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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

dystopie, aria, tides, still blue, erpressung

Through the Ever Night (Under the Never Sky)

Veronica Rossi
Fester Einband: 341 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 08.01.2013
ISBN 9780062072061
Genre: Sonstiges

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292 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, wunderland, herzbube, netherling, alice

Dark Wonderland - Herzbube

A. G. Howard ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163740
Genre: Jugendbuch

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Ein Buchclub auf Abwegen

Suzanne Kelman
E-Buch Text: 316 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 10.01.2017
ISBN 9781503998063
Genre: Romane

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292 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 111 Rezensionen

sekte, 1969, mord, kalifornien, roman

The Girls

Emma Cline , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446252684
Genre: Romane

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

der näher, löffler, deutscherthriller, grausamgenial, rainer löffler

Der Näher

Rainer Löffler
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 24.04.2017
ISBN 9783404174546
Genre: Krimi und Thriller

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451 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

spin-off, maggie stiefvater, liebe, schimmert die nacht, wölfe

Schimmert die Nacht

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei script5, 09.03.2015
ISBN 9783839001776
Genre: Jugendbuch

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209 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

liebe, kuss, paris, suche, unsichtbar

Der kleinste Kuss der Welt

Mathias Malzieu ,
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei carl's books, 31.08.2015
ISBN 9783570585474
Genre: Fantasy

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

liebe, fantasy, flügel, roman, mathias malzieu

Metamorphose am Rande des Himmels

Mathias Malzieu , Sonja Finck
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei btb, 15.06.2015
ISBN 9783442749331
Genre: Romane

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Wicked (Wicked Years Book 1)

Gregory Maguire
E-Buch Text: 516 Seiten
Erschienen bei Review, 10.11.2011
ISBN 9780755391127
Genre: Sonstiges

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

young adult, josh, kelsie, alice franklin, brandon

The Truth about Alice

Jennifer Mathieu
Fester Einband: 199 Seiten
Erschienen bei ROARING BROOK PR, 03.06.2014
ISBN 9781596439092
Genre: Jugendbuch

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305 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, wissenschaft, marc elsberg

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Before Midnight (Blood Prince Series Book 1)

Jennifer Blackstream
E-Buch Text: 172 Seiten
Erschienen bei Skeleton Key Publishing, 30.11.2013
ISBN B00DPYZZXA
Genre: Sonstiges

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(202)

434 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 63 Rezensionen

david hunter, thriller, simon beckett, england, backwaters

Totenfang

Simon Beckett , Sabine Längsfeld , Karen Witthuhn
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 14.10.2016
ISBN 9783805250016
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

David Hunter ermittelt endlich wieder. Er wird zu einem Fall gerufen, bei dem die Ebbe in den Backwaters eine stark verweste Leiche angeschwemmt hat. Vermisst wird der Sohn eines Industriellen. Dieser wirft einen Blick auf den Körper und stellt klar, dass es sich aufgrund der Kleidung nur um seinen Sohn handeln kann. David wird nun nicht weiter gebraucht, doch anstatt seine Wochenendreise zu Freunden durchzuführen, setzt er sein Auto unfreiwillig unter Wasser und erkältet sich. Sein widerwilliger Retter gewährt ihm Unterschlupf im Bootshaus. Erst spät erfährt er, dass neben dem Sohn des Industriellen auch noch eine junge Frau vermisst wird und er leider Gottes bei deren Familie Unterschlupf gesucht hat. Zunächst zeigt sich die Schwester der Vermissten von der spröden Seite, doch nach und nach wird sie der Grund warum Dr. Hunter nach Gründen sucht, die ihn zum Bleiben zwingen. Die finden sich auch schon bald in Form eines abgetrennten Fußes und einer weiteren Leiche.

Nachdem ich in letzter Zeit doch enttäuscht wurde, von den neusten Werken von Autoren, auf die ich lange gewartet habe, war ich ein bisschen skeptisch. Doch diesmal hatte sich das Warten gelohnt. Simon Beckett, erzählt einen neuen Fall von Dr. Hunter, gewohnt spannend, mit Ausführungen zu Verwesungsprozessen unter und über Wasser. Insbesondere die tückische, unberechenbare Landschaft der Backwaters verdüstert die beschriebene Szenerie, ebenso wie die eigenwilligen, störrischen Bewohner. An manchen Stellen hatte ich Mitleid mit Doktor Hunter, da ihm von so vielen Seiten Steine in den Weg gelegt wurden. Zunächst das Missgeschick mit dem Wagen, dann die ungastliche Behandlung durch die Familie Trask und dann erkältet er sich auch noch. Doch die kleine Liebesgeschichte mit der Meeresbiologin entschädigte mich dann. Es gelingt dem Autor den Spannungsbogen ein paar Mal in die Höhe zu treiben, insbesondere als die Tochter von Trask in den Backwaters vermisst wird oder als noch eine Leiche in Stacheldraht gefunden wurde. Die Auflösung des Falles fand ich auch überraschend und Simon Beckett kommt mit ein paar genialen Winkelzügen um die Ecke, mit denen ich als Leser so nicht gerechnet hatte. Hinzu kommen liebenswerte Charaktere, wie den magenkranken Inspektor Lundy und den einsamen Eremiten, der allein verwahrlost in einer Hütte lebt und verletzte Tiere aufsammelt. Von daher konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und das Schöne zum Schluss war, dass nichts ungeklärt blieb. Der Leser erfährt sogar, was es mit dem vor Jahrzehnten verschwundenem Mädchen auf sich hat und der Täter bekommt seine gerechte Strafe.

