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Die Mindesthaltbarkeit von Glück

Chris Bode
E-Buch Text: 329 Seiten
Erschienen bei null, 13.10.2016
ISBN B01M4JCAZF
Genre: Sonstiges

Rezension:

Warum eigentlich finden in Deutschland Romane, die von intelligenten Frauen mit einer angemessenen Prise schwarzen, fast britischen, Humors geschrieben sind, so selten einen "echten" Verlag?


Ich jedenfalls bin Chris Bode zutiefst dankbar, dass sie es auf sich genommen hat und uns ihren tollen Roman als Selfpublisherin zugänglich gemacht hat.

Wenn sie Jonathan Markland und die anderen Protagonisten beschreibt, wirken diese nie klischeehaft, sondern machen stets eine glaubwürdige Entwicklung durch. Chris Bode hat den richtigen Blick für die großen und kleinen Fragen im menschlichen Beziehungsgeflecht. Sie analysiert ohne zu belehren und verleitet zum Lachen ohne sich zu erheben oder gar zu verurteilen. Man fiebert wirklich mit, wenn Jonathan erkennen muss, dass eine Upperclass-Herkunft und ein konsequent snobistischer Lebensstil nicht der Schlüssel zum Lebensglück sind.


Ich empfehle: Unbedingt lesen!

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gefühle, flüchtinge, gelernter koch, mond, 53 jahre

Für immer sein Mond

Marie Enters
Flexibler Einband: 152 Seiten
Erschienen bei epubli, 05.06.2017
ISBN 9783745053838
Genre: Biografien

Rezension:

Meine Meinung: Unbedingt lesen!

Dabei ist es für das Lesevergnügen und die Anregungen, die man erhält, völlig egal, ob man sich für die Flüchtlingsproblematik interessiert - oder nicht... oder für die Liebe eines jungen Mannes und einer älteren Frau, die schon aufgrund des Altersunterschiedes Gefahr läuft, gesellschaftlich sanktioniert zu werden - oder eben nicht. Denn der Text steht für das allgemein Menschliche des Gefühls der Liebe. Er beleuchtet die Größe dieser Empfindung, ihre Zwiespältigkeit und gleichzeitig die totale, fordernde Hingabe und das Glück, das darin liegen kann - und die totale Verzweiflung.


Melih und die Erzählerin lieben sich, daran gibt es keinen Zweifel. Doch sie sind eingebunden in unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Lebensläufe und -entwürfe. Und dennoch: Es gibt keine unmöglichen Gefühle, sondern nur unmögliche Umstände.
Mit großartiger Unmittelbarkeit und doch der nötigen Distanz gelingt es Marie Enters, uns die Tragik und Schönheit ihrer außergewöhnlichen Geschichte nahe zu bringen.

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