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476 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 103 Rezensionen

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Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Lincoln in the Bardo

George Saunders
Fester Einband: 367 Seiten
Erschienen bei RANDOM HOUSE, 14.02.2017
ISBN B06WGR1SD6
Genre: Romane

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72 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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The President Is Missing

Bill Clinton , James Patterson , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Droemer, 04.06.2018
ISBN 9783426281970
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Burn for Burn

Jenny Han , Siobhan Vivian
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster UK, 25.10.2012
ISBN 9781471116896
Genre: Kinderbuch

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251 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 73 Rezensionen

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Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 27.08.2017
ISBN 9783518425756
Genre: Romane

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This is Going to Hurt: Secret Diaries of a Junior Doctor

Adam Kay
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Picador, 19.04.2018
ISBN 9781509858637
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Magpie Murders: the Sunday Times bestseller crime thriller with a fiendish twist

Anthony Horowitz
E-Buch Text: 501 Seiten
Erschienen bei Orion, 06.10.2016
ISBN 9781409158394
Genre: Sonstiges

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Alice in Zombieland

Gena Showalter
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Harlequin (Uk), 05.10.2012
ISBN 9781848451575
Genre: Kinderbuch

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Darkest Part of the Forest

Holly Black
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Orion Children's Books, 14.01.2016
ISBN 9781780621746
Genre: Kinderbuch

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt

Uta Eisenhardt
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.08.2012
ISBN 9783596194506
Genre: Sachbücher

Rezension:

Als Gerichtsreporterin bekommt man schon manchmal extrem harten Tobak geboten. Da wäre der junge Mann der am Dienstag seinen Vater zersägte, das Ehepaar, welches Geld einer älteren Dame veruntreut oder der Mann der mit allen möglichen Mitteln versucht seine Frau zu vergiften. Dies sind nur Beispiele aus den vielen Verhandlungen im Buch. Jeder Fall wird spannend aufbereitet und man erfährt mit welchen Abgründen sich die deutsche Justiz manchmal beschäftigen muss.

 

Das Buch fiel mir in meiner Bibliothek des Vertrauens eher zufällig in die Finger und bei dem Titel konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Es sprach die voyeuristische Seite in mir an und ich konnte sie während des Lesens mit wohligem Schauern ausleben. Denn das alles war ja sicher zwischen zwei Buchdeckeln gebracht und auf Papier gebannt, so dass ich sollte es zu viel werden es einfach zuklappen können. Aber für die Beteiligten an den Fällen, war dies Realität. Die Angehörigen können nicht einfach das Buch schließen und zu ihrem Alltag übergehen. Manchmal verliere ich in meinem gutsituierten Leben aus den Augen, wie tief die menschlichen Abgründe sein können und wie viel Leid manche Menschen anderen zufügen, bewusst oder unbewusst. Dieses Buch holt dieses Wissen wieder an die Oberfläche und lässt mich für einen Moment innehalten, um das Leben, dass ich habe wertzuschätzen.

Aber natürlich habe ich mich beim Lesen auch vergnügt, sonst wäre ich bei all dem Leid nicht bis zur letzten Seite gekommen. Frau Eisenhardt hat einen angenehmen Erzählstil, der aber nie die schrecklichen Dinge verharmlost.

 

Vielleicht werde ich ja in meinem nächsten Leben auch Gerichtsreporterin, nur glaube ich dass man manchmal einen ganz schön guten Magen haben muss, denn auch wenn die Geschichten locker und flockig erzählt werden, die Recherche war bestimmt ein hartes Stück Arbeit.

