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205 Bibliotheken, 39 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

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Das Labyrinth des Fauns

Cornelia Funke , Guillermo del Toro , Allen Williams , Tobias Schnettler
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 02.07.2019
ISBN 9783737356664
Genre: Jugendbuch

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68 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Für immer Rabbit Hayes

Anna McPartlin , Sabine Längsfeld , Katharina Naumann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 18.06.2019
ISBN 9783499272240
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Meine Zeit mit dir: Liebesroman

Celeste Dewan
E-Buch Text: 298 Seiten
Erschienen bei null, 10.05.2019
ISBN B07R6WJQZK
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Meine Zeit mit dir“
Autorin: Celeste Dewan
Verlag: Copyright 2019 by Celeste Dewan
Seitenzahl: 322

Klappentext:
„Manchmal muss man von zu Hause fortgehen, um wieder dorthin zurückzufinden …
Abby hat das Gefühl, dass ihr im Leben etwas fehlt. Jeder Tag gleicht dem anderen und sie fragt sich, ob das schon alles gewesen sein soll. Schließlich trifft sie eine unglaubliche Entscheidung: Sie schmeißt ihren sicheren Job hin und geht auf eine Reise – zu sich selbst. Auf einem Reiseportal knüpft sie Kontakt zu dem geheimnisvollen Jackson, der ihr zeigt, was es bedeutet, zu leben und jeden Augenblick zu genießen. Und obwohl Abby sich dagegen wehrt, spürt sie, dass sie sich wirklich und wahrhaftig in Jackson verlieben wird. Jedoch ahnt sie nicht, dass ihre gemeinsame Reise einen viel tragischeren Verlauf nehmen wird, als erwartet …
Romantisch, berührend und unvergesslich.“

Zum Cover:
Das Cover finde ich traumhaft schön. Die Farben und die Schrift harmonieren so gut. Das Cover sowie die Inhaltsangabe haben mich neugierig auf diesen Liebesroman gemacht.

Schreibstil:
Die Schreibweise liest sich locker leicht und so schön flüssig. Man kann sich richtig gut auf diese Geschichte einlassen. Die Kapitellängen haben mir sehr zugesagt.

Lieblingszitat:
„Denn wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden.“ (Seite 317)

Meine Meinung zum Buch:
Zu Beginn des Buches erwartet den Leser ein schöne Playlist sowie ein sehr berührender Prolog, der mich sofort „gepackt“ hat.

Die Liebesgeschichte startet dann im „Heute“ und wechselt durchweg immer wieder zur Vergangenheit... Diese Wechsel fand ich sehr gelungen. Sie geben der Story Abwechslung und vor allem tiefe Einblicke in die Gefühl- und Gedankenwelt von Abby und Jackson. Aus Sicht von Abby geschrieben, ermöglichte mir es, tief in ihr Seelenleben zu schauen. Sie wurde mir dabei sympathisch und vertraut.

Die Rückblicke in die Vergangenheit waren spannend und abenteuerreich. Abby, eine liebenswerte Person, auf der Suche nach dem „Mehr“ in ihrem Leben und daneben Jackson, ein abenteuerlustiger, offener und risikobereiter, lockerer Mensch, der es sich zur Aufgabe machte, Abby auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens zu unterstützen.
Zwei unterschiedliche Charaktere... das macht es sehr interessant und spannend! Ich mochte Abbys Veränderung bzw. persönliche Entwicklung sehr. Wie sie sich von Jackson beeindrucken ließ und welche Situationen sie zum Nachdenken brachten, haben mich berührt und selbst zum Nachdenken gebracht.
Beide Charaktere wurden authentisch und mit viel Gefühl und Leben dargestellt.


Die Abenteuer, die beide gemeinsam erlebten, und welche unterschiedlichen Orte dieser Welt sie sahen, gaben dem Buch Unterhaltung. An keiner Stelle wurde die Story „langatmig“.

Eine herzzerreißende und tiefgehende Geschichte über die Liebe und wie sehr uns die Menschen prägen, die uns begegnen. Es öffnet die Augen und lässt einen bewusst werden, wie kostbar Zeit ist.

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Großes Sommertheater

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 28.02.2019
ISBN 9783423262163
Genre: Romane

Rezension:

Titel: „Grosses Sommertheater“
Autor: Frank Goldammer
Verlag: dtv Verlag 2019
Seitenzahl: 239 Seiten

Klappentext:
„Das Familienroulette:
Einer gibt den Löffel ab.
Der steinreiche, schwerkranke Patriarch Joseph lädt die gesamte Familie für ein Wochenende in seine Villa an der Ostsee ein. Josephs Söhne sind seit Jahren zerstritten, die Aussicht auf das Erbe lässt sie aber mit Kind und Kegel anreisen. Die Gästeliste ist lang und birgt reichlich Zündstoff. Die Sonne brennt und die Luft wird immer dicker. Bis es, im wahrsten Sinne des Wortes, knallt.“

Zum Cover:
Das Cover mit der abgebildeten, reichlich gedeckten Tafel lässt erahnen, wie viele Personen hier in dem Roman mitspielen, und das etwas aus der Ordnung geratene Gedeck/Geschirr lässt auf ein dynamisches Zusammentreffen dieser Personen schließen.
Der große Rotweinfleck, der auf dem Cover glänzt, sticht einem regelrecht ins Auge. Ich finde die Gestaltung des Covers gelungen.

Schreibstil:
Ich mag den lockeren und sehr anschaulichen Schreibstil des Autors. Von ihm habe ich bereits eine Kriminalroman-Reihe gelesen, die mich sehr begeistern konnte. In diesem Buch mochte ich vor allem die heitere und amüsante Schreibweise, die mich bestens unterhalten hat.

Lieblingszitat:
„Etwas ist. Etwas liegt in der Luft. Jeder spürt, dass dieses Wochenende ganz anders werden würde als gedacht.“ (Seite 66)

Meine Meinung zum Buch:
Als ich erfuhr, dass der Autor, von dessen Kriminalroman-Reihe (Max Heller) ich sehr begeistert bin, einen Familienroman herausgebracht hat, war ich zunächst etwas skeptisch. Mich ließ die Neugierde auf dieses Buch aber nicht mehr los, sodass ich es nun gelesen habe. Und ich muss/will sagen, dass mir dieses gut gefallen hat.

Ein überaus turbulentes Familientreffen, zu dem der alte, reiche und schwerkranke Joseph seine Söhne mit Kind und „Kegel“ in seine Villa an die Ostsee einlädt, bei dem man sich als Leser wünscht, nicht Teil dieser Familie zu sein!

Wie die Familienmitglieder dort nach und nach eintrudeln und in welcher amüsanten Art und Weise dies beschrieben wurde, hat mich sofort an das Buch gefesselt. Ich musste oft vor mich hingrinsen und habe mir zu jeder Person ein Bild gemacht und mir dabei meinen Teil gedacht.

Auch im weiteren Verlauf des Romans hatte ich viele witzige Momente. Nach und nach zeigten sich die Personen immer offener. Der Leser erfährt portionsweise von Josephs Vergangenheit, was das Ganze sehr spannend macht. Joseph, der 1923 geboren wurde, den 2. Weltkrieg sowie die Teilung und Wiedervereinigung von Deutschland erlebte, bekam hier in den gegenwartsbeschriebenen Situationen eine eher „etwas“ ruhigere Rolle. Während der rückblickenden Kapitel (Josephs Vergangenheit) fühlte ich mich auf besondere Weise zurückversetzt in die Kriminalroman-Reihe um Max Heller.

