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Eine Vision

Sabine Andrea Kästel
Flexibler Einband: 526 Seiten
Erschienen bei Wagner Verlag, 24.02.2011
ISBN 9783866839311
Genre: Romane

Rezension:

Kurzbeschreibung
Eine kranke Frau, dem Ende nah, will noch nicht sterben. Sie hat eine Vision und begibt sich in ihr auf eine spannende Reise. Noch nicht ahnend, wohin sie eigentlich will, ist sie fest entschlossen, einen neuen Weg einzuschlagen, einen neuen Lebensweg in Angriff zu nehmen.
Der Weg ist das Ziel. Das zu erwartende Ende ist endgültig.
Es wird also keine Fortsetzung geben.

Rezension
Über den Inhalt brauche nichts mehr zu sagen. Das hat die Autorin schon selbst getan. Persönlich hätte ich das Vorwort anders geschrieben. Eine Erklärung des Buches war nicht nötig. Es erklärt sich beim Lesen von selbst.
Am Anfang ist es mir schergefallen zu lesen. Lange- oder Schachtelsätze gehören nicht zu meiner bevorzugten Leseform.
Dennoch war es gut nicht aufzugeben. Ich hätte viel verpaßt. An einigen Stellen des Buches war ich ein Teil der Geschichte. Als die Protagonisten sich aufgemacht hat den Weg zu verlassen, den sie eingeschlagen hatte. Sich zu lösen vor der Vorstellung des Endes das auf sie zukommt. Nicht nur leben will, sondern ihr Leben erleben will.
Das Buch ist spannend geschrieben. Aber nicht nur das. In mir hat sich Neugier geregt auf ein Land und eine Kultur, die ich so beschrieben, noch nicht erlebt habe. Die man als Tourist so auch sicher kaum erleben wird. Das Zwischenmenschliche. Das Familiäre. Die Freundschaft. Der gegenseitige Respekt vor der jeweils anderen Lebensart. Alles aus einer ganz besonderen Sicht.
An einigen Stellen des Buches war ich tatsächlich ein Teil der Geschichte.
Wirklich gut gefallen haben mir die Gedanken der Protagonisten die sich zu jeder Zeit ihrer Reise macht.
Manchmal geht es um ganz banale Dinge. Dann wieder Gedanken, die sich jeder von uns machen sollte. Welche das sind? Das muß jeder für sich selbst herausfinden.
Ängste, Freude, Neugier oder Verzweiflung. An vielen Stellen der Gedanken und der philosophischen Beschreibungen konnte ich mich identifizieren. War es, als wäre in diesem kleinen Text ein winziger Ausschnitt meines Lebens beschrieben worden. Es ist ein wunderbares Buch des zwischenmenschlichen Miteinanders. Das in einer Zeit da dies nicht ohne weiteres Selbstverständlich ist.
Karli Rhom

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