Kathleen1974

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40 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

italien, 2017, bahnhof, versöhnung

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Salvatore Basile
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783641195021
Genre: Romane

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su turhan, getürkt

Getürkt

Su Turhan
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060707
Genre: Krimi und Thriller

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58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

thriller, horror, jenny milewski, ring, angstmädchen

Angstmädchen

Jenny Milewski , Maximilian Stadler
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453438804
Genre: Krimi und Thriller

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

quantenphysik, zukunftsvision, fantasieroman, licht und dunkel, fantasy

Zwischenwelt - Die Welt zerbricht

Jill Noll
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Noll, Jill, 09.09.2016
ISBN 9783000544705
Genre: Science-Fiction

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

lieblingsautor, selfpublishing, lieblingsautorin, jenna strack, krankheit

Splitterleben

Jenna Strack
Flexibler Einband: 278 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.03.2017
ISBN 9781542337786
Genre: Jugendbuch

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Die Schöne und das Biest

Gabrielle-Suzanne Barbot de Villeneuve , Sonja Häußler
Fester Einband
Erschienen bei Coppenrath, 02.03.2017
ISBN 9783649624745
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Viel Glück und viel Leben: auf all deinen Wegen (Eschbacher Präsent)

Ilka (Hrsg) Osenberg-van Vugt
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Verlag am Eschbach, 09.01.2017
ISBN 9783869175287
Genre: Sonstiges

Rezension:

Titel: "Viel Glück und viel Leben auf all deinen Wegen"
Ausgewählt und zusammengestellt von: Ilka Osenberg-van Vugt
Illustrationen von: Mila Marquis
Seiten: 40
Verlag am Eschbach 2017
Hardcover

Inhaltsangabe:
Ein bunter Wünschestrauß ist in diesen wunschvollen Gedichten, Geschichten und Gedanken versammelt. Texte voller Glück und Segen, die zum Geburtstag, aber auch zu jedem anderen Festtag eine kleine Freude schenken. Mit den schönen Illustrationen von Mila Marquis entführen sie in eine Welt voller Zauber und Poesie und begleiten mit herzliche Worten durch das neue Lebensjahr."

Cover:
Traumhaft schön!

Meine Meinung zum Buch:

Ich bin ein Fan der Künstlerin Mila Marquis. Ich mag ihre Kunst sehr, die für mich etwas ganz Besonderes, Verträumtes und Verspieltes ausdrückt. Ich habe bereits zahlreiche Postkarten mit ihren wunderschönen Illustrationen gesammelt. Deshalb musste ich mir unbedingt dieses Buch kaufen! ;-)


Dieses ist sehr schön gestaltet und lädt in eine kleine Traumwelt ein. Die Auswahl der Texte (Gedichte und Gedanken) ist sehr gut gelungen und die passenden Illustrationen dazu bilden zusammen eine Einheit.


Obwohl das Buch ja eigentlich zum Verschenken gedacht ist, mag ich es mir gern behalten und immer mal wieder zur Hand nehmen, um darin zu blättern und in eine kleine Zauberwelt abzutauchen.


Ich bin sehr begeistert, und wer die Art Kunst mag, für den ist dieses Büchlein sicherlich auch etwas ganz Besonderes! Oder eben um jemand anderen damit glücklich zu machen.


Gern bewerte ich das Buch mit 5/5 Sternen und werde mich noch ganz lange daran erfreuen! ;-)

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thriller, sebastian fitzek, achtnacht, fitzek, the purge

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Titel: „AchtNacht“
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Knaur Verlag 2017
Seitenzahl: 408 Seiten

Klappentext (vorderer Einbanddeckel innen):
„Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Todeslotterie. Sie könnten den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der „AchtNacht“, am 8.8. jeden Jahres, würde aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte wäre eine AchtNacht lang vogelfrei, geächtet. Jeder in Deutschland dürfte ihn straffrei töten – und würde mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen.“

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr. Es passt perfekt: das Schwarz für die (Acht)Nacht und die rot glänzende 8 mit dem Gejagten und seinen Verfolgern! Zudem mag ich den weißen Schriftzug, der sich kontrastreich vom Ganzen abhebt. Auch die Innengestaltung der Einbanddeckel harmoniert mit dem Cover sowie dem Buchinhalt.

Schreibstil:
Der Schreibstil des Autors gefällt mir immer wieder und ermöglicht mir ein zügiges, leichtes und einnehmendes Lesen. Auch in diesem Buch lässt er neben all dem Grausamen und Spannenden gelegentlich „schwarzen“ Humor aufblitzen. Ich mag diesen Sarkasmus sehr, der der Handlung guttut, bin ich der Meinung.
Selbst die „Anmerkungen des Autors“ am Ende des Buches haben mir gefallen. In seinen Büchern sollte man immer bis zum allerletzten Wort lesen, also auch Nachwörter/Danksagungen und dergleichen! Diese beinhalten stets ein Stück Fitzek zum Schmunzeln und Nachdenken.

Lieblingszitate:
„Als wäre die Erinnerung daran ein Haftzettel, der, unter der Wucht der Erschütterung von seiner Gedächtniswand gelöst, langsam zu Boden schwebte.“ (Seite 26)
„Noch nie hatte Stille Ben so laut angebrüllt wie jetzt. Nichts tat so weh wie die Wahrheit aus dem Mund eines geliebten Menschen.“ (Seite 288)
„Andererseits brauchte es manchmal nur Sekunden, damit das Schicksal einen für die Ewigkeit zeichnete.“ (Seite 327)

Meine Meinung zum Buch:
Die Handlung ist wohl an dem Film „The Purge“ angelehnt, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich selbst habe den Film nicht gesehen. Die utopische Idee eines „Jeder gegen jeden in der Zukunft“ faszinierte den Autor, ihn interessierte allerdings viel mehr das realistische „Alle gegen einen in der Gegenwart“ (siehe „Anmerkungen des Autors).

Dieser Thriller - ich würde meinen, auch das Genre Dystopie fließt hier ein - zeigt uns Dinge, die gar nicht mal so abwegig sind; das menschliche Verhalten, geschützt von einer anonymen Menschenmasse, aufgerufen, einen Menschen zu jagen und für viel Geld zu töten. Das macht mir ziemlich Angst, wenn man bedenkt, wozu Menschen für Geld fähig sind! Das Buch beinhaltet eine Message, die auf jeden Fall zum Nachdenken anregt!

Dieser Thriller war für mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Am liebsten mochte ich es in einem Rutsch lesen! Stets geschah etwas, was ich nicht erwartete und mich fesselte. Die für mich zahlreich eingebauten überraschenden Wendungen brachten immer wieder neue Spannung!

Der Thriller lebt von einer stetigen Dynamik. Ich hatte das Gefühl, der Protagonist Ben kommt nie zur Ruhe. Und ständig diese Fragen in mir: Was passiert als nächstes? Wie kann das sein? Wer steckt hinter diesem Irrsinn?

Natürlich machte ich mir intensiv Gedanken, aber ich bekam die Aufklärung erst ganz am Schluss, ohne auch nur in diese Richtung gedacht bzw. die richtigen Vermutungen angestellt zu haben. Das ganze Geschehen bekam dann einen Sinn und rückblickend ergab alles einen Sinn!

Einfach grandios, wie einen der Autor in diesem Buch immer wieder auf eine falsche Fährte führt.

Für mich ist dieser Thriller extrem gut gelungen und beinhaltet als das, was ein Thriller haben muss: zahlreiche Plot-Twists, Spannung, Dynamik, ausgestattet mit interessanten Buchfiguren und Gänsehaut-Momenten!

Ich bin begeistert und froh darüber, dass es dem Autor wieder einmal gelungen ist, einen untersamen/fesselnden, aber auch nachdenklich machenden Thriller zu kreieren.

