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89 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 8 Rezensionen

krimi, hercule poirot, mord, zug, orientexpress

Mord im Orientexpress

Agatha Christie , Otto Bayer
Flexibler Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 17.04.2006
ISBN 9783596174225
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem Hercule Poirot in Syrien einen Fall erfolgreich abschließen konnte, besteigt er in Istanbul den Orientexpress Richtung Calais. Ungewöhnlich viele Reisende treten die Fahrt an, Menschen verschiedener Nationalitäten und Klassen. Doch schon nach kurzer Fahrt bleibt der Zug in einer Schneewehe stecken. In der Nacht wird Mr. Rachett, ein Amerikaner, in seinem Abteil erstochen. Doch scheinbar alle Reisenden haben ein Alibi. Als sich herausstellt, dass Mr. Rachett eine dubiose Vergangenheit hat, wird die Lage noch verzwickter und ein alter Fall kommt ans Licht. Doch wer ist der Mörder?

"Mord im Orientexpress" ist ein sehr gelungener Kriminalroman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Ort der Handlung konzentriert sich ganz auf das erste Zugabteil, dessen Reisende den Pool der Verdächtigen bilden. Farbenfroh und scharf gezeichnet treffen die unterschiedlichsten Charaktere zusammen: die geschwätzige Amerikanerin Mrs. Hubbard, die intelligente und zugeknöpfte englische Gouvernante Miss Debenham, ein Oberst, die ehrfurchteinflößende Fürstin und ihre deutsche Zofe, das ungarische Grafenehepaar, Mr. McQueen und Mr. Masterman, der amerikanische Sekretär und der britische Butler des Toten, eine schwedische Missionarin, ein italiener und ein handelsreisender Amerikaner. Geschickt und komisch wird mit Klischees und nationalen Eigentümlichkeiten wie die Rigidität der Engländer und die Freimütigeit der Amerikaner gespielt.
Während des Lesens habe ich tausende Theorien aufgestellt und wieder verworfen, ohne der Lösung nur im Entferntesten nahe zu kommen. Zahlreiche platzierte und unwissentlich hinterlassene Beweise führen auf diverse falsche Fährten und manchmal wirken Poirots Schlussfolgerungen doch sehr abenteuerlich. Da Agathe Christie ihre Chrakatere jedoch mit viel Tiefe zeichnet und unglaublich dicht erzählt, reißt der Lesefluss nie ab.

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agatha christie, die morde des herrn abc, hercule poirot, krimi

AGATHA CHRISTIE: Die Morde des Herrn ABC

AGATHA CHRISTIE
Fester Einband
Erschienen bei Europ. Buchgem., 01.01.1981
ISBN B004QVIPI8
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der berühmte Hercule Poirot erhält eines Tages einen Brief, in dem ihm ein Mord angekündigt wird. Unterzeichnet ist der Brief  mit ABC. Unfähig den angekündigten Mord zu verhindern, folgen daraufhin weitere Morde - in alphabetischer Reihenfolge. Erstes Opfer: eine Mrs. Asher in Andover, weitere vorprogrammiert. Hauptmann Hasting schildert die gemeinsamen Versuche Poirots und der Polizei, den Mörder zu stoppen. Doch wie findet man einen vermeintlich Wahnsinnigen, der nach einer scheinbar irren Logik tötet?

 "Die Morde des Herrn ABC" war einer meiner ersten Agatha Christie Romane seit vllt. 10 Jahren. Obwohl Krimi nicht mein übliches Genre ist, war ich positiv überrascht. Christie überzeugt durch ihre ungemein dichte Erzählweise, die unnötige Ausschweifungen auslässt und sich auf das Wesentliche konzentriert. In einer Sherlock Holmes- Konstellation wird aus Hauptmanns Hastings (Poirots Freund und Helfer) Sicht das Geschehen geschildert. Belebt wird der Krimi auch durch die außergewöhnliche Personenkonstellation. Dem skurrilen und zu Hochmut neigenden Poirot (ein Belgier, wie er stets erinnert) wird ein ebenso kompetenter und starker Polizist gegenübergestellt, der dessen Einmischungen nicht unbedingt zu schätzen weiß. Spielerisch werden nationale Eigenheiten und Stereotype unglaublich komisch gezeichnet. Mit psychologischer Tiefe versuchen Poirot und die Polizei den Mörder zu entschlüsseln. Eine unerwartete Wendung führt die Fäden schließlich zusammen.

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stolz, gesellschaft, skandal im ballsaal, adel, aristokratie

Skandal im Ballsaal

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120312
Genre: Romane

Rezension:

Um seiner kranken Mutter eine angenehme Gesellschaft zu sichern und seine Pflicht zu tun, hat Sylvester, der ehrenwerte Herzog von Salford, vor, zu heiraten. Seine Mutter ist entsetzt, als er sie bittet, ihm eine Dame auszusuchen, da er ohne Liebe heiraten will. Widerwillig schlägt sie Phoebe Marlow vor. Pheobe jedoch begegenete Sylvester einst auf einem Ball und fand ihn derart hochmütig, dass sie ihn als schurkischen Graf Ugolino, der seinen Neffen entführt, in ihrem Roman verewigte. Von ihrer Familie gedrängt, flieht sie mit ihrem Kindheitsfreund vor Salfords Antrag. Als er sie einholt, erkennt sie, dass er auch freundliche Seiten hat. Doch ihr Roman steht kurz vor der Veröffentlichung und graf Ugolino ist deutlich als Sylvester erkennbar!!

"Skandal im Ballsaal" ist einer von Heyers amüsanten Romanen, hat aber kleiner Schwächen. Sylvester ist ein eigentlich sympathischer Mann, der seine Herzogspflichten klaglos ausübt und alles für seine an Arthritis erkrankten Mutter tun würde. Seine kindliche Liebe zu ihr ist sehr berührend und zeigt ihn als warmherzigen Menschen. Seine Mutter ist liebevoll in ihn vernarrt und wünscht ihm eine glückliche Ehe. Sylvesters Trauer um seinen verstorbenen Zwillingsbruder wird eher subtil vermittelt und zeigt sich in seiner Sorge um seinen ungestümen Neffen Edmund.
Phoebe Marlow ist ein ambivalenter Charakter. An sich eine lebhafte junge Frau, zieht sie sich in Gegenwart ihrer kalten Stiefmutter in sich selbst zurück. Da sie im Grunde sehr empfindsam ist, fühlt sie sich in ihrem lieblosen Zuhause unglücklich. Als sie gemeinsam mit Thomas Orde, ihrem Kindheitsfreund, nach London aufbricht, um bei ihrer Großmutter zu besuchen, geraten sie in einen Unfall, sodass sie gezwungen sind Halt zu machen. Dort trifft Salford auf sie. Sylvester und Phoebe geraten in zahlreiche Streitigkeiten, die auch damit zusammenhängen, dass Sylvester in seiner arroganten Art nicht glauben kann, dass Phoebe seinem Antrag abgeneigt sein könnte. Währenddessen hat Phoebe ihren ersten schlechten Eindruck von ihm stets genährt. Zwar sind ihre Streitgespräche unterhaltend und amüsant, allerdings wirken sie zum Teil überspitzt. Der Konflitk verschärft sich, als Phoebe erfährt, dass Sylvester wirklich einen Neffen hat, dessen Vormund er ist. Seine Schwägerin malt ihn stets als bösartigen Onkel, der sich keinen Pfifferling um seinen Neffen schere.
Alles in allem ist es eine liebevoll gezeichnete Geschichte. Gerade Sylvester wird gegen Ende des Romans als überraschend einfühlsamer Mann gezeichnet. Tatsächlich ist "Skandal im Ballsaal" die Geschichte zweier widerspenstiger Zähmungen, da Phoebe eigentlich mit ihrer Erzieherin einen eigenen Hauhsalt gründen will, um Schriftstellerin zu werden und Sylvester nur eine Zwechehe anstrebt.

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2.293 Bibliotheken, 31 Leser, 5 Gruppen, 313 Rezensionen

dystopie, fantasy, amy ewing, liebe, das juwel

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit ihrem 12 Lebensjahr lebt Violet Lasting in Southgate, einer Verwahranstalt für Surrogate, die künftigen Leihmütter der adigen Frauen. Dort wurde sie ausgebildet und in den Auspizien, magischen Fähigkeiten, unterrichtet. Am Tag der Auktion wird Violet in das Juwel, den innersten Ring der Insel und Heimat der Adligen, gebracht und soll an die meist bietenden Adlige versteigert werden- um dann deren Kind auszutragen! Im Palast ihrer Herrin, der Herzogin vom See, angekommen, realisiert Violet, was für ein Leben ihr bevorsteht und dass sie alles tun muss, um diesen zu entkommen. Dabei erhält sie unverhofft Unterstützung von Lucien, der männlichen Zofe der Fürstin, der Ehefrau des herrschenden Fürsten. Er sieht in Violet den Schlüssel zur Rettung der Unterdrückten und setzt alles daran, Violet zu helfen und ihr zu helfen, ihre wirklichen magischen Fähigkeiten zu erforschen.