Es hat einfach Spaß gemacht, wieder mit David Hunter zu ermitteln und mit der Auflösung hat er mich auch überrascht. Insbesondere der Cliffhanger am Ende des Buches lassen mich hoffen, dass ich nicht erst wieder fünf Jahre warten muss, bis Simon Beckett seinen Protagonisten erneut in die Spur schickt.

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Tags: backwaters, david hunter, forensische anthroplogie, hinterwäldler, wasserleiche   (5)
 

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(103)

302 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

thriller, flucht, liebe, mord, usa

The Chemist – Die Spezialistin

Stephenie Meyer , Andrea Fischer , Marieke Heimburger
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 08.11.2016
ISBN 9783651025509
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sie ist die beste Frau, die die geheime Organisation hat. Ihre Foltermethoden bringen jeden zum Reden, doch sie weiß zu viel. Zu oft ist sie schon Mordanschlägen entkommen, zu lang ist sie schon auf der Flucht. Da ist das Angebot eines letzten Jobs natürlich verlockend. Nur noch einen Job und Alex kann mit dem Versteckspiel aufhören. Doch der Verdächtige erweist sich als unschuldig und sein Bruder als harte Nuss. Alles verläuft so gar nicht an Plan. Plötzlich findet sich Alex die Einzelkämpferin Sie ist die beste Frau, die die geheime Organisation hat. Ihre Foltermethoden bringen jeden zum Reden, doch sie weiß zu viel. Zu oft ist sie schon Mordanschlägen entkommen, zu lang ist sie schon auf der Flucht. Da ist das Angebot eines letzten Jobs natürlich verlockend. Nur noch einen Job und Alex kann mit dem Versteckspiel aufhören. Doch der Verdächtige erweist sich als unschuldig und sein Bruder als harte Nuss. Alles verläuft so gar nicht an Plan. Plötzlich findet sich Alex die Einzelkämpferin wieder in einer ménage à trois. Zwei Brüder wie Tag und Nacht. Der eine unschuldig mit reinem Herzen, der zweite bärbissig und mit allen Wassern gewaschen. Gemeinsam stellen sie sich ihren Verfolgern, um endlich das endlose Versteckspiel zu beenden.

Als ich sah, dass Frau Meyer ein neues Buch herausbrachte war ich gespannt. Ich habe mich richtig gefreut, dass sie sich auch mal an ein neues Genre heranwagte. Schließlich hatte die Frau schon mehrfach bewiesen, dass sie schreiben kann. Und die erste Hälfte war es auch wirklich spannend. Ich mochte den weiblichen Hauptcharakter des Buches. Wie umsichtig sie ihre Umgebung plante und dadurch schon so lange auf der Flucht sein konnte. Es blieb auch noch spannend als sie Daniel folterte und dieser von seinem Bruder befreit wurde, aber ab dem Zeitpunkt, wo sich die drei zusammentun, um sich gegen die Regierung zu stellen war aus. Insbesondere die Liebesgeschichte las ich mit Unglauben und ich fragte mich, wann ich das Buch gewechselt hatte zu „Twilight“. Es war alles da, die schüchterne Bella/Alex die sehr kontaktarm durchs Leben stolpert, der Retter in schimmernder Rüstung, halt nur ohne Fangzähne und die Werwölfe, die sich hier nur nicht zurückverwandeln, sondern als hyperintelligente Hunde die Drecksarbeit übernehmen. Emmet war auch da, hieß hier halt nur Kevin und am Ende tauchte dann auch noch Alice alias Val auf. Verdammt ging es hier nicht um einen Agenten/Geheimdienst Thriller? Ich schaute noch mal aufs Cover, doch da stand noch immer „The Chemist“ und nicht „Biss zum Morgengrauen“. Doch gegraut hat es mir trotzdem, insbesondere bei den pubertierenden Dialogen. Da habe ich drei erwachsene Leute, zwei davon Profis ihres Fachs im Foltern, Töten und Manipulieren und ich lese darüber, dass Kevin es eklig findet, wenn Daniel Alex anschmachtet. Auch das ständige Rumgemache ohne zum Abschuss zu kommen, passt eher ins Teenagergenre. Ich denke wenn man so oft dem Tod ins Auge blickt, hat man auch mal einfach animalischen Sex ohne lange darüber zu parlieren, einfach aus der Lust heraus. Irgendwann kam sie dann aber um die Ecke, dass Sex eine moralische Verantwortung nach sich zieht und dann war es für mich aus. Die Welt da draußen läuft glaube ich ein bisschen anders. Das war mir dann zu viel erzählerische Freiheit. Das letzte bisschen Glaubhaftigkeit der Story verschwand. Nicht dass sie nicht schon einen erheblichen Knacks weg hatte durch die unglaubwürdige Charakterdarstellung von Daniel. Der schon fast als Heiliger durchgeht und nicht einen Augenblick etwas schlechtes denkt oder tut. Die doch eher infantilen Dialoge überflog ich zum Schluss nur noch und ich fragte mich, was aus der Autorin geworden ist, die so geniale Bücher wie Twilight und „Seelen“ geschrieben hat, denn die waren kein bisschen infantil, langweilig, sondern toll, facettenreich und auch sprachlich auf einem sehr viel höheren Niveau als diese Geschichte.

