liebesgeschichte konnte mich mit ihrer Intensität voll und ganz überzeugen.

Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und ich kann nur ganz deutlich betonen, wie toll dieses Buch doch ist. Am Ende bleiben an sich noch einigen Fragen offen, aber ich finde das Finale des Buches so gut, wie es ist, denn es passt und bietet einen stimmigen Abschluss.

Fazit
Für mich war diese Fortsetzung mehr als nur ein Highlight. Wer schon die Vorbände mochte, muss diesen Band eigentlich lieben. Sarah J. Maas hat einen ganz besonderen Schreibstil und ich habe hier eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchgemacht.
Nun bin ich gespannt auf weitere Werke von ihr.

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