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24 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Das Verschwinden des Josef Mengele

Olivier Guez , Nicola Denis
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783351037284
Genre: Romane

Rezension:

Oliver Guez, Das Verschwinden des Josef Mengele
Erscheinungsdatum: 17.08.2018, gelesen dank Netgalley als ebook (Kindle)
Genre: Historischer Tatsachenroman, Zeitgeschichte
Der Klappentext vermerkt reißerisch: "Dieser preisgekrönte Tatsachenroman von Olivier Guez, der in Frankreich sofort zum Sensationsbesteller wurde, liest sich wie ein rasanter Politthriller und wahrt zugleich die notwendige Distanz. "Olivier Guez schuf mit diesem bekannten Verfahren eine phantastische neue Romanform.“ Frédéric Beigbeder in Le Figaro magazine".
Diese Zusammenfassung kann ich nicht nachvollziehen, denn ich finde zwar die Distanz, weit über das Notwendige hinaus aber nicht den rasanten Politthriller.
Ich lese das öde Untertauchen eines Verbrechers, der von seiner Ideologie nicht lassen kann, von der Familie mit nahezu unbegrenten Mitteln unterstützt wird und in ständiger Angst vor dem Gefundenwerden darunter leidet, dass er nicht die ihm zustehende Anerkennung erhält. Zusätzlich enthält dieses Buch Namen über Namen von mehr oder weniger bekannten Nazigrößen, manchmal mit, manchmal ohne die lapidare Anmerkung der verübten Greueltaten. Das Buch wahrt Distanz, indem es sich nicht zu sehr auf die Gedankenwelten einläßt, listet diese und die entsprechenden Netzwerke dann aber doch auf. Mengele findet Aufnahme in Argentinien, Paraguay und Brasilien, mal unter einem fremden, mal unter dem eigenen Namen, doch egal was geschieht und wie es ihm ergeht, das Buch strahlt für mich nur grundlegende Langeweile aus und wird weder dem Täter noch den Opfern gerecht.
Das Beste an dem Buch ist meiner Meinung nach das fantasievolle Cover mit dem halbverbrannten Foto Mengeles.
Vom Lesen des Buches kann ich nur abraten!
#DasVerschwindendesJosefMengele #NetGalleyDE #OliverGuez #KathrinliebtLesen

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162 Bibliotheken, 23 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

VOX, Christina Dalcher

Erscheinungsdatum 15.8.2018

gelesen dank Netgalley als ebook (Kindle)

Genre: Dystopie, Feministischer Roman

In einem Amerika der ganz nahen Zukunft, nur ein oder zwei Präsidenten von jetzt, ist die Stimme der Regierung ein Prediger, der zurück in eine Gesellschaft möchte, die es nie gegeben hat.

Manche Gesellschaften haben Frauen aus der Sicht genommen, aber ihnen im Unsichtbaren immer noch Rechte und Kontakte gelassen, in diesem Buch ist die Sprache beschränkt: 100 Worte am Tag für jede Frau und jedes Mädchen, gesprochen, denn geschrieben und gelesen wird ganz entzogen. Zunächst schildert der Roman die Frage, was dies mit einer intelligenten Frau macht und schlimmer, wie ein Kind in dieser Struktur sich entwickelt.

Hier sehe ich auch die ganz große Stärke der Autorin, in einfacher Beschreibung der Familiensituation in den unterschiedlichen Gesprächsstrukturen mit Söhnen und Tochter das Grauen einer solchen Entwicklung ganz nah kommen zu lassen. Die Ich-Erzählerin hat den großen Vorteil, dass ihre wissenschaftliche Forschung gebraucht wird und bekommt dadurch Möglichkeiten und Einsichten, die anderen Frauen verwehrt bleiben.

Das Faszinierende an dem Buch ist, wie schnell diese gesellschaftliche Umwälzung für viele Menschen ganz natürlich wird, wie Männer und Jungen entweder überhaupt nicht mehr verstehen, was an dieser Situation gefährlich und unnatürlich ist oder auch ganz einfach die eigene Hilflosigkeit so lange kultivieren, bis das ganze Leben sich verändert hat.

Das Buch verbleibt in der ganzen Geschichte logisch und strukturiert, der Ablauf des Geschehens hat leider weniger Überraschungen als möglich, da die Ich-Erzählerin direkt am Anfang spoilert. Aber viele Personen sind nicht wie es den Anschein hat und Andere überraschen durch Lernfähigkeit.

Außer, dass der Einstieg ein wenig viel Andeutungen zum Verlauf enthielt und sich am Ende die Handlung etwas sehr überschlägt und dadurch Handlungsstränge mehr oder weniger in Nebensätzen abgehandelt werden, hat mir das Buch rundum gut gefallen.

Die Vorstellung nach dem Willen eines Sektenführers/evangelikalen Hasspredigers zur minderwertigen Hälfte der Menschheit gerechnet zu werden und seine Moralvorstellungen leben zu müssen, da sonst die Wortzahl auf 0 heruntergesetzt wird, beängstigt nicht weniger als ein technisches Gerät, dass einen Selbstmord durch ein Diktiergerät erlaubt.

1984 war beängstigend, aber die Technik ist mehr als 3 Jahrzehnte weiter. Damals wurde die Sprache vergiftet, hier wird sie ausgelöscht. Weitergedacht entsteht für mich in dieser Kultur die Frage: Was wäre mit der zweiten Generation? Wie lernen Jungen denken, wenn ihre Mütter nicht mit ihnen sprechen dürfen? Mädchen wären ja sowieso verloren....
#100wörter #NetGalleyDE #VOX #KathrinliebtLesen

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Anna

Niccolò Ammaniti , Luis Ruby
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Eisele Verlag, 10.08.2018
ISBN 9783961610099
Genre: Romane

Rezension:

Anna von Niccolò Ammaniti

Erscheinungsdatum 10.8.18 gelesen dank netgalley im Juni 2018 als ebook (kindle)

Genre: Dystopie, Young Adult, Belletristik, SF(?)

Anna (12) und ihr kleiner Bruder Astor kämpfen ums Überleben in einer Welt, in der ein Virus alle Erwachsenen getötet hat und Jugendlichen mit etwa 14 Jahren weiterhin umbringt.

Ich habe schon viele interessante Dystopien gelesen und mich wirklich auf dieses Buch gefreut. Wird es eine Überlebensgeschichte, schildert es den Alltag, gibt es Konflikte, eine Reise und Suche nach Heilung, ist das Ende eher positiv oder trübsinnig, waren meine Fragen.

Das Buch startet interessant, Suche nach Nahrung, Tricks den Bruder in Sicherheit zu halten, Details über Alltag und Nahrungssuche, Gefahren, Ekel und Mut. Dann eine Konfrontation mit einer gemischten Gruppe, angedeutete Heilslehren und Massenbeeinflussung. Es rutscht ein wenig in Richtung Fänger im Roggen. Aber irgendwo auf der Strecke verliere ich den Bezug zu Anna und Astor. Sie schaffen es nicht für mich real zu sein. Sind sie abgedreht und gefühlsbetont, dann bricht der Autor ab oder das Ganze verschwimmt in Alkohol und Drogen. Erst werden lauter eher unwichtige Handlungsdetails sehr ausführlich ausgebreitet, dann gibt es einen Bruch, ein Entscheidungsprozess wird übersprungen und die Handlung springt in eine neue Situation um sich wieder in Belanglosigkeiten zu erschöpfen. Mir hat dieses Buch leider zu wenig Spaß gemacht. Was sollte es? Kinder in einer existenziellen Notlage begleiten? Pubertäre Entwicklung ohne Erwachsene beschreiben? Exzesse in einer postapokalytischen Welt? Gesellschaftskritik? Spätestens am Ende eines Buches möchte ich gern wissen, was der Autor damit bezweckt. Hier habe ich dies nicht gefunden.
#Anna #NetGalleyDE #NiccoloAmmaniti #Dystopie #Rezension #KathrinliebtLesen

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Stimmlosen

Melanie Metzenthin
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 17.07.2018
ISBN 9782919801343
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Stimmlosen von Melanie Metzenthin

Erscheinungsdatum: 17.07.2018, gelesen als ebbok (kindle) im August 2018 dank Netgalley

Genre: Historischer Roman, Zeitgeschichte Nachkriegszeit

Für mich sind die in diesem Buch besprochenen Jahre 1945 bis Anfang der 50er-Jahre in Deutschland der unbekannteste Teil der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zu nah dran um in der Schule besprochen zu werden und für meine Eltern und Großeltern auf andere Art zu nah dran um viele Details zu erzählen.