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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106 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

liebe, schicksal, abschiebung, nicolayoon, nicola yoon

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

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163 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

jugendbuch, den mund voll ungesagter dinge, heyne, ezi, rezension

Den Mund voll ungesagter Dinge

Anne Freytag
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 06.03.2017
ISBN 9783453271036
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Den Mund voll ungesagter Dinge“
Autorin: Anne Freytag
Verlag: Heyne Verlag 2017
Seitenzahl: 399 Seiten

Klappentext:
„Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Leben simpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Alle sind glücklich. Bis aus Sophie.
Was hat es bloß mit dieser verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend. Bis ein Kuss alles verändert…“

Zum Cover:
Das Cover sowie die Gestaltung der Einbandinnendeckel (vorn farbig illustriert und hinten mit einer kreativen Playlist) trifft genau meinen Geschmack. Das leuchtende Rot und darauf der farbige Verlauf des Titels sowie die Illustration auf dem vorderen Einbanddeckel wirken sehr stimmig. Klasse find ich, dass der Rücken ebenso toll gestaltet wurde. Ein wirklich gelungenes Cover und illustriertes Innenleben!

Schreibstil:
Ich mag Anne Freytags Schreibstil sehr. Dieser ermöglicht es mir immer wieder, völlig in die Story einzutauchen. Ihre Schreibweise ist verständlich, dynamisch und sehr bildhaft. Emotionen ihrer Buchcharaktere sowie das Geschehen an sich bringt sie für meinen Lesegeschmack immer wieder bestens zum Ausdruck. Sie verleiht mit ihrer Wortgewandtheit der Handlung bzw. ihren Buchcharakteren Leben/Authentizität, ohne dass die Geschichte zu schwerfällig wird, sondern stets sehr gut portioniert ist mit Tiefe, aber auch Leichtigkeit.

Lieblingszitate:
„Es ist wie mit einem Körper, den man beerdigt, wenn man gestorben ist. Man braucht ihn nicht mehr.“ (Seite 11)
„Abgesehen davon mag ich unsere Parallelwelt. Sie ist wie dieses geheimnisvolle Land am Ende eines Regenbogens.“ (Seite 264)
„Wie zwei Figuren in einer Schneekugel, die es niemals nach draußen schaffen werden.“ (Seite 332)
„Du kennst mich doch, manchmal ist mein Kopf wie ein Browserfenster mit zu vielen offenen Tabs.“ (Seite 332)

Meine Meinung zum Buch:
Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut und jetzt, nachdem ich es gelesen habe, bin ich überwältigt! Die Autorin konnte mich komplett mit dieser Story abholen!

Die Inhaltsangabe lässt einen schon erahnen, welches Thema in die Geschichte einfließen wird. Dass es Anne Freytag gelungen ist, mit viel Einfühlsamkeit wieder eine besondere Geschichte darzustellen, macht mich echt glücklich, denn bisher mag ich ihre Werke sehr, weil sie einen ganz besonderen Schreibstil hat und ihren Buchfiguren jedes Mal so viel Leben und Tiefe einhaucht!

Gleich zu Beginn des Buches bekam ich ein Gespür für Sophie, deren Welt nicht mehr die gleiche war nach dem plötzlichen Umzug. Alles prasselte auf sie ein: ein neues Zuhause, eine neue Stadt, eine neue Schule, eine neue Familie. Ihre Gefühle, vor allem ihre Ängste konnte ich sehr gut nachvollziehen!

Mit der Bekanntschaft des Nachbarsmädchen Alex lag der Fokus dann stark bei den beiden Mädchen, die sich immer näher kennen und mögen lernten. Die Autorin gibt dabei beiden Charakteren genügend Platz, sich darzustellen. Beide wirken zunächst sehr unterschiedlich: Sophie, die Einsame und sehr Verletzliche, und Alex, der irgendwie alles ganz leicht gelingen mochte, und die immer einen passenden Spruch parat hatte!

Im Verlauf der Geschichte kristallisierte sich immer mehr die Gefühlswelt beider Mädchen heraus. Ihre besondere Beziehung bekam aufgrund des Handlungsverlaufs einen besonderen Stellenwert in diesem Roman, der mich stark berührte. Ich habe mit beiden gelacht und das besondere Gefühl füreinander gespürt, und ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen. Alles Beschriebene wirkte auf mich sehr echt und authentisch!

Probleme und Befürchtungen, was ihre Zuneigung füreinander angeht, wurden sehr gut dargestellt. Das Gefühlschaos von beiden und ihre Selbstzweifel haben mich sehr berührt. Natürlich tut man in solch einer Situation, die leider für viele in unserer Gesellschaft immer noch nicht „normal“ ist, Dinge aus Verzweiflung, die man im Späteren dann bereut, aber das Daraus-Lernen hat der Geschichte den nötigen Trost gegeben. Für beide Buchfiguren konnte ich das nötige Verständnis aufbringen, deshalb waren sie mir sehr sympathisch.

Der Autorin ist meiner Meinung nach wieder ein ganz besonderes Werk gelungen, dass zeigt, dass egal ist, wer wen liebt, Hauptsache man wird geliebt und liebt, dass man nicht so engstirnig sein sollte, sondern Akzeptanz denjenigen gegenüber aufbringen sollte, die Liebe für gleichgeschlechtliche Partner empfinden.

In den Roman wurde so einige interessante Charaktere eingeflochten, die ebenso betreffs der Handlung und der Gefühle beider Mädchen Einfluss nehmen. Die einen mochte ich, die anderen eher weniger. Passend fand ich, dass es nicht zu viele Buchcharaktere waren.

Übrigens finde ich es klasse, dass Anne Freytag die Handlung auch in diesem Buch mit einer interessanten Playlist unterstreicht. Zahlreiche dieser Songs habe ich mir angehört und muss sagen, dass mir die Songauswahl sehr gut gefällt!

Liebend gern möchte ich dieses ergreifende Buch weiterempfehlen, das eine Message enthält und sehr ausdrucksstark, packend, sensibel und mit viel Fingerspitzengefühl geschrieben wurde. Ein wichtiges Thema, das sehr berührend und ehrlich in einer unterhaltenden Story liebevoll verpackt wurde, und kein Tabu-Thema mehr sein sollte!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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87 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

als, hoffnung, fischer, liebe, erinnerungen

So groß wie deine Träume

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.02.2017
ISBN 9783810530394
Genre: Romane

Rezension:

Titel: „So groß wie deine Träume“
Autorin: Viola Shipman
Verlag: Fischer Verlag 2017
Seitenzahl: 383 Seiten

Klappentext:
„Als Kind bekommt Mattie eine Truhe geschenkt, um darin zu sammeln, was sie als Erwachsene an ihre Familie erinnern würde: ihre geliebte Stoffpuppe, glitzernder Christbaumschmuck, eine Vase ihrer Mutter und vieles mehr. Jahrzehnte später: Mattie ist schwer erkrankt. Ihr Mann Don sorgt sich sehr um sie und stellt die junge Rose als Pflegerin ein. Rose entdeckt die Truhe mit den Familienerbstücken. Als Mattie anfängt, ihr die Geschichten dazu zu erzählen, erkennt Rose, was sie tun kann, um Mattie und Don zu helfen, in ihrem letzten gemeinsamen Jahr füreinander da zu sein.“

Zum Cover:
Das Cover hat mich vom ersten Anblick an verzaubert. Ähnlich wie das Cover von „Für immer in deinem Herzen“ ist es sehr filigran und detailliert. Die kleinen, aber wichtigen Dinge, die darauf zu sehen sind, glänzen golden und verleihen dem Cover etwas sehr Verträumtes. Ein sehr gelungenes Cover, das neugierig macht!

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr! Dieser ist sehr gefühlvoll und sehr ausdrucksstark. Die Geschichte liest sich flüssig und leicht verständlich. Die Autorin gibt dem Roman mit den zahlreich eingebundenen tiefgründigen Zitaten etwas sehr Besonderes und unterstreicht die Handlung auf eine ganz sensible Weise!