Dem Autor ist meiner Meinung nach mit diesem Roman eine gute und unterhaltsame Mischung aus Witz/Humor und auch Spannung gelungen. Jede Buchfigur wurde von ihm detailliert entwickelt und darstellt. Die verschiedenen Charaktere auf einem „Haufen“... das ließ gute Unterhaltung versprechen, und so war es dann auch...

Der jüngste von allen, der 3jährige Rocco, der gefühlt ständig nur Mist gebaut und die Erwachsenen auf Trapp gehalten hatte, konnte einem nur leid tun! Und die kleine Liaison zwischen Tom und Vanessa, den einzigen Jugendlichen in diesem „Theater“, war ein schöner, wenn auch dann doch eher amüsanter Nebeneffekt, der sich in diesem Roman und unter diesen verrückten Umständen ergab.

Und zum Schluss möchte ich gern noch die schöne Kulisse erwähnen, in der sich das Ganze abspielt. Der Autor beschreibt auf eine bildhafte Weise den Schauplatz an der Ostsee. Da stellte sich bei mir ein richtiges Wohlgefühl ein.

Einzig und allein hätte ich mir ein paar tiefere Dialoge zwischen bestimmten Buchfiguren gewünscht. Ich nehme aber mal an, dass dies der Autor gewollt so nicht gemacht hat, denn eigentlich sprechen die Figuren allein schon durch deren detaillierte Beschreibungen für sich und man konnte sich dadurch ein ziemlich genaues Bild von ihnen machen.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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117 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte

Anne Freytag
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.05.2019
ISBN 9783453271944
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte“
Autorin: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt 2019
Seitenzahl: 413 Seiten

Klappentext:
„Rosa und Frank begegnen sich am anderen Ende der Welt. Sie sind sich ähnlich und doch grundverschieden – Rosa widersprüchlich, Frank ruhig. Zusammen sind sie nicht nur weniger allein, sondern ziemlich nah dran an vollständig. Sie beschließen, gemeinsam weiterzureisen und einen alten Camper zu kaufen. Doch dann taucht unerwartet Franks bester Freund David auf, und mit ihm ändert sich alles. Sind drei einer zu viel oder hat genau er noch gefehlt? Diese Frage stellt sich immer wieder, während sie zu dritt Tausende Kilometer durch Australiens unendliche Weite fahren, vor ihnen nur der Horizont, über ihnen nichts als Himmel und zwischen ihnen mehr, als Worte je beschreiben könnten.“

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr, vor allem die Zeichnungen und die auffällige Farbe. Es passt perfekt zum Buchinhalt. Ein richtiger Blickfang! Zudem mag ich die Zeichnungen auf den Einbandinnenseiten sowie auf den Abschnittsvorblättern. Eine richtig schicke Gestaltung des Buches, die sofort neugierig macht. Die abgedruckte Playlist der Songs, die in dieser Geschichte eine Rolle spielen, wurde sehr gut zusammengestellt.

Schreibstil:
Ich habe schon viele Bücher dieser Autorin gelesen. Ihren Schreibstil liebe ich. In diesem Buch fühlte sich die Schreibweise etwas anders an, aber mir hat nichts an Gefühlen und Anschaulichkeit darin gefehlt. Der Ausdruck in ihrem Schreibstil war auch hier präsent und hat entsprechend auf mich gewirkt!

Lieblingszitate:
„So stelle ich es mir vor, mit jemandem glücklich zu sein. Zu zweit allein, aber niemals einsam.“ (Seite 46)
„Manchmal ist es eine Erleichterung, keine Rolle zu spielen. Weil man nichts kaputt machen kann. Man existiert einfach, und das reicht.“ (Seite 125)
„Wollte alles für sie sein, hatte Angst, ich wäre nichts. Und wenn nicht nichts, dann doch zu wenig.“ (Seite 346)
„Vielleicht muss man aus sich ausbrechen, um sich zu finden. So wie man manchmal ein paar Schritte Abstand zu einem Bild braucht, um das Motiv erkennen zu können. Aus der Nähe ist es Chaos, aus der Entfernung ergibt es Sinn.“ (Seite 386)

Meine Meinung zum Buch:
Soeben habe ich das Buch beendet und bin von Gefühlen überwältigt, sodass ich diese sofort festhalten möchte!

Es kommt mir vor, als läge eine ganz besondere Reise mit den 3 Protagonisten Rosa, Frank und David hinter mir, die mich noch eine ganze Weile gedanklich beschäftigen wird.

Ich habe das Gefühl, noch nie so intensiv in eine Buchfigur „hineingeblickt“ zu haben, und hier in dieser Geschichte waren es gleich 3 Figuren, die so unterschiedlich sind! Das faszinierende dabei war für mich, das sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit so gut zusammenpassten, sich sogar auf eine ganz besondere Art und Weise ergänzten.

Zu Beginn des Romans hatte ich leichte Startschwierigkeiten, in das Beschriebene hineinzufinden. Ich kann nicht genau erklären woran das lag. Ich vermute es waren die sehr kurzen Kapitel und zudem die kurzen Sätze, die auf mich eher unruhig bzw. etwas „überladen“ auf mich wirkten.

Aber es dauerte nicht lange und ich bekam ein Gefühl für diese sehr intensive und gefühls-/ausdrucksstarke Geschichte. Dass die Kapitel im Wechsel aus den Perspektiven der 3 Buchfiguren geschrieben wurden, empfand ich als wichtig, um jede von ihnen „fassen“ und verstehen zu können.

Mit jedem Kapitel mehr tauchte ich tiefer in die Gedanken- und Gefühlswelt von Rosa, Frank und David... Die Autorin lässt den Leser immer intensiver in deren Gedanken und Gefühle hineinblicken. Von jeder Figur erfährt man immer ein Stück mehr aus deren Vergangenheit/Kindheit. Wenn mich jemand fragen würde, welche Buchfigur mir am liebsten ist... ich würde antworten: Jeder von ihnen ist ein ganz liebenswerter Mensch mit ganz viel Herz und Verstand. Am Ende des Buches habe ich rückblickend verstanden, warum jeder eben so und nicht anders auf Konflikte oder Geschehnisse reagiert hatte.

Für mich gibt es nichts Schöneres in Geschichten, als sich den Buchfiguren nah zu fühlen und mit ihnen zu leiden oder sich zu freuen. Und das allerschönste für mich ist, festzustellen, dass ein Stück von sich selbst in einem Buch steckt. Und so war es in diesem für mich ganz besonderen Buch. Es hat mich ergriffen, zum Nachdenken gebracht und immens berührt. Dafür möchte ich der Autorin danken, die schon eine ganze Weile zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen zählt.

Anne Freytag hat die besondere Gabe, große Gefühle und Emotionen in ihre Geschichten zu legen; ihre Buchfiguren fühlen sich für mich jedes Mal echt an.