Dieses Buch erzählt die Geschichte einer Haus- und Praxisgemeinschaft befreundeter Ärzte und Psychiater, die sich in den Nachkriegsjahren in Hamburg Wohnung, Praxis und das Lebensnotwendige teilen, unterstützt von guten Freunden und näheren und ferneren Vewandten. Fritz verlor seine Ehefrau und Tochter im Feuersturm und konnte den kleinen Sohn erst nach zwei Jahren lebend im Waisenhaus wiederfinden. Paula und Richard sind glücklich, dass ihr gehörloser Sohn und seine Zwillingsschwester nicht mehr Gefahr laufen zwangssterilisiert zu werden, aber die unmittelbare Not ausreichend Lebensmittel und Heizmaterial zu bekommen, zwingt immer wieder zu illegalen Aktionen.

Das Buch erzählt sehr hautnah und lebensecht vom Leben im Nachkriegs-Hamburg. An allen Ecken und Enden des Buches hat der Leser die Möglichkeit den Stand der Medizin und die Probleme mit den Versorgungsengpässen in diesem Feld ebenso kennenzulernen wie die Probleme zwischen Briten und Deutschen.

Der im Klappentext angesprochene Euthanasiefall, der gerichtlich behandelt wird, zieht sich in der Person Dr. Krügers quer durch das Buch. An einigen Stellen des Buches war ich der Meinung, dass dieses Thema weniger dominant behandelt würde, als der Klappentext vorgibt, aber Dr. Krüger taucht dann doch immer mal wieder auf und bewegt Richard und Paula.

Das Buch spricht ein wenig viele weitere Themen an, so wirkt der Erzählstrang England und die verwandtschaftlichen Beziehungen von Fritz zunächst ein wenig dick aufgetragen, bauen sich aber insgesamt gut in die Gesamtgeschichte ein.

Auch wenn man bei den Personen gut zwischen "guten" und problematischen Menschen unterscheiden kann, bleibt niemand durchgehend rechtstreu, müssen auch die Guten ihre eigenen Maßstäbe immer wieder hinterfragen und neu ausrichten.

In diesem Buch habe ich mir zwei Zitate markiert. Das erste ist für mich ein Beispiel für den besonderen Humor: "Ich werde nie wieder einen Kaffee trinken können, ohne an die dreiundzwanzigjährige Indiofrau mit Liebeskummer denken zu müssen, deren Tränen den Boden gedüngt haben."

Das zweite Zitat stellt den Hass auf die Feinde des Krieges in den für mich richtigen Bezugsrahmen: "Und da war mir klar, das ist wie eine Naturkatastrophe. Genauso wenig wie es etwas bringt, die Flutwelle zu hassen, die deine Familie ertränkt oder den Vulkan, dessen Lava sie unter sich begräbt, genauso wenig nützt es etwas, den einzelnen Piloten zu hassen, der die Bomben geworfen hat."

Das Vorgängerbuch habe ich noch nicht gelesen, dieses Buch hier kann aber auch alleine stehen.

#Netgalleyde#DieStimmlosen #MelanieMetzenthin #KathrinliebtLesen #Rezension


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23 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Du Jane, ich Goethe

Guy Deutscher , Martin Pfeiffer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2011
ISBN 9783423346559
Genre: Sachbücher

Rezension:


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Der Weltentraum

Nikolaus Fahrner
Flexibler Einband: 124 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.07.2018
ISBN 9783746741949
Genre: Romane

Rezension:

Der Weltentraum - Nikolaus Fahrner

Erscheinungstermin: 24.04.2018 gelesen als digitales Rezensionsexemplar auf meinem Smartphone, da ich ein epub erhalten habe.

Genre: Kurzroman, Jugendroman, laut Autor Science Fiction

Jonathan ist 15 und hat neben der Schule einen begehrten Nebenjob: Pretester eines revolutionären Computerspiels.

Traum vieler Menschen, nicht nur Jugendlicher: Ein fantastisches Computerspiel spielen und dafür noch bezahlt werden. Für Jonathan hat sich dieser Wunsch erfüllt, doch neben der Schule und den sonstigen Verpflichtungen bleibt ihm einfach nicht genug Zeit, soviel zu spielen, wie er möchte. So fällt mal das Lernen, mal Zeit für die kleine Schwester einfach hintenrunter und alte Freunde würden sich über andere Gesprächsthemen auch freuen...

Das einzige SciFi-Element des Buchs ist das Spiel mit der direkten Hirnanbindung. Durch einen speziellen Helm, der individuell angepasst wird, taucht man ganz und gar in die Spielwelt ein. Verbesserungen in der Software machen das Erleben immer intensiver.

Gut gefallen hat mir in diesem Buch, dass trotz der Kürze, das fiktive Spiel mit Jugenschutzmaßnahmen erdacht ist, die für Jugendliche zu gefährliche Konfrontationen ausschließen sollen. Nur das Spiel hat offensichtlich andere Vorstellungen als z.B. ich für mein Kind hätte, ab wo Gefahr beginnt. Da aber notfalls immer die Möglichkeit des Spielabbruchs existiert, spielt Jonathan und im Laufe des Romans noch weitere Personen mit dem Einverständnis der Eltern viel mit der geliebten Simulation.

Einige kleinere Verwicklungen mit dem Alltag erfordern eine Erziehungsmaßnahme, doch das Verständnis Jonathans zu seiner Verantwortung wächst erst, als das Spiel in einer abschließenden Testsimulation eine überraschende Wendung macht.

Mir hat der Kurzroman gut gefallen - natürlich muss man die Kürze im Hinterkopf haben, denn man hätte die gleiche Geschichte sicher auch deutlich länger ausarbeiten können. Das Buch ist so zu einer kurzweiligen Unterhaltung für zwischendurch geworden, die man auch mal auf dem Smartphone lesen kann. Trotz der Kürze finde ich weder Logiklücken noch Personen, die mir mit zu wenig Tiefe geschildert sind.

Das Thema ist nicht neu, aber gut umgesetzt und trotz des "Lernerfolgs" für Jonathan an keiner Stelle mit pädagogischem Fingerzeig oder gar Holzhammer geschrieben.

Unterhaltsam auch für Erwachsene.

Und danke, dass eine der weiblichen Protagonisten meinen Namen in der einzige richtigen Schreibweise enthält - mit h (Ironiemodus off).

#DerWeltentraumJonathansSpiel #NikolausFahrner #KathrinliebtLesen #Rezension

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Panterra Nova: Die Suche

Farina Eden , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.08.2018
ISBN 9783522506236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Panterra Nova, Die Suche - von Farina Eden

Erscheinungstermin: 18.05.2018 gelesen dank Netgalley als ebook (kindle)

Genre: Dystopie, Jugendbuch

Ausgewählt habe ich das Buch wegen des Genres Dystopie, weil ich sehr gerne gut gemachte Dystopien lese. Ein wenig ins Hintertreffen bei meiner Lesereihenfolge geriet mir dieses Buch, weil der Klappentext eine Liebesgeschichte, vermutlich als Dreiecksgeschichte andeutete. Liebesgeschichten lese ich aber eher ungern, besonders welche mit sehr jungen Protagonisten. Wahrscheinlich bin ich da thematisch allein altersmäßig zu weit weg.

Nun zur Geschichte: Wir befinden uns in einer Zukunft, in der die Nutzung digitaler Mobilgeräte (Smartphone/Tablet usw.) wieder auf das reine Telefonieren zurückgegangen ist. Dies entstand durch die Ideologie, die die Firma MEO (Mother Earth Origin) weltweit vermittelte: zurück in die vortechnische Welt.