Lieblingszitate (ich beschränke mich auf nur 3):
„Ein Haus entsteht aus Ziegeln und Balken, ein Heim entsteht aus Hoffnung und Träumen.“ (Seite 254)
„Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, das hofft er doch nicht mehr! Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir es ab in Geduld.“ (Seite 338)
„Alles hier drin hat eine Geschichte und eine Vergangenheit. Jedes dieser Erbstücke hat mir nicht nur etwas über Mattie und ihre Familie, sondern auch über mich selbst beigebracht. Sie sind lebende Lehren.“ (Seite 358)

Meine Meinung zum Buch:
Nachdem ich „Für immer in deinem Herzen“ gelesen hatte und begeistert war, freute ich mich riesig auf dieses neue Buch der Autorin. Aufgrund der Ähnlichkeit der beiden Cover ahnte ich, dass auch dieser Roman eine besondere Familiengeschichte beinhalten würde. Auch wenn es sich hierbei ebenfalls um Dinge (hier Familienerbstücke) dreht, die jedes für sich eine bestimmte Bedeutung haben bzw. eine Geschichte erzählen, empfand ich dieses Buch noch ein Stück intensiver, weil es von einer einzigartigen Liebe handelt, die so besonders ist!
In beiden Büchern spürt man auf jeder Seite die Liebe der Autorin zu ihren Charakteren und deren Geschichte.

„Hoffnung und Zuhause liegen nah beieinander.“ Und dieses Buch vermittelt Hoffnung auf eine sehr eindrucksvolle Weise und macht deutlich, wie wichtig ein glückliches Zuhause, eine Familie, die zusammenhält, ist!

All das Gute oder auch Traurige in diesem Buch wurde nicht zu überspitzt/übertrieben dargestellt, sondern genau richtig, authentisch und lebensecht. Die Autorin gibt dieser berührenden Geschichte einen ganz besonderen Charakter und zwar die siebenjährige Jeri, die immer wieder dafür sorgt, dass es auch etwas zum Lachen gibt. Sie als Kind gibt dem Ganzen etwas sehr Erfrischendes und Leichtes.

Mattie, die Kämpferin mit dem Herzen am rechten Fleck sowie Don, der liebevolle und sie umsorgende Ehemann, aber auch Jeri, der kleine Sonnenschein und Rose, ihre Mutter, die sich liebevoll um die Familie Tice kümmert, habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen.

Welche Bedeutung hinter den einzelnen Familienerbstücken aus Matties Truhe steckt, erfährt man auf eine ganz berührende Weise. Bei den Erzählungen sowie bezüglich der Krankheit von Mattie geht die Autorin sehr sensibel und mit Fingerspitzengefühl vor.

Dieses Buch kann ich nur jedem ans Herz legen, der besondere Familiengeschichten liebt, der tiefgründige Handlungen und Emotionen mag und sich zum Nachdenken bringen lassen will.

Eine wirklich bezaubernde Geschichte, die einen von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt, einen zum Schmunzeln, aber auch zum Weinen bringt! In diesem Buch steckt sehr viel Liebe und vor allem HOFFNUNG!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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Du. Für immer.

Emma Wagner
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.11.2016
ISBN 9783743114111
Genre: Romane

Rezension:

Titel: „Du. Für immer.“
Autorin: Emma Wagner
Verlag: Copyright Emma Wagner 2016
Seitenzahl: 420 Seiten

Klappentext:
„Wie viel kann wahre Liebe verzeihen? Die Ehe der Künstlerin Anna mit dem zurückhaltenden Oliver steckt in einer Krise. Seit Jahren bleibt ihr gemeinsamer Kinderwunsch unerfüllt und überdies ist Olivers wohlhabende Familie nach wie vor der Überzeugung, dass Anna nicht die richtige Partie für ihren Erben ist.
Der Tod ihrer ehemaligen Kunstlehrerin und Freundin Carol bringt Anna zurück an den Ort, an dem sie ihre Kindheit verbrachte. Dort trifft sie auf ihre Jugendliebe Marc.
Marc mit den feurigen braunen Augen. Marc mit der großen Sehnsucht nach Abenteuern. Marc, mit dem Anna ein dunkles Geheimnis verbindet.
Anna muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Hat sie damals die richtige Entscheidung getroffen? Für wen schlägt ihr Herz heute? Und was hat ihre Mutter zu verschweigen?
Eine berührende Geschichte von Vertrauen und Verrat, Freundschaft und Feindschaft, zerstörten Hoffnungen und neuen Träumen – und der ganz großen Liebe.“

Zum Cover:
Das farbenfrohe Cover bringt mir gute Laune. Es passt perfekt zur Story! Mir gefällt zudem, dass die Farben auch den Buchrücken mit einschließen. Ein wirklich sehr farbintensives Cover, harmonierend mit der gefühlsintensiven Geschichte.

Schreibstil:
Die Schreibweise ermöglichte mir ein leichtes und zügiges Lesen. Ich mag den schwungvollen und sehr bildhaften Schreibstil der Autorin. Die Gefühlswelten der Buchfiguren kamen sehr gut zum Ausdruck und humorvolle Textpassagen brachten Witz und Lockerheit in die Story. Ein sehr angenehm zu lesender Schreibstil!


Lieblingszitat:
„Manchmal muss man jemanden ziehen lassen, den man liebt, eben weil man ihn liebt.“ (Seite 285)

Meine Meinung zum Buch:
Der Start ins Buch, der die Beerdigung und Trauerfeier umfasst, wirkte auf mich sehr unruhig. Ich fühlte mich quasi etwas in eine turbulente Geschichte hineingeworfen. Es passierte mir zu viel in Anbetracht des Anlasses und im Hinblick darauf, dass mir die Protagonistin noch fremd war, was mir die Ruhe nahm, um mich in die Gedanken der Protagonistin hineindenken zu können.

Ab Seite 49 wurde die Handlung dann für mich aber absolut zugänglich. Der weitere Verlauf der Geschichte brachte etwas mehr Ruhe mit sich, so dass ich mich auf die Protagonistin einlassen konnte. Von da an hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen!

Anna, die als Außenseiterin in ihrer Kindheit beschrieben wird, brachte mich oft zum Staunen, mit welcher blühenden Fantasie sie in ihre eigene Welt – fernab von den familiären Problemen – flüchtete. Diese Art Selbstschutz fand ich sehr berührend! Ich schloss sie, vor allem in den Handlungssträngen der Vergangenheit, ziemlich schnell in mein Herz.
Die Probleme, die sie während ihrer Aufenthalte in der Schule hatte, waren sehr realistisch beschrieben.

Annas Leidenschaft zur Malerei sowie ihr immenser Kinderwunsch konnte ich sehr gut verstehen, da dies nachvollziehbar beschrieben und dargestellt wurde.

Die innere Zerrissenheit von Anna, ihre Gefühle für zwei Männer betreffend, konnte ich ebenso gut nachvollziehen. Zu Beginn des Buches waren mir beide Männer (Gegenwart)/Jungs (Vergangenheit) sympathisch, jeder auf seine Art. Ich ließ mich auf Annas Gedanken/Gefühle ein und war während des Lesens selbst hin und her gerissen. Während des Verlaufs der Story kristallisierten sich bei beiden Männern einige Ecken und Kanten heraus, was das Ganze sehr spannend für Annas Entscheidung machte.

Das von Annas Mutter bewahrte Geheimnis brachte ebenso Spannung! Die Mutter kam mir allerdings oft sehr distanziert und etwas gefühlsarm gegenüber Anna vor. Annas Vater jedoch empfand ich als sehr herzerwärmend, obwohl er kein perfekter Vater war, wie er selbst später meinte!

Super gut gefallen haben mir die fließenden Übergänge in die sich jeweils abwechselnden Handlungsstränge der Gegenwart und Vergangenheit.
Das Besondere für mich war, dass ich die Personen im Jetzt kennen lernte und gleichzeitig in deren Vergangenheit eintauchte.

Sich zwischen zwei Menschen für einen entscheiden zu müssen ist nichts Neues, aber WIE diese innere Zerrissenheit der Protagonistin dargestellt/beschrieben wird, finde ich besonders, gerade immer wieder mit dem Blick auf die gemeinsame Vergangenheit der Buchcharaktere.
Einige Charaktere brachten mich zur Weißglut, andere wiederum mochte ich sehr. Die Charaktere hatten meiner Meinung nach genügend Tiefe und wirkten auf mich authentisch.

Ein Liebesroman, der spannend, lebensnah und sehr gefühlvoll geschrieben wurde. Nur den Beginn des Buches hätte ich mir nach meinem Lesegefühl etwas ruhiger gewünscht, ebenso das Endes des Buches, das auf mich etwas abrupt wirkte. Mir fehlte zum Ende des Buches hin etwas mehr Raum/Zeit für eigene Gedanken, da dort so einiges Schlag auf Schlag vonstatten ging.

