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860 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Carrie

Stephen King
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 22.11.2013
ISBN 9783404169580
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufgewachsen bei einer religiös fanatischen Mutter ist Carrie der Außenseiter in der Schule. Als sie nach dem Sportunterricht ihre Periode bekommt und nicht weiß, was da mit ihr geschieht, setzt sie sich einmal mehr dem Spott und der Häme ihrer Mitschüler aus. In sich spürt sie jedoch eine Macht und sie beginnt damit zu spielen. Sie ist der Telekinese mächtig. Zum ersten Mal hat sie die Mittel in der Hand, sich ihrer despotischen Mutter zu widersetzen. Als sie dann auch noch von ihrem Schwarm zum Abschlussball eingeladen wird, scheint es als wäre ein normales Leben für sie möglich, ein dummer Streich soll dies jedoch verhindern. All die unterdrückte Wut bahnt sich in Carrie ihren Weg und noch bevor die Nacht vorbei ist, bricht über das Städtchen Dantes Inferno herein.

Ich habe es als Teenager mit Stephen King versucht. Da fand ich „Friedhof der Kuscheltiere“ nur lahm und langatmig. Es sollten fast 20 Jahre vergehen, bis ich mich wieder an ein Werk des Großmeisters wagte und diesmal sein Erstlingswerk „Carrie“. Ich ging Vorurteilsfrei an das Buch heran und merkte, dass ich dem Schreibstil nun doch etwas mehr abgewinnen kann. Ich habe Empathie für Carrie empfunden und ich konnte ihre Wut nur zu gut nachvollziehen. Mich hat es geradezu verwundert, wie es ihr bei dem Gotteswahn ihrer Mutter und der Misshandlung schon als Kind, gelungen ist, ein vernunftbegabtes Wesen zu entwickeln. Gerade die sachlichen mitunter nüchternen Ausführungen, heben das Grauen noch deutlicher hervor. So als lauerte das Böse hinter der Nachbarshaustür auf den Leser. Etwas schwierig der Geschichte zu folgen, macht es der Erzählstil in Form von Interviews, Bücher- und Zeitungsausschnitten, da man in der Zeit ein bisschen hin und her geworfen wird. Das Ende war dann schon sehr heftig, so viel Blut und Zerstörung mochte ich mir nicht bis ins Letzte ausmalen. Ansonsten war ich überrascht wie viel besser ich jetzt den Autor verstehe. Vielleicht musste ich erst Literaturerfahrungen sammeln, um seine Werke mit anderen Augen zu sehen.

Carrie wird nicht mein Lieblingsbuch, aber es gehört zu Recht in die Riege der Weltliteratur und ich glaube ich habe meinen Frieden mit Stephen King gemacht und werde wohl doch noch ein, zwei weitere Bücher von ihm lesen.

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Tags: abschlußball, fieser streich, horror, rache, religiöse eifer, telekinese   (6)
 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

england, englische literatur, erwartungen, fairfax, frank, gerüchte, harfield, harriet, heirat, highbury, historisch, jane austen, klassiker, liebe, verkupplung

Emma.

Jane Austen
Flexibler Einband: 503 Seiten
Erschienen bei Btb, 01.01.1997
ISBN 9783442721498
Genre: Klassiker

Rezension:

Nachdem sie ihre Gouvernante erfolgreich an den Mann gebracht hat, hat Emma Woodhouse das Gefühl, ihre Berufung gefunden zu haben. Sie will Ehen stiften. Als die junge Herriet in ihr Leben tritt, sieht sie in ihr die nächste Kandidatin. Wie gut das der junge Vikar noch ungebunden ist. Lediglich ihr guter Freund Mr. Knightly warnt sie vor dieser nicht standesgemäßen Verbindung, aber Emma muss es auf die harte Tour lernen und damit auch Herriet. Danach schwört sie der Kuppelei ab, zudem ist sie sich absolut sicher nie den Bund fürs Leben einzugehen. Frank Churchill bringt diesen Entschluss je ins Wanken, aber nur für kurze Zeit. Erst spät entdeckt Emma wem ihr Herz wirklich gehört und das aber auch erst als es so aussieht, als hätte er sich in eine andere verliebt.

 

Ich liebe die Verfilmung des Jane Austen Klassikers „Emma“ mit Gwyneth Paltrow, daher habe ich mir das Buch dazu gekauft. Da ich jedoch schlechte Erfahrungen literarischer Art mit Frau Austen bei „Sinn und Sinnlichkeit“ hatte, lag es sehr lange Zeit (13. Jahre) auf meinem SUB. Wie befürchtet war dieses Buch ein Auf und Ab der Gefühle für mich. Zunächst war ich begeistert und fand meine Errettung einer Subleiche als heroische Tat, dies flaute jedoch je ab, da ich es anstrengend zu lesen fand, schließlich wurde es schon vor fast 200 Jahren geschrieben. Als nächstes kam die Phase des Genervt seins, denn jeder war so furchtbar reizend und entzückend und nie fiel auch nur ein negatives Wort über eine Person. Hinzu kommt, dass Emma eine verzogene Göre ist, die mit 22 gern behauptet die Welt und die Herzen ihrer Mitmenschen zu verstehen. Dann aber zwang ich mich das Werk in seinem historischen Kontext zu sehen und Schwupps stellte sich sogar Lesevergnügen ein. Ich stellte erstaunt fest, dass mir einige der Personen ans Herz wuchsen, mitunter vielleicht auch, weil ich durch den Film Gesichter zu den Figuren hatte. Der ewig besorgte hypochondrische Vater, der darauf achtet, dass nur niemand sich erkältet, das überschäumende Temperament des ungestümen Frank Churchill und die bedauernswerte, dauernd plappernde Miss Bates und die schnippische Mrs. Elton, waren so sehr Teil meines Lebens geworden, dass ich das Gefühl hatte ein Einwohner von Highbury zu sein. Und dann Mr. Knightly, in ihn habe ich mich umgehend verliebt, so freundlich, liebenswert und immer darauf bedacht aus Emma einen besseren Menschen zu machen. Mr. Knightly macht mich neugierig auf Mr. Darcy, das nächste Werk von Jane Austen, was seinen Weg auf meinen SUB gefunden hat, aber es hat noch etwas Zeit bevor ich mich wieder in diese Epoche begebe.  