Ein hervorragendes Buch, das mich mit einem ganz besonderen Gefühl zurücklässt. Liebe Anne, deine Message ist bei mir angekommen und du hast so Recht mit dem, was Du in Deinem Buch zum Ausdruck bringst!

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.


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1.701 Bibliotheken, 23 Leser, 4 Gruppen, 79 Rezensionen

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Das Kind

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 03.09.2012
ISBN 9783426512173
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: „Das Kind“
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur Verlag 2009
Seitenzahl: 394 Seiten

Klappentext:
„Mein Name ist Simon. Ich bin zehn Jahre alt. Ich bin ein Serienmörder.
Simon Sachs, ein todkranker zehnjähriger Junge, ist fest davon überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Und er kann es beweisen, indem er seinen Anwalt zu Fundstellen von Leichen führt – Menschen, die grausam ermordet wurden, exakt wie das Kind es zuvor beschrieben hat. Doch die Morde geschahen lange vor seiner Geburt...“

Zum Cover:
Das Cover passt sehr gut zum Buchinhalt und ich finde es gut, dass das Gesicht des Kindes im Dunklen verborgen bleibt, um als Leser somit selbst ein Bild von diesem vor seinem „inneren Auge“ zu haben.

Schreibstil:
Für mich zählt dieser Autor zu den Großen. Jedes Mal fesselt mich seine spannende und bildhafte Schreibweise. Es ist unbeschreiblich, wie mich jedes Mal seine Schreibweise in ihren Bann zieht.

Meine Meinung zum Buch:
Dieser Psychothriller hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Handlung und die Geschehnisse waren für mich so spannend und vor allem zu Beginn des Buches so unerklärbar, sodass ich dieses Buch ziemlich schnell ausgelesen hatte. Die Neugier darauf, zu erfahren, wie alles miteinander zusammen hängt, war groß und hielt durchweg an!

Die vielen Kapitel in angenehm zu lesender Länge endeten fast immer so, dass man einfach dranbleiben musste. Hervorragend, wie Fitzek die vielen Geschehnisse miteinander verstrickt hat. Oft fühlte ich mich sicher, die Auflösung bzw. die Zusammenhänge der Handlung erkannt zu haben, aber jedes Mal wurden meine Vermutungen widerlegt.

Ab und zu verspürte ich eine Gänsehaut beim Lesen. Immer, wenn ich dachte, der Lösung nah zu sein, ergab sich wieder ein neuer Umstand, der alles wieder über den Haufen warf! Oft kamen mir Gedanken, wie: „Wie kann das sein?!“. Und so konnte ich kaum von diesem Buch ablassen.

Die ganze Zeit über hatte ich dieses zwiespaltige Gefühl gegenüber Simon, dem Jungen. Er wirkte auf mich einerseits so liebenswert und normal, auf der anderen Seite hatte ich ständig diese unerklärbare Selbstbeschuldigung von ihm im Hinterkopf. Das gab dem Ganzen etwas sehr Unheimliches... Unfassbar, wie sich dadurch der Spannungsbogen durch das gesamte Buch zieht.

Ein absolute Buchempfehlung von mir.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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(18)

25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Der erste Sommer mit dir (Liebesroman): Neuerscheinung

Mila Summers
E-Buch Text
Erschienen bei null, 18.04.2019
ISBN B07QCLB753
Genre: Liebesromane

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(263)

386 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 129 Rezensionen

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Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag, 15.02.2019
ISBN 9783764170899
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“
Autorin: Ava Reed
Verlag: Ueberreuter Verlag, 2019
Seitenzahl: 319 Seiten

Klappentext:
„Leni ist glücklich und liebt ihr Leben. Bis sich etwas in ihr verändert. Plötzlich führt jeder Gedanke in Lenis Kopf ein chaotisches Eigenleben und ihre Gefühle drohen sie zu überwältigen. Ganz tief in sich drin spürt sie etwas, das vorher nicht da war – Leere, Traurigkeit und unendlich viel Angst. Was fehlt ihr? Und wie erklärt man etwas, das niemand sehen oder verstehen kann? Am wenigsten man selbst...“

Zum Cover:
Mir gefällt das Cover sehr. Vor allem das Grün und dazu die weiße Titelschrift. Es sticht neben anderen Covern heraus und strahlt etwas Besonderes aus.

Schreibstil:
Die Schreibweise dieser Autorin mag ich sehr. Die Geschichte lässt sich flüssig und leicht lesen. Viele Textstellen sind sehr ausdrucksstark und haben mich zutiefst berührt.

Lieblingszitat:
„Fehler zu machen ist normal und nur tragisch, wenn wir nichts aus ihnen lernen können.“ (Seite 203)

Meine Meinung zum Buch:
Die Geschichte über Leni, einer liebenswerten Person, hat mich gefesselt. Anfangs fiel es mir nicht ganz so leicht, mich zu 100 % in sie hineinzuversetzen. Ich musste sie zunächst erst einmal kennenlernen und – wie sie selbst – dahinter steigen, was mit ihr los ist, um mich dann ganz auf sie einlassen zu können.

Je mehr ich über sie und ihre Gedankenwelt erfuhr, desto mehr schloss ich sie in mein Herz und konnte sie verstehen. Es fühlte sich sehr intensiv an, als ich immer mehr Verständnis für Leni entwickelte. Ich entdeckte immer mehr Parallelen zwischen ihr und mir selbst... Das verband mich noch ein Stück mehr mit ihr.


Die Tagebucheinträge geben dem Leser etwas sehr Persönliches von Leni. Ein schöne Idee der Autorin, diese mit in dieses Buch einzubinden...

Die Autorin zeigt mit sehr viel Fingerspitzengefühl und sehr realitätsnah eine Krankheit auf, die immer noch nicht in unserer Gesellschaft so akzeptiert wird, wie sie akzeptiert werden sollte. Das hat mich sehr beeindruckt! Eine sehr gefühls- und gedankenintensive Geschichte, die zum Nachdenken bewegt und vor allem Hoffnung gibt und Mut macht!

Auch weitere Buchfiguren konnten mich beeindrucken. Ein für mich gelungenes und wichtiges Buch!

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen... und gerade dieses Dazwischen macht dieses Buch aus! Eine sehr emotionale Geschichte, die mich berühren und absolut abholen konnte!

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Katerminator

Kerstin Fielstedde , Lilli Varhelyi , Kerstin Fielstedde
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 21.03.2019
ISBN 9783740805050
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Die Nachtflüsterer - Das Erwachen

Ali Sparkes , Manuela Knetsch
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 28.01.2019
ISBN 9783446262324
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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(80)

85 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 72 Rezensionen

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Die zehn Lieben des Nishino

Hiromi Kawakami , Ursula Gräfe , Kimiko Nakayama-Ziegler
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 28.01.2019
ISBN 9783446261693
Genre: Romane

Rezension:

Titel: „Die zehn Lieben des Nishino“
Autorin: Hiromi Kawakami
Verlag: Hanser Verlag 2018
Seitenzahl: 189 Seiten

Klappentext:
„Nishino ist der perfekte Liebhaber, der die geheimen Wünsche jeder Frau errät – ein moderner Don Juan. Und doch wünscht er sich oft, dass eine bei ihm bliebe. Warum hat keine seiner Lieben Bestand?
Das Porträt des rätselhaften Herrn Nishino ist einer der schönsten Romane von Hiromi Kawakami und ein kluges Buch über die Liebe.“
 
Zum Cover:
Ein richtig schönes Cover, wie ich finde. Die umherschwimmenden Goldfische wirken auf mich sehr belebend und gleichzeitig auch beruhigend. Eine interessante Gestaltung, die mir sofort aufgefallen ist und mich auf dieses Buch neugierig gemacht hat.