Da der Schreibstil von Frau Meyer noch der Gleiche ist, lässt sich das Buch ganz gut lesen, aber an richtige Thriller wie von Tess Gerritsen, Grisham und Joy Fielding kommt es kein bisschen ran. Manche Schuster bleiben wohl lieber bei ihren Leisten und machen dass perfekt. Das beste Beispiel dafür ist Cassandra Clare mit ihrem Schattenjäger Universum. Aber wenigstens hat sie es mal versucht.

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Tags: chemikerin, flucht, hunde, liebe, verschwörung   (5)
 

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83 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

schokolade, dystopie, liebe, mafia, zukunft

Bitterzart

Gabrielle Zevin
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.02.2015
ISBN 9783596190737
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gibt eine Ausgangssperre für Teenager und außerdem sind Schokolade und Kaffee illegale Substanzen. Dennoch finden die Jugendliche immer wieder kleine Klubs die Koffein und Schokolade anbieten. Anya ist die Tochter des berüchtigten Gangsterbosses Leonid Balachine. Doch nachdem dieser vor den Augen seiner Kinder erschossen wurde, hält sie die Familie zusammen. Obwohl ihre Großmutter der gesetzliche Vormund der drei Kinder ist. Dann lernt sie jedoch den Sohn des Staatsanwaltes kennen und ihre We Es gibt eine Ausgangssperre für Teenager und außerdem sind Schokolade und Kaffee illegale Substanzen. Dennoch finden die Jugendliche immer wieder kleine Klubs die Koffein und Schokolade anbieten. Anya ist die Tochter des berüchtigten Gangsterbosses Leonid Balachine. Doch nachdem dieser vor den Augen seiner Kinder erschossen wurde, hält sie die Familie zusammen. Obwohl ihre Großmutter der gesetzliche Vormund der drei Kinder ist. Dann lernt sie jedoch den Sohn des Staatsanwaltes kennen und ihre Welt steht Kopf. Zudem wird ihr Exfreund mit Schokolade vergiftet, natürlich vermutet jeder Anya hinter diesem Anschlag. Liegt ihr das Verbrechen doch im Blut. Als dann noch Nana stirbt, ist sie es die entscheiden muss, wie sie ihre Geschwister am besten schützt.

Bitterzart ließ sich erstaunlich leicht lesen, aber so zwei, drei kleine Sachen haben mich beim Lesen genervt. Erstens, dass sich die Erzählerin immer mal wieder an den Leser wendet und ihn belehrt wie ein Kind. Dann die etwas holprigen Dialoge, wo das Offensichtliche oder bereits Bekannte noch einmal wiederholt wurde. Außerdem ein paar Logikfehler. Schokolade ist verboten, aber Alkohol erlaubt, wie geht das? Wenn Wasser knapp ist, und damit auch Früchte, woraus stellen sie dann den Alkohol her, den es frei zu trinken gibt? Generell fand ich die Idee einer Welt in der, Wasser, Papier und so andere Güter nur beschränkt zur Verfügung stehen nicht schlecht. Ich bin immer wieder neugierig wie sich die Figuren adaptieren und wie ihr alltägliches Leben aussieht. Ich mochte die Hauptfigur auch sehr. Anya ist eine ganz taffe, die nur das Wohlergehen ihrer Familie im Sinn hat. Es hat Spaß gemacht ihr und Win zu folgen und Abenteuer zu erleben. Irritiert war ich nur von dem deskriptiven Schreibstil, der sehr wenig Platz für Emotionen ließ, sondern die Begebenheiten einfach so herunterrasselte. Vielleicht hätte es meine Sympathie zu den einzelnen Figuren noch vertieft, wenn etwas mehr Leben im Erzählstil zu finden gewesen wäre.