 

Ich werde wohl nie ein Fan von Jane Austen, der ihre Bücher immer wieder und wieder liest und sich mit schwärmerischen Blicken diese Zeit zurückwünscht. Aber dank der Lektüre versteh ich jetzt viele Facetten des Filmes besser und schaue ihn umso lieber wieder und wieder.

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Tags: ehen stiften, gerüchte, heirat, jane austen, klassiker, landadel, verwandschaftsverhältnisse   (7)
 

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275 Bibliotheken, 8 Leser, 4 Gruppen, 29 Rezensionen

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Jeder stirbt für sich allein

Hans Fallada
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 24.02.2011
ISBN 9783351033491
Genre: Klassiker

Rezension:

Das Ehepaar Quangel bekommt die schlimmste Nachricht, die Eltern bekommen können. Ihr einziger Sohn ist im Krieg gefallen. Was nutzt da der Zusatz dass er als Held fürs Vaterland starb. In dem sonst so stoischen Tischler regt sich Widerstand. Widerstand gegen Nazideutschland, gegen den Krieg und er fragt sich, was kann er als Einzelner tun, um seinen Unmut kund zu tun. Wie kann er etwas bewegen, ohne andere zu gefährden? Und so beginnt er jeden Sonntag Postkarten mit antifaschistischem Inhalt zu schreiben. Vorsichtig legt er sie in der Gegend ab, in der Hoffnung einen Flächenbrand auszulösen. Einzig seine Frau hat er eingeweiht. Es vergehen 2 Jahre, in denen er dem Auge des Gesetzes entgeht. Aber je mehr Karten es werden, die bei der Gestapo eingehen umso stärker wächst der Druck von den braunen Herrenmenschen, etwas gegen diese subversiven Botschaften zu unternehmen. Am Ende verlässt das Ehepaar Quangel das Glück, aber sie sterben mit der Gewissheit als aufrechte Bürger und nicht als Mitläufer gehandelt zu haben.

 

Dieses Buch ist starker Tobak und sollte nicht in einer depressiven Phase gelesen werden, denn man neigt leicht zum Verzweifeln. Der Titel „Jeder stirbt für sich allein“ ist Programm, es sterben fast alle Protagonisten. Aber es ist auch nicht anders zu erwarten im Nazideutschland 1940. Im Verlauf des Buches spürt man als Leser die wachsende Beklemmung in der Bevölkerung, die Angst denunziert zu werden und in die Mühlen der SS oder Gestapo zu geraten. Aber auch die Hysterie und der Machtwahn der Herrschenden, die hinter jedem Bisschen Verrat wittern, die ihren Willen durch Schreien und Folter durchsetzen, denen ein Menschenleben nichts gilt und die nur zu bereitwillig nach unten treten um die Karriereleiter nach oben zu steigen. Obwohl die Hauptfigur Otto Quangel ein schwieriger Zeitgenosse zu sein scheint mit seiner stoischen Art, nötigt mir sein Verhalten Respekt ab. Er setzt sich nicht in die Ecke und wartet bis der Krieg vorüber ist, sondern zieht los und schreibt Postkarten. Die Politik der kleinen Nadelstiche. Offensichtlich fruchtet diese auch, denn die Obrigkeit fühlt sich auf den Schlips getreten und es beginnt eine Hetzjagd mit falschen Anschuldigungen, Folter und Mord. Beklemmender wird das Ganze wenn man sich bewusst macht, dass der Roman eine wahre Geschichte zur Grundlage hat und ich habe mich oft gefragt, wozu? Wozu soll es gut sein, wenn am Ende das Ehepaar doch hingerichtet wird? Die Antwort bekommt man von Otto Quangels Zellengenossen dem Dirigenten, der dem einfachen Tischler zeigt, dass Liebe über die Hysterie und die Menschenverachtung siegen wird und dass das Wissen als aufrechter Mensch seine Prinzipien gefolgt zu sein, befriedigender ist, als duckmäuserisch stillzuhalten.

 

„Jeder stirbt für sich allein, ist ein Roman, der mich so schnell nicht loslassen wird. Sei es von der Menschenverachtung und der Willkür des Naziregimes, noch dem Widerstand eines Einzelnen, der beschließt nicht mehr mitzuspielen. Er zeigt ein leuchtendes Beispiel von Zivilcourage. Ich finde alle Rechtsgesinnten, sollten diesen Roman lesen und noch einmal darüber nachdenken, ob wir diesen Teil der Geschichte wirklich wiederholen sollten.