Aber ansonsten ein wirklich bezaubernder Liebesroman, der mich sehr gut unterhalten und berührt hat.

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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Mit Ski, Charme und Pinguin

Emma Wagner
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 09.02.2017
ISBN 9783743181021
Genre: Krimi und Thriller

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So wie es einmal war

Elizabeth Noble
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 01.01.2013
ISBN 9783863654573
Genre: Sonstiges

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liebe, reise, wünsche, ava reed, tod

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Wir fliegen, wenn wir fallen“
Autorin: Ava Reed
Verlag: Ueberreuter Verlag 2017
Seitenzahl: 296 Seiten

Klappentext:
„Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten. So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die der alte Phil nach seinem Tod hinterlässt. Yara und Noel ist sie gewidmet, zusammen mit seinem letzten Willen: Gemeinsam sollen sie seine unerfüllten Wünsche wahr werden lassen. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Ihre Reise führt sie nach Irland, nach Nordschweden und bis in den Regenwald. Doch egal wie weit sie sich von ihrem alten Leben entfernen, die Schatten der Vergangenheit weichen ihnen nicht von der Seite…“

Zum Cover:
Die Umschlag- sowie die Einbandgestaltung ist traumhaft schön. Die detaillierte Darstellung spiegelt den Buchinhalt so bezaubernd wieder. Die Geschichte sowie die Gestaltung wirken stimmig und sehr verträumt. Mich hat das Cover sofort angesprochen, und als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Schreibstil:
Die Schreibweise der Autorin gefällt mir sehr. Die Leichtigkeit und Flüssigkeit des Textes ermöglichte mir ein zügiges Lesen. Gefühlvolle Textpassagen wie auch amüsante Stellen haben mich bestens unterhalten.

Lieblingszitate:
„Das Hauptmerkmal der Vergangenheit? Sie ist vorbei. Das größte Problem daran? Das heißt noch lange nicht, dass sie uns loslässt.“ (Seite 16)
„Ein Windhauch und alles kann sich ändern. Ein Moment und alles kann vorbei sein. Und gleichzeitig entsteht etwas Neues. (Seite 204)
„Was kaputt ist, kann repariert werden – es wird danach wieder heil sein, aber nie wieder dasselbe.“ (Seite 258)

Meine Meinung zum Buch:
Als ich die Liste mit den 10 Wünschen, die ziemlich zu Beginn des Buches auftaucht, das erste Mal las, dachte ich mir: Okay, das wird nicht einfach, denn erschwerend kam hinzu, dass sich Yara und Noel so überhaupt nicht mochten!

Ich hatte anschließend mit einer sehr verkrampften Reise gerechnet, bei der es nur Streit geben wird… Ich befürchtete, dass mir dies nicht gefallen würde. Aber meine Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bestätigt, im Gegenteil!

Ich will echt nicht zu viel verraten, nur so viel: diese Reise ist sehr bedeutungsvoll für Yara und Noel, und letztendlich auch für Phil!

Dass die Autorin die Ich-Erzählform, jeweils im Wechsel zwischen diesen beiden Protagonisten gewählt hat, find ich klasse. Beide fühlen ziemlich ähnlich, was mit ihrer jeweiligen Vergangenheit zu tun hat, dennoch kommen ihrer beiden Gefühlswelten sehr unterschiedlich und treffend zum Ausdruck.
In ganz bestimmten Situationen hätte ich mir noch ein Stück mehr Gefühl bzw. Emotionen gewünscht. Dennoch konnte ich mich in beide Charaktere sehr gut hineinfühlen!
Freude, Schuldgefühle, Zweifel, Angst, aber auch Hoffnung und Vertrauen kamen in dieser Erzählung gut zur Geltung!

Besonders mag ich das Herantasten von Yara an Noel und umgekehrt. Beide wirken oft unsicher und verletzlich, und ganz besonders authentisch!

Ihre Reise ist auf jeden Fall spannend und sehr unterhaltend. Da passieren so einige Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich musste ziemlich oft lachen. Es gab aber auch Momente, in denen ich das Gelesene erst einmal auf mich wirken ließ! Eine gute Mischung aus guten und weniger guten Gefühlen, die die beiden durchleben, und damit wirkt alles sehr lebensecht. Beide auf der Suche nach sich selbst, um sich von ihrer Vergangenheit zu befreien… Ich mag beide Charaktere sehr, keiner von beiden ist perfekt, aber immer gewillt, das Richtige zu tun, und das macht sie für mich so liebenswert.

Das Ende des Buches hat mich zutiefst berührt, ein sehr gelungenes Finale!

Auch, wenn bestimmte Situation hätten noch etwas intensiver sein können (nach meinem Geschmack!), möchte ich diesem Buch gern die volle Punktzahl geben, denn es vermittelt eine Message, die hier sehr gut herausgearbeitet wurde! Ich habe gespürt, mit welcher Hingabe die Autorin das Buch geschrieben hat, und das ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes!

Ein wirklich empfehlenswertes Buch, das einen unterhält, schmunzeln lässt, aber auch nachdenklich macht!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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liebe, trauer, wie die luft zum atmen, brittainy c. cherry, verlust

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Wie die Luft zum Atmen“
Autorin: Brittainy C. Cherry
Verlag: LYX in der Bastei Lübbe AG
Seitenzahl: 359 Seiten

Klappentext:
„Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. „Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz“, hatten sie gesagt. „Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.“ Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Naben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.“

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr. Es passt hervorragend zu Tristan, und ich hatte gleich zu Beginn ein Bild von ihm vor Augen. Er wirkt sehr geheimnisvoll und rebellisch. Und es in Schwarz-Weiß darzustellen, find ich sehr passend, denn vieles, das in diesem Roman passiert, ist Schwarz (düster/traurig) und Weiß (Hoffnung). Ebenso gehören die Federn, die in dieser Geschichte eine besondere Bedeutung haben, sehr gut auf dieses Cover.

Schreibstil:
Der Schreibstil fühlte sich für mich sehr emotional, bildhaft, verständlich und tiefgründig an, was mir einen richtig guten Lesefluss bescherte. Die aus beider Sichten (Tristan und Liz) beschriebenen Gefühle brachten mich diesen beiden Protagonisten sehr nah. Ich mag es, wenn man sich somit gut in den einen und anderen hineinversetzen kann. Ein sehr schöner Schreibstil! Ich entdeckte so viele berührende Zitate.

Lieblingszitate:
„Das Schlimmste daran, einen Menschen zu verlieren, den man liebt, ist, dass man sich selbst verliert.“ (Seite 65)
„Manchmal war das Schwerste daran, ohne die Menschen zu leben, die man liebte, nicht zu vergessen, wie man atmete.“ (Seite 125)
„Kennst du den Ort zwischen Albträumen und Träumen? Den Ort, wo die Zukunft niemals kommt und die Vergangenheit nicht mehr wehtut? Den Ort, an dem dein Herz im Einklang mit meinem schlägt? Den Ort, wo die Zeit nicht existiert und das Atmen leichtfällt?“ (Seite 213)
„Vielleicht erwuchs die tiefste Liebe aus dem tiefsten Schmerz.“ (Seite 272)

Meine Meinung zum Buch:
Ich bin begeistert von diesem Roman, der für meinen Geschmack all das beinhaltet, was ein unterhaltendes Buch haben sollte!

Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt von dieser Geschichte. Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe mit den Buchcharakteren gefühlt. Die Autorin hat mich bestens unterhalten und an diese wunderschöne Geschichte gefesselt.

Den Protagonisten Tristan und Liz gibt sie so viel Tiefe, wie ich sie selten in Büchern finde. Beide Buchcharaktere kämpfen mit sich selbst, um ihre schmerzende Trauer über den Verlust geliebter Menschen zu verkraften/zu verarbeiten. Beides verlorene Seelen, die sich gefunden haben und sich gegenseitige ein Stück weit Hoffnung geben. Ihre zunächst ziemlich unterkühlte Bekanntschaft, ihre sich aufbauende Zuneigung/Zuwendung und ihre entstehende Leidenschaft füreinander haben mich zutiefst berührt.