Schreibstil:
Ich empfand den Schreibstil überwiegend poetisch und anspruchsvoll, ich hatte keinerlei Schwierigkeiten im Lesefluss. Jedoch empfand ich die Schreibweise für mich persönlich als etwas befremdlich (nähere Erklärung weiter unten).

Lieblingszitat/-textstelle:
„Nishinos Kuss schloss alles ein, was zu unseren vierzehn Jahren gehörte, und schloss zugleich alles aus. Wir küssten uns aus Leibeskräften.“ (Seite 43)

Meine Meinung zum Buch:
Mit diesem Buch habe ich meine ersten Erfahrungen mit der japanischen Literatur gemacht, und ich muss zugeben, dass ich nun – nachdem ich es zu Ende gelesen habe – etwas zwiegespalten bin. Es lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück.

In diesem Buch kommen 10 Frauen zu Wort, die eine innige Beziehung zu Nishino haben. Jede von Ihnen erzählt nacheinander grob ihre Geschichte. 10 charakterlich unterschiedliche Protagonistinnen, die einen Einblick in ihre Gefühle und Gedanken geben, die Nishino betreffen. Ungewöhnlich für mich, denn bei so vielen Buchfiguren den Überblick nicht zu verlieren, fiel mir nicht leicht. Dennoch war es interessant, auf eine ganz besondere Art zu spüren, was diese Frauen fühlen. Ich verlor aber das zeitliche Gefühl zu diesen Episoden, da sie nicht chronologisch aufgebaut waren.

Bei all den 10 Episoden wirkte Nishino auf mich distanziert, vereinzelt auch etwas hart mit sich selbst und dennoch liebenswert. Dass keine dieser 10 Lieben bei ihm blieben, tat mir irgendwie leid für ihn, da er sich stets den Frauen gegenüber gut verhielt. Andererseits konnte ich die Frauen auch verstehen. Da ich Nishino, insbesondere seine Gefühls- und Gedankenwelt nicht zu „fassen“ bekam, er auf mich extrem unnahbar wirkte, fiel es mir nicht leicht, mich komplett auf dieses Buch einzulassen.
Vielleicht ist es ja auch der Sinn dieses Buches, dass gerade ER nicht greifbar für den Leser wird?! Er wird eigentlich nur über die Protagonistinnen beschrieben und bleibt somit ein „unbeschriebenes Blatt“...

Da ich mich mit japanischer Literatur nicht auskenne, mir vieles fremd vorkam, denke ich, dass hier evtl. japanischer Symbolismus und Metaphorik im Buch stecken, der/die mir leider nicht zugänglich war.

Für mich persönlich hat sich dieses Buch nicht tatsächlich geöffnet, was ich sehr bedauere, denn – soweit ich das richtig in Erfahrung bringen konnte – zählt die Autorin zu den begabten Schriftstellerinnen Japans.

Ich bin der Meinung, man muss sich auf dieses Buch einlassen und offen sein für die japanische Schreibweise, die ganz anders ist, als wie man sie hier gewöhnt ist. Sie ist anders und ungewohnt, und erfordert daher meines Erachtens nach, eine gewisse Offenheit für diese. Wer da einen Bezug dazu hat bzw. sich näher damit beschäftigt, für den ist dieses Werk sicherlich tiefgründig und faszinierend.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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(96)

158 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

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Nächte, in denen Sturm aufzieht

Jojo Moyes , Judith Schwaab
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 29.01.2019
ISBN 9783499275692
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Nächte, in denen Sturm aufzieht“
Autorin: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt 2019
Seitenzahl: 475 Seiten

Klappentext:
„Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.“
 
Zum Cover:
Wie jede Ausgabe der Jojo Moyes Bücher des Verlages möchte ich auch dieses Cover als traumhaft schön beschreiben. Es gibt in meinen Augen das wider, was es in sich trägt. Die Gestaltung passt perfekt zum Buchinhalt und wirkt auf mich ausdrucksstark. Die Farbgebung ist besonders. Ein gelungenes und besondere Cover, wie ich finde.

Schreibstil:
Wie ich es von dieser Autorin gewöhnt bin, konnte mich auch bei dieser Geschichte der Schreibstil fesseln. Jojo Moyes zählt für mich zu den Autorinnen, die mich jedes Mal mit ihrer Schreibweise überzeugen. Auch hier hatte ich das Gefühl, alles Beschriebene vor meinen Augen zu haben. Ihre Kapitel ließen sich flüssig lesen und weckten diese Gefühle in mir, die mir wichtig sind, um an einem Buch „gefesselt“ zu sein.

Lieblingszitat/-textstelle:
„Der Verlust ist einfach zu groß, zu überwältigend, zu finster, um überhaupt Worte dafür zu finden. Es ist ein düsterer, unendlich tiefer Schmerz, der erschreckend intensiv ist und der jedes Mal, wenn man das Gefühl hat, man könnte auch nur einen Zentimeter vorangekommen sein, mit der Wucht einer gewaltigen Woge zurückkehrt, die einen erneut mit sich nach unten reißt.“ (Seite 273)

Meine Meinung zum Buch:
Die Autorin entführte mich mit dieser emotionalen Geschichte an die Küste Australiens. Bezüglich des Örtchens Silver Bay mit all seinen Bewohnern bekam ich recht schnell ein wohliges Gefühl beim Lesen. In einer ganz bezaubernden Weise beschreibt Jojo Moyes das Zusammenspiel von Menschen und Meerestieren. Sie vermittelte mir (Stadtmensch) ganz schnell eine Feinfühligkeit für diese Geschichte, was mich beeindruckt hat. Die detaillierten Beschreibungen von Walen und Delphinen empfand ich als faszinierend und brachte mich dazu, mich zusätzlich im Internet über diese Meerestiere zu informieren...

Und die zwischenmenschlichen Beziehungen beleben dieses Buch zusätzlich und geben ihm viel Gefühl und Emotionen.

Ich mochte die Buchfiguren und deren Lebensweise. Der idyllische Ort, dem eine Gefahr droht, bei der es ums große Geld/um lukrative „Geschäfte“ geht, wuchs mir ans Herz. Die gespaltenen Meinungen der Bewohner zu dieser drohenden Veränderung und die Reaktionen dieser waren für mich absolut nachvollziehbar und realistisch.

Dass das Buch aus verschiedenen Sichten geschrieben wurde, empfand ich dabei als sehr hilfreich, um mich in jede Buchfigur hineinversetzen zu können. Jede Figur wirkte dabei authentisch.

Besonders berührte mich dabei die Lebensgeschichte von Liza und Hannah. Dass diese Stück für Stück aufgedeckt wurde, empfand ich dabei als sehr spannend. Was dabei ans Licht kam, hat mich emotional ergriffen.
Mike, der als Geschäftsmann nach Silver Bay kommt und mit seinem Plan für Unruhe bei den Bewohnern sorgt, hat mich immer mehr beeindrucken können. Mehr möchte ich aber nicht verraten.