"Die Gabe" aus der Juwel Reihe von Amy Ewing ist ein unglaubliches spannendes und zutiefst verstörendes Buch. Eingeteilt in verschiedene, durch Mauern getrennte Ringe, leben im Zentrum der Insel, dem Juwel, die adligen Häuser in Saus und Braus, und dies auf Kosten der Armen in den äußeren Ringen. Das Thema Leihmutterschaft und die perfide und menschenunwürdige Behandlung, die Violet und die anderen Surrogate ertragen müssen, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Zahlreiche Hofintrigen und Eifesüchteleien zwischen den Häusern entlarven die tiefe Bösartigkeit der Adligen. Im Fokus stehen vor allem die Frauen der Gesellschaft, die ihre Surrogate wie Tiere an Ketten herumführen und in ihnen keine Menschen sehen. Zahlreiche vielschichtige Charakter, deren Lebensgeschichten zunächst noch im Dunkeln bleiben (z.B. Lucien) garantieren eine spannungsgeladene Lektüre.
Violets innige Freundschaft zu Raven, die auch als Surrogat ersteigert wird, lässt den Leser unglaublich mitfiebern und hoffen, dass sie es auch schafft, doch bleibt er in Violets Perspektvie verhaftete und bangt mit um Ravens Schicksal. Im Vergleich bleiben die männlichen Charaktere erstmal farblos und treten kaum in Erscheinung. Garnet, der scheinbar stest betrunkene Sohn von Violets "Herrin" ist ein Quell der Enttäuschung für seine harte und unberechenbare Mutter, deren einziges Ziel es ist, dass Violet möglichst schnell eine Tochter zur Welt bringt, die eines Tages den Sohn des Herrscherpaares heiratet. Relativ spät wird Ash, der Gefährte der Nichte der Herzogin vom See einegführt. Violet ist sofort fasziniert von dem jungen Mann, dessen "Beruf" es ist, junge adlige Damen auf ihre Ehen vorzubereiten. Doch Ash ist zutiefst gezeichnet von dem Leben, das ihm aufgezwungen wurde und trägt eine Menge Hass in sich. Ash und Violet sind ein sympathisches Paar, die beide Opfer der skrupellosen Adligen und ihrer Machenschaften sind, allerdings wirkt die Liebesgeschichte der beiden im ersten Band ein wenig überhastet und konstruiert.
Doch überzeugt der Roman durch sein das ernste Thema der Leihmutterschaft. Schonungslos kritisiert er die unmenschlichen Praktiken und entwürdigenden "Fertilisationsversuche".Die Vorstellungen der Herzogin von ihrer zukünftigen Tochter sind klar: intelligent, schön und ehrgeizig soll sie sein. Das erinnert stark an PID (für alle, die es nicht wissen: Präimplantationsdiagnostik, durch die man z.B. Geschlecht, Aussehen und Eigenschaften eines Kindes festlegen kann), die daher ein episches ethisches Dilemma ist. Auf jeden Fall lässt der Roman einen mehrmals schlucken und wenn man den Buchdeckel zuschlägt, bleibt ein beklommenes Gefühl und der Wunsch, zu wissen wie es weitergeht!

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fantasy, das juwel, liebe, dystopie, jugendbuch

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.04.2017
ISBN 9783841440198
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hazel, Violets kleine Schwester, wurde von der Herzogin vom See entführt und soll nun der Ersatz für Violet sein. Violets muss unterdessen die Surrogate in den anderen Verwahranstalten erreichen und ihnen mit Ravens Hilfe ihre Kräfte zu zeigen. Doch als die Herzogin vom See eine Verlobung zwischen ihrer noch ungeborenen Tochter mit dem Fürstensohn zustande bringt, gerät Hazel ins Schussfeld der intrigierenden Adligen, die den Einfluss des Hauses vom See schwinden sehen wollen, allen voran die Fürstin persönlich! Um Hazels Leben zu retten, wagt sich Violet zurück ins Juwel und muss erkennen, dass die Dinge nicht so sind wie sie scheinen, ebenso wie manche Menschen.

Das Finale der Juwel-Reihe schließt mit einem blutigen Kampf um die Einzige Stadt. Die Rebellen des schwarzen Schlüssels werden aus zahlreichen Gruppen rekrutiert, die alle gute Gründe haben, das Juwel zu hassen. In diesem letzten Band lassen die letzten Charaktere noch ihre Masken fallen und enthüllen ihre eigenen Agenden. Die Vorstellung, dass die 11/12jährige Hazel als Surrogat benutzt werden soll, hat mich als Leserin schlucken lassen. Man denkt sich auf jeder Seite, dass es solche Verkommenheit doch gar nicht geben kann. Wieder im Palast vom See installiert, kommt Violet verstärkt mit Choral, Garnets Ehefrau, in Kontakt, die eine weitere Gruppe in der verkommenen Adelsschicht repräsentiert. Naiv, vollkommen arglos und ohne Hintergedanken, ist Choral einfach nur eine junge Frau, die sich voller Spannung auf ihre erste "Auktion" freut. Anders als die berechnend kalkulierende Herzogin ist sie einfach eine unreflektierte Mitläuferin, die sich an der Machinerie beteiligt, ohne sie je zu hinterfragen. Cerulian, die ungeliebte Nichte der Herzogin, wird in ihrem ganz persönlichen Schmerz und ihrer Einsamkeit gezeigt, sodass auch Violet erkennt, dass sie ihr unrecht getan hat. Raven findet unterdessen langsam zu ihrer früheren Stärke zurück und es ist berührend, wie langsam eine Beziehung zwischen ihr und Garnet entsteht (man hätte sich noch ein paar mehr Szenen mit den beiden gewünscht). Unterdessen sind Ash und Violet beide vollauf mit ihren jeweils eigenen Aufgaben beschäftigt, wodurch es wenig gemeinsame Szenen gibt. Obwohl beide unglaublich authentische und sympathische Charaktere mit einfachen und bescheidenen Zukunftsträumen sind, wird die Liebesgeschichte mehr wie eine Nebensächlichkeit behandelt, was schade ist, da sie großes Potential hat.
Den einen Stern Abzug gibts vor allem Dingen deshalb, weil die Story im Ganzen noch viel ungenutztes Potential bietet, das nicht ausgenutzt wurde. Trotz der Originalität der Idee, erscheint der Kampf um den Sieg gegen den Adel zu leicht, besonders da man im ersten Band das Gefühl hat, dass niemand gegen die Übermacht der Adels und seine Intrigen etwas ausrichten kann. Auch Figuren wie der Fürst bleiben eher bedeckt, auch wenn etwas Licht in seine Vergangenheit mit der Herzogin gebracht wird.
EIne packende und verstörende Story mit Sucht-Faktor, die jedoch viel Stoff für mehr geboten hätte.

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1.042 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 122 Rezensionen

jugendbuch, dystopie, fantasy, das juwel, liebe

Das Juwel - Die weiße Rose

Amy Ewing , Andrea Fischer
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 25.08.2016
ISBN 9783841422439
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Violet, Raven und Ash sind entkommen. Mit Luciens und Garnets Hilfe konnten sie der Herzogin entfliehen. Doch die Verfolger sind auf der Jagd nach ihnen. Raven, stark gezeichnet von der Folter, die sie durch die Herzogin vom Stein erlitt, ist schwanger und Violet bangt um das Leben ihrer Freundin, denn wie sie jetzt weiß, sterben alle Surrogate bei der Geburt der Kinder. Unterdessen sucht Ash seinen Platz in der Rebellion und Violet wird mit der furchtbaren Wahrheit seiner Vergangenheit als "Gefährte" konfrontiert. Ihre Flucht führt Violet durch die verschiedenen Ringe. Gezwungen zahlreichen Fremden zu vertrauen und unter der Leitung Luciens, entdeckt Violet die Möglichkeiten ihrer Kräfte und erfährt, wie alles begann und wozu sie fähig ist.