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Tags: gestapo, gewalt, hitlerdeutschland, hysterie, postkarten, widerstand   (6)
 

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163 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 10 Rezensionen

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Love Story

Erich Segal , Isabella Nadolny
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.10.2004
ISBN 9783596167692
Genre: Romane

Rezension:

Oliver Barrett IV ist Musterschüler und ein exzellenter Sportler. Es sieht fast so aus, als würde er alle in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Doch dann trifft er in einer Bibliothek Jenny, Tochter eines italienischen Einwanderers und um ihn ist es geschehen. Mit ihrer blaustrümpfigen Aufmüpfigkeit hat sie sein Herz erobert. Bald schon entscheiden sich beide zu heiraten, doch das entspricht so gar nicht den Wünschen seines Vaters. Oliver bricht mit seiner Familie und lebt mit Jenny am Existenzminimum, bis sie ihr Studium beendet haben. Die Situation scheint sich zu bessern. Als das Paar findet es sei Zeit ein Kind zu bekommen, wird bei Jenny Krebs diagnostiziert. Oliver muss sich nach kurzem Eheglück, damit abfinden, dass er seine Frau verlieren wird und dennoch ist er zu stolz, um sich mit seinem Vater auszusöhnen.

 

„Love Story“ gehört wohl unumstrittenen Klassikern des letzten Jahrhunderts. Und obwohl Erich Segal die Liebesgeschichte von Jenny und Oliver erzählt, ist der Ton dafür doch recht nüchtern. Für mich stand eher die Befreiung aus Konventionen im Vordergrund. Die Lossagung von den Leistungserwartungen der Eltern, der starren Hierarchie des Geldadels und einer konventionellen Trauung. Es ist eher so, dass man Oliver beim Erwachsen werden zu sieht. Von einem Teenager der seinen Vater zwar verachtet, aber dennoch dessen Erwartungen gerecht wird, zu einem jungen Mann der zu der Liebe seines Lebens hält, sogar als das Schlimmste eintritt was passieren kann. Jenny bleibt etwas blass, weil die Geschichte aus Olivers Sicht erzählt wird. Und dennoch empfand ich sie als klug, einfühlsam und als Frau mit Esprit. Am Ende ist die Botschaft, die man aus diesem Buch mit nimmt, dass „Liebe heißt niemals um Verzeihung bitten zu müssen.“ Für mich ist das Buch sogar noch eine Spur besser als der Film, weil ich die Intention von Oliver viel besser verstanden habe und gemerkt habe, dass es entgegen dem Titel hier nicht nur um eine simple Lovestory geht, sondern vielmehr um das Verhältnis von Eltern und Kindern.

 

Eine anrührende, unkitschige Geschichte über das Leben, die Liebe und das man manchmal erst etwas verlieren muss, um festzustellen, was wirklich zählt.  

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Tags: aussöhnung, ehe, familienstreit, geldadel, klassiker, krebs, liebe   (7)
 

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Der alte Mann und das Meer

Ernest Hemingway
Flexibler Einband: 123 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.05.1999
ISBN 9783499103285
Genre: Klassiker

Rezension:

Seit 84 Tagen hat der alte Santiago keinen Fisch mehr gefangen. Alle glauben schon nicht mehr an sein Glück, außer Manolin. Ein kleiner Junge, der sonst immer mit ihm auf Fischfang ging. Ein weiteres Mal fährt Santiago mit seinem Boot raus und dort gelingt ihm der Fang seines Lebens. Ein großer Marlin. Dieser zieht drei Tage das Boot mit sich immer weiter auf das offene Meer hinaus. Schon beginnt Santiago die Schönheit des Fisches zu bewundern und sich mit ihm verbunden zu fühlen. Doch so langsam ist der Fisch erschöpft. Fast tut es dem alten Mann leid ihn zu töten, doch er ist nun mal ein Fischer. Nachdem er ihn erlegt hat bindet er ihn an sein Boot und macht sich auf die Heimreise. Da er jedoch so weit draußen auf dem Meer ist, werden schnell Haie auf den toten Fisch aufmerksam und obwohl der alte Mann heldenhaft bis zum letzten kämpft, gelingt es ihm nur noch das Skelett an Land zu bringen.

 

Ich versuch mich ja hin und wieder immer mal an Weltliteratur. Schaden kann es ja nicht. Doch mit den meisten habe ich so meine Schwierigkeiten. Vielleicht weil sie Kinder ihrer Zeit sind und ich eines meiner. Oder vielleicht fehlt mir die analytische Ader, dass Große Ganze hinter der Geschichte zu sehen. Eben der Deutschlehrer der das Werk bis zum Erbrechen durchkaut, bis man die Gesellschaftskritik zwischen den Zeilen lesen kann. Auch mit meinem ersten Hemingway ging es mir so. Eine nette Geschichte und der arme alte Mann tat mir leid, wie er sich eins fühlt mit dem majestätischen Marlin und es fast bedauert ihn töten zu müssen. Doch seine Mühen sind umsonst, verliert er doch den Fang seines Lebens an die Haie. Sagt jedoch nicht schon das alte Sprichwort: Wie gewonnen so zerronnen? Oder Shit happens! Manchmal bist du die Taube und manchmal das Denkmal. Was will der Dichter mir sagen. Egal was du tust, wie sehr du kämpfst, am Ende bist du immer das Denkmal? Ich habe einfach für mich beschlossen das Erzählte nicht weiter zu sezieren und das es sich bei dem „Alten Mann und das Meer“ um eine nette Geschichte handelt, über einen glücklosen Fischer der den Fang seines Lebens, an Haie verliert und dennoch nicht mit seinem Schicksal hadert, sondern zunächst gegen die Fressfeinde kämpft und sich dann ohne Groll mit der Situation abfindet.