Dennoch ist es eine tolle Geschichte, auch wenn ich nicht darauf brenne sie weiterzulesen, werde ich doch mal darüber nachdenken, sollten mir die Folgebände über den Weg laufen.

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Tags: dystopie, liebe, mafia, schokolade, verbreche, vormund   (6)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

london, inspektor rebus, bisswunden, serienmörder

Tooth And Nail

Ian Rankin
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Orion, 14.05.2009
ISBN 9781409107699
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Die Antwort ganz London, denn ein gefährlicher Serienkiller geht um, der seinen weiblichen Opfern nach dem Töten unvorstellbar grausame Dinge antut und anschließend Bissspuren auf ihren Bäuchen hinterlässt. Inspektor Rebus wird etwas widerwillig in die Hauptstadt abgeordnet um den dortigen Kollegen zu helfen, diese finden aber gar nicht, dass sie seiner Hilfe bedürfen. Dann meldet sich auch noch eine junge Psychologin, die sich gerne ihre Sporen an dem Serientäter Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Die Antwort ganz London, denn ein gefährlicher Serienkiller geht um, der seinen weiblichen Opfern nach dem Töten unvorstellbar grausame Dinge antut und anschließend Bissspuren auf ihren Bäuchen hinterlässt. Inspektor Rebus wird etwas widerwillig in die Hauptstadt abgeordnet um den dortigen Kollegen zu helfen, diese finden aber gar nicht, dass sie seiner Hilfe bedürfen. Dann meldet sich auch noch eine junge Psychologin, die sich gerne ihre Sporen an dem Serientäter verdienen will und gerät dabei ins Fadenkreuz des Wolfmanns. Erst als es schon fast zu spät ist, erkennt Rebus wer der Mörder ist und bringt ihn zur Strecke.

Während ich nicht ganz so begeistert war von den zwei ersten Rebus Büchern, nahm mich dieser Teil gefangen und ich konnte gar nicht anders, als ständig weiter zu lesen. Vielleicht weil diesmal das Thema Serienmörder war, dass mir ohnehin mehr liegt, als Verschwörungen und der als Schauplatz London gewählt wurde. Eine wunderschöne Stadt die ich durch meinen Kurzurlaub letztes Jahr beim Lesen direkt vor Augen hatte. Ian Rankins Erzählweise hat sich auch sehr weiter entwickelt und er beschreibt jetzt viel plastischer und ihm gelingt es Figuren zu schaffen, die mir sympathisch waren. Insbesondere George Flight fand ich toll. Ein Polizist, der heimlich Rebus‘ Talent um die Ecke zu denken wertschätzt, aber es nie offen zugeben würde. Die kleine Nebenstory zu Rebus Familie machte den Detektiv mir gleich noch viel sympathischer. So lernte ich die Hauptfigur besser kennen und sogar ein bisschen lieben. Die Auflösung des Falls hat mich überrascht, da der Leser über die Hälfte des Buches in die Irre geführt wird. Doch genau darauf kommt es bei guten Krimis an, da möchte ich noch mitraten, wenn ich nach 10 Seiten bereits weiß, wer der Mörder ist, ist der Reiz verflogen.

Ich habe schon den nächsten Fall von Herrn Rebus auf meiner „Zu-Lesen-Liste“ und bin gespannt in welche Abgründe sich der schottische Detektiv dieses Mal stürzt.

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Tags: bisswunden, inspektor rebus, london, serienmörder   (4)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lyrebird

Cecelia Ahern
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 03.11.2016
ISBN 9780007501861
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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217 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