Für mich wieder eine gelungene Geschichte dieser Autorin, die mich absolut mitreißen konnte.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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(636)

1.200 Bibliotheken, 26 Leser, 12 Gruppen, 104 Rezensionen

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Der Beobachter

Charlotte Link
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 03.12.2011
ISBN 9783442367269
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Glück dich!

Monika Pfundmeier
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.11.2018
ISBN 9783752848687
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Glück dich!“
Autorin: Monika Pfundmeier
Verlag: Copyright 2018 Monika Pfundmeier
Seitenzahl: 317 Seiten

Klappentext:
„Nora mag ihr Leben und ihren Körper. Doch unter der Oberfläche bohren Splitter. Sie ist allein, der Job frisst Sinne und Seele. Ihr Boss übertritt Grenzen, und sie steht machtlos dabei. Eine Dating-App bringt jemanden auf Noras Weg. Er setzt ihre Lust unter Strom. Ihr Bauchgefühl schlägt Alarm.
Nora muss entscheiden: Wofür und wogegen muss sie kämpfen? Beinahe übersieht sie diesen Jemand, in den sie sich verlieben muss, und das Glück, so nah.
Noras Geschichte ist kein Liebesroman und doch einer – vielleicht der wichtigste.“
 
Zum Cover:
Mir gefällt das Cover sehr. Als ich es das erste mal sah, war ich sogleich von diesem angezogen und schaute als nächstes auf die Inhaltsangabe. Und dann wusste ich: Ich muss es lesen! Auch die Innengestaltung des Buches ist ein wahrer Augenschmaus. Eine rundum gelungene Gestaltung!

Schreibstil:
Für mich ist der Schreibstil zu Beginn des Buches etwas gewöhnungsbedürftig gewesen. Ein flüssiges Lesen war mir erst später möglich, nachdem ich mich auf die Schreibweise und die Geschichte selbst eingelassen habe.

Lieblingszitat:
„Das goldene Gestern, das ungewisse Morgen – dazwischen müssen wir uns entscheiden, wohin wir unseren Weg und unsere Gedanken lenken...“ (Seite 162)

Meine Meinung zum Buch:
„Glück dich!“ ist das erste Buch, das ich nun von dieser Autorin gelesen habe. Wie oben erwähnt, brauchte ich etwas, um mich auf die Schreibweise einzulassen. Bei einigen Textpassagen am Anfang des Buches kam ich beim Lesen etwas ins Stocken und musste somit kurz absetzen und die entsprechenden Stellen nochmals lesen... Mit der Zeit und im Verlaufe der Geschichte war es mir dann möglich, einen richtig guten Draht zur Handlung und zur Protagonistin Nora aufzubauen.

Lobenswert, und das macht es für mich so besonders, ist, dass diese Geschichte Themen aufgreift, über die immer noch viel zu wenig gesprochen und diskutiert wird. Und gerade, weil diese ernsten Themen immer noch ein Tabu sind, ist man darüber überrascht, mit welcher Kraft diese hier zum Ausdruck kommen.
In meinen Augen ist es mutig, wenn Autoren eben auch mal Themen aufgreifen und in unterhaltende Handlungen einbauen, die eben eher totgeschwiegen werden, weil sie für einen unangenehm oder peinlich sind.

Ich mag die Protagonistin Nora sehr. Ein Mensch, wie Du und ich. Ihre Gedankenwelt konnte ich absolut nachvollziehen und nachempfinden. Strebsam, vorausschauend, liebenswürdig, tiefgründig und auf der Suche nach dem Glück, so empfand ich sie und machte es sie mir sympathisch. Eine sehr interessante Buchfigur. Ich liebe Geschichten, bei denen sich Buchfiguren entwickeln, an Größe gewinnen! Und so fühlte ich das auch hier in diesem Roman.

Für mich ein Buch, dass sich auf jeden Fall lohnt, zu lesen. Auch wenn ich mich zu Beginn etwas schwer getan habe, in diese Geschichte hineinzufinden, kann ich am Ende sagen... es hat sich wirklich gelohnt dran zubleiben.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Lust auf das Mehr in meinem Leben

Simone Kreuzer
Flexibler Einband: 94 Seiten
Erschienen bei novum Verlag in der Verlags- und Medienhaus WSB, 11.07.2018
ISBN 9783958405882
Genre: Romane

Rezension:

Titel: „Die Lust auf das Mehr in meinem Leben“
Autorin: Simone Kreuzer
Verlag: novum Verlag, 2018
Seitenzahl: 91 Seiten

Klappentext:
„Was ist, wenn dein Bild, welches du von dir selbst hast, in sich zusammenbricht? Was ist, wenn du das Gefühl hast, das Leben ist gegen dich? Stellst du dich dann deinem wahren Selbst oder ergreifst du die Flucht?
Simone Kreuzer hatte zwei Möglichkeiten in ihrem Leben: endlich Verantwortung für sich zu übernehmen oder im Bett liegen zu bleiben, bis der Prinz auf dem weißen Pferd sie nie rettet. 
Ihre Entscheidung fiel auf die erste Variante, welche dazu führte, dass sie das Mehr in ihr und in ihrem Leben entdeckte, das überraschenderweise schon immer da gewesen war...“
 
Zum Cover:
Ein schlichtes und - mit dem grünen Apfel frisch - wirkendes Cover. Genauso frisch und spritzig, wie die Schreibweise, und für mich daher sehr stimmig.

Schreibstil:
Den Schreibstil der Autorin empfand ich sehr erfrischend und vor allem direkt. Mit einer sehr offenen und ehrlichen Ausdrucksweise führt Simone Kreuzer durch ihr Buch/ihr Leben. Ich konnte mich zu 100 % auf ihre Schreibweise und ihre kurzweilige Lebensgeschichte einlassen.

Lieblingszitat:
„Wir sind alle hier auf Erden, um zu lernen. Es ist wie ein Klassenzimmer und jeder Jahrgang hat einen bestimmten Lehrplan, den wir uns vorgenommen haben. Und wir können erst in die nächsthöhere Klasse, Ebene wechseln, wenn wir die Prüfungen des Lebens bestanden haben.“ (Seite 23)

Meine Meinung zum Buch:
Vor einiger Zeit konnte mich das Büchlein „Die Sehnsucht nach mir selbst“ von Simone Kreuzer stark beeindrucken. Daher war es für mich ein Bedürfnis, auch „Die Lust auf das Mehr in meinem Leben“ von ihr zu lesen.

Ich mag Bücher sehr, die in mir Etwas bewirken, die mich zum Überdenken meiner eigenen Lebensansichten animieren und die mir letztendlich einen Schubser geben, um mich „aufzumachen“, meinen Träumen etwas näher zu kommen und meine Wünsche/Vorstellungen in die Tat umzusetzen.

Simone Kreuzer hat mir mit ihrer eigenen Geschichte einen solchen Schubser gegeben und dafür bin ich ihr sehr dankbar. In vielem, das sie beschreibt, habe ich mich selbst wiedererkannt...

Faszinierend empfand ich, wie die Autorin mit kurzen Sätzen ihre Aussagen quasi auf den Punkt brachte. Dies ließ sich gut lesen und verlieh dem Text Kraft.