Der zweite Band der Juwel-Trilogie geht genauso spannend weiter, wie der erste aufhörte. Mit Garnet, der über sich selbst hinauswächst, bekommt die Gruppe um Violet einen tatkräftigen und mutigen Unterstützer, der soviel mehr ist, als der betrunkene Sohn der Herzogin und vom Inneren agieren kann. Ashs demütigende Vergangenheit als "Gefährte" wird enthüllt und Violet wird mit den schrecklichen Umständen seiner "Ausbildung" im Gefährtenheim konfrontiert, den Dingen zu denen er gezwungen war und die viele andere junge Männer in die Selbstzerstörung getrieben haben. Während Ash versucht, sich zu beweisen und seinen Platz in dieser Rebellion zu finden, schmieden Lucien und Violet Pläne, das Surrogatsystem und den Adel zu vernichten. Doch dazu brauchen sie die Hilfe von den anderen Surrogaten, die alle Fähigkeiten in sich tragen, von denen sie nichts ahnen. Unterdessen ringt Raven mit den Folgen der Folter, die sie an den and des Wahnsinns gestürzt, ihr aber auch eine besondere Gabe verleiht hat. Besonders gefallen hat mir auch die langsam entstehende Beziehung zwischen Raven und Garnet, der auch durch sie realsiert, was den jungen Frauen angetan wird. Mit Sil, einer älteren Frau und ehemaligen Surrogat, bekommt die Gruppe um Violet eine resolute Unterstützerin, die Violet zeigt, welche Verbindung sie zu den Elementen um sich herum hat und wie sie diese voll entwickeln kann.
Luciens Vergangenheit und die Geschichte, wie er zum Kastraten wurde, lassen den Leser angesichts solcher Bosheit fassungslos zurück und helfen, Luciens Wesen besser zu verstehen.
Den einen Stern Abzug bekommt der Roman vor allem, weil er - wie der erste- meinem Gefühl nach etwas schnell durchhastet,. Die Story bietet auf jeden Fall sehr viel Material, doch hatteich beim Lesen immer das Gefühl, dass sie etwas liebevoller ausgeschmückt sein könnte. Ashs und Violets Unstimmigkeiten und Luciens und SIls Argwohn und Ablehnung gegenüber Ash wurden mir erst sehr aufgebauscht und im Nachhinein fast nebensächlich überwunden, was mir unglaubwürdig vorkam. Auch die Liebesgeschichte kam sehr kurz, wodurch sie etwas unglaubwürdig wird, (siehe schon erster Teil, wo sie relativ schnell aufgebaut wurde), Dennoch habe ich den zweiten Teil durchgesuchtet und gleich bei Teil 3 weitergemacht. Diese Reihe besicht einfach auch durch die Originalität der Idee. Die Leihmutterschaft und die menschenunwürdige Behandlung der "Surrogate" ließen mich auch im zweiten Band schaudern!

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georgette heyer, venetia und der wüstlin

Venetia und der Wüstling

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120039
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die fünfundzwanzigjährige Venetia Lanyon lebt ein ereignisloses Leben an der Seite ihres intelligenten kleinen Bruders Aubrey, der durch ein gelähmtes Bein eingeschränkt ist. Da taucht der ruchlose Lord Damerel in Yorkshire auf seinem Gut auf. Als er vor 15 Jahren mit einer verheirateten Frau durchbrannte, vertieß ihn seine Familie. Während zwischen Damerel und Venetia eine innige Freundschaft heranwächst, versuchen aufdringliche, wohlmeinende Verwandte und Rivalen, die Verbindung zu verhindern.

Einer von Georgette Heyers besten Romane, der durch die Offenherzigkeit seiner Sprache und das Fehlen von Geziertheit hevorsticht. Lord Damerel und Venetia plaudern ungezwungen über seine früheren Mätressen und gefeierte Orgien. Venetia ist eine sympathische Protagonistin, die durch Charme, Klugheit und ihre vorurteilslose Art überzeugt. Historisch akkurat und mit ironischem Witz nimmt die Liebe zwischen Beiden im beschaulichen Yorkshire seinen Anfang  und spielt weniger in der vornehmen Londoner Gesellschaft. Damerel ist ein Lebemann mit einer ereignisreichen Vergangenheit, der Venetias Ruf zu schützen versucht. Besonders die Beziehung zwischen den Protagonisten wirkt sehr authentisch, da sie viel Zeit miteinander verbringen und über allerlei Themen debattieren können. Einen kleinen Minupunkt stellen für mich die zum Teil nervigen und aufdringlichen Nebencharaktere dar. Besonders Edward Yardley, der stur darauf beharrt, Venetia zu heiraten und sich anmaßt, ihr diverse Vorschriften machen zu wollen, strapaziert die Geduld der Leser doch sehr arg. Auch Mrs. Scorrier, Schwiegermutter von Venetias Bruder Conway ist eine echte Zerreisprobe, aber ihre Anwesenheit sorgt immerhin für amüsante häusliche Krisen und Streitigkeiten, die von Venetia wieder entwirrt werden müssen. Aubrey wird von Damerel unter seine Fittiche genommen, der viel Geduld mit den Launen und Eigenheiten eines jungen Mannes hat, da sich seiner eigenen Jugend erinnert. Die Erklärung, weshalb Venetias Verwandte so vehement eine Verbindung mit Damerel verhindern wollen, fand ich eher unglaubwürdig.

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liebesroman, georgette heyer, eskapaden, historisch

Eskapaden

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120169
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als Dominic Alastair, der Marquis of Vidal, seinen Gegner im Duell lebensbedrohlich verwundet, reicht es seinem Vater, dem Herzog von Avon, endgültig. Um die Ängste seiner Mutter zu beschwichtigen, soll der impulsive und unberechenbare Lord ins Exil nach Frankreich. Widerwillig fügt sich Dominic, plant jedoch die schöne Sophia als seine Mätresse mit nach Paris zu nehmen. Doch Mary, Sophias besonnene ältere Schwester, versucht sie vor dem Ruin zu retten & nimmt maskiert deren Platz ein. Als der Schwindel auffliegt, ist der Marquis fuchsteufelswild und will Mary nun anstelle ihrer Schwester mit sich nehmen. Mit drastischen Mitteln kann sie davon überzeugen, dass sie kein loses Frauenzimmer ist. Fasziniert erkennt der Marquis seinen Irrtum und sieht nur eine Lösung - um ihren Ruf zu retten, muss Mary ihn heiraten, ob sie will oder nicht.


Einer meiner absoluten Heyer Favoriten! Mit Dominic und Marys Geschichte wird gleichzeitig die Geschichte der Alastairs aus "Der Page und die Herzogin"  fortgeführt. Dominic ist der Sprössling des kaltblütigen Herzogs von Avon und dessen Frau Léonie. Wie bei seinem Vater sind auch Vidals Exzesse legendär, weshalb er nur der Teufelsbalg genannt wird. Während die ganze Welt in Vidal nur den ruchlosen Marquis sieht, erkennt Mary ihn als das, was er wirklich ist: ein temperamentvoller, verzogener Junge. Dominic hingegen benötigt einige Weckrufe, die ihm zeigen, dass Marys Besonnenheit und Ruhe genau das sind, was zu ihm passt. 
Im Roman glänzen auch die zahlreichen komischen und unterschiedlichen Charaktere wie zum Beispiel Vidals rothaarige Mutter Léonie mit ihrem aufbrausenden, quirligen Temperament, die von ihrem Sohn verehrt wird oder ihr hoffnungslos verschwenderischer Schwager Rupert, Vidals flatterhafte Cousine Juliana und der allen überlegende Herzog von Avon.
Mit viel Witz, Humor und Action überzeugt der Roman. 

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georgette heyer, die drei ehen der grand sophy

Die drei Ehen der Grand Sophy

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120015
Genre: Liebesromane

Rezension:

Als Sir Horace, Diplomat im Dienste seiner Majestät, nach Brasilien muss, lässt er seine Tochter Sophy in der Obhut seiner Schwester Lady Ombersley zurück. Charles Rivenhall, ältester Sohn des Hauses, ahnt Böses. Denn Sophy, in zahlreichen europäischen Großstädten aufgewachsen, ist keck und unkonventionell. Unterdessen trägt Charles die Last des durch seinen Vater hochverschuldeten Familienbesitzes und hat sich daher mit der untadeligen aber rigiden Miss Wraxton verlobt, die stets versucht, Charles Familienmitglieder zu zügeln.  Cecilia, Charles Schwester, ist unsterblich in einen mittellosen Poeten verliebt, soll aber auf Wunsch ihrer Familie den ehrbaren Lord Charlbury heiraten. Sophy stürzt sich auf die Aufgabe, die Probleme der Familie zu lösen.