 

Von daher du kannst das Denkmal sein, solange du ein paar Tauben vorher etwas auf die Zwölf gegeben hast.

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Tags: fische, freundschaft, haie, meer, misserfolg, weltliteratur   (6)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Die Farbe Lila

Alice Walker
Fester Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, 01.01.1988
ISBN B004W0HBFQ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Von ihrem Vater missbraucht und verkauft, führt Celie ein Leben das von Arbeit und Schlägen ihres Ehemannes dominiert wird. Sie selbst hält sich für relativ bildungsresistent im Gegensatz zu ihrer Schwester Nettie. Doch dann tritt die Geliebte von ihrem Ehemann auf den Plan und Celie ist von ihr fasziniert. Ihre Ausstrahlung, ihr Freigeist, ihre Art wie ein Mann zu sagen und zu denken, was ihr beliebt. Das gibt ihr Mut, sich selbst mehr zuzutrauen und ihrem Mann die Stirn zu bieten, als sie herausfindet, dass er jahrelang die Briefe ihrer Schwester Nettie unter Verschluss gehalten hat. Mit Shug Averys Hilfe gelingt es ihr sich zu emanzipieren und die gefühlskalte Ehe hinter sich zu lassen.

 

Keine leichte Kost, denn Celie gehört nicht zu den gebildeten Schwarzen und weil das Ganze in Form eines Briefromans, aus Celies Sicht daherkommt, fiel es mir am Anfang schwer mich mit ihrem Sprachstil anzufreunden. Doch wenn man einmal drin ist, wird man mit erschreckenden Einblicken, aber auch mit schönen Erkenntnissen belohnt. Der Teil an dem Nettie schreibt, ist dann etwas leichter verdaulich. Der Roman zeigt auf, wie es der schwarzen Bevölkerung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Amerika erging und erstaunlicherweise zeigt es auch ein Stücken der Kolonialpolitik die zu dieser Zeit in Afrika betrieben wurde. Man erfährt es aus Netties Briefen, die als Missionarin jahrelang im afrikanischen Urwald unter Eingeborenen gelebt hat und erkennen muss, dass sie als Sklaven-Nachfahrin mehr Amerikanerin ist als Afrikanerin. Aber da hat man als Schwarze schon kaum Rechte, doch als schwarze Frau ist man praktisch Freiwild, es sei denn man lernt sich zu wehren. Und das tut Celie mit Shugs Hilfe auch, sie emanzipiert sich und bekommt eine ganz neue Sicht auf Gott. Das war es auch was dieses Buch zu etwas ganz Besonderen für mich gemacht hat, die religiösen Ansichten von Shug Avery und ihrer Liebe zum Leben und allen denen sie begegnet, ohne falsche Frömmigkeit.

 

Wem das Buch zu schwere Kost ist, sollte sich vielleicht eher an den Film halten. Ich bin froh, dass ich mir diesen Klassiker vorgenommen haben, denn ich wurde mit einer tollen Geschichte über starke schwarze Frauen belohnt, die sich über das Joch der Männer hinaus Emanzipieren und keine Furcht mehr zeigen, sich eine eigene Meinung über Gott und die Welt zu bilden.

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Tags: emanzipation, erste hälfte 20. jhd., familie, farbige, gewal, missionari, schwester, sexueller missbrauch   (8)
 

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

affäre, affären, aufstieg, ehrgeiz, eifersucht, einfluss, englische literatur, film, frankreich, gesellschaft, intrigen, klassiker, liebe, paris, verfilmt

Bel-Ami

Guy de Maupassant , Friedrich von Oppeln-Bronikowski , Friedrich von Oppeln-Bronikowski
Flexibler Einband: 415 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 16.04.2012
ISBN 9783458357407
Genre: Klassiker

Rezension:

Er ist das Kind armer Bauersleut, die nebenbei noch eine kleine Wirtschaft in der Provinz betreiben. Doch Georges Duroy will mehr vom Leben. Neidisch schielt er auf das Leben der oberen Zehntausend von Paris. Als er dann einen alten Kriegskameraden wieder trifft, der ihm einen Job bei der Zeitung vermittelt, sieht Georges seine Zeit gekommen. Sein unwiderstehlicher Charme und sein unverschämtes Glück bei Frauen helfen ihm dabei die Leiter in der Gesellschaft immer höher zu erklimmen. Doch nie scheint es genug. Aus dem kleinen Bauernsohn Georges Duroy wird Georges du Roy de Cantel. Alle die ihn früher belächelt haben und ihn wegen seines Temperaments unterschätzt haben, müssen sich warm anziehen, denn sein Ehrgeiz kennt keine Grenzen.

„Bel Ami“ ein Klassiker der Weltliteratur über einen ambitionierten, extrovertierten jungen Mann, der sich mit seinem Platz in der Gesellschaft nicht abfinden will. Ich als Leser stand der Figur Georges Duroy zwiespältig gegenüber. Zunächst habe ich ihn bedauert und belächelt. Ja ihn sogar für ein bisschen einfältig gehalten, aber dann auch wieder gehasst, wegen seiner Unfähigkeit mit etwas zufrieden zu sein. Immer schielt er nach denen die mehr haben, doch anstatt hart dafür zu arbeiten, ist er ein Blender, ein Lebemann, der auf dem Rücken von Frauen den Aufstieg schafft. Doch am Ende war ich sogar erschrocken wie weit er zu gehen bereit ist, um sein Ego zu schmeicheln und noch einflussreicher zu werden. Ich glaube das ist der Grund warum dieses Werk zur Weltliteratur zählt. Weil es dem Autor gelingt, einen so gänzlich unsympathischen Charakter dem Leser näher zu bringen. Menschen die sich schwertun mit dem Buch legen ich die Verfilmung mit Robert Pattinson und Uma Thurman ans Herz. Ich habe mir den Film angeschaut und fand das es Robert Pattinson sehr gut gelungen ist, das Temperament von „Bel Ami“ und sein berechnendes Wesen darzustellen.