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Tags: betrug, brandstiftung, gerichtsreporterin, morde, vergeltung, vergiftung   (6)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Everything We Left Behind: A Novel

Kerry Lonsdale
E-Buch Text: 350 Seiten
Erschienen bei Lake Union Publishing, 04.07.2017
ISBN 9781477826591
Genre: Sonstiges

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436 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 43 Rezensionen

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Grabkammer

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 18.05.2009
ISBN 9783809025405
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Mond aus Glas

Christine Spindler
E-Buch Text: 231 Seiten
Erschienen bei 26|books, Auenwald, 29.06.2014
ISBN B00LEMW1S2
Genre: Romane

Rezension:

Luna sagt der Lehrerin gern mal, wie sie sich pädagogisch wertvollen Unterricht vorstellt. Und Finn freut sich über einen Tag, an dem seine Mutter nicht mit Argusaugen über ihn wacht. Beide sind Außenseiter und fühlen sich gleich vom ersten Moment an zueinander hingezogen. Durch Finn lernt Luna endlich sich ihrer eigenen Kraft bewusst zu werden, denn bisher war sie im Schatten ihrer Schwester, die an Krebs starb. Stella war immer der strahlende Stern und Luna der blasse aber beständige Mond, angestrahlt durch Sternenlicht. Finn ist Bluter und seine Mutter macht ihn zum Außenseiter in dem sie alles überwacht was er tut, jeden seiner Tage minutiös durchplant. Durch ihre Liebe können beide wachsen und endlich ihren Platz in der Erwachsenenwelt einnehmen, auch wenn ihre Eltern nicht immer so schnell mithalten können.

Der Grund für den Kauf dieses Kindle war der das schöne Cover und ich war auch schon von Beginn an von der Schreibmelodie der Autorin überzeugt. Ich wurde nicht enttäuscht, wie sonst oft bei unbekannten Autoren. Es ist eine feinsinnige Liebesgeschichte von zwei Jugendlichen die jeder vom Schicksal ihr eigene Bürde aufgehuckt bekamen. Meine Lieblingsfigur, war aber nicht Finns Schwester, die ein sturköpfiger Wirbelwind sein kann, auch nicht Lunas Mutter, die sich vor der Lehrerin ihrer Tochter emanzipiert und ihr die Meinung geigt, nein meine Lieblingsfigur ist Lunas Tante, die eine geistige Behinderung hat und dennoch den Weitblick Lunas intellektuellen Ausführungen zu folgen. Sie hat für jede Tätigkeit und Anlass einen Song den sie summt und ich habe sie schon zu Beginn in mein Herz geschlossen. Das Ende war mir dann ein bisschen zu esoterisch, aber das Nachwort der Autorin hat mir gezeigt, dass sie sich durchaus bewusst ist, dass damit nicht alle Leser etwas anfangen können. Offensichtlich gehöre ich wohl dazu. Nichtsdestotrotz war ich natürlich froh, dass es für Finn und Luna gut ausging und die jedem Kapitel vorgestellte Poesie war auch wunderschön.

Manchmal entdeckt man hinter einem schönen Cover eine noch schönere Geschichte und das war hier der Fall.

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Tags: blutererkrankung, erwachsen werden, überbehütete kinder, verlorene geschwister   (4)
 

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19 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Two by Two

Nicholas Sparks
E-Buch Text: 496 Seiten
Erschienen bei Sphere, 04.10.2016
ISBN 9781405517522
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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What She Left

T. R. Richmond
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Michael Joseph, 23.04.2015
ISBN 9780718179366
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn ein Mensch stirbt, was bleibt dann von ihm? Die junge Journalistin Alice Salmon wird tot im Fluss gefunden. Als ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke davon erfährt, macht er es sich zur Aufgabe, ihr Vermächtnis zu wahren und ein Buch über sie zu schreiben. Dafür sammelt er jeden Schnipsel aus dem Internet und Gesprächen mit Freunden und Bekannten. Dabei stößt er jedoch nicht immer auf Verständnis, denn viele finden es merkwürdig, dass der alternde krebskranke Professor sich so für die junge Frau interessiert. Lief zwischen den beiden mehr als die übliche Professoren/Studentin-Beziehung und was verbindet Jeremy Cooke mit Alice‘ Mutter? Durch seine akribische Recherchearbeit kommt er sehr bald dahinter, dass Alice Tod wohl doch kein Unfall war und sie auch nicht Suizid begangen hat. Durch seine Krebserkrankung läuft ihm jedoch die Zeit davon und er muss sich beeilen, dass Rätsel um Alice Ableben zu lösen.