Dieser Ideologie wird in einigen Bereichen radikal, in anderen eher punktuell gefolgt.

Darüber hinaus sind die Unterschiede zur heutigen Gesellschaft im Alltag gering.

Der größte Unterschied zu unserer Welt ist eine Gruppe von "Wunschdenkern", die anderen Menschen Befehle auf Gedankenebene erteilen können. Diese Fähigkeit ist durch Mord übertragbar, weswegen Wunschdenker Beschützer an ihrer Seite haben. Insgesamt wird die erdachte Welt über diese Informationen hinaus kaum beschrieben, auch die Frage woher die Wunschdenker und ihr Umfeld kommen, wird nicht einmal angerissen.

Soweit so gut, ein interessantes Szenario, das flüssig erzählt, mit zum Glück nicht zu viel Romantik (danke, für mich genau die richtige Menge) ein Gefahrenszenario für die gesamte Menschheit aufbaut.

Der Erzählstil ist ansprechend, die Personen wirken stimmig, der Roman passt zielgruppenbezogen. Für mich war es stellenweise ein wenig zu leicht geschrieben, das Buch hat mich zwar interessiert, aber nicht wirklich hineingesogen. Es war eines der Bücher, die man gut lesen, aber auch gut mal zur Seite legen kann. Die Personen, auch die Erwachsenen waren mir teilweise zu farblos und oberflächlich oder alternativ zu irre.

Für ein Buch für Erwachsene, bzw. ein All-Age-Buch hätte ich ein paar inhaltliche Kritikpunkte. So finde ich die besonderen Fähigkeiten durch die besondere Abstammung so aufgebaut, dass ich fast erwarte, dass jemand mit ähnlicher Konstellation und anderen Fähigkeiten Held in einer Fortsetzung sein könnte. In diesem Buch ist Chris der weltweit Einzige, der mit einem Zusatztalent/fluch geschlagen ist. Irgendeinen Überbau im Zusammenhang zur Panflöte hätte ich mir auch da gewünscht.

Die geologischen Zusammenhänge und den Geologen, der mitmacht: "Um so etwas mit eigenen Augen zu sehen" finde ich ein wenig gewagt zugespitzt, aber das sei der Unterhaltung zugerechnet.

Insgesamt war das Buch recht gut zu lesen, besonders geeignet für Dystopiefans, die jugendliche Protagonisten mögen. Der Bereich Romantik ist enthalten, altersgerecht, d.h. inklusive der entsprechenden gefühlsmäßigen Verwirrungen, wird aber nicht so in den Vordergrund geschoben, dass die Rettung der Welt dadurch ins Hintertreffen gerät.

Mir hat dieses Buch deutlich besser gefallen als das Zigeunermädchen, obwohl dieses Buch für mich eindeutiger für junge Leser geschrieben ist.
#PanterraNova:dieSuche #NetGalleyDE #FarinaEden #KathrinliebtLesen

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60 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Better Life - Zerstört

Lillith Korn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.05.2016
ISBN 9783959911887
Genre: Romane

Rezension:

Die Handlung spielt in Berlin und die Hauptpersonen sind alle erwachsen, dieses Buch ist also endlich mal weder amerikanisiert noch auf eine sehr junge Zielgruppe ausgerichtet.

Der Schreibstil ist temporeich, die Sätze eher kurz und die Sprache knapp aber doch mitreißend. Die im Buch beschriebene Zukunft ist technikorientiert und computergestützt, aber die handelnden Personen verstehen die Technik genauso wenig wie unsereins und agieren mit Rolldisplays und eingepflanzten Chips so selbstverständlich wie wir mit unserem Smartphone.

Die Technik rund um Löschung und Hirnveränderung geschieht auf der Basis eines Computerprogramms und Zoe agiert auch innerhalb des Programms und im Hirn eines angeschlossenen Menschen wie in einem Computergadget.

Für mich war der zweite Band ein wenig stärker als der erste, quasi knapp 4 und gut 4 Sterne.

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170 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

ausgelöscht, betterlife, better life, better life: ausgelöscht, dystopie, gedächtnisverlust, geheimnis, gehirn, gut geschrieben, lillith korn, marvin, science fiction, spannung, zoe, zukunft

Better Life

Lillith Korn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 15.12.2015
ISBN 9783959910880
Genre: Romane

Rezension:

Die Handlung spielt in Berlin und die Hauptpersonen sind alle erwachsen, dieses Buch ist also endlich mal weder amerikanisiert noch auf eine sehr junge Zielgruppe ausgerichtet.

Der Schreibstil ist temporeich, die Sätze eher kurz und die Sprache knapp aber doch mitreißend. Die im Buch beschriebene Zukunft ist technikorientiert und computergestützt, aber die handelnden Personen verstehen die Technik genauso wenig wie unsereins und agieren mit Rolldisplays und eingepflanzten Chips so selbstverständlich wie wir mit unserem Smartphone.

Die Technik rund um Löschung und Hirnveränderung geschieht auf der Basis eines Computerprogramms und Zoe agiert auch innerhalb des Programms und im Hirn eines angeschlossenen Menschen wie in einem Computergadget.

Für mich war der zweite Band ein wenig stärker als der erste, quasi knapp 4 und gut 4 Sterne.

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141 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

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Bin hexen

Liane Mars
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.09.2017
ISBN 9783959918145
Genre: Fantasy

Rezension:

Bin hexen, wünscht mir Glück von Liane Mars

Erscheinungsdatum 1.9.2017 gelesen als Softcover im Juli 2018, gebraucht getauscht

Genre: Liebesgeschichte und Fantasy

Warum fühlt P sich nur so von L angezogen, obwohl sie ganz genau weiß, dass dieser ihr auf keinen Fall gut tun wird. Warum interessiert sich L, der knallharte, logische aber eindeutig auch Exzentrische Erfolgsmensch für die durchgeknallte P. Ist es nur Sex oder steckt mehr dahinter?

Naja, zwar hätte dieser Covertext auch gepasst, hätte mich aber definitiv vom Buch abgehalten. Denn vor allem spielt dieses Buch in einer Welt, die neben den "normalen" Menschen auch Hexen beherbergt, die jede mit einem menschlichen Zwilling magisch verknüpft sind. Nur Magie ist auch nicht das, was wir immer so erwarten.

Der Schreibstil ist schön zu lesen, die Geschichte ist ein wenig schräg, aber sehr humorvoll. Mir persönlich war die Dosis Liebe und Sex ein wenig zu viel, aber nichtdestotrotz gelungen.

Dieses Buch ist geeignet, wenn man Bad Boy-Geschichten in einem völlig anderen Umfeld lesen möchte, Fantasy auch mit Humor mag oder einfach gute Ideen gut geschrieben lesen möchte!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Avani

Nikolaus Fahrner
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.07.2018
ISBN 9783746741956
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Avani - eine neue Welt von Nikolaus Fahrner

Erscheinungsdatum: 8.04.2018

gelesen als ebook (kindle) im Juli 2018, gratis zur Verfügung gestellt vom Autoren

Genre: Jugendroman

Die Geschichte um die Besiedelung der großen Insel Avani behandelt den Konflikt der weißen Neusiedler mit den farbigen Einwohnern. Themen wie Sklaverei und gerechte Herrschaft werden angesprochen.

Die Geschichte behandelt in einfachem, flüssigem Schreibstil eine recht klassische Geschichte der Neubesiedelung einer unbekannten Welt. Obwohl die Geschichte vom Schreibstil und der Sprache für sehr junge Leser geeignet ist, werden vielschichtige Fragen gestreift. Einige Personen sind Stereotype, d.h. ganz typisch als besonders gute oder besonders böse Menschen dargestellt, die Mehrzahl der handelnden Personen ist aber vielschichtiger und kann auch zwischen bösem und gutem Verhalten wechseln. Die Geschichte ist ziemlich kurz und lässt sich schnell hintereinander weglesen. Der Ablauf ist zwar chronologisch korrekt, nur die Dauer für den Aufbau einer Siedlung inklusive erster Steinhäuser, Versklavung der Eingeborenen und Aufbau der entsprechenden Strukturen erscheint mir doch viel zu kurz. Dies fällt besonders auf, da die einzelnen Kapitel erwähnen, zu welchem Datum sie spielen.