"Die drei Ehen der Grand Sophy" ist unzweifelhaft einer der besten Romane von G.H. Dies liegt besonders an der lebhaften und tatkräftigen Heldin des Romans. Sophy ist wahrscheinlich die emanzipierteste Frauenfigur Heyers. Sie scheut keine Gefahr, ist selbstbewusst und hat nichts übrig für Anstandregeln. Ein komischer Charakter ist ihr Vater, den sie nur Sir Horace nennt und der von der Erziehung von Töchtern so gar keine Ahnung hat. Sophy erledigt für ihn zahlreiche Verwaltungsaufgaben, die ihm nur lästig fallen und steht seinem herumziehenden Haushalt als Dame vor. Ein scharfer Kontrast zu Sophys Unkonventionalität ist Eugenia Wraxton, Charles Verlobte, die sich für den Inbegriff guter Erziehung hält und den Omberleys zuwider ist.  Anmaßend mischt sie sich in die Angelegenheiten der Geschwister ihres Verlobten und petzt Charles alle vermeintlichen Vergehen, was diesem an ihrem Charakter allmählich zweifeln lässt und die Beziehung zu seinen Geschwistern gefährdet. Die Zwiegespräche zwischen den Verlobten führen zu einigen Lachern beim Lesen.  Cecilia ist ein sanftes Mädchen, das von ihrem Bruder und Vater zu einer Ehe mit dem in sie verliebten Lord Charlbury gedrängt wird. In Sophy findet sie eine geeignete Verbündete, die Charles rigoros die Sinnlosigkeit seiner Tyrannei vor Augen führt. Cecilias Poet ist für den Leser eine echte Qual, da er stets, der Welt entrückt, Verse vor sich hin zitiert. Ein weiterer grotesker Charakter ist die spanische Lady Sancia, die mit Sir Horace verlobt und viel zu faul ist, sich Anstrengungen auszusetzen. Charles und Sophy sind ein temperamentvolles Paar. Nur braucht Charles sehr lange, um sich Eugenias schlechten Charakter klar zu machen.  Durch Sophys Tatendrang und Geschäftigkeit wird es nie langweilig. Mühelos wird sie mit aufdringlichen Freiern, häuslichen Krisen und den übelsten Gaunern fertig. Den einen Stern Abzug gibt es vor allem, da mir die Szenen mit Charles und Sophy gefehlt haben. Ihre Gefühle füreinander werden praktisch kaum thematisiert, da Charles vollauf beschäftigt ist, sie zu maßregeln und sich über ihr Verhalten aufzuregen. Zwar merkt man, dass er sie gern hat, aber auch bei Sophy fehlen überzeugende Anzeichen echter Verliebtheit.


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georgette heyer, damenwah

Damenwahl

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120305
Genre: Liebesromane

Rezension:

Miss Kitty Charing, Mündel des  geizigen Mr Penicuik, soll einst das Vermögen des garstigen, von der Gicht geplagten Herrn erben, aber nur, wenn sie einen seiner fünf Neffen heiratet. Drei von ihnen finden sich, herbeizitiert von Mr. Penicuik, in Arnside ein, doch nicht der von Onkel und Kitty präferierte Jack Westruther. Kitty, die von Kindheit an eine Vorliebe für Jack hegte, will ihm eine Lehre erteilen und verlobt sich zum Schein mit Frederick Standen, Sohn Lord Legerwoods. Von Freddy nach London begleitet, genießt Kitty das Saisonleben mit seinen Vergnügen. Dabei schließt sie viele auch unfeine Bekanntschaften und findet sich in Klemmen wieder, aus denen sie vom stadtgewandten Freddy befreit wird.

Einer meiner absouten Lieblingsromane von Georgette Heyer. Kitty ist eine intelligente junge Dame, die durch den Geiz ihres Vormundes noch nichts von der Welt gesehen hat und sich nach den Vergnügungen der Londoner Saison sehnt. Selbstbewusst lehnt sie die erhaltenen Heiratsanträge ab und überredet den liebenswürdigen Freddy zu einer Scheinverlobung. Jack Westruther ist ein unsympathischer Charakter, da er sich ungeniert in London amüsiert, aber von Kitty erwartet, wie ein Mauerblümchen in Arnside zu versauern, bis es ihm beliebt, um sie anzuhalten. Freddy Standen ist ein starker Kontrast zu Jack, da er sehr liebenswürdig und herzlich ist. Anfangs kam es mir so vor, dass er vielleicht etwas schwer von Begriff ist, aber Kitty bringt es auf den Punkt, wenn sie feststellt, dass er eben Lebensklugheit besitzt. Auch die zahlreichen Nebencharaktere überzeugen: der krankhaft sparsame Mr. Penicuik, der satirische und intelligente Lord Legerwood (Freddys Vater), der schwachsinnige Lord Dolphinton, der von seiner Mutter ausgenommen  und tyrannisiert wird. Kittys Bemühungen, das Glück ihrer Bekannten (Lord Dolphintons, ihres Vettern Camille, der unstandesgemäßen Olivia...) zu fördern, erregen Freddys Verzweiflung, der sie dennoch immer unterstüzt. Die vielen witzigen und satirischen Dialoge entzünden sich oft an den schwachsinnigen Charakteren wie Lord Dolphinton oder der romantisch flatterhaften Miss Fishguard (Kittys Anstandsdame in Arnside), was es manchmal etwas ermüdend macht, da gerade Dolphinton vollkommen dumm ist.
Freddy ist einer der herzlichsten und liebenswertesten Charaktere Heyers, was vor allem auf den letzten Seiten des Romans zur Geltung kommt.

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april lady, georgette heye

April Lady

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120237
Genre: Romane

Rezension:

Seit Giles, der Earl of Cardross,  die siebzehnjährige Lady Helen Irving heiratete, plagen ihn immer mehr Zweifel über die Aufrichtigkeit ihrer Gefühle. Nell, die nie viel Geld zur Verfügung hatte, überzieht ihr großzügiges Nadelgeld hoffnungslos. Verunsichert durch die Ratschläge ihrer Mutter, glaubt sie, dass Giles nur eine Zweckehe einging, während sie ihn liebt, Zusätzlichen Trubel verbreitet Lady Letty, Giles flatterhafte Halbschwester, die sich in einen mittellosen Diplomaten verliebt hat. Um ihre Geldverlegenheiten zu entkommen, wendet sich Nell ratsuchend an ihren Bruder Dystart, der selbst ein verschwenderischer Spieler ist. Und dann verschwindet auch noch das kostbare Cardross Halsband spurlos. Und Giles soll von alledem nichts erfahren!

"April Lady" ist einer von Georgette Heyers kürzeren Romanen und eher mittelmäßig. Zwar überzeugt er durch eine ironische und elegante Schreibweise, allerdings ist Helen (Nell) eine relativ naive und hilflose Protagonistin, die ihre Probleme immer zu anderen trägt. Cardross wiederum ist ein, verständlicherweise, leicht verbitterter Mann, der glaubt, seine geliebte Frau hätte ihn nur aus Habsucht geheiratet. Helens Überzeugung, eine Zweckehe zu führen, rührt aus angedeuteten Gesprächen mit ihrer Mutter vor ihrer Hochzeit. Da ihre Mutter jedoch nie als Figur aktiv in Erscheinung tritt, erscheint der Einfluss ihres Rats überspitzt. Die Szenen, in denen Helen und Giles alleine sind, zeigen Helen als verschreckte junge Frau, die sich immer vor einem Tadel fürchtet. Ihre Unfähigkeit, mir ihrem Geld hauszuhalten, erschien mir lächerlich. Gesteigert wird ihre Naivität durch ihre kindliche Liebe zu ihrem Bruder, dessen Schwächen sie nicht zu sehen scheint. Dennoch ist es rührend, wie sehr sich Helen und Giles zugetan sind, auch wenn es wenig glaubhaft ist, dass sie beide keinerlei Ahnung von den Gefühlen des anderen haben sollen. Ein großes Manko dieses Romans sind die mittelmäßigen Nebencharaktere (ich vergleiche es unbewusst immer mit anderen Romanen von G.H.). Von den Nebencharakteren ist vor allem Lady Letty fürchterlich anstrengend. Sie ist flatterhaft, launig und ein unglaublich verzogenes Gör. Hin und wieder tritt bei ihr noch ein Hauch Melodramatik hinzu und wenn sich einen hyserischen Anfall hat, möchte der Leser/die Leserin selbst einen kriegen.
Alles in allem ein kurzes Lesevergnügen, das zwar sprachlich überzeugt, dessen Charaktere allerdings noch unausgegoren sind.
Für jene, die zum ersten Mal was von G.H. lesen wollen, empfehle ich andere Romane (Lord Sherry, Der Page und die Herzogin, Die Jungfernfalle, Eskapaden). Das sind meiner Meinung nach ein paar ihrer humorvollsten und besten Werke.