 

Im digitalen Zeitalter hinterlassen Menschen mehr Spuren nach ihrem Ableben, als in den Jahrhunderten davor. Die Idee dass ein Professor versucht, anhand von Schnipseln das Bild seiner ehemaligen Studentin zu vervollständigen fand ich toll. Es war ein bisschen schwer in die Story hinein zu kommen, denn es ist nun einmal eine Collage aus Tagebucheinträgen, Erinnerungen von Freunden und Bekannten, Zeitungsartikeln und Internetbeiträge die Prof. Cooke sammelt. Über seine Intention erfährt der Leser durch Briefe an seinen Freund und das er mal ein Verhältnis mit Alice Mutter hatte. Zuerst war ich der Annahme er täte dies, weil Alice eigentlich sein Kind war, aber nachdem er dann sich so unväterlich von ihr angezogen gefühlt hat, habe ich diesen Verdacht verworfen. Das wäre dann doch ein bisschen viel „Homo Faber“. Die Charaktere in dem Buch sind nicht wirklich sympathisch, dafür aber authentisch. Alice ist kein Unschuldslamm, sie hat eine Schwäche für Partys und Alkohol und ist eine typische Mitzwanzigerin, die ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Prof. Cooke ist ein alternder Akademiker, der es nie wirklich weit im Leben gebracht hat und der erst mit dem Buch über Alice etwas Ruhm erntet, welcher jedoch durch seine Krebserkrankung ein Ablaufdatum hat. Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, dafür eignet es sich sehr gut, weil es durch die Zusammengestückelte Struktur in kurze Abschnitte unterteilt ist. Es brachte mich auch dazu mal darüber nachzudenken, was andere sich für ein Bild von mir machen würden, nur anhand meiner Internetauftritte und ich glaube es wäre längst nicht so vollständig wie bei Alice.

 

„What she left“ ist ein Buch, das man ganz gut lesen kann, aber ich persönlich werde es wohl kein zweites Mal zur Hand nehmen, dafür hatte es zu wenig Substanz. Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung war manchmal etwas zäh und langatmig.

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Tags: collage, hinterlassenschaft, junge journalistin, recherche, soziale medien, suizid   (6)
 

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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The Immortal Rules

Julie Kagawa
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Harlequin (Uk), 04.05.2012
ISBN 9781848450943
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(204)

365 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

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Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(497)

842 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Carrie

Stephen King
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufgewachsen bei einer religiös fanatischen Mutter ist Carrie der Außenseiter in der Schule. Als sie nach dem Sportunterricht ihre Periode bekommt und nicht weiß, was da mit ihr geschieht, setzt sie sich einmal mehr dem Spott und der Häme ihrer Mitschüler aus. In sich spürt sie jedoch eine Macht und sie beginnt damit zu spielen. Sie ist der Telekinese mächtig. Zum ersten Mal hat sie die Mittel in der Hand, sich ihrer despotischen Mutter zu widersetzen. Als sie dann auch noch von ihrem Schwarm zum Abschlussball eingeladen wird, scheint es als wäre ein normales Leben für sie möglich, ein dummer Streich soll dies jedoch verhindern. All die unterdrückte Wut bahnt sich in Carrie ihren Weg und noch bevor die Nacht vorbei ist, bricht über das Städtchen Dantes Inferno herein.