Die Autorin gibt dem Roman einige weitere ganz liebenswerte Charaktere, die man einfach gernhaben muss! Emma, die Tochter von Liz, hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht! Und Fay, die beste Freundin von Liz, mit ihrer offenen und ganz lockeren Art, hat mich bestens amüsiert.

In diesem Buch stecken so viele Emotionen und Geschehnisse, die für mich unvorhersehbar waren. Einige Wendungen haben mich echt schockiert und noch mehr an dieses Buch gefesselt! Keine einzige Seite war für mich langatmig und ich konnte mich sehr gut in die Buchcharaktere hineinversetzen.

Atmen bedeutet LEBEN, und genau das bringt dieses gefühlvolle Buch zum Ausdruck!

Ein wirklich grandioses Buch, mit großen Gefühlen (Schmerz, Trauer, Hoffnung, Liebe, Freundschaft, Verzweiflung, Schuldgefühlen…) und bewegenden Emotionen, das ich sehr gern weiterempfehlen möchte!
Sehr ergreifend!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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233 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

briefe, liebe, tumblr, verlust, familie

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Emily Trunko , Nadine Mannchen , Lisa Congdon , typealive
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 13.02.2017
ISBN 9783785586082
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Ich wollte nur, dass du noch weißt“
Herausgeberin: Emily Trunko
Illustrationen: Lisa Congdon
Verlag: Loewe Verlag 2017
Seitenzahl: 192 Seiten (nicht nummeriert)

Klappentext:
„Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken?
In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Nachrichten, die eigentlich nie versendet werden sollten. Herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.“

Zum Cover:
Das Cover sowie die gesamte Gestaltung des Buches gefällt mich sehr. Die glänzenden Tupfen in Blau und Gold geben dem schönen Cover/Buchrücken nochmal einen dekorativen Extra-Effekt! Sehr schön.

Schreibstil:
Da die Briefe von so vielen verschiedenen Menschen jeweils mit ihrem ganz persönlichen Gefühl geschrieben wurden, wirkt alles Festgehaltene sehr authentisch. Viele dieser Nachrichten haben mich sehr berührt!

Lieblingszitate:
„Du bist unentbehrlich und die Spuren, die du in dieser Welt hinterlässt, machen einen Unterschied. Auch wenn es dir nicht immer bewusst sein mag, bist du wundervoll…“ (Brief: „Liebes Du“)

Meine Meinung zum Buch:
192 Seiten mit sehr privaten Nachrichten, jeweils gerichtet an einen Menschen, mit dem der Briefschreiber etwas auf eine ganz bestimmte Art teilt/verbindet, sei es ein bestimmtes Gefühl von Glück oder Traurigkeit, Verletztheit oder Zuneigung/Liebe.

Man kommt ins Grübeln, was wäre, wenn… derjenige, an den der Brief gerichtet war, diesen tatsächlich bekommen hätte…

Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen, gern hätten es ein paar Seiten mehr sein können! Einige Briefe waren sehr knapp, aber dafür auf den Punkt gebracht. Andere Briefe waren ausführlicher geschrieben und man konnte etwas mehr von den Empfindungen des Briefschreibers erfahren.

Da die Briefe tatsächlich aus dem Leben gegriffen sind, geben diese dem Ganzen etwas sehr Glaubwürdiges/Echtes und umso mehr berühren diese einen.

In dem ein und anderen Brief fand ich gewisse Ähnlichkeiten zu meinem eigenen Leben! Mich haben diese Nachrichten animiert, selbst Stift und Briefpapier zur Hand zu nehmen und etwas loszuwerden... Das wirkt sehr befreiend.

Ich kann dieses Buch all denjenigen empfehlen, die gern selbst Briefe schreiben bzw. erhalten und die sich für das Leben als solches interessieren, wie es nun mal ist: nicht immer sorgenlos. Aber wer ist heutzutage schon sorgenlos? Man steht nicht allein da!

Eine wirklich tolle Idee der Herausgeberin des Buches, auf diese Weise anonyme Nachrichten in die Welt zu verteilen, denn immer wieder spiegelt sich in dem ein oder anderen Brief ein Stück weit das eigene Leben wieder. 


Worte können so viel in einem auslösen und bewegen. Und Worte können so tröstlich sein, auch wenn sie von fremden Menschen stammen und "nur" niedergeschrieben wurden. Nicht jeder hat den Mut, Worte auszusprechen, dafür gibt es das Briefeschreiben. Eine hilfreiche Weise, sich auszudrücken!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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50 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

london, liebe, new york, krieg, trauer

Bei Dir ist mein Herz

June Adams
Flexibler Einband: 412 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.08.2016
ISBN 9781536941968
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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296 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, pferde, scheidung, familie, frankreich

Im Schatten das Licht

Jojo Moyes , Silke Jellinghaus
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 27.01.2017
ISBN 9783499267352
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Im Schatten das Licht“
Autorin: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt Verlag 2017
Seitenzahl: 568 Seiten

Klappentext:
„Sarah und ihren Großvater Henri verbindet die Liebe zu Pferden. Täglich trainiert der ehemalige Dressurreiter seine Enkelin und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben Sarah und Henri nur einander. Und als ihr Großvater einen Schlaganfall erleidet, bleibt die Vierzehnjährige allein zurück.
Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was sie verbindet? Und dann ist Sarah plötzlich verschwunden. Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche.“

Zum Cover:
Die Gestaltung des Covers fällt etwas aus dem Rahmen im Vergleich zu den anderen Büchern von Jojo Moyes. Es wirkt nicht so detailliert wie die anderen Cover. An der Silhouette stört mich, dass sie an der unteren linken Stelle durch das Weiß so unterbrochen aussieht. Wahrscheinlich soll diese Stelle eine Bank-Lehne darstellen. Im Regal neben den anderen wirkt der Buchrücken ziemlich nackt! Die angewandten Farben auf dem Cover gefallen mir. Sehr gut finde ich, dass die Schriftart auf dem Cover sowie der Kapitel beibehalten wurde!

Zum Inhalt:
siehe Klappentext (weiter oben)

Schreibstil:
Nach wie vor mag ich den Schreibstil dieser Autorin, der sich flüssig und gut verständlich lesen lässt. Beschriebene Geschehnisse und Handlungsorte kann man sich bildlich vorstellen und den Gefühlen ihrer Charaktere verleiht sie Ausdruck. In ihrer Schreibweise liegt für mich stets Ausdrucksstärke und Tiefgründigkeit.

Lieblingszitate:
„Jeder Raum enthielt das Echo von etwas, das sie verloren hatte.“ (Seite 142)
„Es ist nicht nur Technik, es geht um zwei Seelen, zwei Herzen… die nach einer Balance suchen. Es geht darum, was zwischen uns passiert.“ (Seite 234)

Meine Meinung zum Buch:
Ich habe schon so einige Bücher dieser Autorin gelesen, und ich mag ihren Schreibstil immer wieder aufs Neue! Sie hat mich auch mit diesem Buch bestens unterhalten und zu Tränen gerührt, und das bedeutet mir als Leserin jedes Mal so viel!

Ich muss zugeben, dass der umfangreiche Prolog sehr anspruchsvoll zu lesen war und die darin enthaltenen französischen Wörter mir etwas den Lesefluss nahmen. Natürlich verleiht die beibehaltene und zum Handlungsort passende Sprache dem Buch etwas Authentisches, nur leider beherrsche ich diese kein bisschen, so dass ich – auch wenn es nur einige nicht allzu lange Sätze (Dialoge) waren – echt Schwierigkeiten hatte. Aber der Prolog als Einstieg passt natürlich perfekt zur weiteren Handlung und ist wichtig für das Verständnis dieser Geschichte!

Jojo Moyer hat wieder einmal sehr beeindruckende und mit Tiefe versehene Charaktere erschaffen! Dass dem tierischen Charakter Boo (Pferd) viel Platz im Buch gelassen wurde, empfand ich als sehr hilfreich, um einen Bezug zu diesem Tier zu bekommen, da ich von Pferden nicht viel weiß bzw. mich sogar etwas vor ihnen fürchte. Das Buch hat in mir die Neugier geweckt und mich dazu gebracht, Pferde in einem anderen Licht zu sehen. Die Sensibilität neben ihrer Stärke und Größe kommt dabei sehr gut zum Ausdruck.