Ich bin froh mich an diesen Klassiker gewagt zu haben, einem Buch der alles hat was es braucht, Liebe, Intrigen, Affären und Verrat. Ich glaube nicht, dass sich seit jenen Zeiten die Umstände wirklich geändert haben, deswegen ist dieser Klassiker auch heute noch aktuell.

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Tags: affären, aufstieg, ehrgeiz, gesellschaft, intrigen   (5)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

König Lear (Übersetzt von Baudissin)

William Shakespeare
E-Buch Text: 271 Seiten
Erschienen bei null, 10.05.2011
ISBN B00507V73M
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Unglück haben."

Der König will nicht länger herrschen und so fordert er seine drei Töchter auf, ihm ihre Liebe zu bekunden. Die Worte der beiden Ältesten schmeicheln seinem Ohr, doch die Jüngste bleibt bescheiden und gibt ihm zur Antwort, dass sie ihn wie einen Vater liebe nicht mehr und nicht weniger. Dafür wird sie ohne Mitgift verbannt. Als dann aber das Land geteilt ist und der greise König Unterkunft bei seinen Töchtern einfordert, wird er bloß gestellt und verlacht. Keine der beiden hält zu ihm, sondern hatten es von vornherein auf seine Macht abgesehen und darüber wird er wahnsinnig.

König Lear ist mit eines der bekanntesten Tragödien William Shakespears und man sollte es einfach mal der Bildung halt halber gelesen haben. Ich gestehe, mir gefällt Hamlet bisher noch immer am besten, bei König Lear waren mir einfach zu viele Verrückte unterwegs. Lear der den Verstand verliert, der Narr der ihn begleitet und in Rätseln spricht und dann Edgar, der toll geworden ist, weil sein Halbbruder gegen ihn intrigiert. Am Ende wie bei Shakespears Tragödien üblich, gibt es ein Gemetzel und ne Menge Blut vergießen, bei dem mindestens die Hälfte der Besetzung das Zeitliche segnet. Das wirklich spannende an diesem Werk sind die Charakterstudien. Eitelkeit, die einen zu Fall bringt, Bescheidenheit und die Erkenntnis dass der Mensch in seiner Blöße, einfach ein armes nacktes Tier ist und das nicht jeder der einem Honig ums Maul schmiert, auch das Beste im Sinn hat.  

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

abenteuer, bilbo beutlin, drache, elben, fantasy, gandalf, gollum, herr der ringe vorgeschichte, hobbit, mittelerde, orks, reise, ring, zauberer, zwerge

Der Hobbit

John R. R. Tolkien , Wolfgang Krege , John R Tolkien
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.12.2012
ISBN 9783608939774
Genre: Klassiker

Rezension:

Hobbits sind nicht gerade bekannt für ihre Abenteuerlust. Lieber sitzen sie in ihrer gemütlichen Hobbithöhle und denken über die nächste Mahlzeit nach. Auch Bilbo Beutlin war ein typischer Hobbit, bis eines Tages Gandalf der Zauberer auftauchte und mit ihm 13 Zwerge. Noch ehe Bilbo wusste wie ihm geschah, war seine Speisekammer geplündert und er engagiert als Meisterdieb, für das größte Abenteuer seit Hobbitgedenken. Die Zwerge sind auf dem Weg sich den Schatz ihrer Väter von dem schrecklichen Drachen Smaug wiederzuholen. Doch zuvor steht ihnen eine strapaziöse Reise durch unwirtliches Land bevor, bevölkert mit hungrigen Trollen, ekligen Orksen und gefräßigen Riesenspinnen.

 

Ich hatte mich schon einmal an „Herr der Ringe“ gewagt, aber schon bald beschlossen, dass so ein Fantasykram nichts für mich ist. Doch der Hobbit brachte mich zum Umdenken. Die Geschichte des armen Bilbo Beutlin wird so anrührend erzählt, dass ich gar nicht anders konnte, als den Abenteurer wider Willen in mein Herz zu schließen. Zumal ich meinem Freund sei Dank den ersten Teil der Verfilmung gesehen habe, das half dabei diese riesigen Dimensionen eines phantastischen Reiches, dass Tolkin durch simple Worte dem Leser eröffnet, besser zu erfassen. Wenn Peter Jackson auch ein paar Handlungsstränge anders verknüpft. Es wird erzählt, wie Bilbo in den Besitz des Ringes kam, der erschaffen ward um sie alle zu knechten und damit den Beginn eines anderen Abenteuers erzählt. Das Abenteuer des Frodo Beutlin und seiner Gefährten. Bilbo ist in seiner Naivität, so liebenswert das er den Leser einfach verzaubert, auf der anderen Seite aber auch wieder so gerissen, dass man ihn einfach nur für seinen Witz bewundert. Abschließend lässt sich sagen das „Der Hobbit“ mich überzeugen konnte, mich vielleicht auch noch dem gewaltigen Epos von Tolkin zu stellen und noch einmal in die wundervolle Welt von Mittelerde einzutauchen.