Gestört hat mich die auffallend hohe Zahl kleiner Fehlerchen, die einzeln zwar auftreten können, aber für ein solch kurzes Buch doch so gehäuft den Lesefluß störten.

Insgesamt ein nettes Buch für zwischendurch!

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43 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Die Tochter des Pianisten

Lilian Kim
E-Buch Text: 305 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 05.07.2018
ISBN B07DTJ5KNT
Genre: Romane

Rezension:

Die Tochter des Pianisten von Lilian Kim

Erscheinungsdatum: 4.7.2018, gelesen im Juli 2018 als ebook (Kindle) zur Verfügung gestellt von der Autorin - Vorabexemplar

Genre: Belletristik, Nordkorea, Familienroman

Dieses Buch kam zu mir auf Nachfrage der Autorin, die in mehrere Rezensionen zu "asiatischen Romanen" bei mir gelesen hatte. Auch wenn mein großes geografisches Interesse verstärkt China gehört, lese ich in den letzten Jahren immer wieder interessante Bücher, die mehr oder weniger stark in den verschiedensten asiatischen Ländern verwurzelt sind. Danke erst einmal für das Rezensionsexemplar, das ich mit Freude gelesen habe.

Das Buch fällt ganz klar in zwei deutlich getrennte Teile; im ersten Teil wird Yasuko, eine Japanerin, die mit einem Amerikaner verheiratet ist, von einem japanischen Strand aus nach Nordkorea entführt. Der erste Teil enthält die Geschichte Yasukos in Nordkorea, Einblicke in das Land, die politische Situation, Begegnungen und eine Liebesgeschichte. Der erste Teil endet mit der Geburt ihrer Tochter und bricht in einer Situation ab, in der sehr viele Details unklar sind. Dieser erste Teil spielt im Jahr 1988. Der erste Teil ist recht linear erzählt, es gibt eine überschaubare Anzahl an handelnden Personen und an Perspektivwechseln.

Der zweite Teil beginnt im Jahr 2016 in Berlin, Sarah, die Tochter, wude offensichtlich von einer deutschen Familie adoptiert und weiß wenig bis garnichts über ihre Herkunft. Sie beginnt an einem Wendepunkt ihres Lebens mit der intensiven Suche nach ihren Wurzeln.

Der zweite Teil hat mich zunächst mehr interessiert, da ich die Fakten des ersten Teils kannte (Hatte in diesem Jahr "Die Entführung des Waisen Jun Do" gelesen, in der auch die Entführungsthematik vorkommt). Die Personen im ersten Teil hatten aufgrund ihrer Erfahrungen im totalitären Regime weniger Entfaltungsmöglichkeiten und waren dadurch eher sparsam in ihren Eigenschaften aufgetreten. Der zweite Teil hat mich aber zunächst in seiner Vielschichtigkeit etwas überfahren. Es waren mir ehrlich gesagt zuerst zu viele Erzählstränge, die sich in den Kapiteln abwechselten und die Zuordnungen schwierig machten. Nach und nach entwirrten sich aber die meisten Beziehungen und nur wenige Fragen blieben am Ende offen. Mir war zwar recht früh klar, wie die Geschichte hinsichtlich Mutter und Beziehung ausgehen würde, aber der Weg dahin, der nach und nach die Fragen klärte, hat mir gut gefallen.

Ich mag Sarahs Humor: "Sieh mal, hätte Frodo mit Sauron gemeinsame Sache gemacht und den Ring monetarisiert, wäre das da seine Hobbithöhle!"

Andersherum finde ich Sarah Adoptivvater ein wenig zu dick aufgetragen - kann es sein, dass da eine Ursachengeschichte im Hintergrund überlegt war, die es am Ende nicht ins Buch geschafft hat? Es gibt so ein paar Andeutungen, aber ohne eine Geschichte bleibt er einfach nur sehr plakativ.
Es ist ein wenig schwierig Details über das Buch zu erzählen ohne zu spoilern, aber kurz gesagt - auch wenn in der Mitte stellenweise ein wenig Anstrengung aufkommt, bis die vielen neuen Personen sich an die richtige Stelle begeben, es lohnt sich dranzubleiben und ist im Ganzen ein gelungenes Buch. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.
#DieTochterdesPianisten #LilianKim #Nordkorea #KathrinliebtLesen

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

band 3, fortsetzung, serie

Die Reise des Karneolvogels: Die Macht des Kodex

Jeanette Lagall
Flexibler Einband: 468 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 18.02.2018
ISBN 9781983964572
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Reise des Karneolvogels (Die Macht des Kodex) von Jeanette Lagall

gelesen als (selbst gekauftes) ebook (Kindle) im Juli 2018, nachdem ich den zweiten Teil in einer Leserunde bei Lovelybooks kennenlernen durfte

Genre: Historischer Roman (Viktorianisch) mit Liebesgeschichten

Gelungener Abschluss der Trilogie, wobei ich den ersten Teil (noch) nicht gelesen habe.

Weiter geht es mit der Gauklertruppe des Wanderzirkus und mit den beiden höheren Töchtern, die vor der gesellschaftlich notwendigen Ehe in den Zirkus geflohen sind.

Doch die zurückgekehrte und standesgemäß verheiratete Myra musste im zweiten Buch erfahren, dass ihr Ehemann tatsächlich bereits verheiratet war. Gefühlsmäßig kein Problem aber für ihre gesellschaftliche Position ein Desaster. Wie gut, dass sie die Querelen bei einer reizenden und unkonventionellen Dame abwarten kann, die als einzige die Details ihrer Ehe kennt. Doch der Ehemann, der seine Rehabilitation und die Wiedervereinigung mit seiner Frau und Tochter in Italien sucht, gerät in Intrige und Entführung und kann und soll von den vereinten Kräften des Wanderzirkus gerettet werden.

Dieser Teil der Trilogie hat mir noch besser gefallen als die Stadt der Gaukler. Die Personen sind ausgefeilter, zum Teil reifer und obwohl sie in dem historischen Umfeld agieren, wirken sie doch immer wieder erstaunlich modern. Existenzängste bzw. Ängste dem geliebten Menschen kein würdiges Leben bieten zu können, Frauenrechte und gesellschaftliche Unterdrückung, Homosexualität, Elend und Verarmung - all diese Themen und noch viele mehr tauchen in diesem Buch auf.

Die Personen sind in alle Vielschichtigkeit meist reifer als im vorherigen Buch. Sie haben sich weiter entwickelt und bleiben auch oft sehr lernfähig. Das Buch besticht durch viele Details, bauliche in Spanien, rechtliche, ja sogar typische gute und schlechte Vorzeichen. Die Geschichte schlägt einen großen Bogen, zahlreiche Details spielen hinein und am Ende ist das Geschehen tatsächlich rund zum Ende gelangt. Mir persönlich waren es gegen Ende ein wenig zu viele romantische Details, ebenso wie ich auch das Cover für mich weniger gelungen finde als im zweiten Buch. Gutaussehende Hauptdarsteller in Büchern stelle ich mir einfach lieber anhand der Beschreibung vor als sie per Bild vorgelegt zu bekommen. Andersherum ist das Buch aber durch die romantischen Handlungsstränge natürlich auch für die Leser gut geeignet, die neben der Spannung auch die Gefühle in der Handlung ausführlich genießen möchten.

#DieReisedesKarneolvogels #DieMachtdesKodex #JeanetteLagall #KathrinliebtLesen


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256 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

drachenmond, drachenmond verlag, ein himmel aus lavendel, fantasy, fluch, gabe, gefallene engel, hoch lebe avize, kleider, lavendelfelder, marlena anders, maske, masken, phönix, venedig

Ein Himmel aus Lavendel

Marlena Anders
Flexibler Einband: 284 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 12.10.2016
ISBN 9783959919159
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Himmel aus Lavendel von Marlena Anders

Gelesen als Softcover, im Juni 2018, das Buch war Teil meiner Drachenmondbox, die ich mir zum Geburtstag selbst geschenkt habe

Genre: Fantasy

Eine Stadt fast wie Venedig, Masken und Gondeln, Magie unterschwellig und offensichtlich, ein furioser Beginn als Phoenix aus der Asche.