Die Heldin in diesem Roman ist für mich eindeutig Sarah! Anfangs empfand ich sie ziemlich dickköpfig (ein typischer Teenager halt!), jedoch erfuhr ich dann immer mehr über ihre nicht gerade leichte Vergangenheit und ihre derzeitige Verlorenheit in dieser Welt, so dass ich immer mehr nachvollziehen konnte, warum sie sich wie in bestimmten Situationen verhalten hat! Ich schätzte sie dann als sehr sensibel, aber auch willensstark und liebenswert ein. Ihre Leidenschaft für das Reiten/die Reitkunst hat mich stark beeindruckt. Ihre Liebe zu ihrem Pferd und zu ihrem Großvater haben mich tief bewegt. Auch die Lebensgeschichte des Großvaters und seiner Frau berührte mich sehr!

Bezüglich der beiden Charaktere Mac und Natasha machte ich mir auch oft Gedanken… Die Fronten zwischen den beiden waren die meiste Zeit ziemlich verhärtet, aber immer wieder blitzte bei beiden etwas durch, was mir sehr gefallen hat, was sie für mich sympathisch machte.

In diesem Buch geht es vor allem um den Mut, Veränderungen zuzulassen, um die Hoffnung, dass alles gut werden wird, um zwischenmenschliche Beziehungen, ums Kämpfen für das, was einem wichtig ist, um Hilfsbereitschaft, um Entscheidungen, um Liebe und um das, was man bereit ist, dafür aufzugeben…

Wieder einmal konnte mich Jojo Moyes überzeugen und mit nachvollziehbaren Problemen und Ängsten ihrer Charaktere berühren! Mit diesem Buch regt sie zum Nachdenken an, gibt Hoffnung und Mut, zeigt, dass auch andere Wege gegangen werden können und dass es immer wichtig ist, an sich selbst zu arbeiten, auch mal Hilfe anzunehmen und immer offen und ehrlich zu sich und zu anderen zu sein!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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mona kasten, trust again, liebe, dawn, new adult

Trust Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736302495
Genre: Liebesromane

Rezension:

Titel: „Trust again“
Autorin: Mona Kasten
Verlag: Bastei Lübbe 2017
Seitenzahl: 460 Seiten

Klappentext:
„In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt…“

Zum Cover:
Die Gestaltung der Buch-Cover der Again-Reihe gefällt mir sehr. Zusammen wirken diese stimmig. Ich mag eigentlich schwarze Cover nicht so sehr, aber dieses wird durch das farbige Coverbild aufgelockert und bekommt etwas Lebendiges!

Zum Inhalt (vorderer Klappen-Innentext):
„Als Dawn Edwards für ihr Studium nach Woodshill zieht, möchte sie vor allem eins: vergessen. Vergessen, was zu Hause geschehen ist. Vergessen, dass ihre erste große Liebe sie verraten und ihr Herz gebrochen hat. Was sie nicht erwartet, ist, dass sie gleich in der ersten Woche in der neuen Stadt Spencer Cosgrove begegnet – der nicht nur ihr Herz gefährlich schnell schlagen lässt, sondern auch augenblicklich beginnt, hemmungslos mit ihr zu flirten. Dabei hat Dawn sich felsenfest geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Die Sache mit der Liebe ist für sie gestorben – ein für alle Mal. Stattdessen will Dawn sich auf ihre Kurse am College konzentrieren, auf ihre Freunde und ihre größte Leidenschaft: das Schreiben von Geschichten. Aber Spencer gibt nicht auf. Je öfter Dawn ihn abblitzen lässt, desto hartnäckiger wird er. Bis Dawn zufällig eine ganz andere Seite an ihm kennenlernt, die ihr Spencer in einem völlig neuen Licht zeigt. Denn auch er verbirgt etwas. Etwas Herzzerreißendes, von dem niemand etwas erfahren soll. Und plötzlich ist es Dawn unmöglich, sich von ihm fernzuhalten. Auch wenn sie weiß, dass ihr Herz keine weitere Enttäuschung überstehen wird…“

Schreibstil:
Mona Kastens Schreibstil ist für mich besonders. Dieser liest sich flüssig, jugendlich-frisch und spannend. Sie beschreibt Situationen und Geschehnisse sehr bildlich. Dabei wirkt das Beschriebene so schön leicht und dennoch intensiv. Ihre Schreibweise wirkt auf mich dynamisch, anschaulich, gefühlvoll und vor allem ECHT! Sie übertreibt nichts, bringt Dinge auf den Punkt, berührt und unterhält einen durchweg!

Lieblingszitat:
„Meine Mauern schwankten, und ich meinte sogar, ein paar Risse zu spüren, die sich langsam, aber sicher ausbreiteten.“ (Seite 68)

Meine Meinung zum Buch:
Ich liebe Bücher, die ich am Ende zuschlage und mir denke: „So wie es war, war es perfekt!“
Genauso fühlte es sich bei diesem Buch an, mein zweites von Mona Kasten, welches ich nach „Begin again“ gelesen habe. Ich hatte natürlich gehofft, dass dieses Buch genauso gut wie „Begin again“ sein wird! Und meine Hoffnungen wurden übertroffen!

Gleich zu Beginn des Buches fühlte es sich so vertraut an. Monas Schreibstil kann ich kaum in Worte fassen, so sehr gefällt mir dieser! Trotz der Einfachheit der Schreibweise – also ohne große Worte, ohne Ausschmückungen oder Übertreibungen – gelingt es dieser Autorin, der Geschichte bzw. ihren Charakteren Tiefe und Einzigartigkeit zu geben! Man spürt regelrecht, wieviel Liebe sie in dieses Buch gesteckt hat.

Im Buch „Begin again“, das von Allie und Kaden (ich mag beide Buchcharaktere sehr!) handelt, fand ich Dawn von Anfang an sehr sympathisch. Eine wirklich liebenswerte Person. Deshalb freute ich mich umso mehr auf diesen 2. Band, in dem es um sie und Spencer geht. Klasse finde ich, dass dem Leser weiterhin auch die Charaktere aus dem 1. Band, und vor allem Allie und Kaden, wieder begegnen. Diese Verbundenheit der Personen gibt der Again-Reihe etwas Familiäres und Vertrautes.

Lobenswert möchte ich die Tiefgründigkeit der Charaktere und der Handlung hervorheben. Durchweg gelang es mir, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Freiräume der Buchcharaktere waren genügend vorhanden, um sich ein Bild über deren einzelne Gefühle machen zu können. Natürlich bekamen dabei Dawn und Spencer den meisten Platz! Zwischen den beiden spürte ich regelrecht ein Feuerwerk der Gefühle, Leidenschaft, aber auch deren Ängste und Bedenken. Ihre körperliche und seelische Anziehungskraft wurde dabei sehr gut herausgearbeitet und dargestellt. Ihre Zweifel der Zukunft gegenüber, welche aus der Vergangenheit heraus entstanden sind und die sie daran hintern, frei und zuversichtlich zu sein, haben mich sehr berührt. Alles wurde glaubhaft und gefühlsecht beschrieben. Und nichts wurde in meinen Augen überspitzt oder hinziehend dargestellt.

Wie im wahren Leben können sich innere Zerrissenheit und Zweifel eine sehr lange Zeit hinziehen. Solche Probleme sind langwierig und nicht von heute auf morgen zu lösen. Genau das wurde in dieser Geschichte glaubwürdig und menschlich (echt) aufgezeigt!

Auch Themen wie Freundschaft und Familie spielen hier eine ganz wichtige Rolle! Einige überraschende und besondere, aber auch schockierende/berührende Ereignisse brachten die gewisse Spannung in die Handlung.

Mich haben viele Dinge in diesem Buch zum Nachdenken gebracht und mein Herz berührt.

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher von Herzen 5 von 5 Sterne.