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Tags: abenteuer, drache, elben, fantasy, zauberer   (5)
 

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die Glasmenagerie

Tennessee Williams
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.03.1984
ISBN 9783596271092
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Ein Einhorn steht unter Pferden und wünscht sich wie sie zu sein. Als das Horn abbricht unterscheidet sie äußerlich nichts mehr und dennoch ist und bleibt es ein Einhorn unter Pferden. Genau wie Laura, die sich oft alte Schallplatten anhört und dabei sorgsam ihre Glasmenagerie hegt. Als ihr Bruder ihren Schwarm von der Highschool aus Versehen zum Essen einlädt, gelingt es ihm sie für kurze Zeit aus ihrem Kokon aus Minderwertigkeitskomplexen und Schüchternheit zu befreien, aber als sie erfährt das er bereits verlobt ist, zieht sie sich wieder in ihre eigene Welt zurück. In eine Welt, in der Mutter und Bruder nicht ständig ums Geld und seinen Lebenswandel streiten und in der ihre Mutter nicht ihrem Dasein als Südstaatenschönheit hinterhertrauert.
„Die Glasmenagerie“ wird erzählt aus der Sicht von Tom Wigfield, der seine Familie vorstellt. Obwohl das Stück sehr kurz ist, beinhaltet es doch ausführliche Charakterstudien und man sieht die handelnden Personen direkt vor sich. Seine Mutter die seit sein Vater dem Abenteuerdrang nachgab und verschwand, wehmütig an ihre umschwärmte Backfischzeit zurückdenkt und deren einziges Bestreben es ist Laura zu verheiraten. Laura die ebenso durchsichtig und zerbrechlich erscheint, wie die kleinen Tiere ihrer Sammlung und die ein Einhorn ist, das immer ein Pferd sein wollte. Und Tom der sich eingeengt fühlt von der Verantwortung und der lieber heute als morgen, Abenteuer nicht mehr nur aus zweiter Hand auf der Kinoleinwand erleben möchte. Man leidet mit den Betroffenen und spürt wie Lauras Welt einen Knacks bekommt, als das Einhorn fällt. Ein tolles, einfühlsames Stück, das ich mir zu gern mal auf der Bühne ansehen würde.

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Die Glasglocke

Sylvia Plath ,
Flexibler Einband: 262 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 28.02.2005
ISBN 9783518456767
Genre: Romane

Rezension:

Sie ist die Gewinnerin eines Schreibwettbewerbs und mit anderen 11 Studentinnen tauscht Esther Greenwood die beschauliche Vorstadtidylle mit dem aufregenden Großstadtleben in New York in den 1950gern. Sehr viele beneiden sie um diese Chance, aber Esther weiß nicht mal so richtig mit dieser Auszeichnung etwas anzufangen. Sonst war sie ambitioniert und strebsam, aber dazu scheint sie sich nicht mehr durchringen zu können. Andererseits scheint das ausschweifende Leben, wie ihre Freundin Doreen es führt, mit Alkoholexzessen und Affären sie auch nicht weiter zu bringen. Als sie im Sommer nach Hause zurückkehrt, wird sie depressiv. Sie kann nicht mehr schlafen, nicht lesen und die Realität entgleitet ihr immer mehr. Die Ärzte versuchen sie mit Elektroschocks zu therapieren, aber das scheint ihre Todessehnsucht nur noch zu verstärken und mehr als einmal überlegt sie mit welcher Methode sie aus dem Leben scheiden möchte. Erst der gelungene Selbstmord einer Freundin schafft scheinbar Klarheit in ihrem Kopf.
„Die Glasglocke“ ist der einzige Roman der amerikanischen Schriftstellerin Sylvia Plath, die sich mit 31 Jahren selbst das Leben nahm. Es ist ein sehr beklemmender Roman, in dem man als Leser gegen Ende, ebenso wie die Protagonistin, nicht mehr zwischen Realität und Einbildung unterscheiden kann. Anschaulich beschreibt Plath die damals übliche Elektroschocktherapie und die Panik der Patienten und zwischen den Zeilen immer wieder spürbar die Ohnmacht mit der Esther im Umgang mit ihren Mitmenschen zu kämpfen hat, dem Gefühl sich selbst fremd zu sein und den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein. Nebenbei bekommt man auch noch Einblicke in das vorherrschende Frauenbild der 50 ger Jahre in Amerika. Indem es nur darum zu gehen scheint, ganz schnell einen Versorger zu heiraten und keusch in die Ehe zu gehen, um sich anschließend der Kindererziehung zu widmen. Berufliche Karriere war maximal als Stenotypistin oder Sekretärin möglich. Da der Roman autobiografische Züge trägt, fällt es nicht schwer die Schriftstellerin in der Hauptfigur zu sehen und ihrem Leben mit der Depression. Wenn man das Buch liest, sollte man schon eine positive Grundeinstellung haben, denn allein das Lesen hat in mir Beklemmungen hervorgerufen.