Mit Offenheit, Direktheit und Selbstkritik erzählt sie ein Stück aus ihrem Leben. Von Wendepunkten, von Erfahrungen in Sachen Selbstfindung und Selbstverwirklichung... das tut sie sehr erfrischend und ehrlich. Alles Beschriebene zeugte für mich von Authentizität.

Mit einem warmen Gefühl im Herzen habe ich dieses Buch verschlungen. Es ließ mich mit einer starken Motivation zurück... mit dem Wunsch und Vorhaben, auch meinem eigenen Leben ein „MEHR“ zu geben.

Absolut empfehlenswert.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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(31)

43 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Roter Rabe

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.12.2018
ISBN 9783423262095
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: „Roter Rabe“
Autor: Frank Goldammer
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH, 2019
Seitenzahl: 381 Seiten

Klappentext:
Dresden 1951: Oberkommissar Heller und seine Frau haben ihren Sohn Erwin, der in Köln lebt, seit dem Krieg nicht mehr gesehen. Da bekommt Karin Heller unerwartet eine Reisegenehmigung in den Westen. Max Heller dagegen wird zu Hause von einem neuen Fall in Atem gehalten. Zwei der Spionage verdächtigte Männer sterben unter seltsamen Umständen in der Haft. Heller beschleicht bald eine schreckliche Ahnung. Sind die beiden Toten Vorboten einer nahenden Katastrophe?
 
Zum Cover:
Wie auch die anderen Cover dieser Krimireihe, mag ich mir dieses sehr gern anschauen. Alle Cover sind der damaligen Zeit entsprechend gestaltet und zieht einen sofort in ihren Bann. Wenn ich sie mir betrachte, dann versetzt mich das in eine passende Stimmung für die entsprechende damalige Zeit, in der diese Krimis spielen.

Schreibstil:
Der Autor bleibt seinem Schreibstil treu. Eine leicht verständliche und sehr dynamische Schreibweise, die fesselt und das Geschehen deutlich vor Augen werden lässt.

Lieblingszitat:
„Als gäbe der Boden nach, als liefe er auf feinem Sand. Als hätte die fast sommerliche Hitze den Asphalt weich gekocht, die granitenen Pflastersteine gesprengt. So war ihm...“ (Seite 375)

Meine Meinung zum Buch:
Auch der 4. Band dieser spannenden Kriminalreihe konnte mich absolut überzeugen. Es fehlte mir an nichts! Schon bei den ersten Seiten kam wieder dieses ganz bestimmte Gefühl in mir hoch, das ich auch bei den vorherigen Bänden dieser Reihe hatte... Und diese spannende Stimmung zog sich durch das ganze Buch.

Der Fall hat mich bestens unterhalten und gefesselt. Eine schlüssige und sehr anschauliche Darbietung des Autors. Die Handlung wurde sehr gut auf verschiedene Orte Dresdens aufgeteilt, so dass immer schöne Wechsel in den Kulissen vorhanden waren.

Der Kriminalroman wurde mit interessanten und ganz verschiedenen Charakteren belebt und in der Spannung stets hochgehalten.

Mein Lieblingscharakter ist und bleibt dabei Oberkommissar Max Heller. Ich bin sehr beeindruckt davon, wie es dem Autor gelungen ist, ihn durch alle 4 Kriminalromane so menschlich und so willensstark, aber auch verletzlich darzustellen. Für mich ist diese Buchfigur ein starker Charakter mit sehr nachvollziehbaren Gedankengängen. Von Max Heller könnte ich nie genug bekommen, denn er wirkt auf mich authentisch und eben so menschlich.

Für mich waren seine innerern Überlegungen zur Fallauflösung und sein innerer Kampf sehr unterhaltend. Er lenkte mich dazu, in verschiedene Richtungen zu denken und so verstrickte sich der Fall für mich. Unerwartete Wendungen und Geschehnisse machten es zusätzlich spannend. Die Kapitel endeten meistens so, dass man einfach dranbleiben will...

Wieder ein meisterliches Buch, dass den Werken von bekannteren Schriftstellern dieses Genres in nichts nachsteht. So habe ich das zumindest empfunden, und ich habe schon so einige Krimis gelesen.

Absolut empfehlenswert.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Die Erinnerungen eines Träumers

Chris Malea
E-Buch Text: 144 Seiten
Erschienen bei null, 21.10.2018
ISBN B07JKZ6D8J
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Titel: „Die Erinnerungen eines Träumers“
Autor: Chris Malea
Verlag: Copyright 2018 by Chris Malea
Seitenzahl: 142 Seiten

Klappentext:
„Er ist ein Junge vom Land, sie ein Mädchen aus gutem Elternhaus. Sie wissen nichts voneinander – noch nicht einmal ihren Namen – doch als der Zufall ihre Wege zusammenführt, spüren sie, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Nacht ist. Eine Nacht, in der sie einander ihre Herzchen öffnen und sich ihre tiefsten Gedanken, Sehnsüchte, Ängste und Wünsche offenbaren. Eine Nacht, die ewig im Gedächtnis bleibt.“
 
Zum Cover:
Ein wunderschönes Cover, das einen sofort in seinen Bann zieht. Verträumt, voller Stille und Harmonie. Ich schaue es mir sehr gern an und habe sofort diese schöne Geschichte vor Augen. Eine wirklich gelungene Gestaltung des Einbandes.

Schreibstil:
Die Schreibweise des Autors lässt sich flüssig und anschaulich lesen. Ich mag die zarte Poesie in seinem Schreibstil und fühlte mich während des Lesen entspannt und gut unterhalten.

Lieblingszitat:
„Das Licht ist der Moment, der Augenblick, in dem wir leben und wir müssen lernen, dass uns nur das Hier und Jetzt Freude schenken kann. Das Leid entsteht aus der Dunkelheit, die hinter uns schleicht und vor uns schreitet – also die Vergangenheit, der man nachtrauert und die Zukunft, in der man sich verliert.“ (Seite 81)

Meine Meinung zum Buch:
Schon im Prolog habe ich den Erzähler, der direkt zum Leser spricht und dabei ganz geschickt auf seine besondere Lebensgeschichte vor 50 Jahren, die sein Leben stark beeinflusst hat, neugierig macht, in mein Herz geschlossen.

Der Protagonist schaut auf eine ganz bezaubernde Begegnung mit einer faszinierenden Frau zurück, die ihn als junger Mann das Herz und sich selbst geöffnet hat. Er, als Junge vom Land (stets ein Träumer und Taugenichts), und sie aus vornehmen und wohlhabendem Elternhaus treffen in einer Nacht aufeinander und erleben eine ganz besondere und intensive Zeit miteinander.

Sie tauschen ihre Gedanken zu ganz bestimmten Themen aus und werden dabei zu keiner Zeit müde, um dem anderen zuzuhören oder sich selbst mitzuteilen. Sie sprechen über das Leben, Träume, den Tod, die Zeit, das Schicksal, Sicherheit und vieles mehr...

Das besondere und faszinierende an dieser Begegnung ist für mich die Tatsache, dass zum Beispiel keiner vom anderen den Namen wusste und dass sich beide – obwohl sie sich überhaupt nicht kannten – so intensive Gespräche führten und sich damit auf emotionaler Ebene so nah waren. Und dabei wirkt nichts übertrieben oder kitschig! Ganz im Gegenteil, ich empfand beide authentischund interessant.