Ich habe es als Teenager mit Stephen King versucht. Da fand ich „Friedhof der Kuscheltiere“ nur lahm und langatmig. Es sollten fast 20 Jahre vergehen, bis ich mich wieder an ein Werk des Großmeisters wagte und diesmal sein Erstlingswerk „Carrie“. Ich ging Vorurteilsfrei an das Buch heran und merkte, dass ich dem Schreibstil nun doch etwas mehr abgewinnen kann. Ich habe Empathie für Carrie empfunden und ich konnte ihre Wut nur zu gut nachvollziehen. Mich hat es geradezu verwundert, wie es ihr bei dem Gotteswahn ihrer Mutter und der Misshandlung schon als Kind, gelungen ist, ein vernunftbegabtes Wesen zu entwickeln. Gerade die sachlichen mitunter nüchternen Ausführungen, heben das Grauen noch deutlicher hervor. So als lauerte das Böse hinter der Nachbarshaustür auf den Leser. Etwas schwierig der Geschichte zu folgen, macht es der Erzählstil in Form von Interviews, Bücher- und Zeitungsausschnitten, da man in der Zeit ein bisschen hin und her geworfen wird. Das Ende war dann schon sehr heftig, so viel Blut und Zerstörung mochte ich mir nicht bis ins Letzte ausmalen. Ansonsten war ich überrascht wie viel besser ich jetzt den Autor verstehe. Vielleicht musste ich erst Literaturerfahrungen sammeln, um seine Werke mit anderen Augen zu sehen.

Carrie wird nicht mein Lieblingsbuch, aber es gehört zu Recht in die Riege der Weltliteratur und ich glaube ich habe meinen Frieden mit Stephen King gemacht und werde wohl doch noch ein, zwei weitere Bücher von ihm lesen.

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Tags: abschlußball, fieser streich, horror, rache, religiöse eifer, telekinese   (6)
 

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Keine Zeit für Arschlöcher!

Horst Lichter
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.11.2017
ISBN 9783548377162
Genre: Sachbücher

Rezension:

Horst Lichter, der Sonnenschein aus dem Fernsehen, lässt mit seiner Biographie „Keine Zeit für Arschlöcher“ einen Blick hinter die Fassade des Clowns zu. Der Tod seiner Mutter ist für ihn Anlass das Leben noch einmal aus einer anderen Perspektive betrachten und so erzählt er Anekdoten und Begebenheiten aus seinem bewegten Leben.

 

Das Buch fiel mir bei Primereading in die Hände. Ich bin nicht so der Biografienfan, aber weil ich Herrn Lichter ganz gerne mag, habe ich mich an das kurzweilige Lesevergnügen gewagt. Und ich konnte während ich las, seine Stimme in meinem Kopf hören. Ich erfuhr wie schwer es ihm fiel, sein Restaurant aufzugeben, aber auch welche Befreiung Loslassen bringen kann. Er lässt einen kleinen Einblick hinter die Kulisse der Kochshows zu und auch über die Charaktereigenschaften diverser Kollegen. Dabei ist er aber nie gehässig oder herablassend, sondern schildert es einfach so wie er die Dinge sieht. Frei von der Leber weg. Und wenn das Leben voranschreitet, hat man halt jeden Tag weniger Zeit für Arschlöcher. Mich hat dieses Buch beeindruckt, ebenso wie mich die lebensbejahende Art von Herrn Lichter beeindruckt.

 

Ich habe mich bei diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt und vielleicht läuft mir die erste Biografie in meiner Stammbibliothek noch mal über den Weg.  

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Tags: biografie, fernsehköche, keine zeit für arschlöcher, loslassen, tod der mutter   (5)
 

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175 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Racheopfer

Ethan Cross
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 02.10.2013
ISBN 9783838747163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ein neues Verfahren entdeckt wird Serienverbrecher zu behandeln, liegt es nahe die Theorie spektakulär unter Beweis zu stellen. Und wie könnte man das besser, als durch die Heilung des berühmt berüchtigten Serienkillers Francis Ackermann jr.? Doch das System hat Lücken. Die junge Wissenschaftlerin Jennifer sinnt auf Rache, denn sie ist Ackermann schon einmal in ihrem Leben begegnet. Leider hat ihr Plan zur Folge, dass Ackermann  sich die winzige Chance zur Flucht bietet und hinter sich her zieht er eine Spur aus Leichen und Zerstörung.