Das Buch ist, wie die meisten Bücher der Drachenmondverlages erst einmal sehr schön. Tolles Cover, liebevolle Verzierungen im Buch.

Die Geschichte ist schön geschrieben, flüssig, saugt ins Lesen ein, die Charaktere umschmeicheln oder stoßen ab. Der Inhalt und ebenso die Hintergründe der beschriebenen Welt entwickeln sich nur ganz allmählich. Der Leser bleibt erst einmal dumm, tastet sich nach und nach hinein, versteht allmählich und wird bei Wendungen genauso überrascht wie die handelnden Personen. Das Buch ist sehr sinnlich geschrieben, wobei ich damit meine, dass alle Sinne angesprochen werden, Farben, Stoffe, Düfte alles ist intensiv geschildert, Blumen, Masken, Kleider.

Es liest sich gut, aber es endet in einem Konflikt, endet bei Fortsetzung folgt. So sehr das heute typisch ist, so sehr ärgere ich mich, wenn das Buch diese unwesentliche Information ein Mehrteiler zu sein bis zur letzten Seite verschweigt.

Leider ist auch mehr als anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung dieses Bandes kein Hinweis zu finden, wann der zweite Teil geplant ist.

#EinHimmelausLavendel #MarlenaAnders #Drachenmondverlag #KathrinliebtLesen #Rezension

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

klarträume, staking, stalking, träume, unglückliche liebe

Die Träume, die ich rief

Daniel Möller
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.12.2016
ISBN 9783741296161
Genre: Fantasy

Rezension:

Daniel Möller "Die Träume, die ich rief"

Erscheinungsdatum 22.12.2016, gelesen im Rahmen der Facebook-Blogtour "VIELFÄLTige SommerTRÄUMErei" als ebook (Kindle) im Juni 2018

Genre: Belletristik

Henri, der eigentlich nie träumt, wird von Träumen verfolgt, in der ihn eine heiße Rothaarige fasziniert. Dumm, dass genau diese Frau ihm in der Firma als neue Mitarbeiterin zur Einarbeitung zugeteilt wird und dass er sich so gar nicht vorstellen kann für eine andere Frau als seine Sara Gefühle zu haben...

Das Buch interessierte mich, da ich von dem Autoren kürzere Geschichten wie z.B. aus der Fanzauber-Anthologie kannte und von diesen begeistert war. Thema und Klappentext habe ich im Vorfeld wenig beachtet und das Cover unter "schönes Traumfängerbild, möglicherweise Esoterik" abgespeichert.

Dementsprechend hatte ich keine Erwartung in welche Richtung die Geschichte gehen würde und leider ziemlich Probleme mich in der Geschichte einzufinden.

Das Thema Träume und Traumhandlungen ist sehr intensiv geschildert und gut recherchiert. Dennoch springt der Funke nicht über, da ich mich in Henri lange kaum hineinfühlen kann. Schuldgefühle wegen heißen Traumszenen, Schwierigkeiten den Alltag zu bewältigen und in der Firma zu funktionieren, weil die eigenen Gefühle und Nichtgefühle von Traum und Wirklichkeit nicht harmonieren? Eine Firma, in der tagelange private Internetsuche und ewig lange Kaffeepausen zusammen mit häufig abgekürzten Arbeitstagen völlig normal sind? In den Schreibstil und die Erzählweise musste ich mich auch erst einmal einfinden, speziell das detailreiche Familienleben mit Spieleabenden oder launigen Abendbroten, Einschlafritualen und vielen anderen Details, habe ich stellenweise nur als Füllsel empfunden. Bis so etwa 2/3 des Buches war für mich kaum eine der Figuren als Mensch greifbar, Beweggründe schwierig einzuordnen und Handlungen weder wichtig noch vorhersehbar. Henri war zu blaß, Sara und die Kinder wirkten eher wie Beiwerk und Dekoration, der Kollege mit seiner Internetliebe war für mich ein Kandidat für eine anstehende Katastrophe, der Chef ein Klischee und Irina gerade in ihrer Schönheit und Erotik farblos.

Als dann aber die Eskalation sich aufbaute und geschah, fielen für mich die Teile der Geschichte an ihren Platz und alles wurde zwar nicht realistischer, aber rund.

Dieses Buch ist nicht esoterisch, Träume, Traumdeutung und das aktive Handeln im eigenen Traum wird sehr fundiert betrachtet und die Möglichkeiten und Grenzen des aktiven Eingreifens sind gut geschildert.

Ansonsten behandelt das Buch eine klassische Thrillersituation in einem deutschen Umfeld, allerdings entwickelt sich der Spannungsbogen sehr lange nur im Kopf der Hauptperson und im Unterschied zu anderen Thrillern ist die Bedrohung für mich von außen eher nicht nachvollziehbar.

Schwierig fand ich, da ich meist andere Genres lese, die ausführliche Selbstbetrachtung des Gefühlslebens und den hohen Ehrenkodex, den Henri sich selbst zu diesem Thema zuordnet.

Das Buch einzuordnen und zu bewerten fällt mir eher schwer, weil ich befürchte dem Buch nicht ganz gerecht zu werden. Leser, die Beziehungsthemen auch abseits vom Mainstream lesen, werden sich in diesem Buch sicher besser wiederfinden als ich, auch wenn ich mich in der Summe dann doch gut unterhalten gefühlt habe.

#DanielMöller #DieTräumedieichrief

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 8 Gruppen, 14 Rezensionen

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Die Reise des Karneolvogels: Die Stadt der Gaukler

Jeanette Lagall
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 12.03.2017
ISBN 9781542477741
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Jeanette Lagall - Die Reise des Karneolvogels, 2. Buch der Trilogie
Erscheinungsdatum 12.3.2017, gelesen im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks im Juni 2018
Mir ist aktuell sowohl der erste als auch der dritte Band nicht bekannt.
Genre: Historischer Roman, Liebesgeschichten
Dieses Buch ist ganz eindeutig das mittlere einer Trilogie und es verhält sich auch so ;-) Zahlreiche Fäden sind am Ende lose, zahlreiche Fragen unbeantwortet, Beziehungen offen und unklar. Begonnen habe ich das Buch mit dem Wissen, dass mir der erste Band fehlt. Das war jedoch nicht störend im Lesefluß. Auch ohne die sicher reizvolle erste Geschichte habe ich mich in das Buch sehr schnell einfinden können und auch die Vielzahl der Personen war - nicht nur durch das gute Personenregister am Buchende - kein Problem.
Das schönste an diesem Buch sind die Menschen. Alle, auch die Nebendarsteller und die Unsympathischen sind ungeheuer detailreich und liebevoll ausgestaltet. Spitznamen und ironische Berufsbezeichnungen (Brunftlöscherin) gefallen mir sehr gut. Die Situation rund um die Gaukler, die Gefahren durch den verlorengegangenen Karneolvogel sind ebenso klar und nachvollziehbar geschildert, wie das nervige Leben einer anständigen viktorianischen Ehefrau.
Die Personen in allen liebevollen Details haben mir am Besten gefallen, nervig hingegen war für mich der recht hohe Anteil an Liebeswirren und Liebeskummer. Wer diese Themen mag, schön, mich nerven diese Themen in Büchern leider und so ganz erfolgreich schafft die Autorin nicht, dies nicht zu sehr in den Vordergrund zu schreiben.
Dafür hat sie ein umso besseres Händchen beim Thema Klischees, einige tauchen auf und werden bevor sie unangenehm auffallen angenehm gebrochen.
Das einzige wirkliche Manko des Buches liegt für mich in der Unabgeschlossenheit. Da dieses Buch in der Leserunde bewußt auch für Leser vorgeschlagen wurde, die den ersten Band nicht kennen, habe ich erwartet, dass das Buch zwar auf den Folgeband neugierig macht, aber diesen nicht zwingend erfordert. Leider ist das ein Irrtum, das Ende des Buches ist geografisch und nicht inhaltlich gewählt, allzu viele Geschichten sind begonnen, allzu viele Fragen bleiben offen. schade.
Das Lesen hat Spaß gemacht, aber ich hatte gehofft, dass ein paar mehr lose Enden mit dem Buchende abgeschlossen sind.
#DieReisedesKarneolvogels #JeanetteLagall #Rezension #KathrinliebtLesen