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254 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

engel, violet eden, grigori, liebe, jugendbuch

Vereint

Jessica Shirvington , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.05.2014
ISBN 9783570380451
Genre: Jugendbuch

Rezension:

2 Jahre sind vergangen seit Violet ihre Freunde und ihre große Liebe Lincoln verlassen hat, um ihn davon abzuhalen, für sie zu sterben. Seitdem lebt sie über ein Bar in London und geht mit einer Gruppe von Abtrünnigen und Gray auf die Jagd nach Verbannten. Zu ihren Freunden hat sie nur durch Steph Kontakt. Zu Licoln keinen. Doch dann erfährt sie, dass Spence verschwunden  und seine Partnerin schwer verletzt ist. Violet ist entschlossen, ihn wiederzufinden. Als sie Lincoln wiedersieht, ist er ein anderer Mann, der sie zu hassen scheint. Und dann sind da noch die zunehmenden Turniere, wo sich die Verbannten der Finsternis treffen und bis zu Tod kämpfen. Violet quälen Visionen von einem Drachen und einem Meer von Reitern. Die Suche führt sie nach New Orleans, wo auch der glatzköpfige Mann im Anzug wartet, der mit Violets Blut noch einen Plan verfolgt.

Der letzte Band der Saga überzeugt wieder durch viel Spannung und Action. Störend fand ich Violets Fortgang nach London, weil mir ihre Gründe sehr konstruiert vorkamen und dadurch unglaubhaft. Auch Lincolns Hass auf sie und ihre andauernde Selbstkasteiung sind etwas überspitzt. Dafür überzeugen die zahlreichen Nebencharakter: der quasi-geläuterte Onxy, die  kluge und zielstrebige Steph, der herzliche Dapper. Leider erfuhr man nicht sehr viel über Chloe, Spencers Partnerin, die selten in Erscheinung tritt. Violet und Lincoln sind ein süßes Paar, die allerdings dauernd zwischen der Option Zusammensein und nicht-Zusammensein hin und her pendeln, was nach 4 vorigen Büchern sich langsam etwas abnutzt. Violets Zwiegespräche mit ihren Engeln sind sehr kryptisch und geben viel Anlass zum Grübeln. Violet muss lernen, sich selbst als die zu akzeptieren, die sie ist. Auch Phoenix macht viele Wandlungen durch und sucht seinen Platz in der Welt. Alles in allem ein gelungenes Finale mit viel Action, Verlust und Übersichhinauswachsen.

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engel, liebe, fantasy, grigori, entbrannt

Entbrannt

Jessica Shirvington , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 18.03.2013
ISBN 9783570380390
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Phoenix hat es mit Violets Hilfe geschafft, seine Mutter Lilith aus der Hölle zu befreien und damit gleichzeitig Evelyn, Violets Mutter zurückgeholt, die an Lilith gebunden ist. Violet wird aufgefordert, nach New York zu kommen, um sich einer Grigori-Prüfung zu unterziehen. Unterdessen verschwinden immer mehr Grigorikinder und Violet und ihre Freunde fürchten, dass Phoenix die Liste mit den Namen aller Grigori an seine Mutter gegeben hat. Doch ihre Untersuchung wird ihnen erschwert durch Josephines Missgunst, die es auf Violet abgesehen hat. Gemeinsam mit Dapper und Onyx sucht Steph nach den Zutaten für einen Trank, der Lilith vernichten soll.  Violet udn Lincoln finden zueinander, ohne zu wissen, dass sie einen schrecklicken Preis bezahlen müssen.

Der 4. Band der Grigori-Saga ist voller Spannung und mit viel Action, sodass es nie langweilig wird. Das Wiederauftauchen von Evelyn führt zu einer Menge Komplikationen, da auch Vis Vater in die Geheimnisse eingeweiht werden muss. Gleichzeitig sieht man, wie Violet und Evelyn sich durch ihre schwierig Beziehung kämpfen und erfährt mehr über die Beziehung von James und Evelyn. Allerdings brauhct Violet hin und wieder etwas lange, um gewisse Hintergründe zu erschließen, was dem Leser/der Leserin bereits Kapitel vorher klar wird. Phoenix' Motive für die Wiedererweckung Liliths kamen mir ein wenig konstruiert vor. Dennoch ist er ein so vielschichtiger und gezeichneter Charakter, der es einfach spannender macht. Wie leider schon bei den Büchern davor, ist es mir ein Hauch zu viel Melodrama:

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gebann, jessica shirvington, violet eden

Gebannt: Band 3

Jessica Shirvington
E-Buch Text: 545 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.08.2012
ISBN 9783641079932
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nun da Phoenix die Schrift der Verbannten in seinen Händen hält, ist er entschlossen, seine Mutter Lilith zu erwecken. Überzeugt davon, nur unter ihrer Herrschaft seinen wahren Platz in der Welt finden zu können, schreckt er auch nicht davor zurück, die Menschen, die Violet am meisten liebt, in Gefar zu bringen. Violet, zerrissen von ihren unerfüllten Gefühlen für Lincoln, setzt alles daran, Phoenix aufzuhalten. Doch als Phoenix sich einer ihrer Freunde bemächtigt und als Unterpfand benutzt, ist Violet bereit, sogar selbst die Pforten zur Hölle aufzustoßen, um die Person zu retten, die sie liebt.

Band 3 der Saga um Violet Eden überzeugt durch viel Spannung und viele Rätsel. Violets Freunde, der impulsive Spencer, die inteligente Steph und viele Andere treten vermehrt in Aktion. Gleichzeitig wird die Geschichte komplexer und verwobener. Teilweise erschert das den Durchblick, da es schwierig ist, die zahlreichen Gruppen von Wesen auseinander zu halten (Engel, Grigori, Verbannte, Abtrünnige). Eine kleine Erklärung dazu hätte ich mir noch für die Engelsübersicht (am Buchende) gewünscht. Als nervtötend empfand ich Josephine, die "Königin der Akademie", die mit ihrer Sturheit und EIfersucht auf Violet ein sehr aufreibender Charakter ist.
An manchen Stellen erschein mir die Geschichte einen Hauch zu melodramatisch und pathetisch geschildert.

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engel, liebe, grigori, fantasy, violet

Verlockt

Jessica Shirvington , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.02.2012
ISBN 9783570380185
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach ihrer Verwandlung zum Grigori wartet auf Violet nun hartes Training. Zu diesem Zweck kommen die zwei Tutoren Nayla und Rudyard und 3 jüngere Grigoris aus der Akademie, um zu helfen. Doch die wichtigste Mission ist es immer noch, die Liste mit allen Grigoriwächtern vor den Verbannten zu finden. Und dann ist da auch noch Phoenix, dessen Liebe zu Hass geworden ist und der eine schreckliche Macht über Violet zu besitzen scheint und auch nach der Liste trachtet. Violet erfährt, dass Nayla und Rudyard Grigori-Partner sind und ein Paar, denn sie sind Seelenverwandte und können zusammen sein, ohne an Stärke einzubüßen. Doch dies hat auch einen furchtbaren Preis...
Die Saga um die Grigoriengel geht  in Band 2 ungebrochen spannend weiter. Nachdem Violet die Sache mit Phoenix beendet hat, ist ihre Beziehung zu Lincoln nocht immer kompliziert. Obwohl sie beide wissen, dass eine Beziehung unmöglich ist, spüren sie eine unleugbare Anziehung. Die neuen Charktere, Spencer, Zoe und Slavatore mischen das Geschehen spürbar auf. Spencer, der sich eigentlich vorsehen müsste, da er noch keinen Engelspartner hat, der ihn notfalls heilen kann, stürzt sich voller Elan in jeden Kampf und wird Violets Freund. Auch Steph ist wieder mit von der Partie, um das ein oder andere Geheimnis auszugraben. Besonders berührend ist die tiefe Verbindung zwischen Nyla und Rudyard. Die Dreiecksgeschichte zwischen Violet, Linc und Phoenix wird immer wieder von der starken Anziehung zwischen Vi und Phoenix angefacht. Teilweise kamen mit Violets Aktionen etwas theatralisch vor und auch die Reaktion der Beiden gegen Ende fand ich wieder überzogen dramatisch. Dennoch war es eine spannende Lektüre, gespickt mit vielen biblischen Anspielunen, bei denen man noch was lernen kann. Auch das Geheimnis um Violets Engelsabstammung wird gelüftet. Die Auflösung des Romans ist relativ durchschaubar, was mich jedoch nicht per se gestört hat.