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

freundschaft, wels, see, ferien, abenteuer

Ins Blaue hinein

Kristina Dunker
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 12.01.2017
ISBN 9783649669883
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Ins Blaue hinein“
Autorin: Kristina Dunker
Verlag: Coppenrath Verlag 2017
Seitenzahl: 242 Seiten

Klappentext:
„Eigentlich hat Merle keine Lust auf Urlaub bei den Großeltern. Im Feriendorf trifft sie jedoch auf Felix, mit dem sie so herrlich den Waldsee erkunden und fantastische Geschichten erfinden kann. Auch mit Dana ist sie gern unterwegs, obwohl diese alle Jungs einschließlich Felix für „Kinder“ hält. Eines Tages wird die Urlaubsstimmung am Waldsee gestört – muss Merle sich nun zwischen ihren Freunden entscheiden?“

Zum Cover:
Das Cover ist so hübsch gestaltet! Die Einbanddeckel - komplett aufgeklappt - ergeben (inklusive Buchrücken) eine schöne Illustration von dem See. Auch die Abbildung der Füße auf dem Steg passen wunderbar zu dieser Geschichte. Dekorativ finde ich auch die kleinen verteilten Glanz-Effekte auf dem Cover. Und die kleine Besonderheit, dass man den hinteren Einbanddeckel komplett um den Seitenblock eingefaltet vorfindet, gefällt mir sehr.

Zum Inhalt:
Die ca. 12jährige Merle, die von ihrer Mutter zu ihren Großeltern gefahren wird, fühlt sich in diesem Moment abgeschoben. Ihre Eltern wollen, dass Merle bei Oma und Opa ihre Ferien verbringt, um in Ruhe ihren bevorstehenden Umzug in eine neue Wohnung bewerkstelligen zu können. Merle macht dies sehr nachdenklich und unglücklich. Hinzu kommt, dass sie bald ein Geschwisterchen bekommen wird und vor den damit verbundenen Veränderungen innerhalb der Familie Angst hat.
Auf einem Parkplatz entdeckt Merle ein großes Gummi-Krokodil und fühlt sich sofort zu diesem hingezogen. Sie setzt durch, dass sie ihren neuen „Freund“ mit in ihre Ferien nimmt.
Bei ihren Großeltern, die in einer ruhigen Gegend wohnen und einen wunderschönen See in der Nähe des urgemütlichen Hauses haben, lernt sie zunächst Felix (13 Jahre) kennen. Die beiden planen recht schnell, gemeinsam den Geheimnissen des Sees auf den Grund zu gehen, dabei passieren so einige Dinge und es ergeben sich zudem Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen. Diese Ferien wird Merle sicherlich nicht so schnell wieder vergessen!

Schreibstil:
Der Schreibstil liest sich flüssig, leicht verständlich und jugendlich-frisch. Die Ich-Form aus Sicht von Merle bringt genügend Einblick in ihre Gedankenwelt. Geschehnisse und die Umgebung werden sehr gut beschrieben. Vor allem lässt einen die Autorin regelrecht in die Natur und den See eintauchen. Man bekommt beim Lesen ein schönes Sommergefühl.

Lieblingszitat:
„… Felix ist mein Freund… Ein Wort, dessen volle Bedeutung ich gerade zum ersten Mal verstehe und fühle, ein Wort, das mich jubeln, lachen und Tränen in die Augen bekommen lässt, ein Wort, so gut wie ein Zuhause.“ (Seite 155)

Meine Meinung zum Buch:
Ich habe das Buch als erwachsene Leserin gelesen, weil ich gern mal zwischendurch Jugendbücher lese. Ich fühlte mich bei dieser Geschichte in meine eigene Jugendzeit, in der ich oft Urlaube an einem See verbrachte, zurückversetzt.
Der Autorin ist es gelungen, mich mit ihren detaillierten und herzerwärmenden Schilderungen genau dort hin zu versetzen. Während des Lesens fühlte ich mich sehr wohl. Das Buch habe ich an zwei Lesetagen verschlungen.

Die Geschichte lebt durch schöne Schilderungen rund um den See, liebenswerte Buchcharaktere und einen schönen, leicht verständlichen und anschaulichen Schreibstil.

Die Großeltern von Merle haben für mich durch ihre liebevolle Art am meisten Wärme ausgestrahlt. Der Großvater mit seinen besonderen und herzlichen Geschichten, die er oft erzählte, begeisterte mich dabei am intensivsten. Die Geschichte bekam durch seine Erzählungen über den See und deren Bewohner (Fische) etwas ganz Herzerwärmendes!
Auch wenn es nur Geschichten waren, die seiner Fantasie entsprangen, glaubten Merle und ihre Freunde fest daran. Mit gefiel die Vorstellung ebenso.

Die Erzählweise in der Ich-Form aus Sicht von Merle, hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte sie sehr schnell, und ich habe mit ihr gefühlt.

In dem Buch wird zudem eine Freundschaft beschrieben zwischen Merle und Felix, bei der man als Leser sehr genau spürt, wie einzigartig diese ist. Erste zarte Annäherungen der beiden brachten mir ein Schmunzeln ins Gesicht. Sie wirken beide sehr authentisch und ihrem Alter entsprechend!

Während der Handlung kommen immer wieder die Themen Freundschaft, Zusammenhalt und Familie zum Ausdruck. Aber auch gewisse Konflikte zwischen Jugendlichen werden aufgezeigt und authentisch behandelt.

Ein empfehlenswerter Jugendroman, der nicht spektakuläre Aktion bringt, sondern eher leise Töne verlauten lässt, der ein schönes Sommerfeeling beim Lesen entwickelt.
Ein richtig schönes, unterhaltsames Buch über Freundschaft, das für Kinder/Jugendliche zudem auch lehrreich auf menschlicher Ebene ist.


Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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254 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

fantasy, hexen, schattendiebin, jugendbuch, catherine egan

Schattendiebin – Die verborgene Gabe

Catherine Egan , Katharina Diestelmeier
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.01.2017
ISBN 9783473401475
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Titel: „Schattendiebin“ Die verborgene Gabe (1. Band)
Autorin: Catherine Egan
Verlag: Ravensburger Buchverlag, Deutsche EA 2017
Seitenzahl: 416 Seiten

Klappentext:
„Julia ist die beste Diebin von Spira, denn sie hat eine besondere Gabe: Sie kann verschwinden. Für ihren neuesten Job soll sie sich als Dienstmädchen in ein elegantes Herrenhaus einschleichen. Schnell erkennt Julia, dass die Bewohner noch dunklere Geheimnisse verbergen als sie selbst. Doch erst als eines Tages das größte und gefährlichste Geheimnis an die Tür klopft, beginnt Julia zu ahnen, was ihr mysteriöser Auftraggeber wirklich von ihr erwartet. Plötzlich muss sie entscheiden, wie skrupellos sie sein will…“

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr! Es wirkt auf mich geheimnisvoll und machte mich – neben der spannenden Inhaltsangabe - sofort neugierig auf diesen 1. Band. Die dafür verwendete Farbe mit diesem geschwungenen weißen Titelschriftzug gibt dem Cover zudem etwas Besonderes. Ein richtiger Hingucker!

Zum Inhalt (Klappentext vorn):
„Seit sie denken kann, besitzt Julia die Gabe, sich vor den Blicken anderer zu verbergen. Für ihren Job als Diebin und Spionin ist diese Fähigkeit mehr als nützlich. Doch sie kann ihr auch gefährlich werden, denn der König hat Magie verbannt und lässt Hexen öffentlich hinrichten. Für ihren neuesten Job soll Julia sich als Dienstmädchen bei der reichen Frau Och einschleichen und die Bewohner des Hauses ausspionieren. Schnell erkennt Julia, das Frau Och sich nicht um das Verbot des Königs schert. Zusammen mit einem zwielichtigen Professor und seinem jungen Assistenten Frederick versteckt sie gefährliche Kreaturen im Keller und hilft verfolgten Hexen.
Als eine gehetzte junge Frau mit ihrem Baby bei Frau Och Zuflucht sucht, erfährt Julia, was ihr mysteriöser Auftraggeber wirklich von ihr erwartet. Und selbst eine unsichtbare Diebin kann sich nicht vor ihrem eigenen Gewissen verstecken…“

Schreibstil:
Zu Beginn des Buches wirkte der Schreibstil auf mich etwas ungewohnt und verwirrend. Aber mit der Zeit, spätestens ab dem Zeitpunkt, als ich in die Geschichte hineingefunden hatte, ließ sich das Buch gut und flüssig lesen.