Sehr einfühlsam und mit Fingerspitzengefühl gelingt es dem Autor, das Flair dieser Nacht darzustellen und ihr etwas ganz Magisches zu verleihen. Die Art und Weise, wie sich die Protagonisten unterhalten und verhalten, fühlte sich für mich echt an. Ein wahrer Lesegenuss, den ich mit diesem Büchlein erlebt habe.

Diese kleine, bezaubernde Geschichte hat mich selbst träumen lassen, mir Denkanstöße gegeben und mich mit einem wundervollen Gefühl zurückgelassen.

Eine empfehlenswerte Kurzgeschichte für all diejenigen, die das Träumen lieben und für ganz intensive Gefühle empfänglich sind.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Die Tragödie des kleinen Taugenichts

Chris Malea
Flexibler Einband: 115 Seiten
Erschienen bei Independently published, 07.02.2018
ISBN 9781976925498
Genre: Sonstiges

Rezension:

Titel: „Die Tragödie des kleinen Taugenichts“
Autor: Chris Malea
Erscheinungsjahr: 2018 (2. Auflage)
Verlag: 2018, Chris Malea
Seitenanzahl: 113

Inhaltsangabe:
„Erwachsen werden. Nichts will der kleine Taugenichts sehnlicher. Als er einen geheimnisvollen Uhrmacher trifft, der ihm die Welt der Erwachsenen zeigt, ist sein Traum zum Greifen nah. Doch schon bald muss sich der kleine Taugenichts entscheiden, ob er bereit ist, für diesen Traum seine Kindheit aufzugeben.“

Cover:
Das farbige Cover passt meiner Meinung nach bestens zum Buchinhalt und spiegelt diesen wider. Die Illustration wirkt auf mich liebevoll gestaltet und verträumt. Ich schaute es mir in Lesepausen immer wieder gern an und empfand es dabei als passend.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Der Text ließ sich leicht und flüssig lesen. Für mich beeindruckend dabei war, dass vieles auch „zwischen den Zeilen“ zu entdecken war, das mich zum Nachdenken gebracht hat. Eine angenehm zu lesende Schreibweise.

Lieblingszitat:
„Es ist seltsam. Je stiller die Welt wird, desto mehr höre ich ihr zu.“ (Seite 97)

Meinung zum Buchinhalt:
Der kleine Taugenichts, der sich nichts mehr wünscht, als Erwachsen zu werden, trifft auf einen Uhrmacher. Der kleine Junge ist auf der Suche nach einer Uhr, um – so wie die Erwachsenen – das Leben nach der Zeit zu planen und pünktlich zu sein. Der alte Uhrmacher nimmt den Jungen an die Hand und macht sich mit ihm auf den Weg, um ihm die Welt der Erwachsenen zu zeigen…

Schon von der 1. Seite an konnte mich diese kleine Geschichte in ihren Bann ziehen. Die Gegenüberstellung von Kindsein und Erwachsensein empfand ich sehr gut und absolut real dargestellt. Alles Beschriebene/Dargestellte wirkte sehr intensiv auf mich.

Ich selbst kann mich an meine Kindheit erinnern. Jetzt als Erwachsene gebe ich stets darauf acht, dass ich mir das „Kind in mir“ bewahre. Wir Erwachsenen leben nach starren Vorgaben, es gibt Tage, da funktioniert man einfach nur noch, die Freude am Leben und der Leichtigkeit des Seins gehen dabei verloren… Stress, Hektik und die Wahrung eines guten Selbstbildes nach außen macht uns das Leben oft so schwer.

Das kleine Buch steckt voller Realität und regt zum Nachdenken an! Das Ende hat mich mit Tränen in den Augen zurückgelassen, dieses ging mir sehr zu Herzen. Es steckt so viel auch zwischen den Zeilen, das hat mir sehr gut gefallen.

Der Lernprozess des kleinen Taugenichts konnte mich unterhalten und fesseln. Das einzige, was mich zu Beginn des Buches etwas „gestört“ hat, ist, dass ich das Gefühl hatte, der Junge ist viel älter als 5 Jahre… Im Fortgang der Geschichte hat mich dann aber diese Tatsache nicht mehr weiter gestört.

Ein Kinderbuch für Erwachsene über Moral, Wertezerfall, Erwachsenwerden und Kindsein, sehr gut vom Autor dargeboten.

Bewertung:
Ich bewerte dieses Buch mit 4/5 Sternen.

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Liebe ist nur mit Dir: Liebesroman

Mila Summers
E-Buch Text: 347 Seiten
Erschienen bei null, 22.11.2018
ISBN B07KM7BX7G
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(31)

39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Herz in Reparatur

Anna Fischer
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Montlake Romance, 04.12.2018
ISBN 9782919804061
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Herz in Reparatur“
Autorin: Anna Fischer
Verlag: Copyright by Anna Fischer 2017
Seitenzahl: 224 Seiten

Klappentext:
„Emma ist von Liebeskummer geplagt. Denn die ehrgeizige TV-Redakteurin wurde von ihrem Carl für eine Silikon-Barbie verlassen. Dabei wäre er vor allem auf intellektueller Ebene ihr »Perfect Match«.

Zu allem Überfluss soll sie jetzt auch noch den ehemaligen Baseball-Superstar Matt MacKenzie die Basics des Journalismus lehren. Eher würde sie einem Affen das Sprechen beibringen wollen, als für diesen selbstverliebten Playboy den Babysitter zu spielen.
Doch da Matt auf ihre Hilfe angewiesen ist, schließen die beiden einen Deal: Emma macht ihn fit für den Moderatoren-Job und im Gegenzug lehrt Matt sie, was Männer wirklich wollen, damit sie ihren Carl wieder zurückerobern kann...“
Zum Cover:
Wie ich finde, ein recht passendes Cover. Ich mag besonders den roten Hintergrund mit den zarten Herzchen.

Schreibstil:
Den Text empfand ich als verständlich, leicht und flüssig. Viel Humor und Dynamik fesselten mich an die Seiten.

Lieblingszitat:
„Liebeskummer ist das Zwiebelschälen unter den Gefühlen: Du trägst Schicht für Schicht ab, bis nichts mehr übrig bleibt, und musst dabei heulen.“ (Zitat vor dem Titel)

Meine Meinung zum Buch:
Ich fand recht schnell in diese dynamische Geschichte und lernte Emma schnell und intensiv kennen. Zunächst wirkte sie auf mich unnahbar, engstirnig, verbissen und humorlos, regelrecht unsympathisch.

Sie als TV-Redakteurin hat so einiges um die Ohren und stößt nicht immer auf Zustimmung in ihrem Beruf. Zudem wurde sie von ihrem Freund wegen einer anderen verlassen. Diese Umstände erklärten mir das Verhalten und die Denkweise von Emma und ich entwickelte immer mehr Verständnis für sie und wünschte mir, sie möge sich etwas lockerer machen, um mehr mehr Freude in ihrem Leben entwickeln zu können.