 

Ich kannte Francis Ackermann jr. schon durch den Roman „Ich bin die Nacht“ und war daher nicht wirklich überrascht von den Morden und der Gewalteskalation. Eigentlich hatte ich gehofft etwas mehr über seine Kindheit zu erfahren, denn beworben wurde diese Novella ja mit „Wie das Töten begann“ und das begann wie der erfahrene Leser weiß schon mit den frühkindlichen Experimenten seines Vaters. Aber hier wird nur erzählt, wie es dem Serienkiller gelingt aus dem Gefängnis zu entkommen, um anschließend den Tod nach draußen zu tragen. Es zeigt sich, dass das System, das dazu angedacht war Ackermann in Schach zu halten in der Theorie funktioniert hätte, aber an den menschlichen Schwächen scheitert. Es ist aber auch vermessen, zu denken einem Monster wie ihm mit ein paar psychologischen Tricks beizukommen. Und da wären wir auch schon bei meinem Kritikpunkt. In diesen Geschichten ist alles ein bisschen drüber. Es ist geradezu eine Gewaltorgie und Ackermann ist allen überlegen. Darunter leidet die Authentizität der Story, der Funke um es greifbarer zu machen, wahrscheinlicher.

 

Ein Schmankerl für zwischendurch für alle Fans von Francis Ackermann ist es allemal. Für mich war es okay, aber irgendwie so richtig befriedigend war es letztendlich nicht.

  (14)
Tags: ausbruch, mord und totschlag, psychologisches verfahren, rache, serienkiller   (5)
 

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(13)

37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die Zeichen des Todes

Michael Tsokos
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Droemer, 02.10.2017
ISBN 9783426276174
Genre: Sachbücher

Rezension:

Michael Tsokos ist Deutschlands berühmtester Rechtsmediziner und in seinem Buch „ Die Zeichen des Todes“ erzählt er einmal mehr über die spektakulärsten Fälle die so über seinen Tisch und der der Kollegen gehen. Sei es der Politiker, der in die Schlagzeilen geriet, weil er seinen Freund umbrachte und zerstückelte oder ein Arzt der sich selbst verstümmelt, um die Versicherungsprämie zu kassieren.

 

Ich habe jedes Buch, das Herr Tsokos herausgebracht hat, verschlungen. Seien es die Berichte über echte Fälle in der Rechtsmedizin oder seine Thriller Reihe um den Ermittler Abel. Es ist ein Blick hinter die Kulissen der Rechtsmedizin. Ein Berufsfeld, welches dank zahlreicher Krimiserien in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist, aber auch vielen Missverständnissen unterliegt. Daher ist es schön zu lesen, wie Rechtsmediziner wirklich arbeiten und das sie nicht nur im Dienst der Toten stehen, sondern auch der Lebenden. Dieses Buch befriedigt auch zum Teil meine Lust am Morbiden und meine Neugier zu was menschliche Wesen alles in der Lage sind. Sei es nun um mehr Geld zu bekommen oder aus Triebbefriedigung. Ich habe wieder etwas über Forensik dazugelernt, auch wenn sich die Ausführungen des Autors im Vergleich zu seinen anderen Büchern wiederholen. Die Realität ist manchmal gruseliger als alles was sich Krimiautoren ausdenken können.

 

Es war dennoch ein Lesevergnügen und Wiederholen fördert den Lernprozess. Natürlich warte ich gespannt auf weitere Werke von meinem Lieblingsrechtsmediziner.

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Tags: mord, rechtsmedizin, selbstmord, spektakuläre fälle, versicherungsbetrug   (5)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Sind Tote immer leichenblass?

Michael Tsokos
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2018
ISBN 9783426788240
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der fleißige Tatortschauer weiß wie der Hase läuft wenn es um die Arbeit eines Pathologen geht. Oder lügen all die Krimis in denen Forensiker auftauchen? Michael Tsokos klärt Irrtümer auf, die durch diverse Fernsehserien entstanden sind. Zum Beispiel erklärt er die unterschiedlichen Arbeitsfelder eines Rechtsmediziners und eines Pathologen. Das Leichen nicht immer blass sein müssen und das bei hohem Arbeitsaufkommen, Metholpaste unter der Nase dafür sorgen würde, dass der Rechtsmediziner keine Oberlippe mehr hätte.