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julianna grohe, die vierte braut, prinzen, brautschau, märchen

Die vierte Braut

Julianna Grohe
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 18.12.2015
ISBN 9783959911214
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit dem Tod ihrer Eltern muss sich die junge Mayrin Barnaby, Tochter eines Landadligen, mit ihren jüngeren Geschwistern Neela (11) und Leo (6) allein durchschlagen. Daher verdingt sie sich als Gouvernante bei einer reichen Familie. Bis zu dem Tag, an dem sie ihre beste Freundin Tionne Healing zur Bewerbung für die Brautschau begleitet. Die 4 Prinzen, Alexander, Byron, Caidan und Darion, suchen dort auf Wunsch des kranken Königs Osbert ihre zukünftigen Prinzessinnen. Durch einen Zufall gerät Mayrin in die Auswahl und muss sich fortan auf Wondringham Castle in zahlreichen Prüfungen beweisen und sich gegen Intrigen zur Wehr setzen. Und da ist noch der faszinierende Hauptmann Mr. Kane, dessen Charme sie immer mehr erliegt. Dabei ist es doch der Sinn der Brautschau, das Herz eines Prinzen zu erobern, oder etwa doch nicht?
Wie der Titel der Rezension schon sagt, hat mich die Geschichte sehr an Selection erinnert, mit dem Unterschied, dass es in einer Art Mittelalterwelt spielt. Stärken des Romans sind die symphatischen und geheimnisvollen Charakere. Mayrin ist eine Kämpferin, die sich liebevoll um ihre kleinen Geschwister kümmert und eine große Last zu tragen hat. Die 4 Prinzen sind sehr unterschiedliche Charaktere, die ihrem Vater seinen letzten Wunsch erfüllen wollen. Die Figur des Hauptmanns, der Mayrin Sorge um ihre Geschwister mildert, ist relativ undurchsichtig. DIe Eifersüchteleien und Intrigen der potentiellen Bräute untereinander sind amüsant, wobei die einzelnen Mädchen sich in ihren Motiven für die Teilnahme unterscheiden, wollen Einige nur Prinzessin werden, versuchen die Anderen, die Prinzen kennenzulernen und zu entscheiden, ob es bei einem vllt. funkt. Mayrins kleiner Bruder Leo ist eine Energiebündel, der sich immer wieder in Schwierigkeiten bringt und seine Schwester auf Trab hält, während Neela hin und wieder launig ist und ihrer Schwester Kopfzerbrechen bereitet. Der Roman ist flüssig geschrieben und zieht sich nicht, der Einstieg in den Roman ist geschickt, sodass man mitten im Geschehen ist. Die Sprache ist klar und schnörkellos, sodass ich den Roman in ein paar Stunden durch hatte. Die Auflsöungen am Ende schienen mir sehr offensichtlich, was mich dennoch nicht übermäßig gestört hat. Die Anziehung zwischen Mayrin und dem Hauptmann hat ein wenig Spannung udn Prickeln reingebracht.
Covermäßig ist die Vorderseite in Ordnung, aber die Rückseite der Ausgabe sieht aus, als hätte eine Vierjährige sich ausgetobt. Total kitschig und überladen. Nicht nur Ranken, sondern noch vollgesprekelt mit weißen Punkte (Schneeflocken?) Manchmal ist weniger einfach mehr^

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engel, grigori, liebe, fantasy, erwacht

Erwacht

Jessica Shirvington , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei cbt, 18.04.2011
ISBN 9783570380116
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die siebzehnjährige Violet Eden kann sich nicht auf ihren Geburtstag freuen, der gleichzeitig der Todestag ihrer Mutter ist. Seit sie vor einigen Jahren Opfer eines Übergriffs wurde und daraufhin die Schule wechselte, versucht sie, ein normales Leben zu führen. Seit langem ist sie in Lincoln verliebt, dem sie in einem Selbstverteidigungskurs kennenlernte. Das Training mit Linc ist ihr Anker, doch scheint dieser in ihr nur eine Freundin zu sehen. An ihrem Geburtstag entdeckt Violet, dass sich die Venen an ihrem Arm verändern. Sie erfährt, dass sie eine Grigori ist, ein Wächterengel, die deren Aufgabe es ist, Menschen zu beschützen und die verbannten Engel in Schach zu halten. Als Violet erfährt, dass auch Linc ein Grigori ist, es die ganze Zeit wusste und ihr Training, sie auf ihre Aufgabe vorbereiten sollte, ist sie am Boden zerstört. Da taucht der geheimnisvolle Phoenix in ihrem Leben auf und sie spürt eine unglaubliche Anziehung.

Violets Geschichte hat mir gut gefallen. Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos durch das Geheimnis um das Geschenk ihrer Mutter. Die Sprache ist klar und unkompliziert. Die sich anbahnende Dreicksgeschichte bietet ordentlich Zündstoff. Besondes gefallen haben mir die biblischen Anspielungen und die Zitate, die den Kapiteln vorangestellt sind. Etwas tiefgründiger wird es mit der Frage nach dem freien Willen der Menschen, wenn Violet versucht, sich ihre Gefühle zu erklären. Das Rätsel um Violets Engelabstammung (Grigori haben einen Engel, der ihnen ein Teil seines Wesens weitergibt, da die Engel des Reiches dieses nur als Verbannte verlassen können) bietet Stoff für die Fortsetzungen. Die heftigen Gefühle, die Violet nach Lincolns Verrat überkommen, schienen sehr unverhältnismäßig, doch klärt das sich im Laufe des Romans. Für die Leser/innen, die sich besser im Thema auskennen, ist das Ende und die Enthüllung keine große Überraschung, wodurch Violet mich leicht genervt hat, da sie es nicht durchschaut. Überzeugt hat auch die Darstellung der Engel, die zwar in Engel des Lichts und der Finsternis eingeteilt werden, doch betont der Roman, dass diese Zweiteilung keinen Bestand hat und die verbannten Engel eine Wahl haben. Glücklicherweise wird das amerikanische Highschoolleben dank Ferienzeit nur gestreift und spielt keine wirkliche Rolle (Linc ist auch in den Zwanzigern und daher kein Schüler mehr). Die Nebencharakere wie z.B. Violets Freundin Steph sind glaubhaft und runden die Geschichte ab. Violets Vater erscheint zwar einerseits als sehr abwesender Vater, der nie zuhause ist und sich aber große Sorgen um seine Tochter macht, anderseits als tieftrauriger Ehemann, der den Tod seiner geliebten Frau nie verkraften konnte.

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die jungfernfall, georgette heye

Die Jungfernfalle

Georgette Heyer
Flexibler Einband
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.09.1990
ISBN 9783499120275
Genre: Historische Romane

Rezension:

Judith Tavener, Erbin eines stattlichen Vermögens von 80.000 Pfund, reist nach dem Tod ihres einsiedlerischen Vaters gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Sir Peregrine nach London, um die Saison zu genießen. Doch zuvor wollen sie sich bei ihrem neuen Vormund, Lord Worth, melden, um ihn von ihren Plänen zu berichten. Allerdings steht die erste Begegung zwsichen Judith und ihrem Vormund unter keinem guten Stern, was zu zahlreichen Streitereien und Unstimmigkeiten führt,  wobei der Earl seine Zustimmung zu einer Ehe Judiths für die Dauer seiner Vormundschaft ablehtn. In London mischt Judith unter den Augen ihrer kostspieligen Anstandsdame Mrs. Scattergood die Gesellschaft mit ihrem unkonventionellen Wesen auf. Unterdessen vertieft sich die Bekanntschaft zu ihrem Cousin Mr. Tavener stetig. Doch dann entgeht Peregrine mehrmals nur knapp einem Unglück. Hat es jemand auf Judiths Vermögen abgesehen, welches sich durch ein Ableben Peregrines nur noch vergrößern würde?

Ob ein Heyer-Roman zu meinen Favoriten zählt, messe ich immer daran, ob ich ihn mehrmals gelesen habe. "Die Jungernfalle" habe ich trotz kleinerer Schwächen einige Male gelesen und sehr genossen.
Die Sprache ist wie immer elegant und bindet Beschreibungen (von Kleidern, Natur) kurz und bündig mit ein.
Auch wartet der Roman mit vielen berühmten Angehörigen der britischen Aristrokratie auf, die es wirklich gab: Mr. Brummel, den Prinz Regenten, Lord Byron... (ob die Charaktere historisch sind, sei mal dahin gestellt). Sir Peregrine stellt authentisch den neunzehnjährigen jungen Mann dar, der zum ersten Mal die große Stadt kennenlernt und hin und wieder übermütig wird. Judith ist kein zahmes Kätzchen, sondern hat viel Temperament und ist teilweise impulsiv. Daher reagiert sie oft sehr aufbrausend auf die Neckereien Worths. Leichte Schwächen des Romans sind einerseits die weniger spritzigen Dialoge und die nicht ganz so schillernden Nebenfiguren. Zwar sind Mr. Brummel und Peregrine sympathische Figuren, allerdings gibt es weniger lustige Szenen als sonst. Dennoch gibt es ein paar Schmunzler. Die Themen Boxen und Schnupftabak/dosen (welche Worth sammelt) finde ich eher uninteressant, ebenso wie das Dandytum. Insgesamt sind Judith und Worth jedoch ein süßes Paar, wobei sie von ihm deutlich bevormundet wird. Jedoch muss man Worth einfach sympathisch finden, da er aus lauteren Motiven heraus handelt.
(Wer ein Wenig mehr von dem Paar lesen will, sollte sich "Barbara und die Schlacht von Waterloo" vornehmen, dort kommen auch Mary und Vidal aus Eskapaden am Rande vor.)