Lieblingszitate:
„Nein – ich sehe meinen Albträumen ins Auge. Und wenn die Albträume meinen Blick erwidern sollten, sehen sie nichts als Schatten. Ich selbst bin nicht da.“ (Seite 226/227)

„Gestern wollte ich bloß überleben, da wusste ich noch nicht, dass man auch innerlich sterben kann.“ (Seite 311)

Meine Meinung zum Buch:
Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, was mitunter auch am anfänglich etwas verwirrenden Schreibstil lag. Dieser fühlte sich anfangs etwas ungewöhnlich und verwirrend an. So nach und nach wurde es dann besser und ich konnte hinter einander weg lesen.

Was mich an dieser Geschichte störte: Es baute sich nicht wirklich dauerhaft eine Spannung auf. Ich würde meinen, es liegt nicht direkt an der Handlung, sondern eher an den Beschreibungen von Geschehnissen. Immer, wenn ich etwas Spannung verspürte, flachte diese im Folgenden dann wieder ab. Ich konnte mich nicht wirklich gut in die Protagonistin Julia hineinversetzen. Ich bin der Meinung, man hätte ihr viel mehr Platz für Gedanken und Gefühle einräumen sollen. Ihr innerer Zwiespalt tauchte nur mal kurz auf, was ich sehr schade fand. Das letzte Kapitel gefiel mir am besten, denn da kommen Julias Gedanken so richtig gut zum Ausdruck!
Da ich mich in Julia nicht gut hineinversetzen konnte, fehlte mir zu dem das Bangen um sie und das Mitleiden mit ihr!

Die Geschichte beinhaltet auch eine Liebesbeziehung, die mir zu oberflächlich und nur am Rande dargestellt vorkam. Wenn man diese intensiver behandelt hätte, hätte das Buch einen schönen Begleiteffekt bekommen.

Es werden viele interessante Dinge zu den Themen „Hexen“ und „Magie“ aufgezeigt, die mich schon auf eine gewisse Weise erschaudern ließen. Zum Ende des Buches wurde es richtig aktionsreich. Insgesamt enthält das Buch gute Fantasy-Elemente.

Sehr schade, dass der Spannungsbogen sich immer wieder in dieser Geschichte verliert und diese irgendwie auch unrund auf mich wirkte.

Die Idee zum Buch ist super, aber die Umsetzung war zwar aktionsreich und stellenweise sehr mystisch, aber eben leider für mich wenig spannend. Man begegnet vielen, vor allem unheimlichen Charakteren und muss konzentriert lesen, um diese im Kopf zu behalten und nicht den Überblick zu verlieren.

Allerdings möchte ich gern anmerken, dass es einen Buchcharakter in diesem Buch gibt, bei dem ich ein Gefühl – auch im Schreibstil – empfand! Und zwar geht es dort um einen kleinen Jungen. Diese Buchperson, und in dem Augenblick, als Julia mit ihm zu tun hatte, hauchte dieser Geschichte Gefühl und Menschlichkeit ein. Ich war stellenweise richtig gerührt und habe diese Augenblicke beim Lesen genossen.

Ich lese nicht oft dieses Genre, aber dennoch nehme ich mir gern auch mal ein Fantasy-Buch zur Hand. Ich finde es auch in diesem Genre wichtig, dass man sich in die Buchcharaktere hineinversetzen kann! Ich mag es, wenn man als Leser die Gefühle und die Gedanken der Charaktere nachvollziehen kann, egal in welchem Genre man sich gerade bewegt.

Das Buch ist wie gesagt von der Idee zur Handlung nicht schlecht, teilweise wird die Handlung sehr mystisch und aktionsreich, nur eben auf der Gefühlsebene habe ich leider nicht das Gewünschte gespürt und die Spannung riss immer wieder ab. 
Wem das nicht stört, für den ist dieses Buch sicherlich empfehlenswert!

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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120 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

matt haig, echo boy, jugendbuch, dystopie, zukunft

Echo Boy

Matt Haig , Violeta Topalova
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423717120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Titel: „Echo Boy“
Autor: Matt Haig
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft / Deutsche EA 2016
Seitenzahl: 399 Seiten

Klappentext:
„Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, sogenannte Echos, darauf programmiert sind, jedem Befehl ihres Besitzers auszuführen. Doch eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern, sie selbst kann nur mit knapper Not zu ihrem Onkel fliehen. Dort trifft sie auf Daniel. Daniel ist ein Echo – und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, was eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr…“

Zum Cover:
Mir gefällt das Cover sehr! Dieses ist sehr beeindruckend und ein richtiger Blickfang! Einfach traumhaft schön.

Zum Inhalt:
siehe Klappentext (weiter oben)

Schreibstil:
Ich mag den Schreibstil dieses Autors sehr. Dieser ist verständlich, flüssig und je nach Handlungssituation tiefgründig und ausdrucksstark. In seinen Büchern finde ich jedes Mal eine Menge toller Zitate!

Lieblingszitate:
„Vielleicht muss man Schmerz und Traurigkeit spüren können, um Kunst zu schätzen.“ (Seite 68)
„Vielleicht lag der einzige Weg zurück ins Leben direkt neben dem in den Tod.“ (Seite 86)
„Vor dem Denken, vor dem Wissen kommt der Instinkt. Er ist die Wurzel von allem.“ (Seite 145)
„Aber wenn alle perfekt geschaffen würden, wäre niemand etwas Besonderes, denn das bedeutete, anders zu sein und der Welt etwas Einmaliges geben zu können.“ (Seite 215)

Meine Meinung zum Buch:
Von Matt Haig habe ich bisher zwei Bücher gelesen, von denen ich sehr begeistert war/bin! Sein Schreibstil und die Tiefe in seinen Geschichten begeistert mich immer wieder aufs Neue!

Zukunftsromane (Science-Fiction) habe ich bisher noch nicht gelesen, weil ich da bisher immer etwas skeptisch war, ob mir so etwas, das für mich sonst nicht greifbar ist, gefallen würde.
Und nachdem ich nun dieses Buch gelesen habe, stelle ich fest, dass es sehr interessant und besonders war. Diese Gegenüberstellung/der Vergleich von/mit Mensch und Maschine/Roboter/Echo hat mich in seinen Bann gezogen!

Der beschriebene Fortschritt im Jahr 2115 hat mich einerseits etwas beängstigt, andererseits wirkte das Beschriebene auch faszinierend auf mich.
Der Autor beschreibt die Zukunftswelt und dessen Geschehen sehr bildlich und glaubwürdig. Man wird sehr nachdenklich, wenn man sich überlegt, was es mit sich bringen kann, wenn der Mensch so intensiv und vor allem aus Geldgier/Machterstreben die Technik negativ (nur zu seinem Vorteil) einsetzt.
Mir kam diese beschriebene Zukunft oft kalt und zum Teil unmenschlich vor! Und genau das fragt man sich beim Lesen: Was macht die Menschlichkeit aus?!
Immer wieder kam das wohlige Gefühl in mir auf, ein Mensch zu sein! Fühlen zu können (egal ob positive oder negative Gefühle), eigenständig Denken und Handeln zu können, Leben und Lieben zu können mit allem Drum und Dran!

Dem Autor gelang es vortrefflich, eine Zukunftsvision darzustellen, die in mir verschiedene Gefühle und Gedanken erweckten. Das hat mich sehr begeistert.

Die Charaktere werden sehr gut dargestellt. Das detaillierte Beschreiben dieser Zukunftswelt und die zahlreichen tiefgründigen Zitate haben es mir ermöglicht, mich in diese schlüssige und durchweg spannende Handlung hinein zu fühlen! Es gab eine Stelle, da kamen mir Tränen in die Augen, und genau in diesem Moment war ich so froh, Mensch zu sein und Menschen um mich herum zu haben!

Ich bin sehr begeistert von diesem Buch, das bei mir einen besonderen Eindruck hinterlässt.
Es regt zum Nachdenken an und bietet jede Menge Diskussionsstoff. Eine Buchempfehlung von mir!


Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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Stolz und Vorurteil

Jane Austen , Helga Schulz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.07.1997
ISBN 9783423123501
Genre: Klassiker

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Winterzauberküsse

Sue Moorcroft ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596296354
Genre: Liebesromane

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