 

Ich fand Herrn Tsokos Werk unterhaltsam, auch wenn ich die meisten Dinge schon wusste. Zum Beispiel, dass Pathologen sich eklatant von Rechtsmedizinern unterscheiden. Da ich zurzeit am Institut für Pathologie arbeite, gehört dieses Wissen praktisch zum Berufsfeld, aber oft treffe ich im Alltag Menschen, denen dieser Unterschied nicht geläufig ist und so kommt es doch manchmal zu recht skurrilen Fragen, meine Arbeit betreffend. Das Büchlein ist auch nicht umfangreich und lässt sich leicht lesen, von daher ist es ein netter Zeitvertreib für zwischendurch und sogar ich hatte AHA-Momente. Ich weiß jetzt das erwürgen, nicht erdrosseln ist. Man kann halt alt werden wie ne Kuh und lernt immer noch dazu.

 

Für Fans von Herrn Tsokos werden sich manche Passagen wiederholen, da es nicht sein erstes Buch ist, aber ich habe mich doch nett unterhalten gefühlt und wieder was gelernt.

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Tags: arbeitsumfeld, irrtümer, leichen, pathologie, rechtsmedizin   (5)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Beneath a Scarlet Sky

Mark T. Sullivan
E-Buch Text: 526 Seiten
Erschienen bei Lake Union Publishing, 01.05.2017
ISBN 9781503998377
Genre: Historische Romane

Rezension:

Pino und seine Freunde verbringen eine unbeschwerte Kindheit in Italien. Diese endet jedoch abrupt, als die Deutschen einmarschieren. Plötzlich gehören Bombenangriffe zu seinem Alltag. Seine Eltern wollen ihn und seinen Bruder schützen, so schicken sie ihn in ein Camp geleitet von Mönchen in den Bergen. Dort beginnt Pino Juden, die vor der Verfolgung durch die Faschisten fliehen über die Alpen zu führen, damit sie in der neutralen Schweiz eine Chance zum Überleben haben. Als er ins Wehrpflichtige Alter kommt, kommt er bei den Deutschen unter, nach einer Verwundung hat er das Glück und wird der persönliche Fahrer von Hitlers rechter Hand in Italien General Leyer. Seine Landsleute verachten ihn dafür, dass er mit dem Feind kollaboriert, aber als Fahrer für die Deutschen, hat er die Möglichkeit zu spionieren und dafür zu sorgen, dass der Krieg schneller endet.

 

Die Lebensgeschichte des Pino Lella nahm mich von der ersten Seite gefangen. Eine unbeschwerte Jugend die viel zu früh, durch den Einmarsch der Deutschen in Italien, endet. Bisher habe ich im Geschichtsunterricht viel über den Frankreich-, Polen- und Russlandfeldzug erfahren, aber nur sehr wenig über den Kriegsverlauf in Italien. Schön das ich mit diesem Buch auch etwas über dieses Kapitel des zweiten Weltkriegs teilhaben durfte. Pino ist ein sympathischer junger Mann, mit dem man bangt und hofft, mit dem man leidet, wenn sein bester Freund ihn verstößt weil er glaubt Pino gehöre zu den Faschisten, mit dem man sich aber auch freut, als das Dienstmädchen sein Werben erhört. Diese Geschichte ist so besonders, weil sie nicht einem Autorenhirn entspringt, sondern die Erzählung einer wirklichen Biografie ist. Und im wahren Leben, siegt nun einmal nicht immer das Gute, auch wenn ich so gehofft habe, dass es ihm vielleicht doch noch gelingt seine große Liebe zu retten. Pino kommt durch seine Chauffeurtätigkeit mit der ersten Riege der Nazigrößen in Verbindung und so lernt man als Leser auch den Duce, nebst Geliebte kennen, man ist dabei wenn Hitler seinen Verbündeten Mussolini fallen lässt und als die Alliierten Italien befreien. Dieser Krieg hat eine ganze Generation traumatisiert und es dauert über 70 Jahre bis dieses Generation wenn auch zögerlich beginnt darüber zu sprechen. Ich bin froh, dass Pino Lella sich Mark T. Sullivan anvertraut hat und dieses Buch dabei herausgekommen ist.