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384 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension Children of Blood and Bone von Tomi Adeyemi

Erscheinungsdatum 27.06.2018 gelesen im Rahmen der Netgalleychallenge im Mai 2018 als ebook (Kindle)

Genre: Fantasy, Young Adult

In der Welt der Children of Blood and Bone-Trilogie ist die Magie vernichtet worden und alle magisch begabten Erwachsenen. Nur Kinder im Alter unter 13 Jahren also vor dem Erwachen der Magie und magisch nicht begabte Menschen haben überlebt. Nur die Kinder in denen magische Erbanlagen schlummern, die niemals erwachen können, sind für jeden erkennbar durch ihr weißes Haar.

Zélie zum Zeitpunkt der Geschichte etwa 17, erinnert sich genau an den Tod ihrer Mutter, ermordet von des Königs Soldaten, vor 11 Jahren. Hätte es damals noch Magie gegeben, so ist sie sich sicher, hätte die Mutter überlebt. Nun bleibt sie als einzige Weißhaarige der Familie, Ursache für Strafe, Sondersteuern und Verfolgung und gleichzeitig durch ihr aufbrausendes Gemüt und ihre scharfe Zunge zusätzlich in selbst verschuldeter Gefahr.

Das Buch wird im Wechsel von den verschiedenen Hauptdarstellern erzählt und wechselt die Perspektive sehr glaubhaft. Gerade die Vorurteile der unterschiedlichen Personengruppen bekommen dadurch einen stetigen Spiegel vorgehalten und man ist gezwungen sein Urteil über das Geschehen wieder und wieder zu hinterfragen. Alle Personen haben Licht- und Schattenseiten, niemand ist nur gut oder nur böse, dem wir in diesem Buch so nahe kommen, dass wir seine/ihre Motivation betrachten können.

Mich hat die Geschichte sehr schnell in den Bann gezogen, gerade weil ich mich hier den Personen schrittweise nähern kann und muss. Die persönlichen Geschichten hinter der Geschichte fließen nach und nach in die Erzählung ein und machen uns mit den Personen vertraut.

Zélie, Amari, Tzain sind Helden mit Ecken und Kanten, Vorlieben und Abneigungen und einer sich entwickelnden Beziehung untereinander. Das Buch verfolgt einen Erlösungsmythos, enthält einen eindeutigen Gegner und hat klar und sichtbar voneinander abgegrenzte Bevölkerungsgruppen (Farbton der Haus, normale/weiße Haare), aber die Geschichte bleibt nicht in der stereotypen Ausgangssituation, sondern entwickelt sich weiter. Toller Start einer Trilogie, ich bin gespannt wie es weitergeht.

#ChildrenOfBloodAndBone #NetGalleyDE #Netgalleydechallenge

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

geschlechterlos, vielkörperlichkeit

Die Auflösung

Benjamin Rosenbaum , Wolfgang Thon
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2018
ISBN 9783492704670
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Auflösung von Benjamin Rosenbaum

Erscheinungsdatum 02.05.2018, gelesen dank netgalley im Juni 2018 als ebook (kindle)
Genre: Science Fiction
In einer zukünftigen Welt irgendwo in ferner Zukunft haben sich alle grundlegenden Aspekte geändert. Das Leben dauert sehr lange, die Kindheit Jahrzehnte, Männer und Frauen gibt es nicht mehr und jedes Wesen lebt, denkt und reagiert in mehreren Körpern. Beziehungen werden in Kohorten geführt... Die Gesellschaft scheint stabil zu sein und ist vor allem erschreckend öffentlich. Privatsphäre ist fast völlig unbekannt, allenfalls eine Privatsphäre innerhalb der Familie für Teile des Lebens ist denkbar. Die Hauptperson gerät mit ihrem guten Freund in eine Theateraufführung aus der sich zunächst eine große Followerzahl generiert und die dann...
Bei der Hälfte des Buches habe ich mir folgende Notiz gemacht: Ich kann nicht einschätzen, ob mich dieses Buch fasziniert oder abstößt.
Es gibt keine Geschlechter, aber Säuglinge werden gegendert. Bail und Staid und in der Auswirkung ähneln sie wieder Geschlechtervorurteilen. Die Verwendung der Pronomen im Buch ist verwirrend. Es gibt merkwürdige Familienstrukturen, totale Überwachung, keine Privatsphäre, mehrere Körper mit einem Bewußtsein an mehreren Orten.
Das Buch ist einerseits sprachlich einfach und gut zu verstehen, besteht aber andererseits überwiegend aus fremden Begriffen oder schrägen Formulierungen. Hier ein typischer Beispielsalz: Weil Shrias Mutter, Sangh Tenrik Fnax vom Namensverzeichnis Türkisfarbener Bockshornklee-5 den Reaktanz-Koordinator der Nachbarfamilie zum Duell herausgefordert hat!
Alles verstanden?

Aber genauso ist das halbe Buch und trotzdem faszinierend und interessant, gesellschaftskritisch und zukunftsorientiert. Es diskutiert Werte, Beziehungen und Selbstdefinitionen. Aber es ist anstrengend und nicht mal eben nebenbei lesbar.
Schräg finde ich die Preisstruktur. Das gedruckte Buch ist nur 1 Cent teurer als das ebook
#netgalleyde #DieAuflösung #BenjaminRosenbaum

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279 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cat & Cole von Emily Suvada

Erscheinungstermin 19.06.2018 gelesen als ebook (kindle) dank netgalley im Rahmen der netgalleychallenge

Genre: Fantasy/Science Fiction laut Verlag Young Adult

Das Thema des Buches ist Gentec, Apps, DNAtec, d.h. programmierbare DNA in Verbindung mit einem 100% tödlichen Virus

Die Hauptperson CAT (Hackername Wildkatze) kann wegen einer Allergie nur wenige Basisfunktionen nutzen. Sie ist eine der wenigen, die außerhalb der Sicherheit der Bunker in der Freiheit lebt. Seit 2 Jahren ist der Virus eine tödliche Gefahr.

Am ersten Tag sind Infizierte ansteckend, am 2. Tag wirkt ihr Fleisch immunisierend bis sie am Ende des zweiten Tages in einer tödlichen Wolke explodieren und alle Nicht-Immunisierten im Umkreis einer Meile infizieren.

Cat erfährt, dass nur die die vom Vater entwickelte Impfung entschlüsseln kann.

Warum und warum ist dies die einzige Chance für die Menschheit? Teilt Cat gemeinsames Wissen mit ihrem Vater oder geht es um gemeinsame Fähigkeiten/Unfähigkeiten, die als Schlüssel dienen.

Das Buch beginnt intensiv, die Hauptperson Cat ist mir direkt sehr nah. Dies ist eines der wenigen Bücher, wo das jugendliche Alter nicht aufgesetzt und für die Zielgruppe aufbereitet wirkt, sondern stimmig ist. Cat ist besonders, besonders genial und gleichzeitig durch die Beschränkungen durch ihre Allergie besonders eingeschränkt.

Sie lebt seit zwei Jahren im Überlebensmodus, vertraut nur einer Nachbarin und dem Wort ihres Vaters, dass sie auf keinen Fall in den Bunkern Schutz suchen darf.

Das Zitat "Er wollte, dass ich mein Leben zu meinen eigenen Bedingungen führen kann", hat mich trotz der Kombination mit dem Elend der ständigen Angst und Ausweglosigkeit, sehr angesprochen. Freiheit steht höher als Komfort - aber es drängt sich die Frage auf, welche Erinnerung an den Vater echt ist.