menschenhandel, frankreich, krimi, charlotte link, bulgarien

Die Entscheidung

Charlotte Link
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 05.09.2016
ISBN 9783764504410
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zuerst wollen seine Kinder nicht mit ihm Weihnachten verbringen, dann macht seine Freundin Schluss und dann nimmt er noch aus Mitleid eine abgemagerte Herumtreiberin auf deren letzter Herbergsgeber jetzt mit aufgeschnittener Kehle in der Küche liegt. Es ist wirklich nicht Simons Tag. Er der immer Allen alles recht machen will, ist plötzlich unfreiwillig Teil einer Hetzjagd durch ganz Europa und er weiß noch nicht einmal wer ihn da jagt. Simon weiß nur, diese Menschen gehen über Leichen. Nathalie Zuerst wollen seine Kinder nicht mit ihm Weihnachten verbringen, dann macht seine Freundin Schluss und dann nimmt er noch aus Mitleid eine abgemagerte Herumtreiberin auf deren letzter Herbergsgeber jetzt mit aufgeschnittener Kehle in der Küche liegt. Es ist wirklich nicht Simons Tag. Er der immer Allen alles recht machen will, ist plötzlich unfreiwillig Teil einer Hetzjagd durch ganz Europa und er weiß noch nicht einmal wer ihn da jagt. Simon weiß nur, diese Menschen gehen über Leichen. Nathalie das verwahrloste Mädchen, das er am Strand aufgegabelt hat ist ihm auch keine große Hilfe, vielmehr scheint ihr Freund der Auslöser für sein Dilemma zu sein. Als dann noch seine Lebensgefährtin verschwindet und sein Haus durchsucht wird, hat er genug und schaltet die Polizei ein. Diese bringt ihn in einem geheimen Ort unter, nicht wissend, dass die Hintermänner ihm dichter auf den Fersen sind als angenommen.

Ich liebe Charlotte Link Romane und auch dieser stellt da keine Ausnahme dar. Die Autorin erzählt ihre Story, mit einer Leichtigkeit aus Sicht unterschiedliche Charaktere ohne dass ich auch nur einmal durcheinander kam oder den Faden verlor. Simon ist das absolute Weichei der sich allem beugt und von seinem Vater dafür als Versager beschimpft wird, ja sogar seine Lebensgefährtin hat bald genug von seiner Nachgiebigkeit und kündigt ihm die Freundschaft. Gerade diese Eigenschaft, sorgt dafür dass er Nathalie aufnimmt und damit ins Fadenkreuz gerät. Doch es war schön zu beobachten, wie die Figur an den Erlebnissen wächst. Am Ende ist er gereift und bietet, wenn auch spät, den Nutznießern seiner Gutmütigkeit die Stirn. Nathalie hingegen ging mir auf die Nerven. Bei allem Verständnis, das man als Leser für die Figur aufbringt, bei ihrer Lebensgeschichte, so ging mir doch ihr Fanatismus für ihren Freund ab. So bedürftig und abhängig von einem einzelnen Menschen kann man doch gar nicht sein, dass man so die Augen vor der Realität verschließt und in Kauf nimmt, dass Menschen sterben müssen.
Der Handlungsstrang, der in Bulgarien spielt, zeigt deutlich wie ärmlich Menschen in der EU leben müssen und das manche aus finanzieller Not, auf Kriminelle hereinfallen, die ihre Kinder in die Prostitution verkaufen. Durch die beiden betroffenen Familien gewann es für mich an Plastizität und wurde dadurch greifbarer. Menschenhandel und Zwangsprostitution ist sonst etwas von dem ich weiß, dass es das gibt, aber irgendwie ist es doch so fern von meinem Alltag, durch diese Geschichte wurde ich gezwungen mich auch mal gedanklich mit dieser Thematik zu befassen.

Auch wenn die Story an manchen Stellen ein wenig vorhersehbar ist, lohnt es sich doch sie zu lesen. Zudem mochte ich das es ein offenes Ende gibt, denn die Realtität endet auch nicht im mit „Sie lebten glücklich bis zum Ende ihrer Tage“.

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Tags: bulgarien, flucht, frankreich, magersucht, menschenhandel, mor, zwangsprostitution   (7)
 

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The Opposite of Living (The Strange Adventures of Carolina Brown Book 1)

Genevieve Mckay
E-Buch Text: 263 Seiten
Erschienen bei Stone Pony Studios, 20.11.2014
ISBN 9780993802515
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(69)

116 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

alchemie, thriller, gold, stein der weisen, andreas eschbach

Teufelsgold

Andreas Eschbach
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783785725689
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die alten Alchemisten taten alles um ihn zu finden „Den Stein der Weisen“, um aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Bei einem Streifzug durch ein kleines Antiquariat fällt Hendrik Busske ein Buch in die Hand, mit einer Geschichte von dem Alchemisten Scoro von dem es heißt, er hätte ihn besessen, den Stein der Weisen. Gefesselt von der Erzählung lässt er das Buch einfach mitgehen, nichtsahnend was das aus seinem Leben machen soll. Hendrik ist ein kleiner Finanzberater, der im Leben immer das Gefühl hat irgendwie zu kurz zu kommen. Das Buch bringt ihn auf die Idee Motivationsseminare zu geben über die Alchemie des Reichwerdens. Plötzlich hat er Erfolg und sogar ein Schlossbesitzer wird auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Deal an. Hendrik nimmt ihn an und ahnt nicht, dass er dem Stein der Weisen dadurch näher kommt. Denn es gibt ihn wirklich. Dabei handelt es sich um eine radioaktive Substanz die es vermag Quecksilber in Gold zu verwandeln. Doch die wahren Alchemisten sind hinter etwas anderem her, nicht der schnöde Mammon reizt sie, sonders das was der Stein wirklich verspricht: ewiges Leben und Vollkommenheit.