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Tags: anstalt, depression, new york, selbstmord, wahrnehmungsstörung   (5)
 

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Die Katze auf dem heißen Blechdach

Tennessee Williams , Jörn van Dyck
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.01.1986
ISBN 9783596271108
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Wer so eine Familie hat, braucht einfach keine Freunde mehr. Eigentlich hat die Familie sich versammelt um Big Daddys 65. Geburtstag zu feiern, aber da diesem die Diagnose Krebs beschieden wurde und ein baldiges Ableben, stürzen die Aasgeier von Verwandten sich eher auf die Verteilung des enormen Vermögens. Darunter auch Brick und Maggie, deren Ehe mehr als einen Knacks weg hat. Nachdem Maggie Brick mit seinem besten Freund betrogen hat und er durch eine Verletzung dem Profisport den Rücken kehren musste, hat er sich in den Alkohol geflüchtet. Aber Maggie kämpft um diese Beziehung und um die Liebe ihres Mannes.
Der zweite Klassiker von Tennessee Williams, den ich gelesen habe und die „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ hat mir besser gefallen als „Endstation Sehnsucht“. Margaret ist eine leidenschaftliche und starke Figur. Wenn sie liebt mit Haut und Haar. Trotz der schwierigen Situation gibt sie Brick nicht auf und hält auch zu Big Daddy, während dessen Sohn Gooper und seine Frau Mae, das Vermögen schon unter sich aufteilen. Die schrullige Big Mama, schließt man als Leser auch ins Herz und die Regieanweisungen von Herrn Williams waren wieder so detailliert, dass mir die fünf Blagen, die in dem Stück ihr Unwesen trieben, mir fast so sehr auf die Nerven gingen wie Maggie. Außerdem bietet der Autor eine für den Film überarbeitete Endszene an und die fand ich besser, als die ursprüngliche. Deswegen bin ich schon auf den Film gespannt und ich kann jedem diesen Klassiker ans Herz legen.

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Tags: alkoholiker, eheprobleme, erbschaft, krebs, südstaaten   (5)
 

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96 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

alkohol, beziehung, drama, gesellschaft, gewalt, klassiker, liebe, schwester, schwestern, südstaaten, tennessee williams, theater, theaterstück, usa, verrückt

Endstation Sehnsucht

Tennessee Williams
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.03.1984
ISBN 9783596271207
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Nachdem Blanche DeBois das Familienanwesen Belle Reves nicht mehr halten konnte, flüchtet sie sich zu ihrer Schwester Stella und ihrem Mann Stanley Kowalski. Dort spielt sie die umschwärmte Südstaatenschönheit, doch schon bald kommt es aufgrund der beengten Wohnverhältnisse und Stanleys verrohter Art zu Konflikten. Zudem scheint Blanche in ihrer eigenen Welt zu leben. Die Situation spitzt sich zu als das ganze Ausmaß ihrer Vergangenheit ans Licht kommt und ihr Verehrer Mitch sie fallen lässt.
Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und es hat Spaß gemacht dieses Theaterstück zu lesen. Denn auch ohne dass es mir von Schauspielern präsentiert wurde, machten die detaillierten Regieanweisungen das ganze lebendig. Es gelang mir ohne weiteres mich in den warmen Sommer in New Orleans in die Enge einer Zwei-Raum-Wohnung einzufühlen und mit den Protagonisten zu leiden. Der Brutalität von Stanley, der von Blanche mit einem Affenmenschen verglichen wird, war ebenso greifbar, wie Blanches zunehmender Wahnsinn, der am Ende eskaliert. Ich bin auch froh, dass ich das Stück nicht in der Schule lesen musste, denn das Zerpflücken jeder Szene hätte mir auf alle Fälle die Freude an dem Stück verdorben.

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Tags: betrug, gewalt, klassiker, schwestern, verrückt   (5)
 

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

deutsch, drama, europa, faber, familie, flugzeug, inzest, italien, ivy, klassiker, liebe, lieblingsbuch, schweiz, tochter, tod

Homo Faber. Ein Bericht.

Max Frisch
Fester Einband
Erschienen bei Stuttgart, Deutscher Bücherbund Stuttgart,, 01.01.1957
ISBN B00125YLPW
Genre: Klassiker

Rezension:  
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(64)

126 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Kleiner Mann - was nun?

Hans Fallada , Eva Kausche-Kongsbak , any.way , Cathrin Günther
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.05.1950
ISBN 9783499100017
Genre: Klassiker

Rezension:  
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(965)

1.798 Bibliotheken, 6 Leser, 7 Gruppen, 79 Rezensionen

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Die Physiker

Friedrich Dürrenmatt
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 30.09.1998
ISBN 9783257230475
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags: irrenanstalt, komödie, mord, physiker   (4)
 

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Der scharlachrote Buchstabe

Nathaniel Hawthorne
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.01.1986
ISBN 9783150094549
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags: !7. jhd., ehebruch, klassiker, neuengland, puritaner, rache, religion   (7)
 

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Robinson Crusoe

Daniel Defoe
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Arena
ISBN 9783401002569
Genre: Klassiker

Rezension:  
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298 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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Frühstück bei Tiffany

Truman Capote
Fester Einband: 108 Seiten
Erschienen bei Süddeutsche Zeitung, 21.04.2007
ISBN 9783866155015
Genre: Klassiker

Rezension:

Wer kennt nicht den Filmklassiker „Frühstück bei Tiffany“? Ich bin endlich einmal dazugekommen die dazugehörige Romanvorlage von Truman Capote zu lesen. Die blutjunge und quirlige Holy Golightly ist der Schrecken jedes Nachbarn. Denn sie klingelt sie spätnachts aus dem Bett, weil sie ihren Schlüssel vergessen hat oder feiert lange ausschweifende Partys. Sie pflegt Umgang mit zwielichtigen Gestalten und hat gar kein Sinn für die Privatsphäre anderer Leute, besonders nicht für die ihres Untermieters. Der junge Autor verfällt Holys Charme und verliebt sich allzu bald in sie. Als sie vor dem Gesetz fliehen muss hilft er ihre Sachen zu packen und verspricht sich um ihren Kater zu kümmern. Anders als im Film gibt es kein Happy End für die beiden.
Ein tolles Buch und viel zu schnell zu Ende. In der Beschreibung sieht man immer wieder Audrey Hepburn, die genau die Mischung aus Unschuld und Abgebrühtheit der Figur Holy verkörpert. Zumal man im Buch noch einen Tick mehr über ihren Charakter erfährt. Ein Klassiker den es sich zu lesen lohnt und mit seinen etwas mehr als 100 Seiten nicht unbedingt ein Werk von epischem Ausmaß, aber zum träumen schön. Wer dem Film liebt wird auch das Buch mögen.