Das Buch enthält Verweise auf Computertechnik und Genetik, verbindet beides in eine neue Wirklichkeit. Die Personen sind vielschichtig und nicht sofort durchschaubar. Die Sprache ist klar und und leicht technisch.

Mir hat das Buch riesengroßen Spaß gemacht. Von allen Challengebüchern war dies bisher mein Hit. Es ist spannend, hat überraschende Wendungen, das Tempo zieht einen mit, aber überfährt nicht. Nicht mit jedem Protagonisten bin ich leicht und schnell warm geworden, aber das gehört zu einem guten Buch dazu! Das Ende könnte auf einen Mehrteiler hindeuten, das finde ich ein wenig schade, da ich Einzelbände vorziehe.
#Cat&cole #NetGalleyDE #Netgalleydechallenge

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Power Women - Geniale Ideen mutiger Frauen

Andreas Jäger
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845828626
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Power Woman - geniale Ideen mutiger Frauen von Andreas Jäger

Erscheinungsdatum 18.06.18 gelesen als PDF-Datei dank netgalley im Mai 18

Genre: Sachbuch, Sachbuch für Kinder

Dieses Buch ist zuallererst schön. 25 Frauen der Geschichte werden mit einer kurzen Biographie vorgestellt, liebevolle Illustrationen stellen sie kurz vor und am Ende jeder Frauendarstellung wird eine Alltagsfrage aus dem Leben der Buchzielgruppe im Sinne der dargestellten Frau beantwortet.

Das Buch ist sehr schön anzusehen, die Illustrationen sind ansprechend und die dargestellten Frauen gut zu erkennen. Zusätzliche Zitate aus dem Leben der abgebildeten Frau unterstützen das Ganze.

Die Auswahl ist sehr bunt: Kleopatra, Katharina die Große, die Trung-Schwestern, Florence Nightingale, Marie Curie, Michelle Obama, Malala und, und, und. Frauen aus vielen wichtigen Bereichen, die ich zum Teil auch nicht kannte, werden vorgestellt. Bei 25 Frauen fehlen naturgemäß viele, aber das ist für dieses Buch absolut in Ordnung.

Schwierigkeiten hingegen macht mir die Sprache und die tatsächliche Zielgruppe. Ich empfinde den Schreibstil der einzelnen Geschichten sehr eindimensional und simpel, eher für Grundschulniveau, während die geballten geschichtlichen Informationen eher Jugendliche treffen könnten. Da ist für mich keine Balance zwischen Inhalt und Sprache.

Die was würde die Powerfrau XY tun-Fragen, wenn sie (gemobbt wird, Probleme in der WhatsApp-Gruppe hat ....), waren mir nach den ersten 2-3 Einträgen nur noch peinlich.

Entweder waren die Antworten recht an der geschichtlichen Person vorbei oder die Erklärung sagte direkt: Ich kann nicht sagen, was XY machen würde, vermute aber. Der Ansatz ist nach meinem Empfinden zu anbiedernd an die Erfahrungswelt der Jugendlichen, wie sie der Autor einschätzt. Da, wo die Powerfrau eine analoge Erfahrung gemacht hat, wirkt es einigermaßen stimmig, aber in den meisten Fällen sind die Beispiele gekünstelt oder die Fragen wiederholen sich in wichtigen Teilen.

Rein praktisch ist für mich die optische Wirkung eingeschränkt, da ich das Buch digital gelesen habe und daher die Wirkung doppelseitiger Bilder schlecht einschätzen kann. Trotzdem war die Optik das große Highlight des Buches.
#PowerWomen-genialeIdeenMutigerFrauenWomenPowerGirlPowerHeforSheRebelWomen #NetGalleyDE

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 57 Rezensionen

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Sprichst du Schokolade?

Cas Lester , Christine Spindler , Kate Forrester
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 18.06.2018
ISBN 9783845827353
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Sprichst du Schokolade? von Cas Lester und Kate Forrester
Erscheinungsdatum: 16.06.18, gelesen im Juni 2018 dank netgalley - leider war das Buch nur als PDF verfügbar, daher mit Mühe auf dem Handy gelesen.
Genre: Kinderbuch
Josie ist 12 und kann nicht besonders gut lesen und schreiben. Sie ist Legasthenikerin und die Buchstaben verdrehen sich für sie komisch. Außerdem scheint ihre beste Freundin Lily gerade Kara viel lieber zu mögen. Dann kommt Nadima in die Klasse. Sie kann kein englisch, aber Josie versucht trotzdem ein Gespräch mit ihr.
Als ich die Buchbeschreibung mit der ersten Unterhaltung mittels Schokolade gelesen habe, wollte ich dieses Buch sehr gerne lesen und rezensieren. Ich erwartete ein Kinderbuch über Freundschaft und Fremde und Süßes und ich bekam viel mehr.
Ja, es geht um Fremde und Freundschaften, um Süßigkeiten und Schulschwierigkeiten, um Vorlieben und Abneigungen, um kluges Verhalten und um dumme Reaktionen.
Das Besondere an diesem Buch sind die Menschen, denn alle haben gute und schlechte Eigenschaften, entscheiden mal vorschnell und sind dann wieder großzügig und genial. Es gab sehr wenig Stereotype und die, die es gab, wurden alle wieder aufgebrochen.
Jungs sind halt so, aber trotzdem ist es eine Ehre, wenn man zum Bruder ehrenhalber ernannt wird.
Das Buch geht ungeheuer sensibel um mit den kleinen und den großen Sorgen, mit echten Problem und echt selbstgemachten. Ich habe das Buch als bereichernd auch für Erwachsene empfunden.
Was ich nicht leisten kann, ist die Zielgruppe bezüglich des Alters einzugrenzen, denke aber irgendwo zwischen 10 und 12 je nach Kind wird das Buch interessant.
Unbedingte Leseempfehlung!
#SprichstDuSchokolade? #NetGalleyDE #KathrinliebtLesen #Rezension

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

diktatur, folter, lange bücher, nordkorea, pulitzer, pulitzerpreis, pulitzer-preis, pulitzerpreis 2013, regierung, roman, schicksal, skurril, strafgefangenenlager, straflager, unterdrückung

Das geraubte Leben des Waisen Jun Do

Adam Johnson , Anke Caroline Burger
Flexibler Einband: 685 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 16.06.2014
ISBN 9783518465226
Genre: Romane

Rezension:

Das geraubte Leben des Waisen Jun Do von Adam Johnson

Erscheinungstermin: 16.6.2014 gelesen als gebrauchtes Taschenbuch (rebuy) im Februar bis Juni 2018

Genre: Gegenwartsliteratur, politische Literatur

Wie schon aus dem Lesedatum ersichtlich, ist mir dieses Buch zu lesen nicht durchgehend leicht gefallen. Ende Februar habe ich die Hälfte des ersten Teils gelesen, das Buch aber dann für gut 3 Monate zur Seite gelegt. Auch nachdem ich es jetzt doch relativ schnell zuende gelesen habe, fällt mir die Bewertung nicht leicht. Für mich teilt sich dieses Buch in 3 Teile.

Die ersten beiden Teile erzählen von Jun Do, dem Waisen bzw. Mitbewohner eines Waisenhauses, der von allen als Waise behandelt wird. Die Kindheit und Jugend wird zwar überzogen, aber dennoch gut lesbar und spannend beschrieben. Als Erwachsener wird Jun Do wie andere Waisen in besonders riskanten Bereichen eingesetzt: Als Tunnelbauer nach Südkorea, als Entführer von geeigneten Personen z.B. in Japan und als politischer Funker. Dieser Bereich, für mich der zweite Teil von drei Teilen, hat sich extrem gezogen. Er war weder realistisch, noch überzeichnet mit realer Basis noch so überdreht unterhaltsam wie der letzte Teil. Hier habe ich eine längere Pause eingelegt, bevor ich das Buch weiter und zuende gelesen habe.

Im dritten Teil gibt es einen Perspektiv/Personenwechsel und diverse Sprünge zwischen verschiedenen Zeitstrukturen. Dieser Teil ist fantasievoll, abgedreht und trotz aller Brutalität unterhaltsam.