Andreas Eschbach zählt schon seit langer Zeit zu meinen Lieblingsautoren und so konnte ich kaum erwarten „Teufelsgold“ in die Finger zu bekommen und es hat sich gelohnt. Meiner Meinung nach gelingt ihm wie keinem Zweiten Fiktion mit der Realität zu verknüpfen. In diesem Buch nimmt der Autor die bekannte Tatsache dass man mittels radioaktiver Strahlung Quecksilber umwandeln kann zu Gold und stellt sich dann die Frage, was wenn Alchemisten so eine Quelle besessen hätten? Da das Gold natürlich verstrahlt wäre, würde es seinem Besitzer über kurz oder lang umbringen und somit wäre es verflucht, also Teufelsgold. Der Erzählstrang über den Alchimisten Scoro, hat mich so fasziniert, dass ich am liebsten den Strang der Gegenwart übersprungen hätte um endlich wieder einzutauchen in eine Zeit in der Alchemisten von der Transmutation unedler Metalle träumten. Doch auch Hendrik ist eine faszinierende Person. Ein Getriebener dem das Erreichte nie genug zu sein scheint und der dabei seine Ehe und seine Karriere aufs Spiel setzt. Ein kleiner Mann der sich mit Minderwertigkeitskomplexen herumschlägt und der gern bei den Reichen mitspielen würde, doch er scheitert immer wieder und bleibt Mittelmaß. Als er dann die Chance bekommt mit dem Stein der Weisen die absolute Perfektion zu erlangen, wird ihm gewahr, was er zurücklässt und dass das Leben, so unperfekt und mühsam es erscheint, doch so viel zu bieten hat. Hendriks Wandlung hat mich fasziniert, von einem kleinen Biedermann zu einem Erleuchteten. Sonst habe ich ja immer so meine Schwierigkeiten, wie Herr Eschbach seine Geschichten enden lässt, doch das Hendrik versöhnt mit sich und der Welt aus dem Drama hervorgeht, hat mich dieses Mal nicht enttäuscht.

Endlich, endlich wieder ein tolles Buch von Andreas Eschbach, dass ein Was wäre wenn weiterspinnt und dabei mir ganz neue Blickwinkel beschert.

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Tags: alchemie, suche nach perfektion, transmutation, unzufriedenheit   (4)
 

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(135)

228 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

jugendbuch, familie, englisch, freundschaft, insel

We Were Liars

E. Lockhart
Flexibler Einband: 227 Seiten
Erschienen bei Hot Key Books, 15.05.2014
ISBN 9781471403989
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Wir Sinclairs sind athletisch, groß und gut aussehend. Wir sind Demokraten aus dem alten Geldadel. Unser Lächeln ist breit, unser Kinn markant und unsere Tennisaufschläge sind aggressiv.“ Jeden Sommer verbringen die Familien zusammen auf der Insel. The Liars das sind die ältesten Enkel der Dynastie und ein Junge mit indischen Wurzeln, den der Freund einer der Töchter in die Familie bringt. Candance verliebt sich in Gat und verbringt mit ihm einen wundervollen Sommer bis sie im Krankenhaus erwacht. Sie kann sich nicht erinnern was geschah, nur das sie allein schwimmen ging und sich den Kopf gestoßen hat. Seit dem leidet sie unter furchtbaren Migräneattacken und färbt ihre Haare schwarz. Sie will sich erinnern, aber niemand möchte mit ihr darüber reden was in jener Nacht geschah. Auch die Medikamente helfen nicht, erst als sie zwei Jahre danach auf die Insel zurückkehrt, setzen sich langsam die Puzzleteile zu einem Bild zusammen.

 

Ich habe „We were liars“ im Original gelesen. Und war begeistert von dem Buch. Was deutsche Editoren dem Cover und dem Titel angetan haben, fand ich daher furchtbar. Das Cover ist absolut nichtssagend im Vergleich zur englischen Version, es erinnert mich eher an Hanni und Nanni Abenteuer im Internat.  Zudem hätte mich der Titel „Solange wir lügen“, nicht zum Lesen animiert. Dann aber hätte ich eine großartige Geschichte verpasst, die genial vom Aufbau ist und mit deren Ausgang man nicht rechnet. Zunächst scheint alles Friede, Freude, Eierkuchen. Eine reiche, athletische amerikanische Vorzeigefamilie vom alten Geldadel, klingt nach einem einfachen Leben. Nach endlosen, vergnüglichen Sommern auf einer Privatinsel. Und so wie Candance es beschreibt ist dem auch so, bis zu ihrem Unfall. Doch als sie sich zwei Jahre nach ihrem Unfall zu erinnern beginnt, bröckelt die Fassade. Es begann mit dem Tod ihrer Großmutter. Der despotische Vater hält die finanzielle Karotte vor die Nase seiner drei Töchter, die sich das bieten lassen müssen, weil sie nie gelernt haben, eigenständig zu sein und sich ihr Geld selbst zu verdienen. Sie beginnen Streit um Immobilien, Fonds und Land und würden sich am liebsten gegenseitig die Augen auskratzen, während der Großvater seine Macht als Familienoberhaupt zu genießen scheint.