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dystopie, liebe, aspen, prinz, maxon

The Selection

Kiera Cass
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Childrens Books, 24.04.2012
ISBN 9780062059932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als der Brief eintrifft, ist Americas Mutter überzeugt, dass ihre Tochter Prinzessin wird. Im Königreich Illéa, das nach dem vierten Weltkrieg aus den Vereinigten Staaten hervorgegangen ist, ist es Tradition, dass der Thronprinz seine Braut bei einer Selection ausswählt. Dabei können sich Mädchen aus allen Kasten bewerben und erhalten die Chance, bei der Lotterie für ihre Provinz gezogen zu werden, um in einem Wettbewerb das Herz von Prinz Maxon zu gewinnen. Americas einziger Wunsch ist, mit Aspen, ihrer großen Liebe, zusammen zu sein. Doch ist Aspen eine 6, während America eine 5 ist. Beides untere Kasten, die sich ihr täglich Brot hart verdienen müssen. Widerwillig und auch auf Aspens Drängen hin, der sich für America ein besseres Leben wünscht, füllt sie  die Bewerbung für die Selection aus, überzeugt, dass sie niemals gezogen wird. Doch das wird sie - und plötzlich ist sie im Palast, um mit 34 anderen Mädchen um einen Prinzen zu kämpfen, den sie gar nicht haben will. Als Aspen mit ihr bricht, ist sie verzweifelt und will die Selection nutzen, um ihn zu vergessen und einmal richtig gut zu essen. Und dann ist da noch Maxon, der Prinz, der nur diese Chance hat, seine wahre Liebe zu finden und der von America fasziniert zu sein scheint.

Gekauft habe ich mir dieses Buch auch, weil mich das Cover angesprochen hat. America ist ein liebenswürdiges Mädchen, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Leben mit Aspen. Die Selection-Idee erinnert stark an die Serie "Der Bachelor", was für mich aber bestimmt kein Kaufsargument war (gibt es größeren TV-Trash?) Mann muss Kiera Cass zu Gute halten, dass die Idee hier deutlich geschmackvoller umgesetzt wurde. Zwar gibt es Raufereien und Gezicke zwischen den Konkurrentinnen, allerdings ist es nicht so niveaulos wie beim Bachelor. Positiv überrascht war ich von Maxon, der endlich mal einen männlichen Protagonisten darstellt, der offen über seine Sorgen und Gefühle redet. Sein Wunsch, in diesem begrenzten Rahmen eine Partnerin zu finden, die er zumindest respektieren und gernhaben kann, fand ich sehr rührend. Insgesamt ist der Plot tatsächlich sehr einfach, es gibt noch die Rebellen, welche die Königsherrschaft beenden wollen und als Gefahr auftreten, doch erscheinen diese im ersten Band nur am Rande. Aufgrund des einfachen Plots war ich froh, dass ich mir das Buch auf Englisch gekauft habe, weil es mir sonst vielleicht sprachlich zu leicht gewesen wäre. Ich hatte es allerdings auch auf Englisch in ein paar Stunden durch. Dennoch ist es eines meiner derzeitigen Liebelingsbücher, da ich mir die Liebesgeschichte sehr gefallen hat. Auch Aspen hat mir als Charakter sehr gefallen, da er ein zuverlässiger Mann ist, der sich ganz für seine Familie aufopfert, die finanziell von ihm abhängt. Originell fand ich auch die Geschichte Illéas, da eine Zukunftsvariante der Welt hier dargestellt wird.

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london, 19. jahrhundert, gerogette heyer, der schwarze falter, liebe

Der schwarze Falter

Georgette Heyer
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.09.2005
ISBN 9783423208253
Genre: Liebesromane

Rezension:

Seit Lord John Castares, ältester Sohn des Earl of Wyncham, vor 6 Jahren für seinen Bruder Richard gelogen und sich so der Falschspielerei bezichtigt hatte, führt er ein umtriebiges Dasein als Straßenräuber und Glücksspieler. Als er eines Nachts die Entführung der jungen Miss Diana Beauleigh durch den "schwarzen Falter", den berüchtigten Herzog von Andover, vereitelt, wird er verwundet und verliebt sich während seiner Genesung in Diana. Doch hindert ihn sein zerstörter Ruf, sich ihr zu erklären. Unterdessen leidet Richard an Gewissensbissen, weil sich sein Bruder für ihn opferte, damit Richard die schöne Lady Lavinia (Andovers Schwester) heiraten konnte. Doch wie alle Andovers ist Lavinia verschwendungssüchtig und in der Ehe kriselt es. Andover hingegen ist entschlossen, Diana zum Altar zu führen- mit Gewalt, wenn nötig.

"Der schwarze Falter" (1921) ist Georgette Heyers erster Roman, indem zahlreiche Figuren auftauchen, die sich teilweise auch in späteren Romanen finden. Ich war von dem Roman positiv überrascht, da ich einige gemischte Rezensionen gelesen hatte. Gerade die Figur Johns, des zu Unrecht in Ungnade gefallenen Lords, der sich als Straßenräuber durchschlägt und trotz der Vorgeschichte weiter in unverbrüchlicher Liebe zu seinem kleinen Bruder steht, fand ich sehr symphatisch. Aber auch die Beziehung zw. Lavinia und Richard nimmt einen großen Raum ein. Die Beziehung hat mich rätseln lassen, da ich nicht wirklich durchschauen konnte, ob Lavinia Richards Gefühle erwidert oder ob er nur Mittel zum Zweck ist.  Meistens wollte ich sie beim Lesen einfach nur schütteln, da sie sich schrecklich selbstsüchtig verhielt. Die Dynamik zwischen den Andover Geschwistern (der Herzog und Lavinia haben noch zwei verschwenderische Brüder) ist sehr interessanrt, da sie alle chronisch pleite sind und den gutmütigen Richard schröpfen, von dem ich zeitweise sehr genervt war, da er sich alles gefallen lässt. Die Nebencharaktere des Romans fand ich besonders bereichernd, da sie humorvoll und loyal sind (z.B. Johns bester Freund O´Hara und dessen Frau, die beide total verliebt sind und sich für Johns Glück einsetzen). Die Sprache der jungen Heyer steht ihren späteren Werken in nichts nach, elegant beschreibt sie die Zeit des Rokoko und spart auch nicht an der Ironie ihrer Figuren.
Vielleicht nicht unter meinen absoluten Heyer-Favoriten, aber trotzdem lesenswert.

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wald, horror, stephen king, verlaufen, allein

Das Mädchen

Stephen King
Fester Einband
Erschienen bei Schneekluth
ISBN 9783795117498
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Das Mädchen" handelt von der neunjährigen Trisha, die auf einer Wanderung auf dem Appalachian Trail mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder Pete, sie sich seit deren Scheidung ewig streiten, kurz austreten will und sich dabei in Meilen von Wildnis verirrt. Im Wald wird Trisha mit den ureigensten menschlichen Ängsten konfrontiert und erfährt die Macht der menschlichen Instinkte. Zwischen Halluzination und Realität musst sich Trisha durch Meilen von Wildnis durchlagen, wobei ihr der Gedanke an Tom Gordon, ihren Lieblingsspieler der Red Sox, Mut verleiht, auch wenn dieser sie oft zu verlassen droht, wenn sie das Gefühl überkommt, dass da draußen etwas lauert und nur abwartet, bis sie zusammenbricht.
Einleitend sei festzuhalten, dass dies tatsächlich mein erster Roman von Stephen King war. Und ich wurde nicht enttäuscht. Trisha ist eine spitzfindige  Neunjährige, die im Angesicht der familiären Streitigkeiten versucht, zu vermitteln und zu beschwichtigen. Diese Spitzfindigkeit hilft ihr auch dabei, im Wald zu bestehen. Ihre Ängste sind sehr nachvollziehbar und authentisch und sprechen die Urängste des Menschen an: die unheimlichen Schatten, die das Mondlicht im Wald wirft, das Knacken der Äste. hinter dem ein gefährliches Tier vermutet wird, die Furcht, im Morast zu versinken. Das Stecken, Surren und Beißen der Insekten, die sich am menschlichen Blut laben, der Hunger, Durst und die Erschöpfung. Gleichzeitig führt der Roman vor Augen, wie hilflos "Zivilsationsmenschen" sind, wenn es gilt, in der Wildnis zu überleben. Die Sprache ist klar und teils bildhaft.
Den einen Stern Abzug gab es vor allem wegen den vielen Baseball-Szenen. Da ich vom genuin amerikanischen Baseball wenig verstehe, kamen mir diese etwas langatmig vor, auch wenn sie unverzichtbar sind, da Tom Gordon Trishas Anker ist. Außerdem hätten einige zusätzliche Szenen mit Trishas besorgter Familie den Waldplot vielleicht etwas aufgelockert.