Für mich hätte die zweite Hälfte des ersten Buchteiles deutlich gekürzt werden sollen, der Rest macht den Buchpreis für den Autoren nachvollziehbar.

Was das Buch definitiv nicht ist: Ein realistischer Roman über die Verhältnisse in Nordkorea - aber das Buch ist auch keine rein abgedrehte Fiktion, sondern irgendetwas dazwischen, das zum Nachdenken auffordert.

#DasgeraubteLebendesWaisenJunDo #AdamJohnson #Rezension #KathrinliebtLesen

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

drachenmond verlag, dystopie, endzeit, gabe, game, jugendbuch, kampf, krieg, leben, liebe, love, lovestory, paralellwelt, theresa sperling, tiefenwelt

Tiefenwelt

Theresa Sperling
Flexibler Einband: 370 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 25.03.2017
ISBN 9783959913430
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Tiefenwelt - Zwei Leben von Theresa Sperling

Erscheinungsdatum: 25.03.2017 gelesen als Softcover im Juni 2018, erhalten in der Drachenmondbox

Genre: Young Adult, Dystopie, Science Fiction

Lenyo lebt mit seiner Familie in der elenden und verarmten Nordstadt. Als sein Lehrer ihm von den Rebellen der Tiefenwelt erzählt, flieht er zu ihnen und versucht das Leben zu ändern.

Da ich vorab nur die Leseprobe, aber weder Klappentext noch Rezensionen kannte, hat mich der Twist am Ende des Buches sehr überrascht.

Vorher war das Buch für mich eine gelungene Geschichte, leider mal wieder mit Teenager-Protagonisten, aber auch mit gelungenen erwachsenen Figuren. Die Personen sind überzeugend aufgebaut und wirken überwiegend echt. Die Menschen, die eher wie Abziehbilder wirken, tuen dies ganz klar durch die Augen von Lenyo bzw. dem Rest seiner Familie. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, enthält aber wechselnde Perspektiven. Lenyos Familie wird begleitet und die Erzählung enthält kein Wissen, das sie nicht persönlich haben könnten. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte entwickelt einen Sog zu lesen und hat mich ziemlich überzeugt.

Ziemlich, weil einige Ereignisse nur durch gewaltige Zufälle ineinander passen, bis der große Twist auch diese Fragen klärt. Leider fand ich die Wendung, obwohl sie die Geschichte rund machte, als einzigen Teil etwas dünn erzählt.

Bis dahin fand ich das Buch überzeugend und da mich Cover und Aufmachung beim Drachenmondverlag begeistern, habe ich mich gefreut dieses Buch über die Box gedruckt statt als ebook zu haben.

Leider hat mich hier aber das Leseerlebnis des gedruckten Buches so enttäuscht, dass ich dieses Buch nur für Leser mit guten Augen gedruckt empfehlen kann. Ich bin über 50 und trage eine aktuelle Brille (1 Monat alt). Dieses Buch wechselt mit der Perspektive den Schrifttyp und die Schrift in der die Geschichte der Familienangehörigen geschildert wird, ist eher zu raten als zu lesen. So habe ich z.B. einen Schreibfehler eines Namens gelesen, der sich fotografiert und vergrößert als ! nach dem Namen herausstellt. Ich mag gedruckte Bücher, aber nur wenn die Schrifttype lesbar ist!

#Tiefenwelt #TheresaSperling #Rezension #Drachenmondverlag #KathrinliebtLesen

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82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Das Jahrhundertversprechen

Richard Dübell
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289663
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Jahrhundertversprechen von Richard Dübell

Erscheinungsdatum 08.06.2018, gelesen dank netgalley als ebook im Juni 2018 (Kindle)

Genre: Historischer Roman - Letzter Teil einer Trilogie

Die Geschicht läßt sich ohne Kenntnis der Vorromane lesen!

Kurzvorstellung bei Netgalley: Berlin in den Zwanziger Jahren: Der atemlose Tanz auf dem Vulkan

Die Weimarer Republik 1921: Der erste Weltkrieg ist seit drei Jahren zu Ende und wirft dennoch lange Schatten, auch auf die Familie von Briest. Otto und Hermine von Briest stehen kurz vor dem Bankrott. Ihre Tochter Luisa hofft auf eine Karriere beim Film. Trotz Inflation und Wirtschaftskrise strömen die Menschen in die Varietés, die Lichtspielhäuser und auf die neu entstandenen Autorennstrecken. Dort versucht sich Max Brandow zu beweisen, der Ziehsohn der Briests. Otto und Hermine haben ihn vor einem Ende in der Gosse bewahrt. Max bindet ein Versprechen an die Briests und vor allem an Luisa, dem er alles unterordnet – auch sein persönliches Glück. Den Rausch der Geschwindigkeit sucht auch Sigurd von Cramm, dessen Familie mit den Briests seit Generationen verfeindet ist. In den extremen politischen Strömungen der Zeit findet er eine neue Heimat – und eine Möglichkeit, den Untergang der Briest voranzutreiben.

Bücher, die in der Anfangszeit des 3.Reichs spielen, habe ich einige gelesen, die Zeit zwischen den Weltkriegen ist für mich eher weniger bekannt, da diese auch damals im Geschichtsunterricht wegfiel.

1921 Unruhen, Angriffe auf offener Straße bis hin zu Schüssen auf Kinder, die Situation wird eindringlich geschildert und erklärt, warum der Berliner-Straßenjunge Max in die Adels- und Detektivfamilie von Briest aufgenommen wird. Einige Jahre später, Max ist Mechaniker geworden und träumt vom Rennsport, Familie von Briest steht kurz vor dem Bankrott und Verlust des Familiengutes, kommt es zur Konfrontation mit Sigurd von Cramm, Rennfahrer und Nachkomme einer verfeindeten Familie.

Der Erzähler schafft es gut anhand der fiktiven Charaktere und der erfundenen Adelsfamilie die Situation Deutschlands an den Zwanzigerjahren darzustellen. Persönliche Feindschaften verschieben sich auf die politische Ebene, Rennsport ist lebensgefährlich, leidenschaftlich und kann doch die Fahrer nicht ernähren.

Das Buch erfreut mit vielen kleinen Details, interessanten Personen, die liebevoll ausgearbeitet sind, auch wenn sie im Einzelfall ein wenig SchwarzWeiß dargestellt werden.

So weit ich es überprüfen kann, sind die Fakten gut recherchiert, die Situation politisch und persönlich gut dargestellt und die Geschichte ist definitiv überzeugend und spannend.

Leseempfehlung für Geschichtsfans, die die Themen hautnah aufbereitet mögen, besonders im Bereich Rennsportgeschichte und natürlich deutsche Geschichte der Zeit ab 1921.
#DasJahrhundertversprechen #NetGalleyDE #RichardDübell #KathrinliebtLesen #REzension

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Miss Gladys und ihr Astronaut von David M. Barnett

Erscheinungsdatum: 28.05.2018 gelesen dank Netgalley im Juni 2018 als ebook (Kindle)

Genre: Belletristik, ein wenig Science Fiction

Miss Gladys kümmert sich um ihre Enkel, da ihr Sohn im Gefängnis sitzt. Nur leider ist sie mehr als ein wenig verwirrt und das soll sicherheitshalber keiner wissen.

Thomas Mayor fliegt zum Mars, als erster Mensch und ohne Rückfahrticket. Weil er zum richtigen Moment an der falschen Stelle war und weil er überall lieber ist als unter Menschen.

Dies Buch ist eines, das nachwirkt, eines, das Herz hat und Gewissen, Verstand und Gefühl. Das skuril ist und lebensnah mit frechen Sprüchen, guter Musik und den schrägen Ideen von Jungs, die Wissenschaft toll finden. Es gibt alte Traumata und neue Verletzungen, weise junge Menschen und verwirrte Alte.

Und nicht vergessen, es heißt Space Oddity und nicht Major Tom!
#MissGladysUndIhrAstronaut #NetGalleyDE #NetgalleydeChallenge

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