Als sie beginnen die Enkel vor ihren Karren spannen zu wollen, rebellieren diese und das endet tragisch. Insbesondere Candance Versuche ihre Geschichte und ihre Erkenntnisfortschritte in Märchen zu fassen, macht die besondere Situation erst deutlich und ich finde dieses stilistische Mittel wundervoll. Man muss als Leser die Hauptfigur nicht einmal mögen und dennoch sitzt man am Ende des Buches da und weint, um all das was sie verloren haben. Manchmal weiß man eben erst wie reich man wirklich war, wenn man etwas Wertvolles verliert.

 

Diese Geschichte hat mich angelockt mit ihrem englischen Titel und Cover und ich wurde belohnt, mit einer wirklich klaren Botschaft. Geld bringt die Besten zu Fall und manchmal fällt man ins Bodenlose.

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Tags: erinnerungslücken, freundschaften, geldade, machtmissbrauch, sommer auf der insel, unfall   (6)
 

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(263)

486 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 146 Rezensionen

thriller, cody mcfadyen, smoky barrett, die stille vor dem tod, mord

Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen , Axel Merz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.09.2016
ISBN 9783785725665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Smoky Barret wird zu einem Tatort gerufen. Drei Familien wurden bestialisch ermordet. Soweit nichts Ungewöhnliches im Leben einer FBI-Agenten. Doch dann eskaliert die Situation, es kommt zu einer Schießerei, Selbstmorden und Smoky wird von einem Wahnsinnigen entführt. In dem Bunker entdeckt sie das Museum des Grauens, alle erdenklichen Spielarten von Perversitäten sind da ausgestellt. Smoky kann gerettet werden und mit ihr ihr ungeborenes Baby. Doch der Albtraum hat noch lange kein Ende. Videos ihrer Vergewaltigung gelangen ins Netz und eine Gruppe von Superschurken treibt weiter ihr Unwesen und scheint es auf Smoky abgesehen zu haben. Diese hat nach der Geburt ihres Kindes jedoch mit Panikattacken zu kämpfen und holt sich Hilfe bei ihrem vertrauten Psychiater.

 

Ich habe jetzt nicht sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Smoky-Reihe gewartet, war aber dennoch erfreut, dass es einen fünften Teil gibt. Hatte ich die Thriller-Reihe doch, wenn schon nicht realistisch, dafür aber abscheulich und spannend in Erinnerung. Etwas was den Voyeur in mir befriedigte. Es beginnt auch rasant, schon fast eine Spur zu schnell, doch dann läuft man gegen eine Wand von Langatmigkeit. Ich quälte mich geradezu durch Smokys blutrünstige Träume, bei denen sich mir nicht erschloss, was sie mit den drei ermordeten Familien zu tun hatten. Als ich auftauchte aus den Träumen, landete ich in einer sehr langen und langweiligen Therapiesitzung bei der wie bei einer Erörterung im Deutschunterricht Smokys Panik seziert wurde. Und dann als Smoky endlich ihren Waffengürtel schnallt um auf die Jagd nach den Fieslingen zu gehen, schöpfte ich Hoffnung, der ermüdende Teil sei nun vorüber, aber weit gefehlt. Dann landet man in einem Brainstorming das mir eher wie eine dieser weitschweifigen Politdebatten im Fernsehen vorkam, zumal die Theorie Abtrünnige des CIA stecken hinter dem ultimativen Bösen, weit weit weit hergeholt ist. Außerdem war ich dann so langsam ausgestiegen, welche Familien wen überwacht haben, wer wie erpresst wurde und warum sich alle dann getötet habe und wo das Geld für diesen Wahnsinn herkam. Von entführten Kindern, zu Erpressung, Päsophilie, hin zur Massenvernichtung der Juden war irgendwie alles dabei.Als der Täter mir dann plötzlich so beiläufig präsentiert wurde und ich nicht mehr viele Seiten hatte, begann ich ganze Absätze nur noch quer zu lesen. Besonders das Gespräch mit dem Wahnsinnigen, ließ mich beten, die Story wäre hoffentlich bald vorbei. Ich erinnere mich nur noch an: Smoky „Ich bin besser, ich habe Gefühle du nicht“ Delinquent „Nein, ich bin besser, bin überlegen, weil ich keine Gefühle habe. Ich habe dich getäuscht, muahhaha“ Smoky so:“Egal ich bin besser, hab dich zur Strecke gebracht, die anderen finde ich auch noch“ Delinquent „Viel Glück, ist ohnehin nicht machbar“. Und das bestimmt über 20 Seiten. Und ich so am Ende „Och nööööööööö!, nicht noch drei öde Bände wie diesen“ Was ist denn nur aus den blutrünstigen Thrillern des Autors geworden? Blutrünstig war es ja, aber eher als Aufzählung, denn als spannender Plot.