Und sodann kam Matt, ein ehemaliger Baseball-Superstar, der dieser Geschichte gut tat und frischen Wind in diesen Roman brachte. Seine lebenslustige, humorvolle und offene Art hat mir richtig Spaß gebracht.
Auch was sich zwischen Emma und Matt entwickelte und vor allem, was das mit Emma „machte“, hat mir super gut gefallen und hielt mich an den Buchseiten fest.

Auch wenn dieser Roman für mich vorhersehbar war, empfand ich dies nicht unbedingt störend. Ich mochte den leichten und flüssigen Schreibstil und Emmas Veränderung. Ihre menschliche Seite zu entdecken, hat mir sehr gefallen.

Eine überwiegend amüsante und unterhaltende Geschichte, die sich wirklich angenehm und entspannt lesen lässt.

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Freak City / Hexenkessel

Martin Krist
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei epubli, 13.11.2018
ISBN 9783746779751
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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167 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Die Rivalin

Michael Robotham , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.12.2017
ISBN 9783442314096
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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1.070 Bibliotheken, 49 Leser, 2 Gruppen, 238 Rezensionen

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Der Insasse

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Droemer, 24.10.2018
ISBN 9783426281536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: „Der Insasse“
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur Verlag 2018
Seitenzahl: 384 Seiten

Klappentext:
„Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann.

Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit.
Dachte er.
Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt…“
(Quelle: Website vom Droemer Knaur Verlag)

Zum Cover:
Das Cover wirkt auf mich sehr ansprechend. Die Sonderedition mit dem rot farbenen Buchschnitt strahlt etwas Edles aus. Mal ein ganz anderes Cover, als wie man es von dem Autor gewöhnt ist, wie ich finde.

Schreibstil:
Wie ich es von diesem Autor gewöhnt bin, empfand ich die Schreibweise auch hier wieder fesselnd und sehr bildhaft. Die Dynamik in seinem Schreibstil kann mich jedes Mal begeistern. Genial und typisch Fitzek ist das Nachwort des Autors. Immer wieder ein zusätzliches Highlight, das man auf jeden Fall lesen sollte.

Lieblingszitat:
„In der Waagschale des Todes lag ein trauergenährtes Schmerzgewicht aus Blut und Blei. In der Schale des Lebens nur eine zerknickte Feder des Glücks.“ (Seite 189)
„Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Außer die Wahrheit...“ (Seite 316)

Meine Meinung zum Buch:
Meiner Meinung nach ein packender und durchweg extrem spannender Psychothriller, der mich kaum losgelassen hat. Unfassbar, wie es dem Autor gelungen ist, einen durchaus übersichtlichen, aber dennoch reichhaltigen Psychothriller zu kreieren.

Schon auf den ersten Seiten wird man als Leser geschockt und sodann in eine überaus dynamische Handlung mit kranken Charakteren hineingezogen... Ich war in dieses Buch vertieft, sodass ich alles ringsherum vergaß und mich so fühlte, als wäre ich selbst in besagter Psychiatrie „Steinklinik“. Fitzek versteht es auch in diesem Buch, den Leser zu verwirren und auf falsche Fährten zu locken... So einige Wendungen brachten zusätzlichen Nervenkitzel und bloßes Erstaunen!

Ich mochte die eher kurzgehaltenen Kapitel, die sehr oft so spannend endeten, so dass ich „dranbleiben“ musste.

Ich möchte meine Rezension gern so kurz wie möglich halten, um nicht Gefahr zu laufen, etwas zu verraten.
Außerdem fehlen mir irgendwie die passenden Worte, das wiederzugeben, was ich während des Lesens empfunden habe. Ein grandioser Autor mit einem Händchen für absolut fesselnde Handlungen.

Ich bin begeistert und kann diesen Psychothriller empfehlen. Wer auf Spannung nicht verzichten kann und Wendungen nicht vermissen mag, der kann hier nichts falsch machen. Es lohnt sich!

Bewertung:
Ich gebe diesem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Paragrafen und Prosecco: Justitia und andere Katastrophen

Katharina Mosel
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei null, 01.09.2018
ISBN B07G96K56Z
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Paragraphen und Prosecco“ Justitia und andere Katastrophen
Autorin: Katharina Mosel
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: 2018, Katharina Mosel
Seitenanzahl: 261

Inhaltsangabe:
„Susi ist ihr Single-Dasein leid, aber kein Mann mit Villa an der Alster beißt an. Liegt es an ihren ausgefallenen Männerwünschen oder kann wirklich nur eine Diät helfen?
Karla kümmert sich um eine unbeabsichtigte Heirat, die sofort aufgelöst werden soll. Welche Rolle spielt dabei die neue Kollegin aus der Nachbarkanzlei, mit der Ida von Anfang an auf Kriegsfuß steht? Ist die wirklich hinter Idas Mann her oder sollte sich Ida lieber um ihre geheimnisvolle Mandantin kümmern, die um jeden Preis unerkannt bleiben will?
Susi, Karla und Ida: Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch immer an einem Strang ziehen, wenn kreative Lösungen für menschliche Katastrophen gefragt sind.

Katharina Mosel erzählt neue Geschichten aus der Kanzlei an der Alster – die charmanteste, lustigste und verrückteste Anwaltsgeschichte des deutschen Buchmarkts.“

Cover:
Das Cover, das hervorragend mit dem Vorgängerbuch harmoniert, weckte bei mir sofort die Neugier und die Lust, in das Buch hineinzulesen. Die Gestaltung und die pinkfarbene mit den schwarz-weiß dargestellten Personen gefällt mir sehr gut.

Schreibstil:
Ich mag den flüssigen, verständlichen und locker-leichten Schreibstil dieser Autorin sehr. Mit viel Dynamik und Anschaulichkeit wird die Geschichte lebensnah dargestellt.

Meinung zum Buchinhalt:

Mich konnte „Paragraphen und Prosecco“ Justitia und das wahre Leben (das Vorgängerbuch) schon sehr begeistern. Dieses Buch hier kann man auch gut lesen, ohne den Vorgänger gelesen zu haben (es ist in sich abgeschlossen), aber ich persönlich fand es gut, dass ich Teil 1 mit all den Protagonistinnen schon kannte.

Auch in diesem Buch wird dem Leser jede Menge Humor, aber auch Probleme des alltäglichen Lebens geboten.
Ich traf mir bekannte Frauen unterschiedlichen Charakters wieder und fühlte mich von der Beschreibung deren Lebens und Arbeitsalltags bestens unterhalten.
Gerade die unterschiedlichen Charaktere, jeder mit seinen ganz speziellen Eigenheiten, konnten mich an das Buch fesseln.
Da ich selbst in einer Anwaltskanzlei arbeite und mit den Gegebenheiten deren Alltags vertraut bin, war es für mich ein wahrer Genuss, dieses Buch zu lesen. Vieles hat mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht… Die Frauenfreundschaften wie auch die Handlung selbst haben mich begeistert.
Ein meiner Meinung nach sehr unterhaltsames Buch, das sich sehr flüssig und anschaulich lesen lässt. Eine absolute Leseempfehlung von mir.

Bewertung:
Ich bewerte dieses Buch mit 5/5 Sternen.

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LOVELYBOOKS-Statistik

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Das Alphabet der Schöpfung

I.L. Callis
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 20.09.2018
ISBN 9783740804169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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