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mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Lynn hat ihre Eltern nie kennen gelernt und lebt in einem Waisenhaus. An ihrem 17. Geburtstag beginnt ein Symbol auf ihrer Haut zu leuchten und prompt ist sie auf der Flucht vor Männern, die ihr nach dem Leben trachten. Da begegnet ihr Juri, ein Mondkrieger, der dazu ausgesandt worden ist, Lynn zu retten. Denn Lynn ist eigentlich die Tochter des Mondkönigs und der Mondkönigin. Lynn und Juri verlieben sich in einander, doch auf Lynn warten Verpflichtungen. Innerhalb weniger Wochen soll sie zwischen drei Prinzen ihren Bräutigam wählen, um den Frieden zwischen den Planeten zu erhalten.
"Mondprinzessin" war eine relativ kurze, aber amüsante Lektüre. Die Sprache ist einfach und klar, sodass ich den Roman in ca. 4,5 Stunden durchhatte. Viele Charaktere sind außergewöhnlich und liebevoll gezeichnet, wie z.B. Lynns Begleiter Tia, ein niedlicher, anhänglicher Waschbär, der sehr an ihr hängt. Lynn selbst ist eine starke Protagonistin, die sich zu wehren weiß, und kein hilfloses Prinzesschen. Juri ist ein verschmitzter, zielstrebiger Mondkrieger, der von Lynn überrascht ist.
Problematisch war für mich die Kürze des Romans. Dadurch gab es zwar einen schnellen Einstieg ins Geschehen, doch wirkte vor allem die Liebesgeschichte für mich weniger authentisch und glaubhaft. Dadurch kam auch die Zeichnung der Charaktere etwas zu kurz, sodass ich am Ende das Gefühl hatte, nicht viel über Juri und Lynn zu wissen. Manchmal kam es mir so vor, als raste ich durch die Handlung. Das Ende hat mich auch nicht wirklich überrascht. Bin mal gespannt auf Band 2.
Zum Schluss muss ich noch für die Covergestaltung eine Lanze brechen. Das Cover hat mich im Buchladen gleich dazu gebracht, das Buch in die Hand zu nehmen, weil es wunderschön und melancholisch ist. Glechzeitig hat es etwas Märchenhaftes.

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ewiglich, brodi ashton, ewigliche, ewiglich die liebe, griechische mythologie

Ewiglich die Liebe

Brodi Ashton , Rasha Khayat , Sebastian Blum , Kerstin Schürmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.07.2015
ISBN 9783841502766
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jack und Nikki sind wieder vereint und beide dem Ewigseits entronnen. Doch für wie lange? Nikki, die um Jack retten zu können, sich im Ewigseits dreimal von Cole hatte nähren müssen, verwandelt sich nun selbst in eine Ewigliche. Während Cole plant, mit Nikki als Königin über das Ewigseits zu herrschen, setzen sie und Jack alles daran, das Ewigseits für immer zu zerstören.
Im Finale der Ewiglich-Reihe steht die Suche nach einer endgültigen Vernichtung des Ewigseits im Mittelpunkt. Packend geschrieben vermischt sich Fantasy mit antiker Mythologie. Auch die Dreiecksbeziehung zwischen Nikki, Jack und Cole findet ein glaubwürdiges Ende, wobei aber auch die starke Verbindung von Nikki und Cole sehr berührend und authentisch erscheint (immerhin haben sie 100 Jahre gemeinsam im Ewigseits verbracht).
Was mich leider gar nicht überzeugen konnte, war das Cover. Ich bin zwar ein Fan von Orchideen, allerdings hat sich mir nicht erschlossen, worin der inhaltliche Bezug sein soll^

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glücksschweine

Glücksschweine

Markus Liske
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Verbrecher, 29.06.2016
ISBN 9783957321626
Genre: Romane

Rezension:

Die 90er. Um seinen Gefühlen für Pebbles und seiner Beziehung mit Nina zu entkommen, flüchtet sich der Germanistikstudent Max in das ferne Kambodscha. Auf der Suche nach Orientierung und Antworten auf Zukunftsfragen hadert der Ich-Erzähler mit sich und seinen Entscheidungen. Wieder in Berlin sieht er sich mit dem Suizid seines besten Freundes konfrontiert. Gefangen in aussichtslosen Liebesbeziehungen zu angeschlagenen Frauen, taucht Max ein in die Berliner Party- und Drogenszene der 90er, um vor seiner Trauer, seinen Schuldgefühlen und der Notwendigkeit, weiterzumachen, zu fliehen. Dabei  versucht er ein "altes Berlin" festzuhalten, was sich seit der Wiedervereinigung längst im Strom der Zeit verfangen hat,

Der erste Teil des Romans fesselt mit der Exotik und dem rauen Charme und der Unordnung des Kambodschas der 90er, vor dessen Erschließung von Touristenreisegruppen und Hotelketten. Die ehoffte Erkenntnis in der Ferne bleibt für Max jedoch aus.  Beinah bedauert man, wieder rüde nach Berlin versetzt zu werden. Aufgewartet wird auch dort mit verrückt-skurillen bis durchgeknallten Charakteren, die von Party zu Party pilgern, ständig auf Droge sind und ihren Rausch ausleben. Verwoben darin ist die ernste Thematik der Trauerbewältigung bzw. der Trauerflucht und der Frage, wie man weitermachen soll. Zuweilen werden die Drogenexzesse etwas überbordend und entfremdet der Zukunftzynismus des Ich-Erzählers. Die Auswegslosigkeit von Max´ Liebesbeziehung zu Pebbles und ihren Surrogaten ist nicht nur dem/der Leser/in klar, sondern auch dem Protagonisten, der sich dennoch scheut, einen Schlussstrich zu ziehen.
Sprachlich ist "Glücksschweine" ein echtes Lesevergnügen. Beinahe jede Seite wartet mit spitzen Bemerkungen und ironischen Seitenhieben auf, die dem/der Leser/in ein Schmunzeln entlocken. Mit "Suhrkamps ästhetischem Kapitalverbrechen" und dem in "Öl gebanntem Chefmärtyrer mit den Nägeln in Händen und Füßen" seien nur zwei Beispiele genannt.

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liebe, fantasy, unterwelt, ewiglich, brodi ashton

Ewiglich die Hoffnung

Brodi Ashton , Kerstin Schürmann , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.06.2014
ISBN 9783841502759
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nikkis große Liebe Jack hat sich für sie geopfert und ist in die Tunnel des Ewigseits gegangen. In ihren Träumen kann Nikki ihn sehen und versucht Jack auf diese Weise am Leben zu erhalten. Doch ihre Verbindung wird schwächer und droht zu zerreißen. Während Cole sie für sich gewinnen will, sucht Nikki nach einem Weg, Jack vor den Tunneln zu retten. Als Cole schließlich der Rettungsmission zustimmt, warten zahlreiche Gefahren und Unwegbarkeiten auf die Retter. Und welche geheime Agenda verfolgt Cole, der doch Nikki für sich haben will?
Ewiglich die Hoffnung ist eine gelungene Fortsetzung, die den/die Leser/in erneut in das Ewigseits entführt. Durch die Traumtreffen zwischen Nikki und Jack fällt die Abwesenheit Jacks eig. kaum auf. Stattdessen erfährt man mehr über Cole. Nikkis hat es auch nicht leicht, da viele in der Schule und vor allem Jacks Mutter ihr die Schuld an Jacks plötzlichem Verschwinden geben. Auch Will, Jacks älterer Bruder, ist mti von der Partie und hilft Nikki, wo er nur kann. Ein wenig irritiert hat mich Nikkis sog. "Kontaktband", mit welchem sie Jack quasi im Ewigseits orten kann, da es mir für das Unterweltsetting unpassend vorkam. Schwer zu widerstehen ist allerdings Coles Charme und Charisma, wenn er sich um Nikki bemüht.



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Tags: brodi ashton, ewiglich die hoffnung   (2)
 
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