 

Bei diesem Buch habe ich eher das Gefühl ein Sachbuch zu Ermittlungsarbeiten gelesen zu haben, die wäre zwar nicht so gespickt mit Kraftausdrücken, aber die hätte man auch getrost weglassen können, denn an den meisten Stellen waren sie ohnehin deplaziert.

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Tags: ermittlungen, kannibalismus, padophilie, psychiater, schwangerschaft, thriller   (6)
 

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dystopie, virus, prequel, maze runner, die auserwählten

Die Auserwählten - Kill Order

James Dashner , Anke Caroline Burger , Katharina Hinderer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.08.2015
ISBN 9783551520760
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Welt ist nach den Sonneneruptionen ein unwirtlicher Ort und dennoch gelingt es Mark und seinen Freunden zu überleben. In den Wäldern finden die Wenigen, die nicht verbrannt, ertrunken oder verhungert sind Unterschlupf. Aber gerade als ihr Leben sich zu normalisieren scheint, treten Fremde auf den Plan, die eine tödliche Seuche unter den Überlebenden verbreiten. Sie beschießen die Siedlung mit Pfeilen. Einige sterben sofort unter heftigen Qualen, anderen scheint es gut zu gehen, doch der Virus mutiert und wird dadurch nur noch unberechenbarer. Die kleine Gruppe um Mark, macht sich auf den Grund zu finden, warum es  Leuten gibt, die meinen das Elend noch zu verschlimmern. Auf das was sie finden, sind sie jedoch nicht vorbereitet: Ein Befehl von der Regierung die Überlebenden zu töten, um die Ressourcen zu sparen.

 

Kill Order spielt vor der Zeit der „Maze Runner“-Trilogie und erzählt, wie die Menschen mit der Naturkatastrophe umgehen, die über sie hereinbricht. Erzählt wird dies durch Marks Träume, die den Leser zurückführen in die ersten Tage nach der Sonneneruption. Diesen Teil fand ich spannend, was ich ein bisschen nervig fand und wo ich mich nur schwer motivieren konnte weiterzulesen, war der zweite Teil des Buches. Eigentlich fanden nur noch Kämpfe statt und ein Verbündeter nach dem anderen erleidet ein grausames Ende. Da freundet man sich mit einer der Figuren an und dann gehen alle irgendwie drauf, das fand ich irgendwie unschön gelöst, zumal nur wenige der Protagonisten echte Sympathieträger sind. Eigentlich ist dieses Buch ein einziges Gemetzel und beim Lesen kann es schon mal sein, dass man die Story ob der blutigen Einzelheiten aus dem Auge verliert. Der Wahnsinn dazu hat es mir schwer gemacht, der Story folgen zu wollen. Ich konnte so gar keinen Hoffnungsschimmer finden. Nicht ein optimistischer Funke, der mich hoffen ließ, dass am Ende alles gut werden würde. Außerdem fand ich die Geschichte ein wenig zu konstruiert. Die Regierung weiß sich keinen anderen Weg, als die ohnehin dezimierte Bevölkerung einem Virus auszusetzen, um Ressourcen gerechter zu verteilen? Hm ein bisschen kurzfristig gedacht, vor allem wenn man in der Hinterhand kein Heilmittel hat, zumindest meine ich das so behalten zu haben aus den Mazerunner-Büchern. Außerdem scheint niemand, bis auf ein Mädchen resistent gegenüber der Infektion zu sein. Da stirbt dann doch die ganze Bevölkerung und man macht die Welt noch unwirtlicher. Also da hat jemand wirklich nicht nachgedacht.

 

Man kann ja ruhig absurde Verschwörungstheorien in Geschichten verwursten, aber ein bisschen glaubwürdiger muss man sie mir schon verkaufen. Ich werde wohl dennoch die nächsten Teile lesen, wenn auch nur im Sommer sonst bekomme ich bei der düsteren Grundstimmung Depressionen.

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Tags: endzeit, infektio, naturkatastroph, regierungsverschwörun, virus, wahnsinn   (6)
 

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thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

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rennen, überleben, pandora, tella, brimstone bleed

Salz & Stein

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163450
Genre: Jugendbuch

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