 

Es sollte mehr solcher Geschichten geben, denn sie erhalten die Eindrücke der Entbehrungen, der Gewalt und der Ungerechtigkeit des Krieges aufrecht und können sie Generationen vermitteln, die diese Zeit nur aus den Geschichtsbüchern mit leblosen Zahlen und Fakten kennt.

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Tags: 2. weltkrieg, biographiesche geschichte, faschisten, italien, mussolini, spionage   (6)
 

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Hell's Princess: The Mystery of Belle Gunness, Butcher of Men [Kindle in Motion]

Harold Schechter
E-Buch Text: 336 Seiten
Erschienen bei Little A, 01.04.2018
ISBN 9781503944916
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine reiche Witwe sucht einen Mann an ihrer Seite, der ihr hilft das Anwesen zu bewirtschaften. Viele machen sich auf, ihr Glück zu suchen und auf Belle Gunness‘ Farm werden immer mal wieder fremde Herren gesichtet, aber so schnell wie sie kamen verschwanden sie auch wieder und niemand macht sich darüber Gedanken. Bis die Gunness‘ Farm abbrennt und man neben den verkohlten Leichen der Hausbesitzerin und deren Kindern, auch noch zahlreiche andere findet. Zerstückelt und verscharrt. Entsetzen breitet sich erst unter der Bevölkerung des kleinen Städtchens La Porte aus und später im ganzen Land. Heerscharen pilgern zu dem Ort des Grauens, teils um kleine Andenken zu erbeuten, teils um sich im wohligen Erschaudern an dem Gräueltaten zu ergötzen. Belle Gunnes ist eine schwarze Witwe und die genaue Zahl ihrer Opfer ist bis heute unbekannt.

 

Ich war Feuer und Flamme, als ich sah, dass es ein Buch zu der berüchtigten Psychopathin Belle Gunness gab und das erste Drittel las sich auch einfach so runter, als es dann aber zum Feuer kam und zu der Entdeckung wurde es nur noch langatmig. Der Autor hat mit Sicherheit einen sehr hohen Rechercheaufwand betrieben, doch leider vermochte er es dann nicht in spannender Form wieder zu geben. Es war eine Aneinanderreihung von Spekulationen insbesondere als dann das Verfahren gegen Lamphere aufs Tableau kam, wurde es zum Einschlafen langweilig. Denn es wurden Zeitungsartikel wiedergegeben und Zeitzeugenberichte, was ja toll ist, aber ein bisschen emotionaler hätte ich es mir gewünscht.Ich musste mich wirklich zwingen weiterzulesen. Zum Schluss schweift der Autor soweit vom eigentlichen Geschehen und dem Fall, dass es wirklich nur noch eine Aufzählung von angeblichen Sichtungen von Belle Gunness war. Ich hätte mir gern einen etwas tiefergehenden psychologischen Aspekt gewünscht, ein Blick in menschliche Abgründe, aber Herr Schechter hat doch eine etwas nüchternere auf Fakten basierte Herangehensweise. Was an und für sich nicht schlecht ist, aber halt auch nicht immer leicht zu lesen. Etwas aufgewertet wurde es durch zahlreiche Photos, die sich mit dem richtigen Kindle Endgerät, das auch Kindle in Motion abbildet, auch darstellen lassen.

 

Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet. Ich wollte Belle Gunness besser kennenlernen, erschaudern ob der Grausamkeit und Kaltblütigkeit dieser Frau. An sich war es dann nur eine nüchterne Widergabe der Ereignisse und der Morde, die sehr gut recherchiert waren. Der Erzählstil war halt einfach nicht meins.