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Tags: 1960ger, kater, klassiker, liebe, nachbarn, new york   (6)
 

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58 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

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Betty und ihre Schwestern

Louisa May Alcott
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Arena
ISBN 9783401046754
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Maurice

E. M. Forster , Nils-Henning von Hugo
Flexibler Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.11.2005
ISBN 9783596158997
Genre: Klassiker

Rezension:

Maurice sieht zwar gut aus, aber vom Bildungsideal der Oberschicht des viktorianischen England, ist er weit entfernt. Entsprechend beeindruckt ist er von dem nachdenklichen, introvertiertem Clive. Als Clive ihm gesteht das er in ihn verliebt ist, merkt Maurice das damit tief in seinem Inneren eine Frage beantwortet wird, die er nie gestellt hat. Heimlich führen beide über Jahre eine Beziehung, die vor der Gesellschaft als enge Freundschaft wahrgenommen wird, in Wirklichkeit aber eine (auf Clives Wunsch hin) plantonische Liebe ist. Irgendwann erkennt Clive jedoch das die Liebe erloschen ist und seine Aufmerksamkeit sich dem weiblichen Geschlecht zuwendet. Nach der Trennung durchlebt Maurice Wut, Schmerz, Selbstverleugnung und letzendlich die Erkenntnis und Anerkennung seiner Homosexualität.
Dieses Buch ist ein Klassiker. Ich habe jede Seite verschlungen und mich ihr hingegeben. Eine Hommage von E.M. Foster zu seiner Sexualität zu stehen auch gegen die Widerstände der Gesellschaft. Der junge Maurice der zu keinem tiefergehenden Gedanken fähig ist und nach Liebe lechzt, wird im Verlauf der Geschichte zu einem Mann der zu sich selbst gefunden hat und fähig ist Liebe zu schenken, auch auf die Gefahr hin das diese nicht erwidert wird. Während sein Geliebter Clive sich den Konventionen seiner zeit beugt und heiratet. Eine einfühlsame Liebesgeschichte, die ich bestimmt noch öfter wieder zur Hand nehmen werde.

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Tags: beginn 20. jhd, england, homosexualität, klassiker, liebe   (5)
 

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(158)

292 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

antoine de saint-exupéry, der kleine prinz, erde, freundschaft, kinderbuch, klassiker, liebe, märchen, philosophie, planeten, prinz, reise, schaf, sterne, wüste

Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry
Flexibler Einband: 125 Seiten
Erschienen bei Rauch, K/KNO VA, 01.08.2008
ISBN 9783792000502
Genre: Klassiker

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(6)

19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

drama, geizig, hamburger lesehaeft

Der Geizige

Molière
Flexibler Einband: 87 Seiten
Erschienen bei Hamburger Lesehefte
ISBN 9783872911315
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:  
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(3)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein Sommernachtstraum / Der Widerspenstigen Zähmung / Viel Lärm um nichts / Die lustigen Weiber von Windsor / Was Ihr wollt / Ende gut, alles gut

William Shakespeare
Flexibler Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Neuer Kaiser Vlg GmbH, 01.10.2002
ISBN 9783704350107
Genre: Sonstiges

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(224)

434 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

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Farm der Tiere

George Orwell , Michael Walter
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.1973
ISBN 9783257201185
Genre: Klassiker

Rezension:

Alles begann mit einem weisen Schwein, das einen Traum hatte. Das eines Tages alle Tiere nicht länger dem Menschen Untertan sind, sondern frei und gleich. Die Gelegenheit zur Revolution bietet sich schneller als erwartet und so verjagen die Tiere der "Herrenfarm" den Bauern und übernehmen die Herrschaft. Zu Beginn stellen die Tiere demokratisch Regeln für das Zusammenleben auf. Unter anderem "Alle Tiere sind gleich". Aber schon bald schwingt sich das Schwein Napoleon zum Diktator auf und verändert nach und nach alle geltenden Regeln zu seinem Vorteil. Am Ende müssen die Tiere erkennen, das sie den Menschen vertrieben haben, nur um unter die Fuchtel eines schlimmeren Herrschers zu geraten.
ich weiß gar nicht warum ich soviele Jahre einen Bogen um dieses Buch gemacht habe. Es ist ein Klassiker über die bolschiwistische Revolution in Russland in Märchenform. Und obwohl dieses Buch bereits vor über 60 Jahren erschienen ist,hat es kein bißchen an Aktualität verloren. Denn auch heute muß man nur die Augen offen halten um festzustellen das der Spruch "Alle Tere sind gleich nur manche Tiere sind gleicher" auch in der heutigen Gesellschaft Anwendung findet. Ein Kassiker der sich leicht lesen läßt und das Herz bewegt, sondern auch mit Leichtigkeit das Hirn bemüht ohne belehrend zu sein.

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Tags: england, gegenwart, lehrreich, märchen, revolution, tiere   (6)
 
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