 

 

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Tags: ende 19. jhd, historische personlichkeit, schwarze witwe, serienmörderin, tatsachenbericht, zerstückelte leichen   (6)
 

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Lord of Shadows - Die dunklen Mächte

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.10.2017
ISBN 9783442314256
Genre: Fantasy

Rezension:

Nachdem Emma ihre Eltern gerächt hat, könnte die Welt wieder in Ordnung sein. Ist sie aber nicht, denn noch immer hat sie Gefühle für ihren besten Freund und Parabatei Julian Blackthorn. Es gibt aber Gesetze gegen die Liebesbeziehung zwischen den Kampfgefährten, daher wendet sie sich seinem Bruder Mark zu. Mark halb Schattenjäger halb Elf, kämpft noch immer mit dem Alltag, denn er ist erst seit kurzem wieder ein Mitglied des Blackthornschen Haushalt, nach dem er jahrelang im Exil bei der Wilden Jagd um sein Leben kämpfte. Innerhalb der Schattenjägercommunity steigen die Ressentiments gegenüber den Elfen und anderen magischen Kreaturen, es sind Bestrebungen am Werk diese ganz aus der Schattenjägergemeinschaft zu verbannen. Da ist es auch nicht gerade hilfreich, das der Elfenkönig die Nase voll hat vom Kalten Frieden und einen Kriegspläne gegen die Schattenjäger schmiedet.

 

Obwohl Cassandra Clares Werke immer sehr umfangreich sind, hat sie mich bisher noch nie gelangweilt. Sie hat eine völlig eigene Welt erschaffen, in der all ihre Geschichten bisher spielen. Dabei lernt man in jedem einzelnen Buch einen neuen Charakter kennen, trifft aber auch oft alte Bekannte wieder. Von daher hat man bei jeder Geschichte die Aufregung des Neuen und Unbekannten, aber auch das Gefühl ein Stück weit nach Hause zu kommen. So geht es mir jedenfalls immer wieder wenn ich Magnus Bane treffe. Auch Clary hatte einen kurzen Gastauftritt. Am meisten mochte ich in diesem Buch Kit Herondale. Dem Namen nach entstammt er einer der angesehensten Nephilimfamilien, aber aufgezogen wurde er von einem Gauner namens Rook. Ihm sind die Gepflogenheiten und die Traditionen der Schattenjäger völlig fremd, aber so langsam beginnt er die Blackthorns als Familie zu betrachten und verschließt sich nicht mehr vor seinem Erbe. Es gibt so vielen Handlungsstränge, dass man das Gefühl hat, komplett abzutauchen in eine alternative Realität, in der es wirklich so etwas gibt wie Werwölfe, Vampire und Elfen. Manchmal hat mich wenn es besonders spannend wurde genervt, dass das neue Kapitel einen anderen Handlungsstrang folgte, aber ich schätze das ist ein stilistisches Mittel, um mich neugierig zu halten. Lange hielt der Ärger ohnehin nie vor, dafür war ich viel zu sehr vertieft in die Intrigen, Lügen und Machtspiele der Schattenjäger und Elfen. Die Gesetze gegen magische Wesen, haben mich etwas an die Rassengesetze im Dritten Reich erinnert. Vielleicht ist es ganz gut, so den Leser zum Nachdenken aufzufordern um zu verhindern, dass sich dieser Teil der Geschichte wiederholt, denn vielen erscheint diese Zeit weit weg. Aber wie jüngste Ereignisse zeigen nicht weit genug.

 

Natürlich interessiert mich wie es mit Emma und Julian weitergeht, aber vielmehr interessiert es mich was aus Magnus Bane wird. Sollte er einfach so verschwinden, wäre die Welt von Alicante nicht mehr dieselbe.

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Tags: elfen, kalter frieden, parabatei, schattenjäger, verbotene liebe   (5)
 
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